Aktuell Statistik Historie Lok-Vogel Shop Abonnenten Autor werden Fundgrube Werben
News Sichtungen E-Stories News-Archiv Rezensionen elektrolok.de-NEWS Verlagsnews Neuerscheinungen

  Länder:
  Neueste Nachrichten
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Sonstiges Europa
  Rubriken:
  Farbgebung
  Verschrottungen/Schrottloks
  Lokindustrie
  SPNV/SPFV
  Private EVU
  Statistik-News
  Aus unserem Sortiment:
Lok-Vogel Sonderausgaben

Unsere gedruckten Sonderhefte
  Sichtungen:
  Neueste Sichtungen
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Europa
Der Lok-Vogel
Jetzt Abo abschließen!
  E-Stories
  News-Archiv
  elektrolok.de-NEWS
  Verlags-News
Anzeige
News-Rubrik: Sonstiges Europa

Datum:21.06.2017 - Uhrzeit: 09:21

Bombardier erhält Großauftrag zur Lieferung und Wartung von Schienenfahrzeugen in Großbritannien

- Der Vertrag über 750 Wagen ist der bislang größte Auftrag zur Lieferung von AVENTRA-Zügen
- Der AVENTRA-Zug soll FirstGroup und MTR dabei helfen, eine höhere Fahrgastkapazität und mehr Komfort im South Western-Netz zu erzielen

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat einen Vertrag mit FirstGroup und MTR über die Lieferung und Wartung von 750 BOMBARDIER AVENTRA-Wagen unterzeichnet, die beim South Western Franchise in Großbritannien eingesetzt werden sollen. Hierbei handelt es sich um den bislang größten Einzelauftrag für AVENTRA-Züge weltweit.

Der Auftrag hat einen Wert von rund 895 Millionen britischen Pfund (1.1 Milliarden US-Dollar, 1 Milliarde Euro). Zudem wird Bombardier einen Vertrag über die Bereitstellung technischer Services und Ersatzteile (TSSSA, Technical Services and Spares Supply Agreement) für die Dauer der siebenjährigen Franchisevereinbarung unterzeichnen, der im Rahmen der bestehenden Franchiseoption für 11 Laufzeiten verlängert werden kann. Rock Rail, ein in Großbritannien ansässiges Investmentkonsortium für Schienenfahrzeuge, wird die millionenschwere Beschaffung finanzieren.

Steve Montgomery, Geschäftsführer First Rail, sagte: „Wir haben große Pläne für die South Western Railway und dieser Auftrag ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, unseren Fahrgästen ein verbessertes Reiseerlebnis zu bieten. Wir haben unseren Fahrgästen und anderen Interessenvertretern zugehört und wissen daher, dass sie, neben der Leistung, zusätzliche Sitzplätze wünschen. Die werden wir mit diesen modernen Zügen bieten.

Richard Hunter, Geschäftsführer bei Bombardier Transportation in Großbritannien, betonte: „Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Auftrag. Er verdeutlicht das anhaltende Vertrauen in diese marktführenden Schienenfahrzeuge, die in Großbritannien entwickelt und gefertigt werden. AVENTRA bietet eine erhöhte Leistung und Fahrgastkapazität, was bei der Unterstützung von First/MTR im Hinblick auf einen weiteren Fahrgastzuwachs im South Western-Netz eine wichtige Rolle spielen wird. Der Vertrag stützt sich auf unsere eindrucksvollen Referenzen, nachdem AVENTRA für Crossrail und LOTRAIN in London sowie für das East Anglia Franchise ausgewählt wurde. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit FirstGroup und MTR weiter vertiefen zu können.

Neben der deutlichen Leistungserhöhung durch innovative Energieerzeugung, beispielsweise dem regenerativen Bremssystem, sorgt der AVENTRA-Elektrotriebzug durch breite Wagenübergänge, Klimaanlage, WLAN, 2+2-Sitzanordnung, an den Sitzen befindliche USB-Buchsen, Universaltoiletten und ein verbessertes Fahrgastinformationssystem für mehr Fahrgastkomfort. Die neuen Züge werden als fünf- und 10-Wagenzüge konfiguriert.

Die FirstGroup- und MTR-Partnerschaft wird das South Western Franchise am 20. August 2017 übernehmen. Die neuen Züge werden auf den Windsor-, Reading- und West London-Nahverkehrslinien ab Dezember 2019 den Betrieb aufnehmen und bis Dezember 2020 komplett ausgeliefert sein.




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:16.06.2017 - Uhrzeit: 16:15

Stadler: Roll-out des ersten bimodalen FLIRT

Stadler präsentiert am 15. Juni in Bussnang den ersten bimodalen FLIRT – bestimmt für die Region Valle d’Aosta. Im Beisein des Kunden und italienischen Gästen – Bahnbetreiber, Regionenvertreter aus dem Valle d’Aosta, dem Piemont, aus Molise und Kalabrien und Medienvertreter – präsentiert Stadler den ersten FLIRT mit bimodalem Antrieb. Das umweltfreundliche Fahrzeug ist für elektrifizierte Strecken mit 3 kV Gleichstrom und für nichtelektrifizierte mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgerüstet. Herausragend ist die niedrige Achslast, die max. 18 Tonnen beträgt.



Die Region Valle d’Aosta hat im Mai 2015 fünf bimodale FLIRT (BMU) bestellt. Dieses Fahrzeug wurde nach einer Entwicklungs- und Bauzeit von nur gut zwei Jahren in Bussnang und dem nahegelegenen Inbetriebsetzungszentrum in Erlen präsentiert. Dr. Pierluigi Marquis, Regierungsratspräsident der Region Valle d’Aosta, und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler, durchschnitten in einer feierlichen Zeremonie das Band und markierten den Anfang der Fahrzeuglaufbahn auf der Schiene.



Wie alle FLIRT ist auch der erste bimodale FLIRT aus Aluminium-Strangpressprofilen gebaut. Das macht ihn leicht und energieeffizient. Das dreiteilige Fahrzeug weist ein begehbares Powermodul auf, das die zwei Deutz-V8-Dieselmotoren (Euro lllB), den Tank und weitere Antriebsausrüstung aufnimmt. Das Fahrzeug ist 66.8 m lang, 2.82 m breit und 4.12 m hoch. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt im elektrischen Betrieb 160 km/h und im dieselelektrischen Modus 140 km/h.



Der FLIRT für die Region Valle d’Aosta ist ein Meilenstein für Stadler: Er ist der erste FLIRT mit bimodalem Antrieb. Einzigartig für einen bimodalen Regionalzug ist die niedrige Achslast von max. 18 Tonnen. Das Fahrzeug ist damit auch geeignet für Nebenstrecken. Der FLIRT für die Region Valle d’Aosta absolviert nun die erforderlichen Zulassungstests. Das erste Fahrzeug wird im Mai 2018 den kommerziellen Betrieb auf der Strecke Aosta-Turin aufnehmen.

Der neue bimodale FLIRT ist ein Fahrzeug mit exzellenter Leistung sowohl im Diesel- als auch im Elektrobetrieb. Dank seiner Vielseitigkeit, Umweltfreundlichkeit und der tiefen Achslast wird das Fahrzeug den Anforderungen von Bahnbetreibern, die sowohl Haupt- als auch Nebenstrecken bedienen, effizient, nachhaltig und zuverlässig gerecht.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:01.06.2017 - Uhrzeit: 09:35

Erste Vectron-Breitspurlokomotive erhält Zulassung in Finnland

  • Acht von insgesamt 80 Lokomotiven nehmen Betrieb sofort auf
  • Auslieferung aller Lokomotiven bis 2026
  • Vertrag enthält Option für weitere 97 Fahrzeuge

    Die Wechselstrom-Lokomotive vom Typ Vectron für die finnische Bahn VR hat von der Zulassungsbehörde Trafi die Zulassung für den Betrieb in Finnland erhalten. Die ersten acht Vectron nehmen ab sofort den kommerziellen Betrieb auf. Der erste kommerzielle Einsatz erfolgt am 31. Mai 2017 von der Stadt Tampere zum Hafen Vuosaari in Helsinki. Insgesamt liefert Siemens 80 Lokomotiven an die VR-Gruppe. Es ist der erste Auftrag in Breitspurausführung und zugleich der bislang größte Einzelauftrag für die Vectron-Lokomotive. Alle Loks werden bis Ende 2026 ausgeliefert.

    Zur Überprüfung und Zulassung der umfangreichen neuen Ausrüstungspakete absolvierten seit Beginn 2016 bis zu fünf Lokomotiven Typprüfungen entsprechend den Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI). Es wurden verschiedene zusätzliche Funktionalitäten und Ausrüstungspakete zertifiziert, beispielsweise die Breitspurdrehgestelle, das spezielle Winterpaket sowie die Ausrüstung mit zwei Diesel-Power-Modulen für die Überbrückung von kurzen Strecken ohne Oberleitung.

    Im Februar 2014 bestellte die finnische Bahn die Nordlandausführung der elektrischen Vectron-Hybrid-Lokomotiven. Die Lokomotiven haben eine Leistung von 6,4 MW und sind für eine Geschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. Das Fahrwerk ist für die Spurweite von 1524 mm ausgeführt. Die Fahrzeuge kommen in Finnland zum Einsatz und sind sowohl mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS als auch mit dem finnischen Zugsicherungssystem JKV-STM ausgerüstet. In Finnland werden die Lokomotiven unter der Baureihenbezeichnung Sr3 betrieben. Die Lokomotiven wurden an die nordischen Winterbedingungen und die speziellen Umgebungsbedingung in Finnland angepasst, z. B. für häufige Kollisionen mit großen Tieren, Temperaturen bis minus 40 Grad und sehr feinen Schnee. Dafür sind das Dach als Hohlkammerdach und die Frontklappe verstärkt ausgeführt. Eine weitere Besonderheit ist die Ausrüstung sowohl mit Seitenpuffern als auch automatischer Kupplung.

    Ein spezieller Einsatzfall in Finnland ist der Transport von Holz auf der Schiene. Diese Züge werden auf nichtelektrifizierten Streckenabschnitten in die Wälder hinein bzw. aus ihnen heraus bewegt. Ermöglicht wird dies mit zwei Diesel-Power-Modulen sowie Rangierfunkfernsteuerung an Bord. Somit kann auf den Einsatz von Diesel-Rangierlokomotiven verzichtet werden.




    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:29.05.2017 - Uhrzeit: 11:17

    Neue SBB-Güterwagen

    Am 22. Mai 2017 überstellte die 1016 013 einige neue SBB-Güterwagen von der ZOS Trnava über den Bhf. Petrzalka nach Buchs SG. Im Zug enthalten waren Wagen der Gattung Xans (Flachwagen mit 7 Containers) und Fans-u (Kippwagen mit zwei Mulden).






    Quelle:/Fotos: Vladislav Bokora

    Datum:19.05.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Zulassungsfahrten der neuen Metrans 386 in Ungarn

    Neben den beiden GYSEV Vectron wurden auch drei der nachbestellten Metrans 386er in Ungarn zugelassen. Dies waren die MT 386.021, 386.022 und 386.023, welche am 16.5.2017 bei den Tests im ungarischen Grenzbahnhof Komarom fotografiert werden konnten.



    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:18.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

    Bahninfrastruktur: Chinesische Hersteller auf dem Vormarsch

    Konzerne aus China mit immer größere Bedeutung auch im Bereich Bahninfrastruktur

    Die aktuelle Studie Worldwide Manufacturers of Rail Infrastructure der SCI Verkehr GmbH zeigt, dass Siemens zwar den Markt für Produkte der Bahninfrastruktur immer noch anführt und Voestalpine ebenfalls ihre führende Position behaupten kann, die chinesischen Hersteller von Bahninfrastrukturprodukten aber deutlich aufholen. Dies geht einher mit tiefgreifenden Veränderungen im internationalen Stahlmarkt und einer immer weiter voranschreitenden Digitalisierung auch im Bahninfrastrukturbereich. Die Studie analysiert den produktbezogenen Umsatz, die Unternehmensentwicklung und die Gewinne der 55 wichtigsten Hersteller von Infrastrukturprodukten, aufgeteilt in die Bereiche Fahrweg, Elektrifizierung und Leit- und Sicherungstechnik.

    Während Siemens als einziger Hersteller mit mehr als einer Milliarde Euro produktbezogenem Umsatz gefolgt von der Voestalpine Gruppe weiterhin ganz oben in der Top 10 Liste der Infrastrukturhersteller steht, haben im Verlauf der letzten Jahre drei chinesische Unternehmen aufgeschlossen. Sowohl die China Railway Construction Corporation Ltd. (CRCC) als auch die China Railway Group Ltd. (China Railway, CRECG) sind in den Bereichen Fahrweg und Elektrifizierung aktiv. Die China Railway Signalling & Communication Corp. (CRSC) ist für große Teile des chinesischen Eisenbahnnetzes der alleinige Lieferant für Produkte im Bereich Leit- und Sicherungstechnik. Da diese drei Hersteller den größten Teil des chinesischen Infrastrukturmarktes unter sich aufteilen, konnten sie enorm vom Wachstum des chinesischen Bahnmarktes der letzten Jahre profitieren. Außerdem waren sie in der Lage, neue Technologien selbst zu entwickeln, oder Firmen mit entsprechenden Fähigkeiten zu integrieren.



    Der Markt für Schienen ist nach dem für Schwellen der größte im Bereich Bahninfrastrukturprodukte. Dieser wird von den weltweit aktiven Stahlkonzernen bestimmt. Mit Evraz und ArcelorMittal sind zwei Stahlproduzenten unter den Top-10 Produzenten in der von SCI Verkehr veröffentlichten Studie. Diese Konstellation wird sich in den kommenden Jahren allerdings deutlich verändern: durch die Zusammenlegung der Boashan Gruppe und Wuhan Steel zur Boawu Gruppe entsteht nach eigenen Angaben der zweitgrößte Stahlkonzern der Welt, der einen dementsprechenden Umsatz im Bereich der Schienenproduktion aufweisen wird. Hohe Überkapazitäten im chinesischen Stahlmarkt und rückläufige Absatzzahlen nötigen die Produzenten allerdings auch zu tiefgreifenden Reaktionen. So gab die Boawu Gruppe bekannt, in den kommenden Jahren mehr als 15% ihrer Kapazitäten abzubauen. Inwieweit die Schienenproduktion davon betroffen sein wird, hängt stark vom Abruf durch Neu- und Ausbauprojekte in China ab.

    Die Digitalisierung wirkt als Treiber auch auf den Bahninfrastrukturmarkt. Vernetzte Systeme in der Leit- und Sicherungstechnik und mobile Systeme zur Kommunikation gehören aktuell bereits zur Grundlage moderner Infrastrukturausstattung. Weiterhin sind Systeme zur Überwachung der Infrastruktur immer weiter auf dem Vormarsch. Den hohen Anforderungen durch wachsende Streckenbelastungen, erhöhte Sicherheitsanforderungen und den weiter steigenden Kostendruck mit Hilfe digitaler Systeme zu begegnen, wird in den kommenden Jahren der Innovationstreiber Nummer eins bleiben. So arbeiten Betreiber zum Beispiel daran, die Digitalisierung auch auf die Betriebsfunktionen des Netzes zu übertragen und Trassenvergaben auf Basis vernetzter Systeme zu automatisieren.

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:17.05.2017 - Uhrzeit: 08:40

    GySEV-Vectrons nach Ungarn überführt

    Am 16.5.2017 erfolgte die Überstellung der ersten beiden GYSEV Vectron 471.500 und 471.501 von München kommend nach Ungarn. Die Aufnahmen zeigen die beiden Loks beim Verlassen der bayerischen Hauptstadt in Feldmoching (Heiner Prochazka)...



    ..sowie nach der Ankunft der beiden Loks im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom. (Herbert Pschill)





    Quelle:/Fotos: Heiner Prochazka/Herbert Pschill

    Datum:17.05.2017 - Uhrzeit: 08:40

    PKP IC-Pendolino immer noch bei Testfahrten auf der NBS

    Der PKP Intercity 370 001-2 ist unverändert in Deutschland auf der NBS zwischen Hannover und Göttingen auf Testfahrten unterwegs. Die Bilder zeigen den Zug bei der Ankunft aus Hannover in Göttingen. Nach wenigen Augenblicken geht es schon wieder zurück nach Hannover...







    Quelle:/Fotos: Markus Pfetzing

    Datum:16.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

    Ein kurioser Farbtupfer

    Eine kuriose neue Farbgebung gibt es von der Reihe 242 zu vermelden. Zwei Loks tragen dort nun dieses - sagen mir mal - gewöhnungsbedürftige Aussehen. Die 242 284 wurde am 14. Mai 2017 in Bratislava fotografiert. Weitere Infos zu diesen Loks lesen sie im aktuellen Lok-Vogel.



    Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk

    Datum:16.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

    Zwei weitere Class 92 in Rumänien eingetroffen

    Am 12. Mai 2017 trafen zwei weitere ehemalige EWS-Loks aus Großbritannien in Rumänien ein. Die 92 003 Beethoven und 92 026 Britten sind wie die Loks zuvor für DBSR Romania vorgesehen. Die Bilder zeiugen die Loks nach der Ankunft im Bahnhof Curtici.





    Quelle:/Fotos: Silviu Dirlea

    Datum:15.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

    PSZ Vectron zu Gast in München

    Der Vectron 193 820 des tschechischen EVU PSZ ist nicht allzuoft in Deutschland zu sehen. Nach erfolgreicher Fristverlängerung befindet sich Vectron 193 820 (PSZ - PRVA SLOVENSKA ZELEZNICNA) am 13. Mai 2017 wieder auf dem Heimweg in die Slowakei




    Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka

    Datum:11.05.2017 - Uhrzeit: 09:05

    Mercitalia/TX Logistik: Eine Milliarde für den Erwerb von Lokomotiven und Waggons

    - Von TX Logistik Switzerland, ab Dezember 2017 durchgeführte Verbindungen
    - Auf dem Core Corridor Rhein-Alpen unter Verwendung des Lötschbergtunnels und des Basistunnels des Sankt Gotthard
    - Schwungrad der europäischen Erweiterung, die deutsche Gesellschaft TX Logistik
    Der Pol Mercitalia blickt auf den europäischen Markt, um sein Business zu erweitern
    Ab Dezember 2017 führt der Pol Mercitalia mittels seiner Gesellschaft TX Logistik Switzerland den Warenbeförderungsdienst auf Schiene zwischen der Po-Ebene und Nordeuropa (Belgien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande) aus.Ein neuer strategischer Ansatz mit einer zweifachen Bedeutung. Einerseits wirksam die Bahnachsen des europäischen Core Corridor Rhein-Alpen, den Lötschbergtunnel und den neuen Basistunnel des Sankt Gotthard (seit Dezember 2016 in Betrieb) zu nutzen. Andererseits die Kunden mit einer gesteigerten Engmaschigkeit zu bedienen, indem die Unternehmnensassets aufs Beste genutzt werden und die im Industrieplan 2017-2026 programmierten Investitionen zur Geltung kommen zu lassen.

    Der Plan sieht Investitionen für 1,5 Milliarden Euro vor. Über eine Milliarde für den Erwerb von Lokomotiven und Waggons, 100 Millionen für die intermodalen Terminals (Ausbau und Aufwertung der Anlagen von Mailand, Brescia und Piacenza), 100 Millionen für die Information Technology & Sicherheit und etwa 250 Millionen für den Erwerb von Unternehmen. Der Pol Mercitalia hat bereits die Grundsteine für die ersten Ergebnisse gelegt. Im Februar 2017 haben Mercitalia Rail und TX Logistik (miteinander) den Instanzenweg beschritten, um in den nächsten Jahren bis zu 125 neue Elektroloks (im Wert von 350 Millionen Euro) , sowohl für den europäischen wie den inländischen Markt zu erwerben. Mercitalia Rail und Cemat haben dagegen das Verfahren für den Erwerb von 250 neuen Waggons für den Transport von Eisenerzeugnissen und von Mega-Sattelaufliegern eingeleitet (Gesamtwert über 20 Millionen Euro).

    Der Polo Mercitalia ist heute in München von Renato Mazzoncini, Geschäftsführer und Generaldirektor von FS Italiane und Marco Gosso, Geschäftsführer und Generaldirektor von Mercitalia Logistics der internationalen Welt der Logistik und der Waren vorgestellt worden, die an der Messe Transport Logistic, der bedeutendsten der Welt, teilnimmt.

    „Der Bezugsmarkt des Polo Mercitalia - unterstreicht Marco Gosso – ist Europa: Daher haben wir das ehrgeizige Ziel, die Kunden zu bedienen, indem wir einzig auf die interne Produktionskapazität bauen. Von den italienischen Terminals abfahrend, werden die Züge Nordeuropa mit einer bedeutend schnelleren Geschwindigkeit und Engmaschigkeit erreichen, im Unterschied zu früher und in Linie mit den strategischen und industriellen Zielen des Polo. Ein Engagement, das uns in den nächsten zehn Jahren dazu bringen wird, über die Hälfte unseres Umsatzes mit den internationalen Geschäften zu erwirtschaften.“

    Schwungrad der europäischen Erweiterung des Polo Mercitalia wird die Gesellschaft TX Logistik, Tochtergesellschaft mit Sitz in Deutschland, sein, die in diesen Monaten im Mittelpunkt einer bedeutenden Umwandlung des Unternehmens befindet, auch dank der vollständigen Erneuerung des Spitzen-Managements.

    Hier bringt TX Logistik ein gewachsenes Netzwerk ein, sowie besondere Expertise im Bereich integrierter Schienenlogistik. Das Unternehmen ist seit 20 Jahren als Traktionär und Operator tätig und für die Abwicklung europäischer Logistikketten optimal aufgestellt.

    „Mit uns wird es möglich, die wichtigsten Korridore zu durchdringen“, erklärt Mirko Pahl, Vorstandsvorsitzender der TX Logistik. „Nach einiger Zeit der Konsolidierung befinden wir uns mit einem neuen Management wieder geradlinig auf einem Wachstumspfad, mit ehrgeizigen Zielen: Kurz- und mittelfristig wollen wir in neue Segmente und Korridore hinein wachsen, langfristig mehr Volumen von der Straße auf die Schiene bringen. Dazu gilt es, die Schiene noch attraktiver zu machen, um langfristig einen sozio-ökonomisch und ökologisch sinnvollen Transport zu organisieren.“

    TXLOGISTIK stärkt dieses Selbstverständnis mit Investitionen, um Qualität, Effizienz und Kosten besser steuern zu können und mit Innovationen, die den Zugang zum Verkehrsträger Schiene erleichtern. „Die Zukunft liegt auf der Schiene“, erklärt Mirko Pahl. „Diese Überzeugung wird auch in unserer neuen Außendarstellung sichtbar: Offroad bieten wir nachhaltige Lösungen für den Güterverkehr.“


    Quelle:/Fotos: Mercitalia/TX Logistik
    Zum Seitenanfang
       FAQs | Versandkosten | AGB | Widerrufsformular | Disclaimer | Buchhandel | Impressum | Kontakt |   
    © 2000-2017 elektrolok.de/xyania internet verlag optimiert für 1024 x 768 Pixel