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News-Rubrik: Sonstiges Europa

Datum:20.11.2017 - Uhrzeit: 09:50

Schon wieder eine neue Werbelok in Tschechien

Am 16. November 2017 bespannte die neue Werbelok 380 017 Kometa erstmals ein Planzugpaar in Form der Ex 121/Ex 124 zwischen Prag und Zilina. Die Aufnahme zeigt den Ex 124 am 16. November mit dem Ex 124 bei Horny Hricov.




Quelle:/Fotos: Marian Koncelík

Datum:17.11.2017 - Uhrzeit: 09:55

383 101 auf dem Weg in die Slowakei

Auf dem Weg in die Slowakei konnte am 16.11.2017 die RAILL 383.101 bei einer Transportpause in Passau Hbf. fotografiert werden. Wenige Stunden später wurde sie nach Bratislava abtransportiert.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.11.2017 - Uhrzeit: 09:30

DB Arriva bestellt für die Niederlande Züge mit innovativem Antriebskonzept für 170 Millionen Euro

Flotte der „Nördlichen Linien“ wird um 18 Züge von Stadler erweitert

Die DB-Tochter Arriva kauft für die Verkehre auf den „Nördlichen Linien“ in den Niederlanden 18 besonders umweltfreundliche Züge des Typs Stadler Flirtino. Der Wert des Vertrages mit dem Schweizer Hersteller beträgt 170 Millionen Euro.

„Innovative Lösungen, die einen Mehrwert für den Kunden und die Umwelt schaffen, sind zentral für die Strategie von DB Arriva. Wir gehen mit diesen Zügen einen neuen Weg, der den nachhaltigen Schienenverkehr im Wettbewerb mit anderen Verkehrsmitteln weiter voranbringt“, sagt Manfred Rudhart, CEO von DB Arriva, zum Abschluss des Vertrages.

Stadler liefert die neuen Züge für den Regionalverkehr um die Provinzhauptstädte Groningen und Leeurwarden (Friesland) ab 2020 zunächst mit emissionsarmen Dieselmotoren*. Mit der schrittweisen Elektrifizierung der Strecke werden diese Antriebe durch Elektromotoren ersetzt. Durch ein innovatives Stromspeicherkonzept können die eigens für Arriva entwickelten Züge auch auf Teilstrecken ohne Oberleitung fahren. Die bestehende Zugflotte aus 51 Diesel-Triebzügen wird ebenfalls mit der neuen Hybrid-Technologie ausgestattet, sodass langfristig 69 der emissionsfreien Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Um auf Kundenwünsche besonders einzugehen, entscheiden die Reisenden beim Design der Züge mit. Die Zahl der Sitzplätze steigt bei der neuen Flotte um rund 30 Prozent.

DB Arriva hat die „Nördlichen Linien“, zu denen auch grenzüberschreitende Verkehre nach Leer in Niedersachsen gehören, in einer Wettbewerbsausschreibung Mitte 2017 gewonnen. Das Unternehmen fährt bereits aktuell diese Verkehre und ist im Rahmen des neuen Verkehrsvertrages, der ein Gesamtvolumen von 1,6 Milliarden Euro hat, nun auch von 2020 bis 2035 der Betreiber. In den Niederlanden ist DB Arriva einer der größten Anbieter im Öffentlichen Personenverkehr und seit 1999 im Markt. Rund 6.000 Mitarbeiter sind in elf von zwölf Provinzen des Landes im Einsatz und betreiben 1.550 Busse, 147 Züge und 13 Wassertaxis.

DB Arriva ist die Tochter der DB für den Personenverkehr im Ausland. Rund 60.000 Mitarbeiter befördern in 14 europäischen Ländern mehr als 2,2 Milliarden Fahrgäste pro Jahr. Der Umsatz lag 2016 bei 5,09 Milliarden Euro.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn / DB Arriva

Datum:13.11.2017 - Uhrzeit: 10:00

Siemens modernisiert Flotte von South Western Railway

  • Modernisierung der bestehenden Desiro-Flotte mit 172 Zügen der Klassen 444 und 450
  • Auftragsvolumen von mehr als 56 Millionen Euro

    Der britische Regionalverkehrsbetreiber South Western Railway (SWR) hat Siemens mit der Modernisierung seiner Flotte beauftragt. Siemens wird die bestehende Desiro-Flotte mit 172 Regionalzügen der Klassen 444 und 450 erneuern, die derzeit im gesamten SWR-Netz in Betrieb ist. Das Auftragsvolumen beträgt mehr als 56 Millionen Euro.

    Das Projekt beginnt im Dezember 2017 und umfasst die komplette Erneuerung der Innenausstattung aller Züge; einschließlich Axminster-Teppichen, Steckdosen für Mobilgeräte an den Sitzen und Echtzeit-Informationsanzeigen. Für Fahrgäste der ersten Klasse werden neue Ledersitze und Tische eingebaut, die mit innovativen, induktiven Ladestationen ausgestattet sind. Die Sanierung wird voraussichtlich zwölf Monate dauern.

    Das Projekt ist Teil eines Investitionsplans, mit dem South Western Railway das Kundenerlebnis verbessern möchte. Dazu gehören auch neue Zugflotten, um Kapazitäten zu erhöhen, längere und enger getaktete Züge sowie kürzere Reisezeiten, effizientere Verbindungen, Verbesserungen an den Haltestellen und beim Ticketkauf.

    „Wir freuen uns, Siemens mit der Modernisierung unserer Desiro-Flotte der Klassen 444 und 450 beauftragt zu haben. Diese bedeutende Investition in unsere Flotte bringt wichtige Neuerungen für unsere Kunden und ist ein Investment in lokale Standorte und Zulieferer. Wir haben eine lange Partnerschaft mit Siemens und ich bin überzeugt, dass das Unternehmen ein qualitativ hochwertiges Produkt liefern wird, sagt Neil Drury, Technischer Direkter von SWR.

    „Großbritannien ist einer unserer Kernmärkte. Mit der Modernisierung der SWR-Flotte – durch besser ausgestattete Züge und mehr Sitzplätze – leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Aufwertung des Fahrgasterlebnisses für Reisende in der Region“, sagt Johannes Emmelheinz, Chef der Bahnservicesparte von Siemens.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:09.11.2017 - Uhrzeit: 10:00

    CD vergibt Aufträge für Dutzende von Neufahrzeugen

    Ceske Drahy (CD) möchte sieben öffentliche Aufträge für die Lieferung von Dutzenden von Neufahrzeugen starten, wenn möglich noch bis Ende des Jahres. Die Gesellschaft wird insgesamt mehr als 160 Fahrzeuge für den Fern- und Regionalverkehr im voraussichtlichen Wert von etwa 20 Mrd. CZK ausschreiben. Die Investition wurde bereits vom Aufsichtsrat und dem Lenkungsausschuss gebilligt. Die CD wird mit den Gewinnern der Ausschreibungen Rahmenverträge unterzeichnen und die Fahrzeuge nur dann kaufen, wenn ein Teil der für den Kauf erforderlichen Mittel aus dem operationellen Programm für Verkehr II erworben werden kann oder wenn man mit den Auftraggebern von Verkehrsdienstleistungen Vereinbarungen über die Abrechnung der Kosten im Zusammenhang mit ihrer Einführung trifft.

    Im Rahmen von sieben öffentlichen Aufträgen sucht die CD Hersteller von 90 Waggons und 31 Elektrotriebwagen für den Fernverkehr, 30 Elektro- und 8 Motortriebwagen für den Regionalverkehr und 5 nicht-traktionsgetriebene Wendezugwagen.

    Ceske Drahy beschäftigt sich derzeit mit dem Geschäftsmodell nach 2019, wenn ein Teil der langfristigen Verträge mit den Regionen und dem Staat auslaufen wird. Die Anzahl der angefragten Fahrzeuge basiert auf Verhandlungen mit den einzelnen Regionen und auf veröffentlichten Absichten des Verkehrsministeriums der Tschechischen Republik im Rahmen der Öffnung des Marktes für den Fernverkehr.

    Wenn wir im Wettbewerb erfolgreich sein wollen, müssen wir auf die Wünsche der Auftraggeber vorbereitet sein. Dank der Rahmenvereinbarungen haben wir dann bereits im Voraus ausgewählte Lieferanten, und wenn uns die Transportaufträge erteilt werden, können wir sofort die Produktion von Neufahrzeugen in Auftrag geben. Das bedeutet, dass wir Zeit sparen und unseren Kunden schneller bessere Qualität liefern können. Gleichzeitig werden wir Subventionsmittel aus dem operationellen Programm für Verkehr II in Anspruch nehmen können, die für die Erneuerung des rollenden Materials im Regionalverkehr bestimmt sind. Natürlich sind wir bereit für die Kofinanzierung des Kaufs , ergänzt Miroslav Kupec, Mitglied des Board of Directors der CD und zuständig für den Bereich Technik, Service und Immobilien.

    Quelle:/Fotos: Ceske drahy, a.s. (CD)

    Datum:09.11.2017 - Uhrzeit: 10:00

    Pendolino 650 008 bekommt einen Schnurrbart

    Der Pendolino 680 005 der CD, der kürzlich modernisiert wurde, hat einen Schnurrbart bekommen. Der Zug wurde am 1. November zum ersten Mal in Betrieb genommen. Ende November wird der Schnurrbart dann wie gewohnt rasiert. Hintergrund der Aktion ist die Tatsache, dass früher das Monatsende November für die Rasur der Schnurrbärte bekannt war. Diese Aktion wurde mittlerweile zu einer weltumfassenden Movember Charity, die auch die Bahnmitarbeiter der Tschechischen Bahn unterstützen, die deshalb die Gruppe Draznaci gegründet haben. Movember besteht aus zwei englischen Wörtern - Moustache und November - und ist eine der weltweiten Wohltätigkeitsveranstaltungen, die den Kampf gegen Prostatakrebs unterstützt. Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Ereignissen konzentriert es sich nur auf Männer und insbesondere auf Prostatakrebs. Vor allem Männer im Alter von 40-70 Jahren sind in Gefahr. Da in diesem Alter viele Leute für die Eisenbahnunternehmen arbeiten, entschied die CD diese Veranstaltung zu unterstützen.




    Quelle:/Fotos: Ceske drahy, a.s. (CD)

    Datum:08.11.2017 - Uhrzeit: 08:00

    Sprinter Nieuwe Generatie von CAF-Civity auf Probefahrt

    Seit einer Woche macht einer der ersten vier neuen Triebwagenzüge Sprinter Nieuwe Generatie (SNG) der Bauart CAF-Civity der Nederlandse Spoorwegen Probefahrten auf der Hanzelinie zwischen Zwolle und Lelystad-Centrum. Bei den Tag und Nacht stattfindenden Fahrten wird u.a. die Geschwindigkeit und das ETCS getestet. Ab 2018 werden die 118 bestellten SNG (68 Exemplare in dreiteiliger Ausführung sowie 50 Stück in vierteiliger Ausführung) im Reiseverkehr als Sprinter u.a. auf der Flevolinie und in Amsterdam eingesetzt und dort dann älteres Material wie SGMm, DDM-I ersetzen. Die Aufnahme zeigt den NSR 2701 am 06.11.2017 in Lelystad -Centrum (NL).





    Quelle:/Fotos: Reinhard-Fotografie

    Datum:08.11.2017 - Uhrzeit: 08:00

    ZSSK 350 008 im neuen Farbkleid

    Die neu lackierte 350 008 war am 7. November 2017 mit dem IC 521/IC 522 erstmals im Planeinsatz unterwegs. Die Aufnahme zeigt die Lok bei dem ersten offiziellen Einsatz mit IC 522 bei Hricovske Podhradie.




    Quelle:/Fotos: Marian Koncelík

    Datum:03.11.2017 - Uhrzeit: 09:30

    Stadler gewinnt Auftrag für die Revision von bis zu 195 Drehgestellen in Finnland

    Stadler hat mit Junakalusto Oy einen Vertrag für die Revision der Drehgestelle, die in den vierteiligen Elektrotriebzügen des Typs FLIRT zum Einsatz kommen, unterschrieben. Die Züge wurden zwischen 2009 und 2014 von Stadler nach Finnland geliefert.

    Der Vertrag umfasst insgesamt bis zu 78 Motor- und 117 Laufdrehgestelle sowie mehrere Ersatzteile. Nach einer Fahrleistung von ca. einer Million Kilometer ist die Revision der Drehgestelle notwendig und wird nach dem jeweiligen Zustand der Drehgestelle durchgeführt. Im Sinne dieses Ansatzes wird Stadler den Zustand überprüfen und die notwendigen Massnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Drehgestelle sicher und gut gewartet sind. Die Vertragslaufzeit für die Überholung der ersten Drehgestelle beginnt im Januar 2018 und endet, sobald alle Drehgestelle geprüft worden sind, spätestens jedoch per Ende 2022. Die Arbeiten sollen von den Experten des Kompetenzzentrums für Drehgestellrevisionen in Szolnok, Ungarn, durchgeführt werden.

    Yrjö Judström, geschäftsführender Direktor von Junakalusto Oy, verriet weitere Einzelheiten zum Vertrag: «Drehgestellrevisionen sind ein wichtiger Aspekt im Lebenszyklus eines Zugs. Mit Hilfe dieses Vertrags werden wir in der Lage sein, die qualitativen und finanziellen Ziele zu erreichen, die wir für die Wartung aufgestellt haben. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Stadler an diesem neuen Projekt.»

    Jürg Gygax, Executive Vice President und Divisionsleiter Service bei Stadler, fügte hinzu: «Die Bereitstellung von Serviceleistungen für Fahrzeuge ist für uns ein wichtiges Geschäftssegment. Darüber hinaus erhalten wir auf diese Weise einen exzellenten Feedback-Kanal für unsere Züge. Aus diesem Grund ist für uns der Zuschlag bei Ausschreibungen, die unsere Fahrzeuge betreffen, stets besonders wichtig. Ebenso sind wir sehr stolz, dass es uns angesichts der ausserordentlich starken Konkurrenz gelungen ist, das beste Preis- und Qualitätsangebot abzugeben.»

    Die Division Service ist bei Stadler für die Wartung von Fahrzeugflotten in 16 Ländern zuständig und betreut somit mehr als 680 Fahrzeuge, die jährlich insgesamt mehr als 115 Millionen Kilometer zurücklegen. In Ergänzung zu den umfassenden Serviceleistungen bietet Stadler Service auch die Modernisierung von Zügen sowie die Komponentenrevision an. Aus diesem Grund eröffnete Stadler im Jahr 2013 im ungarischen Szolnok ein Kompetenzzentrum für Drehgestellrevisionen.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail

    Datum:31.10.2017 - Uhrzeit: 08:16

    Letzte Doppelstock-Garnitur von Skoda Vagonka ist in Litauen eingetroffen


    Die letzte Einheit der neuen Doppelstockgarnituren EJ 575 von Skoda Vagonka ist beim Kunden im litauischen Vilnius eingetroffen. Die Tochtergesellschaft von Skoda Transportation mit Sitz in Ostrava hat den Litauischen Bahnen schrittweise insgesamt drei Doppelstockeinheiten vom Typ EJ 575 mit einem Gesamtwert von 750 Millionen Kronen geliefert.

    „Jetzt folgt der Testbetrieb mit Fahrgästen, danach wird der Zug in den Regelbetrieb am elektrifizierten Streckenabschnitt Vilnius – Minsk eingeführt. Insgesamt haben wir bereits dreizehn dieser modernen Einheiten geliefert. Die erste befindet sich bereits seit Dezember 2008 im Fahrgastbetrieb“, erklärt Ivo Gurnak, Vice President Sales bei Skoda Transportation.

    Die neuen Züge bieten den Reisenden eine komfortable Reiseumgebung, unter anderem mit einer neuen Generation von Sitzen für die 1. und 2. Klasse. Die Wagen sind mit großzügigen Ablagen für Großgepäck ausgestattet und verfügen über ein eingebautes Informationssystem mit Bildschirmen, auf denen Informationen zum Reiseverlauf oder andere Videoprogramme abgespielt werden können. Der Betreiber hat die Möglichkeit online Daten während der Fahrt zu verfolgen. Es handelt sich dabei beispielsweise um Informationen zum genauen Standort, über die Geschwindigkeit oder den Stromverbrauch des Zuges.

    „Die dreiteilige Einheit wurde zuerst ins slowakische Hanisky überstellt, wo Mitarbeiter von Skoda den Austausch der Überführungsfahrgestelle mit europäischer Spurweite auf Betriebsfahrgestelle mit breiter Spurweite vorgenommen haben. Danach wurde die Garnitur ins slowakische Matovce unweit der ukrainischen Grenze überstellt, wo eine Kontrolle durch Mitarbeiter der Ukrainischen Bahnen erfolgte. Nach der Kontrolle wurde die Einheit ins ukrainischen Uzhorod überführt, wo sie in einen Spezialzug eingereiht wurde mit dem sie die Reise durch die Ukraine und Weißrussland bis ins litauische Vilnius fortgesetzt hat“, ergänzt der Experte von Skoda Vagonka, Jirí Vyoralek. Im Depot der Litauischen Bahnen erfolgen im Laufe des Oktobers die notwendigen Prüfungen, um die Garnitur zum festgesetzten Termin in den Fahrgastbetrieb übergeben zu können.


    Quelle:/Fotos: Skoda Vagonka

    Datum:27.10.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Stadler gewinnt den ersten Serviceauftrag für die FLIRT-Züge in Norwegen

    Erik Røhne, Verwaltungsratspräsident der NSB Gjøvikbanen, und Jürg Gygax, Divisionsleiter Service bei Stadler, haben am 26. Oktober 2017 einen Serviceauftrag für zehn FLIRT-Triebzüge für die nächsten drei Jahre unterschrieben. Dies ist der erste Serviceauftrag für die FLIRT-Flotte in Norwegen. Ein bestehendes Unterhaltsdepot, „Lodalen“ in Oslo, wird auf die speziellen Anforderungen der FLIRT-Fahrzeugwartung angepasst.
    Ab 1. Januar 2018 übernimmt Stadler die Wartungsarbeiten für zehn FLIRT der NSB Gjøvikbanen übernehmen. NSB Gjøvikbanen ist ein Tochterunternehmen der staatseigenen NSB (Norges Statsbaner). Im Jahr 2008 bestellte NSB die ersten 50 FLIRT bei Stadler und wird ihre Flotte bis zum Jahr 2020 auf 125 Züge ausbauen, eine der grössten FLIRT-Flotten von Stadler. Die Fahrzeuge wurden speziell konzipiert, um den norwegischen Wintertemperaturen von -40° Celsius standzuhalten. Stadler konnte sich nun den Serviceauftrag für die zehn FLIRT-Züge der NSB Gjøvikbanen nach einer öffentlichen Ausschreibung sichern und wird die Instandhaltung bis zum Jahr 2020 ausführen. Die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung für weitere vier Jahre besteht.
    Das Paket für die NSB Gjøvikbanen wird ähnlich gestaltet werden wie beim MTR Express in Schweden. Dort konnte Stadler in den letzten zwei Jahren eine Verfügbarkeit von 100% gewährleisten. Die Wartungsarbeiten, die Stadler übernehmen wird, beinhalten die präventive und korrektive Instandhaltung. Die Wartungsarbeiten, für die Stadler norwegische Facharbeiter einstellen wird, werden im dafür umgebauten Depot „Lodalen“, im Zentrum von Oslo, durchgeführt.
    Dieser erstmalige Serviceauftrag für die FLIRT-Flotte in Norwegen ist für Stadler von grosser Bedeutung. Er erlaubt Stadler, seine Markpräsenz im Service auszubauen. Stadler übernimmt bereits die umfassende Instandhaltung für Bybanens Strassenbahnflotte in Bergen und betreibt weitere Servicestandorte in Stockholm (SE), Tillberga (SE) und Aarhus (DK).
    Jürg Gygax, Divisionsleiter Service, fügte hinzu: „Wir sind froh, diese Ausschreibung gewonnen zu haben. Sie stellt einen grossen Schritt für unsere Fokusmärkte Norwegen und die gesamte nordische Region dar, und bietet uns die Gelegenheit, eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Ich freue mich darauf, den Fahrgästen zusammen mit den NSB Gjøvikbanen ein positives Service-Erlebnis bieten zu können.“
    Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, UK und den USA arbeiten über 7000 Mitarbeitende. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reise-zugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste diesel-elektrische Lok. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:20.10.2017 - Uhrzeit: 09:40

    371 201 hat ihre Fahne verloren



    Die tschechische 372 201 (die ehemalige DB AG 180 001) hat schon wieder mal einen neuen Anstrich. Seit ihrer EH in Prerov (Pv 28.09.17) präsentiert sich die Lok nun im üblichen CD-Farbkleid. Es ist nach Bordeauxrot, Verkehrsrot, dem ersten CD-Look in Blau-Weiß und der CZ-Flagge nun bereits der fünfte Anstrich der Lok. Die Aufnahme zeigt die 371 201 mit EC 379 am 19. Oktober 2017 in Praha hl.h.

    Quelle:/Fotos: Jörg Flecks
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