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News-Rubrik: Schienen-Personen-Nahverkehr (SPNV)/ Schienen-Personen-Fernverkehr(SPFV)

Datum:15.02.2012 - Uhrzeit: 09:07

S5/S8 in NRW ab 2014 mit Coradia Continental

Auf den Linien S5 und S8 in NRW sollen ab 2014 Coradia Continental von Altom (BR 440) zum Einsatz kommen. Dies meldet das S-Bahnforum unter Berufung auf eine gestrige Betriebsversammlung. DB Regio hatte erst vor kurzem die Ausschreibung der beiden Linien für sich entschieden.
Quelle:/Fotos: s-bahn-forum.de

Datum:08.02.2012 - Uhrzeit: 08:16

DB Regio Nord soll zwischen Hamburg, Kiel und Flensburg fahren

Einem entsprechenden Vergabevorschlag für das so genannte "Los A" hatten der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Landtages bereits am 25. Januar zugestimmt. Wie Verkehrsminister Jost de Jager heute am 7. Februar mitteilte, war gestern die Frist abgelaufen, in der die unterlegenen Bieter nbe Nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH und Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB) die Vergabekammer des Landes hätten anrufen hätten können. Über das Vergabeverfahren für das "Los B" mit den Strecken Hamburg – Itzehoe sowie Hamburg – Wrist wird Ende März entschieden. Das Land hatte das Vergabeverfahren für diesen Teil des Netzes Ende 2011 wegen unwirtschaftlicher Angebote aufgehoben und die Bieter um neue Offerten gebeten.

Mehr und bessere Verbindungen.

De Jager kündigte für die Fahrgäste eine Reihe von Verbesserungen an: ""Zwischen Kiel und Hamburg gibt es ab 2014 einen Halbstundentakt und von Flensburg kommen die Fahrgäste künftig einmal pro Stunde ohne Umsteigen nach Hamburg."" Dafür werde die DB Regio im Auftrag des Landes völlig neue Doppelstocktriebwagen von Bombardier einsetzen, die Fahrgästen unter anderem ein völlig neues Innenraumdesign und mehr Beinfreiheit bieten.

Der Verkehr wird wachsen

Wie der Minister weiter sagte, werde insbesondere der Verkehr von Schleswig-Holstein nach Hamburg in den kommenden Jahren stark wachsen. ""Deshalb müssen wir hier gemeinsam mit Hamburg das Angebot weiter ausbauen und den Fahrgästen auch künftig einen attraktiven Nahverkehr bieten."" Das gelte auch für Strecken von Itzehoe und Wrist nach Hamburg, für inzwischen neue Angebote abgegeben worden seien.

Das "Los A" im Netz Mitte umfasst insgesamt 211 Streckenkilometer, auf denen die Züge heute jährlich rund 3,8 Millionen Kilometer zurücklegen. Ab 2014 soll das Angebot um 23 Prozent auf rund 4,6 Millionen Zugkilometer steigen. Auf den Strecken des "Los A" sind täglich rund 22.000 Fahrgäste unterwegs. Derzeitiger Betreiber auf den Strecken ist die DB Regio AG Regionalbahn Schleswig-Holstein.

Quelle:/Fotos: Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr

Datum:07.02.2012 - Uhrzeit: 08:16

VRR vergibt S5 und S8 an DB Regio NRW

Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) hat beschlossen die Betriebsleistungen der S-Bahn-Linien S5 und S8 ab Dezember 2014 von der DB Regio NRW durchführen zu lassen. Entscheidungsgrundlage für den Verkehrsvertrag ist ein vorangegangenes europaweites Wettbewerbsverfahren. Sein Ergebnis werten die Verantwortlichen als Erfolg, denn die eingereichten Angebote lagen auf einem erfreulich niedrigen Niveau, im Vergleich zu den bisherigen Zugkilometerpreisen im S-Bahn Bereich.
Ein Grund für den funktionieren SPNV-Wettbewerb im VRR sehen die Entscheider auch in der Tatsache, dass im Verfahren erneut die Option des Fahrzeugfinanzierungsmodells enthalten war. Dieses beinhaltet eine alternative Finanzierungsmöglichkeit für die geforderten Neufahrzeuge. Insgesamt ermöglicht das positive Wettbewerbsergebnis der öffentlichen Hand, langfristig die qualitativ hochwertigen Verkehre auf den beiden Linien zu finanzieren. Ab 2014 wird der Verbund für einen gefahrenen Zugkilometer knapp einen Euro weniger bezahlen müssen als im derzeitigen S-Bahn-Vertrag.
VRR-Vorstand Martin Husmann zum abgeschlossenen Wettbewerbsverfahren: „Die Entscheidung war äußerst knapp, denn die sonstigen Wettbewerbsteilnehmer haben das Angebot des Fahrzeugfinanzierungsmodells angenommen und somit den nötigen Wettbewerbsdruck aufgrund niedriger Zinskonditionen ins Verfahren gebracht. Und ich bin überzeugt, dass genau diese Option im Verfahren dazu geführt hat, dass ein funktionierender Wettbewerb stattgefunden hat und wir nun ein finanzierbares Angebot vorliegen haben,“ so Husmann.

Ab 2014 attraktive Neufahrzeuge

Der VRR hat die Betriebsleistung auf der S-Bahnlinie S5/S8 zwischen Mönchen-gladbach und Dortmund für den Zeitraum von 2014 bis 2029 vergeben. Auf dieser lang laufenden S-Bahnlinie werden erstmals S-Bahn-Fahrzeuge mit behindertengerechten Toiletten eingesetzt, auf ausdrücklichen Wunsch des Verkehrsministers Nordrhein-Westfalen, der Landesseniorenvertretung NRW, vieler Fahrgäste und Fahrgastverbände. Daneben werden die Fahrzeuge mit Videoüberwachung und Mehrzweckbereichen mit ausreichend Abstellmöglichkeiten für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen ausgestattet sein. Fahrbare Schiebetritte werden künftig den Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeug komplett verschließen und machen so ein Durchfallen unmöglich. Die S-Bahn-Fahrzeuge werden alle geltenden gesetzlichen Bestimmungen der zuständigen Aufsichtsbehörden erfüllen. Für die vorgesehene Inbetriebnahme im Dezember 2014 kann die Fahrzeugindustrie dafür aber nur Fahrzeuge mit einer Fußbodenhöhe von 80 cm zur Verfügung stellen.
Heute verkehren – wie im gesamten S-Bahn-Netz im VRR auch – auf der S5/S8 Fahrzeuge mit einer Fußbodenhöhe von 100 cm. Dem steht gegenüber dass entlang der Streckenführung die Bahnsteige mit unterschiedlichen Höhen angelegt sind. Von den 45 Stationen verfügen 21 über eine Höhe von 96 cm, 24 über die künftig optimale Höhe von 76 cm. Mit dem neuen Fahrzeugkonzept verändern sich daher auf den Stationen die Einstiegsverhältnisse von den Bahnsteigen in die Fahrzeuge. Erstmalig wird auf vielen Stationen ein stufenloser Einstieg in die S-Bahn möglich sein. Auf anderen Stationen wird hingegen der Einstieg in das S-Bahn-Fahrzeug zunächst mit einer Stufe und ggf. einer fahrzeugseitigen Rampe verbunden sein, soweit nicht Fahrmöglichkeiten mit anderen, parallel verlaufenden S-Bahnen genutzt werden können. Mit diesen Hilfsmitteln sind alle Einstige nach wie vor behindertengerecht ausgeführt.
Über diese veränderte Situation wurden im Rahmen der Ausschreibung mit den kommunalen Behindertenbeauftragten, den Landesvertretern der Behinderten, den betroffenen Kommunen und dem Verkehrsverbund intensive Gespräche geführt. Derzeit werden gemeinsam mit der DB Station&Service AG und der DB Netz AG bauliche Maßnahmen für einzelne Stationen geprüft, um den Einstieg in die Fahrzeuge künftig noch weiter zu erleichtern.

Land NRW und VRR streben einheitliche Bahnsteighöhe von 76 cm an

Etwa 30 der insgesamt 170 S-Bahn-Stationen im gesamten VRR-Verbundraum können auch langfristig nicht auf 96 cm Bahnsteighöhe angepasst werden. In Ermangelung eigener, ausschließlich von der S-Bahn befahrener Strecken, werden viele Strecken von speziellen Güterverkehren und anderen Produkten des Personenverkehrs (Regionalexpress, Fernverkehr) mit befahren. Stationen an derartigen „Mischbetriebsstrecken“ müssen nach deutschen und EU- Normen mit einer Bahnsteighöhe von 76 cm ausgebaut sein. Aus diesem Grund strebt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in enger Abstimmung mit dem Verkehrsministerium mittel- bis langfristig eine einheitliche Bahnsteighöhe von 76 cm an. Zum Jahreswechsel 2019/2020 werden alle S-Bahnstrecken im Verbundraum neu ausgeschrieben. Mit den dann zum Einsatz kommenden Neufahrzeugen wird sich für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im Rahmen der Möglichkeiten die bestmögliche Situation bezüglich der Ein- und Ausstiege einstellen.

Quelle:/Fotos: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Datum:26.01.2012 - Uhrzeit: 08:03

Änderungen beim Fahrzeugeinsatz bei DB Regio RheinNeckar

Durch witterungsbedingte Einflüsse am vergangenen Wochenende (Felssturz im Neckartal, Aufprall auf Baum) sowie Mitte Dezember (Aufprall auf Baum zwischen Neustadt und Kaiserslautern) sind drei Elektrotriebzüge des Typs ET 425 beschädigt worden. Die Reparatur wird mehrere Monate dauern. Dadurch sind derzeit bei den ET 425 die Reserven für den Betrieb stark eingeschränkt.
Die fehlenden Fahrzeuge werden auf folgenden Regionalbahnlinien bzw. Strecken durch lokbespannte Züge und im Bedarfsfall durch Dieseltriebzüge des Typs VT 628 ersetzt:
- Biblis–Mannheim–Waghäusel–Karlsruhe (Ersatz einzelner Regionalbahnen (RB) durch lokbespannte Züge).
- Mannheim–Mainz (im Bedarfsfall Ersatz einzelner RB am Nachmittag durch Dieseltriebzüge des Typs VT 628).
Die Bahn bedauert die Beeinträchtigungen für die Fahrgäste und arbeitet mit Hochdruck daran, die drei beschädigten Elektrotriebzüge so schnell wie möglich wieder in den täglichen Einsatz zu bringen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:18.01.2012 - Uhrzeit: 09:48

BEG schreibt Netz "Bayerisches Oberland" aus

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) hat im europäischen Amtsblatt nun das bislang von der BOB betriebene SPNV-Netz "Bayerisches Oberland" ausgeschrieben. Die beiden Strecken KBS 955 München – Holzkirchen – Bayrischzell und KBS 956 München – Holzkirchen – Lenggries/Tegernsee mit einem Volumen von ca. 2,1 bis 2,3 Millionen Zugkilometer/Jahr wird vom 15.12.2013 bis zum 14.12.2024 ausgeschrieben. In Abhängigkeit der bis zum Betriebsstart vorhandenen Fahrzeuge und Schieneninfrastruktur werden dabei drei Betriebstufen ausgeschrieben. Zur Leistungserbringung sind neben weiteren, vom künftigen Auftragnehmer zu beschaffenden Fahrzeugen auch 17 Fahrzeuge des Typs „Integral“ zu nutzen, die sich im Eigentum des derzeitigen Auftragnehmers Bayerische Oberlandbahn GmbH befinden und im Falle eines Betreiberwechsels von dieser zu erwerben sind. Des Weiteren ist von der Bayerischen Oberlandbahn GmbH im Falle eines Betreiberwechsels deren Werkstatt in Lenggries zu erwerben und zum Zwecke der präventiven und korrektiven Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge zu nutzen. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 2. Juli 2012.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:12.01.2012 - Uhrzeit: 07:59

Haard-Achse soll an DB Regio vergeben werden

Der Vergabeausschuss des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und der Vergabeausschuss des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) beabsichtigen die Betriebsleistungen der sogenannten Haard-Achse, mit den Linien RE2 Münster – Essen – Düsseldorf und der künftigen RE42 Münster – Essen – Mönchengladbach, ab Dezember 2014 durch die DB Regio AG durchführen zu lassen. Diese konnte sich mit dem wirtschaftlichsten Angebot gegen die Konkurrenz durchsetzen. Nach dieser Entscheidung für das auch aktuell auf dieser Strecke beauftragte Eisenbahnverkehrsunternehmen muss nun eine zehntägige Einspruchsfrist bis zur endgültigen Zuschlagserteilung eingehalten werden. Erst nach Ablauf dieser Frist wird mit dem Unternehmen DB Regio AG ein Vertrag über 15 Jahre zur Verkehrsdurchführung abgeschlossen. Grundlage dieses Bruttovertrages ist das vorangegangene Wettbewerbsverfahren.

Dieses europaweite Verfahren wurde bereits im vergangenen Jahr eingeleitet, die Linien wurden gemeinsam von VRR und dem benachbarten Aufgabenträger Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ausgeschrieben. Auf der Linie RE42 werden neue Elektrotriebfahrzeuge als Einzelstockwagen zum Einsatz kommen, auf der Linie RE2 – welche bereits seit Einführung des RE-Konzeptes 2010 ein hohes Niveau vorweist – werden gebrauchte Doppelstockwagen fahren. Die wesentlichen Anforderungen an alle Fahrzeuge sind: behindertengerechte Toiletten, Videoüberwachung und Mehrzweckbereiche mit ausreichend Abstellmöglichkeiten für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen sowie Erfüllung aller geltenden gesetzlichen Bestimmungen durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Insgesamt werden auf der RE2 570 Sitzplätze und auf der RE42 450 Sitzplätze angeboten.

Die Ausweitung der Sitzplätze auf der Linie RE 42 gegenüber heute resultiert aus der Linienverlängerung, die zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016 stattfindet. Zu diesem Zeitpunkt wird die Linie, die heute als Regionalbahn von Münster nach Essen verkehrt, nach Duisburg, Krefeld, Viersen bis nach Mönchengladbach verlängert und dann als RE-Linie geführt.

VRR-Fahrzeugfinanzierungsmodell begünstigt den Wettbewerb

Erneut kam im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens das Fahrzeugfinanzierungs-modell des VRR als Option für die Finanzierung der Neufahrzeuge zum Einsatz. Die Mehrheit der Bieter machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. Die DB Regio AG verzichtete in Ihrem Angebot auf diese Finanzierungsoption. Die aktuell angebotenen Preise je Zugkilometer sind trotz der erhöhten Sitzplatzkapazität mit dem heutigen – seit 2004 gültigen – Angebot vergleichbar. Dies werten die Verantwortlichen als Erfolg, da die Preise einer zweiten Vergabe häufiger über denen der Erstvergabe im Wettbewerb liegen. Dieses erfreuliche Wettbewerbsergebnis ermöglicht es der öffentlichen Hand, langfristig die qualitativ hochwertigen Verkehre auf den Linien RE2 und RE42 zu finanzieren. VRR-Vorstand Martin Husmann zum abgeschlossenen Wettbewerbsverfahren: „Nur durch das Angebot der Fahrzeugfinanzierung wurden mehrere Angebote durch verschiedene Eisenbahnverkehrsunternehmen abgegeben. Somit bin ich überzeugt, dass es auf die Fahrzeugfinanzierung zurückzuführen ist, dass in diesem Verfahren ein funktionierender Wettbewerb stattgefunden hat, auch wenn es letztendlich diesmal nicht zum Einsatz kommt.“

Quelle:/Fotos: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Datum:09.01.2012 - Uhrzeit: 10:15

DB stellt Ersatzkonzept für fehlende Talent 2-Züge auf die Schiene

Die Deutsche Bahn (DB) und Bombardier Transportation (BT) haben 2007 einen Rahmenvertrag über die Lieferung von rund 300 Elektrotriebwagen (ET) vom Typ Talent 2 unterzeichnet. Für die Jahre 2009 bis 2011 war die bundesweite Auslieferung von insgesamt 178 Fahrzeugen geplant. Die DB hat die ET 442 in zwei- bis fünfteiligen Versionen bestellt.
Auf den Strecken in Berlin und Brandenburg war der Einsatz dieser neuen Fahrzeuge zum Fahrplanwechsel 2011/12 geplant. Entsprechend des Verkehrsvertrages sind für die erste Betriebsstufe Netz Stadtbahn auf den Linien RB 13, 14, 20, 21, 22 und 23 insgesamt 34 ET 442 vorgesehen. Auf Grund von Lieferverzögerungen des Fahrzeugherstellers BT fehlen diese Fahrzeuge zurzeit noch (Auslieferung voraussichtlich von März bis Oktober). Aus diesem Grund war die Erarbeitung eines Ersatzkonzeptes durch DB Regio notwendig.
Um das Ausschreibungskonzept insgesamt zu realisieren, kommen seit dem 11. Dezember letzten Jahres zusätzlich 17 Triebfahrzeuge, 50 Reisezugwagen und ein VT 646 aus dem Fahrzeugpark von DB Regio für das Ersatzkonzept zum Einsatz.
Mit Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BER) am 3. Juni sind auf der RE-Linie 9 von Berlin Hbf (tief) zum Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg und der RB-Linie 22 von Potsdam Hbf zum Bahnhof Flughafen Berlin Brandenburg ET 442 zwingend für den Einsatz notwendig. Die Auslieferung der Fahrzeuge für diese Linien ist für den ab Mai geplanten Probebetrieb erforderlich, um eine qualitätsgerechte Betriebsaufnahme am 3. Juni sicherzustellen.
Die Linien RE 7 Dessau/Belzig?Flughafen Berlin Brandenburg?Wünsdorf und die RB 14 Nauen?Flughafen Berlin Brandenburg?Senftenberg sollen laut Bombardier Transportation im Laufe des 2. Halbjahres 2012 schrittweise mit ET 442 ausgerüstet werden. Bis dahin fahren die Züge entsprechend des Ersatzkonzeptes mit Triebfahrzeugen der Baureihe 143 und vier Doppelstockwagen.
Zukünftig sollen mit der Inbetriebnahme der zweiten Betriebsstufe zum Fahrplanwechsel 2012/13 laut Verkehrsvertrag insgesamt 48 ET 442 im Netz Stadtbahn zum Einsatz kommen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:05.01.2012 - Uhrzeit: 11:09

S-Bahn Hamburg ausgeschrieben

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat nun die Verkehrsleistung der S-Bahn Hamburg ab Dezember 2018 im europäischen Amtsblatt ausgeschrieben. Die Ausschreibung erfolgt in Kooperation mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein (MWV-SH). Die S-Bahnverkehre im S-Bahn Netz Hamburg (Hamburg inkl. Aussenstrecken in Niedersachsen und Schleswig Holstein) werden für den Zeitraum 9. Dezember 2018 bis 11. Dezember 2033 ausgeschrieben. Die Durchführung des Verfahrens liegt bei der Hamburger Verkehrsverbund GmbH. Die Verkehrsleistungen der S-Bahn Hamburg umfassen den Betrieb der heutigen Linien S1, S11, S2, S21, S3 und S31. Das Streckennetz ist 147 Km lang, davon 10 Km unterirdisch, und umfasst 68 Bahnhöfe und Haltepunkte, davon 11 unterirdische Stationen. Das Leistungsvolumen beträgt ca. 12 700 000 Zugkilometer/Jahr.
Der Auftrag umfasst den gesamten Betrieb der S-Bahn Hamburg inklusive Beschaffung und Bereitstellung der benötigten Fahrzeuge und Werkstätten. Für die Erbringung der ab Dezember 2018 erforderlichen S-Bahn-Verkehrsleistungen auf dem gesamten S-Bahn Netz (inkl. Schleswig-Holstein und Niedersachsen) werden insgesamt voraussichtlich 172 Fahrzeuge benötigt. 42 Altfahrzeuge (Typ 474.3; Zweisystemfahrzeuge) müssen im Falle eines Betreiberwechsels vom heutigen Betreiber übernommen werden. Der restliche Bedarf von 130 netzkompatiblen Fahrzeugen kann entweder mit für die Vertragslaufzeit noch einsatzfähigen Altfahrzeugen (Baureihe 474.1 und Baureihe 474.2) oder mit Neufahrzeugen gedeckt werden. In Bezug auf die Neufahrzeuge ist deren Beschaffung, Erprobung und Einflottung Teil des Auftrages. Im Rahmen der Fahrzeugbeschaffung ist mit dem Hersteller eine noch zu quantifizierende Option für zusätzliche Neufahrzeuge für mögliche Streckenverlängerungen zu vereinbaren. Einzelheiten zum Umgang und zur Wiederverwendung und der Übernahme des Restwertrisikos der Fahrzeuge nach Ende der Vertragslaufzeit sind in den Verdingungsunterlagen enthalten. Für den Betrieb und den Fahrzeugeinsatz bestehen aus den netzspezifischen Gegebenheiten (u.a. besondere Energieversorgung (Stromschiene 1,2 kV Gleichspannung und Oberleitung 15 kV/16,7 Hz Wechselspannung), geringes Lichtraumprofil und bestimmte maximale Fahrzeuglänge, spezielle Zugabfertigung) besondere Anforderungen.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 3. Februar 2012.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:22.12.2011 - Uhrzeit: 08:00

VRS: Nacht-S-Bahn statt regionalem Nachtbus

Die S-Bahn wird ab Dezember 2012 auch in Wochenendnächten und den Nächten vor Feiertagen fahren. Das hat der Verkehrsausschuss heute einstimmig beschlossen. Die Nacht-S-Bahn wird den regionalen Nachtbus ersetzen, der trotz Kapazitätserhöhungen und zusätzlichen Fahrten an seine Grenzen gekommen ist. „Nur ein attraktives ÖPNV-Angebot wird von den Fahrgästen auch angenommen“, warb Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler für die Neuerung. Dadurch ließe sich gerade im Freizeitverkehr ein Fahrgastzuwachs erzielen.

Im Stundentakt durch die Nacht

In den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag sowie vor Feiertagen wird die S-Bahn von Stuttgart aus dreimal im Stundentakt auf allen sechs Linien in jeweils beide Richtungen die Region ansteuern. Der Nachtfahrplan ist so abgestimmt, dass der Flughafen mit der S-Bahn frühmorgens gegen 4.30 Uhr aus dem gesamten Netz erreichbar ist. Zwischen der letzten regulären S-Bahn und der ersten Nacht-S-Bahn werden zwischen knapp einer Stunde und bis zu 90 Minuten liegen. Lediglich die S 3 nach Backnang würde mit einer zeitlichen Lücke von 110 Minuten aus der Reihe tanzen. Deshalb soll hier eine zusätzliche Fahrt um 1:15 Uhr ab Hauptbahnhof (tief) eingeschoben werden, so dass sich die Zeitspanne auf 80 Minuten verkürzt. Auf den neuen S-Bahn-Strecken Marbach – Backnang (S 4) und Böblingen – Renningen (S 60) werden keine Nacht-S-Bahnen, sondern Busse fahren. Diese sollen mindestens an einem Endpunkt direkten Anschluss an eine S-Bahn haben und ebenfalls im Stundentakt fahren.

Für die Nacht-S-Bahnen am Wochenende sprechen nicht nur die größeren Kapazitäten, der einfachere Einsatz von Sicherheitspersonal oder die Anbindung des Flughafens. Auch die Gesamtkosten von rund 1,6 Millionen Euro, von denen der Verband Region Stuttgart und 1,1 Millionen Euro schultert, rechtfertigen den Abschied vom regionalen Nachtbus. Denn obwohl die Kosten der Angebotsverbesserungen mit 800.000 bis 900.000 Euro günstiger ausgefallen wären, bliebe in der Praxis kaum Spielraum für einen reinen Nachtbusverkehr. So ist an der zentralen Abfahrtsstelle der Nachtbusse, am Stuttgarter Schlossplatz, gar kein Platz für zusätzliche oder längere Nachtbusse.

„Der Nachtbus ist seinen Kinderschuhen entwachsen“, sagte Rainer Ganske (CDU). Höhere Geschwindigkeit, mehr Komfort und Sicherheit sowie die Frühanbindung des Flughafens sprechen für die Nacht-S-Bahnen. Er forderte die Landkreise auf, ein Buskonzept für die Feinverteilung abzustimmen. Dem schloss sich Thomas Leipnitz (SPD) an. „Die ganze Region profitiert von der Nacht-S-Bahn“, sagte er. Die Bedenken einiger Landkreise seien mit dem „Allheilmittel der einheitlichen Aufgabenträgerschaft“ zu lösen. Er hofft auf „einen stetigen Fahrgastzuwachs“.

Man müsse der Realität ins Auge schauen, machte Bernhard Maier (Freie Wähler) deutlich. Die Erwartungen des Nachtbusses seien eindeutig übertroffen worden. „Es macht Sinn, den Nachtverkehr auf die S-Bahnen zu verlagern.“ Eva Mannhardt (Grüne) „freute sich sehr“ über diesen Beschluss. Es sei ein „absoluter Durchbruch“, auf die S-Bahn umzusteigen. Dies entspreche einer Metropolregion. „Der Nutzen überwiegt die Kosten bei weitem“, sagte sie. Für Armin Serwani (FDP) zeigt sich, dass sich die Region von einer Provinz- zur Metropolregion entwickle. „Die Bürgersteige bleiben jetzt die ganze Nacht unten, diesem Bedürfnis werden wir mit der Nacht-S-Bahn gerecht.“ Wolfgang Hoepfner (Linke) sieht darin eine „logische Fortentwicklung“ und einen weiteren „Qualitätsschritt“. Er erkennt auch Vorteile für den Verkehr innerhalb der Landkreise.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:16.12.2011 - Uhrzeit: 10:20

S-Bahn München: Flashmob verursacht Schaden von 230.000 Euro

Bei dem Flashmob „Abschieds-Trinken“ in den Münchner S-Bahnen sind am vergangenen Wochenende 65 Fahrzeuge so stark beschädigt worden, dass sie außerplanmäßig in der Werkstatt Steinhausen repariert werden müssen. Der Fahrzeug-Engpass kann noch bis Weihnachten dazu führen, dass in der Hauptverkehrszeit Züge gekürzt und das Platzangebot dadurch eingeschränkt werden muss. Daneben können noch einzelne Taktverstärker-S-Bahnen ausfallen. Der Gesamtschaden aus Fahrzeugschäden, dem Ausfall von Zügen sowie aus Verspätungen und Zugkürzungen beläuft sich auf rund 230.000 Euro.

Die S-Bahn München verfügt über 238 Fahrzeuge. Neben den turnusmäßigen Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten müssen seit dem Wochenende zusätzlich die 65 durch Vandalismus beschädigten Fahrzeuge in die Werkstatt gefahren werden. Die Schäden betreffen vor allem die Leuchtstoffröhren und die Abdeckgitter der Lampen, aber auch Fensterscheiben, Trennwandscheiben oder Deckenverkleidungen wurden eingeschlagen. Außerdem muss die Inneneinrichtung einschließlich der Sitzpolster von Getränkeresten und Schmierereien gereinigt werden.

Bis Donnerstagmittag waren die Vandalismusschäden an den Fahrzeugen zu etwa zwei Dritteln beseitigt. Die S-Bahn München setzt alles daran, auch die restlichen Fahrzeuge in den nächsten Tagen zu reparieren. In der kommenden Woche sollen dann die aufgrund der Vandalismusschäden zurückgestellten planmäßigen Inspektionen nachgeholt werden. Deshalb kann es auch in der nächsten Woche noch zu Beeinträchtigungen kommen.

Die S-Bahn München bittet um Verständnis für die durch den Vandalismus entstandenen betrieblichen Einschränkungen. Geschäftsleiter Bernhard Weisser wendet sich aber auch direkt an diejenigen Fahrgäste, die am Samstagabend unmittelbar Leidtragende des Flashmobs waren: „Wir bedauern sehr, dass es durch das rücksichtslose und aggressive Verhalten vieler Flashmob-Teilnehmer trotz eines verstärkten Sicherheitsaufgebotes bei der Bahn und der Polizei zu erheblichen Zugverspätungen, Belästigungen unbeteiligter Fahrgäste sowie zu Angriffen auf unsere Mitarbeiter gekommen ist. Das macht uns tief betroffen. Wir unterstützen die Strafverfolgungsbehörden bei ihren Ermittlungen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und in Regress zu nehmen, damit zukünftig derartige Ereignisse verhindert werden.“

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:16.12.2011 - Uhrzeit: 10:15

Berliner S-Bahn: Technisches Versagen bei routinemäßiger Systemüberprüfung verursacht Stromausfall

Planmäßige Kontrollarbeiten an der Stromversorgung im elektronischen Stellwerk Halensee haben am 15. Dezember 2011 den zeitweisen Ausfall des Bahnbetriebs in weiten Teilen des Berliner Netzes verursacht.
Bei einem Umschaltvorgang, mit dem in regelmäßigen Abständen die Notstromversorgung überprüft wird, kam es zum Ausfall eines Bauteiles. Aus bislang nicht geklärter Ursache versagte auch das vorhandene Reservesystem. In der Zeit von 11.45 Uhr bis 14.40 Uhr war daher in weiten Teilen des Netzes im Westteil der Stadt die Signaltechnik gestört.
Die Umschaltung ist Teil eines regelmäßigen Systemchecks, der im Abstand von zwei Monaten routinemäßig stattfindet. Die Systemüberprüfung ist in den vergangenen Jahren bereits dutzendfach durchgeführt worden, ohne dass es zu Auffälligkeiten gekommen ist.
Die Deutsche Bahn bedauert die durch die Störung entstandenen Unannehmlichkeiten sehr. Eine genaue Untersuchung des Vorfalls ist eingeleitet.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:14.12.2011 - Uhrzeit: 09:21

MV: Teilnetz "Ost-West" ausgeschrieben

Das Land Mecklenburg-Vorpommernhat die Personenbeförderung im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Teilnetz OST-WEST des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgeschreiben. Das Netz wird in wzei Losen zur Betriebsaufnahme ab dem Jahresfahrplan 2015 mit ca. 5,4 Mio. Zugkm p.a. in Dieseltraktion über eine Laufzeit von 15 Jahren vergeben. Das Los "Güstrow" umfasst die Strecken Lübeck - Bützow - Neubrandenburg - Pasewalk; Pasewalk - Grambow (- Szczecin); Lübeck - Bad Kleinen; Bützow - Pasewalk; Pasewalk - Ueckermünde, das Los "Parchim" die Relationen Schwerin - Hagenow Stadt; Rehna - Schwerin - Parchim; Hagenow Stadt - Ludwigslust - Parchim - Waren (Müritz) - Neustrelitz, saisonal Teillinie Plau am See - Waren (Müritz). Das Gesamtvolumen beträgt im Los 1 rund 52.500.000 Zugkm und im Los 2 rund 28.500.000 Zugkm. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 4. Mai 2012.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu
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