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News-Rubrik: Deutschland

Datum:22.06.2017 - Uhrzeit: 09:03

Regelbetrieb des ICE 4 ab Dezember 2017 nicht gefährdet

Keine Sicherheitsbeeinträchtigung • Lösung für Komforteinschränkung bereits gefunden • Konzernvorstand Huber: Keinerlei Anzeichen, dass planmäßige Aufnahme des Regelbetriebs des ICE 4 im Dezember 2017 gefährdet ist

Die Deutsche Bahn AG (DB) weist Medienberichte zurück, wonach aufgrund von aufgetretenen Vibrationen bei einzelnen Wagen im Probebetrieb die Zulassung des ICE 4 angeblich gefährdet sei.

Im Rahmen des mehrmonatigen Probebetriebs des ICE 4 wurde mit zunehmender Laufleistung der beiden bereits fahrenden Testzüge ein hochfrequentes Vibrieren festgestellt. Dies stellte keine Sicherheitsbeeinträchtigung dar.

Eine kurzfristige Lösung für diese Komforteinschränkung konnte bereits gefunden werden. Parallel arbeiten der Hersteller Siemens und die DB daran, die bereits gefundene Lösung für diese Komforteinschränkung weiter zu optimieren.

„Genau aus diesem Grund führt die DB mit der 12-monatigen Einführungsphase des ICE 4 den längsten Test ihrer Geschichte durch: Um das Fahrzeug auf Herz und Nieren zu testen und eventuelle ‚Kinderkrankheiten‘ vor Start des Regelbetriebs zu beseitigen“, sagt Berthold Huber, DB-Vorstand Personen­verkehr. „Es gibt derzeit keinerlei Anzeichen dafür, dass die planmäßige Aufnahme des Regelbetriebs des ICE 4 im Dezember 2017 gefährdet ist.“

„Wir haben uns beim ICE4 zusammen mit der DB bewusst dafür entschieden, Vorserienzüge einem intensiven Testbetrieb auf der Teststrecke sowie im realen Betrieb zu unterziehen. Die hier gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Serienfertigung der Züge ein. Das Projekt liegt im Zeitplan“, sagt Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Mobility.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:21.06.2017 - Uhrzeit: 09:21

Tag der Offenen Tür am 1. Juli im DB-Werk Neumünster

Wer einen „Blick hinter die Kulissen“ nicht verpassen möchte, sollte den „Tag der Offenen Tür“ am 1. Juli im DB-Werk Neumünster nutzen. In der Zeit von 10 bis16 Uhr steht ein buntes Programm für Groß und Klein an. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Kieler Band „Diebesgut“ und Helene Nissen, Drittplatzierte des ESC-Vorentscheids.

Neben dem Bühnenprogramm gibt es für Kinder eine Spielmeile mit Hüpfburg, Streichelzoo, Torwandschießen. Kranführerdiplom und vieles mehr. Im DB-Instandhaltungswerk erhalten Interessierte Einblicke in den Arbeitsalltag.

Anbei das Bühnenprogramm:
10.00 – 10.05 Uhr Begrüßung
10.05 – 10.30 Uhr Eisenbahnmännerchor
10.45 – 11.30 Uhr Feuerwehrmusikzug Amt Nortorfer Land
11.35 – 11.50 Uhr Offizielle Eröffnung durch den Werksleiter, Dirk Fischer
11.50 – 12.15 Uhr Aufführung Tanzschule Prasse – Hip Hop
12.30 – 13.15 Uhr Feuerwehrmusikzug Amt Nortorfer Land
13.30 – 14.15 Uhr Helene Nissen
14.30 – 15.45 Uhr Diebesgut
Das Werk Neumünster ist mit 600 Mitarbeitern einer der größten industriellen Arbeitgeber in Schleswig-Holstein. Zurzeit werden hier 34 junge Leute ausgebildet. Die Hauptaufgabe liegt in der schweren Instandhaltung und dem Umbau von Verbrennungstriebwagen (VT), Elektrotriebwagen (ET) sowie Reisezugwagen (RZW). Gemeinsam mit seinen 11 Partnerwerken gewinnt das Werk Neumünster im internationalen Wettbewerb auch (Projekt-)Aufträge regionaler und ausländischer Bahnen.

Der „Tag der Offenen Tür“ findet im DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Neumünster, Kieler Str. 119, 24536 Neumünster, Eingang über das Tor 3 (gegenüber vom Netto-Discounter) statt. Der kostenlose Einlass ist ab 9.30 Uhr. Es wird gebeten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:16.06.2017 - Uhrzeit: 09:35

Bombardier Transportation legt in Bautzen Grundstein für neue Endmontagehalle

Bautzen gibt Takt für digitale Produktion vor

Bombardier Transportation hat am 15. Juni 2017 in Anwesenheit der Bundesministerin für Wirtschaft Brigitte Zypries, des sächsischen Staatsministers für Wirtschaft Martin Dulig und des Bautzener Oberbürgermeisters Alexander Ahrens den Grundstein für eine neue Endmontagehalle gelegt. Mit dieser Produktionshalle wird Bautzen den Takt für die digitale Produktion bei Bombardier Transportation vorgeben und Standards für die Industrie 4.0-Produktion in der Bahnindustrie setzen. Sie wird ab Mitte nächsten Jahres der Arbeitsplatz von rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sein.



Bombardier Transportation investiert vor Ort rund acht Millionen Euro in die neue Produktionshalle. Diese Summe ist ein Teil der Gesamtinvestitionen in Höhe von etwa 20 Millionen Euro, die das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren in der ostsächsischen Stadt investieren will. Für Planung und Bau der neuen Halle beauftragte Bombardier Transportation vor allem Unternehmen der Region.



In der neuen Endmontagehalle werden die Produktionsprozesse digital miteinander vernetzt - also Logistik, Fertigung, Qualitätsmanagement und Testbetrieb. Die Produktion wird effizienter und flexibler. Drei Fahrzeugtypen können parallel gefertigt werden. Zudem wird im Vergleich zur Vorgängerhalle knapp eine Million Euro pro Jahr an Energie-, Wartungs- und Logistikkosten eingespart. Mit dieser Investition setzt Bombardier die über 170-jährige Tradition des Standortes als Leuchtturm der Bahnindustrie weiter fort.

Michael Fohrer, Deutschland-Chef von Bombardier Transportation, stellte die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und des Standortes Bautzen heraus: „Wir stellen Bombardier Transportation in Deutschland neu auf. Wir werden unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und auch zukünftig in Sachsen und darüber hinaus modernste Schienenfahrzeuge fertigen. Mit dieser Investition in das Werk Bautzen werden wir weltweit eine Vorreiterrolle bei der Industrie 4.0 in unserer Branche einnehmen."

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:14.06.2017 - Uhrzeit: 17:56

Spessartrampe: letzte nachgeschobene Züge vsl. am 14. Juni 2017

Schiebelokbetrieb auf der Spessartrampe wird nicht mehr benötigt

Teilinbetriebnahme der Schwarzkopftunnelumfahrung • letzte nachgeschobene Züge vsl. am 14. Juni 2017

Mit der Teilinbetriebnahme der Schwarzkopftunnelumfahrung wird der über fünf Kilometer lange Steigungsabschnitt zwischen Laufach und dem Schwarzkopftunnel mit einer durchschnittlichen Neigung von 19 Promille stillgelegt. Die neu gebaute zweigleisige rund sieben Kilometer lange Schwarzkopftunnelumfahrung verläuft durch vier Tunnelbauwerke zwischen Laufach und Heigenbrücken. Die Streckenführung ist flacher und somit wird der Nachschiebebetrieb für schwere Güterzüge über die Spessartrampe nicht mehr benötigt.

„Für die Güterverkehrskunden der Deutschen Bahn hat dies den Vorteil, dass ohne zeitaufwendigen Schiebebetrieb und zusätzlicher Erhöhung der Geschwindigkeit von 60 auf 80 km/h einige Minuten Fahrzeit reduziert werden können“ so Uwe Gierhan, DB Cargo. „Die Durchführung von Intermodal-Verkehren (Container….) ist ein weiterer großer Vorteil der neuen Strecke. Diese mussten bisher, wegen des „Nadelöhrs“ Schwarzkopftunnel, über andere Strecken umgeleitet werden“ so Gierhan weiter.

Rückblick Schiebebetrieb

Seit Ende der 50-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde mit der Einführung des elektrischen Betriebs auf der Spessartrampe ein Nachschieben nur noch für schwere Güterzüge notwendig. Im Güterverkehr wird immer dann nachgeschoben, wenn das Zuggewicht die Zughakengrenzlast von 1065 Tonnen überschreitet. Der Schiebebetrieb beginnt in Laufach mit dem Ansetzen der Schiebelok. Die Lok wird mit dem Zug nicht gekuppelt. Mit Schiebeunterstützung befährt der Güterzug dann die Spessartrampe. Kurz vor dem Westportal des Schwarzkopftunnel bleibt die Schiebelok mit Erreichen des Brechpunktes der Steigung zurück und fährt nach Laufach zurück.

Teilinbetriebnahme der Schwarzkopftunnelumfahrung

Am 15. Juni (12 Uhr) endet der Nachschiebebetrieb auf der Spessartrampe. Am 15. Juni wird die Bahnstrecke zwischen Laufach und Heigenbrücken für den Eisenbahnverkehr außer Betrieb genommen. Nach der Anschwenkung der neuen Schwarzkopftunnelumfahrung an das Bestandsgleis verkehren ab 19. Juni die Züge über die neue Strecke. Damit können alle Güterzüge über den Spessart ohne Schiebelok verkehren.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:14.06.2017 - Uhrzeit: 09:56

189 213 ohne Freightliner-Schriftzug

Es ist nur ein kleines Detail. Die 189 213 hat den Freightlinber-Schriftzug an der Front verloren.
Während die Lok am 8. April 2017 in Mainz-Bischofsheim noch den Schriftzug über der Frontnummer ES 64 F4-213 getragen hatte (Bild Thomas Eckstein),...



ist es nun verschwunden. Das Bild entstand am 12.6.17 in Koblenz. (Bild: Joachim Kratz)




Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:14.06.2017 - Uhrzeit: 09:56

Werbung auf RBH 151 143

151 143 am 29. Mai 2017 in Mannheim Rbf. Auch diese Lok trägt nun eine Beklebung zur Lokführersuche.

Quelle:/Fotos: Alan Lathan

Datum:11.06.2017 - Uhrzeit: 10:56

Go-Ahead soll Zuschlag für das Netz 3A „Murrbahn“ von Stuttgart nach Nürnberg erhalten

Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland soll den Zuschlag erhalten, im Netz 3A der Länder Baden-Württemberg und Bayern die Strecken Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Nürnberg zu betreiben. Betriebsbeginn des für 13 Jahre laufenden Vertrages ist der Dezember 2019.

Durch die Ausschreibung des Schienennetzes wollen die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Bayerische Eisenbahngesellschaft als Aufgabenträger das bestehende Angebot fortführen und durch den Ausbau der Infrastruktur weiter verbessern. Mit insgesamt rund 1,3 Millionen Zugkilometern wird das Netz insbesondere von Pendlern genutzt und ist eine wichtige Verbindung der Regionen. Auf der Strecke, die Teil des künftigen Metropol-Express Netzes ist, werden Züge vom Typ Stadler Flirt3XL eingesetzt. Nach dem Gewinn der Strecken Rems-Fils und Franken-Enz im Stuttgarter Netz ist es der zweite Auftrag für Go-Ahead in Deutschland.

„Wir freuen uns sehr, mit dem Netz 3A nun unser drittes Netz in Deutschland befahren zu können und wollen mit einem qualitativ hochwertigen Betrieb zusätzliche Fahrgäste vom Schienenpersonennahverkehr überzeugen“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH, „Nach Abwarten der 10-tägigen Einspruchsfrist werden wir zeitnah mit dem Aufgabenträger sowie dem Hersteller über Details sprechen, um die Bedürfnisse unserer Kunden durch innovative und kundenorientierte Lösungen erfüllen zu können. Nachdem wir in Baden-Württemberg schon einmal mit unserem Angebot überzeugen konnten, wollen wir auch im Netz 3A als verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner im Eisenbahnverkehr etablieren und uns zu einem bevorzugten Arbeitgeber entwickeln“, sagt Stefan Krispin, „Sicherheit und Qualität für die Fahrgäste, aber auch für unsere Mitarbeiter, stehen für uns dabei an erster Stelle“.

Quelle:/Fotos: Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH

Datum:09.06.2017 - Uhrzeit: 09:56

DB Museum holt Schienenlegende zurück auf die Rheinstrecke

60 Jahre Trans Europ Express: Sonderfahrten zwischen Köln, Bonn und Koblenz • Lokparaden und Vorführungen • Pendelzug bringt Besucher vom Koblenzer Hauptbahnhof ins DB Museum Koblenz

Auf nach Koblenz! Am Wochenende 17. und 18. Juni lädt das stiftungseigene DB Museum zum traditionellen Sommerfest ein. Höhepunkt ist das 60-jährige Jubiläum des „Trans Europ Express“ (kurz TEE). Als Schienenstar der Nachkriegszeit verband der markante Luxusreisezug – auch Rheingold-Express genannt – europäische Metropolen. Zum Sommerfest setzt das DB Museum einen TEE-Zug der 1970er Jahre ein, der entlang seiner früheren Route verkehren wird. Der Sonderzug fährt an beiden Tagen unter anderem über Köln, Bonn und Remagen zum DB Museum Koblenz.


Trans Europ Express "Rheingold" auf der Rheinstrecke, bespannt mit E-Lok 103 235. Foto: Deutsche Bahn Stiftung/DB Museum


Bei der Lokparade am 17. Juni wird das DB Museum außerdem einen TEE-Dieseltriebzug der ersten Stunde zeigen – die Baureihe VT 11.5 aus dem Jahr 1957, von der damaligen Deutschen Bundesbahn eigens für das Trans-Europ-Express-System beschafft. Die gewölbte Front und der creme-rote Anstrich machten den TEE einst legendär.


Trans Europ Express. Dieseltriebzug VT 11.5., zu sehen bei der Lokparade am 17. Juni 2017. Foto: Deutsche Bahn Stiftung/Klaus Mosch


Außerdem auf dem Programm: Mitfahrten auf dem „Adler“, einem Nachbau der ersten deutschen Eisenbahn. Geführte Rundgänge und Vorführungen sowie Verkaufsstände und ein gastronomisches Angebot runden das Sommerfest ab. Besucher können das Auto zu Hause lassen: An beiden Tagen verkehren kostenlose Pendelzüge zwischen Hauptbahnhof Koblenz und DB Museum.

Mit dem Trans Europ Express (TEE) „Rheingold“ von Köln nach Koblenz

Die Sonderfahrten des Trans Europ Express am 17./18. Juni starten jeweils ab DB Museum. Die Tickets kosten – je nach Zustieg – zwischen 4 und 59 Euro. Die Preise gelten für die Hin- und Rückfahrt und schließen den Museumseintritt mit ein. Kinder (6 bis 14 Jahre) fahren ermäßigt und zahlen nur 50 Prozent des Fahrpreises. Tickets unter www.dbmuseum.de/ticketshop. Weitere Informationen: Tel. 0261 396-1338 oder sonderzug@dbmuseum-koblenz.de.

Fahrplan und Fahrzeiten Samstag, 17. Juni 2017
TEE 5464 / TEE 5465
09:05 / 16:35 ab DB Museum Koblenz
10:43 / 17:53 ab Köln Hbf.
11:16 / 17:32 ab Bonn Hbf.
11:30 / 17:15 ab Remagen
11:42 / 17:00 ab Andernach
12:05 / 19:15 an DB Museum Koblenz

Fahrplan und Fahrzeiten Sonntag, 18. Juni 2017
TEE 5464 / TEE 5465
08:15 / 15:45 ab DB Museum Koblenz
08:41 / 20:41 ab Andernach
09:00 / 20:22 ab Remagen
09:15 / 19:52 ab Bonn Hbf.
09:40 / 19:23 ab Köln Hbf.
12:21 / 16:46 ab Bingen
13:15 / 21:00 an DB Museum Koblenz

Das DB Museum Koblenz
Bereits im Jahr 1882 als eisenbahntechnische Sammlung gegründet, ist das heutige DB Museum das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH hält es die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig. Über 235.000 Gäste besuchen jedes Jahr das Stammhaus des DB Museums in Nürnberg und die beiden Standorte Koblenz und Halle (Saale). Koblenz ist seit 2001 Teil des DB Museums und wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) unterstützt. Das Museum befindet sich im früheren Ausbesserungswerk für Güterwagen im Stadtteil Lützel. Die Anlage wurde 1905 während der Umgestaltung und Erweiterung des Güterbahnhofs erbaut, sie beherbergt heute eine umfangreiche historische Fahrzeugsammlung mit 40 Lokomotiven und 50 Reisezug- und Güterwagen.


Trans Europ Express "Rheingold". Aufnahme aus dem Nürnberger Hauptbahnhof. Foto: Deutsche Bahn Stiftung/Uwe Niklas



Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn Stiftung gGmbH

Datum:08.06.2017 - Uhrzeit: 08:56

TX Logistik erhöht Frequenz auf der Relation zwischen Herne und Busto

Die TX Logistik AG (TXL) hat die Frequenz auf ihrer Intermodalverbindung zwischen Herne und Busto bei Mailand erhöht. Seit Ende Mai werden nun sechs statt fünf Rundläufe pro Woche durchgeführt.

„Auslöser für diese Verkehrserweiterung ist die stetig steigende Nachfrage auf dieser Strecke“, sagt Patrick Zilles, Senior Director Sales & Marketing bei TXL. „Die Nachfrage nach Stellplatzkapazitäten auf unseren Zügen kommt dabei sowohl von Bestands- als auch Neukunden.“ Bei dem neuen Rundlauf werden die Züge samstags beladen. Das bedeutet: Die Züge, die am Wochenende jeweils im Container Terminal Herne und im Terminal Busto Arsizio, rund 20 Kilometer nordwestlich von Mailand, starten, werden dann am Dienstag in den frühen Morgenstunden bereitgestellt. Transportiert werden auf den TXL-Zügen vor allem Trailer mit Konsumgütern aller Art.

„Busto ermöglicht unseren Kunden nicht nur eine schnelle Erreichbarkeit der Wirtschaftsregion Mailand“, erläutert Patrick Zilles. „Das Umschlagterminal ist auch Gateway-Plattform für Anschlussverbindungen zu weiteren Zielen im italienischen Schienennetz.“ Ähnliche Vorteile bietet Herne: Mit seiner Lage im Zentrum des Ruhrgebiets bestehen sowohl schnelle Verbindungen zu allen Metropolen an Rhein und Ruhr als auch zu den Wirtschaftszentren in Benelux.

Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

Datum:07.06.2017 - Uhrzeit: 08:56

S-Bahn Rhein-Neckar soll an DB Regio AG vergeben werden

Die Nahverkehrsleistungen auf der S-Bahn Rhein-Neckar (Los 2) im Vergabenetz 6b des Landes Baden-Württemberg sollen an die DB Regio AG vergeben werden. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) sowie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV RLP Süd) haben am 2. Juni 2017, die entsprechende Vorabinformation versandt. Sofern keiner der unterlegenen Bieter einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellt, wird seitens der Aufgabenträger der DB Regio AG der Zuschlag erteilt. 

Die Fahrgäste in der Metropolregion Rhein-Neckar dürfen sich auf Neufahrzeuge und einen verbesserten Fahrplan mit konsequentem Halbstundentakt auf fast allen Linien freuen, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL. "Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass das Fahrzeugfinanzierungsmodell des Landes ("BW-Modell") zu mehr Wettbewerb und zu günstigeren Konditionen geführt hat. Damit gehen wir konsequent einen weiteren Schritt in Richtung langfristiger Sicherung und Ausbau der SPNV-Leistungen für das Land Baden-Württemberg", so Minister Herrmann. 

Die Betriebsaufnahme mit Neufahrzeugen des Typs "Mireo" der Firma Siemens erfolgt ab Dezember 2020 in zwei Stufen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020. Der fast ausschließlich in Rheinland-Pfalz liegende Abschnitt Mannheim – Mainz wird im Dezember 2021 in das Netz integriert. Der dann bis Ende 2034 gültige Verkehrsvertrag umfasst insgesamt rund sechs Millionen Zugkilometer.

Für die Gemeinden im hessischen Ried und entlang der Bergstraße führt die Inbetriebnahme der S-Bahn Rhein-Neckar zu einer wesentlichen Verbesserung des Verkehrsangebots auf der Schiene. Die S-Bahn Rhein-Neckar wird gemeinsam mit dem bereits zum Jahresende 2017 startenden Main-Neckar-Ried-Express den Fahrgästen zukünftig ein attraktives Angebot bieten können. Mit der geplanten Wiederherstellung der Zweigleisigkeit auf der östlichen Riedbahn wird endlich wieder eine direkte Anbindung der Riedgemeinden an die Arbeitsplatz- und Ausbildungsstandorte im Bereich Mannheim-Käfertal und -Neuostheim ermöglicht, so Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Rhein-Neckar als SPNV-Aufgabenträger für den Kreis Bergstraße.

Landrat Dr. Winfried Hirschberger stellt als Verbandsvorsteher des für die Strecke Mannheim – Mainz zuständigen ZSPNV RLP Süd die umfangreichen Bemühungen zur Modernisierung dieser Bahnlinie heraus: "Wir haben gemeinsam mit den Kommunen, dem Bund und dem Land Rheinland-Pfalz für die Modernisierung und Barrierefreiheit aller Stationen gesorgt und werden ab 2018 auf Basis eines anderen Verkehrsvertrages modernisierte und barrierefreie Fahrzeuge zwischen Mannheim und Mainz einsetzen, um den Kundennutzen der barrierefrei ausgebauten Stationen möglichst kurzfristig zu erzielen. Ab Dezember 2021 werden diese Elektrotriebwagen dann durch die neuen S-Bahn-Fahrzeuge ersetzt." 

Mit dem antriebsstarken Triebfahrzeug vom Typ Mireo der Firma Siemens kommt ein modernes und komfortables Fahrzeug der neuesten Generation zum Einsatz. Alle Fahrzeuge verfügen über einen für die Fahrgäste kostenfreien WLAN-Zugang und sind für einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe ausgerichtet. Fünf Mehrzweckbereiche im Fahrzeug bieten großzügige Stellflächen z.B. für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. So sind zukünftig pro Zugeinheit bis zu 26 Fahrradabstellplätze vorgesehen

Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Datum:07.06.2017 - Uhrzeit: 08:55

Die ODEG hat Geburtstag - 15 Jahre Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH feiert am 06.06.2017 ihr 15-jähriges Firmenjubiläum. Vor genau 15 Jahren wurde die ODEG in Parchim gegründet. Am 15. Dezember 2002, um 04:53 Uhr, ging gemäß Verkehrsvertrag der erste RegioShuttle von Parchim nach Neustrelitz auf seine Reise.

Die ODEG ist eine Erfolgsgeschichte der neuen Bundesländer und die gelb-grünen ODEG-Züge sind heute von Wismar bis nach Zittau nicht mehr wegzudenken. Die Hamburger Hochbahn AG und die Prignitzer Eisenbahn GmbH erhielten als Bietergemeinschaft den Zuschlag nach einer europaweiten Streckenausschreibung vom Land Mecklenburg-Vorpommern, siehatten sich gegen diverse Wettbewerber der Bahnbranche durchgesetzt. Somit stand der Gründung in 2002 nichts mehr im Weg. Der Hamburger Hochbahn fehlte zwar die Erfahrung im Schienenpersonennahverkehr, diese brachte die Prignitzer Eisenbahn mit, bei der wiederum die finanziellen Mittel knapp waren – also eine klassische Win-win-Situation, um gemeinsam durchzustarten. Stetig hat sich die ODEG weiter entwickelt, von einem kleinen Start-up mit anfänglich 30 Personen ist die ODEG heute mit ihren 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine ernst zu nehmende Privatbahn in der Eisenbahnverkehrsbranche. Auf zurzeit 11 Linien, fahren auf rund 1.200 Streckenkilometern, 42 Triebfahrzeuge, vom Typ 14 RegioShuttle RS1, KISS, Desiro Classic und GTW und erbringen jährlich stattliche 11 Millionen Zugkilometer. Die Instandhaltung der Fahrzeugflotte erfolgt über ihre 100%ige Tochter, der ODIG – Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft.

„Vergleicht man den Erfolg mit einer Fußballmannschaft, dann hat sich die ODEG in den letzten 15 Jahren von der Regionalliga zur Bundesliga „hochgefahren“, so Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG. Wir bestehen 15 Jahre! Man glaubt es kaum, wie die Zeit vergeht. Rund 17,9 Millionen Fahrgäste nutzen die ODEG jedes Jahr. Die ODEG verbindet über fünf Bundesländer hinweg Menschen mit ihrem Arbeitsplatz, mit Verwandten und Freunden, mit Freizeit und Urlaub, mit persönlichen Anlässen und Zielen. Wir sind mächtig stolz, auch wenn es nicht immer einfach war, haben wir es als ein starkes Team aus Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern geschafft und uns am Markt behauptet. Im Namen der ODEG, bedanke ich mich von Herzen bei all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei unseren Gesellschaftern und Partnern. Nur durch unsere gemeinsame Arbeit sind wir heute das, was wir sind und darauf sind wir stolz: Die größte private Eisenbahn im Osten Deutschlands. Und eines ist sicher, unser Liniennetz in den neuen Bundesländern soll selbstverständlich um weitere Kilometer, Linien und Verkehrshalte wachsen. Die Endstation ist für die ODEG also nicht in Sicht. Herzlichen Glückwunsch, liebe ODEG!“




Quelle:/Fotos: ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, Bild: ODEG/Anja Tessmann Design

Datum:06.06.2017 - Uhrzeit: 11:00

ODEG: Einladung zur feierlichen Zugtaufe in Stendal

Ein ODEG-Zug vom Typ „GTW“ wird auf den Namen der Stadt getauft

Berlin, 02.06.2017 – Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die Stadt Stendal taufen am Samstag, den 10. Juni 2017 gemeinsam einen Zug aus der ODEG-Flotte vom Typ „GTW“ auf den Namen „Hansestadt Stendal“. Die feierliche Taufe des gelb-grünen Botschafters findet im Rahmen des 50. Stendaler Rolandfest statt, welches vom 9. bis zum 11. Juni gefeiert wird. Nach der Zugtaufe nimmt der Zug seine erste Reise als frisch getaufter Triebwagen Richtung Rathenow auf.

Das Besondere an dieser Zugtaufe ist, dass hierfür original Taufwasser aus der Uchte verwendet wird. Der stellvertretende Oberbürgermeister Stendal, Herr Alex Kleefeldt, und der Geschäftsführer und Sprecher der ODEG, Arnulf Schuchmann taufen am 10. Juni 2017 feierlich zusammen mit dem Geschäftsführer der NASA, Rüdiger Malter den GTW der ODEG. Mit dem geistlichen Segen für die Fahrgäste und Mitarbeiter durch die Pfarrerin der evangelischen Stadtgemeinde Stendal, Daniela Schröder, geht der Zug auf seine zukünftigen Fahrten. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Stendal und Umgebung sind herzlich eingeladen, den feierlichen Moment der Zugtaufe live mitzuerleben.

„Ich freue mich sehr, dass zukünftig auch ein Zug der ODEG nach unserer Hansestadt Stendal benannt sein wird und somit `Hansestadt Stendal` Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin verbindet“, freut sich Stendals stellvertretender Oberbürgermeister Alex Kleefeldt.

„Auch wir freuen uns, dass unser GTW ab sofort den Namen `Hansestadt Stendal` tragen darf. Die Zugtaufe setzt ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Stadt Stendal mit der ODEG. Wir sind sehr stolz darauf, dass „Hansestadt Stendal“ viele tausende Fahrgäste sicher in die Hansestadt sowie in schöne Städte in Süd-West-Brandenburg bringen darf und somit ein Brückenschlag für die Region ist“, so Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG.

Alle Pressevertreter und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger Stendals sind zu diesem Ereignis herzlich willkommen! Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie!

Wann: Samstag, den 10. Juni 2017, um 10:00 Uhr
Wo: Bahnhof Stendal, Gleis 6, Bahnhofstr. 33, 39576 Stendal, Sachsen-Anhalt
Für die musikalische Untermalung der Feierlichkeit sorgen junge Musikschüler der Musik- und Kunstschule Stendal.

Quelle:/Fotos: ODEG
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