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News-Rubrik: Deutschland

Datum:16.01.2018 - Uhrzeit: 09:00

Es werden immer mehr...

In Essen konnte wieder ein Lindwurm gesichtet werden. Diesmal war es der 422 006/506, der am 14.01.18 als S3 auf Abfahrt nach Oberhausen wartete.



Ansonsten habe ich noch mindesten drei weitere in neuem Design gesehen. Einer davon war der 422 028. Die Chance, im Ruhrgebiet einem neu lackierten Triebzug zu begegnen, liegt auch bei relativ kurzem Aufenthalt bei nahezu 100 %.

Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:15.01.2018 - Uhrzeit: 10:20

Von der Doppeltraktion zum Sandwich

151 046 und 151 086 am 10. Januar 2018 mit Kohlejumbo in Mainz-Bischofsheim. Bis Mainz-Bischofsheim fährt er mit 151 in Doppeltraktion und in Mainz-Bischofsheim geht dann die vordere Lok nach hinten für die Sandwichtraktion und Weiterfahrt in den Freistaat Bayern...
Die DB Kekse sind nur auf den Stirnsteiten entfernt worden, auf den Seiten sind die noch vorhanden und die Halterkennung ist mittlerweile auf Rpool (für Railpool GmbH, [D]-München) geändert worden...





Quelle:/Fotos: Michael Ruge

Datum:15.01.2018 - Uhrzeit: 10:20

GDL-Ortsgruppe Bebra: Lokomotivführer werden händeringend gesucht

Der Vorstand der Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer setzt sich kritisch mit der Situation bei Hessischer Landesbahn (HLB) und cantus Verkehrsgesellschaft in der Zeit zwischen Weihnachten und den ersten Tagen des neuen Jahres auseinander.

Patrick Rehn, Mitglied der Ortsgruppe Bebra hierzu: In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem Stellenmarkt bei den Lokomotivführern drastisch verschärft, so dass dieses Problem mittlerweile auch außerhalb der Ballungsräume angekommen ist.

In den Regionen München, Stuttgart, Frankfurt und anderen kämpfen die verschiedenen Eisenbahnunternehmen seit Jahren mit sinkenden Bewerber- und Einstellungszahlen, denen jedoch immer größere Abgänge durch Versetzungswünsche, Rente oder Pensionierung gegenüberstehen. Um den Betrieb ansatzweise am Laufen zu halten greifen die Unternehmen dabei zu ungewöhnlichen Mitteln. Rehn: Vor einigen Jahren hatten wir bei der S-Bahn Frankfurt die Situation, dass an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr der Samstagsfahrplan gefahren wurde, so dass zahlreiche Züge nicht oder mitunter mit weniger Wagen fuhren. Hinzu kommen finanzielle Anreize für den vorübergehenden Verzicht auf freie Tage von teils einigen hundert Euro pro geleistete Schicht.

Bei der HLB und cantus sieht die Situation ähnlich aus, wie Rehn weiß: Als die Deutsche Bahn Verträge an andere Eisenbahnunternehmen verlor wechselte ein Teil der Kolleginnen und Kollegen zu dem neuen Unternehmen. Ein Teil der Kollegen blieb jedoch bei der DB und pendelte fortan teilweise weite Strecken zwischen Wohn- und Arbeitsort. Dies war und ist auch heute noch bei einem Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei cantus und HLB so, doch sobald sich die Möglichkeit für eine heimatnahe Beschäftigung eröffnet wechseln diese verständlicherweise.

Mit dem Übergang der Zugleistungen im Nahverkehr von Eisenach über Erfurt und von Kassel, Nordhausen und Sangerhausen nach Halle sowie auf weiteren Strecken von der DB zum Unternehmen Abellio wechselten auch zahlreiche Lokführer von cantus, welche bisher aus den Regionen Eichsfeld, Wartburgkreis oder Nordhausen nach Kassel oder Bebra pendelten zum neuen Unternehmen.

Dieser absehbaren Entwicklung hat man bei cantus vor einiger Zeit bereits mit der Ausbildung eigener Lokomotivführer vorgebeugt. Hierfür finden die GDLer aus Bebra lobende Worte: Bei cantus wird neben der sogenannten Funktionsausbildung von neun Monaten Dauer auch die mehrjährige Berufsausbildung angeboten, was nur sehr wenige Eisenbahnunternehmen machen. Das Vorhalten einer Ausbildungsabteilung, die Betreuung der Azubis und vieles andere Mehr kosten mehrere zehntausend Euro im Jahr. Dies begrüßen wir sehr, denn cantus ist damit eines von wenigen Unternehmen im Schienenpersonennahverkehr, welches einen hohen Wert auf die eigene Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt.

Dies allein macht das Berufsbild des Lokführer oder Zugbegleiter jedoch nicht attraktiver. Rehn: Junge Leute entscheiden sich leider immer seltener für eine Ausbildung im Eisenbahnbereich, was besonders mit den hohen Belastungen durch den unregelmäßigen Wechseldienst zu unterschiedlichen Uhrzeiten sowie an Sams-, Sonn- und Feiertagen zusammenhängt. Erschwerend kommen die für die hohe Sicherheit im Bahnbetrieb erforderlichen Gesundheitswerte hinzu, welche viele leider nicht erfüllen können. Das während der Ausbildung anzueignende Wissen und das Bewusstsein für die hohe Verantwortung für hunderte Menschenleben oder Sachwerte niederiger bis mittlerer zweistelliger Millionenwerte sind ebenfalls nicht zu unterschätzende Faktoren.

Ebenfalls alles andere als zuträglich dürfte sich die Aussage des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn Rüdiger Grube ausgewirkt haben, welcher vor einigen Jahren verkündete das ab 2021 die ersten Züge autonom fahren werden. Rehn: Wer lernt schon drei Jahre einen Beruf, wenn sie oder er erwarten muss wenige Jahre später laut dieser Aussage wieder arbeitslos zu werden?

Doch die Realität sieht zum aktuellen Zeitpunkt anders aus: Die Staatsbahnen Europas forschen teilweise komplett unabhängig und parallel voneinander an verschiedenen Projekten um Züge teilweise bis vollautomatisiert auf die Reise zu schicken.



Die aktuelle Infrastruktur sowie die technischen Parameter der Züge passen diesbezüglich jedoch nur bedingt zusammen, da eine entsprechende Ertüchtigung mehrere Milliarden Euro kosten und Jahrzehnte dauern dürfte bis man flächendeckend automatisiert fahren kann. Rehn: Wir erwarten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Änderungen im gesamten Bereich des Eisenbahnwesen innerhalb Deutschlands und der Europäischen Union. Wir sind gerne bereit mit den Unternehmen und Forschern diese zu betrachten und uns mit den neuen Erfordernissen an die Technik zu befassen, welchen wir uns nicht verschließen können und wollen. Unserer aktuellen Einschätzung nach dürfte jedoch auch selbst dann noch jemand im Zug mitfahren, wenn diese irgendwann wirklich komplett allein fahren könnten. Alleine für die zügige Behebung und Abarbeitung von Störungen, technischen Gebrechen oder das Eingreifen in sicherheitsrelevanten Situationen dürften die Unternehmen ein hohes Interesse an einer schnellen Fortsetzung der Zugfahrt haben um eine stundenlange Blockade von Hauptstrecken zu verhindern. Dem Zug als technisches Gebilde ist es egal ob und wie lange er irgendwo steht, er wird dann auf Hilfe von außen warten. Die Fahrgäste an Bord werden das jedoch anders sehen.

Der Beruf des Lokführer wird somit nicht aussterben - er wird sich allerdings ändern. Rehn: Die GDL hat mit der Durchsetzung eines Flächentarifvertrag in den vergangenen Jahren viel dafür getan, dass Unterschiede bei Lohn und Arbeitszeit abgebaut wurden und man nach dem gesundheitsbedingten Verlust der Lokführer-Berechtigung nicht im Regen steht. Zudem gibt es Regelungen für den Übergang von einem Unternehmen zum anderen, beispielsweise bei Neuvergabe der Verkehre. Die Unternehmen und Aufgabenträger dürfen jedoch nicht die Augen verschließen und müssen weiter aktiv sein und bleiben und den Beruf insgesamt attraktiver machen. Denn mit jedem Lokführer weniger steigt das Risiko von weiteren Ausfällen.

Quelle:/Fotos: Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer / Bild: Patrick Rehn

Datum:11.01.2018 - Uhrzeit: 09:09

111 auf der Strecke Traunstein – Ruhpolding für den Biathlon-Weltcup

Wie jedes Jahr ist auch heuer wieder zum Biathlon-Weltcup ein besonderer Zug auf der Strecke Traunstein – Ruhpolding unterwegs, diesmal bei frühlingshaften Temperaturen. Als Steuerwagen dient der blaue Dosto der Südostbayernbahn. Zug-Lok ist heuer die 111 178-0, die den Zug nach Traunstein zieht.





Quelle:/Fotos: Reinhard Prokoph

Datum:11.01.2018 - Uhrzeit: 09:09

Keine Übergabe mehr in Alfeld

Alfeld, 10. Januar 2018: Zugdurchfahrt sagt die Anzeige an Gleis 2 lapidar. Das ist die Übergabe nach Göttingen mit 185 249 als Zuglok. Kein Wechsel mit der Ilmebahn in Alfeld mehr. Der Göttinger wird nicht mehr in Alfeld gebrochen - vorbei ist die Übergabe der Übergaben.



Quelle:/Fotos: Thomas Förster

Datum:10.01.2018 - Uhrzeit: 09:55

Einen Monat nach Start der Strecke Berlin–München

Deutsche Bahn zieht erste positive Bilanz
Fahrgastzahl mehr als verdoppelt • Betriebliche Qualität stabil

Die Deutsche Bahn (DB) zieht einen Monat nach Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke Berlin–München eine erste positive Bilanz: Mehr Reisende konnten gewonnen werden, die betriebliche Qualität ist nach den anfänglichen Schwierigkeiten stabil.

„Dass wir bereits in den ersten vier Wochen so viele Kunden von der neuen Verbindung überzeugen konnten, freut mich sehr“, sagt Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands DB Fernverkehr. „Die betriebliche Qualität auf der neuen Strecke lag oft auf höherem Niveau als im Bundesdurchschnitt und erreichte teilweise Spitzenwerte bei der Pünktlichkeit von über 90 Prozent.“

In den ersten vier Wochen waren 2,4 Mal so viele Fahrgäste zwischen Berlin und München in den Zügen unterwegs wie im Vorjahreszeitraum. Die DB rechnet mit einer dauerhaften Verdopplung der Reisendenzahlen auf der neuen Strecke von 1,8 Millionen im Jahr 2017 auf 3,6 Millionen im Jahr 2018.

Die DB konnte den Betrieb nach den anfänglichen technischen Schwierigkeiten sowie den Folgen des Wintereinbruchs unmittelbar zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember von Tag zu Tag deutlich stabilisieren. Mit zahlreichen Sonderschichten in den Werken hat die DB die Winterschäden und die einzelnen ETCS-Störungen an den Fahrzeugen beseitigt. Die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Zugsicherungssystem ETCS wurden gemeinsam mit dem Hersteller Alstom behoben.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:09.01.2018 - Uhrzeit: 09:05

Wieder eine NS-Mietlok zur Revision nach Dessau überstellt

Am Sonntag, 7.Januar 2018 wurde die NS Lok 186 237 von Amsterdam-Watergraafsmeer zum Aussbesserungswerk Dessau transportiert, die Lok geht dort zur Revision. Ab Bad Bentheim übernahm Railadventure den Transport mit der 139 558.





Quelle:/Fotos: Reinhard Abt

Datum:05.01.2018 - Uhrzeit: 09:45

Was macht 111 111 in München?



Das Bild zeigt die Dortmunder 111 111 am 29. Dezember 2017 in München. Was die Lok dort macht ist bislang nicht bekannt. Vermutlich weilt sie aber wieder einmal zur Reparatur in München. Andererseits sind Ortsveränderungen um den Fahrplanwechsel immer auch ein möglicher Hinweis auf eine Umbeheimatung. Die Antwort gibt es im kommenden Lok-Vogel...

Quelle:/Fotos: Bild: Harry Müller

Datum:05.01.2018 - Uhrzeit: 09:45

Südostbayernbahn setzt Zusatzzüge zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding ein

Bequeme An- und Abreise zu und von den Wettkämpfen mit dem Zug • Eintrittskarten werden als Fahrscheine anerkannt

In diesem Jahr findet zum 40. Mal der Biathlon Weltcup in Ruhpolding statt. Zu den Wettkämpfen vom 9. bis 14. Januar 2018 setzt die Südostbayernbahn (SOB) zahlreiche Zusatzzüge zwischen Traunstein und Ruhpolding sowie zwischen Traunstein und Waging ein. Die Zusatzverkehre wurden von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) bestellt, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert.

Die Zusatzzüge sind so getaktet, dass die Fahrgäste rechtzeitig und bequem die Biathlon-Wettkämpfe erreichen und zum Wettkampfende wieder heimfahren können. Sie halten zwischen Traunstein und Ruhpolding auch in Seiboldsdorf, Traunsdorf, Siegsdorf und Eisenärzt. Im Angebot ist auch eine Spätverbindung für Party-Gäste um 1.03 Uhr von Ruhpolding nach Traunstein.

Die Eintrittskarten zu den Wettkämpfen werden in den Zügen der Südostbayernbahn zwischen Garching, Traunreut, Waging und Ruhpolding als Fahrschein anerkannt. Sie gelten bereits am jeweiligen Vortag und Folgetag des Wettkampfes. Wer noch keine Eintrittskarte hat, kann das kostengünstige Traun-Alz-Ticket als Fahrschein nutzen.
Die SOB hat auf vielen Verbindungen die Platzkapazitäten erhöht, indem sie mit Doppelstockzügen oder zwei gekoppelten Triebzügen fährt. Ein kostenloser Bus-Shuttle bringt die Besucher vom Bahnhof Ruhpolding zur Chiemgau Arena.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:03.01.2018 - Uhrzeit: 09:08

SWEG und HzL fusionieren

SWEG (Südwestdeutsche Verkehrs-AG) und HzL (Hohenzollerische Landesbahn AG) bleiben unter dem Dach der SWEG-Landesgesellschaft in ihren Regionen erhalten

Zum 1. Januar 2018 werden die beiden Verkehrsgesellschaften des Landes, die SWEG, Südwestdeutsche Verkehrs-AG mit Sitz in Lahr, und die HzL, Hohenzollerische Landesbahn AG in Hechingen zu einem Unternehmen verschmolzen. „Von dieser Maßnahme zur Sicherung eines attraktiven Schienenpersonennahverkehrs werden langfristig nicht nur die Menschen auf der Alb und in Teilen Badens, sondern im ganzen Land profitieren“, sagte Minister Hermann zum Zusammenschluss der beiden Eisenbahnen des Landes. „Auch die Unternehmen des Landes müssen wirtschaftlich denken. Es ist höchste Eisenbahn, dass die beiden Unternehmen endlich Synergieeffekte nutzen. Gemeinsam sind sie stärker. So können sie erfolgreich im sich entwickelnden Eisenbahnmarkt bestehen“, betonte Hermann weiter. „Außerdem werden die Arbeitsplätze langfristig gesichert.“

Die Markennamen SWEG und HzL werden unter dem Dach der SWEG-Landesgesellschaft jeweils in ihren Regionen erhalten bleiben und damit auf das gute Image beider Gesellschaften aufbauen. Eine neugegründete Infrastrukturgesellschaft wird sich um die Schienenstrecken kümmern, Eisenbahnverkehre wird die Landesgesellschaft durchführen. Die bisherigen Miteigentümer der HzL, der Zollernalbkreis und der Kreis Sigmaringen, werden auch in der neuen Landesgesellschaft mit jeweils 2,5 Prozent beteiligt bleiben. „Die Marke HzL bleibt so in der Region erhalten“ verspricht der Minister.

Tätigkeiten, die heute parallel und unabhängig durchgeführt werden, wie beispielsweise das Kundenmanagement, werden zukünftig vereinheitlicht und zusammengeführt. Im Bereich Busverkehr und innovative Mobilitätskonzepte im SPNV werden Tochtergesellschaften gegründet. Alle übrigen Aktivitäten und die Konzernsteuerung verbleiben bei der bisherigen Aktiengesellschaft mit Hauptsitz Lahr. Alle bisherigen Betriebsleitungen und Werkstattstandorte bleiben erhalten. Die gebündelten Standorte für die Instandhaltung von SWEG und HzL ermöglichen zudem die Bildung künftiger, sogenannter Instandhaltungskompetenzzentren (Motor, Getriebe, Drehgestell, Elektrik). Dadurch wird der Instandhaltungsprozess deutlich effektiver. Das neue Unternehmen wird rund 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen.

„Mit der neuen Gesellschaft haben wir eine schlagkräftige Eisenbahngesellschaft, die künftig gestärkt am Wettbewerb im wachsenden Eisenbahnmarkt agieren kann“, betonte Minister Hermann abschließend. „Sie ist für die Zukunft gerüstet.“

Über die Unternehmen

Die SWEG betreibt zwischen Lörrach/Weil am Rhein im Süden und Bad Mergentheim im Norden des Landes Busverkehr im Stadt- und Überlandverkehr sowie Schienen-Personennahverkehr und Güterverkehr. Bei der SWEG und deren Tochtergesellschaften arbeiten momentan rund 850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im SWEG-Verkehrsgebiet sind mehr als 80 Schienenfahrzeuge und mehr als 350 Omnibusse im Einsatz. Die SWEG befördert pro Jahr rund 61 Millionen Fahrgäste.

Die HzL betreibt zwischen Tübingen und dem Bodensee Schienen-Personennahverkehr, Überlandlinienverkehr mit Bussen sowie Güterverkehr. Bei der HzL arbeiten derzeit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im HzL-Verkehrsgebiet sind 60 Schienenfahrzeuge und 50 Omnibusse im Einsatz. Die HzL befördert pro Jahr rund 14 Millionen Fahrgäste.

Durch die gewonnenen Ausschreibungen des neuen fusionierten Landesunternehmens wird sich die Mitarbeiterzahl zum Jahreswechsel auf rund 1200 Mitarbeiter erhöhen. Das Umsatzvolumen beträgt dann 180 Millionen Euro. Das verkehrliche Einzugsgebiet wird das Land Baden-Württemberg umfassen und teilweise Randbereiche in den angrenzenden Bundesländern, zum Beispiel Bayern. Das fusionierte Unternehmen wird seinen Umsatz ungefähr jeweils zur Hälfte im Schienenbereich und im Busverkehr erwirtschaften. Die neue Gesellschaft will sich in Zukunft noch stärker bei Innovationen und neuen Technologien engagieren.

Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM)

Datum:29.12.2017 - Uhrzeit: 09:30

Bombardier liefert 40 TRAXX-Lokomotiven einschließlich langfristiger Flottenwartung an TX Logistik

- TX Logistik ist erster Kunde für neue und innovative TRAXX Multi-System Lokomotive

- TRAXX MS3 ist Teil von Europas modernster vierachsiger Plattform und kann unter allen vier europäischen Fahrleitungssystemen grenzüberquerend eingesetzt werden

- Der Auftrag umfasst einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre und eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und das europäische Schienenverkehrsunternehmen TX Logistik haben am Bombardier-Standort in Kassel einen Vertrag über die Lieferung von 40 innovativen BOMBARDIER TRAXX MS3-Mehrsystemlokomotiven abgeschlossen. Der Vertrag umfasst auch einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre mit zustandsabhängiger Wartung, die eine höhere betriebliche Verfügbarkeit der Flotte von TX Logistik gewährleisten wird. Der Auftrag über die 40 Lokomotiven und die 15 Jahre Flottenwartung hat nach Listenpreis einen Wert von rund 250 Millionen Euro (297 Millionen US-Dollar). Der Vertrag schließt außerdem eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven ein. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Sommer 2019 geplant.

Michael Fohrer, President Locomotives & Light Rail Vehicles und Vorsitzender der Geschäftsführung, Bombardier Transportation GmbH Deutschland, betonte: „Die TRAXX MS3 basiert auf der erfolgreichen TRAXX-Plattform mit mehr als 1.750 Lokomotiven, die europaweit im Einsatz sind - ihre grenzüberschreitende Funktion verschafft Betreibern die Möglichkeit, in nahezu ganz Kontinentaleuropa tätig zu werden. Gemeinsam mit unserem Erstkunden TX Logistik sind wir stolz, die TRAXX MS3-Lokomotive auf dem Markt einzuführen. Der eingeschlossene Servicevertrag über 15 Jahre mit Bombardier Transportation Deutschland wird überragende Zuverlässigkeit und höchste Verfügbarkeit der Flotte sicherstellen.

Bombardiers TRAXX-Lokomotivplattform besteht aus der TRAXX AC3-Lokomotive (AC = alternating current, Wechselstrom), der TRAXX DC3-Lokomotive (DC = direct current, Gleichstrom) und der TRAXX MS3-Lokomotive (MS = Multisystem, unter allen Haupt-Stromspannungen in Europa einsetzbar). Sie hat aus Betreibersicht viele Stärken: Unter anderem kann sie im Vergleich zu anderen Lokomotiven derselben Leistungsklasse einen Waggon mehr ziehen. Ihre Energiekosten sind aufgrund reduzierten Energieverbrauchs niedrig - das geht unter anderem auf die wirkungsgradoptimierte Traktionskette und das regenerative Bremssystem zurück. Bei der TRAXX MS3-Lokomotive wird noch die neueste Signaltechnik installiert, die dynamische Transitionen an Landesgrenzen oder beim Wechsel von Signalsystemen möglich macht.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:28.12.2017 - Uhrzeit: 13:13

Noch einmal einen Schub aktuelle Umlaufpläne

Da wir noch diverse Anfragen wegen unserer Umlaufpläne bekommen haben, haben wir eine Sonderschicht eingelegt und noch einmal ein paar Pläne für alle Lok-Vogel-Abonnenten ausgewertet. Diesmal fast ausschließlich Regioloks:
BR 112 der Bh Berlin Lichtenberg, Cottbus, Rostock und Stuttgart
BR 114 der Bh Rostock und Stuttgart
BR 218 (inklusive der Fernverkehrsleistungen) der Bh Kempten. Mühldorf, Niebüll, Ulm
Alle diese Pläne sind nun im Abobereich zum Download bereitgestellt.


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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion
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