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News-Rubrik: Deutschland

Datum:17.11.2017 - Uhrzeit: 11:25

1144 219 im hohen Norden unterwegs

Aktuell ist die 1144 219 zwischen Bremen und Bremerhaven mit den PCT-Zügen (Rail Cargo Carrier Germany) unterwegs. Nach derzeitigem Stand werden heute folgende Züge bespannt:

1144.219, Fahrten am 17. November 2017
59747 Bremerhaven-Kaiserhaven 01:36 - Bremen-Sebaldsbrück 03:24
59742 Bremen-Sebaldsbrück 04:30 - Bremerhaven-Kaiserhaven 07:13
59743 Bremerhaven-Kaiserhaven 07:50 - Bremen-Sebaldsbrück 09:14
59744 Bremen-Sebaldsbrück14:36 - Bremerhaven-Kaiserhaven 16:27
59745 Bremerhaven-Kaiserhaven 19:16 - Bremen-Sebaldsbrück 20:48
59746 Bremen-Sebaldsbrück 22:08 - Bremerhaven-Kaiserhaven 23:19
Wir würden uns über Bilder freuen...

Quelle:/Fotos: Josef Podrazil

Datum:16.11.2017 - Uhrzeit: 09:00

Nun gibt es bereits drei grüne VRR-422

Mittlerweile sind es also mindestens drei Triebzüge, die mit neuem Look unterwegs sind. Eine Seite des 422 010 ist übrigens bereits mit Graffiti vollgeschmiert...
422 045 war am 15.11.17 in neuem Design als S3 Richtung Oberhausen unterwegs



422 543 / 043 war am 15.11.17 zusammen mit 422 010 im Doppelpack auf der Linie S1 (Solingen-Dortmund) eingesetzt.



Beide Fotos entstanden in Essen.

Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:13.11.2017 - Uhrzeit: 10:00

Tz 9009 nun auch im ICE-Verkehr

Mit Tz 9009 ist nun inzwischen der 6. ICE mit Fahrgästen unterwegs. Wie üblich eingesetzt als ICE 786 München - Hamburg. Göttingen, 10.11.2017




Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:13.11.2017 - Uhrzeit: 10:00

BR 490: Neue S-Bahnen jetzt im Probebetrieb

Vorserienbetrieb des ET 490 jetzt im Hamburger Streckennetz • Ausgiebige Tests betrieblicher Besonderheiten und Funktionen

Seit Oktober läuft der Vorserienbetrieb der neuen Hamburger S-Bahnen der Baureihe 490. Bis zum Frühjahr 2018 werden bis zu acht Fahrzeuge im Streckennetz eingesetzt. Im Fokus der ausgiebigen Tests stehen betriebliche Besonderheiten des S-Bahn-Netzes, zum Beispiel der Wechsel zwischen Stromschiene und Oberleitung. Außerdem werden schnelle Störungslösungen erarbeitet sowie verschiedene Funktionen des Fahrzeugs geprüft, etwa die Klimaanlage. Im Dezember 2018 sollen 60 neue S-Bahnen der Baureihe 490 auf dem Netz der S-Bahn unterwegs sein.

„Wir nutzen die vorhandene Zeit voll aus“, sagt Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer S-Bahn Hamburg. „Die Probefahrten sind eine wichtige Grundlage für den zuverlässigen Start im Dezember 2018.“

„Wir sind mit dem Testverlauf sehr zufrieden. Die Hamburger können sich auf eine top moderne S-Bahn freuen. Im Frühjahr 2018 soll dann der Probebetrieb mit Passagieren starten“, so Juliane Storm-Ohm, Projektleiterin Bombardier Transportation.

2019 ist die Auslieferung für nochmals zwölf weitere Züge geplant. Nach Ablösen der alten Baureihe 472 stehen der S-Bahn Hamburg dann 20 S-Bahnen mehr als heute zur Verfügung.

Die energieeffizienten Fahrzeuge der Baureihe 490 bieten viel Komfort: Klimaanlagen, Durchgänge zwischen den Wagen, Mehrzweckabteile und ein modernes Informationssystem. Das Design der Fahrzeugfront bildet ein silbernes H für Hamburg.

Über 500 Millionen Euro investiert die S-Bahn Hamburg in die neue Baureihe sowie in die Modernisierung der vorhandenen Züge und Werkstätten. Grundlage dafür ist der im Jahr 2013 abgeschlossene Verkehrsvertrag, nach dem die S-Bahn ab dem Dezember 2018 für weitere fünfzehn Jahre Verkehrsleistung im Auftrag der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erbringen wird.

Die S-Bahn Hamburg GmbH befördert als starker Partner der Metropolregion Hamburg mit 1.200 Zugfahrten täglich mehr als 700.000 Fahrgäste auf sechs Linien. Dabei verbindet das Unternehmen Knotenpunkte wie den Hamburger Hauptbahnhof oder den Hamburg Airport mit dem öffentlichen Nahverkehr und schließt die ganze Metropolregion an das Netz des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) an.




Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG / Geheimtipp Media GmbH / Lisa Knauer

Datum:13.11.2017 - Uhrzeit: 10:00

Siemens modernisiert Flotte von South Western Railway

  • Modernisierung der bestehenden Desiro-Flotte mit 172 Zügen der Klassen 444 und 450
  • Auftragsvolumen von mehr als 56 Millionen Euro

    Der britische Regionalverkehrsbetreiber South Western Railway (SWR) hat Siemens mit der Modernisierung seiner Flotte beauftragt. Siemens wird die bestehende Desiro-Flotte mit 172 Regionalzügen der Klassen 444 und 450 erneuern, die derzeit im gesamten SWR-Netz in Betrieb ist. Das Auftragsvolumen beträgt mehr als 56 Millionen Euro.

    Das Projekt beginnt im Dezember 2017 und umfasst die komplette Erneuerung der Innenausstattung aller Züge; einschließlich Axminster-Teppichen, Steckdosen für Mobilgeräte an den Sitzen und Echtzeit-Informationsanzeigen. Für Fahrgäste der ersten Klasse werden neue Ledersitze und Tische eingebaut, die mit innovativen, induktiven Ladestationen ausgestattet sind. Die Sanierung wird voraussichtlich zwölf Monate dauern.

    Das Projekt ist Teil eines Investitionsplans, mit dem South Western Railway das Kundenerlebnis verbessern möchte. Dazu gehören auch neue Zugflotten, um Kapazitäten zu erhöhen, längere und enger getaktete Züge sowie kürzere Reisezeiten, effizientere Verbindungen, Verbesserungen an den Haltestellen und beim Ticketkauf.

    „Wir freuen uns, Siemens mit der Modernisierung unserer Desiro-Flotte der Klassen 444 und 450 beauftragt zu haben. Diese bedeutende Investition in unsere Flotte bringt wichtige Neuerungen für unsere Kunden und ist ein Investment in lokale Standorte und Zulieferer. Wir haben eine lange Partnerschaft mit Siemens und ich bin überzeugt, dass das Unternehmen ein qualitativ hochwertiges Produkt liefern wird, sagt Neil Drury, Technischer Direkter von SWR.

    „Großbritannien ist einer unserer Kernmärkte. Mit der Modernisierung der SWR-Flotte – durch besser ausgestattete Züge und mehr Sitzplätze – leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Aufwertung des Fahrgasterlebnisses für Reisende in der Region“, sagt Johannes Emmelheinz, Chef der Bahnservicesparte von Siemens.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:09.11.2017 - Uhrzeit: 09:00

    Verträge zum künftigen Betrieb der Linien RE 8, RB 33 und RB 27 unterzeichnet

    NVR, VRR und SPNV-Nord besiegeln Partnerschaft mit DB Regio NRW nach europaweiten Ausschreibungen • Leistungserweiterungen ab 2019

    Heute haben die jeweils Verantwortlichen von Nahverkehr Rheinland (NVR), Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und DB Regio NRW die Verkehrsverträge für den künftigen Betrieb der Nahverkehrslinien RE 8, RB 33 und RB 27 unterzeichnet.

    Besteller und Betreiber der Verkehrsleistungen besiegelten damit die Ende 2016 und Mitte 2017 getroffenen Entscheidungen der politischen Gremien, den Zuschlag für den Betrieb der Linien zwischen Koblenz und Mönchengladbach sowie Essen und Aachen an die Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn zu erteilen. Die Unterzeichnungen fanden im Werk Köln-Nippes von DB Regio NRW statt, wo ein großer Teil der eingesetzten Fahrzeuge auch instandgehalten wird.

    Neufahrzeuge auf RE 8 und RB 33

    Die in Zuständigkeitsbereichen von NVR, VRR und SPNV-Nord liegende RegionalExpress-Linie 8 führt von Mönchengladbach über Köln und Bonn-Beuel nach Koblenz. Der neue Verkehrsvertrag tritt Ende 2019 in Kraft und umfasst eine Laufzeit von 15 Jahren bis Ende 2034. Das Leistungsvolumen liegt bei jährlich rund 1,9 Millionen Zugkilometern.

    Verantwortlich für die Vergabe der Leistungen der als Los 2 ausgeschriebenen Regionalbahn-Linie 33 sind NVR und VRR. Auf VRR-Gebiet wird die Linie mit Betriebsaufnahmen von Duisburg nach Essen verlängert. Das ausgeschriebene Volumen umfasst rund zwei Millionen Zugkilometer pro Jahr. Die Vertragslaufzeit für die Strecke von Aachen über Lindern nach Heinsberg bzw. über Mönchengladbach, Duisburg und Mülheim nach Essen beträgt 14 Jahre, von Ende 2020 bis Ende 2034. Gegenüber dem heutigen Umfang steigt die Kilometerleistung auf den beiden Linien künftig um insgesamt 20 Prozent.

    Für den Betrieb von RE 8 und RB 33 ist der Einsatz von Neufahrzeugen vom Typ Coradia Continental vorgesehen. Die für Bahnsteighöhen von 38 bis 96 Zentimetern geeigneten Fahrzeuge verfügen über breite Gänge und einen stufenlosen Durchgang zwischen der ersten und letzten Tür. Als dreiteilige Variante bieten die Triebzüge 152 Sitze, als Fünfteiler 266 Plätze.

    RB 27 mit neuem Laufweg über Köln/Bonn Flughafen

    Die Kernlaufzeit des Verkehrsvertrags für die Strecke der Regionalbahn 27 (Mönchengladbach – Köln – Koblenz) beträgt sieben Jahre, von Ende 2019 bis Ende 2026. Hinzu kommen zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr. Die von NVR, VRR und SPNV-Nord ausgeschriebene Leistung umfasst künftig 2,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr – eine Steigerung um 50 Prozent gegenüber dem aktuellen Vertragsvolumen.

    Bereits ab Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres werden zusätzliche Wochenendleistungen zwischen Köln und Rommerskirchen angeboten. Weitere Angebotserweiterungen kommen ab Ende 2019 zum Tragen. Neu wird dann auch der Laufweg der Linie sein, da dieser mit dem der Line RE 8 getauscht wird. Künftig fahren die Züge der RB 27 über Köln/Bonn Flughafen.

    Zum Einsatz kommen auf der RB 27 Bestandsfahrzeuge von Typ ET 425. Die Triebzüge werden im Vorfeld der Betriebsaufnahme einem aufwändigen Modernisierungsprogramm unterzogen. So sorgen etwa neue Sitzpolster und der Einbau von Steckdosen für mehr Komfort. Zudem werden die Züge mit Videoüberwachung, automatischen Fahrgastzählsystemen und modernen Fahrgastinformationsanlagen ausgestattet. Die für Bahnsteighöhen zwischen 38 und 76 Zentimetern konzipierten Fahrzeuge verfügen über 210 Sitzplätze, in Doppeltraktion erhöht sich die entsprechende Kapazität auf 420 Plätze pro Zug.

    Statements der Vertragspartner:

    Andree Bach, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio NRW:

    „Als aktueller und künftiger Betreiber der Linien RE 8, RB 33 und RB 27 freuen wir uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern NVR, VRR und SPNV-Nord die Zukunft des Nahverkehrs auf diesen wichtigen Verkehrsachsen zu gestalten. Mit einer flexiblen Aufstellung sowie einer erfahrenen Mannschaft in Betrieb und Instandhaltung sind wir für diese Herausforderung bestens gerüstet.“

    Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer Nahverkehr Rheinland GmbH:

    „Die heutige Vertragsunterzeichnung trägt dazu bei, den Nahverkehr in unserer Region weiter zu stärken. Ich gehe davon aus, dass der Ausschreibungsgewinner DB Regio unseren Fahrgästen ein attraktives Leistungsangebot bei weiter steigender Qualität anbieten wird. Unsere Fahrgäste können sich über komfortablere Fahrzeuge und mehr Fahrten freuen.“

    Martin Husmann, Vorstandssprecher Verkehrsverbund Rhein-Ruhr:

    „Ein attraktiver Nahverkehr bildet die Grundlage für die Mobilität der Menschen in der Region und dabei spielen moderne Triebfahrzeuge eine wichtige Rolle. Wir haben dies in den Wettbewerbsverfahren der zurückliegenden Jahre berücksichtigt. Denn mit neuen Fahrzeugen wird ein langfristig hohes Qualitätsniveau gesichert.“

    Dr. Thomas Geyer, Verbandsdirektor Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord:

    „Mit den beiden neuen Verkehrsverträgen wird das SPNV-Angebot rechtsrheinisch zwischen Koblenz und Köln deutlich aufgewertet. Neben den zahlreichen Berufspendlern, die aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz in den Großraum Köln pendeln, profitieren auch Gelegenheitsfahrer, z. B. durch die längeren Bedienzeiten von und zum Flughafen Köln/Bonn.“


    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:07.11.2017 - Uhrzeit: 09:10

    401 060 hat den Namen gewechselt

    401 060-9 hat den Namen gewechselt - aus Worms wurde Mühlheim an der Ruhr. Davor waren mehrere Monate mit 401 069-0 und 401 060-9 gleich zwei ICE mit dem Namen Worms unterwegs. Die aufnahmen entstanden am 05.11.2017 in Göttingen.



    Quelle:/Fotos: Albert Winkens

    Datum:06.11.2017 - Uhrzeit: 10:10

    Nicht alltäglicher Alltag

    Normalerweise ist der RB 75 noch fest in Hand der Reihe 143. Am 3. November 2017 kamen aber gleich zwei Loks der Reihe 114 im Verstärker der RB 75 Wiesbaden - Aschaffenburg zum Einsatz:

    114 016 am 3. November 2017 in Mainz Bischofsheim.



    114 038 am 3. November 2017 in Mainz Bischofsheim.




    Quelle:/Fotos: Norbert Basner

    Datum:06.11.2017 - Uhrzeit: 10:10

    Komfortable Züge für Main-Neckar-Ried

    Neue Doppelstock-Fahrzeuge ersetzen sukzessive lokbespannte Züge • Attraktives und zuverlässiges Verkehrsangebot durch hohe Qualitätsstandards auf der Main-Neckar-Bahn und der Riedbahn

    Die Main-Neckar-Bahn und die Riedbahn stehen für schnelle Verbindungen zwischen den Metropolregionen FrankfurtRheinMain und Rhein-Neckar. Der neue Main-Neckar-Ried-Express verbindet künftig die beiden Regionen zwischen Frankfurt am Main und Mannheim via Darmstadt bzw. Biblis sowie Heidelberg und Wiesloch-Walldorf mit modernen und fabrikneuen Doppelstock-Fahrzeugen vom Typ TWINDEXX Vario des Herstellers Bombardier Transportation.

    Im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens unter Federführung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) zusammen mit dem Land Baden-Württemberg und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) wurde die Verkehrsleistung für den Main-Neckar-Ried-Express an die DB Regio Mitte vergeben. Damit wird das derzeitige Verkehrsunternehmen bis 2032 weiterhin die Verkehrsleistungen von 3,3 Millionen Zugkilometern pro Jahr erbringen.

    Die seitens der Besteller vorgegebenen hohen Qualitätsstandards für das Verkehrsangebot des Main-Neckar-Ried-Express werden insbesondere durch den Einsatz moderner Doppelstock-Fahrzeuge der Firma Bombardier vom Typ TWINDEXX Vario erreicht. Bis Frühjahr 2018 werden 24 neue Fahrzeuge dieser Baureihe ausgeliefert und sukzessive die heute eingesetzten lokbespannten Züge ablösen.

    Bereits zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember diesen Jahres werden die ersten fabrikneuen Doppelstock-Triebwagen auf der Main-Neckar-Bahn zwischen Frankfurt am Main und Heidelberg bzw. Wiesloch-Walldorf den Betrieb aufnehmen. Die modernen Fahrzeuge des Main-Neckar-Ried-Express wurden am 04.11.2017 der Öffentlichkeit im Hauptbahnhof Frankfurt vorgestellt. Vertreter der Aufgabenträger in Hessen und Baden-Württemberg sowie der Betreiber DB Regio Mitte informierten über die Neuerungen, Verbesserungen und technischen „Highlights“ der Züge In seiner Begrüßung wies Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte, auf den Qualitätsanspruch von DB Regio hin und erläuterte das Übergangskonzept für den Main-Neckar-Ried-Express bis zur vollständigen Auslieferung der Neufahrzeuge: „Wir nehmen die im neuen Verkehrsvertrag gesetzten hohen Qualitätsanforderungen sehr ernst und unser Anspruch ist und bleibt es, tagtäglich dafür alles zu geben. Das zeigt sich auch in unserem Übergangskonzept, das mit Hochdruck und mit viel Engagement und Erfahrung durch das Inbetriebnahmeteam nach jeder durch Bombardier angezeigten Auslieferungsverzögerung feinjustiert wurde“, so Frank Klingenhöfer.

    Der Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung in Hessen, Tarek Al-Wazir, erwähnte in seiner Rede die Rekordinvestition in den ÖPNV in Hessen: „Noch nie gab es in Hessen so viel Geld für den Betrieb von Bussen und Bahnen wie heute. Und noch nie waren so viele Menschen Kundinnen und Kunden. Gerade die Main-Neckar-Bahn und die Riedbahn zeigen die Notwendigkeit sowohl von Investition in die Infrastruktur als auch den Ausbau des Betriebs. Um es ganz deutlich zu sagen: Die mit der Neuausschreibung verbundenen Verbesserungen sind kein Luxusprojekt. Es geht hier schlicht und einfach darum, einen zeitgemäßen ÖPNV anzubieten: Mit neuen, pünktlichen und zuverlässigen Fahrzeugen und zusätzlicher Kapazität. Ich freue mich deshalb sehr, dass heute deutlich zu erkennen ist, dass in den nächsten 12 Monaten auf den Strecken von Frankfurt in Richtung Süden ein neues Zeitalter im ÖPNV beginnt.“

    Prof. Knut Ringat, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ging insbesondere auf die Angebots- und Fahrplanverbesserungen sowie kostenloses WLAN im Zug ein: „Der neue Fahrplan“, so Prof. Knut Ringat Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), „bedeutet für unsere Fahrgäste häufigere Verbindungen, mehr Sitzplätze in der Hauptverkehrszeit und einen höheren Komfort mit fabrikneuen Zügen, die sogar mit WLAN ausgestattet sind. Die beiden Linien zwischen der RheinMain- und Main-Neckar-Region werden damit erheblich attraktiver und bilden das verkehrliche Rückgrat für das weitere Zusammenwachsen der beiden pulsierenden Metropolregionen.“

    Der Abteilungsleiter Öffentlicher Verkehr im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Gerd Hickmann, erläuterte die Verbesserungen für die Fahrgäste und den Komfort der neuen Fahrzeuge des Main-Neckar-Ried-Express: “Wir freuen uns sehr darüber, dass wir länderübergreifend Ihnen als Fahrgäste zukünftig ein einheitlich hohen Reisekomfort in den neuen Fahrzeugen mit neuen Komfortsitzen, leistungsstarken Klimaanlagen, Barrierefreiheit und Videokameras zur Steigerung der Sicherheit anbieten können. Abgerundet wird das neue Angebot durch kostenfreies W-LAN und Steckdosen in den Zügen.“

    Und Christian Specht, Vorsitzender des Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar und erster Bürgermeister der Stadt Mannheim, hob abschließend die Bedeutung des neuen Angebots für den Landkreis Bergstraße hervor: „Mit dem finanziellen Engagement der Kommunen und des Landkreises Bergstraße wurde der barrierefreie Ausbau der Stationen für den Main-Neckar-Ried-Express und der 2. Stufe der S-Bahn Rhein-Neckar fristgerecht ermöglicht. Beide Verkehrskonzepte bilden im Zusammenspiel ein integriertes Gesamtsystem auf den Schienenstrecken im Kreis Bergstraße und im weiteren VRN-Verbundraum, die sukzessive mit neuen Fahrzeugen bedient werden“.

    „Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass die vollständige Bereitstellung der Fahrzeuge zum jetzigen Fahrplanwechsel beim Main-Neckar-Ried-Express erfolgt wäre, freuen uns aber trotzdem über die Angebotsverbesserungen durch das neue Betriebskonzept. Denn alle vier Linien führen durch den Kreis Bergstraße und ermöglichen vor allem Berufspendlern damit zwischen den Metropolregionen Rhein-Neckar mit den Wirtschaftsstandorten Mannheim, Heidelberg sowie Wiesloch Walldorf (u.a. SAP, Heidelberger Druckmaschinen) und FrankfurtRheinMain mobil zu sein“, so Specht weiter.

    Klare Formen, funktionale Gestaltung und Vandalismus hemmende Materialien bestimmen das Innendesign der neuen TWINDEXX Vario Doppelstockzüge. Individuelle Lösungen mit abwechslungsreicher Innenraumgestaltung bedienen unterschiedlichste Ansprüche. Neben vis-á-vis- und Reihenbestuhlung, Mehrzweckbereichen sowie Rollstuhlplätze gibt es saisonal zusätzliche Fahrradstellplätze. Niveaugleiche Einstiege auf Bahnsteighöhe und automatische Spaltüberbrückungen an jeder Tür unterstützen das barrierefreie Reisen. Die Fahrzeuge sind mit Steckdosen am Platz sowie WLAN für bessere mobile Kommunikation ausgerüstet.

    Großzügig gestaltete Mehrzweckbereiche mit beidseitig angeordneten Klappsitzen bieten Platz für Kinderwagen und Gepäck sowie zwei Stellplätze für Rollstühle. Kontrastreiche Farben und Piktogramme erleichtern die Orientierung. Glastrennwände im Einstiegsbereich sorgen für hohe Transparenz und ein angenehmes Raumklima.

    Dank der großen Innenraumbreite wird dem Fahrgast auch im Oberstock eine großzügige Kopffreiheit im Fensterbereich geboten.

    Zur Sicherheit der Fahrgäste sind die Innenräume transparent gestaltet und werden videoüberwacht. Monitore in den Fahrgast- und Einstiegsbereichen informieren die Reisenden über den aktuellen Fahrtverlauf und bestehende Anschlussverbindungen.

    Die neuen TWINDEXX Vario Triebzüge wurden auf Basis der seit Jahrzenten bewährten Doppelstockwagen entwickelt. Die aerodynamisch optimierten Züge verfügen selbstverständlich über leistungsstarke Antriebe und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

    Eingesetzt werden die Fahrzeuge in 3- und 4-teiliger Ausführung und können somit in Spitzenzeiten als Doppeltraktion bis zu 806 Sitzplätze anbieten.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

    Datum:02.11.2017 - Uhrzeit: 09:20

    Elektrifizierung der Bahnstrecke München - Lindau nimmt Fahrt auf

    Baurecht für fünf weitere Abschnitte erteilt • Spatenstich im Frühjahr 2018 • Informationskampagne zu Auswirkungen auf den Bahnverkehr

    Die Baumaßnahmen zur Elektrifizierung der Bahnstrecke München - Lindau nehmen im kommenden Jahr Fahrt auf. Aktuell liegt für zehn Abschnitte Baurecht vor, in den nächsten Wochen und Monaten werden weitere Baugenehmigungen erwartet. Nach aktuellem Stand sollen Ende März 2018 die Hauptbaumaßnahmen an der Bahnstrecke München – Memmingen – Lindau beginnen. Geplant sind eine durchgehende Elektrifizierung, ein Ausbau für den Neigetechnikbetrieb und die Anhebung der Streckengeschwindigkeit. Zudem erneuert die DB mehrere Bahnhöfe und Bahnübergänge. Das Eisenbahnbundesamt hat das Baurecht für folgende Planfeststellungsabschnitte (PFA) erteilt:

    Geltendorf – Kaufering (PFA 1 und 2)
    Buchloe – Türkheim (PFA 3 und 4)
    Stetten – Sontheim (PFA 5.1 und 6)
    Tannheim – Leutkirch (PFA 9, 10 und 11)
    Bahnhof Kißlegg (PFA 13)

    Den Erlass der Planfeststellung in den Abschnitten zwischen Türkheim und Stetten (PFA 5), zwischen Sontheim und Memmingen (PFA 7) sowie zwischen Memmingen und der bayerisch – baden-württembergischen Landesgrenze (PFA 8) hat das Eisenbahnbundesamt bis Jahresende 2017 in Aussicht gestellt.

    „Wir freuen uns, dass die Baurechtsverfahren im Zeitplan liegen und dem für 2018 geplanten Ausbau von Geltendorf über Memmingen bis Leutkirch nichts mehr im Wege steht“, sagt Matthias Neumaier, Projektleiter für die Ausbaustrecke München – Lindau bei der DB Netz AG. „Im Frühjahr 2018 möchten wir die Hauptbauphase mit einem feierlichen Spatenstich beginnen“, kündigt Neumaier an.

    Zum genauen Bauablauf wird die Deutsche Bahn vorab die Gemeinden und Städte entlang der Bahnlinie noch in diesem Jahr ausführlich informieren – unter anderem in den sogenannten „Regionalen Dialogforen“, in denen sich die DB regelmäßig mit Landräten, Bürgermeistern, regionalen Abgeordneten des Bundes- und des Landtages, sowie Vertretern der IHK, Verbände und Bürgerinitiativen über das Großprojekt und die Interessen der Region austauscht.

    Einschränkungen für den Zugverkehr im Allgäu

    Mit den Bauarbeiten einhergehen auch Einschränkungen für den Zugverkehr im Allgäu. Derzeit werden die Bauabläufe und somit auch die notwendigen Sperrungen im Detail abgestimmt. Das setzt komplexe Abstimmungen unter anderem mit den Baufirmen voraus. Da im kommenden Jahr im Abschnitt zwischen Geltendorf und Leutkirch konzentriert gebaut werden soll, kommt es zwischen Buchloe und Leutkirch zu einer mehrmonatigen Streckensperrung (vsl. März bis September 2018). In dieser Zeit werden die Fernzüge ohne Halt über Kempten umgeleitet, für die Regionalzüge erarbeitet DB Regio Bayern derzeit ein umfassendes Ersatzkonzept mit Bussen. . „Wir werden die Reisenden auf so vielen Kanälen wie möglich über die anstehenden Einschränkungen im Zugverkehr informieren. Wir planen für die Phase, wenn die Strecke zwischen Buchloe und Leutkirch komplett gesperrt ist, mit Schnellbussen zwischen Buchloe und Memmingen, die nur in Mindelheim halten, und Ortsbussen, die alle Bahnhöfe anfahren“, sagt Bärbel Fuchs, zuständige Verkehrsvertragsmanagerin von DB Regio Bayern im Allgäu.

    Um die Fahrgäste zu informieren, wird die DB unter anderem Plakate in den Zügen und an den Bahnhöfen anbringen und per Durchsagen informieren. Details zum Baufahrplan finden Reisende zeitnah auf https://bauinfos.deutschebahn.com/ und www.bahn.de.

    Vorabmaßnahmen zum Bahnausbau laufen

    Schon länger laufen die Vorabmaßnahmen entlang der Strecke. Nach der Anpassung zahlreicher Bahnübergänge im Jahr 2016 konnten im September die Gleiserneuerungen zwischen Aichstetten und Marstetten-Aitrach sowie zwischen Mooshausen und Tannheim abgeschlossen werden. Am Wochenende gingen die neuen elektronischen Stellwerke zwischen Stetten und Memmingen in Betrieb. Auch der Umbau des Leutkircher Bahnhofs geht planmäßig voran. Mehrere Bahnübergänge werden durch Eisenbahnüberführungen ersetzt, beispielsweise am Bahnhof Ungerhausen, im Bahnhof Sontheim sowie am Langenweg in Lindau. Der gesamthafte Streckenausbau im Abschnitt zwischen Leutkirch und Lindau ist in den Jahren 2019 und 2020 vorgesehen.

    Mit der Inbetriebnahme im Dezember 2020 soll die Fahrzeit zwischen München und Zürich um rund eine Stunde verkürzt werden. Im Fernverkehr sind dann sechs Verbindungen pro Tag und Richtung vorgesehen. Erhebliche Verbesserungen und Reisezeitverkürzungen sind auch im Regionalverkehr geplant.

    Ausführliche Informationen über den Streckenausbau gibt es im Internet unter www.abs48.com.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:31.10.2017 - Uhrzeit: 08:15

    Bender-Neuzugang

    115 346 und 363 834 wurden am 26.10.2017 als DGS 90952 Hamm Rbf - Opladen (Sdl) zum Bender überstellt. Hier stehen die beiden Loks auf dem umzäunten Bender-Gelände, aber noch nicht auf der „Schlachtbank“.



    140 036 ++ 20.10.2017

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:27.10.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Bombardier und Abellio präsentieren neuen TALENT 2-Zug für Baden-Württemberg



    Der Bahntechnikhersteller Bombardier Transportation und der private Mobilitätsanbieter Abellio haben am 26. Oktober 2017 gemeinsam den neuen Regionaltriebzug vom Typ BOMBARDIER TALENT 2 für das Stuttgarter Regionalnetz Neckartal vorgestellt. Höhepunkte der Veranstaltung am Bombardier-Standort in Hennigsdorf waren die gemeinsame Fahrzeugbesichtigung mit Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann und der Besuch im Virtual Reality Lab. Dort wurde die digitale Entwicklung der Züge mit Hilfe von 3D-Visualisierungen vorgestellt und erläutert.
    Zu den zahlreichen Gästen der Veranstaltung zählten neben dem Verkehrsminister auch die Deutschland-Chefs von Abellio und Bombardier, Stephan Krenz und Michael Fohrer. Beide zusammen zeigten erstmals das Abellio-Logo auf dem bewegten Bombardier-Fahrzeug mit der neuen ÖPNV-Dachmarke « bwegt », die Minister Hermann in der Vorwoche in Stuttgart vorgestellt hatte.
    „Neue Verkehrsunternehmen auf dem Markt bringen frischen Wind. Mit den attraktiven neuen Zügen kommt zudem ein neues Fahrgefühl im Nahverkehr. Mit Klimatisierung, WLAN und mehr Platz für Gepäck oder Räder kann man zukünftig im Neckartal den Stau auf den Straßen umfahren. Bombardier und Abellio haben am 26. Oktober 2017 gezeigt, dass sie die Aufgaben der Zukunft professionell angehen, so Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg.
    „Mit diesen 48 modernen und komfortablen gelb-weißen Abellio-Zügen starten wir Mitte 2019 unsere Qualitätsoffensive am Fahrgast. Sie werden damit eine neue Ära in der Mobilität Baden-Württembergs einläuten. Bahnfahren durch das Neckartal darf so wieder Spaß machen. Als eine der führenden deutschen Wettbewerbsbahnen streben wir mit motivierten und qualifizierten Mitarbeitern auch hier die Qualitätsführerschaft an, sagte Abellio-CEO Stephan Krenz bei der Präsentation von Fahrzeug und Logo.
    „Politik, Abellio und Bombardier verbindet das gemeinsame Ziel, den Passagieren im Stuttgarter Regionalnetz ab 2019 mit fabrikneuen Zügen ein modernes Reiseerlebnis zu ermöglichen. Dabei ist die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg, so Michael Fohrer, Deutschlandchef von Bombardier Transportation. „Wir sind stolz, mit unseren innovativen TALENT 2-Zügen einen wichtigen Beitrag für mehr umweltfreundliche und sichere Mobilität in Baden-Württemberg zu leisten.
    Bei den Zügen für Abellio handelt es sich um 26 Elektrotriebzüge mit drei Wagen und 22 Elektrotriebzügen mit fünf Wagen. Die Fahrzeuge sind mit WLAN ausgestattet, bieten barrierefreien Zugang sowie 24 beziehungsweise 39 Fahrradstellplätze. Die Züge erzielen Spitzenwerte bei Energieeffizienz und Zuverlässigkeit. Ab 2019 nehmen sie stufenweise den Passagierbetrieb auf, und bis Juni 2020 werden alle 48 Züge an Abellio ausgeliefert sein. Hergestellt werden die Triebzüge am Bombardier-Standort in Hennigsdorf, die Drehgestelle kommen aus dem Werk in Siegen.
    In Deutschland sind rund 400 TALENT 2-Züge auf den Schienen unterwegs. Sie bilden das Rückgrat des Regionalverkehrs und sind bei verschiedenen privaten Verkehrsunternehmen und der Deutschen Bahn im Einsatz. Mit einer kürzlich erfolgten Bestellung von fünf weiteren TALENT-Zügen durch Abellio Deutschland wurde die Marke von 500 TALENT-Bestellungen geknackt.



    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation / Abellio Rail Südwest GmbH
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