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News-Rubrik: Deutschland

Datum:21.09.2017 - Uhrzeit: 09:25

Neues zur 120.2 in Aachen

Seit ihrer Verlängerung (Verl. KA 13.09.18) steht die 120 206 am DB-Werk in Aachen. Gleich dahinter 120 208, deren Frist bereits Anfang September abgelaufen war. Bisher konnte ich die Lok allerdings noch nicht im Einsatz erwischen. Zumindest am letzten Sonntag und Mittwoch übernahm mal wieder eine 111 den regulären RSX-Umlauf der 120.2. Aufgenommen am 16.09.17.




Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:21.09.2017 - Uhrzeit: 09:25

VRS: S-Bahn-Betrieb profitiert von der S21- Infrastruktur

Bauarbeiten im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs sollen die Leistungsfähigkeit des S-Bahn-Betriebs nicht beeinträchtigen

Die Betriebsqualität der S-Bahn wird mit Fertigstellung von Stuttgart 21 insgesamt besser, obwohl mehr Züge im Knoten Stuttgart fahren werden. Das ist die zentrale Erkenntnis eines Prüfberichts der DB Netz AG, der heute im Verkehrsausschuss vorgestellt worden ist. Darin wurde untersucht, welche Veränderungen sich mit der neuen Schieneninfrastruktur von Stuttgart 21 für den S-Bahn-Betrieb ergeben. Sorgenfalten bereiten den DB-Experten allerdings die Linien S1 und S2. Dort könnten sich im Zwischentakt mehr Verspätungen aufbauen als bisher. Ob und vor allem wie die Qualität dort besser werden kann, soll eine weitere Untersuchung zeigen. Grundlage dafür wird der abgestimmte Fahrplan des Landes sein.

Einig sind sich die Fachleute, dass sich die elektronische Signalisierung ETCS positiv auf die Kapazität vor allem der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Mittnachtstraße/Hauptbahnhof und Schwabstraße auswirken könnte. Da ETCS bisher nur im Fernverkehr eingesetzt wird, haben das Verkehrsministerium, die DB Netz und der Verband Region Stuttgart eine Studie in Auftrag gegeben, die eine mögliche technische Umsetzung prüft. Mit den Ergebnissen ist Anfang 2018 zu rechnen.

Doch bevor die Infrastruktur fertiggestellt ist, muss sie gebaut werden. Dr. Florian Bitzer von der DB Projekt Stuttgart – Ulm GmbH hat heute im Verkehrsausschuss über den Umbau der S-Bahn-Rampe im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs berichtet. Um die S-Bahn-Stammstrecke über die neue S-Bahn-Station Mittnachtstraße im Tunnel verlängern zu können, muss eine Anbindung an die heutige S-Bahn-Strecke gebaut werden. Für diese umfangreichen Bauarbeiten muss Platz geschaffen werden. Deshalb wird die Sperrung und Verlegung von Gleisen im Bereich der S-Bahn-Rampe und des Gleisvorfeldes erforderlich.

Der Verband Region Stuttgart hat frühzeitig darauf hingewiesen, dass Störungen des S-Bahn-Betriebs, wie bei den Arbeiten im Jahr 2010 geschehen, unbedingt zu vermeiden sind. Für einen möglichst reibungslosen Ablauf sprachen sich die Verkehrspolitiker heute erneut aus. Dr. Florian Bitzer versicherte: „Die Signalstandorte sind so optimiert, dass die Leistungsfähigkeit vollumfänglich erhalten bleibt.“ Er erläuterte detailliert die unterschiedlichen Bauzustände.

Fahrplan 2018 mit dichterem S-Bahn-Takt

Erste Stufe des ganztägigen Viertelstundentakts – S 4 am Wochenende im Halbstundentakt – vereinzelte Fahrplanänderungen

Der Verband Region Stuttgart verbessert das S-Bahn-Angebot ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember weiter. Von Montag bis Freitag werden die S-Bahnen dann von 15 Uhr bis 20.30 Uhr viertelstündlich fahren (derzeit von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr). Dies gilt auf allen Linien, auf denen es bereits jetzt einen 15-Minuten-Takt gibt.

Mit der Ausweitung des 15-Minuten-Takts geht der Verband Region Stuttgart den ersten Schritt hin zu einem ganztägigen Viertelstundentakt. Dieser soll bis Ende 2020 stufenweise umgesetzt werden. Damit trägt die Region der steigenden Zahl an S-Bahn-Fahrgästen ebenso Rechnung wie den zunehmend flexibleren Arbeitszeiten.

Der neue Fahrplan sieht auch zusätzliche Fahrten auf der Linie S 4 vor. Ein attraktiver Halbstundentakt wird nun auch zwischen Marbach und Backnang samstags und sonntags zwischen 8 Uhr und 20.30 Uhr den Freizeit- und Ausflugsverkehr stärken.

Mit kleineren Fahrplananpassungen wird die Relex-Linie X20 noch besser auf andere Busverbindungen sowie auf die S-Bahn abgestimmt. Der Expressbus fährt in Waiblingen 16 Minuten früher ab, in Esslingen hingegen 11 Minuten später.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:19.09.2017 - Uhrzeit: 09:32

Drei Neuzugänge bei der GYSEV

Vom Herstellerwerk in München-Allach wurden die neuen für die GYSEV bestimmten Vectron 471 005 + 471 006 + 471 003 (Reihung im Lok-Verband) am 18.09.2017 zum ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom überstellt. Somit sind nun 9 Stück 471er geliefert. Die Aufnahme zeigt den Lokzug am München-Heimeranplatz (Foto: Heiner und Sascha Prochazka)



Ein weiteres Bild fotografiert am 18.9.2017 in Gramatneusiedl (Foto: Herbert Pschill).




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill / Heiner und Sascha Prochazka

Datum:18.09.2017 - Uhrzeit: 10:30

Bahnwirtschaft in Deutschland wächst mit 3,4% p.a. stärker als der globale Trend

Hoher Innovationsdruck und eine stärkere finanzielle Planungssicherheit ermöglichen dieses Wachstum in den folgenden Jahren. Zusammen erwirtschaften Verkehrsleistung, Industrie- und Dienstleistungsmärkte einen Umsatz von über 35 Mrd. Euro. Dieses hohe Marktvolumen nimmt jedoch nicht den Druck von der Bahnindustrie, kostengünstige und innovative Lösungen am Markt zu platzieren. Kunden und Behörden erwarten zunehmend moderne Produkte und heben ihre Anforderungen an umweltfreundliche, energieverbrauchs- und lärmarme Produkte. Eine zunehmende Bedeutung kommt dabei der durchgängigen Digitalisierung des gesamten Bahnsektors zu. Dies sind die zentralen Ergebnisse der neuen Marktstudie „Der deutsche Bahnmarkt – Fakten, Akteure, Zahlen, Trends“ der SCI Verkehr GmbH.

Deutschland hat traditionell einen der am weitesten liberalisierten Bahnmärkte in Europa. Die Verkehrsleistungen erwirtschaften etwa 22,7 Mrd. Euro Umsatz, das aktuelle Marktvolumen für Produkte und Dienstleistungen erreicht knapp 12,5 Mrd. Euro und wird in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich um 3,4 % pro Jahr ansteigen.



Mit der zunehmenden Digitalisierung verändert sich die Bahnbranche drastisch. Etablierte Prozesse kommen auf den Prüfstand: digitale Produkte und Dienstleistungen gewinnen anteilig an Bedeutung, insbesondere auch in den klassischen Bahnproduktmärkten – Infrastruktur, Systemtechnik und Fahrzeuge. Schon heute beläuft sich in Deutschland das Gesamtmarktvolumen für digitale Produkte und Dienstleistungen auf einen Wert von etwa 1,23 Mrd. Euro. Tendenz steigend.

„Die Branche steht zunehmend vor der Herausforderung die Vielzahl an derzeit verfügbaren Handlungsansätze sowie teils hohen Investitionen in digitale Technologien zu einer übergreifenden digitalen Strategie zu verknüpfen, um den Nutzen der Digitalisierung in den einzelnen Wertschöpfungsteilen des Bahngeschäfts zu realisieren“, sagt Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCI Verkehr GmbH. „Zugleich wird mit der Digitalisierung die Bahnwirtschaft auch attraktiv für Zulieferer, die bisher nicht in diesem Geschäft unterwegs waren.“



Einigungen und Fortschritte in der Etablierung wichtiger Marktgrundlagen wie der Bereitstellung öffentlicher Finanzmittel im Personen- und der intermodalen Chancengleichheit im Güterverkehr bilden die Basis der hohen Investitionen. Strukturelle Unwägbarkeiten in der Finanzierung des SPNV einschließlich seiner Infrastruktur wurden in den letzten Jahren nicht nur mit Revision des Regionalisierungsmittelgesetzes, sondern auch mit Aufstellung des Eisenbahnregulierungsgesetzes (ERegG) sowie der Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz/Entflechtungsgesetzes gelöst. Im Schienengüterverkehr wurde zuletzt mit dem „Masterplan Schienengüterverkehr“ ein Katalog an Maßnahmen vorgestellt, um den Schienengüterverkehr dauerhaft zu stärken und im Wettbewerb zu anderen Verkehrsträgern wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. Hierzu zählt unter anderem die „deutliche“ Reduktion der Anlagen- und Trassenpreise, für welche laut Verkehrsministerium bereits im Haushalt 2018 350 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen.

„Dies reduziert nicht den Druck der Bahnindustrie weiter kostengünstige und innovative Problemlösungen zu entwickeln“, sagt Maria Leenen. Gerade im intermodalen Wettbewerb bilden steigende Ansprüche der Kunden und der Gesellschaft an Zuverlässigkeit, Komfort und Umweltschutz eine ständige Herausforderung.

Die Marktstudie „Der deutsche Bahnmarkt – Fakten, Akteure, Zahlen, Trends“ ist ab sofort in deutscher und ab Oktober 2017 in englischer Sprache erhältlich bei SCI Verkehr GmbH erhältlich.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:18.09.2017 - Uhrzeit: 10:00

143 634 wurde Ende August zerlegt

143 634 stand am 13.07.2017 noch beim Bender in Opladen im neu umzäunten Aussenbereich. Überstellt wurde die Lok aus Dresden am 03.07.2017 nach Köln-Kalk, von dort aus am 10.07.2017 nach Opladen..



Die Zerlegung erfolgte Ende August.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.09.2017 - Uhrzeit: 10:00

PEP-Werbung: Da waren es nur noch 14

Die PEP-Werbung auf der Baureihe 101 verschwindet nur langsam aber stetig. Nachdem in diesme Sommer die 101 008 und 051 im Rahmen von Revisionen einen Neulack erhalten haben, sind die Zahl auf nun noch 14 Loks (101 015, 019, 020, 036, 057, 059, 066, 103, 105, 108, 121, 125, 135, 137). Die Aufnahme zeigt die neulackierte 101 051 am 10. September 2017 in Mannheim.




Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

Datum:15.09.2017 - Uhrzeit: 09:15

Rheintalbahn: Verkehr rollt wieder ab 2. Oktober

Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden“ • Optimierter Bauablauf spart Zeit

Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt am 2. Oktober wieder über die komplette Strecke. Der Deutschen Bahn (DB) und den Baufirmen ist es gelungen, den logistischen Einsatz von Personal und Maschinen nochmals zu optimieren und dadurch die Arbeiten früher als geplant abzuschließen. „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden im Güter- und Personenverkehr. Daher ist es hilfreich, dass wir früher fertig werden“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

Am 12. August war es im Bereich Rastatt infolge von Vortriebsarbeiten im Rastatter Tunnel zu einem Einbruch von Wasser und Erde in die im Bau befindliche Tunnelröhre gekommen. Oberbau und Gleise der darüber führenden Rheintalbahn senkten sich in dem Bereich ab. Zwischen Rastatt und Baden-Baden besteht seitdem eine Sperrung der wichtigen Magistrale für den Personen- und Güterverkehr. Nach bisherigen Planungen sollte der Verkehr erst am 7. Oktober wieder aufgenommen werden.

Bis zur Wiederinbetriebnahme der Strecke bleibt die Organisation von Umleitungsverkehren für den Güterverkehr eine große Aufgabe. Hier sorgt die vorgezogene Wiederinbetriebnahme der Gäubahn nach bereits beschleunigten Bauarbeiten am 7. September für etwas Entspannung. Zudem sind mittlerweile rund 70 zusätzliche Lokführer im Güterverkehr im Einsatz – vor allem für die Routen über Frankreich und Süddeutschland Richtung Italien. Lokführer kommen auch von Nachbarbahnen aus dem Ausland. Die Herausforderung: Diese Lokführer müssen nicht nur über die nötigen Kenntnisse der Fahrzeuge und Strecken verfügen, sondern auch Sprachkenntnisse haben.

Aus Sicht der DB ist es erfreulich, dass die vereinbarte Kooperation zwischen den großen europäischen Bahnen Früchte trägt. DB-Vorstandsvorsitzender

Dr. Richard Lutz: „Meine Kollegen und ich stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Eisenbahnern in der Schweiz, in Österreich und in Frankreich. Die Zusammenarbeit funktioniert, und dafür sind wir dankbar.“

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:14.09.2017 - Uhrzeit: 11:45

MRCE bestellt 30 Vectron-Lokomotiven

  • 10 Vectron MS und 20 Vectron DC
  • Option für 20 weitere Loks
  • MRCE-Flotte umfasst insgesamt 111 Vectron-Lokomotiven

    Das Leasing- und Serviceunternehmen für Lokomotiven, Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), hat 30 Lokomotiven vom Typ Vectron bei Siemens bestellt. Zehn Fahrzeuge sind in der Mehrsystemausführung als Vectron MS für den Betrieb in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und den Niederlanden vorgesehen. Zwanzig weitere Lokomotiven sind als Gleichstromlok (Vectron DC) ausgeführt, sie sollen in Italien verkehren. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Januar 2018 geplant. Der Vertrag mit MRCE beinhaltet auch eine Option über 20 weitere Loks.

    „Mit dieser neuen Bestellung wächst unsere Vectron-Flotte auf insgesamt 111 Lokomotiven. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Siemens-Loks schätzen unsere Kunden in ganz Europa“, sagt Junichi Kondo, CEO von MRCE.

    „Das langjährige Vertrauen von MRCE zeigt, dass wir eine Lokomotive im Portfolio haben, die den Anforderungen des europäischen Güterverkehrs mehr als gerecht wird. Mit DC-, AC- und MS-Loks hat MRCE nun alle elektrischen Ausführungen des Vectron im Angebot“, sagt Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

    Die bestellten Mehrsystemlokomotiven verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Vectron DC leisten 5.200 kW. Sie sind mit den nationalen Zugsicherungssystemen ausgestattet, die Vectron MS-Lokomotiven erhalten zusätzlich das europäische Zugsicherungssystem ETCS.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:14.09.2017 - Uhrzeit: 09:10

    Der erste 422 im VRR-Design ist fertig

    Unternehmensübergreifendes Kooperationsmodell S-Bahn Rhein-Ruhr: DB Regio NRW übernimmt im Auftrag des VRR Instandhaltungs-leistungen für Keolis • Modernisierte ET 422 nehmen bis Ende 2019 Fahrt auf

    Mitte September geht das erste Fahrzeug der S-Bahn Rhein-Ruhr im künftigen Design des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) in Betrieb. Damit startet die sukzessive Umstellung von insgesamt 48 S-Bahn-Fahrzeugen von „DB-Rot“ auf „VRR-Grün“.

    Bis zur Betriebsaufnahme in gut zwei Jahren werden die Fahrzeuge einem umfassenden Redesign unterzogen und an die qualitativen Anforderungen des neuen S-Bahn-Systems angepasst. Die auch im Innenbereich aufwändig umgestalteten Züge werden ab Ende 2019 auf den Linien S1 (Solingen – Dortmund) und S4 (Unna – Dortmund-Lütgendortmund) von Keolis gefahren. DB Regio NRW wird die redesignten Fahrzeuge im Auftrag des künftigen Eigentümers VRR bis mindestens 2034 instandhalten und die tägliche Verfügbarkeit garantieren.

    Bereits im Dezember 2015 fiel die Entscheidung, für den Betrieb der beiden S-Bahnlinien die Gebrauchtfahrzeuge vom Typ ET 422 zu kaufen, die derzeit auf den heutigen S-Bahn-Linien verkehren und die sich in der Praxis bewährt haben.

    „Wichtig für einen reibungslosen Betrieb der S-Bahn sind Fahrzeuge, die nachfragegerechte Kapazitäten bieten und dem geänderten Betriebskonzept langfristig gewachsen sind“, sagt Martin Husmann, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR).

    „Für DB Regio NRW steht damit ein Rollenwechsel an“, sagt Andree Bach, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio NRW. „Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden Wettbewerber einen großen Teil der Betriebsleistung der S-Bahn Rhein-Ruhr übernehmen; zugleich starten wir in eine neue Zukunft als Instandhaltungsdienstleister für unsere Partner VRR und Keolis.“

    Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens um die künftigen Leistungen der S-Bahn Rhein-Ruhr erhielt DB Regio NRW den Zuschlag für die Lieferung sowie Instandhaltung und Verfügbarkeit der Bestandsfahrzeuge. Die Arbeiten an diesen Zügen werden weiterhin am Werkstattstandort Essen erfolgen.

    „Damit sichern wir nicht nur langfristig Arbeitsplätze in unserem Werk“, stellt Bach heraus. „Nach Instandhaltungsaufträgen für National Express und einem weiteren Auftrag von Keolis bestärkt uns diese Kooperation auch in der neuen Perspektive, Kapazitäten und Know-how unternehmensübergreifend anzubieten und zu nutzen.“

    „Die S-Bahn Rhein-Ruhr ist in der Region eine Institution“, sagt Magali Euverte, Vorsitzende der Geschäftsführung von Keolis Deutschland. „Dennoch ist uns klar, dass wir hier keine Routineaufgabe übernehmen. Wir arbeiten alle gemeinsam und partnerschaftlich daran, den Bedürfnissen der Fahrgästen in Zukunft mit neuem Komfort und Service gerecht werden.“

    Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden die Gebrauchtfahrzeuge auf den Linien S1 und S4 mit circa 4,8 Millionen Zugkilometern zum Einsatz kommen. Parallel dazu wird der bisherige Takt auf einen stärker nachfrageorientierten 15/30-Minuten-Takt umgestellt, um den Kunden ein noch besseres Angebot zu machen. Auf vielen S-Bahn-Relationen wird in der Hauptverkehrszeit ein 15-Minuten-Takt etabliert, der in der Nebenverkehrszeit sowie auf nachfrageschwächeren Abschnitten auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt wird. „In Verbindung mit den modernisierten Fahrzeugen und einer nachfrageorientierten Taktung ist dies ein weiterer Schritt hin zu einem qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten S-Bahn-Verkehr in der Region“, betont Martin Husmann die Bedeutung der neuen S-Bahn Rhein-Ruhr.

    An den Fahrzeugen werden aktuell umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Auffälligstes Merkmal wird die eigens entwickelte, weitgehend unternehmensneutrale Neulackierung im grün-lichtgrauen Look sein. „Die Gestaltung ist zeitlos-modern mit einer gestalterischen Besonderheit, die direkt ins Auge fällt“, so Martin Husmann. „Die Außenhülle der Fahrzeuge zieren Symbole aus der Region. Uns war es wichtig, die Verbundenheit der S-Bahn Rhein-Ruhr mit unserer Region auch optisch zu zeigen.“ Auch die Polster und Sitzbezüge werden erneuert und setzen mit bunten Farben Akzente im überwiegend in Grautönen gestalteten Innenraum. An den Fahrzeugenden sorgt der Tausch von jeweils vier Klappsitzen gegen Haltestangen zudem für mehr Platz zur Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern.

    Im Rahmen des Redesigns werden die Fahrzeuge mit dynamischen Informationssystemen ausgestattet, die neben Anschluss- und Verspätungsprognosen in Echtzeit auch Infotainment-Inhalte darstellen können. Dazu werden die Einstiegsbereiche mit Monitoren versehen, ergänzend erfolgen die Detailinformationen zeitgleich via Sprachansagen. Auch über automatische Fahrgastzählsysteme verfügen die Züge künftig.

    Modernisiert und umgebaut werden die Züge im Werk Krefeld der DB Fahrzeuginstandhaltung. Dort wird ab Herbst an jeweils drei ET 422 gleichzeitig gearbeitet, pro Fahrzeug nehmen die umfangreichen Maßnahmen etwa sechs Wochen in Anspruch.





    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

    Datum:13.09.2017 - Uhrzeit: 09:28

    Nur einen Plantag...

    ... besitzt die Baureihe 120.2 beim Rhein-Sieg-Express in Aachen. Dennoch stehen dem Betriebshof mit den 120 206 bis 208 drei Loks der Reihe 120.2 zur Verfügung. In der Regel ist die 120 207 die Stammlok. Am 09. September 2017 war tatsächlich einmal die 120 206 mit dem Rhein-Sieg-Express betraut. Vor ein paar Minuten ist sie aus Siegen im regnerischen Aachen eingetroffen und für den nächsten Umlauf noch nicht umgebügelt. Ihre erste Verlängerung läuft am 13.09.17 aus und noch war kein neues Datum angeschrieben. Hoffentlich lässt man sie nicht im Regen stehen…



    Auch am 10.09.17 war die 120 206 im Einsatz und verlässt hier gerade Düren. Die Zeit läuft für die Lok, aber immerhin scheint heute die Sonne.



    Am 12.09.2017 war dann tatsächlich wieder 120 207 im Einsatz. 120 206 stand in der Halle des DB-Werkes.

    Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

    Datum:12.09.2017 - Uhrzeit: 09:08

    Erster Einsatz für neue Bahntransformatoren von Siemens im Rheintal-Netz der DB Regio

  • Erster Einsatz ab 2020 in 24 Mireo-Zügen von DB-Regio
  • Neuer Trafo-Typ Tractronic® Thinity leichter und effizienter als bisherige Modelle
  • Robustes Design ermöglicht flexible Montage

    Siemens setzt erstmals den neuen Transformator-Typ Tractronic® Thinity in 24 Gliederzügen der Zugplattform Mireo ein. Der Bahntransformator ist eine entscheidende Komponente, denn er speist die Energieversorgung des Zuges und gewährleistet so einen störungsfreien Schienenverkehr. Durch das neue Design ist der Transformator bei gleicher Leistung wesentlich leichter und effizienter als die bisherigen Modelle und bietet dank seiner intelligenten Bauweise größtmögliche Flexibilität für alle Einbausituationen. Die 24 Mireo-Züge werden ab 2020 als Regionalbahn (RB) auf der Strecke Offenburg – Freiburg – Basel/Neuenburg (Schweiz) sowie sonntags im Kaiserstuhl von Freiburg nach Endingen/Breisach verkehren. Sie werden die Fahrzeit für diese Strecke um 30 Minuten reduzieren.

    „Durch den Einsatz neuer Materialien und Dank unseres innovativen Kühlkonzeptes ist der Tractronic® Thinity ein echtes Leichtgewicht“, sagte Beatrix Natter, CEO bei Siemens Power Transformers. „Bei einer Gewichtseinsparung von bis zu 25 Prozent konnten wir gleichzeitig die Verluste weiter reduzieren. Das macht den Tractronic® Thinity zu dem effizientesten und flexibelsten Fahrzeugtransformator auf dem Markt.“

    Energieeffizienz und Flexibilität sind die entscheidenden Faktoren im Fahrbetrieb. Der verbesserte Wirkungsgrad des Transformators und die Leichtbauweise des Mireos senken den Energieverbrauch des Zuges ebenfalls um 25 Prozent. Dank des flexiblen Designs kann der neue Zugtransformator nicht nur „Aufdach“ sondern auch „Unterflur“ installiert werden und bietet dem Betreiber damit die größtmögliche Flexibilität. Verschiedene Optimierungen am Aktivteil, wie zum Beispiel eine spezielle Schichtung des Eisenkerns erlauben eine besonders kompakte Bauweise des Transformators. Als Isolations- und Kühlmedium wird ein grundwasserneutrales und biologisch abbaubares Esteröl eingesetzt. Das Kühlkonzept, wurde durch den Einsatz modernster 3D-CFX Simulationen optimiert und der Kühlmitteleinsatz so auf ein Minimum reduziert. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Gewicht aus, sondern verbessert auch den Brandschutz erheblich.

    Traktionstransformatoren versorgen alle Bereiche eines Schienenfahrzeugs mit Energie und stellen so sicher, dass zum Beispiel Bremsen und Antrieb, aber auch Beleuchtung und Lüftungssysteme sowie Signaltechnik und Kommunikation funktionieren. Siemens ist ein führender Hersteller von Traktionstransformatoren, die überall auf der Welt eingesetzt werden. Die Fertigung an fünf globalen Siemens-Standorten unter Führung des Kompetenzzentrums in Nürnberg gewährleistet höchste Qualität und Zuverlässigkeit für einen störungsfreien Betrieb und das für viele Jahre.


    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:11.09.2017 - Uhrzeit: 10:08

    BTE-AutoReiseZug fährt als einziger Fernreisezug trotz Sperrung der Rheintalbahn nach Lörrach

    Seit Dezember 2016 bietet das Eisenbahnverkehrsunternehmen BahnTouristikExpress GmbH (BTE) als neuer Anbieter die Autozugverbindung zwischen Hamburg-Altona und Lörrach (an der Grenze zur Schweiz) an.

    Entsprechend schwer trifft das Unternehmen die Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt mitten in der Hochsaison seit 12.8.2017. Fahrgäste des BTEAutoReiseZuges können schließlich keinen Schienenersatzverkehr in Anspruch nehmen, da ihre Autos auf doppelstöckigen Transportwagen auf dem Zug mitbefördert werden und die Be- und Entladung nur in Hamburg, München und Lörrach erfolgen kann. Nach Zugausfällen sowie Umleitungen nach München hat BTE nach dem Bekanntwerden der wochenlangen Streckensperrung bis 7. Oktober kurzfristig eine Ausweichroute parat.

    So können die BTE-AutoReiseZüge seit 1. September wieder wie gewohnt zwischen Hamburg und Lörrach fahren – und sind damit der einzige Fernreisezug, der aus Norddeutschland den Südwesten Deutschlands erreicht. Möglich wurde dies dank des kooperativen Zusammenwirkens der Albtal Verkehrsgesellschaft mbH (AVG), der operativen Bereiche der DB Netz AG und der DB Regio AG mit BTE. Die beteiligten Unternehmen haben alle Anstrengungen unternommen, um diese sehr aufwändige Umleitung kurzfristig zu ermöglichen

    Die Ausweichroute des BTE-AutoReiseZugs führt von Rastatt über die sogenannte Murgtal- und Kinzigtalbahn nach Offenburg und von dort auf dem Regelweg weiter nach Lörrach. Das Besondere: Der BTE-AutoReiseZug überquert auf dieser Route die Höhenzüge des Schwarzwalds und muss zwischen Baiersbronn und Freudenstadt eine der steilsten Strecken Deutschlands mit bis zu 50 %o Neigung meistern. Das ist eine massive Herausforderung für Mensch und Maschine – so muss dafür die Anzahl der beförderten Wagen reduziert werden, eine zweite Lokomotive sowie speziell geschultes Personal auf dem Zug eingesetzt werden.

    Die erste Septemberwoche wurde mit sechs Fahrten erfolgreich gemeistert, der BTE AutoReiseZug genießt bereits jetzt besondere Aufmerksamkeit mit Berichterstattung in den örtlichen Tageszeitungen der an der Ausweichroute liegenden Orte.

    „Wir sind sehr froh und auch ein bisschen stolz, als einziger Fernreisezug unseren Kunden diese Lösung bis zur Aufhebung der Streckensperrung anbieten zu können und danken allen Beteiligten für ihren Einsatz“, sagt BTE-Vertriebschef Matthias Wolf.




    Quelle:/Fotos: BTE BahnTouristikExpress GmbH (Foto: Johannes Gloel)
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