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Aktuelle News Elektroloks / Bahn


Datum:18.08.2017 - Uhrzeit: 09:25

Mit einem SMILE durch den Gotthard-Basistunnel



Stadler hat im Rahmen eines Wettbewerbs am Tag der offenen Tür einen Namen für seine neue Fahrzeugfamilie der Hochgeschwindigkeitszüge gefunden: SMILE. Der weltweit erste serienmässige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug, der bei Stadler bisher unter der technischen Bezeichnung EC250 lief, wurde der breiten Öffentlichkeit am Roll-out vom 18. Mai in Bussnang im Beisein der SBB und der Bundespräsidentin Doris Leuthard präsentiert. Die SBB hat als erste Bahnbetreiberin 29 dieser Züge bestellt und nennt sie „Giruno“. Der SMILE steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Stadler-Produkten FLIRT, KISS und TANGO.

Anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums hat Stadler am Tag der offenen Tür vom 20. Mai an den Standorten Bussnang, Altenrhein und Winterthur einen Namenswettbewerb für den neuen Hochgeschwindigkeitszug veranstaltet. Über 4000 Namensvorschläge gingen ein. Der Siegerbeitrag SMILE wurde 37 Mal eingereicht – als Gewinner wurde Peter Bruggmann aus Sulgen (TG) ausgelost. Wie die Stadler-Produkte FLIRT und KISS hat auch der Name SMILE eine technische Bedeutung: Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug. Der FLIRT steht für Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug, der KISS für Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug.

Der SMILE in Kürze

Der SMILE ist der erste Hochgeschwindigkeitszug von Stadler. Er ist bis zu 250 km/h schnell. Die SBB haben als erste 29 dieser Züge bestellt und fahren damit ab Dezember 2019 durch den Gotthard-Basistunnel. Der von der SBB Giruno genannte Zug verbindet erst Zürich mit Mailand und später Frankfurt mit Mailand. Neben der Schweiz wird er für Deutschland, Italien und Österreich die Zulassung erhalten.

Der SMILE ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht das Einsteigen zum Eintreten. Das geräumige und helle Interieur besticht mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Der SMILE fährt mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt auf Wunsch über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker, Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen, Multifunktionsabteile, ein Fahrradabteil und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge über 400 Fahrgästen Sitzplätze. Der SMILE lässt sich auch in Doppeltraktion führen, was die Fahrgastkapazität entsprechend verdoppelt.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:11.08.2017 - Uhrzeit: 15:00

Neu in unserem Verlagsprogramm:
Inhalt Ausgabe 136 / August 2017

PDF-Datei
Preis: 3,79 Euro

Die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:
  • 150 Jahre Brennerbahn (1867 - 2017) - Teil 1: Der Weg zur Brennerstrecke
  • BR 102 auf Testfahrten in Süddeutschland
  • Änderungen bei den Hectorrail 151ern?
  • train4you-Autozug Hamburg—Lörrach
  • DB Cargo bestellt Vectrons bei Siemens
  • Baureihe 143: Umdenken bei DB Cargo
  • BR 420: Mehr Züge und mehr Leistungen in Mü.
  • Baureihe 445: Personalschulung startet
  • DB Regio bestellt 57 „Mireo“
  • Neue Werbezüge in München
  • Überraschung in der Mühldorfer Schrottlokreihe
  • Railjet erstmals bis Neusiedl
  • Aktuelles zur Baureihe 1142
  • Lion-Refit der Re 450 vollendet
  • SBB Historic reduziert Kernflotte
  • Roll-out des ersten bimodalen FLIRT
  • SNCB-Triebwagen: Die neuen Farben ...
  • LOCON Benelux insolvent
  • Neue Eurostarverbindung London - Amsterdam
  • Neue ICR-Verbindungen Brüssel - Amsterdam.
  • Neue Mehrsystemloks für die ZSSK
  • Zwei Cargoknödel weniger?
  • ZSSK: Schon 30 Loks der Reihe 361
  • Vectron bei der CD im Schnellzugverkehr
  • GySEV: Die Vectronflotte wäscht schnell
  • Doch wieder Schubloks zwischen Laufach und Heigenbrücken?
  • Eine neue Farbvariante für die V160-Familie
  • Full House in Gotha
  • Siemens und Bombardier wollen fusionieren
  • Eine neue Farbgebung für die 110 169
  • Neuanmietungen bei DB Cargo
  • Statistik Private Elektroloks
  • BR 187: Fünf Vorratsloks für DB Cargo
  • 193 777: Das Lokomotion-Taxi ist da
  • Neues vom Vectron
  • Unfall in Leese-Stolzenau
  • Siemens präsentiert den RRX
  • und natürlich Aktuelle News, Statistik, uvm...






Datum:17.08.2017 - Uhrzeit: 08:55

Railjet mit Ersatzlok

Mit der Ersatzlok CD 362.039 wurde am 16.8.2017 der RJ 77 Antonin Dvorak ab Praha hl.n. bis Ceska Trebova bespannt.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:16.08.2017 - Uhrzeit: 10:15

Neuigkeiten aus Tschechien

Nationaler Eisenbahntag
Am Samstag, 23. September 2017, findet die größte Eisenbahnveranstaltung in der Tschechischen Republik statt – der Nationale Eisenbahntag. Dieses mal wird im Eisenbahnknoten Bohumín (Nord Mähren) gefeiert. Der Programm läuft von 10 bis 17 Uhr. In Bohumín werden verschiedene historische und moderne Fahrzeuge der CD (CSD) vorgestellt. Am Abend wird eine Lichtshow an der Drehscheibe vorbereitet. Während des Eisenbahntags fahren auch viele Sonderzüge, z.B. ein Retroexpress „Ostravan“ (Praha – Bohumín – Praha) mit der historischen Lokomotive E 499.0 „Bobina“ und mit historischem Wagenmaterial. In Bohumín und Ostrava sind auch verschiedene Sonderzüge über die Strecken Bohumín - Ostrava und durch die Industriebahn (AWT-Netz) geplant. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.denzeleznice.cz/

Nostalgie auf südtschechische Strecke Tábor – Bechyne (KBS 202)
Auf der Eisenbahnstrecke Tábor – Bechyne (KBS 202) finden während dieser Sommersaison wieder Fahrten mit historischem Fahrzeugmaterial statt. Vom 17. Juni bis 17. September 2017 fährt jeweils samstags, sonntags und an den Staatsfeiertagen auf einigen Regelzügen eine historische E-Lok E 422.0003 mit dem Spitzname „Bobinka“ und mit historischen Wagen.
An neun Tagen in der Sommersaison fahren dazu noch Sonderzüge mit dem sehr alten elektrischen Triebwagen EM 400.001, der für diese Strecke um 1903 in Waggonbau Ringhoffer in Prag (Fahrzeugbau) und Fa. František Krizik (elektrischer Antrieb) gebaut wurden. Der Wagen wird in Kooperation mit dem tschechischen Nationalen Technischen Museum (NTM) und der CD betrieben. Der alten Treibwagen wird noch am 26. August und am 9., 16. und 17. September verkehren. Der Triebwagen ist z.Z. für Geschwindigkeit 50 km/h zugelassen.
Die Eisenbahnstrecke Tábor – Bechyne (KBS 202) wurde in 1902/1903 Jahren direkt für elektrischen Betrieb ohne Dampf gebaut. Sie wurde als eine der ersten vollelektrischen Eisenbahnen in Europa und der Welt eröffnet.
Weitere Informationen zum Nostalgiebetrieb: http://old.cd.cz/zazitky/kam-na-vylet/1657-leto-na-bechynce-2017
Die Bilder zeigen den Triebwagen und die E-Lok 422.0003 im Bahnhof Sudomerice u Tábora am 12. August 2017.




Der Triebwagen auf der Talbrücke im Kurort Bechyne. Der Betrieb auf Brücke ist kurios, da er für Straße und Bahn gemischt ist.




Depositorium tschechischen National technisches Museum in Chomutov geöffnet
Zum ersten Mal ist ein Eisenbahndepositorium des tschechischen Nationalen Technischen Museum in Chomutov fast die ganze Museumssommersaison geöffnet. Bis jetzt war das Museum nur ca. zwei mal pro Jahr zugänglich. Im Depot findet sich die größte Eisenbahnsammlung in Tschechien. Das Depositorium ist geöffnet bis 29. Oktober 2017 von donnerstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr. Es befindet sich im ehemaligen Bahnbetriebswerk in Chomutov und besitzt zwei großen Rotunden. Sie finden im Depot interessanten Eisenbahntechnik und viele Fahrzeuge der CSD und CD-Geschichte, auch die tschechische Rekorddampflokomotive (162 km/h) 498.106 Spitzname „Albatros“. Viele Lokomotiven sind auch interessant für ausländische Besucher, wie z.B. die Dampflokomotiven der BR 310.0 und 422.0 CD, die ehemalige BR 97 und 178 kkStB, die Dampfstraßenbahn „Gartenau“ (Krauss, Linz, 1887, für Salzburg gebaut) oder die Dampfschneeschleuder SM 01 (als Typ SSH 71 von Henschel für DR um 1943 gebaut).

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.ntm.cz/en/aktualita/chomutov-railroad-depository-open-public
http://www.ntm.cz/Chomutov


310.0118 CSD, ehemalige Lokalbahnlok BR 97 kkStB


404.003 CSD, Zahnradbahnlok für Strecke Tanvald – Korenov in Sudetenland


498.106 – Rekorddampflok CSD „Albatros“


Schneeschleuder



Quelle:/Fotos: CD/Petr Stahlavsky

Datum:15.08.2017 - Uhrzeit: 08:55

Neue Trans Montana bei MMV

Seit einigen Tagen ist die rumänische Softronic Trans Montana SFTRA 480.015 für das ungarische EVU MMV im Einsatz, fotografiert wurde sie am 14.8.2017 im Grenzbahnhof Hegyeshalom.





Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.08.2017 - Uhrzeit: 08:55

Die unendliche Geschichte: Zulassungsfahrten in Ungarn

Für einige Stunden weilte am 14.8.2017 die ELL/TXL 193.266 für Zulassungsfahrten in Ungarn und konnte dabei am Beginn ihrer Testfahrt im Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert werden.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:14.08.2017 - Uhrzeit: 10:42

Sperrung der Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden

Ersatzfahrplan gilt ab Montag
Stündliche Reisemöglichkeiten in beide Richtungen
Busnotverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden
Sperrung der Strecke dauert länger an

Am gestrigen Samstag kam es gegen 11.00 Uhr im Rahmen von Tunnelbauarbeiten im neuen Rastatter Tunnel zu Gleis-absenkungen südlich von Rastatt. Da die Bauarbeiten engmaschig überwacht wurden, wurde die Strecke Karlsruhe - Basel daraufhin zwischen Rastatt und Baden-Baden sofort eingestellt. Es ist nach derzeitigem Stand mit einer Streckensperrung bis zum 26. August zu rechnen. Ab Montag gilt für diese Zeit ein Ersatzfahrplan.

Betroffen von den Einschränkungen sind Kunden mit Reisen zwischen der Schweiz (via Grenzübergang Basel) bzw. den Städten des Oberrheins (Freiburg, Offenburg) und Frankfurt bzw. West- und Norddeutschland.

Im Fernverkehr bestehen stündliche Reisemöglichkeiten aus und in Richtung Norden bis und von Rastatt und aus und in Richtung Süden bis und ab Baden-Baden. Zwischen Baden-Baden und Rastatt verkehren Ersatzbusse im 6-Minuten-Takt. Reisende auf diesem Streckenabschnitt müssen mit Reisezeitverlängerungen von ca. einer Stunde rechnen, in Abhängigkeit von der Betriebslage sind auch größere Verzögerungen möglich.

Fernverkehrszüge aus Nordrhein-Westfalen beginnen und enden grundsätzlich statt in Rastatt in Karlsruhe. Reisende aus diesen Zügen nutzen zwischen Karlsruhe und Rastatt die zeitnah verkehrenden Züge des Fern- und Nahverkehrs sowie die Züge der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Die AVG leistet mit ihren Zugangeboten zwischen Karlsruhe Hbf (Bahnhofsvorplatz) und Rastatt einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des derzeitigen Reisendenaufkommens.

Die Züge zwischen Paris und Stuttgart bzw. München werden über Mannheim umgeleitet. Es ist mit Reisezeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten zu rechnen. Reisende zwischen Paris und Karlsruhe können in Mannheim ein bzw. aussteigen und nutzen zwischen Mannheim und Karlsruhe andere Züge des Fern- oder Nahverkehrs.

Kunden auf der betroffenen Strecke können ihre Fahrkarten für andere Züge - auch auf weitläufigen Umleitungsstrecken - nutzen oder diese bei Reiseverzicht ohne Gebühr zurückgeben. Neben den Fahrgastrechten für Verspätungen erstattet die DB auch Mehrkosten für Bahntickets, die aufgrund der Streckensperrung für längere Umwegstrecken gelöst werden und entschuldigt sich für die Beeinträchtigungen ausdrücklich bei allen Reisenden.

Die Deutsche Bahn hat das Wochenende genutzt, um eine erste Sichtung der Schäden vorzunehmen. Die Arbeiten an der Instandsetzung der Strecke laufen auf Hochtouren. In diesem Zuge wurden am Sonntag die direkten Anwohner aus vier Häusern vorsorglich gebeten, aus Sicherheitsgründen die Häuser zu verlassen, um die schnellstmögliche Wiederherstellung der Strecke zu ermöglichen.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung auf bahn.de/aktuell zu informieren. Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:14.08.2017 - Uhrzeit: 10:12

Neue Werbebeklebung für die 146 541

146 541-8 Metronom mit neuer Werbelok für - Ich fahr' ab auf die Lüneburger Heide! - Göttingen 11.08.2017



Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:14.08.2017 - Uhrzeit: 10:12

Neuigkeiten bei den ELL-Vectrons

Für Zulassungsfahrten weilen aktuell vier neue noch in Weiß gehaltene ELL Vectron in Ungarn. Es sind dies die 193.290 bis 193.293, welche am 13.8.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert wurden.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

Neuer Umlaufplan: BR 1142 (ÖBB PV)

Die Reihe 1142 der ÖBB wird beim Personenverkehr nur noch im Norden Österreichs eingesetzt. Neben der Westbahn bis Salzburg und der Franz-Josefs-Bahn laufen die Loks im Regionalverkehr auch noch planmäßig bis Stainach-Irding, Bad Aussee oder Passau. Insgesamt gilt es 22 Plantage in sieben Umläufen zu bewältigen. Der aktuelle Umlauf, gültig ab Juni 2017, ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

DB Regio und Siemens unterzeichnen Vertrag über die Lieferung von 57 „Mireos"

Bestellung erfolgt im Auftrag der Aufgabenträger in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH für den hessischen Landkreis Bergstraße • Einsatz im künftigen Netz 6b der S-Bahn RheinNeckar

Die DB Regio AG und Siemens haben einen Vertrag über die Lieferung von 57 dreiteiligen Elektrotriebzügen vom Typ „Mireo“ unterzeichnet. Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im „Netz 6b S-Bahn Rhein-Neckar“ auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt.

Die Neufahrzeuge beschafft die DB Regio AG im Auftrag der Aufgabenträger Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Zweckverband Schienen-personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV RLP Süd) und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) für den hessischen Landkreis Bergstraße. Die Züge werden im Siemens-Werk in Krefeld gefertigt. Nach der Auslieferung der Fahrzeuge gehen diese in das Eigentum einer Landes-gesellschaft der Aufgabenträger über und werden für die Laufzeit des Verkehrsvertrages von 14 Jahren von DB Regio gepachtet.

Auslöser dieses Auftrags ist der von der DB Regio AG gewonnene Verkehrsvertrag zum Betrieb „Netz 6b S-Bahn RheinNeckar“ mit jährlich rund sechs Millionen Zugkilometern und einer Laufzeit bis Ende 2034. Dabei handelt es sich um SPNV-Leistungen auf den Strecken

(Mannheim -) Heidelberg—Meckesheim—Eppigen/Aglasterhausen/ Bad Rappenau (S5)
(Wiesbaden -) Mainz—Mannheim—Neu-Edingen/Friedrichsfeld—Bensheim (S6)
Mannheim—Graben-Neudorf—Karlsruhe (S8)
Groß-Rohrheim—Biblis—Mannheim (westliche Riedbahn) und Mannheim—Mannheim-Waldhof (östliche Riedbahn) (S9)
Mannheim—Karlsruhe—Rastatt—Forbach (Schwarzw.)—Baiersbronn (Murgtäler Radexpress)
Die Betriebsaufnahme erfolgt ab Dezember 2020 in zwei Stufen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020. Der überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Abschnitt Mannheim—Mainz wird im Dezember 2021 in das Netz integriert.

Die dreiteiligen Mireo Triebfahrzeuge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und verfügen über 200 Sitzplätze. Die Züge zeichnen sich durch hervorragende Beschleunigungseigenschaften aus und fahren besonders ruhig und leise.

Seitens der Aufgabenträger wurde bei den Fahrzeugvorgaben in der Ausschreibung besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Mehrzweckbereiche bieten genügend Platz für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Das Fahrzeug ermöglicht niveaugleiches Ein- und Aussteigen an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe. Hinzu bietet der Mireo seinen Fahrgästen WLAN an Bord, umfangreiche Fahrgastassistenz und -informationssysteme sowie modernste Sicherheitsüberwachungssysteme.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

Siemens erhält Auftrag von DB Regio für 57 Regionaltriebzüge

  • DB Regio bestellt 57 Gliederzüge der neuen Zugplattform Mireo
  • Einsatz im Netz der „S-Bahn Rhein-Neckar“
  • Gestufte Inbetriebnahme ab Dezember 2020

    Die DB Regio AG hat bei Siemens 57 dreiteilige Züge vom Typ Mireo bestellt. Nach dem Produktlaunch im Sommer 2016 ist dies bereits die zweite Bestellung für Fahrzeuge der neuen Regional- und Pendlerzug-Plattform von Siemens. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Krefeld. Die Inbetriebnahme soll in zwei Stufen erfolgen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020, die überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Strecke Mannheim-Mainz soll im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden.

    „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns DB Regio mit diesem Folgeauftrag entgegen bringt. Für den Mireo, die neueste Generation unserer Regionalzüge, ist dies ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Der Mireo verbindet Leistungsstärke, Fahrgastkomfort und höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, sagt Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven.

    Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. Außerdem wird er als „Murgtäler Radexpress“ auf der Strecke zwischen Mannheim und Baiersbronn verkehren. Auftraggeber dieser Verkehre sind das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV RLP Süd) sowie der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN). Nach der Auslieferung der Fahrzeuge gehen diese in das Eigentum einer Landesgesellschaft über und werden für die Dauer des Verkehrsvertrages von 14 Jahren von DB Regio gepachtet.

    Der Mireo ist als skalierbarer Gliederzug konzipiert. Durch die neue aerodynamische Gestaltung und das laufruhige Drehgestell wird eine Geräuschreduzierung erreicht. Die Leichtbauweise, energieeffiziente Komponenten und ein intelligentes Bordnetzmanagement führen zu einem um 25 Prozent reduzierten Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen. Auf Basis der Vorgaben der öffentlichen Auftraggeber hat die DB Regio AG bei den Fahrzeuganforderungen besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Die dreiteiligen Züge verfügen über 200 Sitzplätze, zugleich stehen Mehrzweckbereiche für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen zur Verfügung. Das Fahrzeug ermöglicht niveaugleiches Ein- und Aussteigen an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe. Hinzu bietet der Mireo seinen Fahrgästen WLAN an Bord, umfangreiche Fahrgastassistenz und -informationssysteme, sowie modernste Sicherheitsüberwachungssysteme.

    Technische Daten des Mireos für die S-Bahn Rhein-Neckar:
    - Dreiteiliges Triebfahrzeug
    - Fahrzeuglänge 70 m
    - Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

    DB Museum Halle zeigt historisch einmalige Elektro- und Dampflokomotiven

    Großes Sommerfest Ende August • Foto-Shooting für Eisenbahnfans am 26. August von 19 bis 21 Uhr • DB Regio öffnet Werkhalle und informiert über Zuginstandhaltung • Familienkarte für 2 Erwachsene und 4 Kinder

    Mit einer aufwendigen und aufsehenerregenden Fahrzeugschau laden das DB Museum Halle und die eng mit dem Standort verbundene Traditionsgemeinschaft Bw Halle e.V. zum Sommerfest ein. Im Mittelpunkt stehen Elektrolokomotiven, welche die Entwicklung der Eisenbahn in Deutschland maßgeblich geprägt haben. Einige der Fahrzeuge sind einzig im DB Museum sowie im Bestand befreundeter Vereine erhalten oder werden eigens für das Sommerfest nach Halle überführt. Gefeiert wird am Wochenende 26. und 27. August jeweils von 10 bis 18 Uhr. Familien mit bis zu vier Kindern profitieren von einer besonders günstigen Familienkarte für 10 Euro.

    Dr. Oliver Götze, Direktor DB Museum: „Unser Sommerfest ist eine Einladung an Familien und Eisenbahnkenner. Dank zahlreicher Unterstützer zeigen wir in Halle ein ganzes Wochenende lang Raritäten und Legenden der Schiene, die ansonsten nur sehr selten zu sehen sind.“


    Die größte und schwerste je in Deutschland gebaute Elektrolokomotive: E 95 02. Das Foto zeigt die letzte erhaltene Lokomotive der Baureihe. Foto: DB Museum/Heisig



    Marksteine der Eisenbahn der 1920er Jahre und der DDR-Reichsbahn

    Das DB Museum wird auf der Drehscheibe und im Ringlokschuppen rund 20 verschiedene Baureihen vorstellen, von denen heute zum Teil nur noch einzelne Fahrzeuge erhalten sind. Ein Beispiel ist die E-Lok 77 10. Diese gilt als die älteste betriebsfähige Stangen-E-Lok der Welt und ist ein Unikat. Das Museumsfahrzeug wurde 1925 gebaut und wird seitdem im betriebsfähigen Zustand erhalten. Daneben wird mit der E 95 02 die größte und schwerste je in Deutschland gebaute Elektrolokomotive zu sehen sein. Dieses Fahrzeug ist das letzte einer Baureihe, die von der Deutschen Reichsbahn ab 1927 mit gerade einmal sechs Fahrzeugen in Dienst gestellt wurde. Modelle der jüngeren Vergangenheit sind ebenfalls präsent, zum Beispiel die erste von der DDR-Reichsbahn neu entwickelte Elektrolok 11 001 aus den frühen 1960er Jahren.


    Wird für das Sommerfest vom Leipziger Hauptbahnhof nach Halle überführt: E-Lok Baureihe E 04 01. Foto: DB Museum/Rühle



    Lokomotiven werden eigens nach Halle überführt

    Einige Fahrzeuge werden eigens für das Sommerfest nach Halle überführt: E-Lok 77 10 gehört zum Bestand des DB Museums, wird leihweise aber von der Interessengemeinschaft Bw Dresden Altstadt e.V. betrieben. Auch die legendäre Schnellzuglokomotive E-Lok 04 01 wird ihren Stammplatz im Leipziger Hauptbahnhof verlassen und ein Gastspiel geben. Dampflokfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Die einzige erhaltene Dampflok mit Kohlenstaubfeuerung wird in Halle zu sehen sein (Lok 52 4900, Baujahr 1943) genauso wie die schnellste betriebsfähige Dampflokomotive der Welt 18 201.


    Ebenfalls zu Gast beim Sommerfest des DB Museums Halle: Die erste von der DDR-Reichsbahn neu entwickelte Elektrolok E 11 001. Foto: DB Museum



    DB Regio öffnet neue Werkhalle

    Während das DB Museum historische Lokomotiven präsentiert, öffnet DB Regio Südost parallel seine Werkshalle und informiert über die moderne Instandhaltung bei der Mitteldeutschen S-Bahn. Kinder können sich im Führerstand umschauen und Lokführern über die Schulter blicken.


    Blick in das DB Museum Halle (Saale). Das frühere Bahnbetriebswerk gehört seit 2003 fest zum DB Museum und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Foto: DB Museum/Beims



    Service-Hinweise
    Datum: Samstag, 26. August und Sonntag, 27. August
    DB Museum Halle (Saale)
    Volkmannstraße 39 - 06112 Halle
    Öffnungszeiten: jeweils 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
    Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder 2,50 Euro, Familien 10 Euro

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn Stiftung gGmbH
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