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Aktuelle News Elektroloks / Bahn


Datum:20.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

Umlaufpläne BR 120.2 aus Aachen und Rostock

Die Baureihe 120.2 ist immer noch in Aachen und Rostock im RE-Dienst anzutreffen. Während in Aachen nur noch eine Lok planmäßig verwendet wird, sind es in Rostock vier. Die aktuellen Umläufe sind ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:13.01.2017 - Uhrzeit: 15:01

Neu in unserem Verlagsprogramm:
Inhalt Ausgabe 130 / Januar 2017

PDF-Datei
Preis: 3,79 Euro

Die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:
  • Die Baureihe 101 im Fahrplan 2017
  • Amtrak: Das Ende der schwedischen Elloks
  • 1996 - 2016: 20 Jahre TGV in Belgien
  • Auf der Suche nach einem Zug in Rio de Janeiro
  • Baureihe 147 nun komplett in Stuttgart
  • Lokverkauf von DB Cargo reloaded
  • BR 139/140: Lokomotion und EBS sorgen für weitere Farbvarianten
  • Auch die Reihe 151 treibt es immer bunter...
  • BR 420: Neue Lieferungen für die Verschrotter
  • 440 009 leihweise im E-Netz Würzburg
  • 111 208 dient nun als Heizlok in Würzburg
  • BR 218: Lokzüge von/nach Ulm
  • Immer mehr 612er tragen das neue BW-Design
  • Blauer Blitz auf der Pulkautalstrecke
  • Wieder einmal neue Farben in Italien
  • Chinesische Loks für Termoelektrane Nikola Tesla
  • EC-Verkehr Prag - Deutschland
  • Die Reihe 210 rangiert auch 2017 noch!
  • Nachschlag zu den DB-628ern in Tschechien
  • Arriva fährt nun bis Nitra und Nova Pec
  • RegioJet IC Bratislava - Kosice
  • 182 087 nun bei BF Logistics
  • Weitere 361.1 für die ZSSK
  • Beklebte nightjet-Wagen
  • Tank-Tour de Ruhr mit V200 033
  • Ehemalige DB/DR-Dieselloks in privater Hand: 215 001 von RP
  • Vier neue 186er für B-Logistics
  • Neues vom Vectron
  • und natürlich Aktuelle News, Statistik, uvm...






Datum:19.01.2017 - Uhrzeit: 09:25

Die neue 243 559 von Delta Rail

243 559 im DR Look am 18. Januar 2017 um 11:15 Uhr im Bf Frankfurt/Oder. Die Lok gehört nun der Firma Delta Rail. Sie ist aber nicht ganz korrekt Deutsche Reichsbahn - sie hat einen DSS 200 Stromabnehmer mit automatischer Senkeinrichtung. War wahrscheinlich vorgesehen zur Freigabe als 114.3.



Quelle:/Fotos: SbG

Datum:18.01.2017 - Uhrzeit: 09:55

111er-Paradies Remsbahn

Die Remsbahn Stuttgart – Aalen ist fest in Hand der Baureihe 111, wie die folgenden Aufnahmen beweisen:


111 075 am 31.12.2016 mit einem RE2 in Urbach Richtung Stuttgart.

111 082 am 31.12.2016 mit einem RE2 in Lorch Richtung Stuttgart (l.) sowie mit einem RE2 in Urbach Richtung Aalen (r.).

111 132-7 am 31.12.2016 mit einem RE2 in Lorch Richtung Aalen.

111 075 am 2. Januar 2017 mit RE 19442 in Urbach Richtung Stuttgart.

111 078 am 17. Januar 2017 mit RE 19419 in Urbach Richtung Aalen (l.) sowie 111 163 am 17. Januar 2017 als Wagenlok (Nachschuss) am gleichen Zug (r.).

111 088 am 17. Januar 2017 als Leerzug ohne Halt in Urbach Richtung Aalen.

111 048-5 am 17. Januar 2017 mit RE 19438 in Urbach Richtung Stuttgart.



Quelle:/Fotos: Thomas Artmann

Datum:17.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

HSL: Neue Loks, neue Verkehre

HSL Logistik und Bombardier Transportation haben Ende 2016 einen Vertrag über die Lieferung von vier Traxx AC3 mit Zulassung für Deutschland unterzeichnet. Die Auslieferung der in Kassel gebauten E-Loks ist für das vierte Quartal 2017 und das erste Quartal 2018 vorgesehen. Für die in Hamburg ansässige Privatbahn eine Premiere: Erstmals hat das Unternehmen Neubauloks erworben. Laut HSL-Chef Haiko Böttcher gab die „positive Erfahrung beim Einsatz gemieteter Traxx-Lokomotiven in Zusammenhang mit deren herausragender Performance“ den Ausschlag für die Entscheidung. Bereits seit Dezember 2016 mietet HSL zwei Traxx AC3 der Railpool mit Last-mile-Paket, die vorwiegend auf der Relation Großkorbetha – Würzburg/ Schweinfurt zum Einsatz kommen. Nach Ankunft dort werden die Mineralölzüge ohne Umspannen auf Rangierlokomotiven in die Tankläger gebracht.
HSL Logistik fährt außerdem seit 01.01.2017 fünf Mal pro Woche Züge mit REA-Gips vom Kraftwerk Jänschwalde in Peitz zum Seehafen Stralsund zur Verschiffung nach Skandinavien. Die beiden eingesetzten Siemens Vectron AC mietet der Auftraggeber EP Cargo bei Railpool und stellt sie der HSL zur Verfügung. In Stralsund rangiert die von Railsystems RP angemietete 295 088 die Züge. Zuvor hatten sich ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und Locon den Transportauftrag geteilt. Das Kraftwerk ist seit Ende 2016 Teil der Lausitz Energie AG (LEAG), die beim Übergang der Vattenfall-Aktivitäten in der Lausitz auf das tschechische Energieversorgungsunternehmen Energetický a Prumyslový Holding (EPH) entstand. Deren Tochter EP Cargo übernimmt die logistische Abwicklung von Schüttguttransporten (Kohle, Gips, Asche). Die 2017 und 2018 auszuliefernden TRAXX AC3 werden die HSL-Firmenfarben tragen.



Quelle:/Fotos: HSL Logistik GmbH / Simulation: Bombardier

Datum:17.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

187 316 zu Testfahrten in Ungarn

Wegen ihrer angestrebten Zulassung weilt zurzeit die Railpool 187 316, die mit einem Last Mile-Diesel ausgerüstet ist, in Ungarn. Nach der obligatorischen Standmessung konnte sie am 16.1.2017 im Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert werden. In den nächsten Tagen wird es weitere Testfahrten geben. Daneben ist noch der GYSEV-Triebwagen 247.504 (ex ÖBB 5047.020) mit dem R 39844 von Rajka nach Csorna zu sehen.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:16.01.2017 - Uhrzeit: 10:45

Vier auf einen Streich

Vier Lokomotiven der gleichen Baureihe an einem Zug sieht man nicht alle Tage. Am 15. Januar 2017 hatte Juraj Streber das Glück vier Metrans 386er an einem Zug zu erwischen: 386 016, 001, 012 und 019 am 15. Januar 2017 mit Nex41734 in Bratislava-Vinohrady




Quelle:/Fotos: Juraj Streber http://www.jstrains.sk

Datum:13.01.2017 - Uhrzeit: 08:40

Akiem erwirbt mgw Services

Akiem kauft zur Erweiterung des Instandhaltungsangebots in Europa die deutsche mgw Service Gruppe

Der führende europäische Lokomotivenvermieter Akiem kauft die deutsche mgw Service Gruppe, einen großen unabhängigen Player auf dem europäischen Instandhaltungsmarkt für elektrische Lokomotiven und Diesellokomotiven.
Die 100% des Gesellschaftskapitals von mgw Service umfassende Transaktion wurde Ende 2016 durch Antje Wallraff und Klaus Weiss, Gründer und Gesellschafter von mgw Service, sowie durch den Präsidenten von Akiem, Fabien Rochefort, unterzeichnet.
mgw Service ist Instandhalter von Lokomotiven für Eisenbahnverkehrsunternehmen des Güter- und Personenverkehrs. Hauptsitz der Gruppe ist Kassel (Land Hessen, Deutschland). Mit ihren 70 Beschäftigten arbeitet mgw vor allem in Deutschland im eigenen Werkstatt-Depot in Krefeld (Land Nordrhein-Westfahlen) und in Schweden (Hallsberg – Provinz Örebro), aber auch in der Schweiz, Italien und Polen. Die Firma verfügt über die Kompetenzen, Werkzeuge und Ersatzteillogistik für die umfassende Instandhaltung einer breiten Palette elektrischer Lokomotiven und Diesellokomotiven. 2016 erzielte mgw etwa 20 Millionen Euro Umsatz mit einem weit gefächerten Kreis der Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Dieser externe Wachstumsschritt fällt in eine Phase, in der Akiem zur Beschleunigung der Entwicklung in Europa massiv in neue Lokomotivflotten investiert, die ihren Dienst von Deutschland bis nach Zentraleuropa, nach Schweden und Italien verrichten können. Durch die Einbindung der Instandhaltung wird Akiem damit das eigene Mietfahrzeugangebot stärken. Der Firmenname mgw Service bleibt erhalten und das derzeitige Management führt die Geschäfte weiter. Durch die Zusammenführung von Vermietung und Instandhaltung erweitern Akiem und ihre Tochtergesellschaft mgw Service ihr Netzwerk und bauen ihre Dienstleistungen für europäische Akteure nochmals aus.«Wir freuen uns außerordentlich über diese Transaktion, durch die mgw Service mit einem europäischen Marktführer wie Akiem an der Seite zusammenarbeiten kann. So ist das Wachstum des Unternehmens in Europa gesichert und wir können noch konsequenter und mit noch größerem Einsatz allen unseren Kunden dienen», erklärt Klaus Weiss, Geschäftsführer von mgw Service.Fabien Rochefort, Präsident von Akiem, betont: « Dieser Erwerb stellt für Akiem eine signifikante Entwicklungsetappe in Europa dar. Es ist uns wichtig, mgw Service weiter zu entwickeln und die Synergien zu unserem Vermietungsgeschäft zu heben. Die Professionalität der Mitarbeiter und die Qualität der von Akiem und mgw Service angebotenen Leistungen versetzen uns in die Lage, unseren Kunden neue Service-Angebote zu unterbreiten und künftigen Kunden in Europa noch bessere Lösungen anzubieten.».Nach der Unterzeichnung der Akquisition am 28. Dezember 2016 sollte sie mit Vorliegen der Stellungnahme der europäischen Wettbewerbsbehörden wirksam werden, die Ende des ersten Quartals 2017 zu erwarten ist.

Quelle:/Fotos: Akiem

Datum:13.01.2017 - Uhrzeit: 08:40

WESTbahn: Initiativangebot für Vorarlberg bringt 25 Millionen Euro Einsparungspotential

Vorarlberger Nahverkehr auf neuen Beinen: Das private Eisenbahnunternehmen möchte beweisen, dass hohe Qualität und eine schlanke Kostenstruktur sich nicht ausschließen. Die Vorarlberger können durch das Angebot nur gewinnen.

Die WESTbahn hat am 10. Januar 2017 auf eigene Initiative beim Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie (BMVIT) und beim Land Vorarlberg ein Angebot für den Vorarlberger Nahverkehr eingereicht. Das Unternehmen möchte den gesamten Eisenbahn-Nahverkehr des Bundeslandes ab Dezember 2018 auf neue Beine stellen. Das WESTbahn-Angebot beinhaltet ein Einsparungspotential von bis zu 25 Millionen Euro an Steuergeld über den Vertragszeitraum von 10 Jahren bei zumindest gleich hoher Qualität, mit neuen Fahrzeugen sowie dem bereits in vielen Regionen Österreichs bewährten „WESTbahn-Modell“ für Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Zumindest die gleich hohe Qualität bei geringeren Kosten: Die Vorarlberger können durch das Angebot nur gewinnen.

„Unser Angebot ist eine gute Nachricht für alle Vorarlberger und Vorarlbergerinnen! Wir bieten Bundesminister Leichtfried und Landeshauptmann Wallner die Chance zu höchster Qualität zu bestmöglichen Konditionen. Eine Entscheidung für die WESTbahn bringt doppelten Erfolg: Unsere Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind außerordentlich hoch und die schlanke Kostenstruktur senkt die allgemeine Steuerbelastung“, begründet Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn Management GmbH, die Angebotslegung.

Hintergrund der Einreichung war die Ankündigung des BMVIT vom Juli 2016, dass der Nahverkehr im Bundesland Vorarlberg ab Dezember 2018 für zehn weitere Jahre beauftragt werden soll. Die WESTbahn hält die Direktvergabe in der durchgeführten Form für nicht rechtmäßig. Aus diesem Grund wurde von der WESTbahn gegen eine Erstentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingelegt.

Unabhängig von der Antwort des Verwaltungsgerichtshofs und um auf der objektiven Basis eines Initiativangebots aktiv eine Neubewertung der Vorgangsweise durch das BMVIT zu ermöglichen, hat die WESTbahn am 10. Januar 2017 dem BMVIT und dem Land Vorarlberg das folgende Angebot unterbreitet: Unter Einhaltung der durch den Besteller in der Vorankündigung veröffentlichten Rahmenbedingungen führt die WESTbahn im Vertragszeitraum ab Mitte Dezember 2018 den Verkehr für 10 Jahre um insgesamt rund 25 Millionen Euro günstiger durch (im Vergleich zu der in Medienberichten genannten Auftragssumme von rund 400 Millionen Euro). Die WESTbahn garantiert gleichzeitig die gesicherte Lieferung von neuen Zügen, um zwischen April und Juni 2019 die gesamte neue Flotte im Interesse des Verkehrs in Vorarlberg bereitzustellen.

Der österreichische Nahverkehr auf der Schiene ist aktuell in hohem Maße durch den Verkehrsdienstvertrag (VDV) geregelt. Der Bund bestellte 2011 über den VDV die Durchführung aller Nahverkehrs-Strecken bis Dezember 2019 bei der Staatseisenbahn. Als Gegenleistung bekommt diese eine jährliche Abgeltung, die für 2015 bei rund 644 Millionen Euro lag.

Die Europäische Union (EU) steht allerdings gleichzeitig seit 2001 für die Liberalisierung der Eisenbahn im Rahmen ihrer Eisenbahnpakete ein. 2007 beschloss diese eine deutliche Stärkung des Wettbewerbsgedankens im bestellten Verkehr. Mitte Dezember 2016 wurde mit der „Marktsäule“ des Vierten Eisenbahnpakets der Wettbewerb noch weiter gestärkt. Alle Mitgliedsstaaten müssen in einigen Jahren verpflichtend wettbewerbliche Ausschreibungen für bestellte Verkehre durchführen. Wirtschaftlich denkende Behörden wie zum Beispiel die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) – Bayern ist etwa so groß wie Österreich – taten und tun dies unabhängig vom Gesetzeszwang der EU aus Eigeninteresse, um für ihre Kunden eine bessere und günstigere Qualität auf der Schiene zu erreichen. Auch Schweden führt eindrucksvoll vor, wie Wettbewerb die Qualität von Öffentlichem Verkehr beflügeln kann.

Aus Sicht der WESTbahn ist es höchste Zeit, das System freihändiger Direktvergaben (die, wenn es um Staatsausgaben oder Länderbestellungen geht, an sich kritisch sind) rasch zu beenden. Die WESTbahn bekennt sich klar zum Wettbewerb. „Wettbewerbliche Ausschreibungen im Nahverkehr bedeuten, dass sich jedes Unternehmen anstrengt, um zu gewinnen. Die bestellenden Behörden und die Kunden können dabei nur profitieren. Die WESTbahn möchte Angebote legen dürfen, deren Qualität und Preis von einer kompetenten Stelle diskriminierungsfrei geprüft wird – und diese Stelle wird in vielen Fällen erkennen, dass die WESTbahn den bestellten Nahverkehr besser und günstiger durchführen wird und demzufolge Verkehre an uns vergeben. Das ist eine Win-Win-Win Situation.“, betont Erich Forster.

Die WESTbahn arbeitet mit führenden Zuglieferanten zusammen und ist bereit, die Lieferung zugelassener Fahrzeuge in Vorarlberg für 2019 zu garantieren. „Vorarlberg will sich beim Weltgymnastikfest Gymnaestrada im Juli 2019 vor internationalem Publikum von seiner besten Seite zeigen – auch mit seinem leistungsstarken Nahverkehr.“, sagt der CEO der WESTbahn und fügt hinzu: „Wir haben sehr gute Verbindungen zu renommierten Zuglieferanten und können gemeinsam den Vorarlberger Nahverkehrs-Auftrag mit neuen Zügen rechtzeitig auf Schiene bringen.“

Die WESTbahn hofft, dass das BMVIT sich rasch ernsthaft mit dem abgegebenen Angebot beschäftigt und die erstmals gegebene Chance vergleichbarer Offerte nutzt, um beim Einsatz von Steuergeld die Wirtschaftlichkeit noch weiter zu steigern. Das BMVIT hat gemeinsam mit Vorarlberg jetzt die Chance, die richtigen Weichen für den Weg des Nahverkehrs in die Zukunft zu stellen.


Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH

Datum:12.01.2017 - Uhrzeit: 09:10

Neuer Umlaufplan: BR 101 (Bh Hamburg)

Als Vorgriff auf unseren Artikel in der nächsten Lok-Vogel-Ausgabe: Weiterhin wird die Baureihe 101 des Bh Hamburg deutschlandweit im Fernverkehr eingesetzt. In diesem Fahrplan wurden acht Pläne aufgestellt. Der aktuelle Umlauf ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:11.01.2017 - Uhrzeit: 08:05

Nun gibt es auch eine schwarze 140

Die 140 772 der EBS war am 09.01.2017 in Neustadt a.d. Donau zu Gast. Sie brachte einen Kesselwagenzug aus Richtung Ingolstadt.



Quelle:/Fotos: Günter Ott

Datum:10.01.2017 - Uhrzeit: 09:15

DB Cargo und Toshiba schließen Technologiepartnerschaft

100 neue Hybridloks für DB Cargo • Gemeinsamer Lokpool

DB Cargo hat mit Toshiba, einem der führenden asiatischen Lieferanten im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik, eine Technologiekooperation geschlossen. Diese beinhaltet eine Machbarkeitsstudie für die gemeinsame Entwicklung und den anschließenden Erwerb von zunächst 100 neuen Hybrid-Lokomotiven durch DB Cargo. Die Hybridfahrzeuge werden als Nahbereichs-Lokomotiven eingesetzt und ermöglichen neben einem deutlich geringeren Diesel-Verbrauch und niedrigeren Instandhaltungskosten eine höhere durchschnittliche Flottenverfügbarkeit. Erste Testfahrzeuge werden voraussichtlich Ende 2019 zur Verfügung stehen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Gleichzeitig ist Toshiba Mitglied eines Partnerkonsortiums unter Führung des Münchner Lokvermieters Railpool (Tochter der Investunternehmen OAKTREE und GIC), welches ältere Güterverkehrslokomotiven der Baureihen 151 und 155 der DB Cargo AG in einen Fahrzeugpark übernimmt und anschließend im Rahmen eines Kapazitätsmietmodells anbietet. Dieser 200 Lokomotiven umfassende Fuhrpark gibt DB Cargo die Chance, je nach Auftragslage effizient Lokomotivkapazitäten zu mieten.

„Ziel ist es, gemeinsam mit Toshiba den Lieferantenmarkt für Güterverkehrslokomotiven und Komponenten weiterzuentwickeln. DB Cargo erhält Zugang zu Zukunftstechnologien, die auf dem hiesigen Markt derzeit in der Form nicht verfügbar sind. Im Gegenzug unterstützen wir als größte europäische Güterbahn Toshiba beim Markteintritt – eine klassische Win-Win-Situation“, so Jürgen Wilder, Vorstandsvorsitzender von DB Cargo. Damit hat die Güterbahn auch erstmalig im Feld des Fahrzeugmanagements einen Markt für Gebrauchsloks geschaffen, der es ermöglicht, kurzfristig und flexibel Lokkapazitäten anzumieten. Die Instandhaltung dieser Fahrzeuge liegt weiterhin bei der Deutschen Bahn.

Mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren hat die Rangierlokflotte von DB Cargo ihre maximale Nutzungsdauer bald erreicht. DB Cargo setzte daher schon frühzeitig auf innovative Hybridtechnologien, um den Ersatzbedarf zu decken und zudem frühzeitig eigene Kompetenzen in Instandhaltung und Wartung aufzubauen.

Durch den Rückzug vieler europäischer Hersteller ist die Innovationskraft im Schienengüterverkehr rückläufig und der Wettbewerb gering. Bisher ist es den asiatischen Technologieführern jedoch noch nicht gelungen, sich im europäischen Markt zu etablieren. Das liegt vor allem an der fehlenden Erfahrung im Betrieb in Europa, den komplizierten Zulassungsverfahren und fehlenden Partnern. Diese Hürden will DB Cargo in Kooperation mit Toshiba überwinden, um den europäischen Markt für Schienenfahrzeugtechnik zukunftsfähiger zu machen.


Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:10.01.2017 - Uhrzeit: 09:05

Entscheidung im Vergabeverfahren Elektro-Netz Saar RB

Als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung, die als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt wurde, haben der zuständige Aufgabenträger des schienengebundenen Personennahverkehrs (SPNV) im Saarland, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, und die an der Ausschreibung beteiligten Aufgabenträger in Rheinland-Pfalz, die Zweckverbände SPNV Nord und ZSPNV- Süd, gemeinsam entschieden, dass ab Dezember 2019 für die Dauer von 15 Jahren zwei unterschiedliche Eisenbahnverkehrsunternehmen die Leistungen im Elektro-Netz Saar RB erbringen. Anträge auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer des Saarlandes wurden nicht gestellt. Damit ist die Vergabe rechtskräftig.

Auf der Strecke Schweich - Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern hat sich in Los 1 mit der DB Regio AG die bisherige Betreiberin durchgesetzt. In Rheinland-Pfalz ist ab Dezember 2020 auch die Linie Trier Hafenstraße – Konz – Saarburg über die Weststrecke Trier Bestandteil dieses Loses, das insgesamt ein Volumen von 3,2 Mio. Zugkilometer pro Jahr umfasst. Zum Einsatz kommen Neufahrzeuge des Typs Alstom Coradia Continental.

In Los 2 hat sich die vlexx GmbH gegen die bisherige Betreiberin DB Regio AG durchsetzen können und den Zuschlag für insgesamt 2,3 Mio. Zugkilometer pro Jahr erhalten. Die vlexx GmbH bedient bereits seit Dezember 2014 im Saarland und in Rheinland-Pfalz u. a. die Regionalexpressleistung RE 3 zwischen Saarbrücken und Mainz/Frankfurt. Sie wird dazu die in Los 2 ausgeschriebenen Strecken von Saarbrücken nach Lebach-Jabach, von Saarbrücken über St. Wendel nach Neubrücke, von Saarbrücken über Merchweiler und Neunkirchen nach Homburg sowie die Strecke zwischen Homburg und Illingen mit modernen Neufahrzeugen des Typs Bombardier Talent 3 bedienen. Bis zur vollständigen Elektrifizierung der Strecke Saarbrücken – Lebach-Jabach werden dort übergangsweise noch Dieseltriebwagen vom Typ Desiro der Fa. Siemens verkehren, die voraussichtlich ab dem Jahr 2024 durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden.

Trotz der Vergabe an die vlexx GmbH in Los 2 bleiben die Arbeitsplätze im Land erhalten, da die Aufgabenträger bereits im Vergabeverfahren eine verpflichtende Personalübernahme seitens des Neubetreibers vorgeschrieben haben. So muss dem zurzeit in Los 2 tätigen Fahr- und Zugbegleitpersonal sowie den Mitarbeitern der Leitstelle der DB Regio AG ein Angebot von vlexx zur Übernahme der bestehenden Arbeitsverhältnisse unter Wahrung der persönlichen Besitzstände unterbreitet werden. Der Mitarbeiter entscheidet also selbst, bei wem er zukünftig arbeiten will.

Die Vergabe erfolgte nach den zwingenden Vorgaben des EU-Rechts und des nationalen Vergaberechts. Den Zuschlag erhielt jeweils das Verkehrsunternehmen, das auf Basis der vorgegebenen Qualitätsstandards je Los das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.


Quelle:/Fotos: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
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