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Aktuelle News Elektroloks / Bahn


Datum:18.01.2018 - Uhrzeit: 09:00

Stadler gewinnt zwei Aufträge in Polen

Stadler hat gleich zweifachen Grund zu feiern: Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler konnte in diesen Tagen zwei neue Aufträge in Polen unterschreiben. Für MPK Krakau baut Stadler 35 Strassenbahnen mit einer Option von 15 weiteren Fahrzeugen. Mit Koleje Mazowieckie schliesst Stadler einen Rahmenvertrag für die Lieferung von 71 FLIRT EMU ab. Weitere aussichtsreiche Ausschreibungen laufen.

„Das ist der Durchbruch in Polen“, sagt Peter Spuhler, Eigentümer und Verwaltungsratspräsident von Stadler. Er ist zusammen mit Verkaufschef Peter Jenelten nach Polen gereist und hat dort am 16. Januar 2018 in Krakau und am 17. Januar 2018 in Warschau je einen Vertrag für die Lieferung neuer Schienenfahrzeuge unterschrieben. Nachdem Stadler vor über 10 Jahren ein eigenes Werk in Polen errichtete und eine Tochtergesellschaft gründete, war diese neben vereinzelten Aufträgen im Heimmarkt - für die regionalen Betreiber Koleje Mazowieckie, Koleje Slaskie und Lodzka Kolej Aglomeracyjna und den staatlichen Operator PKP Intercity - hauptsächlich im Export erfolgreich. Dass sich Stadler nun in zwei Fällen gegen die einheimische Konkurrenz in Polen durchsetzen konnte, ist für Peter Spuhler und sein Team ein grosser Erfolg: „Es hat sich gelohnt, dass wir hartnäckig geblieben sind. Am Ende hat sich die beste Qualität sowie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis durchgesetzt.“

Den Vertrag mit den Städtischen Verkehrsbetrieben Krakau (MPK) hat Stadler im Konsortium mit seinem Joint Venture Partner Solaris Bus & Coach gewonnen. Die Unterschrift erfolgte gestern Dienstag im Krakauer Regierungsgebäude zusammen mit Stadtpräsident Prof. Jacek Majchrowski, Vorstand von MPK Krakow – Rafal Swierczyriski und Mariusz Szalkowski, Peter Spuhler und Solaris-Eigentümerin Solange Olszewska. Das Bestellvolumen für die 50 Fahrzeuge (35 + 15 in Option) beläuft sich auf 363,5 Mio. PLN.

Bequemes und schnelles Ein- und Aussteigen

Bei den bestellten Fahrzeugen handelt es sich um moderne, dreiteilige Niederflur-Strassenbahnen mit vier Drehgestellen. Die 35 neuen Strassenbahnen bieten je 80 Sitzplätze sowie 147 Stehplätze und einen Platz für einen Rollstuhl. Die breiten Eingangstüren von 1,4 Metern ermöglichen ein bequemes und schnelles Ein- und Aussteigen. Die Vorderseite des Fahrzeugs wurde zusammen mit MPK auf eine Weise konstruiert, die bei einer Kollision mit einem Passanten das Risiko begrenzt, dass dieser unter das Fahrzeug gezogen wird.

Die Lieferung der ersten Strassenbahnen nach Krakau ist innerhalb von 24 Monaten geplant. Die letzten Fahrzeuge der Bestellung sollen innerhalb von 30 Monaten nach der Unterzeichnung des Vertrages ausgeliefert sein. Der reguläre Betrieb ist für 2020 geplant.

Vergrösserung der FLIRT-Flotte in Masowien

Mit der Bahngesellschaft Koleje Mazowieckie in Masowien konnte Stadler einen Rahmenvertrag für die Lieferung von 71 FLIRT EMU abschliessen. Das Signing ist am 17. Januar 2018 Morgen durch Peter Spuhler und Peter Jenelten in Warschau erfolgt.

Bereits im Juni 2006 hatte Stadler den ersten Auftrag aus Polen für die Lieferung von 14 FLIRT erhalten. Die 14 FLIRT sind im regulären Betrieb auf regionalen Bahnstrecken in Masowien und in Schlesien im Einsatz. Sie zeichnen sich durch eine hohe Zuverlässigkeit aus und sind gemäss Umfragen bei den Passagieren sehr beliebt. Zehn dieser FLIRT werden künftig durch Koleje Mazowieckie betrieben.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die neue Ausschreibung von Koleje Mazowieckie gewonnen haben und dass wir somit die jüngste Generation an zuverlässigen, sicheren und komfortablen Fahrzeugen nach Masowien liefern können. Bahnbetreiber und Fahrgäste werden von den modernen Fahrzeugen gleichermassen profitieren“, sagte Peter Spuhler anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Die neuen FLIRT sind grosszügig konzipiert und für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie sind mit dem Zugsicherungssystem ETCS Level 2 ausgestattet. Die modernen Eingangstüren, die leistungsfähige Klimaanlage, die Anlagen zur optischen und akustischen Fahrgastinformation sowie ein WLAN tragen zum hohen Komfort der Fahrgäste bei. Toiletten und Halterungen sind speziell für Menschen mit Behinderung ausgelegt. Auch Kinderwagen und Fahrräder können problemlos mitgeführt werden. Die Fahrzeuge werden darüber hinaus mit Defibrillatoren und einer Gegensprechanlage ausgestattet, damit Passagiere in Gefahrensituationen Kontakt mit dem Fahrer aufnehmen können. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 2,2 Mrd. PLN und. Es handelt sich somit um die bisher grösste Ausschreibung für regionale Züge in Polen.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:12.01.2018 - Uhrzeit: 16:10

Neu in unserem Verlagsprogramm:
PDF-Datei
Preis: 3,99 Euro

Inhalt Ausgabe 141 / Januar 2018

Die wichtigsten Inhalte der aktuellen Ausgabe im Überblick:
  • 150 Jahre Brennerbahn (1867 - 2017) - Teil 6: Bunte Vielfalt 1950 bis 1990
  • Die letzte V160-Baureihe der DB AG: Planeinsätze der Baureihe 218 im Fahrplan 2018
  • Das Ende einer Ära - Adieu Meridian-Ersatzzug!
  • Neue Loks und neue Wagen: Alex im Wandel
  • 1142 aus Rumänien zurück in Österreich
  • Privater Nahverkehr auf der Pfefferminzbahn
  • Weitere Details zum 628 Bestand und Einsatz nach dem Planwechsel
  • Winterdampf am Semmering mit Ellokbeteiligung
  • 22. Dezember 2017: Gleich zwei schwere Unfälle an einem Tag!
  • ÖBB 4746 nach Deutschkreutz
  • Nun kommt die E494 (TRAXX DC3)
  • Qbuzz gewinnt Dordrecht – Geldermalsen
  • Slowakische Fahrzeuge zur Aufarbeitung in Prerov
  • Ukrainischer Schlafwagen läuft bis Wien
  • Hegyeshalom - Rajka - Bratislava-Petrzalka
  • Erster Lint in neuen MRB-Farben unterwegs
  • Zehn 1016 für Rail Cargo Carrier Deutschland
  • (Nichts) Neues von den Hectorrail 151ern
  • Neue Werbebeklebung für die VPS-186
  • Neues von der Reihe 187
  • Neues vom Vectron
  • Neue Autozugverbindung Frankreich - Slowakei
  • Nur noch außerplanmäßig: 101 auf der Gäubahn
  • BR 111: Wieder im S-Bahnverkehr in Nürnberg
  • 143 002 fährt nicht mehr!
  • Baureihe 155: Der DB Keks verschwindet
  • Erstes Foto der Railadventure 111 222
  • und natürlich Aktuelle News, Statistik, uvm...






Neu in unserem Verlagsprogramm:


gedruckte Sonderausgabe
ca. 190 Abbildungen

96 Seiten
210 x 297 mm
Preis: 14,50 Euro

Der Lok-Vogel Sonderausgabe 12 - Dezember 2017
Die Baureihe 150
Das Kraftpaket der Bundesbahn

Die Baureihe 150 war die schwerste und größte Einheitsellok der Bundesbahn. Über viele Jahrzehnte prägte sie den schweren Güterverkehr auf den Gleisen der DB, bevor sie dann recht schnell bis 2003 von den Gleisen verschwand. Wir erinnern an diese Kraftpakete mit unserem neuen Sonderheft.

Auf 100 Seiten bieten wir den Lesern einen ausführlichen Überblick über die Baureihe E50/150 von den ersten Einsätzen bis zur Ausmusterung im Jahr 2003. Die Technik findet dabei ebenso ihren Platz wie ein Kapitel über Farbgebung und Bauartunterschiede. Alltag und Besonderheiten im Einsatz finden ebenso Erwähnung wie Unfälle, die ersten Abstellungen in den 1980ern, das Ende der Tatzlagerloks, das schnelle Ende der Baureihe oder auch die "Sache mit dem Ei". Eine Statistik mit allen Lokomotiven und rund 190 Fotos ergänzen den ausführlichen Text.






Datum:17.01.2018 - Uhrzeit: 09:40

TX Logistik wieder mit eigener Lizenz in Schweden unterwegs

Die TX Logistik AB führt in Schweden die nationalen Verkehre seit Jahresbeginn wieder in Eigentraktion durch. Möglich wurde dies durch eine neue eigene Lizenz und Sicherheitsbescheinigung, die dem Tochterunternehmen der deutschen TX Logistik AG (TXL) nach intensiver Vorbereitungszeit am 22. Dezember 2017 durch die schwedische Eisenbahnbehörde Transportstyrelsen erteilt wurde. Damit ist auch der Grundstein für eine bevorstehende Neuentwicklung des internationalen Servicenetzwerkes unter dem Dach der Polo Mercitalia gelegt.

„Die Lizenz in Schweden ist wichtiger Teil unserer Skandinavien-Strategie mit dem Ziel, durchgehende Verkehre von Skandinavien nach Südeuropa anzubieten und effiziente Bahnlösungen für ganz Europa bereitzustellen“, erläutert Mirko Pahl, CEO der TX Logistik AG. „Im nächsten Schritt haben wir dazu jetzt die Lizenz für Dänemark ab Mitte 2018 geplant und erwägen außerdem auch unsere Optionen in Norwegen.“ Die europäische Nord-Süd-Achse könnte dann ab dem dritten Quartal 2018 wieder komplett in Eigenregie bedient werden. „Die Lizenzerteilung in Schweden ist daher gleichzeitig ein wesentlicher Meilenstein in der Entwicklung des Polo-Mercitalia-Netzwerkes, zu dem TX Logistik gehört“, so Mirko Pahl. Für den Transport von Schweden nach Dänemark über den Öresund sind speziell ausgestattete Lokomotiven erforderlich. TXL ist derzeit eines der wenigen Unternehmen, die diese Lokomotiven serienmäßig in ihrem Fuhrpark hat.

Im ersten Schritt fährt TX Logistik AB nun die innerschwedischen Relationen zwischen Trelleborg, Malmö und Eskilstuna sowie Trelleborg, Malmö und Aasta sowie zwischen Malmö und Bro wieder in Eigentraktion. „Mit der erneuten Lizenz in Schweden machen wir einen wichtigen Schritt für weiteres profitables Wachstum, da wir die Wertschöpfungskette optimal steuern, kurzfristig reagieren und ein hohes Qualitätsniveau sichern können. Ziel für 2018 ist es, das bestehende Netzwerk zu erweitern“, sagt Lars Winther Sørensen, Managing Director TXL in Schweden. Die Voraussetzungen dafür sind sehr gut: In Schweden konzentriert sich die Politik im Rahmen von Infrastrukturinvestitionen stark auf umweltschonende Schienenlösungen. Und die Industrie setzt schon lange auf umweltschonende Lösungen für den Schienenverkehr.




Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

Datum:16.01.2018 - Uhrzeit: 09:00

Es werden immer mehr...

In Essen konnte wieder ein Lindwurm gesichtet werden. Diesmal war es der 422 006/506, der am 14.01.18 als S3 auf Abfahrt nach Oberhausen wartete.



Ansonsten habe ich noch mindesten drei weitere in neuem Design gesehen. Einer davon war der 422 028. Die Chance, im Ruhrgebiet einem neu lackierten Triebzug zu begegnen, liegt auch bei relativ kurzem Aufenthalt bei nahezu 100 %.

Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:16.01.2018 - Uhrzeit: 09:00

BLS und Stadler unterzeichnen Vertrag für die Beschaffung 52 neuer Züge

Die BLS beschafft 52 Züge des Typs Flirt der neusten Generation. Damit ersetzt sie drei ältere Fahrzeugtypen und stellt den geplanten Ausbau des Regionalverkehrs um Bern sicher. Heute haben Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler und BLS-CEO Bernard Guillelmon den Werkliefervertrag unterzeichnet.

Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler und BLS-CEO Bernard Guillelmon haben heute den Werkliefervertrag für die Beschaffung von 52 Zügen des Typs Flirt der neusten Generation unterzeichnet. Der Bund, die Kantone und der BLS-Verwaltungsrat haben die für die Beschaffung notwendige Mittelzusage erteilt. Peter Spuhler ist stolz, nach dem Doppelstocktriebzug MUTZ für die BLS den Flirt der neusten Generation herzustellen: «Es freut uns besonders, dass wir mit dieser Beschaffung aus dem Thurgau heraus Schweizer Züge für die BLS liefern dürfen.» Das neue Fahrzeug ist laut Spuhler besonders leicht, energieschonend und bietet den Reisenden höchsten Komfort und Sicherheit. «Das Angebot von Stadler für die grösste Zugsbeschaffung in der Geschichte der BLS überzeugt uns. Wir freuen uns, die neuen Züge gemeinsam mit Stadler zu entwickeln und unsere Fahrgäste künftig noch komfortabler und zuverlässiger ans Ziel zu bringen», sagte BLS-CEO Bernard Guillelmon bei der Vertragsunterzeichnung.

BLS sichert sich Optionen für eine einheitliche Flotte

Mit den 52 neuen Zügen ersetzt die BLS einerseits drei ältere Fahrzeugtypen und vereinheitlicht ihre Flotte. Damit werden der Betrieb, die Einsatzplanung und die Instandhaltung der Züge stark vereinfacht. Andererseits kann sie den geplanten Ausbau des Regionalverkehrs im Kanton Bern sicherstellen. Der Kanton sieht unter anderem vor, im Kernperimeter der S-Bahn Bern den Viertelstundentakt einzuführen. 28 Züge werden auf verschiedenen Linien der S-Bahn Bern eingesetzt. Für den RegioExpress-Verkehr bestellt die BLS vorerst 24 statt 30 Züge, weil die Linie Bern-Neuenburg-La Chaux-de-Fonds künftig nicht mehr als Regionalverkehrs-, sondern als Fernverkehrslinie betrieben werden soll. Damit die BLS für künftige Entwicklungen gerüstet ist und die Einheitlichkeit der Flotte langfristig sicherstellen kann, sichert sich die BLS die Option, weitere Züge des gleichen Typs nachzubestellen.

Kunden reden bei der Ausgestaltung der neuen Züge mit

Ab Mitte 2018 wird Stadler in ihrem Werk in Bussnang ein im Massstab 1:1 angefertigtes Modell – eine sogenannte Maquette – bereitstellen. Anhand dieser Maquette konkretisiert die BLS und Stadler die Ausgestaltung der neuen Züge; etwa die Ausstattung der Einstiegsbereiche, die Art und Polsterung der Sitze oder die Grösse der Tische. Um die Bedürfnisse der Fahrgäste optimal zu berücksichtigen, bezieht die BLS verschiedene Kundenvertreter wie Pro Bahn, ausgewählte Fahrgäste und Behindertenorganisationen eng mit in den Prozess ein. Voraussichtlich Anfang 2019 beginnt Stadler mit dem Bau des ersten Wagenkastens. Ab Mitte 2019 soll der erste Zug auf den Schienen getestet werden. Zwischen 2021 und 2025 nimmt die BLS die Züge schrittweise in Betrieb.

Die neuen Züge sind einstöckig und 105 Meter lang. Die Züge für den S-Bahn-Verkehr (28 Stück) und für den RegioExpress-Verkehr (24 Stück) sind technisch identisch. Sowohl die S-Bahn- wie auch die RegioExpress-Züge verfügen über niederflurige und grosszügige Einstiegsbereiche mit Stehplatzzonen, grosse Fenster, Ablageflächen, Steckdosen in der 1. und 2. Klasse und guten Handyempfang. Die RegioExpress-Züge werden mit einer Verpflegungszone ausgestattet.




Quelle:/Fotos: BLS / Stadler Rail

Datum:15.01.2018 - Uhrzeit: 10:20

Von der Doppeltraktion zum Sandwich

151 046 und 151 086 am 10. Januar 2018 mit Kohlejumbo in Mainz-Bischofsheim. Bis Mainz-Bischofsheim fährt er mit 151 in Doppeltraktion und in Mainz-Bischofsheim geht dann die vordere Lok nach hinten für die Sandwichtraktion und Weiterfahrt in den Freistaat Bayern...
Die DB Kekse sind nur auf den Stirnsteiten entfernt worden, auf den Seiten sind die noch vorhanden und die Halterkennung ist mittlerweile auf Rpool (für Railpool GmbH, [D]-München) geändert worden...





Quelle:/Fotos: Michael Ruge

Datum:15.01.2018 - Uhrzeit: 10:20

1837 auf Fitnessfahrt

Im Sommer 2017 wurde die Firma Locon Benelux insolvent. Etliche betriebsfähige Loks wechselten anschließend den Besitzer u.a. die 9903 (jetzt 1837), die an die Firma Rail Release verkauft wurde. Weil die Lokomotiven lange Zeit still standen, entschloss man sich, die Loks vor dem Planeinsatz erst einmal mit Fitnessfahrten wieder einsatzfähig zu machen.

Am Samstag, 13. Januar 2018, fuhr die E-Lok 1837 (ex NS 1637 Amersfoort/ex LOCON 9903) von Rail Release, seit Amfang Januar 2018 an Captrain vermietet, eine Probe-/Fitnessfahrt mit einem Kesselzug von Kijkhoef via Umleiterstrecke entlang Driebergen-Zeist nach Bad-Bentheim.




Quelle:/Fotos: Reinhard Abt

Datum:15.01.2018 - Uhrzeit: 10:20

GDL-Ortsgruppe Bebra: Lokomotivführer werden händeringend gesucht

Der Vorstand der Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer setzt sich kritisch mit der Situation bei Hessischer Landesbahn (HLB) und cantus Verkehrsgesellschaft in der Zeit zwischen Weihnachten und den ersten Tagen des neuen Jahres auseinander.

Patrick Rehn, Mitglied der Ortsgruppe Bebra hierzu: In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem Stellenmarkt bei den Lokomotivführern drastisch verschärft, so dass dieses Problem mittlerweile auch außerhalb der Ballungsräume angekommen ist.

In den Regionen München, Stuttgart, Frankfurt und anderen kämpfen die verschiedenen Eisenbahnunternehmen seit Jahren mit sinkenden Bewerber- und Einstellungszahlen, denen jedoch immer größere Abgänge durch Versetzungswünsche, Rente oder Pensionierung gegenüberstehen. Um den Betrieb ansatzweise am Laufen zu halten greifen die Unternehmen dabei zu ungewöhnlichen Mitteln. Rehn: Vor einigen Jahren hatten wir bei der S-Bahn Frankfurt die Situation, dass an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr der Samstagsfahrplan gefahren wurde, so dass zahlreiche Züge nicht oder mitunter mit weniger Wagen fuhren. Hinzu kommen finanzielle Anreize für den vorübergehenden Verzicht auf freie Tage von teils einigen hundert Euro pro geleistete Schicht.

Bei der HLB und cantus sieht die Situation ähnlich aus, wie Rehn weiß: Als die Deutsche Bahn Verträge an andere Eisenbahnunternehmen verlor wechselte ein Teil der Kolleginnen und Kollegen zu dem neuen Unternehmen. Ein Teil der Kollegen blieb jedoch bei der DB und pendelte fortan teilweise weite Strecken zwischen Wohn- und Arbeitsort. Dies war und ist auch heute noch bei einem Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei cantus und HLB so, doch sobald sich die Möglichkeit für eine heimatnahe Beschäftigung eröffnet wechseln diese verständlicherweise.

Mit dem Übergang der Zugleistungen im Nahverkehr von Eisenach über Erfurt und von Kassel, Nordhausen und Sangerhausen nach Halle sowie auf weiteren Strecken von der DB zum Unternehmen Abellio wechselten auch zahlreiche Lokführer von cantus, welche bisher aus den Regionen Eichsfeld, Wartburgkreis oder Nordhausen nach Kassel oder Bebra pendelten zum neuen Unternehmen.

Dieser absehbaren Entwicklung hat man bei cantus vor einiger Zeit bereits mit der Ausbildung eigener Lokomotivführer vorgebeugt. Hierfür finden die GDLer aus Bebra lobende Worte: Bei cantus wird neben der sogenannten Funktionsausbildung von neun Monaten Dauer auch die mehrjährige Berufsausbildung angeboten, was nur sehr wenige Eisenbahnunternehmen machen. Das Vorhalten einer Ausbildungsabteilung, die Betreuung der Azubis und vieles andere Mehr kosten mehrere zehntausend Euro im Jahr. Dies begrüßen wir sehr, denn cantus ist damit eines von wenigen Unternehmen im Schienenpersonennahverkehr, welches einen hohen Wert auf die eigene Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter legt.

Dies allein macht das Berufsbild des Lokführer oder Zugbegleiter jedoch nicht attraktiver. Rehn: Junge Leute entscheiden sich leider immer seltener für eine Ausbildung im Eisenbahnbereich, was besonders mit den hohen Belastungen durch den unregelmäßigen Wechseldienst zu unterschiedlichen Uhrzeiten sowie an Sams-, Sonn- und Feiertagen zusammenhängt. Erschwerend kommen die für die hohe Sicherheit im Bahnbetrieb erforderlichen Gesundheitswerte hinzu, welche viele leider nicht erfüllen können. Das während der Ausbildung anzueignende Wissen und das Bewusstsein für die hohe Verantwortung für hunderte Menschenleben oder Sachwerte niederiger bis mittlerer zweistelliger Millionenwerte sind ebenfalls nicht zu unterschätzende Faktoren.

Ebenfalls alles andere als zuträglich dürfte sich die Aussage des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn Rüdiger Grube ausgewirkt haben, welcher vor einigen Jahren verkündete das ab 2021 die ersten Züge autonom fahren werden. Rehn: Wer lernt schon drei Jahre einen Beruf, wenn sie oder er erwarten muss wenige Jahre später laut dieser Aussage wieder arbeitslos zu werden?

Doch die Realität sieht zum aktuellen Zeitpunkt anders aus: Die Staatsbahnen Europas forschen teilweise komplett unabhängig und parallel voneinander an verschiedenen Projekten um Züge teilweise bis vollautomatisiert auf die Reise zu schicken.



Die aktuelle Infrastruktur sowie die technischen Parameter der Züge passen diesbezüglich jedoch nur bedingt zusammen, da eine entsprechende Ertüchtigung mehrere Milliarden Euro kosten und Jahrzehnte dauern dürfte bis man flächendeckend automatisiert fahren kann. Rehn: Wir erwarten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten Änderungen im gesamten Bereich des Eisenbahnwesen innerhalb Deutschlands und der Europäischen Union. Wir sind gerne bereit mit den Unternehmen und Forschern diese zu betrachten und uns mit den neuen Erfordernissen an die Technik zu befassen, welchen wir uns nicht verschließen können und wollen. Unserer aktuellen Einschätzung nach dürfte jedoch auch selbst dann noch jemand im Zug mitfahren, wenn diese irgendwann wirklich komplett allein fahren könnten. Alleine für die zügige Behebung und Abarbeitung von Störungen, technischen Gebrechen oder das Eingreifen in sicherheitsrelevanten Situationen dürften die Unternehmen ein hohes Interesse an einer schnellen Fortsetzung der Zugfahrt haben um eine stundenlange Blockade von Hauptstrecken zu verhindern. Dem Zug als technisches Gebilde ist es egal ob und wie lange er irgendwo steht, er wird dann auf Hilfe von außen warten. Die Fahrgäste an Bord werden das jedoch anders sehen.

Der Beruf des Lokführer wird somit nicht aussterben - er wird sich allerdings ändern. Rehn: Die GDL hat mit der Durchsetzung eines Flächentarifvertrag in den vergangenen Jahren viel dafür getan, dass Unterschiede bei Lohn und Arbeitszeit abgebaut wurden und man nach dem gesundheitsbedingten Verlust der Lokführer-Berechtigung nicht im Regen steht. Zudem gibt es Regelungen für den Übergang von einem Unternehmen zum anderen, beispielsweise bei Neuvergabe der Verkehre. Die Unternehmen und Aufgabenträger dürfen jedoch nicht die Augen verschließen und müssen weiter aktiv sein und bleiben und den Beruf insgesamt attraktiver machen. Denn mit jedem Lokführer weniger steigt das Risiko von weiteren Ausfällen.

Quelle:/Fotos: Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer / Bild: Patrick Rehn

Datum:11.01.2018 - Uhrzeit: 09:09

111 auf der Strecke Traunstein – Ruhpolding für den Biathlon-Weltcup

Wie jedes Jahr ist auch heuer wieder zum Biathlon-Weltcup ein besonderer Zug auf der Strecke Traunstein – Ruhpolding unterwegs, diesmal bei frühlingshaften Temperaturen. Als Steuerwagen dient der blaue Dosto der Südostbayernbahn. Zug-Lok ist heuer die 111 178-0, die den Zug nach Traunstein zieht.





Quelle:/Fotos: Reinhard Prokoph

Datum:11.01.2018 - Uhrzeit: 09:09

Keine Übergabe mehr in Alfeld

Alfeld, 10. Januar 2018: Zugdurchfahrt sagt die Anzeige an Gleis 2 lapidar. Das ist die Übergabe nach Göttingen mit 185 249 als Zuglok. Kein Wechsel mit der Ilmebahn in Alfeld mehr. Der Göttinger wird nicht mehr in Alfeld gebrochen - vorbei ist die Übergabe der Übergaben.



Quelle:/Fotos: Thomas Förster

Datum:10.01.2018 - Uhrzeit: 09:55

Einen Monat nach Start der Strecke Berlin–München

Deutsche Bahn zieht erste positive Bilanz
Fahrgastzahl mehr als verdoppelt • Betriebliche Qualität stabil

Die Deutsche Bahn (DB) zieht einen Monat nach Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke Berlin–München eine erste positive Bilanz: Mehr Reisende konnten gewonnen werden, die betriebliche Qualität ist nach den anfänglichen Schwierigkeiten stabil.

„Dass wir bereits in den ersten vier Wochen so viele Kunden von der neuen Verbindung überzeugen konnten, freut mich sehr“, sagt Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands DB Fernverkehr. „Die betriebliche Qualität auf der neuen Strecke lag oft auf höherem Niveau als im Bundesdurchschnitt und erreichte teilweise Spitzenwerte bei der Pünktlichkeit von über 90 Prozent.“

In den ersten vier Wochen waren 2,4 Mal so viele Fahrgäste zwischen Berlin und München in den Zügen unterwegs wie im Vorjahreszeitraum. Die DB rechnet mit einer dauerhaften Verdopplung der Reisendenzahlen auf der neuen Strecke von 1,8 Millionen im Jahr 2017 auf 3,6 Millionen im Jahr 2018.

Die DB konnte den Betrieb nach den anfänglichen technischen Schwierigkeiten sowie den Folgen des Wintereinbruchs unmittelbar zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember von Tag zu Tag deutlich stabilisieren. Mit zahlreichen Sonderschichten in den Werken hat die DB die Winterschäden und die einzelnen ETCS-Störungen an den Fahrzeugen beseitigt. Die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit den Zugsicherungssystem ETCS wurden gemeinsam mit dem Hersteller Alstom behoben.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:09.01.2018 - Uhrzeit: 09:05

Wieder eine NS-Mietlok zur Revision nach Dessau überstellt

Am Sonntag, 7.Januar 2018 wurde die NS Lok 186 237 von Amsterdam-Watergraafsmeer zum Aussbesserungswerk Dessau transportiert, die Lok geht dort zur Revision. Ab Bad Bentheim übernahm Railadventure den Transport mit der 139 558.





Quelle:/Fotos: Reinhard Abt

Datum:05.01.2018 - Uhrzeit: 09:45

Was macht 111 111 in München?



Das Bild zeigt die Dortmunder 111 111 am 29. Dezember 2017 in München. Was die Lok dort macht ist bislang nicht bekannt. Vermutlich weilt sie aber wieder einmal zur Reparatur in München. Andererseits sind Ortsveränderungen um den Fahrplanwechsel immer auch ein möglicher Hinweis auf eine Umbeheimatung. Die Antwort gibt es im kommenden Lok-Vogel...

Quelle:/Fotos: Bild: Harry Müller
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