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News-Rubrik: Lokindustrie

Datum:16.01.2018 - Uhrzeit: 09:00

BLS und Stadler unterzeichnen Vertrag für die Beschaffung 52 neuer Züge

Die BLS beschafft 52 Züge des Typs Flirt der neusten Generation. Damit ersetzt sie drei ältere Fahrzeugtypen und stellt den geplanten Ausbau des Regionalverkehrs um Bern sicher. Heute haben Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler und BLS-CEO Bernard Guillelmon den Werkliefervertrag unterzeichnet.

Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler und BLS-CEO Bernard Guillelmon haben heute den Werkliefervertrag für die Beschaffung von 52 Zügen des Typs Flirt der neusten Generation unterzeichnet. Der Bund, die Kantone und der BLS-Verwaltungsrat haben die für die Beschaffung notwendige Mittelzusage erteilt. Peter Spuhler ist stolz, nach dem Doppelstocktriebzug MUTZ für die BLS den Flirt der neusten Generation herzustellen: «Es freut uns besonders, dass wir mit dieser Beschaffung aus dem Thurgau heraus Schweizer Züge für die BLS liefern dürfen.» Das neue Fahrzeug ist laut Spuhler besonders leicht, energieschonend und bietet den Reisenden höchsten Komfort und Sicherheit. «Das Angebot von Stadler für die grösste Zugsbeschaffung in der Geschichte der BLS überzeugt uns. Wir freuen uns, die neuen Züge gemeinsam mit Stadler zu entwickeln und unsere Fahrgäste künftig noch komfortabler und zuverlässiger ans Ziel zu bringen», sagte BLS-CEO Bernard Guillelmon bei der Vertragsunterzeichnung.

BLS sichert sich Optionen für eine einheitliche Flotte

Mit den 52 neuen Zügen ersetzt die BLS einerseits drei ältere Fahrzeugtypen und vereinheitlicht ihre Flotte. Damit werden der Betrieb, die Einsatzplanung und die Instandhaltung der Züge stark vereinfacht. Andererseits kann sie den geplanten Ausbau des Regionalverkehrs im Kanton Bern sicherstellen. Der Kanton sieht unter anderem vor, im Kernperimeter der S-Bahn Bern den Viertelstundentakt einzuführen. 28 Züge werden auf verschiedenen Linien der S-Bahn Bern eingesetzt. Für den RegioExpress-Verkehr bestellt die BLS vorerst 24 statt 30 Züge, weil die Linie Bern-Neuenburg-La Chaux-de-Fonds künftig nicht mehr als Regionalverkehrs-, sondern als Fernverkehrslinie betrieben werden soll. Damit die BLS für künftige Entwicklungen gerüstet ist und die Einheitlichkeit der Flotte langfristig sicherstellen kann, sichert sich die BLS die Option, weitere Züge des gleichen Typs nachzubestellen.

Kunden reden bei der Ausgestaltung der neuen Züge mit

Ab Mitte 2018 wird Stadler in ihrem Werk in Bussnang ein im Massstab 1:1 angefertigtes Modell – eine sogenannte Maquette – bereitstellen. Anhand dieser Maquette konkretisiert die BLS und Stadler die Ausgestaltung der neuen Züge; etwa die Ausstattung der Einstiegsbereiche, die Art und Polsterung der Sitze oder die Grösse der Tische. Um die Bedürfnisse der Fahrgäste optimal zu berücksichtigen, bezieht die BLS verschiedene Kundenvertreter wie Pro Bahn, ausgewählte Fahrgäste und Behindertenorganisationen eng mit in den Prozess ein. Voraussichtlich Anfang 2019 beginnt Stadler mit dem Bau des ersten Wagenkastens. Ab Mitte 2019 soll der erste Zug auf den Schienen getestet werden. Zwischen 2021 und 2025 nimmt die BLS die Züge schrittweise in Betrieb.

Die neuen Züge sind einstöckig und 105 Meter lang. Die Züge für den S-Bahn-Verkehr (28 Stück) und für den RegioExpress-Verkehr (24 Stück) sind technisch identisch. Sowohl die S-Bahn- wie auch die RegioExpress-Züge verfügen über niederflurige und grosszügige Einstiegsbereiche mit Stehplatzzonen, grosse Fenster, Ablageflächen, Steckdosen in der 1. und 2. Klasse und guten Handyempfang. Die RegioExpress-Züge werden mit einer Verpflegungszone ausgestattet.




Quelle:/Fotos: BLS / Stadler Rail

Datum:04.01.2018 - Uhrzeit: 11:00

Bombardier liefert weitere 54 TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen für Israel Railways

- Sechster Auftrag wird die von Israel Railways betriebene Bombardier-Doppelstockwagen-Flotte auf 512 Fahrzeuge erweitern
- Züge kommen auf der neuen, elektrifizierten Strecke Tel-Aviv - Jerusalem zum Einsatz

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat am 31. Dezember einen Vertrag zur Lieferung weiterer 54 BOMBARDIER TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen an Israel Railways (ISR) abgeschlossen. Dieser Abruf ist Teil eines Rahmenvertrages, der im Oktober 2010 unterzeichnet wurde, und hat einen Wert von rund 104 Millionen Euro ($126 Millionen US). Die Lieferung der neuen Wagen soll laut Zeitplan im August 2020 abgeschlossen sein.

„Die neuen Wagen werden vollständig kompatibel für den Betrieb auf der ersten elektrifizierten Strecke von ISR, der A1 sein, die Tel-Aviv mit Jerusalem verbindet. Gemeinsam haben ISR- und Bombardier-Teams eng zusammengearbeitet, um die notwendigen technischen Anpassungen zu entwickeln, damit die Züge in Tunneln und auf elektrifizierten Strecken fahren können. Wir haben lokale und internationale Standards berücksichtigt, um die Sicherheit sowohl für den Fahrer als auch für die Fahrgäste zu gewährleisten und weiter zu erhöhen und dabei den Komfort im Auge zu behalten, sagte Avi Zalman, Leiter Konstruktion und Entwicklung Schienenfahrzeuge bei Israel Railways.

„Wir freuen uns darauf, dass Bombardier die Lieferung unserer Doppelstockwagen traditionell pünktlich und in bester Qualität fortsetzt, damit wir die erwartete Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit für diese wichtige neue A1-Linie bieten können, fügte er hinzu.

Yossi Daskal, Chief Country Representative Israel, Bombardier Transportation, betonte: Die Vision der Israel Railways von einem elektrifizierten Netzwerk wird Wirklichkeit. Wir sind stolz darauf, mit unseren modernen Doppelstockwagen weiterhin eine so wichtige Rolle bei der laufenden Modernisierung zu spielen. Gemeinsam mit ISR werden wir diesen wachsenden Markt weiter verändern und dem wachsenden Bedarf an öffentlichen Verkehrsmitteln gerecht werden.

Der neue Auftrag besteht aus elf Steuerwagen, elf Mittelwagen mit Platz für Personen mit eingeschränkter Mobilität und 32 weiteren Mittelwagen. Die Steuerwagen werden keine Dieselgeneratoren mehr verwenden, um Hilfssysteme wie Klimaanlagen zu versorgen, da die BOMBARDIER TRAXX Lokomotiven, die ISR kürzlich bestellt hat, genug Leistung für Traktion und Hilfsaggregate liefern werden. Darüber hinaus wird das Führerpult im Steuerwagen so umgestaltet, dass er mit denen der TRAXX-Elektrolokomotiven identisch ist, die 2018 ausgeliefert werden sollen.

Mit dem Einzelwagen-Konzept kann ISR die Lokbespannten Züge entsprechend der geforderten Kapazität konfigurieren. Jeder der bereits im Einsatz befindlichen Acht-Wagen-Züge bietet Platz für 1.000 Fahrgäste. Die beliebten Züge, die auf einem bewährten Plattformkonzept basieren, sind in Europa und Israel in Betrieb und erfüllen alle aktuellen Sicherheits-, Komfort- und Effizienzstandards und werden für große Fortschritte bei der Reduzierung der Verkehrsbelastung in Israel sorgen.

Als Anbieter von Komplettlösungen betreibt Bombardier Transportation ein Servicedepot in Haifa, wo derzeit die vorhandenen 293 Doppelstockwagen für eine Geschwindigkeit von 160 km/h und für den elektrischen Antrieb aufgerüstet werden. Diesen Monat haben ISR und Bombardier damit begonnen, statische und dynamische Tests an der neuen TRAXX-Elektrolokomotive durchzuführen und damit die Lieferung der ersten Elektrolokomotive im März 2018 sicherzustellen. Das Bombardier-Team setzt die Qualifizierung der Mitarbeiter vor Ort fort, um die Endmontage der zuletzt ausgelieferten Wagen eines Abrufs vom März 2016 in einer ISR-Werkshalle in Be'er Sheva durchzuführen.




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:29.12.2017 - Uhrzeit: 09:30

Bombardier liefert 40 TRAXX-Lokomotiven einschließlich langfristiger Flottenwartung an TX Logistik

- TX Logistik ist erster Kunde für neue und innovative TRAXX Multi-System Lokomotive

- TRAXX MS3 ist Teil von Europas modernster vierachsiger Plattform und kann unter allen vier europäischen Fahrleitungssystemen grenzüberquerend eingesetzt werden

- Der Auftrag umfasst einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre und eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und das europäische Schienenverkehrsunternehmen TX Logistik haben am Bombardier-Standort in Kassel einen Vertrag über die Lieferung von 40 innovativen BOMBARDIER TRAXX MS3-Mehrsystemlokomotiven abgeschlossen. Der Vertrag umfasst auch einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre mit zustandsabhängiger Wartung, die eine höhere betriebliche Verfügbarkeit der Flotte von TX Logistik gewährleisten wird. Der Auftrag über die 40 Lokomotiven und die 15 Jahre Flottenwartung hat nach Listenpreis einen Wert von rund 250 Millionen Euro (297 Millionen US-Dollar). Der Vertrag schließt außerdem eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven ein. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Sommer 2019 geplant.

Michael Fohrer, President Locomotives & Light Rail Vehicles und Vorsitzender der Geschäftsführung, Bombardier Transportation GmbH Deutschland, betonte: „Die TRAXX MS3 basiert auf der erfolgreichen TRAXX-Plattform mit mehr als 1.750 Lokomotiven, die europaweit im Einsatz sind - ihre grenzüberschreitende Funktion verschafft Betreibern die Möglichkeit, in nahezu ganz Kontinentaleuropa tätig zu werden. Gemeinsam mit unserem Erstkunden TX Logistik sind wir stolz, die TRAXX MS3-Lokomotive auf dem Markt einzuführen. Der eingeschlossene Servicevertrag über 15 Jahre mit Bombardier Transportation Deutschland wird überragende Zuverlässigkeit und höchste Verfügbarkeit der Flotte sicherstellen.

Bombardiers TRAXX-Lokomotivplattform besteht aus der TRAXX AC3-Lokomotive (AC = alternating current, Wechselstrom), der TRAXX DC3-Lokomotive (DC = direct current, Gleichstrom) und der TRAXX MS3-Lokomotive (MS = Multisystem, unter allen Haupt-Stromspannungen in Europa einsetzbar). Sie hat aus Betreibersicht viele Stärken: Unter anderem kann sie im Vergleich zu anderen Lokomotiven derselben Leistungsklasse einen Waggon mehr ziehen. Ihre Energiekosten sind aufgrund reduzierten Energieverbrauchs niedrig - das geht unter anderem auf die wirkungsgradoptimierte Traktionskette und das regenerative Bremssystem zurück. Bei der TRAXX MS3-Lokomotive wird noch die neueste Signaltechnik installiert, die dynamische Transitionen an Landesgrenzen oder beim Wechsel von Signalsystemen möglich macht.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:22.12.2017 - Uhrzeit: 09:35

Bombardier und Mercitalia Rail unterzeichnen Auftrag über 40 TRAXX DC3- Lokomotiven

- Italienisches Frachtunternehmen Mercitalia Rail, wird als erster Kunde von der verbesserten Traktion, Kraftschlussregelung und Energieeffizienz der TRAXX DC3-Lokomotiven profitieren

- Der Auftrag umfasst einen Flottenwartungsvertrag über 16 Jahre und eine Option für bis zu 20 weitere Lokomotiven

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und Mercitalia Rail, ein großes Güterzugunternehmen in Italien, haben einen Vertrag über die Lieferung von 40 innovativen BOMBARDIER TRAXX DC3-Gleichstromlokomotiven und 16 Jahre Flottenwartung durch die Services Division von Bombardier Transportation Italy unterzeichnet. Der Auftrag hat nach Listenpreis einen Wert von etwa 210 Millionen Euro (249 Millionen US-Dollar). Er schließt außerdem Optionen für bis zu 20 Lokomotiven und deren Wartung, sowie Wartungsdienstleistungen der Gesamtflotte für zusätzliche acht Jahre ein. Die Auslieferung der Lokomotiven soll im 4. Quartal 2018 beginnen.

Luigi Corradi, Chief Country Representative Italy, Bombardier Transportation, betont: „Die optimierten Funktionen der Lösung machen dieses Fahrzeug zur fortschrittlichsten Gleichstromlokomotive in Europa. Der 16-Jahres-Vertrag mit Mercitalia Rail, der von unserer Services Division in Italien verwaltet wird, wird eine überlegene betriebliche Verfügbarkeit der Fahrzeuge gewährleisten. Wir sind stolz, dass Mercitalia Rail, der Marktführer im Eisenbahngüterverkehr in Italien, die TRAXX DC3-Lokomotive zur Modernisierung seiner Flotte gewählt hat und der erste Kunde sein wird, der von diesem innovativen Produkt profitiert.

Die Gleichstromvariante der TRAXX 3-Plattform gehört zur modernsten Plattform vierachsiger Lokomotiven in Europa. Sie besteht aus der TRAXX AC3 (Wechselstromlokomotive), der TRAXX MS3 (Mehrsystemlokomotive, für alle wichtigen Stromsysteme in Europa) und der TRAXX DC3.

Bombardier Transportation Italien beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter an ihren Fertigungsstandorten in Vado Ligure und im Entwicklungszentrum Rom. Bis heute hat das Unternehmen insgesamt 728 E464 Lokomotiven, 50 ETR1000-V300ZEFIRO Züge und 191 TRAXX DC Lokomotiven produziert, etwa 90% mit vollem Wartungsvertrag durch Bombardier. Insgesamt wurden am Standort Vado Ligure bereits etwa 2000 Lokomotiven produziert; der Standort hat langjährige Erfahrung mit der Entwicklung von DC Antriebseinheiten, sowie umfangreichen Wartungs- und Instandsetzungsdienstleistungen. Mehr als 200 Lokomotiven, 17 Trams und 50 Hochgeschwindigkeitszüge sind bei Bombardier Transportation Italy Services unter Vertrag.




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:21.12.2017 - Uhrzeit: 09:21

SCI Verkehr: Diesellok-Geschäft auf historischem Tief

Hersteller konsolidieren sich – ab 2018 wieder steigende Nachfrage

Die weltweite Beschaffung neuer Diesellokomotiven hat im Jahr 2017 erneut abgenommen und mit einem aktuellen Marktvolumen von 4,1 Mrd. Euro den niedrigsten Stand seit Anfang des 21. Jahrhunderts erreicht. Zentraler Treiber für diese Entwicklung ist jedoch nicht in erster Linie die global wachsende Skepsis in Dieselantriebe. Stärker wirken gerade in den großen Märkten erhöhte Emissionsnormen und dadurch steigende Anschaffungskosten sowie konjunkturell bedingt rückläufige Transportmarktzahlen. Vor allem in Asien findet eine fortschreitende Elektrifizierung statt, welche das D-Lok-Segment ebenfalls nachhaltig schwächt. Doch scheint die Talsohle durchschritten: Insbesondere aufgrund der Impulse vom nordamerikanischen Leitmarkt erwartet SCI Verkehr eine kurzfristige Erholung des Marktes mit jährlichen Wachstumsraten von 4% - 5% bis 2022. Bei den Herstellern hingegen steht der Konsolidierungsprozess erst am Anfang. Es zeichnen sich weitreichende strukturelle Veränderungen ab, welche die bisher bekannte Herstellerlandschaft grundlegend umkrempeln werden.



Das historisch niedrige Marktvolumen wird maßgeblich von rückläufigen Transportvolumina in großen Märkten für Diesellokomotiven in Nordamerika, Europa und Asien beeinflusst. Nur in Afrika ist die Beschaffung neuer Diesellokomotiven gestiegen. In den USA, dem größten Markt für Diesellokomotiven, ging die Schienengüterverkehrsleistung zwischen 2015 und 2016 aufgrund geringerer Transportvolumina in den Segmenten Kohle, Metallerze, Metallprodukte sowie Mineralöltransporte deutlich zurück. Hinzu kommt, dass die Treibstoffkosten gesunken sind und Lkw im intermodalen Wettbewerb zur Bahn noch wettbewerbsfähiger waren. Mitte 2017 blieben mehr als 15% der Diesellokomotiv-Flotte US-amerikanischer Betreiber abgestellt. Zu einer Reduzierung der D-Lok-Beschaffungen führt auch die anhaltende Steigerung des Elektrifizierungsgrads in Asien. Allein zwischen 2015 und 2017 ist diese Quote hier von etwa 40% auf über 45% gestiegen. Dieser Prozess setzt sich weiter fort. In allen wichtigen Eisenbahnmärkten Asiens sind umfangreiche Investitionen in neue Linien sowie eine fortschreitende Elektrifizierung von Strecken geplant. Selbst in der GUS-Region, welche traditionell über einen hohen Elektrifizierungsgrad verfügt, wurde diese in den letzten Jahren weiter ausgebaut.

Die strengeren Emissionsnormen für neue Dieselmotoren in Nordamerika und Europa wirken zunächst der Beschaffung neuer Fahrzeuge entgegen. Die Bahnen sind aufgrund ohnehin schwacher Margen bestrebt, so lange wie möglich ihre betriebswirtschaftlich attraktiveren Altfahrzeuge zu nutzen. Mittelfristig induzieren diese erhöhten Emissionsstandards aber auch wesentliche Anreize für die Modernisierung bestehender Flotten sowie für alternative Antriebskonzepte. In nahezu allen Regionen wurden in den letzten Jahren vor allem bei Rangierlokomotiven Hybrid-, Batterie-, Wasserstoff- sowie Gasturbinenlokomotiven auf dem Markt eingeführt. Im Bereich der Streckenloks werden alternative Technologien insbesondere im Elektro-Diesel-Dual-Mode-Bereich an Bedeutung gewinnen. So suchen Bahnen und Lokomotivhersteller verstärkt nach Lösungen, um mit modernen Antrieben und einer höheren Energieeffizienz den höheren Investitionskosten zu begegnen. Diese Entwicklung stimuliert die Nachfrage nach Diesellokomotiven mittelfristig wieder. SCI Verkehr geht davon aus, dass der Anteil alternativer Antriebskonzepte in Zukunft zunehmen wird. Zwar bieten alternative Antriebstechnologien auf der einen Seite Einsparungen bei den Betriebskosten, andererseits sind die Kosten und der Aufwand für die Instandhaltung höher. Dadurch wird ein leichter Anstieg im After-Sales-Markt verzeichnet. Insgesamt hat der Markt derzeit ein Volumen von rund 13 Mrd. Euro und wird bis 2022 um ca. 2% bis 3% pro Jahr ansteigen.

Bei den Herstellern sind seit 2014 starke Strukturveränderungen zu erkennen: Der chinesische Weltmarktführer CRRC hat seine offensiven Exportziele sehr deutlich formuliert und setzt etablierte Marktteilnehmer unter Druck. Der weltweit größte Hersteller für Diesellokomotiven – GE Transportation - plant den Verkauf seiner Loksparte. In Europa kündigten Siemens und Alstom an, ihr Bahnbusiness in eine gemeinsame Gesellschaft einbringen zu wollen, um dem wachsenden chinesischen Wettbewerb begegnen zu können. Aber auch bei kleineren D-Lok-Herstellern zeichnen sich erhebliche Veränderungen ab: Der tschechischen Hersteller Skoda Transportation wechselte in 2017 seinen Eigentümer. Vossloh möchte sich aus dem Schienenfahrzeuggeschäft zurückzuziehen und hat in dem Zuge bereits sein Werk in Valencia an Stadler Rail verkauft. Auch der südafrikanische Lok-Hersteller RRL Grindrod plant einen Verkauf.

Doch trotz dieser Dynamik auf der Herstellerseite und der Zunahme alternativer Antriebskonzepte wird der Bedarf nach Diesellokomotiven absehbar alternativlos bleiben. Insbesondere große – nicht elektrifizierte – Regionen wie etwa Nordamerika, werden weiterhin auf Diesellokomotiven setzen.

Die Marktstudie „Diesellokomotiven – Weltweite Marktentwicklungen“ ist ab dem 20. Dezember 2017 in englischer Sprache bei der SCI Verkehr GmbH erhältlich.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr

Datum:21.12.2017 - Uhrzeit: 09:21

SCI Global Rail Index 4/2017: Globale Bahnwirtschaft blickt sehr optimistisch in die Zukunft

Das Geschäftsklima unter den führenden Unternehmen in der globalen Bahnindustrie legt auch im vierten Quartal 2017 weiter zu. Das zeigt der aktuelle SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Top-Manager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage entwickelt sich auch im letzten Quartal des Jahres weiter positiv. Die anhaltend starke Nachfrage nach Produkten und Leistungen sowie die Ausweitung der Digitalisierung in der Bahnbranche führen zu dem aktuellen Wachstumstrend.




Der leichte Abschwung in Q3 wird im letzten Quartal des Jahres 2017 von einem Aufwärtstrend abglöst. Das Ergbins zeichnet sich zusätzlich durch eine homogenere Einschätzung der Befragten im Vergleich zum letzen Quartal aus. Ein Anteil von 31% der befragten Top-Manager bewertet die aktuelle Geschäftslage als positiv. Dagegen sieht ein wieder gesunkener Anteil von 6% die aktuelle Geschäftssituation als ungünstiger.



Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleitungen, als wichtiger Indikator für die Branchenentwicklung, ist im Vergleich zum vorherigen Quartal wieder auf deutlichem Wachstumskurs. Insgesamt berichten 37% der befragten Top-Manager von einer postiven Entwicklung. Dieser Einschätzung stehen nur 13% der befragten Top-Manager mit einer negativen Einschätzung entgegen, was dem niedrigsten Wert seit dreieinhalb Jahren entspricht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Aussage zu den aktuellen Auftragsbeständen wider. Der Anteil an Unternehmen, die Ihren Auftragsbestande als „zu klein“ angeben, ist im Jahr 2017 in der Summe so niedrig wie seit dem Jahr 2011 nicht mehr.



Im Rahmen der SCI Global Rail Index 4/2017 Umfrage wurden die Top-Manager zu den Zielen für das kommende Jahr 2018 befragt. Die Themen Digitalisierung und Standortoptimierung wurden von 57% der befragten Top-Manager als wichtige strategische Ziele für 2018 ausgewiesen. Die regionale Expansion der Geschäftsfelder kann als weiteres relevantes Thema für 2018 angesehen werden. Weitere Themen von Bedeutung sind die Erweiterung der Produktionskapazitäten und die strategische Ausweitung von Geschäften abseits des Schienenverkehrs.



41% der befragten Top-Manager erwarten eine günstigere Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten. Dies ist eine leichte Steigerung zum vorherigen Quartal und stützt den globalen Wachstumstrend der Branche. Leicht abgemindert wird diese Entwicklung von einem sehr geringen Teil der befragten Top-Manager (3%), die eine ungünstigere Entwicklung im Verlauf der nächsten 6 Monate erwarten.
Eine Fortsetzung des aktuellen Aufwärtstrends wird auch von Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCI Verkehr GmbH, für das kommende Jahr erwartet: „Die positive Nachfrageentwicklung und die Erfolg versprechenden Effekte der Digitalisierung lassen die globale Bahnbranche zuversichlich in das Jahr 2018 blicken.“

Legende: Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit gut, befriedigend oder schlecht und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als günstiger, gleich bleibend oder ungünstiger kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten gut und schlecht, der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten günstiger und ungünstiger. Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr

Datum:15.12.2017 - Uhrzeit: 09:09

TX Logistik unterzeichnet Vertrag für 40 TRAXX MS3-Lokomotiven von Bombardier

Auftrag umfasst auch die Flottenwartung / Auslieferung der Lokomotiven erfolgt ab Sommer 2019

Die TX Logistik AG hat jetzt mit dem führenden Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation einen Vertrag über die Lieferung von 40 innovativen TRAXX MS3-Mehrsystemlokomotiven abgeschlossen. Der Auftrag umfasst auch einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre mit vorbeugenden Wartungsleistungen und Instandsetzung, die eine höhere betriebliche Verfügbarkeit der Flotte von TX Logistik gewährleisten werden. Der Vertrag schließt außerdem eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven ein. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Sommer 2019 geplant.

„Die TRAXX MS3-Lokomotive wird von Anfang an für den Betrieb auf unseren Hauptstrecken zugelassen sein, vor allem auf dem Korridor Deutschland-Italien, aber auch in den Schweizer Schienennetzen. Das wird uns einen hohen Grad an betrieblicher Flexibilität auf dem Weg durch Europa bieten – das ist für uns als europaweit agierendes Unternehmen besonders wichtig“, sagt Mirko Pahl, CEO, TX Logistik. „Mit dieser innovativen Lokomotive können wir unseren Kunden eine effektive Transportlösung bieten, während wir gleichzeitig unsere Kosten optimieren.“

Albert Bastius, COO, TX Logistik, ergänzt: „Diese Bestellung ist Teil der langfristigen Strategie von TX Logistik. Sie macht es uns möglich, unseren Kunden flexible und kostenoptimierte Lösungen anzubieten. Die hohe Zugkraft, der vergleichsweise niedrige Energieverbrauch und die hohe Verfügbarkeit spielen eine wichtige Rolle in Bezug auf die Kosten. Die neue TRAXX MS3-Lokomotive vergrößert unsere Bombardier-Lokomotivflotte um eine Multisystem-Lok mit einem innovativen modularen Design, das mühelos für verschiedene Länder konfiguriert werden kann. Der Vorteil: Die Zahl der Lokwechsel wird massiv reduziert und die Pünktlichkeit wird zunehmen.“

Bombardiers TRAXX-Lokomotivplattform besteht aus der TRAXX AC3-Lokomotive (AC = alternating current, Wechselstrom), der TRAXX DC3-Lokomotive (DC = direct current, Gleichstrom) und der TRAXX MS3-Lokomotive (MS = Multisystem, unter allen Haupt-Stromspannungen in Europa einsetzbar). Sie hat aus Betreibersicht viele Stärken: Unter anderem kann sie im Vergleich zu anderen Lokomotiven derselben Leistungsklasse einen Waggon mehr ziehen. Ihre Energiekosten sind aufgrund reduzierten Energieverbrauchs niedrig – das geht unter anderem auf die rekuperative Energiegewinnung und das regenerative Bremssystem zurück. Bei der TRAXX MS3-Lokomotive wird noch die neueste Signaltechnik installiert, die dynamische Übergänge an Landesgrenzen oder beim Wechsel von Signalsystemen möglich macht.


Vertragsunterzeichner bei (v.l.) Michael Fohrer (Deutschlandchef und Präsident von Locomotives and Light Rail Vehicles, Bombardier Transportation), Mirko Pahl (CEO TX Logistik AG) und Albert Bastius (COO TX Logistik AG) - interessant ist auch die Lok dahinter...


Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

Datum:13.12.2017 - Uhrzeit: 09:08

Bombardier gewinnt Auftrag in Großbritannien

Bombardier gewinnt Auftrag über Schienenfahrzeuge und Wartungsdienstleistungen für West Midlands Zug Franchise in Großbritannien
- Flotte mit 333 AVENTRA-Fahrzeugen soll im zweitgrößten Ballungsraum Englands die Beförderungsfrequenz erhöhen und die Fahrzeiten verkürzen
- Im Rahmen eines zusätzlichen Vertrages werden die Wartungsteams von Bombardier für einen zuverlässigeren Betrieb sorgen

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat mit Corelink Rail Infrastructure und West Midland Trains Franchise, einen Vertrag über die Lieferung von 333 neuen BOMBARDIER AVENTRA-Zügen, die Großbritanniens West Midlands-Schienennetz eingesetzt werden sollen, sowie einen Vertrag über die Bereitstellung von Wartungs- und Unterstützungsdienstleistungen unterzeichnet. Corelink Rail Infrastructure ist ein Joint Venture zwischen Deutsche Asset Management und Infracapital und West Midlands Trains ist ein Joint Venture, bestehend aus Abellio UK, East Japan Railway Comapny (JR East) und Mitsui &Co., Ltd. (Mitsui).

Der Vertrag über die Lieferung der Schienenfahrzeuge und der Wartungsertrag haben einen Auftragswert von etwa 542 Millionen britischen Pfund (724 Millionen US-Dollar, 614 Millionen Euro). Der Wartungsvertrag gilt für die Dauer des Franchise, und kann im Rahmen von Franchiseverlängerungen optional weitergeführt werden. Beide Vertragsunterzeichnungen folgen der Ankündigung unseres Kunden vom 17. Oktober 2017, bei der Bombardier Transportation als bevorzugter Anbieter genannt wurde.

Verkehrsminister Chris Grayling sagte: „Wir liefern das größte Schienenmodernisierungsprogramm seit über einem Jahrhundert. West Midlands Fahrgäste werden längere Züge, häufigere und schnellere Verbindungen sowie einen zuverlässigeren Service bekommen. Dies ist Teil einer landesweiten Großinvestition, die für die Reisenden einen echten Unterschied machen wird. Diese Investition spiegelt unser Engagement und das der Bahnbetreiber wider, die Fahrgäste in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen.

Dominic Booth, Geschäftsführer von Abellio UK, meinte: „Das ist alles Teil der Investition in Höhe von 1 Milliarde britischen Pfund, die wir für das West Midlands Franchise aufwenden. Die Kunden können sich auf neue Züge und modernisierte Stationen freuen, und sie profitieren zudem von vielen weiteren Vorteilen. Bei Abellio haben wir uns verpflichtet, die Gemeinden, in denen wir tätig sind, soweit wie möglich zu unterstützen, und die Fertigung dieser Züge in den Midlands ist ein wesentlicher Teil davon.

Richard Hunter, Geschäftsführer, Bombardier Transportation UK, betonte: „Unsere modernen AVENTRA-Züge werden in den Midlands für die Midlands gebaut und werden durch höhere Zuverlässigkeit, kürzere Fahrzeiten, außergewöhnlichen Fahrkomfort und eine verbesserte Innenraumgestaltung für ein ganz neues Fahrerlebnis der Fahrgäste des neuen West Midlands Trains Franchise sorgen. Dieser wichtige Auftrag zeigt einmal mehr, dass Bombardier die erste Wahl ist, wenn es darum geht, qualitativ hochwertige, integrierte Schienenverkehrsprodukte sowie langfristige Mehrwertlösungen für unsere Kunden bereitzustellen. Dies ist eine weitere großartige Bestätigung für unsere Mitarbeiter und die Qualität der Produkte, die wir in Großbritannien entwerfen, entwickeln und fertigen.

Bombardier ist für die Fertigung und Wartung von insgesamt 333 Elektrowagen zuständig, die zu 36 dreiteiligen Zügen für den U-Bahn-Betrieb mit einer Geschwindigkeit von 145 km/h und 45 fünfteiligen Zügen für den Einsatz im Umland und im Fernverkehr mit einer Geschwindigkeit von 177 km/h zusammengesetzt werden. Die flexible Plattform der AVENTRA-Produktfamilie, die im Bombardier-Werk in Derby gefertigt wird, erfüllt die Anforderungen mehrerer Marktsegmente und ergänzt die Flotten, die bereits für die Elizabeth Line (Crossrail) von Transport for London, die LOTrain-Projekte der London Overground und die Franchises South Western Railway und Greater Anglia bestellt wurden.

Abellio, JR East und Mitsui wurden am 10. August 2017 vom britischen Verkehrsministerium als neuer Betreiber in East Midlands bekannt gegeben und werden ab 10. Dezember den Franchise-Betrieb übernehmen. Die neuen Züge werden voraussichtlich zwischen 2020 und 2022 ausgeliefert.




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:07.12.2017 - Uhrzeit: 08:40

HHLA-Intermodaltochter Metrans bestellt weitere TRAXX-MS

Zehn weitere TRAXX-Mehrsystem-Lokomotiven hat die HHLA-Intermodaltochter Metrans beim Hersteller Bombardier bestellt, um noch mehr Züge selbst zu bewegen. Bisher sind 50 eigene Streckenloks im europäischen Metrans-Netzwerk unterwegs, unterstützt von 17 Rangierloks.

Das HHLA-Intermodalunternehmen Metrans setzt nicht nur auf eigene Bahnterminals, sondern auch verstärkt auf die sogenannte Eigentraktion. Das bedeutet: Metrans-Lokomotiven ziehen die Containerzüge durch Europa. Diese erfolgreiche Strategie wird ab dem ersten Quartal 2018 durch die Erweiterung des Fuhrparks um zehn weitere Loks fortgesetzt.

Peter Kiss, Vorstandsmitglied der Metrans-Gruppe: „Mit mehr eigenen Lokomotiven können wir den Transportprozess noch besser steuern. Damit werden wir noch zuverlässiger, können flexibler auf die Wünsche unserer Kunden eingehen und neue Angebote entwickeln. Dieses Ziel verfolgen wir im nächsten Jahr vor allem in Polen, wo Metrans das Geschäft der HHLA-Gesellschaft Polzug übernimmt.“

Die Lokomotiven wurden beim Hersteller Bombardier bestellt. Es handelt sich um das Modell TRAXX F140MS (Baureihe 186). Das F steht für Freight (Güterzug), 140 für die maximale Geschwindigkeit und MS für Multi-System. Die Loks sind für die unterschiedlichen Spannungs- und Zugsicherungssysteme in ganz Europa ausgelegt.


Quelle:/Fotos: Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)

Datum:01.12.2017 - Uhrzeit: 10:05

Bombardier übergibt die ersten drei von 52 TRAXX Lokomotiven an Akiem

• Akiem übergibt drei Lokomotiven an den Leasingnehmer HSL Logistik GmbH – drei weitere sind für das zweite Quartal 2018 geplant

• Der Lokomotiven-Mix erweitert die Geschäftsfelder und den Marktanteil beider Unternehmen

Berlin, 30. November 2017 – Das führende Eisenbahntechnologie-Unternehmen Bombardier Transportation übergab kürzlich drei Lokomotiven vom Typ BOMBARDIER TRAXX AC an Akiem, die französische Leasinggesellschaft für Lokomotiven, die sie direkt an den Leasingnehmer HSL Logistik GmbH weitergab. Diese Doppel-Übergabe fand gestern am Bombardier-Standort in Kassel statt.
Die Übergabe beruhte auf einem Rahmenvertrag über 52 elektrische TRAXX Lokomotiven, die im Sommer 2016 zwischen Akiem und Bombardier Transportation unterzeichnet wurde – mit Optionen für zusätzliche Abrufe. Das erste Los, bestehend aus 26 TRAXX AC und MS Lokomotiven (die für den Einsatz in zwölf Ländern konfiguriert sind), wurde von Akiem parallel zur Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung abgerufen. Im November 2017 rief Akiem dann zehn weitere Lokomotiven ab.
„Diese neuen Lokomotiven erfüllen nicht nur die Anforderungen unserer Kunden, sondern sie weiten auch die Entwicklung unserer Geschäfte in Europa aus, indem sie unseren Service, unsere Flexibilität und unsere Leistungsfähigkeit vergrößern. Wir freuen uns, unsere langfristigen Partnerschaften mit HSL und mit Bombardier fortsetzen zu können“, sagt Hengameh Panahi, Managing Director von Akiem.
„Als Deutschlands größtes privatwirtschaftlich geführtes Eisenbahnverkehrsunternehmen, das ungefähr 300 Züge pro Woche fahren lässt, sind wird davon überzeugt, dass diese neuen TRAXX Lokomotiven uns in die Lage versetzen werden, unsere Geschäfte im Zuge des Aufwärtstrends weiter auszudehnen“, erklärt Haiko Böttcher, Geschäftsführer der HSL Logistik GmbH.
Marko Schreiber, Head of Product Families MS/DC Locomotives bei Bombardier Transportation, fügt hinzu: „Wir sind stolz auf die intensive Zusammenarbeit mit unserem wichtigen Kunden Akiem, der seit 2011 87 TRAXX Lokomotiven geordert hat. Die HSL wird diese drei Lokomotiven von Akiem in ihre umfangreiche Flotte von Leasing-Lokomotiven eingliedern. Darüber hinaus wird die HSL im Dezember ihre erste eigene TRAXX Lokomotive erhalten.“




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:01.12.2017 - Uhrzeit: 10:05

Österreich: Weitere Messfahrten mit Vectron

Auch am verschneiten 30.11.2017 gab es Testfahrten mit der 193.844. Diesmal wurde die Verträglichkeit mit einer Altbaulokomotive getestet. Fotografiert mit der 1142.598 in Wien Hütteldorf.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:01.12.2017 - Uhrzeit: 10:05

Neue FLIRT-Generation für GYSEV in Ungarn

Stadler und GYSEV haben am 30. November 2017 die erste Einheit der zehn FLIRT EMU der neuen Generation vorgestellt, die die GySEV vor einem Jahr bestellt hat. Die neuen 4-teiligen Niederflur-Elektrotriebzüge werden nach der bis Mitte 2018 vorgesehenen Zulassung auf den Regionalstrecken West-Ungarns in Betrieb genommen. Mit diesem Auftrag hat die GYSEV insgesamt 20 FLIRT in ihrer Flotte, die dann den gesamten Regionalverkehr der Bahngesellschaft abdecken.
Die GYSEV hat im Jahr 2016 eine öffentliche Ausschreibung für die Beschaffung von zehn Niederflur-Elektrozügen gestartet, die das Konsortium der Stadler-Tochtergesellschaften in der Schweiz und Polen gewonnen hat. Der Liefervertrag wurde im September letzten Jahres unterzeichnet, und kaum ein Jahr später wurde der erste Zug bereits auf der polnischen Eisenbahnausstellung TRAKO in Danzig der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Zur Zeit befinden sich zwei FLIRTs in Ungarn zur Zulassung. Die ersten Einheiten werden Mitte 2018 in Betrieb genommen, während der zehnte FLIRT im Januar 2019 den kommerziellen Betrieb aufnehmen wird.
Zusammen mit den zehn FLIRT der GYSEV, die im Rahmen früherer Ausschreibungen zwischen 2013 und 2015 beschafft wurden, wird der Bahnbetreiber über eine Flotte von insgesamt 20 FLIRT verfügen. Die neuen und älteren FLIRTs können im Betrieb gemeinsam betrieben werden, was der GYSEV eine große Flexibilität bei der Organisation des Fahrplans gibt.
Die vierteiligen FLIRT-Züge der neuen Generation mit 208 Sitzplätzen und zwei Toiletten erfüllen die neuesten Anforderungen der TSI- und Crash-Normen. Die Länge der neuen Einheiten wird 77,1 Meter betragen, 2,8 Meter länger als die früheren FLIRT-Züge von GYSEV. Ihre Endgeschwindigkeit beträgt 160 km/h, und sie werden in 39 Sekunden 120 km/h erreichen können. Die Züge werden mit den neuesten Standards des Fahrgastkomforts ausgestattet, darunter helle und multifunktionale Boarding-Bereiche, WIFI, Power-USB-Steckdosen zum Aufladen von Laptops, Tablets und Mobiltelefonen.





Quelle:/Fotos: Stadler Rail
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