Aktuell Statistik Historie Lok-Vogel Shop Abonnenten Autor werden Antiquariat Werben
News Sichtungen E-Stories News-Archiv Rezensionen elektrolok.de-NEWS Verlagsnews Neuerscheinungen

  Länder:
  Neueste Nachrichten
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Sonstiges Europa
  Rubriken:
  Farbgebung
  Verschrottungen/Schrottloks
  Lokindustrie
  SPNV/SPFV
  Private EVU
  Statistik-News
  Aus unserem Sortiment:
Lok-Vogel Sonderausgaben

Unsere gedruckten Sonderhefte
  Sichtungen:
  Neueste Sichtungen
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Europa
Der Lok-Vogel
Jetzt Abo abschließen!
  E-Stories
  News-Archiv
  elektrolok.de-NEWS
  Verlags-News
Anzeige
News-Rubrik: Lokindustrie

Datum:29.05.2017 - Uhrzeit: 10:15

40'000 Besucher am Tag der offenen Tür von Stadler

Stadler feiert dieses Jahr sein 75-Jahr-Jubiläum und hat deshalb am 20. Mai 2017 an den Standorten in Bussnang, Altenrhein und Winterthur seine Türen geöffnet. Insgesamt besuchten rund 40'000 Personen die drei Stadler-Werke. Alleine in Bussnang wurden rund 28'000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Auf sehr grosses Interesse stiess der neue Gotthard-Zug der SBB, welcher in Bussnang besichtigt werden konnte.

Stadler hat am 20. Mai 2017 an den Produktionsstandorten Bussnang (TG), Altenrhein (SG) und Winterthur (ZH) für die Öffentlichkeit die Tore geöffnet. Die drei Werke konnten besichtigt werden. Auf einem Rundgang liess sich nachverfolgen, wie ein Zug entsteht. Auf grossen Anklang stiessen die ausgestellten Fahrzeuge, die auch von Innen besichtigt werden konnten. Highlight war der neue Gotthard-Zug der SBB, welcher nach dem Roll-out vom 18. Mai nun für die ganze Bevölkerung in Bussnang zur Besichtigung offen stand. Rege genutzt wurde auch der Fahrsimulator, in welchem die Gotthard-Strecke als „Lokführer“ abgefahren werden konnte. In Altenrhein konnten sich die Gäste überdies näher mit KISS-Doppelstockzügen und Strassenbahnen vertraut machen und in Winterthur standen die Drehgestelle im Zentrum des Interesses.

Grossen Andrang erfuhren die Talkrunden, welche an jedem Standort mit Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler, dem jeweiligen Standortleiter und Viktor Giacobbo als Moderator durchgeführt wurden.

Stadler-Mitarbeiter empfingen die Gäste, führten sie durch den Rundgang, erzählten an diversen Posten Wissenswertes zu den Fahrzeugen und beantworteten die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Auch an den Grill-Stationen und im Getränke-Ausschank standen Stadler-Mitarbeiter. Auf diese Art bedankt sich das Unternehmen für das grosse Wohlwollen in der Bevölkerung, das ihm das ganze Jahr über entgegengebracht wird.

Auf den drei Festplätzen wurden in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr nachmittags über 35'000 Würste, 6'000 Liter Bier und 7'800 Liter Softdrinks verteilt und konsumiert.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:19.05.2017 - Uhrzeit: 09:35

Roll-out Giruno: Stadler präsentiert den neuen Gotthard-Zug


Zulassungsverfahren für vier Länder startet

Stadler feiert am 18. Mai 2017 im Beisein der Schweizerischen Bundesbahnen SBB den Roll-out des Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzuges Giruno. In feierlichem Rahmen und mit der Bundespräsidentin Doris Leuthard als Ehrengast präsentiert der Schweizer Schienenfahrzeughersteller nach nur zweieinhalb Jahren Entwicklungs- und Bauzeit den neuen Hochgeschwindigkeitstriebzug Giruno zum ersten Mal in Fahrt. Für den neuen Gotthard-Zug, der mit speziellem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden ist, startet nun das Zulassungsverfahren für die vier Länder Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Ab Ende 2019 wird der Giruno durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt fahren und die Schweizer Städte Zürich und Basel mit Mailand, und später auch mit Frankfurt verbinden. Insgesamt baut Stadler für die SBB 29 elfteilige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzüge. Die Bestellung ist überdies mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge verbunden.

Ende Oktober 2014 haben die Schweizerischen Bundesbahnen bei Stadler 29 elektrische Hochgeschwindigkeitszüge bestellt, um damit ab Ende 2019 via Gotthardbasistunnel Basel und Zürich mit Mailand zu verbinden. Weniger als zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung präsentierte Stadler im September 2016 den von der SBB “Giruno” genannten Zug an der weltgrössten Schienenfahrzeugmesse InnoTrans in Berlin in Form eines fünfteiligen Kurzzuges. Am 18. Mai 2017 feierte Stadler zusammen mit der SBB den Roll-out des elfteiligen Giruno. Der Roll-out markiert den Start der komplexen Zulassungsverfahren für die vier Länder.

Der Roll-out ist einer der wichtigsten Meilensteine im Entstehungsprozess eines technisch hochkomplexen Schienenfahrzeuges. Dem entsprechend ist es in der Branche üblich, dass dieser Moment gebührend gefeiert wird. Die spektakuläre Einfahrt des Giruno in Bussnang wurde von circa 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik live verfolgt. Auch Bundespräsidentin und Verkehrsministerin Doris Leuthard war für den Roll-out des Giruno nach Bussnang gereist.

Doris Leuthard: „Neue Massstäbe gesetzt“

Nachdem Doris Leuthard im Juni des vergangenen Jahres den neuen Gotthard-Basistunnel eröffnen konnte, feierte die Verkehrsministerin nun auch den Roll-out jenes Zuges, der ab 2019 durch den neuen Gotthard-Tunnel fahren wird. „Der Giruno setzt neue Massstäbe – wie es die Schweiz mit dem Gotthard-Basistunnel getan hat. Darauf dürfen wir stolz sein. Ich gratuliere Stadler zu dieser Leistung und zum 75jährigen Jubiläum“, sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard in Bussnang.

Andreas Meyer: „Mit dem Giruno am komfortabelsten unterwegs“

„Heute ist ein Tag zum Feiern – für unsere Kunden, besonders aber für Stadler. Ich gratuliere Stadler zum Jubiläum und zum rekordschnellen Roll-out unseres Giruno. Zuverlässige Lieferanten wie Stadler sind für die SBB die Grundlage, um die Stärken der Bahn ausspielen zu können: einfach, schnell, staufrei, persönlich und gut vernetzt mit anderen Verkehrsmitteln. Unser aktuell wichtigstes gemeinsames Projekt ist der Giruno. Züge wie der Giruno sind die Basis für eine moderne und konkurrenzfähige Bahn. Sie verbessern unter anderem unsere Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Verkehr: Wer mit dem Giruno reist, reist künftig zwischen Italien und der Schweiz am komfortabelsten“, sagte Andreas Meyer, CEO der SBB.

Peter Spuhler: „Behindertengleichstellungsgesetz vollumfänglich erfüllt“

„Ich freue mich ausserordentlich, dass wir ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr den Roll-out dieses besonderen Zuges feiern dürfen. Der Giruno ist der weltweit erste serienmässig hergestellte Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug. Er wird durch den weltweit längsten Eisenbahntunnel fahren und er ist der erste Zug, der das Schweizerische Behindertengleichstellungsgesetz vollumfänglich erfüllt. Ich bin sehr stolz auf alle, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben und weiterhin beitragen werden. Die Leistung der beiden Projektteams, diesen Zug in nur 30 Monaten zu entwickeln und zu bauen, ist sensationell“, sagte Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler.

Spuhler wie auch Meyer betonten am Roll-out die aussergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Projektteams, welche massgeblich zum schnellen Projektfortschritt beigetragen habe.

Eintreten statt Einsteigen

Für die Entwicklung des Giruno wurden bewährte Technologien auf Basis des Erfolgsprodukts FLIRT mit den betrieblichen Anforderungen des neuen Gotthard-Basistunnels kombiniert. Stufenfreies Eintreten sowohl von Bahnsteigen mit 55 cm als auch mit 76 cm Höhe, die Berücksichtigung der speziellen Anforderungen im Gotthard–Basistunnel hinsichtlich Druckschutz und Klimatisierung sowie die fortschrittliche thermische und akustische Isolation setzen einen neuen Standard für Bahnreisen im Fernverkehr.

Der Giruno ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht für Fahrgäste das Einsteigen zum Eintreten. Im Innenraum erwartet Passagiere ein geräumiges und hell gestaltetes Interieur mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Damit auch auf langen Tunnelstrecken keine Langeweile aufkommt, fährt der Giruno mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker , Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge 405 Fahrgästen Sitzplätze, davon sind 117 in der 1. Klasse und 288 in der 2. Klasse. Multifunktionsabteile- und ein Fahrradabteil ergänzen das Platzangebot sinnvoll.

Der Giruno wird nach TSI-Highspeed zertifiziert und wird alle Anforderungen an die Kollisionssicherheit nach DIN EN15227 erfüllen. Vor der Inbetriebnahme wird der Hochgeschwindigkeitszug im Klima-Wind-Kanal in Wien getestet. Die maximale Geschwindigkeit beträgt, wie der Name verspricht, 250 km/h. Die erforderliche Leistung wird über vier motorisierte Drehgestelle auf die Schiene gebracht, wobei beide Achsen der Motordrehgestelle angetrieben sind. Die maximale Leistung am Rad beträgt 6000 kW. Auf dem Dach sind vier Stromabnehmer montiert. Die Züge können bei Bedarf in Doppeltraktion geführt werden. Der Giruno wird neben der Schweiz auch für Deutschland, Österreich und Italien die Zulassung erhalten.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:18.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

Bahninfrastruktur: Chinesische Hersteller auf dem Vormarsch

Konzerne aus China mit immer größere Bedeutung auch im Bereich Bahninfrastruktur

Die aktuelle Studie Worldwide Manufacturers of Rail Infrastructure der SCI Verkehr GmbH zeigt, dass Siemens zwar den Markt für Produkte der Bahninfrastruktur immer noch anführt und Voestalpine ebenfalls ihre führende Position behaupten kann, die chinesischen Hersteller von Bahninfrastrukturprodukten aber deutlich aufholen. Dies geht einher mit tiefgreifenden Veränderungen im internationalen Stahlmarkt und einer immer weiter voranschreitenden Digitalisierung auch im Bahninfrastrukturbereich. Die Studie analysiert den produktbezogenen Umsatz, die Unternehmensentwicklung und die Gewinne der 55 wichtigsten Hersteller von Infrastrukturprodukten, aufgeteilt in die Bereiche Fahrweg, Elektrifizierung und Leit- und Sicherungstechnik.

Während Siemens als einziger Hersteller mit mehr als einer Milliarde Euro produktbezogenem Umsatz gefolgt von der Voestalpine Gruppe weiterhin ganz oben in der Top 10 Liste der Infrastrukturhersteller steht, haben im Verlauf der letzten Jahre drei chinesische Unternehmen aufgeschlossen. Sowohl die China Railway Construction Corporation Ltd. (CRCC) als auch die China Railway Group Ltd. (China Railway, CRECG) sind in den Bereichen Fahrweg und Elektrifizierung aktiv. Die China Railway Signalling & Communication Corp. (CRSC) ist für große Teile des chinesischen Eisenbahnnetzes der alleinige Lieferant für Produkte im Bereich Leit- und Sicherungstechnik. Da diese drei Hersteller den größten Teil des chinesischen Infrastrukturmarktes unter sich aufteilen, konnten sie enorm vom Wachstum des chinesischen Bahnmarktes der letzten Jahre profitieren. Außerdem waren sie in der Lage, neue Technologien selbst zu entwickeln, oder Firmen mit entsprechenden Fähigkeiten zu integrieren.



Der Markt für Schienen ist nach dem für Schwellen der größte im Bereich Bahninfrastrukturprodukte. Dieser wird von den weltweit aktiven Stahlkonzernen bestimmt. Mit Evraz und ArcelorMittal sind zwei Stahlproduzenten unter den Top-10 Produzenten in der von SCI Verkehr veröffentlichten Studie. Diese Konstellation wird sich in den kommenden Jahren allerdings deutlich verändern: durch die Zusammenlegung der Boashan Gruppe und Wuhan Steel zur Boawu Gruppe entsteht nach eigenen Angaben der zweitgrößte Stahlkonzern der Welt, der einen dementsprechenden Umsatz im Bereich der Schienenproduktion aufweisen wird. Hohe Überkapazitäten im chinesischen Stahlmarkt und rückläufige Absatzzahlen nötigen die Produzenten allerdings auch zu tiefgreifenden Reaktionen. So gab die Boawu Gruppe bekannt, in den kommenden Jahren mehr als 15% ihrer Kapazitäten abzubauen. Inwieweit die Schienenproduktion davon betroffen sein wird, hängt stark vom Abruf durch Neu- und Ausbauprojekte in China ab.

Die Digitalisierung wirkt als Treiber auch auf den Bahninfrastrukturmarkt. Vernetzte Systeme in der Leit- und Sicherungstechnik und mobile Systeme zur Kommunikation gehören aktuell bereits zur Grundlage moderner Infrastrukturausstattung. Weiterhin sind Systeme zur Überwachung der Infrastruktur immer weiter auf dem Vormarsch. Den hohen Anforderungen durch wachsende Streckenbelastungen, erhöhte Sicherheitsanforderungen und den weiter steigenden Kostendruck mit Hilfe digitaler Systeme zu begegnen, wird in den kommenden Jahren der Innovationstreiber Nummer eins bleiben. So arbeiten Betreiber zum Beispiel daran, die Digitalisierung auch auf die Betriebsfunktionen des Netzes zu übertragen und Trassenvergaben auf Basis vernetzter Systeme zu automatisieren.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:17.05.2017 - Uhrzeit: 08:40

PKP IC-Pendolino immer noch bei Testfahrten auf der NBS

Der PKP Intercity 370 001-2 ist unverändert in Deutschland auf der NBS zwischen Hannover und Göttingen auf Testfahrten unterwegs. Die Bilder zeigen den Zug bei der Ankunft aus Hannover in Göttingen. Nach wenigen Augenblicken geht es schon wieder zurück nach Hannover...







Quelle:/Fotos: Markus Pfetzing

Datum:16.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

Ein weiterer CityJet auf dem Weg zur 25 kV-Messung

Die Auslieferung der Baureihe 4744 zur ÖBB läuft derzeit auf Hochtouren. Auf dem Weg zur 25 kV-Messung, welche im Systemwechselbahnhof Ebenfurth durchgeführt wird, konnte am 11.5.2017 der brandneue 4744.038 kurz vor Gramatneusiedl fotografiert werden.



Herbert Pschill

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

transport logistic in München


186 268 auf der Messe Transport und Logistik in München Aufgenommen am 12. Mai 2017. Weitere Infos zur Messe transport logistic u.a. mit einer Liste aller dort ausgestellten Originalfahrzeuge bekommen sie im aktuellen Lok-Vogel.

Quelle:/Fotos: Helmuth van Lier

Datum:11.05.2017 - Uhrzeit: 09:05

Bombardier liefert weitere 33 TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen für Israel Railways

- Fünfter Auftrag wird die von Israel Railways betriebene Bombardier-Doppelstockwagen-Flotte auf 462 Fahrzeuge erweitern

- Mehr Komfort, erhöhte Kapazität und eine höhere Taktung für den öffentlichen Schienenverkehr in Israel

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab heute bekannt, dass er einen Vertrag zur Lieferung weiterer 33 BOMBARDIER TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen an Israel Railways (ISR) abgeschlossen hat. Dieser Abruf ist Teil eines Rahmenvertrages, der im Oktober 2010 unterzeichnet wurde, und hat einen Wert von rund 56 Millionen Euro ($61 Millionen US). Die Lieferung der neuen Wagen soll laut Zeitplan im Februar 2019 abgeschlossen sein.

Dr. Amir Itskovich, Leiter des Projektportfolios & stellvertretender Leiter Konstruktion und Entwicklung Schienenfahrzeuge, Israel Railways, sagte: Israel Railways sieht sich mit einer nachhaltigen Steigerung des Fahrgastaufkommens und wachsender Kapazitätsnachfrage konfrontiert. Wir sind froh, weitere bewährte und zuverlässige Fahrzeuge von Bombardier zu erhalten, um das Angebot für unsere Fahrgäste weiter zu erhöhen. Wir freuen uns darauf, von Bombardiers traditionell pünktlichen Lieferungen in vereinbarter Qualität zu profitieren.

Yossi Daskal, Chief Country Representative Israel, Bombardier Transportation, meinte: „Wir freuen uns, dass wir einen weiteren starken Vertrauensbeweis von unseren Partnern bei ISR erhalten haben, und wir sind stolz darauf, eine so wichtige Rolle bei der laufenden Modernisierung und Elektrifizierung des Schienennetzes in Israel einnehmen zu dürfen. Gemeinsam mit ISR werden wir von der gleich starken Vision getrieben, das Umfeld des Ecosystems neu zu gestalten und den Anforderungen des stetig wachsenden öffentlichen Verkehrs gerecht zu werden.

Die neuen Wagen sind eine verbesserte Version der zurzeit von ISR eingesetzten Wagen und werden ein noch besseres Reiseerlebnis bieten. Sie werden auf beiden Ebenen mit Teppichböden, einem hochmodernen Fahrgastinformationssystem, einer leistungsstarken Klimaanlage, Drehgestellen mit Sekundärluftfederung und einem Sicherheitssystem, das die Abfahrt nur bei vollständig geschlossenen Türen erlaubt. Die achtteiligen Züge, die jeweils von einer neuen, im Jahr 2015 bestellten BOMBARDIER TRAXX AC-Elektrolokomotive gezogen werden, bieten Sitzplätze für 1000 Fahrgäste.

Die beliebten Züge, die auf einem bewährten Plattform-Konzept beruhen, sind in Europa im Einsatz, erfüllen alle aktuellen Sicherheits-, Komfort- und Effizienzstandards und werden für große Fortschritte bei der Verringerung der Verkehrsbelastung in Israel sorgen.

Als Anbieter von Komplettlösungen betreibt Bombardier Transportation ein Servicedepot in Haifa, wo derzeit die vorhandenen 293 Doppelstockwagen für eine Geschwindigkeit von 160 km/h und für Elektrotraktion aufgerüstet werden. Diesen Monat hat Bombardier damit begonnen, lokale Mitarbeiter für die Endmontage der kürzlich gelieferten acht Züge, die im März 2016 aus dem Rahmenvertag bestellt wurden, in einem Fertigungswerk von ISR in Be'er Sheva zu qualifizieren.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:10.05.2017 - Uhrzeit: 08:10

Bombardier präsentiert neue Lokomotivplattform auf der Transport Logistic 2017

- Die innovative TRAXX-Lokomotivplattform bringt Betreibern überall in Europa mehr Effizienz und Flexibilität

- Die gesamte Lokomotivplattform ist jetzt mit zusätzlichem Dieselmotor verfügbar

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat heute seine neue Produktplattform für den Lokomotivsektor auf der Messe Transport Logistic in München präsentiert. Neben der mit Wechselstrom betriebenen AC3-Lokomotive BOMBARDIER TRAXX wurde die aktuelle Produktplattform mit der Einführung der neuen BOMBARDIER TRAXX MS3- (Mehrsystem) und DC3- (Gleichstrom) Lokomotiven vervollständigt. Die MS3 kann unter den vier in Europa üblichen Netzspannungen eingesetzt werden, während die DC3-Version auf Gleichstromstrecken, wie z. B. in Italien und Polen, Verwendung findet. Mit der neuen Lokomotivplattform verfügt Bombardier nun über das modernste und umfassendste Sortiment an Elektrolokomotiven auf dem Schienenverkehrsmarkt.

Michael Fohrer, Deutschlandchef und Präsident von Locomotives and Light Rail Vehicles, Bombardier Transportation, sagt dazu: „Unsere neue Lokomotivplattform bietet Betreibern passende Lösungen für sämtliche Elektrifizierungssysteme. Die Vorteile zeigen sich vor allem in den Bereichen Zugkraft, ökonomischer und ökologischer Betrieb und maßgeschneiderte Leistungsvarianten. Dank unserer neuen Plattform können Betreiber überall in Europa von der Last Mile-Funktion profitieren, die es ermöglicht, nicht-elektrifizierte Gleisabschnitte an Häfen und Grenzen zu überbrücken und Stromausfälle auszugleichen.

Verglichen mit ähnlichen Lokomotiven in ihrer Klasse können die neuen Lokomotiven einen Waggon mehr ziehen und haben zudem einen um 1,9 % höheren Wirkungsgrad. Das bedeutet, dass Betreiber über die 30-jährige Betriebsdauer der Lokomotive um die 170.000 Euro sparen können. Die Funktion „Ecomode ermöglicht es Fahrern zudem, einzelne Traktionsmotoren, die gerade nicht genutzt werden, abzuschalten. Dadurch wird der Gesamtenergieverbrauch um weitere fünf Prozent gesenkt. Dank des Prinzips der modularen Wartung gestaltet sich diese einfacher und weniger zeitraubend, wodurch wartungsbedingte Ausfallzeiten verkürzt werden.

Die neuen Lokomotiven basieren auf der erfolgreichen, seit 15 Jahren bestehenden TRAXX-Plattform, die derzeit mit rund 1750 Exemplaren in Europa vertreten ist. Besonders die Funktionen der MS3- und DC3-Lokomotiven sind von der TRAXX AC3-Lokomotive, von der bis heute über 280 verkauft wurden, abgeleitet.

Besuchen Sie Bombardier auf der „Transport Logistic 2017 vom 9. bis 12. Mai, an Stand FGL 703/1 auf dem Außengelände der Messe München.


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:05.05.2017 - Uhrzeit: 09:03

Polnischer Pendolino auf Testfahrt in Deutschland

Schon seit längerer Zeit weilt der polnische Pendolino 2370 001/007 (ED250-001) zu Zulassungsfahrten in Deutschland. Seit 7. April ist er auf der Neubaustrecke zwischen Hannover und Göttingen unterwegs. Am 3. Mai 2017 konnte der Zug bei einem Stopp in Göttingen fotografiert werden.






Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:04.05.2017 - Uhrzeit: 08:33

DB Regio AG und Alstom unterzeichnen Vertrag über die Lieferung von 25 Coradia Continental Fahrzeuge

Einsatz im Saarland und Rheinland-Pfalz

Investition in der Größenordnung von 150 Millionen Euro ? Einsatz ab Dezember 2019 im Elektronetz Saar RB Los 1 im Auftrag der Aufgabenträger im Saarland und in Rheinland-Pfalz

Alstom und die DB Regio AG haben einen neuen Vertrag über 25 Coradia Continental Elektrotriebzüge für den Einsatz im Saarland und Rheinland-Pfalz unterzeichnet. Insgesamt investieren die drei Aufgabenträger und DB Regio rund 150 Millionen Euro in die Beschaffung der 25 Neufahrzeuge. Die Züge werden in Salzgitter gefertigt.

Auslöser dieses Auftrags ist der von der DB Regio AG gewonnene Verkehrs-vertrag zum Betrieb des Elektro-Netz Saar RB Los 1 ab Dezember 2019 auf der Strecke Schweich - Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern (Linien RB 70 und RB 71) sowie, ab Dezember 2020, auf der dann neuen Regionalbahnlinie Trier Hafenstraße – Konz – Saarburg. Auftraggeber dieser Verkehre sind das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Saarland sowie die rheinland-pfälzischen Zweckverbände SPNV Nord und Süd mit Sitz in Koblenz und Kaiserslautern.

Die 25 vierteiligen Coradia Continental Züge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sind mit bis zu 200 Sitzen ausgestattet. Die Züge zeichnen sich durch hervorragende Beschleunigungseigenschaften aus und fahren, nach Herstellerangaben, besonders sanft und leise.

Der Coradia Continental erfüllt die neuesten europäischen Normen in punkto Brandschutz, Barrierefreiheit und Emissionswerte. Seitens der Aufgabenträger wurde bei den Fahrzeugvorgaben in der Ausschreibung besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Mehrzweckbereiche bieten genügend Platz für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Antriebsausrüstung befindet sich auf dem Dach, sodass der Zuginnenraum geräumiger ausfällt. Einstieg auf Bahnsteighöhe, Schiebetritte und durchgängige Niederflurigkeit sorgen für barrierefreies Reisen. Die Fahrzeuge sind gemäß den vertraglichen Vereinbarungen mit Verstärkern für bessere mobile Kommunikation sowie mit Steckdosen, Videokameras und einem Echtzeit-Fahrgastinformationssystem ausgerüstet, das aktuelle Zuganschlussdaten anzeigt.




Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn / Alstom

Datum:04.05.2017 - Uhrzeit: 08:33

GySEV erweitert Vectron-Flotte

Die Ausschreibung der Raaberbahn AG für den Kauf von Lokomotiven hat die Firma Siemens gewonnen. Im Sinne der zwischen den beiden Unternehmen abgeschlossenen Rahmenvereinbarung kann die Raaberbahn neun Vectron Lokomotiven von Siemens bestellen, von denen das erste Fahrzeug bereits diesen Sommer in Betrieb genommen werden könnte. Da die Loks die Anforderungen des grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehrs erfüllen, können sie neben dem Personenverkehr in Ungarn auch im internationalen Güterverkehr eingesetzt werden.

Die Raaberbahn AG gab im Juli letzten Jahres bekannt, dass sie nach erfolgreichen Vorbereitungsarbeiten einen Kreditvertrag über die Gewährung eines Kreditrahmens von 40 Mio. EUR mit der Europäischen Investitionsbank unterschrieben hat , der die Finanzierung der Lokbeschaffung sicherstellte. Das Vergabeverfahren für die Anschaffung von Lokomotiven hat Siemens gewonnen, so kann die Firma 9 Elektroloks des Typs Vectron der Eisenbahngesellschaft liefern.

Die Basisbestellung beinhaltet 2 St. Diesel Power Modules, d.h. Vectron AC Zweistromlokomotiven mit Diesel-Hilfsantrieb und 3 St. Vectron MS Dreistromlokomotiven. Weitere 4 St. Vectron AC Zweistromfahrzeuge können im Rahmen des Vertrags als Option abgerufen werden. Die Lokomotiven werden dem Verkehr stufenweise übergeben, die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich schon diesen Sommer ankommen, die anderen im Herbst.

Der Vectron besitzt eine Verkehrszulassung in zahlreichen europäischen Ländern und ist mit einer Onboardanlage ETCS L2 ausgestattet, so werden die neuen Lokomotiven in erster Linie in dem internationalen Güterverkehr auf dem Gebiet von Ungarn und Österreich von den Tochtergesellschaften von GYSEV: von GYSEV CARGO und Raaberbahn Cargo GmbH eingesetzt . Neben der derzeitigen Drehscheibefunktion zwischen Ost und West ist das Ziel eine immer größere Rolle in der Güterbeförderung entlang der Nord-Süd Achse Europas.

Daneben werden die neuen Triebfahrzeuge auch im ungarischen InterCity-Verkehr verwendet : Reisende in Ungarn werden sie voraussichtlich an der Spitze von IC-Zügen zwischen Sopron-Budapest beziehungsweise Szombathely-Budapest antreffen können.

„Zur weiteren dynamischen Entwicklung unserer Eisenbahngesellschaft war die Beschaffung von neuen Triebfahrzeugen unerlässlich. Die Sicherstellung der notwendigen Finanzmittel erforderte eine ernsthafte Vorbereitung von uns, aber der Kreditvertrag der EIB sicherte uns diesen Betrag zu besonders günstigen Konditionen. Als wichtiger Aspekt bei der Auftragsvergabe galt, dass diese Fahrzeuge über behördliche Genehmigungen für den Eisenbahnbetrieb verfügen, welche nicht nur in Ungarn gültig sind, sondern auch in Österreich, Deutschland , und in anderen mitteleuropäischen Ländern und auch für den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr geeignet sind” – sagte Szilárd Kövesdi, Generaldirektor der Raaberbahn AG.

„Es ist eine große Ehre für uns, dass wir am Vergabeverfahren der Lokbeschaffung der Raaberbahn AG zusammen mit der Siemens AG mit Erfolg teilgenommen haben und wir somit fünf, ggf. neun Vectron Lokomotiven dem Unternehmen liefern dürfen. Damit können wir die Modernisierung des Eisenbahnverkehrs in Ungarn unterstützen. Der Vectron hat wieder einmal gezeigt, dass er dank seiner Hochleistungsfähigkeit einer der besten Loktypen Europas ist“ – teilte d r. László Ludvig, Leiter der Division Mobility von Siemens Zrt. mit.




Quelle:/Fotos: GySEV

Datum:03.05.2017 - Uhrzeit: 09:33

BLS entscheidet sich für 58 neue Züge von Stadler Rail

Die BLS AG hat sich nach einem umfangreichen Beschaffungsverfahren für 58 neue Züge des Herstellers Stadler Rail entschieden. Die Züge des Typs Flirt der neusten Generation sollen im Regional- und S-Bahn-Verkehr bis ins Jahr 2026 schrittweise drei ältere Fahrzeugtypen ersetzen. Das Angebot von Stadler Rail überzeugte sowohl wirtschaftlich wie auch in zahlreichen Kriterien wie Betrieb, sparsamem Energiebedarf oder Komfort für die Fahrgäste. Die Beschaffungskosten belaufen sich auf insgesamt rund 650 Millionen Franken.

Es handelt sich um die grösste Fahrzeugbeschaffung in der Geschichte der BLS. Im Rahmen des umfangreichen Ausschreibungsverfahrens beschafft sie 58 sechsteilige, einstöckige Triebzüge – 30 für den RegioExpress-Verkehr und 28 für die S-Bahn Bern. Am Schluss hatten die Hersteller Stadler Rail und Bombardier konkrete Angebote eingereicht, die einer aufwändigen Evaluation unterzogen wurden. Bernard Guillelmon würdigt das grosse Engagement beider Hersteller: «Wir hatten zwei hochstehende Wettbewerbsofferten auf dem Tisch», sagt der BLS-CEO. «Nach minutiöser Prüfung aller Kriterien überzeugte das Angebot von Stadler Rail. Es erfüllt sowohl preislich wie auch bezüglich Qualität, Komfort für unsere Fahrgäste sowie den effizienten Betrieb die Kriterien am besten.» Besonders erfreulich ist, dass die Beschaffungskosten mit insgesamt 650 Millionen Franken deutlich unter den beim Start des Verfahrens geschätzten Kosten liegen.

Leicht, energieschonend und innovativ

Mit den 105 Meter langen, sechsteiligen Zügen des Typs Flirt neuster Generation erhält die BLS ein hochmodernes, preiswertes Qualitätsprodukt. Die leicht zugänglichen Fahrzeuge bestechen durch die gewichtsoptimierte Bauweise, eine hohe Energieeffizienz und ein innovatives Antriebssystem. Das wirkt sich positiv auf die Betriebskosten aus. Weitere Merkmale sind grosszügige Einstiegsbereiche mit Stehplatzzonen, grosse Fenster, ein angenehmes Interieur mit bequemen Sitzen, grosszügige Ablageflächen, Steckdosen in der 1. und 2. Klasse, guter Handyempfang sowie eine Verpflegungszone (RegioExpress-Züge).

Die Kriterien für die Ausstattung und Ausgestaltung der neuen Züge hatte die BLS in enger Zusammenarbeit – zum Beispiel mit Sitztests – mit der Kundenorganisation Pro Bahn erarbeitet. Die Bedürfnisse der Fahrgäste will die BLS bei der nun folgenden Detailplanung für die neuen Züge weiter berücksichtigen. Sie bezieht die Kundenvertretungen deshalb wiederum eng mit ein. «Es ist uns wichtig, dass sich die BLS-Kunden auf die modernen Züge freuen können und sich darin wohlfühlen werden», betont Bernard Guillelmon.

Einsatz ab 2021 in der S-Bahn Bern und als RegioExpress geplant

Die neuen Fahrzeuge sollen nach einer intensiven Testphase ab 2021 bis 2026 schrittweise in Betrieb gehen. Sie ersetzen 43 ältere Züge der Typen Einheitswagen EW III, RBDe565 und RBDe 566II. Die RE-Triebzüge werden auf der Linie La Chaux-de-Fonds–Bern–Spiez–Domodossola/Zweisimmen und weiteren RE-Linien der BLS eingesetzt, die S-Bahn-Züge auf verschiedenen Linien der S-Bahn Bern. Überdies benötigt die BLS einen Teil der neuen Züge für das ausgebaute Angebot der zweiten Teilergänzung der S-Bahn Bern.

Der Zuschlag wurde den Anbietern mit Schreiben vom 1. Mai 2017 mitgeteilt und heute auf der elektronischen Plattform von Bund, Kantonen und Gemeinden im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens (SIMAP) publiziert. Er unterliegt einer Beschwerdefrist von 20 Tagen. Die finale Auftragsvergabe steht unter Vorbehalt der notwendigen Mittelzusagen durch den BLS-Verwaltungsrat, Bund und Kantone. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, wird die BLS das neue Fahrzeug voraussichtlich im Herbst detaillierter vorstellen können.

Quelle:/Fotos: BLS AG
Zum Seitenanfang
   FAQs | Versandkosten | AGB | Widerrufsformular | Disclaimer | Buchhandel | Impressum | Kontakt |   
© 2000-2017 elektrolok.de/xyania internet verlag optimiert für 1024 x 768 Pixel