Der ABeh 160 001-1 "FINK" für die Zentralbahn ist auf die Schienenwelt gekommen. In Kürze wird dieser Zug für die Inbetriebnahme in Meiringen erwartet. Ab Juni 2012 soll der Zug dann erstmals Fahrgäste transportieren. Der Zug ist 54,4 m lang und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h. An den restlichen ABeh 160 (3teiliger Fink ) wird unterdessen noch kräftig gearbeitet, ebenso an den 7teiligen ABReh 150 "ADLER", deren ersten Zug man ebenfalls im Juni 2012 erwartet. Das Bild zeigt den ABeh 160 001-1 beim RollOut im Stadlerrail Werk in Bussnang (CH).
Quelle:/Fotos: Ludwig Reyer
Datum:21.02.2012 - Uhrzeit: 08:56
RABe 511 im Einsatz
Die neuen Regionalverkehr Doppelstocktriebzüge RABe 511 aus dem Hause Stadlerrail verkehren seit letzter Woche in Einfach- und Doppeltraktion auf der S 12 Winterthur Seen-Zürich HB-Brugg. Sie sind 150 m lang und haben eine Kurzzeitleistung von 6000kW = 8440 PS / Dauerleistung 4000kW = 5440 PS sowie eine Anfahrleistung von 400kN. Die Anfahrgeschwindigkeit beträgt Dank 8 Fahrmotoren (je 4 Motoren unter beiden Steuerwagen) nur 1,1m/sek.
Quelle:/Fotos: Ludwig Reyer
Datum:20.02.2012 - Uhrzeit: 09:20
Stadler: Erste Resultate zur Ursache der Entgleisung in Norwegen
Am 17. Februar 2012 hat die norwegische Havariekommission eine Vorabstellungnahme zur Entgleisung eines Testzuges vom vergangenen Mittwoch veröffentlicht. Sie hat festgestellt, dass der Zug mit 135 km/h unterwegs war, als die Bremsen aktiviert wurden. Seit Mittwoch untersucht die norwegische Havariekommission die Ursache, die am Mittwochmorgen südlich von Oslo zum Engleisen des Stadler FLIRT Nummer 5 (74005) für die norwegischen Staatsbahnen (NSB) geführt hat. Der Zug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer geplanten Testfahrt. Gemäss der Kommission habe die Untersuchung der Unfallstelle, die Auswertung des TELOC-Fahrtenschreibers und des Kamerasystems ergeben, dass sich der Unfall in einem Abschnitt mit relativ scharfen Kurven ereignete, wo die Geschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt ist. Der Zug war mit 135 km/h unterwegs, als die Bremsen aktiviert wurden und nach ca. 340 m zum vollständigen Stillstand kam. Der Zug entgleiste rund 50 bis 60 m, nachdem die Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h auf 70 km/h wechselt. Diese Geschwindigkeitsreduktion wird indes per Warnschild 1200 m davor angezeigt. Die Gründe für die hohe Geschwindigkeit sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Havariekommission setzt ihre Untersuchungen fort (siehe auch http://www.aibn.no/Jernbane/Rapporter/12-125). An Bord des Zuges waren zum Unglückszeitpunkt fünf Personen, darunter drei norwegische NSB-Mitarbeiter, ein polnischer Stadler-Mitarbeiter und ein finnischer Mitarbeiter einer Zulieferfirma. Alle fünf Personen konnten mittlerweile aus dem Spital entlassen werden. Darüber ist Stadler Rail sehr erleichtert. Sie dankt allen Beteiligten, namentlich den norwegischen Behörden, den NSB und der Havariekommission für die rasche und professionelle Hilfe. Stadler Rail hofft, dass mit den weiteren Untersuchungen bald Klarheit über die endgültige Unfallursache bestehen wird. Stadler hat mit den NSB im September 2008 den Vertrag über die Lieferung von 50 FLIRT unterschrieben. Zehn Fahrzeuge wurden ausgeliefert, die sich im geplanten Testbetrieb befinden und bis anhin 140'000 km absolviert haben.
Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group
Datum:17.02.2012 - Uhrzeit: 08:58
Desiro RUS wird verladen
DB Schenker übernimmt die Aufgabe für die Verladung der Triebwagen ab dem Rheinhafen in Krefeld bis nach St. Petersburg. Die Bilder zeigen die Verladung mehrerer Einheiten am 16. Februar 2012.
Quelle:/Fotos: Bernd Piplack
Datum:16.02.2012 - Uhrzeit: 09:00
FLIRT bei Testfahrt in Norwegen entgleist
Am 15. Februar 2012 entgleiste der funfteilige NSB-FLIRT 74-05 auf einer Testfahrt zwischen Nykirke und Holmestrand Vestfold in einem Felseinschnitt. Die Ursache der Entgleisung ist bislang nicht bekannt. Durch den engen Felseinschnitt wurden die Wagenkästen des Zuges erheblich beschädigt, ein Wagen stürzte um. Die fünf Insassen wurden verletzt, einer davon schwer. Weitere Testeinsätze mit den Zügen wurden vorerst auf Eis gelegt, bis die genaue Unfallursache feststeht.
Ergänzende Mail von Stadler: Erste Resultate zur Ursache der FLIRT-Entgleisung in Norwegen heute erwartet Stadler Rail ist über die Entgleisung des FLIRT’s Nummer 5 in Norwegen sehr betroffen. Die Ursache der Entgleisung wird zurzeit von der norwegischen Havariekommission untersucht. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich heute erwartet. Stadler Rail wartet diese offiziellen Ergebnisse ab, um weiter zur Situation Stellung zu nehmen. Gestern ist um ca. 10.30 Uhr auf der Strecke Vestfoldbahn (Verbindung Drammen – Skien) der Stadler FLIRT Nummer 5 (74005) für die norwegischen Staatsbahnen (NSB) entgleist. Dieser Zug befand sich auf einer geplanten Testfahrt. An Bord waren fünf Personen, davon ein polnischer Stadler Mitarbeiter, die alle verletzt wurden. Letzterer konnte das Spital bereits verlassen. Die Ursachen für das Unglück sind zurzeit noch unklar. Stadler Rail bedauert diesen Unfall ausserordentlich und hofft, dass die vier Personen, die noch in Spitalpflege sind, das Krankenhaus bald verlassen können. Ausserdem hofft Stadler, dass die norwegische Havariekommission die Ursache für den Unfall bald geklärt haben wird. Stadler Mitarbeiter sind vor Ort und geben den Behörden und Verantwortlichen technischen Support. Das TELOC-Gerät, das die Fahrtdaten aufzeichnet, wurde von der Havariekommission ausgebaut, die es gegenwärtig auswertet. Dabei werden Aspekte zur Strecke, zum Fahrzeug und allfälliges menschliches Versagen untersucht. Die Havariekommission ist für die Präsentation der Ergebnisse verantwortlich. Es wird erwartet, dass sie voraussichtlich heute erste Ergebnisse der Analyse präsentieren wird. Stadler Rail hat mit der NSB im September 2008 den Vertrag über die Lieferung von 50 FLIRT unterschrieben. Zehn Fahrzeuge wurden ausgeliefert, die sich im geplanten Testbetrieb befinden und bis anhin 140'000 km absolviert haben.
Quelle:/Fotos: Diverse
Datum:16.02.2012 - Uhrzeit: 08:24
Stadler: Der erste neue Zentralbahn-Zug ist da
Am 15. Februar 2012 fand in Bussnang TG bei Stadler Rail der Roll-out des ersten von zehn neuen Zügen der Zentralbahn statt. Dieser neue Zug überzeugt mit seiner Leichtigkeit, seiner Dynamik und seinem Komfort. Und: Er ist leise. Der gesamte Auftrag umfasst ein Volumen von rund 140 Millionen Franken – damit handelt es sich um den grössten Auftrag für Zahnradfahrzeuge, den es weltweit je gegeben hat. Stadler Rail und die Zentralbahn präsentierten am 15. Februar 2012 in Bussnang TG einen weiteren Meilenstein der jungen Bahnunternehmung: Der Roll-out des ersten neuen 3-teiligen Zuges. Dynamisch, elegant und gleichzeitig sportlich kommt er daher. Oder wie die Zentralbahn ihn nennt: eine flinke, innovative Niederflur-Komposition – kurz FINK. Auch das Interieur überzeugt: Die Panoramafenster garantieren Weitblick, die bequemen Sitze versprechen Gemütlichkeit, und die Niederflureinstiege ermöglichen ein ebenerdiges Einsteigen. «Wir freuen uns sehr, diesen neuen Zug endlich der Öffentlichkeit zu präsentieren und schon bald auch unseren Fahrgästen zu übergeben», freut sich Renato Fasciati, Geschäftsführer der Zentralbahn. Diese Züge bieten aber nicht nur Vorteile für die Fahrgäste. «Faszinierend, wie leise diese neuen Züge sein werden – da sind sicher auch unsere Anwohnerinnen und Anwohner erleichtert», meint Fasciati weiter.
Auch Meilenstein für Stadler Rail Nicht nur für die Zentralbahn, auch für Stadler Rail ist dieser Auftrag ein Meilenstein. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group, freut sich: «Ich bin stolz auf diesen modernen Zug, mit dem wir erneut unsere Kompetenz als weltweit führender Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen unter Beweis stellen. Wir setzen mit der Zentralbahn-Flotte neue Massstäbe.» Das Zahnradbahngeschäft gehört zum Segment der massgeschneiderten Fahrzeuge, sogenannt Tailormade, das zu den Kernkompetenzen von Stadler Rail zählt. Dieses Geschäft stand am Anfang des Erfolgs der Firma und ist heute noch von grosser Bedeutung. Spuhler betont: «Wir wollen Weltmarktführer bei den Zahnradbahnen bleiben. Unser neues Konzept für die Zentralbahnfahrzeuge trägt dazu bei.» Die neuen Züge zeichnen sich aus durch eine Trennung von Zahnrad- und Nichtzahnradantrieb, einen kompletten Aluminium-Leichtbau mit Panoramafenstern sowie ein höhenverstellbares Zahnrad.
Ein cleverer Zug Der neue Zug und auch die gesamte Beschaffung überzeugen durch Cleverness. Der äusserst flexible Einsatz des neuen Fahrzeuges, das Abdecken der Pendler- und Freizeitbedürfnisse der Fahrgäste, der bewusste Einsatz von Niederflurbereichen, das Infotainment- und Reservationssystem, das Bistro in den 7-teiligen Zügen, die Panoramafenster, die Gepäckverstauräume, die geringen Lärmemissionen, das höhenverstellbare Zahnrad etc. sind das Resultat einer durchdachten oder eben cleveren Projektplanung und -umsetzung sowohl von der Zentralbahn wie auch von Stadler Rail.
Erst der Anfang einer neuen Zugs-Ära Dieser erste Zug steht am Anfang der Auslieferung von zehn neuen Fahrzeugen. Sechs sind 3-teilige Züge, welche einerseits als Verstärkung von Luzern nach Interlaken Ost und andererseits im S-Bahn-Betrieb eingesetzt werden. Die eigentlich neuen Flaggschiffe der Zentralbahn sind vier neue 7-teilige Züge, welche als InterRegio Züge von Luzern nach Interlaken Ost fahren und so bis Ende 2013 die gesamte bisherige Brünig-Flotte ersetzen.
Ab Freitag auf dem Streckennetz der Zentralbahn zu sehen Der neue Zug wird in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 16./17. Februar 2012 auf den Schienen nach Interlaken gebracht. Danach beginnt die Phase der Test- und Schulungs-fahrten. Ungefähr Anfang Juni 2012 kommt das Fahrzeug in den fahrplanmässigen Betrieb und steht dann den Kundinnen und Kunden der Zentralbahn zur Verfügung. In einem Rhythmus von zwei Monaten kommen nun laufend neue Züge auf das Streckennetz der Zentralbahn. Der nächste Höhepunkt ist die Auslieferung eines langen 7-teiligen Zuges im Juni 2012. Dieser wird am 22. September 2012 mit einem Volksfest gebührend empfangen und gefeiert.
Quelle:/Fotos: Stadler Rail
Datum:16.02.2012 - Uhrzeit: 08:24
ZEFIRO für herausragendes Design ausgezeichnet
Bombardier Transportation ist für seinen neu entwickelten Hochgeschwindigkeitszug mit dem iF Product Design Award und dem Good Design Award ausgezeichnet worden. Der ZEFIRO wurde für Europa, Asien und Nordamerika entwickelt und vereint aerodynamische Effizienz mit markantem Design. Die ZEFIRO-Plattform bildet die Grundlage für die wirtschaftlichsten und umweltfreundlichsten Hochgeschwindigkeitszüge. Sie verbindet eine branchenweit führende Kapazität mit zukunftsweisendem Fahrgastkomfort und setzt bei der Reduzierung des Energieverbrauchs auf modernste Technologien und fortschrittliche Aerodynamik. Mithilfe dieser Technologien können praktisch sämtliche Hochgeschwindigkeitsanforderungen weltweit erfüllt werden. Die ZEFIRO-Plattform für Hochgeschwindigkeitszüge kann Geschwindigkeitsanforderungen von 250 bis 380 km/h (155 bis 235 mph) realisieren und lässt sich sehr flexibel einsetzen. ZEFIRO-Züge verringern die Reisezeiten zwischen Großstädten beträchtlich und tragen zur Steigerung des interregionalen Wirtschaftswachstums bei. Mit dem in Deutschland verliehenen iF Product Design Award werden die Qualität, die Verarbeitung, die Materialauswahl, der Innovationsgrad, die Umweltauswirkungen sowie Funktionalität, Sicherheit und Markenwert ausgezeichnet. Darüber hinaus hat Bombardier für sein Zugdesign zum dritten Mal in fünf Jahren auch den Good Design Award erhalten. Die Auszeichnung wird jährlich vom Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Design und dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies verliehen. „Diese international begehrten Preise bestätigen den innovativen Ansatz der ZEFIRO-Züge im Hochgeschwindigkeitsverkehr“, so Michael Sohn, Teamleiter Industrial Design des ZEFIRO-Projekts bei Bombardier Transportation. „Der ZEFIRO ist einer der schnellsten in Serie gefertigten Züge weltweit. Das Design wurde auf Basis der umfassenden Erfahrungen von Bombardier in der Aerodynamikforschung bei Zügen entwickelt und trägt zur herausragenden Energieeffizienz des ZEFIRO bei. Die Gestaltung mit Fenstern, Lampen, Trennlinien und Grafiken gibt den Zügen ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Gleichzeitig setzen wir im Schienenverkehr neue Standards für einen nachhaltigen Transport und Fahrgastkomfort.“ Das aerodynamische Design der ZEFIRO-Züge sorgt für optimale Werte in Sachen Seitenwindstabilität, Luftwiderstand und Druckimpulse. Bombardier Transportation ist das erste Unternehmen in Europa, das bei Hochgeschwindigkeitszügen für Trieb- und Laufwagen Aluminium-Wagenkästen entwickelt und verwendet. Diese führen zu einer Gewichtsverringerung und einem niedrigeren Schienenverschleiß und gewährleistet die konsequente Einhaltung der strengen Sicherheitsanforderungen. Das Bombardier Centre of Excellence für Aluminium-Wagenkästen im englischen Derby war an der Entwicklung dieser Technologie beteiligt. Zu weiteren innovativen Entwicklungen zählen das BOMBARDIER EBI Drive 50-Fahrerassistenzsystem sowie das Klimatisierungssystem ThermoEfficient. Zusammen mit anderen Energiesparmaßnahmen machen sie den ZEFIRO zu dem Hochgeschwindigkeitszug mit dem niedrigsten Energieverbrauch pro Sitzplatz. Die gesamte Kompetenz und Erfahrung des Unternehmens aus der Produktion von über 850 Hochgeschwindigkeitszügen in den letzten 20 Jahren wurden in die Entwicklung dieses Fahrzeugs gesteckt.
Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation
Datum:15.02.2012 - Uhrzeit: 09:17
Erster von 16 Doppelstocktriebzügen KISS für die ODEG im Testbetrieb
Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH, ein Tochterunternehmen der Schweizer Stadler Rail Group, produziert derzeit für die BeNEX GmbH und die NETINERA Deutschland GmbH 16 elektrische Doppelstocktriebzüge vom Typ KISS. Die Triebwagen werden ab Fahrplanwechsel 2012 auf den Strecken des Netzes „Stadtbahn“ in Berlin/Brandenburg von der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH ODEG betrieben. Vor der offiziellen Übergabe an die ODEG wird nun das erste Fahrzeug vom Produktionsstandort in Pankow nach Velten überführt, wo die Inbetriebnahme sowie Testfahrten beginnen. Im Anschluss wird das Fahrzeug notwendige Typprüffahrten durchführen. „Wir freuen uns, dass der jetzt erste Triebzug diesen Typs für die ODEG auf den Schienen steht“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Die Fahrzeuge verfügen über einen hellen, klimatisierten Fahrgastraum, großzügige Einstiegsbereiche und sind mit einer für 550er-Bahnsteige optimierten Einstiegshöhe, einer Spaltüberbrückung an allen Türen und einem entsprechenden WC-System auch auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Personen ausgerichtet.“ Die vierteiligen Doppelstocktriebzüge umfassen insgesamt 428 Sitzplätze und zeichnen sich durch großzügige Mehrzweckbereiche für den Transport von Fahrrädern sowie individuell gestaltete Fahrgasträume mit LED-Beleuchtung und Videoüberwachung im Innenraum aus. Darüber hinaus verfügen die Züge über drei geschlossene WC-Systeme eines davon nach der TSI PRM Norm mit Babywickeltisch. Die Antriebsbereiche des KISS, der sich durch einen geringen Energieverbrauch auszeichnet, befinden sich über den Triebfahrwerken. Der elektrische Doppelstocktriebzug erfüllt neben der Crash-Norm auch die Anforderungen der TSI PRM und TSI Noise sowie die Brandschutzstufe 3 nach DIN 5510-1 und Betriebsklasse 2 nach CEN/TS 42545-1. „Mit einer Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h und seinem modularen Aufbau ist der KISS für den Regionalverkehr konzeptioniert“, berichtet Daum.
Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group
Datum:07.02.2012 - Uhrzeit: 08:16
Siemens präsentiert den ersten Desiro RUS
Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben den ersten Regionaltriebzug vom Typ Desiro RUS im Siemens-Werk in Krefeld besichtigt und zur Auslieferung freigegeben: Im Februar beginnt der Transport per Schiff bis in den russischen Seehafen Ust Luga. Von dort geht es auf der Schiene weiter ins Depot bei Sankt Petersburg, von wo aus die Züge ihre Zulassungsfahrten starten. Mit einer Höhe von 4,85 und einer Breite von 3,48 Metern ist der Desiro RUS ein Koloss auf Schienen. Das erste von 38 Fahrzeugen wird im Februar 2012 per Schiff von Krefeld über Amsterdam und Sassnitz (Insel Rügen) nach Ust Luga bei Sankt Petersburg transportiert. Gekuppelt ist jeder Fünfteiler über 126 Meter lang und rund 260 Tonnen schwer. Da im Siemens-Werk in Krefeld keine russischen Breitspur-Schienen verlegt sind, stehen die Drehgestelle des Fahrzeugs hier auf Adaptern.
Die Produktion des Desiro RUS im Siemens-Werk in Krefeld hatte im April 2011 begonnen. Neun Monate später, Ende Januar 2012, unterzeichneten Siemens und die RZD die Transport-Freigabe des ersten von 38 Fünfteilern. Mitte Februar startet dessen Auslieferung nach Russland. Dabei stellt das Fahrzeug mit einer Höhe von fast fünf und einer Breite von dreieinhalb Metern die Logistik-Spezialisten von Siemens vor große Herausforderungen: Die Wagen sind zu breit und zu hoch, um sie auf der Schiene oder der Straße quer durch Deutschland in den Fährhafen Sassnitz (Insel Rügen) zu bringen. Daher fiel die Wahl auf den Fluss- und Seeweg, von Krefeld über Amsterdam nach Rügen. Dort werden die Wagen erstmals auf ihre richtigen Gleise gestellt – das heißt auf russische Spurweite mit 1.520 Millimetern Breite – und zum Zugverband gekuppelt. Eine Lokomotive schiebt den Desiro RUS dann über die Schienen in den Frachtraum der Eisenbahnfähre. Deren Ankunft im russischen Hafen Ust Luga ist im März 2012 geplant. Von dort sollen die Regionaltriebzüge für ihre ersten Testfahrten in ein Depot bei Sankt Petersburg gebracht werden.
Mit den neuen Regionalzügen wird der Komfort für Fahrgäste und Zugpersonal steigen. Außerdem verbraucht der neue Siemens-Zug gegenüber den aktuell in Russland eingesetzten Zügen etwa 30 Prozent weniger Energie. Der Desiro RUS, der bei den RZD „Lastotschka“ heißt (russisch für „Schwalbe“), erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Das Fahrzeug ist eine Weiterentwicklung des Desiro ML und wurde speziell an den russischen Markt angepasst. Dazu gehören unter anderem die Kälteresistenz bis minus 40 Grad Celsius, größere Wagenkästen sowie breitere Drehgestelle.
In den Jahren 2009 und 2010 haben die Russischen Eisenbahnen insgesamt 54 Fahrzeuge vom Typ Desiro RUS für den Einsatz bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi bestellt. Die ersten 38 werden komplett bei Siemens in Krefeld gebaut, die restlichen 16 Fahrzeuge mit steigender Lokalisierung der Arbeiten auch in Jekaterinburg. Dort investiert Siemens rund 200 Millionen Euro in den gerade beginnenden Aufbau der Fabrik. Neben der Produktion übernimmt Siemens für eine Dauer von 40 Jahren auch die Instandhaltung der Fahrzeuge. Insgesamt sind die Aufträge über Herstellung und Wartung fast 1,1 Milliarden Euro wert."
Mit einer Höhe von 4,85 und einer Breite von 3,48 Metern ist der Desiro RUS ein Koloss auf Schienen. Das erste von 38 Fahrzeugen wird im Februar 2012 per Schiff von Krefeld über Amsterdam und Sassnitz (Insel Rügen) nach Ust Luga bei Sankt Petersburg transportiert. Gekuppelt ist jeder Fünfteiler über 126 Meter lang und rund 260 Tonnen schwer. Da im Siemens-Werk in Krefeld keine russischen Breitspur-Schienen verlegt sind, stehen die Drehgestelle des Fahrzeugs hier auf Adaptern
Quelle:/Fotos: Siemens
Datum:27.12.2011 - Uhrzeit: 11:21
Neues Rollmaterial für die Matterhorn Gotthard Bahn
Die Matterhorn Gotthard Bahn erneuert und ergänzt ihr Rollmaterial mit einer Neubeschaffung für 106 Mio. Franken. Die geplante Bestellung konnte mit dem Vertragsabschluss definitiv ausgelöst werden. Die Beschaffung des neuen Rollmaterials erfolgt bei Stadler Rail in Bussnang.
Im Rahmen der Herbstmedienkonferenz der BVZ Holding wurde die geplante Rollmaterialbestellung angekündigt. Die Matterhorn Gotthard Bahn, die Teil der Unternehmensgruppe der BVZ Holding ist, konnte kurz vor Weihnachten den Vertrag mit der Stadler Rail unterzeichnen und somit die Bestellung im Umfang von CHF 106 Mio. auslösen. Die Rollmaterialbeschaffung setzt sich wie folgt zusammen: · 1 vierteiliger und 6 dreiteilige Niederflug-Panorama-Gelenktriebzüge Typ KOMET · 4 Gelenksteuerwagen zur Verstärkung der 3- oder 4-teiligen KOMET-Kompositionen · 11 Niederflur-Zwischenwagen.
Mehr Komfort und Erfüllung der Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes
Die aktuelle Ersatz- und Neubestellung dient zwei Zwecken:
Durch die Ausmusterung des älteren Rollmaterials werden Reisekomfort und Kapazitäten erhöht. Die verschiedenen Kometen können aneinander gekoppelt und bei Bedarf zu Neunwagenzügen verlängert werden. Ab dem Jahr 2014 wird zwischen Fiesch und Zermatt eine Taktverdichtung angestrebt. Diese Massnahmen sind notwendig, da die Frequenzen in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Heute setzt die Matterhorn Gotthard Bahn an Spitzentagen zwischen Brig und dem Aletschgebiet Entlastungsbusse ein. „Mit einer Taktverdichtung und einem grösseren Platzangebot wollen wir dieser gestiegenen Nachfrage in Zukunft entsprechen“ führt Hans-Rudolf Mooser, Direktor der Matterhorn Gotthard Bahn aus.
Zudem können die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes vollumfänglich auf dem Streckennetz zwischen Zermatt und Disentis umgesetzt werden. Die neuen Niederflur-Zwischenwagen können an die bestehenden Fahrzeuge gekoppelt werden und ermöglichen mit einem ebenerdigen Einstieg ein behindertengerechtes Angebot. Diese Niederflur-Zwischenwagen erleichtern mit ihren grossen Schwenkschiebetüren den Ein- oder Ausstieg. Zusätzlich verfügen sie über Monitore, die der Kundeninformation dienen.
Das Schweizer Unternehmen Stadler Rail als geschätzter Partner
Die Bestellung der Niederflur-Zwischenwagen und Gelenksteuerwagen wurde ausgeschrieben. Der Auftrag wurde an Stadler Rail vergeben, da sie das wirtschaftlich günstigste Angebot gemacht hat. Stadler Rail hat sich seit vielen Jahren unter anderem auf Triebzüge und Wagen für Schmalspurbahnen mit Zahnrad spezialisiert. Die Zusammenarbeit zwischen der Matterhorn Gotthard Bahn und Stadler Rail war in der Vergangenheit sehr erfolgreich.
Die Komet-Triebzüge haben die Matterhorn Gotthard Bahn und Stadler Rail gemeinsam entwickelt und daher wird der Nachbau dieser Technologie beim selben Unternehmen in Auftrag gegeben. Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group: „Ich freue mich sehr über diesen weiteren Auftrag der Matterhorn Gotthard Bahn. Er ist ein schöner Beleg dafür, dass sich die bisher gelieferten Züge sehr bewährt haben und sowohl beim Kunden als auch bei den Fahrgästen sehr beliebt sind.“
Finanzierung der neuen Rollmaterialbeschaffung
Für die Finanzierung des neuen Rollmaterials wird die Matterhorn Gotthard Bahn im ersten Quartal 2012 eine öffentliche Anleihe von CHF 100 Mio. am Markt platzieren. Mit der Betriebsmittelbewilligung haben der Bund und die Kantone Uri, Graubünden und Wallis ihr Einverständnis zu dieser Investition gegeben. Damit profitiert die Matterhorn Gotthard Bahn von der Bürgschaft des Bundes und kann den Finanzierungsbedarf zu attraktiven Konditionen decken.
Erstellung und Lieferung
Die verschiedenen Fahrzeuge werden im Stadler-Werk in Bussnang gefertigt und die ersten Lieferungen werden Ende 2013 erwartet.
Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group
Datum:23.12.2011 - Uhrzeit: 09:29
90 neue 430er für die S-Bahn Frankfurt
DB Regio Hessen hat als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) mit ihrem Angebot im Wettbewerb überzeugen können und im November 2011 den Verkehrsvertrag für die S-Bahn Rhein-Main gewonnen. Die eigentlichen Gewinner sind aber die Fahrgäste. Ab Dezember 2014 werden sie deutliche Verbesserungen spüren. Eine augenfällige Neuerung ist der dann startende Einsatz neuer und moderner Fahrzeuge.
Nach Unterzeichnung des Verkehrsvertrags zwischen RMV und DB Regio Hessen hat die Deutsche Bahn unverzüglich den Auftrag für 90 neue elektrische Triebzüge der Baureihe 430 im Gesamtwert von rund 500 Millionen Euro vergeben. Die neuen Züge werden auf den Linien S1, S7, S8 und S9 eingesetzt und lösen die hier noch verkehrenden Fahrzeuge der Baureihe 420 ab.
„Mit dem Kauf dieser 90 elektrischen Triebzüge der Baureihe 430 setzen wir die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte konsequent fort. Wir leisten damit unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft. Besonders unsere Kunden werden über den Einsatz dieser modernen Fahrzeuge erfreut sein.“, so Charlott Lutterbeck, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Hessen.
Die Züge erreichen im Einsatz Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h und besitzen ein sehr gutes Beschleunigungsvermögen. Sie verfügen über 176 Sitz- und 310 Stehplätze und können mit Doppel- und Dreifachtraktion betrieben werden. Durch die Berücksichtigung der aktuellen Crash-Anforderungen weisen die Fahrzeuge ein hohes Maß an Sicherheit auf. Die Innenausstattung der Züge berücksichtigt zudem spezifisch Kundenwünsche: Der breite Mittelgang des Fahrzeugs ermöglicht komfortables und sicheres Ein- und Aussteigen. Sämtliche Übergänge zwischen den Wagen sind begehbar. Aufgrund der großen lichten Weite oberhalb der Sitze lässt sich das Innere des Zuges in seiner kompletten Länge gut einsehen. Diese hohe Transparenz sowie vier Videoüberwachungskameras pro Wagen erhöhen die Sicherheit der Fahrgäste. Informationen zu Anschlusszügen in Echtzeit erhalten die Fahrgäste über drei Monitore pro Wagen. Außerdem verfügen die Züge über vergrößerte Mehrzweckbereiche und Sitze mit größerer Beinfreiheit.
Die Fahrzeuge werden bei Alstom und Bombardier in gebaut. Ab Anfang 2014 werden die Züge zu Test- und Schulungszwecken im Frankfurter Streckennetz eingesetzt. Die Betriebsaufnahme erfolgt zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014.
Quelle:/Fotos: DB AG
Datum:21.12.2011 - Uhrzeit: 12:32
Vectron hat Zulassung in Polen
Die polnische Zulassungsbehörde Urz?d Transportu Kolejowego (UTK) hat Siemens im November 2011 eine vorläufige Zulassung für die DC-Variante der Vectron-Lokomotive erteilt. In den kommenden Monaten muss die Lok ihre Zuverlässigkeit im Güter- und Personenverkehr beweisen, um sich die dauerhafte Genehmigung für Polens Schienen zu verdienen. (Siemens)
Siemens hat in Polen die vorläufige Zulassung für Gleichstrom-Loks aus der Vectron-Familie erhalten.
Die polnische Zulassungsbehörde Urz?d Transportu Kolejowego (UTK) hat Siemens im November 2011 eine vorläufige Zulassung für die DC-Variante der Vectron-Lokomotive erteilt. Die beiden Loks mit den Seriennummern 5 170 020 und 5 170 021 sind mit dem polnischen Zugsicherungssystem SHP ausgerüstet und waren seit Juni 2011 zu Prüffahrten in Polen unterwegs, unter anderem auf dem Testgelände bei ?migród. In den kommenden Monaten müssen sie ihre Zuverlässigkeit im Güter- und Personenverkehr beweisen, um sich die dauerhafte Genehmigung für Polens Schienen zu verdienen. Siemens arbeitet dazu mit drei polnischen Bahngesellschaften zusammen. Die Übergabe des ersten Fahrzeugs (020) an den ersten Betreiber – die Eisenbahngesellschaft DB Schenker Rail Polska – war am vergangenen Freitag. Weitere Partner werden sein ITL Polska und PKP Intercity. Die DC-Variante des Vectron ist für ein Spannungssystem von drei Kilovolt ausgelegt und damit für die Netze von beispielsweise Italien, Polen, Slowakei, Slowenien und Tschechien geeignet – sofern die entsprechenden Zugsicherungssysteme installiert sind. Die Lok hat eine maximale Leistung von 5.200 Kilowatt und eine Anfahrzugkraft von 300 Kilonewton bei 80 Tonnen Gewicht. In Polen wird sie während des Probebetriebs mit bis zu 160 Kilometern pro Stunde unterwegs sein. Ihre Weltpremiere feierte die Vectron-Familie von Siemens auf der Bahntechnikmesse InnoTrans im September 2010 in Berlin. Drei Monate später kaufte der Münchner Lokomotivenvermieter Railpool die ersten sechs Fahrzeuge.