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News-Rubrik: Lokindustrie

Datum:26.07.2017 - Uhrzeit: 09:23

Der 50. CityJet der Reihe 4744 ist da

Nachdem ja ca. alle vier Tage ein 4744er fertiggestellt wird erfolgte nun mit dem 4744.050 eine Probefahrt zum Systemwechselbahnhof Ebenfurth (15/25 kV), um diverse Messungen im 25 kV-Bereich durchzuführen.
4744.050 als Messzug sowie der ROEEE-Triebwagen 4744.300 mit REX 7658 und die 1116.177 mit einem Güterzug am 25.7.2017 in Ebenfurth.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:25.07.2017 - Uhrzeit: 09:07

Großer Messfahrten-Tag im Münchner Westen

Gleich mehrere Messfahrten waren am 24. Juli im Münchner Westen unterwegs: Die neue MNE-Garnitur (München-Nürnberg-Express) auf Zulassungsfahrt im Sandwich bespannt mit 102 001 und 102 002 - augenommen in München-Langwied




Ebenso unterwegs 719 001 (Netzinstandhaltung-Fahrwegmessung).



Anschließend Standortwechsel zur Eschenrieder-Spange, hier fanden zwischen München-Nord und Augsburg Meßfahrten mit 187 128 und 187 125 und Meßwagen statt.





Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka

Datum:25.07.2017 - Uhrzeit: 09:07

Siemens vernetzt Lokomotiven der Deutschen Bahn

  • Umrüstung von Elektro-Lokomotiven zu DB-„TechLOKs“
  • Gemeinsame Entwicklung von Datenanalyse-Modellen
  • Wirtschaftlichkeit und Verfügbarkeit der Lok-Flotte steigern
    Die DB Cargo AG beauftragt Siemens mit der Aufrüstung ihrer Lokomotiv-Flotte für eine zustandsbasierte und prädiktive Instandhaltung. Dabei handelt es sich um Loks von Siemens der Baureihe 152 vom Typ Eurosprinter ES64F sowie Loks der Baureihen 170 und 191, beide vom Typ Vectron. Auf den Fahrzeugen der Baureihe 152 rüstet das Unternehmen die notwendigen Telematiksysteme nach und bindet alle Lokomotiven an das „TechLOK“-System der DB Cargo an. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren.

    Die Telematiksysteme erfassen kontinuierlich den Zustand der Loks. Aus den so gesammelten Daten entwickeln die Experten des Mobility Data Services Center von Siemens gemeinsam mit DB Cargo identifizierte Anwendungs- und Datenanalysemodelle. Dazu werden die Analytikmodelle der Railigent-Plattform von Siemens genutzt, die mit dem „Internet of Things“-Betriebssystem Mindsphere verknüpft ist. Durch die digitalisierte Datenanalyse können sich abzeichnende Fehler und Störungen frühzeitig erkannt und damit beispielsweise Werkstattaufenthalte flexibler und zustandsbasiert geplant werden. Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Lokomotiven zu optimieren.

    „Mit der Digitalisierung unserer Flotte steht vor allem eines im Fokus: Die weitere Verbesserung der Qualität für unsere Kunden sowie eine Optimierung der Fahrzeug-Wertschöpfungskette. Fast 1.000 Loks sind bereits mit dem „TechLOK System“ international unterwegs. Mit der nun gezeichneten Kooperation mit Siemens treiben wir diese Zielsetzung weiter voran“, sagt Dr. Jürgen Wilder, Vorstandsvorsitzender der DB Cargo.

    „Die langfristige Partnerschaft mit der Deutschen Bahn hat für uns eine wichtige strategische Bedeutung. Durch die Verknüpfung von Datenanalyse und fahrzeugspezifischem Wissen unterstützen wir die Deutsche Bahn bei der Digitalisierung und dem Ziel einer hundertprozentigen Verfügbarkeit“, sagt Johannes Emmelheinz, Chef der Bahnservicesparte von Siemens.


    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:25.07.2017 - Uhrzeit: 09:07

    Tschechische Bahn bestellt bei Gesellschaft CZ LOKO 12 neue Rangierlokomotiven.

    Neue Lokomotiven, auch unter dem Handelsnamen EffiShunter 300 (BR 794 CD) bekannt, werden vor allem die mehr als 20 Jahre alten Lokomotivem der BR 714, die in der Mitte der 90er Jahre durch die Modernisierung noch älterer Lokomotiven entstanden, ersetzen.

    Der EffiShunter 300 ist eine zweiachsige (Bo) dieselelektrische Lokomotive mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h und mit einem CAT C13-Motor mit Leistung 328 kW. Das Lokomotiv-Gewicht beträgt 36 Tonnen, die in Kombination mit Dieselwechselgleichstromübertragung optimal die Haftung nutzt, so dass sie eine maximale Zugkraft von 124 kN erreicht. Die Maschinen sind auch mit einem digitalen Steuersystem, Online-Diagnose, Multiple System-Management und letztlich rutschen Schutz ausgestattet.

    Der Vertrag über die Lieferung von 12 Lokomotiven der BR 794 wurde im Juni unterzeichnet, und die Maschinen werden bis zum Februar 2019 geliefert. Der Auftragswert beträgt 238 980 000 CZK. (ca. 9,2 Mio. EUR)




    Quelle:/Fotos: CD

    Datum:20.07.2017 - Uhrzeit: 10:00

    Stadler gewinnt Service-Auftrag in den Niederlanden und baut neues Depot in Hengelo

    Am 18. Juli 2017 hat das niederländische Nahverkehrsunternehmen Syntus den Auftrag für die Instandhaltung von 16 Stadler-FLIRT an Stadler vergeben. Die Laufzeit des Service-Vertrages beträgt 15 Jahre. Stadler investiert für die Instandhaltung der Fahrzeuge in ein neues Depot in Hengelo.

    Für 16 Schienenfahrzeuge des Typs Stadler-FLIRT übernimmt Stadler die Instandhaltungsarbeiten von 2017 bis 2032. Das niederländische Nahverkehrsunternehmen Syntus hat die elektrischen Niederflurtriebzüge FLIRT im Januar 2016 Stadler in Auftrag gegeben. Derzeit befinden sich die Fahrzeuge auf Testfahrten zwischen Amersfoort und Zwolle und verkehren künftig im Regionalverkehr auf der Strecke zwischen Zwolle-Kampen/Enschede. Der kommerzielle Betrieb wird per Dezember 2017 aufgenommen. Stadler Service Nederland wird ab diesem Zeitpunkt die umfassende Instandhaltung übernehmen.

    Damit eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeugflotte während des ganzen Jahres sichergestellt wird, baut Stadler ein neues Depot in Hengelo und beschäftigt dort fünf Personen. Sämtliche Service-Arbeiten werden von Stadler-Mitarbeitenden ausgeführt, die mit den Fahrzeugen vertraut sind und einen schnellen und kosteneffizienten Einsatz gewährleisten. Mit diesem Standort baut Stadler seine Serviceaktivitäten in den Niederlanden weiter aus.



    Die neun dreiteiligen und sieben vierteiligen 1.5-kV-FLIRT-Triebzüge für Syntus bieten höchsten Komfort mit Luftfederung, einladender Sitzanordnung und Klimaanlage. Die Fahrzeuge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Mit dem FLIRT bietet Stadler ein bewährtes, modernes und wirtschaftliches Fahrzeug für den erfolgreichen Einsatz im öffentlichen Verkehr.

    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:18.07.2017 - Uhrzeit: 09:02

    Neue Loks in Mannheim

    Das nähere Umfeld des Mannheimer Hbf. war am 16. Juli 2017 am morgen Treffpunkt für gleich vier neue Triebfahrzeuge und des neuen Wagenparks des München-Nürnberg-Express. So waren die 102 001 und 002 mit der NIM-Garnitur abgestellt:






    Die beiden unmittelbar am Bahnsteigende abgestellten 187er (187 121 und 124) fuhren dann am Nachmittag in Richtung ihres künftigen Heimatbetriebshofs.
    ?





    Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

    Datum:18.07.2017 - Uhrzeit: 09:02

    Der russische Bahnmarkt behauptet sich in schwierigem Umfeld

    Der Markt für Bahntechnik (Infrastruktur, Systemtechnik und Fahrzeuge) in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) erreicht zurzeit ein Volumen von 20 Mrd. Euro und wächst bis 2021 um jährlich 1,7 %. Das ist das zentrale Ergebnis der neuen Marktstudie „The Railway Market in Russia and the CIS“ der SCI Verkehr GmbH.

    „Industrie und Betreiber in der Region richten in einem schwierigen Umfeld den Blick nach vorn“, konstatiert Maria Leenen, geschäftsführende Gesellschafterin von SCI Verkehr. Motor der Entwicklung ist der russische Bahnmarkt, in dem drei Viertel des Marktvolumens realisiert werden.



    Die durch den Verfall der Öl- und Gaspreise hervorgerufene Wirtschaftskrise in Russland und Kasachstan seit 2014 sowie der Konflikt in der Ostukraine hinterließen auch im Bahnsektor Spuren: Der Markt für Güterwagen, traditionell wichtigstes Produkt in der Region, hat sich zwischen 2013 und 2016 fast halbiert; das bis 2014 boomende Leasinggeschäft sah einige Übernahmen. Beschaffungswellen für Lokomotiven und Triebwagen schöpften die Budgets der Betreiber aus. Infrastrukturprojekte wurden verschoben oder zeitlich gedehnt.

    Doch kaum ein Vorhaben wurde endgültig aufgegeben. „Die Entwicklung neuer Fahrzeugtypen geht weiter, und auch die Modernisierung des Bestandsnetzes macht Fortschritte“, so Leenen. „Kooperationen, die regionale Anbieter mit westlichen Partnern geschlossen haben, stehen überwiegend stabil im Markt, denn der zeigt Nachfrage.“ Der Schienengüterverkehr stagnierte zuletzt auf hohem Niveau, brach aber nicht weg – ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung der Region im Transitverkehr zwischen Asien und Europa.

    Der Personenverkehr steht unterdessen vor einem Strukturwandel: In den Ballungsräumen decken zunehmend Pendlerzüge und Metros die wachsende Nachfrage, während zur Erhaltung der zahlreichen Straßenbahnnetze die Finanzmittel fehlen. Die Märkte für entsprechende Fahrzeuge schrumpfen. Wachsender Bedarf an modernen, komfortablen und wirtschaftlichen Zügen für die langen Strecken zwischen den Wirtschaftszentren treibt parallel den Markt für flexibel einsetzbare Personenwagen.

    Dass die Marktentwicklung dennoch nicht günstiger ist, liegt an der Ausgangsposition. Inmitten vielfältiger politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten bilden Restrukturierung und Diversifizierung die zentralen Aufgaben der nächsten Jahre. „Die Bahnunternehmen und ihre Lieferanten in der Region sind mit diesen Begriffen allerdings schon lange sehr vertraut“, so Leenen abschließend.

    Die MultiClient-Studie „The Railway Market in Russia and the CIS“ ist erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH, www.sci.de.

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:17.07.2017 - Uhrzeit: 09:45

    Prototyp des Rhein-Ruhr-Express vorgestellt

  • Siemens startet Testprogramm des Rhein-Ruhr-Express
  • Digitale Zugtechnik
  • Einsatz ab Ende 2018 geplant

    Siemens hat den ersten Prototypen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorgestellt. Im unternehmenseigenen Prüf- und Validationcenter (PCW) in Wegberg-Wildenrath beginnen die Tests des Elektrotriebzuges. In den kommenden Monaten werden im PCW insgesamt sieben Vorserienfahrzeuge in Betrieb gesetzt. Sie absolvieren ein umfangreiches Testprogramm bevor sie erstmals Testfahrten im öffentlichen Bahnnetz absolvieren. Der RRX soll Ende 2018 seinen Betrieb im Großraum Rhein-Ruhr aufnehmen.



    „Die Aufnahme der Testfahrten im PCW zeigt, dass wir im RRX-Projekt im Zeitplan liegen. Hier prüfen wir, ob die Fahrzeuge fit sind für ihren täglichen Einsatz in und zwischen den Städten in Nordrhein-Westfalen. Jeder einzelne Zug der gesamten RRX-Flotte wird hier quasi vor der Haustür in Betrieb gesetzt werden“, sagte Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven von Siemens.

    Siemens wurde im März 2015 von den Zweckverbänden Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) mit der Lieferung von 82 Elektrotriebzügen vom Typ Desiro HC und der Wartung für einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von über 1,7 Milliarden Euro.

    Siemens hat die RRX-Flotte, basierend auf der erfolgreichen Desiro-Plattform, neu entwickelt. Das Fahrzeugkonzept kombiniert hochwertige Ausstattung mit modernster Technik. Jede Zugeinheit besteht aus vier Wagen, von denen der erste und der letzte als End- und Steuerwagen jeweils mit nur einem Deck und die beiden mittleren als Doppelstockwagen ausgeführt sind. Insgesamt stehen 400 Sitzplätze zur Verfügung. Die Züge sind in den Farben Weiß, Grau, Schwarz und Orange gehalten. Das Design des RRX setzt sich im Innenraum fort. Großzügige Sichtachsen und Fensterfronten sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Darüber hinaus bietet der RRX WLAN-Zugang und Steckdosen im gesamten Zug, Klapptische und Leseleuchten in der ersten Klasse sowie modernste Informationssysteme und eine energieeffiziente Antriebsanlage und Klimatisierung.

    Nicht nur beim Fahrgastkomfort, auch bei der Verfügbarkeit nutzt das Fahrzeug die neuste Technik. Moderne Datenkommunikation sorgt für einen ständigen Dialog zwischen Zug und Service-Einrichtung: Im Rahmen der vorausschauenden Instandhaltung können Fehler so behoben werden, bevor sie entstehen. Mit der Übernahme des lebenslangen Services des RRX garantiert Siemens eine mehr als 99-prozentige Verfügbarkeit für den fahrplanmäßigen Betrieb. Der RRX ist außerdem auf einen hocheffizienten Betriebseinsatz ausgerichtet. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 km/h und Fahrerassistenzsystemen für vorausschauendes Bremsen und Beschleunigen sorgt der RRX auch auf den hochbelasteten Strecken im Rhein-Ruhr-Gebiet für einen optimalen Verkehrsfluss.




    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:08.07.2017 - Uhrzeit: 14:05

    CD startet die Modernisierung der Pendolino-Züge

    Die Gesellschaft Ceske drahy, a.s. (CD) und ihre Tochter, die Fahrzeuginstandhaltungsgesellschaft Dílny pro opravy vozidel (DPOV), nahmen im Juni das Projekt einer Modernisierung der Innenräume von Pendolino-Schnellzügen auf. In den kommenden Monaten werden alle sieben Einheiten der CD einer Verjüngungskur unterzogen.

    „Bei der Erneuerung der Ausstattung der Pendolino-Züge konzentrieren wir uns insbesondere auf das Interieur der Abteile für Reisende, die WCs, aber auch auf die Ausstattung des Bistroabteils. Bei den gegenständlichen Räumen ist nach 12 Jahren intensiven Betriebes bereits eine gewisse Abnutzung zu erkennen. Neu gestaltet werden Sitze, Wandverkleidungen, Fußböden, Gepäckablagen und WC-Abteile. Ausgetauscht werden Steckdosen und Beleuchtung,“ erläutert die Gründe und den Umfang der Änderungen das für den Bereich Technik, Service und Vermögen verantwortliche Mitglied des Vorstandes der CD, Herr Miroslav Kupec. „Wir ergänzen auch moderne Elemente, die vor 12 Jahren noch nicht zur Standardausstattung von Zügen zählten. Es handelt sich zum Beispiel um die Installierung eines visuellen Informationssystems für die Reisenden. Im Zug entsteht des Weiteren ein kleines Kinderkino – ähnlich dem Kino, wie es auch unsere railjet bieten.“

    „Die erste Revitalisierung wurde an der Einheit 680.005 aufgenommen. Auf Grundlage der gefahrenen Kilometer wurde der Zug Anfang April zunächst einer periodischen Wartung übergeben, bei der wir ein komplett instand gesetztes Fahrgestell aus der Werkstatt der DPOV in Nymburk eingesetzt haben,“ kommentierte den aktuellen Verlauf der Modernisierung des ersten Zuges der Vorstandsvorsitzende der Tochtergesellschaft der CD, der Dílny pro opravy vozidel (DPOV), Herr Roman Kott.

    „Im Verlauf des Monats Mai wurden die ersten vorbereitenden Arbeiten in der Außenstelle vorgenommen, in der wir die Revitalisierung der Innenräume der Pendolinos vornehmen werden. Diese befindet sich in den Räumen der JLV Prag und ermöglicht uns eine Modernisierung eines ganzen zweihundert Meter langes Zuges, der in zwei Teile geteilt wird, in einer geschlossenen Halle auf zwei nebeneinander liegenden Gleisen. Die Vorbereitung wurde Ende Juni abgeschlossen. Parallel hierzu haben wir im Laufe des Junis auf einem Abstellgleis des Fahrzeugdepots Prag die eigentliche Revitalisierung durch eine Demontage des ursprünglichen Interieurs aufgenommen. Anfang Juli wird der Zug 680.005 in den neu gestalteten Räumlichkeiten bei der JLV Prag bereitgestellt, wo die Vitalisierung und die Installierung des neuen Interieurs und der neuen Ausstattung erfolgen werden. Das gesamte Projekt wird nicht nur in diesem Jahr realisiert, sondern auch im kommenden Jahr 2018 fortgesetzt werden,“ ergänzte Roman Kott.



    Interessante Fakten rund um die Modernisierung der Pendolino-Schnellzüge:
  • Die Pendolinos haben bereits mehr als 26,25 Millionen Kilometer zurückgelegt, am meisten – mit fast 4 Millionen Kilometern – die Einheit 680.006;
  • Mit den Zügen wurden mehr als 12 Millionen Reisende befördert;
  • Modernisiert werden 49 Wagen (hiervon 2 Wagen nach einer Instandsetzung bei der Gesellschaft Alstom nach einem Zusammenstoß mit einem Lastkraftwagen im vergangenen Jahr);
  • Ausgetauscht werden 2 331 Sitze;
  • Neu installiert werden 196 LCD-Monitore eines neuen visuellen Informationssystems;
  • Installiert wird des Weiteren eine neue LED-Beleuchtung anstatt der bisherigen Glühbirnen;
  • In jedem Zug wird ein neues Kinderkino eingerichtet.

    Quelle:/Fotos: Ceske drahy, a.s. (CD)

  • Datum:08.07.2017 - Uhrzeit: 14:05

    Bombardier Transportation verlegt weltweiten Hauptsitz innerhalb von Berlin

    - Moderne Büroräume stellen die Zusammenarbeit in den Vordergrund und verfügen über Zonen, die unterschiedliche Arbeitskonzepte unterstützen
    - Der Standort bekräftigt das Engagement für Berlin und den europäischen Markt

    Bombardier Transportation gab am 3. Juli 2017 die Verlegung seines weltweiten Hauptsitzes innerhalb von Berlin bekannt. Der neue Sitz des Unternehmens stellt mehr Zusammenarbeit in den Mittelpunkt und befindet sich in der Eichhornstraße 3 am Potsdamer Platz, im Herzen der Hauptstadt.

    Laurent Troger, Präsident von Bombardier Transportation, dazu: „Unser neuer weltweiter Hauptsitz ist ein wesentlicher Bestandteil unseres globalen Transformationsplans, der darauf abzielt, Bombardier Transportation zu einem agileren und noch wettbewerbsfähigeren Unternehmen zu machen. Die Entwicklung innovativer und leistungsfähiger Mobilitätslösungen, in einer zunehmend wettbewerbsorientierten und digitalen Umgebung, erfordert eine aktivere Zusammenarbeit zwischen und innerhalb unserer Teams. Unser neuer Sitz wird innovative Arbeitsweisen unterstützen und damit die Teamarbeit zwischen unseren Abteilungen und Geschäftsbereichen, sowie die Beziehungen zu unseren Kunden und Partnern intensivieren.

    In den neuen Büroräumen werden rund 250 Mitarbeiter von einem optimierten Arbeitsplatz profitieren, der verschiedene Räume für Zusammenarbeit bietet und zudem Produktivität und ein hohes Maß an Flexibilität gewährleistet. Mehr digitale Bürolösungen werden den Einsatz von Papierdruck reduzieren. Farbenfrohe, offene Bereiche stehen für verschiedene Zonen zur Verfügung, die unterschiedlichen Arbeitskonzepten zugeordnet sind. So gibt es Arbeitsplätze in offenen oder geschlossenen Umgebungen für konzentriertes Arbeiten, lebhafte Bereiche für interaktive Zusammenarbeit, spezielle Bereiche für soziale Kontakte oder Ruhezonen für Entspannung und Reflexion.

    Die Verlegung der Konzernzentrale an einen der symbol- und geschichtsträchtigsten Orte in Berlin unterstreicht das nachhaltige Engagement des Unternehmens für die Stadt und den europäischen Schienenverkehrsmarkt.




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation, Bild: Vincent Mosch

    Datum:08.07.2017 - Uhrzeit: 14:05

    Stadler intensiviert Umzugsplanungen für St. Margrethen

  • Teilbereich bleibt in Altenrhein

    Stadler evaluiert einen neuen Standort in St. Margrethen. Der definitive Verwaltungsratsentscheid soll nach den Sommerferien gefällt werden. Der Mietvertrag am bestehenden Standort in Altenrhein wurde per Ende Juni angepasst: Stadler und der Eigentümer des Industrieparks, Swisscanto (CH) Real Estate Fund Swiss Commercial, haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach Stadler die bisherigen Flächen in Altenrhein noch bis 2020 nutzt. Anschliessend soll die Produktion der Schienenfahrzeuge im neuen und effizienzoptimierten Werk in St. Margrethen gestartet werden. Die Kastendetailfertigung mit – je nach Auslastungsgrad – circa 50 bis 70 Mitarbeitern bleibt in Altenrhein.

    Stadler hat mit der mit Swisscanto getroffenen Anschlusslösung ausreichend Zeit, um das Areal in St. Margrethen optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten zu entwickeln und einen allfälligen Umzug umzusetzen. Gleichzeitig kann die Produktion ohne Einschränkungen fortgesetzt werden. Mit der Einigung wurde für beide Parteien Planungssicherheit geschaffen.

    Bereits im April dieses Jahres hat Stadler kommuniziert, dass das Unternehmen wegen der Währungssituation und des Lohnkostenniveaus in der Schweiz bei gleichzeitig hohem Exportanteil nach wie vor unter hohem Margendruck steht. Um am Standort in der Schweiz festhalten zu können, ist eine Effizienzsteigerung nötig. Stadler evaluiert deshalb die Machbarkeit eines Neubaus in St. Margrethen. Voraussetzung für den Neubau wäre eine Umzonung und Anpassung des Überbauungsplans. Ein entsprechendes Gesuch wurde eingereicht und die Vorprüfung durch den Kanton erfolgt. Mit der Rechtskräftigkeit ist frühestens im September/Oktober dieses Jahres zu rechnen.

    Ziel des neuen Produktionsstandorts ist die Optimierung der Produktionsbedingungen für das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge. Das geplante Investment ist ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck. Die Verlagerung betrifft nur den Produktionsstandort in Altenrhein. Nicht betroffen ist der Hauptsitz in Bussnang, das Kompetenzzentrum für Drehgestelle in Winterthur oder das Inbetriebsetzungszentrum in Erlen.

    Am Standort Altenrhein entwickeln, fertigen und montieren zurzeit rund 950 Mitarbeitende auf über 49'000 m2 Produktions- und Lagerflächen neben KISS-Zügen auch Strassenbahnen, meterspurige Schienenfahrzeuge und Reisezugwagen für den Schweizer und den internationalen Markt. Die Engineering-Abteilung mit 250 hochqualifizierten Mitarbeitern erbringt neben der Entwicklungsarbeit für die am Standort produzierten Fahrzeuge auch Dienstleistungen für die ganze Stadler Gruppe, u.a. als Kompetenzzentrum für alle Berechnungen und Zulassungen.


    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

  • Datum:03.07.2017 - Uhrzeit: 09:15

    EC250 fährt erstmals durch den Gotthard-Basistunnel

    Am Sonntag, 2. Juli, hat der EC250 zum ersten Mal den Gotthard-Basistunnel durchquert. Als nächstes sind für den Giruno Hochtastfahrten auf dem Eisenbahntestring in Tschechien zu bestehen.

    Für den Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler war die erste Durchfahrt des EC250 – wenn auch nur mit 100 km/h – durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt ein voller Erfolg. Die Fahrt hat gezeigt, dass der EC250 für die Erfüllung der Vorgaben in Bezug auf die extremen Umgebungsbedingungen im Tunnel gewappnet ist. Als nächstes wird der Giruno in Tschechien geprüft. Auf dem Eisenbahntestring in Velim gilt es, Hochtastfahrten von 100 km/h und mehr zu bestehen. Bei diesen Prüffahrten wird die Fahrgeschwindigkeit schrittweise gesteigert. Dieses Testverfahren dient unter anderem der Inbetriebsetzung, der Erprobung der Sicherheit und der Netzzulassung des neuen Hochgeschwindigkeitstriebzuges von Stadler. Im Anschluss folgen dann weitere umfangreiche Tests in den vier Einsatzländern Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich.

    Der Giruno wurde der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal am Roll-out am 18. Mai 2017 in Bussnang präsentiert. An diesem feierlichen Tag waren Verkehrsministerin Doris Leuthard, SBB-CEO Andreas Meyer und weitere wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft anwesend.

    Der Giruno ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht für Fahrgäste das Einsteigen zum Eintreten. Im Innenraum erwartet Passagiere ein geräumiges und hell gestaltetes Interieur mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Damit auch auf langen Tunnelstrecken keine Langeweile aufkommt, fährt der Giruno mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker, Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge 405 Fahrgästen Sitzplätze, davon sind 117 in der 1. Klasse und 288 in der 2. Klasse. Multifunktionsabteile und ein Fahrradabteil ergänzen das Platzangebot sinnvoll.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group
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