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News-Rubrik: Lokindustrie

Datum:09.01.2017 - Uhrzeit: 10:01

MGBahn bestellt neue Lokomotiven-Flotte bei Stadler

Stadler entwickelt, baut und liefert sieben Lokomotiven an die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn). Der Auftrag umfasst zwei elektrische Rangierloks und eine dieselelektrische Rangierlok mit reinem Adhäsionsantrieb sowie vier dieselelektrische Lokomotiven mit Zahnrad- und Adhäsionsantrieb für den Einsatz bei Infrastrukturarbeiten. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf über 23 Millionen Schweizer Franken. Die Neubeschaffung führt zu einer Homogenisierung der MGBahn-Flotte und einer erheblichen Reduktion der Lärm- und Abgasemissionen.

Fernando Lehner, Unternehmensleiter der MGBahn, und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler, haben in Brig den Vertrag für die Lieferung von sieben Lokomotiven unterschrieben. Der Vertrag zwischen der MGBahn und Stadler umfasst die Lieferung von drei Rangierlokomotiven, davon zwei mit elektrischem Antrieb (Typ Tea 2/2) und eine mit dieselelektrischem Antrieb (Typ Gm 2/2) sowie vier dieselelektrische Zahnrad- und Adhäsions-Lokomotiven (Typ HGm 2/2) für den Einsatz bei Infrastruktur- und Gleisbauarbeiten. Das Auftragsvolumen beläuft sich inklusive Reservematerial auf insgesamt über 23 Millionen Schweizer Franken.

Die neuen elektrischen Rangierlokomotiven ersetzen bestehende, in die Jahre gekommene Diesellokomotiven und sorgen so für umweltfreundlichen Rangierbetrieb. Bei den Zahnrad-Infraloks handelt es sich um Neubeschaffungen. Sie werden einerseits den höheren Bedarf der MGBahn bei den laufenden Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur abdecken, aber auch die bisher bei Infrastrukturbauten eingesetzten Triebfahrzeuge entlasten, die eigentlich hauptsächlich für den Personenverkehr bestimmt sind.

Das technische Konzept der neuen Kleinlok-Familie bietet der MGBahn einen optimalen Betrieb der Fahrzeuge. Alle drei Lok-Typen verfügen über die gleiche Kabine, die gleiche Traktions- und Leittechnikstruktur, die gleichen Steuerungselemente und die gleiche Bedienphilosophie. Die Subsysteme in den Apparateschränken sind benutzer- und unterhaltsfreundlich eingebaut – teilweise auf Auszugsschienen und mit Zugangs-Klappen.

Die sieben Meterspur-Lokomotiven sind allesamt 8.37 m lang und 2.65 m breit. Die Höhe variiert je nach Antriebskonzept. Das einheitliche Fahrzeugkonzept ergibt trotz drei Loktypen viele Gleichteile. Die Loks verfügen über eine leistungsfähige Traktionsausrüstung von ABB mit einem im Vorbau angeordneten Doppelblock-Stromrichter. Die Elektro-Rangierloks besitzen als Besonderheiten einen zusätzlichen Batterieantrieb für nicht elektrifizierte Gleise, eine Funkfernsteuerung sowie drei aus der Kabine bedienbare Kupplungssysteme für die diversen Typen von zu rangierenden Fahrzeugen. Die Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb verfügen über einen umweltfreundlichen Dieselmotor von Mercedes mit Abgasstufe Euro-lll-B. Die Zahnrad-Infraloks können auch die Streckenabschnitte in der Schöllenen und auf der Gornergrat Bahn befahren.

Signing-Zeremonie, v.l.n.r. Ivan Pfammatter, Leiter Rollmaterial & Traktion MGBahn; Fernando Lehner, Unternehmensleiter MGBahn; Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales Stadler; Urs Wieser, Leiter Verkauf Tailor Made Stadler



Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:02.01.2017 - Uhrzeit: 15:05

Bombardier und ÖBB unterzeichnen Rahmenvertrag für bis zu 300 TALENT 3-Zuge

- Erster Abrufauftrag uber 21 neue BOMBARDIER TALENT 3-Regionalzuge
- Die neuen Zuge bieten bessere Zuganglichkeit, reichlich Stellplatze fur Fahrrader, ein hochmodernes Fahrgastinformationssystem und hohere Passagierkapazitat

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am 27. Dezember einen Rahmenvertrag für die Lieferung von bis zu 300 BOMBARDIER TALENT 3-Zügen unterzeichnet. Der Gesamtwert des Rahmenvertrages beläuft sich nach Listenpreis auf rund 1,8 Milliarden Euro (1,9 Milliarden US-Dollar) und versetzt ÖBB in die Lage, Züge für den Regional- und Nahverkehr in mehreren Tranchen abzurufen.
Der erste Abrufauftrag auf Basis des Rahmenvertrages, ebenfalls unterzeichnet am 27. Dezember, bezieht sich auf 21 TALENT 3-Züge mit einem Auftragswert nach Listenpreis von rund 150 Millionen Euro (156 Millionen US-Dollar). Diese neuen Regionalzüge werden bis 2019 geliefert und werden voraussichtlich die Passagierkapazität im örtlichen Nahverkehr sowohl für Pendler als auch für Freizeitreisende erhöhen. Dadurch wird die wichtige Verbindung zwischen ländlichen und städtischen Gebieten in der österreichischen Region Vorarlberg und den angrenzenden Ländern gestärkt.
„Dieser Rahmenvertrag ist ein Riesenerfolg für Bombardier, so Christian Diewald, Geschäftsführer der Bombardier Transportation Austria GmbH. „Die ÖBB gehören zu den angesehensten und pünktlichsten Eisenbahnen Europas. Mit dem TALENT 3-Zug haben sie sich für ein Produkt mit hoher Beschleunigungsleistung und herausragender Zuverlässigkeit entschieden. So können sie ihre ehrgeizigen Fahrpläne in geografisch anspruchsvollen Regionen leichter einhalten.
Die neue Generation des TALENT 3-Elektrotriebzuges bietet moderne betriebliche Flexibilität, geringen Energieverbrauch und deutlich reduzierte Lebenszykluskosten. Mit dem breitesten Wagenkasten seiner Klasse, erlaubt der neue TALENT 3 eine bis zu 50% höhere Sitzplatzkapazität im Vergleich zur Vorgängergeneration, ermöglicht einen schnelleren Passagierwechsel und maximalen Reisekomfort. Insgesamt sind bereits rund 1.400 Züge der TALENT-Familie in Europa und Kanada im Einsatz. Davon werden 187 Fahrzeuge von den ÖBB in Österreich betrieben.
Bombardier Transportation verfügt über das umfassendste Portfolio der Branche und erfreut sich einer starken und wachsenden Präsenz in Österreich: Zum Einsatz kommen etwa die Straßenbahnen in Großstädten wie Linz, Innsbruck und Graz sowie Stadtbahnzüge für die U-Bahn-Linie U6 in Wien, landesweit aber auch Nahverkehrszüge für die ÖBB und Lokomotiven für mehrere private Cargo-Unternehmen. Am Standort Wien beschäftigt Bombardier Transportation beschäftigt 550 Mitarbeiter.



Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:20.12.2016 - Uhrzeit: 09:29

ÖBB: Startschuss für 64 neue Cityjets im Nahverkehr

Wiener Schnellbahn ab 2020 barrierefrei; 75-Meter Fahrzeuge bringen 30 Prozent mehr Sitzplätze; Auftragswert rund 400 Millionen Euro - ältere Züge werden früher ausgemustert

Verkehrsminister Jörg Leichtfried gibt grünes Licht für 64 zusätzliche Cityjet-Fahrzeuge. Der überwiegende Teil davon kommt in der Ostregion zum Einsatz. Damit werden die ÖBB ihren Fahrgästen ab dem Jahr 2020 – früher als ursprünglich geplant – alle elektrisch betriebenen Züge im Raum Wien barrierefrei, modern und vollklimatisiert anbieten. Die zusätzlichen Fahrzeuge werden ab Februar 2018 schrittweise bis Mitte 2019 geliefert. Insgesamt werden dann 165 Cityjet-Garnituren im Einsatz sein.
Verkehrsminister Jörg Leichtfried: „Wenn unser Angebot auf der Bahn attraktiv ist, wird es auch genützt. Wir starten eine Qualitätsoffensive im Nahverkehr. Herzstück sind dabei die neuen Cityjets: Damit kommen tausende Pendlerinnen und Pendler in der Ostregion schnell, sicher und bequem in die Arbeit.“ Um das Angebot im Nahverkehr weiter zu verbessern, werden zudem Bahnhöfe modernisiert sowie Fernverkehrs- und Nahverkehrszüge optimal vertaktet. Um die Lücke zwischen Wohnort und Bahnhof zu schließen werden darüber hinaus lokale Ergänzungen wie Gemeindebusse und Sammeltaxis mit rund einer Million Euro gefördert.
Evelyn Palla, Vorstandsdirektorin der der ÖBB-Personenverkehr AG: „Mit den neuen Zügen bringen wir mehr Komfort, mehr Qualität und vollständige Barrierefreiheit für die gesamte Elektrozug-Flotte in der Ostregion. Wir wollen noch mehr Menschen für die Bahn begeistern und sie rasch an ihr Ziel bringen.“
Mit den neuen Zügen vom Hersteller Siemens werden die blau-weißen Schnellbahn-Garnituren (Typ 4020) bis 2020 vollständig ersetzt. 2018 können die einstöckigen Elektro-Wendezuggarnituren (CRD) in der Ostregion mit den bereits 2013 bestellten Cityjets vollständig abgelöst werden. Damit werden der Fahrgastkomfort und die technische Zuverlässigkeit erhöht. Bereits jetzt sind in Wien auf den Linien S1, S2, S7, S40, S50 und S80 erste Cityjets unterwegs.
Mehr Komfort: barrierefreie Einstiege, Steckdosen und Klimaautomatik
Bei den nun bestellten zusätzlichen ÖBB Cityjets handelt es sich um dreiteilige Siemens Elektrotriebfahrzeuge, die bei den ÖBB unter der Marke „Cityjet“ eingesetzt werden. Sie werden als S-Bahn-Version geliefert und bieten pro Garnitur 240 Sitzplätze. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen barrierefreien Zugang ohne Rampen – das ist besonders für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen eine wesentliche Verbesserung. Großes Augenmerk wird auf den Sitzkomfort gelegt: Fahrgäste entspannen sich in komfortablen, verstellbaren Sitzen mit Armlehnen und Fußstützen. Informationen erhalten die Fahrgäste zusätzlich zu den Durchsagen über 15 Info-Monitore im Zug. Ergänzend verfügen die Cityjets über Steckdosen, Tische, Leselampen und Fensterrollos. Die Cityjets erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
Moderne Technik sorgt für effizienten Betrieb
Die modernen Züge sorgen für einen effizienten und ressourcenschonenden Bahnbetrieb. Eine lärmarme Vorheizanlage schützt die Anrainer, wenn der abgestellte Zug in der Nacht für die Fahrgäste aufgewärmt wird. Der Zug ist im Innen- und Außenbereich mit energieeffizienten LED-Lampen ausgestattet, im Inneren stellen CO2-Fühler den Besetzungsgrad des Fahrzeuges fest und sorgen für eine optimale Steuerung der redundanten Klimaanlage. Technische Einrichtungen helfen dem Triebfahrzeugführer beim Fahren Energie zu sparen. Obwohl der Cityjet mehr Komfort für die Fahrgäste bietet, ist er im Vergleich zum Talent pro Sitzplatz um 20 Kilogramm und im Vergleich zur Baureihe 4020 um ca. 130 Kilogramm pro Sitzplatz leichter. Diese ausgereifte Bauweise ermöglicht auch eine kostensparende Instandhaltung. Der Cityjet kann zwischen den planmäßigen Werkstätten-Aufenthalten bis zu viermal weiter fahren als herkömmliche Fahrzeuge.
ÖBB-Investitionen sichern heimische Arbeitsplätze
Ein guter Teil der Wertschöpfung bei der Modernisierung des ÖBB Fuhrparks wird in Österreich erbracht. In diesem Fall stammen zum Beispiel die Drehgestelle aus dem Siemens Werk in Graz, die Endfertigung der Züge erfolgt wie schon beim ersten Los in den ÖBB Werkstätten in Wien/Jedlersdorf.
ÖBB haben volle Flexibilität bei Zug-Beschaffung
Zusätzlich zu der bestehenden Rahmenvereinbarung mit Siemens zur Beschaffung von Elektrotriebwagen für den Nah- und Regionalverkehr haben die ÖBB vor kurzem auch mit dem Hersteller Bombardier Transportation eine Rahmenvereinbarung für die Beschaffung von bis zu 300 Nahverkehrs-Elektrotriebwagen abgeschlossen. Mit den beiden Rahmenvereinbarungen haben die ÖBB die Möglichkeit, je nach Bedarf das beste Angebot von unterschiedlichen Herstellern auszuwählen. Für die Ostregion Österreichs haben sich die ÖBB aufgrund der gegebenen Bahnsteiglängen und Werkstätteneinrichtungen für die von Siemens angebotene 75-Meter Lösung entschieden.

Quelle:/Fotos: ÖBB

Datum:09.12.2016 - Uhrzeit: 09:55

SCI Global Rail Index 4/2016 (engl.)

Diese Ausgabe ist leider nur in der englischen Fassung verfügbar.

International rail industry experiences short-term recovery – majority of companies expect positive start into 2017

At the end of the year 2016, the general atmosphere in the companies of the global rail industry has slightly improved. This is shown in the most recent SCI RAIL BUSINESS INDEX – a periodical survey among the global railway industry’s top managers by the consultancy firm SCI Verkehr. Main driver of the current optimism is the positive business situation expected for the upcoming six months. The current business situation, by contrast, has been evaluated as constant on a still positive, but moderate level of 7%. The demand for products and services has lost the recently gained momentum, however seems to be cushioned by a vast majority of the polled companies, reporting to be satisfied with the current order back lock. The industry’s ongoing consolidation pressure further sets on the decline in employment and establishes the companies’ strategic objectives for 2017.




Compared to the previous quarter, polled top managers evaluate the current business situation to remain rather constant on a still positive, but moderate level of 7%. Assessment of the current business situation, remains highly heterogeneous. The shares of top managers assessing the business development as “good” as well as “unsatisfactory”, both have decreased by about 5%, hence resulting in a vast – and slightly increased – majority of the polled companies, declaring to be satisfied with the current business situation.



The demand for products and services, as an important indicator for the industry’s development, has lost the recently gained momentum. In balance, however, 4% of the polled top managers report a positive development. At the end of the year 2016, assessments of the top managers are still heterogeneous. While more than a quarter of the respondents report a positive development, more than 20% complain about falling demand. Nevertheless, a vast majority of 56% of the polled companies still report to be satisfied with the current order back lock; in balance, 6% state to benefit from a relatively large order back lock. With regard to a vast majority of the polled companies reporting to be satisfied with the current order back lock, the current soft slowdown in demand is anything but alarming – but rather typical for the highly cyclical business of the rail industry.



At the end of the year, the assessment of the employment situation has observed a significant slump. The spontaneous recovery of the last two quarters has not been sustainable, when suddenly falling back to the negative levels of the previous quarters. With a balance of -18% more companies reported to have reduced the number of employees than have increased it.
With the companies remaining to be concerned by the decline in employment, the rail industry’s consolidation seems to be increasingly reflected. Starting in the last year, with the consolidation the industry’s overcapacities have been reduced successively in order to maintain international competitiveness. In particular the latter gains significant importance with regard to the companies’ objectives for 2017.



SCI Verkehr also asked companies about their strategic objectives for the upcoming year. Location optimisation as well as regional expansion is seen by about 46% of the polled top managers as the most significant strategic objectives for 2017. M&A-activities are considered as another important objective for many businesses, followed by financial engineering and the strengthening of businesses besides rail.



While a majority of 57% of the polled managers expect the current business development to stay unchanged, in balance 21% of the respondents look ahead with increasing confidence. Only 11% of the managers express cautious reservations regarding the development of the business development in the coming six months.
“The industry has started to cope with the current uncertainties and challenges – in particular the industry’s digitalisation is progressing fast”, concludes Maria Leenen, CEO of SCI Verkehr GmbH with regard to the current optimism of the expected business development.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:07.12.2016 - Uhrzeit: 09:35

ÖBB schaffen neue Nahverkehrszüge an: Auftrag ergeht an Bombardier Transportation

Die ÖBB möchten ihren Fahrgästen moderne, sichere und komfortable Züge bieten. Das erfordert eine regelmäßige Erneuerung des Fuhrparks und entsprechende Investitionen. Aus diesem Grund lief ein Vergabeverfahren für eine Rahmenvereinbarung zur Lieferung von leistungsstarken Elektrotriebwagen. Diese sollen im Nah- und Regionalverkehr eingesetzt werden. Der Gegenstand der Rahmenvereinbarung ist die Lieferung von Elektrotriebwagen für den Personennahverkehr von circa 75 Metern und circa. 100 Metern Länge (je bis zu 150 Stück).
Nach einem internationalen Vergabeverfahren wurde am 22. September von den ÖBB der Bestbieter Bombardier Transportation ermittelt. Ein eingereichter Nachprüfungsantrag wurde vom Bundesverwaltungsgericht geprüft und am 2. Dezember abgelehnt. Damit ist die Rahmenvereinbarung für bis zu 300 Züge vom Typ BOMBARDIER TALENT 3 rechtmäßig zustande gekommen.
Die ersten 21 Züge aus dem neuen Rahmenvertrag sollen rasch abgerufen und werden für Vorarlberg bestellt werden. Die ersten TALENT 3 Garnituren werden ab Jahresmitte 2019 im Einsatz sein und die Qualität des Nah- und Regionalverkehrs in Vorarlberg deutlich erhöhen.

Quelle:/Fotos: ÖBB-Holding AG

Datum:06.12.2016 - Uhrzeit: 09:28

Bombardier liefert 52 weitere Francilien-Nahverkehrszüge an STIF und SNCF

- Bombardier Francilien Züge sind die beste Flotte in der Region Île de France

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab am 5. Dezember 2016 bekannt, dass die staatliche Eisenbahngesellschaft Frankreichs, Société nationale des chemins de fer français (SNCF), einen Auftrag für 52 weitere Francilien-Nahverkehrs-Elektrotriebzüge (EMU) erteilt hat. Der Auftrag, der vollständig von der Verkehrsbehörde der Île-de-France, Syndicat des transports d'Île-de-France (STIF), finanziert wird, beläuft sich auf rund 348 Millionen Euro (370 Millionen US-Dollar). Dieser Auftrag ist eine Abrufbestellung des 2006 mit SNCF unterzeichneten Vertrags über bis zu 372 Züge. Die ersten neuen Züge werden Anfang 2018 ausgeliefert und kommen als Teil des Verkehrsmodernisierungsplans der STIF ab der Station Paris Saint Lazare zum Einsatz.
„Der Francilien-Zug, der an unserem Standort in Crespin, Hauts-de-France, speziell für die Ile-de-France, entwickelt und hergestellt wird, ist ein zuverlässiger, leistungsstarker Zug, der die permanenten n Herausforderungen in so dicht besiedelten Gebieten bestens meistert,' erklärt Laurent Bouyer, President, Bombardier Transportation France. „Diese modernen Züge bieten Platz für bis zu 1000 Personen und verfügen über breite Türen und offene Durchgänge, die das Ein- und Aussteigen der Fahrgäste beschleunigen. All diese Merkmale tragen wesentlich zur Pünktlichkeit des Betriebs bei.
Bis heute sind rund 200 Francilien-Züge erfolgreich im Einsatz und zeugen von dem Vertrauen in Bombardier, im Rahmen der laufenden langfristigen Partnerschaft mit den französischen Eisenbahnen und dem STIF, zuverlässige Produkte zu liefern. Die Francillien-Flotte und bietet die höchsten Zuverlässigkeitswerte im Transilien-Netz der SNCF. Als Innovationführer hat sich Bombardier von Beginn an auf die Bedürfnisse der Fahrgäste fokussiert und einen modernen, großräumigen Nahverkehrszug mit hoher Kapazität entwickelt. Er ist mit modernen Sicherheitssystemen sowie den neuesten energieeffizienten und intelligenten Technologien ausgestattet um die Umweltbelastungen zu reduzieren.
Der Bombardier-Standort in Crespin, Frankreichs größtem Bahnindustriewerk, entwickelt, baut und betreibt innovative Züge, die den täglichen Bedürfnissen des öffentlichen Nahverkehrs entsprechen. Der Standort baute seine Reputation auf den AGC-Regionalzügen auf und liefert nun zwei große Projekte: den Francilien für die Region Ile de France und die OMNEO Doppelstockplattform, die den Regio 2N und den OMNEO Premium Intercity-Zug umfasst.
Rund 1000 komfortable 'Made in Hauts-de-France' Bombardier-Züge sind täglich zuverlässig im Einsatz. Im Jahr 2015 fuhren die Bombardier-Züge 150 Millionen Kilometer in ganz Frankreich - das entspricht 550.000 PKW die benötigt würden, um das gleiche Maß an Mobilität zu erreichen.

Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:05.12.2016 - Uhrzeit: 09:48

193 640 ist wieder in München

München-Allach, 04.12.2016: Vectron 193 640 für MRCE (3 Länder-Lok) steht abholbereit bei Krauss-Maffei (Siemens) um endlich Güter zu befördern....



Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

Datum:01.12.2016 - Uhrzeit: 09:05

Rumänien: Roll Out für den neuen Zug von Astra Rail

Im rumänischen Arad konnte gestern dieser neue Zug aufgenommen werden. Die Wagen werden von Astra Rail produziert (http://www.astra-passengers.ro). Bespannt ist der Zug mit der gelb-grün lackierten 91 53 0 440124-1 RO-STI. Mit dem Material soll eine neue Nachtzugverbindung zwischen Arad und Bukarest eingeführt werden. Die Aufnahme entstand in Arad.



Quelle:/Fotos: Silviu Dirlea

Datum:01.12.2016 - Uhrzeit: 08:35

TRAXX AC3 – erfolgreich im Betrieb im Last Mile-Modus

Die TRAXX AC3-Lokomotive bewährt sich auch in Bezug auf ihren Last Mile-Modus im Betrieb – Zusatzdiesel und Batterie sorgen dafür, dass unsere Kunden nicht-elektrifizierte Bereiche überbrücken und so an vielen Stellen Rangier- und Dieselloks einsparen können. Beispiele aus der Praxis anlässlich des kürzlich unterzeichneten Vertrags mit Wiener Lokalbahnen Cargo über drei Lokomotiven:
  • Das Leasingunternehmen Railpool ist der größte private Besteller der AC 3 LM und hat diese in zwei Versionen (DAHURO und DACH) in Betrieb.
  • BLS betreibt fünf DACH Lokomotiven in der Schweiz auf Gebirgsstrecken und bedient Containerterminals im LM Modus
  • Locon transportiert auf regelmäßigen Verbindungen mit einer DACH Lok Güter zwischen den Häfen Bremerhaven beziehungsweise Hamburg und dem Hafen Minden. Die 2200 Tonnen schweren Züge werden in den Häfen täglich mit Last Mile be- und entladen. Das spart dem Unternehmen die frühere Diesellok/Rangierlok.
  • Lokomotion betreibt zwei DAHURO Loks im Testbetrieb mit schweren Güterzügen auf der Brennerroute.
  • Die Captrain-Deutschland GmbH hat aktuell eine von der Leasingfirma Akiem gemietete TRAXX AC-Lokomotive im Einsatz. Hiermit transportiert das Unternehmen Teile zwischen den Volkswagen-Standorten Wolfsburg und Osnabrück. Auf der zwei Kilometer langen Teilstrecke zwischen dem VW-Werk Wolfsburg und dem Bahnhof Fallersleben, die bislang mit einer Diesellok befahren wurde, kommen der Last Mile-Zusatzdieselmotor und die -batterie täglich zum Einsatz. Seit Mai transportiert die Lok bis zu 740 Meter lange Züge mit einem Gewicht von 800 bis 1000 Tonnen über den Mittellandkanal. Hierbei wird eine Steigung von bis zu 1,5 Prozent überwunden.
  • Beim Unternehmen Westfälische Landes Eisenbahn (WLE) nutzt die eigene Lok die Last Mile-Batterie, um wann immer nötig zur Wartung komplett emissionsfrei in die hauseigene Werkstatt zu fahren.
  • Raildox transportiert u.a. Baustoffe für den neuen Stuttgarter Bahnhof seit Juli 2016. Für das Zusammenstellen der Züge in Altenburg nutzt Raildox die Last Mile Diesel Funktion. Es hat seine Lok von Captrain gemietet, das wiederum von Akiem geleast hat. Weiterhin hat es eine TRAXX AC LM-Lokomotive bei Bombardier Transportation gekauft.
  • In Österreich gibt es neben dem Vertrag mit den Wiener Lokalbahnen Cargo einen weiteren Markterfolg für die TRAXX AC3-Lokomotive. LTE Logistik- und Transport GmbH mit Hauptsitz in Graz verfügt seit Juni 2016 über eine entsprechende Lokomotive mit Last Mile-Modus. Die Privatbahn nutzt diese Lokomotive im Last Mile-Modus und betont, dass sie so die Flexibilität im täglichen Betrieb signifikant erhöht.
    - Die AC3-Lok wurde in Österreich für unterschiedliche Betriebseinsätze getestet, beispielsweise auf nicht-elektrifizierten Strecken in Häfen oder bei Beladefahrten am Erzberg, wo ausschließlich die dynamische Bremse genutzt wurde, die ihre Energie in die Lokomotive zurückspeisen kann. Und auch die Lokführer zeigen sich zufrieden.
    So sorgen TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotiven für neue Betriebskonzepte bei unseren Kunden, die die Einsparung von Diesel möglich machen und somit gut für Umwelt und Geldbeutel sind – eine innovative Form des Gütertransports mit Zukunft!


    (Bild: Akiem)


    (Bild: LTE)


    (Bild: Olier Schulz/Railpool)


    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

  • Datum:30.11.2016 - Uhrzeit: 08:15

    Twindexx zu Besuch in Koblenz

    Am Mittag des 29.11.16 rangierte der neue Twindexx 445 008 im Hbf Koblenz.



    Im Zugverband waren jeweils in roter (DB Regio) und weißer (DB Fernverkehr) Mittelwagen eingereiht.



    Quelle:/Fotos: Joachim Kratz

    Datum:29.11.2016 - Uhrzeit: 08:05

    Bombardier TRAXX-Lokomotiven für den Betrieb im Gotthard-Basistunnel zugelassen

    - Bombardiersneuesteautomatische Zugsicherungs-Software dient der Verbesserung der Zuverlässigkeit auf Schweizer ETCS-Strecken inklusive Gotthard-Basistunnel
    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat am 28. November 2016 bekanntgegeben, dass seine BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven, hochgerüstet auf dieneueste automatische Zugsicherungs-Software,zugelassen wurden für den Betrieb im Schweizer Gotthard-Basistunnel, den längsten und tiefsten Schienenverkehrstunnel der Welt. Dieser Meilenstein im Genehmigungsprozess wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bundesamt für Verkehr (BAV),SBB Infra, BLS Cargo und Bombardier erreicht.
    "Wir danken dem BAV, der SBB Infra und der BLS Cargofür die konstruktive Zusammenarbeit. Sie wird unseren TRAXX-Lokomotiven einen zuverlässigen und effizienten Betrieb im Gotthard-Basistunnel ermöglichen", sagteAlbert Bastius, Head ofProduct Line Locomotives bei Bombardier Transportation: "Wir arbeiten hart daran, dass die Implementierung unserer neuesten Software auf die vielen Lokomotiven im Betrieb schnell Fortschritte macht, so dass unsere Kunden von dieser aktualisierten Version profitieren können."
    Als erste alpenquerende Verbindung ohne nennungswerte Steigungen ermöglicht der Gotthard-Basistunneleine neue Direktverbindung für Hochgeschwindigkeitszüge und für schwere Güterzüge und steigert so die Kapazität der bestehenden Gebirgsroute. Die neue Software-Version wird es den TRAXX MS- und AC-Lokomotiven (Re 486, BR 186, Re 487, BR 187) möglich machen,auf allen Abschnitten der Gotthardtunnelgleise zu fahren, einschließlich derer, die mit dem modernen European Train Control System (ETCS)im Level 2-Betrieb ausgerüstet sind.
    Lokomotiven, die noch nicht umgebaut sind, können auf allen anderen Strecken in der Schweiz fahren, auch auf den mit ETCS ausgestatteten. Im Doppeltraktionsbetrieb, als nicht führende Lokomotive, können die Lokomotiven auch auf der Gotthard-Achse eingesetzt werden.
    Die weltweit bewährte EBICab 2000 OnboardAutomatic Train Protection-Lösung ist eine Schienenüberwachungssoftware, die zur Erhöhung von Verkehrsdichte, Zuverlässigkeit und Sicherheit entwickelt wurde. Das System macht höhere Geschwindigkeiten und kürzere Taktzeiten möglich, indem Informationenzwischen Strecken- und Bordausstattung per Funk übertragen werden und indem die Geschwindigkeit des Zugs durchgehend überwacht wird.




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:25.11.2016 - Uhrzeit: 08:35

    Bombardier präsentiert neuen TALENT 2 Triebzug für das Netz Gäu-Murr in Baden-Württemberg

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat am 24. November 2016 an seinem Standort in Hennigsdorf der Öffentlichkeit erstmals den neuen Regionaltriebzug vom Typ TALENT 2 für das Netz Gäu-Murr vorgestellt. Zu den zahlreichen Teilnehmern der Zug-Präsentation zählten der Verkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann, der Vorsitzende DB Regio Baden-Württemberg, David Weltzien, und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Bombardier Transportation GmbH, Germar Wacker. Neben Einblicken in die Fahrzeug-Produktion konnten sich die Teilnehmer während einer Probefahrt auf den Testgleisen von den hervorragenden Fahreigenschaften des innovativen und komfortablen TALENT 2 Zuges überzeugen.
    Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg: „Künftig wird es für die Fahrgäste im regionalen Bahnverkehr in Baden-Württemberg attraktive Angebote geben. Trotz des fehlenden Fernverkehrs können durch den neuen Verkehrsvertrag im Netz „Gäu-Murr“ von Dezember 2017 an schnellere Verbindungen zwischen Stuttgart, Schwäbisch Hall-Hessental und Crailsheim angeboten werden. Mit den neuen TALENT 2 Zügen machen wir gleichzeitig einen weiteren Schritt in Richtung umweltverträgliche Mobilität.“
    David Weltzien, Vorsitzender DB Regio Baden-Württemberg: „Mit der Inbetriebnahme des Netzes Gäu-Murr im Dezember 2017 beginnt ein neues Kapitel im Schienennahverkehr in Baden-Württemberg. Es kommen erstmals fabrikneue, klimatisierte Elektrotriebzüge von Bombardier im Landesdesign zum Einsatz. Die Züge sind mit modernen Fahrgastinformationssystemen, WLAN und Tischen in der 1. Klasse ausgestattet. In geräumigen Mehrzweckbereichen finden pro Zug bis zu 30 Fahrräder Platz. Für mehr Barrierfreiheit sind die Fahrzeuge an jeder Tür mit zwei Schiebetritten ausgestattet. Wir freuen uns, dass wir als DB Regio Baden-Württemberg dieses Kapitel Ende nächsten Jahres gemeinsam mit dem Land und Bombardier aufschlagen dürfen.“
    Germar Wacker, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bombardier Transportation GmbH: „Die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Politik, DB Regio und Bombardier ist der Schlüssel zum Erfolg. Sie unterstreicht das gemeinsame Ziel, den Fahrgästen mit neuen TALENT 2 Zügen ein modernes, sicheres und komfortables Reiseerlebnis zu ermöglichen. Mit der Fertigstellung der ersten Züge haben wir jetzt einen zentralen Meilenstein erreicht. Wir sind stolz, mit unseren gleichermaßen innovativen und bewährten Fahrzeugen einen wichtigen Beitrag für nachhaltige Mobilität in Baden-Württemberg zu leisten.“
    Rund 400 TALENT 2 Züge sind auf deutschen Schienen unterwegs. Diese Fahrzeuge bilden das Rückgrat der DB Regio-Flotte und sind bei verschiedenen privaten Mobilitätsanbietern im Einsatz. Mit der Lieferung von insgesamt 59 TALENT-Fahrzeugen an DB Regio und Abellio für den Einsatz im Land Baden-Württemberg schreibt Bombardier die Erfolgsgeschichte seiner TALENT Regionalzüge fort.



    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation
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