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News-Rubrik: Lokindustrie

Datum:16.03.2017 - Uhrzeit: 09:05

Hector Rail bestellt 15 Vectron-Lokomotiven bei Siemens

- Auslieferung ab Frühjahr 2018
- Zweiter Auftrag des schwedischen Eisenbahnverkehrsunternehmens

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen Hector Rail AB hat 15 Wechselstrom-Lokomotiven des Typs Vectron bestellt. Die Auslieferung ist ab Frühjahr 2018 geplant. Alle Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Alle Vectron AC werden mit dem europäischen Sicherungssystem ETCS sowie dem Zugleitsystem ATC2-STM ausgerüstet. Der Einsatz erfolgt im schweren Gütertransport sowie für Holztransporte in Schweden und Norwegen. Für die Überbrückung von kurzen Strecken ohne Oberleitung ist ein Diesel Power Modul mit Funkfernsteuerung an Bord.

Hector Rail ist ein unabhängiger Güterverkehrsanbieter mit Sitz in Schweden. Das Unternehmen bietet für den europäischen Eisenbahnverkehrsmarkt Transportlösungen für Produkte der Schwerindustrie sowie intermodalen Güter- und Personenverkehr für Industrieunternehmen an. Die Flotte von Hector Rail umfasst 75 Lokomotiven mit einer Jahresgesamtlaufleistung von über sieben Millionen Schienenkilometern pro Jahr. Bereits im Juli 2016 bestellte Hector Rail bei Siemens fünf Vectron-Lokomotiven. Der Auftrag beinhaltete eine Option über die jetzt georderten 15 Lokomotiven dieses Typs.




Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:15.03.2017 - Uhrzeit: 08:32

Stadler liefert zehn EURODUAL-Lokomotiven an die HVLE

Stadler Valencia und der deutsche Schienengüterverkehrsbetreiber Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft HVLE, haben einen Kaufvertrag über die Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven nach deutscher Konfiguration angekündigt.

HVLE und Stadler haben einen Vertrag für die Herstellung und Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven und den entsprechenden Full-Service-Wartungsvertrag unterschrieben. Die leistungsstarken Lokomotiven werden im Gütertransport im deutschen Netzwerk eingesetzt und verbinden 15kV AC und 25 kV AC Elektro- und Dieselantriebsmodi. Auf der Finanzierungsseite begleitet die DAL Deutsche Anlagen-Leasing die Transaktion mit einer massgeschneiderten, assetbasierten Leasing-Struktur. Der Rail-Spezialist mit Sitz in Mainz, hat auch die Arrangierung und das Funding mit Mitteln aus der Sparkassen-Finanzgruppe übernommen.

HVLE wird zum ersten Kunden der neuen Generation der sechsachsigen Dual-Mode-Lokomotiven, die Stadler für den europäischen Markt entwickelt hat. Iñigo Parra, CEO von Stadler Rail Valencia, unterstrich die Bedeutung dieses Projekts und die Vorteile der neuen Plattform: „Dieser Vertrag ist ein wichtiger Meilenstein für Stadler als erster Auftrag einer neuen Lok-Familie. Mit ihrer avantgardistischen Technik deckt die EURODual-Lokomotive alle Bedürfnisse der Bahntreiber effizient und zuverlässig ab und bietet ihnen gleichzeit zahlreiche wirtschaftliche und ökologische Vorteile.”

Für Ludolf Kerkeling (HVLE) werden sich die Bedingungen im Schienengüterverkehr verändern: Die Nachfrage nach Sechsachs-Lokomotive wird durch zunehmende Länge und Gewicht der Züge wachsen. Martin Wischner (HVLE) fügte hinzu: Wir brauchen Dieselkraft für die erste / letzte Meile, aber die ökologischen und ökonomischen Vorteile der elektrischen Energie sind für uns sehr wichtig.

Die EURODual-Lokomotive von Stadler ist eine Dual-Mode-Lokomotive mit einer beeindruckenden Leistung, sowohl im Diesel- als auch im Elektroantriebsmodus, die in verschiedenen Konfigurationen, Spurweiten und Fahrdrahtspannungen erhältlich ist. Die modulare Plattform bietet ebenfalls ein breites Spektrum an verschiedenen Antriebsleistungen im Diesel-Modus, um den individuellen Bedarf des Kunden adäquat zu decken. Die vielseitige Plattform der Lokomotive wurde für den Fracht- und Reisefernverkehr bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/Std. auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken entwickelt.

Stadler, bekannt als Hersteller von Schienenfahrzeugen, u.a. auch Frachtlokomotiven für den europäischen Markt, liefert derzeit die vierachsigen Dual-Mode-Lokomotiven Class 88 an den britischen Betreiber Direct Rail Services aus und führt die ersten Tests des sechsachsigen EURODUAL-Prototyps in seinem spanischen Werk durch.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail Valencia

Datum:10.03.2017 - Uhrzeit: 09:51

SCI Global Rail Index 1/2017

Unternehmen der Bahnindustrie sehen sich zwischen Investitionsbedarf und nur moderaten Wachstumserwartungen gefangen
Zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres zeigt sich die globale Bahnbranche in verhaltener Stimmung. Dies zeigt der aktuelle SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Top-Manager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Sowohl die hohen Anforderungen der Digitalisierung als auch Veränderungen der Marktstrukturen drängen die Unternehmen der Bahnindustrie zur Anpassung ihrer Geschäfte. Als Reaktion sind die Investitionsaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr signifikant gestiegen. Die Beurteilungen der derzeitigen Geschäftslage sowie zukünftigen Geschäftsentwicklung bleiben moderat. Nur 9% der befragten Manager erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten. Eine entsprechend verhaltene Zurückhaltung zeigt sich auch in der Beurteilung der Nachfrage. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen rutscht mit einem Saldo von -6% in den leicht negativen Bereich.





Mit einem Saldo von nur 5% beurteilen die befragten Top-Manager der weltweiten Bahnbranche die aktuelle Geschäftslage zu Beginn des neuen Geschäftsjahres als eher moderat – äußern im Vergleich zum letzten Quartal jedoch eine leicht negative Tendenz. Dabei bleibt die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage heterogen, obwohl sowohl der Anteil der Top-Manager, die die Geschäftsentwicklung als „gut“ bezeichnen, als auch jener, die die Geschäftsentwicklung als „unbefriedigend“ beurteilen, je um weitere 5% sinken. Infolgedessen wächst die Mehrheit der befragten Unternehmen, die sich mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden zeigen, weiter auf einen Anteil von insgesamt 67%.



Die moderate aber noch überwiegend positive Beurteilung der aktuellen Geschäftslage erhält mit Blick auf die Entwicklung der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen einen leicht rauen Beiklang. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, als wichtiger Indikator der Branchenentwicklung, verliert weiter an Schwung und sinkt mit einem Saldo von -6% in den leicht negativen Bereich. Vor dem Hintergrund stark gestiegener Investitionsaktivitäten im vergangenen Jahr, berichten rund 23% der befragten Unternehmen von einer Steigerung in der Nachfrage berichtet, während fast 30% der Top-Manager über einen Rückgang der Nachfrage klagen.
Gleichwohl zeigt sich eine Mehrheit von 75% der befragten Unternehmen hinsichtlich des derzeitigen Auftragsbestands zufrieden. Sowohl die Anzahl der Unternehmen, die den Auftragsbestand als zu gering beurteilen (10%), als auch jene, die den Auftragsbestand als vergleichbar groß beurteilen (15%), sinkt um etwa 10%.



Angesprochen auf die Beurteilung der erwarteten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2017, äußern sich im Saldo wieder mehr Unternehmen zurückhaltender als noch im Quartal zuvor. Angesichts der deutlichen gestiegenen Investitionstätigkeiten bleibt der Anteil der Unternehmen, die eine negative Entwicklung erwarten nahezu unverändert; aber auch die Anzahl der Top-Manager, die eine günstigere Entwicklung erwarten, sinkt auf weniger als 20%, verglichen mit 32% im letzten Quartal. Im Gegenzug wächst der Anteil der befragten Unternehmen, die eine stetige Geschäftsentwicklung erwarten auf 71%.



Seit vielen Jahren befragt SCI Verkehr die Unternehmen der globalen Bahnindustrie zur Entwicklung ihrer Investitionsaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr. Während eine Welle an Auftragsvergaben Anfang 2013 zu steigenden Investitionsaktivitäten in den nachfolgenden Jahren führte, spiegelten sich zunehmende Unsicherheiten der Branche im Jahr 2015 in stark reduzierten Investitionstätigkeiten wider. Im Jahr 2016 verzeichnete das Niveau der Investitionstätigkeit jedoch einen signifikanten Sprung. 57% der befragten Top-Manager berichten von steigenden Investitionsaktivitäten – davon fast 20% von nachhaltig gestiegenen Investitionstätigkeiten.
„Angesichts der sich verändernden Marktstrukturen scheinen viele Unternehmen die vermehrt positiven Bilanzen der letzten Jahre zum Anlass genommen zu haben, um mit gezielten Investitionen ihre Position in einem zunehmend von Wettbewerb geprägten Markt zu stärken“, interpretiert Maria Leenen, Geschäftsführerin von SCI Verkehr GmbH, die gestiegenen Investitionstätigkeiten.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr

Datum:09.03.2017 - Uhrzeit: 10:21

SBB: Pendolino-Flotte komplett


Der letzte von insgesamt 19 ETR 610 auf einer Abnahmefahrt.



Unterwegs Richtung Norden: Der letzte von insgesamt 19 Zügen des Typs ETR 610 hat die Werkshalle von Alstom in Savigliano (IT) verlassen. Damit ist die Neigezugflotte, die auf der Simplon- und Gotthardachse bis Mailand verkehrt, komplett.

Die 19 Züge des Typs ETR 610 verkehren als Eurocity auf der Gotthard- und Simplonachse bis Mailand. Die sieben Züge der ersten Serie stammen aus der Zeit der ehemaligen Betreibergesellschaft Cisalpino: Ende 2009 wurde die Flotte je zur Hälfte auf die SBB und Trenitalia aufgeteilt. Bis heute verkehren in der Schweiz deshalb auch sieben ETR 610-Züge der Trenitalia. Im Jahr 2012 bestellten die SBB acht zusätzliche ETR 610 (RABe 503): Diese haben seit Ende 2014 das Vorgängermodell ETR 470 abgelöst. 2015 folgte eine Nachbestellung von vier weiteren Zügen, welche nun ebenfalls ausgeliefert worden sind. Damit ist die Flotte komplett. Die Züge wurden von Alstom in Savigliano (IT) hergestellt. Die leichte Instandhaltung der Züge erfolgt in den SBB-Serviceanlagen in Genf und Basel.

Grosse Revision startet im Herbst 2017.

Die Fahrzeuge der ersten Serie erreichen im Herbst die Laufleistung von 2,5 Millionen Kilometer und müssen daher in die erste Grossrevision. Diese schwere Instandhaltung wird von Alstom durchgeführt und dauert bis 2020, sie wird rund 80 Mio. Franken kosten. Um die Verfügbarkeit der Züge – beispielsweise bei der Neigetechnik – weiter zu erhöhen, wurde zudem eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche zusätzliche Instandhaltungsmassnahmen umsetzt. Daneben gibt es neu einen sogenannten Control-Room: Alstom kann damit die Fahrzeuge während des Betriebes fernüberwachen. So können Unregelmässigkeiten bei ausgewählten Systemen (z.B. ETCS) früh erkannt werden, bevor diese zu einer möglichen Störung führen.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:09.03.2017 - Uhrzeit: 09:11

Entwicklung des weltweiten Schienenverkehrs: Güterverkehr aktuell sinkend - Stadtverkehr wächst

Weltweit sank der Schienengüterverkehr im Jahr 2015 - erstmals seit der Finanzkrise - um 4,4%. So die aktuell vorgestellte Studie der SCI Verkehr „Rail Transport Markets – Global Market Trends 2016-2025“. Eine weitere Verringerung wird auch für das Jahr 2016 erwartet, wobei diese vor allem durch die geringe Nachfrage in großen Märkten wie China oder den USA bedingt wird. Doch die Perspektive gestaltet sich mittelfristig optimistisch: ab 2018 wird ein positives Leistungswachstum prognostiziert. Dagegen werden die Leistungen im städtischen Bahnverkehr sowohl kurz- als auch mittelfristig mit durchschnittlich mehr als 5% jährlich zwischen 2015 und 2025 stark wachsen.

Der Schienengüterverkehr hat im Jahr 2015 mit einer Abnahme von 4,4% im Vergleich zum Vorjahr ein Negativwachstum verzeichnet. Dieser Trend wird sich bis 2017 fortsetzen. Ursache ist der nachlassende Transport von Kohle und Stahl aufgrund einer abgeschwächten Produktionstätigkeit sowie der Rückgang des internationalen Handelswachstums. Es ist zu befürchten, dass die Transportnachfrage angesichts des wachsenden Protektionismus in verschiedenen Teilen der Welt negativ beeinflusst wird.

In Nordamerika hat der Kohletransport durch einen Wandel des Energiemix deutlich abgenommen. Das intensive Fracking in den USA hat auf dem Transportmarkt in den letzten Jahren zu einer Sonderkonjunktur geführt, die jedoch den Rückgang der Nachfrage am Kohlemarkt nicht vollständig kompensieren konnte. Mit dem sinkenden Ölpreisniveau verliert die Transportnachfrage nach Erdöl aktuell an Dynamik und wird langfristig durch den Bau von Pipelines weiter negativ beeinflusst werden.

Asien wird vom chinesischen Transportmarkt dominiert, welcher im Bereich des Schienengüterverkehrs schrumpft. Ursachen dafür sind steigende Tarife im Schienengüterverkehr in den letzten Jahren, während parallel die Straßeninfrastruktur mit Autobahnen stark ausgebaut wurde, wodurch die Attraktivität des Straßengüterverkehrs deutlich zugenommen hat. Darüber hinaus hat auch in der chinesischen Energiepolitik ein Umdenken weg von der Kohle eingesetzt, das die Transportnachfrage bedeutend negativ beeinflusst hat. Die jüngsten chinesischen Bestrebungen, die Luftqualität nachhaltig zu verbessern, kann auch eine Verschiebung des Modal Split zugunsten der umweltfreundlicheren Schiene bewirken. Inwiefern entsprechende politische Weichenstellungen stattfinden und ob diese in der Lage sein werden die sinkenden Kohletransporte auf der Schiene zu kompensieren, ist aktuell noch unklar.




Im Gegensatz zum Schienengüterverkehr ist der städtische Bahnverkehr seit 2010 schnell gewachsen. Ein Nachlass dieses Wachstums wird vor 2020, wenn viele Metro- und Straßenbahnsysteme fertiggestellt sind, nicht erwartet. Netzerweiterungen, vor allem der Bau neuer Linien in Städten, die zuvor kein städtisches Bahnsystem hatten, sind der Hauptantrieb in der Entwicklung von Stadtbahnen. Ein Beispiel hierfür ist China, wo die Stadtbahnsysteme zwischen 2005 und 2015 von weniger als 1.000 km auf mehr als 3.000 km um das Dreifache gewachsen sind. Weitere Investitionen sind geplant. Aktuell sind 4.450 km Strecke an schienengebundenen Stadtverkehrsnetzen im Bau oder bereits in Betrieb. Hohe Wachstumsraten werden auch in Süd- und Mittelamerika erzielt. Wichtige Verbesserungs- und Erweiterungsprojekte finden momentan in den größten Märkten Brasilien, Argentinien und Chile statt. Das Wachstum wird zudem auch in kleineren Märkten durch neue Systeme untermauert, so zum Beispiel die Umsetzung von Metroprojekten in Quito, Panama City und Lima.

Der Schienenpersonenverkehr hat in den letzten Jahren eine konstant positive Entwicklung gezeigt, obwohl die Trends in den Regionen der Welt sehr unterschiedlich sind. Während Leistungen im Schienenpersonenverkehr der GUS-Staaten, Osteuropas sowie Afrikas und des Mittleren Ostens signifikant abgenommen haben, sind diese in Asien sowie in Süd- und Mittelamerika schnell gewachsen. Die Erweiterung von Hochgeschwindigkeitsnetzen, vor allem in China, und die zunehmende Anzahl von Leistungen z.B. in den Ballungsräumen Südamerikas haben zu diesem Trend beigetragen. Beflügelt wird der Schienenpersonenverkehr gerade in reifen Märkten wie Westeuropa oder Nordamerika auch durch ordnungspolitische Maßnahmen, welche den PKW-Verkehr im Interesse von Umwelt und Lebensqualität zu reduzieren versuchen.

Insgesamt befinden sich die Schienenverkehrsmärkte im Wachstum. Zwischen 2005 und 2015 fand in allen drei Segmenten: Schienengüter-, Schienenpersonen-, und Stadtverkehr ein Wachstum statt. Trotz kurzfristiger bzw. regionaler Volatilitäten ist das Gesamtbild positiv: die Verkehrsvolumina waren im Jahr 2015 bedeutend höher als noch im Jahr 2005. Ein langfristiges Wachstum wird auch weiterhin in allen Segmenten erwartet, jedoch kurzfristig mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

Die MultiClient Studie “Rail Transport Markets – Global Market Trends 2016-2025” ist ab sofort bei SCI Verkehr GmbH erhältlich.


Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:08.03.2017 - Uhrzeit: 09:39

Grundstein für Servicewerk des Rhein-Ruhr-Express gelegt

• Digitaler Service für über 99-prozentige Verfügbarkeit der 82 RRX-Züge
• Vorausschauende Wartung und Instandhaltung über 32 Jahre lang
• Testbetrieb bereits Mitte 2018 auf 70.000 Quadratmetern Werksgelände

Heute wurde in Dortmund-Eving der Grundstein des Instandhaltungs- und Wartungswerkes für die Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) gelegt. Das Werk soll bereits Mitte 2018 den Testbetrieb aufnehmen. Künftig werden dort alle 82 RRX-Züge über einen Zeitraum von 32 Jahren gewartet und instandgehalten. Dafür schafft Siemens rund 75 Arbeitsplätze und investiert darüber hinaus einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Das Depot ist vollständig auf das im Schienensektor bislang einzigartige, digitalisierte Serviceangebot von Siemens ausgerichtet. Vorausschauend werden damit Fehlerquellen erkannt, lange bevor Fehler tatsächlich auftreten. Dafür werden die Züge in Echtzeit überwacht und die gelieferten Daten in einem zentralen Diagnosesystem im Mobility Data Services Center (MDS) in München-Allach analysiert. Daraus errechnen die Spezialisten des MDS Fehlerprognosen und geben dem Service-Team im neuen Werk akute oder terminierte Wartungsempfehlungen.

„Das nächste Etappenziel ist erreicht. Der RRX wird den schienengebundenen Personen-Nahverkehr des Landes revolutionieren, die Situation hunderttausender Pendler nachhaltig verbessern sowie neue Maßstäbe etwa hinsichtlich Komfort, Takt- und Reisezeiten setzen“, betont NRW-Verkehrsminister Michael Groschek im Rahmen der Feierlichkeiten.

Martin Husmann, Vorstandsvorsitzender des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), ergänzt: „Ich freue mich besonders für die Fahrgäste; die heutige Grundsteinlegung markiert eine bedeutende Investition in die Zukunft für die täglich rund 2,4 Millionen Menschen, die im Schienenpersonennahverkehr im Land unterwegs sind. Wir erwarten, dass das neue Dortmunder Werk bald maßgeblich dazu beiträgt, eine bestmögliche Einsatzfähigkeit der neuen Fahrzeuge zu garantieren.“

„In Dortmund-Eving überführen wir den Service und die Wartung von Zügen in das digitale Zeitalter. Wir nutzen Algorithmen, um von den Zügen gelieferte Daten zu analysieren, und können so Fehlfunktionen beheben, bevor sie überhaupt eintreten. So können wir unserem Kunden VRR und allen Fahrgästen eine über 99-prozentige Verfügbarkeit unserer Züge garantieren. Wir freuen uns, dass wir dieses Depot in Dortmund errichten können“, sagte Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

Das Grundstück in Dortmund-Eving hat eine Fläche von rund 70.000 Quadratmetern, was etwa zehn Fußballfeldern entspricht. Grundstückseigentümer ist der VRR über einen zunächst bis zum Jahr 2050 geltenden Erbbaurechtsvertrag mit Siemens. Das Werk umfasst ein sechsgleisiges Werkstattgebäude, Lager und Sozialgebäude, eine Außenreinigungsanlage, eine Unterflurdrehmaschine für die Radsatzüberarbeitung sowie eine Radsatzdiagnoseanlage. Rund 163 Meter lang, 63 Meter breit und 12,40 Meter hoch wird das Hauptgebäude. Es unterschreitet die Wertevorgaben der neuen Europäischen Energieeinsparverordnung (EnEV) um rund 15 Prozent. Auf dem Werksgelände werden einschließlich der Werkstattgebäude rund 5,5 Kilometer Gleise verlegt. Sie werden mit zwei Anschlussweichen im Norden und Süden des Geländes verbunden, die von der Lage her identisch sein werden mit dem alten Anschluss des ehemaligen Rangierbahnhofs Dortmund-Eving an die Bahnstrecke Hauptbahnhof Dortmund in Richtung Lünen/Münster.


Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:02.03.2017 - Uhrzeit: 09:15

Hybrid-Lok 1063.039 auf Testfahrten

Aktuell werden in der 9. Kalenderwoche wieder Testfahrten mit der Hybrid-Lok 1063.039 durchgeführt. Diesmal ist sie dem Verschub im Bahnhof Leoben Göss zugeteilt, wo sie neben der Planverschublok der Reihe 2068 ihre Leistung erbringt.

1063.039 und 2068.038 am 1.3.2017 in Leoben Göss.





Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:02.03.2017 - Uhrzeit: 09:15

Joint Venture von Bombardier: Bau von 144 Hochgeschwindigkeitszügen der neuen Generation für China

- Die neuen Züge sollen die lokale Wirtschaft voranbringen und dabei helfen, das Hochgeschwindigkeitsnetz im neuen ,Diamond Economic Circle' in Westchina zu vergrößern

- Die neuste Generation der umweltfreundlichen Züge vom Typ CRH1A-A senken die Lebenszykluskosten und setzen neue Maßstäbe für nachhaltigen Verkehr und Fahrgastkomfort

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab am 1. März 2017 bekannt, dass sein chinesisches Joint Venture Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. (BST) einen weiteren Auftrag von der China Railway Corp. (CRC) zur Lieferung von 144 Hochgeschwindigkeitswagen der neuen Generation des Typs CRH1A-A für das schnell wachsende Hochgeschwindigkeitsnetz des Landes erhalten hat. Die neuen Wagen werden im Auftrag des Bahnamtes Chengdu und Kunming zum Einsatz kommen und die Entwicklung des neuen ‚Diamond Economic Circle' von Westchina unterstützen, der die Städte Chengdu, Chongqing, Xi'an, Guiyang und Kunming umfasst. Der Vertrag über 18 achtteilige Züge wird auf einen Auftragswert von etwa 1,95 Milliarden chinesische RMB (268 Millionen Euro, 284 Millionen US-Dollar) beziffert. Bombardier hält 50% der Anteile an BST, das von CSR Sifang Rolling Stock Co., Ltd, ein Partnerunternehmen von Bombardier Transportation, geleitet wird.

Jianwei Zhang, President von Bombardier China, sagte: „China errichtet mithilfe modernster Technologien das weltweit fortschrittlichste Hochgeschwindigkeitsnetz. In Anbetracht des starken Wettbewerbsdrucks in diesem Markt freuen wir uns sehr, dass CRC unsere Hochgeschwindigkeitstechnologie ausgewählt hat, um das Hochgeschwindigkeitsnetz in Westchina zu vergrößern, Städte und Menschen zu verbinden und dem neuen Wirtschaftskreis zu helfen, die angestrebte BIP-Wachstumsrate von 10 % im Jahr 2017 zu erreichen. Wir freuen uns darauf, unsere Fachkompetenz und Ressourcen zu nutzen, um unsere langjährigen Beziehungen und unseren Erfolg in diesem dynamischen Markt aufrecht zu erhalten.

Die Aluminium-Wagenkastenkonstruktion des Zugs vom Typ CRH1A-A mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h, verringert sowohl das Gewicht, den Schienenverschleiß als auch den Luftwiderstand und sorgt so für bessere Leistung und niedrigere Betriebskosten. Die grafischen Anzeigen, einzigartige Fenster, Beleuchtung und Form verleihen dem Zug ein markantes Erscheinungsbild, während seine herausragende Energieeffizienz in der Branche neue Maßstäbe für nachhaltigen Verkehr und Fahrgastkomfort setzt. Die Züge verfügen über das hocheffiziente BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssystem, das von Bombardier CPC Propulsion System Co., Ltd. (BCP), einem weiteren chinesischen Joint Venture von Bombardier, geliefert wird.

Bombardier Transportation in China ist der Komplettlösungsanbieter entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von Fahrzeugen über Antriebe und Dienstleistungen bis hin zum Design umfasst Bombardier Transportation in China sechs Joint Ventures sowie sieben zu 100 % ausländische Unternehmen und beschäftigt mehr als 6.000 Mitarbeiter. Im Rahmen der Joint Ventures wurden bislang insgesamt mehr als 3.500 Personenwagen für Hochgeschwindigkeitszüge, 560 Elektrolokomotiven und über 2.000 U-Bahn-Wagen für die wachsenden Nahverkehrsmärkte in China ausgeliefert. Bombardier beliefert auch externe U-Bahn-Hersteller mit Antriebstechnik, die in insgesamt 21 chinesischen Städten genutzt wird. Als bewährter Komplettanbieter von Dienstleistungen weltweit haben die Joint Ventures von Bombardier auch Aufträge über die Wartung von 1.160 U-Bahn-Wagen in China erhalten.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:31.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

18 Vectron-Lokomotiven bestellt

  • Mehrsystem-Lokomotiven ausgerüstet für D-A-CH-I
  • Lieferung ab Dezember 2017
  • Erster Einsatz bei SBB Cargo International

    Unter Einbindung des Infrastrukturfonds von der Reichmuth Infrastruktur Schweiz AG hat die LokRoll AG bei Siemens 18 Mehrsystem-Lokomotiven des Typs Vectron bestellt. Sie sind für den grenzüberschreitenden Verkehr auf dem Korridor Deutschland, Österreich, Schweiz und nach Italien vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. LokRoll verleast die Lokomotiven für 15 Jahre an das Schweizer Gütertransport-unternehmen SBB Cargo International.

    „Mit den jetzt georderten Lokomotiven erweitern wir unser Leistungsspektrum im Schienengüterverkehr und vernetzen noch effizienter die europäische Industrie“, sagt Michail Stahlhut, CEO der SBB Cargo International AG.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:30.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    ÖBB wollen bis zu 200 Lokomotiven bei Siemens bestellen

  • Rahmenvertrag über bis zu 200 Vectron-Lokomotiven
  • Erstabruf von 30 Vectron MS
  • Auslieferung beginnt Sommer 2018

    Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben mit Siemens einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 200 Lokomotiven des Typs Vectron abgeschlossen. Es können bis zu 100 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven, 50 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven mit Dieselpower-Modul und 50 Mehrsystem (MS)-Lokomotiven abgerufen werden. Bei Vertragsschluss wurden 30 Vectron MS fest bestellt. Die Fahrzeuge sollen im Siemens-Werk in München, gefertigt werden. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge beginnt im Sommer 2018.

    „Dass wir bei einer der größten Ausschreibungen für Lokomotiven in Europa den Zuschlag erhalten haben, zeigt vor allem eines: die Leistungsfähigkeit unserer Vectron-Plattform. Sie bietet höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Und das heißt für den Betreiber: er kann langfristig für die Zukunft planen“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    Eingesetzt werden die Lokomotiven bei der Rail Cargo Group, der Güterverkehrssparte der ÖBB. Sie sind für den grenzüberschreitenden Güterverkehr in den Ländern Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.


    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:24.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    Bombardier Flotte der LNVG durchbricht die 100 Millionen Kilometer Marke

    - Bombardier Fahrzeuge bilden das Rückgrat des Regionalverkehrs in Niedersachen, Deutschland
    - Seit Start in 2003 hat die Flotte mit einer Verfügbarkeit von über 99 Prozent rund 340 Millionen Fahrgäste befördert


    Der führende Anbieter in der Schienenfahrzeugindustrie, Bombardier Transportation, gab heute bekannt, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG)-Flotte im Dezember 2016 erfolgreich die Marke von 100 Millionen Laufkilometern seit der Betriebsaufnahme im Dezember 2003 erreicht hat. Die LNVG-Flotte besteht aus 37 BOMBARDIER TRAXX Lokomotiven und 220 BOMBARDIER TWINDEXX Doppelstockwagen. Dieses herausragende Ergebnis wurde durch das perfekte Zusammenspiel von Eigentümer, Betreiber und Instandhalter erzielt - ein Modell, welches Maßstäbe im öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland setzt. Die Flotte gehört der LNVG, wird von der metronom Eisenbahngesellschaft betrieben und von Bombardier Transportation und seinen Partnern, der Osthannoverschen Eisenbahn (OHE) sowie der Eisenbahn und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb), instandgehalten.

    Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der LNVG, sagte: „Wir sind sehr stolz auf diese Leistung und haben gezeigt, dass öffentlicher Personennahverkehr in Deutschland zuverlässig und wirtschaftlich sein kann. Seit 2003 arbeiten wir eng mit unseren Partnern zusammen, um der Bevölkerung in Niedersachsen zuverlässige Mobilität mit höchstem Komfort zu bieten. Steigende Fahrgastzahlen und die Marke von 100 Millionen Laufkilometern beweisen dies auf eindrucksvolle Art und Weise.
    Francois Muller, Leiter Flotteninstandhaltung Bombardier Transportation Deutschland, ergänzte: Eine konstant hohe Verfügbarkeit der Flotte bei einer Laufleistung von nun 100.000.000 Kilometern zu erreichen ist ein herausragendes Ergebnis. Ich danke allen Beteiligten für ihr tägliches Engagement und die außergewöhnliche Performance. Unter Einsatz neuester Technologien arbeiten wir stetig an der Optimierung der Instandhaltungsprozesse. Ziel ist, die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Flotte auf höchstem Niveau zu halten und dadurch einen signifikanten Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität Niedersachsens leisten zu können.
    Neben der Lieferung der Fahrzeuge in 2003, 2005, 2006, 2007 und 2010 ist Bombardier auch für die komplette präventive und korrektive Instandhaltung der Flotte verantwortlich und erzielte dabei eine durchschnittliche Verfügbarkeit von über 99 Prozent. In dem erst kürzlich bis 2035 verlängerten Vertrag wird Bombardier zukünftig auch die Halterschaft der Fahrzeuge sowie die ECM-Funktion (Entity in Charge of Maintenance) übernehmen und hat dabei eine hundertprozentige Verfügbarkeit der Flotte im Betrieb vertraglich zugesichert.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:23.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    Bombardier liefert der Captrain Deutschland-Gruppe sechs TRAXX MS-Lokomotiven

    TRAXX MS-Lokomotiven stärken die Leistung des grenzüberschreitenden Gütertransports in Europa.



    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und Captrain Deutschland haben einen Vertrag über die Lieferung von sechs BOMBARDIER TRAXX Mehrsystem-Lokomotiven abgeschlossen. Die neuen Lokomotiven werden hauptsächlich in Deutschland, den Niederlanden und Belgien im Frachttransport eingesetzt. Die Lieferung ist für Anfang 2018 vorgesehen.
    „Die bewährte Technologie und Zuverlässigkeit der BOMBARDIER TRAXX Multi-System-Lokomotiven war ausschlaggebend für unserer Entscheidung, sagt Henrik Würdemann, Geschäftsführer der Captrain Deutschland GmbH. „Durch die Investition können wir unsere Stärke im grenzüberschreitenden Güterverkehr auf der Ost-West-Achse weiter ausbauen und unseren Kunden schon bald zusätzliche, durchgehende Logistiklösungen über die Ländergrenzen hinweg anbieten.
    „Wir freuen uns, dass sich Captrain Deutschland für unsere Lokomotiven entschieden hat. Sie werden dem Unternehmen unserer Meinung nach von großem Nutzen sein, weil es künftig mit ihrem Einsatz die Leistung auf den Logistikkorridoren zu den geschäftigen Seehäfen in Rotterdam und Antwerpen steigern kann, sagt Mike Niebling, Director Sales, Locomotives, Bombardier Transportation.
    Als Teil der sehr erfolgreichen TRAXX-Plattform, von der weltweit bereits über 2.000 Lokomotiven verkauft wurden, ist die TRAXX MS-Lokomotive für alle gängigen europäischen Stromspannungen geeignet, weshalb sie insbesondere für den grenzüberschreitenden Verkehr genutzt wird. Mit dieser Fähigkeit, auch lange Korridore, also bestimmte Kombinationen mehrerer Länder, befahren zu können, und einer nachgewiesenen Verfügbarkeitsquote von fast 100 % ist die TRAXX MS die bevorzugte Lokomotive für den grenzüberschreitenden Fracht- und Personenverkehr.
    Bombardier Transportation bietet integrierte Flottenunterstützung und zugeschnittene Service-Lösungen für die mehr als 400 TRAXX MS-Lokomotiven, die bislang verkauft wurden, an. Das ermöglicht es Betreibern, von einer langfristigen Ersatzteilgarantie und einem umfassenden europaweiten Servicenetz zu profitieren.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation / Captrain Deutschland Group
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