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News-Rubrik: Lokindustrie

Datum:20.09.2017 - Uhrzeit: 10:15

Die unendliche Geschichte: Zulassungsfahrten in Ungarn

Nachdem am 18.9.2017 die letzten GYSEV-Vectron 471.003, 471.005 und 471.006 vom Herstellerwerk in München-Allach nach Ungarn überstellt wurden, erfolgte am nächsten Tag die Zulassungsfahrt für das ungarische Schienennetz. Getestet wurde zunächst die 471.003, welche dabei am 19.9.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert wurde.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:19.09.2017 - Uhrzeit: 09:32

Die unendliche Geschichte: Zulassungsfahrten in Ungarn

Wieder einmal gab es eine Zulassungsfahrt für das ungarische Schienennetz. Diesmal war es die ELL/TX 193.274, welche am 18.9.2017 im Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert werden konnte.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:19.09.2017 - Uhrzeit: 09:32

Drei Neuzugänge bei der GYSEV

Vom Herstellerwerk in München-Allach wurden die neuen für die GYSEV bestimmten Vectron 471 005 + 471 006 + 471 003 (Reihung im Lok-Verband) am 18.09.2017 zum ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom überstellt. Somit sind nun 9 Stück 471er geliefert. Die Aufnahme zeigt den Lokzug am München-Heimeranplatz (Foto: Heiner und Sascha Prochazka)



Ein weiteres Bild fotografiert am 18.9.2017 in Gramatneusiedl (Foto: Herbert Pschill).




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill / Heiner und Sascha Prochazka

Datum:18.09.2017 - Uhrzeit: 10:30

Bahnwirtschaft in Deutschland wächst mit 3,4% p.a. stärker als der globale Trend

Hoher Innovationsdruck und eine stärkere finanzielle Planungssicherheit ermöglichen dieses Wachstum in den folgenden Jahren. Zusammen erwirtschaften Verkehrsleistung, Industrie- und Dienstleistungsmärkte einen Umsatz von über 35 Mrd. Euro. Dieses hohe Marktvolumen nimmt jedoch nicht den Druck von der Bahnindustrie, kostengünstige und innovative Lösungen am Markt zu platzieren. Kunden und Behörden erwarten zunehmend moderne Produkte und heben ihre Anforderungen an umweltfreundliche, energieverbrauchs- und lärmarme Produkte. Eine zunehmende Bedeutung kommt dabei der durchgängigen Digitalisierung des gesamten Bahnsektors zu. Dies sind die zentralen Ergebnisse der neuen Marktstudie „Der deutsche Bahnmarkt – Fakten, Akteure, Zahlen, Trends“ der SCI Verkehr GmbH.

Deutschland hat traditionell einen der am weitesten liberalisierten Bahnmärkte in Europa. Die Verkehrsleistungen erwirtschaften etwa 22,7 Mrd. Euro Umsatz, das aktuelle Marktvolumen für Produkte und Dienstleistungen erreicht knapp 12,5 Mrd. Euro und wird in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich um 3,4 % pro Jahr ansteigen.



Mit der zunehmenden Digitalisierung verändert sich die Bahnbranche drastisch. Etablierte Prozesse kommen auf den Prüfstand: digitale Produkte und Dienstleistungen gewinnen anteilig an Bedeutung, insbesondere auch in den klassischen Bahnproduktmärkten – Infrastruktur, Systemtechnik und Fahrzeuge. Schon heute beläuft sich in Deutschland das Gesamtmarktvolumen für digitale Produkte und Dienstleistungen auf einen Wert von etwa 1,23 Mrd. Euro. Tendenz steigend.

„Die Branche steht zunehmend vor der Herausforderung die Vielzahl an derzeit verfügbaren Handlungsansätze sowie teils hohen Investitionen in digitale Technologien zu einer übergreifenden digitalen Strategie zu verknüpfen, um den Nutzen der Digitalisierung in den einzelnen Wertschöpfungsteilen des Bahngeschäfts zu realisieren“, sagt Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCI Verkehr GmbH. „Zugleich wird mit der Digitalisierung die Bahnwirtschaft auch attraktiv für Zulieferer, die bisher nicht in diesem Geschäft unterwegs waren.“



Einigungen und Fortschritte in der Etablierung wichtiger Marktgrundlagen wie der Bereitstellung öffentlicher Finanzmittel im Personen- und der intermodalen Chancengleichheit im Güterverkehr bilden die Basis der hohen Investitionen. Strukturelle Unwägbarkeiten in der Finanzierung des SPNV einschließlich seiner Infrastruktur wurden in den letzten Jahren nicht nur mit Revision des Regionalisierungsmittelgesetzes, sondern auch mit Aufstellung des Eisenbahnregulierungsgesetzes (ERegG) sowie der Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz/Entflechtungsgesetzes gelöst. Im Schienengüterverkehr wurde zuletzt mit dem „Masterplan Schienengüterverkehr“ ein Katalog an Maßnahmen vorgestellt, um den Schienengüterverkehr dauerhaft zu stärken und im Wettbewerb zu anderen Verkehrsträgern wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. Hierzu zählt unter anderem die „deutliche“ Reduktion der Anlagen- und Trassenpreise, für welche laut Verkehrsministerium bereits im Haushalt 2018 350 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen.

„Dies reduziert nicht den Druck der Bahnindustrie weiter kostengünstige und innovative Problemlösungen zu entwickeln“, sagt Maria Leenen. Gerade im intermodalen Wettbewerb bilden steigende Ansprüche der Kunden und der Gesellschaft an Zuverlässigkeit, Komfort und Umweltschutz eine ständige Herausforderung.

Die Marktstudie „Der deutsche Bahnmarkt – Fakten, Akteure, Zahlen, Trends“ ist ab sofort in deutscher und ab Oktober 2017 in englischer Sprache erhältlich bei SCI Verkehr GmbH erhältlich.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:14.09.2017 - Uhrzeit: 11:45

MRCE bestellt 30 Vectron-Lokomotiven

  • 10 Vectron MS und 20 Vectron DC
  • Option für 20 weitere Loks
  • MRCE-Flotte umfasst insgesamt 111 Vectron-Lokomotiven

    Das Leasing- und Serviceunternehmen für Lokomotiven, Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), hat 30 Lokomotiven vom Typ Vectron bei Siemens bestellt. Zehn Fahrzeuge sind in der Mehrsystemausführung als Vectron MS für den Betrieb in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und den Niederlanden vorgesehen. Zwanzig weitere Lokomotiven sind als Gleichstromlok (Vectron DC) ausgeführt, sie sollen in Italien verkehren. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Januar 2018 geplant. Der Vertrag mit MRCE beinhaltet auch eine Option über 20 weitere Loks.

    „Mit dieser neuen Bestellung wächst unsere Vectron-Flotte auf insgesamt 111 Lokomotiven. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Siemens-Loks schätzen unsere Kunden in ganz Europa“, sagt Junichi Kondo, CEO von MRCE.

    „Das langjährige Vertrauen von MRCE zeigt, dass wir eine Lokomotive im Portfolio haben, die den Anforderungen des europäischen Güterverkehrs mehr als gerecht wird. Mit DC-, AC- und MS-Loks hat MRCE nun alle elektrischen Ausführungen des Vectron im Angebot“, sagt Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

    Die bestellten Mehrsystemlokomotiven verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Vectron DC leisten 5.200 kW. Sie sind mit den nationalen Zugsicherungssystemen ausgestattet, die Vectron MS-Lokomotiven erhalten zusätzlich das europäische Zugsicherungssystem ETCS.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:12.09.2017 - Uhrzeit: 09:08

    Alltag in Tschechien: Ein Zug, zwei Altbauloks

    Das Unternehmen IDS Cargo ist vor allem in Tschechien und der Slowakei aktiv. Neben modernen Lokomotiven besitzt das Unternehmen auch diverse Altbaulokomotiven. Mit etwas Glück kann man aufgrund der zwei in Tschechien verwendeten Stromsysteme dabei sogar zwei verschiedene Altbauloks vor dem gleichen Zug erwischen: Am 11.9.2017 gab es im Bahnhof Hodonin beispielsweise einen Autozug mit der IDSC 242.288 (25 kV Wechselstrom) zu sehen.



    Nach dem Lokwechsel im Systembahnhof Nedakonice (25/3 kV) gab es den selben Zug nun mit der IDSC 121.041 (3 kV Gleichstrom) im Bahnhof Prerov zu sehen.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:12.09.2017 - Uhrzeit: 09:08

    Erster Einsatz für neue Bahntransformatoren von Siemens im Rheintal-Netz der DB Regio

  • Erster Einsatz ab 2020 in 24 Mireo-Zügen von DB-Regio
  • Neuer Trafo-Typ Tractronic® Thinity leichter und effizienter als bisherige Modelle
  • Robustes Design ermöglicht flexible Montage

    Siemens setzt erstmals den neuen Transformator-Typ Tractronic® Thinity in 24 Gliederzügen der Zugplattform Mireo ein. Der Bahntransformator ist eine entscheidende Komponente, denn er speist die Energieversorgung des Zuges und gewährleistet so einen störungsfreien Schienenverkehr. Durch das neue Design ist der Transformator bei gleicher Leistung wesentlich leichter und effizienter als die bisherigen Modelle und bietet dank seiner intelligenten Bauweise größtmögliche Flexibilität für alle Einbausituationen. Die 24 Mireo-Züge werden ab 2020 als Regionalbahn (RB) auf der Strecke Offenburg – Freiburg – Basel/Neuenburg (Schweiz) sowie sonntags im Kaiserstuhl von Freiburg nach Endingen/Breisach verkehren. Sie werden die Fahrzeit für diese Strecke um 30 Minuten reduzieren.

    „Durch den Einsatz neuer Materialien und Dank unseres innovativen Kühlkonzeptes ist der Tractronic® Thinity ein echtes Leichtgewicht“, sagte Beatrix Natter, CEO bei Siemens Power Transformers. „Bei einer Gewichtseinsparung von bis zu 25 Prozent konnten wir gleichzeitig die Verluste weiter reduzieren. Das macht den Tractronic® Thinity zu dem effizientesten und flexibelsten Fahrzeugtransformator auf dem Markt.“

    Energieeffizienz und Flexibilität sind die entscheidenden Faktoren im Fahrbetrieb. Der verbesserte Wirkungsgrad des Transformators und die Leichtbauweise des Mireos senken den Energieverbrauch des Zuges ebenfalls um 25 Prozent. Dank des flexiblen Designs kann der neue Zugtransformator nicht nur „Aufdach“ sondern auch „Unterflur“ installiert werden und bietet dem Betreiber damit die größtmögliche Flexibilität. Verschiedene Optimierungen am Aktivteil, wie zum Beispiel eine spezielle Schichtung des Eisenkerns erlauben eine besonders kompakte Bauweise des Transformators. Als Isolations- und Kühlmedium wird ein grundwasserneutrales und biologisch abbaubares Esteröl eingesetzt. Das Kühlkonzept, wurde durch den Einsatz modernster 3D-CFX Simulationen optimiert und der Kühlmitteleinsatz so auf ein Minimum reduziert. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Gewicht aus, sondern verbessert auch den Brandschutz erheblich.

    Traktionstransformatoren versorgen alle Bereiche eines Schienenfahrzeugs mit Energie und stellen so sicher, dass zum Beispiel Bremsen und Antrieb, aber auch Beleuchtung und Lüftungssysteme sowie Signaltechnik und Kommunikation funktionieren. Siemens ist ein führender Hersteller von Traktionstransformatoren, die überall auf der Welt eingesetzt werden. Die Fertigung an fünf globalen Siemens-Standorten unter Führung des Kompetenzzentrums in Nürnberg gewährleistet höchste Qualität und Zuverlässigkeit für einen störungsfreien Betrieb und das für viele Jahre.


    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:04.09.2017 - Uhrzeit: 09:55

    Der vierte ICE-4 ist im Fahrgasteinsatz

    ICE 4 Tz 9001 war am 02. September 2017 mit dem ICE 786 (München - Hamburg) im Fahrgasteinsatz. Damit sind inzwischen vier ICE-4 im Fahrgasteinsatz: Tz 9001, 9002, 9005 und 9006. Die Aufnahme entstand beim Halt in Göttingen (02.09.2017).



    Quelle:/Fotos: Albert Winkens

    Datum:25.08.2017 - Uhrzeit: 10:05

    Weiterer ICE-4 im Planeinsatz

    Bislang waren von den sieben Vorseriebnzügen Tz 9001 bis Tz 9007 nur zwei im Pkaneinsatz - die Einheiten Tz 9005 und 9006. Seit August ist nun auch die Garnitur Tz 9002 im Fahrplaneinsatz zu sehen.

    ICE 4 Tz 9002 steht am 17.08.2017 mit ICE 786 München - Hamburg in Göttingen.



    Quelle:/Fotos: Albert Winkens

    Datum:18.08.2017 - Uhrzeit: 09:25

    Mit einem SMILE durch den Gotthard-Basistunnel



    Stadler hat im Rahmen eines Wettbewerbs am Tag der offenen Tür einen Namen für seine neue Fahrzeugfamilie der Hochgeschwindigkeitszüge gefunden: SMILE. Der weltweit erste serienmässige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug, der bei Stadler bisher unter der technischen Bezeichnung EC250 lief, wurde der breiten Öffentlichkeit am Roll-out vom 18. Mai in Bussnang im Beisein der SBB und der Bundespräsidentin Doris Leuthard präsentiert. Die SBB hat als erste Bahnbetreiberin 29 dieser Züge bestellt und nennt sie „Giruno“. Der SMILE steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Stadler-Produkten FLIRT, KISS und TANGO.

    Anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums hat Stadler am Tag der offenen Tür vom 20. Mai an den Standorten Bussnang, Altenrhein und Winterthur einen Namenswettbewerb für den neuen Hochgeschwindigkeitszug veranstaltet. Über 4000 Namensvorschläge gingen ein. Der Siegerbeitrag SMILE wurde 37 Mal eingereicht – als Gewinner wurde Peter Bruggmann aus Sulgen (TG) ausgelost. Wie die Stadler-Produkte FLIRT und KISS hat auch der Name SMILE eine technische Bedeutung: Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug. Der FLIRT steht für Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug, der KISS für Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug.

    Der SMILE in Kürze

    Der SMILE ist der erste Hochgeschwindigkeitszug von Stadler. Er ist bis zu 250 km/h schnell. Die SBB haben als erste 29 dieser Züge bestellt und fahren damit ab Dezember 2019 durch den Gotthard-Basistunnel. Der von der SBB Giruno genannte Zug verbindet erst Zürich mit Mailand und später Frankfurt mit Mailand. Neben der Schweiz wird er für Deutschland, Italien und Österreich die Zulassung erhalten.

    Der SMILE ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht das Einsteigen zum Eintreten. Das geräumige und helle Interieur besticht mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Der SMILE fährt mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt auf Wunsch über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker, Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen, Multifunktionsabteile, ein Fahrradabteil und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge über 400 Fahrgästen Sitzplätze. Der SMILE lässt sich auch in Doppeltraktion führen, was die Fahrgastkapazität entsprechend verdoppelt.

    Quelle:/Fotos: Stadler Rail

    Datum:14.08.2017 - Uhrzeit: 10:12

    Neuigkeiten bei den ELL-Vectrons

    Für Zulassungsfahrten weilen aktuell vier neue noch in Weiß gehaltene ELL Vectron in Ungarn. Es sind dies die 193.290 bis 193.293, welche am 13.8.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert wurden.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

    Siemens erhält Auftrag von DB Regio für 57 Regionaltriebzüge

  • DB Regio bestellt 57 Gliederzüge der neuen Zugplattform Mireo
  • Einsatz im Netz der „S-Bahn Rhein-Neckar“
  • Gestufte Inbetriebnahme ab Dezember 2020

    Die DB Regio AG hat bei Siemens 57 dreiteilige Züge vom Typ Mireo bestellt. Nach dem Produktlaunch im Sommer 2016 ist dies bereits die zweite Bestellung für Fahrzeuge der neuen Regional- und Pendlerzug-Plattform von Siemens. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Krefeld. Die Inbetriebnahme soll in zwei Stufen erfolgen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020, die überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Strecke Mannheim-Mainz soll im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden.

    „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns DB Regio mit diesem Folgeauftrag entgegen bringt. Für den Mireo, die neueste Generation unserer Regionalzüge, ist dies ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Der Mireo verbindet Leistungsstärke, Fahrgastkomfort und höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, sagt Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven.

    Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. Außerdem wird er als „Murgtäler Radexpress“ auf der Strecke zwischen Mannheim und Baiersbronn verkehren. Auftraggeber dieser Verkehre sind das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV RLP Süd) sowie der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN). Nach der Auslieferung der Fahrzeuge gehen diese in das Eigentum einer Landesgesellschaft über und werden für die Dauer des Verkehrsvertrages von 14 Jahren von DB Regio gepachtet.

    Der Mireo ist als skalierbarer Gliederzug konzipiert. Durch die neue aerodynamische Gestaltung und das laufruhige Drehgestell wird eine Geräuschreduzierung erreicht. Die Leichtbauweise, energieeffiziente Komponenten und ein intelligentes Bordnetzmanagement führen zu einem um 25 Prozent reduzierten Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen. Auf Basis der Vorgaben der öffentlichen Auftraggeber hat die DB Regio AG bei den Fahrzeuganforderungen besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Die dreiteiligen Züge verfügen über 200 Sitzplätze, zugleich stehen Mehrzweckbereiche für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen zur Verfügung. Das Fahrzeug ermöglicht niveaugleiches Ein- und Aussteigen an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe. Hinzu bietet der Mireo seinen Fahrgästen WLAN an Bord, umfangreiche Fahrgastassistenz und -informationssysteme, sowie modernste Sicherheitsüberwachungssysteme.

    Technische Daten des Mireos für die S-Bahn Rhein-Neckar:
    - Dreiteiliges Triebfahrzeug
    - Fahrzeuglänge 70 m
    - Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

    Quelle:/Fotos: Siemens AG
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