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News-Rubrik: Österreich

Datum:27.03.2017 - Uhrzeit: 10:05

1116 072 wieder rot unterwegs

Seit einigen Wochen ist die ehemalige Gebrüder Weiss - Werbelok 1116.072 wieder in ihrer roten Farbgebung unterwegs. Einzig die Aufkleber BODENSEE sind erhalten geblieben. Das Bild zeigt die 1116.072 und 1144.246 mit einem aus 8-achsigen Wageneinheiten (RockTainer ORE) gebildeten leeren Erzzug am 26.3.2017 in Gramatneusiedl.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:07.03.2017 - Uhrzeit: 10:15

Weiterer Ausbau der RCG am Slowenischen Markt

Rail Cargo Logistics erhöht Anteile der Beteiligung an Intereuropa-FLG; Umfirmierung in Rail Cargo Logistics d.o.o abgeschlossen

Die Rail Cargo Group – Güterverkehrstochter der ÖBB – intensiviert ihre Bahnlogistikaktivitäten am slowenischen Markt. Nachdem Rail Cargo Logistics - Austria durch Aufstockung der Unternehmensanteile von 50% auf 74% Mehrheitseigentümer des Unternehmens Intereuropa-FLG wurde, folgte nun der nächste Schritt: Im Hinblick auf einen einheitlichen Marktauftritt wurde der Name von Intereuropa-FLG auf Rail Cargo Logistics d.o.o. geändert.

Starke Marktpräsenz

Das Unternehmen Intereuropa-FLG d.o.o. blickt auf eine langjährige Firmengeschichte zurück und ist bereits seit 2005 Teil der Rail Cargo Group. Das Leistungsspektrum des Unternehmens mit Sitz in Ljubljana reicht vom klassischen Bahntransport bis hin zu Containertransporten und umfasst vor allem die Abwicklung intermodaler Transporte über die Adria-Seehäfen. Insbesondere werden Transitverkehren über den Hafen Koper inklusive dazugehöriger Hafenleistungen organisiert. Ergänzend profitieren die Kunden von Logistikleistungen wie Lagerhaltung, Umladung, LKW-Lieferungen, Sendungsverfolgung, Verzollung und Beratungen.

Rail Cargo Logistics d.o.o. punktet sowohl mit umfassenden Serviceleistungen als auch qualitativ hochwertigem Logistiksupport und festigt so seine Position als eines der führenden Unternehmen der Schienenlogistik in Slowenien. Darüber hinaus ermöglicht die geographische Lage Sloweniens als Knotenpunkt zweier wichtiger paneuropäischer Schienenkorridore effiziente Bahntransporte über nationale Grenzen hinweg.


Quelle:/Fotos: Rail Cargo Group

Datum:06.03.2017 - Uhrzeit: 11:15

193 212 nun auch bei MMV

Seit 1.3.2017 fährt nun die ehemalige ECCORAIL 193 212 für das ungarische EVU MMV. Neben der 193 228 ist sie jetzt die zweite ELL-Lok die für dieses EVU fährt. Nachdem sie auch eine Zulassung in Ungarn hat, ist sie uneingeschränkt einsetzbar. Meist erbringt sie aber Zugleistungen zwischen den Grenzbahnhöfen Hegyeshalom und Passau.
Äußerlich unterscheiden sich dies beiden Loks durch den stirnseitigen schwarzen MMV-Aufkleber den die 193.212 trägt, an den Seitenwänden sind noch die Konturen von ECCO zu sehen.
ELL/MMV 193.212 sowie die abgestellten FLOYD-Lokomotiven 659.001, 450.006, 450.004 und 450.008 am 4.3.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:03.03.2017 - Uhrzeit: 09:25

ÖBB und Stadler gründen Joint Venture zur Instandhaltung der WESTbahn Flotte in Wien

Die ÖBB-Technische Services-GmbH und Stadler bilden mit der ÖBB Stadler Service GmbH ein Joint Venture zur Instandhaltung der von der WESTbahn Management GmbH betriebenen KISS-Flotte. Bis Ende 2018 ist beabsichtigt, das Personal des Joint Ventures auf 40 MitarbeiterInnen aufzustocken.Stadler hält seit fünf Jahren die KISS-Flotte der WESTbahn in Linz instand und bringt damit eine hohe Expertise und Know-How in das Konsortium ein. Die WESTbahn wird ab Mitte 2017 ihre Fahrzeugflotte von bislang 7 auf 17 Stadler KISS-Garnituren aufstocken und mit der geplanten Angebotsausweitung die gesamte Instandhaltung nach Wien verlagern.

Joint Venture vereint Expertise von ÖBB TS und Stadler

Stadler und die ÖBB gründen deshalb ein Joint Venture in Wien. Dieses hat die Instandhaltung der KISS-Flotte der WESTbahn zum Zweck. Für die ÖBB bedeutet das Zusammengehen die Auslastungserhöhung ihres Wartungsstandorts in Wien-West und den verstärkten Einstieg in das externe Instandhaltungsgeschäft. Stadler bringt sein großes Know-how im Bereich der Instandhaltung in das Joint Venture ein und kann die langjährige Zusammenarbeit mit der WESTbahn in Kooperation mit der ÖBB-TS GmbH in Wien weiterführen.

Zusammen setzen Stadler und ÖBB im Bereich Service und Instandhaltung in Österreich einen neuen Benchmark: Das Joint Venture wird die Fahrzeuge mit einer innovativen modularen Wartung in den sogenannten „Stilllagen“ (d.h. nachts) instand halten und auf diese Weise die Fahrzeugreserve der WESTbahn auf ein Minimum reduzieren. Dazu sind umfangreiche Umbauten in der Höhe von mehreren Millionen Euro am ÖBB-TS Standort in Wien West notwendig, die die ÖBB-TS GmbH vorfinanziert.

ÖBB Stadler Service GmbH: Start für Sommer 2017 geplant

Die ÖBB-TS GmbH beteiligt sich mit 60 Prozent an dem Joint Venture, Stadler mit 40 Prozent. Das Joint Venture soll unter Einbezug der heutigen Führungsmannschaft gemeinsam geführt werden. Beabsichtigt ist dabei, das Personal des Joint Ventures bis Ende 2018 auf insgesamt 40 MitarbeiterInnen aufzustocken.Beide Verwaltungs- bzw. Aufsichtsräte haben dem Zusammenschluss im November 2016 zugestimmt. Das Signing hat am 2. März 2017 in Wien stattgefunden. Da der Zusammenschluss vorab noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss, ist mit dem Final Closing im Sommer 2017 zu rechnen. Bis die am Wartungsstandort der ÖBB-TS in Wien West erforderlichen Adaptierungen abgeschlossen sind, werden die Fahrzeuge der WESTbahn weiterhin in Linz instandgehalten. Die ÖBB-Technische Services GmbH ist mit 3.400 Mitarbeitern an 22 Standorten der größte Instandhalter für Schienenfahrzeuge und den dazugehörigen Komponenten in Österreich. Jahrzehntelange Erfahrung, modernste Technologien sowie ein dichtes Servicenetzwerk samt umfangreichem Ersatzteil-Pool bilden das Fundament für professionelle, wirtschaftliche und sichere Instandhaltung, auf die aktuell Eisenbahnverkehrsunternehmen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Schweden, Polen, Italien, Slowenien, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei und der Schweiz vertrauen.


Quelle:/Fotos: ÖBB / Stadler Rail Group / WESTbahn Management GmbH

Datum:02.03.2017 - Uhrzeit: 09:15

Hybrid-Lok 1063.039 auf Testfahrten

Aktuell werden in der 9. Kalenderwoche wieder Testfahrten mit der Hybrid-Lok 1063.039 durchgeführt. Diesmal ist sie dem Verschub im Bahnhof Leoben Göss zugeteilt, wo sie neben der Planverschublok der Reihe 2068 ihre Leistung erbringt.

1063.039 und 2068.038 am 1.3.2017 in Leoben Göss.





Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:13.02.2017 - Uhrzeit: 10:25

Gleich zwei ex-ÖBB Sechsachser in Passau

Die Baureihen 1010 und 1110 sind schon länger bei der ÖBB ausgeschieden. Dennoch gibt es noch einige Lokomotiven die regelmäßig in Österreich im privaten Güterverkehr und Nostalgieverkehr Verwendung finden. Nach Deutschland kommen die Loks eher seltener - am 10. Februar konnte man im Grenzbahnhof Passau aber gleich zwei Loks antreffen:


Die im Jahre 1956-1961 gebauten 1110 brachten 114t Dienstmasse auf die Schienen der Österreichischen und der Deutschen Bundesbahn. Angetrieben werden die Achsen von einem kompensierten Einphasenreihenschlussmotoren von denen es insgesamt 6 Stück bei dieser Maschine gibt. Damit man auch die Motorströme am Trafo abgreifen kann wurden diese Lokomotiven mit einem 28 Stufigen Hochspannungsstufenschaltwerk ausgerüstet. Diese Lokomotive gehört dem Verein Neue Landesbahn die in Wien / Franz Josefs Bahnhof ist. Am Freitag den 10.02.2017 konnte man sie in Passau antreffen.


Zum 100 jährigen Todestag von Kaiser Franz-Joseph wurde dieser Taurus mit der Werbe Folie versehen. Am 10.02.2017 ruht sich 182 523-1 in Passau am ehemaligen Österreicher Haus ein wenig aus und wartet auf neue Arbeit. Dahinter wartet 1010 003-0 aus die Rückfahrt zu ihrem Club 1018 in Österreich.


Quelle:/Fotos: Florian Riedl

Datum:30.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

ÖBB wollen bis zu 200 Lokomotiven bei Siemens bestellen

  • Rahmenvertrag über bis zu 200 Vectron-Lokomotiven
  • Erstabruf von 30 Vectron MS
  • Auslieferung beginnt Sommer 2018

    Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben mit Siemens einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 200 Lokomotiven des Typs Vectron abgeschlossen. Es können bis zu 100 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven, 50 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven mit Dieselpower-Modul und 50 Mehrsystem (MS)-Lokomotiven abgerufen werden. Bei Vertragsschluss wurden 30 Vectron MS fest bestellt. Die Fahrzeuge sollen im Siemens-Werk in München, gefertigt werden. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge beginnt im Sommer 2018.

    „Dass wir bei einer der größten Ausschreibungen für Lokomotiven in Europa den Zuschlag erhalten haben, zeigt vor allem eines: die Leistungsfähigkeit unserer Vectron-Plattform. Sie bietet höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Und das heißt für den Betreiber: er kann langfristig für die Zukunft planen“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    Eingesetzt werden die Lokomotiven bei der Rail Cargo Group, der Güterverkehrssparte der ÖBB. Sie sind für den grenzüberschreitenden Güterverkehr in den Ländern Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.


    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:23.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    Zuckerrüben aus der Slowakei nach Österreich

    Als Besonderheit in der diesjährigen Rübenkampagne in Österreich ist der Import von Zuckerrüben aus der Slowakei zu werten. Von verschiedenen slowakischen Verladebahnhöfen wurden diese Transporte über die Grenzbahnhöfe Devinska Nova Ves / Marchegg zum Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf verbracht, um in der dortigen Zuckerfabrik verarbeitet zu werden. Da die Kampagne in den nächsten Tagen enden wird, dürfte das wohl einer der letzten Züge gewesen sein. Am 21.1.2017 konnte die ZSSKC 240.038 mit dem Vollzug sowie mit dem leeren Gegenzug bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Bratislava hl.st. fotografiert werden.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:13.01.2017 - Uhrzeit: 08:40

    WESTbahn: Initiativangebot für Vorarlberg bringt 25 Millionen Euro Einsparungspotential

    Vorarlberger Nahverkehr auf neuen Beinen: Das private Eisenbahnunternehmen möchte beweisen, dass hohe Qualität und eine schlanke Kostenstruktur sich nicht ausschließen. Die Vorarlberger können durch das Angebot nur gewinnen.

    Die WESTbahn hat am 10. Januar 2017 auf eigene Initiative beim Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie (BMVIT) und beim Land Vorarlberg ein Angebot für den Vorarlberger Nahverkehr eingereicht. Das Unternehmen möchte den gesamten Eisenbahn-Nahverkehr des Bundeslandes ab Dezember 2018 auf neue Beine stellen. Das WESTbahn-Angebot beinhaltet ein Einsparungspotential von bis zu 25 Millionen Euro an Steuergeld über den Vertragszeitraum von 10 Jahren bei zumindest gleich hoher Qualität, mit neuen Fahrzeugen sowie dem bereits in vielen Regionen Österreichs bewährten „WESTbahn-Modell“ für Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Zumindest die gleich hohe Qualität bei geringeren Kosten: Die Vorarlberger können durch das Angebot nur gewinnen.

    „Unser Angebot ist eine gute Nachricht für alle Vorarlberger und Vorarlbergerinnen! Wir bieten Bundesminister Leichtfried und Landeshauptmann Wallner die Chance zu höchster Qualität zu bestmöglichen Konditionen. Eine Entscheidung für die WESTbahn bringt doppelten Erfolg: Unsere Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind außerordentlich hoch und die schlanke Kostenstruktur senkt die allgemeine Steuerbelastung“, begründet Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn Management GmbH, die Angebotslegung.

    Hintergrund der Einreichung war die Ankündigung des BMVIT vom Juli 2016, dass der Nahverkehr im Bundesland Vorarlberg ab Dezember 2018 für zehn weitere Jahre beauftragt werden soll. Die WESTbahn hält die Direktvergabe in der durchgeführten Form für nicht rechtmäßig. Aus diesem Grund wurde von der WESTbahn gegen eine Erstentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingelegt.

    Unabhängig von der Antwort des Verwaltungsgerichtshofs und um auf der objektiven Basis eines Initiativangebots aktiv eine Neubewertung der Vorgangsweise durch das BMVIT zu ermöglichen, hat die WESTbahn am 10. Januar 2017 dem BMVIT und dem Land Vorarlberg das folgende Angebot unterbreitet: Unter Einhaltung der durch den Besteller in der Vorankündigung veröffentlichten Rahmenbedingungen führt die WESTbahn im Vertragszeitraum ab Mitte Dezember 2018 den Verkehr für 10 Jahre um insgesamt rund 25 Millionen Euro günstiger durch (im Vergleich zu der in Medienberichten genannten Auftragssumme von rund 400 Millionen Euro). Die WESTbahn garantiert gleichzeitig die gesicherte Lieferung von neuen Zügen, um zwischen April und Juni 2019 die gesamte neue Flotte im Interesse des Verkehrs in Vorarlberg bereitzustellen.

    Der österreichische Nahverkehr auf der Schiene ist aktuell in hohem Maße durch den Verkehrsdienstvertrag (VDV) geregelt. Der Bund bestellte 2011 über den VDV die Durchführung aller Nahverkehrs-Strecken bis Dezember 2019 bei der Staatseisenbahn. Als Gegenleistung bekommt diese eine jährliche Abgeltung, die für 2015 bei rund 644 Millionen Euro lag.

    Die Europäische Union (EU) steht allerdings gleichzeitig seit 2001 für die Liberalisierung der Eisenbahn im Rahmen ihrer Eisenbahnpakete ein. 2007 beschloss diese eine deutliche Stärkung des Wettbewerbsgedankens im bestellten Verkehr. Mitte Dezember 2016 wurde mit der „Marktsäule“ des Vierten Eisenbahnpakets der Wettbewerb noch weiter gestärkt. Alle Mitgliedsstaaten müssen in einigen Jahren verpflichtend wettbewerbliche Ausschreibungen für bestellte Verkehre durchführen. Wirtschaftlich denkende Behörden wie zum Beispiel die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) – Bayern ist etwa so groß wie Österreich – taten und tun dies unabhängig vom Gesetzeszwang der EU aus Eigeninteresse, um für ihre Kunden eine bessere und günstigere Qualität auf der Schiene zu erreichen. Auch Schweden führt eindrucksvoll vor, wie Wettbewerb die Qualität von Öffentlichem Verkehr beflügeln kann.

    Aus Sicht der WESTbahn ist es höchste Zeit, das System freihändiger Direktvergaben (die, wenn es um Staatsausgaben oder Länderbestellungen geht, an sich kritisch sind) rasch zu beenden. Die WESTbahn bekennt sich klar zum Wettbewerb. „Wettbewerbliche Ausschreibungen im Nahverkehr bedeuten, dass sich jedes Unternehmen anstrengt, um zu gewinnen. Die bestellenden Behörden und die Kunden können dabei nur profitieren. Die WESTbahn möchte Angebote legen dürfen, deren Qualität und Preis von einer kompetenten Stelle diskriminierungsfrei geprüft wird – und diese Stelle wird in vielen Fällen erkennen, dass die WESTbahn den bestellten Nahverkehr besser und günstiger durchführen wird und demzufolge Verkehre an uns vergeben. Das ist eine Win-Win-Win Situation.“, betont Erich Forster.

    Die WESTbahn arbeitet mit führenden Zuglieferanten zusammen und ist bereit, die Lieferung zugelassener Fahrzeuge in Vorarlberg für 2019 zu garantieren. „Vorarlberg will sich beim Weltgymnastikfest Gymnaestrada im Juli 2019 vor internationalem Publikum von seiner besten Seite zeigen – auch mit seinem leistungsstarken Nahverkehr.“, sagt der CEO der WESTbahn und fügt hinzu: „Wir haben sehr gute Verbindungen zu renommierten Zuglieferanten und können gemeinsam den Vorarlberger Nahverkehrs-Auftrag mit neuen Zügen rechtzeitig auf Schiene bringen.“

    Die WESTbahn hofft, dass das BMVIT sich rasch ernsthaft mit dem abgegebenen Angebot beschäftigt und die erstmals gegebene Chance vergleichbarer Offerte nutzt, um beim Einsatz von Steuergeld die Wirtschaftlichkeit noch weiter zu steigern. Das BMVIT hat gemeinsam mit Vorarlberg jetzt die Chance, die richtigen Weichen für den Weg des Nahverkehrs in die Zukunft zu stellen.


    Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH

    Datum:04.01.2017 - Uhrzeit: 10:25

    Drei Loks am Railjet 162

    Am 29.12.2016 fuhr der RJ 162 mit drei Loks Richtung Innsbruck. Die Aufnahmen entstanden im Bahnhof Traunstein


    1116 209 führt den RJ 162 an,

    1116 244 ist als Zwischenlok vor der zweiten Garnitur unterwegs,

    1116 231 schiebt die ganze Fuhre nach.


    Quelle:/Fotos: Reinhard Prokoph

    Datum:02.01.2017 - Uhrzeit: 15:05

    Bombardier und ÖBB unterzeichnen Rahmenvertrag für bis zu 300 TALENT 3-Zuge

    - Erster Abrufauftrag uber 21 neue BOMBARDIER TALENT 3-Regionalzuge
    - Die neuen Zuge bieten bessere Zuganglichkeit, reichlich Stellplatze fur Fahrrader, ein hochmodernes Fahrgastinformationssystem und hohere Passagierkapazitat

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am 27. Dezember einen Rahmenvertrag für die Lieferung von bis zu 300 BOMBARDIER TALENT 3-Zügen unterzeichnet. Der Gesamtwert des Rahmenvertrages beläuft sich nach Listenpreis auf rund 1,8 Milliarden Euro (1,9 Milliarden US-Dollar) und versetzt ÖBB in die Lage, Züge für den Regional- und Nahverkehr in mehreren Tranchen abzurufen.
    Der erste Abrufauftrag auf Basis des Rahmenvertrages, ebenfalls unterzeichnet am 27. Dezember, bezieht sich auf 21 TALENT 3-Züge mit einem Auftragswert nach Listenpreis von rund 150 Millionen Euro (156 Millionen US-Dollar). Diese neuen Regionalzüge werden bis 2019 geliefert und werden voraussichtlich die Passagierkapazität im örtlichen Nahverkehr sowohl für Pendler als auch für Freizeitreisende erhöhen. Dadurch wird die wichtige Verbindung zwischen ländlichen und städtischen Gebieten in der österreichischen Region Vorarlberg und den angrenzenden Ländern gestärkt.
    „Dieser Rahmenvertrag ist ein Riesenerfolg für Bombardier, so Christian Diewald, Geschäftsführer der Bombardier Transportation Austria GmbH. „Die ÖBB gehören zu den angesehensten und pünktlichsten Eisenbahnen Europas. Mit dem TALENT 3-Zug haben sie sich für ein Produkt mit hoher Beschleunigungsleistung und herausragender Zuverlässigkeit entschieden. So können sie ihre ehrgeizigen Fahrpläne in geografisch anspruchsvollen Regionen leichter einhalten.
    Die neue Generation des TALENT 3-Elektrotriebzuges bietet moderne betriebliche Flexibilität, geringen Energieverbrauch und deutlich reduzierte Lebenszykluskosten. Mit dem breitesten Wagenkasten seiner Klasse, erlaubt der neue TALENT 3 eine bis zu 50% höhere Sitzplatzkapazität im Vergleich zur Vorgängergeneration, ermöglicht einen schnelleren Passagierwechsel und maximalen Reisekomfort. Insgesamt sind bereits rund 1.400 Züge der TALENT-Familie in Europa und Kanada im Einsatz. Davon werden 187 Fahrzeuge von den ÖBB in Österreich betrieben.
    Bombardier Transportation verfügt über das umfassendste Portfolio der Branche und erfreut sich einer starken und wachsenden Präsenz in Österreich: Zum Einsatz kommen etwa die Straßenbahnen in Großstädten wie Linz, Innsbruck und Graz sowie Stadtbahnzüge für die U-Bahn-Linie U6 in Wien, landesweit aber auch Nahverkehrszüge für die ÖBB und Lokomotiven für mehrere private Cargo-Unternehmen. Am Standort Wien beschäftigt Bombardier Transportation beschäftigt 550 Mitarbeiter.



    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:20.12.2016 - Uhrzeit: 09:29

    ÖBB: Startschuss für 64 neue Cityjets im Nahverkehr

    Wiener Schnellbahn ab 2020 barrierefrei; 75-Meter Fahrzeuge bringen 30 Prozent mehr Sitzplätze; Auftragswert rund 400 Millionen Euro - ältere Züge werden früher ausgemustert

    Verkehrsminister Jörg Leichtfried gibt grünes Licht für 64 zusätzliche Cityjet-Fahrzeuge. Der überwiegende Teil davon kommt in der Ostregion zum Einsatz. Damit werden die ÖBB ihren Fahrgästen ab dem Jahr 2020 – früher als ursprünglich geplant – alle elektrisch betriebenen Züge im Raum Wien barrierefrei, modern und vollklimatisiert anbieten. Die zusätzlichen Fahrzeuge werden ab Februar 2018 schrittweise bis Mitte 2019 geliefert. Insgesamt werden dann 165 Cityjet-Garnituren im Einsatz sein.
    Verkehrsminister Jörg Leichtfried: „Wenn unser Angebot auf der Bahn attraktiv ist, wird es auch genützt. Wir starten eine Qualitätsoffensive im Nahverkehr. Herzstück sind dabei die neuen Cityjets: Damit kommen tausende Pendlerinnen und Pendler in der Ostregion schnell, sicher und bequem in die Arbeit.“ Um das Angebot im Nahverkehr weiter zu verbessern, werden zudem Bahnhöfe modernisiert sowie Fernverkehrs- und Nahverkehrszüge optimal vertaktet. Um die Lücke zwischen Wohnort und Bahnhof zu schließen werden darüber hinaus lokale Ergänzungen wie Gemeindebusse und Sammeltaxis mit rund einer Million Euro gefördert.
    Evelyn Palla, Vorstandsdirektorin der der ÖBB-Personenverkehr AG: „Mit den neuen Zügen bringen wir mehr Komfort, mehr Qualität und vollständige Barrierefreiheit für die gesamte Elektrozug-Flotte in der Ostregion. Wir wollen noch mehr Menschen für die Bahn begeistern und sie rasch an ihr Ziel bringen.“
    Mit den neuen Zügen vom Hersteller Siemens werden die blau-weißen Schnellbahn-Garnituren (Typ 4020) bis 2020 vollständig ersetzt. 2018 können die einstöckigen Elektro-Wendezuggarnituren (CRD) in der Ostregion mit den bereits 2013 bestellten Cityjets vollständig abgelöst werden. Damit werden der Fahrgastkomfort und die technische Zuverlässigkeit erhöht. Bereits jetzt sind in Wien auf den Linien S1, S2, S7, S40, S50 und S80 erste Cityjets unterwegs.
    Mehr Komfort: barrierefreie Einstiege, Steckdosen und Klimaautomatik
    Bei den nun bestellten zusätzlichen ÖBB Cityjets handelt es sich um dreiteilige Siemens Elektrotriebfahrzeuge, die bei den ÖBB unter der Marke „Cityjet“ eingesetzt werden. Sie werden als S-Bahn-Version geliefert und bieten pro Garnitur 240 Sitzplätze. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen barrierefreien Zugang ohne Rampen – das ist besonders für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen eine wesentliche Verbesserung. Großes Augenmerk wird auf den Sitzkomfort gelegt: Fahrgäste entspannen sich in komfortablen, verstellbaren Sitzen mit Armlehnen und Fußstützen. Informationen erhalten die Fahrgäste zusätzlich zu den Durchsagen über 15 Info-Monitore im Zug. Ergänzend verfügen die Cityjets über Steckdosen, Tische, Leselampen und Fensterrollos. Die Cityjets erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.
    Moderne Technik sorgt für effizienten Betrieb
    Die modernen Züge sorgen für einen effizienten und ressourcenschonenden Bahnbetrieb. Eine lärmarme Vorheizanlage schützt die Anrainer, wenn der abgestellte Zug in der Nacht für die Fahrgäste aufgewärmt wird. Der Zug ist im Innen- und Außenbereich mit energieeffizienten LED-Lampen ausgestattet, im Inneren stellen CO2-Fühler den Besetzungsgrad des Fahrzeuges fest und sorgen für eine optimale Steuerung der redundanten Klimaanlage. Technische Einrichtungen helfen dem Triebfahrzeugführer beim Fahren Energie zu sparen. Obwohl der Cityjet mehr Komfort für die Fahrgäste bietet, ist er im Vergleich zum Talent pro Sitzplatz um 20 Kilogramm und im Vergleich zur Baureihe 4020 um ca. 130 Kilogramm pro Sitzplatz leichter. Diese ausgereifte Bauweise ermöglicht auch eine kostensparende Instandhaltung. Der Cityjet kann zwischen den planmäßigen Werkstätten-Aufenthalten bis zu viermal weiter fahren als herkömmliche Fahrzeuge.
    ÖBB-Investitionen sichern heimische Arbeitsplätze
    Ein guter Teil der Wertschöpfung bei der Modernisierung des ÖBB Fuhrparks wird in Österreich erbracht. In diesem Fall stammen zum Beispiel die Drehgestelle aus dem Siemens Werk in Graz, die Endfertigung der Züge erfolgt wie schon beim ersten Los in den ÖBB Werkstätten in Wien/Jedlersdorf.
    ÖBB haben volle Flexibilität bei Zug-Beschaffung
    Zusätzlich zu der bestehenden Rahmenvereinbarung mit Siemens zur Beschaffung von Elektrotriebwagen für den Nah- und Regionalverkehr haben die ÖBB vor kurzem auch mit dem Hersteller Bombardier Transportation eine Rahmenvereinbarung für die Beschaffung von bis zu 300 Nahverkehrs-Elektrotriebwagen abgeschlossen. Mit den beiden Rahmenvereinbarungen haben die ÖBB die Möglichkeit, je nach Bedarf das beste Angebot von unterschiedlichen Herstellern auszuwählen. Für die Ostregion Österreichs haben sich die ÖBB aufgrund der gegebenen Bahnsteiglängen und Werkstätteneinrichtungen für die von Siemens angebotene 75-Meter Lösung entschieden.

    Quelle:/Fotos: ÖBB
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