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News-Rubrik: Aktuell
Hier finden Sie weitere aktuellsten News, ältere Nachrichten sind im News-Archiv nach Monaten geordnet abrufbar.
News-Rubrik: Aktuell

Datum:18.07.2017 - Uhrzeit: 09:02

Neue Loks in Mannheim

Das nähere Umfeld des Mannheimer Hbf. war am 16. Juli 2017 am morgen Treffpunkt für gleich vier neue Triebfahrzeuge und des neuen Wagenparks des München-Nürnberg-Express. So waren die 102 001 und 002 mit der NIM-Garnitur abgestellt:






Die beiden unmittelbar am Bahnsteigende abgestellten 187er (187 121 und 124) fuhren dann am Nachmittag in Richtung ihres künftigen Heimatbetriebshofs.
?





Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

Datum:18.07.2017 - Uhrzeit: 09:02

Lok-Tausch in der Lokwelt Freilassing

Die Freunde des historischen Lokschuppens 1905 Freilassing e.V. tauschten am 16. Juli 2017 eine Lok. So kam die 244 051-9 nun in die (für die Öffentlichkeit) unzugängliche Werkstatt, während die 254 052-4 im Gegenzug in dne Besucherbereich verschoben wurde. Die Bilder zeigen die Rangierarbeiten mit beiden Loks.







Quelle:/Fotos: Attila Cseh

Datum:18.07.2017 - Uhrzeit: 09:02

Der russische Bahnmarkt behauptet sich in schwierigem Umfeld

Der Markt für Bahntechnik (Infrastruktur, Systemtechnik und Fahrzeuge) in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) erreicht zurzeit ein Volumen von 20 Mrd. Euro und wächst bis 2021 um jährlich 1,7 %. Das ist das zentrale Ergebnis der neuen Marktstudie „The Railway Market in Russia and the CIS“ der SCI Verkehr GmbH.

„Industrie und Betreiber in der Region richten in einem schwierigen Umfeld den Blick nach vorn“, konstatiert Maria Leenen, geschäftsführende Gesellschafterin von SCI Verkehr. Motor der Entwicklung ist der russische Bahnmarkt, in dem drei Viertel des Marktvolumens realisiert werden.



Die durch den Verfall der Öl- und Gaspreise hervorgerufene Wirtschaftskrise in Russland und Kasachstan seit 2014 sowie der Konflikt in der Ostukraine hinterließen auch im Bahnsektor Spuren: Der Markt für Güterwagen, traditionell wichtigstes Produkt in der Region, hat sich zwischen 2013 und 2016 fast halbiert; das bis 2014 boomende Leasinggeschäft sah einige Übernahmen. Beschaffungswellen für Lokomotiven und Triebwagen schöpften die Budgets der Betreiber aus. Infrastrukturprojekte wurden verschoben oder zeitlich gedehnt.

Doch kaum ein Vorhaben wurde endgültig aufgegeben. „Die Entwicklung neuer Fahrzeugtypen geht weiter, und auch die Modernisierung des Bestandsnetzes macht Fortschritte“, so Leenen. „Kooperationen, die regionale Anbieter mit westlichen Partnern geschlossen haben, stehen überwiegend stabil im Markt, denn der zeigt Nachfrage.“ Der Schienengüterverkehr stagnierte zuletzt auf hohem Niveau, brach aber nicht weg – ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung der Region im Transitverkehr zwischen Asien und Europa.

Der Personenverkehr steht unterdessen vor einem Strukturwandel: In den Ballungsräumen decken zunehmend Pendlerzüge und Metros die wachsende Nachfrage, während zur Erhaltung der zahlreichen Straßenbahnnetze die Finanzmittel fehlen. Die Märkte für entsprechende Fahrzeuge schrumpfen. Wachsender Bedarf an modernen, komfortablen und wirtschaftlichen Zügen für die langen Strecken zwischen den Wirtschaftszentren treibt parallel den Markt für flexibel einsetzbare Personenwagen.

Dass die Marktentwicklung dennoch nicht günstiger ist, liegt an der Ausgangsposition. Inmitten vielfältiger politischer und wirtschaftlicher Unwägbarkeiten bilden Restrukturierung und Diversifizierung die zentralen Aufgaben der nächsten Jahre. „Die Bahnunternehmen und ihre Lieferanten in der Region sind mit diesen Begriffen allerdings schon lange sehr vertraut“, so Leenen abschließend.

Die MultiClient-Studie „The Railway Market in Russia and the CIS“ ist erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH, www.sci.de.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:17.07.2017 - Uhrzeit: 09:45

Wir sind wieder da!

Unser Betriebsurlaub ist vorbei. Im Augenblick sind wir daran alles wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Bei ca. 500 E-Mails, 300 Sichtungen und 250 Datensätzen wird es aber noch ein wenig dauern bis alles am Netz ist und alle E-Mails beantwortet sind. Wir bemühen uns alles aber möglich schnell abzuarbeiten.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:17.07.2017 - Uhrzeit: 09:45

Verschrottungsupdate aus Opladen

181 214 ++ 19.06.2017
181 207 ++ 21.06.2017
181 220 ++ 22.06.2017
181 210 ++ 23.06.2017
181 219 ++ 23.06.2017
181 223 ++ 24.06.2017
115 205 ++ 27.06.2017
181 209 ++ 28.06.2017

21.06.2017: Überführung des ehemaligen RBH Krokodils 016 (97 80 1200 016-9 D-RBH) eine E1200, von Osterfeld zum Bender nach Opladen

1200 016-9 ++ 29./30.06.2017

143 634 (Bh Nürnberg) ist am 3.7.2017 von Dessau nach Köln-Kalk überstellt worden, und wird heute 10.07.2017 zum Bender zur Verschrottung gefahren.
Die Lok hatte ein Problem mit dem Stufenwähler und war seit Mai 2016 Stammgast in Dessau. Die Lok wurde dort zur Ersatzteilgewinnung ausgeschlachtet.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:17.07.2017 - Uhrzeit: 09:45

Prototyp des Rhein-Ruhr-Express vorgestellt

  • Siemens startet Testprogramm des Rhein-Ruhr-Express
  • Digitale Zugtechnik
  • Einsatz ab Ende 2018 geplant

    Siemens hat den ersten Prototypen des Rhein-Ruhr-Express (RRX) vorgestellt. Im unternehmenseigenen Prüf- und Validationcenter (PCW) in Wegberg-Wildenrath beginnen die Tests des Elektrotriebzuges. In den kommenden Monaten werden im PCW insgesamt sieben Vorserienfahrzeuge in Betrieb gesetzt. Sie absolvieren ein umfangreiches Testprogramm bevor sie erstmals Testfahrten im öffentlichen Bahnnetz absolvieren. Der RRX soll Ende 2018 seinen Betrieb im Großraum Rhein-Ruhr aufnehmen.



    „Die Aufnahme der Testfahrten im PCW zeigt, dass wir im RRX-Projekt im Zeitplan liegen. Hier prüfen wir, ob die Fahrzeuge fit sind für ihren täglichen Einsatz in und zwischen den Städten in Nordrhein-Westfalen. Jeder einzelne Zug der gesamten RRX-Flotte wird hier quasi vor der Haustür in Betrieb gesetzt werden“, sagte Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven von Siemens.

    Siemens wurde im März 2015 von den Zweckverbänden Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord), dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) mit der Lieferung von 82 Elektrotriebzügen vom Typ Desiro HC und der Wartung für einen Zeitraum von 32 Jahren beauftragt. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von über 1,7 Milliarden Euro.

    Siemens hat die RRX-Flotte, basierend auf der erfolgreichen Desiro-Plattform, neu entwickelt. Das Fahrzeugkonzept kombiniert hochwertige Ausstattung mit modernster Technik. Jede Zugeinheit besteht aus vier Wagen, von denen der erste und der letzte als End- und Steuerwagen jeweils mit nur einem Deck und die beiden mittleren als Doppelstockwagen ausgeführt sind. Insgesamt stehen 400 Sitzplätze zur Verfügung. Die Züge sind in den Farben Weiß, Grau, Schwarz und Orange gehalten. Das Design des RRX setzt sich im Innenraum fort. Großzügige Sichtachsen und Fensterfronten sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Darüber hinaus bietet der RRX WLAN-Zugang und Steckdosen im gesamten Zug, Klapptische und Leseleuchten in der ersten Klasse sowie modernste Informationssysteme und eine energieeffiziente Antriebsanlage und Klimatisierung.

    Nicht nur beim Fahrgastkomfort, auch bei der Verfügbarkeit nutzt das Fahrzeug die neuste Technik. Moderne Datenkommunikation sorgt für einen ständigen Dialog zwischen Zug und Service-Einrichtung: Im Rahmen der vorausschauenden Instandhaltung können Fehler so behoben werden, bevor sie entstehen. Mit der Übernahme des lebenslangen Services des RRX garantiert Siemens eine mehr als 99-prozentige Verfügbarkeit für den fahrplanmäßigen Betrieb. Der RRX ist außerdem auf einen hocheffizienten Betriebseinsatz ausgerichtet. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 160 km/h und Fahrerassistenzsystemen für vorausschauendes Bremsen und Beschleunigen sorgt der RRX auch auf den hochbelasteten Strecken im Rhein-Ruhr-Gebiet für einen optimalen Verkehrsfluss.




    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:08.07.2017 - Uhrzeit: 14:05

    CD startet die Modernisierung der Pendolino-Züge

    Die Gesellschaft Ceske drahy, a.s. (CD) und ihre Tochter, die Fahrzeuginstandhaltungsgesellschaft Dílny pro opravy vozidel (DPOV), nahmen im Juni das Projekt einer Modernisierung der Innenräume von Pendolino-Schnellzügen auf. In den kommenden Monaten werden alle sieben Einheiten der CD einer Verjüngungskur unterzogen.

    „Bei der Erneuerung der Ausstattung der Pendolino-Züge konzentrieren wir uns insbesondere auf das Interieur der Abteile für Reisende, die WCs, aber auch auf die Ausstattung des Bistroabteils. Bei den gegenständlichen Räumen ist nach 12 Jahren intensiven Betriebes bereits eine gewisse Abnutzung zu erkennen. Neu gestaltet werden Sitze, Wandverkleidungen, Fußböden, Gepäckablagen und WC-Abteile. Ausgetauscht werden Steckdosen und Beleuchtung,“ erläutert die Gründe und den Umfang der Änderungen das für den Bereich Technik, Service und Vermögen verantwortliche Mitglied des Vorstandes der CD, Herr Miroslav Kupec. „Wir ergänzen auch moderne Elemente, die vor 12 Jahren noch nicht zur Standardausstattung von Zügen zählten. Es handelt sich zum Beispiel um die Installierung eines visuellen Informationssystems für die Reisenden. Im Zug entsteht des Weiteren ein kleines Kinderkino – ähnlich dem Kino, wie es auch unsere railjet bieten.“

    „Die erste Revitalisierung wurde an der Einheit 680.005 aufgenommen. Auf Grundlage der gefahrenen Kilometer wurde der Zug Anfang April zunächst einer periodischen Wartung übergeben, bei der wir ein komplett instand gesetztes Fahrgestell aus der Werkstatt der DPOV in Nymburk eingesetzt haben,“ kommentierte den aktuellen Verlauf der Modernisierung des ersten Zuges der Vorstandsvorsitzende der Tochtergesellschaft der CD, der Dílny pro opravy vozidel (DPOV), Herr Roman Kott.

    „Im Verlauf des Monats Mai wurden die ersten vorbereitenden Arbeiten in der Außenstelle vorgenommen, in der wir die Revitalisierung der Innenräume der Pendolinos vornehmen werden. Diese befindet sich in den Räumen der JLV Prag und ermöglicht uns eine Modernisierung eines ganzen zweihundert Meter langes Zuges, der in zwei Teile geteilt wird, in einer geschlossenen Halle auf zwei nebeneinander liegenden Gleisen. Die Vorbereitung wurde Ende Juni abgeschlossen. Parallel hierzu haben wir im Laufe des Junis auf einem Abstellgleis des Fahrzeugdepots Prag die eigentliche Revitalisierung durch eine Demontage des ursprünglichen Interieurs aufgenommen. Anfang Juli wird der Zug 680.005 in den neu gestalteten Räumlichkeiten bei der JLV Prag bereitgestellt, wo die Vitalisierung und die Installierung des neuen Interieurs und der neuen Ausstattung erfolgen werden. Das gesamte Projekt wird nicht nur in diesem Jahr realisiert, sondern auch im kommenden Jahr 2018 fortgesetzt werden,“ ergänzte Roman Kott.



    Interessante Fakten rund um die Modernisierung der Pendolino-Schnellzüge:
  • Die Pendolinos haben bereits mehr als 26,25 Millionen Kilometer zurückgelegt, am meisten – mit fast 4 Millionen Kilometern – die Einheit 680.006;
  • Mit den Zügen wurden mehr als 12 Millionen Reisende befördert;
  • Modernisiert werden 49 Wagen (hiervon 2 Wagen nach einer Instandsetzung bei der Gesellschaft Alstom nach einem Zusammenstoß mit einem Lastkraftwagen im vergangenen Jahr);
  • Ausgetauscht werden 2 331 Sitze;
  • Neu installiert werden 196 LCD-Monitore eines neuen visuellen Informationssystems;
  • Installiert wird des Weiteren eine neue LED-Beleuchtung anstatt der bisherigen Glühbirnen;
  • In jedem Zug wird ein neues Kinderkino eingerichtet.

    Quelle:/Fotos: Ceske drahy, a.s. (CD)

  • Datum:08.07.2017 - Uhrzeit: 14:05

    Bombardier Transportation verlegt weltweiten Hauptsitz innerhalb von Berlin

    - Moderne Büroräume stellen die Zusammenarbeit in den Vordergrund und verfügen über Zonen, die unterschiedliche Arbeitskonzepte unterstützen
    - Der Standort bekräftigt das Engagement für Berlin und den europäischen Markt

    Bombardier Transportation gab am 3. Juli 2017 die Verlegung seines weltweiten Hauptsitzes innerhalb von Berlin bekannt. Der neue Sitz des Unternehmens stellt mehr Zusammenarbeit in den Mittelpunkt und befindet sich in der Eichhornstraße 3 am Potsdamer Platz, im Herzen der Hauptstadt.

    Laurent Troger, Präsident von Bombardier Transportation, dazu: „Unser neuer weltweiter Hauptsitz ist ein wesentlicher Bestandteil unseres globalen Transformationsplans, der darauf abzielt, Bombardier Transportation zu einem agileren und noch wettbewerbsfähigeren Unternehmen zu machen. Die Entwicklung innovativer und leistungsfähiger Mobilitätslösungen, in einer zunehmend wettbewerbsorientierten und digitalen Umgebung, erfordert eine aktivere Zusammenarbeit zwischen und innerhalb unserer Teams. Unser neuer Sitz wird innovative Arbeitsweisen unterstützen und damit die Teamarbeit zwischen unseren Abteilungen und Geschäftsbereichen, sowie die Beziehungen zu unseren Kunden und Partnern intensivieren.

    In den neuen Büroräumen werden rund 250 Mitarbeiter von einem optimierten Arbeitsplatz profitieren, der verschiedene Räume für Zusammenarbeit bietet und zudem Produktivität und ein hohes Maß an Flexibilität gewährleistet. Mehr digitale Bürolösungen werden den Einsatz von Papierdruck reduzieren. Farbenfrohe, offene Bereiche stehen für verschiedene Zonen zur Verfügung, die unterschiedlichen Arbeitskonzepten zugeordnet sind. So gibt es Arbeitsplätze in offenen oder geschlossenen Umgebungen für konzentriertes Arbeiten, lebhafte Bereiche für interaktive Zusammenarbeit, spezielle Bereiche für soziale Kontakte oder Ruhezonen für Entspannung und Reflexion.

    Die Verlegung der Konzernzentrale an einen der symbol- und geschichtsträchtigsten Orte in Berlin unterstreicht das nachhaltige Engagement des Unternehmens für die Stadt und den europäischen Schienenverkehrsmarkt.




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation, Bild: Vincent Mosch

    Datum:08.07.2017 - Uhrzeit: 14:05

    Stadler intensiviert Umzugsplanungen für St. Margrethen

  • Teilbereich bleibt in Altenrhein

    Stadler evaluiert einen neuen Standort in St. Margrethen. Der definitive Verwaltungsratsentscheid soll nach den Sommerferien gefällt werden. Der Mietvertrag am bestehenden Standort in Altenrhein wurde per Ende Juni angepasst: Stadler und der Eigentümer des Industrieparks, Swisscanto (CH) Real Estate Fund Swiss Commercial, haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach Stadler die bisherigen Flächen in Altenrhein noch bis 2020 nutzt. Anschliessend soll die Produktion der Schienenfahrzeuge im neuen und effizienzoptimierten Werk in St. Margrethen gestartet werden. Die Kastendetailfertigung mit – je nach Auslastungsgrad – circa 50 bis 70 Mitarbeitern bleibt in Altenrhein.

    Stadler hat mit der mit Swisscanto getroffenen Anschlusslösung ausreichend Zeit, um das Areal in St. Margrethen optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten zu entwickeln und einen allfälligen Umzug umzusetzen. Gleichzeitig kann die Produktion ohne Einschränkungen fortgesetzt werden. Mit der Einigung wurde für beide Parteien Planungssicherheit geschaffen.

    Bereits im April dieses Jahres hat Stadler kommuniziert, dass das Unternehmen wegen der Währungssituation und des Lohnkostenniveaus in der Schweiz bei gleichzeitig hohem Exportanteil nach wie vor unter hohem Margendruck steht. Um am Standort in der Schweiz festhalten zu können, ist eine Effizienzsteigerung nötig. Stadler evaluiert deshalb die Machbarkeit eines Neubaus in St. Margrethen. Voraussetzung für den Neubau wäre eine Umzonung und Anpassung des Überbauungsplans. Ein entsprechendes Gesuch wurde eingereicht und die Vorprüfung durch den Kanton erfolgt. Mit der Rechtskräftigkeit ist frühestens im September/Oktober dieses Jahres zu rechnen.

    Ziel des neuen Produktionsstandorts ist die Optimierung der Produktionsbedingungen für das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge. Das geplante Investment ist ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck. Die Verlagerung betrifft nur den Produktionsstandort in Altenrhein. Nicht betroffen ist der Hauptsitz in Bussnang, das Kompetenzzentrum für Drehgestelle in Winterthur oder das Inbetriebsetzungszentrum in Erlen.

    Am Standort Altenrhein entwickeln, fertigen und montieren zurzeit rund 950 Mitarbeitende auf über 49'000 m2 Produktions- und Lagerflächen neben KISS-Zügen auch Strassenbahnen, meterspurige Schienenfahrzeuge und Reisezugwagen für den Schweizer und den internationalen Markt. Die Engineering-Abteilung mit 250 hochqualifizierten Mitarbeitern erbringt neben der Entwicklungsarbeit für die am Standort produzierten Fahrzeuge auch Dienstleistungen für die ganze Stadler Gruppe, u.a. als Kompetenzzentrum für alle Berechnungen und Zulassungen.


    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

  • Datum:08.07.2017 - Uhrzeit: 14:05

    VRS: Aufwärtstrend bei der S-Bahn

    Der fünfte S-Bahn-Gipfel im Verkehrsausschuss zeigt, dass die S-Bahn wieder stabiler unterwegs ist

    Die S-Bahn ist wieder zuverlässiger. Die zahlreichen Aktivitäten der DB-Töchter, der VVS GmbH sowie des Verbands Region Stuttgart für mehr Stabilität beim S-Bahn-Verkehr wirken. Störanfälligkeit und Verspätungen der S-Bahn haben

    offensichtlich das tiefste Tal durchschritten. Das ist das Signal des heutigen S-Bahn-Gipfels im Verkehrsausschuss. Gleichwohl bleibt es dabei: Die zahlreichen Baustellen sowie die Tatsache, dass die S-Bahn in Stuttgart ihre Gleise mit anderen Zügen teilen muss, bergen auch künftig Verspätungsrisiken.

    Überschlagene Wenden wirken positiv

    Der Verband Region Stuttgart habe wichtige Beiträge für die positive Trendwende geleistet, sagte Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling. Sie erinnerte beispielsweise an den Kauf von zehn neuen S-Bahn-Fahrzeugen im Gesamtwert von über 80 Millionen Euro. Damit konnten überschlagene Wenden an den Bahnhöfen Filderstadt, Schorndorf, Stuttgart-Vaihingen und Weil der Stadt eingeführt werden. Durch entspannte Zeiten beim Wenden würden mögliche Folgeverspätungen im Netz vermieden oder abgebaut. Dr. Schelling sieht ebenso wie die Regionalpolitikerinnen und –politiker weiterhin „Bedarf für zusätzliche Verbesserungsmaßnahmen“. Ganz oben steht die Einführung der digitalen Signalisierung ETCS in der Stammstrecke.

    Jede Sekunde zählt

    Das Resümee von S-Bahn-Chef Dr. Dirk Rothenstein nach dem nunmehr fünften „S-Bahn-Gipfel“ mit Vertretern aller DB-Konzerntöchter sowie der VVS GmbH fällt verhalten positiv aus: „Die von der DB seit 2013 umgesetzten Maßnahmen greifen. Wir geben zu, nicht immer sofort. Aber sie bewirken heute, dass wir bei einer Toleranz von sechs Minuten mit einer robusten Pünktlichkeit von über 97 Prozent unterwegs sind.“ Dass die Werte unterhalb der vereinbarten Ziele von 98 Prozent liegen, führt der Vorsitzende S-Bahn Stuttgart der DB Regio AG auf die derzeitigen Rahmenbedingungen zurück. „Über 100 Baustellen im Jahr, über die Hälfte der Strecken, die wir uns mit anderen Zügen teilen, und ein stetig wachsender Anteil von externen Einflüssen, die uns unvorbereitet treffen, lassen eine Stabilität auf höchstem Niveau einfach nicht zu.“

    Die Fahrgastinformation, gerade im Störungsfall, müsse noch besser werden. „Wir werden deshalb verstärkt auch in die Information der Reisenden bei Unregelmäßigkeiten investieren und unter anderem den DB Streckenagent zur Pendler- und Vielfahrer-App für die S-Bahn Stuttgart machen“, führte Dr. Rothenstein weiter aus. Er kündigte an, dass „die Investitionsoffensive der DB Netz AG konsequent fortgeführt“ werde. Darunter fallen unter anderem die vorbeugende Instandhaltung sowie ein Diagnosesystem für Weichen. Als „deutlichen Erfolg“ wertete Dr. Rothenstein den Einsatz der S-Bahn-Helfer. Die Haltezeitüberschreitungen an der Station Hauptbahnhof konnten so um 48 Prozent reduziert werden. Dass die Zugausfälle insgesamt noch immer deutlich zu hoch sind, liege an Einflüssen von außen, auf die die S-Bahn nicht einwirken könne. Dr. Dirk Rothenstein prognostizierte, dass in diesem Jahr mit einem neuen Höchststand an Zugausfällen durch Dritte gerechnet werden müsse.

    Die Baustellen zur Instandhaltung des S-Bahn-Netzes sowie die Bauarbeiten für Stuttgart 21 werden auch in Zukunft zu Einschränkungen des S-Bahn-Verkehrs führen. Dennoch versicherte Dr. Rothenstein. „Wir werden weiterhin um jede Sekunde ringen und an jeder Schraube drehen, um noch pünktlicher zu werden.“

    Auch der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (GmbH) leistet seinen Beitrag für bessere Fahrgastinformation und mehr Fahrplanstabilität, wie Jochen Biesinger ausführte. Bis Ende 2019 sollen 62 Prozent der Umstiegszeiten zwischen S-Bahn und Bussen mindestens fünf Minuten betragen. In Kombination mit der technischen Anschlusssicherung ergebe sich sogar ein Gesamtwert von rund 91 Prozent.

    Erste wahrnehmbare Erfolge stellen sich ein

    Thomas Leipnitz (SPD) formulierte: „Die Botschaft hör‘ ich wohl, alleine mir fehlt der Glaube“. Viele Probleme seien von der DB Netz AG „hausgemacht“. Dadurch würden der S-Bahn „Knüppel zwischen die Beine geworfen“. Es sei umso wichtiger, sich dem Thema ETCS anzunehmen. „Der ÖPNV muss funktionieren und die Qualität der S-Bahn muss stimmen“, sagte Eva Mannhardt (Grüne). „Unsere Bemühungen zeigen langsam Erfolg. Ich habe das Gefühl, es geht etwas besser.“ Sie ermunterte, weiter in Infrastruktur zu investieren und forderte Verbesserungen bei der Information. „Man sieht Ihr ehrliches Bemühen, die Grundübel zu bekämpfen“, sagte Rainer Ganske (CDU). Leider gebe es dabei keine schnellen Erfolge. Die Region habe mit dem Kauf der Fahrzeuge viel Geld in die Hand genommen. Diese sollten aber nicht langfristig für überschlagende Wenden verwendet werden, sondern werden für die Ausdehnung des 15-Minuten-Takts gebraucht.

    Im Gegensatz zu den Vorjahren hat Bernhard Maier (Freie Wähler) nun „das erste Mal das Gefühl, dass sich etwas bewegt.“ Es gehe aufwärts und es bestehe Grund zur Hoffnung. Vertragliche Aufgabe der Bahn sei es, ETCS einzuführen, um die Pünktlichkeit weiter zu verbessern. Nicht die kleinen Verspätungen, sondern die Großstörungen an der Infrastruktur seien das eigentliche Ärgernis für Pendler, führte Ingo Mörl (Piraten/Linke) aus. Durch die Ausdehnung des 15-Minuten-Takts gebe es nur noch „eine große Hauptverkehrszeit“, in der die S-Bahnen pünktlich fahren müssten. „Von Seiten der Bahn ist viel unternommen worden“, bilanzierte Armin Serwani (FDP). Angesichts der gestiegenen Fahrgastzahlen müsse der Fahrplan zeitliche Puffer für Umstieg, aber auch für Ein- und Ausstieg, erhalten. Dr. Burghard Korneffel (Innovative Politik) sagte: „Wenn wir mit Lobhudelei anfangen, bleibt der Fortschritt auf der Strecke.“ Er forderte weitere Anstrengungen.

    Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

    Datum:03.07.2017 - Uhrzeit: 09:15

    EC250 fährt erstmals durch den Gotthard-Basistunnel

    Am Sonntag, 2. Juli, hat der EC250 zum ersten Mal den Gotthard-Basistunnel durchquert. Als nächstes sind für den Giruno Hochtastfahrten auf dem Eisenbahntestring in Tschechien zu bestehen.

    Für den Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler war die erste Durchfahrt des EC250 – wenn auch nur mit 100 km/h – durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt ein voller Erfolg. Die Fahrt hat gezeigt, dass der EC250 für die Erfüllung der Vorgaben in Bezug auf die extremen Umgebungsbedingungen im Tunnel gewappnet ist. Als nächstes wird der Giruno in Tschechien geprüft. Auf dem Eisenbahntestring in Velim gilt es, Hochtastfahrten von 100 km/h und mehr zu bestehen. Bei diesen Prüffahrten wird die Fahrgeschwindigkeit schrittweise gesteigert. Dieses Testverfahren dient unter anderem der Inbetriebsetzung, der Erprobung der Sicherheit und der Netzzulassung des neuen Hochgeschwindigkeitstriebzuges von Stadler. Im Anschluss folgen dann weitere umfangreiche Tests in den vier Einsatzländern Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich.

    Der Giruno wurde der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal am Roll-out am 18. Mai 2017 in Bussnang präsentiert. An diesem feierlichen Tag waren Verkehrsministerin Doris Leuthard, SBB-CEO Andreas Meyer und weitere wichtige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft anwesend.

    Der Giruno ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht für Fahrgäste das Einsteigen zum Eintreten. Im Innenraum erwartet Passagiere ein geräumiges und hell gestaltetes Interieur mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Damit auch auf langen Tunnelstrecken keine Langeweile aufkommt, fährt der Giruno mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker, Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge 405 Fahrgästen Sitzplätze, davon sind 117 in der 1. Klasse und 288 in der 2. Klasse. Multifunktionsabteile und ein Fahrradabteil ergänzen das Platzangebot sinnvoll.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:02.07.2017 - Uhrzeit: 16:05

    Neuausrichtung von Bombardier Transportation in Deutschland

    - Spezialisierung der Standorte auf Entwicklung oder Produktion
    - Perspektive für alle deutschen Standorte gegeben
    - Schrittweise Anpassung von Arbeitsplätzen bis 2020

    Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter von Bombardier Transportation haben sich auf die Grundzüge für die Neuausrichtung und Sicherung der deutschen Standorte geeinigt. In der Aufsichtsratssitzung am 29. Juni 2017 wurden entsprechende Eckpunkte einvernehmlich akzeptiert, die beschreiben, wie die Standorte innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre für die Entwicklung oder Produktion von Bahntechnologie spezialisiert werden. Dabei stehen Produktinnovation, Digitalisierung und der verstärkte Einsatz moderner Industrie 4.0-Produktion im Mittelpunkt. Die Neuausrichtung der deutschen Standorte ist Teil der globalen Transformation von Bombardier, die im Oktober 2016 angekündigt wurde.

    „Es war wichtig, dass sich alle Beteiligten nach intensiven Verhandlungen auf die wesentlichen Eckpunkte für die nachhaltige Ausrichtung unserer Standorte verständigen konnten", so Wolfgang Tölsner, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Bombardier Transportation in Deutschland. „Es wurde heute einvernehmlich ein überzeugendes inhaltliches Konzept akzeptiert, das die Weichen für mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Bombardier in Deutschland stellt. Dieses Zukunftskonzept sieht Mittel in Höhe von bis zu 70 Millionen Euro vor, die wir bis 2019 in die deutschen Standorte investieren. Dabei bleiben alle deutschen Standorte erhalten."

    Die Eckpunkte halten fest, dass fünf deutsche Standorte zu Kompetenzzentren mit globaler strategischer Bedeutung für den Gesamtkonzern ausgebaut werden. Dazu zählen die Standorte Bautzen, Hennigsdorf, Kassel, Mannheim und Siegen. Dem Standort Görlitz wird eine nachhaltige Entwicklungsperspektive eröffnet. Für den Standort Braunschweig und die Konzernzentrale sind inhaltlich keine Änderungen geplant.

    Die Modernisierung und Spezialisierung der Standorte schließt personelle Anpassungen ein. Basierend auf aktuellen Annahmen werden je nach Marktentwicklung und Auftragseingang schrittweise bis 2020 in Deutschland maximal 2.200 Beschäftigte abgebaut, darunter 700 Leiharbeiter. Die Stellenreduktion wird sich über alle Standorte in Deutschland verteilen, jedoch mehrheitlich die Standorte Görlitz und Hennigsdorf betreffen.

    Bei allen anstehenden Maßnahmen sollen die Arbeitnehmerinteressen durch die Einigung auf einen Sozialplan angemessen berücksichtigt werden. Alle tariflichen und betrieblichen Möglichkeiten werden in Betracht gezogen, um die Auswirkungen auf die von der Neuausrichtung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten. Zeitnah sollen ein Interessenausgleich und Sozialplan beschlossen werden. Der Aufsichtsrat erwartet von der Geschäftsführung, dass bis 2019 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation
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