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News-Rubrik: Tschechien / Slowakei

Datum:19.04.2013 - Uhrzeit: 12:50

TSI High Speed RST Zertifikat macht Lokomotive 109E startklar für den deutschen Markt

Die neue Lokomotive 109E des tschechischen Herstellers Skoda Transportation erwarb als zweites Unternehmen auf der Welt das Zertifikat TSI High Speed RST. Dieses Zertifikat ist ein Schlüsseldokument, das für den Erwerb der Betriebszulassung in sechs Ländern Europas erforderlich ist. Die Skoda Transportation bestätigt hiermit ihre Rolle als einer der führenden europäischen Spieler im Maschinenbau und möchte damit ihre Position auch in Deutschland ausbauen.

Die Lokomotive 109E ist die neueste Dreisystem-Hochgeschwindigkeitsmaschine, die für den kommerziellen Betrieb mit einer Geschwindigkeit bis zu 200 Kilometer pro Stunde bestimmt ist. Die gesamte Produktion und die komplette Entwicklung erfolgte in der Pilsner Gesellschaft Skoda Transportation. Zu den Vorteilen der Lokomotive gehören insbesondere ihre hohe Leistung, die Zuverlässigkeit, ein niedriger Energieverbrauch und die Umweltfreundlichkeit. „Das Zertifikat TSI ist eine Bestätigung, dass unsere Lokomotive eine der ersten Maschinen ist, die die neuesten Anforderungen und Vorschriften der Europäischen Union insbesondere bezüglich der Verkehrssicherheit erfüllen,“ sagt Josef Bernard, der Generaldirektor der Gesellschaft Skoda Transportation.

Die Bescheinigung über die Konformität mit der technischen Spezifikation für die Interoperabilität des europäischen Hochgeschwindigkeitseisenbahnsystems für das Teilsystem der Schienenfahrzeuge (TSI High Speed RST) ist für die Typenzulassung der Lokomotive für die einzelnen europäischen Staaten erforderlich. „Die Lokomotive legte die Zulassungsprüfungen erfolgreich schon in der Tschechischen Republik, Österreich und Polen ab. In Deutschland, der Slowakei und Ungarn verlaufen entweder noch Endbeurteilungen oder die letzten Typenprüfungen,“ ergänzt Bernard.

Die neue Dreisystem-Lokomotive ist für den Betrieb auf den Strecken der Eisenbahnkorridore aller Nachbarländer der Tschechischen Republik und in Ungarn bestimmt. In diesen Ländern kann sie kontinuierlich Gebiete mit unterschiedlichen Speisesystemen überfahren. Die Maschine entspricht somit den spezifischen Bedingungen der Strecken und den Speisesystemen mit einer Wechselspannung von 25 kV/50 Hz, oder 15 kV/16,7 Hz, beziehungsweise auch mit einer Gleichspannung von 3 kV.

Die Tatsache, dass die Lokomotive 109E das TSI-Zertifikat nun erhalten hat, ist sehr wichtig für die weiteren Pläne von Skoda Transportation am deutschen Markt. „Wir sehen eine steigende Nachfrage bei unseren potentiellen Kunden in Deutschland für Wendezüge sowohl im regionalen als auch überregionalen Transportverkehr mit Geschwindigkeiten bis 189 km/h“, erklärt Zdenek Majer, Vizepräsident für Vertrieb bei Skoda Transportation.

In die alleinige Entwicklung der schnellsten und leistungsstärksten Lokomotive investierte die Skoda Transportation über 950 Millionen Kronen. Vom großen Aufwand der Herstellung der neuen Maschine zeugt auch die Tatsache, dass in der Lokomotive ungefähr dreißig Kilometer Kabel führen und dass sie über mehr als zehntausend elektrische Verbindungen und Anschlüsse verfügt. Bei der Herstellung der Lokomotive verwendete die Skoda Transportation die modernsten Materialien. Beispielsweise das Fadenkompositmaterial, das mit jenen, die bei den Formel-1-Wagen verwendet werden, vergleichbar ist und das erheblich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges und die Streckenbeanspruchung verbessert.

Die Skoda Transportation widmete eine große Aufmerksamkeit der maximalen Gewährleistung der Sicherheit. Die neue Lokomotive erfüllt daher auch die strengsten Sicherheitsgrenzwerte. Dem entspricht auch ihre Konstruktion – zum Beispiel im Bereich der Führerkabine befinden sich Knautschzonen, die bei einer eventuellen Kollision eine große Menge an Energie aufnehmen sollen. Ähnlich wurde auch die Befestigung des Pfluges vor der Lokomotive entworfen. Bei einem extremen Zusammenstoß bei einer Geschwindigkeit von 110 km/h mit einem Güterwagen mit einer Zisterne mit einem Gewicht von 15 Tonnen bleibt ringsherum des Führers ein unbeschädigter und nicht deformierter Raum. Darüber hinaus ist es möglich, die Lokomotive dank der Beständigkeit relativ einfach zu reparieren. Im Rahmen der Prüfungen absolvierte sie auch erfolgreich die Brandschutztests. An der Maschine wurden Feuermelder und wirksame aktive Feuerlöscher installiert. Die Wand zwischen der Kabine und dem Maschinenraum widerstand einem Brand über fünfzehn Minuten.

Mit der Lokomotive 109E knüpft das Pilsner Unternehmen an eine langjährige Herstellungstradition der Elektrolokomotiven an, mit denen sie den Markt mit mehr als 5,5 Tausend Stück belieferte. Der Beginn der Herstellung von Elektrolokomotiven reicht bis in das Jahr 1928 zurück, als das Unternehmen Skoda die Lokomotive 1Elo entwickelte, die schließlich die Tschechoslowakische Bahn kaufte.

Quelle:/Fotos: Skoda Transportation

Datum:18.04.2013 - Uhrzeit: 08:30

RailJet-Präsentation in Prag

Für eine RailJet-Präsentation in Tschechien verkehrte am 17.4.2013 die neue RJ-Lok 1216.229 mit der RJ-Garnitur 16 als EC 30000 von Wien Meidling nach Prag Hbf., wo am dortigen Hausbahnsteig die Feierlichkeiten stattfanden.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:24.01.2013 - Uhrzeit: 08:55

Unfall in Slowakei

Gestern Abend kam es bei Benadikovej zu einem BÜ-Unfall. Betroffen war der von 350 011 bespannte IC 507, bei dem durch den Aufprall die Front zerstört wurde. Der Lokführer starb bei dem Unfall, die Reisenden kamen mit dem Schrecken davon.
Ein Bild der Unfalllok gibt es hier.

Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk, vlaky.net

Datum:23.01.2013 - Uhrzeit: 08:44

ZSSK: Die erste 361.1 ist fertig

Die erste umgebaute 361.1 ist fertig. Die Lok wurde hier auf einer Probefahrt gesichtet.
Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk, Foto: Vladimir Hrnciar

Datum:16.11.2012 - Uhrzeit: 08:34

CD: BÜ-Unfall mit neuem RegioPanter


Der neu gelieferte dreiteilige "Regio Panter" 640.001 wird ja vom Depot Olomouc hl.n. aus disponiert. Leider wird er die nächsten Wochen eine Zwangspause haben, da es zu einem Unfall gekommen ist. Am 14.11.2012 fuhr der 640.001 als Os 3819 von Nezamyslice nach Olomouc hl.n.. Nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof Bedihost kam es bei einer geschätzten Geschwindigkeit von etwa 90 - 100 km/h zum Zusammenprall mit einem PKW, der den herankommenden Triebwagen einfach missachtete. Der PKW-Fahrer bremste im letzten Moment noch vor der EK, blieb aber im Lichten Raum des Zuges stehen und wurde mit voller Wucht gestreift. Dem PKW wurde die Vorderfront weggerissen, am Triebwagen entstand nur leichter Schaden, war aber wegen einer gerissenen Leitung fahruntauglich.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:29.10.2012 - Uhrzeit: 09:29

Schwerer Unfall in der Slowakei

Am Freitag Nachmittag stießen zwischen Bratislava-Vinohrady und Bratislava hl. st. zwei Personenzüge zusammen. Bei der Kollision wurden 21 Personen verletzt, vier davon schwer. Die beiden Zugloks 263 005 (Retro) und 263 010 verkeilten sich ineinander und wurden schwer beschädigt.
Quelle:/Fotos: zeleznicny.net

Datum:19.09.2012 - Uhrzeit: 09:04

LEO Express und Stadler haben auf der InnoTrans den neuen Intercity-FLIRT vorgestellt

LEO Express und die Stadler Rail Group haben am 18. September 2012 auf der InnoTrans dem Fachpublikum und der breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal den neuen Intercity-FLIRT vorgestellt. Dieser soll ab Ende des Jahres zwischen Prag und Ostrava in Betrieb gehen. Insgesamt fünf Intercity-Züge hat LEO Express, das erst kürzlich in den tschechischen Eisenbahnmarkt eingestiegen ist, beim Schweizer Eisenbahnhersteller Stadler bestellt. Das an der Messe vorgestellte Fahrzeug ist mit der modernsten Technik ausgestattet, die momentan in der Eisenbahnindustrie verwendet wird, wodurch LEO Express im Wettbewerb um die Fahrgäste ausgezeichnet dasteht.

Im Herbst 2010 hatte LEO Express Stadler mit der Produktion und Lieferung von fünf Intercity-Zügen beauftragt. Seitdem wurden bereits zwei Züge vom Schweizer Unternehmen in die Tschechische Republik zu Testzwecken ausgeliefert, während die restlichen drei bis Jahresende ausgeliefert werden. Bereits ab Dezember 2012 sollen die Züge in vollem Umfang mit 16 Verbindungen pro Tag auf der Strecke Prag–Pardubice–Olomouc–Ostrava–Bohumin in Betrieb genommen werden, so der Plan von LEO Express. Basierend auf der Vorgehensweise auf dem tschechischen Markt will der private Betreiber seine Leistungen auf die benachbarten Länder ausweiten.

Der Fahrgäste können zwischen Premium-, Business- und Economy-Class wählen. Von den insgesamt 237 Sitzplätzen werden 6 zur Premium-Class, 19 zur Business-Class und 212 zur Economy-Class gehören. WLAN, ein hochmodernes Passagierinformationssystem, eine Klimaanlage sowie rollstuhlgängige Toiletten und grosszügige Gepäckablagen gehören zur Standardausstattung und sorgen dafür, dass die Fahrgäste besonders angenehm und bequem reisen können.

Die 90 Meter langen, fünfteiligen Fahrzeuge werden eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen und sich durch eine innerhalb ihres Segments einzigartige Beschleunigungs- und Bremsfähigkeit auszeichnen.

Durch die moderne, leichte und doch sehr robuste Bauweise wurde die Fahrzeugmasse im Vergleich zu konventionellen Zügen halbiert, sodass der Energieverbrauch und die Betriebskosten deutlich reduziert werden konnten. Das wartungsfreundliche Design des Zugs ermöglicht zudem, dass die Betreiber hervorragende Betriebsergebnisse erzielen.

«In den kommenden Wochen werden wir die Vorbereitungen für den Start des Betriebs abgeschlossen haben. Auf der InnoTrans kann die Öffentlichkeit zum ersten Mal diesen neuen Zug innen wie aussen genau begutachten. Unsere Zugseinheiten gehören zu den fortschrittlichsten in ganz Europa. Der Schweizer Hersteller Stadler hat sie genau nach den Bedürfnissen unserer tschechischen Kunden konzipiert. In vielerlei Hinsicht stellen diese Einheiten das Beste dar, was man den Fahrgästen im inländischen Bahnverkehr bieten kann. Mit einer einzigartigen Kombination aus Hochgeschwindigkeit, kurzer Reisezeit, komfortabler Innenausstattung, modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie qualitativ hochwertigen Dienstleistungen müssen unsere Züge den Vergleich mit dem hohen Standard westeuropäischer Eisenbahnen nicht scheuen. Mit ihnen werden wir in der Lage sein, unsere wahre Konkurrenz – den Strassenverkehr – herauszufordern», so Leos Novotny, der Eigentümer von LEO Express an der Veranstaltung.

Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler Rail: «Bei solchen Veranstaltungen erzählen Hersteller in der Regel, wie stolz sie auf ihre neuen Fahrzeuge sind, was in letzter Zeit aber immer mehr zu einem Klischee geworden ist. Natürlich sind wir stolz. Aber gleichzeitig wollen und müssen wir betonen, dass dieses Fahrzeug nicht nur ein herausragendes Beispiel für echte Hightech-Technologie ist, sondern zusammen mit LEO Express auch ein Trendsetter in den Ländern Mittel- und Osteuropas im Bereich der privaten Eisenbahngesellschaften ist. Da Privatbahnen einen grossen Teil unserer Kunden ausmachen, glauben wir daran, dass dieses Modell seine Berechtigung auf dem Markt hat, und wünschen LEO Express im Wettbewerb um die Fahrgäste viel Glück.»


Quelle:/Fotos: LEO Transport/Stadler Rail Group

Datum:24.08.2012 - Uhrzeit: 07:17

Tschechische Staatsbahn bestellt Intercityzüge im Wert von rund 100 Millionen Euro

Siemens hat von der Tschechischen Staatsbahn Ceske Drahy (CD) einen Auftrag über die Lieferung von sieben siebenteiligen Railjet-Zügen erhalten. Der Auftragswert beträgt rund 100 Millionen Euro. Der Vertrag beinhaltet die Option, bis Mitte 2013 zusätzlich acht achtteilige Züge bestellen zu können. Die Auslieferung der Züge ist ab 2014 geplant.

Die tschechische Staatsbahn modernisiert mit den bei Siemens Rail Systems bestellten Intercityzügen ihren Fahrzeugpark. Reisende profitieren künftig von modernen und komfortablen Zügen und einem erweiterten Reiseangebot auf den nationalen Strecken sowie im grenzüberschreitenden Fernverkehr.

Die Railjet-Züge fahren in der Spitze 230 Kilometer pro Stunde und sind für den internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr geeignet. Die technische Basis bilden die bewährten Intercity-Fahrzeuge, die Siemens unter dem Namen Viaggio Comfort vermarktet. Jeder Zug hat insgesamt 446 Sitzplätze in drei Klassen: First, Business und Economy. Zur Ausstattung gehören ein Bistrowagen, ein barrierefreies WC für mobilitätseingeschränkte Reisende, ein Rollstuhl-Hebelift, ein kleines Kino für Kinder, sowie Plätze für Kinderwagen. Die gesamte Fahrzeuglänge der siebenteiligen Züge beträgt rund 185 Meter. Die Endmontage der Fahrzeuge erfolgt im Siemens-Werk in Wien. Die Fahrwerke kommen aus dem Grazer Werk.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:09.08.2012 - Uhrzeit: 07:59

Rumänische 400.076 bei der slowakischen privaten PSZ

Die erste Fahrt der rumänischen 6-achsigen Lok 400.076 bei der slowakischen privaten PSŽ. Bisher konnte man die Lok am nähesten im ungarischen Rajka antreffen.

Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk

Datum:25.05.2012 - Uhrzeit: 08:45

Präsentation des neuen LEO Express-FLIRT

Die tschechische Privatbahn LEO Express hat am 24. Mai 2012 ihren neuen, modernen FLIRT-Triebzug von Stadler Rail erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Noch dieses Jahr wird der Zug seinen Betrieb aufnehmen und Passagiere zwischen Prag und Ostrava befördern. Auf dem Eisenbahnversuchsring Velim wurde die einmalige Gelegenheit geboten, die Vorzüge des neuen Fahrzeugs zu entdecken: die Premium-Superluxusklasse, die grosszügig vorhandenen LCD-Bildschirme, spezielle Abteile für Behinderte oder die modernen Toiletten. Bei den anschliessend durchgeführten Testfahrten konnte der Fahrkomfort dieses technologisch fortgeschrittenen Elektrotriebwagens erlebt werden. Nach erfolgreichem Abschluss der Tests auf dem Eisenbahnversuchsring wird der 90 Meter lange LEO Express, der modernste Zug der Tschechischen Republik, in den normalen Eisenbahnverkehr überführt. Bis Dezember 2012 übernimmt LEO Express etappenweise vier weitere Zugseinheiten von der Schweizer Stadler Rail Gruppe. Auf der Strecke Prag–Ostrava bietet der LEO Express damit beispiellosen Komfort und qualitativ hochwertige Dienstleistungen.
«Heute beginnt eine neue Ära im tschechischen Eisenbahnwesen. Der LEO Express ist der erste neue Zug unseres privaten Bahnunternehmens in Tschechien, der für diese Fernstrecke gebaut wurde. Unsere Zugseinheit ist eine der modernsten in ganz Europa. Der Schweizer Hersteller Stadler Rail hat den Zug genau nach den Bedürfnissen der tschechischen Eisenbahnkunden konzipiert. Dieser Zug ist in vielerlei Hinsicht das Beste, was man den Passagieren im inländischen Bahnverkehr bieten kann. Mit einer einmaligen Kombination aus Hochgeschwindigkeit bzw. kurzer Reisezeit und qualitativ hochwertigen Dienstleistungen bietet der LEO Express ein Bahnerlebnis, das den Vergleich mit dem hohen Standard westeuropäischer Eisenbahnen nicht scheuen muss. Wir möchten, dass die Passagiere in unseren Zügen bequem, entspannt und mit Freude reisen. Mit diesen neuen Zügen können wir unserer wahren Konkurrenz – dem Strassenverkehr – effektiv die Stirn bieten», meint Leos Novotny, Eigentümer von LEO Express.
Novotny beteuert, dass seine Firma als neue Eisenbahngesellschaft alles unternehmen wird, damit das Reisen mit dem LEO Express so angenehm, schnell und vergnüglich wie möglich wird. Mit dem LEO Express ist die Zugreise nicht mehr ein Muss, sondern ein einzigartiges Erlebnis in grösstmöglicher Entspannung.
Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler Rail, freut sich ebenfalls über die neuen Züge: «Der LEO Express besticht nicht nur durch seine elegante, aerodynamische Form und sein wunderschönes Design, er ist auch überaus funktional und verfügt über eine sinnvolle Ausstattung im Innenbereich. Unsere Züge sind höchst effizient und wirtschaftlich. Ihre moderne Konstruktion ist leicht und äusserst beständig. Sie sind nur halb so schwer wie konventionelle Züge, ihr Energieverbrauch und die Betriebskosten sind bedeutend tiefer. Und all dies bei einer hervorragenden Leistung und Dynamik sowie höchstem Komfort während der Fahrt.»
Eines der führenden, weltweit tätigen Finanzinstitute CREDIT SUISSE AG hat zur Finanzierung des LEO Express beigetragen: «Wir haben uns zur Finanzierung dieses Unternehmens entschieden, weil das Projekt sowohl in geschäftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf den Businessplan gut vorbereitet und durchdacht war und weil auf den optimalen Zugtyp gesetzt wurde. Wir glauben an das grosse Potenzial von LEO Express und die Expansion des Unternehmens in Mittel- und Osteuropa im Zuge der Liberalisierung der Eisenbahnsysteme. Wir sind auch von der Managementqualität bei LEO Express überzeugt, denn die Top-Manager verfügen über langjährige Erfahrung im Eisenbahnsektor der Tschechischen Republik und anderer Länder», betont Jérôme Gaeschlin von CREDIT SUISSE.
In den kommenden Wochen wird der erste LEO Express die notwendigen Tests auf dem Eisenbahnversuchsring Velim absolvieren. Erfahrene Spezialisten des Eisenbahnforschungsinstituts führen Bremstests und Lärmpegelmessungen durch und prüfen die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV). Nach Abschluss aller erforderlichen Tests in Velim werden Testfahrten auf normalen Eisenbahnstrecken durchgeführt.
Im Dezember dieses Jahres startet der vollumfängliche Betrieb des LEO Express, mit allen fünf Zugseinheiten und 16 Verbindungen pro Tag. LEO Express hat bereits zwei neue Zugseinheiten übernommen, die restlichen drei Einheiten werden vom Hersteller bis Ende Jahr übergeben. Die Strecke Prag–Pardubice–Olomouc–Ostrava–Bohumin ist aber erst der Anfang. In den kommenden Jahren wird LEO Express den Betrieb auf andere Bahnstrecken in der Tschechischen Republik und benachbarten Ländern ausweiten.

Quelle:/Fotos: Leo Express / Stadler Rail Group

Datum:31.01.2012 - Uhrzeit: 08:54

Bayerisch-böhmisches Bündnis für bessere Bahnverbindungen

Bayern und Böhmen schmieden an einem Bündnis für bessere Bahnverbindungen. Wie Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil bei den 150-Jahr-Feierlichkeiten zur Aufnahme des Zugverkehrs zwischen Bayern und Böhmen in Furth i. Wald verkündet, will er noch in diesem Frühjahr mit dem tschechischen Verkehrsminister Pavel Dobeš ein Memorandum zum Ausbau des Schienenverkehrs zwischen beiden Ländern unterzeichnen. „Die Grenze ist seit fast einem Vierteljahrhundert wieder offen, aber bei der Schiene wirkt die unzureichende Infrastruktur immer noch fast wie ein Schlagbaum. Alle Beteiligten sollten bereit sein, ein größeres Rad als bisher bei diesem Thema zu drehen. Wir brauchen hier eine neue Zeitrechnung“, fordert Zeil. Davon würden das bayerisch-tschechische Miteinander, die gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen und die Umwelt diesseits und jenseits der Grenze profitieren.
Der Minister misst dem Papier, das sich derzeit noch in der Endabstimmung zwischen Bayern, Tschechien und Deutschland befindet, neben der verkehrlichen Relevanz enorme Symbolkraft zu: „Da schlagen sich sowohl die freundschaftlichen Bande nieder, die durch die Tschechien-Besuche von Ministerpräsident Horst Seehofer Aufwind erhaltenen haben, als auch der verstärkte Fokus des Freistaats auf die Beziehungen zu den mittel- und osteuropäischen Länder generell.“ Zeil und Dobeš wollen in ihrer Vereinbarung festhalten, „wohin der Zug sowohl bei der Infrastruktur als auch beim Betrieb gehen soll.“ „Wir wollen dabei aber nicht nur mit dem Finger auf dem Bund zeigen, sondern auch unserer Verantwortung nachkommen und für uns ein Pflichtenheft festlegen. Ich verrate kein Geheimnis, dass dabei die Wiedereröffnung einer vierten bayerisch-tschechischen Zugstrecke zwischen Selb und Aš enthalten sein wird“, erklärt der Minister.
Zeil begrüßt in diesem Zusammenhang zudem die heute an Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und den stellvertretenden tschechischen Verkehrsminister Ivo Vykydal übergebene gemeinsame Deklaration der Bezirke Pilsen und Oberpfalz zum Ausbau der Schienenverbindung von München über Regensburg, Furth i. Wald und Pilsen nach Prag. „Ich hoffe, das zeigt in den Hauptstädten, wie wichtig den beiden Grenzbezirken diese Bahnverbindung für die zukünftige Entwicklung ist“, so Zeil. Die Erklärung hatten unter anderem alle drei Oberbürgermeister und alle sieben Landräte der Oberpfalz unterzeichnet.
Zeil und der stellvertretende tschechische Verkehrsminister Ivo Vykydal treffen sich heute bei der bayerisch-böhmischen Festveranstaltung. Neben ihnen beiden würdigen auch weitere Persönlichkeiten vor Ort die Fertigstellung und Inbetriebnahme der ersten bayerisch-böhmischen Zugverbindung zwischen Schwandorf und Pilsen vor 150 Jahren: Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, der Chamer Landrat Franz Löffler, der stellvertretende Hauptmann der Region Pilsen, Jaroslav Bauer, Bahnchef Rüdiger Grube, der Chef der tschechischen Bahninfrastrukturbetreibers SZCD, Pavel Habarta, und der Pro-Bahn-Bundesvorsitzende Karl-Peter Naumann. Am 15. Oktober 1861 verbanden in Furth i. Wald die Bayerische Ostbahn und die Böhmische Westbahn ihre Streckennetze und schufen die erste durchgehende Zugverbindung von Prag nach Nürnberg, Regensburg und München. Ein paar Jahre später folgten dann die Verbindungen über die Grenzen bei Schirnding und Bayerisch-Eisenstein. Minister Zeil bezeichnet die Errichtung der Strecke als „Pionierleistung“. „Damit haben die Erbauer eine der Lebensadern im östlichen Bayern und westlichen Böhmen geschaffen“, so Zeil abschließend.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:30.01.2012 - Uhrzeit: 09:10

CD 151 007 im neuen Lack

Die CD 151 007 hat nun auch den aktuellen Neulack der CD (Variante CI3) erhalten. Patrick Böttger erwischte die Lok bei seinem Besuch am 24. Januar 2012 in Praha. Die Lok hat auch eine frischer HU (Vazeno: Pv 14.01.2012) erhalten.

Quelle:/Fotos: Patrick Böttger
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