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| Datum: 02.10.2026 Uhrzeit: 07:28 | ![]() |
Metrans erweitert Terminal in Posen
METRANS betreibt einen Hub-Terminal in Gadki, in unmittelbarer Nähe von Polens fünftgrößter Stadt Posen. Hier schlägt die Tochtergesellschaft der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) Bahncontainer um und bietet ein Zwischenlager für die Stahlboxen. Der Standort ist eine Drehscheibe des intermodalen Netzwerks von METRANS und verbindet den polnischen Markt mit wichtigen europäischen Wirtschaftszentren. Mit einem realen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,6 Prozent im Jahr 2025 gehört Polen zu den wachstumsstärksten Volkswirtschaften der EU. Das BIP lag zuletzt bei rund 920 Milliarden Euro, was Rang 6 innerhalb der EU bedeutet. Peter Kiss, CEO der METRANS-Gruppe: „Gadki zeigt, wie moderne Inlandterminals und ein leistungsfähiges Schienennetz die Anbindung der Seehäfen an Kunden in Mitteleuropa verbessern können. Mit Investitionen in Kapazität, Technologie und eine leistungsfähige Schieneninfrastruktur schaffen wir die Voraussetzungen für zuverlässige intermodale Transporte und einen effizienten Güterfluss zwischen den Häfen und ihrem Hinterland. Gerade Polen mit seiner dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung bietet gute Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des europäischen Netzwerks der METRANS.“ Ein Schwerpunkt des Ausbauprojekts war die Modernisierung und Erweiterung des Containerbahnhofs. Dort übernehmen jetzt zwei neue ferngesteuerte Bahnkräne mit einer Spannweite von jeweils 80 Metern den Umschlag zwischen den Verkehrsträgern. Dafür wurden nicht nur die Kranbahn mit Stromversorgung und ein Fernsteuerstand gebaut, sondern auch zwei zusätzliche Verladegleise. Die drei bestehenden Gleise wurden auf mehr als 750 Meter verlängert. Damit können am Terminal in Gadki auch die längsten Güterzüge abgefertigt werden. Für die gleichzeitige Erweiterung der Containerlager-, Umschlag- und Transportbereiche wurden 53.000 m² befestigte Betriebsflächen neu angelegt. Moderne Kamera-Gate-Systeme unterstützen nun die Abfertigung und identifizieren Container bei der Einfahrt automatisch. Gleichzeitig erfassen sie deren Zustand – sowohl bei der Anlieferung auf der Schiene als auch auf der Straße. Ergänzt wird die technische Ausstattung durch eine Schienenwaage zur Überwachung der Achslasten von Schienenfahrzeugen und ein Containerwiegesystem. Das europäische Verbindungsnetzwerk der METRANS (siehe Karte im Download-Bereich) erstreckt sich zwischen Nord- und Ostsee, Adria und Schwarzem Meer und wird laufend ausgebaut. METRANS fährt Terminals in 15 europäischen Ländern an und hat 2025 insgesamt 1,6 Mio. TEU transportiert. Das Projekt „Steigerung der Effizienz intermodaler Transportdienstleistungen durch den Ausbau der Terminalinfrastruktur der METRANS (Polonia) sp. z o.o. in Gadki bei Posen“ wurde kofinanziert durch Polens Nationalen Wiederaufbau- und Resilienzplan (KPO).
Quelle:/Fotos: Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) | |