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Datum: 03.09.2026 Uhrzeit: 10:05

Alstom: Inbetriebnahme der ersten beiden Batteriezüge in Frankreich


erste batteriebetriebene Regionalzug, der in der Region Okzitanien in Betrieb genommen wurde; fotografiert am 31. August 2026 im Bahnhof Nîmes-Centre (Alstom / Fabienne Boccard)

Alstom feiert die Inbetriebnahme der ersten beiden batteriebetriebenen Regionalzüge in Frankreich
Am Montag, dem 31. August, nahm der erste batteriebetriebene Zug Okzitaniens auf der Strecke Nîmes–Vauvert den regulären Betrieb auf.
Bereits seit dem 28. Juli ist der erste batteriebetriebene Zug der Region Sud auf der Strecke Avignon–Carpentras im Einsatz.
Diese beiden Inbetriebnahmen sind Teil eines nationalen Programms, an dem fünf französische Regionen (Okzitanien, Sud, Auvergne-Rhône-Alpes, Hauts-de-France und Nouvelle-Aquitaine) sowie SNCF Voyageurs und Alstom beteiligt sind.
Alstom, ein weltweit führender Anbieter intelligenter und nachhaltiger Mobilitätslösungen, feiert die Inbetriebnahme der ersten beiden batteriebetriebenen Regionalzüge (TER) in Frankreich. Dies geschieht im Rahmen eines mit 41 Millionen Euro ausgestatteten nationalen Programms, das von fünf Regionen (Okzitanien, Sud, Auvergne-Rhône-Alpes, Hauts-de-France und Nouvelle-Aquitaine), SNCF Voyageurs und Alstom finanziert wird.

Der batteriebetriebene Zug der Region Okzitanien verkehrt auf der Strecke Nîmes–Vauvert.

Am Montag, dem 31. August, wohnten Jean-Luc Gibelin (Vizepräsident der Region Okzitanien, zuständig für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, in Vertretung von Carole Delga, Präsidentin der Region Okzitanien), Gaël Barbier (Regionaldirektor von SNCF Voyageurs Okzitanien) und Olivier Delecroix (Vizepräsident für Marketing und Vertrieb bei Alstom Frankreich) der Inbetriebnahme des ersten batteriebetriebenen Zuges Okzitaniens auf der Strecke Nîmes–Vauvert bei.
Dieser Prototyp eines „liO“-Zuges markiert einen neuen Meilenstein in den Bemühungen der Region und ihrer Partner, den Verkehrssektor zu dekarbonisieren, Lösungen für nicht elektrifizierte Strecken zu entwickeln und das Bahnangebot in der gesamten Region zu stärken. Mit diesem Pilotprojekt positioniert sich die Region Okzitanien an der Spitze von Innovation und Energiewende. Die Region Okzitanien, die bereits einen hybriden „Régiolis“-Zug mit drei Antriebsarten (Elektro, Diesel, Batterie) im Bahnnetz von Toulouse erprobt und bald auf der Strecke Montréjeau–Luchon wasserstoffbetriebene Régiolis-Züge einsetzen wird, ist die erste Region Frankreichs, die drei Technologien zur Reduzierung des Dieseleinsatzes im Schienenverkehr testet: Hybrid-, Batterie- und Wasserstoffantrieb.

Batteriebetriebener Zug der Region Sud auf der Strecke Avignon–Carpentras im Einsatz

Seit dem 28. Juli 2026 ist der erste batteriebetriebene Regionalzug der Region Sud im regulären Betrieb auf der Strecke zwischen Avignon und Carpentras unterwegs.
Der von SNCF Voyageurs TER Sud betriebene Zug fährt auf Streckenabschnitten mit Oberleitung elektrisch und schaltet am Bahnhof Sorgues auf Batteriebetrieb um, um den nicht elektrifizierten Abschnitt bis Carpentras mit Batteriestrom zu bewältigen.
Die Region Sud setzt sich für eine zunehmend nachhaltige Mobilität ein und verfolgt ihre Strategie zur ökologischen Transformation des regionalen Schienenverkehrs durch Investitionen in innovative Lösungen konsequent weiter. Die Einführung dieses batteriebetriebenen Zuges ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und bietet eine konkrete Antwort auf die Herausforderungen der Dekarbonisierung von Strecken, die nicht durchgehend elektrifiziert sind.

Die ersten beiden zu 100 % batteriebetriebenen TER-Züge in Frankreich

Diese beiden Projekte sind Teil eines nationalen Programms unter Beteiligung von fünf Regionen (Okzitanien, Region Sud, Auvergne-Rhône-Alpes, Hauts-de-France und Nouvelle-Aquitaine) sowie SNCF Voyageurs und Alstom. Ziel ist es, die erste Generation batteriebetriebener Schienenfahrzeuge landesweit zu erproben. Mit dem Einsatz dieser ersten beiden Züge sollen die Leistungsfähigkeit der Technologie unter realen Betriebsbedingungen getestet und die Voraussetzungen für ihren Einsatz auf nicht elektrifizierten Regionalstrecken ermittelt werden.
Diese Züge sind energieeffizienter als bisherige Fahrzeuge und verursachen keine direkten CO2-Emissionen; sie bieten eine ergänzende Lösung, um die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs – der ohnehin schon zu den umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln zählt – weiter voranzutreiben.
Die in den Regionen Okzitanien und Sud in Betrieb genommenen batterieelektrischen Regionalzüge entstanden durch den Umbau zweier vorhandener Hochkapazitäts-Triebwagen (AGC). Dabei wurden die Dieselmotoren durch Lithium-Ionen-Batterien ersetzt, die eine Reichweite von mehr als 80 Kilometern ermöglichen. Zudem wird beim Bremsen gewonnene Energie zurückgewonnen und in den Batterien gespeichert, was Energieeinsparungen von bis zu 20 Prozent erlaubt. Diese Entwicklung bietet den Fahrgästen dank des leiseren Betriebs zudem einen höheren Komfort an Bord.
Das Programm zur Entwicklung batterieelektrischer Regionalzüge umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 41 Millionen Euro: 30 Millionen Euro stammen von den fünf Partnerregionen, 6 Millionen Euro von SNCF Voyageurs und 5,5 Millionen Euro von Alstom.

Partner mit festem Engagement für die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs

„Gemeinsam mit Okzitanien, der Region Sud und SNCF Voyageurs machen wir einen bedeutenden Schritt bei der Entwicklung nachhaltigerer Bahnlösungen. Diese beiden batterieelektrischen Regionalzüge zeigen, dass es möglich ist, vorhandene Fahrzeuge umzurüsten und zu modernisieren, um deren Umweltbilanz zu verbessern und gleichzeitig den Mobilitätsbedürfnissen der Fahrgäste gerecht zu werden. Diese Innovation ist ein konkretes Beispiel dafür, wie der Bahnsektor seinen Wandel hin zu noch effizienteren und energiesparenderen Verkehrslösungen fortsetzen kann“, erklärte Frédéric Wiscart, Präsident der Region Frankreich/BeNeLux bei Alstom.
„In der Region Okzitanien setzen wir auf die Bahn und engagieren uns für Innovationen. Dieser batteriebetriebene ‚liO‘-Zug ist ein weiterer Beweis dafür: Gemeinsam mit unseren Partnern erproben und investieren wir und bereiten uns schon heute auf die Bahn von morgen vor.
Mit Hybrid-, Batterie- und bald auch Wasserstoffzügen ist Okzitanien die einzige französische Region, die drei verschiedene Technologien testet, um den Dieseleinsatz im Regionalverkehr zu reduzieren. Diese Innovation geht zudem mit einem ganz konkreten Ziel einher: dem Ausbau des öffentlichen Bahnverkehrs. Auf der Strecke Nîmes–Vauvert wird das neue Zugmodell daher das Angebot an Werktagen um zwei zusätzliche Hin- und Rückfahrten erweitern. Sauberer, komfortabler und häufiger unterwegs im Alltag – das ist die Bahn von morgen!“ ...sagte Carole Delga, Präsidentin der Region Okzitanien.
„SNCF Voyageurs ist stolz darauf, die Region Okzitanien bei der Umsetzung ihrer Ambitionen für einen häufigeren und nachhaltigeren Regionalverkehr zu unterstützen. Gemeinsam mit der Region und Alstom nehmen wir heute in Okzitanien Frankreichs ersten batteriebetriebenen Zug in Betrieb. Auf dem nicht elektrifizierten Abschnitt der Strecke Nîmes–Vauvert ermöglicht diese Innovation einen Zugbetrieb ohne Diesel und somit ohne CO2-Ausstoß. Die Einführung zweier zusätzlicher Hin- und Rückfahrten durch die Region Okzitanien im Rahmen dieses Pilotprojekts unterstützt das enorme Wachstum des liO-Zugverkehrs, das aus unserer Partnerschaft resultiert – wovon sowohl die Fahrgäste als auch die verschiedenen Gebiete Okzitaniens profitieren“, sagte Gaël Barbier, Regionaldirektor von SNCF Voyageurs TER Okzitanien.
„Mit diesem ersten batteriebetriebenen Zug lässt die Region Sud Innovationen Wirklichkeit werden – zum Wohle der Fahrgäste und unserer Regionen. Wir reduzieren den CO2-Ausstoß spürbar, ohne Abstriche bei der Servicequalität zu machen. Es ist eine praxisnahe, effizientere und leisere Lösung für den Regionalzug der Zukunft“, sagte Renaud Muselier, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (Sud) und stellvertretender Präsident von Régions de France.
„Mit der Inbetriebnahme dieses ersten batteriebetriebenen Zuges in der Region Sud zeigen wir, dass Innovation ein wirksames Mittel ist, um die ökologische Wende im Bahnsektor zu beschleunigen. Dieses in Partnerschaft mit der Region Sud und Alstom durchgeführte Projekt unterstreicht die Fähigkeit der SNCF-Gruppe, Technologien für eine nachhaltigere Mobilität voranzutreiben, ohne die Servicequalität für die Fahrgäste zu beeinträchtigen. Indem wir diesen Zug heute in den regulären Betrieb nehmen, ebnen wir den Weg für die Bahn von morgen: ein öffentliches Verkehrssystem, das noch effizienter und CO2-ärmer ist und noch besser auf die Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften zugeschnitten ist“, sagte Delphine Couzi, Regionaldirektorin von SNCF Voyageurs Sud und Regionalkoordinatorin der SNCF-Gruppe.

Alstom™ ist eine eingetragene Marke der Alstom-Gruppe.


Quelle:/Fotos: ALSTOM Transportation