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| Datum: 02.09.2026 Uhrzeit: 09:31 | ![]() |
Regiobahn: Elektrischen Betrieb verschiebt sich
• Am 13. Juni 2027 nimmt die Regiobahn den Betrieb auf der elektrifizierten Strecke der S 28 mit Elektrotriebzügen vom Typ FLIRT 3XL auf. • Bis dahin bleibt das bestehende Betriebskonzept unverändert: Die Integral-Fahrzeuge verkehren wie gewohnt weiter. • Die abschließenden Arbeiten an der Elektrifizierung werden nachts und zu verkehrsarmen Randzeiten ausgeführt, so dass die Auswirkungen auf den Betrieb möglichst gering bleiben. Die Regiobahn steuert auf einen wichtigen Meilenstein ihres Elektrifizierungsprojekts zu: Die Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecke ist für den 13. Juni 2027 vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt werden Elektrotriebzüge vom Typ FLIRT 3XL des Herstellers Stadler den Betrieb auf der Linie S 28 übernehmen. Ursprünglich war die Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecke für den 13. Dezember 2026 vorgesehen. Im Verlauf des Projekts kam es jedoch zu unvorhergesehenen Behinderungen im Bauablauf. Dazu zählten unter anderem besonders harte Gesteinsschichten in den Bereichen Neandertal und Wuppertal-Dornap, die die Herstellung der Fundamente für die Oberleitungsmasten erheblich erschwerten und zusätzliche Arbeiten erforderlich machten. Hinzu kommt der Umstand, dass Anschlussarbeiten an die Infrastruktur der Deutschen Bahn nur in Abhängigkeit von Baumaßnahmen der DB InfraGO durchgeführt werden können. Diese Zeitfenster müssen eng mit den eigenen Bautätigkeiten abgestimmt werden. Änderungen im Bauablauf haben dabei unmittelbare Auswirkungen auf die Koordination der einzelnen Projektabschnitte. Die größten Herausforderungen liegen derzeit an den Schnittstellen zum Netz der DB InfraGO in Wuppertal, Düsseldorf-Gerresheim und Neuss. Dort müssen noch die letzten Lückenschlüsse hergestellt werden, über die künftig die Stromversorgung der Oberleitung erfolgt. Für die hierfür erforderlichen Sperrpausen ist die Regiobahn auf entsprechende Genehmigungen angewiesen. Erst nach der Installation der Speiseleitungen, Rückleiter und Tragseile in diesen Bereichen kann die Gesamtanlage vollständig in Betrieb genommen werden. „Die Elektrifizierung der S 28 ist das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Regiobahn. Trotz unerwarteter Herausforderungen im Projektverlauf sind die Arbeiten insgesamt sehr weit fortgeschritten. Die jetzt noch ausstehenden Arbeiten betreffen im Wesentlichen einzelne Schnittstellenbereiche. Unser Fokus liegt nun darauf, die verbleibenden Maßnahmen erfolgreich abzuschließen und die Voraussetzungen für die Aufnahme des elektrischen Betriebs im Juni 2027 zu schaffen, sagt Stefan Stach, Geschäftsführer der Regiobahn GmbH. Auch während der abschließenden Arbeiten steht für die Regiobahn die Verlässlichkeit des Betriebs im Mittelpunkt. Notwendige Nacharbeiten im Rahmen der Elektrifizierung werden deshalb überwiegend in betrieblichen Randlagen durchgeführt, um Einschränkungen des Betriebs so gering wie möglich zu halten. „Für uns hat oberste Priorität, unseren Fahrgästen während der letzten Projektphase ein verlässliches und umfängliches Angebot zu bieten. Deshalb werden wir bis zur Elektrifizierung mit wenigen, punktuellen baustellenbedingten Einschränkungen den Regelbetrieb zwischen Kaarster See und Wuppertal Hbf gewährleisten, sagt Götz Nink, Geschäftsführer der Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH. Die bereits für den Einsatz auf der Regiobahn beschafften FLIRT 3XL-Fahrzeuge werden übergangsweise einem Partner-Eisenbahnverkehrsunternehmen innerhalb des VRR zur Verfügung gestellt. Die Regiobahn wird ihre Fahrgäste und die Öffentlichkeit auch in den kommenden Monaten regelmäßig über den Projektfortschritt informieren. Eine besondere Gelegenheit bietet der Tag der Schiene am 19. September 2026: Bei mehreren Sonderfahrten erhalten Interessierte Einblicke in den aktuellen Stand der Elektrifizierung sowie in die technischen und betrieblichen Hintergründe des Projekts. Quelle:/Fotos: Regiobahn | |