| Anzeige | |
| |
| Datum: 27.08.2026 Uhrzeit: 08:41 | ![]() |
Railpool & NTT erweiteren Instandhaltungskapazitäten in Västra Götaland
Die RAILPOOL Group mit dem zugehörigen Instandhaltungsunternehmen NTT bauen die Instandhaltungskapazitäten an dem wichtigsten schwedischen Verkehrsknotenpunkt in Västra Götaland in völlig neuer Infrastruktur von Jernhusen aus. Alexander Ketterl, COO bei RAILPOOL: „Die Vereinbarung zwischen NTT und Jernhusen unterstreicht unser langfristiges Engagement, RAILPOOL Kunden und dem starken und wachsenden skandinavischen Bahnmarkt insgesamt, erstklassige Instandhaltungsleistungen auf modernster Infrastruktur zu bieten. Akteure profitieren künftig von der modernsten Radsatzdrehmaschine der Region – ausgelegt für Güter-, Personen- und Instandhaltungsfahrzeuge – bei gleichzeitig minimalen Stillstandzeiten.“ Jernhusen unterzeichnet 20-jährigen Mietvertrag mit NTT für neue Radsatzdrehhalle in Göteborg Jernhusen unternimmt gemeinsam mit NTT einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der Bahn und zur Wartung von Zügen in Västergötland. Mit NTT (NTT Sverige AB) wurde ein 20-jähriger Mietvertrag unterzeichnet, um die erste Hightech-Radsatzdrehanlage für Züge in der Region zu errichten. Außerdem wird in die Elektrifizierung des Betriebswerks Fjällbo in Göteborg investiert, und es entstehen Voraussetzungen für einen langfristigen Ausbau. Die Unterzeichnung eines 20-jährigen Mietvertrags zwischen Jernhusen und NTT (NTT Sverige AB) ist unter Dach und Fach. NTT gehört zum europäischen Lokomotiv-Vermietungsunternehmen RAILPOOL mit Sitz in München. „Der Vertrag mit NTT und die Elektrifizierung des Geländes in Fjällbo ist der Startschuss für einen umfassenden und langfristigen Ausbau in Fjällbo und der Region Göteborg. Indem wir gemeinsam mit Jernhusen investieren und dieses Projekt umsetzen, erschließen wir das Gelände für moderne Betriebswerksfunktionen, die den schnell wachsenden Bedarf an effektiver Zugwartung decken“, erklärt Biliana Pehrson, CEO bei Jernhusen. Der Vertrag umfasst ein Drehereigebäude mit Radsatzdrehmaschinen und 1.100 m² Fläche. Von NTT betrieben, wird es die erste moderne Radsatzdrehanlage in Västergötland. Es wird mit einer modernen, sogenannten Tandemdrehanlage ausgestattet, mit der zwei Radachsen gleichzeitig bearbeitet werden können. Das halbiert den Zeitaufwand für das Radsatzdrehen im Vergleich mit herkömmlichen Anlagen, sodass die Fahrzeuge schneller wieder in den Verkehr zurückkehren können. Die Anlage erhält zudem Kapazitäten zum Abdrehen von Bremsscheiben sowie eine effektive Enteisungsfunktion für Lokomotiven und Triebzüge. Stefan Christensson, CEO bei NTT: „Gemeinsam mit Jernhusen schaffen wir einen wichtigen Knotenpunkt für die Bahnwartung der Zukunft in Skandinavien. Die Investition in Göteborg steigert nicht nur die Wartungskapazität in der Region, sondern sorgt auch für kürzere Transportwege, geringere Auswirkungen auf das Klima und eine verbesserte Zugänglichkeit für unsere Kunden“. „Dass Västergötland jetzt seine erste moderne Radsatzdrehanlage erhält, ist ein enormes Plus für die Kapazität der Bahn in der gesamten Region. Kürzere Vorlaufzeiten und ein geringerer Bedarf an langen Wartungsfahrten bedeuten große betriebliche und ökologische Vorteile für die Personen- und Güterbahnbetreiber in der Region“, so Peter Larsson, Geschäftsbereichsleiter Betriebswerke und Kombiverkehrsterminals bei Jernhusen. Der Mietvertrag und die Investition markieren einen wichtigen Meilenstein für das Betriebswerk in Fjällbo. Parallel zum Bau der Radsatzdrehanlage wird das Gelände elektrifiziert, das in den letzten 15–20 Jahren keine Bahnstrominfrastruktur hatte. Wenn die neue Bahnstrominfrastruktur fertig ist, können E-Loks und Triebzüge direkt auf das Gelände und in die Anlagen fahren, ohne zuvor mit Dieselloks rangiert werden zu müssen. Das bedeutet eine deutlich höhere Kapazität, bessere Effektivität und einen geringeren ökologischen Fußabdruck für die Zugbetreiber in der Region, die bisher gezwungen waren, für die Wartung lange Leerfahrten in andere Teile des Landes in Kauf zu nehmen. Der Baubeginn für die neue Radsatzdrehhalle ist bis Oktober 2026 geplant, der Abschluss des Hallenbaus und der Elektrifizierung ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen. Die Ansiedlung ist der erste Schritt eines größeren Entwicklungsplans für Fjällbo. Jernhusen plant, den Betriebswerksstandort Fjällbo weiter auszubauen, um Göteborg als zentralen Knotenpunkt für den nachhaltigen Güter- und Personenverkehr weiter zu stärken. Quelle:/Fotos: Railpool | |