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| Datum: 20.08.2026 Uhrzeit: 08:53 | ![]() |
InnoTrans 2026: Sieben Weltneuheiten und Innovationen von Stadler
Stadler nimmt vom 22. bis 25. September 2026 mit einem grossen Messestand und sieben Schienenfahrzeugen an der InnoTrans in Berlin teil. Spezialisten von Stadler zeigen an der weltweit grössten Fachmesse für Verkehrstechnik Innovationen für den Bahnverkehr von morgen. Zudem gibt das Unternehmen Besucherinnen und Besuchern umfassende Einblicke in die Bereiche Schienenfahrzeuge, Service und Signaltechnik. Die InnoTrans ist mit über 170’000 Besuchern die grösste Messe für den öffentlichen Schienenverkehr weltweit und für Stadler von zentraler Bedeutung. Sie bietet die Möglichkeit, wertvolle Impulse aus dem Markt aufzunehmen, Kundenbeziehungen zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Fahrzeuge zeigen die Bandbreite von Stadler Höhepunkt des Messeauftritts sind die Fahrzeugpräsentationen. Stadler bringt sieben Fahrzeuge für Deutschland, Österreich, Italien, Norwegen und die Schweiz physisch nach Berlin und stellt diese gemeinsam mit den jeweiligen Kunden vor. Die Bandbreite reicht dabei vom Wasserstoffzug für Schmalspurstrecken über eine Güterlokomotive der nächsten Generation für die SBB bis hin zu speziell leistungsstarken Strassenbahnen. Dr. Ansgar Brockmeyer, Leiter Verkauf & Marketing und Stv. Group CEO.: «Jedes Fahrzeug erzählt seine eigene Geschichte und ist im engen Austausch mit unseren Kunden entstanden. Diese Partnerschaften sind der Schlüssel für innovative Lösungen, die im Alltag überzeugen und perfekt auf die spezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. So machen sie den öffentlichen Verkehr attraktiver. Es ist uns wichtig, die Fahrzeuge immer gemeinsam mit den Kunden zu präsentieren». Stadler zeigt auf der InnoTrans folgende Fahrzeuge: - Einer der Höhepunkte ist die Lokomotive EURO DuFour für SBB Cargo Schweiz. Nur zwei Jahre nach der Vertragsunterzeichnung auf der InnoTrans 2024 präsentiert Stadler die im Werk in Valencia, Spanien, fertig gebaute Lokomotive. Die moderne vierachsige Mehrsystemlokomotive reduziert den Energieverbrauch gegenüber der heutigen Flotte von SBB Cargo Schweiz um rund 15 Prozent. Gleichzeitig senkt das neu entwickelte Drehgestell mit integrierter Radsatzsteuerung den Verschleiss der Schienen um bis zu 20 Prozent. Dies reduziert die Kosten für den Betrieb der Lokomotive und für die Instandhaltung der Infrastruktur markant. - FLIRT Nordic Express für die norwegische Norske tog AS: Die Fernverkehrszüge wurden speziell für die anspruchsvollen klimatischen Bedingungen Norwegens entwickelt. Die einstöckigen Triebzüge sind sowohl für Tages- als auch für Nachtfahrten ausgelegt. Sie verfügen neben bis zu 464 Sitzplätzen auch über Schlafabteile mit zwei oder vier Betten, verstellbare Liegesitze, Bistro- und Familienbereiche. Die Züge verkehren je nach Einsatzgebiet elektrisch oder mit bi-modalem Elektro-Diesel-Antrieb und werden im Werk Altenrhein (SG) in der Schweiz gebaut. Auf der InnoTrans stellt Stadler vier Wagen aus. Zu den ausgestellten Wagen gehören ein Bistro-Wagen, ein Familien-/Spielwagen sowie zwei Personenwagen mit Standard- und Liegesitzen.
- Mit dem ersten Wasserstoffzug für italienische Meterspur zeigt Stadler eine Weltneuheit. Das Fahrzeug ermöglicht einen emissionsfreien Betrieb auf nicht elektrifizierten Meter- und Schmalspurstrecken. Es wird künftig in drei italienischen Regionen eingesetzt: auf Sardinien bei Azienda Regionale Sarda Trasporti (ARST), in Kalabrien bei Ferrovie della Calabria (FdC) sowie auf Sizilien bei Ferrovia Circumetnea (FCE) rund um den Ätna. Verglichen mit Dieselzügen sparen zehn Wasserstoffzüge jährlich über 2’100 Tonnen CO2 ein, was etwa 450 Weltumrundungen mit dem Auto entspricht. Damit unterstreicht Stadler seine Technologieführerschaft bei alternativen Antrieben – hergestellt am Hauptsitz in Bussnang (TG).
- Gemeinsam mit der ÖBB präsentiert Stadler den KISS Railjet für den Fernverkehr. Die sechsteiligen Doppelstockzüge sind rund 160 Meter lang, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und bieten 486 Sitzplätze. Dies sind rund 20 Prozent mehr Sitzplätze als bisher auf diesen Verbindungen. Grosszügige Einstiegsbereiche, breite Türen und Niederflurzugänge ermöglichen einen schnellen Fahrgastwechsel und einen barrierefreien Zugang. Die Innenausstattung ist mit Familienzonen, Ruhebereichen, Fahrradabstellplätzen und Catering-Zonen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Reisenden ausgerichtet.
- Mit dem FLIRT Akku für die ÖBB zeigt Stadler einen Batterie-Zug für einen emissionsfreien Regionalverkehr auf Strecken ohne durchgehende Oberleitung. Während der Fahrt unter Oberleitung werden die Batterien geladen. Auf nicht elektrifizierten Streckenabschnitten nutzt der FLIRT Akku die gespeicherte Energie für die Weiterfahrt. Der Wechsel zwischen Streckenabschnitten mit und ohne Oberleitung funktioniert unterbruchsfrei. Damit ermöglicht der FLIRT Akku einen klimafreundlichen Betrieb, ohne dass die gesamte Strecke elektrifiziert werden muss. Sowohl der KISS Railjet als auch der FLIRT Akku für die ÖBB werden von Stadler in St. Margrethen (SG) in der Schweiz gebaut.
- Auch im urbanen Verkehr setzt Stadler neue Akzente. Das TINA-Tram für die Rostocker Strassenbahn bietet dank seinem vollständig integrierten Niederflurantrieb einen durchgehend stufenlosen Fahrgastraum, hohe Panoramafenster, ein grosszügiges Raumgefühl und geräumige Multifunktionsbereiche. Moderne Fahrerassistenzsysteme des im polnischen Werk in Siedlce produzierten Fahrzeuges erhöhen zusätzlich die Sicherheit und Effizienz im Betrieb.
- Die neuen Stadtbahnen für die Stuttgarter Strassenbahnen AG (SSB) sind voll und ganz auf die besonderen Anforderungen ihres Einsatzgebiets zugeschnitten. Steile Strecken, Tunnelabschnitte und ein komplexes Netz prägen die Topografie der badenwürttembergischen Landeshauptstadt. Der starke Allachsantrieb ermöglicht eine zuverlässige Traktion auch bei grossen Steigungen. Gleichzeitig sorgen durchgehend stufenlose Zugänge, grosszügige Mehrzweckbereiche und ein heller, komfortabler Fahrgastraum für mehr Platz, Barrierefreiheit und Reisekomfort. Stadler fertigt die Strassenbahn in seinem Werk in Berlin.
Innovation zum Anfassen Nachhaltigkeit ist für Stadler auf und neben der Schiene zentral. Der zweistöckige und 584 Quadratmeter grosse Hauptstand in der Halle 2.2 besteht aus einer Holzkonstruktion, die bereits bei der letzten InnoTrans verwendet worden ist. So schont Stadler Ressourcen. «Wir zeigen auch auf dem Messestand die ganze Bandbreite unseres Angebots. An interaktiven Produktinseln erhalten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die neuesten Entwicklungen bei unserem Produktportfolio», so Dr. Ansgar Brockmeyer. Neben Schienenfahrzeugen präsentiert Stadler digitale Servicelösungen, intelligente Instandhaltung sowie moderne Signal- und Automationssysteme für einen sicheren und effizienten Bahnbetrieb. Dabei machen Modelle und Virtual-Reality-Erlebnisse Innovationen erlebbar. Sie zeigen, wie Stadler gemeinsam mit seinen Kunden Lösungen entwickelt und sie über den gesamten Lebenszyklus ihrer Schienenfahrzeuge begleitet. Exklusive Einblicke und starke Bilder Stadler bietet nebst der Fahrzeugpräsentationen und dem Messestand ein vielseitiges Programm. Im Stadler Forum erwarten die Besucherinnen und Besucher täglich rund fünf Fachreferate zu aktuellen Themen der Bahnbranche. Fachpersonen geben Einblicke in aktuelle Projekte, Herausforderungen und den daraus resultierenden Lösungsansätzen. Auf dem Programm stehen unter anderem erfolgreiche Anwendungsbeispiele von automatisierten Zugbetrieben oder Einblicke von Lokführern in ihren Berufsalltag. Bei den Train Tours erhalten Zugfans in kleinen Gruppen vertiefte Einblicke in die ausgestellten Fahrzeuge. Experten von Stadler geben dabei fundierten Informationen aus erster Hand. Noch bis am 24. August 2026 läuft ein internationaler Fotowettbewerb. Trainspotter, Bahnreisende und Mitarbeitende der Bahnbranche können ihre schönsten Aufnahmen von Stadler-Fahrzeugen einsenden. Die besten Bilder werden auf der InnoTrans ausgezeichnet und am Messestand präsentiert. Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group | |