elektrolok xyania
Anzeige

Datum: 29.05.2026 Uhrzeit: 08:38

ÖBB: Railjet M im Klima-Wind-Kanal


ÖBB / Daniel Willinger

Härtetest für den neuen Railjet M im weltweit größten Klima-Wind-Kanal
Mehr Kapazität und moderner Komfort auf inneralpinen Strecken
Ab 2028 im Einsatz auf den Interregio-Linien

Bei minus 25 Grad, Eisregen und starkem Wind wird der neue ÖBB Railjet M im weltweit größten Klima Wind Kanal in Wien getestet. Bei den Tests werden reale Wetterbedingungen simuliert, wie sie im alpinen Raum auftreten können. Temperaturen von -25?°C bis +45?°C, intensive Sonneneinstrahlung sowie starker Wind, Schneefall, hohe Luftfeuchtigkeit und Eisregen gehören zum Testprogramm.
Anschließend analysieren Experten Komponenten wie Scheiben, Türen oder technische Systeme auf ihre Stabilität. Zusätzlich werden Toiletten und Wassersysteme, Wärmedämmung, Luftqualität sowie die Energieeffizienz des Fahrzeugs unter Extrembedingungen überprüft.

Mobilitätsminister Peter Hanke: „Die Schiene ist ein elementarer Hebel auf unserem Weg zur Mobilitätswende. Darum investieren die ÖBB bis 2030 über 6,1 Milliarden Euro in die Anschaffung von mehr als 300 neuen Zügen. So ermöglicht der Railjet M künftig mehr Kapazität und Komfort auf den inneralpinen Verbindungen.“
ÖBB Personenverkehr Vorstand Klaus Garstenauer: „Mit den Interregio Linien haben wir den inneralpinen Fernverkehr neu aufgestellt. Der Railjet?M ist dafür das Fahrzeug unserer Wahl. Die Tests im Klima Wind Kanal stellen sicher, dass unsere Züge auch den extremen Wetterbedingungen im alpinen Raum standhalten und den Fahrgästen zeitgemäßen Fernverkehrs-Komfort bieten.“
Siemens Mobility Austria CEO Tanja Kienegger: „Mit den Mireo-Zügen bringen wir die neueste Zuggeneration nach Österreich. Als flexible Alleskönner sind sie einsatzbereit im urbanen wie im alpinen Raum – und das grenzüberschreitend. Gleichzeitig sind sie rollende Computer: Mit ihrer Diagnosefähigkeit werden sie hochverfügbar und besonders wirtschaftlich unterwegs sein.“

Maßgeschneidert für den Alpenraum

Der Railjet M wurde gezielt für die besonderen Anforderungen inneralpiner Relationen entwickelt. Steigungen, kurvenreiche Strecken und extreme Wetterbedingungen erfordern leistungsfähige Technik und robuste Fahrzeugkomponenten. Insgesamt wurden 31 Züge bei Siemens Mobility bestellt. Die rund 106 Meter langen, barrierefreien Garnituren bieten mit 257 Sitzplätzen mehr Kapazität und Komfort.
Breitere Wagen und ein neues Raumkonzept sorgen für ein spürbar großzügigeres Fahrgefühl. Außerdem profitieren Fahrgäste von einem angenehmen Innenraumklima, bequemen Sitzen in der zweiten und der ersten Klasse und Halterungen für Ski, Snowboards sowie Fahrradstellplätzen. Kurz gesagt: verlässliche Technik und hoher Komfort – unabhängig von Jahreszeit und Witterung. Der Railjet M wird ab 2028 auf den Interregio Strecken eingesetzt und den inneralpinen Fernverkehr nachhaltig prägen.


Quelle:/Fotos: ÖBB