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| Datum: 23.03.2026 Uhrzeit: 06:31 | ![]() |
Skoda Group präsentiert offiziell die ersten Elektrozüge für Bulgarien
Die Skoda Group, ein führender europäischer Hersteller emissionsfreier Mobilitätslösungen, präsentierte am 20. März 2026 im Beisein von Vertretern des Auftraggebers, des bulgarischen Ministeriums für Verkehr und Kommunikation, offiziell den ersten fertiggestellten vierteiligen Elektrozug für den modernen Nah- und Regionalverkehr im bulgarischen Schienennetz. Vor seiner Einführung in Bulgarien absolvierte der Zug erfolgreich dynamische und Sicherheitstests in Tschechien. Ab der Woche vom 23. März 2026 werden die ersten beiden Skoda-Züge auf der bulgarischen Infrastruktur getestet und damit eine mehrmonatige Testphase abgeschlossen. Anschließend werden die Elektrozüge für den regulären Personenverkehr bereit sein. „Die heutige Präsentation des ersten Zuges markiert einen wichtigen Meilenstein in einem der bedeutendsten Bahnprojekte, die die Skoda-Gruppe in den letzten Jahren in Südosteuropa realisiert hat. Insgesamt fertigen wir 25 Züge für Bulgarien auf Basis der bewährten RegioPanter-Plattform, die bereits Millionen von Fahrgästen in Tschechien, der Slowakei und seit Kurzem auch auf Breitspurnetzen in Lettland und Estland befördert – sowohl in vollelektrischer als auch in batteriebetriebener Ausführung. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem bulgarischen Verkehrsministerium bei der Umsetzung seines Modernisierungsplans für die Bahn und darüber, mit modernem Rollmaterial den Schienenverkehr für Fahrgäste attraktiver zu gestalten. Bulgarien ist seit Langem ein wichtiger Markt für uns, und dieses Projekt bestätigt, dass tschechische Technologien eine Schlüsselrolle bei der Modernisierung des bulgarischen Bahnsektors spielen können“, sagte Petr Novotny, CEO der Skoda-Gruppe. „Die bulgarischen Eisenbahnen spielen eine Schlüsselrolle bei der Verbindung der Regionen, der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und der Gewährleistung barrierefreier Mobilität für die Bürger. Daher zählt die Modernisierung des Schienenverkehrs zu den strategischen Prioritäten des Staates“, sagte Korman Ismailov, Minister für Verkehr und Kommunikation Bulgariens. Modernste europäische Züge Die Produktion der ersten Züge wurde innerhalb von nur 14 Monaten nach Vertragsunterzeichnung abgeschlossen. Dies ist ein außergewöhnlich kurzer Zeitraum, insbesondere angesichts der umfangreichen Anpassungen – von einer speziellen Außenlackierung und einem neu gestalteten Interieur über die Anpassung des Fahrgastinformationssystems bis hin zur Integration von Signaltechnik und zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen. Die neuen vierteiligen Elektrozüge entsprechen vollständig den europäischen technischen und Sicherheitsstandards. Jeder Zug bietet mehr als 300 Sitzplätze, eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und wird über eine 25-kV-Wechselstrom-/50-Hz-Oberleitung mit Strom versorgt. Die Züge sind mit ETCS Level 2, Klimaanlage, WLAN, Bord-Videoüberwachung (innen und außen), ergonomischen Sitzen und multifunktionalen Bereichen für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität, Eltern mit Kinderwagen und Radfahrer ausgestattet. Dank ihres teilweisen Niederflurdesigns gewährleisten sie ein komfortables und barrierefreies Ein- und Aussteigen für alle Fahrgäste, auch für solche mit eingeschränkter Mobilität. Der Vertrag umfasst neben der Lieferung der Züge auch eine 15-jährige umfassende Wartung, die von der Skoda-Gruppe direkt in Bulgarien durchgeführt wird. Dieses Modell sichert dem Betreiber langfristige Betriebssicherheit sowie stabile und planbare Wartungskosten. Der Gesamtwert des Vertrags übersteigt 500 Millionen Euro (ca. 13 Milliarden CZK). „Der Wert des Vertrags für die Züge und deren Wartung entspricht etwa der Hälfte der jährlichen Exporte Tschechiens nach Bulgarien. Dies macht ihn zu einem bedeutenden Projekt nicht nur für uns, sondern für die gesamte Lieferkette in Tschechien, da rund 80 % der beteiligten Zulieferer tschechische Unternehmen sind“, ergänzte Petr Novotny. Erste zwei neue Züge auf bulgarischen Gleisen – ein wichtiger Projektmeilenstein Die ersten beiden Elektrozüge sind nun in Bulgarien eingetroffen. Beide Einheiten durchlaufen weitere Zertifizierungsverfahren und werden in enger Abstimmung mit dem bulgarischen Verkehrsministerium und den zuständigen Eisenbahnbehörden für die Inbetriebnahme vorbereitet. „Die Inbetriebnahme der ersten beiden Züge auf bulgarischen Gleisen und der Beginn des Zulassungsverfahrens stellen einen wichtigen Meilenstein für die Umsetzung des Gesamtprojekts dar. Die Produktion der restlichen Einheiten läuft planmäßig weiter, und wir arbeiten eng mit unseren bulgarischen Partnern zusammen, um die termingerechte Lieferung der gesamten Flotte sicherzustellen“, ergänzte Petr Novotny. Die Skoda-Gruppe stärkt ihre Präsenz in Bulgarien weiter. Das Elektrozugprojekt ist Teil der umfassenden Expansion der Skoda-Gruppe auf dem bulgarischen Markt. Neben den 25 Zügen für das Verkehrsministerium liefert das Unternehmen auch acht U-Bahn-Züge für Sofia. Der erste Zug wird im November 2025 feierlich in Betrieb genommen. Kürzlich sicherte sich die Skoda-Gruppe zudem zwei Aufträge über die Lieferung von 75 neuen Oberleitungsbussen für Sofia und festigte damit ihre Position als wichtiger Partner bei der Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs in Bulgarien und Südosteuropa. Quelle:/Fotos: Skoda | |