Im ersten Neubaulokomotiven-Programm der Deutschen Bundesbahn wurde auch eine schwere Güterzugslokomotive ausgeschrieben. Nach mehrjährigen Beratungen entschied man sich schließlich im Hinblick auf die erfolgreichen Lokbaureihen E 93 und E 94 zu Gunsten einer Lokomotive mit der Achsfolge Co'Co'. Federführend für die Konstruktion waren die Lokfabriken Krupp (mechanischer Teil) und AEG (elektrische Ausrüstung). Am 28. Juni 1954 wurden die ersten 30 Lokomotiven der Lokbaureihe E 50 durch die DB-Hauptverwaltung bestellt. Davon wurden die ersten 25 Lokomotiven noch mit dem altbewährtem Tatzlager-Antrieb ausgeliefert. Ab der Maschinen E 50 026 kam dann der neue Einheitsgummiringfederantrieb der Bauart SSW zum Einsatz. Die Anlieferung der ersten beiden Lokomotiven E 50 001 und 002 erfolgte am 03. Januar 1957. Die Lokomotiven wurden anschließend dem Bw Würzburg zugeteilt, wo sie umfangreiche Probe- und Meßfahrten unternahmen.
Durch zunehmende Elektrifizierung und Ausmusterung von Altbaufahrzeugen war ein weiterer Bedarf an neuen Güterzuglokomotiven absehbar, weshalb zusätzliche neue Güterzugloks bei der Industrie bestellt wurden. Ende 1957 waren bereits 32 Lokomotiven im Bestand. Weitere Loks folgten 1958 (9), 1960 (7), 1961 (12), 1962 (13), 1963 (30), 1964 (4), 1965 (20), 1967 (12), 1969 (16), 1971 (5), 1972 (22) und 1973 (12). Der Großteil der Lokomotiven wurde von Krupp und AEG erstellt, lediglich 24 Maschinen bauten Krauss Maffei und SSW (150 031-041, 182-194). Mit der Indienstellung der 150 180 am 18.05.1973 und der 150 181 am 11.07.1973 waren alle 194 Lokomotiven dieser Baureihe im Einsatz.
Wie schon erwähnt, war Würzburg das erste Bw das die sechsachsigen Kraftpakete zugeteilt bekam. Die ersten 48 Maschinen traten ihren Dienst in diesem Bw an. Mit der Eröffnung des elektrischen Zugbetriebs von Würzburg nach Aschaffenburg am 26. September 1957 bekam das Bw Aschaffenburg ebenfalls E 50er zugewiesen. Zunächst wechselten E 50 011 bis 020 - später dann auch E 50 001 bis 010 nach Aschaffenburg. Doch die dortige Beheimatung währte nicht lange. Bereits von April bis Juni 1958 wurde der Großteil an die Bws Würzburg und Nürnberg abgeben. Als letzte Maschinen verließen E 50 014 am 22. Juli 1958 und E 50 010 am 07. August 1958 das Bw Aschaffenburg in Richtung Nürnberg. Hier waren bereits im April mit E 50 008 und 011 die ersten beiden Lokomotiven eingetroffen. Haupteinsatzgebiet blieb zunächst die Strecke Nürnberg - Würzburg - Aschaffenburg.
Da die üblicherweise eingesetzten E 40er anderweitig gebraucht wurden, kamen im Oktober und November 1961 einige Maschinen der E 50 (049-056) fabrikneu ins Bw Bamberg. Wie schon beim Bw Aschaffenburg währte auch diese Beheimatung nur kurz. Nachdem der Großteil der Loks bereits im Januar und Februar 1962 abgegeben worden war, wechselte als letzte E 50 051 am 24. April 1962 nach Ingolstadt.
Am 17. Januar 1962 kam mit E 50 001 die erste E 50 nach Kornwestheim, in das Bw das später zum Auslauf-Bw auserkohren werden sollte. Ende 1962 waren bereits sechs Loks dort stationiert und in den kommenden Jahren stieg der Bestand kontinuierlich an.
Mit der zunehmenden Elektrifizierung kamen die Loks immer nördlicher zum Einsatz. Mit der Aufnahme des elektrischen Betriebs nach Hannover wurden die E 50er auch in Bebra stationiert. Als erste trafen am 20. April 1963 E 50 086 und 087 ein. Bis zum Jahresende hatte sich der Bestand dann auf stolze 31 Loks erhöht.
Mit Aufnahme des elektrischen Zugbetriebs von Frankfurt über Gießen nach Hagen am 28. Mai 1965 erweiterte sich das Einsatzgebiet der E 50er erneut um einen großen Schritt nach Norden. Bereits Ende April kamen deswegen mit E 50 108 und 109 die ersten Loks farbikneu zur Personalschulung zum Bw Hagen-Echesey. Bis zum Jahresende folgten die, ebenfalls fabrikneuen, E 50 110 - 112 und E 50 125-127.
Bis zum 31. Mai 1966 gab das Bw Nürnberg Rbf alle seine E 50er an das Bw Würzburg ab. Am Einsatzgebiet der Lokomotiven änderte sich dadurch aber nichts. In den kommenden Jahren beschränkte sich die Beheimatung von E50ern auf die vier Bws Bebra, Hagen, Würzburg und Kornwestheim. Ab dem 01. Januar 1968 wurde die E 50 als 150 in den Bestandslisten geführt.
Im Oktober 1972 änderte sich mit der erneuten Beheimatung von E 50ern beim Bw Nürnberg Rbf das Bild. Grund war die Entscheidung alle 150er der BD Nürnberg in diesem Bw zusammenzufassen. Damit wechselten bis 1973 sämtliche 150 aus Würzburg zum Bw Nürnberg, das damit zum Bw mit dem zahlenmäßig größtem Bestand an den sechsachsigen Schwergewichten wurde. Im Gegenzug bekam das Bw Würzburg alle Loks der Baureihen 118 sowie die 144 der BD Nürnberg zugeteilt.
Am 31. Mai 1981 endete die Beheimatung von 150ern in Kornwestheim. Alle vorhandenen 62 Loks (150 055, 061, 062, 113-119, 143-194) wurden damals an das Bw Stuttgart abgegeben. Grund war die vorgesehene Konzentration der Neubau-Ellok-Beheimatung in der baden-württembergischen Metropole.
Am 05. März 1987 wurde 150 069 als erste Lok ihrer Baureihe nach einem Unfall ausgemustert, den Antrieb bekam die 150 025, die bisher einen Tatzlagerantrieb besaß. Den nächsten Einschnitt der E 50er Beheimatung betraf das Bw Bebra. Zum 25. September 1988 wechselte der gesamte Bebraer 150er-Bestand zum Bw Nürnberg 2. Damit gab es nur noch drei 150er Bws: Nürnberg 2, Hagen und Stuttgart. 1991 wurde mit 150 048 die zweite Lok der Baureihe nach einem Unfall ausgemustert.
Im Jahr 1993 wurde der Bestand durch die erste Ausmusterungswelle dezimiert. Nach internen Planungen wollte die DB zum Sommerfahrplan 1993 alle vorhandenen Lokomotiven mit Tatzlagerantrieb (150 001-024) abstellen. deswegen wurden im Mai/Juni 1993 150 007 bis 009 z-gestellt. Im Juni folgten dann auch 150 001, 002, 005-011, 014, 017, 023 und 024. Doch die vorgesehene Ausmusterung blieb zunächst aus. Dafür kam es Umstationierungen zwischen den Betriebshöfen. So wechselten u.a. 150 100 bis 105 von Nürnberg nach Hagen und 150 055 und 119 von Stuttgart nach Nürnberg. Weitere Tatzlagerloks wurden im Juli (150 013 und 019) sowie im August 1993 (150 016) vorerst abgestellt. Da einige dieser Tatzlagermaschinen noch in einem sehr guten Zustand waren und teilweise erst vor kurzer Zeit eine Hauptuntersuchung erhalten hatten und andere Loks der späteren Bauserien dagegen einen schlechten Allgemeinzustand oder Unfallschäden aufwiesen, entschloss sich die DB die Antriebseinrichtungen dieser Loks zu tauschen. So wurden die Gummiring-Federantriebe der 150 036, 039, 041, 074, 096, 117 und 118 in die 150 001, 006, 014, 019, 021, 023 und 024 eingebaut. Diese Loks gelangten dadurch auch aus dem z-Bestand wieder in den Einsatzbestand. 150 001 war bereits im Oktober wieder in Betrieb, 150 006 im Dezember - die restlichen folgten wenig später. Auch einige Tatzlagerloks wurden ohne Umbau für kurze Zeit nochmals im Betrieb genommen werden (z.B. 150 010 vom 30. August 1993 bis zum 28. Dezember 1993 oder 150 011 vom 01. September bis zum 09. September 1993). Am 28. Dezember 1993 wurden dann die ausgeschlachteten Reste der ehemaligen Gummiring-Federantriebsloks zusammen mit den verbliebenen Tatzlagerlokomotiven (150 002-005, 007-013, 015-018, 020 und 022) - teilweise ohne z-Stellung - ausgemustert. Alle wurden im Jahr 1994 durch die Firma Menteroda in Nordhausen ausgemustert.
Ende 1993 gab es mit den 150 091 und 113 nur noch zwei Maschinen dieser Baureihe, die sich weitgehend im Orginalzustand (graues Dach, Blechregenrinne, Um,laufstangen, runde Lüftungsgitter mit senkrechten Lamellen, grüner Anstrich) befanden. Davon wurde die 150 091 als Museumslok bestimmt. Zum 02. November 1993 erhielt die 150 091 im Rahmen einer Hauptuntersuchung im RAW Dessau deswegen ein gesonderte Behandlung. So wurde die Lok u.a. neu gespachtelt, was aus Kostengründung bei Lokuntersuchungen schon länger nicht mehr durchgeführt wurde, sowie eine komplette Neulackierung in silber (Dach), grün (Lokkasten) und schwarz (Rahmen) und die alten Lok- und Fabrikschildern. Dass im Eifer des Gefechtes die Lüftungsgitter ebenfalls grün gestrichen wurden (wie bei ex DR-Loks üblich), fiel den Verantwortlichen nicht auf. Seitdem ist diese Lok als Musemslok im Güterzugdienst in dieser Form im Einsatz.
Im Zuge der Umstrukturierungen im Zusammenhang mit der Teilung in die Geschäftsbereiche Fernverkehr und Cargo wurde die gesamte 150er-Werkstatt mit allen Loks im Dezember 1997 von Stuttgart nach Kornwestheim umbeheimatet.
Für den Einsatz in der Schweiz wurden die Lokomotiven 150 166, 169 und 186 mit einem SBB-tauglichen Stromabnehmer versehen und bekamen einige weitere Anpassungen. Seitdem verkehrten diese Loks vor allem auf der Strecke Kornwestheim - Singen - Konstanz bis ins Schweizer Bettwiesen.
Mit Lieferung der Neubaulokomotive der Baureihe 152 senkte sich der Stern der 150 abermals. Nach Planungen der DB sollten die 152 die 150 im Bw Nürnberg 2 schrittweise ersetzten und die 151 die Aufgaben der 150 in Hagen übernehmen. Somit wurde Kornwestheim zum Auslauf-Bw dieser Baureihe auserkohren. Die ersten 152 beim Bw Nürnberg im Mai 1998 verursachten dann auch eine erste kleinere Ausmusterungswelle bei der 150er, der die 150 029, 063, 082, 143, und 167 zum Opfer fielen. Alle Loks wurden im Mai abgestellt und zum 30. September ausgemustert. Kurz zuvor war die bei Hannover verunglückte 150 080 aus dem Bestand ausgeschieden.
Im März 1999 wurde für alle Loks außer der letzten Bauserie (150 156 bis 194) ein Hauptuntersuchungstop verfügt. Die Bestellung weiterer Loks der Baureihe 152 machte auch die letzte Bauserie entbehrlich, so dass die 150 153 und 165 (April 1999) und 150 166 (Mai 1999) als letzte Lokomotiven das AW Opladen mit einer Hauptuntersuchung verließen.
Zum 01. September 1999 gab das Bw Nürnberg 2 die Beheimatung der 150er auf. Alle vorhandenen Maschinen wurden bis zu diesem Termin nach Hagen (019, 035, 037, 066, 084) und Kornwestheim (150 001, 006, 021, 025, 026, 030, 031, 033, 038z, 040, 043, 055, 061, 062, 064, 065, 067, 068, 070-073, 075, 077-079, 081, 085, 114-116) umbeheimatet. Dort ersetzten sie insbesondere Loks, die wegen baldigen Fristablauf ein schnelles Aus drohte. Insgesamt wurden im Verlauf des Jahres 1999 34 Loks der Baureihe wegen Fristablauf, Unfällen und kleineren Schäden ausgemustert. Ein Großteil wurde bei der Firma Bender in Opladen verschrottet:
Februar 1999: 150 029, 143, 167
April 1999: 150 027
Mai 1999: 150 023, 024. 049, 063, 076, 082, 105, 132
August 1999: 150 028, 042
September 1999: 150 034, 073, 094
Oktober 1999: 150 032, 038, 044, 045, 123, 136, 170, 171, 176
Dezember 1999: 150 047, 187
(Bemerkung: Da die Loks teilweise über große zeiträume zerlegt wurden, ist jeweils der Eingang bei der Firma Bender verzeichnet).
Auch im Jahr 2000 ging die planmäßige Ausmusterung dieser Baureihe weiter. Im Gegensatz zur Baureihe 103 wurde jedoch der Abgang der 150 nicht oder nur wenig beachtet.
Zum 20. Februar 2000 schieden die 150 019, 130, 133 und 135 aus Hagen sowie die 150 151 aus Kornwestheim aus dem Bestand aus. Einen guten Monat (30.03.00) später folgten
die Hagener 150 035, 037, 046, 063, 066 sowie die 150 062 aus Kornwestheim. Die 150 088 und 181 (beide Kornwestheim) erwischte es am 20. April, diwe 150 087, 148, 152 und 183 (alle Kornwestheim) am 20. Juni 2000. Gleich acht Kornwestheimer Loks schieden schließlich zum 20. November aus dem Betriebsbestand aus (150 081, 085, 145, 149, 155, 191, 192, 194).
Ebensoschnell wie die Loks ausgemustert wurden, wanderte sie oft in den Schneidbrenner beim Bender. Im Jahr 2000 erwischte es u.a. die erste (150 001) und die letzte (150 194) Lok. Teilweise wurden die Loks schon dort zerlegt, obwohl noch gar nicht ausgemustert. Dies erfolgte dann rückwirkend zum Austritt aus dem AW Opladen. Die folgende Übersicht gibt das Eintreffen der Loks beim Bender wieder:
Januar 2000: 150 172
Februar 2000: 150 130, 131, 175, 178
März 2000: 150 062
April 2000: 150 019, 046, 053, 088, 106, 134, 135, 151, 179, 180, 181, 184, 188, 189
Mai 2000: 150 001, 087, 105
Juni 2000: 150 138, 148, 183
Juli 2000: 150 147
September 2000: 150 152
Oktober 2000: 150 081, 144, 190, 191, 193
November 2000: 150 085, 145, 149, 155, 192, 194
Damit erlebten nur noch 94 Lokomotiven das Jahr 2001 im Betriebsbestand. Immer noch verteilen sich die Loks auf zwei Bahnbetriebswerke. Mit 33 Loks gut ein Drittel setzte das Bh Hagen ein (150 050-052, 054, 056-058, 060, 097, 098, 100-104, 107-113, 119-121, 124-129, 137, 139), der Rest (61 Loks) wwar im Bestand des Bh Kornwestheim (150 006, 021, 025, 026, 030, 031, 033, 040, 043, 055, 061, 064, 065, 067, 068, 070-072, 075, 077-079, 083, 086, 089-093, 095, 099, 114-116, 140-142, 144, 146, 150, 153, 154, 156-166, 168, 169, 173, 174, 177, 182, 185, 186). Während die Hagener Loks vor allem im Ruhrgebiet anzutreffen waren, kamen die Kornwestheimer loks noch in ganz Deutschland zum Einsatz. Allerdings kamen die Loks nicht mehr planmäßig an die österreichische Grenze nach Salzburg oder Kufstein.
Auch im Jahr 2001 ging die Ausmusterung der sechsachsigen Riesen munter weiter. Am 20. Februar 2001 musste die Kornwestheimer 150 141 abgestellt werden. Ihr folgten per 13. März die 150 055, 068 und 150 desselben Bws. Anfang April wurden 150 083 und 146 (beide Kornwestheim) abgestellt. Einen knappen Monat später waren dann mit 150 120 und 129 zwei Hagener Loks an der Reihe.
Am 4. Mai 2001 wurde dann die 150 128 des Bh Hagen ausgemustert.
Die letzte große Bestandsveränderung brachte der Fahrplanwechsel im Sommer 2001. Alle in Hagen stationierten 30 Loks (150 050-052, 054, 056-058, 060, 097, 098, 100-104, 107-113, 119, 121, 124-127, 137, 139) wurden geschlossen am 10. Juni 2001 zum Bh Kornwestheim umstationiert, so dass dieses Betriebswerk zum Auslauf-Bw dieser Baureihe wurde. Allerdings blieben die Loks zunächst weiter auf ihren angestammten Strecken von Hagen aus im Einsatz.
Im Juli 2001 musste gleich mehrere Lokomotiven aufgrund von Schaden oder des Erreichens der Laufleistungsgrenze den Dienst quittieren. Ausgemustert wurden 150 058, 072, 075, 077, 110, 121 und 144. Der Großteil wurde wenig später nach Opladen überführt, wo bereits der Schrotthändler auf sie wartete.
Das gleiche Schicksal erlitt im Mai die damals noch grüne 150 006. Eine Schaltwerksexplosion setzte dem Einsatz ein jähes Ende. Die Lok wurde zunächst im Bh Kornwestheim hinterstellt. Da sich eine Reparatur aufgrund der bald ablaufenden Frist nicht mehr lohnte, wurden eineige Ersatzteile ausgebaut. Ende August wurde sie dann nach Opladen überführt, wo sie kurze Zeit nach der Ausmusterung am 10. August 2001 auf dem Bender-Gelände verschrottet wurde.
Anfang November verabschiedete sich dann eine weitere grüne Lok von den Gleisen der DB. Die Museumslok 150 091 hatte am 2. November Fristablauf. Am 31. Oktober 2001 bespannte sie einen Güterzug von Kornwestheim nach Gremberg. Am 1. November zog sie dann als letzte Planleistung CB 54075 von Gremberg nach Koblenz-Lützel, wo sie anschließend im Museum hinterstellt wurde. Im Oktoberhatte sie im Bw Kornwestheim wieder ihre alten runden Puffer verpaßt bekommen.
Kurze zeit später, am 20. November 2001 musste auch die 150 078 ausgemustert werden. Damit waren nur noch 71 Loks im Betriebsbestand.
Im Dezember 2001 wurden 150 040 (20.12.2001) und 150 064 (08.12.2001) ausgemustert. Beide Loks wanderten wenig später auf den Schrottplatz.
Auch im Jahr 2001 wurde wieder eine ganze Reihe von Lokomotiven beim Bender in Opladen verschrottet.
März 2001: 150 141
Mai 2001: 150 128
Juli 2001: 150 072
August 2001: 150 006, 075
September 2001: 150 119, 154
Dezember 2001: 150 040, 059, 064.
Seit dem 2. Januar 2002 werden die verbliebenen Loks in insgesamt 10 Umläufen eingesetzt. Planmäßig werden dabei lediglich 19 Loks benötigt. Neben den Schiebediensten in Geislingen, Laufach und Steinbach kommen die Loks auch noch planmäßig bis nach Hamburg, über die Schwarzwaldbahn und in die Schweiz nach Bettwiesen.
Laufplan 1: 3 Loks
Leistungen zw. Karlsruhe, Kornwestheim, Stuttgart, Villingen und Rastatt
Laufplan 2: 2 Loks
Leistungen zw. Karlsruhe, Kornwestheim, Stuttgart, Konstanz, Singen, Offenburg und Bettwiesen (CH)
Laufplan 3: 1 Lok
Leistungen zw. Ulm und Karlsruhe
Laufplan 4: 2 Loks
Leistungen zw. München, Ingolstadt, Nürnberg, Augsburg, Herbertshofen und Gablingen
Laufplan 5: 1 Lok
Leistungen zw. München, Mü-Milbertshofen, Ingolstadt
Laufplan 6: 2 Loks
Schiebedienst an der Geislinger Steige u.a. IC 119 (Mo-Sa) und EC 113 (So)
Laufplan 7: 2 Loks
Leistungen zw. Kehl, Gerstungen, Hamburg, Maschen, Bebra und Seelze
Laufplan 8: 2 Loks
Leistungen zw. Maschen, Hamburg, Gerstungen und Hanau
Laufplan 9: 2 Loks
Schiebedienst Laufach - Heigenbrücken
Laufplan 10: 2 Loks
Schiebedienst Probstzella bzw. Pressig-Rothenkirchen nach Steinbach a.W.
Daneben werden die Loks vielfach auch als Ersatz für ausgefallene andere Güterzugloks oder im Sonmdereinsatz eingesetzt und kommen dabei auch auf andere Strecken wie z.B. nach Kufstein oder Salzburg an die österreichisceh Grenze.
Die 150 158, 174 und 182 haben versuchsweise eine spezielle Spurkranzschmierung erhalten und werden ausschließlich in Geislingen als Schiebelok eingesetzt. Während zwei planmäßig benötigt werden, steht die dritte auf Reserve und kommt zeitweise bei Bedarf auch im Raum Kornwestheim, Singen, Karlsruhe, Ingolstadt und München zum Einsatz. Allerdings muß immer gewährleistet sein, dass die Lok bei Ausfall einer der beiden in Geislinger Loks umgehend dorthin überführt werden kann.
Die 150 093, die nach einem Auffahrtunfall nach Opladen überführt werden musste, wurde nicht mehr aufgearbeitet sondern zwischen dem 20. und 22. Februar 2002 beim Bender verschrottet. Die offizelle Ausmusterung erfolgte bereits zum 28. Januar 2002.
Im Schatten der 103 geht es auch der 150 langsam aber sicher an den Kragen: Anfang April befanden sich die 150 026 und die 150 093 (nur noch buchmäßig s.o.) im AW Opladen, ohne dass über eine weitere Verwendung oder eine z-Stellung/Ausmusterung dieser Maschinen etwas bakannt war. Die ebenfalls vorhandene 150 078 wurde dagegen bereits im November 2001 stillgelegt. Die 150 071 wartete seit 26. März im Bh Kornwestheim auf Ersatzteile (6 neue Fahrmotoren). Ob die Lok überhaupt repariert wird ist noch ungewiß. Ebenso steht die 150 156 mit Fahrmotorschaden im Heimat-Bw abgestellt. In Bh Nürnberg Rbf steht die 150 095 seit 7. April mit Fahrmotorschaden abgestellt, jedoch soll die Lok bis Ende der Woche wieder im Einsatz stehen. Bereits seit 2. April wartet die 150 061 in Dresden Friedrichstadt (defekter Hauptschalter) auf Reparatur, auch hier ist noch nicht endgültig über die Durchführung der Arbeiten entschieden.
Zu der in Opladen abgestellten 150 026 gesellte sich Mitte April 2002 auch die grüne 150 051, die eigentlich erst am 29. April Fristablauf gehabt hätte. Schon wenige Stunden später wurde sie zum Bender überführt, wo sie bis zum 18. April zerlegt wurde. Mit dem Abgang der 150 051 ist die 150 162 die letzte grüne Vertreterin ihrer Baureihe.
Am Montag, 21. Mai 2002 wurde erneut eine Lok der Baureihe 150 beim Bender zerlegt. Diesmal traf es die orientrote 150 113, die am selben Tag aus dem Bestand gestrichen wurde.
Mit der 150 114 wurde Anfang Juli 2002 eine weitere Lok beim Bender zerlegt.
Mit dem Fahrplanwechsel im Juni 2002 endeten die Leistungen in die Schweiz nach Bettwiesen. Die Fahrten gingen auf die Ae477 über (ex DR 142), die die Züge in Doppeltraktion befördern.
Am 26. Juni 2002 musste 150 114, am 09. Juli 2002 wurde die 150 107 aufgrund eines Unfallschadens ausgemustert. Die Lok soll in Kürze im Hafen Trier verschrottet werden.
Zum 2. August 2002 wurde die 150 140 z-gestellt. Die Lok befand sich bereits in Opladen und wurde wenig später beim Bender zerlegt. Mitte August traf dort auch die 150 056 zur Verschrottung ein. Die 150 056 wurde am 12. August 2002 ausgemustert.
Zum 30. September 2002 wurde die 150 177 z-gestellt, Zudem waren zu diesem Zeitpunkt auch die 150 104 und 163 bereits im AW Opladen abgestellt. Die Ausmusterung dieser beiden Loks erfolgte dann am 1. Oktober. Bis Mitte Oktober sind die 150 104 und 163 dann beim Bender zerlegt worden.
Die letzte grüne 150, die 150 162, wurde zum 15. Oktober 2002 ausgemustert.
Am 11. November 2002 musste die 150 112 wegen Fristablauf abgestellt werden und wurde noch am gleichen Tag ausgemustert. Die Lok weilte zu diesem Zeitpunkt bereits im AW Opladen und wartete auf die Verschrottung beim Bender.
Die 150 054 wurde zum 25.11.02 ausgemustert.
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2002 wurde der Plandienst eingestellt und die Loks nur noch im Bedarfsverkehr eingesetzt. Auch die Schiebeleistungen in Geislingen, im Spessart und im Frankenwald, die auch danach noch in Hand der 150 waren, sind mittlerweile so dimensioniert worden, dass sie jederzeit auf die Baureihe 151 übergehen könnten.
Im Gegensatz zur 103 verabschieden sich die Loks der Baureihe 150 relativ leise von den Schienen. Ende 2002 reichte schon ein kleinster Schaden, um die betreffenden Loks abzustellen. Zum 19. Dezember traf dieses Schicksal gleich sieben Loks (150 021,098,101,108,109,111 sowie 127). Damit reduziert sich der Einsatzbestand auf 48 Lokomotiven:
Blau-beige: 150 026, 031, 033, 057, 079, 115
Orientrot: 150 030, 052, 060, 099, 116, 142, 168
Verkehrsrot: 150 025, 043, 061, 065, 067, 071, 086, 089, 090, 092, 095, 097, 100, 102, 103, 124-126, 153, 156-161, 164-166, 169, 173, 174, 177, 182, 185, 186
Die 150 031 wurde zum 07.01.2003 Z gestellt.
Im Schatten der 103 geht es auch mit der 150 stetig bergab. Nach aktuellen Planungen sollen die Loks das Jahresende 2003 nicht überleben. Da sich bereits einige Schrottloks im Bw Kornwestheim gesammelt hatten, wurde nun ein Lokzug von zehn Lokomotiven nach Opladen zur Verschrottung überführt. Im einzelnen handelt es sich bei den betroffenen Loks um: 150 021, 031, 098, 101, 108, 109, 111, 116, 127 und 177. Während die 150 021, 098, 101, 108, 109, 111 sowie 127 zum 19. Dezember abgestellt worden waren, traf die 150 031 dieses Schicksal am 7. Januar 2003. Lediglich die 150 116 und 177 sind nach meiner Statistik noch nicht z-gestellt, was aber eine Rückkehr in den Betrieb nicht wahrscheinlicher macht. Alle Lokomotiven des Lokzugswurden Mitte Januar teilweise rückwirkend zu folgenden Daten ausgemustert:
Zum 16.12.02, die 150 098, 109 und 111
Zum 19.12.02 die 150 021, 101, 108, 116, 127, 177 sowie
Zum 31.12.02 die 150 031
Seltsamerweise verblieb die bereits im Oktober 2002 ausgemusterte grüne 150 162 in Kornwestheim - ob sich hier eine zweite Museumslok anbahnt?. Wünschenswert wäre es allemal, da im Gegensatz zur 103 bislang nur wenig Interesse bei Vereinen und Museen für diese Kraftpakete zu herrschen scheint.
Die 150 033 und 100 wurden zum 16.01.03 z-gestellt. Die 150 061 und 090 folgten zum 27. Januar 2003.
Nachdem die 103 im Januar 2003 im Interesse der Eisenbahnfans stand, könnte im Februar die 150 ins Blickfeld der Fotographen geraten. Mit 150 115 und 164 wurden zwei weitere Lokomotiven zum 31.01.03 auf z-gestellt.
Am Wochenende 08/09. Februar 2003 sollte der Schiebeeinsätze im Spessart, im Frankenwald und auf der Geislinger Steige enden. Der Schiebedienst der BR 150 an der Spessartrampe Laufach-Heigenbrücken endete dabei bereits am Samstag, dem 08. Februar 2003. Während Freitag (07.) nachmittag noch die beiden Loks 150 103 und 150 071 (als Angstlok) für Schiebedienste bereit standen, wurden sie im Laufe des Samstages gegen 151 166 und 151 058 (Angstlok) ausgewechselt. Dagegen lief der Schiebebetrieb mit 150 im Frankenwald auch am Samstag und Sonntag weiter. Am Samstag 09.02. war in Pressig-Rothenkirchen noch die 150 099 anzutreffen. Am Sonntag stand die 150 185 (BW Kornwestheim) in Pressig-Rothenkirchen zum Schubdienst bereit. Zumindest auf der Geislinger Steige sollen die 150er vorerst noch im Einsatz bleiben. Grund ist hier eine fehlende Tfz-Ausbildung für die 151. Allerdings soll diese nun schnellstens nachgeholt.
Auch ein Großteil der sonstigen Umläufe wurde gestrichen. Lediglich bei den Ölzügen sollen die Loks bis zur Klärung der weiteren Betriebsführung mit 151 oder Doppel-145 noch im Einsatz bleiben. Alle Loks dürfen keine Fristarbeiten mehr erhalten und sollen bereits bei kleineren Schäden bzw. Erreichen der Fristgrenze abgestellt werden. Damit dürfte die 150 ebenfalls schon bald der Vergangenheit angehören.
Am 14. Februar 2003 wurde die 150 092 ausgemustert.
Anfang März wurden sieben in Mannheim abgestellte 150er (033, 061, 090, 095, 100, 115, 164) nach Opladen zur Verschrottung überführt. Neben den 150ern waren dem Lokzug, der von 155 233 gezogen wurde, auch die 140 664 sowie die 140 517 beigegeben worden.
Bereits Ende März, am 27. März 2003, wurde ein weiterer Lokzug von sechs in Kornwestheim abgestellten Loks nach Opladen überführt. Gezogen von 140 542 brachte der Zug 66603 die 150 026, 071, 089, 092, 102 und 103 einen großen Schritt näher zum Bender. Die Loks wurden zu folgenden Terminen rückwirkend ausgemustert:
150 102 zum 07.02.03
150 026, 071, 089, 092, 103 zum 10.02.03
Anfang April wurde mit der Verschrottung begonnen. Als erstes wurde die 150 089 zerlegt. Danach folgen 150 103, 071, 026, 092 sowie 102.
Anfang April 2003 schien die 150 trotz der akuten Abstellungsgefahr doch noch nicht ganz verzichtbar zu sein. Entgegen der Verlautbarung vom Februar keine Untersuchungen mehr durchzuführen, wurden an einigen Loks dennoch Fristuntersuchungen oder Schadensreparaturen (z.B. 150 043, 139, 158) durchgeführt. Andere wie die 150 142 wurden dagegen mit größeren Schäden abgestellt. Gerüchten zu Folge sollen die noch verbliebenen 24 betriebsfähigen Lokomotiven, so denn kein größerer Schaden die Lok außer Gefecht setzt, nun doch bis zum Erreichen der Zeitfrist bzw. des Kilometergrenzwertes ausgefahren werden. Da die letzte Hauptuntersuchungen aber 1999 durchgeführt wurden, würde das bedeutend, dass die Loks (ohne die mögliche zweijährige Verlängerung) noch bis 2005 fahren könnten - was wiederrum etwas unrealistisch erscheint. Von den für die Geislinger Steige vorgesehenen Loks wurde zumindest 150 182 bereits abgestellt, um Ersatzteile für die anderen Lokomotiven zu gewinnen. Erstaunlicherweise sind die 150 158 und 174 seit gestern in den Schiebedienst zurückgekehrt. Auch sonst sind die Loks mit etwas Glück noch in ganz Deutschland anzutreffen. Einige der in Kornwestheim beheimateten Maschinen werden dabei vom Bh Mannheim disponiert. Einsatzfähig sind derzeit noch folgende 24 Lokomotiven, darunter zwei oceanblau-beige (150 057 und 079) sowie sechs orientrote (150 030, 052, 060, 099, 139 und 168):
150 025 KOPLX 09.10.98 vr
150 030 LDX 13.08.97 rw
150 043 KOPLX 23.10.98 vr
150 052 LDX 04.07.97 rw
150 057 LDX 18.07.97 ob
150 060 LDX 05.11.97 rw
150 065 KOPLX 18.05.98 vr
150 067 LDX 12.12.97 vr
150 079 LDX 25.09.97 ob
150 086 KOPLX 10.12.98 vr
150 097 KOPLX 02.07.98 vr
150 099 LDX 02.10.97 rw
150 124 KOPLX 29.10.98 vr
150 139 LDX 21.03.97 rw
150 157 LDX 27.11.97 vr
150 158 KOPLX 01.02.99 vr
150 159 LDX 30.12.97 vr
150 161 KOPLX 15.09.98 vr
150 166 KOPLX 05.05.99 vr
150 168 KOPLX 20.05.98 rw
150 169 KOPLX 03.03.99 vr
150 174 KOPLX 28.01.99 vr
150 185 KOPLX 29.09.98 vr
150 186 KOPLX 12.11.98 vr
Die 150 142 wurde aufgrund einer Schaltwerksexplosion, die die Lok am 01. April 2003 in München-Moosach erlitten hatte, zum 17.04.03 Z- gestellt und zum gleichen Termin auch aus dem Bestand gestrichen.
Im April 2003 wurde die 150 100 rückwirkend zum 19.12.02 ausgemustert.
Am 29. April 2003 wurde am abend ein weiterer Schrottzug mit Lokomotiven aus Kornwestheim mit Ziel Bender abtranportiert. Der Zug enthielt folgende Loks: 140 746, 150 165, 150 156, 150 173, 150 126, 150 160, 150 125 sowie 150 153. Die Fuhre wurde von einer 185 bespannt. Doch bereits in Mannheim wurden der Lokzug erstmal erneut abgestellt udn wartet seitdem auf den Abtransport in Richtung Ruhrgebiet. Da die grüne 150 162 wieder nicht mit von der Partie war, verdichten sich gleichzeitig die Spekulationen über eine Erhaltung der Lok.
Die Kornwestheimer 150 057 musste am 15. Mai 2003 wegen loser Radreifen z-gestellt werden.
Der Ende April zunächst nach Mannheim überführte 150er-Schrottzug scheint bis Mitte Mai zumindest teilweise bei der Firma Steil in Ehrang gelandet zu sein. Einer Sichttung auf lok-report.de zur Folge konnten am Freitag, 16.5., die 150 153, 165 sowie 182 (die nicht im Lokzugenthalten war) im Trierer Hafen angetroffen werden. Eine weitere 150 sowie eine 140 konnten ebenfalls gesehen werden.
Im Mai 2003 wurden die 150 126 und 150 165 bei der Firma Steil in Trier Hafen / Ehrang verschrottet. Mitte Juni folgte bei der Firma Steil die 150 182 zerlegt. Zur Verschrottung standen zu diesem Zeitpunkt auch noch die 103 190, die 140 746 sowie die 150 153 in Trier Hafen. Diese Lokomotiven werden voraussichtlich noch im Juni verschrottet.
Am 16. Juni 2003 wurde die 150 030 und 052 ausgemustert.
Anfang Juli wurden zwei weitere Kornwestheimer 150er z-gestellt. Diesmal traf es die 150 186 zum 2.7. und die 150 160 zum 14.7. Bei der 150 160 ist zu beachten: Z 10.02.03, wieder in Betrieb 27.05.03 und wieder Z am 14.07.03.
Mit dem Abstellung vier weiterer 150er 150 052 zum 19.7. und 150 057, 124 und 166 zum 25./26.7. reduziert sich die Zahl der noch einsatzfähigen Loks auf 17. Neben der letzten blau-gelben 150 079 sind dies die orientroten 150 060, 139 und 168 sowie die verkehrsroten 150 025, 043, 065, 067, 086, 097, 157-159, 169, 174 und 185. Ein Fragezeichen steht hinter der 150 125, die Lok war eigentlich zur z-Stellung vorgesehen, soll nun aber doch nochmal in den Dienst zurückkehren.
Ein relativ sicherer Fotopunkt ist die Geislinger Steige, wo immer noch zwei Lokomotiven im Schiebedienst angetroffen werden können. Offenbar wurde auch nochmal ein zweitägier Umlauf für die 150 aufgestellt, der bis zum nächsten Fahrplanwechsel gelten soll. Ob es sich nun hierbei um die Leistungen in Geislingen handelt oder andere Züge ist mir bislang leider nicht bekannt.
Die abgestellten Loks werden unterdessen in Kornwestheim gesammelt und sollen demnächst die Reise nach Ehrang zur Verschrottung antreten. Derzeit befinden sich die 150 099, 160, 161, 166 und 186 in Kornwestheim abgestellt.
Die 150 160 wurde per 31. Juli 2003 aus dem z-Park reaktiviert und steht damit noch mal für die nächsten 32.000 km zur Verfügung.
Das 150er-Karusell dreht sich weiter - per 7. August 2003 wurde die z-gestellte 150 166 reaktiviert, während die 150 159 zum 29. Juli und die 150 097 zum 15. August z-gestellt wurden. Die 150 097 wurde dann auch zum 15.August 2003 ausgemustert - die 150 185 wurde am 9. September z-gestellt.
Die 150 157 wurde per 8. Oktober 2003 z-gestellt, die 150 139 folgte am 28.10., die 150 065 am 3.11.03 und die 150 158 am 05.11.2003. Die 150 065 und 139 wurden an den gleichen Terminen ausgemustert.
Am 11. Dezember 2003 wurden mit 150 160 und 150 067 zwei weitere Lokomotiven z-gestellt. Damit waren nur noch zehn Loks im Betriebsdienst.
Zum 18. Dezember verfügte die Railion-Zentrale in Mainz die Abstellung aller noch vorhandener 150er, aufgrund von massiven Protesten des Betriebsdienstes wurde
diese Maßnahme jedoch wieder aufgehoben. Allerdings dürfen nun keine Arbeiten mehr an den Loks gemacht werden - also weder eine Nachschau noch eine
auch noch so kleine Reparatur. Dies führt dazu, dass am 20. Dezember die 150 079 und 086 z-gestellt und die 150 125 und 166 für die z-Stellung vorgesehen
wurden. Noch ohne Abstellungsvermerk waren zu diesem Zeitpunkt die 150 025, 043, 060, 168, 169 und 174. Doch auch die dürften bald ihren Schwestern
folgen. Die 150 079 war bereits am Schrottzug in Kornwestheim angereiht worden. Doch sowohl die 150 079 als auch die 086 und die 125 kehrten nochmal in den
Betrieb zurück, da so kurzfristig nicht auf die Lokomotiven verzichtet werden konnte. Dagegen hatte die 150 166 die Kilometerfrist für die nächste Nachschau überschritten
und musste deshalb abgestellt bleiben.
Am 23. Dezember erfolgte dann die z-Stellung der 150 166. Einen Tag zuvor verabschiedete sich die 150 174 aus dem aktiven Dienst.
Die Lok überfuhr heute am 22. Dezember am vormittag in EGHV einen Streckentrenner, was einen Überschlag in der Lok verursachte. Obwohl so ein Vorfall in der
Regel eine kurze Nachschau mit sich bringt und die Maschine anschließend in den Einsatz zurückkehren kann, konnte aufgrund der Weisung von oben, keine
Nachschau durchgeführt werden und die Lok wurde in Hagen hinterstellt.
Am 24. Dezember wurde die 150 060 z-gestellt und auch von den anderen Lokomotiven war über Weihnachten nur eine im Einsatz. Lediglich die 150 168 war in Geislingen
im Schubdienst anzutreffen. Alle anderen Loks (150 043, 079, 086, 125, 169) waren in Kornwestheim kalt abgestellt. Die 150 025 wartete derweilen in Kornwestheim auf
die Genehmigung neue Bremsklötze zu erhalten.
Zwischen dem 27. und dem 31. Dezember bahnte sich dann das Finale der Baureihe an. Die blau-gelbe 150 079 durfte am 27. Dezember zu einem Sondereinsatz nochmal
ausrücken. In Geislingen war die Schiebelok nicht mit Personal besetzt. Da der Kesselzug 46681 von Montzen nach Hall in Tirol aber zu schwer für die Steige war, wurde der von
151 043 bespannte Zug ausnahmsweise ab Kornwestheim mit der 150 079 nachgeschoben. Anschließend kehrte die Lok als LZ nach Kornwestheim zurück.
Kurz vor dem Ende kehrte die 150 079 nochmal als Schuiblok nach Geislingen zurück, so dass ab 29. Dezember die letzten beiden nicht-verkehrsroten Loks den Schub auf der Steige erledigten.
Da auch zwei andere Loks an diesem Tag Dienst hatten, kam es nochenmal zu einem Treffen von vier 150ern innerhalb von wenigen Stunden. Neben den beiden Schubloks 150 079 und 168
bespannte die 150 086 einen Holzhackschnitzelzug (TKCS 49881), der aufgrund der Grenzlastüberschreitung nachgeschoben werden musste. Zu diesem Zweck wurde die
150 079 hinten an den Zug gehängt. Danach kehrte die Lok aus Amstetten wieder zurück nach Geislingen. Eine Stunde später fuhr übrigens auch die 103 113 mit einem
Sonderzug durch Geislingen, so dass wohl zum letzten Mal ein Bild von der 103 und der 150 zusammen im Einsatz fotographiert werden konnte. Eine weitere Stunde
später kam der verfrühte KCS 65112 von Karlsruhe Knielingen OMW nach Ulm Rbf durch Geislingen, der von 150 125 befördert wurde. Nachdem die 150 086 und 125 nach Kornwestheim
zurückgekehrt waren, befanden sich nur noch die 150 079 und 168 in Geislingen im Einsatz. Am 29. Dezember wurde übrigens auch die in Hagen abgestellte 150 174 z-gestellt.
Am 31. Dezember wurden die beiden Geislinger Schubloks dann gegen zwei 151er getauscht und fuhren gemeinsam als Lokzug nach Kornwestheim, wo die gesamten noch verbliebenen
Betriebsloks am 31. Dezember aus dem Bestand genommen wurden.
Ab Januar/Februar 2004 wanderten die ersten der abgestellten Loks zu den Schrottfirmen Steil (Trier) und Bender (Opladen). Anfang Februar gelangten
die 150 160, 162 und 168 aus Kornwestheim nach Trier zur Verschrottung. Mitte Februar konnten dann die 150 060 und 166 in Opladen bei der Firma Bender angetroffen werden und
auch die seit Ende Dezember in Hagen abgestellte 150 174 wurde am 19. Februar 2004 zusammen mit der ausgeschlachteten 140 386 von 151 110 als Lokzug 60981 über Wuppertal
und Solingen nach Opladen zur Verschrottung überführt.
Am 11. März 2004 setzte sich dann ein Lokzug aus 150 157, 158, 159 und 169 aus Kornwestheim in Richtung Verschrottung beim Steil in Ehrang in Bewegung.
In Kornwestheim verblieben damit nur noch die 150 067, 079, 086, 125, 161 sowie die derzeit konserviert in der Halle abgestellte 150 186, bei der
aktuell noch Bemühungen für einen musealen Erhalt laufen.
Ende März wurde dann die endgültige Abenddämmerung bei der 150 eingeleitet: Von den zu diesem Zeitpunkt noch 11 vorhandenen Lokomotiven der Baureihe, die
nicht beim Schrotthändler standen, wurden 9 zur Verschrottung überführt. Der am 11. März erwähnte Lokzug aus 150 157, 158, 159 und 169 strandete zunächst in
Mannheim, wo noch verwertbare Teile aus den vier Lokomotiven ausgebaut wurden. Die vier Loks wurden am 21. März von Mannheim über Saarbrücken nach Trier
zur Verschrottung bei der Firma Steil gebracht. Nicht viel besser erging es fünf der noch in Kornwestheim stehenden 150er. Ab dem 15. März wurden die 150 067,
079, 086, 125 und 161 in Kornwestheim für die Überstellung nach Opladen vorbereitet, die am 20. März starten sollte. Bis auf die 150 161 waren dabei noch alle
Loks betriebsfähig! Die Fuhre wurde nach Opladen zum Bender überführt.
Mehr Glück hatte die 150 186, die Dank der Bemühungen einiger Eisenbahnfreunde Ende April 2004 eine neue Bleibe im Süddeutsche Eisenbahnmusem in Heilbronn (SEH) fand.
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