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News-Rubrik: Schweiz

Datum:21.05.2018 - Uhrzeit: 08:45

SBB: Twindexx-IC nun auch bis Chur

Der Schweizer Twindexx-IC kommt seit kurzem auch bis Chur. Am 17. Mai 2018 war der SBB-TWINDEXX 502 006 mit RE 5072 (Chur-Zürich HB) in Chur fotografiert worden.



Der SBB-TWINDEXX 502.009 konnte unterdessen bei Standtests am 17.5.2018 in Sargans aufgenommen werden.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:27.04.2018 - Uhrzeit: 08:50

RhB: Bahnfestival 9./10. Juni 2018 in Samedan und Pontresina

Vor zehn Jahren wurden die Albula- und Berninalinie der RhB in die UNESCO Welterbeliste aufgenommen. Dieses Jubiläum feiert die RhB am 9. und 10. Juni 2018 mit einem Bahnfestival in Pontresina und Samedan. Den besucher erwarten zwei Tage ganz im Zeichen der Eisenbahn, bei denen Spiel und Spass nicht zu kurz kommen. Die Attraktionen des Bahnfestivals sind dabei kostenlos. Für die Anreise(n) zum Bahnfestival gibt es den besonders günstigen Bahnfestivalpass.

Historische Wagenausstellung mit Zugparade

Eine Reise durch die Bahnepochen
Historische Wagenausstellung und Shuttlezug Samedan - Pontresina
An den Bahnhöfen Samedan und Pontresina können während dem Bahnfestival alle verfügbaren historischen RhB-Fahrzeuge bewundert werden. Bei verschiedenen Führungen erfahren die Besucher interessante und erstaunliche Fakten über die historischen Fahrzeuge. Zwischen den beiden Festplätzen in Samedan und Pontresina werden historischen Shuttlezüge eingesetzt.
Das historische Rollmaterial wird am Samstag, 9. Juni sowie am Sonntag, 10. Juni 2018 von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr ausgestellt und für Fahrten zwischen Samedan und Pontresina eingesetzt.

Rekordverdächtig: Die grösste Parade historischer RhB-Fahrzeuge

Am Samstag 9. Juni 2018 wird die grösste je dagewesene Parade historischer RhB-Fahrzeuge (Stammnetz und Bernina), unter Beteiligung der Mitglieder des Club 1889, Jung und Alt begeistern. Ab 17.30 Uhr vereinen sich sämtliche verfügbaren historischen Fahrzeuge zur grössten RhB-Zugparade aller Zeiten beim Bahnhof Pontresina. Seien Sie dabei, wenn sich historische Lokomotiven, Triebwagen, Personen- und Güterwagen zum grossen Gruppenbild vereinen. Denn nicht nur die UNESCO Welterbestrecken sind einzigartig.
Mehr auf den Seiten der RhB.

Quelle:/Fotos: RhB

Datum:19.04.2018 - Uhrzeit: 09:20

Stadler gewinnt ersten Grossauftrag in Slowenien – und kann gleich eine ganze Flotte liefern

Stadler entwickelt und baut für die slowenische Staatsbahn Slovenske Železnice 26 ein- und doppelstöckige Triebzüge. Der Auftrag umfasst elf Züge des Typs FLIRT EMU, fünf Züge des Typs FLIRT DMU und zehn Züge des Typs KISS EMU mit einer Option für 26 weitere Fahrzeuge. Die unterschiedlichen Zugstypen sind so konstruiert, dass sie in der Flotte gemischt eingesetzt werden können. Für Stadler ist es der erste Auftrag aus Slowenien – und ein lange erkämpfter Erfolg.

Bereits Ende der 90er Jahre hatte sich Stadler um einen Auftrag für 30 Triebzüge in Slowenien beworben und ihn nach einer hart umkämpften Ausschreibung an die Konkurrenz verloren. „Umso grösser ist unsere Freude, dass es nun 20 Jahre später, im zweiten Anlauf, geklappt hat und wir uns in Slowenien durchsetzen konnten“, sagt Peter Spuhler, Eigentümer und Verwaltungsratspräsident von Stadler. Er ist zusammen mit Verkaufschef Peter Jenelten nach Ljubljana gereist, um dort zusammen mit Dusan Mes, Generaldirektor von Slovenske Železnice, den Grossauftrag für die 26 ein- und doppelstöckigen Triebzüge für die slowenische Staatsbahn persönlich zu unterschreiben.

Der Vertrag für die gemischttraktionsfähige Flotte umfasst Engineering, Bau und Lieferung von elf vierteiligen Zügen des Typs FLIRT EMU, fünf dreiteiligen Zügen des Typs FLIRT DMU und zehn dreiteiligen Zügen des doppelstöckigen Typs KISS EMU inklusive Garantieleistungen. Eingeschlossen ist eine Option für 26 weitere Züge. Der Vertragswert beläuft sich auf rund 170 Millionen Euro.

Über 1500 FLIRT verkauft

Der FLIRT, der Bestseller von Stadler, konnte damit bereits über 1500-mal in insgesamt 18 Ländern verkauft werden. Auch der KISS ist sehr gefragt: Er wurde bereits fast 300-mal in 11 Ländern verkauft. Insgesamt sind die Züge von Stadler in 41 Ländern unterwegs.

Die einstöckigen FLIRT sind für den grenzüberschreitenden Verkehr auf der Normalspur zwischen Slowenien, Österreich und Kroatien vorgesehen. Sie werden auch in diesen Ländern zugelassen werden. Die doppelstöckigen KISS werden Strecken in Slowenien bedienen. Die Lieferung des ersten Fahrzeugs ist 24 Monate nach der Vertragsunterzeichnung vorgesehen.

Speziell am Auftrag der slowenischen Staatsbahn ist, dass der Bahnbetreiber nicht nur die Möglichkeit hat, die einstöckigen Fahrzeuge in Doppeltraktion zu führen, sondern die Strecken auch mit gemischten einstöckigen und doppelstöckigen Kompositionen bedienen kann. Dazu sagt Peter Jenelten, stellvertretender Group CEO und Leiter Marketing & Sales: „Stadler ist sehr stolz, nicht nur erstmals Züge nach Slowenien liefern zu dürfen, sondern in einer Beschaffung gleich eine aufeinander abgestimmte Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge zu bauen: Eine Flotte wie aus einem Guss“.

Mehr über die Züge

Die elf vierteiligen elektrischen FLIRT mit langem Wagenkasten sind als Regionalfahrzeuge für eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie sind 80,7 Meter lang, 2,82 Meter breit und 4,12 Meter hoch. Die komfortablen Züge bieten 235 Personen Sitzplätze, davon 12 in der ersten Klasse, und weiteren 227 Fahrgästen Stehplätze. 22 Plätze in der 2. Klasse und 2 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Im Fahrzeug finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Endwagen A gibt es ausserdem ein WC und ein kleines Abteil für den Zugbegleiter, in einem der Mittelwagen befindet sich das WC nach TSI PRM. Für optimalen Vortrieb sorgen die zwei angetriebenen Drehgestelle direkt unter dem Maschinenraum in den Endwagen.

Die zehn dreiteiligen elektrischen KISS sind als Regionalfahrzeug für eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie sind 79. 84 Meter lang, 2. 80 Meter breit und 4. 63 Meter hoch. Die bequemen Züge bieten 292 Personen Sitzplätze, davon 16 in der ersten Klasse, und weiteren 264 Fahrgästen Stehplätze. 18 Plätze in der 2. Klasse und 4 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Im doppelstöckigen Fahrzeug finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Mittelwagen gibt es ausserdem ein Standard-WC und eines nach TSI PRM. Das Fahrzeug verfügt über zwei angetriebene Drehgestelle in den Endwagen.

Die fünf dreiteiligen dieselelektrischen FLIRT DMU sind als Regionalfahrzeug für eine maximale Geschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt. Sie sind 70,40 Meter lang, 2,82 Meter breit und 4,12 Meter hoch. Die komfortablen Züge bieten 171 Fahrgästen Sitzplätze, davon 12 in der 1. Klasse, und weiteren 167 Reisenden Stehplätze. 16 Plätze in der 2. Klasse und 2 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Auch im FLIRT DMU finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Endwagen A gibt es ausserdem ein WC und ein kleines Abteil für den Zugbegleiter, im Mittelwagen befindet sich das WC nach TSI PRM. Das Fahrzeug verfügt über ein zusätzliches Wagenmodul, das PowerPack, das zwei Deutz-Dieselmotoren und einen Teil der Antriebsausrüstung aufnimmt. Für optimalen Vortrieb sorgen auch hier die zwei angetriebenen Drehgestelle direkt unter dem Maschinenraum in den Endwagen.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:17.04.2018 - Uhrzeit: 09:00

Giruno wieder auf Messfahrten unterwegs

Der Giruno 501 002-6 ist wieder auf Messfahrten zwischen Göttingen und Hannover unterwegs. Die Aufnahmen entstanden am 16.04.2018 in Göttingen.




Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:04.04.2018 - Uhrzeit: 09:00

Giruno besteht weiteren Test: Mit 275 km/h durch den Gotthard-Basistunnel

Am Osterwochenende sind mit dem Giruno Fahrten mit 275 km/h im Gotthard-Basistunnel durchgeführt worden. Diese Übergeschwindigkeitsfahrten sind Teil der Test- und Erprobungsfahrten, um später einen sicheren und reibungslosen Betrieb der Züge im Fahrplanverkehr zu gewährleisten. Die Fahrt mit 275 km/h ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fahrzeugzulassung bis 250 km/h.

Nach dem Roll-out des neuen Gotthard-Zugs Giruno der SBB am 18. Mai des vergangenen Jahres sind umgehend die Test- und Erprobungsfahrten gestartet worden. Zur Erlangung der Schweiz-Zulassung der neuen Gotthard-Züge führt Stadler aktuell mit fünf Zügen Fahrten und Abnahmemessungen in der Schweiz und im angrenzenden Ausland durch. Ein sechstes Fahrzeug wird derzeit im Stadler-Inbetriebsetzungszentrum in Erlen vorbereitet. Die umfangreichen Tests sind für die Vierländerzulassung der Fahrzeuge erforderlich. Bei der Planung der Test- und Erprobungsfahrten müssen viele Abhängigkeiten der aufeinander aufbauenden Fahrten in den vier künftigen Einsatzländern Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich berücksichtigt werden. Dazu betont Thomas Legler, Technischer Projektleiter bei Stadler: „Es ist eine super Leistung des gesamten Teams, dass die Fahrten im Gotthard-Basistunnel termingerecht und wie geplant durchgeführt werden konnten“. Neben der Fortsetzung der Test und Erprobungsfahrten im Geschwindigkeitsbereich von 200-250 km/h ist der aktuelle Arbeitsschwerpunkt des Giruno-Teams die Vorbereitung der Unterlagen für die von der SBB geforderten Zulassungen in den vier Einsatzländern Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich.

Der Giruno wird ab dem Fahrplanwechsel im Jahr 2019 durch den neuen Gotthard-Basistunnel fahren und Zürich mit Mailand verbinden.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:21.03.2018 - Uhrzeit: 08:00

Neues vom Giruno in Deutschland

Am 19. März 2018 kamen gleich zwei solcher Züge durch Frankfurt/M-Süd in Richtung Schweiz. Es waren die Züge SBB RABe 501 005 und 001 (NVR 93 85 1 501 005-7/205-3 und 93 85 1 501 001-6/201-2).







Quelle:/Fotos: Alan Lathan

Datum:15.03.2018 - Uhrzeit: 08:52

Die letzten zwei für SBB Cargo...

München-Allach: Die letzten beiden Vectrons für SBB Cargo, die 193 477 und 193 478, machten am 14. März 2018 die ersten Fahrversuche im öffentlichen Schienennetz. Hier im Bild die 193 477.




Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka

Datum:12.03.2018 - Uhrzeit: 09:15

Ein Unikum im deutschen Fernverkehr

Schweizer Triebzüge im deutschen Fernverkehr haben eine lange Tradition. Nachdem es aber nun einige Jahre lang keinen Einsatz eines schweizer Triebzuges im deutschen Fernverkehrsnetz gab, startete zum Planwechsel im Dezember 2017 wieder eine Leistung. Dabei fährt nun ein schweizer Triebzug der Bauart RABe 503 "Pendolino" zwischen Frankfurt und Mailand mit einem ECE-Zugpaar.
EC 151 Frankfurt(Main)Hbf 08:01 - Milano Centrale 15:35
EC 52 Milano Centrale 11:23 - Frankfurt(Main)Hbf 18:59
In nicht allzu ferner Zukunft werden wohl weitere Triebwagen-Leistungen folgen. Die nächste Triebwagen-Generation aus der Schweiz absolviert bereits die notwendigen Zulassungsfahrten.
Am 6. März 2018 konnte der SBB RABe 503 020 als ECE 151 in Frankfurt Hauptbahnhof fotografiert werden.




Quelle:/Fotos: Thomas Eckstein

Datum:08.03.2018 - Uhrzeit: 09:05

Ein SBB-Zug im hohen Norden



Aktuell sind mehrere Giruno der SBB in Deutschland auf Testfahrten unterwegs. Am 05.03.2018 kam 501 001 als Testzug aus Richtung Stendal und fuhr weiter in Richtung Hannover.

Quelle:/Fotos: Alexander Ring

Datum:01.03.2018 - Uhrzeit: 09:25

Vier neue Vectrons für SBB Cargo International

Am 28. Februar 2018 gab es eine wieder eine Lieferung für SBB-Cargo: Vier Vectrons auf dem Weg in die neue Heimat: In der Reihe 193 469 Simplon, 193 472 Köln, 193 470 Freiburg, 193 471 Karlsruhe, aufgenommen bei München-Langwied.




Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

Datum:28.02.2018 - Uhrzeit: 09:10

Giruno 501 202 auf Testfahrten in Göttingen

Zwischen Göttingen und Hannover finden aktuell Testfahrten mit dem Triebzug EC 250 'Giruno' von Stadler statt. Der Zug besteht aus 11 Wagen, 2 Steuerwagen und 9 Zwischenwagen. Ankunft in Göttingen auf Gleis 11 war um 16:24 Uhr, Abfahrt um 16:57 Uhr. Um 18:33 Uhr kam dieser Zug aus Hannover zurück. Die Fahrgäste werden wie üblich mit Sandsäcken simuliert, diesmal aber in Kisten und nicht wie beim ICE 4 mit Sandsäcken auf den Sitzen. Die beigefügten Bilder sollen einen ersten Eindruck von diesem Zug verschaffen.










Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:27.02.2018 - Uhrzeit: 09:40

SBB: Der neue Fernverkehrs-Doppelstockzug ist mit Kunden unterwegs

Seit 26.02.2018 fährt der neue Fernverkehrs-Doppelstockzug «FV-Dosto» der SBB erstmals mit Kunden. Vorerst kommt er auf den Strecken Bern–Zürich und Zürich–Chur zum Einsatz. Ziel ist es, möglichst viel Erfahrung mit den neuen Zügen zu sammeln, damit die technische Reife der Fahrzeuge sowie auch die betrieblichen Abläufe im Hinblick auf den Einsatz ab Fahrplanwechsel im Dezember 2018 optimiert werden können. Auf diesen Zeitpunkt sollen die Züge schrittweise in den Fahrplan integriert werden und mehr Sitzplätze sowie Komfort auf der ganzen Ost-West-Achse bringen.

Die SBB setzt die neuen Fernverkehrs-Doppelstockzüge «FV-Dosto» am 26.02.2018 erstmals mit Kunden ein. Das Bundesverwaltungsgericht (BVGer) hat am 14. Februar 2018 entschieden, dass die SBB vorerst sechs der neuen Züge für Fahrten mit Kunden einsetzen kann. Vorausgegangen war eine Beschwerde einer Behindertenorganisation gegen die vom Bundesamt für Verkehr (BAV) erteilte befristete Betriebsbewilligung.

In einer ersten Phase fährt der Zug als Interregio auf der Strecke Zürich HB–Bern und/oder als RegioExpress auf der Strecke Zürich HB–Chur. Schrittweise sollen die neuen Züge zu einem späteren Zeitpunkt auch zwischen St. Gallen–Bern–Genève Aéroport und auf anderen Intercity-Linien zum Einsatz kommen. Der neue Fernverkehrszug von Bombardier sorgt dabei mit bis zu 1300 Sitzplätzen für mehr Kapazität auf stark frequentierten Linien. Der Zug verfügt über eine helle und grosszügige Innenausstattung, Steckdosen an jedem Sitzplatz in der 1. und 2. Klasse, rollstuhlgängige Abteile und Toiletten, WCs mit Wickeltischen sowie Kinderwagen- und Veloplätze über den Zug verteilt. Die Intercity-Ausführung verfügt zudem über einen Familien- und Speisewagen. Die druckertüchtigten Wagen reduzieren den unangenehmen Ohrendruck bei Tunnelfahrten und Zugsbegegnungen bei hoher Geschwindigkeit.

Die neuen Züge verfügen ausserdem über eine Technik, die zukünftig schnellere Kurvenfahrten und damit auch eine Verkürzung der Fahrzeiten ermöglicht. Energieeffiziente Motoren der neusten Generation sorgen dafür, dass die Triebzüge schnell und trotzdem vergleichsweise sparsam beschleunigen.

Die SBB investiert in den nächsten Jahren jährlich rund 1. Mio. Franken in neue und modernisierte Züge.

Bombardier-Züge in verschiedenen Ausführungen bestellt.

Die neuen Fahrzeuge der SBB wurden in drei Ausführungen bestellt. Diese können gekoppelt verkehren und so dem Passagieraufkommen flexibel angepasst werden. Auf diese Weise stehen für Verkehrsspitzen rund zehn Prozent mehr Sitzplätze als bei den heutigen längsten Doppelstock-Kompositionen zur Verfügung. In Nebenverkehrszeiten können die Züge wieder getrennt werden. Dadurch werden unnötige Leerfahrten vermieden sowie Energie und Kosten gespart.

Barrierefrei unterwegs.

Die SBB nimmt die Bedürfnisse von älteren Menschen, Menschen mit Kinderwagen oder mit umfangreichem Gepäck sehr ernst, gleiches gilt für die Behindertengleichstellung. Oftmals geht die SBB bei der Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes über das gesetzlich Geforderte und die in den Nachbarländern respektive der EU geltenden Standards hinaus. Die SBB investiert erhebliche Mittel in die Behindertentauglichkeit ihres Rollmaterials und, wo nötig, in ergänzende Einstiegshilfen.

Die SBB unterhält das SBB Call Center Handicap, das mobilitätseingeschränkten Kundinnen und Kunden bei der Planung und Durchführung von Zugreisen zur Seite steht. Reisende im Rollstuhl, Geh- und Sehbehinderte sowie geistig Behinderte erhalten kostenlose Unterstützung beim Ein- und Aussteigen.
Allein im Jahr 2017 organisierte die SBB für rund 9 Millionen Franken über 142‘000 solcher Einstiegshilfestellungen. Dafür standen schweizweit 77 Mitarbeitende im Einsatz. Aktuell können 78 Prozent aller möglichen Verbindungen mit dem Rollstuhl genutzt werden, d.h. entweder selbständig oder mit Unterstützung von unseren Mitarbeitenden. Auch waren per Ende 2017 mehr als die Hälfte aller SBB-Bahnhöfe barrierefrei. Davon profitierten 76 Prozent der Reisenden.

Quelle:/Fotos: SBB
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