Anzeige
News-Rubrik: Lokindustrie

Datum:24.05.2018 - Uhrzeit: 08:55

Ein weiterer ICE-4 ist im Rennen

Beim ICE 4 verstärkt jetzt Tz 9016 die Flotte. REV 12.03.18 und Zulassung für D. Die Aufnahmen entstanden in Göttingen, 23.05.2018




Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:21.05.2018 - Uhrzeit: 08:45

SBB: Twindexx-IC nun auch bis Chur

Der Schweizer Twindexx-IC kommt seit kurzem auch bis Chur. Am 17. Mai 2018 war der SBB-TWINDEXX 502 006 mit RE 5072 (Chur-Zürich HB) in Chur fotografiert worden.



Der SBB-TWINDEXX 502.009 konnte unterdessen bei Standtests am 17.5.2018 in Sargans aufgenommen werden.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:18.05.2018 - Uhrzeit: 08:15

SCI: Dynamisches Wachstum im weltweiten Eisenbahnmarkt für Triebzüge

Weitere hohe Nachfrage in Westeuropa erwartet

Mit einem derzeitigen Marktvolumen von mehr als 9 Mrd. Euro und einer jährlichen Wachstumsrate von rund 9% zählt der globale OEM-Markt für Regionalzüge und S-Bahnen zu den größten und dynamischsten Produktsegmenten im Eisenbahnsektor. In der aktuellen MultiClient-Studie Multiple Units – Global Market Trends illustriert die SCI Verkehr GmbH die zahlreichen Treiber hinter dem anhaltend hohen Marktvolumen, das entscheidend durch die momentane Beschaffungswelle von Elektrotriebzügen (EMU) in Großbritannien geprägt ist.
Weitere wichtige Länder sind Deutschland und Frankreich in der größten Marktregion Westeuropa. Mit einem insgesamt positiven Trend für die nächsten fünf Jahre auf Basis kontinuierlicher Beschaffungen wird sowohl für Neufahrzeuge als auch für den After-Sales-Markt ein weiterer Anstieg des Marktvolumens bei Triebzügen erwartet. Darüber hinaus sind Hybrid- und Dual-Mode-Triebzüge zur Substitution von Dieseltriebzügen (DMU) auf dem Vormarsch.



Rund 8,3 Mrd. Eruo werden derzeit in neue elektrische Triebzüge (EMU) investiert. Diese machen damit mehr als 90% des Gesamtvolumens für Triebzüge aus. Die wichtigsten Märkte sind Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Australien und Japan, die zusammen auf etwas mehr als die Hälfte des weltweiten Marktvolumens kommen. Das OEM-Marktvolumen für EMUs zeigt einen Anstieg von ca. 8% p.a. bis 2022. Treiber für dieses Wachstum sind die hohe Nachfrage in Westeuropa aufgrund der zunehmenden Mobilität und neue Infrastrukturprojekte, vor allem in asiatischen und südamerikanischen Ballungsräumen sowie die andauernde Substitution von lokbespannten Zügen durch Triebzüge. Infolge der fortschreitenden Urbanisierung werden die SBahn-Systeme modernisiert. Darüber hinaus wird ein zunehmender Einsatz von Doppelstockzügen in Netzen mit hohen Kapazitätsanforderungen beobachtet.
Die Marktregion Westeuropa zeigte in der jüngsten Vergangenheit ein stabiles Wachstum und wird diesen Trend in den kommenden fünf Jahren fortsetzen. In Großbritannien, das momentan gemessen am OEM-Volumen den größten Markt darstellt, dürften die Zahlen in den kommenden Jahren konstant bleiben oder sogar steigen, da die Nachfrage aufgrund von Elektrifizierungsprojekten und Flottenerweiterungen hoch ist. Darüber hinaus wird die starke Nachfrage von Neuausschreibungen verschiedener Franchise-Betreiber getragen. Der deutsche und französische Markt werden auf hohem Niveau weiter wachsen, getrieben durch signifikante Ausschreibungsvolumina der Regionen und der erwarteten Marktöffnung in Frankreich.

China ist aufgrund anderer Beschaffungsstrategien stärker zurückgeblieben als erwartet, dürfte aber in naher Zukunft weitere Anteile hinzugewinnen. Nach Jahren der Investitionen im Sektor der Hochgeschwindigkeitszüge hat sich das Land auf die Entwicklung der Nahverkehrsinfrastruktur in städtischen Gebieten konzentriert. Die Region Afrika/Naher Osten verzeichnet den stärksten relativen Marktzuwachs bis 2022. In den kommenden Jahren wird der EMU-Markt aufgrund eines Großauftrags des Gibela-Konsortiums für das südafrikanische Schienennetz stark wachsen. Weitere Dynamik kommt aus Israel mit einer geplanten Bestellung von Doppelstock-EMUs.

Im Bereich der Elektrotriebzüge sind Bombardier, Stadler und Alstom mit rund der Hälfte aller Auslieferungen in den letzten fünf Jahren die wichtigsten Hersteller. Bei Dieseltriebzügen (DMU) hat Alstom seine führende Position im Markt gehalten, gefolgt von ICF, das viele Einheiten an die indische Staatsbahn liefern konnte. Durch den Zusammenschluss der chinesischen Hersteller CNR und CSR hat der neue CRRC-Konzern stark an Bedeutung gewonnen und ist zwischen 2013 und 2017 zum weltweit fünftgrößten Hersteller von Triebzügen geworden. SCI Verkehr geht davon aus, dass CRRC in den kommenden Jahren, auch in Ländern außerhalb Chinas, weiter dynamisch wachsen und eine stärkere Position im Markt einnehmen wird. Die geplante Fusion von Siemens und Alstom führt im Segment der Triebzüge zu einer weiteren Konsolidierung.



Zuletzt konnte SCI Verkehr den klaren Trend hin zu alternativen Antrieben und flexiblen Produktplattformen beobachten. Der Einsatz von Hybrid- und Dual-Mode-Fahrzeugen ist vielerorts geplant, um alternde und ineffiziente DMUs auf nicht- oder teilweise elektrifizierten Strecken zu ersetzen. Zunehmende Ausschreibungen und Ankündigungen, in solch neue Flotten zu investieren, werden in Japan, Großbritannien, Deutschland, Norwegen und in den Niederlanden registriert. In diesen Märkten wird erwartet, dass die Einführung von Hybridtriebfahrzeugen einen schrittweisen Austausch von Dieseltriebwagen gewährleistet und den Zukunftsmarkt maßgeblich prägt. Auch batterie- und brennstoffzellenbetriebene Triebzüge werden in Kürze verstärkt auf den Markt kommen. Alle relevanten Anbieter von Triebzügen haben zumindest Projekte angekündigt, um diese Fahrzeuge in den nächsten Jahren zu entwickeln.

Die weltweite EMU-Flotte beläuft sich auf fast 35 000 Einheiten, die in 64 Ländern betrieben werden. Bei den DMUs sind 14 000 Einheiten in mehr als 80 Ländern weltweit im Einsatz.

Die MultiClient-Studie „Multiple Units - Global Market Trends 2018“ ist ab sofort (in englischer Sprache) bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de) erhältlich. Informieren Sie sich ebenfalls über unser neuestes Angebot des Datenanhangs im Excel Format, der ab jetzt für alle zukünftigen Studienveröffentlichungen zur Verfügung steht.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:10.05.2018 - Uhrzeit: 09:00

SCI: Markt für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen hat das Neufahrzeuggeschäft überholt

Langfristige Planbarkeit, hohe Volumina und gute Wachstumsperspektive

Das weltweite Marktvolumen für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen liegt nach positiver Entwicklung in den letzten Jahren aktuell 6% über dem Neufahrzeuggeschäft. Haupttreiber der überproportionalen Entwicklung sind weltweit weiter zunehmende Flottengrößen sowie die steigende technologische Komplexität der Fahrzeuge hinsichtlich Geschwindigkeit, Sicherheit, Komfort und Digitalisierung. Aufgrund der guten Planbarkeit des Instandhaltungsgeschäftes verglichen mit der Produktion von Neufahrzeugen haben die global agierenden Fahrzeughersteller ihre Präsenz im Instandhaltungsmarkt weiter verstärkt, nicht zuletzt im Rahmen von Turnkey-Projekten, bestehend aus Fahrzeuglieferung inklusive langjähriger Full-Service-Vereinbarungen. Nach großvolumigen Vertragsabschlüssen von GE Transportation und Alstom in Indien sind die Fahrzeughersteller weiter auf der Suche nach dem „Next Big Thing“, um ihre Marktstellung zu festigen und auszubauen. Dies ist das Ergebnis der auf Bahnmärkte spezialisierten Beratungsfirma SCI Verkehr in ihrer aktuellen MultiClient-Studie „Rail Vehicle Maintenance – Global Trends in the After-Sales Market“.
Marktvolumen: Asien hat Westeuropa als weltweit größten Markt - dem rasanten Auf- und Ausbau der Schienenfahrzeugflotten folgend - abgelöst und wird so auch zukünftig Motor des weiteren Wachstums sein. Trotzdem bleibt Westeuropa aufgrund seiner heterogenen Marktstruktur, des hohen technischen Fahrzeugniveaus und dem zunehmenden Einfluss der Digitalisierung auf die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen wichtiger Zielmarkt für die Industrie.
Das aktuelle Marktvolumen für After-Sales-Services beträgt knapp 54 Mrd. weltweit und wächst bis zum Jahr 2022 mit durchschnittlich 3,2 % pro Jahr. Asien ist nun der größte regionale Markt.



Mit einem stabilen Wachstum von mehr als 3% bietet auch der westeuropäische Markt bei gleichzeitigem hohem Volumen eine gute Perspektive für eine Vielzahl von Akteuren im Marktumfeld Fahrzeuginstandhaltung. Insbesondere betrifft dies Hersteller von angetriebenen Schienenfahrzeugen, welche durch den Globaltrend Digitalisierung über einen zunehmend umfassenden Datenschatz an Fahrzeugdaten verfügen, welche auch für die Fahrzeuginstandhaltung von zentralem Interesse und damit Teil der Wertschöpfung sind.
Märkte mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial sind darüber hinaus Südamerika und Afrika/Naher Osten, in welchen vor allem im Metro-Segment steigende Volumina durch den Aufbau ganzer Systeme oder aber den Ausbau bestehender Linien zu erwarten sind. In beiden Weltmarktregionen bestimmt jedoch der Schienengüterverkehr (überwiegend Diesellokomotiven und Güterwagen) den vorhandenen Instandhaltungsmarkt, weshalb die Potenziale für die Vergabe von Instandhaltungsleistungen begrenzt sind.




Zwar nimmt der Anteil der Instandhaltung durch die Bahngesellschaften tendenziell ab, doch entfallen immer noch deutlich mehr als 50% des Gesamtmarktes auf diese. Mit Ausnahme der USA und Russland organisieren die Betreiber in den großen Ländermärkten China, Japan, Deutschland, Frankreich, Indien, Italien und Polen den Hauptteil der Wartung ihrer Fahrzeuge selbst. Einige unter ihnen haben im wettbewerbsintensiven Instandhaltungsmarkt Position bezogen und befinden sich in Restrukturierungsprozessen, um Überkapazitäten abzubauen und das Drittkundengeschäft zu intensivieren.
Der vom Güterverkehr bestimmte Ländermärkt der USA stellt allerdings eine Ausnahme dar: unabhängige Anbieter verfügen über eine exponierte Marktstellung und halten in einem dichten Werkstattnetz signifikante Teile der sehr großen Güterwagenflotte instand. Nach dem Verkauf der Lokinstandhaltung der russischen Staatsbahn RZD an das private Unternehmen LocoTech im Jahr 2012 hat sich der anvisierte Verkauf von Teilen der Güterwageninstandhaltung weiter verzögert. Die Privatisierung von zumindest einer der drei großen Division VRK-1, VRK-2, VRK-3 war bereits vor einigen Jahren anvisiert, konnte aber noch nicht finalisiert werden.
Die MultiClient-Studie „Rail Vehicle Maintenance – Global Trends in the After-Sales Market“ ist ab sofort (in englischer Sprache) bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de) erhältlich.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:09.05.2018 - Uhrzeit: 09:12

MRCE bestellt 25 Lokomotiven bei Siemens

  • Siemens liefert 20 Vectron MS und fünf Vectron DC
  • Auslieferung ab Ende 2018
  • Vectron-Flotte von MRCE wächst auf 136 Lokomotiven

    Das Leasing- und Serviceunternehmen für Lokomotiven, Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), hat 25 weitere Lokomotiven vom Typ Vectron bei Siemens bestellt. Zehn Fahrzeuge sind in der Mehrsystemausführung für den Betrieb von den Niederlanden bis Südosteuropa vorgesehen. Sie werden Ende 2018 geliefert. Zehn weitere Vectron MS sollen auf dem Rhein-Alpen-Korridor zum Einsatz kommen und im zweiten Halbjahr 2019 geliefert werden. Fünf Lokomotiven sind darüber hinaus als Gleichstromlok (Vectron DC) ausgeführt, diese sollen innerhalb Italiens verkehren. Ihre Auslieferung ist ab März 2019 geplant.

    „Das langjährige Vertrauen von MRCE steht für die Qualität und Zuverlässigkeit unserer Lokomotiven. Die Vectron-Flotte von MRCE wächst mit dieser neuen Bestellung auf insgesamt 136 Loks. Mit der Flexibilität der Vectron-Plattform profitieren unsere Kunden von maßgeschneiderten Lösungen für einen grenzüberschreitenden Verkehr“, sagt Sabrina Soussan, CEO der Division Mobility.

    „Wir freuen uns sehr, diese 25 zusätzlichen Lokomotiven bei Siemens zu bestellen. Mit diesem Auftrag vergrößern wir unsere Flotte für den Nord-Süd-Korridor und die osteuropäischen Märkte. Diese erweiterte Marktabdeckung erlaubt es uns, den besten und flexibelsten Service für unsere Kunden anzubieten“, sagt Junichi Kondo, CEO von MRCE.

    Die bestellten Mehrsystemlokomotiven verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Vectron DC leisten 5.200 kW. Sie sind mit den nationalen Zugsicherungssystemen ausgestattet, die Vectron MS-Lokomotiven erhalten zusätzlich das europäische Zugsicherungssystem ETCS.

    Siemens hat inzwischen mehr als 700 Vectron-Lokomotiven an 37 Kunden in 15 Ländern verkauft. Die Flotte hat bisher eine Gesamtfahrleistung von mehr als 110 Millionen Kilometern absolviert. Die Lokomotiven sind derzeit in Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:04.05.2018 - Uhrzeit: 09:55

    Neue Abnahmen in München-Allach

    Arbeitsreicher Tag bei Siemens/Krauss Maffei - gleich 3 Abnahmen für DB: Die erste nach erfolgreicher Abnahme zurück in Allach 193 322.



    Ortswechsel nach Hebertshausen dort erblickten wir 193 321 (Bild) auf der Rückfahrt und 193 323 auf dem Weg nach Reichertshausen.




    Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

    Datum:04.05.2018 - Uhrzeit: 09:55

    CD schreibt neue Triebwagen aus

    Die Ceske drahy (CD) hat eine Ausschreibung für die Lieferung von bis zu 50 modernen Elektrotriebwagen für den Regionalverkehr veröffentlicht. DieCD schließt dabei einen Rahmenvertrag mit dem siegreichen Bieter und bestellt einzelne Zuggarnituren entsprechend dem Umfang der vertraglich vereinbarten Leistungen im Regionalverkehr. Der Sieger wird Niederflur-Elektrotriebwagen mit einer Kapazität von 140 bis 160 Sitzplätzen für die wichtigsten Traktionssysteme in der Tschechischen Republik (3 kV DC, 25 kV 50 Hz AC) und für Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h liefern. Im Betrieb können bis zu 3 Einheiten in einem Zug mit einer Kapazität von ca. 420 bis 480 Sitzplätzen zusammengeschlossen werden. Die Züge werden mit dem Europäisches Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüstet sein. Der Wert dieses Generalauftrags wird 6 Mrd. CZK (235 Mio. Euro) übersteigen.Zudem hat die CD sechs separate Ausschreibungen für die Ausrüstung von Fahrzeugen mit dem Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) veröffentlicht. Jedes der Angebote enthält eine spezifizierte Fahrzeuggruppe, die die CD auch in Zukunft nach dem Übergang zum Europäischen Zugsicherungssystem auf den Haupteisenbahnstrecken einsetzen will. Das bedeutet, dass CD in den kommenden Jahren bis zu 468 gebrauchte Fahrzeuge aus 24 verschiedenen Baureihen mit ETCS ausrüsten wird. Der Gesamtwert aller sechs Aufträge für die ETCS-Anlage werden in einer Größenordnung von ca. 4,7 Mrd. CZK (184 Mio. EUR) erwartet. Die sechs Ausschreibungen gliedern sich in drei Einbauspezifikationen und drei allgemeine Verträge: Ausrüstung von Elektrolokomotiven der Baureihe 380, Ausstattung der Elektrotriebwagen der Serie 680, Ausrüstung der railjets sowie Rahmenverträgen für die Ausrüstung von Elektrischen Ttiebwagen z.B. der Baureihen 440, 640, 650 etc., von Elektrolokomotiven, z.B. der Baureihen 163, 362 und Ausrüstung von Steuerwagen und Fahrzeugen mit unabhängiger (Diesel-)Traktion, z.B. der Baureihen 750.7, 841, 844.
    Quelle:/Fotos: Ceske Drahy

    Datum:20.04.2018 - Uhrzeit: 08:00

    Weltmarkt für Bahnelektrifizierung wächst weiter

    Anhaltende Investitionen in Europa und Asien sorgen für hohes aktuelles Marktvolumen sowie Wachstum bis 2022

    Das aktuelle Marktvolumen liegt weltweit bei ca. 10 Mrd. EUR und wird bis 2022 jährlich mit einer CAGR von 3-4% wachsen. Damit spiegelt sich auch im Schienenverkehr der Trend zur E-Mobilität und die schrittweise Abkehr vom Dieselantrieb wider. Das Marktwachstum generiert sich nämlich aus zahlreichen neuen Metroprojekten sowie der verstärkten Elektrifizierung vorhandener Dieselstrecken mit wachsender Betriebsnachfrage. Gerade der europäische Markt wächst wieder mit spürbarer Dynamik. Impulse für die Marktentwicklung bis 2022 liefern die Realisierung der teilweise aufgrund der Schuldenkrise verschobenen Projekte in Frankreich und Spanien sowie die Elektrifizierung von Dieselstrecken in osteuropäischen Ländern und Skandinavien. Der asiatische Markt wächst ebenfalls weiter. China investiert weiter hohe Summen in die elektrischen Bahnen.

    Einen großen Einfluss auf das Marktvolumen der Elektrifizierung haben Neu- und Ausbauprojekte von Strecken. Solche Veränderungen der bestehenden Netze sind immer Gegenstand politischer Interessen und Entscheidungen. Daraus erklärt sich die Infrastrukturpolitik als einer der wesentlichen Treiber des Marktes.

    Die Bahnelektrifizierung ist zwar ein Nischenmarkt innerhalb der Schieneninfrastruktur, aber ein Wachstumsmarkt mit langfristig positiven Perspektiven, denn es sprechen ökonomische sowie umweltfreundliche Vorteile für den elektrischen Antrieb gegenüber dem Dieselbetrieb. Von etwa 1,3 Mio. km Fahrweg weltweit sind etwa 344 000 km elektrifiziert, d. h. knapp mehr als ein Viertel. In den einzelnen Marktregionen schwankt der Elektrifizierungsgrad zwischen 1 % (Nordamerika) und 57 % (Westeuropa). Der Elektrifizierungsgrad in Asien ist in den letzten Jahren stark angestiegen. In 2013 betrug er noch 34%, in 2017 bereits 47%. Neben hohen Investitionen sowohl in den Neubau von Bahnstrecken als auch in die Elektrifizierung von Dieselstrecken, war neben China auch Indien ein Wachstumsmotor.

    In der historischen Entwicklung sind unterschiedliche Stromsysteme in den einzelnen Staaten und Regionen gewachsen. Ihre konkrete bauliche Ausgestaltung ist noch wesentlich differenzierter, als es die Betrachtung der verwendeten Stromsysteme ausweist. Dies hat in den Bereichen Bahnelektrifizierung zur Bildung mittelständisch geprägter nationaler Märkte mit vielen regionalen Anbietern geführt, die jeweils mit den nationalen Vorschriften und Standards vertraut sind. Die Industriestruktur ist sehr günstig für einen Nischenanbieter.



    Zu den wenigen internationalen Anbietern im Bereich der Bahnelektrifizierung gehören Siemens, Alstom und Balfour Beatty. Während Balfour Beatty ihre Bahnsparte in vielen Ländern im Rahmen der Umstrukturierungsstrategie in 2012-2014 veräußert hat, wird nach dem möglichen Zusammenschluss von Siemens und Alstom ein neuer Weltmarktführer entstehen, der größer als die beiden chinesischen Bahnbaukonzerne CREC und CRCC sein wird.

    Zu diesen Ergebnissen kommt die neue Marktstudie „Railway Electrification – Global Market Development“ der auf Bahntechnik und Logistik spezialisierten internationalen Fachberatung SCI Verkehr GmbH.

    Die MultiClient-Studie „Railway Electrification – Global Market Development 2018“ ist in englischer Sprache ab sofort bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de) erhältlich. Informieren Sie sich ebenfalls über unser neuestes Angebot des Datenanhangs im Excel Format, der ab jetzt bei allen zukünftigen Studienveröffentlichungen zur Verfügung steht.

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:19.04.2018 - Uhrzeit: 10:00

    Green Cargo investiert in zusätzliche sechsachsige Lokomotiven

    Green Cargo investiert in weitere sechs Lokomotiven vom Typ Transmontana. Die sechsachsige Lokomotive kann etwa doppelt so viel wie ein herkömmliche RC-Lok ziehen und wird im Herbst 2019 ausgeliefert.

    Im Juli 2017 beschloss Green Cargo die Flotte zu verstärken und zwei neue Transmontana-Lokomotiven zu kaufen. Diese werden im Herbst 2018 in Betrieb gehen. Als Teil der Fahrzeugstrategie und um die Kundenbedürfnisse zu erfüllen, hat Green Cargo nun beschlossen, eine weitere Vereinbarung mit Sotronic zu unterzeichnen und in sechs weitere Lokomotiven zu investieren.

    Die Lokomotiven sind mit automatischen und optimierter elektrischen Bremsen und sollen dank Topografie- und Kilometerdaten so optimiert werden, dass sie möglichst energieeffizient fahren.




    Quelle:/Fotos: Green Cargo

    Datum:19.04.2018 - Uhrzeit: 09:20

    Die neuesten DB Loks in Mannheim

    Derzeit läuft sowohl die Auslieferung der neuen TRAXX AC3 als auch des Vectrons für DB Cargo. Am 18. April konnten die beiden aktuell neuesten Lokomotiven bei DB Cargo im Werk Mannheim angetroffen werden:


    187 150 am 18. April 2018 im Betriebshof Mannheim



    193 308 am 18. April 2018 im Betriebshof Mannheim



    Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

    Datum:19.04.2018 - Uhrzeit: 09:20

    Stadler gewinnt ersten Grossauftrag in Slowenien – und kann gleich eine ganze Flotte liefern

    Stadler entwickelt und baut für die slowenische Staatsbahn Slovenske Železnice 26 ein- und doppelstöckige Triebzüge. Der Auftrag umfasst elf Züge des Typs FLIRT EMU, fünf Züge des Typs FLIRT DMU und zehn Züge des Typs KISS EMU mit einer Option für 26 weitere Fahrzeuge. Die unterschiedlichen Zugstypen sind so konstruiert, dass sie in der Flotte gemischt eingesetzt werden können. Für Stadler ist es der erste Auftrag aus Slowenien – und ein lange erkämpfter Erfolg.

    Bereits Ende der 90er Jahre hatte sich Stadler um einen Auftrag für 30 Triebzüge in Slowenien beworben und ihn nach einer hart umkämpften Ausschreibung an die Konkurrenz verloren. „Umso grösser ist unsere Freude, dass es nun 20 Jahre später, im zweiten Anlauf, geklappt hat und wir uns in Slowenien durchsetzen konnten“, sagt Peter Spuhler, Eigentümer und Verwaltungsratspräsident von Stadler. Er ist zusammen mit Verkaufschef Peter Jenelten nach Ljubljana gereist, um dort zusammen mit Dusan Mes, Generaldirektor von Slovenske Železnice, den Grossauftrag für die 26 ein- und doppelstöckigen Triebzüge für die slowenische Staatsbahn persönlich zu unterschreiben.

    Der Vertrag für die gemischttraktionsfähige Flotte umfasst Engineering, Bau und Lieferung von elf vierteiligen Zügen des Typs FLIRT EMU, fünf dreiteiligen Zügen des Typs FLIRT DMU und zehn dreiteiligen Zügen des doppelstöckigen Typs KISS EMU inklusive Garantieleistungen. Eingeschlossen ist eine Option für 26 weitere Züge. Der Vertragswert beläuft sich auf rund 170 Millionen Euro.

    Über 1500 FLIRT verkauft

    Der FLIRT, der Bestseller von Stadler, konnte damit bereits über 1500-mal in insgesamt 18 Ländern verkauft werden. Auch der KISS ist sehr gefragt: Er wurde bereits fast 300-mal in 11 Ländern verkauft. Insgesamt sind die Züge von Stadler in 41 Ländern unterwegs.

    Die einstöckigen FLIRT sind für den grenzüberschreitenden Verkehr auf der Normalspur zwischen Slowenien, Österreich und Kroatien vorgesehen. Sie werden auch in diesen Ländern zugelassen werden. Die doppelstöckigen KISS werden Strecken in Slowenien bedienen. Die Lieferung des ersten Fahrzeugs ist 24 Monate nach der Vertragsunterzeichnung vorgesehen.

    Speziell am Auftrag der slowenischen Staatsbahn ist, dass der Bahnbetreiber nicht nur die Möglichkeit hat, die einstöckigen Fahrzeuge in Doppeltraktion zu führen, sondern die Strecken auch mit gemischten einstöckigen und doppelstöckigen Kompositionen bedienen kann. Dazu sagt Peter Jenelten, stellvertretender Group CEO und Leiter Marketing & Sales: „Stadler ist sehr stolz, nicht nur erstmals Züge nach Slowenien liefern zu dürfen, sondern in einer Beschaffung gleich eine aufeinander abgestimmte Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge zu bauen: Eine Flotte wie aus einem Guss“.

    Mehr über die Züge

    Die elf vierteiligen elektrischen FLIRT mit langem Wagenkasten sind als Regionalfahrzeuge für eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie sind 80,7 Meter lang, 2,82 Meter breit und 4,12 Meter hoch. Die komfortablen Züge bieten 235 Personen Sitzplätze, davon 12 in der ersten Klasse, und weiteren 227 Fahrgästen Stehplätze. 22 Plätze in der 2. Klasse und 2 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Im Fahrzeug finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Endwagen A gibt es ausserdem ein WC und ein kleines Abteil für den Zugbegleiter, in einem der Mittelwagen befindet sich das WC nach TSI PRM. Für optimalen Vortrieb sorgen die zwei angetriebenen Drehgestelle direkt unter dem Maschinenraum in den Endwagen.

    Die zehn dreiteiligen elektrischen KISS sind als Regionalfahrzeug für eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Sie sind 79. 84 Meter lang, 2. 80 Meter breit und 4. 63 Meter hoch. Die bequemen Züge bieten 292 Personen Sitzplätze, davon 16 in der ersten Klasse, und weiteren 264 Fahrgästen Stehplätze. 18 Plätze in der 2. Klasse und 4 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Im doppelstöckigen Fahrzeug finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Mittelwagen gibt es ausserdem ein Standard-WC und eines nach TSI PRM. Das Fahrzeug verfügt über zwei angetriebene Drehgestelle in den Endwagen.

    Die fünf dreiteiligen dieselelektrischen FLIRT DMU sind als Regionalfahrzeug für eine maximale Geschwindigkeit von 140 km/h ausgelegt. Sie sind 70,40 Meter lang, 2,82 Meter breit und 4,12 Meter hoch. Die komfortablen Züge bieten 171 Fahrgästen Sitzplätze, davon 12 in der 1. Klasse, und weiteren 167 Reisenden Stehplätze. 16 Plätze in der 2. Klasse und 2 Plätze in der 1. Klasse sind als Priority-Sitze nach TSI PRM reserviert. Auch im FLIRT DMU finden ausserdem zwei Rollstühle und fünf Fahrräder Platz. Im Endwagen A gibt es ausserdem ein WC und ein kleines Abteil für den Zugbegleiter, im Mittelwagen befindet sich das WC nach TSI PRM. Das Fahrzeug verfügt über ein zusätzliches Wagenmodul, das PowerPack, das zwei Deutz-Dieselmotoren und einen Teil der Antriebsausrüstung aufnimmt. Für optimalen Vortrieb sorgen auch hier die zwei angetriebenen Drehgestelle direkt unter dem Maschinenraum in den Endwagen.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail

    Datum:17.04.2018 - Uhrzeit: 09:00

    Giruno wieder auf Messfahrten unterwegs

    Der Giruno 501 002-6 ist wieder auf Messfahrten zwischen Göttingen und Hannover unterwegs. Die Aufnahmen entstanden am 16.04.2018 in Göttingen.




    Quelle:/Fotos: Albert Winkens
    Zum Seitenanfang