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News-Rubrik: News-Archiv Dezember 2017

Datum:29.12.2017 - Uhrzeit: 16:25

Neue elektrolok.de-news erschienen

Neu in unserem Verlagsprogramm:
elektrolok.de-News - Ausgabe 29
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Die Themen im Überblick:
  • Neuigkeiten aus der Lok-Vogel-Redaktion
  • Neuerscheinung auf lok-online.de
  • Der elektrolok.de-Fototipp
  • Bunte Züge im Fahrplan 2017/2018 auf den Gleisen der DB AG
  • Neuigkeiten von lok-buch.de
  • Zehn wissenswerte Dinge über: Projekt VDE 8 München - Berlin

  • Quelle:/Fotos:

    Datum:29.12.2017 - Uhrzeit: 09:30

    ÖBB: Ein weiterer Talent im neuen Look

    Als nächster Talent-Triebwagen ist nun der 4124.012 im neuen Design unterwegs, fotografiert mit SB 26029 am 24.12.2017 in Götzendorf.



    Quelle:/Fotos:

    Datum:29.12.2017 - Uhrzeit: 09:30

    Bombardier liefert 40 TRAXX-Lokomotiven einschließlich langfristiger Flottenwartung an TX Logistik

    - TX Logistik ist erster Kunde für neue und innovative TRAXX Multi-System Lokomotive

    - TRAXX MS3 ist Teil von Europas modernster vierachsiger Plattform und kann unter allen vier europäischen Fahrleitungssystemen grenzüberquerend eingesetzt werden

    - Der Auftrag umfasst einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre und eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und das europäische Schienenverkehrsunternehmen TX Logistik haben am Bombardier-Standort in Kassel einen Vertrag über die Lieferung von 40 innovativen BOMBARDIER TRAXX MS3-Mehrsystemlokomotiven abgeschlossen. Der Vertrag umfasst auch einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre mit zustandsabhängiger Wartung, die eine höhere betriebliche Verfügbarkeit der Flotte von TX Logistik gewährleisten wird. Der Auftrag über die 40 Lokomotiven und die 15 Jahre Flottenwartung hat nach Listenpreis einen Wert von rund 250 Millionen Euro (297 Millionen US-Dollar). Der Vertrag schließt außerdem eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven ein. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Sommer 2019 geplant.

    Michael Fohrer, President Locomotives & Light Rail Vehicles und Vorsitzender der Geschäftsführung, Bombardier Transportation GmbH Deutschland, betonte: „Die TRAXX MS3 basiert auf der erfolgreichen TRAXX-Plattform mit mehr als 1.750 Lokomotiven, die europaweit im Einsatz sind - ihre grenzüberschreitende Funktion verschafft Betreibern die Möglichkeit, in nahezu ganz Kontinentaleuropa tätig zu werden. Gemeinsam mit unserem Erstkunden TX Logistik sind wir stolz, die TRAXX MS3-Lokomotive auf dem Markt einzuführen. Der eingeschlossene Servicevertrag über 15 Jahre mit Bombardier Transportation Deutschland wird überragende Zuverlässigkeit und höchste Verfügbarkeit der Flotte sicherstellen.

    Bombardiers TRAXX-Lokomotivplattform besteht aus der TRAXX AC3-Lokomotive (AC = alternating current, Wechselstrom), der TRAXX DC3-Lokomotive (DC = direct current, Gleichstrom) und der TRAXX MS3-Lokomotive (MS = Multisystem, unter allen Haupt-Stromspannungen in Europa einsetzbar). Sie hat aus Betreibersicht viele Stärken: Unter anderem kann sie im Vergleich zu anderen Lokomotiven derselben Leistungsklasse einen Waggon mehr ziehen. Ihre Energiekosten sind aufgrund reduzierten Energieverbrauchs niedrig - das geht unter anderem auf die wirkungsgradoptimierte Traktionskette und das regenerative Bremssystem zurück. Bei der TRAXX MS3-Lokomotive wird noch die neueste Signaltechnik installiert, die dynamische Transitionen an Landesgrenzen oder beim Wechsel von Signalsystemen möglich macht.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:28.12.2017 - Uhrzeit: 13:13

    Noch einmal einen Schub aktuelle Umlaufpläne

    Da wir noch diverse Anfragen wegen unserer Umlaufpläne bekommen haben, haben wir eine Sonderschicht eingelegt und noch einmal ein paar Pläne für alle Lok-Vogel-Abonnenten ausgewertet. Diesmal fast ausschließlich Regioloks:
    BR 112 der Bh Berlin Lichtenberg, Cottbus, Rostock und Stuttgart
    BR 114 der Bh Rostock und Stuttgart
    BR 218 (inklusive der Fernverkehrsleistungen) der Bh Kempten. Mühldorf, Niebüll, Ulm
    Alle diese Pläne sind nun im Abobereich zum Download bereitgestellt.


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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:27.12.2017 - Uhrzeit: 10:10

    Eurobahn Flirt fahren jetzt bis Hengelo

    Anbei meine Foto von Eurobahn Flirt ET 4.01 in Hengelo am 22. December 2017 in Hengelo NL. Dieser Zug wurde erst am 14. Januar 2018 in die Niederlande zugelassen. Fünf Wochen später als das ursprüngliche Datum. Der umklappbare Außenspiegel wäre in den Niederlanden zu weit über der Bahnsteig. Ist natürlich Unsinn, du musst mindestens 1,85 Meter lang sein und auf der Bahnsteigkante stehen.



    Quelle:/Fotos: Marcel Kouwenhoven

    Datum:27.12.2017 - Uhrzeit: 10:10

    Railexpert-1251 im Einsatz

    Samstagnachmittag, 23. Dezember 2017 holte die frisch gestrichene Lok 1251 in ACTS Farben von Railexpert, Eigentum von Eisenbahnliebhabers Harry Schneider und Laurens Pit, die E-Lok NSR 186 236 (Werkstatt Dessau) aus Bad Bentheim nach Amsterdam Watergraafsmeer und machte einen kurzen Halt im Bahnhof Amersfoort. Die 1251 (Baureihe 1200) wurde 1951 Dutch Baldwin, Werkspoor und Hermaf für die Nederlandse Spoorwegen als 1215 gebaut und fuhr später für ACTS und EETC.




    Quelle:/Fotos: Rheinhard Abt

    Datum:22.12.2017 - Uhrzeit: 19:35

    Zu Weihnachten noch ein paar Umlaufpläne

    Für alle Lok-Vogel-Abonnenten haben wir noch einen ersten Schwung Umlaufpläne ausgewertet und diese noch im Abobereich zum Download bereitgestellt. Neben den bereit im Lok-Vogel vorhandenen Plänen der 115 und 181.2 wurden auch einige weitere Umläufe bereitgestellt:
    DB Fernverkehr BR 115
    DB Fernverkehr BR 181.2
    DB Fernverkehr BR 101
    DB Regio BR 120.2 Bh Aachen und Rostock
    DB Regio BR 111 Bh Dortmund, München, Nürnberg, Stuttgart (bei der Reihe 111 haben wir noch nicht alle Pläne erhalten, aber die vorhandenen schon mal ausgewertet)


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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:22.12.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Bombardier und Mercitalia Rail unterzeichnen Auftrag über 40 TRAXX DC3- Lokomotiven

    - Italienisches Frachtunternehmen Mercitalia Rail, wird als erster Kunde von der verbesserten Traktion, Kraftschlussregelung und Energieeffizienz der TRAXX DC3-Lokomotiven profitieren

    - Der Auftrag umfasst einen Flottenwartungsvertrag über 16 Jahre und eine Option für bis zu 20 weitere Lokomotiven

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und Mercitalia Rail, ein großes Güterzugunternehmen in Italien, haben einen Vertrag über die Lieferung von 40 innovativen BOMBARDIER TRAXX DC3-Gleichstromlokomotiven und 16 Jahre Flottenwartung durch die Services Division von Bombardier Transportation Italy unterzeichnet. Der Auftrag hat nach Listenpreis einen Wert von etwa 210 Millionen Euro (249 Millionen US-Dollar). Er schließt außerdem Optionen für bis zu 20 Lokomotiven und deren Wartung, sowie Wartungsdienstleistungen der Gesamtflotte für zusätzliche acht Jahre ein. Die Auslieferung der Lokomotiven soll im 4. Quartal 2018 beginnen.

    Luigi Corradi, Chief Country Representative Italy, Bombardier Transportation, betont: „Die optimierten Funktionen der Lösung machen dieses Fahrzeug zur fortschrittlichsten Gleichstromlokomotive in Europa. Der 16-Jahres-Vertrag mit Mercitalia Rail, der von unserer Services Division in Italien verwaltet wird, wird eine überlegene betriebliche Verfügbarkeit der Fahrzeuge gewährleisten. Wir sind stolz, dass Mercitalia Rail, der Marktführer im Eisenbahngüterverkehr in Italien, die TRAXX DC3-Lokomotive zur Modernisierung seiner Flotte gewählt hat und der erste Kunde sein wird, der von diesem innovativen Produkt profitiert.

    Die Gleichstromvariante der TRAXX 3-Plattform gehört zur modernsten Plattform vierachsiger Lokomotiven in Europa. Sie besteht aus der TRAXX AC3 (Wechselstromlokomotive), der TRAXX MS3 (Mehrsystemlokomotive, für alle wichtigen Stromsysteme in Europa) und der TRAXX DC3.

    Bombardier Transportation Italien beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter an ihren Fertigungsstandorten in Vado Ligure und im Entwicklungszentrum Rom. Bis heute hat das Unternehmen insgesamt 728 E464 Lokomotiven, 50 ETR1000-V300ZEFIRO Züge und 191 TRAXX DC Lokomotiven produziert, etwa 90% mit vollem Wartungsvertrag durch Bombardier. Insgesamt wurden am Standort Vado Ligure bereits etwa 2000 Lokomotiven produziert; der Standort hat langjährige Erfahrung mit der Entwicklung von DC Antriebseinheiten, sowie umfangreichen Wartungs- und Instandsetzungsdienstleistungen. Mehr als 200 Lokomotiven, 17 Trams und 50 Hochgeschwindigkeitszüge sind bei Bombardier Transportation Italy Services unter Vertrag.




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:22.12.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Und wieder ein ICE-4 mehr

    Mit Tz 9011 wurde der nächste ICE 4 im Regelbetrieb eingesetzt. Gefahren wurde der ICE 786 München - Hamburg. Göttingen, 20.12.2017.



    Quelle:/Fotos: Albert Winkens

    Datum:21.12.2017 - Uhrzeit: 09:21

    SCI Verkehr: Diesellok-Geschäft auf historischem Tief

    Hersteller konsolidieren sich – ab 2018 wieder steigende Nachfrage

    Die weltweite Beschaffung neuer Diesellokomotiven hat im Jahr 2017 erneut abgenommen und mit einem aktuellen Marktvolumen von 4,1 Mrd. Euro den niedrigsten Stand seit Anfang des 21. Jahrhunderts erreicht. Zentraler Treiber für diese Entwicklung ist jedoch nicht in erster Linie die global wachsende Skepsis in Dieselantriebe. Stärker wirken gerade in den großen Märkten erhöhte Emissionsnormen und dadurch steigende Anschaffungskosten sowie konjunkturell bedingt rückläufige Transportmarktzahlen. Vor allem in Asien findet eine fortschreitende Elektrifizierung statt, welche das D-Lok-Segment ebenfalls nachhaltig schwächt. Doch scheint die Talsohle durchschritten: Insbesondere aufgrund der Impulse vom nordamerikanischen Leitmarkt erwartet SCI Verkehr eine kurzfristige Erholung des Marktes mit jährlichen Wachstumsraten von 4% - 5% bis 2022. Bei den Herstellern hingegen steht der Konsolidierungsprozess erst am Anfang. Es zeichnen sich weitreichende strukturelle Veränderungen ab, welche die bisher bekannte Herstellerlandschaft grundlegend umkrempeln werden.



    Das historisch niedrige Marktvolumen wird maßgeblich von rückläufigen Transportvolumina in großen Märkten für Diesellokomotiven in Nordamerika, Europa und Asien beeinflusst. Nur in Afrika ist die Beschaffung neuer Diesellokomotiven gestiegen. In den USA, dem größten Markt für Diesellokomotiven, ging die Schienengüterverkehrsleistung zwischen 2015 und 2016 aufgrund geringerer Transportvolumina in den Segmenten Kohle, Metallerze, Metallprodukte sowie Mineralöltransporte deutlich zurück. Hinzu kommt, dass die Treibstoffkosten gesunken sind und Lkw im intermodalen Wettbewerb zur Bahn noch wettbewerbsfähiger waren. Mitte 2017 blieben mehr als 15% der Diesellokomotiv-Flotte US-amerikanischer Betreiber abgestellt. Zu einer Reduzierung der D-Lok-Beschaffungen führt auch die anhaltende Steigerung des Elektrifizierungsgrads in Asien. Allein zwischen 2015 und 2017 ist diese Quote hier von etwa 40% auf über 45% gestiegen. Dieser Prozess setzt sich weiter fort. In allen wichtigen Eisenbahnmärkten Asiens sind umfangreiche Investitionen in neue Linien sowie eine fortschreitende Elektrifizierung von Strecken geplant. Selbst in der GUS-Region, welche traditionell über einen hohen Elektrifizierungsgrad verfügt, wurde diese in den letzten Jahren weiter ausgebaut.

    Die strengeren Emissionsnormen für neue Dieselmotoren in Nordamerika und Europa wirken zunächst der Beschaffung neuer Fahrzeuge entgegen. Die Bahnen sind aufgrund ohnehin schwacher Margen bestrebt, so lange wie möglich ihre betriebswirtschaftlich attraktiveren Altfahrzeuge zu nutzen. Mittelfristig induzieren diese erhöhten Emissionsstandards aber auch wesentliche Anreize für die Modernisierung bestehender Flotten sowie für alternative Antriebskonzepte. In nahezu allen Regionen wurden in den letzten Jahren vor allem bei Rangierlokomotiven Hybrid-, Batterie-, Wasserstoff- sowie Gasturbinenlokomotiven auf dem Markt eingeführt. Im Bereich der Streckenloks werden alternative Technologien insbesondere im Elektro-Diesel-Dual-Mode-Bereich an Bedeutung gewinnen. So suchen Bahnen und Lokomotivhersteller verstärkt nach Lösungen, um mit modernen Antrieben und einer höheren Energieeffizienz den höheren Investitionskosten zu begegnen. Diese Entwicklung stimuliert die Nachfrage nach Diesellokomotiven mittelfristig wieder. SCI Verkehr geht davon aus, dass der Anteil alternativer Antriebskonzepte in Zukunft zunehmen wird. Zwar bieten alternative Antriebstechnologien auf der einen Seite Einsparungen bei den Betriebskosten, andererseits sind die Kosten und der Aufwand für die Instandhaltung höher. Dadurch wird ein leichter Anstieg im After-Sales-Markt verzeichnet. Insgesamt hat der Markt derzeit ein Volumen von rund 13 Mrd. Euro und wird bis 2022 um ca. 2% bis 3% pro Jahr ansteigen.

    Bei den Herstellern sind seit 2014 starke Strukturveränderungen zu erkennen: Der chinesische Weltmarktführer CRRC hat seine offensiven Exportziele sehr deutlich formuliert und setzt etablierte Marktteilnehmer unter Druck. Der weltweit größte Hersteller für Diesellokomotiven – GE Transportation - plant den Verkauf seiner Loksparte. In Europa kündigten Siemens und Alstom an, ihr Bahnbusiness in eine gemeinsame Gesellschaft einbringen zu wollen, um dem wachsenden chinesischen Wettbewerb begegnen zu können. Aber auch bei kleineren D-Lok-Herstellern zeichnen sich erhebliche Veränderungen ab: Der tschechischen Hersteller Skoda Transportation wechselte in 2017 seinen Eigentümer. Vossloh möchte sich aus dem Schienenfahrzeuggeschäft zurückzuziehen und hat in dem Zuge bereits sein Werk in Valencia an Stadler Rail verkauft. Auch der südafrikanische Lok-Hersteller RRL Grindrod plant einen Verkauf.

    Doch trotz dieser Dynamik auf der Herstellerseite und der Zunahme alternativer Antriebskonzepte wird der Bedarf nach Diesellokomotiven absehbar alternativlos bleiben. Insbesondere große – nicht elektrifizierte – Regionen wie etwa Nordamerika, werden weiterhin auf Diesellokomotiven setzen.

    Die Marktstudie „Diesellokomotiven – Weltweite Marktentwicklungen“ ist ab dem 20. Dezember 2017 in englischer Sprache bei der SCI Verkehr GmbH erhältlich.

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr

    Datum:21.12.2017 - Uhrzeit: 09:21

    SCI Global Rail Index 4/2017: Globale Bahnwirtschaft blickt sehr optimistisch in die Zukunft

    Das Geschäftsklima unter den führenden Unternehmen in der globalen Bahnindustrie legt auch im vierten Quartal 2017 weiter zu. Das zeigt der aktuelle SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Top-Manager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage entwickelt sich auch im letzten Quartal des Jahres weiter positiv. Die anhaltend starke Nachfrage nach Produkten und Leistungen sowie die Ausweitung der Digitalisierung in der Bahnbranche führen zu dem aktuellen Wachstumstrend.




    Der leichte Abschwung in Q3 wird im letzten Quartal des Jahres 2017 von einem Aufwärtstrend abglöst. Das Ergbins zeichnet sich zusätzlich durch eine homogenere Einschätzung der Befragten im Vergleich zum letzen Quartal aus. Ein Anteil von 31% der befragten Top-Manager bewertet die aktuelle Geschäftslage als positiv. Dagegen sieht ein wieder gesunkener Anteil von 6% die aktuelle Geschäftssituation als ungünstiger.



    Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleitungen, als wichtiger Indikator für die Branchenentwicklung, ist im Vergleich zum vorherigen Quartal wieder auf deutlichem Wachstumskurs. Insgesamt berichten 37% der befragten Top-Manager von einer postiven Entwicklung. Dieser Einschätzung stehen nur 13% der befragten Top-Manager mit einer negativen Einschätzung entgegen, was dem niedrigsten Wert seit dreieinhalb Jahren entspricht. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der Aussage zu den aktuellen Auftragsbeständen wider. Der Anteil an Unternehmen, die Ihren Auftragsbestande als „zu klein“ angeben, ist im Jahr 2017 in der Summe so niedrig wie seit dem Jahr 2011 nicht mehr.



    Im Rahmen der SCI Global Rail Index 4/2017 Umfrage wurden die Top-Manager zu den Zielen für das kommende Jahr 2018 befragt. Die Themen Digitalisierung und Standortoptimierung wurden von 57% der befragten Top-Manager als wichtige strategische Ziele für 2018 ausgewiesen. Die regionale Expansion der Geschäftsfelder kann als weiteres relevantes Thema für 2018 angesehen werden. Weitere Themen von Bedeutung sind die Erweiterung der Produktionskapazitäten und die strategische Ausweitung von Geschäften abseits des Schienenverkehrs.



    41% der befragten Top-Manager erwarten eine günstigere Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten. Dies ist eine leichte Steigerung zum vorherigen Quartal und stützt den globalen Wachstumstrend der Branche. Leicht abgemindert wird diese Entwicklung von einem sehr geringen Teil der befragten Top-Manager (3%), die eine ungünstigere Entwicklung im Verlauf der nächsten 6 Monate erwarten.
    Eine Fortsetzung des aktuellen Aufwärtstrends wird auch von Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCI Verkehr GmbH, für das kommende Jahr erwartet: „Die positive Nachfrageentwicklung und die Erfolg versprechenden Effekte der Digitalisierung lassen die globale Bahnbranche zuversichlich in das Jahr 2018 blicken.“

    Legende: Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit gut, befriedigend oder schlecht und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als günstiger, gleich bleibend oder ungünstiger kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten gut und schlecht, der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten günstiger und ungünstiger. Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr

    Datum:20.12.2017 - Uhrzeit: 09:39

    BEG schreibt die Regionalverkehre im Netz Chiemgau-Berchtesgaden aus

    Fortführung des bewährten Fahrplankonzeptes / Umweltfreundliche Elektrofahrzeuge / Umfassender Service für die Fahrgäste

    Die Bayerische Eisenbahngesellschaft, die den Regional- und S-Bahn-Verkehr plant, finanziert und kontrolliert, schreibt die Regionalverkehre im Netz Chiemgau-Berchtesgaden aus. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in einem europaweit bekanntgemachten sogenannten offenen Vergabeverfahren. Angebote können bis August 2018 abgegeben werden. Der Zuschlag erfolgt voraussichtlich im Oktober 2018.

    Die Vertragslaufzeit erstreckt sich über den Zeitraum von 14 bzw. 15 Jahren und sieht eine Betriebsaufnahme in zwei Betriebsstufen vor. Das Netz umfasst insgesamt rund 0,7 Mio. Zugkilometer pro Jahr und besteht aus den Bahnstrecken Freilassing – Bad Reichenhall – Berchtesgaden (Betriebsaufnahme im Dezember 2021) sowie Traunstein – Ruhpolding (Betriebsaufnahme im Dezember 2022).

    Fahrplanangebot

    Auf beiden Strecken soll das aktuelle Fahrplanangebot auch in Zukunft grundsätzlich fortgeführt werden. Auf der Strecke Freilassing – Berchtesgaden besteht ein Stundentakt, der in Freilassing auf die Anschlüsse von und zum Meridian Richtung Traunstein – Rosenheim – München ausgerichtet ist. Zwischen Freilassing und Bad Reichenhall verkehren weitere Züge ebenfalls stündlich, die den Fahrplan hier auf einen 20/40-Minuten-Rhythmus verdichten und in Freilassing die Anschlüsse von und zu den Fernzügen Richtung München – Frankfurt herstellen. In das Fahrplanangebot ist zudem weiterhin der „IC Königssee“ integriert. Dieser durch die DB betriebene Zug bindet das Berchtesgadener Land umsteigefrei an Norddeutschland an und ist nicht Gegenstand des Wettbewerbsprojektes. Zwischen Traunstein und Ruhpolding verkehren die Züge ebenfalls im Stundentakt mit guten Anschlüssen morgens Richtung München und nachmittags von München. Einzelne weitere Züge bieten in Traunstein zusätzliche Anschlüsse von und zu den für den Urlaubsverkehr wichtigen Fernzügen Richtung Frankfurt, Dortmund und Hamburg.

    Zugleistungen nur auf bayerischer Seite

    Das Wettbewerbsprojekt umfasst die Zugleistungen nur auf der bayerischen Seite bis Freilassing, nicht aber bis Salzburg oder darüber hinaus. Die BEG fordert allerdings, dass die Bieter sich bereit erklären, konstruktive Verhandlungen mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) zur Einrichtung von grenzüberschreitenden, umsteigefreien Verbindungen aus dem Berchtesgadener Land über Freilassing hinaus nach Salzburg aufzunehmen. Der Freistaat strebt auch zukünftig an, die grenzüberschreitenden umsteigefreien Verbindungen weiter auszubauen.

    Umweltfreundliche Elektrofahrzeuge

    Die BEG gibt vor, dass auf beiden Strecken nur moderne, klimatisierte, elektrische Zuggarnituren mit großzügigen Mehrzweckräumen zum Einsatz kommen dürfen. Damit ist die umweltfreundliche Elektromobilität für beide Strecken weiterhin gewährleistet. Die Fahrzeuge müssen auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste zugänglich sein. Aufgrund des S-Bahn-artigen Charakters der Verkehre wird ein 1. Klasse-Bereich nicht gefordert.

    Hohe Qualitätsanforderungen

    Um den Fahrgästen einen hohen Komfort und umfangreichen Service zu bieten, gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung, Störfall-management, Sitzplatzkapazitäten, Sauberkeit und Serviceorientierung. Die Züge werden weiterhin zu 100 Prozent mit mindestens einem Zugbegleiter besetzt, so dass den Fahrgästen im Zug jederzeit ein Ansprechpartner zur Verfügung steht. Des Weiteren muss das Verkehrsunternehmen am Qualitätsmesssystem der BEG teilnehmen. Damit prüft die BEG die Sauberkeit der Züge, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgastinformation im Zug, die Kompetenz und Serviceorientierung der Zugbegleiter und die Kundenorientierung bei Beschwerden. Die Mindestsitzplatzkapazitäten werden sowohl entsprechend der heutigen Nachfrage als auch im Hinblick auf die zu erwartende Entwicklung, unter besonderer Berücksich-tigung des Berufs- und Schülerverkehrs sowie des Freizeitverkehrs, vorgegeben. Abweichungen von den vertraglich vereinbarten Leistungen werden durch Entgeltminderungen (sogenannte Pönalen) bestraft. Neben einer hohen Pünktlichkeit wird auch ein bestimmter Anschlusserreichungsgrad an den Knotenbahnhöfen Freilassing und Traunstein gefordert, um durchgängige Reiseketten sicher zu stellen. Werden Zugausfälle durch das Verkehrsunternehmen selbst verschuldet, wird eine zusätzliche Minderung fällig. Im Falle eines Schienenersatzverkehrs (SEV) werden einerseits die Vergütung und andererseits die Qualitätsanforderungen und die damit verbundenen Sanktionen im Falle einer mangelhaften Leistung erhöht.

    Vorgaben zu Tarif und Vertrieb

    Nach Vorgaben der BEG muss der Fahrgast ohne besonderen Aufwand jederzeit einen Fahrschein kaufen können und an jeder Station umfassende Informationen darüber erhalten, wo die Fahrscheine zu erwerben sind. Ein personenbedienter Verkauf muss in Freilassung und in Traunstein gewährleistet sein.

    Die BEG verpflichtet den Ausschreibungsgewinner, mindestens im bisherigen Umfang Fahrscheine des Nahverkehrs gemäß DB-Tarif zu verkaufen und somit auch das Bayern-Ticket und andere Sonderangebote wie die BahnCard anzuerkennen. Zusätzlich wird eine Fahrkarte zu einem Pauschalpreis für den Nahbereich bis 50 km gefordert. Die BEG ist an der Fortführung der Kooperation mit dem Salzburger Verkehrsverbund interessiert.

    Fahrgastinformation

    Die Züge müssen mit einem kundenfreundlichen Echtzeit-Fahrgastinformationssystem ausgestattet werden: Monitore in den Zügen sollen über aktuelle Ankunfts- bzw. Abfahrtszeiten sowie Anschlussbeziehungen an den jeweiligen Bahnhöfen informieren. Der Gewinner der Ausschreibung verpflichtet sich, alle relevanten Soll- und Echtzeitdaten zur Fahrgastinformation und Anschlusssicherung an DEFAS Bayern, den bayernweiten Datenpool für Auskunftssysteme, zu liefern. Beim Einsatz von Neufahrzeugen müssen diese auf die Nachrüstung von Hardware für Fahrgast-WLAN und In-Train-Repeatern vorbereitet werden.

    Personalübergang

    Die BEG gibt für den Fall eines Betreiberwechsels dem Gewinner der Ausschreibung vor, dass er vom Altbetreiber die für die Erbringung der Verkehrsleistung beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer übernimmt.

    Quelle:/Fotos: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)

    Datum:20.12.2017 - Uhrzeit: 09:09

    Main-Weser-Bahn wird zwischen Frankfurt und Bad Vilbel viergleisig ausgebaut

    Spatenstich für die 1. Baustufe • Ausbau der S-Bahn-Strecke zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel • Inbetriebnahme für 2022 geplant

    Mit einem symbolischen Spatenstich haben die Baumaßnahmen für die 1. Baustufe (Frankfurt West–Bad Vilbel) des viergleisigen Ausbaus der Main-Weser-Bahn begonnen. Im Beisein von Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Hessen, haben am 19. Dezember 2017 der Hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Tarek Al-Wazir, der Verkehrsdezernent der Stadt Frankfurt, Klaus Oesterling, der Landrat des Wetteraukreises, Joachim Arnold und Prof. Knut Ringat, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), gemeinsam mit Prof. Dr. Dirk Rompf, Vorstand Netzplanung und Großprojekte der DB Netz AG, den Startschuss für den Beginn der Hauptbaumaßnahmen zwischen Frankfurt West und Bad Vilbel gegeben.

    DB Netzvorstand Dirk Rompf wies auf die besondere Bedeutung des Projektes hin: „Der Ausbau der S6 ist eines der zentralen Schieneninfrastrukturprojekte der Rhein-Main-Region und daher wichtiger Bestandteil des Programms Frankfurt RheinMainplus. Mit eigenen Gleisen für die S6 und einem 15-Minuten Takt reduzieren wir die Fahrzeit und schaffen gleichzeitig Kapazität für neue Nahverkehrsangebote aus Mittelhessen.“

    Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir hob ebenfalls die Vorteile für die Pendler in der Region hervor: „Mit dem Bau eigener Gleise für die S6 geht ein weiteres Teilprojekt des dringend notwendigen Ausbaus der Schieneninfrastruktur im Rhein-Main-Gebiet endlich in die Umsetzung. Das ist eine gute Nachricht für all die Berufspendler, die täglich im Raum Frankfurt unterwegs sind. Denn ohne ein leistungsfähiges S-Bahn-Netz werden wir auch die Verkehrsprobleme auf der Straße nicht lösen können. Das ist aber auch eine gute Nachricht für die Anwohner der Strecke, denn sie erhalten optimalen Schallschutz, so dass es nach dem Ausbau deutlich leiser wird. Das Land Hessen beteiligt sich mit über 134 Mio. Euro an den Gesamtkosten.“

    Der Geschäftsführer des RMV Prof. Knut Ringat sagte: „Eigene S-Bahngleise zwischen Bad Vilbel und Frankfurt sind die Voraussetzung für einen einheit-lichen 15-Minuten-Takt auf der S6, mehr Züge zwischen Mittelhessen und Frankfurt und eine höhere Pünktlichkeit. Ich bin froh, dass nach Jahren des Planens mit dem Spatenstich jetzt das dritte Großprojekt in die Realisierung geht und danke dem Land Hessen, dem Bund, dem Wetteraukreis und der Deutschen Bahn für ihre Unterstützung auf diesem Weg. Heute ist ein guter Tag nicht nur für die Fahrgäste der S6 und die Pendler aus Mittelhessen, sondern für die gesamte Region Frankfurt RheinMain.“

    Der Wetterauer Landrat Joachim Arnold betonte, dass der heutige Spatenstich mehr als überfällig ist. „Aufgrund des seit Jahren spürbaren und auch künftig anhaltenden Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstums in der Metropolregion Frankfurt RheinMain werden zusätzliche Verbindungen im Regionalverkehr dringend benötigt. Es geht hier nicht nur um die Attraktivität der Main-Weser-Bahn, sondern auch um spürbare Attraktivitätssteigerungen in der Wetterau, auch auf den Zweigstrecken: der angebundenen Niddertalbahn aus Glauburg/Nidderau und der Horlofftalbahn aus Nidda/Wölfersheim.“

    Viergleisiger Ausbau der S6

    In den vergangenen Jahren hat das Angebot im Regionalverkehr zugenommen. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten sind deshalb so viele Züge unterwegs, dass die Strecke von Frankfurt nach Friedberg an ihre Kapazitätsgrenzen stößt. Daher erhält die S6 zukünftig zwei eigene Gleise. Für den Fahrgast bedeutet dieses:
    - höhere Pünktlichkeit
    - einheitlicher 15 Minutentakt
    - fünf Minuten Fahrzeitreduzierung
    - Modernisierung von 11 Stationen
    und verbesserter Lärmschutz an der gesamten Strecke.
    Die 1. Baustufe: Frankfurt West—Bad Vilbel

    Der Ausbau erfolgt in zwei Baustufen. Die 1. Baustufe verläuft von Frankfurt West nach Bad Vilbel und wird auf einer Länge von rund 13 Kilometern von zwei auf vier Gleise ausgebaut. Von Bad Vilbel bis Friedberg verläuft die 2. Baustufe, deren Ausbau voraussichtlich 2023 beginnt.

    In der 1. Baustufe werden die fünf Stationen Frankfurt-Eschersheim, Frankfurt-Frankfurter Berg, Frankfurt-Berkersheim, Bad Vilbel Süd und Bad Vilbel modernisiert und barrierefrei ausgebaut. In Frankfurt-Ginnheim entsteht ein neuer Haltepunkt.

    Mit vorbereitenden Arbeiten wurde im Herbst dieses Jahres bereits begonnen und Bauweichen im Bereich Bad Vilbel eingebaut. Damit stehen während der Bauzeit grundsätzlich zwei Gleise für den Zugverkehr zur Verfügung.

    Die Tiefbauarbeiten starten im ersten Quartal 2018. Als bauausführende Firma ist Hochtief tätig. Zunächst werden die bestehenden Bauwerke und Bahndämme verbreitert. Danach erfolgt der Bau der neuen Gleise, Lärmschutzwände und die Modernisierung der Stationen. Die Inbetriebnahme für die 1. Baustufe ist für Ende 2022 geplant.

    Details und aktuelle Informationen zum Ausbau der S-Bahn-Linie 6 finden Sie unter www.s6-frankfurt-friedberg.de.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:19.12.2017 - Uhrzeit: 09:30

    S-Bahn-Verlängerung Ansbach – Dombühl eröffnet

    Investitionen von rund zehn Millionen Euro • Verkehr gut angelaufen • S-Bahn-Zug auf den Namen „Dombühl“ getauft

    Mit einer Zugtaufe und einer anschließenden Festveranstaltung wurde am 18.12.2017 die Verlängerung der S-Bahn-Linie 4 von Ansbach über Leutershausen-Wiedersbach nach Dombühl feierlich eingeweiht. Der fahrplanmäßige Betrieb wurde bereits am 10. Dezember aufgenommen.„Mit der Verlängerung nach Dombühl wächst das Nürnberger S-Bahn-Netz um weitere 23 Kilometer und ist nun rund 240 Kilometer lang. Auch auf der neuen Strecke wollen wir die Fahrgäste mit klimatisierten, barrierefreien Fahrzeugen und gutem Service von den Vorzügen des Bahnfahrens überzeugen“, erläutert Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern.„Wir haben rund 40 Prozent der Baukosten übernommen. Das ist eine gute Investition in die Region, denn wir bestellen zusätzlich rund 170.000 Zug-Kilometer jährlich, um Leutershausen und Dombühl stündlich anzubinden“, betont Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann. „Damit setzen wir den Standard des Bahnlandes Bayern auch auf dieser Strecke um“, lobt Herrmann das neue Betriebskonzept.

    Höhengleicher Einstieg in die S-Bahnen

    Der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig ergänzt: „Mit dem neuen Buskonzept des Landkreises Ansbach knüpfen wir an das verbesserte Zugangebot an. In Leutershausen und Dombühl gibt es nun direkte Anschlüsse in viele Städte und Gemeinden, die nicht direkt an der Bahnstrecke liegen. Mit einer Mischung aus Linienverkehr und Rufangeboten schaffen wir auch abends und am Wochenende stündliche Verbindungen Richtung Ansbach und Nürnberg sowie zurück. Das Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr wird damit deutlich ausgeweitet.“ Jürgen Geier, Bürgermeister der Marktgemeinde Dombühl betont: „Es freut mich sehr, dass ab dem 18.12.2017 ein S-Bahn-Triebwagen mit dem Namen unserer Gemeinde unterwegs ist. Der S-Bahn-Anschluss ist ein wichtiger Standortfaktor für uns. Um das Zugfahren möglichst attraktiv zu machen, haben wir bereits einen zusätzlichen Park & Ride-Platz gebaut. Und ab 2018 gestalten wir das ehemalige Empfangsgebäude zu einem Dorfladen mit Café um.“ Die Bauarbeiten für die S-Bahn-Verlängerung hatten im März 2017 begonnen und konnten nun pünktlich abgeschlossen werden. Der Bahnhof Dombühl hat einen barrierefreien Bahnsteig für die S-Bahn und eine Unterführung erhalten. In Leutershausen-Wiedersbach entstand eine barrierefreie Station mit zwei Außenbahnsteigen. Die neuen Bahnsteige sind 170 Meter lang und 76 Zentimeter hoch. Dies ermöglicht einen höhengleichen Einstieg in die S-Bahnen.

    S-Bahn-Netz Nürnberg wächst auf 79 Stationen

    Ferner erfolgten Anpassungen bei Gleisen, Oberleitungen, Weichen und Signaltechnik. Mit den beiden neuen S-Bahn-Haltepunkten wächst das S-Bahn Netz Nürnberg auf 79 Stationen. Der Bund und der Freistaat Bayern investierten rund zehn Millionen Euro aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG). Seit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember fährt die S-Bahn-Linie 4 alle zwei Stunden über Ansbach hinaus bis Dombühl. Gemeinsam mit dem Regionalexpress von Nürnberg nach Stuttgart, der jetzt auch in Leutershausen-Wiedersbach hält, besteht ein stündliches Zugangebot. Betreiber der Züge ist die DB Regio AG. In der ersten Betriebswoche ist der Verkehr gut angelaufen. Mitarbeiter der Deutschen Bahn waren als Ansprechpartner für die Reisenden vor Ort. Zeitgleich mit der S-Bahn-Inbetriebnahme wurde das Busangebot erheblich ausgeweitet. In Dombühl bestehen stündliche Anschlüsse über Feuchtwangen und Schopfloch nach Dinkelsbühl. Eine weitere stündliche Buslinie verkehrt von Dombühl über Wörnitz, Schillingsfürst, Diebach und Gebsattel nach Rothenburg ob der Tauber. Insingen wird zweistündlich angebunden. Am Haltepunkt Leutershausen-Wiedersbach bestehen Busanschlüsse in das Zentrum von Leutershausen. Ab Dezember 2018 sollen dort noch weitere Busverknüpfungen eingerichtet werden.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:18.12.2017 - Uhrzeit: 11:01

    Weitere 143er beim Bender


    Am 14.12.2017 war es soweit, dass der zweite 143er-Schrott-Lok-Zug aus Karsdorf bzw. der Zwischenstation Hamm nach Opladen überstellt wurde. Im Zug befanden sich: 143 018, 086, 090, 093, 185, 210, 351, 562, 610, 639 und 843.

    Zu diesem Zeitpunkt in der Zerlegung: 143 595.

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:15.12.2017 - Uhrzeit: 09:09

    TX Logistik unterzeichnet Vertrag für 40 TRAXX MS3-Lokomotiven von Bombardier

    Auftrag umfasst auch die Flottenwartung / Auslieferung der Lokomotiven erfolgt ab Sommer 2019

    Die TX Logistik AG hat jetzt mit dem führenden Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation einen Vertrag über die Lieferung von 40 innovativen TRAXX MS3-Mehrsystemlokomotiven abgeschlossen. Der Auftrag umfasst auch einen Flottenwartungsvertrag über 15 Jahre mit vorbeugenden Wartungsleistungen und Instandsetzung, die eine höhere betriebliche Verfügbarkeit der Flotte von TX Logistik gewährleisten werden. Der Vertrag schließt außerdem eine Option für bis zu 25 weitere Lokomotiven ein. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Sommer 2019 geplant.

    „Die TRAXX MS3-Lokomotive wird von Anfang an für den Betrieb auf unseren Hauptstrecken zugelassen sein, vor allem auf dem Korridor Deutschland-Italien, aber auch in den Schweizer Schienennetzen. Das wird uns einen hohen Grad an betrieblicher Flexibilität auf dem Weg durch Europa bieten – das ist für uns als europaweit agierendes Unternehmen besonders wichtig“, sagt Mirko Pahl, CEO, TX Logistik. „Mit dieser innovativen Lokomotive können wir unseren Kunden eine effektive Transportlösung bieten, während wir gleichzeitig unsere Kosten optimieren.“

    Albert Bastius, COO, TX Logistik, ergänzt: „Diese Bestellung ist Teil der langfristigen Strategie von TX Logistik. Sie macht es uns möglich, unseren Kunden flexible und kostenoptimierte Lösungen anzubieten. Die hohe Zugkraft, der vergleichsweise niedrige Energieverbrauch und die hohe Verfügbarkeit spielen eine wichtige Rolle in Bezug auf die Kosten. Die neue TRAXX MS3-Lokomotive vergrößert unsere Bombardier-Lokomotivflotte um eine Multisystem-Lok mit einem innovativen modularen Design, das mühelos für verschiedene Länder konfiguriert werden kann. Der Vorteil: Die Zahl der Lokwechsel wird massiv reduziert und die Pünktlichkeit wird zunehmen.“

    Bombardiers TRAXX-Lokomotivplattform besteht aus der TRAXX AC3-Lokomotive (AC = alternating current, Wechselstrom), der TRAXX DC3-Lokomotive (DC = direct current, Gleichstrom) und der TRAXX MS3-Lokomotive (MS = Multisystem, unter allen Haupt-Stromspannungen in Europa einsetzbar). Sie hat aus Betreibersicht viele Stärken: Unter anderem kann sie im Vergleich zu anderen Lokomotiven derselben Leistungsklasse einen Waggon mehr ziehen. Ihre Energiekosten sind aufgrund reduzierten Energieverbrauchs niedrig – das geht unter anderem auf die rekuperative Energiegewinnung und das regenerative Bremssystem zurück. Bei der TRAXX MS3-Lokomotive wird noch die neueste Signaltechnik installiert, die dynamische Übergänge an Landesgrenzen oder beim Wechsel von Signalsystemen möglich macht.


    Vertragsunterzeichner bei (v.l.) Michael Fohrer (Deutschlandchef und Präsident von Locomotives and Light Rail Vehicles, Bombardier Transportation), Mirko Pahl (CEO TX Logistik AG) und Albert Bastius (COO TX Logistik AG) - interessant ist auch die Lok dahinter...


    Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

    Datum:13.12.2017 - Uhrzeit: 09:08

    Bombardier gewinnt Auftrag in Großbritannien

    Bombardier gewinnt Auftrag über Schienenfahrzeuge und Wartungsdienstleistungen für West Midlands Zug Franchise in Großbritannien
    - Flotte mit 333 AVENTRA-Fahrzeugen soll im zweitgrößten Ballungsraum Englands die Beförderungsfrequenz erhöhen und die Fahrzeiten verkürzen
    - Im Rahmen eines zusätzlichen Vertrages werden die Wartungsteams von Bombardier für einen zuverlässigeren Betrieb sorgen

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat mit Corelink Rail Infrastructure und West Midland Trains Franchise, einen Vertrag über die Lieferung von 333 neuen BOMBARDIER AVENTRA-Zügen, die Großbritanniens West Midlands-Schienennetz eingesetzt werden sollen, sowie einen Vertrag über die Bereitstellung von Wartungs- und Unterstützungsdienstleistungen unterzeichnet. Corelink Rail Infrastructure ist ein Joint Venture zwischen Deutsche Asset Management und Infracapital und West Midlands Trains ist ein Joint Venture, bestehend aus Abellio UK, East Japan Railway Comapny (JR East) und Mitsui &Co., Ltd. (Mitsui).

    Der Vertrag über die Lieferung der Schienenfahrzeuge und der Wartungsertrag haben einen Auftragswert von etwa 542 Millionen britischen Pfund (724 Millionen US-Dollar, 614 Millionen Euro). Der Wartungsvertrag gilt für die Dauer des Franchise, und kann im Rahmen von Franchiseverlängerungen optional weitergeführt werden. Beide Vertragsunterzeichnungen folgen der Ankündigung unseres Kunden vom 17. Oktober 2017, bei der Bombardier Transportation als bevorzugter Anbieter genannt wurde.

    Verkehrsminister Chris Grayling sagte: „Wir liefern das größte Schienenmodernisierungsprogramm seit über einem Jahrhundert. West Midlands Fahrgäste werden längere Züge, häufigere und schnellere Verbindungen sowie einen zuverlässigeren Service bekommen. Dies ist Teil einer landesweiten Großinvestition, die für die Reisenden einen echten Unterschied machen wird. Diese Investition spiegelt unser Engagement und das der Bahnbetreiber wider, die Fahrgäste in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen.

    Dominic Booth, Geschäftsführer von Abellio UK, meinte: „Das ist alles Teil der Investition in Höhe von 1 Milliarde britischen Pfund, die wir für das West Midlands Franchise aufwenden. Die Kunden können sich auf neue Züge und modernisierte Stationen freuen, und sie profitieren zudem von vielen weiteren Vorteilen. Bei Abellio haben wir uns verpflichtet, die Gemeinden, in denen wir tätig sind, soweit wie möglich zu unterstützen, und die Fertigung dieser Züge in den Midlands ist ein wesentlicher Teil davon.

    Richard Hunter, Geschäftsführer, Bombardier Transportation UK, betonte: „Unsere modernen AVENTRA-Züge werden in den Midlands für die Midlands gebaut und werden durch höhere Zuverlässigkeit, kürzere Fahrzeiten, außergewöhnlichen Fahrkomfort und eine verbesserte Innenraumgestaltung für ein ganz neues Fahrerlebnis der Fahrgäste des neuen West Midlands Trains Franchise sorgen. Dieser wichtige Auftrag zeigt einmal mehr, dass Bombardier die erste Wahl ist, wenn es darum geht, qualitativ hochwertige, integrierte Schienenverkehrsprodukte sowie langfristige Mehrwertlösungen für unsere Kunden bereitzustellen. Dies ist eine weitere großartige Bestätigung für unsere Mitarbeiter und die Qualität der Produkte, die wir in Großbritannien entwerfen, entwickeln und fertigen.

    Bombardier ist für die Fertigung und Wartung von insgesamt 333 Elektrowagen zuständig, die zu 36 dreiteiligen Zügen für den U-Bahn-Betrieb mit einer Geschwindigkeit von 145 km/h und 45 fünfteiligen Zügen für den Einsatz im Umland und im Fernverkehr mit einer Geschwindigkeit von 177 km/h zusammengesetzt werden. Die flexible Plattform der AVENTRA-Produktfamilie, die im Bombardier-Werk in Derby gefertigt wird, erfüllt die Anforderungen mehrerer Marktsegmente und ergänzt die Flotten, die bereits für die Elizabeth Line (Crossrail) von Transport for London, die LOTrain-Projekte der London Overground und die Franchises South Western Railway und Greater Anglia bestellt wurden.

    Abellio, JR East und Mitsui wurden am 10. August 2017 vom britischen Verkehrsministerium als neuer Betreiber in East Midlands bekannt gegeben und werden ab 10. Dezember den Franchise-Betrieb übernehmen. Die neuen Züge werden voraussichtlich zwischen 2020 und 2022 ausgeliefert.




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:12.12.2017 - Uhrzeit: 08:20

    Halbstundentakt der WESTbahn ab dem ersten Tag ein Erfolg

    Bereits am Sonntag nutzten mehrere Tausend Kunden die Linie WESTblue

    Seit dem Fahrplanwechsel ist die WESTbahn nicht nur zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg unterwegs, sondern fährt auch von Wien Praterstern über Wien Mitte, Rennweg, Quartier Belvedere, Wien Hauptbahnhof Bstg. 1-2 im Tiefgeschoß und Meidling nach Westen. Die Nutzung der neuen Linienführung war bereits am ersten sehr Tag hoch: Mehrere Tausend Kunden waren am Tag des Fahrplanwechsels in WESTblue unterwegs.

    Wie von der WESTbahn vermutet, ist die Möglichkeit, von den neuen Halten direkt in den Fernverkehr einzusteigen bzw. vom Fernverkehr in den öffentlichen Nahverkehr zu wechseln oder innerstädtische Ziele zu Fuß zu erreichen, für die Kunden sehr attraktiv. Viele Reisende haben sich begeistert über die hohe Qualität zum günstigen Preis geäussert (die beide auch beim neuen Halbstundentakt unverändert bleiben).

    Allen Unkenrufen zum Trotz sind Verspätungen auf der Stammstrecke übrigens kein WESTbahn-Problem: WESTblue war am 10. Dezember mit 95,6% Pünktlichkeit unterwegs. Für die WESTbahn ist Pünktlichkeit neben Sicherheit und hoher Dienstleistung seit eh und je DER Pfeiler des Unternehmens.

    Die Zukunft ist: Noch mehr Bahnangebot - dort, wo die Kunden es brauchen. Dafür ist es dringend erforderlich, die befahrene Infrastruktur zu verbessern. Das muss rasch geschehen: Nur, wenn die Uraltsysteme der Sicherungstechnik endlich modernisiert werden, kann eine kurze und pünktliche Zugfolge (also der zeitliche Abstand zwischen zwei nacheinander verkehrenden Zügen) im S-Bahn-Bereich in Zukunft voll ausgereizt werden. Diese Aufgabe der baulichen und technologischen Verbesserung obliegt der ÖBB Infrastruktur AG, die an die Kunden denken und in eine bessere Zukunft der S-Bahn investieren muss.

    Beispiel Stammstrecke: Derzeit fahren die S-Bahnen in Spitzenzeiten im 3-Minuten-Abstand. Ein Investment in aktuelle Sicherungs- und Fahrzeug-Technologie statt alter Systeme könnte diesen Abstand massiv senken und viel mehr Zugfahrten und damit mehr Kapazität ermöglichen. Momentan hinkt die S-Bahn mit ihren technischen Sicherungen aber deutlich hinter dem Niveau der anderen Strecken nach. Es gibt keine Linienzugbeeinflussung und kein ETCS-System (European Train Control System).

    Es sollte im Interesse aller Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Verkehrs sein, dass die Infrastruktur die bestmögliche Leistungsfähigkeit herstellt und die Versäumnisse der letzten Jahre ausgemerzt werden. Die Bahn ist schließlich für die Kunden da - und kein Selbstzweck. Die ÖBB Infrastruktur AG und das Land Wien – beim Nahverkehr ist eine Co-Finanzierung des Landes Pflicht – sind am Zug.

    Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH:

    Datum:11.12.2017 - Uhrzeit: 09:20

    ZSSK-Vetrons unterwegs


    Am 9. Dezember 2017 war die erste Probefahrt mit den frisch beklebten Vectrons 383.103, 102, 101 in Bratislava.



    Der erste Planeinsatz fand am 10. Dezember 2017 mit der 383 101 für dem R 603 PSS Lisiak statt. Hier die AUfnahme in Senkvice.

    Quelle:/Fotos: Juraj Streber http://www.jstrains.sk

    Datum:11.12.2017 - Uhrzeit: 09:20

    Vectron-Lokomotiven der CD

    Die CD versendete folgende sehenswerten Aufnahmen der neu beklebten CD-Vectrons 193 290 bis 294:





    Quelle:/Fotos: Ceske drahy

    Datum:11.12.2017 - Uhrzeit: 09:20

    ICE 4 nimmt planmäßig regulären Betrieb auf

  • Einjähriger Testbetrieb erfolgreich beendet
  • Fünf Züge ab sofort auf den Strecken Hamburg – München und Hamburg – Stuttgart unterwegs
  • ICE-4-Flotte wird bis 2023 auf insgesamt 119 Züge anwachsen

    Mit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn AG (DB) nimmt der ICE 4 den Regelbetrieb auf. Damit wird ein weiterer Projektmeilenstein pünktlich erreicht. Zunächst werden fünf Züge auf den Strecken Hamburg – München sowie Hamburg – Stuttgart unterwegs sein. Bis zum Sommer 2018 wächst die Flotte auf neun Züge. Siemens liefert insgesamt 119 Züge bis zum Jahr 2023. Davon werden 100 in zwölfteiliger und 19 in siebenteiliger Ausführung sein.

    Mit der ICE-4-Flotte will die DB ihre ehrgeizigen Wachstumsziele erreichen. Die 2015 verabschiedete Fernverkehrsstrategie sieht vor, bis 2030 das Fernverkehrsangebot um 25 Prozent auszubauen. 50 Millionen zusätzliche Reisende will die DB jährlich dazugewinnen. Der ICE 4 bildet hierfür das Rückgrat des Fernverkehrs.

    „Der ICE 4 ist das neue Flaggschiff des Fernverkehrs und setzt Standards für unsere Fahrgäste: Viel Stauraum für Gepäck, ein eleganter Restaurantbereich sowie ein neuartiges Lichtkonzept sorgen für hohen Reisekomfort. Erstmals können im ICE auch Fahrräder mitgenommen werden. Mit dem neu gestalteten Familienbereich und Kleinkindabteil machen wir das Reisen für Familien jetzt noch entspannter“, sagte Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr AG.

    „Der ICE 4 ist der bisher größte Zugauftrag in der fast 170-jährigen Unternehmensgeschichte von Siemens. Wir liegen bei der Auftragsabwicklung voll im Plan und der Regelbetrieb konnte pünktlich aufgenommen werden. Dieser Zug setzt neue Maßstäbe im Intercity-Verkehr mit seinem einzigartigen technischen Konzept“, erläutert Sabrina Soussan, CEO der Division Mobility.

    Die Triebzug-Konzeption des ICE 4 ist auf die größtmögliche Flexibilität ausgerichtet. Auf der Basis von fünf Wagentypen sind 24 Zugkonfigurationen möglich, die an den Platzbedarf, die Höchstgeschwindigkeit und das zu fahrende Streckenprofil angepasst werden können. Eine Voraussetzung für nahezu frei konfigurierbare Züge ist die Entwicklung eines Triebwagens (Powercar), der alle Antriebskomponenten in einem Wagen vereint. In diesen angetriebenen Wagen sind die wesentlichen Antriebs- und Stromversorgungskomponenten unterflur angeordnet. Aus den Powercars, dem Servicewagen, Mittelwagen und den zwei Endwagen sowie dem Restaurantwagen lassen sich die Züge zusammenstellen. Ein 12-teiliger ICE 4 wird von sechs Powercars angetrieben, die eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichen.

    Auf einer Länge von 346 Metern bietet der 12-teilige Zug 830 Sitzplätze. Er verfügt über große Gepäckregale in Sitzplatznähe. Ein Familienabteil bietet mehr Platz im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen. Hinzukommen zusätzliche Freiflächen für Kinderwagen in den Kleinkind- und Familienbereichen. Vier Stellplätze stehen für Rollstuhlfahrer zur Verfügung. Erstmals wird es in einem ICE möglich sein, Fahrräder mitzunehmen. Acht Fahrradstellplätze im Endwagen sind reservierbar.

    Ein innovatives Beleuchtungskonzept mit tageszeitabhängiger LED-Lichtsteuerung schafft in allen Wagen eine Wohlfühlatmosphäre. In den Morgenstunden gibt es gedämmtes Licht. Zum Sonnenaufgang wechselt es zu warmem, aktivierendem Licht, ehe es in die Tagesbeleuchtung schaltet. In den Abendstunden wird der Sonnenuntergang simuliert.

    Eine neuartige Klimaanlage sorgt dafür, dass Temperaturen von minus 25 bis plus 45 Grad Celsius geregelt werden können. Sie verfügt zudem über zwei redundante Kühlsysteme, die dafür sorgen, dass bei Ausfall eines Kühlkreises der andere weiterlaufen kann.

    Die neuen, modernen Sitze haben verbesserte Kopfstützen. Die Rückenlehnen gleiten beim Verstellen nicht nach hinten, sondern in die Sitzschale und stören den hinteren Sitznachbarn nicht. Jeder Sitzplatz der 1. Klasse verfügt zudem über eine eigene Steckdose und eine Leseleuchte. Reservierungsanzeigen und Sitznummern sind gut sicht- und tastbar in die Kopfstützen der Sitze integriert. Die neuen Züge verfügen mit der Multiprovider-Technik über die neueste WLAN-Technologie. Das System greift während der Fahrt auf die jeweils schnellsten Datennetze (LTE, 3G) zu und bündelt die Kapazitäten der Netzbetreiber, sodass höhere Datenvolumina verarbeitet werden. Dadurch erhalten die Reisenden eine schnellere und stabilere WLAN-Verbindung.

    Die ICE-4-Flotte ist mit dem europäischen Zugkontrollsystem ETCS (European Train Control System) ausgestattet. Damit kann der ICE 4 ab Dezember 2018 auf der Neubaustrecke Berlin – München eingesetzt werden.


    Mit Tz 9010 steht der nächste ICE 4 bereit für den Fahrplanwechsel - zwei Wagen waren bereits beschmiert. Göttingen, 07.12.2017 (Albert Winkens)


    Quelle:/Fotos: Text: Siemens/ Fotos: Albert Winkens

  • Datum:11.12.2017 - Uhrzeit: 09:20

    Keolis-Vorstellungsfahrt

    Samstag Nachmittag, 9. Dezember 2017 fuhr ein Sonderzug von KEOLIS mit geladenen Gästen als Vorstellung der neuen Konzession auf der Bahnstrecke Kampen - Zwolle und zurück sowie des Busbetriebs in Almere mit allGo ab dem Fahrplanwechsel 10. Dezember 2017.
    Auf dem Abstellgleis im Zentrum von Almere weilte der Triebwagenzug (Stadler-Flirt-3).



    Quelle:/Fotos: Reinhard Abtinfo

    Datum:07.12.2017 - Uhrzeit: 08:40

    HHLA-Intermodaltochter Metrans bestellt weitere TRAXX-MS

    Zehn weitere TRAXX-Mehrsystem-Lokomotiven hat die HHLA-Intermodaltochter Metrans beim Hersteller Bombardier bestellt, um noch mehr Züge selbst zu bewegen. Bisher sind 50 eigene Streckenloks im europäischen Metrans-Netzwerk unterwegs, unterstützt von 17 Rangierloks.

    Das HHLA-Intermodalunternehmen Metrans setzt nicht nur auf eigene Bahnterminals, sondern auch verstärkt auf die sogenannte Eigentraktion. Das bedeutet: Metrans-Lokomotiven ziehen die Containerzüge durch Europa. Diese erfolgreiche Strategie wird ab dem ersten Quartal 2018 durch die Erweiterung des Fuhrparks um zehn weitere Loks fortgesetzt.

    Peter Kiss, Vorstandsmitglied der Metrans-Gruppe: „Mit mehr eigenen Lokomotiven können wir den Transportprozess noch besser steuern. Damit werden wir noch zuverlässiger, können flexibler auf die Wünsche unserer Kunden eingehen und neue Angebote entwickeln. Dieses Ziel verfolgen wir im nächsten Jahr vor allem in Polen, wo Metrans das Geschäft der HHLA-Gesellschaft Polzug übernimmt.“

    Die Lokomotiven wurden beim Hersteller Bombardier bestellt. Es handelt sich um das Modell TRAXX F140MS (Baureihe 186). Das F steht für Freight (Güterzug), 140 für die maximale Geschwindigkeit und MS für Multi-System. Die Loks sind für die unterschiedlichen Spannungs- und Zugsicherungssysteme in ganz Europa ausgelegt.


    Quelle:/Fotos: Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)

    Datum:06.12.2017 - Uhrzeit: 09:20

    Zusammenstoß zwischen Regionalexpress und Güterzug bei Meerbusch-Osterath

    47 Personen nach Angaben der Bundespolizei verletzt • Strecke bis auf Weiteres gesperrt

    (Berlin, 05. Dezember 2017, Stand 23:00) Gegen 19.30 Uhr ist es auf der Strecke Krefeld-Neuss bei Meerbusch-Osterath zu einem Zusammenstoß zwischen einem Regionalexpress des Unternehmens National Express und einem Güterzug von DB Cargo gekommen. Der aus zwei Zugteilen bestehende Regionalexpress war mit 155 Reisenden besetzt. Nach Angaben der Bundespolizei wurden 47 Personen verletzt. Die Strecke sowie die Oberleitung wurden bei dem Zusammenstoß erheblich beschädigt. Nach Bergung der Züge werden die Reparaturarbeiten schnellstmöglich beginnen. Erste Prognosen über die Dauer der Arbeiten können frühestens im Laufe des morgigen Tages gegeben werden. Zahlreiche Mitarbeiter der DB unterstützen die Einsatzkräfte vor Ort.

    Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von den zuständigen Behörden geführt.

    Auf der betroffenen Strecke verkehren Züge der Linie RE7, die von National Express betrieben wird. Außerdem verkehren dort die Züge der von der NordWestBahn betriebenen Linie RE10.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:06.12.2017 - Uhrzeit: 09:13

    Die WESTbahn feiert ihren 6. Geburtstag

    Die WESTbahn feiert ihren 6. Geburtstag und die 6 neuen Stationen mit dem WESTblue Eröffnungsticket um 6 Euro

    Als zusätzliches „Zuckerl“ bleiben die Ticketpreise zumindest bis Ende Februar 2018 gleich

    Der 6. Geburtstag und die Aufnahme des Halbstundentakts zwischen Wien und Salzburg mit 6 neuen Stationen in Wien, nämlich Wien Praterstern, Wien Mitte, Wien Rennweg, Wien Quartier Belvedere, Wien Hauptbahnhof (Bahnsteig 1-2 im Tiefgeschoß) und Wien Meidling, sind für die WESTbahn ein großer Grund zur Freude. Auch die Kunden können sich freuen: Zum diesjährigen Fahrplanwechsel gibt es ein besonderes Angebot, nämlich für jede Zugverbindung der Linie WESTblue 66 WESTblue Eröffnungstickets zu 6 Euro am Tag des Fahrplanwechsels, also am Sonntag, 10. Dezember. Das sind insgesamt mehr als 2.000 Aktionstickets für 6 Euro. Die WESTblue Eröffnungstickets sind ab 6. Dezember 2017 um 12.00 Uhr ausschließlich online auf westbahn.at erhältlich. Sie gelten für eine einfache Fahrt am 10. Dezember zwischen zwei beliebigen Halten auf der Linie WESTblue und sind zuggebunden.

    Zusätzlich hat sich die Privatbahn entschlossen, zum Fahrplanwechsel keine preislichen Änderungen bei den bestehenden Tickets vorzunehmen. „Tarifänderungen Mitte Dezember sind ein gängiges Vorgehen bei vielen Bahnen. Die WESTbahn schließt sich diesem Trend heuer nicht an: Unsere Tarife bleiben zumindest bis Ende Februar 2018 unverändert.“ sagt Thomas Posch, als CCO der WESTbahn verantwortlich für die tariflichen Angelegenheiten des Unternehmens. „Unsere Kundinnen und Kunden wird es auch freuen, dass für die Reise von oder zu allen Stationen in Wien der gleiche Preis gilt. Das heißt: Mit einem Ticket Linz – Wien kann man beispielsweise zum Westbahnhof mit WESTgreen oder vielleicht doch zum Praterstern mit WESTblue fahren – je nachdem, wie es anlassbezogen besser passt.“ Von dieser Regelung ausgenommen sind zuggebundene Tickets.

    „Wir sehen dem Fahrplanwechsel mit großer Vorfreude entgegen. Nach nur sechs Betriebsjahren sind wir aus der österreichischen Schienenlandschaft nicht mehr wegzudenken – und nun können wir unseren Reisenden mit dem Halbstundentakt noch mehr Mobilität auf höchstem Niveau bieten.“, kommentiert Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, die Verdichtung des Angebots, die ab Sonntag umgesetzt wird.

    Quelle:/Fotos: WESTbahn

    Datum:05.12.2017 - Uhrzeit: 09:33

    TX Logistik und Mercitalia-Gruppe investieren in der Schweiz

    Netzwerk zwischen Deutschland und Italien wird gestärkt

    Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 übernimmt die TX Logistik AG, Mitglied der Mercitalia Logistics-Gruppe, die Traktion in der Schweiz wieder in Eigenregie. Mit dieser Investition in der Schweiz wird die Lücke im Netzwerk zwischen Deutschland und Italien auf dem wichtigen Rhein-Alpen-Korridor geschlossen.

    Der Rhein-Alpen-Korridor, in dessen Einzugsgebiet mehr als 70 Millionen Menschen leben und arbeiten, erstreckt sich von den ARA-Häfen (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam) entlang des Rheins bis nach Genua. Der Korridor durchquert wichtige europäische Wirtschaftsregionen, in denen zahlreiche führende Industrie- und Handelsunternehmen, Produktionsstätten und Vertriebszentren beheimatet sind. Als eine der wichtigsten Magistralen ist er zugleich der Schlüssel für eine Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene und einen verbesserten Schienengüterverkehr in Europa.

    Mit den aktuellen Investitionen in der Schweiz verfolgen TX Logistik und Mercitalia das Ziel, auf diesem wichtigen Korridor ein qualifiziertes Bahnsystem mit einer lückenlosen Traktionsleistung anzubieten. Dazu werden die Verkehre in der Schweiz von der TX Logistik AG, die mit einem Standort bereits in Basel vertreten ist, wieder in Eigenregie durchgeführt. Dies ist umso wichtiger, da Experten erwarten, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs auf dem Rhein-Alpen-Korridor nach der Eröffnung des Gotthardtunnels und den künftigen Inbetriebnahmen weiterer intermodaler Terminals in Mailand, Brescia und Piacenza gestärkt werden wird.

    „Durch die Integration dieses fehlenden Teils in unserem Netzwerk können wir unseren Kunden nun alle leistungsrelevanten Elemente aus einer Hand anbieten“, unterstreicht Mirko Pahl, CEO von TX Logistik, die Bedeutung der Investition. „Als internationaler Eisenbahnlogistikspezialist verstehen wir uns nicht ausschließlich als Transportunternehmen für den Schienengüterverkehr, sondern wir entwickeln vielmehr integrierte intermodale End-to-End-Transportlösungen für unsere Kunden.“

    Um im grenzüberschreitenden Geschäft interoperabel und leistungsstark agieren zu können, investiert TX Logistik in 40 moderne Mehrsystemlokomotiven, die ab 2019 von Bombardier ausgeliefert werden. „Dieser Auftrag ist Teil unserer langfristigen Strategie“, sagt Albert Bastius, COO von TX Logistik. „Die Anschaffung ermöglicht es uns, unseren Kunden flexible und kostenoptimierte Lösungen anzubieten. Zudem spielen die hohe Zugkraft, die vergleichsweise niedrigen Energiekosten und die hohe Verfügbarkeit eine wichtige Rolle bei der Kostenbetrachtung.

    Die neue Lokomotive Traxx MS3 erweitert die Bombardier-Lokomotivenflotte von TX Logistik. Die Multisystem-Lokomotive mit innovativem, modularem Aufbau lässt sich problemlos für verschiedene Länder konfigurieren. Weitere Vorteile sind die Reduzierung der Anzahl der Lokwechsel sowie die Erhöhung der Pünktlichkeit.

    Quelle:/Fotos: TX Logistik AG / AD HOC Presseservice

    Datum:04.12.2017 - Uhrzeit: 10:10

    Adventssonderzug mit 243 005 nach Nürnberg

    Am 9. Dezember 2017 wird es einen Sonderzug von Leipzig Hbf nach Bamberg und Nürnberg Hbf geben. In Bamberg werden 2 Weihnachtsmärkte geöffnet sein. Der Adventsmarkt im Sand findet auf dem Platz rund um die mittelalterliche Elisabethenkirche (Obere Sandstraße) statt und bietet Ihnen eine historische Kulisse. Rund 30 Aussteller präsentieren ihre Waren aus regionalen Erzeugnissen und kunsthandwerklichen sowie hochwertigen gewerblichen Produkten. Weiterhin findet der Weihnachtsmarkt auf dem Maximiliansplatz statt. Zur Weihnachtszeit verwandelt sich der Maximiliansplatz in der Bamberger Fußgängerzone zum vorweihnachtlichen Festplatz.
    Als zweites Ziel bieten wir Ihnen Nürnberg an. Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten und sicher der berühmteste Weihnachtsmarkt der Welt. In den Holzbuden des „Städtleins aus Holz und Tuch gemacht“ findet man traditionellen, oft handgearbeiteten Weihnachtsschmuck und süße Leckereien wie Lebkuchen und Spekulatius. Zusätzliche Attraktionen sind Kinderweihnacht und Sternenhaus, der Markt der Partnerstädte und der Lichterzug der Nürnberger Kinder.
    Hier die Fahrzeiten (Änderungen möglich)



    Ursprünglich sollte die Schnellzug-Elektrolokomotive E18 047 zum EInsatz kommen. Durch die Verzögerung bei der Neuanfertigung von Teilen für die E18 047 konnten die Instandsetzungsarbeiten an der Lok leider nicht wie geplant abgeschlossen werden. Deshalb wird der Sonderzug nur mit der 243 005-6 bespannt.
    Die Einnahmen von dieser Sonderfahrt kommen der Aufarbeitung unserer E18 047 zugute.
    Die angegeben Fahrzeiten sind geplante Zeiten und nicht verbindlich. Mehr Informationen und Fahrkarten unter lokschuppen4.de

    Quelle:/Fotos: Traditionsgemeinschaft Halle, Eisenbahnfreunde Treysa, Florian Riedl

    Datum:01.12.2017 - Uhrzeit: 10:05

    Neuer Umlaufplan: BR 120.1 (Bh München)

    Viel ist nicht mehr übrig vom einst so stolzen Umlaufplan der Reihe 120.1 in München. Der ab dem 10. Dezember 2017 gültige Umlauf ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

    Mehr Infos zum Lok-Vogel
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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:01.12.2017 - Uhrzeit: 10:05

    Bombardier übergibt die ersten drei von 52 TRAXX Lokomotiven an Akiem

    • Akiem übergibt drei Lokomotiven an den Leasingnehmer HSL Logistik GmbH – drei weitere sind für das zweite Quartal 2018 geplant

    • Der Lokomotiven-Mix erweitert die Geschäftsfelder und den Marktanteil beider Unternehmen

    Berlin, 30. November 2017 – Das führende Eisenbahntechnologie-Unternehmen Bombardier Transportation übergab kürzlich drei Lokomotiven vom Typ BOMBARDIER TRAXX AC an Akiem, die französische Leasinggesellschaft für Lokomotiven, die sie direkt an den Leasingnehmer HSL Logistik GmbH weitergab. Diese Doppel-Übergabe fand gestern am Bombardier-Standort in Kassel statt.
    Die Übergabe beruhte auf einem Rahmenvertrag über 52 elektrische TRAXX Lokomotiven, die im Sommer 2016 zwischen Akiem und Bombardier Transportation unterzeichnet wurde – mit Optionen für zusätzliche Abrufe. Das erste Los, bestehend aus 26 TRAXX AC und MS Lokomotiven (die für den Einsatz in zwölf Ländern konfiguriert sind), wurde von Akiem parallel zur Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung abgerufen. Im November 2017 rief Akiem dann zehn weitere Lokomotiven ab.
    „Diese neuen Lokomotiven erfüllen nicht nur die Anforderungen unserer Kunden, sondern sie weiten auch die Entwicklung unserer Geschäfte in Europa aus, indem sie unseren Service, unsere Flexibilität und unsere Leistungsfähigkeit vergrößern. Wir freuen uns, unsere langfristigen Partnerschaften mit HSL und mit Bombardier fortsetzen zu können“, sagt Hengameh Panahi, Managing Director von Akiem.
    „Als Deutschlands größtes privatwirtschaftlich geführtes Eisenbahnverkehrsunternehmen, das ungefähr 300 Züge pro Woche fahren lässt, sind wird davon überzeugt, dass diese neuen TRAXX Lokomotiven uns in die Lage versetzen werden, unsere Geschäfte im Zuge des Aufwärtstrends weiter auszudehnen“, erklärt Haiko Böttcher, Geschäftsführer der HSL Logistik GmbH.
    Marko Schreiber, Head of Product Families MS/DC Locomotives bei Bombardier Transportation, fügt hinzu: „Wir sind stolz auf die intensive Zusammenarbeit mit unserem wichtigen Kunden Akiem, der seit 2011 87 TRAXX Lokomotiven geordert hat. Die HSL wird diese drei Lokomotiven von Akiem in ihre umfangreiche Flotte von Leasing-Lokomotiven eingliedern. Darüber hinaus wird die HSL im Dezember ihre erste eigene TRAXX Lokomotive erhalten.“




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:01.12.2017 - Uhrzeit: 10:05

    Österreich: Weitere Messfahrten mit Vectron

    Auch am verschneiten 30.11.2017 gab es Testfahrten mit der 193.844. Diesmal wurde die Verträglichkeit mit einer Altbaulokomotive getestet. Fotografiert mit der 1142.598 in Wien Hütteldorf.



    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:01.12.2017 - Uhrzeit: 10:05

    Neue FLIRT-Generation für GYSEV in Ungarn

    Stadler und GYSEV haben am 30. November 2017 die erste Einheit der zehn FLIRT EMU der neuen Generation vorgestellt, die die GySEV vor einem Jahr bestellt hat. Die neuen 4-teiligen Niederflur-Elektrotriebzüge werden nach der bis Mitte 2018 vorgesehenen Zulassung auf den Regionalstrecken West-Ungarns in Betrieb genommen. Mit diesem Auftrag hat die GYSEV insgesamt 20 FLIRT in ihrer Flotte, die dann den gesamten Regionalverkehr der Bahngesellschaft abdecken.
    Die GYSEV hat im Jahr 2016 eine öffentliche Ausschreibung für die Beschaffung von zehn Niederflur-Elektrozügen gestartet, die das Konsortium der Stadler-Tochtergesellschaften in der Schweiz und Polen gewonnen hat. Der Liefervertrag wurde im September letzten Jahres unterzeichnet, und kaum ein Jahr später wurde der erste Zug bereits auf der polnischen Eisenbahnausstellung TRAKO in Danzig der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Zur Zeit befinden sich zwei FLIRTs in Ungarn zur Zulassung. Die ersten Einheiten werden Mitte 2018 in Betrieb genommen, während der zehnte FLIRT im Januar 2019 den kommerziellen Betrieb aufnehmen wird.
    Zusammen mit den zehn FLIRT der GYSEV, die im Rahmen früherer Ausschreibungen zwischen 2013 und 2015 beschafft wurden, wird der Bahnbetreiber über eine Flotte von insgesamt 20 FLIRT verfügen. Die neuen und älteren FLIRTs können im Betrieb gemeinsam betrieben werden, was der GYSEV eine große Flexibilität bei der Organisation des Fahrplans gibt.
    Die vierteiligen FLIRT-Züge der neuen Generation mit 208 Sitzplätzen und zwei Toiletten erfüllen die neuesten Anforderungen der TSI- und Crash-Normen. Die Länge der neuen Einheiten wird 77,1 Meter betragen, 2,8 Meter länger als die früheren FLIRT-Züge von GYSEV. Ihre Endgeschwindigkeit beträgt 160 km/h, und sie werden in 39 Sekunden 120 km/h erreichen können. Die Züge werden mit den neuesten Standards des Fahrgastkomforts ausgestattet, darunter helle und multifunktionale Boarding-Bereiche, WIFI, Power-USB-Steckdosen zum Aufladen von Laptops, Tablets und Mobiltelefonen.





    Quelle:/Fotos: Stadler Rail
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