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Ungelöste Fälle aus der Welt der Eisenbahn



Akte E - Ungelöste Fälle aus der Welt der Eisenbahn

Fall 6 - Farbgebung der Baureihe 111

Im diesem Fall geht es um ein Problem aus der jüngsten Geschichte der Bahn. User Rolf Köstner machte mich auf eine weitere Farbvariante bei den verkehrsroten 111ern aufmerksam, die neben der Sparbalken-Version des AW Chemnitz (111 003, 034, 059, 086, 090, 093, 094 und 097) zum Einsatz kam.


links: 111 169 am 25. April 2000 in Fürth (Bay.) Hbf - rechts: 111 145 Nürnberg Hbf am 30.08.1999
Fotos: Copyright Sammlung Rolf Köstner


Während die meisten 111er in Form der 111 145 (rechts) einen "langen" Balken etwa auf halber Höhe zwischen dem 3-Licht-Spitzensignal aufweisen, trug die 111 169 (links) den "langen" Balken unmittelbar über den beiden unteren Spitzenlichtern. Das war zumindest bis Mai 2000 so, wo die Aufnahme von Rolf Köstner entstand.
Die 111 169 hatte die Lackierung wahrscheinlich am 17. Dezember 1998 anlässlich eine HU in Dessau bekommen.

Von wann bis wann trug die 111 169 diese Farbvariante?

Gab es neben der 111 169 noch weitere Loks, die den "tieferen" Balken besaßen oder war 111 169 ein Einzelstück?

Gibt es noch weitere Abweichungen beim verkehrsroten Farbkonzept der 111 neben dem Sparbalken aus Chemnitz und dem tiefen Balken der 111 169?

Schon jetzt vielen Dank für eure Hilfe!

Euer Hans



Antwort von Sascha Jansen
Ich wollte mitteilen, es gibt noch andere neurote 111er mit dem "tiefen" Balken. Es handelt sich dabei um die 111-059. Sie fährt zwischen Frankfurt-Fulda.
MfG
Sascha Jansen



Antwort von Andreas Opitz
Die 111 169 fährt auch heute noch mit tiefem Balken umher, so gesehen am 22.02.2003 in Wernfeld vor einem RE Frankfurt-Nürnberg (anstatt BR 112.1). Ich gehe davon aus, dass die Lok bei ihrer HU Ende 1998 diese Lackierung bekommen hat, es dürfte die erste verkehrsroten 111 gewesen sein. Da war man sich anscheinend noch nicht ganz schlüssig, wo man den Balken hinsetzt, sodass die 169 ihn noch direkt über den Lichtern bekommen hat.


Antwort von Rolf Köstner
Moment mal, hier kann etwas nicht stimmen. Hans hat 111 169 in 2002 mit der "normalen" Balkenhöhe. A. Opitz jedoch in 2003 mit tiefem Balken. Sollte die Lok an beiden Enden verschiedene Versionen tragen? Dann könnte sie als Versuchsobjekt gedient haben !!(??) S. Hansen schreibt, es gäbe noch eine weitere 111 mit tiefem Balken, nämlich 111 059. Laut Liste hat sie aber den Sparbalken; oder gibt es auch da verschiedene Versionen? Schöne Grüße von Rolf Köstner


Antwort von Hans Sölch (elektrolok.de)
Die 111 169 ist wohl immer noch in der oben abgebildeten Form unterwegs. Mein Bild zeigt die 111 168 - sorry. Die 111 059 sollte aber zu den Maschinen gehören, die einen Chemnitzer Sparbalken haben. Wäre schön, wenn ein User mal ein Foto der 111 059 machen könnte, um dieses zu beweisen. Ansonsten scheint es so, dass die 111 169 in der Tat ein Unikat ist. Die Lok bekam diesen Anstrich mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit per HU zum 17. Dezember 1998 in Dessau.


Antwort von Andreas Opitz
Die Lok (111 059) erhielt im Jahr 2002 bei der Umlackierung in Chemnitz den Sparbalken. Die Dessauer waren aber Ende 2002 bei der HU anscheinend der Meinung, dass der Sparbalken weg müsse. Und so bekam die Lok innerhalb eines Jahres zwei komplette Neulackierungen in verkehrsrot - jetzt fährt sie nach DSO-Berichten wieder mit dem langen Balken. Die DB hat ja genug Geld...
Viele Grüße
Andreas


Beitrag von Klaus Ratzinger Neu!

Die 111 169 ist seit der Unt. LDX 17.12.98 mit diesen tiefen Balken bis heute unterwegs.
Abweichend gab es die 111 096,034,059,086,090,093,094,003,037,049,050,097,100,189,195,001,002,042,045,068,196 mit grauem Dach (erkennbar an der Farbe des Dachhaubensockels)
und die 111 214, die nur am Kasten vr lackiert wurde und das Dach in rw behalten hat, diese Loks wurden dann aber später bei der nächsten Unt in LDX nochmal vr lackiert, so daß jetzt alle bis auf die 111 169 einheitlich aussehen. Abgesehen von den teilweise höher oder tiefer angebrachten Frontnummern...

Viele Grüße

Klaus Ratzinger



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