Aktuell Statistik Historie Lok-Vogel Shop Abonnenten Verlag
News Sichtungen E-Stories News-Archiv Rezensionen elektrolok.de-NEWS Verlagsnews Neuerscheinungen

  Länder:
  Neueste Nachrichten
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Sonstiges Europa
  Rubriken:
  Farbgebung
  Verschrottungen/Schrottloks
  Lokindustrie
  SPNV/SPFV
  Private EVU
  Statistik-News
  Aus unserem Sortiment:
Lok-Vogel Sonderausgaben

Unsere gedruckten Sonderhefte
  Sichtungen:
  Neueste Sichtungen
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Europa
Der Lok-Vogel
Jetzt Abo abschließen!
  E-Stories
  News-Archiv
  elektrolok.de-NEWS
  Verlags-News
Anzeige
E-Stories
September 2007125 Jahre GotthardUwe Pfeiffer
Ausstellungen/Messen

Freitag, 07.09.07
Um 7.33 Uhr verließ unser IC Wiesbaden. Meine Frau und ich fuhren mit diesem Zug bis Mannheim. Dort bestand ICE Anschluss nach Basel SBB Bahnhof, den wir kurz vor 11.00 Uhr erreichten.
Da wir rund 15 Minuten zum Umsteigen hatten, wurde 460 088 mit Dosto IC mein erstes "Fotoopfer" in der Schweiz. Weiter ging es mit dem EC nach Mailand bis zu unserem Ziel Luzern.

460 088 mit Dosto IC in Basel SBB

Als wir den Baseler Güterbahnhof passierten waren einige BLS sowie schwarze und weiße Cross Rail Traxx zu sehen. Leider ertönte keine Lautsprecherdurchsage: "Fotohalt"! Schon in Richtung Luzern wurde das Wetter immer besser und in Luzern angekommen empfing uns strahlender Sonnenschein. Wir hatten uns für Luzern als Standort entschieden, weil die Stadt direkt am Vierwaldstättersee liegt und auch sonst einiges zu bieten hat.

Nach der Ankunft und einem erneuten Foto- Intermezzo, BLS und Schmalspur-Lokomotiven der Zentral Bahn (zb), die den Luzerner Hauptbahnhof ebenfalls anfährt, begaben wir uns auf die Suche nach dem Fahrkartenverkauf der SBB. Wir fanden den Fahrkartenverkauf eine Etage tiefer unter der Abfahrtshalle. Zuerst muss ein Ticket mit einer Nummer gezogen werden. Nach Aufruf kann man sich dann zum Schalter begeben und sein Anliegen vortragen. Da einige Nummern vor uns waren, begab sich meine Frau erstmal zur Touristeninformation.

Als meine Nummer endlich an der Reihe war, hatte ich nur eine Frage an den Schalterbeamten: "Gibt es spezielle Fahrkarten anlässlich des Gotthard Jubiläums"?
Tatsächliche hatte die SBB hatte für die Zeit vom 08.09.07 bis zum 10.09.07 ein lukratives Angebot. Eine Tageskarte, gültig von Bahnhöfen in der Schweiz, z. B. Basel, Zürich, über den Gotthard bis zu allen Bahnhöfen im Tessin für 30 Franken pro Tag und Person. Benutzt werden konnten alle Zuggattungen - und mit einem Halbpreisabo hätte es sogar noch eine Ermäßigung gegeben.

Ich erstand vier Fahrkarten, da wir Erstfeld am Samstag und Biasca am Sonntag besuchen wollten. Inzwischen war meine Frau von der Touristeninformation zurück, u. a. mit der Info, dass es nur am Fahrkartenverkauf der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) im Hbf. ein "Drei-Tage-Ticket" (nicht 72 Stunden) für Touristen gibt.
Also begaben wir uns zum schräg gegenüberliegenden Schalter der VBL und kauften die Fahrscheine zu 14 Franken das Stück. Gruppenkarten werden in Luzern nicht angeboten.
Ein Teil des Busnetzes in Luzern wird übrigens mit O-Bussen betrieben.
Danach fuhren wir mit dem Dieselbus zum Hotel und checkten ein.

Den Nachmittag verbrachten wir mit einem erneuten Besuch des Hauptbahnhofes. Interessant waren die 460er Doppeltraktion, der RB Triebwagen und die Lok 456 091 der Südost Bahn. Anschließend unternahmen wir eine einstündige Schifffahrt über den Vierwaldstättersee und sahen uns danach die Altstadt näher an.


101 967 mit Golden Pass Werbung

420 504 der BLS

456 091 der Südost Bahn mit dem Voralpen Express

460 006 + 460 005 mit Dosto IC

523 004 + 520 002

Kapellbrücke und Wasserturm

Vom alten, bei einem Großbrand zerstörten Hauptbahnhof, blieb nur das Portal

21, 8 Meter Doppelgelenk Obus 233 der Verkehrsbetriebe Luzern am Hauptbahnhof

Samstag, 08.09.07
Auf zum Gotthard! Es war soweit. Die Feierlichkeiten hatten begonnen und wir waren dabei! Seitens der SBB wurden zahlreiche Sonderzüge eingesetzt, ab Luzern um 9.53 Uhr und 10.53 Uhr nach Erstfeld und Biasca/Bellinzona.
Sogar von Mailand aus fuhren Sonderzüge. Wir erreichten Erstfeld um 11.00 Uhr und das Festgelände war bereits gut besucht. Wir sahen uns auf dem Gelände um und merkten schnell, dass es kaum umsetzbare Bildmotive gab. Es war schlicht zu voll. Am nächsten morgen hörten wir im Radio, dass 30.000 Besucher an diesem Tag vor Ort waren.
Neben dem Gedränge stand auch die Sonne auf der "falschen Seite". Ich ging zurück zum Bahnhof um die Ankunft der 01 202 zu fotografieren. Der Bahnsteig am Empfangsgebäude war bereits mit zahlreichen Fotografen bevölkert und auf danebenliegenden Bahnsteig zwischen Gleis 2 und 3 stapelten sich die Fotografen in Dreierreihen.


Rangierlokomotive 16648 in Rotkreuz HB

420 160 durchfährt Erstfeld

421 376 in der Fahrzeugausstellung Erstfeld

Ae 8/14 11801 in der Fahrzeugausstellung Erstfeld

Nachbau der ersten Schweizer Dampflok D 1/3 Limmat in Erstfeld

01 202 bei der Ankunft in Erstfeld

Mir gelang ein bescheidenes Bild der Pazifik und danach beschlossen wir, eine gänzlich andere Fotostelle aufzusuchen.
Während ich noch mal zum hinteren Teil der Ausstellung ging, um den Nachbau der ersten Schweizer Dampflok "Limmat" abzulichten, erkundigte sich meine Frau am Autobus (Postbus)-Stand auf dem Festgelände nach den Abfahrtszeiten der Busse nach Wassen. Der nächste Bus fuhr um 12.28 Uhr. Mit diesem Bus fuhren wir sogleich mit und erreicht 30 Minuten später Wassen. Züge halten zwischen Erstfeld und Göschenen bereits seit einigen Jahren nicht mehr. Zum einen sind die Orte durch mehrere Bus-Haltstellen im jeweiligen Ortsbereich besser angebunden, zum anderen werden die Züge auf den Gotthard Rampen beschleunigt.

Obwohl es am Bahnhof Wassen keine Haltstelle mehr gibt, verkündete der Fahrer freundlicherweise einen Extrahalt am Bahnhof. Wir waren noch niemals zuvor in Wassen gewesen und mussten uns erst mal orientieren.
Vom Bahnhof aus dem Verlauf der Straße nach unten auf der linken Seite folgend, dann links den geteerten Fuß- und Fahrradweg runter, unter der Autobahn durch und wieder rechts nach oben. Dann hat man ihn erreicht, den berühmt legendären Fotostandpunkt Wassen. Durch den besonderen Anlass des 125jährigen Jubiläums waren einige Objekte entlang der Gotthardstrecke verhüllt. So auch die Kirche von Wassen.
Auch das Wetter spielte mit. Die Wolken hatten gehörig Abstand zur Sonne und konnten diese so schnell nicht verdecken. Wir hatten noch genügend Zeit eine geeignete Fotografierstelle zu finden, denn als wir kamen gab es noch ausreichen Platz und Zeit hatten wir auch noch, denn "das Highlight des Tages" sollte erst in knapp einer Stunde nahen.

484 013 mit Cisalpino

11125 + 11818 mit Güterzug

185 139 + 185 128 mit Güterzug

670er Cisalpino Triebzug

460 075 mit IC

RAe 1053 ist in Richtung Biasca unterwegs

C 5/6 2978 "Elefant"

Um 13.25 Uhr fuhren in Erstfeld 010 66 der Ulmer Eisenbahnfreunde mit Vorspann durch 01 202 des Vereins Pazifik zur ersten Befahrung des Gotthards durch Dampflokomotiven der Baureihe 01/01.10 überhaupt ab. Bis die beiden 01er nahten gelangen mir noch einige weitere schöne Bilder mit der verhüllten Kirche im Hintergrund, die hier zu sehen sind. Quasi als Vorprogramm kam zuerst die SBB C 5/6 Museumslok 2958 mit einem aus drei Wagen gebildeten Zug vorbei.
Im Block darauf kamen die 01er. Zuerst war nur eine gewaltige schwarze Rauchwolke zu sehen und ein Stampfen zu hören. Dann wurde das Stampfen lauter und lauter - bis die beiden unter Volldampf arbeiteten Maschinen das Tal mit Rauch verhüllend am Fotopunkt vorüber fuhren. Ein unvergesslicher Anblick.


01 202 + 01 1066 mit Volldampf auf der Nordrampe

Die verhüllte Kirche von Wassen

Nachgeschoben wurde der Zug von der Ellok BT 14. Danach schien die Sonne sich rar machen zu wollen und wir begaben und auf dem Weg zur Bushaltestelle, um mit dem 16.00 Uhr Bus nach Erstfeld zurückzufahren. Wir hatten gerade erst unseren Standort verlassen, als eine FN Cargo 189 mit Hupac Taurus Vorspann die Rampe erklomm. Schade, dass kein Bild mehr möglich war. Zurück in Erstfeld fuhren wir mit dem Shuttlebus zur Tunnelbaustelle. Zu sehen gibt es noch nicht viel da "sich durch Probleme bei der Ausschreibung die Bauarbeiten erheblich verzögert haben". Zurzeit werden die Tunnelbohrmaschinen und die Bohrköpfe montiert. Der Anstich Erstfeld führt zurzeit nur einige Meter tief in den Berg.
Danach fuhren wir wieder zurück zum Bahnhof und begaben uns danach wieder auf das Festgelände. Jetzt hatten wir mehr Glück als am Vormittag. Das Gelände hatte sich kurz vor 17.00 Uhr schon ziemlich geleert und die Sonne stand akzeptabel vor der Lokhalle. So entstanden mit etwas Geduld schöne Aufnahmen der Exponate. Ich werde nie verstehen, was Menschen zwei Meter vor der Lokomotive stehend wohl fotografieren und warum sich Personen, wenn fünf Fotografen nebeneinander stehen, sich statt neben diese vor diese stellen müssen.

Tunnelanstich Erstfeld, Montage der Tunnelbohrmaschinen

Be 6/8 III 13302 2 + Ae 3/6 II 10349

Ce 6/8 III 14305

Die Fahrzeugparade :Ce 6/8 I 14201 + Be. 6/4 II 12332 + Ae 4/7 10905 + 610 463 +11364 + 620 058

482 037 in der Werkstatt

460 080 mit Werbung für die Ausstellung "Alpenqueren" im Verkehrshaus Luzern

Kantonslok Uri 11401, rechts Ae 8/14 11801, dahinter 482 034 + 11220 + 460 080

Sonntag, 09.09.07
Zweiter Tag der Jubiläumsveranstaltungen. Wir fuhren wieder mit dem 9.53 Uhr Zug ab Luzern. Der heutige Sonderzug wurde aus Cisalpino-Wagen und einer passenden Ellok der Baureihe 484 gebildet. Das Wetter war wesentlich schlechter als am Samstag, es herrschte zäher Hochnebel. In Erstfeld verließen wesentlich mehr Personen den Zug, als neue Fahrgäste als Besucher nach Biasca zustiegen.

11109 mit Personenzug

460 075 mit Werbung für den Alptransit. Die Aufschrift auf der anderen Seite ist in Italienisch

Dann begann unsere Erstbereisung der Passstrecke. Dreimal passierten wir die verhüllte Kirche von Wassen und durchquerten den Scheiteltunnel. Dann erreichten wir die Südseite, das Tessin. Wir wurden mit strahlender Sonne und einem tiefblauen, wolkenlosem Himmel begrüßt.
Den Hochnebel hatten wir auf der Nordseite des Gotthardmassivs zurück gelassen. In flotter Fahrt durchfuhren wir die beiden Kehrtunnel, sahen in Bodio C 5/6 2958 sowie die drei verhüllten Güterwagen. Anhand der Vielzahl der Fotografen ließ sich die Güte der passierten Fotostellen ableiten.
Um 12.00 Uhr erreichten wir das Festgelände in Biasca an der Südrampe. Hier begann die Fahrzeugausstellung direkt im Gleisvorfeld links und rechts des Bahnhofes. Von den Fahrzeugen her ebenso interessant wie Erstfeld war diese Veranstaltung und nicht so überlaufen.
Durch geschicktes Timing schafften wir es, das mittägliche Fahrzeugdefilee bereits im Vorfeld ungestört zu fotografieren und zu filmen. Für mich war die rotbraune Ce 6/8 II 14253 der Höhepunkt.
Jetzt konnte ich zum ersten Mal ein Gotthard Krokodil in seinem angestammten Lebensraum auf den Chip bannen.

484 021 2 + 840 003 + 474 016 + 610 496

474 016 + ES64U2-100

BT 14 verlässt den Bahnhof Biasca in Richtung Süden

RAe 1053, links 420 276

Be 4/6 12320 + Ce 6/8 II 14253

Ae 3/5 10217

Büchli Lokomotive Ae 4/7 10976

Krokodil in der Originalfarbe: Ce 6/8 II 14253

Meilenstein der schweizerischen Lokomotivbaukunst: Ce 6/8 II 14253 + 460 114. Rund 70 Jahre liegen zwischen dem Krokodil und der BR 460

Anfahrt von 8501

Nach der ausgiebigen Fotosession ging es nach Bellinzona, der Kantonshauptstadt des Tessins, weiter. Ich hatte die Vorstellung, an der Tunnelausfahrt unterhalb der Festung einige Züge zu fotografieren.
Kaum ausgestiegen, ergab ein Blick in den Himmel, dass dies nicht möglich war. Die Sonne stand genau über der Tunnelausfahrt und der Festung.
Also marschierte ich zum Ende des Bahnsteiges, um mit dem Teleobjektiv einige in einer Reihe abgestellte Railion 185er abzulichten. Unmittelbar nach den Bildern durchfuhren 185 105 und 185 135 Bellinzona in Richtung Süden. Nach unseren Beobachtungen ist Railion am Gotthard stark präsent. Nach den 185ern traf einer der Jubiläumssonderzüge ein. Die Endstationen dieser Züge waren jeweils Biasca oder Bellinzona. Gezogen wurde dieser Zug von einer SBB Cargo Re 6/6, die ich nach einem Sprint zum anderen Bahnsteigende ebenfalls fotografieren konnte.

Abgestellte Railion 185er in Bellinzona. Die erste Maschine ist 185 145. 185105 + 185135 stehen mit einem Güterzug rechts daneben

185 105 + 185 135 durchfahren den Bahnhof von Bellinzona in Richtung Süden

620 086 von SBB Cargo hat einen der zahlreichen Sonderzüge über Erstfeld und Biasca nach Bellinzona gebracht. Der Zug endete dort

Da es keine weiteren umsetzbaren Motive mehr gab beschlossen wir, mit dem 13.40 Uhr-EC nach Mailand bis zum Grenzbahnhof Chiasso zu fahren. Vielleicht würde sich dort was Interessantes finden.
Die Fahrt nach Chiasso zog sich selbst im EC über eine Stunde hin und schon bei Ankunft genügte ein Blick aus dem Wagenfenster zur Feststellung: Lohnt nicht. Viele abgestellte Personenwagen, dahinter Güterwagen. Das Betriebswerk liegt weit außerhalb des Bahnhofs und ist nicht zugänglich. Eine Schweizer Zweisystem-Rangierlok stand vor dem Bahnsteig und am Ende von Gleis 1 wurde unser EC gerade auf eine italienische Ellok umgespannt.

656 263 der FS hat in Chiasso den EC nach Mailand von einer Schweizer 460 übernommen

Zweisystem-Rangierlokomotive 934559 in Chiasso

Dies wurde mein zweites Bild, das mir sofort Meckern und wilde Gestik des italienischen Tfz einbrachte. Die Grenze zwischen der Schweiz und Italien verläuft übrigens quer durch den Bahnhof. Da mir ein Bild des Zuges ohnehin genügte, nickte ich ihm freundlich zu und ging zurück in "die Schweiz". Ein Schweizer Polizist, der mein Tun beobachtet hatte, stellte lakonisch fest:" Die stellen sich immer so an".
Im Empfangsgebäude traf ich wieder auf meine Frau wieder, deren Laune angesichts der Ödnis rundum auf dem Tiefpunkt war. Da eine schlechtgelaunte Frau einen Fun-Faktor von Minus 10 hat, fuhren wir mit dem nächstmöglichen Zug, einer S Bahn, nach 35 Minuten Aufenthalt in Chiasso nach Lugano. Der Bahnhof von Lugano liegt auf einem Hügel oberhalb der Stadt. Im Bahnhof fährt alle zehn Minuten ein Aufzug zum Zentrum hinunter und vor dem Bahnhof ist der Endpunkt einer Schmalspurbahn. Die Aussicht einer Schifffahrt auf dem Luganer See ließ die Laune meiner Frau wieder ins Positive steigen und wir verbrachten einen angenehmen Nachmittag in Lugano. Um 18.55 Uhr ging es mit einem IC nach Luzern zurück, wo wir pünktlich um 21.38 Uhr eintrafen und vier Minuten später mit dem Bus in Richtung Hotel unterwegs waren.

Lugano und Luganer See

Montag, 10.09.07
Da wir nicht nur an der Eisenbahn interessiert sind, stand heute eine Fahrt auf den 2132 Meter hohen Pilatus, den Hausberg der Luzerner, auf dem Programm. Mit dem Schiff erreichten wir die Talstation der Pilatusbahn (PB). Die Pilatusbahn ist die steilste Zahnradbahn der Welt. Sie führt mit einer maximalen Steigung von 48 % von Alpnachstad über die 1.130 Meter hoch gelegene Zwischenstation Ämsigen auf 2.106 Meter zur Bergstation Pilatus Kulm. Gebaut wurde die Zahnradbahn im Jahre 1898. Die Elektrifizierung erfolgte 1937. Die Aussicht von den Pilatus Gipfeln auf die Alpen und den Vierwallstädtersee war trotz einer leicht dunstigen Luft wunderbar. Den Rückweg nach Luzern traten wir mit der Panorama-Gondelbahn Kriens-Krienseregg-Fräkmüntegg, Fahrtzeit 5 Minuten, und dann mit der Luftseilbahn Fräkmüntegg-Pilatus, Fahrtzeit 30 Minuten, an. Um 17.45 Uhr fuhr unser IC nach Basel ab. Das letzte Bahnbild in der Schweiz zeigt eine Classic Rail 109 mit einem Postzug.

Vierwaldstättersee Raddampfer Uri. Mit dem Schiff unterwegs zum Pilatus

Wagen 25 der Pilatus Bahn an der Talstation

Wagen 29 am Hang. Noch ca. 300 Meter und die Bergstation ist erreicht

Das Hotel in den Wolken. Das 2.132 Meter hoch gelegene Hotel Pilatus Kulm

KVL bei der Pilatus Luftseilbahn

Classic Rail 109 wartet mit einem Postzug in Luzern HB auf die Ausfahrt

Abschied! 11300 hat den IC, mit dem wir bis Basel fahren, am Hacken und steht abfahrbereit in Luzern HB

Ab Basel SBB fuhren wir mit einem ICE, der bereits in Basel, Badischer Bahnhof, 10 Minuten Verspätung hatte. Wir fühlten uns also gleich wieder wie zu Hause. Auch wenn es nicht repräsentativ ist, die Züge, mit denen wir in der Schweiz unterwegs waren, fuhren alle pünktlich.
Als Fazit lässt sich sagen: Die Reise hat sich mit teils unwiderholbaren Bildern gelohnt und das Wetter war dem Ereignis angemessen. Unsere nächste Gotthard Exkursion findet mit Sicherheit vor dem 150 jährigen Jubiläum, fahren dann Museums TRAXX??, statt.

Text und Bilder: Uwe Pfeiffer
Zum Seitenanfang