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E-Stories
August 2005Ein Rosenheimer in LuxemburgHans Sölch
Reisen

Nachdem das Wetter in Bayern im August 2005 statt dem berühmten blau-weißen Sommerwetter diesmal eher das "wieviel Wasser kann in einem Monat maximal regnen"-Spektakel vorzog und bis zum 25. August kein (!) einziger Tag ohne einen Regenguß verging, entschlossen meine Freundin und ich, diesmal recht kurzfristig einen Last-Minute-Urlaub in Deutschland zu buchen, sobald das Wetter ein paar Tage Sonne versprach. Erst gegen Ende des Urlaubs hatten wir Glück - ab dem 28. August zeigte sich ein gelber Kreis in den unzähligen Internet-Wettervorhersagen. Kurzentschlossen fiel die Wahl auf Trier, wobei ich natürlich ein paar Hintergedanken im Kopf hatte, da ich unbedingt mal wieder eine 181.2 im Einsatz erleben wollte und zudem Luxemburg eine willkommene Abwechslung im verkehrsroten DB-Einerlei bieten würde.

Die erste 181 - 181 207 - bespannte am 29. August den EC 55 von Frankfurt nach Paris, den wir bis Saarbrücken benutzten.

Nach kurzer abendlicher Stadtbesichtigung, Hotel und ausgiebigen Frühstück, ging es am nächsten Tag in die luxemburgische Hauptstadt. Dort angekommen konnte ich gleich die SNCF-115050 fotografieren, die einen EC aus Paris nach Luxemburg gebracht hatte.

Der nächste Exot war die CFL 3012, die den IR 112 vorgespannt war. Kaum zu glauben was dieses kleine Land alles zu bieten hat. besonders auffällig ist die Farbenvielfalt der Bahn.

Recht ungewohnt wirkt der belgische Triebzug 515, der von Luxemburg nach Brüssel fuhr. Erst auf den zweiten Blick ist er als Triebzug zu erkennen. Zuerst dachte ich, das wären nur die Wagen...

Allgegenwärtig sind die neuen CFL 4000 mit ihren Doppelstockzügen. Die CFL 4015 kuppelt gerade an eine Einheit. Eine gute Ausbeute für 20 Minuten, nun ging es in die Stadt.

Das Besondere an Luxemburg ist das tiefe Tal der Petrusse, das die Innenstadt von der restlichen Stadt trennt. So gibt es die verschiedensten Fotomotive - nicht nur bahntechnisch. Die Strecken verlaufen über eindrucksvolle Viadukte, von denen der erste gleich neben der Innenstadt liegt und deshalb sehr gut zu Fuß zu erreichen ist. Am häufigsten trifft man die CFL-Reihe 2000 (Bild), aber auch die 181.2 der DB und die 4000er fahren regelmäßig über die Viadukte. Leider klappte es nicht ein Bild einer 181 auf so einem Viadukt zu knipsen.

Immerhin eine 4000 mit einem Doppelstockzug gelang noch aus dem Tal...

Etwas weiter vom Bahnhof entfernt ist dann ein weiterer Viadukt, auf dem vor allem die CFL 2000 fahren.

Nach vier Stunden Stadt, bei der eigentlich nur die Preise negativ auffallen, ging es zurück zum Bahnhof. Dort konnte eine weitere SNCF-Lok erwischt werden. Die 15023 steht schon mit dem erst in eineinhalb Stunden abfahrenden EC 329 nach Paris bereit.

Glücksfall - endlich konnte auch ich meine erste belgische 2000 fotografieren. Die 2001 bespannte den EC 97 aus Brüssel nach Zürich bis Luxemburg.

Ab Luxemburg war dann die SNCF 115039 am EC 97.

Unerwartet für mich waren die auch innerhalb Luxemburgs eingesetzten 628er der DB, die sowohl nach Trier als auch bis Wasserbillig den Nahverkehr übernehmen. 628 456 steht zur Abfahrt in den luxemburgischen Grenzort bereit.

Die letzte Aufnahme aus Luxemburg zeigt noch einmal eine CFL 4000 (die 4004) mit einem Doppelstockzug bei der Einfahrt.

Natürlich wollte ich trotz knapper Zeit auch versuchen wenigstens eine Aufnahme eines Güterzugs mit 181.2 zu ergattern. Deshalb entschloss ich mich noch eine Stunde in Trier Süd zu warten, während meine Freundin schon das Hotel aufsuchte. Noch während der Suche eines geeigneten Fotopunkts kam schon die 181 225 mit ihrem Güterzug. Zu früh - deshalb nur ein Notschuss. Diesmal war irgendwie der Wurm drin...

Nachdem der Bahnnof keine richtige Fotomöglichkeit bot, entschlos sich es etwas weiter zur Stadt zu versuchen, als die 140 115 mit ihrem Güterzug durch Trier Süd fuhr, ein weitere Notschuss.

Endlich hatte ich eine einigermaßen brauchbare Fotoposition. Ein Zaun hatte ein größeres Loch, durch das man gut aufnehmen konnte. Die Rotwürste sind leider auch hier schon allgegenwärtig, so z.B. der 426 540 der auf der RB-Linie 82 Dienst tat.

Der nächste IC nach Luxemburg (IC 434) war von der verkehrsroten 181 223 bespannt. Die erste wirklich brauchbare Aufnahme einer 181.2, na endlich.

Etwas später konnte die 185 222 mit einem Güterzug gesichtet werden (meine erste 185.2...)

Am IC aus Luxemburg war dann die blaue 181 206. Leider wurde die Aufnahme so gegenlichtig, dass sie nicht zu verwenden ist. Also ab ins Hotel und dort nachschauen, wann die Lok zurückkommt. Die abendliche Rückleistung war zu spät zum fotografieren, so dass erst am nächsten Tag eine weiter Möglichkeit bestand die blaue 181.2 zu erlegen. Doch auch diesmal war wieder der Wurm drin. Da wir unsere für diesen Tag angesetzte Stadtbesichtigung unterbrechen mussten, konnte nur eine nahegelegene Brücke als Fotopunkt dienen. Leider drückte ich eine Sekunde zu spät ab, so dass die Lok nun im Schatten war. Mist...

Die Entschädigung kam dafür bei der Ankunft am Hauptbahnhof kurz vor unserer Abreise. Überraschend stand die 120 502 mit einem Messzug samt Metronom-Steuerwagen in Trier. Zwar ebenfalls gegenlichtig, aber dennoch ein Foto wert.

Auch das Bild des kurz vor unserer Abreise fahrenden IC 436 klappte noch. Bespannt war der Zug von 181 213, die auf den Namen "Saar" hört und noch das orientrote Farbkleid trägt.

Letzte 181 für diese Tour war dann die 181 212 mit der wir von Saarbrücken bis Mannheim fuhren. Natürlich wieder im Gegenlicht. Hoffe mal, das ist nicht meine letzte 181.2, die ich fotografieren werden.

Fotos und Text: Hans Sölch
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