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Dezember 2003Von Rosenheim nach Geislingen und zurückHans Sölch
Reisen

Kurz vor dem Fahrplanwechsel 2003/2004 stand wieder eine größere Fototour ins Haus. Gerüchte über die Abstellung der Baureihe 150 und der Abzug der 420er aus München zum Fahrplanwechsel waren der Hauptanlaß - es gab aber noch weitere Ziele wie die 110er in München oder die König-Ludwig 218 473. Um alles an einem Tag schaffen zu können, ging es früh raus. Ein guter Start: In Rosenheim konnte dabei die 110 198 vor dem RB 31052 nach München im Morgengrauen erlegt werden:

In München sollte die König-Luwig-Lok um 7:46 aus Kempten eintreffen. Da mein Zug aus Rosenheim sehr pünktlich war, blieb noch Zeit für ein paar andere Schnappschüsse, wie die 110 112 vor RB 21624 aus Garmisch-Partenkirchen (l.), den S-Bahn Doppelzug 420 428 + 420 185, die im Starnberger Flügelbahnhof eingetroffen (m.) waren sowie die 218 241, die den RE 21204 nach Aulendorf zu befördern hatte.



Pünktlich um 7:46 Uhr traf dann die König-Ludwig 218 473 aus Kepmten mit dem RE 21201 ein. Gerüchten zufolge soll die Maschine wegen eines Loküberhangs in Kempten zum 14. Dezember abgestellt werden.



In München gab es noch eine ganze Reihe weiterer interessanter Lokomotiven zu sehen. Die Linie Kochel - Tutzing - München ist immer noch in der hand der Baureihe 139. Die 139 310 brachte den RB 71604 aus Kochel in den Hauptbahnhof (l.). Die ex DR-Loks der Reihen 112 und 143 sind mittlerweile auch in München alltäglich anzutreffen. Die 143 165 beförderte den RB 70904 nach Plattling (m.o.) und die 112 112 den IC 2522 nach Würzburg (r.o.). Mittlerweile sind auch orientrote Loks bereits selten - wie die 110 229, die den RB 21636 aus Mittenwald brachte (m.u.) oder die 120 145 (r.u.), die den IC 2511 aus Treuchtlingen nach München befördert hatte und nun auf dem Weg ins Bw ist.




Noch seltener ist allerdings das oceanblau-beige Farbkonzept - die 110 195 ist die Münchener Lok, die noch in dieser Lackierung unterwegs ist. Die 195 hatte den RB 21132 aus Mering nach München gebracht und wartet nun darauf den Bahnsteig wieder freizumachen (l.). Dagegen ist die Baureihe 111 in verkehrsrot heute noch ein von vielen Fotographen gemiedenes Fotoobjekt. Während die 111 212 mit RB 21132 nach Donauwörth fahren wird und die 111 032 mit RE 21254 nach Nürnberg zur Abfahrt bereit steht, kommt die 111 203 gerade mit RE 21993 aus Augsburg in die Halle des Hauptbahnhofs (r.).



Danach ging es erst mal weiter nach Geislingen. In Ulm konnte dabei die 150 168 im Bw gesichtet werden - ein Notschuß aus dem Fenster musste leider reichen. Dafür war in Geislingen noch die erhoffte 150 043 abgestellt, die von allen Seiten abgelichtet wurde:




Kleiner Wehmutstropfen - Anstatt der erhofften grünen 151 049 war allerdings die 151 141 als zweite Lok im Schubdienst (l). Mehrmals kam ein weiß-grüner Triebzug durch Geislingen, der wohl Messfahrten unternahm (m.). Die 110 482 war im Personenzugdienst zwischen Geislingen und Plochingen eingeteilt (r. - vor RB 19292).



Kaum zu glauben - hinter der 110 503 (r.), die den RB 19331 aus Plochingen gebracht hat und sich nun auf die Rückfahrt vorbereitet, verbirgt sich die ehemalige Rheingoldlokomotive 112 503. Auch die Rotwürste haben auf der Geislinger Steige Einzug gehalten - der 426 510 (l.) fährt als RB 19329 nach Ulm.



Auf der Rückfahrt nach Ulm kam die vorher in Ulm fotographierte 150 168 in Amstetten daher - leider reichte die Zeit nicht für ein Bild. Ulm selber ist nicht nur für Elloksfreaks sondern auch für Diesellokfans eine Reise wert. Die 365 108 rangiert die 218 316 samt RE 21311 (Ulm - Oberstdorf) in den Bahnhof (l.), die 218 445 (m.) hat den RE 21310 aus Oberstdorf gebracht und die orientrote 218 195 (r.) steht mit RB 32368 aus Memmingen auf Gleis 4.



Ansonsten ist Ulm fest in der Hand der "Neuen Bahn". ICE-Triebzüge können mehrmals in der Stunde beobachtet werden - wie 403 525 mit ICE 518 (r.) oder 401 014 mit ICE 596 (m.). Im Nahverkehr ist die Baureihe 650 zu sehen - wie hier der 650 116 mit RB 32649 aus Bad Schussenried (l.).



Vor den verbliebenen IC-Zügen ist nach dem Ende der Reihe 103 fast ausschließlich die 101 anzutreffen. Am 9.12. bespannten u.a. die 101 045 den IC 118 (l.), die 101 091 den IC 2297 (m.) und die 101 049 den IC 2298 (r.).



Aber hin und wieder kam doch noch etwas selteneres vorbei - So die Vampirlok 111 030, die zwischen Augsburg und Ulm pendelte (l. - mit RB 21017) oder die 111 003 - einige der wenigen 111er mit "Dessauer Sparbalkendesign", die den RB 71723 nach Regensburg zu befördern hatte. (r.). Überraschenderweise kam auch die 150 043 (m.) plötzlich nach Ulm - wie später zu erfahren war, wurde die Lok gegen die 150 168 als Schublok in Geislingen ausgewechselt.



Weiter nach Augsburg - noch vor zehn Jahren war die Fuggerstadtz fest in der Hand der 141, die die Personenzüge nach Ulm, Donauwörth oder Nürnberg beförderte. Zudem kamen die Vorserientriebzüge der Reihen 627 und 628 regelmäßig nach Augsburg. Im Fernverkehr herrschte noch die 103... Heute hat sich das Bild stark gewandelt. Mit viel Glück erwischt man noch einen 628.1, wie den 628 101 (l.), der den RE 21178 nach bad Wörisdorf zu bringen hatte. Ansonsten sind im Nahverkehr auf den Dieselstrecken insbesondere die Baureihen 642 (m.o. - 642 096 mit RB 21822 nach Landsberg) und 628.2 (r.o. - 628 247 mit RE 21610 von Schongau) zu sehen. Als Rangierloks fungiert auch hier eine V 60 in Form der 362 875 (m.u.) und die 110 191 (r.u.) ruht sich noch etwas bis zum nächsten Einsatz aus.


Auf den elektrischen Strecken dominiert dagegen die Reihe 111 im Nahverkehr. Glück für den Fotographen - alle drei Münchener Farbvarianten der Reihe 111 trafen sich am Nachmittag in Augsburg (l.). Die verkehrsrote 111 024 steht mit RB 21680 Augsburg - Donauwörth und die letzte orientrote Münchener 111 - die 111 072 - mit RB 21082 Augsburg - Dinkelscherben abfahrtbereit auf Gleis 7 und 8,, während die bereits in Ulm gesichtete Vampir 111 030 mit RB 21017 (Ulm - Augsburg) auf Gleis 9 eingefahren war. Die 111 177 ist unterdessen mit RE 21167 Ulm - München unterwegs (r.)



Außergewöhnlich war die Bespannung des IC 119 mit zwei 120er - die 120 107 udn 120 144 teilen sich brüderlich die Last (r.). Immer wieder schöne Motive gibt es mit der Brauerei gleich neben dem Bahnhof - daran ändert auch ein ICE nichts - für den ICE 1514 nach Hamburg wurden die Zügen 411 507 und 411 504 eingesetzt.



Zum Abschluß war dann noch mal die Reihe 420 in München dran. In Pasing wurden drei Verstärker-Einheiten der S3/S8 abgepasst. Der 420 174 und 469 (l.), der orange-weiße 420 486 zusammen mit dem 420 466 (m.) sowie der 420 185 und 420 428 r.).



Damit ging ein ereignis- und motivreicher Eisenbahntag zu Ende!

von Hans Sölch

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