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News-Rubrik: News-Archiv Oktober 2017

Datum:31.10.2017 - Uhrzeit: 08:16

Letzte Doppelstock-Garnitur von Skoda Vagonka ist in Litauen eingetroffen


Die letzte Einheit der neuen Doppelstockgarnituren EJ 575 von Skoda Vagonka ist beim Kunden im litauischen Vilnius eingetroffen. Die Tochtergesellschaft von Skoda Transportation mit Sitz in Ostrava hat den Litauischen Bahnen schrittweise insgesamt drei Doppelstockeinheiten vom Typ EJ 575 mit einem Gesamtwert von 750 Millionen Kronen geliefert.

„Jetzt folgt der Testbetrieb mit Fahrgästen, danach wird der Zug in den Regelbetrieb am elektrifizierten Streckenabschnitt Vilnius – Minsk eingeführt. Insgesamt haben wir bereits dreizehn dieser modernen Einheiten geliefert. Die erste befindet sich bereits seit Dezember 2008 im Fahrgastbetrieb“, erklärt Ivo Gurnak, Vice President Sales bei Skoda Transportation.

Die neuen Züge bieten den Reisenden eine komfortable Reiseumgebung, unter anderem mit einer neuen Generation von Sitzen für die 1. und 2. Klasse. Die Wagen sind mit großzügigen Ablagen für Großgepäck ausgestattet und verfügen über ein eingebautes Informationssystem mit Bildschirmen, auf denen Informationen zum Reiseverlauf oder andere Videoprogramme abgespielt werden können. Der Betreiber hat die Möglichkeit online Daten während der Fahrt zu verfolgen. Es handelt sich dabei beispielsweise um Informationen zum genauen Standort, über die Geschwindigkeit oder den Stromverbrauch des Zuges.

„Die dreiteilige Einheit wurde zuerst ins slowakische Hanisky überstellt, wo Mitarbeiter von Skoda den Austausch der Überführungsfahrgestelle mit europäischer Spurweite auf Betriebsfahrgestelle mit breiter Spurweite vorgenommen haben. Danach wurde die Garnitur ins slowakische Matovce unweit der ukrainischen Grenze überstellt, wo eine Kontrolle durch Mitarbeiter der Ukrainischen Bahnen erfolgte. Nach der Kontrolle wurde die Einheit ins ukrainischen Uzhorod überführt, wo sie in einen Spezialzug eingereiht wurde mit dem sie die Reise durch die Ukraine und Weißrussland bis ins litauische Vilnius fortgesetzt hat“, ergänzt der Experte von Skoda Vagonka, Jirí Vyoralek. Im Depot der Litauischen Bahnen erfolgen im Laufe des Oktobers die notwendigen Prüfungen, um die Garnitur zum festgesetzten Termin in den Fahrgastbetrieb übergeben zu können.


Quelle:/Fotos: Skoda Vagonka

Datum:31.10.2017 - Uhrzeit: 08:15

Bender-Neuzugang

115 346 und 363 834 wurden am 26.10.2017 als DGS 90952 Hamm Rbf - Opladen (Sdl) zum Bender überstellt. Hier stehen die beiden Loks auf dem umzäunten Bender-Gelände, aber noch nicht auf der „Schlachtbank“.



140 036 ++ 20.10.2017

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:27.10.2017 - Uhrzeit: 09:35

Stadler gewinnt den ersten Serviceauftrag für die FLIRT-Züge in Norwegen

Erik Røhne, Verwaltungsratspräsident der NSB Gjøvikbanen, und Jürg Gygax, Divisionsleiter Service bei Stadler, haben am 26. Oktober 2017 einen Serviceauftrag für zehn FLIRT-Triebzüge für die nächsten drei Jahre unterschrieben. Dies ist der erste Serviceauftrag für die FLIRT-Flotte in Norwegen. Ein bestehendes Unterhaltsdepot, „Lodalen“ in Oslo, wird auf die speziellen Anforderungen der FLIRT-Fahrzeugwartung angepasst.
Ab 1. Januar 2018 übernimmt Stadler die Wartungsarbeiten für zehn FLIRT der NSB Gjøvikbanen übernehmen. NSB Gjøvikbanen ist ein Tochterunternehmen der staatseigenen NSB (Norges Statsbaner). Im Jahr 2008 bestellte NSB die ersten 50 FLIRT bei Stadler und wird ihre Flotte bis zum Jahr 2020 auf 125 Züge ausbauen, eine der grössten FLIRT-Flotten von Stadler. Die Fahrzeuge wurden speziell konzipiert, um den norwegischen Wintertemperaturen von -40° Celsius standzuhalten. Stadler konnte sich nun den Serviceauftrag für die zehn FLIRT-Züge der NSB Gjøvikbanen nach einer öffentlichen Ausschreibung sichern und wird die Instandhaltung bis zum Jahr 2020 ausführen. Die Möglichkeit einer Vertragsverlängerung für weitere vier Jahre besteht.
Das Paket für die NSB Gjøvikbanen wird ähnlich gestaltet werden wie beim MTR Express in Schweden. Dort konnte Stadler in den letzten zwei Jahren eine Verfügbarkeit von 100% gewährleisten. Die Wartungsarbeiten, die Stadler übernehmen wird, beinhalten die präventive und korrektive Instandhaltung. Die Wartungsarbeiten, für die Stadler norwegische Facharbeiter einstellen wird, werden im dafür umgebauten Depot „Lodalen“, im Zentrum von Oslo, durchgeführt.
Dieser erstmalige Serviceauftrag für die FLIRT-Flotte in Norwegen ist für Stadler von grosser Bedeutung. Er erlaubt Stadler, seine Markpräsenz im Service auszubauen. Stadler übernimmt bereits die umfassende Instandhaltung für Bybanens Strassenbahnflotte in Bergen und betreibt weitere Servicestandorte in Stockholm (SE), Tillberga (SE) und Aarhus (DK).
Jürg Gygax, Divisionsleiter Service, fügte hinzu: „Wir sind froh, diese Ausschreibung gewonnen zu haben. Sie stellt einen grossen Schritt für unsere Fokusmärkte Norwegen und die gesamte nordische Region dar, und bietet uns die Gelegenheit, eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten. Ich freue mich darauf, den Fahrgästen zusammen mit den NSB Gjøvikbanen ein positives Service-Erlebnis bieten zu können.“
Stadler baut seit 75 Jahren Züge. Der Systemanbieter von Lösungen im Schienenfahrzeugbau hat seinen Hauptsitz im ostschweizerischen Bussnang. An mehreren Standorten in der Schweiz, in Deutschland, Spanien, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien, Österreich, Niederlanden, Weissrussland, Algerien, UK und den USA arbeiten über 7000 Mitarbeitende. Stadler bietet eine umfassende Produktpalette im Bereich der Vollbahnen und des Stadtverkehrs an: Highspeed-Züge, Intercity-Züge, Regio- und S-Bahnen, U-Bahnen, Tram Trains und Trams. Überdies stellt Stadler Streckenlokomotiven, Rangierlokomotiven und Reise-zugwagen her. Darunter befindet sich auch Europas stärkste diesel-elektrische Lok. Stadler ist der weltweit führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:27.10.2017 - Uhrzeit: 09:35

Bombardier und Abellio präsentieren neuen TALENT 2-Zug für Baden-Württemberg



Der Bahntechnikhersteller Bombardier Transportation und der private Mobilitätsanbieter Abellio haben am 26. Oktober 2017 gemeinsam den neuen Regionaltriebzug vom Typ BOMBARDIER TALENT 2 für das Stuttgarter Regionalnetz Neckartal vorgestellt. Höhepunkte der Veranstaltung am Bombardier-Standort in Hennigsdorf waren die gemeinsame Fahrzeugbesichtigung mit Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann und der Besuch im Virtual Reality Lab. Dort wurde die digitale Entwicklung der Züge mit Hilfe von 3D-Visualisierungen vorgestellt und erläutert.
Zu den zahlreichen Gästen der Veranstaltung zählten neben dem Verkehrsminister auch die Deutschland-Chefs von Abellio und Bombardier, Stephan Krenz und Michael Fohrer. Beide zusammen zeigten erstmals das Abellio-Logo auf dem bewegten Bombardier-Fahrzeug mit der neuen ÖPNV-Dachmarke « bwegt », die Minister Hermann in der Vorwoche in Stuttgart vorgestellt hatte.
„Neue Verkehrsunternehmen auf dem Markt bringen frischen Wind. Mit den attraktiven neuen Zügen kommt zudem ein neues Fahrgefühl im Nahverkehr. Mit Klimatisierung, WLAN und mehr Platz für Gepäck oder Räder kann man zukünftig im Neckartal den Stau auf den Straßen umfahren. Bombardier und Abellio haben am 26. Oktober 2017 gezeigt, dass sie die Aufgaben der Zukunft professionell angehen, so Winfried Hermann, Verkehrsminister Baden-Württemberg.
„Mit diesen 48 modernen und komfortablen gelb-weißen Abellio-Zügen starten wir Mitte 2019 unsere Qualitätsoffensive am Fahrgast. Sie werden damit eine neue Ära in der Mobilität Baden-Württembergs einläuten. Bahnfahren durch das Neckartal darf so wieder Spaß machen. Als eine der führenden deutschen Wettbewerbsbahnen streben wir mit motivierten und qualifizierten Mitarbeitern auch hier die Qualitätsführerschaft an, sagte Abellio-CEO Stephan Krenz bei der Präsentation von Fahrzeug und Logo.
„Politik, Abellio und Bombardier verbindet das gemeinsame Ziel, den Passagieren im Stuttgarter Regionalnetz ab 2019 mit fabrikneuen Zügen ein modernes Reiseerlebnis zu ermöglichen. Dabei ist die konstruktive und partnerschaftliche Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg, so Michael Fohrer, Deutschlandchef von Bombardier Transportation. „Wir sind stolz, mit unseren innovativen TALENT 2-Zügen einen wichtigen Beitrag für mehr umweltfreundliche und sichere Mobilität in Baden-Württemberg zu leisten.
Bei den Zügen für Abellio handelt es sich um 26 Elektrotriebzüge mit drei Wagen und 22 Elektrotriebzügen mit fünf Wagen. Die Fahrzeuge sind mit WLAN ausgestattet, bieten barrierefreien Zugang sowie 24 beziehungsweise 39 Fahrradstellplätze. Die Züge erzielen Spitzenwerte bei Energieeffizienz und Zuverlässigkeit. Ab 2019 nehmen sie stufenweise den Passagierbetrieb auf, und bis Juni 2020 werden alle 48 Züge an Abellio ausgeliefert sein. Hergestellt werden die Triebzüge am Bombardier-Standort in Hennigsdorf, die Drehgestelle kommen aus dem Werk in Siegen.
In Deutschland sind rund 400 TALENT 2-Züge auf den Schienen unterwegs. Sie bilden das Rückgrat des Regionalverkehrs und sind bei verschiedenen privaten Verkehrsunternehmen und der Deutschen Bahn im Einsatz. Mit einer kürzlich erfolgten Bestellung von fünf weiteren TALENT-Zügen durch Abellio Deutschland wurde die Marke von 500 TALENT-Bestellungen geknackt.



Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation / Abellio Rail Südwest GmbH

Datum:26.10.2017 - Uhrzeit: 09:25

Glück muss man haben...

Es gehört schon eine große Portion Glück dazu, zwei Werbeloks auf der Strecke nebeneinander fotografieren zu können. Harald Müller hatte dieses Glück am 25. Oktober 2017 in Maingründel, als er die Begegnung der Werbeloks 101 055 und 101 004 fotografieren konnte.




Quelle:/Fotos: Harald Müller

Datum:26.10.2017 - Uhrzeit: 09:25

Die zwei Seiten einer Lok...

Da ist sie wieder, die 186 217 (SNCB 28 25), und am 19.10.2017 zeigte sie mir ihre modal-shift Seite, was relativ selten vorkommt. Aufgenommen in Aachen West.



Unvermittelt nah zog am 20.10.2017 die 186 217 (SNCB 28 25) in Aachen West an mir vorbei und passte gerade noch so aufs Foto. Heute zeigte sie ihre join our company in motion Seite.



Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:24.10.2017 - Uhrzeit: 09:20

Der 5. ICE-4 ist im Einsatz...

Mittlerweile hat der fünfte ICE 4 seinen regulären Dienst begonnen. Bisher waren bereits die Garnituren Tz 9001, 9002, 9005 und 9006 auf der Strecke zwischen Hamburg und München unterwegs. Am 22. Oktober konnte erstmals der Tz 9003 im Umlauf beobachtet werden.



ICE 4 - Tz 9001 mit ICE 578 München - Hamburg, Göttingen 21.10.2017



ICE 4 - Tz 9005 mit ICE 786 München - Hamburg. Farblich hat sich dieser ICE 4 inzwischen gut den älteren ICE's angepasst. Göttingen, 21.10.2017


ICE 4 - Tz 9003 mit ICE 786 München - Hamburg. Göttingen 22.10.2017


Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:23.10.2017 - Uhrzeit: 10:40

BR 102: Immer noch Messfahrten

Hebertshausen, 20.10.2017: Und da war noch 102 002 mit dem zukünftigen München-Nürnberg-Express nach vollbrachten Testfahrten zum verdienten Wochenende Richtung München-Freimann zum FTZ (Forschungs und TechnologieZentrum)




Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

Datum:23.10.2017 - Uhrzeit: 10:40

140 036 zerlegt

Manchmal warten die Loks monatelang beim BENDER bevor diese zerlegt werden, der 140 036 ging es direkt nach der Überstellung aus Hagen am 19.10.2017 an den Blech-Kragen.
140 036-5 ++ 20.10.2017
Aktuell steht noch 363 820 beim Bender zur Zerlegung an ...




Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:20.10.2017 - Uhrzeit: 09:40

371 201 hat ihre Fahne verloren



Die tschechische 372 201 (die ehemalige DB AG 180 001) hat schon wieder mal einen neuen Anstrich. Seit ihrer EH in Prerov (Pv 28.09.17) präsentiert sich die Lok nun im üblichen CD-Farbkleid. Es ist nach Bordeauxrot, Verkehrsrot, dem ersten CD-Look in Blau-Weiß und der CZ-Flagge nun bereits der fünfte Anstrich der Lok. Die Aufnahme zeigt die 371 201 mit EC 379 am 19. Oktober 2017 in Praha hl.h.

Quelle:/Fotos: Jörg Flecks

Datum:20.10.2017 - Uhrzeit: 09:40

Eine weiterer weißer Vectron

Mittlerweile ist auch die 193 298 an ELL ausgeliefert und im Einsatz. Am 19. Oktober 2017 war der Weiße Riese mit einem Containerzug aus Richtung Göttingen in Alfeld zu sehen. Der Mieter ist nicht bekannt, in Frage kommen DB Cargo, SBB Cargo International, WLB Cargo oder boxXpress.




Quelle:/Fotos: Thomas Förster

Datum:20.10.2017 - Uhrzeit: 09:40

Weiß, Grau oder Schwarz?

Eine Anzeige am IC 2281 aus Hamburg nach der Ankunft in Göttingen am 17.10.2017 in Göttingen sowie eine kleine Auswahl an Bildern mit ICE 1 und ICE 2, die seit Wochen einer Dampflok ähnlich sehen. Die zahlreiche verschmutzen ICEs hätten sich über eine Reinigung sicher gefreut.





Eigenartigerweise ist fast immer die 1. Klasse mit dieser Dreckkruste unterwegs. Dass ein Zug im Betriebseinsatz verschmutzt ist unvermeidlich, aber muss man so lange warten, bis die Blumen im Toilettenfenster nicht mehr zu sehen sind? Da stellt sich die jedesmal die Frage, würde ein DB Verantwortlicher sein Geld in einem Geschäft ausgeben, wenn er dort als Kunde so empfangen würde?

Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:18.10.2017 - Uhrzeit: 07:50

Der VRR-Lindwurm ist im Einsatz.

Seit kurzem trägt der 422 010 den neuen grün-grauen Anstrich des VRR. Zur Zeit ist er regelmäßig als S3 zwischen Hattingen und Oberhausen zu sehen. Aufgenommen am 15.10.17 in Essen.



Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:17.10.2017 - Uhrzeit: 09:25

Fernverkehrsfahrplan 2018: Start der Schnellfahrstrecke München-Berlin

Die größte Angebotsverbesserung für Bayern in der Geschichte der Deutschen Bahn
Der Freistaat ist einer der Hauptprofiteure mit zahlreichen schnelleren Verbindungen • Buchungsstart: 17. Oktober

Mit dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember profitieren viele Reisende von der größten Angebotsverbesserung in der Geschichte der Deutschen Bahn (DB). Schneller und komfortabler auf der Schiene unterwegs: Mit der neuen Schnellfahrstrecke München-Berlin, dem Start des ICE 4 und mehr internationalen Verbindungen. Vor allem von und nach Bayern gibt es überdurchschnittlich viele Verbesserungen im Angebot.

Die Fernverkehrspreise steigen dabei um durchschnittlich 0,9 Prozent und bleiben damit unter der Inflationsrate. Die Tickets für das neue Fahrplanangebot können ab morgen über alle Verkaufskanäle gebucht werden.

Mit Tempo 300 durch Deutschlands Mitte

Die DB schließt mit Fertigstellung des letzten Bauabschnitts an der Schnellfahrstrecke Berlin–München eine der letzten großen Lücken im deutschen Hochgeschwindigkeitsnetz. Unter anderem verkürzt sich die Reisezeit zwischen der Bundes- und Landeshauptstadt um zwei Stunden auf dann 3:55 Stunden. Damit wird der Zug absolut wettbewerbsfähig zum Flugzeug oder Auto. Über die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke werden 35 ICE-Züge pro Tag mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometern fahren. An Werktagen wird die DB bis zu 10.000 zusätzliche Sitzplätze zwischen Berlin und München anbieten und dafür vor allem längere Züge einsetzen.

Täglich ermöglichen drei ICE Sprinter-Züge je Richtung Fahrten zwischen Berlin und München in unter vier Stunden. Die stündlichen ICE-Verbindungen, die weitere Zwischenhalte bedienen, benötigen künftig nur noch rund 4:30 Stunden zwischen Stachus und Brandenburger Tor. Für die größten bayerischen Städte ändern sich die Reisezeiten nach Berlin wie folgt:

München-Berlin: 3:55 h statt 6 h
Nürnberg-Berlin: 2:50 h statt 4:45h
Augsburg-Berlin: 4:30 statt 6h

Auch aus anderen bayerischen Regionen sind Reisende deutlich schneller in Berlin: Von Kempten oder von Garmisch-Partenkirchen sind Reisezeiten schon ab 5:50 Stunden möglich. Auch Tourismusregionen wie Tirol und das Salzburger Land profitieren vom neuen Link nach Mitteldeutschland und Berlin. Gleichzeitig können sich Reisende aus Bayern über kürzere Reisezeiten über Berlin bis an die Ostseeküste freuen.
Insgesamt 17 Millionen Menschen werden entlang der Schnellfahrstrecke von kürzeren Reisezeiten und neuen Direktverbindungen profitieren.

Neuer ICE-Halt Coburg – Verkehrsknoten Nürnberg und Bamberg gestärkt

Die Regionen in Nordbayern profitieren in besonderem Maße von den neuen Angeboten. Von Coburg aus geht es per Direktanbindung ins ICE-Netz mit drei Fahrtenpaaren täglich fast ebenso schnell nach Berlin in 2 ½ Std. (2 Std. schneller als heute) wie nach München in 2 ¼ Std. (etwa 30 min schneller als heute). Geschäfts- oder Besuchstermine in Berlin sind beispielsweise mit einem Tagesaufenthalt mit dortiger Ankunft von 9:30 Uhr bis zur Abfahrt um 19:27 Uhr möglich.

Bamberg wird zum Verknüpfungspunkt zwischen Regional- und Fernverkehr. Aus Ober- und Hochfranken geht es stündlich bis zweistündlich, mit fahrgastfreundlichen Umsteigezeiten via Bamberg oder Nürnberg nach Berlin - und immer noch 50 bis 55 Minuten schneller als heute.

Nürnberg wird ebenfalls als Drehkreuz für den Fernverkehr gestärkt. Berlin rückt per ICE Sprinter in drei Stunden Reisezeit an die Frankenmetropole. Die Züge fahren passend für Geschäftstermine um 7, 13 und 19 Uhr in Nürnberg ab und kommen aus der Gegenrichtung um 9, 15 und 21 Uhr wieder an. Tagesaufenthalte in der Bundeshauptstadt sind damit problemlos machbar, ein Ausflug nach Erfurt dauert nur 1:10 Std. – in etwa so lang wie nach München.

Auch auf den bisherigen Fernverkehrsstrecken in Nordbayern wird es weiter angebotsorientierte Verbindungen geben. Eine frühe Pendlerverbindung von Lichtenfels nach München gehört ebenso dazu wie auch eine IC-Verbindung durch das Saaletal. Diese verläuft zwischen Karlsruhe–Stuttgart–Nürnberg Leipzig, wo es einen ICE-Anschluss nach Berlin gibt. So kommt auch die Kreisstadt Kronach in den Genuss eines IC-Haltes.

Nürnberg-Wien in gut vier Stunden

Im ICE-Verkehr verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Nürnberg und Passau auf unter 2 Stunden, nach Wien um 25 Minuten auf rund 4:15 Std. Verbesserungen an Fahrzeugen und Infrastruktur ermöglichen diesen Zeitgewinn.

Zusätzlich wird der Bahnknoten Nürnberg auch von einer Verbesserung der Verbindung nach Stuttgart und Karlsruhe gestärkt: hier gibt es abends und am Wochenende zusätzliche Fahrten.

ICE 4 ab München im Regelbetrieb

Kein ganz Unbekannter ab München Hauptbahnhof – nun aber startet der modernste ICE von hier noch öfter seine Reise durch Deutschland: Nach der rund 12-monatigen Einführungsphase startet der ICE 4 auf der Strecke Hamburg–Hannover–München am 10. Dezember wie geplant in den Regelbetrieb. Zu Beginn wird es auf dieser Strecke 4 Fahrten pro Tag an, ab Mitte 2018 sind 8 Fahrten mit dem neuen Fahrzeug geplant. Mit dem Einsatz des ICE 4 wird sich die Kapazität auf der stark nachgefragten Bahn-Magistrale ab Dezember deutlich erhöhen.

Zahlreiche Fahrplanverbesserungen im Detail

Ab 10. Dezember gibt es zahlreiche Angebotsverbesserung im Detail und für einzelne Bahnhöfe: So wird Donauwörth beispielsweise zum Systemhalt. Das heißt, alle elf durchfahrenden Zugpaare des Fernverkehrs halten hier auch – unterm Strich ist man von hier rund 1,5 Stunden schneller in Berlin.
Mit dem Buchungsstart des neuen Fahrplanangebotes am 17. Oktober lassen sich für alle Bahnhöfe im Freistaat die neuen Reiseverbindungen entdecken und buchen.

Zum Fahrplanwechsel erhöht die DB die bundesweiten Fernverkehrspreise in Summe um durchschnittlich 0,9 Prozent. Wer bis zum 9. Dezember seine Reise bucht, fährt noch zu den alten Preisen. Ab 10. Dezember sind die neuen Preise auf bahn.de, im DB Navigator, und am DB Automaten hinterlegt. Auskünfte geben dann auch die DB Reisezentren, DB Agenturen und der telefonische Reiseservice unter 01806 99 66 33 (20 Cent pro Anruf, Mobilfunk max. 60 Cent).

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:16.10.2017 - Uhrzeit: 10:25

TX Logistik steigert Zugfrequenz zwischen Rostock und Verona

Die TX Logistik AG (TXL) hat ihre Intermodalverbindungen nach Norditalien weiter ausgebaut. Seit Anfang September fährt das Eisenbahnlogistikunternehmen jeweils vier Mal pro Woche vom Seehafen Rostock nach Verona und zurück.
„Der Grund dafür, die Zahl der Rundläufe von drei auf vier zu erhöhen, ist die kontinuierlich steigende Nachfrage auf dieser Strecke“, sagt Jörg Nowaczyk, Geschäftsbereichsleiter Intermodal bei TX Logistik. TXL hat das Angebot zudem ausgeweitet, um die Attraktivität für den schwedischen Markt zu erhöhen. Im Hafen Rostock bestehen Anschlussverbindungen mit der Fähre zu Zielen in Schweden, Finnland und Dänemark. Die Fahrpläne sind mit den Fährplänen synchronisiert. Die detaillierten Fahrpläne sind auf der Homepage des Unternehmens nachzulesen.
Im intermodalen Netzwerk ist Verona eine der wichtigsten Drehscheiben für TX Logistik. „Unser Ziel ist es, die Zahl der Rundläufe zwischen Rostock und Verona spätestens bis Anfang 2018 auf mindestens sechs zu erhöhen“, betont Jörg Nowaczyk.

Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

Datum:16.10.2017 - Uhrzeit: 10:20

Weiterer Werbe-Hamster bei Abellio

Seit gut einen Monat hat Abellio Rail Mitteldeutschland einem zweiten Hamster eine Werbung verpasst: 9442 112 macht Werbung für die Region Kyffhäuser Harz. Am 14.10.2017 konnte ich ihn erwischen. 9442 112-0 und 9442 118-7 verlassen gerade den Bahnhof Sangerhausen als RE 9, Zug 74704 auf den Weg nach Kassel-Wilhelmshöhe.



Quelle:/Fotos: Mario Benilich

Datum:16.10.2017 - Uhrzeit: 10:20

SCI Global Rail Index 3/2017

Stimmung in der globalen Bahnbranche bleibt deutlich postiv – und scheint unberührt von den Konsolidierungsplänen der Branche
Das Geschäftsklima unter den führenden Unternehmen in der globalen Bahnindustrie bleibt im dritten Quartal 2017 auf einem deutlich positiven Niveau. Das zeigt der aktuelle SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Top-Manager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Auf die jüngste Aufschwungsphase in der Bewertung der aktuellen Geschäftslage folgt eine gemäßigtere, jedoch deutlich heterogene Einschätzung. Die allgemeinen Rahmenbedingungen für die Entwicklung in der Eisenbahnbranche haben sich in den letzten zwölf Monaten nicht verbessert. Vor allem der Preisdruck im internationalen Wettbewerb wird dabei als wesentliches Hindernis angesehen. Mit zunehmender Konkretisierung von Konsolidierungsplänen der großen europäischen Schienenfahrzeughersteller verändern sich auch die etablierten Strukturen des weltweiten Marktes für Bahntechnik. Dies scheint auch eine positive Bewertung der zukünftigen Geschäftsentwicklung zu fördern.





Der jüngste Aufschwung in der Bewertung der aktuellen Geschäftssituation wird abgelöst von einer gemäßigteren und heterogeneren Bewertung im dritten Quartal 2017. Mit einem Anteil von 40% bewertet ein wachsender und großer Anteil der befragten Top-Manager die aktuelle Geschäftslage zwar als positiv, jedoch beurteilt auch ein zunehmender Anteil von 20% die aktuelle Geschäftssituation als ungünstiger im Vergleich zum letzten Quartal.



Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleitungen, als wichtiger Indikator für die Branchenentwicklung, verliert an zuletzt gewonner Dynamik, bleibt jedoch stabil auf einem guten Niveau. Insgesamt berichten 13% der befragten Top-Manager von einer postiven Entwicklung. Zu Beginn des zweiten Halbjahres 2017 sind die Beurteilungen der Top-Manager wieder zunehmend heterogen. Während ein Drittel der Umfrageteilnehmer eine positive Entwicklung melden, klagen rund 20% über eine zurückgehende Nachfrage. Dennoch gibt die große Mehrheit der befragten Unternehmen an, dass sie nach wie vor mit dem aktuellen Auftragsbestand zufrieden sind. Insgesamt geben sogar 20% an, dass sie von einer relativ hohen Auftragslage profitieren.



Darüber hinaus hat SCI Verkehr die Top-Manager der Bahnbranche um eine Bewertung der wichtigsten Einflussfaktoren für die Geschäftsentwicklung der vergangenen zwölf Monate gebeten. Gemäß den Angaben der befragten Unternehmen haben Wechselkurse, Preisentwicklung wie auch der bestehende Regulierungsrahmen eher negativ zu der Situation der Geschäftsentwicklung beigetragen – im letzteren Fall mit einer einstimmigen Beurteilung. Im Saldo sehen 53% die Kosten für Beschaffungen als ein besonderes Hindernis für die Geschäftsentwicklung, was den zunehmenden Kostendruck für Hersteller bahntechnischer Produkte auf dem weltweit umkämpften Markt widerspiegelt.
Einen positiven Einfluss auf die zurückliegende Geschäftsentwicklung sieht die Mehrheit der Unternehmen ausschließlich in der Verbesserung der Nachfragesituation. Niedrige Zinssätze, die in der Vergangenheit als Erleichterung für die Finanzerung von Investitionvorhaben wahrgenommen wurden, scheinen aktuell ihre Wirkung verloren zu haben.



Mit zunehmenden Konsolidierungsaktivitäten haben die wichtigsten Akteure der europäischen Bahnindustrie damit begonnen, auf dem globalen Markt für Bahntechnik die Karten neu zu mischen. In einer bedeutenden Ankündigung haben Siemens und Alstom Pläne für einen Zusammenschluss bekanntgegeben mit dem Ziel einen europäischen Champion für Mobilität zu schaffen und damit die etablierten Strukturen des globalen Bahnmarktes zu verändern. Führende Unternehmen in der Bahnbranche scheinen allerdings zum aktuellen Zeitpunkt noch unberührt von diesen großen Konsolidierungsplänen zu sein. 40% der befragten Manager erwarten eine günstigere Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten. „Große Effekte und Synergien des Konsolidierungsprozesses können jedoch erst langfristg erwartet werden“, sagt Maria Leenen, Geschäftsführerin von SCI Verkehr, im Bezug zum Optimismus in der Branche für die Zukunft.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:13.10.2017 - Uhrzeit: 10:10

PbZ-Rangierereien in Leipzig

In Leipzig konnte am 12. Oktober 2017 am Mittag ein „Lokzug“ mit fünf Triebfahrzeugen beobachtet werden, der gerade von der RS 363 151 aus der Bahnhofshallte gezogen wurde. Die Loks waren in der angegebenen Reihenfolge die 111 025, 111 082, 115 448, 120 157 und 115 459. Dazwischen war ein Doppelstock-Mittelwagen und ein Doppelstock-Steuerwagen. An den Führerstandsfenstern der 111er waren zwar Schilder angebracht, die aber aus der Entfernung nicht zu lesen waren.







Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

Datum:13.10.2017 - Uhrzeit: 10:00

Neue Werbeloks in Tschechien

Die CD hat zwei neue Werbelokomotiven mit Motiven von Skoda (Auto-Modell Karoq). Erste Werbelok ist 380.004, die mittlerweile wieder im normalen Plan eingesetzt wird, vor allem zwischen Praha und Linz, Praha und Budapest sowie Bohumín und Wien. Die andere Werbelok ist 362.169 vom Depot Brno, die für das ganze Netz in Tschechien und in der Slowakei eine Zulassung besitzt.



Quelle:/Fotos: CD

Datum:12.10.2017 - Uhrzeit: 09:05

DSB IC2 durch Österreich

Am 11.10.2017 konnten drei dänische IC 2 in Österreich gesehen werden, welche auf dem Weg nach Südost-Europa bei Muckendorf-Wipfing fotografiert wurden. Zuglok dieses Transportes war die 1110.522.
(Mehr Infos zu diesem Transport erfahren Sie im morgen erscheinenden Lok-Vogel!).




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:10.10.2017 - Uhrzeit: 10:05

Stadler und FWTA enthüllen den ersten U.S.-FLIRT


Stadler und die Fort Worth Transportation Authority (FWTA) aus Texas präsentieren an der APTA Expo 2017, dem Schaufenster des öffentlichen Verkehrs in den USA, den ersten FLIRT für die Linie TEXRail. Der Vertrag für die Lieferung von acht FLIRT wurde im Juni 2015 unterzeichnet. Die Triebzüge mit dieselelektrischem Antrieb (DMU) verkehren künftig auf der TEXRail-Linie zwischen Fort Worth und dem Terminal B des Dallas/Fort Worth International Airport. Es ist das erste Mal, dass Stadler den FLIRT in den USA verkaufen konnte.

Der FLIRT ist das Erfolgsmodell von Stadler. Über 1400 Exemplare dieses modularen Gliederzugs sind weltweit im Einsatz. Umso mehr freut es Stadler, die ersten acht FLIRT in den USA auf die Schiene bringen zu können. An der APTA Expo 2017 präsentiert Stadler gemeinsam mit FWTA erstmals öffentlich das erste produzierte Fahrzeug für TEXRail. Der erste US-FLIRT mit mittig angeordnetem Powermodul erfüllt die AVTAnforderungen (Alternative Vehicle Technology) der Federal Railroad Administration und jene von Buy America. Die FLIRT für die FWTA wurden mehrheitlich im eingemieteten Stadler-Werk in Salt Lake City, UT, gebaut.

„Wir sind begeistert, diese schneidigen Züge nach Fort Worth und Dallas zu bringen,“ sagt Paul Ballard, Verwaltungsratspräsident und CEO der FTWA. Wie haben die vielen Schritte der Herstellung bis heute hautnah mitverfolgt und wir könnten nicht zufriedener sein. Die Besucher der APTA Expo erwartet ein Erlebnis der Extraklasse.“

Peter Spuhler, Group CEO and Eigentümer von Stadler, sagt: „Wir sind stolz, heute gemeinsam mit FWTA unseren Bestseller erstmals in den USA präsentieren zu dürfen und sind überzeugt, dass die mehrheitlich in den USA gebauten FLIRT in Big-Sky-Texas eine gute Figur machen und den Fahrgästen in und um Fort Worth einen neuen Level von Reisekomfort bieten werden.“
Die acht FLIRT erfüllen auch die Anforderungen des „American with Disabilities Act“. Die breiten Eingangstüren und der grosszügige Raum im Niederflurbereich ermöglichen einen unkomplizierten Zugang zum Fahrzeug.

Das Fahrzeug ist mit 224 Sitzen mit Beistelltischen inkl. USB-Steckdosen und einem ADA WC ausgestattet. Sie erfüllen so unterschiedliche Komfortbedürfnisse der Reisenden. Der ergonomisch geformte Führerstand, das intuitive Design und die Anordnung der Bedienelemente bieten dem Zugpersonal einen modernen, komfortablen Arbeitsplatz. Die Aufnahme in den kommerziellen Betrieb ist für Dezember 2018 vorgesehen.

Die neuen Pendlerzüge für TEXRail sind auf eine maximale Geschwindigkeit von 130 km/h ausgelegt. Die vierteiligen Kompositionen weisen je eine Länge über Kupplung von 81,1 Meter auf. Die dieselelektrisch angetriebenen FLIRT sind mit je zwei Dieselmotoren des Typs Deutz TCD 16.0 V8 mit 520 kW Leistung ausgerüstet und entsprechen den Normen der Abgasstufe EPA Tier 4 final.





Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:09.10.2017 - Uhrzeit: 09:55

Inbetriebnahme des Kaiser-Wilhelm-Tunnels

Bauprojekt auf der Moselstrecke zwischen Cochem und Ediger-Eller abgeschlossen • Neubau einer zweiten Tunnelröhre (Neuer Kaiser-Wilhelm-Tunnel) und Erneuerung der bestehenden Tunnelröhre (Alter Kaiser-Wilhelm-Tunnel)

Die Deutsche Bahn hat rund 270 Millionen Euro in den Erhalt der wichtigen Schienenverbindung zwischen Koblenz und Trier investiert. Nach Abschluss fast aller Restarbeiten wurde am 6. Oktober 2017 die Erneuerung des Kaiser-Wilhelm-Tunnels in Cochem gefeiert und die Tunnelröhren mit einem symbolischen Akt offiziell in Betrieb genommen.

Im Beisein der Tunnelpatin Schwester Felicitas, Konventoberin der Marienschwestern, konnte der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Jürgen Konz, zahlreiche Ehrengäste begrüßen und erfreut festhalten:

„Hier in Cochem haben wir mit den Baumaßnahmen rund um den Kaiser-Wilhelm-Tunnel einen weiteren Mosaikstein für Sicherheit, Pünktlichkeit und Qualität fertiggestellt. Das Bauprojekt Kaiser-Wilhelm-Tunnel stellt für Cochem und Deutschland ein Paradebeispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Bahn dar. Die Projektleitung und die kommunikative Begleitung haben neue Maßstäbe gesetzt.“

Der Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing ergänzte:
„Der erneuerte Tunnel ist für einen weiterhin leistungsfähigen und sicheren Bahnverkehr auf der Moselstrecke unverzichtbar. Er gewährleistet damit die Mobilität und die Standortqualität an der Mosel über Trier hinaus bis nach Luxemburg und in das Saarland.“

Hugo Gratza, Ministerialdirigent und Leiter der Unterabteilung Eisenbahnen im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wies dabei auf die überregionale Bedeutung dieses Tunnelbaus hin:

„Rund 4 Mrd. Euro jährlich stellt der Bund für Investitionen in die bestehende Schieneninfrastruktur bereit. Mit dem Tunnelprojekt wird die Leistungsfähigkeit der Moselstrecke als wichtigste Eisenbahn-Verbindung nach Luxemburg und darüber hinaus auch nach Frankreich und Belgien spürbar verbessert.“

Nach den Grußworten von Gisbert Brauner, Leiter Vertrieb und Fahrplan der DB Netz AG, öffnete sich mit einem akustischen Signalton ein Tor zu den Gleisen. Mit diesem symbolischen Akt wurde der Kaiser-Wilhelm-Tunnel offiziell in Betrieb genommen.

Der Kaiser-Wilhelm-Tunnel auf der Moselstrecke Koblenz—Perl wurde 1879 in Betrieb genommen. Nach über 130 Jahren wurde die bestehende Tunnelröhre (Alter Kaiser-Wilhelm-Tunnel) erneuert und eine zweite Röhre (Neuer Kaiser-Wilhelm-Tunnel) gebaut, um den zweigleisigen Betrieb auf der Moselstrecke weiter aufrechtzuerhalten.

Im April 2014 ging nach vierjähriger Bauzeit der Neue Kaiser-Wilhelm-Tunnel in Betrieb. Danach wurde der Alte Kaiser-Wilhelm-Tunnel erneuert und auf eingleisigen Betrieb umgerüstet. Unter anderem wurden eine neue Innenschale und modernste technische Ausrüstung eingebaut.

Seit dem 2. Juni 2017 läuft der Zugverkehr an der Mosel wieder zweigleisig in zwei getrennten Tunnelröhren. Über acht Verbindungswerke sind die beiden Röhren miteinander verbunden.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:06.10.2017 - Uhrzeit: 09:45

Ein ungewöhnliches Zuglaufschild



Not macht erfinderisch, aber die Beschriftung des Zuglaufs an diesem Wagen ist doch mehr als kurios, da sie weder stimmt noch in der üblichen Art gemacht worden ist. Gesehen am 28. September 2017 im EC 218 in Traunstein.

Quelle:/Fotos: Reinhard Prokoph

Datum:06.10.2017 - Uhrzeit: 09:45

Mit der WESTbahn ab sofort kostengünstiger von Waidhofen/Ybbs nach Linz

Der neue Halbstundentakt bringt ab Dezember auch für Pendler aus dem Ybbstal viele Vorteile

Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 fährt die WESTbahn nicht nur wie bisher von Wien Westbahnhof, sondern zusätzlich auch von Wien Praterstern über Wien Hauptbahnhof nach Salzburg. Durch den zukünftigen Halbstundentakt ergeben sich für die Bahnfans viele Verbesserungen – und für Reisende, die aus Richtung Waidhofen nach Linz pendeln und dazu in Amstetten umsteigen müssen, noch mehr Anschlüsse an schnelle Verkehre nach Linz.

Durch die Abfahrten der WESTbahn in Amstetten um 7:01 Uhr, 7:32 Uhr und 8:01 Uhr gibt es für (fast) alle Regionalzüge aus Waidhofen eine optimale Umsteigeverbindung nach Linz. Darüber hinaus arbeitet die WESTbahn intensiv an der Wiedereinführung des werktäglichen Zuges um 6:32 Uhr ab Juni 2018, hier erfordert ein noch nicht gelöster Trassenkonflikt die Kompromissbereitschaft der ÖBB-Infrastruktur AG und ÖBB-Personenverkehr AG. Die WESTbahn hofft, dass die ÖBB im Sinne der Pendler aus Waidhofen hier zu einer geringfügigen notwendigen Anpassung eines Regionalzuges im Raum Oberösterreich bereit sind.

Vielfahrer, die nach einem kurzen Aufenthalt in Amstetten von den Zügen aus dem Ybbstal in die WESTbahn umsteigen, haben ab sofort übrigens auch einen kleinen Preisvorteil: Die WESTbahn bietet aufgrund zahlreicher Kundenanfragen für die Strecke von Amstetten nach Linz künftig 30- und 365-Tage-Karten an, die so günstig sind, dass die Kombination der Zeitkarten von WESTbahn und Verkehrsverbund Ostregion (VOR) für Teilstrecken etwas preiswerter ist als die Zeitkarte, die der VOR derzeit für die gesamte Strecke Waidhofen – Linz anbietet.

Der „Nachteil“, zwei verschiedene Fahrausweise kaufen zu müssen, wird durch den kleinen finanziellen Vorteil aufgewogen. Zahlt man heute im VOR für die Monatskarte von Waidhofen nach Linz im Monat 139,80 Euro bzw. im Jahr 1.398 Euro, fallen für die Kombination der Zeitkarten des VOR mit denen der WESTbahn in Zukunft für ein Monatsticket gesamt 138,50 Euro (77,50 Euro VOR + 61,- Euro WESTbahn) bzw. 1.374,- Euro (775,- Euro VOR + 599,- Euro WESTbahn) an. Bei der WESTbahn entfällt außerdem das Anstellen beim Ticketkauf: Die Zeitkarten können bequem online gekauft werden, die 30-Tage-Karte gibt es darüber hinaus auch direkt im Zug ohne Aufpreis. Den ersten Geltungstag bestimmt immer der Kunde, man ist also nicht an einen Kalendermonat gebunden und kann so bei der WESTbahn durch die maßgeschneiderte Buchung zusätzlich sparen.

Neben der hochwertigen Ausstattung der Niederflur-Züge der WESTbahn ist vor allem die ausgesprochen hohe Pünktlichkeit der WESTbahn ein großer Pluspunkt für Pendler. Jeder Prozentpunkt (im September z.B. 95,6% Fernverkehrspünktlichkeit der WESTbahn) erhöht für Pendler die Wahrscheinlichkeit, abends in Amstetten den Zug zurück nach Hause Richtung Waidhofen pünktlich zu erreichen.

Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH

Datum:05.10.2017 - Uhrzeit: 09:30

Vectron MS erhält Zulassung in den Niederlanden

  • Vectron in insgesamt 18 Ländern zugelassen
  • Anbindung an gesamten Rhein-Alpen-Korridor
    Die Mehrsystem-Variante der Vectron-Lokomotive hat am 21. September 2017 von der niederländischen Sicherheitsbehörde ILT die Zulassung für den Betrieb in den Niederlanden bekommen. Der Vectron erhält dadurch Zugang zu den Hafenstädten in den Niederlanden. Die Zulassung ist ein wichtiger Meilenstein, um den gesamten Rhein-Alpen-Korridor mit den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien und den Niederlanden bedienen zu können. 121 der bisher verkauften Vectron-Loks können in den Niederlanden eingesetzt werden.

    Insgesamt haben sich bereits 33 Kunden für den Vectron entschieden und über 600 Fahrzeuge bestellt. Die 330 derzeit im Einsatz befindlichen Vectron-Loks haben bisher eine Gesamtfahrleistung von 90 Millionen Kilometern absolviert. Mit der Zulassung in den Niederlanden kann der Vectron nun in insgesamt 18 europäischen Ländern betrieben werden. Die Lokomotiven sind außerdem für den Betrieb in Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.


    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:02.10.2017 - Uhrzeit: 11:47

    Rheintalbahn: Der Verkehr rollt wieder

    Güterverkehr kehrt mit hoher Auslastung zurück

    Erste Bilanz: 450 Busfahrten am Tag, 60 Helfer vor Ort in Rastatt, 3.000 Tonnen Beton verbaut • Dank an Kunden und Anwohner

    Nach rund sieben Wochen Unterbrechung fahren seit heute, 2. Oktober, wieder Züge auf der wichtigen Strecke zwischen Karlsruhe und Basel. Seit Betriebsstart in der Nacht um 0.01 Uhr verläuft der Bahnverkehr reibungslos. Insbesondere der Güterverkehr wird auf der Rheintalbahn mit hohem Aufkommen zurückkehren. Dies geht aus den Trassenanmeldungen der Güterverkehrsunternehmen hervor. An Spitzentagen sind bereits wieder fast 180 Güterzüge angemeldet.

    „Die Züge auf der Rheinbahn fahren wieder! Die mehrwöchige Sperrung war eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten, die wir vor allem durch die engagierte Zusammenarbeit gut gemeistert haben. Unseren Kunden möchten wir ausdrücklich für ihr Verständnis und ihre Geduld danken", betonte Sven Hantel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Baden-Württemberg.

    Bis zu 30.000 Reisende täglich mit Bussen befördert

    Auf der Strecke zwischen Karlsruhe und Baden-Baden sind täglich bis zu 30.000 Reisende unterwegs, die während der Sperrung in Busse umsteigen mussten und damit rund eine Stunde länger unterwegs waren. Insgesamt fuhren die Busse jeden Tag bis zu 450 Mal zwischen Rastatt und Baden-Baden und zurück. In Rastatt halfen 60 zusätzliche Mitarbeiter den Reisenden beim Umsteigen und verteilten neben Wasser auch 400.000 Reisegutscheine im Wert von je 10 Euro.

    Zudem haben die DB und der Karlsruher Verkehrsverbund sehr schnell und unbürokratisch Kulanzregelungen für Abokunden vereinbart: Diese erhalten für die Dauer der Sperrung die Hälfte ihres Ticketwerts zurück. Die DB wird dazu aktiv auf alle betroffenen DB-Abo-Kunden (Fern- und Nahverkehr) zugehen. Kunden mit jährlichem Bankeinzug erhalten eine Gutschrift auf ihr Konto, Kunden mit monatlicher Zahlung wird die Gutschrift mit dem nächstfälligen Monatsbetrag verrechnet. Die Abonnenten des KVV müssen sich proaktiv melden, um entschädigt zu werden.

    3.000 Tonnen Beton stabilisieren die Rheintalbahn

    Die Bauarbeiten zur Wiederherstellung der Strecke verliefen reibungslos und waren sogar fünf Tage schneller fertig als ursprünglich geplant. Allein für die Betonplatten unter den Gleisen wurden rund 540 Tonnen Bewehrungsstahl und 3.000 Tonnen Beton verarbeitet.

    Im Bereich der Tunnelbaustelle wurden an den Gleisen der Rheintalbahn wieder Sensoren und Messeinrichtungen installiert. Diese überwachen lückenlos und rund um die Uhr die Lage der Gleise über der Tunnelröhre.

    Um den Anwohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis zu danken – die Bauarbeiten liefen rund um die Uhr – lädt die DB am heutigen Abend (2. Oktober) in Rastatt zu einer Anwohnerveranstaltung ein.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:02.10.2017 - Uhrzeit: 11:17

    Die Kurhessenbahn legt den Grundstein für eine neue und moderne Fahrzeugwerkstatt

    Zweigleisige Instandhaltungswerkstatt mit angeschlossenem Sozialgebäude in Korbach • 22 neue Arbeitsplätze in der Region • Vorstellung der neuen Triebwagen für das Nordwesthessen-Netz

    (Frankfurt am Main, 29.09.2017) Als wichtige Grundlage für einen modernen und zeitgemäßen Schienenpersonennahverkehr investiert die Kurhessenbahn (KHB) im Zentrum des Nordwesthessen-Netzes rund 11,5 Mio. Euro in den Neubau einer Werkstatt für die Instandsetzung von 27 Dieseltriebwagen. Im Bahnhof Korbach wird eine zweigleisige neue Instandhaltungswerkstatt mit angeschlossenem Sozialgebäude für die Instandhaltung der Triebzüge gebaut. Zudem wird eine neue Außenreinigungsanlage (ARA) errichtet, vor die zusätzlich eine Unterflurreinigungsanlage gebaut wird.

    In der Werkstatt sollen betriebsnahe Bedarfsreparaturen und mobile Instandsetzungen sowie der Komponententausch (Radsätze, Drehgestelle, Motoren, Getriebe, etc.) durchgeführt werden. Durch die eigene Werkstatt wird die Fahrzeuginstandhaltung sowohl in zeitlicher, wie auch in qualitativer Hinsicht deutlich verbessert. Uns das äußere Erscheinungsbild der Fahrzeuge wird durch eine neue Außenreinigungsanlage wesentlich verbessert. Im Zweischichtbetrieb wird mit je 7-8 Mitarbeitern gearbeitet. Insgesamt schafft die Kurhessenbahn in Korbach 22 Arbeitsplätze.

    Die Kurhessenbahn hat heute mit geladenen Gästen aus Politik und den Verkehrsverbünde den Grundstein für den Neubau einer Fahrzeugwerkstatt in Korbach gelegt. Gleichzeitig wurde die neue Generation Triebzüge der Baureihe 642 vorgestellt, die sukzessive die derzeitigen Fahrzeuge ablösen werden.

    Diese Fahrzeuge werden im Werk Kassel der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH gemäß den vertraglichen Vorgaben durch die Verkehrsverbünde umgebaut. Dabei wird die Sitzlandschaft angepasst und der Mehrzweckbereich sowie die 1. Klasse vergrößert. Das Fahrgastinformationssystem ist komplett neu gestaltet. Im Türbereich befindet sich jeweils ein Informationssystem mit Displays und die Innen- und Außenanzeigen werden erneuert und vergrößert. Der Innenraum verfügt über 9 Steckdosen und ist mit Videoüberwachung und LED-Beleuchtung ausgestattet.

    Die Leistung des Fahrzeuges wird auf 315 KW gesteigert. Von außen glänzt das Fahrzeug durch die neue Lackierung wie neu und Ansagen sind durch die eingebauten Außenlautsprecher auch dort hörbar. Für den täglichen Einsatz werden die Fahrzeuge dann zusätzlich mit Schiebetritte ausgerüstet, was einen bequemeren und barrierefreien Einstieg ermöglicht.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn
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