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News-Rubrik: News-Archiv September 2017

Datum:28.09.2017 - Uhrzeit: 09:15

BLS betreibt ab dem 10. Dezember 2017 den Autoverlad zwischen Brig und Iselle

Ab dem 10. Dezember 2017 will die BLS den Autoverlad am Simplon zwischen Brig und Iselle betreiben. Dabei plant die BLS, das Angebot gegenüber heute zu verbessern: Zu Spitzenzeiten sollen die Züge neu im Stundentakt verkehren.

Die BLS betreibt auf den Fahrplanwechsel vom 10. Dezember 2017 den Autoverlad am Simplon zwischen Brig und Iselle. Damit übernimmt sie den Betrieb von der SBB, nachdem diese bekannt gegeben hatte, auf diesen zu verzichten. Der Kanton Wallis und die BLS haben sich über die vor Monatsfrist eingereichte Offerte geeinigt, nachdem keine weitere Offerte eingereicht worden war. Das Angebot für die Kunden wird ausgebaut. Nichts desto trotz bleiben die Verladetarife für die Kunden gegenüber heute unverändert. Vielfahrer profitieren zudem davon, dass die geltenden Punktekarten am Lötschberg künftig auch am Simplon gültig sein werden. Die BLS, welche bereits den Autoverlad am Lötschberg und den regionalen Bahnverkehr zwischen Brig und Domodossola fährt, kann dank der Übernahme des Simplonverlads Synergien nutzen.

Mehr Kapazität durch den Simplon

Ab Fahrplanwechsel wird die BLS das Angebot an insgesamt 35 Tagen pro Jahr verstärken – konkret während Feiertagen wie Ostern oder Auffahrt sowie an nachfragestarken Wochenenden im Sommer. Die Züge fahren dann stündlich. An den übrigen Tagen bleibt der 90-Minuten-Takt bestehen. In den kommenden Jahren will die BLS den Fahrplan weiter ausbauen. Sämtliche Autozüge werden als reine Verladezüge geführt.

Weiter geführt wird der bei Kunden sehr beliebte, direkte BLS-Autoverlad von Kandersteg durch den Lötschberg- und den Simplontunnel bis Iselle: Zwischen April und Mitte Oktober verkehrt mindestens ein Zug pro Wochenende in jede Richtung. Den Bahnkunden bietet die BLS seit dem 9. Juli alle zwei Stunden eine Verbindung mit dem RegioExpress «Lötschberger» zwischen Brig und Domodossola.

Quelle:/Fotos: BLS AG

Datum:27.09.2017 - Uhrzeit: 07:15

Siemens und Alstom fusionieren ihr Bahngeschäft

Siemens und Alstom wollen gemeinsam europäischen Champion für Mobilitätslösungen schaffen

  • Exklusive Absichtserklärung unterzeichnet: Zusammenlegung der Mobilitätsgeschäfte im Rahmen einer Fusion unter Gleichen
  • Börsennotierung in Frankreich und Konzernzentrale im Großraum Paris; Alstom-CEO neuer Vorstandschef; Siemens wird 50 Prozent der Aktien des neuen Unternehmens halten
  • Unternehmenszentrale für Mobilitätslösungen in Deutschland und für Schienenfahrzeuge in Frankreich
  • Umfassendes Angebot an Mobilitätslösungen und weltweite Präsenz bieten Kunden rund um den Globus maximalen Wert
  • Neu formiertes Unternehmen mit 15,3 Milliarden Euro Umsatz und 1,2 Milliarden Euro bereinigtem EBIT
  • Jährliche Synergien in Höhe von 470 Millionen Euro spätestens im vierten Jahr nach dem Closing erwartet

    Siemens und Alstom haben heute eine Absichtserklärung über die Zusammenlegung des Mobilitätsgeschäfts von Siemens, einschließlich der Sparte Bahnantriebe, mit Alstom unterzeichnet. Die Transaktion vereint zwei innovative Unternehmen der Bahnindustrie mit einzigartigem Kundenmehrwert und operativem Potenzial. Beide Geschäfte ergänzen sich im Hinblick auf ihre Aktivitäten und geografischen Standorte weitgehend. Siemens wird neu ausgegebene Anteile am zusammengeschlossenen Unternehmen in Höhe von 50 Prozent des Grundkapitals von Alstom auf vollständig verwässerter Basis sowie Bezugsrechte zur Akquisition von Alstom-Aktien in Höhe von zwei Prozentpunkten des Grundkapitals kurz vor dem Closing erhalten.

    „Dieser deutsch-französische Zusammenschluss unter Gleichen sendet in vielerlei Hinsicht ein starkes Signal. Wir setzen die europäische Idee in die Tat um und schaffen gemeinsam mit unseren Freunden bei Alstom auf lange Sicht einen neuen europäischen Champion der Eisenbahnindustrie. Unsere Kunden in aller Welt erhalten dadurch ein innovativeres und wettbewerbsstärkeres Angebot“, sagte Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. „Der Weltmarkt hat sich in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt. Ein marktbeherrschender Akteur in Asien hat die globale Marktdynamik verändert. Gleichzeitig wird die Digitalisierung die Zukunft der Mobilität prägen. Gemeinsam können wir ein breiteres Angebotsspektrum anbieten und diese Transformation für unsere Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre auf verantwortungsvolle und nachhaltige Weise vorantreiben“, ergänzte Kaeser.

    „Heute ist ein Schlüsselmoment in der Geschichte von Alstom, der die Stellung des Unternehmens als Plattform für die Konsolidierung des Bahnsektors untermauert. Mobilität bildet den Kern der Herausforderungen in der Welt von heute. Fakt ist, die Verkehrsträger der Zukunft werden sauber und wettbewerbsfähig sein. Dank der globalen Reichweite des Zusammenschlusses von Alstom und Siemens Mobility über alle Kontinente hinweg, seines Umfangs, des technologischen Know-hows sowie der einzigartigen Positionierung im Bereich des digitalen Verkehrs werden den Kunden und letztlich allen Menschen intelligentere und effizientere Systeme bereitgestellt, um die Mobilitätsherausforderungen der Städte und Länder zu bewältigen. Durch die Zusammenführung der erfahrenen Teams, der sich ergänzenden geografischen Standorte und innovativen Kompetenzen von Siemens Mobility mit unseren wird das neue Unternehmen Wertschöpfung für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre bieten“, erklärte Henri Poupart-Lafarge, Vorstandsvorsitzender von Alstom SA. „Ich bin besonders stolz darauf, die Schaffung eines solchen Konzerns zu leiten, der zweifellos die Zukunft der Mobilität prägen wird.“

    Das neue Unternehmen hat einem Auftragsbestand von 61,2 Milliarden Euro, erwirtschaftet einen Umsatz von 15,3 Milliarden Euro, ein bereinigtes EBIT in Höhe von 1,2 Milliarden sowie eine bereinigte EBIT-Marge von 8,0 Prozent. Diese Angaben basieren auf Informationen aus den letzten Jahresabschlüssen von Alstom und Siemens. In dieser neuen Aufstellung rechnen Siemens und Alstom mit jährlichen Synergien von 470 Millionen Euro spätestens im vierten Jahr nach dem Closing und zielen auf einen Mittelzufluss bei Closing zwischen 0,5 Milliarden Euro und 1 Milliarde Euro ab. Der Hauptsitz sowie die Geschäftsführung der Sparte Schienenfahrzeuge werden im Großraum Paris angesiedelt sein. Das neu formierte Unternehmen wird weiterhin in Frankreich notiert sein. Berlin wird zentraler Firmensitz der Sparte Mobilitätslösungen. Insgesamt wird das neue Unternehmen 62.300 Beschäftigte in mehr als 60 Ländern zählen.

    Im Rahmen des Zusammenschlusses erhalten Alstoms Bestandsaktionäre am Vorabend des Closing-Tages zwei Sonderdividenden: eine unmittelbar nach Closing gezahlte Kontrollprämie von 4,00 Euro pro Aktie (Gesamtsumme 0,9 Milliarden Euro) sowie eine außerordentliche Dividende von bis zu 4,00 Euro je Aktie (Gesamtsumme 0,9 Milliarden Euro), die Alstom aus dem Erlös der Ausübung seines Put-Optionsrechts für die Joint Ventures mit General Electric in Höhe von ca. 2,5 Milliarden Euro – vorbehaltlich seiner Liquiditätslage – zahlt.

    Die Geschäftsaktivitäten der beiden Unternehmen ergänzen sich weitgehend. Das zusammengeschlossene Unternehmen wird ein stark erweitertes und breit gefächertes Produkt- und Lösungsspektrum anbieten, das kostengünstige Plattformen für den Massenmarkt sowie Spitzentechnologien umfasst, um die vielfältigen kundenspezifischen Anforderungen zu erfüllen. Die globale Präsenz eröffnet dem neuen Unternehmen den Zugang zu Wachstumsmärkten im Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika, Indien, Mittel- und Südamerika, wo Alstom vertreten ist, sowie in China, den USA und Russland, wo Siemens tätig ist. Die Kunden werden in hohem Maße von einer ausgewogenen größeren geografischen Präsenz, einem umfassenden Angebotsspektrum und umfangreichen Investitionen in digitale Dienstleistungen profitieren. Die Bündelung des Know-hows und der Innovationskraft beider Unternehmen wird entscheidende Innovationen, Kosteneffizienz und eine schnellere Reaktionsfähigkeit vorantreiben, die es dem neuen Unternehmen ermöglichen, besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen.

    Der Verwaltungsrat des zusammengeschlossenen Unternehmens wird aus elf Mitgliedern bestehen. Sechs Mitglieder inklusive des Vorsitzenden werden von Siemens entsendet. Vier unabhängige Mitglieder und der CEO komplettieren das Gremium. Um die Kontinuität der Unternehmensführung sicherzustellen, wird Henri Poupart-Lafarge als CEO das Unternehmen weiterführen und zum Verwaltungsrat gehören. Jochen Eickholt, CEO von Siemens Mobility, wird eine zentrale Rolle in dem zusammengeschlossenen Unternehmen übernehmen, das unter dem Namen Siemens Alstom firmieren wird.

    Die geplante Transaktion wird vom Alstom-Verwaltungsrat (bezugnehmend auf einen Review-Prozess zur Vorbereitung der Transaktion durch den als Ad-hoc-Ausschuss fungierenden Prüfungsausschuss) sowie vom Siemens-Aufsichtsrat einstimmig befürwortet. Bouygues SA unterstützt die Transaktion vollumfänglich und wird im Verwaltungsrat von Alstom sowie auf der außerordentlichen Alstom-Hauptversammlung, die zur Abstimmung über diese Transaktion vor dem 31. Juli 2018 stattfinden muss, im Einklang mit der Entscheidung des Alstom-Vorstands für den Zusammenschluss stimmen. Der französische Staat unterstützt diese Transaktion ebenfalls unter der Prämisse von bestimmten Zusagen von Siemens, dazu zählt eine Stillhalteverpflichtung in Höhe von 50,5 Prozent am Grundkapital von Alstom über einen Zeitraum von vier Jahren nach dem Closing sowie bestimmte Governance-, Organisations- und Beschäftigungsschutzmechanismen. Der französische Staat bestätigt, dass die Anleihe von Alstom-Aktien seitens der Bouygues gemäß ihren Laufzeiten nicht später als 17. Oktober 2017 gekündigt wird, und dass die von Bouygues gewährten Optionsrechte nicht ausgeübt werden. Bouygues hat sich verpflichtet, seine Anteile bis zur außerordentlichen Hauptversammlung, die über die Transaktion entscheidet, oder spätestens bis zum 31. Juli 2018 zu behalten.

    Alstom und Siemens werden gemäß französischem Recht die Unterrichtung und Konsultation der Betriebsräte in Frankreich vor Unterzeichnung der Transaktionsdokumente anstoßen. Sollte Alstom die Transaktion nicht weiterführen, wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 140 Millionen Euro fällig. Die Transaktion wird in Form einer Sacheinlage des Siemens-Mobility-Geschäfts einschließlich seiner Bahnantriebssparte an Alstom gegen neu ausgegebene Alstom-Aktien erfolgen. Sie unterliegt der Zustimmung der Alstom-Aktionäre – auch zu Zwecken der Aufhebung von Doppelstimmrechten, die im zweiten Quartal 2018 erwartet werden, der Freigabe durch die zuständigen Regulierungsbehörden, einschließlich der Freigabe ausländischer Investitionen in Frankreich und des Kartellamts, sowie der Bestätigung durch die französische Finanzmarktaufsicht (AMF), dass Siemens nach Vollzug der Fusion kein Pflichtangebot abgeben muss. Das Closing wird für Ende des Kalenderjahres 2018 erwartet.


    Quelle:/Fotos: Siemens AG / Alstom SA

  • Datum:26.09.2017 - Uhrzeit: 09:10

    National Railway Day in Tschechien

    Am Samstag, den 23. September 2017, wurde der National Railway Day am Eisenbahnknoten Bohumín in Nordmähren abgehalten. Es ist die größte Veranstaltung für die Fans des Eisenbahnverkehrs in der Tschechischen Republik.

    Zu sehen war u.a. eine Parade von historischen Dampflokomotiven, wie z.B. die Lokalbahnlokomotive 423.009, die Tenderlokomotiven 464.008, 464.202 oder die Güterzuglok 556.0506. Die österreichische 310.23 und die polnische Pt47-65 waren als Gastloks vor Ort.



    Bei den Diesellokomoptiven wurden die T 435.040 (der Vorgänger der V 75 der DR), die T 478.1002, der Bardotka-Prototyp T 499.0002 oder die Motorwagen M 120.417 und M 260.001 aus den 1930er Jahren sowie Motorwagen aus den 1950er und 1960er Jahren (131.101, M 262.018 und M 240.0100) gezeigt. Bei den elektrischen Lokomotiven gab es Lokomotiven wie die E 499.004 oder E 669.001 zu sehen. Die moderne Eisenbahn wurde vom Pendolino 680 und InterPanter Einheiten sowie der Vectron Lokomotive der Firma CD Cargo vertreten.

    Das Programm beinhaltete auch Sonderzüge auf nicht-öffentlichen Linien, die durch den Steinkohlebezirk von Ostrava-Karvina führten (Fotogüterzuge mit Dampflokomotiven und der Lokomotive T 679.1529). Der Höhepunkt des ganzen Programms war eine Nacht-Show am Bahndrehscheibe.

    Der Eisenbahntag 2017 war auch mit dem 170. Jahrestag der Kaiser Ferdinand-Nordbahn von Wien nach Krakau verbunden, die Bohumín 1847 erreichte.

    Der erste Pendolino-Zug mit neuem Interieur im Einsatz



    Am Samstag, den 23. September 2017, wurde zudem der erste Pendolino (Einheit 680.005) mit modernisiertem Innenraum vorgestellt, der seit 25. September in regelmäßigem Betrieb steht. Der Zug erhielt neue Bodenbeläge, Gepäckträger, Sitze, LED-Leuchten, ein Informationssystem mit LCD-Monitoren und ein Kinderkino für die jüngsten Passagiere. Im regulärer Betrieb wird er zuerst auf der Linie SC 240/241 Pendolino von Prag nach Kosice (SK) und zurück eingesetzt. Die Modernisierung aller 7 Einheiten der 680er Serie im Herbst 2017 und im Jahr 2018 umfasst z.B. den Einbau von 2289 neuer Sitze und 196 neuer LCD-Monitore in 49 Wagen. Die Pendolino-Züge sind seit 12 Jahren für CD in Betrieb und haben bislang mehr als 12 Millionen Passagiere transportiert und waren über 26 Millionen Kilometer unterwegs.




    Quelle:/Fotos: CD

    Datum:25.09.2017 - Uhrzeit: 09:40

    Die letzte 1014 in Österreich

    Als einzige Lok der Baureihe 1014 ist die 1014.001 in Österreich geblieben. Alle Anderen bis auf die 1014.006 (wurde verschrottet) wurden ja nach Rumänien abtransportiert. Die Aufnahme entstand am 23.9.2017 in Linz.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:22.09.2017 - Uhrzeit: 10:10

    ÖBB laden zum Tag der Offenen Tür in die ÖBB-Werkstätte Linz



    Am 23. September ist es soweit: Die ÖBB-Werkstätte der Technischen Services (TS) in Linz öffnet ihre Tore und zeigt allen Interessierten, was in einer der größten ÖBB-Werkstätten in Österreich täglich von mehr als 700 Mitarbeitern geleistet wird. Neben Besichtigungen und Führungen gibt es die Möglichkeit, in einer Lok mitzufahren, einen Fahrsimulator zu steuern sowie ein umfangreiches Kinderprogramm und vieles andere mehr.

    Eine der größten ÖBB-Werkstätten in Österreich öffnet einen Tag lang seine Tore: Am 23. September von 10 bis 17 Uhr lädt die TS-Werkstätte in Linz zum Tag der Offenen Tür. Anlässlich des Jubiläums 180 Jahre Eisenbahn zeigen die ÖBB allen Interessierten, was die 710 Mitarbeiter des Werkes täglich leisten. Neben einem umfassenden Blick hinter die Kulissen der Instandhaltung tonnenschwerer Lokomotiven kann man auch in einer Lok mitfahren, den ÖBB-Cityjet besichtigen oder einen Fahrsimulator steuern. Für die Kleinen gibt es ein umfangreiches Kinderprogramm.

    Drehscheibe für Instandhaltung moderner Lokomotiven

    Das TS-Werk Linz ist innerhalb der ÖBB Technische Services GmbH für die sichere und professionelle Wartung und Instandhaltung eines Großteils der ÖBB-Lokflotten, darunter 382 Taurus-Lokomotiven, verantwortlich. Darüber hinaus werden im TS-Werk Linz auch wichtige Komponenten, wie etwa Fahrmotoren, Drehgestelle, sowie Antriebseinheiten und Triebradsätze aufgearbeitet. Die TS-Werkstätte in Linz führt die Arbeiten nicht nur für die ÖBB, sondern für Kunden aus ganz Europa durch. So zählen etwa Eisenbahnunternehmen aus Deutschland, Schweden, Polen, der Tschechischen Republik, Ungarn, Slowenien und Italien zu den Kunden der Oberösterreicher. Pro Jahr werden in Linz bis zu 280 Triebfahrzeug-Revisionen durchgeführt sowie 1.800 Fahrmotoren und 2.500 Triebradsätze aufgearbeitet.

    Insgesamt verfügen die Hallen im TS-Werk Linz über eine Gesamtfläche von 61.000 Quadratmetern, von denen ein großer Teil von den bis zu 10.000 erwarteten Gästen am Tag der Offenen Tür besichtigt werden kann. Die Linzer TS-Werkstätte blickt auf eine große Tradition zurück: Sie wurde im Jahr 1860 errichtet und hat sich seither von einer Werkstätte für Dampflokomotiven und Personenwagen zu einer unverzichtbaren Drehscheibe für Instandhaltung, Modernisierung und Reparaturen moderner Lokomotiven und deren Komponenten in Europa entwickelt.

    Veranstaltung im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche

    Der Tag der Offenen Tür im TS-Werk Linz erfolgt im Rahmen der derzeit laufenden Europäischen Mobilitätswoche, bei der in Oberösterreich zusammen mit dem Klimabündnis Oberösterreich auch heuer wieder wieder zahlreiche Aktivitäten rund um das Bahnfahren und den öffentlichen Verkehr stattfinden. Ein wichtiger Fixpunkt neben dem Tag der Offenen

    Tür ist ist die Teilnahme der ÖBB-Personenverkehr AG an den Mobilitätstagen in Wels (16.9.) und Steyr (23.9.), wo die Besucherinnen und Besucher umfangreich über die aktuellen ÖBB Angebote sowie über die neue VorteilsCard 66 informiert werden. Die heuer von 16.-22.9. stattfindende Mobilitätswoche der Autofreie Tag am 22.9. sind eine europaweite Initiative mit dem Ziel, die BürgerInnen für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen und umweltverträgliche Lösungen zu suchen.




    Quelle:/Fotos: ÖBB

    Datum:22.09.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Nicht alltäglicher Alltag

    Normalerweise werden Züge in Deutschland nur an Steigungen nachgeschoben. Der Zug 60275 von Oberhausen nach München Nord hat aber am 21. September 2017 ab Mainz-Bischofsheim eine Nachschublok bekommen. Die kuriose Bespannung dürfte wohl im Zusammenhang mit der immer noch problematischen Situation auf der Spessartrampe zusammenhängen, wo auch nach der Einweihung der neuen Umfahrung in der Vergangenheit immer wieder schwer Güterzüge liegen geblieben waren. Das Foto zeigt 151 155 mit nachschiebender 151 166 am 21. September 2017 an der Netztrennstelle Mainz Bischofsheim, die 151 166 schiebt von Mainz Bischofsheim bis München (!).




    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion / Foto: Norbert Basner

    Datum:21.09.2017 - Uhrzeit: 09:25

    Neues zur 120.2 in Aachen

    Seit ihrer Verlängerung (Verl. KA 13.09.18) steht die 120 206 am DB-Werk in Aachen. Gleich dahinter 120 208, deren Frist bereits Anfang September abgelaufen war. Bisher konnte ich die Lok allerdings noch nicht im Einsatz erwischen. Zumindest am letzten Sonntag und Mittwoch übernahm mal wieder eine 111 den regulären RSX-Umlauf der 120.2. Aufgenommen am 16.09.17.




    Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

    Datum:21.09.2017 - Uhrzeit: 09:25

    VRS: S-Bahn-Betrieb profitiert von der S21- Infrastruktur

    Bauarbeiten im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs sollen die Leistungsfähigkeit des S-Bahn-Betriebs nicht beeinträchtigen

    Die Betriebsqualität der S-Bahn wird mit Fertigstellung von Stuttgart 21 insgesamt besser, obwohl mehr Züge im Knoten Stuttgart fahren werden. Das ist die zentrale Erkenntnis eines Prüfberichts der DB Netz AG, der heute im Verkehrsausschuss vorgestellt worden ist. Darin wurde untersucht, welche Veränderungen sich mit der neuen Schieneninfrastruktur von Stuttgart 21 für den S-Bahn-Betrieb ergeben. Sorgenfalten bereiten den DB-Experten allerdings die Linien S1 und S2. Dort könnten sich im Zwischentakt mehr Verspätungen aufbauen als bisher. Ob und vor allem wie die Qualität dort besser werden kann, soll eine weitere Untersuchung zeigen. Grundlage dafür wird der abgestimmte Fahrplan des Landes sein.

    Einig sind sich die Fachleute, dass sich die elektronische Signalisierung ETCS positiv auf die Kapazität vor allem der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Mittnachtstraße/Hauptbahnhof und Schwabstraße auswirken könnte. Da ETCS bisher nur im Fernverkehr eingesetzt wird, haben das Verkehrsministerium, die DB Netz und der Verband Region Stuttgart eine Studie in Auftrag gegeben, die eine mögliche technische Umsetzung prüft. Mit den Ergebnissen ist Anfang 2018 zu rechnen.

    Doch bevor die Infrastruktur fertiggestellt ist, muss sie gebaut werden. Dr. Florian Bitzer von der DB Projekt Stuttgart – Ulm GmbH hat heute im Verkehrsausschuss über den Umbau der S-Bahn-Rampe im Gleisvorfeld des Hauptbahnhofs berichtet. Um die S-Bahn-Stammstrecke über die neue S-Bahn-Station Mittnachtstraße im Tunnel verlängern zu können, muss eine Anbindung an die heutige S-Bahn-Strecke gebaut werden. Für diese umfangreichen Bauarbeiten muss Platz geschaffen werden. Deshalb wird die Sperrung und Verlegung von Gleisen im Bereich der S-Bahn-Rampe und des Gleisvorfeldes erforderlich.

    Der Verband Region Stuttgart hat frühzeitig darauf hingewiesen, dass Störungen des S-Bahn-Betriebs, wie bei den Arbeiten im Jahr 2010 geschehen, unbedingt zu vermeiden sind. Für einen möglichst reibungslosen Ablauf sprachen sich die Verkehrspolitiker heute erneut aus. Dr. Florian Bitzer versicherte: „Die Signalstandorte sind so optimiert, dass die Leistungsfähigkeit vollumfänglich erhalten bleibt.“ Er erläuterte detailliert die unterschiedlichen Bauzustände.

    Fahrplan 2018 mit dichterem S-Bahn-Takt

    Erste Stufe des ganztägigen Viertelstundentakts – S 4 am Wochenende im Halbstundentakt – vereinzelte Fahrplanänderungen

    Der Verband Region Stuttgart verbessert das S-Bahn-Angebot ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember weiter. Von Montag bis Freitag werden die S-Bahnen dann von 15 Uhr bis 20.30 Uhr viertelstündlich fahren (derzeit von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr). Dies gilt auf allen Linien, auf denen es bereits jetzt einen 15-Minuten-Takt gibt.

    Mit der Ausweitung des 15-Minuten-Takts geht der Verband Region Stuttgart den ersten Schritt hin zu einem ganztägigen Viertelstundentakt. Dieser soll bis Ende 2020 stufenweise umgesetzt werden. Damit trägt die Region der steigenden Zahl an S-Bahn-Fahrgästen ebenso Rechnung wie den zunehmend flexibleren Arbeitszeiten.

    Der neue Fahrplan sieht auch zusätzliche Fahrten auf der Linie S 4 vor. Ein attraktiver Halbstundentakt wird nun auch zwischen Marbach und Backnang samstags und sonntags zwischen 8 Uhr und 20.30 Uhr den Freizeit- und Ausflugsverkehr stärken.

    Mit kleineren Fahrplananpassungen wird die Relex-Linie X20 noch besser auf andere Busverbindungen sowie auf die S-Bahn abgestimmt. Der Expressbus fährt in Waiblingen 16 Minuten früher ab, in Esslingen hingegen 11 Minuten später.

    Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

    Datum:20.09.2017 - Uhrzeit: 10:15

    Die unendliche Geschichte: Zulassungsfahrten in Ungarn

    Nachdem am 18.9.2017 die letzten GYSEV-Vectron 471.003, 471.005 und 471.006 vom Herstellerwerk in München-Allach nach Ungarn überstellt wurden, erfolgte am nächsten Tag die Zulassungsfahrt für das ungarische Schienennetz. Getestet wurde zunächst die 471.003, welche dabei am 19.9.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert wurde.



    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:19.09.2017 - Uhrzeit: 09:32

    Die unendliche Geschichte: Zulassungsfahrten in Ungarn

    Wieder einmal gab es eine Zulassungsfahrt für das ungarische Schienennetz. Diesmal war es die ELL/TX 193.274, welche am 18.9.2017 im Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert werden konnte.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:19.09.2017 - Uhrzeit: 09:32

    Drei Neuzugänge bei der GYSEV

    Vom Herstellerwerk in München-Allach wurden die neuen für die GYSEV bestimmten Vectron 471 005 + 471 006 + 471 003 (Reihung im Lok-Verband) am 18.09.2017 zum ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom überstellt. Somit sind nun 9 Stück 471er geliefert. Die Aufnahme zeigt den Lokzug am München-Heimeranplatz (Foto: Heiner und Sascha Prochazka)



    Ein weiteres Bild fotografiert am 18.9.2017 in Gramatneusiedl (Foto: Herbert Pschill).




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill / Heiner und Sascha Prochazka

    Datum:18.09.2017 - Uhrzeit: 10:30

    Bahnwirtschaft in Deutschland wächst mit 3,4% p.a. stärker als der globale Trend

    Hoher Innovationsdruck und eine stärkere finanzielle Planungssicherheit ermöglichen dieses Wachstum in den folgenden Jahren. Zusammen erwirtschaften Verkehrsleistung, Industrie- und Dienstleistungsmärkte einen Umsatz von über 35 Mrd. Euro. Dieses hohe Marktvolumen nimmt jedoch nicht den Druck von der Bahnindustrie, kostengünstige und innovative Lösungen am Markt zu platzieren. Kunden und Behörden erwarten zunehmend moderne Produkte und heben ihre Anforderungen an umweltfreundliche, energieverbrauchs- und lärmarme Produkte. Eine zunehmende Bedeutung kommt dabei der durchgängigen Digitalisierung des gesamten Bahnsektors zu. Dies sind die zentralen Ergebnisse der neuen Marktstudie „Der deutsche Bahnmarkt – Fakten, Akteure, Zahlen, Trends“ der SCI Verkehr GmbH.

    Deutschland hat traditionell einen der am weitesten liberalisierten Bahnmärkte in Europa. Die Verkehrsleistungen erwirtschaften etwa 22,7 Mrd. Euro Umsatz, das aktuelle Marktvolumen für Produkte und Dienstleistungen erreicht knapp 12,5 Mrd. Euro und wird in den nächsten fünf Jahren durchschnittlich um 3,4 % pro Jahr ansteigen.



    Mit der zunehmenden Digitalisierung verändert sich die Bahnbranche drastisch. Etablierte Prozesse kommen auf den Prüfstand: digitale Produkte und Dienstleistungen gewinnen anteilig an Bedeutung, insbesondere auch in den klassischen Bahnproduktmärkten – Infrastruktur, Systemtechnik und Fahrzeuge. Schon heute beläuft sich in Deutschland das Gesamtmarktvolumen für digitale Produkte und Dienstleistungen auf einen Wert von etwa 1,23 Mrd. Euro. Tendenz steigend.

    „Die Branche steht zunehmend vor der Herausforderung die Vielzahl an derzeit verfügbaren Handlungsansätze sowie teils hohen Investitionen in digitale Technologien zu einer übergreifenden digitalen Strategie zu verknüpfen, um den Nutzen der Digitalisierung in den einzelnen Wertschöpfungsteilen des Bahngeschäfts zu realisieren“, sagt Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCI Verkehr GmbH. „Zugleich wird mit der Digitalisierung die Bahnwirtschaft auch attraktiv für Zulieferer, die bisher nicht in diesem Geschäft unterwegs waren.“



    Einigungen und Fortschritte in der Etablierung wichtiger Marktgrundlagen wie der Bereitstellung öffentlicher Finanzmittel im Personen- und der intermodalen Chancengleichheit im Güterverkehr bilden die Basis der hohen Investitionen. Strukturelle Unwägbarkeiten in der Finanzierung des SPNV einschließlich seiner Infrastruktur wurden in den letzten Jahren nicht nur mit Revision des Regionalisierungsmittelgesetzes, sondern auch mit Aufstellung des Eisenbahnregulierungsgesetzes (ERegG) sowie der Fortführung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz/Entflechtungsgesetzes gelöst. Im Schienengüterverkehr wurde zuletzt mit dem „Masterplan Schienengüterverkehr“ ein Katalog an Maßnahmen vorgestellt, um den Schienengüterverkehr dauerhaft zu stärken und im Wettbewerb zu anderen Verkehrsträgern wirtschaftlich attraktiver zu gestalten. Hierzu zählt unter anderem die „deutliche“ Reduktion der Anlagen- und Trassenpreise, für welche laut Verkehrsministerium bereits im Haushalt 2018 350 Millionen Euro bereitgestellt werden sollen.

    „Dies reduziert nicht den Druck der Bahnindustrie weiter kostengünstige und innovative Problemlösungen zu entwickeln“, sagt Maria Leenen. Gerade im intermodalen Wettbewerb bilden steigende Ansprüche der Kunden und der Gesellschaft an Zuverlässigkeit, Komfort und Umweltschutz eine ständige Herausforderung.

    Die Marktstudie „Der deutsche Bahnmarkt – Fakten, Akteure, Zahlen, Trends“ ist ab sofort in deutscher und ab Oktober 2017 in englischer Sprache erhältlich bei SCI Verkehr GmbH erhältlich.

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:18.09.2017 - Uhrzeit: 10:00

    143 634 wurde Ende August zerlegt

    143 634 stand am 13.07.2017 noch beim Bender in Opladen im neu umzäunten Aussenbereich. Überstellt wurde die Lok aus Dresden am 03.07.2017 nach Köln-Kalk, von dort aus am 10.07.2017 nach Opladen..



    Die Zerlegung erfolgte Ende August.

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:18.09.2017 - Uhrzeit: 10:00

    PEP-Werbung: Da waren es nur noch 14

    Die PEP-Werbung auf der Baureihe 101 verschwindet nur langsam aber stetig. Nachdem in diesme Sommer die 101 008 und 051 im Rahmen von Revisionen einen Neulack erhalten haben, sind die Zahl auf nun noch 14 Loks (101 015, 019, 020, 036, 057, 059, 066, 103, 105, 108, 121, 125, 135, 137). Die Aufnahme zeigt die neulackierte 101 051 am 10. September 2017 in Mannheim.




    Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

    Datum:15.09.2017 - Uhrzeit: 09:15

    Rheintalbahn: Verkehr rollt wieder ab 2. Oktober

    Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla: „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden“ • Optimierter Bauablauf spart Zeit

    Der Verkehr auf der Rheintalbahn rollt am 2. Oktober wieder über die komplette Strecke. Der Deutschen Bahn (DB) und den Baufirmen ist es gelungen, den logistischen Einsatz von Personal und Maschinen nochmals zu optimieren und dadurch die Arbeiten früher als geplant abzuschließen. „In dieser schwierigen Lage zählt jeder Tag für unsere Kunden im Güter- und Personenverkehr. Daher ist es hilfreich, dass wir früher fertig werden“, sagte DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla.

    Am 12. August war es im Bereich Rastatt infolge von Vortriebsarbeiten im Rastatter Tunnel zu einem Einbruch von Wasser und Erde in die im Bau befindliche Tunnelröhre gekommen. Oberbau und Gleise der darüber führenden Rheintalbahn senkten sich in dem Bereich ab. Zwischen Rastatt und Baden-Baden besteht seitdem eine Sperrung der wichtigen Magistrale für den Personen- und Güterverkehr. Nach bisherigen Planungen sollte der Verkehr erst am 7. Oktober wieder aufgenommen werden.

    Bis zur Wiederinbetriebnahme der Strecke bleibt die Organisation von Umleitungsverkehren für den Güterverkehr eine große Aufgabe. Hier sorgt die vorgezogene Wiederinbetriebnahme der Gäubahn nach bereits beschleunigten Bauarbeiten am 7. September für etwas Entspannung. Zudem sind mittlerweile rund 70 zusätzliche Lokführer im Güterverkehr im Einsatz – vor allem für die Routen über Frankreich und Süddeutschland Richtung Italien. Lokführer kommen auch von Nachbarbahnen aus dem Ausland. Die Herausforderung: Diese Lokführer müssen nicht nur über die nötigen Kenntnisse der Fahrzeuge und Strecken verfügen, sondern auch Sprachkenntnisse haben.

    Aus Sicht der DB ist es erfreulich, dass die vereinbarte Kooperation zwischen den großen europäischen Bahnen Früchte trägt. DB-Vorstandsvorsitzender

    Dr. Richard Lutz: „Meine Kollegen und ich stehen in regelmäßigem Kontakt mit den Eisenbahnern in der Schweiz, in Österreich und in Frankreich. Die Zusammenarbeit funktioniert, und dafür sind wir dankbar.“

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:14.09.2017 - Uhrzeit: 11:45

    MRCE bestellt 30 Vectron-Lokomotiven

  • 10 Vectron MS und 20 Vectron DC
  • Option für 20 weitere Loks
  • MRCE-Flotte umfasst insgesamt 111 Vectron-Lokomotiven

    Das Leasing- und Serviceunternehmen für Lokomotiven, Mitsui Rail Capital Europe (MRCE), hat 30 Lokomotiven vom Typ Vectron bei Siemens bestellt. Zehn Fahrzeuge sind in der Mehrsystemausführung als Vectron MS für den Betrieb in Deutschland, Österreich, Italien, der Schweiz und den Niederlanden vorgesehen. Zwanzig weitere Lokomotiven sind als Gleichstromlok (Vectron DC) ausgeführt, sie sollen in Italien verkehren. Die Auslieferung der Lokomotiven ist ab Januar 2018 geplant. Der Vertrag mit MRCE beinhaltet auch eine Option über 20 weitere Loks.

    „Mit dieser neuen Bestellung wächst unsere Vectron-Flotte auf insgesamt 111 Lokomotiven. Die Zuverlässigkeit und Flexibilität der Siemens-Loks schätzen unsere Kunden in ganz Europa“, sagt Junichi Kondo, CEO von MRCE.

    „Das langjährige Vertrauen von MRCE zeigt, dass wir eine Lokomotive im Portfolio haben, die den Anforderungen des europäischen Güterverkehrs mehr als gerecht wird. Mit DC-, AC- und MS-Loks hat MRCE nun alle elektrischen Ausführungen des Vectron im Angebot“, sagt Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

    Die bestellten Mehrsystemlokomotiven verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Vectron DC leisten 5.200 kW. Sie sind mit den nationalen Zugsicherungssystemen ausgestattet, die Vectron MS-Lokomotiven erhalten zusätzlich das europäische Zugsicherungssystem ETCS.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:14.09.2017 - Uhrzeit: 09:10

    Der erste 422 im VRR-Design ist fertig

    Unternehmensübergreifendes Kooperationsmodell S-Bahn Rhein-Ruhr: DB Regio NRW übernimmt im Auftrag des VRR Instandhaltungs-leistungen für Keolis • Modernisierte ET 422 nehmen bis Ende 2019 Fahrt auf

    Mitte September geht das erste Fahrzeug der S-Bahn Rhein-Ruhr im künftigen Design des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) in Betrieb. Damit startet die sukzessive Umstellung von insgesamt 48 S-Bahn-Fahrzeugen von „DB-Rot“ auf „VRR-Grün“.

    Bis zur Betriebsaufnahme in gut zwei Jahren werden die Fahrzeuge einem umfassenden Redesign unterzogen und an die qualitativen Anforderungen des neuen S-Bahn-Systems angepasst. Die auch im Innenbereich aufwändig umgestalteten Züge werden ab Ende 2019 auf den Linien S1 (Solingen – Dortmund) und S4 (Unna – Dortmund-Lütgendortmund) von Keolis gefahren. DB Regio NRW wird die redesignten Fahrzeuge im Auftrag des künftigen Eigentümers VRR bis mindestens 2034 instandhalten und die tägliche Verfügbarkeit garantieren.

    Bereits im Dezember 2015 fiel die Entscheidung, für den Betrieb der beiden S-Bahnlinien die Gebrauchtfahrzeuge vom Typ ET 422 zu kaufen, die derzeit auf den heutigen S-Bahn-Linien verkehren und die sich in der Praxis bewährt haben.

    „Wichtig für einen reibungslosen Betrieb der S-Bahn sind Fahrzeuge, die nachfragegerechte Kapazitäten bieten und dem geänderten Betriebskonzept langfristig gewachsen sind“, sagt Martin Husmann, Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR).

    „Für DB Regio NRW steht damit ein Rollenwechsel an“, sagt Andree Bach, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio NRW. „Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden Wettbewerber einen großen Teil der Betriebsleistung der S-Bahn Rhein-Ruhr übernehmen; zugleich starten wir in eine neue Zukunft als Instandhaltungsdienstleister für unsere Partner VRR und Keolis.“

    Im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens um die künftigen Leistungen der S-Bahn Rhein-Ruhr erhielt DB Regio NRW den Zuschlag für die Lieferung sowie Instandhaltung und Verfügbarkeit der Bestandsfahrzeuge. Die Arbeiten an diesen Zügen werden weiterhin am Werkstattstandort Essen erfolgen.

    „Damit sichern wir nicht nur langfristig Arbeitsplätze in unserem Werk“, stellt Bach heraus. „Nach Instandhaltungsaufträgen für National Express und einem weiteren Auftrag von Keolis bestärkt uns diese Kooperation auch in der neuen Perspektive, Kapazitäten und Know-how unternehmensübergreifend anzubieten und zu nutzen.“

    „Die S-Bahn Rhein-Ruhr ist in der Region eine Institution“, sagt Magali Euverte, Vorsitzende der Geschäftsführung von Keolis Deutschland. „Dennoch ist uns klar, dass wir hier keine Routineaufgabe übernehmen. Wir arbeiten alle gemeinsam und partnerschaftlich daran, den Bedürfnissen der Fahrgästen in Zukunft mit neuem Komfort und Service gerecht werden.“

    Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 werden die Gebrauchtfahrzeuge auf den Linien S1 und S4 mit circa 4,8 Millionen Zugkilometern zum Einsatz kommen. Parallel dazu wird der bisherige Takt auf einen stärker nachfrageorientierten 15/30-Minuten-Takt umgestellt, um den Kunden ein noch besseres Angebot zu machen. Auf vielen S-Bahn-Relationen wird in der Hauptverkehrszeit ein 15-Minuten-Takt etabliert, der in der Nebenverkehrszeit sowie auf nachfrageschwächeren Abschnitten auf einen 30-Minuten-Takt ausgedünnt wird. „In Verbindung mit den modernisierten Fahrzeugen und einer nachfrageorientierten Taktung ist dies ein weiterer Schritt hin zu einem qualitativ hochwertigen und bedarfsgerechten S-Bahn-Verkehr in der Region“, betont Martin Husmann die Bedeutung der neuen S-Bahn Rhein-Ruhr.

    An den Fahrzeugen werden aktuell umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Auffälligstes Merkmal wird die eigens entwickelte, weitgehend unternehmensneutrale Neulackierung im grün-lichtgrauen Look sein. „Die Gestaltung ist zeitlos-modern mit einer gestalterischen Besonderheit, die direkt ins Auge fällt“, so Martin Husmann. „Die Außenhülle der Fahrzeuge zieren Symbole aus der Region. Uns war es wichtig, die Verbundenheit der S-Bahn Rhein-Ruhr mit unserer Region auch optisch zu zeigen.“ Auch die Polster und Sitzbezüge werden erneuert und setzen mit bunten Farben Akzente im überwiegend in Grautönen gestalteten Innenraum. An den Fahrzeugenden sorgt der Tausch von jeweils vier Klappsitzen gegen Haltestangen zudem für mehr Platz zur Mitnahme von Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern.

    Im Rahmen des Redesigns werden die Fahrzeuge mit dynamischen Informationssystemen ausgestattet, die neben Anschluss- und Verspätungsprognosen in Echtzeit auch Infotainment-Inhalte darstellen können. Dazu werden die Einstiegsbereiche mit Monitoren versehen, ergänzend erfolgen die Detailinformationen zeitgleich via Sprachansagen. Auch über automatische Fahrgastzählsysteme verfügen die Züge künftig.

    Modernisiert und umgebaut werden die Züge im Werk Krefeld der DB Fahrzeuginstandhaltung. Dort wird ab Herbst an jeweils drei ET 422 gleichzeitig gearbeitet, pro Fahrzeug nehmen die umfangreichen Maßnahmen etwa sechs Wochen in Anspruch.





    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

    Datum:14.09.2017 - Uhrzeit: 09:10

    Revision bei Alstom: Die 19 Züge des Typs ETR 610 werden aufgerüstet und revidiert.

    Die gesamte Flotte der 19 Neigezüge des Typs ETR 610 wird für insgesamt rund 90 Millionen Franken aufgerüstet und revidiert. Grössere Gepäckablagen, eine Familienzone, moderne Toiletten, neue Technik und ein besserer Mobilfunkempfang verbessern den Reisekomfort und die Zuverlässigkeit auf der Nord-Süd-Achse. Die Lieferantin Alstom startet nun mit den Arbeiten in Savigliano (Italien).

    Die Fahrzeuge des Typs ETR 610 der ersten Serie erreichen eine Laufleistung von 2,5 Millionen Kilometer und müssen daher in die erste grosse Revision. Mit der gleichzeitigen Aufrüstung der sieben Züge aus der ersten Serie auf den Standard der zweiten Serie, werden Komfort und Technik der gesamten ETR 610 Flotte vereinheitlicht. Die Züge der ersten Serie erhalten ebenfalls grössere Gepäckablagen, eine Familienzone, moderne Toiletten sowie eine Brandunterdrückungsanlage.

    Einmalige Synergien bei Alstom.

    Alle 19 Züge werden bis 2020 schrittweise revidiert und dabei mit neuer Technik ausgestattet, die unter anderem auch für besseren Mobilfunkempfang mit Signalverstärkern und WiFi sorgt. Die Revision und die Aufrüstung erfolgt im Werk von Alstom. Die Firma hat bereits die Revision der ETR 610 für Trenitalia vorgenommen und abgeschlossen, so dass sie das daraus gewonnene Know-how in die Revision der ETR 610 der SBB einfliessen lassen kann. Kostenpunkt für die gesamte Aufrüstung und Revision: rund 90 Mio. Franken.

    Seit Frühling 2017 ist Flotte komplett.

    Die sieben Züge der ersten Serie stammen aus der Zeit der ehemaligen Betreibergesellschaft Cisalpino: Ab Ende 2009 wurden die Züge durch SBB und TI getrennt betrieben. So verkehren in der Schweiz auch sieben ETR 610-Züge der Trenitalia. Im Jahr 2012 bestellten die SBB acht zusätzliche ETR 610 (RABe 503) und 2015 folgte eine Nachbestellung von vier weiteren Zügen. Seit Frühling 2017 ist die Flotte der SBB komplett.

    Die Zuverlässigkeit der ETR 610 konnte im letzten Jahr dank einer Taskforce deutlich gesteigert werden. Die aufgetretenen Qualitätsprobleme bei der Neigetechnik, den Schiebetritten und den Küchengeräten konnten weitgehend behoben werden. Die Taskforce läuft parallel zu den Arbeiten in Savigliano weiter bis 2018.

    Quelle:/Fotos: SBB

    Datum:13.09.2017 - Uhrzeit: 09:28

    Nur einen Plantag...

    ... besitzt die Baureihe 120.2 beim Rhein-Sieg-Express in Aachen. Dennoch stehen dem Betriebshof mit den 120 206 bis 208 drei Loks der Reihe 120.2 zur Verfügung. In der Regel ist die 120 207 die Stammlok. Am 09. September 2017 war tatsächlich einmal die 120 206 mit dem Rhein-Sieg-Express betraut. Vor ein paar Minuten ist sie aus Siegen im regnerischen Aachen eingetroffen und für den nächsten Umlauf noch nicht umgebügelt. Ihre erste Verlängerung läuft am 13.09.17 aus und noch war kein neues Datum angeschrieben. Hoffentlich lässt man sie nicht im Regen stehen…



    Auch am 10.09.17 war die 120 206 im Einsatz und verlässt hier gerade Düren. Die Zeit läuft für die Lok, aber immerhin scheint heute die Sonne.



    Am 12.09.2017 war dann tatsächlich wieder 120 207 im Einsatz. 120 206 stand in der Halle des DB-Werkes.

    Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

    Datum:12.09.2017 - Uhrzeit: 09:08

    Alltag in Tschechien: Ein Zug, zwei Altbauloks

    Das Unternehmen IDS Cargo ist vor allem in Tschechien und der Slowakei aktiv. Neben modernen Lokomotiven besitzt das Unternehmen auch diverse Altbaulokomotiven. Mit etwas Glück kann man aufgrund der zwei in Tschechien verwendeten Stromsysteme dabei sogar zwei verschiedene Altbauloks vor dem gleichen Zug erwischen: Am 11.9.2017 gab es im Bahnhof Hodonin beispielsweise einen Autozug mit der IDSC 242.288 (25 kV Wechselstrom) zu sehen.



    Nach dem Lokwechsel im Systembahnhof Nedakonice (25/3 kV) gab es den selben Zug nun mit der IDSC 121.041 (3 kV Gleichstrom) im Bahnhof Prerov zu sehen.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:12.09.2017 - Uhrzeit: 09:08

    Erster Einsatz für neue Bahntransformatoren von Siemens im Rheintal-Netz der DB Regio

  • Erster Einsatz ab 2020 in 24 Mireo-Zügen von DB-Regio
  • Neuer Trafo-Typ Tractronic® Thinity leichter und effizienter als bisherige Modelle
  • Robustes Design ermöglicht flexible Montage

    Siemens setzt erstmals den neuen Transformator-Typ Tractronic® Thinity in 24 Gliederzügen der Zugplattform Mireo ein. Der Bahntransformator ist eine entscheidende Komponente, denn er speist die Energieversorgung des Zuges und gewährleistet so einen störungsfreien Schienenverkehr. Durch das neue Design ist der Transformator bei gleicher Leistung wesentlich leichter und effizienter als die bisherigen Modelle und bietet dank seiner intelligenten Bauweise größtmögliche Flexibilität für alle Einbausituationen. Die 24 Mireo-Züge werden ab 2020 als Regionalbahn (RB) auf der Strecke Offenburg – Freiburg – Basel/Neuenburg (Schweiz) sowie sonntags im Kaiserstuhl von Freiburg nach Endingen/Breisach verkehren. Sie werden die Fahrzeit für diese Strecke um 30 Minuten reduzieren.

    „Durch den Einsatz neuer Materialien und Dank unseres innovativen Kühlkonzeptes ist der Tractronic® Thinity ein echtes Leichtgewicht“, sagte Beatrix Natter, CEO bei Siemens Power Transformers. „Bei einer Gewichtseinsparung von bis zu 25 Prozent konnten wir gleichzeitig die Verluste weiter reduzieren. Das macht den Tractronic® Thinity zu dem effizientesten und flexibelsten Fahrzeugtransformator auf dem Markt.“

    Energieeffizienz und Flexibilität sind die entscheidenden Faktoren im Fahrbetrieb. Der verbesserte Wirkungsgrad des Transformators und die Leichtbauweise des Mireos senken den Energieverbrauch des Zuges ebenfalls um 25 Prozent. Dank des flexiblen Designs kann der neue Zugtransformator nicht nur „Aufdach“ sondern auch „Unterflur“ installiert werden und bietet dem Betreiber damit die größtmögliche Flexibilität. Verschiedene Optimierungen am Aktivteil, wie zum Beispiel eine spezielle Schichtung des Eisenkerns erlauben eine besonders kompakte Bauweise des Transformators. Als Isolations- und Kühlmedium wird ein grundwasserneutrales und biologisch abbaubares Esteröl eingesetzt. Das Kühlkonzept, wurde durch den Einsatz modernster 3D-CFX Simulationen optimiert und der Kühlmitteleinsatz so auf ein Minimum reduziert. Das wirkt sich nicht nur positiv auf das Gewicht aus, sondern verbessert auch den Brandschutz erheblich.

    Traktionstransformatoren versorgen alle Bereiche eines Schienenfahrzeugs mit Energie und stellen so sicher, dass zum Beispiel Bremsen und Antrieb, aber auch Beleuchtung und Lüftungssysteme sowie Signaltechnik und Kommunikation funktionieren. Siemens ist ein führender Hersteller von Traktionstransformatoren, die überall auf der Welt eingesetzt werden. Die Fertigung an fünf globalen Siemens-Standorten unter Führung des Kompetenzzentrums in Nürnberg gewährleistet höchste Qualität und Zuverlässigkeit für einen störungsfreien Betrieb und das für viele Jahre.


    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:11.09.2017 - Uhrzeit: 10:08

    BTE-AutoReiseZug fährt als einziger Fernreisezug trotz Sperrung der Rheintalbahn nach Lörrach

    Seit Dezember 2016 bietet das Eisenbahnverkehrsunternehmen BahnTouristikExpress GmbH (BTE) als neuer Anbieter die Autozugverbindung zwischen Hamburg-Altona und Lörrach (an der Grenze zur Schweiz) an.

    Entsprechend schwer trifft das Unternehmen die Sperrung der Rheintalbahn bei Rastatt mitten in der Hochsaison seit 12.8.2017. Fahrgäste des BTEAutoReiseZuges können schließlich keinen Schienenersatzverkehr in Anspruch nehmen, da ihre Autos auf doppelstöckigen Transportwagen auf dem Zug mitbefördert werden und die Be- und Entladung nur in Hamburg, München und Lörrach erfolgen kann. Nach Zugausfällen sowie Umleitungen nach München hat BTE nach dem Bekanntwerden der wochenlangen Streckensperrung bis 7. Oktober kurzfristig eine Ausweichroute parat.

    So können die BTE-AutoReiseZüge seit 1. September wieder wie gewohnt zwischen Hamburg und Lörrach fahren – und sind damit der einzige Fernreisezug, der aus Norddeutschland den Südwesten Deutschlands erreicht. Möglich wurde dies dank des kooperativen Zusammenwirkens der Albtal Verkehrsgesellschaft mbH (AVG), der operativen Bereiche der DB Netz AG und der DB Regio AG mit BTE. Die beteiligten Unternehmen haben alle Anstrengungen unternommen, um diese sehr aufwändige Umleitung kurzfristig zu ermöglichen

    Die Ausweichroute des BTE-AutoReiseZugs führt von Rastatt über die sogenannte Murgtal- und Kinzigtalbahn nach Offenburg und von dort auf dem Regelweg weiter nach Lörrach. Das Besondere: Der BTE-AutoReiseZug überquert auf dieser Route die Höhenzüge des Schwarzwalds und muss zwischen Baiersbronn und Freudenstadt eine der steilsten Strecken Deutschlands mit bis zu 50 %o Neigung meistern. Das ist eine massive Herausforderung für Mensch und Maschine – so muss dafür die Anzahl der beförderten Wagen reduziert werden, eine zweite Lokomotive sowie speziell geschultes Personal auf dem Zug eingesetzt werden.

    Die erste Septemberwoche wurde mit sechs Fahrten erfolgreich gemeistert, der BTE AutoReiseZug genießt bereits jetzt besondere Aufmerksamkeit mit Berichterstattung in den örtlichen Tageszeitungen der an der Ausweichroute liegenden Orte.

    „Wir sind sehr froh und auch ein bisschen stolz, als einziger Fernreisezug unseren Kunden diese Lösung bis zur Aufhebung der Streckensperrung anbieten zu können und danken allen Beteiligten für ihren Einsatz“, sagt BTE-Vertriebschef Matthias Wolf.




    Quelle:/Fotos: BTE BahnTouristikExpress GmbH (Foto: Johannes Gloel)

    Datum:08.09.2017 - Uhrzeit: 09:50

    WESTbahn: Ab Dezember 2017 im Halbstundentakt zwischen Wien und Salzburg unterwegs

    Die privaten Fernverkehrszüge fahren künftig auch von und nach Wien Praterstern

    Gute Neuigkeiten für Bahnkunden: Zwischen Wien und Salzburg wird das Reisen ab 10. Dezember 2017 durch die Verdichtung des Angebots der WESTbahn noch attraktiver. Das private Unternehmen bietet künftig zwei Linienführungen von und nach Wien. Wie bisher vom Westbahnhof über Hütteldorf geht WESTgreen auf Fahrt. Vom Praterstern und mit Halten in den „WESTbahnhöfen“ Wien Mitte, Rennweg, Quartier Belvedere, Wien Hauptbahnhof Bahnsteig 1-2 (im Tiefgeschoß) und Meidling startet WESTblue. Alle Züge der WESTbahn halten am Weg nach Westen immer in den Bahnhöfen St. Pölten, Amstetten, Linz, Wels und Attnang-Puchheim, bevor sie Salzburg Hauptbahnhof erreichen.

    Die Verdichtung des Angebots bei gleichzeitiger Ausweitung der Verkehrszeiten und der mit 1h 06 min kürzesten Reisezeit zwischen Wien und Oberösterreich (von Wien Hütteldorf nach Linz) bedeutet eine deutliche Vereinfachung für die Reisenden. Bei über 30 Zugfahrten pro Tag und Richtung ist es quasi nicht mehr notwendig, den Fahrplan zu studieren.

    WESTgreen, die Linie vom Westbahnhof, und WESTblue, unterwegs vom Praterstern via Hauptbahnhof Bahnsteig 1-2 und Meidling, knüpfen darüber hinaus ideal an den öffentlichen Nahverkehr an. Von jeder U-Bahn-Station Wiens ist der private Fernverkehr ohne Umstieg erreichbar, die S-Bahnen der Stammstrecke können in vier Stationen in beiden Fahrtrichtungen bahnsteiggleich, ohne Umsteigewege und wind- und wettergeschützt im Tunnel erreicht werden. Zusätzlich kann am Rennweg in die S7 Richtung Schwechat und Flughafen ohne Bahnsteigwechsel umgestiegen werden. „Sehenswürdigkeiten und touristische Highlights, aber auch Büros, Botschaften, Ministerien und viele andere Orte werden durch die Bahn in Blau Weiß Grün einfach, unkompliziert und zu sehr günstigen Tarifen erschlossen.“, freut sich Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn über die neuen Möglichkeiten für die Reisenden. Thomas Posch, CCO des Unternehmens, fügt an: „Mit dem Halbstundentakt zwischen Salzburg und St. Pölten und den beiden Linienführungen innerhalb von Wien bieten wir Mobilität auf sehr hohem Niveau.“

    Die WESTbahn ist mittel- und langfristig ein „Job-Motor“ für die Städte entlang der Westbahnstrecke. Das Unternehmen erweitert nicht nur seinen Fuhrpark im Moment von sieben auf siebzehn Garnituren, sondern wächst auch in den nächsten Monaten von rund 250 auf 400 Mitarbeitende an. Mit dem Halbstundentakt sollen 2018 über 7 Millionen Zugkilometer gefahren und mehr als 10 Millionen Passagiere zu WESTbahn-Kunden werden.

    Damit Österreich das „Bahnland Nr. 1“ bleibt, ist es notwendig, sich auf den Wettbewerb und die Zukunft vorzubereiten. Gut, dass die WESTbahn längst damit begonnen hat.

    Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH:

    Datum:07.09.2017 - Uhrzeit: 09:55

    BTE-Autozug Umleitung September 2017

    Noch bis Ende September wird der BTE-Autozug wegen der Sperre in Rastatt über die Strecke Freudenstatt - Hausach - Offenburg umgeleitet. Die genauen Fahrzeiten erhalten Sie in einer Übersicht, die wir für Lok-Vogel-Abonnenten im Abobereich zum Download bereitgestellt haben.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:06.09.2017 - Uhrzeit: 10:08

    Alpha Trains‘ Flottenportfolio erweitert: 10. Vectron MS übernommen und an Leasingnehmer übergeben

    Am vergangenen Wochenende hat Alpha Trains die beiden letzten der insgesamt zehn neuen Vectron Multisystem Lokomotiven in Empfang genommen. Lokomotive neun und zehn konnten vor dem geplanten Termin übernommen werden und gehen sofort für TX Logistik auf die Schiene.

    Alpha Trains verantwortet neben der Finanzierung und dem Projektmanagements während der Bauphase auch die komplette Wartung und Instandhaltung der Lokomotiven. Die Vectrons verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Für den grenzüberschreitenden Verkehr sind die Fahrzeuge sowohl mit landesspezifischen Transaktions- und Zugsicherungssystemen als auch mit dem Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüstet.

    Die bereits im Frühjahr an TX Logistik vermieteten sechs Vectrons fallen mit ihrer außergewöhnlicher Beklebung auf. Auch die Optik der vier neuen Loks sticht heraus. Lok sieben und acht greifen das Superhelden-Motiv auf: 007 und „your daily heroes“ würdigt auf kreative Weise den Beruf des Lokführers. Die Beklebung der am Wochenende übernommenen Vectrons betonen das Nachhaltigkeitsprinzip, das sowohl bei TX Logistik als auch beim Leasinggeber Alpha Trains eine wichtige Rolle spielt.

    „Die neuen Multisystemlokomotiven, mit denen wir unseren Fuhrpark nochmals deutlich modernisieren, sorgen für eine hohe Effizienz im operativen Betrieb. Gleichzeitig tragen sie mit ihrer Sensortechnik ihren Teil zur Digitalisierung im Schienengüterverkehr bei, indem mittels dieser Sensoren der nächste Schritt zur vorausschauenden Instandhaltung realisiert

    „Die Zusammenarbeit mit TX Logistik hat sich während der gesamten Bauphase als konstruktiv und fruchtbar erwiesen. Wir freuen uns, dass wir mit unseren Kunden die modernste Technik auf die Schiene bringen und langfristige und vertrauensvolle Beziehungen aufbauen“, so Fernando Pérez, Geschäftsführer der Alpha Trains Locomotives Division.


    Vectron MS mit Motiv ‚Heroes‘


    Vectron MS mit Motiv, ‚Naturail‘

    Quelle:/Fotos: Alpha Trains/TX Logistik, Bilder: Timo Albert, Alpha Trains

    Datum:05.09.2017 - Uhrzeit: 09:05

    Nach Rheintal-Sperrung: Gäubahn vorzeitig für Fern- und Güterverkehr geöffnet

    Baustelle früher beendet • Internationaler Fernverkehr fährt planmäßig • Gäubahn ist Ausweichstrecke für Güterverkehr • Im S-Bahn- und Regionalverkehr wird der geplante Busersatzverkehr bis zum 10. September 2017 weitergeführt • Regionalzüge auf der Neckar-Alb-Bahn wieder im Einsatz

    Vor dem Hintergrund der Rheintal-Sperrung beendet die Bahn die Baustelle auf der Gäubahn zwischen Herrenberg und Böblingen früher als vorgesehen. Knapp eine Woche vor dem ursprünglich geplanten Termin steht die Strecke ab 5. September abends für den internationalen Fernverkehr, ab dem 6. September auch für die Umleitung von Güterzügen (im Abschnitt Singen (Htw)–Horb–Herrenberg–Böblingen und weiter über Renningen–Leonberg nach Kornwestheim) zur Verfügung.

    Als erster Fernverkehrszug fährt am 5. September der IC 180 um 18.35 Uhr von Zürich nach Stuttgart. Ab 9. September bis 6. Oktober wird darüber hinaus die Kapazität der verkehrenden IC-Züge um zwei Wagen auf knapp 500 Sitzplätze erweitert. Wegen der erwarteten hohen Nachfrage im internationalen Fernverkehr ist eine Freigabe der IC-Züge auf der Gäubahn zur Nutzung mit Nahverkehrsfahrscheinen leider nicht möglich.

    Im S-Bahn- und Regionalverkehr wird der bis Ferienende geplante und in den Fahrplanmedien veröffentlichte Busersatzverkehr bis einschließlich 10. September 2017 weitergeführt. Damit können sich die Fahrgäste im Nahverkehr weiterhin auf das kommunizierte und veröffentlichte Ersatzkonzept verlassen. Ab dem 11. September fahren die S-Bahnen und die Regionalzüge auf der Gäubahn planmäßig.

    Neckar-Alb-Bahn (Horb–Tübingen–Reutlingen–Plochingen)

    Ab 6. September fahren die Regionalzüge wieder im gewohnten Fahrplan zwischen Tübingen und Horb. Die Umleitung von Güterzügen über die Neckar-Alb-Bahn Horb–Tübingen–Reutlingen–Plochingen entfällt.

    Für die auftretenden Beeinträchtigungen und die verstärkte Nutzung der Gäubahn für den Güterverkehr bittet die Deutsche Bahn Anwohner und Fahrgäste um Entschuldigung. Die notwendigen Umleitungsmaßnahmen für den Güterverkehr sind bis zum 7. Oktober befristet, bis die durchgehende Sperrung der Rheintalbahn wieder aufgehoben werden kann.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:05.09.2017 - Uhrzeit: 08:55

    Ein nicht alltäglicher S-Bahnzug

    Bei der Münchner S-Bahn sind mittlerweile diverse S-Bahnzüge mit Werbung im Einsatz. Allerdings bedarf es schon sehr viel Glück einen Langzug mit drei Werbezügen zu erwischen. Am 4. September 2017 konnte bei Eglhartingder folgende S-Bahn-Langzug der besonderen Art erwischt werden: Alle drei Einheiten mit einer Ganzreklame: 423 165: MVV, 423 207: Azubi O und 423 216: Kurswechsel: die gesetzliche Rente stärken waren Richtung Grafing unterwegs.







    Quelle:/Fotos: Heiner Prochazka

    Datum:04.09.2017 - Uhrzeit: 09:55

    Der vierte ICE-4 ist im Fahrgasteinsatz

    ICE 4 Tz 9001 war am 02. September 2017 mit dem ICE 786 (München - Hamburg) im Fahrgasteinsatz. Damit sind inzwischen vier ICE-4 im Fahrgasteinsatz: Tz 9001, 9002, 9005 und 9006. Die Aufnahme entstand beim Halt in Göttingen (02.09.2017).



    Quelle:/Fotos: Albert Winkens

    Datum:04.09.2017 - Uhrzeit: 09:55

    Wieder mal nur ein kleines Detail

    Nach dem weitgehenden Aus des EVU ERS Railways im internationalen Güterverkehr, kamen diebeiden Werbeloks 189 212 und 213 zu LTE. Nun haben beiden Maschinen auch ein kleines LTE-Logo bekommen. Am 02. September 2017 fährt die 189 212 mit einem Containerzug durch Mainz-Kastel Bf.



    Quelle:/Fotos: Uwe Pfeiffer
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