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News-Rubrik: News-Archiv August 2017

Datum:30.08.2017 - Uhrzeit: 08:14

RegioShuttle der ODEG wird auf den Namen der Stadt Löbau getauft

Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die Stadt Löbau taufen am 2. September 2017 gemeinsam einen ODEG-Zug vom Typ RegioShuttle auf den Namen „Stadt Löbau“ am Bahnhof. Die feierliche Zugtaufe des gelb-grünen Botschafters findet im Rahmen des 26. „Tag der Sachsen“ statt, welcher vom 1. bis zum 3. September in Löbau gefeiert wird. Das Besondere an dieser Zugtaufe ist, dass hierfür original Taufwasser aus dem Löbauer Wasser verwendet wird.
Taufpaten sind Amtsleiter Guido Storch, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG Arnulf Schuchmann, der stellvertretender Geschäftsführer des ZVON Christoph Mehnert sowie Michael Harig, Landrat Bautzen. Mit dem geistlichen Segen für die Fahrgäste und ODEG-Mitarbeiter/-innen durch Pfarrer Mögel von der evangelischen Stadtgemeinde Löbau geht der Zug direkt auf seine erste Reise mit neuem Namen.
Amtsleiter Guido Storch blickt voller Vorfreude auf die Zugtaufe: „Ich freue mich sehr, dass zukünftig ein Zug der ODEG nach unserer Stadt Löbau benannt sein wird und somit als Botschafter der Stadt Löbau durch den Osten Sachsens fährt. Darauf können die Löbauer stolz sein.“
Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG: „Auch wir freuen uns sehr, dass unser RegioShuttle ab sofort den Namen `Stadt Löbau` tragen darf. Mit der Zugtaufe möchten wir die Verbundenheit der Stadt Löbau mit der ODEG zum Ausdruck bringen.“ Seit mehreren Jahren verbindet die ODEG mit ihrer Linie OE60V die Stadt Löbau mit Bischofswerda, Bautzen und Görlitz.
Alle Pressevertreter und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger Löbaus sind zu diesem Ereignis herzlich eingeladen! Seien Sie dabei! Wir freuen uns auf Sie!

Wann: Samstag, 2. September 2017, 12:00 Uhr
Wo: Bahnhof Löbau, Gleis 3
Musikalisch umrahmt wird die Zugtaufe von Trompeten und Flügelhörnern.


Quelle:/Fotos: ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

Datum:29.08.2017 - Uhrzeit: 09:14

Tag der offenen Tür im Werk Meiningen

Am 2. und 3. September warten historische Fahrzeuge auf Besucher • Kinder können in einer Lok mitfahren • Modellbahnen-Börse in der Kesselschmiede

Am ersten Septemberwochenende wird bei den Meininger Dampfloktagen wieder Eisenbahngeschichte lebendig. Das Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH erwartet am 2. und 3. September weit über 10.000 Besucher aus dem In- und Ausland. Rund 1000 Dampflokfans reisen am Samstag in fünf Sonderzügen aus ganz Deutschland zu den 23. Meininger Dampfloktagen.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Ausstellung ist die „BR (Baureihe) 18 201“. Die Schnellzuglokomotive der Deutschen Reichsbahn ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h eine der schnellsten betriebsfähigen Dampflokomotiven der Welt.

Darüber hinaus können Schnellzug-Dampflokomotiven verschiedener Baureihen besichtigt werden, die Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h erreichen (BR 01 509, BR 01 180 und BR 01 519).

Ein Publikumsmagnet ist auch die BR 03 1010, ebenfalls eine Schnellzug-Dampflok mit dem Spitznamen „das röhrende Monster“, die als einziges betriebsfähiges Exemplar ihrer Baureihe erhalten geblieben ist.

Während der Dampfloktage können sich Besucher in einem halbstündigen Lehrgang einen Kindheitstraum erfüllen und sich zum „Ehrenlokführer“ ausbilden lassen, um anschließend auf dem Werksgelände eine Dampflok unter fachlicher Anleitung zu fahren. Für Kinder werden Führerstandsmitfahrten auf einer Lokomotive der Harzer Schmalspurbahn angeboten.

In der Zeit von 9 bis 17 Uhr runden an beiden Tagen Musik, eine Modellbahnaustellung und –börse in der Kesselschmiede, der Verkauf eisenbahntypischer Souvenirs sowie Getränke- und Imbissangebote die diesjährigen Dampfloktage ab.


Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:28.08.2017 - Uhrzeit: 10:00

Neues von der Rheintalbahn

10.500 Kubikmeter Beton sichern Baustelle Rheintalbahn

Verfüllung des Tunnels abgeschlossen • Vorbereitungen zur Herstellung der Betonplatte laufen • Anwohner aus evakuierten Häusern können in ihre Wohnungen zurückkehren

Am 25.08.2017 Morgen konnte auf der Baustelle der Rheintalbahn in Rastatt die Verfüllung des beschädigten Tunnels abgeschlossen werden. Insgesamt 10.500 Kubikmeter Beton sind in die beschädigte Tunnelröhre gepumpt worden und sichern jetzt den Tunnel und die darüber liegende Strecke gegen weitere Bewegungen.

Seit Mittwoch laufen auch die vorbereitenden Arbeiten für die Errichtung einer massiven Betonplatte. Diese dient als Grundlage für die Wiederherstellung der Gleise im betroffenen Abschnitt der Rheintalbahn.

Bis Samstagnachmittag werden hier die durch die Absenkung verbogenen Gleise zurückgebaut und rund 400 Schwellen entfernt.

Im nächsten Schritt werden in dem Abschnitt rund 2.500 Tonnen Schotter und der darunterliegende Erdboden abgetragen. Diese Arbeiten werden nach Schätzung der Fachleute bis Sonntag abgeschlossen sein.
Danach wird der Boden unterhalb des Gleisbereiches ausgehoben und für die Herstellung der Betonplatte vorbereitet. Das anschließende Einbringen der Schalung, der Stahlbewehrung und des Betons für die rund 100 Meter lange und einen Meter dicke Betonplatte dauert inklusive Aushärten etwa drei Wochen.
Anschließend können neue Schienen, Schwellen und Schotter wieder eingebaut werden.
Eine gute Nachricht gibt es für die evakuierten Anwohner: Sie können heute ihre Ausweichquartiere verlassen und in ihre Häuser zurückkehren.
Zum 7. Oktober soll auf der Rheintalbahn der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Rheintalbahn: Schulterschluss der großen Europäischen Eisenbahnen

Enge Zusammenarbeit von Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich im Schienenverkehr • Maßnahmenpaket für wichtigen Nord-Süd-Korridor: Zusätzliche Lokführer und Loks
Europäischer Schulterschluss der großen Eisenbahnen: Die Chefs der deutschen, schweizerischen, österreichischen und französischen Bahnen haben eine enge Kooperation vereinbart, um die Auswirkungen der Rheintalsperrung auf den Schienengüterverkehr möglichst gering zu halten. Nachdem am Dienstag bekannt wurde, dass die Strecke erst am 7. Oktober wieder in Betrieb genommen werden kann, verständigten sich die Deutsche Bahn (DB), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sowie die Société Nationale des Chemins de Fer (SNCF) auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket.
Mit dem Ende der Urlaubszeit nehmen die Güterverkehre auf dem Nord-Süd-Korridor traditionell stark zu. Ohne abgestimmte Maßnahmen könnte die Nachfrage in den kommenden Wochen nicht vollständig gedeckt werden. Mit ihrer Initiative wollen die vier Bahnchefs daher die Auswirkungen der Rheintalbahnsperrung für die Kunden im Güter- und Personenverkehr so gering wie möglich halten. Zudem haben die vier Bahnchefs Dr. Richard Lutz (DB), Andreas Meyer (SBB), Andreas Matthä (ÖBB) und Guillaume Pepy (SNCF) verabredet, sich regelmäßig eng abzustimmen. Die vier Vorstandsvorsitzenden waren sich einig, dass die anstehenden Herausforderungen nur gemeinsam zu lösen sind.
DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Der Schienengüterverkehr ist ein wichtiges Rückgrat für die europäische Wirtschaft. Gemeinsam mit unseren Partnern ziehen wir kollegial an einem Strang, um den Warenstrom sicherzustellen. Ich möchte mich ausdrücklich für die schnelle und unbürokratische Hilfe der anderen Bahnen und Bahnchefs bedanken. Das ist nicht nur ein Zeichen für das Funktionieren von integrierten Bahnsystemen, sondern auch für die enge und gute Partnerschaft zwischen den großen Europäischen Eisenbahnen. Mit unserer intensiven Zusammenarbeit über die Grenzen hinaus zeigen wir, dass wir unsere Kunden im Güterverkehr mit allen Kräften unterstützen.“
Neben den bereits getroffenen Maßnahmen stellen die vier Bahnen gemeinsam zusätzliche Lokführer und Loks für die Korridore über Frankreich und Österreich bereit. Dies ermöglicht eine effiziente Ausnutzung der verschiedenen Umleitungskorridore, die gemeinsam mit den Partnerbahnen abgestimmt werden. Um die Fahrt von Deutschland in die Schweiz weiter zu erleichtern, wird intensiv geprüft, zwischen Kornwestheim und Zürich einen Shuttleverkehr für Güterzüge einzurichten. Auch geplante Baustellen sollen kurzfristig angepasst werden, um auf Ausweichstrecken möglichst schnell Trassenkapazitäten für den Schienengüterverkehr zu schaffen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:28.08.2017 - Uhrzeit: 10:00

Immer mehr weiße ELL-Vectrons unterwegs

ELL bekommt derzeit einige neue Vectrons ausgeliefert. Diese sind überwiegend noch im weißen Siemens-Vorratsloklack unterwegs. Aktuell gibt es sieben derartige Lokomotiven bei ELL, die überwiegend auch schon bei ersten Mietern im Einsatz stehen: 193 289 bis 295. Das Bild zeigt die weiße 193 291 am 23. August 2017 in Bruck an der Leitha.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:25.08.2017 - Uhrzeit: 10:05

Weiterer ICE-4 im Planeinsatz

Bislang waren von den sieben Vorseriebnzügen Tz 9001 bis Tz 9007 nur zwei im Pkaneinsatz - die Einheiten Tz 9005 und 9006. Seit August ist nun auch die Garnitur Tz 9002 im Fahrplaneinsatz zu sehen.

ICE 4 Tz 9002 steht am 17.08.2017 mit ICE 786 München - Hamburg in Göttingen.



Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:25.08.2017 - Uhrzeit: 10:05

Schlussetappe für das Projekt Drittes Gleis Freilassing-Salzburg läuft an

DB Netz AG und ÖBB Infrastruktur AG besiegeln den „Schlussstein“ aus Stahl - Saalach-Brücke fristgerecht fertig gestellt - Endspurt für pünktliche Inbetriebnahme des Fahrbetriebs im Dezember

Die sogenannte Schlussschweißung gibt den Startschuss zum Baufinale für das Projekt „Drittes Gleis Freilassing“. Das 240- Millionen-Euro Vorhaben verläuft kosten- und fristgerecht. „Einer pünktlichen Inbetriebnahme zum kommenden Fahrplanwechsel steht somit nichts im Wege - wir gehen von einer pünktlichen Abnahme des neuen Gleises durch die Genehmigungsbehörden aus“, so Klaus-Peter Zellmer, Leiter des Großprojektes München-Freilassing- Salzburg (ABS38), zu dem auch dieser Lückenschluss gehört.

Mit dem zusätzlichen Gleis wird ein dichterer S-Bahn-Takt zwischen Salzburg und dem Berchtesgadener Land möglich. Außerdem entzerrt sich der Schienenverkehr am wichtigen Grenzübergang zwischen Deutschland und Österreich. Auch für den Nahverkehr im Bundesland Salzburg bringt die Inbetriebnahme Vorteile. So fährt mit Fahrplanwechsel im Dezember, viermal pro Stunde eine S-Bahn von Salzburg nach Freilassing und zurück. „Wir freuen uns, dass wir erfolgreich hier grenzüberschreitenden Regionalverkehr möglich machen und so zum Zusammenwachsen der Region beitragen können“, sagt Christian Höss, Projektleiter der ÖBB Infra. Es ergänzt den seit vielen Jahren laufenden Netzausbau der ÖBB für das Salzburger S-Bahn-Netz. Auf österreichischer Seite sind die Arbeiten bereits abgeschlossen.

Die zusätzliche Gleis-Kapazität über den Grenzfluss Saalach stärkt außerdem die Betriebsqualität am Grenzübergang, den mit weit mehr als 200 Zügen täglich passieren.

Seit Baubeginn im Frühjahr 2015 wurden auf der etwa 1,8 Kilometer langen Baustellenstrecke knapp 1,6 Kilometer neues Gleis verlegt und knapp 35.000m³ Bodenmaterial für die Errichtung eines Damms aufgeschüttet. Insgesamt wurden zwei Brücken für das dritte Gleis erweitert und zwei Brücken neugebaut. Eine davon ist die eingleisige Grenzbrücke, die die bestehende denkmalgeschützte Brücke über den deutsch-österreichischen Grenzfluss ergänzt.

Die Fertigstellung des dritten Gleises ist ein Meilenstein im Bauablauf entlang der Ausbaustrecke (ABS) 38 von München über Mühldorf nach Freilassing. Die ABS 38 besteht aus einem großen Bündel aufeinander abgestimmter Teilprojekte, die den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung entlang der Strecke verfolgen. Auch aus europäischer Sicht ist die Strecke als Teil des transeuropäischen Netzes von Paris nach Budapest von zentraler Bedeutung.

Informationen zum Projekt gibt es auch im Internet unter: https://www.abs38.de

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:24.08.2017 - Uhrzeit: 09:05

Bombardier erhält Auftrag zur Lieferung von 20 TRAXX MS-Lokomotiven an Railpool

In München ansässiges Leasingunternehmen hat nunmehr 189 TRAXX-Lokomotiven bestellt

Die TRAXX MS-Lokomotive kann in zwölf verschiedenen Ländern betrieben werden und ist unter allen wichtigen Versorgungsspannungen innerhalb Europas einsetzbar

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und Railpool, ein führendes Leasingunternehmen für Schienenfahrzeuge in Europa, haben einen Vertrag über die Lieferung von 20 BOMBARDIER TRAXX MS-Lokomotiven unterzeichnet. Die Abkürzung MS steht für Mehrsystem: Diese neuen Lokomotiven können unter allen europäischen Versorgungsspannungen in zwölf verschiedenen Ländern betrieben werden. Die Lokomotiven für Railpool sind für den Einsatz in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, den Niederlanden und Belgien vorgesehen. Die Auslieferung soll zwischen Mai 2018 und Dezember 2019 erfolgen. Mit diesem jüngsten Auftrag wird die Flotte von Railpool auf 189 TRAXX-Lokomotiven erweitert.

Thorsten Priebe, COO von Railpool, meint: „Unsere erste TRAXX-Lokomotive wurde 2009 geliefert – seitdem haben wir bei unserer TRAXX-Flotte sehr gute Erfahrungen im Hinblick auf Leistung, Zugkraft, Effizienz und Zuverlässigkeit sammeln können. Basierend auf dieser Erfahrung möchten wir diese zusätzlichen Lokomotiven für die wichtigsten europäischen Güterverkehrskorridore anbieten, die die größten Häfen Europas miteinander verbinden.“

Mike Niebling, Director Sales, Locomotives, Bombardier Transportation, fügt hinzu: „Wir freuen uns, dass wir die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit Railpool im Hinblick auf diese 20 weiteren Lokomotiven fortsetzen können. Railpool, unser zweitgrößter Lokomotivkunde, hat maßgeblich zur Entwicklung unserer TRAXX-Lokomotiven im Laufe der letzten neun Jahre beigetragen.“

Die TRAXX MS-Lokomotive wurde nun bereits fast 450 Mal verkauft. Sie wird für den Güter- und Personenverkehr im nationalen und internationalen Betrieb eingesetzt. Die Lokomotive ist für Schienennetze mit den wichtigsten Versorgungsspannungen innerhalb Europas ausgelegt – 15 kV und 25 kV Wechselstrom sowie 1,5 und 3 kV Gleichstrom. Sie steht damit für grenzüberschreitenden Schienenverkehr und Interoperabilität in Europa. Als Plattformprodukt bietet sie dem Betreiber folgende Vorteile: langfristige Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Kommunalitätseinsparungen bei einer gemischten Flotte von TRAXX-Lokomotiven und einen hohen Restwert über die gesamte Lebensdauer der Lokomotive.

Bombardier wird die 20 TRAXX-Lokomotiven am Standort Kassel montieren, während die Wagenkästen im polnischen Wroclaw und die Drehgestelle am Standort Siegen gebaut werden.

Quelle:/Fotos: Railpool

Datum:22.08.2017 - Uhrzeit: 09:25

Umfangreiche Reparaturen der Rheintalbahn dauern bis 7. Oktober

Deutsche Bahn: Wir haben uns einen anderen Zeitplan vorgestellt, doch ein sicheres Verfahren steht im Vordergrund • 120 Meter lange Betonplatte soll Tunnelbaustelle Rastatt stabilisieren • Zusätzliche Kulanzmaßnahmen für die Fahrgäste

Die Deutsche Bahn und die bauausführenden Firmen der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Rastatt haben heute in Karlsruhe zum Zeitplan der Wiederinbetriebnahme der Rheintalbahn informiert.

Nach eingehender Prüfung aller möglichen Bauverfahren zur Sicherung der Tunnelbaumaßnahme und Reparatur des Streckenabschnitts haben die Arbeitsgemeinschaft und die DB den 7. Oktober als Termin vereinbart. In dem insgesamt 160 Meter langen Bauabschnitt werden in den nächsten Wochen umfangreiche Arbeiten durchgeführt. Neben der Verfüllung im Tunnel müssen auf 150 Metern Oberleitungen demontiert, Gleise, Schwellen und Schotter ausgebaut sowie Vorbereitungen für eine ca. 120 Meter lange und einen Meter dicke Betonplatte getroffen werden. Diese soll den Baugrund gegen Lasten von oben statisch stabilisieren und als Grundlage für die neuen Gleise dienen. Allein dafür hat die Arbeitsgemeinschaft drei Wochen Bauzeit rund um die Uhr einkalkuliert. Erst anschließend können die Gleise wieder hergestellt werden.

„Als Deutsche Bahn haben wir uns einen deutlich kürzeren Zeitplan vorgestellt. Doch die Tunnelsicherung und der sichere Betrieb auf der Rheintalbahn stehen ganz klar im Vordergrund“, sagte Prof. Dr. Dirk Rompf, Vorstand Großprojekte bei der DB Netz AG. „Wir sind überzeugt, dass dieser Zeitplan eingehalten wird. Wir wollen, dass der Personen- und Güterverkehr auf dieser stark frequentierten Strecke wieder rollen kann.“

Klaus Pöllath betont seitens der ARGE Tunnel Rastatt; „Angesichts der Komplexität des Sachverhalts und der Dringlichkeit der Strecken-Inbetriebnahme sind wir erleichtert, gemeinsam mit der Bahn diese solide und dennoch zügige Vorgehensweise erarbeitet zu haben.“

Am Mittag des 12. August war es bei den Vortriebsarbeiten für den Bau für den neuen Tunnel Rastatt (Aus- und Neubau-Strecke Karlsruhe–Basel) zu einem Einbruch von Wasser und Erdmassen gekommen. Der Oberbau senkte sich ab und die Gleise der darüber liegenden Rheintalbahn verformten sich. Seitdem ist der Streckenabschnitt im Rheintal gesperrt.

Die beschädigte Tunnelröhre ist inzwischen stabilisiert. Dafür wurde hinter dem Tunnelbohrer ein Pfropfen aus Beton in die Röhre eingebracht, um den rund 4.000 Meter langen intakten Tunnel von der Schadensstelle zu trennen. Der Teil bis zum Schneidrad der Bohrmaschine wird mit Beton verfüllt.

Als nächster Schritt sollen Gleise, Schotter sowie der Gleisunterbau im Bereich der Schadensstelle abgebaut werden.

Anschließend wird in dem Bereich die lastverteilende Betonplatte in den Boden eingebracht, die den beschädigten Tunnelteil und den Baugrund stabilisiert. Auf die Platte werden nach deren Fertigstellung und vollständigen Aushärtung des Betons die Gleise wieder aufgebaut.

Für den Personenverkehr gilt: Um die Auswirkungen für die Kunden zu mildern, hat sich der Personenverkehr zusammen mit dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) zu folgenden zusätzlichen Kulanzmaßnahmen entschieden: Die Abonnenten von Zeitkarten im Nah- und Fernverkehr erhalten für die Dauer der Sperrung eine 50prozentige Entschädigung.

Die DB wird in den kommenden Tagen aktiv auf alle Fernverkehrskunden mit Wohnorten in den betroffenen Regionen zugehen. DB-Kunden, die außerhalb der Region wohnen aber ebenfalls als tägliche Pendler betroffen sind, melden sich bitte im Abocenter (0180 6 011 066) oder im Comfort-Service (Bahncard100-Kunden). Verbundkunden wenden sich bitte direkt an den KVV.

Um unseren Kunden wieder Planungssicherheit zu geben, wird der Fahrplan ab dem 22. August schrittweise aktualisiert. Für die zum aktualisierten Fahrplan erworbenen Fahrkarten gelten wieder die üblichen Umtausch- und Erstattungsregelungen sowie die Fahrgastrechte. Selbstverständlich werden die bis zum 22. August erworbenen Fahrkarten im Schienenersatzverkehr und auf den Umleitungs- oder Umfahrungsstrecken anerkannt, eventuelle Zugbindungen sind aufgehoben. Wenn die Kunden aufgrund der geänderten Fahrtzeiten ihre geplante Reise nicht mehr antreten möchten, können sie vor dem 22. August erworbene Fahrkarten kostenfrei umtauschen oder sich erstatten lassen. Kunden werden gebeten, sich rechtzeitig vor Beginn der Reise zu informieren.

Das seit dem 13. August geltende Fahrplankonzept für den Personenverkehr hat sich indes bewährt. Reisende steigen in Rastatt bzw. Baden-Baden in Ersatzbusse um, die im direkten Anschlussverkehr von 5:15 Uhr bis 0:15 Uhr laufend verkehren. Die Busse fahren im Schnitt alle 5-10 Minuten. Danach bestehen stündliche Anschlussmöglichkeiten im Fernverkehr in beide Richtungen. Aufgrund der Streckenunterbrechung müssen Fahrgäste auf diesem Abschnitt mit Reisezeitverlängerungen von planmäßig einer Stunde rechnen, bei zusätzlich auftretenden Störungen der Betriebslage sind auch größere Verzögerungen möglich.

Die DB wird dieses Fahrplankonzept mit einem hochfrequenten Busersatzverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden im Grundsatz auch nach Ferienende in Baden-Württemberg ab 11. September fortsetzen, derzeit laufen bundesweit Abfragen zur Sicherstellung der Buskapazität. Darüber hinaus prüfen wir nach Beendigung der Sperrung der Gäubahn derzeit gemeinsam mit der SBB eine Verstärkung der Wagenkapazität auf den Fernverkehrslinien zwischen Stuttgart und Zürich.

Für den Güterverkehr hat die DB diverse Entlastungsmaßnahmen eingeleitet. Die Neckar-Alb-Bahn (Horb–Tübingen–Reutlingen–Plochingen) wird bereits als Umleitungsstrecke für Güterzüge genutzt. Zusätzlich verkürzt die DB Netz AG Baustellen auf möglichen Ausweichstrecken oder verschiebt diese auf einen späteren Zeitpunkt. Damit werden Kapazitäten und alternative Trassen für die Ersatzverkehre geschaffen.

Die derzeit laufende Baustelle auf der Gäubahn wird darüber hinaus um eine Woche auf den 5. September verkürzt. Dadurch kann der Güterverkehr, der bisher auf die Neckar-Alb Bahn umgeleitet wird, auf der Gäubahn verkehren. Die Einschränkungen des Nahverkehrs auf der Neckar-Alb-Bahn können dann ab dem 6. September wieder zurückgenommen werden. Zur intensiven Koordinierung hat die DB Netz AG eine so genannte Trassenkonferenz eingerichtet, um Eisenbahnverkehrsunternehmen jeweils aktuell zu informieren und sich auszutauschen. Prof. Dr. Dirk Rompf: „Uns ist bewusst, dass die Kapazitäten auf den Umleitungsstrecken knapp sind und das die Schienengüterverkehrsunternehmen vor große Herausforderungen stellt. Hier unterstützen wir intensiv.“

Auch DB Cargo stellt in enger Abstimmung mit den Kunden sicher, dass Transporte für wichtige Industriebereiche in Süddeutschland, Italien und der Schweiz fahren können. Dazu gehören neben der Versorgung mit Grundstoffen für die chemische Industrie unter anderem Stahlwerke, die Mineralölbranche und Papier verarbeitende Industrien. Versorgungsrelevante Züge werden prioritär behandelt.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:22.08.2017 - Uhrzeit: 08:45

HKX pausiert ab 4. Oktober bis zu den Weihnachtsferien

Das Eisenbahnunternehmen Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) bietet Fahrten zwischen Hamburg-Altona und Köln Hauptbahnhof noch bis zum 3. Oktober 2017 an. Ab 4. Oktober pausiert der Fernverkehrszug dann bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017.

Zu Weihnachten und Neujahr (Weihnachtsferien 2017/ 2018) wird der HKX in gewohnter Weise zwischen den Metropolen Hamburg und Köln verkehren. Fahrkartenbuchungen hierfür sind ab Ende Oktober auf www.hkx.de sowie bei unserer Servicehotline möglich.

Die rund zweimonatige Pause in der verkehrsschwachen Zeit im Oktober und November wird genutzt, um den HKX noch besser auf die Kundenbedürfnisse anzupassen und für das neue Fahrplanjahr 2018 ein attraktives Angebot für Zugreisen zwischen Hamburg und Köln zusammenzustellen.

Bereits erworbene Fahrscheine für den Zeitraum 06.10.2017 – 09.12.2017 können kostenfrei unter der Rufnummer 0180 6 459 459 bzw. per mail an info@hkx.de storniert oder in den Zeitraum bis 3.10.2017 umgebucht werden.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich der HKX erfolgreich als attraktives Produkt im sogenannten Entlastungs- und Eventverkehr etabliert. Programme wie der „HKX-Partysommer“ mit einem speziellen Servicewagen im Zug, stießen wie Events zum „Schlagermove“, zum 5. HKX-Geburtstag und zum „Christopher Street Day CSD Hamburg“ bei unseren Fahrgästen auf sehr gute Resonanz.

Auch 2018 wird der HKX als sympathische Fernverkehrsalternative zwischen den Metropolen Hamburg und Köln unterwegs sein. Details zum Fahrplan 2018 werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Quelle:/Fotos: Hamburg Köln Express GmbH

Datum:21.08.2017 - Uhrzeit: 10:00

Locomore ist wieder da!

Leo Express / Locomore bei der ersten Schulungsfahrt 1819 nach Stuttgart mit Hectorrail Fitzgerald 242.517 (182 517) am 18. August 2017 in Göttingen.




Quelle:/Fotos: Markus Pfetzing

Datum:18.08.2017 - Uhrzeit: 09:25

Mit einem SMILE durch den Gotthard-Basistunnel



Stadler hat im Rahmen eines Wettbewerbs am Tag der offenen Tür einen Namen für seine neue Fahrzeugfamilie der Hochgeschwindigkeitszüge gefunden: SMILE. Der weltweit erste serienmässige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug, der bei Stadler bisher unter der technischen Bezeichnung EC250 lief, wurde der breiten Öffentlichkeit am Roll-out vom 18. Mai in Bussnang im Beisein der SBB und der Bundespräsidentin Doris Leuthard präsentiert. Die SBB hat als erste Bahnbetreiberin 29 dieser Züge bestellt und nennt sie „Giruno“. Der SMILE steht in einer Reihe mit den erfolgreichen Stadler-Produkten FLIRT, KISS und TANGO.

Anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums hat Stadler am Tag der offenen Tür vom 20. Mai an den Standorten Bussnang, Altenrhein und Winterthur einen Namenswettbewerb für den neuen Hochgeschwindigkeitszug veranstaltet. Über 4000 Namensvorschläge gingen ein. Der Siegerbeitrag SMILE wurde 37 Mal eingereicht – als Gewinner wurde Peter Bruggmann aus Sulgen (TG) ausgelost. Wie die Stadler-Produkte FLIRT und KISS hat auch der Name SMILE eine technische Bedeutung: Schneller Mehrsystemfähiger Innovativer Leichter Expresszug. Der FLIRT steht für Flinker Leichter Intercity- und Regional-Triebzug, der KISS für Komfortabler Innovativer Spurtstarker S-Bahn-Zug.

Der SMILE in Kürze

Der SMILE ist der erste Hochgeschwindigkeitszug von Stadler. Er ist bis zu 250 km/h schnell. Die SBB haben als erste 29 dieser Züge bestellt und fahren damit ab Dezember 2019 durch den Gotthard-Basistunnel. Der von der SBB Giruno genannte Zug verbindet erst Zürich mit Mailand und später Frankfurt mit Mailand. Neben der Schweiz wird er für Deutschland, Italien und Österreich die Zulassung erhalten.

Der SMILE ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht das Einsteigen zum Eintreten. Das geräumige und helle Interieur besticht mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Der SMILE fährt mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt auf Wunsch über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker, Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen, Multifunktionsabteile, ein Fahrradabteil und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge über 400 Fahrgästen Sitzplätze. Der SMILE lässt sich auch in Doppeltraktion führen, was die Fahrgastkapazität entsprechend verdoppelt.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail

Datum:17.08.2017 - Uhrzeit: 08:55

Railjet mit Ersatzlok

Mit der Ersatzlok CD 362.039 wurde am 16.8.2017 der RJ 77 Antonin Dvorak ab Praha hl.n. bis Ceska Trebova bespannt.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:16.08.2017 - Uhrzeit: 10:15

Neuigkeiten aus Tschechien

Nationaler Eisenbahntag
Am Samstag, 23. September 2017, findet die größte Eisenbahnveranstaltung in der Tschechischen Republik statt – der Nationale Eisenbahntag. Dieses mal wird im Eisenbahnknoten Bohumín (Nord Mähren) gefeiert. Der Programm läuft von 10 bis 17 Uhr. In Bohumín werden verschiedene historische und moderne Fahrzeuge der CD (CSD) vorgestellt. Am Abend wird eine Lichtshow an der Drehscheibe vorbereitet. Während des Eisenbahntags fahren auch viele Sonderzüge, z.B. ein Retroexpress „Ostravan“ (Praha – Bohumín – Praha) mit der historischen Lokomotive E 499.0 „Bobina“ und mit historischem Wagenmaterial. In Bohumín und Ostrava sind auch verschiedene Sonderzüge über die Strecken Bohumín - Ostrava und durch die Industriebahn (AWT-Netz) geplant. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.denzeleznice.cz/

Nostalgie auf südtschechische Strecke Tábor – Bechyne (KBS 202)
Auf der Eisenbahnstrecke Tábor – Bechyne (KBS 202) finden während dieser Sommersaison wieder Fahrten mit historischem Fahrzeugmaterial statt. Vom 17. Juni bis 17. September 2017 fährt jeweils samstags, sonntags und an den Staatsfeiertagen auf einigen Regelzügen eine historische E-Lok E 422.0003 mit dem Spitzname „Bobinka“ und mit historischen Wagen.
An neun Tagen in der Sommersaison fahren dazu noch Sonderzüge mit dem sehr alten elektrischen Triebwagen EM 400.001, der für diese Strecke um 1903 in Waggonbau Ringhoffer in Prag (Fahrzeugbau) und Fa. František Krizik (elektrischer Antrieb) gebaut wurden. Der Wagen wird in Kooperation mit dem tschechischen Nationalen Technischen Museum (NTM) und der CD betrieben. Der alten Treibwagen wird noch am 26. August und am 9., 16. und 17. September verkehren. Der Triebwagen ist z.Z. für Geschwindigkeit 50 km/h zugelassen.
Die Eisenbahnstrecke Tábor – Bechyne (KBS 202) wurde in 1902/1903 Jahren direkt für elektrischen Betrieb ohne Dampf gebaut. Sie wurde als eine der ersten vollelektrischen Eisenbahnen in Europa und der Welt eröffnet.
Weitere Informationen zum Nostalgiebetrieb: http://old.cd.cz/zazitky/kam-na-vylet/1657-leto-na-bechynce-2017
Die Bilder zeigen den Triebwagen und die E-Lok 422.0003 im Bahnhof Sudomerice u Tábora am 12. August 2017.




Der Triebwagen auf der Talbrücke im Kurort Bechyne. Der Betrieb auf Brücke ist kurios, da er für Straße und Bahn gemischt ist.




Depositorium tschechischen National technisches Museum in Chomutov geöffnet
Zum ersten Mal ist ein Eisenbahndepositorium des tschechischen Nationalen Technischen Museum in Chomutov fast die ganze Museumssommersaison geöffnet. Bis jetzt war das Museum nur ca. zwei mal pro Jahr zugänglich. Im Depot findet sich die größte Eisenbahnsammlung in Tschechien. Das Depositorium ist geöffnet bis 29. Oktober 2017 von donnerstags bis sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr. Es befindet sich im ehemaligen Bahnbetriebswerk in Chomutov und besitzt zwei großen Rotunden. Sie finden im Depot interessanten Eisenbahntechnik und viele Fahrzeuge der CSD und CD-Geschichte, auch die tschechische Rekorddampflokomotive (162 km/h) 498.106 Spitzname „Albatros“. Viele Lokomotiven sind auch interessant für ausländische Besucher, wie z.B. die Dampflokomotiven der BR 310.0 und 422.0 CD, die ehemalige BR 97 und 178 kkStB, die Dampfstraßenbahn „Gartenau“ (Krauss, Linz, 1887, für Salzburg gebaut) oder die Dampfschneeschleuder SM 01 (als Typ SSH 71 von Henschel für DR um 1943 gebaut).

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.ntm.cz/en/aktualita/chomutov-railroad-depository-open-public
http://www.ntm.cz/Chomutov


310.0118 CSD, ehemalige Lokalbahnlok BR 97 kkStB


404.003 CSD, Zahnradbahnlok für Strecke Tanvald – Korenov in Sudetenland


498.106 – Rekorddampflok CSD „Albatros“


Schneeschleuder



Quelle:/Fotos: CD/Petr Stahlavsky

Datum:15.08.2017 - Uhrzeit: 08:55

Neue Trans Montana bei MMV

Seit einigen Tagen ist die rumänische Softronic Trans Montana SFTRA 480.015 für das ungarische EVU MMV im Einsatz, fotografiert wurde sie am 14.8.2017 im Grenzbahnhof Hegyeshalom.





Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.08.2017 - Uhrzeit: 08:55

Die unendliche Geschichte: Zulassungsfahrten in Ungarn

Für einige Stunden weilte am 14.8.2017 die ELL/TXL 193.266 für Zulassungsfahrten in Ungarn und konnte dabei am Beginn ihrer Testfahrt im Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert werden.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:14.08.2017 - Uhrzeit: 10:42

Sperrung der Rheintalbahn zwischen Rastatt und Baden-Baden

Ersatzfahrplan gilt ab Montag
Stündliche Reisemöglichkeiten in beide Richtungen
Busnotverkehr zwischen Rastatt und Baden-Baden
Sperrung der Strecke dauert länger an

Am gestrigen Samstag kam es gegen 11.00 Uhr im Rahmen von Tunnelbauarbeiten im neuen Rastatter Tunnel zu Gleis-absenkungen südlich von Rastatt. Da die Bauarbeiten engmaschig überwacht wurden, wurde die Strecke Karlsruhe - Basel daraufhin zwischen Rastatt und Baden-Baden sofort eingestellt. Es ist nach derzeitigem Stand mit einer Streckensperrung bis zum 26. August zu rechnen. Ab Montag gilt für diese Zeit ein Ersatzfahrplan.

Betroffen von den Einschränkungen sind Kunden mit Reisen zwischen der Schweiz (via Grenzübergang Basel) bzw. den Städten des Oberrheins (Freiburg, Offenburg) und Frankfurt bzw. West- und Norddeutschland.

Im Fernverkehr bestehen stündliche Reisemöglichkeiten aus und in Richtung Norden bis und von Rastatt und aus und in Richtung Süden bis und ab Baden-Baden. Zwischen Baden-Baden und Rastatt verkehren Ersatzbusse im 6-Minuten-Takt. Reisende auf diesem Streckenabschnitt müssen mit Reisezeitverlängerungen von ca. einer Stunde rechnen, in Abhängigkeit von der Betriebslage sind auch größere Verzögerungen möglich.

Fernverkehrszüge aus Nordrhein-Westfalen beginnen und enden grundsätzlich statt in Rastatt in Karlsruhe. Reisende aus diesen Zügen nutzen zwischen Karlsruhe und Rastatt die zeitnah verkehrenden Züge des Fern- und Nahverkehrs sowie die Züge der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG). Die AVG leistet mit ihren Zugangeboten zwischen Karlsruhe Hbf (Bahnhofsvorplatz) und Rastatt einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des derzeitigen Reisendenaufkommens.

Die Züge zwischen Paris und Stuttgart bzw. München werden über Mannheim umgeleitet. Es ist mit Reisezeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten zu rechnen. Reisende zwischen Paris und Karlsruhe können in Mannheim ein bzw. aussteigen und nutzen zwischen Mannheim und Karlsruhe andere Züge des Fern- oder Nahverkehrs.

Kunden auf der betroffenen Strecke können ihre Fahrkarten für andere Züge - auch auf weitläufigen Umleitungsstrecken - nutzen oder diese bei Reiseverzicht ohne Gebühr zurückgeben. Neben den Fahrgastrechten für Verspätungen erstattet die DB auch Mehrkosten für Bahntickets, die aufgrund der Streckensperrung für längere Umwegstrecken gelöst werden und entschuldigt sich für die Beeinträchtigungen ausdrücklich bei allen Reisenden.

Die Deutsche Bahn hat das Wochenende genutzt, um eine erste Sichtung der Schäden vorzunehmen. Die Arbeiten an der Instandsetzung der Strecke laufen auf Hochtouren. In diesem Zuge wurden am Sonntag die direkten Anwohner aus vier Häusern vorsorglich gebeten, aus Sicherheitsgründen die Häuser zu verlassen, um die schnellstmögliche Wiederherstellung der Strecke zu ermöglichen.

Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung auf bahn.de/aktuell zu informieren. Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:14.08.2017 - Uhrzeit: 10:12

Neue Werbebeklebung für die 146 541

146 541-8 Metronom mit neuer Werbelok für - Ich fahr' ab auf die Lüneburger Heide! - Göttingen 11.08.2017



Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:14.08.2017 - Uhrzeit: 10:12

Neuigkeiten bei den ELL-Vectrons

Für Zulassungsfahrten weilen aktuell vier neue noch in Weiß gehaltene ELL Vectron in Ungarn. Es sind dies die 193.290 bis 193.293, welche am 13.8.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert wurden.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

Neuer Umlaufplan: BR 1142 (ÖBB PV)

Die Reihe 1142 der ÖBB wird beim Personenverkehr nur noch im Norden Österreichs eingesetzt. Neben der Westbahn bis Salzburg und der Franz-Josefs-Bahn laufen die Loks im Regionalverkehr auch noch planmäßig bis Stainach-Irding, Bad Aussee oder Passau. Insgesamt gilt es 22 Plantage in sieben Umläufen zu bewältigen. Der aktuelle Umlauf, gültig ab Juni 2017, ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

DB Regio und Siemens unterzeichnen Vertrag über die Lieferung von 57 „Mireos"

Bestellung erfolgt im Auftrag der Aufgabenträger in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH für den hessischen Landkreis Bergstraße • Einsatz im künftigen Netz 6b der S-Bahn RheinNeckar

Die DB Regio AG und Siemens haben einen Vertrag über die Lieferung von 57 dreiteiligen Elektrotriebzügen vom Typ „Mireo“ unterzeichnet. Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im „Netz 6b S-Bahn Rhein-Neckar“ auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt.

Die Neufahrzeuge beschafft die DB Regio AG im Auftrag der Aufgabenträger Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Zweckverband Schienen-personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV RLP Süd) und der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) für den hessischen Landkreis Bergstraße. Die Züge werden im Siemens-Werk in Krefeld gefertigt. Nach der Auslieferung der Fahrzeuge gehen diese in das Eigentum einer Landes-gesellschaft der Aufgabenträger über und werden für die Laufzeit des Verkehrsvertrages von 14 Jahren von DB Regio gepachtet.

Auslöser dieses Auftrags ist der von der DB Regio AG gewonnene Verkehrsvertrag zum Betrieb „Netz 6b S-Bahn RheinNeckar“ mit jährlich rund sechs Millionen Zugkilometern und einer Laufzeit bis Ende 2034. Dabei handelt es sich um SPNV-Leistungen auf den Strecken

(Mannheim -) Heidelberg—Meckesheim—Eppigen/Aglasterhausen/ Bad Rappenau (S5)
(Wiesbaden -) Mainz—Mannheim—Neu-Edingen/Friedrichsfeld—Bensheim (S6)
Mannheim—Graben-Neudorf—Karlsruhe (S8)
Groß-Rohrheim—Biblis—Mannheim (westliche Riedbahn) und Mannheim—Mannheim-Waldhof (östliche Riedbahn) (S9)
Mannheim—Karlsruhe—Rastatt—Forbach (Schwarzw.)—Baiersbronn (Murgtäler Radexpress)
Die Betriebsaufnahme erfolgt ab Dezember 2020 in zwei Stufen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020. Der überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Abschnitt Mannheim—Mainz wird im Dezember 2021 in das Netz integriert.

Die dreiteiligen Mireo Triebfahrzeuge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und verfügen über 200 Sitzplätze. Die Züge zeichnen sich durch hervorragende Beschleunigungseigenschaften aus und fahren besonders ruhig und leise.

Seitens der Aufgabenträger wurde bei den Fahrzeugvorgaben in der Ausschreibung besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Mehrzweckbereiche bieten genügend Platz für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Das Fahrzeug ermöglicht niveaugleiches Ein- und Aussteigen an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe. Hinzu bietet der Mireo seinen Fahrgästen WLAN an Bord, umfangreiche Fahrgastassistenz und -informationssysteme sowie modernste Sicherheitsüberwachungssysteme.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

Siemens erhält Auftrag von DB Regio für 57 Regionaltriebzüge

  • DB Regio bestellt 57 Gliederzüge der neuen Zugplattform Mireo
  • Einsatz im Netz der „S-Bahn Rhein-Neckar“
  • Gestufte Inbetriebnahme ab Dezember 2020

    Die DB Regio AG hat bei Siemens 57 dreiteilige Züge vom Typ Mireo bestellt. Nach dem Produktlaunch im Sommer 2016 ist dies bereits die zweite Bestellung für Fahrzeuge der neuen Regional- und Pendlerzug-Plattform von Siemens. Gebaut werden die Züge im Siemens-Werk in Krefeld. Die Inbetriebnahme soll in zwei Stufen erfolgen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020, die überwiegend in Rheinland-Pfalz liegende Strecke Mannheim-Mainz soll im Dezember 2021 in Betrieb genommen werden.

    „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns DB Regio mit diesem Folgeauftrag entgegen bringt. Für den Mireo, die neueste Generation unserer Regionalzüge, ist dies ein weiterer, wichtiger Meilenstein. Der Mireo verbindet Leistungsstärke, Fahrgastkomfort und höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, sagt Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven.

    Der Mireo wird als S-Bahn-Fahrzeug im Rhein-Neckar-Gebiet auf den künftigen Linien der S5, S6, S8 und S9 eingesetzt. Außerdem wird er als „Murgtäler Radexpress“ auf der Strecke zwischen Mannheim und Baiersbronn verkehren. Auftraggeber dieser Verkehre sind das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV RLP Süd) sowie der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN). Nach der Auslieferung der Fahrzeuge gehen diese in das Eigentum einer Landesgesellschaft über und werden für die Dauer des Verkehrsvertrages von 14 Jahren von DB Regio gepachtet.

    Der Mireo ist als skalierbarer Gliederzug konzipiert. Durch die neue aerodynamische Gestaltung und das laufruhige Drehgestell wird eine Geräuschreduzierung erreicht. Die Leichtbauweise, energieeffiziente Komponenten und ein intelligentes Bordnetzmanagement führen zu einem um 25 Prozent reduzierten Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen. Auf Basis der Vorgaben der öffentlichen Auftraggeber hat die DB Regio AG bei den Fahrzeuganforderungen besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Die dreiteiligen Züge verfügen über 200 Sitzplätze, zugleich stehen Mehrzweckbereiche für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen zur Verfügung. Das Fahrzeug ermöglicht niveaugleiches Ein- und Aussteigen an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe. Hinzu bietet der Mireo seinen Fahrgästen WLAN an Bord, umfangreiche Fahrgastassistenz und -informationssysteme, sowie modernste Sicherheitsüberwachungssysteme.

    Technische Daten des Mireos für die S-Bahn Rhein-Neckar:
    - Dreiteiliges Triebfahrzeug
    - Fahrzeuglänge 70 m
    - Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:09.08.2017 - Uhrzeit: 08:40

    DB Museum Halle zeigt historisch einmalige Elektro- und Dampflokomotiven

    Großes Sommerfest Ende August • Foto-Shooting für Eisenbahnfans am 26. August von 19 bis 21 Uhr • DB Regio öffnet Werkhalle und informiert über Zuginstandhaltung • Familienkarte für 2 Erwachsene und 4 Kinder

    Mit einer aufwendigen und aufsehenerregenden Fahrzeugschau laden das DB Museum Halle und die eng mit dem Standort verbundene Traditionsgemeinschaft Bw Halle e.V. zum Sommerfest ein. Im Mittelpunkt stehen Elektrolokomotiven, welche die Entwicklung der Eisenbahn in Deutschland maßgeblich geprägt haben. Einige der Fahrzeuge sind einzig im DB Museum sowie im Bestand befreundeter Vereine erhalten oder werden eigens für das Sommerfest nach Halle überführt. Gefeiert wird am Wochenende 26. und 27. August jeweils von 10 bis 18 Uhr. Familien mit bis zu vier Kindern profitieren von einer besonders günstigen Familienkarte für 10 Euro.

    Dr. Oliver Götze, Direktor DB Museum: „Unser Sommerfest ist eine Einladung an Familien und Eisenbahnkenner. Dank zahlreicher Unterstützer zeigen wir in Halle ein ganzes Wochenende lang Raritäten und Legenden der Schiene, die ansonsten nur sehr selten zu sehen sind.“


    Die größte und schwerste je in Deutschland gebaute Elektrolokomotive: E 95 02. Das Foto zeigt die letzte erhaltene Lokomotive der Baureihe. Foto: DB Museum/Heisig



    Marksteine der Eisenbahn der 1920er Jahre und der DDR-Reichsbahn

    Das DB Museum wird auf der Drehscheibe und im Ringlokschuppen rund 20 verschiedene Baureihen vorstellen, von denen heute zum Teil nur noch einzelne Fahrzeuge erhalten sind. Ein Beispiel ist die E-Lok 77 10. Diese gilt als die älteste betriebsfähige Stangen-E-Lok der Welt und ist ein Unikat. Das Museumsfahrzeug wurde 1925 gebaut und wird seitdem im betriebsfähigen Zustand erhalten. Daneben wird mit der E 95 02 die größte und schwerste je in Deutschland gebaute Elektrolokomotive zu sehen sein. Dieses Fahrzeug ist das letzte einer Baureihe, die von der Deutschen Reichsbahn ab 1927 mit gerade einmal sechs Fahrzeugen in Dienst gestellt wurde. Modelle der jüngeren Vergangenheit sind ebenfalls präsent, zum Beispiel die erste von der DDR-Reichsbahn neu entwickelte Elektrolok 11 001 aus den frühen 1960er Jahren.


    Wird für das Sommerfest vom Leipziger Hauptbahnhof nach Halle überführt: E-Lok Baureihe E 04 01. Foto: DB Museum/Rühle



    Lokomotiven werden eigens nach Halle überführt

    Einige Fahrzeuge werden eigens für das Sommerfest nach Halle überführt: E-Lok 77 10 gehört zum Bestand des DB Museums, wird leihweise aber von der Interessengemeinschaft Bw Dresden Altstadt e.V. betrieben. Auch die legendäre Schnellzuglokomotive E-Lok 04 01 wird ihren Stammplatz im Leipziger Hauptbahnhof verlassen und ein Gastspiel geben. Dampflokfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Die einzige erhaltene Dampflok mit Kohlenstaubfeuerung wird in Halle zu sehen sein (Lok 52 4900, Baujahr 1943) genauso wie die schnellste betriebsfähige Dampflokomotive der Welt 18 201.


    Ebenfalls zu Gast beim Sommerfest des DB Museums Halle: Die erste von der DDR-Reichsbahn neu entwickelte Elektrolok E 11 001. Foto: DB Museum



    DB Regio öffnet neue Werkhalle

    Während das DB Museum historische Lokomotiven präsentiert, öffnet DB Regio Südost parallel seine Werkshalle und informiert über die moderne Instandhaltung bei der Mitteldeutschen S-Bahn. Kinder können sich im Führerstand umschauen und Lokführern über die Schulter blicken.


    Blick in das DB Museum Halle (Saale). Das frühere Bahnbetriebswerk gehört seit 2003 fest zum DB Museum und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Foto: DB Museum/Beims



    Service-Hinweise
    Datum: Samstag, 26. August und Sonntag, 27. August
    DB Museum Halle (Saale)
    Volkmannstraße 39 - 06112 Halle
    Öffnungszeiten: jeweils 10 bis 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)
    Eintritt: Erwachsene 5 Euro, Kinder 2,50 Euro, Familien 10 Euro

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn Stiftung gGmbH

    Datum:08.08.2017 - Uhrzeit: 09:10

    Vorschau auf den Fahrplanwechsel mit gemischten Gefühlen

    Der Vorstand der Ortsgruppe Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer sieht dem im Dezember anstehenden Fahrplanwechsel im Fernverkehr der Deutschen Bahn mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Patrick Rehn, Schriftführer der Ortsgruppe hierzu: Laut einem uns mittlerweile vorliegenden internen Papier der Deutschen Bahn von Ende Juni wird das InterCity-Paar Bebra - Frankfurt und zurück künftig in Erfurt beginnen und enden. Der Einsatz der heimischen Politiker hat somit leider nicht den Erfolg gebracht, welchen wir uns gewünscht hätten. Die Anbindung von Bebra an den InterCity, soweit erste Informationen, soll mit einer bisher als Leerzug nach Bad Hersfeld fahrenden cantus hergestellt werden.

    Rehn räumt ein, dass man diese vermeintliche Verschlechterung in einem größeren Kontext sehen muss, welcher mit dem Fahrplanwechsel im Dezember einhergeht: Die Eröffnung der Neubaustrecke Nürnberg - Erfurt bedeutet für 35 Prozent aller innerdeutschen Verbindungen massive Änderungen. Die uns vorliegenden Zahlen und eigene Beobachtungen für den Besetzungsabschnitt des InterCity zwischen Bad Hersfeld und Bebra am Abend sprechen hier leider ebenfalls eine deutliche Sprache.

    Größere Änderungen ergeben sich für den ICE-Halt in Bad Hersfeld: Die ICE-Linie 11, welche bisher von Stuttgart über Frankfurt und Hildesheim nach Berlin fuhr verkehrt künftig über Erfurt und ersetzt hier die ICEs, welche zwischen Frankfurt Flughafen und Leipzig fuhren und in Bad Hersfeld hielten. Um jedoch die Anschlüsse in Frankfurt Hauptbahnhof, Fulda und Erfurt zu erreichen müssen diese Züge in Hanau, Bad Hersfeld und Gotha durchfahren. Dies begründet sich im Einsatz der ersten Generation von ICE, den sogenannten ICE 1, welche in der Beschleunigung träger sind als die bislang verwendeten Triebzüge der Gattung ICE-T.

    Bad Hersfeld wird künftig durch die ICEs der Linie Wiesbaden - Dresden bedient, die Haltezeiten verschieben sich jeweils um etwa eine Stunde nach hinten. Rehn hierzu: Richtung Erfurt besteht die erste Verbindung nach derzeitigem Stand erst um 8:40 Uhr ab Bad Hersfeld, also eine Stunde später als bisher. Alle zwei Stunden bis ca. 22:40 Uhr bestehen dann Fahrtmöglichkeiten Richtung Erfurt, Leipzig und Dresden.

    Für die Pendler Richtung Frankfurt ergeben sich neue Möglichkeiten: Der InterCity, welcher bisher aus Bebra kam hält auch künftig gegen 5:10 Uhr in Bad Hersfeld. Der ICE um 6:18 Uhr stellt eine Ausnahme dar, da dieser weiterhin über Frankfurt Süd zum Flughafen fährt. Ab 7:20 Uhr halten dann bis 21:20 Uhr alle zwei Stunden ICE in der Kur- und Festspielstadt und fahren dabei über Fulda zum Frankfurter Hauptbahnhof und dann zum Flughafen, ehe es über Mainz nach Wiesbaden geht. Abends verkehrt ein Zug sogar über Mannheim bis Saarbrücken.

    In der abendlichen Zeitlage von Frankfurt nach Bad Hersfeld ergibt sich eine Angebotslücke zwischen etwa 16:40 Uhr und 18:40 Uhr, welche durch den gegen 17:50 Uhr in Bad Hersfeld haltenden InterCity geschlossen wird, welcher bisher nach Bebra fuhr und künftig über die Berliner Kurve nach Erfurt abbiegt. Fahrgäste nach Bebra haben in Bad Hersfeld einen kurzen Übergang auf einen RegionalExpress der Deutschen Bahn, welcher von Frankfurt kommt und in Bebra endet. Die Fahrtzeit nach Bebra verlängert sich dadurch um etwa acht Minuten.

    Verschlechterungen ergeben sich für Kassel, da die bislang stündlichen Verbindungen über Fulda, Hanau, Frankfurt und Mannheim nach Stuttgart nur noch mit Umsteigen in Fulda möglich sind: Die neue ICE-Linie 13 von Berlin fährt nach dem Halt in Fulda zum Frankfurter Südbahnhof und dann zum Flughafen wo die Züge enden werden.

    Eine weitere Verschlechterung ist der Entfall des morgendlichen InterCity von Fulda (Abfahrt 7:05 Uhr) nach Frankfurt, sowie die abendliche Rückfahrt um 18:17 Uhr mit Ankunft in Fulda um 19:30 Uhr. Laut den vorliegenden Informationen soll dies durch den ICE 6:48 Uhr ab Fulda und einen abends um 19:11 Uhr in Fulda haltenden ICE kompensiert werden. Hinzu kommen sollen weitere beschleunigte Nahverkehrszüge, für welche allerdings noch keine weitergehenden Informationen vorliegen.

    Rehn abschließend: Mit den vorliegenden Informationen haben wir eine erste grobe Übersicht zum Fahrplanwechsel im Dezember bekommen. Mitte Oktober wird der neue Fahrplan dann in die Auskunftsmedien der Deutschen Bahn eingespielt. Dann stehen die exakten Zeiten fest und wir können den neuen Fahrplan noch genauer bewerten.




    Quelle:/Fotos: GDL-Ortsgruppe Bebra

    Datum:07.08.2017 - Uhrzeit: 09:55

    Siemens schließt Rahmenvertrag über 100 Lokomotiven mit der Deutschen Bahn

  • Erstabruf von 60 Vectron Mehrsystem-Loks
  • Auslieferung ab Ende 2017

    Siemens und die DB Cargo AG haben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 100 Lokomotiven abgeschlossen. Mit Vertragsschluss ruft die Güterverkehrstochter der Deutschen Bahn 60 Lokomotiven vom Typ Vectron in der Mehrsystemausführung ab. Die Lokomotiven sind für den Einsatz auf dem Rhein-Alpen-Korridor (DACHINL) vorgesehen. Die Auslieferung der Fahrzeuge beginnt Ende 2017. Ab 2020 werden die Loks auch in Belgien den Betrieb aufnehmen. Die Lokomotiven verfügen über eine Leistung von 6,4 MW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h, sie sind mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Gebaut werden die Fahrzeuge im Siemens-Werk in München-Allach.

    „Mit dieser Bestellung investiert DB Cargo in die Zukunft des Güterverkehrs auf der Schiene. Mit der bestellten Mehrsystemlokomotive ist es möglich, mit einem Zug von den Niederlanden bis Italien ohne Lok-Wechsel zu fahren. Der europäische Gütertransport lässt sich so schnell, effizient und umweltfreundlich betreiben“, sagt Jochen Eickholt, Chef des Bahngeschäfts von Siemens.

    „Die Beschaffung der Mehrsystemlokomotiven ist ein weiterer Meilenstein in der seit vier Jahren laufenden Erweiterung und Modernisierung unserer europäischen Lokomotiven-Flotte. Zugleich bildet dieses Produkt ein wesentliches Element unserer Wachstumsstrategie im interoperablen europäischen Schienengüterverkehr. Wir hoffen, in der Zusammenarbeit mit Siemens in diesem Projekt eine Partnerschaft gebildet zu haben, welche unsere Ambitionen im Fahrzeugbereich bezüglich des Masterplans Schienengüterverkehr maßgeblich unterstützt“, so Dr. Jürgen Wilder, Vorstandsvorsitzender der DB Cargo AG.

    Erst kürzlich hatte Siemens die 500. elektrische Vectron-Lok verkauft. Der erste Vectron wurde im Jahr 2012 ausgeliefert. Die Lokomotiven werden sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr eingesetzt. Die Vectron-Flotte ist bisher in den Ländern Bulgarien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei und Ungarn zugelassen.




    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:03.08.2017 - Uhrzeit: 08:45

    Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main mit 220 Millionen Fahrgästen in 15 Jahren

    Am 1. August 2002 hat die Deutsche Bahn (DB) den Betrieb auf Deutschlands erster 300 km/h-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Köln und Frankfurt/Main aufgenommen. Die Reisezeit zwischen den Hauptbahnhöfen der westdeutschen Metropolen reduzierte sich durch das hohe Tempo deutlich: Statt 2 Stunden 15 Minuten liegt die Fahrzeit seitdem bei nur noch 76 Minuten. Zwischen Frankfurt/Main Flughafen und Köln Messe/Deutz sogar bei nur 49 Minuten. Die Fahrgäste konnten sich damit über einen Zeitgewinn von 60 Minuten freuen.

    „Die Neubaustrecke Köln–Rhein/Main gehört zu den beliebtesten Strecken der Deutschen Bahn. Täglich reisen mehr als 40.000 Menschen auf der Schnellverbindung – das heißt, seit der Eröffnung haben rund 220 Millionen Fahrgäste die Strecke genutzt“, freut sich Dr. Michael Peterson, Vorstand Marketing DB Fernverkehr.

    Die neue Verbindung hat den Fernverkehr innerhalb Deutschlands massiv gestärkt. Dem Ziel, bei Strecken bis zu 500 Kilometern das schnellste Verkehrsmittel anzubieten, ist die DB seither erheblich näher gekommen. Im letzten Jahr gab es pro Tag über 100 Fahrten in Summe für beide Richtungen. Damit startet jede Stunde eine Schnellfahrt zwischen Köln und Frankfurt/Main.

    Daten und Fakten zur Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln–Rhein/Main:
    Streckenentfernung 177 km (Köln–Rhein/Main)
    Gesamtlänge 219 km (Köln–Rhein/Main inkl. Abzweigungen und Anbindung Flughafen Köln/Bonn)
    davon ebenerdig 42,1 km
    davon im Einschnitt 74,7 km
    davon in Dammlage 51,4 km
    Tunnel-Gesamtlänge 47 km (30 Tunnel, 21,5% Streckenanteil)
    Brücken-Gesamtlänge 6 km (18 Talbrücken, 2,9% Streckenanteil)
    längste Brücke Hallerbachtalbrücke; 992 m
    längster Tunnel Schulwald-Tunnel; 4.500 m
    Bauzeit 6 Jahre (Dez. 1995 – Dez. 2001)
    Höchstgeschwindigkeit 300 km/h
    max. Steigung 4 Prozent
    Haltepunkte: Köln Hbf; Köln-Messe/Deutz; Siegburg/Bonn; Montabaur; Limburg Süd; Frankfurt/Main Flughafen; Frankfurt/Main Hbf; über Abzweigung Wiesbaden: Wiesbaden Hbf, Mainz Hbf zusätzlich: Anbindung Flughafen Köln/Bonn
    Anzahl aller Bauwerke: 7.000 Stück
    Erdbaumassen: 30 Mio. m3
    Baustraßen: 214 km (länger als Neubaustrecke selbst)
    Stahlmenge: 300.000 Tonnen
    Tunnelausbruchmassen: 10,8 Mio. m3 (offen und bergmännisch)
    Tunnelleuchten: 6.000 Stück
    Schienenlänge: 850.000 m
    Feste Fahrbahn Beton 500.000 m3
    Kabel/Seile/Drähte: 3.300 km
    Bolzen/Schwerlastdübel: 400.000 Stück
    Bahnstromleitung: Länge 110 km
    Oberleitungsmaste: 3.250 Stück


    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:02.08.2017 - Uhrzeit: 09:28

    Selten zu sehen: Eine 119 in Österreich

    Eine Rarität gab es am 1.8.2017 auf der Ostbahn Richtung Ungarn zu sehen. Dabei handelte es sich um die ehemalige norwegische Lok 119.005, welche kalt geschleppt am Zugschluß des leeren Kupferzuges bei der Durchfahrt durch Bruck an der Leitha fotografiert werden konnte.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:01.08.2017 - Uhrzeit: 11:45

    Ergänzung zu unserem E-Book Austria-Express

    Christian Brückel hat sich nun die Mühe gemacht, zu unserem ersten E-Book der Serie "Berühmten Züge" - dem "Austria-Express" - nun auch einen Artikel zu den Reiseplänen des Zuges anzufertigen. Da es uns aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, diesen Artiel noch ins Buch mit aufzunehmen, stellen wir ihn allen Interessenten kostenlos als Download zur Verfügung.

    Download: "Die Reisepläne des Austria-Express"


    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:01.08.2017 - Uhrzeit: 09:30

    Eine neue Werbe-S-Bahn in München

    Die S-Bahn München hat wieder eine 423er Einheit neu beklebt - 423 227 und wirbt nun für Air-Europa. Die Aufnahme entstand am Heimeranplatz in München.




    Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka

    Datum:01.08.2017 - Uhrzeit: 09:30

    1216 025 nun vor den Italien-ECs

    Die 1216 025, die als 1216 050 am 2. September 2006 mit 357 km/h einen Weltrekord aufstellte, besitzt nun seit kurzem auch die Personenzug-Zulassung für Italien und läuft daher auch im Italien-EC-Verkehr. Am 31. Jli 2017 kam sie erstmals wieder mit EC 86 von Venedig kommend nach München. Die Aufnahme entstand am Heimeranplatz in München.




    Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka
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