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News-Rubrik: News-Archiv Juni 2017

Datum:26.06.2017 - Uhrzeit: 18:00

Bombardier wird weitere 83 Régio 2N-Doppelstockzüge für Ile-de-France liefern

- Fahrgästen in der Region Ile-de-France steht künftig eine Flotte von 125 neuen Régio 2N-Zügen auf den Linien R, N und D zur Verfügung
- Extrabreite Nahverkehrszüge in Gelenkbauweise, die Sitzkapazität, Barrierefreiheit und Komfort miteinander kombinieren



Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation einen Auftrag über die Lieferung von 83 Régio 2N-Zügen von der staatlichen Eisenbahngesellschaft Frankreichs, Société nationale des chemins de fer français (SNCF), im Auftrag der Pariser Verkehrsbehörde, Syndicat des Transports d'Île-de-France (STIF), erhalten. Dieser Abrufauftrag hat einen Wert von rund 867 Millionen euro ($968 Millionen US), beinhaltet Preiseskalationen, die aufgrund von angemessenen und vernünftigen Annahmen und Bewertungen erstellt wurden. Die neuen Züge, die vollständig vom STIF finanziert werden, sollen Ende 2019 auf der Linie N mit Abfahrt vom Pariser Bahnhof Montparnasse sowie auf bestimmten Streckenabschnitten der Linie RER D in Betrieb genommen werden.

Valérie Pécresse, Präsidentin der Region Île-de-France, kündigte bei ihrem Besuch im Bombardier-Werk in Crespin im Februar an, dass sie weitere Régio 2N-Züge bestellen möchte. Während des Rundgangs wurden ihr die farbenfrohe Innenraumgestaltung des Zuges sowie dessen spezifischen Merkmale vorgestellt, die auf die Anforderungen des Nahverkehrsnetzes von Paris abgestimmt sind: Barrierefreiheit an allen Haltestellen, übersichtliche bordseitige Zugangsplattformen für einen besseren Fahrgastfluss zu den Sitzplätzen, Klimaanlage, ein dynamisches Reiseinformationssystem und Steckdosen für die mobilen Geräte der Fahrgäste.

„Basierend auf unserer erfolgreichen BOMBARDIER OMNEO-Doppelstock-Plattform bietet jeder Régio 2N Platz für 1.000 Fahrgäste, wodurch mehr Komfort und eine erhöhte Sitzplatzkapazität für die stark frequentierten Nahverkehrslinien in der Region Île-de-France ermöglicht werden. Dies ist auch für den Standort Crespin, die Region Hauts-de-France und die französische Schienenverkehrsbranche von großem Nutzen", so Laurent Bouyer, President von Bombardier Transport France.

Mit diesem Auftrag für die weiteren 83 Régio 2N-Züge und dem im Dezember 2014 vorangegangenen Auftrag über 42 Régio 2N-Züge für die Linie R, wird das STIF über eine beträchtliche Flotte von 125 Régio 2N-Zügen verfügen und von der Optimierung der Betriebs- und Wartungskosten der OMNEO-Plattform umfassend profitieren.

Bislang haben zehn französische Regionen im Rahmen eines 2010 geschlossenen Vertrags mit der im Auftrag für die Regionen handelnden SNCF über die Lieferung von maximal 860 Zügen insgesamt 341 OMNEO/Régio 2N-Züge bestellt. Die OMNEO-Plattform bietet Züge für den Nah-, Regional- und Intercity-Verkehr. Die Bestellungen pro Region: 40 OMNEO-Premium-Intercity-Züge für die Normandie und 301 Régio 2N für Auvergne-Rhône-Alpes (40), Brittany (26), Centre-Val de Loire (14), Hauts-de-France (25), Ile-de-France (125), Nouvelle Aquitaine (24), Occitanie (18), Pays-de-la-Loire (13) und Provence-Alpes-Côte d'Azur (16).




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:23.06.2017 - Uhrzeit: 09:05

Siemens übernimmt Anbieter von Schienenfahrzeug- und Bahninfrastruktur-Monitoringsystemen

  • Siemens-Division Mobility baut digitalisiertes Wartungs- und Instandhaltungsgeschäft weiter aus
  • MRX Technologies bietet Zustandsüberwachung von Schienenfahrzeugen und Bahninfrastruktur sowie Inspektionssysteme von Bahnnetzen
  • MRX Technologies wird als rechtlich eigenständige verbundene Gesellschaft der Siemens AG in der Division Mobility geführt

    Siemens übernimmt die MRX Technologies Gruppe mit Sitz in Perth, Australien, und baut damit das Angebot im Bereich vorausschauender Wartung mittels Digitalisierung weiter aus. Die Gruppe setzt sich zusammen aus den Firmen JRB Engineering Pty Ltd., MRX Technologies Ltd., MRX Rail Services Pty Ltd. und MRX Rail Service UK Ltd. Über die finanziellen Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die akquirierten Unternehmen werden als rechtlich selbstständige Unternehmen innerhalb der Siemens-Division Mobility geführt. Der Vollzug der Transaktion wird voraussichtlich Anfang Juli erfolgen.

    Die MRX Technologies Gruppe bietet seit 1996 Servicedienstleistungen für Hersteller und Betreiber von Bahnsystemen an. Das Unternehmen verfügt über ein umfassendes Messtechnikportfolio für die digitalisierte Zustandsüberwachung von Fahrzeugkomponenten und Bahninfrastruktur. Die Messtechnik liefert umfangreiche Messdaten, auf deren Basis die Instandhaltung von Bahnsystemen optimiert und kosteneffizienter gestaltet werden kann.

    „Siemens setzt auf zustandsbasierte und prädiktive Wartung. Möglich wird dies durch die digitale Überwachung von Komponenten und Systemen verbunden mit der fachkundigen Analyse von Big Data durch unsere Systemexperten, die Fehlerquellen frühzeitig erkennen. Mit der MRX Technologies Gruppe gewinnen wir einen hoch kompetenten Partner für die Erhebung von umfassenden Messdaten rund um das System Bahn – die Grundlage unseres zentralen Diagnosesystems“, sagt Johannes Emmelheinz, Chef der Bahnservicesparte von Siemens.

    „Unser Ziel ist es, unseren Kunden eine noch höhere Systemverfügbarkeit zu bieten. Wir kombinieren die Digitalisierung von servicerelevanten Daten mit dem in der Branche einmaligen Datenanalysesystem und Expertenwissen von Siemens. Gemeinsam führen wir die Bahnindustrie in die digitale Zukunft“, sagt Jim Blair, geschäftsführender Gesellschafter von der MRX Technologies Gruppe.

    Die prädiktive Instandhaltung von Schienenfahrzeugen und deren Infrastruktur gewinnt immer größere Bedeutung. Die Anforderungen heute verlangen nach einer hundertprozentigen Verfügbarkeit von Fahrzeugen und Infrastruktur. Denn Ausfälle kosten Geld, erzeugen Verspätungen und damit Verärgerung von Fahrgästen, Nahverkehrsbestellern und Frachtkunden. Die Verantwortung für die Instandhaltung übertragen die Bahnbetreiber zunehmend an die Fahrzeughersteller. So wird die Lieferung von Neufahrzeugen oft mit langjährigen Instandhaltungsverträgen gekoppelt, zum Teil bis zum Ende des geplanten Lebenszyklus der Systeme.

    Siemens hält eine führende Position in der Bahnindustrie für die Lieferung von Fahrzeugen, Infrastruktur und Service aus einer Hand. In München betreibt Siemens als erstes Unternehmen der Bahnindustrie ein spezielles Datenanalyse-Zentrum – das Mobility Data Services Center. In diesem Datenanalysenzentrum werden in einem zentralen Diagnosesystem zahlreiche Daten analysiert, die kontinuierlich von Fahrzeugen und streckenseitigen Ausrüstungen gesendet werden. Auf deren Grundlage erfolgt die frühzeitige Prognose von Systemfehlern, woraus den Technikern in den Siemens-Werkstätten sowie den Betreibern akute und terminierte Instandhaltungsempfehlungen gegeben werden.


    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:23.06.2017 - Uhrzeit: 09:05

    Mit dem Südbahn-Express in den Nationalpark Hohe Tauern

    5 Waggons SAMT Speise- und Spielewaggon (am Samstag, den 12.08.2017)
    Der Erste von vier Sonderzügen der Eisenbahnfreunde aus Lienz führt den Nationalpark-Express Hohe Tauern, am zweiten August-Wochenende nach Zell am See. Der Wagensatz wird aus fünf Schlieren-Waggons bestehen. Die Aufteilung ist wie folgt: Ein 1. Klasse-Waggon Ap mit 42 Sitzplätzen, Ein neueingerichteter Speisewaggon WR (32 Sitzplätze nicht buchbar), Eine 2. Klasse Bp mit 72 Plätzen, ein Kinderspielwaggon (Kneten, Malen, BRIO…) mit 30 Sitzplätzen und ein Halbgepäckwaggon BD mit 56 Plätzen. Das ergibt 200 buchbare Sitzmöglichkeiten, wobei sich die erste Klasse mit einem Am-Sitzplatz-Service hervorhebt. Es wird außerdem die Möglichkeit geben, eine Wegstrecke via Iselsberg und Großglockner-Hochalpenstrasse mit dem BUS zurück zu legen. Aus organisatorischen Gründen, wird bei der Bus+Zug-Variante nur die 2. Klasse angeboten. Der Busfahrplan ist noch in Ausarbeitungen und auch bei der Zugtrasse (unten angegebenen Fahrplan) gibt es noch folgendes zu beachten. Grundsätzlich wäre es möglich zwischen Lienz in Osttirol und Kolbnitz (via Spittal-M.) bei allen Stationen zu halten. Sollte der Zug frühzeitig ausverkauft sein oder spätestens drei Wochen vor der Fahrt werden alle tatsächlichen Halte bekanntgegeben.

    Vorläufiger Fahrplan:
    Lienz 07:35h – Zwischenhalte je nach Vorbestellung (Fixstationen Oberdrauburg 7:50 / Greifenburg 08:04 / Möllbrücke 08:33) – Spittal/Millstättersee 08:42/57 – Pusarnitz 09:03 – Mühldorf-M. 09:08 – Kolbnitz 09:13 – Mallnitz 09:29 – (durch bis Swa) Bs 09:40 – Bag 09:45 – Hg 2 (Al) 09:51 – Hg 1 9:54 – Hg 09:57 – Dg 10:02 – Lof 10:08 – Swa 10:16/30 – Zell am See (Ausstieg) 11:01
    Zustieg 15:45 – Swa 16:16/31 – Lof 16:37 – Dg 16:43 – Hg 16:47 – Hg 2 (Al) 16:55 – Bag 17:03 – Bs 17:08 – Ab Mallnitz wieder Ausstieg 17:19 – Kolbnitz 17:35 – Mühldorf 17:41 – Pusarnitz 17:46 – Spittal 17:52 – 18:12 – Lendorf 18:18 – Möllbrücke 18:22 – Markt Sachsenburg 18:25 – Kleblach-Lind 18:31 – Steinfeld 18:37 – Greifenburg 18:43 – Berg 18:49 – Dellach 18:54 - Irschen 19:00 – Oberdrauburg 19:05 – Nikolsdorf 19:10 – Dölsach 19:15 – Peggetz 19:20 – Lienz 19:23 (Alle Haltepunkte, nur zum Ausstieg und werden je nach Voranmeldung eingeplant)

    Ticketpreise 2. Klasse:
    Lienz (& alle Halte dazwischen) - Berg -> Zell am See & retour 55 Euro
    Greifenburg-W. (& alle Halte dazwischen) - Lendorf -> Zell am See & retour 50 Euro
    Spittal-M. (& alle Halte dazwischen) - Kolbnitz -> Zell am See & retour 45 Euro
    Mallnitz-Obervellach -> Zell am See & retour 39 Euro

    Ticketpreise 1. Klasse:
    Lienz (& alle Halte dazwischen) - Berg -> Zell am See & retour 74 Euro
    Greifenburg-W. (& alle Halte dazwischen) - Lendorf -> Zell am See & retour 68 Euro
    Spittal-M. (& alle Halte dazwischen) - Kolbnitz -> Zell am See & retour 64 Euro
    Mallnitz-Obervellach -> Zell am See & retour 59 Euro

    Ticketpreise FAMILIE (2 Erw. + Kinder) NUR 2. Klasse:
    Lienz (& alle Halte dazwischen) - Berg -> Zell am See & retour 99 Euro
    Greifenburg-W. (& alle Halte dazwischen) - Lendorf -> Zell am See & retour 94Euro
    Spittal-M. (& alle Halte dazwischen) - Kolbnitz -> Zell am See & retour 89 Euro
    Mallnitz-Obervellach -> Zell am See & retour 84 Euro

    Für Kinder der Jahrgänge 2004 - 2013 gilt ein 50% Fahrpreis - Jahrgänge 2014 und jünger Gratis (kein Sitzplatzanspruch)
    Für Familien wird es in der 2. Klasse (Spielwaggon und/oder angrenzend) Vergünstigungen geben. Bitte um Preisanfrage!
    Was kann man in Zell am See unternehmen?
    ° Schifffahrt am Zeller See
    ° DAMPF-Zugfahrt nach Mittersill - Anmeldung per Telefon an 0043(0)6462/40600 Zell am See ab 11:20h / an 15:35h
    ° Seilbahnfahrt auf die Schmittenhöhe

    Anmeldungen sollten sie bereits jetzt an tickets@ebfl.at senden.


    Weitere Sonderzüge des EBFL im Jahr 2017:
    Sonntag, 17.09.2017 - 4. Lienzer Südbahntage
    Samstag, 14.10.2017 - Südbahn-Express meets Wocheinerbahn (Dampfzug)
    Samstag, 09.12.2017 - Mit dem Südbahn-Express zum Salzburger Christkindl-Markt
    Rückfragen bezüglich Sonderfahrten Werner Rainer, Tel.: 0664/436 13 11

    Quelle:/Fotos: Gerfried Moll, Foto: Markus Kristler

    Datum:22.06.2017 - Uhrzeit: 09:03

    Regelbetrieb des ICE 4 ab Dezember 2017 nicht gefährdet

    Keine Sicherheitsbeeinträchtigung • Lösung für Komforteinschränkung bereits gefunden • Konzernvorstand Huber: Keinerlei Anzeichen, dass planmäßige Aufnahme des Regelbetriebs des ICE 4 im Dezember 2017 gefährdet ist

    Die Deutsche Bahn AG (DB) weist Medienberichte zurück, wonach aufgrund von aufgetretenen Vibrationen bei einzelnen Wagen im Probebetrieb die Zulassung des ICE 4 angeblich gefährdet sei.

    Im Rahmen des mehrmonatigen Probebetriebs des ICE 4 wurde mit zunehmender Laufleistung der beiden bereits fahrenden Testzüge ein hochfrequentes Vibrieren festgestellt. Dies stellte keine Sicherheitsbeeinträchtigung dar.

    Eine kurzfristige Lösung für diese Komforteinschränkung konnte bereits gefunden werden. Parallel arbeiten der Hersteller Siemens und die DB daran, die bereits gefundene Lösung für diese Komforteinschränkung weiter zu optimieren.

    „Genau aus diesem Grund führt die DB mit der 12-monatigen Einführungsphase des ICE 4 den längsten Test ihrer Geschichte durch: Um das Fahrzeug auf Herz und Nieren zu testen und eventuelle ‚Kinderkrankheiten‘ vor Start des Regelbetriebs zu beseitigen“, sagt Berthold Huber, DB-Vorstand Personen­verkehr. „Es gibt derzeit keinerlei Anzeichen dafür, dass die planmäßige Aufnahme des Regelbetriebs des ICE 4 im Dezember 2017 gefährdet ist.“

    „Wir haben uns beim ICE4 zusammen mit der DB bewusst dafür entschieden, Vorserienzüge einem intensiven Testbetrieb auf der Teststrecke sowie im realen Betrieb zu unterziehen. Die hier gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Serienfertigung der Züge ein. Das Projekt liegt im Zeitplan“, sagt Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Division Mobility.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:21.06.2017 - Uhrzeit: 10:30

    Berühmte Züge 2:


    Hans Sölch
    Der Alpen-Express
    Per Zug und Fähre von Rom nach Kopenhagen

    E-Book
    PDF 66 Seiten
    190 x 260 mm
    Preis: 6,99 Euro

    Der zweite Band unserer Reihe über die berühmten Züge ist dem „Alpen-Express“ gewidmet, der über mehrere Jahrzehnte eine direkte Verbindung zwischen Italien und Dänemark ermöglichte. Dabei nutzte der Zug auch die Eisenbahnfähre zwischen Deutschland und Dänemark und führte zeitweise auch interessante Kurswagen mit sich. Wie andere Express-Züge unterlag er in den Jahrzehntes seines Bestehens natürlich verschiedensten Änderungen sei es nun beim Zuglauf, der Wagenreihung, den Kurswagen oder den eingesetzten Lokomotiven und Wagen.
    Das Buch erzählt die Geschichte des Zuges von den 1950ern bis in die späten 1980er. Natürlich sind auch wieder zahlreiche Zugbildepläne, historische Fotos, Fahrplanauszüge oder besondere Wagen des Zuges aus seiner Einsatzzeit enthalten.



    Quelle:/Fotos:

    Datum:21.06.2017 - Uhrzeit: 09:21

    Tag der Offenen Tür am 1. Juli im DB-Werk Neumünster

    Wer einen „Blick hinter die Kulissen“ nicht verpassen möchte, sollte den „Tag der Offenen Tür“ am 1. Juli im DB-Werk Neumünster nutzen. In der Zeit von 10 bis16 Uhr steht ein buntes Programm für Groß und Klein an. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Kieler Band „Diebesgut“ und Helene Nissen, Drittplatzierte des ESC-Vorentscheids.

    Neben dem Bühnenprogramm gibt es für Kinder eine Spielmeile mit Hüpfburg, Streichelzoo, Torwandschießen. Kranführerdiplom und vieles mehr. Im DB-Instandhaltungswerk erhalten Interessierte Einblicke in den Arbeitsalltag.

    Anbei das Bühnenprogramm:
    10.00 – 10.05 Uhr Begrüßung
    10.05 – 10.30 Uhr Eisenbahnmännerchor
    10.45 – 11.30 Uhr Feuerwehrmusikzug Amt Nortorfer Land
    11.35 – 11.50 Uhr Offizielle Eröffnung durch den Werksleiter, Dirk Fischer
    11.50 – 12.15 Uhr Aufführung Tanzschule Prasse – Hip Hop
    12.30 – 13.15 Uhr Feuerwehrmusikzug Amt Nortorfer Land
    13.30 – 14.15 Uhr Helene Nissen
    14.30 – 15.45 Uhr Diebesgut
    Das Werk Neumünster ist mit 600 Mitarbeitern einer der größten industriellen Arbeitgeber in Schleswig-Holstein. Zurzeit werden hier 34 junge Leute ausgebildet. Die Hauptaufgabe liegt in der schweren Instandhaltung und dem Umbau von Verbrennungstriebwagen (VT), Elektrotriebwagen (ET) sowie Reisezugwagen (RZW). Gemeinsam mit seinen 11 Partnerwerken gewinnt das Werk Neumünster im internationalen Wettbewerb auch (Projekt-)Aufträge regionaler und ausländischer Bahnen.

    Der „Tag der Offenen Tür“ findet im DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Neumünster, Kieler Str. 119, 24536 Neumünster, Eingang über das Tor 3 (gegenüber vom Netto-Discounter) statt. Der kostenlose Einlass ist ab 9.30 Uhr. Es wird gebeten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:21.06.2017 - Uhrzeit: 09:21

    Bombardier erhält Großauftrag zur Lieferung und Wartung von Schienenfahrzeugen in Großbritannien

    - Der Vertrag über 750 Wagen ist der bislang größte Auftrag zur Lieferung von AVENTRA-Zügen
    - Der AVENTRA-Zug soll FirstGroup und MTR dabei helfen, eine höhere Fahrgastkapazität und mehr Komfort im South Western-Netz zu erzielen

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat einen Vertrag mit FirstGroup und MTR über die Lieferung und Wartung von 750 BOMBARDIER AVENTRA-Wagen unterzeichnet, die beim South Western Franchise in Großbritannien eingesetzt werden sollen. Hierbei handelt es sich um den bislang größten Einzelauftrag für AVENTRA-Züge weltweit.

    Der Auftrag hat einen Wert von rund 895 Millionen britischen Pfund (1.1 Milliarden US-Dollar, 1 Milliarde Euro). Zudem wird Bombardier einen Vertrag über die Bereitstellung technischer Services und Ersatzteile (TSSSA, Technical Services and Spares Supply Agreement) für die Dauer der siebenjährigen Franchisevereinbarung unterzeichnen, der im Rahmen der bestehenden Franchiseoption für 11 Laufzeiten verlängert werden kann. Rock Rail, ein in Großbritannien ansässiges Investmentkonsortium für Schienenfahrzeuge, wird die millionenschwere Beschaffung finanzieren.

    Steve Montgomery, Geschäftsführer First Rail, sagte: „Wir haben große Pläne für die South Western Railway und dieser Auftrag ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, unseren Fahrgästen ein verbessertes Reiseerlebnis zu bieten. Wir haben unseren Fahrgästen und anderen Interessenvertretern zugehört und wissen daher, dass sie, neben der Leistung, zusätzliche Sitzplätze wünschen. Die werden wir mit diesen modernen Zügen bieten.

    Richard Hunter, Geschäftsführer bei Bombardier Transportation in Großbritannien, betonte: „Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Auftrag. Er verdeutlicht das anhaltende Vertrauen in diese marktführenden Schienenfahrzeuge, die in Großbritannien entwickelt und gefertigt werden. AVENTRA bietet eine erhöhte Leistung und Fahrgastkapazität, was bei der Unterstützung von First/MTR im Hinblick auf einen weiteren Fahrgastzuwachs im South Western-Netz eine wichtige Rolle spielen wird. Der Vertrag stützt sich auf unsere eindrucksvollen Referenzen, nachdem AVENTRA für Crossrail und LOTRAIN in London sowie für das East Anglia Franchise ausgewählt wurde. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit FirstGroup und MTR weiter vertiefen zu können.

    Neben der deutlichen Leistungserhöhung durch innovative Energieerzeugung, beispielsweise dem regenerativen Bremssystem, sorgt der AVENTRA-Elektrotriebzug durch breite Wagenübergänge, Klimaanlage, WLAN, 2+2-Sitzanordnung, an den Sitzen befindliche USB-Buchsen, Universaltoiletten und ein verbessertes Fahrgastinformationssystem für mehr Fahrgastkomfort. Die neuen Züge werden als fünf- und 10-Wagenzüge konfiguriert.

    Die FirstGroup- und MTR-Partnerschaft wird das South Western Franchise am 20. August 2017 übernehmen. Die neuen Züge werden auf den Windsor-, Reading- und West London-Nahverkehrslinien ab Dezember 2019 den Betrieb aufnehmen und bis Dezember 2020 komplett ausgeliefert sein.




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:16.06.2017 - Uhrzeit: 16:15

    Stadler: Roll-out des ersten bimodalen FLIRT

    Stadler präsentiert am 15. Juni in Bussnang den ersten bimodalen FLIRT – bestimmt für die Region Valle d’Aosta. Im Beisein des Kunden und italienischen Gästen – Bahnbetreiber, Regionenvertreter aus dem Valle d’Aosta, dem Piemont, aus Molise und Kalabrien und Medienvertreter – präsentiert Stadler den ersten FLIRT mit bimodalem Antrieb. Das umweltfreundliche Fahrzeug ist für elektrifizierte Strecken mit 3 kV Gleichstrom und für nichtelektrifizierte mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgerüstet. Herausragend ist die niedrige Achslast, die max. 18 Tonnen beträgt.



    Die Region Valle d’Aosta hat im Mai 2015 fünf bimodale FLIRT (BMU) bestellt. Dieses Fahrzeug wurde nach einer Entwicklungs- und Bauzeit von nur gut zwei Jahren in Bussnang und dem nahegelegenen Inbetriebsetzungszentrum in Erlen präsentiert. Dr. Pierluigi Marquis, Regierungsratspräsident der Region Valle d’Aosta, und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler, durchschnitten in einer feierlichen Zeremonie das Band und markierten den Anfang der Fahrzeuglaufbahn auf der Schiene.



    Wie alle FLIRT ist auch der erste bimodale FLIRT aus Aluminium-Strangpressprofilen gebaut. Das macht ihn leicht und energieeffizient. Das dreiteilige Fahrzeug weist ein begehbares Powermodul auf, das die zwei Deutz-V8-Dieselmotoren (Euro lllB), den Tank und weitere Antriebsausrüstung aufnimmt. Das Fahrzeug ist 66.8 m lang, 2.82 m breit und 4.12 m hoch. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt im elektrischen Betrieb 160 km/h und im dieselelektrischen Modus 140 km/h.



    Der FLIRT für die Region Valle d’Aosta ist ein Meilenstein für Stadler: Er ist der erste FLIRT mit bimodalem Antrieb. Einzigartig für einen bimodalen Regionalzug ist die niedrige Achslast von max. 18 Tonnen. Das Fahrzeug ist damit auch geeignet für Nebenstrecken. Der FLIRT für die Region Valle d’Aosta absolviert nun die erforderlichen Zulassungstests. Das erste Fahrzeug wird im Mai 2018 den kommerziellen Betrieb auf der Strecke Aosta-Turin aufnehmen.

    Der neue bimodale FLIRT ist ein Fahrzeug mit exzellenter Leistung sowohl im Diesel- als auch im Elektrobetrieb. Dank seiner Vielseitigkeit, Umweltfreundlichkeit und der tiefen Achslast wird das Fahrzeug den Anforderungen von Bahnbetreibern, die sowohl Haupt- als auch Nebenstrecken bedienen, effizient, nachhaltig und zuverlässig gerecht.

    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:16.06.2017 - Uhrzeit: 10:30

    Neu in unserem Verlagsprogramm:

    Der Lok-Vogel STATISTIK - Nr. 20
    Die Lokomotiven der DB AG
    (Stand 31. März 2017)

    PDF-Datei
    Preis: 6,99 Euro

    Für die 20. Ausgabe haben wir das Konzept des Statistikheftes komplett überarbeitet und gehen zurück zu den Wurzeln. Nachdem wir mit dem neuen Jahrbuch der Elektroloks ein neues Produkt geschaffen haben, in dem alle Änderungen eines Fahrplanjahres ausgiebig mit vielen Bildern erläutert werden, war endlich Platz das Statistikheft von unnötigem Ballast wie Bilder und ausführliche Texte zu befreien und sich wieder auf die reine Statistik zu konzentrieren. Dafür erfüllen wir im Gegenzug einen großen Kundenwunsch - die Aufnahme der Diesellokomotiven.
    Alle Lokomotiven (Elektroloks und Dieselloks) der DB AG und deren Tochterunternehmen, die mit Lokomotiven in Deutschland auf dem Netz der DB AG unterwegs sind, werden aufgeführt. Knapp 4000 Lokomotiven werden mit NVR-Nummer, Untersuchungsdatum, Beheimatung, Farbgebung und soweit erwähnenswert auch Besonderheiten wie Werbung oder z-Stellungsdatum aufgeführt.

    Quelle:/Fotos:

    Datum:16.06.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Bombardier Transportation legt in Bautzen Grundstein für neue Endmontagehalle

    Bautzen gibt Takt für digitale Produktion vor

    Bombardier Transportation hat am 15. Juni 2017 in Anwesenheit der Bundesministerin für Wirtschaft Brigitte Zypries, des sächsischen Staatsministers für Wirtschaft Martin Dulig und des Bautzener Oberbürgermeisters Alexander Ahrens den Grundstein für eine neue Endmontagehalle gelegt. Mit dieser Produktionshalle wird Bautzen den Takt für die digitale Produktion bei Bombardier Transportation vorgeben und Standards für die Industrie 4.0-Produktion in der Bahnindustrie setzen. Sie wird ab Mitte nächsten Jahres der Arbeitsplatz von rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sein.



    Bombardier Transportation investiert vor Ort rund acht Millionen Euro in die neue Produktionshalle. Diese Summe ist ein Teil der Gesamtinvestitionen in Höhe von etwa 20 Millionen Euro, die das Unternehmen in den nächsten zwei Jahren in der ostsächsischen Stadt investieren will. Für Planung und Bau der neuen Halle beauftragte Bombardier Transportation vor allem Unternehmen der Region.



    In der neuen Endmontagehalle werden die Produktionsprozesse digital miteinander vernetzt - also Logistik, Fertigung, Qualitätsmanagement und Testbetrieb. Die Produktion wird effizienter und flexibler. Drei Fahrzeugtypen können parallel gefertigt werden. Zudem wird im Vergleich zur Vorgängerhalle knapp eine Million Euro pro Jahr an Energie-, Wartungs- und Logistikkosten eingespart. Mit dieser Investition setzt Bombardier die über 170-jährige Tradition des Standortes als Leuchtturm der Bahnindustrie weiter fort.

    Michael Fohrer, Deutschland-Chef von Bombardier Transportation, stellte die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens und des Standortes Bautzen heraus: „Wir stellen Bombardier Transportation in Deutschland neu auf. Wir werden unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und auch zukünftig in Sachsen und darüber hinaus modernste Schienenfahrzeuge fertigen. Mit dieser Investition in das Werk Bautzen werden wir weltweit eine Vorreiterrolle bei der Industrie 4.0 in unserer Branche einnehmen."

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:14.06.2017 - Uhrzeit: 17:56

    Spessartrampe: letzte nachgeschobene Züge vsl. am 14. Juni 2017

    Schiebelokbetrieb auf der Spessartrampe wird nicht mehr benötigt

    Teilinbetriebnahme der Schwarzkopftunnelumfahrung • letzte nachgeschobene Züge vsl. am 14. Juni 2017

    Mit der Teilinbetriebnahme der Schwarzkopftunnelumfahrung wird der über fünf Kilometer lange Steigungsabschnitt zwischen Laufach und dem Schwarzkopftunnel mit einer durchschnittlichen Neigung von 19 Promille stillgelegt. Die neu gebaute zweigleisige rund sieben Kilometer lange Schwarzkopftunnelumfahrung verläuft durch vier Tunnelbauwerke zwischen Laufach und Heigenbrücken. Die Streckenführung ist flacher und somit wird der Nachschiebebetrieb für schwere Güterzüge über die Spessartrampe nicht mehr benötigt.

    „Für die Güterverkehrskunden der Deutschen Bahn hat dies den Vorteil, dass ohne zeitaufwendigen Schiebebetrieb und zusätzlicher Erhöhung der Geschwindigkeit von 60 auf 80 km/h einige Minuten Fahrzeit reduziert werden können“ so Uwe Gierhan, DB Cargo. „Die Durchführung von Intermodal-Verkehren (Container….) ist ein weiterer großer Vorteil der neuen Strecke. Diese mussten bisher, wegen des „Nadelöhrs“ Schwarzkopftunnel, über andere Strecken umgeleitet werden“ so Gierhan weiter.

    Rückblick Schiebebetrieb

    Seit Ende der 50-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde mit der Einführung des elektrischen Betriebs auf der Spessartrampe ein Nachschieben nur noch für schwere Güterzüge notwendig. Im Güterverkehr wird immer dann nachgeschoben, wenn das Zuggewicht die Zughakengrenzlast von 1065 Tonnen überschreitet. Der Schiebebetrieb beginnt in Laufach mit dem Ansetzen der Schiebelok. Die Lok wird mit dem Zug nicht gekuppelt. Mit Schiebeunterstützung befährt der Güterzug dann die Spessartrampe. Kurz vor dem Westportal des Schwarzkopftunnel bleibt die Schiebelok mit Erreichen des Brechpunktes der Steigung zurück und fährt nach Laufach zurück.

    Teilinbetriebnahme der Schwarzkopftunnelumfahrung

    Am 15. Juni (12 Uhr) endet der Nachschiebebetrieb auf der Spessartrampe. Am 15. Juni wird die Bahnstrecke zwischen Laufach und Heigenbrücken für den Eisenbahnverkehr außer Betrieb genommen. Nach der Anschwenkung der neuen Schwarzkopftunnelumfahrung an das Bestandsgleis verkehren ab 19. Juni die Züge über die neue Strecke. Damit können alle Güterzüge über den Spessart ohne Schiebelok verkehren.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:14.06.2017 - Uhrzeit: 09:56

    189 213 ohne Freightliner-Schriftzug

    Es ist nur ein kleines Detail. Die 189 213 hat den Freightlinber-Schriftzug an der Front verloren.
    Während die Lok am 8. April 2017 in Mainz-Bischofsheim noch den Schriftzug über der Frontnummer ES 64 F4-213 getragen hatte (Bild Thomas Eckstein),...



    ist es nun verschwunden. Das Bild entstand am 12.6.17 in Koblenz. (Bild: Joachim Kratz)




    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:14.06.2017 - Uhrzeit: 09:56

    Der WESTbahn - KISS 2 hat die Zulassung erhalten und ist ab sofort im Einsatz

    Die ersten Garnituren des neuen Flottenteils nahmen am 14. Juni 2017 Fahrt auf

    Die WESTbahn vergrößert, wie bereits berichtet wurde, ihre Flotte von sieben auf künftig siebzehn Garnituren des Schweizer Herstellers Stadler.

    Die Zulassung des Schweizer Bundesamts für Verkehr am vergangenen Montag war nun der erste Schritt, die Netz-Zustimmungserklärung für Österreich sowie der Eintrag ins Fahrzeugregister gestern die zweite Voraussetzung für den operativen Einsatz des neuen Flottenteils. Für alle diesbezüglichen Abstimmungen war die ÖBB-Infrastruktur AG ein serviceorientierter und höchst effizienter Partner. Da alle notwendigen Bestätigungen vorliegen, können die von der ganzen WESTbahn freudig erwarteten KISS 2 - Garnituren den Passagierbetrieb aufnehmen.

    Mit einem der drei bereits nach Österreich überstellten KISS 2 – Züge wurde am 14. Juni 2017 ein WESTshuttle zwischen Wien Hauptbahnhof, Wien Meidling und Wien Westbahnhof aufgenommen, er verbindet die Knotenpunkte sechs Mal täglich mit den WESTbahn-Zügen, die vom Westbahnhof nach Salzburg fahren. Der Shuttle ist eine gute Gelegenheit, die neuen KISS 2 – Züge zu testen und die Vorteile zu „erfahren“. Reisende erhalten bei der Abfahrt vom Hauptbahnhof bzw. Meidling ausschließlich im Zug überdies besonders günstige WESTshuttle Tickets (z.B. Wien – Linz für 8 Euro) für Fahrten nach Westen, mit einem Umstieg am Westbahnhof in den Stundentakt Richtung Salzburg.

    Zwei weitere neue Garnituren verstärken den normalen Betrieb der WESTbahn, bevor ab Dezember 2017 nach der vollständigen Flottenerweiterung der Halbstundentakt zwischen Wien und Salzburg aufgenommen wird. In den nächsten Wochen folgen die weiteren Garnituren, bis schließlich im Herbst alle zehn Züge ausgeliefert sein werden.

    „Es ist ein ganz besonderes Gefühl, dass „unser“ neuer KISS 2 - Zug nach der ganzen Entwicklungs-, Bau- und Testphase nun rollt.“, bedankt sich Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, für den ambitionierten Einsatz im Unternehmen sowie bei Stadler, allen Behörden und der ÖBB-Infrastruktur AG. „Wir freuen uns auf den „kleinen Start“ jetzt und natürlich ganz besonders darauf, unseren Kunden zum Ende des Jahres dann die Verdichtung unseres Angebots zu bieten.“

    Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH.

    Datum:14.06.2017 - Uhrzeit: 09:56

    Werbung auf RBH 151 143

    151 143 am 29. Mai 2017 in Mannheim Rbf. Auch diese Lok trägt nun eine Beklebung zur Lokführersuche.

    Quelle:/Fotos: Alan Lathan

    Datum:11.06.2017 - Uhrzeit: 10:56

    Go-Ahead soll Zuschlag für das Netz 3A „Murrbahn“ von Stuttgart nach Nürnberg erhalten

    Die Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland soll den Zuschlag erhalten, im Netz 3A der Länder Baden-Württemberg und Bayern die Strecken Stuttgart – Schwäbisch Hall-Hessental – Crailsheim – Nürnberg zu betreiben. Betriebsbeginn des für 13 Jahre laufenden Vertrages ist der Dezember 2019.

    Durch die Ausschreibung des Schienennetzes wollen die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg und die Bayerische Eisenbahngesellschaft als Aufgabenträger das bestehende Angebot fortführen und durch den Ausbau der Infrastruktur weiter verbessern. Mit insgesamt rund 1,3 Millionen Zugkilometern wird das Netz insbesondere von Pendlern genutzt und ist eine wichtige Verbindung der Regionen. Auf der Strecke, die Teil des künftigen Metropol-Express Netzes ist, werden Züge vom Typ Stadler Flirt3XL eingesetzt. Nach dem Gewinn der Strecken Rems-Fils und Franken-Enz im Stuttgarter Netz ist es der zweite Auftrag für Go-Ahead in Deutschland.

    „Wir freuen uns sehr, mit dem Netz 3A nun unser drittes Netz in Deutschland befahren zu können und wollen mit einem qualitativ hochwertigen Betrieb zusätzliche Fahrgäste vom Schienenpersonennahverkehr überzeugen“, sagt Stefan Krispin, Geschäftsführer der Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH, „Nach Abwarten der 10-tägigen Einspruchsfrist werden wir zeitnah mit dem Aufgabenträger sowie dem Hersteller über Details sprechen, um die Bedürfnisse unserer Kunden durch innovative und kundenorientierte Lösungen erfüllen zu können. Nachdem wir in Baden-Württemberg schon einmal mit unserem Angebot überzeugen konnten, wollen wir auch im Netz 3A als verlässlicher und verantwortungsbewusster Partner im Eisenbahnverkehr etablieren und uns zu einem bevorzugten Arbeitgeber entwickeln“, sagt Stefan Krispin, „Sicherheit und Qualität für die Fahrgäste, aber auch für unsere Mitarbeiter, stehen für uns dabei an erster Stelle“.

    Quelle:/Fotos: Go-Ahead Verkehrsgesellschaft Deutschland GmbH

    Datum:09.06.2017 - Uhrzeit: 09:56

    DB Museum holt Schienenlegende zurück auf die Rheinstrecke

    60 Jahre Trans Europ Express: Sonderfahrten zwischen Köln, Bonn und Koblenz • Lokparaden und Vorführungen • Pendelzug bringt Besucher vom Koblenzer Hauptbahnhof ins DB Museum Koblenz

    Auf nach Koblenz! Am Wochenende 17. und 18. Juni lädt das stiftungseigene DB Museum zum traditionellen Sommerfest ein. Höhepunkt ist das 60-jährige Jubiläum des „Trans Europ Express“ (kurz TEE). Als Schienenstar der Nachkriegszeit verband der markante Luxusreisezug – auch Rheingold-Express genannt – europäische Metropolen. Zum Sommerfest setzt das DB Museum einen TEE-Zug der 1970er Jahre ein, der entlang seiner früheren Route verkehren wird. Der Sonderzug fährt an beiden Tagen unter anderem über Köln, Bonn und Remagen zum DB Museum Koblenz.


    Trans Europ Express "Rheingold" auf der Rheinstrecke, bespannt mit E-Lok 103 235. Foto: Deutsche Bahn Stiftung/DB Museum


    Bei der Lokparade am 17. Juni wird das DB Museum außerdem einen TEE-Dieseltriebzug der ersten Stunde zeigen – die Baureihe VT 11.5 aus dem Jahr 1957, von der damaligen Deutschen Bundesbahn eigens für das Trans-Europ-Express-System beschafft. Die gewölbte Front und der creme-rote Anstrich machten den TEE einst legendär.


    Trans Europ Express. Dieseltriebzug VT 11.5., zu sehen bei der Lokparade am 17. Juni 2017. Foto: Deutsche Bahn Stiftung/Klaus Mosch


    Außerdem auf dem Programm: Mitfahrten auf dem „Adler“, einem Nachbau der ersten deutschen Eisenbahn. Geführte Rundgänge und Vorführungen sowie Verkaufsstände und ein gastronomisches Angebot runden das Sommerfest ab. Besucher können das Auto zu Hause lassen: An beiden Tagen verkehren kostenlose Pendelzüge zwischen Hauptbahnhof Koblenz und DB Museum.

    Mit dem Trans Europ Express (TEE) „Rheingold“ von Köln nach Koblenz

    Die Sonderfahrten des Trans Europ Express am 17./18. Juni starten jeweils ab DB Museum. Die Tickets kosten – je nach Zustieg – zwischen 4 und 59 Euro. Die Preise gelten für die Hin- und Rückfahrt und schließen den Museumseintritt mit ein. Kinder (6 bis 14 Jahre) fahren ermäßigt und zahlen nur 50 Prozent des Fahrpreises. Tickets unter www.dbmuseum.de/ticketshop. Weitere Informationen: Tel. 0261 396-1338 oder sonderzug@dbmuseum-koblenz.de.

    Fahrplan und Fahrzeiten Samstag, 17. Juni 2017
    TEE 5464 / TEE 5465
    09:05 / 16:35 ab DB Museum Koblenz
    10:43 / 17:53 ab Köln Hbf.
    11:16 / 17:32 ab Bonn Hbf.
    11:30 / 17:15 ab Remagen
    11:42 / 17:00 ab Andernach
    12:05 / 19:15 an DB Museum Koblenz

    Fahrplan und Fahrzeiten Sonntag, 18. Juni 2017
    TEE 5464 / TEE 5465
    08:15 / 15:45 ab DB Museum Koblenz
    08:41 / 20:41 ab Andernach
    09:00 / 20:22 ab Remagen
    09:15 / 19:52 ab Bonn Hbf.
    09:40 / 19:23 ab Köln Hbf.
    12:21 / 16:46 ab Bingen
    13:15 / 21:00 an DB Museum Koblenz

    Das DB Museum Koblenz
    Bereits im Jahr 1882 als eisenbahntechnische Sammlung gegründet, ist das heutige DB Museum das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH hält es die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig. Über 235.000 Gäste besuchen jedes Jahr das Stammhaus des DB Museums in Nürnberg und die beiden Standorte Koblenz und Halle (Saale). Koblenz ist seit 2001 Teil des DB Museums und wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) unterstützt. Das Museum befindet sich im früheren Ausbesserungswerk für Güterwagen im Stadtteil Lützel. Die Anlage wurde 1905 während der Umgestaltung und Erweiterung des Güterbahnhofs erbaut, sie beherbergt heute eine umfangreiche historische Fahrzeugsammlung mit 40 Lokomotiven und 50 Reisezug- und Güterwagen.


    Trans Europ Express "Rheingold". Aufnahme aus dem Nürnberger Hauptbahnhof. Foto: Deutsche Bahn Stiftung/Uwe Niklas



    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn Stiftung gGmbH

    Datum:08.06.2017 - Uhrzeit: 08:56

    TX Logistik erhöht Frequenz auf der Relation zwischen Herne und Busto

    Die TX Logistik AG (TXL) hat die Frequenz auf ihrer Intermodalverbindung zwischen Herne und Busto bei Mailand erhöht. Seit Ende Mai werden nun sechs statt fünf Rundläufe pro Woche durchgeführt.

    „Auslöser für diese Verkehrserweiterung ist die stetig steigende Nachfrage auf dieser Strecke“, sagt Patrick Zilles, Senior Director Sales & Marketing bei TXL. „Die Nachfrage nach Stellplatzkapazitäten auf unseren Zügen kommt dabei sowohl von Bestands- als auch Neukunden.“ Bei dem neuen Rundlauf werden die Züge samstags beladen. Das bedeutet: Die Züge, die am Wochenende jeweils im Container Terminal Herne und im Terminal Busto Arsizio, rund 20 Kilometer nordwestlich von Mailand, starten, werden dann am Dienstag in den frühen Morgenstunden bereitgestellt. Transportiert werden auf den TXL-Zügen vor allem Trailer mit Konsumgütern aller Art.

    „Busto ermöglicht unseren Kunden nicht nur eine schnelle Erreichbarkeit der Wirtschaftsregion Mailand“, erläutert Patrick Zilles. „Das Umschlagterminal ist auch Gateway-Plattform für Anschlussverbindungen zu weiteren Zielen im italienischen Schienennetz.“ Ähnliche Vorteile bietet Herne: Mit seiner Lage im Zentrum des Ruhrgebiets bestehen sowohl schnelle Verbindungen zu allen Metropolen an Rhein und Ruhr als auch zu den Wirtschaftszentren in Benelux.

    Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

    Datum:08.06.2017 - Uhrzeit: 08:56

    Stadler verzeichnet rekordhohen Bestellungseingang

    2016 war für Stadler ein erfolgreiches Jahr. Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller konnte einen rekordhohen Bestellungseingang von 4,9 Mia. CHF verbuchen. Trotz anhaltend starken Frankenkurses liegen Umsatz und Jahresergebnis im Durchschnitt.
    Der erneute Frankenschock im Januar 2015, ausgelöst durch die Aufhebung der Frankenbindung an den Euro, hatte Stadler hart getroffen. 3'000 von 7'000 Mitarbeitenden arbeiten im Hochlohnland Schweiz, die Exportquote liegt über 50 Prozent und die Konsolidierung geschieht im Schweizer Franken. Dies führte im Geschäftsjahr 2015 zu einer massiven Umsatzreduktion. Die breitere Abstützung durch den Eintritt in neue Märkte und neue Marktsegmente sowie die Lancierung neuer Produkte hat sich bezahlt gemacht: Im Jahr 2016 hat Stadler trotz der währungsbedingten Rückschläge der vergangenen Jahre beinahe zur alten Stärke zurückgefunden.
    Im Auftragseingang konnte ein Rekordergebnis eingefahren werden: Stadler verbucht für das Jahr 2016 Aufträge über 4,9 Mia. CHF. Im vergangenen Jahr war es weniger als die Hälfte. 2015 lag der Auftragseingang bei 2,1 Mia. CHF. Trotz des anhaltend starken Frankenkurses bewegen sich Umsatz und Jahresergebnis im Durchschnitt: Der Umsatz der Stadler Rail AG liegt im Jahr 2016 bei 2,1 Mrd. CHF (2015: 2,05 Mrd. CHF).
    „Es freut mich, dass Stadler die Währungskrise der vergangenen Jahre relativ gut überstanden hat. Die Wechselkursverwerfungen haben zwar zu einem Einbruch der Margen geführt. Das beschlossene Massnahmenpaket wurde von der Belegschaft gut aufgenommen und hat die Mitarbeiter noch enger zusammengeschweisst. Das hat es uns ermöglicht, dass wir gestärkt durch die Krise gekommen sind und nach wie vor auf sprichwörtlich gesunden Beinen stehen“, sagte Peter Spuhler, Eigentümer und Group CEO von Stadler anlässlich der Jahresmedienkonferenz in Bussnang.
    Die Zahl der Mitarbeitenden ist mit dem Zukauf von Valencia vor einem Jahr auf knapp 7'000 angestiegen, davon sind 3'000 in der Schweiz angestellt. Diese Zahlen konnten im vergangenen Jahr relativ stabil gehalten werden. Aktuell beschäftigt Stadler 7'300 Mitarbeitende. Der Zuwachs erfolgte durch die Gründung des Joint Ventures mit Solaris Bus & Coach sowie die Gründung des Engineering-Standortes in Chemnitz.
    Der globale Markt für Rollmaterial wächst – getrieben durch das enorme Bevölkerungswachstum und die nötigen Investitionen aufgrund der veralteten Infrastruktur. Gleichzeitig wächst der Konkurrenzkampf. Insbesondere das Vordringen der chinesischen Anbieter führen zu einem grossen Margendruck. Dem muss Stadler mit grosser Innovationskraft und Investitionen in neue Produkte begegnen. Die Stadler Rail Group ist mit dem hohen Bestellungsbestand, der soliden Bilanz sowie dem grossen Know-how der Mitarbeitenden bestens für die Zukunft gerüstet.

    Die Auslastung der Standorte ist grossmehrheitlich gut. Auch im Werk in Minsk ist eine deutliche Besserung eingetreten. Nach der in Folge der Erdöl- und Erdgaskrise und der damit verbundenen Rubelkrise eingetretenen Unterauslastung konnte im vergangenen Jahr eine solide Grundauslastung erreicht werden. Dazu beigetragen hat insbesondere auch der Auftrag für 23 Metelitsa-Strassenbahnen aus St. Petersburg.

    Zwei neue Gesellschaften
    Stadler führt zwei neue Gesellschaften in seiner Organisation. Hinzugekommen sind in den letzten zwölf Monaten Stadler Chemnitz und das Joint Venture Solaris Tram. Stadler Chemnitz ist der Division Deutschland angehängt und erbringt Engineering-Leistungen in den Bereichen Konstruktion (Struktur, Innenausbau und Aussenelemente), Elektrik, Pneumatik, technische Berechnungen und Mehrkörpersimulation. Die circa 60 Ingenieure von Stadler Chemnitz werden zum einen eigenständig technische Projekte abwickeln und zum anderen definierte Arbeitspakete für alle Standorte der Gruppe bearbeiten.
    Solaris Bus & Coach und Stadler haben per 1. April 2017 in Polen ein Joint Venture unter dem Namen Solaris Tram gegründet. Das Joint Venture führt in Sroda ein gemeinsames Werk, in dem Wagenkästen gefertigt und lackiert werden. Bei Ausschreibungen in Polen und weiteren zentraleuropäischen Ländern werden Solaris Tram und Stadler Polska künftig gemeinsam als Konsortium unter der Führung von Stadler anbieten. Beide Unternehmen können so ihre Position im polnischen und im zentraleuropäischen Markt stärken.

    Neuer Standort in der Schweiz
    Wegen der Währungssituation und des Lohnkostenniveaus in der Schweiz bei gleichzeitig hohem Exportanteil steht Stadler nach wie vor unter hohem Margendruck. Um am Standort in der Schweiz festhalten zu können, ist eine Effizienzsteigerung nötig. Stadler evaluiert deshalb die Machbarkeit eines Neubaus in St. Margrethen. In Zusammenarbeit mit dem Kanton St. Gallen, der Gemeinde St. Margrethen sowie der Landbesitzerin Hiag hat der Schienenfahrzeughersteller in St. Margrethen ein rund 70'000 Quadratmeter grosses Areal gefunden, das unter anderem wegen des bereits vorhandenen Gleisanschlusses optimale Bedingungen bietet. Voraussetzung für den Neubau wäre allerdings eine Umzonung und Anpassung des Überbauungsplans. Ein entsprechendes Gesuch wurde eingereicht.
    Ziel des neuen Produktionsstandorts ist die Optimierung der Produktionsbedingungen für das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge. Die gemietete Infrastruktur am Standort in Altenrhein ist circa 100jährig und nicht optimal auf die Produktion von Doppelstocktriebzügen ausgelegt. Dadurch ist die Produktivität an diesem Standort limitiert und die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld geschwächt. Das geplante Investment ist ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck.

    Hoher Bestellungseingang im Tailor-Made-Bereich
    Einen hohen Bestellungseingang verzeichnet Stadler nach wie vor auch im Tailor-Made-Bereich: Die Appenzeller Bahnen bestellten im letzten Jahr elf TANGO und fünf Tailor-Made-Triebzüge bei Stadler. Die RhB beauftragte Stadler mit 36 massgeschneiderten Triebzügen. Dem RBS Regionalverkehr Bern-Solothurn konnte Stadler 14 Tailor-Made-Triebzüge liefern, der Wynen- und Suhrentalbahn weitere 5. HVLE hat bei Stadler zehn sechsachsige EURODUAL-Lokomotiven bestellt. Ausserdem übernimmt Stadler für zehn Jahre die Instandhaltung. Die Matterhorn Gotthard Bahn bestellte bei Stadler insgesamt sieben neue Loks.

    Das Ende des „Please Mind The Gap“ in UK
    Stadler hat erfolgreich in UK Fuss gefasst. Gleich zu Beginn des Jahres konnte mit Merseytravel ein Vertrag über 52 Commuter-Züge unterzeichnet werden, die ab 2020 in Liverpool eingesetzt werden. Die neuen Züge werden speziell für das Anforderungsprofil in Liverpool entwickelt und stellen eine Mischung aus herkömmlichen Vorortszügen und einer Metro dar. Die neue Flotte wird die erste in UK sein, die einenbarrierefreien Zugang zum Fahrzeug gewährleistet. Das weltberühmte „Please Mind The Gap“, welches das Klangbild an UK-Bahnhöfen und U-Bahn-Stationen prägt, wird damit obsolet werden. Zugleich hat Stadler auch den Full-Service-Vertrag für die 52 Züge über 35 Jahre gewonnen.

    KISS findet guten Absatz
    Auch der Doppelstocktriebzug KISS hat im vergangenen Jahr sehr guten Anklang gefunden. Der Vertrag mit Mälab wurde nach Abweisung des Rekurses von Bombardier rechtsgültig. Stadler kann damit 33 vierteilige Doppelstocktriebzüge aus Altenrhein an die Schwedische Bahngesellschaft Mälab liefern. Zehn Doppelstöcker konnten an die Aserbaidschanische Staatsbahn verkauft werden. Die Georgische Staatsbahn übernimmt vier Doppelstöcker.

    Sicherheit im Projekt Caltrain
    Zum ersten Mal konnte Stadler den KISS auch in die USA verkaufen. Das amerikanische Bahnunternehmen Caltrain bestellte im Juni 2016 16 sechsteilige, elektrische Doppelstocktriebzüge. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf 551 Millionen US-Dollar und enthält eine Option für weitere 96 Wagen im Wert von 385 Millionen US-Dollar. Ab 2020 fahren Schweizer Stadler-Züge auf der Strecke von San Francisco nach San José im Silicon Valley – und ermöglichen den Mitarbeitern von Apple, Google und Facebook ein bequemes Reisen. Die elektrischen Hochleistungs-Doppelstocktriebzüge mit hoher Fahrgastkapazität werden es Caltrain ermöglichen, schnellere und häufigere Verbindungen für die rasch zunehmenden Passagierzahlen zu bieten. Die modernen Doppelstocktriebzüge in Aluminium-Leichtbauweise lösen die bestehenden dieselbetriebenen Stahlzüge ab und senken damit wesentlich die Treibhausgas- und Lärmemissionen im US-Staat.
    Das Projekt Caltrain ist durch regionale, bundesstaatliche und staatliche Gelder finanziert. Das Budget für das Elektrifizierungsprojekt beläuft sich auf insgesamt knapp 2 Mia. US-Dollar. Eine Zusage der staatlichen Mittel über 647 US-Dollar aus dem Budget des Department of Transportation (DOT) ist Anfang Juni – aufgrund des Regierungswechsels und der damit einhergehenden Neubesetzung der Spitzenpositionen im DOT leicht verzögert – erfolgt.
    Stadler hat trotz der Verzögerung im Auftrag des Kunden alle Projekttätigkeiten weitergeführt. Diese waren durch die bereits freigegebene Finanzierung bis zu einem vertraglich festgehaltenen Kostendach gedeckt. Die nun vorliegende rechtsgültige Unterschrift schafft weitere Sicherheit und wird von Stadler mit Erleichterung zur Kenntnis genommen.


    KISS Caltrain


    Rekord auch in Deutschland
    Einen rekordhohen Auftragseingang von über einer Milliarde Euro konnte Stadler letztes Jahr auch in Deutschland verzeichnen. Zu den Highlights zählen unter anderem folgende Aufträge: Die S-Bahn Rhein-Ruhr bestellte 41 FLIRT, die Stuttgarter Netze weitere 45 FLIRT. Für die BVG darf Stadler 27 vierteilige METRO entwickeln und bauen. Die VBK hat eine Option für 25 CITYLINK eingelöst. Alpha Trains bestellte fünf FLIRT.
    Service-Geschäft legt zu
    Der jüngste Auftrag von Merseytravel aus UK enthält auch einen Full-Service-Vertrag über 35 Jahre. Zum ersten Mal in der Geschichte von Stadler hat der Service-Vertrag mehr wert als die Fahrzeugbestellung selber. Des Weiteren hat Stadler den Instandhaltungsvertrag über 15 Jahre für die FLIRT für MAV gewonnen sowie auch den Full-Service-Vertrag über ebenfalls 15 Jahre für die FLIRT von Arriva Limburg. Auch East Anglia setzt auf Stadler und hat den Schienenfahrzeughersteller für sieben Jahre mit der Instandhaltung beauftragt. Jüngster Bestellungseingang: Stadler konnte Ende Mai dieses Jahres einen Auftrag von Go-Ahead für die Instandhaltung von 45 elektrischen Triebzügen des Typs FLIRT über die Dauer von 13,5 Jahren unterzeichnen.


    Abellio East Anglia


    Roll-out Giruno
    Im Mai 2017 konnte Stadler zusammen mit der SBB den Roll-out des elfteiligen Giruno feiern. Der Roll-out markiert den Start der komplexen Zulassungsverfahren für die vier Länder. Der Roll-out ist einer der wichtigsten Meilensteine im Entstehungsprozess eines Schienenfahrzeuges. Die spektakuläre Einfahrt des Giruno in Bussnang wurde von circa 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Medien live verfolgt. Auch Bundespräsidentin und Verkehrsministerin Doris Leuthard war für den Roll-out des Giruno nach Bussnang gereist.


    SBB EC 250 Giruno


    Stadler feiert die ersten 75 Jahre
    Gleichzeitig mit dem Roll-out des Giruno feiert Stadler sein 75jähriges Firmenjubiläum. Ernst Stadler hatte 1942, inmitten des Zweiten Weltkrieges, ein Ingenieurbüro in Zürich gegründet, welches auf die Entwicklung und den Bau von Lokomotiven spezialisiert war. 20 Jahre später zog Ernst Stadler mit seinen Angestellten in den Thurgau nach Bussnang, wo er den Grundstein für den Hauptsitz von Stadler legte. Nach seinem Tod führte seine zweite Ehefrau Irma Stalder die Geschicke des Unternehmens. Peter Spuhler trat 1987 in das Unternehmen ein und kaufte es zwei Jahre später mit einem Darlehen der Thurgauer Kantonalbank. Das Unternehmen hatte damals 18 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von 4,5 Millionen Schweizer Franken. Stadler feierte sein Jubiläum am 20. Mai zusammen mit der Bevölkerung. 40'000 Besucherinnen und Besucher wurden in den Produktionswerken in Bussnang, Altenrhein und Winterthur gezählt.

    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:07.06.2017 - Uhrzeit: 08:56

    S-Bahn Rhein-Neckar soll an DB Regio AG vergeben werden

    Die Nahverkehrsleistungen auf der S-Bahn Rhein-Neckar (Los 2) im Vergabenetz 6b des Landes Baden-Württemberg sollen an die DB Regio AG vergeben werden. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN) sowie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV RLP Süd) haben am 2. Juni 2017, die entsprechende Vorabinformation versandt. Sofern keiner der unterlegenen Bieter einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellt, wird seitens der Aufgabenträger der DB Regio AG der Zuschlag erteilt. 

    Die Fahrgäste in der Metropolregion Rhein-Neckar dürfen sich auf Neufahrzeuge und einen verbesserten Fahrplan mit konsequentem Halbstundentakt auf fast allen Linien freuen, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL. "Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass das Fahrzeugfinanzierungsmodell des Landes ("BW-Modell") zu mehr Wettbewerb und zu günstigeren Konditionen geführt hat. Damit gehen wir konsequent einen weiteren Schritt in Richtung langfristiger Sicherung und Ausbau der SPNV-Leistungen für das Land Baden-Württemberg", so Minister Herrmann. 

    Die Betriebsaufnahme mit Neufahrzeugen des Typs "Mireo" der Firma Siemens erfolgt ab Dezember 2020 in zwei Stufen: Die Linien in Baden-Württemberg und dem südlichen Hessen starten im Dezember 2020. Der fast ausschließlich in Rheinland-Pfalz liegende Abschnitt Mannheim – Mainz wird im Dezember 2021 in das Netz integriert. Der dann bis Ende 2034 gültige Verkehrsvertrag umfasst insgesamt rund sechs Millionen Zugkilometer.

    Für die Gemeinden im hessischen Ried und entlang der Bergstraße führt die Inbetriebnahme der S-Bahn Rhein-Neckar zu einer wesentlichen Verbesserung des Verkehrsangebots auf der Schiene. Die S-Bahn Rhein-Neckar wird gemeinsam mit dem bereits zum Jahresende 2017 startenden Main-Neckar-Ried-Express den Fahrgästen zukünftig ein attraktives Angebot bieten können. Mit der geplanten Wiederherstellung der Zweigleisigkeit auf der östlichen Riedbahn wird endlich wieder eine direkte Anbindung der Riedgemeinden an die Arbeitsplatz- und Ausbildungsstandorte im Bereich Mannheim-Käfertal und -Neuostheim ermöglicht, so Volkhard Malik, Geschäftsführer des Verkehrsverbund Rhein-Neckar als SPNV-Aufgabenträger für den Kreis Bergstraße.

    Landrat Dr. Winfried Hirschberger stellt als Verbandsvorsteher des für die Strecke Mannheim – Mainz zuständigen ZSPNV RLP Süd die umfangreichen Bemühungen zur Modernisierung dieser Bahnlinie heraus: "Wir haben gemeinsam mit den Kommunen, dem Bund und dem Land Rheinland-Pfalz für die Modernisierung und Barrierefreiheit aller Stationen gesorgt und werden ab 2018 auf Basis eines anderen Verkehrsvertrages modernisierte und barrierefreie Fahrzeuge zwischen Mannheim und Mainz einsetzen, um den Kundennutzen der barrierefrei ausgebauten Stationen möglichst kurzfristig zu erzielen. Ab Dezember 2021 werden diese Elektrotriebwagen dann durch die neuen S-Bahn-Fahrzeuge ersetzt." 

    Mit dem antriebsstarken Triebfahrzeug vom Typ Mireo der Firma Siemens kommt ein modernes und komfortables Fahrzeug der neuesten Generation zum Einsatz. Alle Fahrzeuge verfügen über einen für die Fahrgäste kostenfreien WLAN-Zugang und sind für einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg an allen Bahnsteigen mit 76 cm Höhe ausgerichtet. Fünf Mehrzweckbereiche im Fahrzeug bieten großzügige Stellflächen z.B. für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. So sind zukünftig pro Zugeinheit bis zu 26 Fahrradabstellplätze vorgesehen

    Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

    Datum:07.06.2017 - Uhrzeit: 08:55

    Die ODEG hat Geburtstag - 15 Jahre Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

    Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH feiert am 06.06.2017 ihr 15-jähriges Firmenjubiläum. Vor genau 15 Jahren wurde die ODEG in Parchim gegründet. Am 15. Dezember 2002, um 04:53 Uhr, ging gemäß Verkehrsvertrag der erste RegioShuttle von Parchim nach Neustrelitz auf seine Reise.

    Die ODEG ist eine Erfolgsgeschichte der neuen Bundesländer und die gelb-grünen ODEG-Züge sind heute von Wismar bis nach Zittau nicht mehr wegzudenken. Die Hamburger Hochbahn AG und die Prignitzer Eisenbahn GmbH erhielten als Bietergemeinschaft den Zuschlag nach einer europaweiten Streckenausschreibung vom Land Mecklenburg-Vorpommern, siehatten sich gegen diverse Wettbewerber der Bahnbranche durchgesetzt. Somit stand der Gründung in 2002 nichts mehr im Weg. Der Hamburger Hochbahn fehlte zwar die Erfahrung im Schienenpersonennahverkehr, diese brachte die Prignitzer Eisenbahn mit, bei der wiederum die finanziellen Mittel knapp waren – also eine klassische Win-win-Situation, um gemeinsam durchzustarten. Stetig hat sich die ODEG weiter entwickelt, von einem kleinen Start-up mit anfänglich 30 Personen ist die ODEG heute mit ihren 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine ernst zu nehmende Privatbahn in der Eisenbahnverkehrsbranche. Auf zurzeit 11 Linien, fahren auf rund 1.200 Streckenkilometern, 42 Triebfahrzeuge, vom Typ 14 RegioShuttle RS1, KISS, Desiro Classic und GTW und erbringen jährlich stattliche 11 Millionen Zugkilometer. Die Instandhaltung der Fahrzeugflotte erfolgt über ihre 100%ige Tochter, der ODIG – Ostdeutsche Instandhaltungsgesellschaft.

    „Vergleicht man den Erfolg mit einer Fußballmannschaft, dann hat sich die ODEG in den letzten 15 Jahren von der Regionalliga zur Bundesliga „hochgefahren“, so Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG. Wir bestehen 15 Jahre! Man glaubt es kaum, wie die Zeit vergeht. Rund 17,9 Millionen Fahrgäste nutzen die ODEG jedes Jahr. Die ODEG verbindet über fünf Bundesländer hinweg Menschen mit ihrem Arbeitsplatz, mit Verwandten und Freunden, mit Freizeit und Urlaub, mit persönlichen Anlässen und Zielen. Wir sind mächtig stolz, auch wenn es nicht immer einfach war, haben wir es als ein starkes Team aus Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern geschafft und uns am Markt behauptet. Im Namen der ODEG, bedanke ich mich von Herzen bei all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie bei unseren Gesellschaftern und Partnern. Nur durch unsere gemeinsame Arbeit sind wir heute das, was wir sind und darauf sind wir stolz: Die größte private Eisenbahn im Osten Deutschlands. Und eines ist sicher, unser Liniennetz in den neuen Bundesländern soll selbstverständlich um weitere Kilometer, Linien und Verkehrshalte wachsen. Die Endstation ist für die ODEG also nicht in Sicht. Herzlichen Glückwunsch, liebe ODEG!“




    Quelle:/Fotos: ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, Bild: ODEG/Anja Tessmann Design

    Datum:06.06.2017 - Uhrzeit: 11:00

    ODEG: Einladung zur feierlichen Zugtaufe in Stendal

    Ein ODEG-Zug vom Typ „GTW“ wird auf den Namen der Stadt getauft

    Berlin, 02.06.2017 – Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH und die Stadt Stendal taufen am Samstag, den 10. Juni 2017 gemeinsam einen Zug aus der ODEG-Flotte vom Typ „GTW“ auf den Namen „Hansestadt Stendal“. Die feierliche Taufe des gelb-grünen Botschafters findet im Rahmen des 50. Stendaler Rolandfest statt, welches vom 9. bis zum 11. Juni gefeiert wird. Nach der Zugtaufe nimmt der Zug seine erste Reise als frisch getaufter Triebwagen Richtung Rathenow auf.

    Das Besondere an dieser Zugtaufe ist, dass hierfür original Taufwasser aus der Uchte verwendet wird. Der stellvertretende Oberbürgermeister Stendal, Herr Alex Kleefeldt, und der Geschäftsführer und Sprecher der ODEG, Arnulf Schuchmann taufen am 10. Juni 2017 feierlich zusammen mit dem Geschäftsführer der NASA, Rüdiger Malter den GTW der ODEG. Mit dem geistlichen Segen für die Fahrgäste und Mitarbeiter durch die Pfarrerin der evangelischen Stadtgemeinde Stendal, Daniela Schröder, geht der Zug auf seine zukünftigen Fahrten. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Stendal und Umgebung sind herzlich eingeladen, den feierlichen Moment der Zugtaufe live mitzuerleben.

    „Ich freue mich sehr, dass zukünftig auch ein Zug der ODEG nach unserer Hansestadt Stendal benannt sein wird und somit `Hansestadt Stendal` Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin verbindet“, freut sich Stendals stellvertretender Oberbürgermeister Alex Kleefeldt.

    „Auch wir freuen uns, dass unser GTW ab sofort den Namen `Hansestadt Stendal` tragen darf. Die Zugtaufe setzt ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit der Stadt Stendal mit der ODEG. Wir sind sehr stolz darauf, dass „Hansestadt Stendal“ viele tausende Fahrgäste sicher in die Hansestadt sowie in schöne Städte in Süd-West-Brandenburg bringen darf und somit ein Brückenschlag für die Region ist“, so Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG.

    Alle Pressevertreter und insbesondere die Bürgerinnen und Bürger Stendals sind zu diesem Ereignis herzlich willkommen! Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie!

    Wann: Samstag, den 10. Juni 2017, um 10:00 Uhr
    Wo: Bahnhof Stendal, Gleis 6, Bahnhofstr. 33, 39576 Stendal, Sachsen-Anhalt
    Für die musikalische Untermalung der Feierlichkeit sorgen junge Musikschüler der Musik- und Kunstschule Stendal.

    Quelle:/Fotos: ODEG

    Datum:02.06.2017 - Uhrzeit: 09:22

    TX Logistik stärkt in Kooperation mit ECL Verkehre auf der Achse Deutschland - - Skandinavien

    Mit einer neuen Intermodal-Verbindung zwischen Herne und Malmö via Lübeck bietet die TX Logistik AG (TXL) ihren Kunden seit Anfang Mai noch schnellere und effizientere Wege zwischen Deutschland und Skandinavien. In Kooperation mit der European Cargo Logistics GmbH (ECL) realisiert der Schienenlogistiker aktuell sechs Rundläufe, in denen Schiene und Fähre sich optimal ergänzen. Das neue System hat sich in den ersten Wochen bereits bewährt. Schon heute ist absehbar, dass die Nachfrage weiter steigt: Eine Erweiterung der Rundläufe ist vorgesehen.

    „Die integrierte Lösung Schiene - Fähre löst die Direktverbindung Herne - Malmö über die Schiene ab. Hiermit reagieren wir auf Qualitätsthemen, die sich auf Teilen der Strecke vor allem auch durch anhaltende Bauarbeiten ergeben haben“, erklärt Jörg Nowaczyk, Geschäftsbereichsleiter Intermodal bei TXL. „Als führender Anbieter im intermodalen Bereich verfügen wir über einige starke Stellhebel, wenn es darum geht, Verkehre sinnvoll umzurouten: Mit Partnern schaffen wir auch kurzfristig neue Relationen unter Einbindung unterschiedlicher Verkehrsträger. Manchmal entstehen daraus dauerhafte Verbindungen.“

    Ebenso ist aus der Route Herne - Lübeck - Malmö ein Regelverkehr geworden. In Kooperation mit ECL hat TX Logistik ein stabiles System aufgesetzt und die Effizienz auf der Achse nachhaltig gesteigert. Mit sechs Rundläufen pro Woche und täglichen Abfahrten gewinnen Kunden Flexibilität. Die Verkehrszeiten der Relation sind eng mit den RoRo-Fahrplänen im Lübecker Hafen abgestimmt. So ergeben sich optimale Transitzeiten.

    „Die Nachfrage auf der Achse Deutschland - Skandinavien war schon immer groß und steigt stetig weiter. Dem begegnen wir mit einer hochfrequenten Verbindung“, erklärt ECL-Geschäftsführer Jörg Ullrich. „Wir freuen uns, dass wir nun wieder eine Relation zwischen dem Ruhrgebiet und Lübeck anbieten können; das war unser erklärtes Ziel.“ Die neue Route bietet Durchgängigkeit zwischen den Wirtschaftszentren Schwedens, Finnlands, Russlands und des Baltikums auf der einen sowie Ruhrgebiet, Niederlande, Belgien und Frankreich auf der anderen Seite. Außerdem stehen ab Herne diverse Anschlussverbindungen nach Italien zur Verfügung.

    Es ist ein offenes System: Kunden buchen die Kapazitäten, die sie brauchen, unmittelbar bei TXL oder ECL. TX Logistik verantwortet Organisation, Betrieb, Disposition sowie die Traktion zwischen Herne und Lübeck und wird von ECL in der Abwicklung der Fährtransporte von Lübeck nach Malmö und Trelleborg unterstützt. Im One-Stop-Shop erfolgt die Durchbuchung zu einem All-in-Preis, es gibt einen Ansprechpartner für die gesamte Lieferkette.

    „Wir haben erreicht, was wir erreichen wollten: Qualität in der Verbindung“, erklärt Jörg Nowaczyk. „So stärken wir unsere Bestandsverkehre und schaffen neues Potenzial für zusätzliche Volumina. Die Nachfrage steigt stetig. Eine Erweiterung auf neun, später zwölf Rundläufe ist denkbar.“




    Quelle:/Fotos: TX Logistik AG, Fotograf: Michael Imhoff

    Datum:01.06.2017 - Uhrzeit: 11:25

    Hupac bestellt acht Mehrsystem-Lokomotiven bei Siemens

  • Einsatz auf dem Rhein-Alpen-Korridor
  • Auslieferung beginnt ab Frühsommer 2018
  • Ausgerüstet mit ETCS

    Der Schweizer Anbieter für kombinierte Verkehre Hupac hat bei Siemens acht Lokomotiven vom Typ Vectron MS bestellt. Die Mehrsystem-Fahrzeuge sind für den Einsatz auf dem Rhein-Alpen-Korridor (DACHINL) vorgesehen. Die Auslieferung beginnt ab Frühsommer 2018. Die Lokomotiven verfügen über eine Leistung von 6,4 MW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Neben den nationalen Zugsicherungssystemen erhalten die Fahrzeuge das Europäische Zugsicherungssystem ETCS. Gebaut werden sie im Siemens-Werk in München-Allach.

    Mit den neuen Lokomotiven baut Hupac gemeinsam mit seinen Partnern das Angebot für Güterschienentransporte von zentralen europäischen Hubs, wie beispielsweise dem Logistikzentrum Rotterdam, über die Kernstrecken zwischen den Niederlanden, Deutschland, Österreich und der Schweiz bis in den Mittelmeerraum weiter aus. Die neuen Vectrons ermöglichen es den mit Hupac kooperierenden Betreibern, die europäischen Wirtschaftsräume nördlich und südlich der Alpen mit dem Betrieb durch den neuen Gotthard-Basistunnel miteinander zu verbinden.

    „Mit dieser Investition in Vectron-Lokomotiven können wir den Rhein-Alpen-Korridor durch die durchgehende Traktion deutlich effizienter bedienen“, sagte Bernhard Kunz, Geschäftsführer der Hupac AG.




    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:01.06.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Erste Vectron-Breitspurlokomotive erhält Zulassung in Finnland

  • Acht von insgesamt 80 Lokomotiven nehmen Betrieb sofort auf
  • Auslieferung aller Lokomotiven bis 2026
  • Vertrag enthält Option für weitere 97 Fahrzeuge

    Die Wechselstrom-Lokomotive vom Typ Vectron für die finnische Bahn VR hat von der Zulassungsbehörde Trafi die Zulassung für den Betrieb in Finnland erhalten. Die ersten acht Vectron nehmen ab sofort den kommerziellen Betrieb auf. Der erste kommerzielle Einsatz erfolgt am 31. Mai 2017 von der Stadt Tampere zum Hafen Vuosaari in Helsinki. Insgesamt liefert Siemens 80 Lokomotiven an die VR-Gruppe. Es ist der erste Auftrag in Breitspurausführung und zugleich der bislang größte Einzelauftrag für die Vectron-Lokomotive. Alle Loks werden bis Ende 2026 ausgeliefert.

    Zur Überprüfung und Zulassung der umfangreichen neuen Ausrüstungspakete absolvierten seit Beginn 2016 bis zu fünf Lokomotiven Typprüfungen entsprechend den Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI). Es wurden verschiedene zusätzliche Funktionalitäten und Ausrüstungspakete zertifiziert, beispielsweise die Breitspurdrehgestelle, das spezielle Winterpaket sowie die Ausrüstung mit zwei Diesel-Power-Modulen für die Überbrückung von kurzen Strecken ohne Oberleitung.

    Im Februar 2014 bestellte die finnische Bahn die Nordlandausführung der elektrischen Vectron-Hybrid-Lokomotiven. Die Lokomotiven haben eine Leistung von 6,4 MW und sind für eine Geschwindigkeit von 200 km/h ausgelegt. Das Fahrwerk ist für die Spurweite von 1524 mm ausgeführt. Die Fahrzeuge kommen in Finnland zum Einsatz und sind sowohl mit dem Europäischen Zugsicherungssystem ETCS als auch mit dem finnischen Zugsicherungssystem JKV-STM ausgerüstet. In Finnland werden die Lokomotiven unter der Baureihenbezeichnung Sr3 betrieben. Die Lokomotiven wurden an die nordischen Winterbedingungen und die speziellen Umgebungsbedingung in Finnland angepasst, z. B. für häufige Kollisionen mit großen Tieren, Temperaturen bis minus 40 Grad und sehr feinen Schnee. Dafür sind das Dach als Hohlkammerdach und die Frontklappe verstärkt ausgeführt. Eine weitere Besonderheit ist die Ausrüstung sowohl mit Seitenpuffern als auch automatischer Kupplung.

    Ein spezieller Einsatzfall in Finnland ist der Transport von Holz auf der Schiene. Diese Züge werden auf nichtelektrifizierten Streckenabschnitten in die Wälder hinein bzw. aus ihnen heraus bewegt. Ermöglicht wird dies mit zwei Diesel-Power-Modulen sowie Rangierfunkfernsteuerung an Bord. Somit kann auf den Einsatz von Diesel-Rangierlokomotiven verzichtet werden.




    Quelle:/Fotos: Siemens AG
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