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News-Rubrik: News-Archiv Mai 2017

Datum:31.05.2017 - Uhrzeit: 08:45

Auch beim Railjet fällt der Steuerwagen mal aus

Wenn der Steuerwagen eines Railjets defekt ist, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder die Lok wird am anderen Ende abgekuppelt und kuppelt vor den Steuerwagen oder eine zweite Lok wird als Steuerwagenersatz verwendet. Letzteres war am 30. Mai 2017 beim RJ 111 der Fall, als die 1116 077 „Christof“ vor den Steuerwagen des RJ 111 gespannt wurde. Die eigentliche Schublok 1116 156 schiebt den RJ 111 nach - also 12800 KW für eine RJ-Garnitur. Die Aufnahmen zeigen den Zug beim planmäßigen Halt in Traunstein.





Quelle:/Fotos: Reinhard Prokoph

Datum:30.05.2017 - Uhrzeit: 08:35

Doppeltaufe auf dem S-Bahnhof Hennigsdorf am 31. Mai, 16 Uhr

Eine einzigartige S-Bahn-Geschichte verbindet Hennigsdorf und Velten. Über zwei Jahrzehnte verfügten die beiden Städte im Nordwesten Berlins über eine eigene autarke S-Bahn-Linie von nur fünf Kilometern Länge – ohne Kontakt zum übrigen S-Bahn-Netz in Ost und West. Denn die Züge des West-Berliner S-Bahn-Netz fuhren nur noch bis Heiligensee. Das Kuriosum des Kalten Krieges währte von 1961 bis 1983.

Seit Dezember 1998 gehören die rot-gelben Züge in Hennigsdorf längst wieder zum vertrauten Bild. Ob die S-Bahn in nächster Zeit auch wieder Velten erreicht, hängt vom Ergebnis der Korridoruntersuchungen ab, mit denen das Land Brandenburg derzeit den Ausbau der Stadt-Umland-Verkehre nach Berlin untersucht.

Mit der ersten Doppeltaufe von zwei Triebzügen wollen beide Städte am Mittwoch, 31. Mai, um 16 Uhr, ihre enge Verbundenheit mit der S-Bahn und ihren rot-gelben Zügen zum Ausdruck bringen. Da die 750-Volt-Stromschiene nur bis zum Endpunkt der Linie S25 reicht, finden die Zeremonien am Bahnsteig in Hennigsdorf statt. S-Bahn-Berlin-Chef Peter Buchner, Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner und Hennigsdorfs Bürgermeister Andreas Schulz freuen sich auf viele Einwohner beider Städte und zahlreiche Besucher.

Aus Velten erreichen alle die mitfeiern wollen die Veranstaltung am besten mit der Regionalbahn RB 55, die um 15.43 Uhr, in der Ofenstadt startet. Fahrgäste aus der Berliner City fahren mit der Linie S25 um 15.22 Uhr ab Gesundbrunnen (15.38 Uhr ab Tegel).

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, freut sich über das rege Interesse der Fahrgäste an der S-Bahn-Verbindung in den Landkreis Oberhavel: „Über 10.000 Fahrgäste sind täglich auf dem nördlichen Abschnitt der Linie S25 unterwegs. Mit rund einer halben Stunde Fahrzeit von Hennigsdorf in die Berliner City ist die Verbindung eine unschlagbare Alternative zum Dauerstau im Berufsverkehr auf der Autobahn A111.“

Hennigsdorfs Bürgermeister Andreas Schulz spricht von einer Erfolgsgeschichte der S-Bahn-Anbindung seiner Stadt: „Nach 37 Jahren der Unterbrechung, im Jahr 1998, bekam die Stadt Hennigsdorf wieder ihren S-Bahn Anschluss nach Berlin. Seit dem nutzen täglich tausende Berufspendler und zunehmend auch Tagestouristen das schnelle Verkehrsmittel. Die direkte Anbindung in die Bundeshauptstadt war und ist für Hennigsdorf eine Lebensader. „Unser Zug“ wird diese positive Entwicklung weiter befördern.“

Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner zeigt sich überzeugt, dass die Wiederinbetriebnahme der S-Bahn bis nach Velten die verkehrspolitisch sinnvollste sei: „Die Stadt Velten hat ihre Hausaufgaben längst gemacht. Alle Tatsachen sprechen für einen Wiederanschluss unserer Ofenstadt an das S-Bahn-Netz. Nur so ist den Pendlerströmen zu begegnen, die aus dem Wachstumsdruck Randberlins folgen. Der S-Bahn-Anschluss Veltens muss daher jetzt zügig umgesetzt werden.“

Nach den Taufzeremonien gehen die beiden Züge erstmals mit ihren neuen Namen auf die Strecke. Zug „Velten“ startet um 16.28 Uhr zur Jungfernfahrt Richtung Teltow Stadt. 20 Minuten später folgt ihm die S-Bahn mit dem Namen „Hennigsdorf“.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:29.05.2017 - Uhrzeit: 11:17

28 Jahre ...

... liegen zwischen diesen beiden Aufnahmen: Am 27. Mai 1989 standen noch Holzroller (BR 242) und Eisenschweien (BR 254) der DR im Bw Engelsdorf.


254 059 am 21. Mai 1989 im Bw Engelsdorf

Am 27. Mai 2017 warten dagegen modere Drehstromloks im Rondell des Bw Leipzig-Engelsdorf auf neue Einsätze. Lediglich die 155 im Hintergrund war auch schon 1989 in Engelsdorf anzutreffen...


189 013 am 27. Mai 2017 in Engelsdorf



Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

Datum:29.05.2017 - Uhrzeit: 11:17

Neue SBB-Güterwagen

Am 22. Mai 2017 überstellte die 1016 013 einige neue SBB-Güterwagen von der ZOS Trnava über den Bhf. Petrzalka nach Buchs SG. Im Zug enthalten waren Wagen der Gattung Xans (Flachwagen mit 7 Containers) und Fans-u (Kippwagen mit zwei Mulden).






Quelle:/Fotos: Vladislav Bokora

Datum:26.05.2017 - Uhrzeit: 08:17

Ein interessante Loküberführung

Am 25. Mai 2017 kam mal wieder eine sehr schöne Maschine durch Moosburg 110 469 von National Express mit 2 Railpool Maschinen u.a. 187 316 im Schlepp.




Quelle:/Fotos: Franz Florian Braun

Datum:25.05.2017 - Uhrzeit: 08:51

Die zehn spektakulärsten Bahnbrücken Deutschlands

Groß, klein, jung, alt, aus Beton, Ziegel oder Stahl, wenige Meter oder mehrere Kilometer lang: Die DB unterhält in Deutschland mehr als 25.000 Eisenbahnbrücken unterschiedlichster Couleur. Zum Brückentag am 23. Mai 2017 stellte die Deutsche Bahn die Top Ten-Brücken und ihre spektakulärsten Fakten vor:

1. Die Längste


8.614 Meter – das ist ziemlich genau die Höhe des K2, des zweithöchsten Bergs der Erde. Mit diesen beeindruckenden Maßen wartet Deutschlands längste Eisenbahnbrücke auf. Zu finden ist die Saale-Elster-Talbrücke, die seit 2015 ihren Dienst tut, auf der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle.

2. Die Älteste


1838 werden Ferdinand Graf von Zeppelin sowie Georges Bizet geboren. Und: auf der Strecke Leipzig–Dresden geht Deutschlands älteste noch regulär genutzte Eisenbahnbrücke bei Wurzen in Betrieb.

3. Die Höchste


Die Müngstener Brücke bei Solingen ist durch und durch aus Stahl und mit 107 Metern die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Unter der 465 Meter langen Konstruktion aus 5.000 Tonnen Stahlprofilen hätte sogar die New Yorker Freiheitsstatue noch ausreichend Luft nach oben.

4. Die Preisgekrönte


Die Gänsebachtalbrücke auf der Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle überzeugte 2014 die Jury des „Deutschen Brückenbaupreises“ von ihrer Leichtigkeit und Ästhetik, mit der sie sich mit ihrer beachtlichen Länge von 1.001 Metern harmonisch in ihre Umgebung einfügt.

5. Die Internationale


Über 150 Jahre schreibt die Rheinbrücke zwischen Kehl und Strasbourg europäische Geschichte. 238 Meter lang ist die Eisenbahnüberführung aus Stahlfachwerk, die sich zwischen Deutschland und Frankreich über den Rhein spannt. Seit 2010 ist das Bauwerk komplett erneuert und sorgt so weiter für grenzübergreifende Begegnungen.

6. Die Steinreichste


Mehr als 26 Millionen Ziegelsteine, 98 Bögen und Architektur vom Feinsten: Die Göltzschtalbrücke auf der Strecke Leipzig–Hof ist nicht nur eine wahre Augenweide, sondern hält auch den Rekord als größte Ziegelsteinbrücke der Welt. Fast auf den Tag genau vor 171 Jahren startete der Bau des Bauwerks, das zu Recht als Wahrzeichen des Vogtlands gilt.

7. Die mit der großen Klappe


In Oldenburg geht im wahrsten Sinne des Wortes die Klappe auf: Die Eisenbahnbrücke über die Hunte öffnet hier ihre zwei unabhängig voneinander bewegbaren Brückenteile für den Schiffsverkehr. Waren zum Betriebsstart im Jahr 1954 noch Zahnräder und Kurbelscheiben gefragt, steuert heute ein hydraulisches System die beiden Klappen.

8. Die Unsichtbare


Im Untergrund, 180 Meter lang: Die Brücke, die zwischen Varel und Sande entsteht, wird niemand zu Gesicht bekommen. Dennoch fristet sie kein Schattendasein, sondern spielt im weichen Boden der Strecke Oldenburg–Wilhelmshaven eine tragende Rolle. 100 Pfähle plus Stahlbetondeckel braucht es, damit Schotter und Gleise für künftige Zugfahrten zum Jade-Weser-Port stabil liegen.




9. Die Verkehrsreichste


Die Hohenzollernbrücke in Köln ist mit 1.220 Zügen am Tag die meistbefahrene Eisenbahnbrücke Deutschlands. Mehr als 413 Meter lang, etwa 40 Meter breit, sechs Gleise und so schwer wie einhundert Blauwale: das sind die Maße des faszinierenden Bauwerks aus Beton und Stahl, das am Standort der ehemaligen Dombrücke über den Rhein führt.

10. Die Neuesten


Auf der Neubaustrecke Ebensfeld–Erfurt warten 29 nigelnagelneue Brücken mit einer Gesamtlänge von rund 12 Kilometern auf ihren ersten Einsatz. Im Dezember 2017 ist es soweit, dann sausen nach Inbetriebnahme des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 8 (Nürnberg–Berlin) die schnellen Züge mit bis zu 300 Stundenkilometern darüber.

Weitere Infos rund um die Brücken der Deutschen Bahn – zum Beispiel, wie die Bauwerke fit gehalten werden und welche Menschen hinter den oft eindrucksvollen Brücken stehen – sowie Infografiken, Fotos der Top-Ten-Brücken zum Download und ergänzende Materialien, finden Sie unter: www.deutschebahn.com/bruecken.


Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:24.05.2017 - Uhrzeit: 07:51

ICE-Reihung ICE-1

Nach längerer Zeit wieder mal ein Update zu der Wagenreihung beim ICE-1. Folgende Änderungen gab es in den letzten Wochen und Monaten:

Neu ist der Name Jever bei Tz102
Es gibt zwei ganze Züge die Gelnhausen heißen: Tz116 und 188
Tz103 heißt seit Jahren nicht mehr Neu-Isenburg
Tz171 heißt offensichtlich nicht mehr Heusenstamm, beide Triebköpfe sind an anderen Zügen zu sehen.
Tz175 ist jetzt Nürnberg, nicht Tz111
Tz105 heißt Offenbach am Main
Tz180 heißt Castrop-Rauxel, nicht mehr Tz189
Tz182 heiist jetzt nur Rüdesheim (ohne am Rhein)
Worms soll s nun zweimal geben, aber das ist noch nicht bestätigt

ICE-1 Wagenreihung 6. Mai 2017


Tz01 401 001, 802 031, 802 631, 802 411, 802 053, 802 058, 802 703, 802 393, 804 027, 803 101, 801 096, 802 434, 801 834, 401 501: Gießen
Tz02 401 002, 802 829, 802 653, 802 096, 802 413, 802 093, 802 714, 802 008, 804 044, 803 153, 801 427, 801 081, 801 852, 401 502: Jever
Tz03 401 003, 802 860, 802 627, 802 372, 802 027, 802 063, 802 901, 802 057, 804 046, 803 121, 801 410, 801 012, 801 817, 401 503: (ehemals Neu-Isenburg)
Tz04 401 004, 802 856, 802 658, 802 440, 802 622, 802 441, 802 705, 802 059, 804 055, 803 147, 801 045, 801 039, 801 822, 401 504: Mühldorf am Inn (Beschriftet 2 x Fulda, siehe auch Tz87)
Tz05 401 005, 802 842, 802 642, 802 361, 802 368, 802 087, 802 902, 802 040, 804 041, 803 109, 801 019, 801 433, 801 842, 401 505: Offenbach am Main
Tz06 401 006, 802 806, 802 602, 802 329, 802 309, 802 036, 802 718, 802 807, 804 039, 803 117, 801 027, 801 436, 801 843, 401 506: Itzehoe
Tz07 401 568, 802 816, 802 610, 802 327, 802 326, 802 383, 802 701, 802 098, 804 023, 803 128, 801 049, 801 050, 801 805, 401 507: Plattling
Tz08 401 008, 802 813, 802 618, 802 344, 802 380, 802 081, 802 906, 802 071, 804 028, 803 129, 801 052, 801 079, 801 841, 401 508: Lichtenfels
Tz09 aufgelöst - ehemals Aschaffenburg, Name trägt Tz72
Tz10 401 010, 802 328, 802 624, 802 047, 802 055, 802 046, 802 922, 802 333, 804 042, 803 123, 801 002, 801 037, 801 824, 401 510: Gelsenkirchen (802 328 unbeschriftet)
Tz11 401 011, 802 837, 802 639, 802 448, 802 419, 802 417, 802 907, 802 308, 804 045, 803 127, 801 084, 801 083, 801 859, 401 511: (ehemals Nürnberg - mit Tz75 getauscht)
Tz12 401 012, 802 846, 802 606, 802 301, 802 304, 802 026, 802 909, 802 365, 804 018, 803 119, 801 030, 801 036, 801 821, 401 512: Memmingen:
Tz13 401 013, 802 804, 802 605, 802 371, 802 322, 802 430, 802 343, 802 384, 804 014, 803 120, 801 035, 801 034, 801 819, 401 513: Frankenthal/Pfalz
Tz14 401 014, 802 859, 802 634, 802 369, 802 360, 802 074, 802 029, 802 024, 804 036, 803 106, 801 011, 801 005, 801 816, 401 514: Friedrichshafen
Tz15 401 015, 802 654, 802 647, 802 434, 802 454, 802 437, 802 709, 802 050, 804 032, 803 150, 801 093, 801 429, 801 846, 401 515: Regensburg
Tz16 401 016, 802 382, 802 370, 802 064, 802 325, 802 394, 802 914, 802 408, 804 011, 803 102, 801 013, 801 409, 801 815, 401 516: Pforzheim
Tz17 401 017, 802 835, 802 635, 802 351, 802 010, 802 420, 802 921, 802 042, 804 017, 803 105, 801 061, 801 087, 801 801, 401 517: Hof
Tz18 401 018, 802 833*, 802 611, 802 307, 802 354, 802 035, 802 313, 802 324, 804 012, 803 110, 801 010, 801 041, 801 823*, 401 518: (*beide Gelnhausen, siehe auch Tz66)
Tz19 401 509, 802 819, 802 601, 802 314, 802 363, 802 332, 802 312, 802 321, 804 031, 803 113, 801 023, 801 058, 801 839, 401 519: Osnabrück
Tz20 401 019, 802 811, 802 366, 802 396, 802 023, 802 908, 802 016, 804 026, 803 107, 801 004, 801 033, 801 811, 401 520 Lüneburg (13-teilig)
Tz51 durch Eschede Unfall gestrichen.
Tz52 401 052, 802 852, 802 620, 802 390, 802 337, 802 336, 802 704, 802 855, 804 038, 803 116, 801 026, 801 417, 801 850, 401 552: Hanau
Tz53 401 053, 802 818, 802 623, 802 075, 802 407, 802 401, 802 070, 802 073, 804 029, 803 134, 801 072, 801 059, 801 832, 401 553: Neumünster
Tz54 401 054, 802 824, 802 613, 802 319, 802 305, 802 302, 802 367, 802 406, 804 009, 803 114, 801 025, 801 016, 801 808, 401 554: Flensburg
Tz55 401 055, 802 830, 802 632, 802 303, 802 335, 802 320, 802 926, 802 066, 804 033, 803 133, 801 069, 801 403, 801 833, 401 555: Rosenheim (801 133 unbeschriftet)
Tz56 401 056, 802 826, 802 607, 802 364, 802 652, 802 414, 802 025, 802 049, 804 052, 803 103, 801 003, 801 091, 801 851, 401 556: Heppenheim/Bergstrasse
Tz57 401 057, 802 854, 802 616, 802 378, 802 451, 802 415, 802 005, 802 402, 804 043, 803 143, 801 435, 801 032, 801 818, 401 557: Landshut
Tz58 401 058, 802 814, 802 619, 802 381, 802 608, 802 458, 802 919, 802 827, 804 007, 803 125, 801 047, 801 046, 801 826, 401 558: Gütersloh
Tz59 401 059, 802 838, 802 640, 802 395, 802 018, 802 445, 802 903, 802 072, 804 035, 803 137, 801 031, 801 029, 801 814, 401 559: Bad Oldesloe
Tz60 401 060, 802 821, 802 604, 802 334, 802 065, 802 004, 802 911, 802 387, 804 005, 803 124, 801 044, 801 048, 801 827, 401 560: Mülheim an der Ruhr
Tz61 401 061, 802 815, 802 612, 802 398, 802 399, 802 375, 802 002, 802 001, 804 049, 803 135, 801 063, 801 017, 801 820, 401 561: Bebra
Tz62 401 062, 802 850, 802 628, 802 339, 802 338, 802 094, 802 915, 802 015, 804 047, 803 148, 801 065, 801 007, 801 804, 401 562: Geisenheim/Rheingau
Tz63 401 063, 802 801, 802 625, 802 389, 802 388, 802 056, 802 904, 802 062, 804 024, 803 136, 801 073, 801 043, 801 825, 401 563:
Tz64 401 064, 802 831, 802 643, 802 349, 802 385, 802 006, 802 913, 802 347, 804 030, 803 130, 801 068, 801 423, 801 857, 401 564:
Tz65 401 068, 802 802, 802 621, 802 085, 802 077, 802 078, 802 910, 802 020, 804 025, 803 131, 801 066, 801 028, 801 831, 401 565:
Tz66 401 066, 802 051*, 802 637, 802 449, 802 356, 802 355, 802 916, 802 052, 804 022, 803 122, 801 040, 801 051, 801 803*, 401 566: Gelnhausen (* beide beschriftet, siehe auch Tz18)
Tz67 401 067, 802 840, 802 633, 802 400, 802 082, 802 080, 802 920, 802 021, 804 040, 803 141, 801 080, 801 076, 801 838, 401 567: Garmisch-Partenkirchen
Tz68 401 071, 802 841, 802 638, 802 410, 802 409, 802 083, 802 925, 802 084, 804 019, 803 132, 801 062, 801 082, 801 828, 401 571: Crailsheim (Tk 068 in Tz65, Tk 568 in Tz07)
Tz69 401 069, 802 832, 802 630, 802 391, 802 392, 802 003, 802 068, 802 028, 804 015, 803 126, 801 042, 801 064, 801 830, 401 569: Worms
Tz70 401 070, 802 809, 802 019, 802 433, 802 067, 802 038, 802 924, 802 033, 804 016, 803 142, 801 095, 801 055, 801 807, 401 570:
Tz71 401 xxx, 802 823, 802 641, 802 359, 802 079, 802 017, 802 345, 802 028, 804 015, 803 140, 801 078, 801 077, 801 835, 401 xxx: Heusenstamm?? (beide TK in TZ68)
Tz72 401 072, 802 825, 802 644, 802 386, 802 330, 802 060, 802 416, 802 331, 804 021, 803 118, 801 038, 801 022, 801 837, 401 572: Aschaffenburg
Tz73 401 073, 802 820, 802 645, 802 447, 802 455, 802 358, 802 712, 802 353, 804 057, 803 144, 801 071, 801 094, 801 844, 401 573: Basel
Tz74 401 075, 802 847, 802 646, 802 425, 802 310, 802 421, 802 923, 802 405, 804 020, 803 145, 801 438, 801 416, 801 845, 401 574: Zürich
Tz75 401 074, 802 845, 802 614, 802 315, 802 306, 802 422, 802 708, 802 044, 804 008, 803 146, 801 098, 801 001, 801 809, 401 575: Nürnberg (mit Tz11 getauscht)
Tz76 401 076, 802 839, 802 650, 802 428, 802 423, 802 424, 802 707, 802 048, 804 050, 803 151, 801 425, 801 024, 801 847, 401 576: Bremen
Tz77 401 077, 802 828, 802 626, 802 011, 802 089, 802 429, 802 706, 802 076, 804 037, 803 139, 801 070, 801 086, 801 849, 401 577: Rendsburg (ehemals Basel) Basel jetzt Tz73
Tz78 401 078, 802 812, 802 649, 802 432, 802 431, 802 426, 802 715, 802 857, 804 013, 803 154, 801 092, 801 089, 801 853, 401 578: Bremerhaven
Tz79 401 079, 802 848, 802 659, 802 379, 802 443, 802 444, 802 710, 802 316, 804 058, 803 112, 801 067, 801 407, 801 858, 401 579:
Tz80 401 080, 802 810, 802 636, 802 009, 802 442, 802 097, 802 711, 802 069, 804 059, 803 155, 801 085, 801 411, 801 810, 401 580: (beschriftet Castrop Rauxel) Siehe Tz89)
Tz81 401 081, 802 834, 802 629, 802 350, 802 007, 802 012, 802 917, 802 817, 804 034, 803 138, 801 405, 801 414, 801 836, 401 581: Interlaken
Tz82 401 082, 802 362, 802 377, 802 091, 802 323, 802 041, 802 716, 802 446, 804 006, 803 160, 801 053, 801 401, 801 813, 401 582: Rüdesheim (nicht mehr 'am Rhein'):
Tz83 401 083, 802 853, 802 651, 802 453, 802 318, 802 090, 802 702, 802 843, 804 004, 803 152, 801 090, 801 412, 801 812, 401 583: Timmendorfer Strand
Tz84 401 084, 802 022, 802 657, 802 348, 802 352, 802 438, 802 032, 802 404, 804 002, 803 156, 801 057, 801 006, 801 856, 401 584: Bruchsal (802 022 unbeschriftet)
Tz85 401 085, 802 851, 802 655, 802 095, 802 376, 802 397, 802 043, 802 452, 804 056, 803 111, 801 020, 801 430, 801 854, 401 585: Freilassing
Tz86 401 086, 802 822, 802 656, 802 346, 802 439, 802 061, 802 912, 802 013, 804 054, 803 159, 801 060, 801 056, 801 855, 401 586: Chur
Tz87 401 087, 802 805, 802 617, 802 317, 802 456, 802 341, 802 918, 802 030, 804 051, 803 115, 801 018, 801 015, 801 829, 401 587: Fulda (beschriftet 2 x Mühldorf a. Inn)
Tz88 401 088, 802 858, 802 660, 802 435, 802 436, 802 457, 802 717, 802 054, 804 060, 803 158, 801 431, 801 054, 801 860, 401 588: Hildesheim
Tz89 401 089, 802 844, 802 092, 802 412, 802 088, 802 427, 802 713, 802 045, 804 053, 803 157, 801 428, 801 088, 801 848, 401 589: Castrop-Rauxel (unbeschriftet, Wagen zeigen Tz89, s.Tz80)
Tz90 401 090, 802 849, 802 648, 802 418, 802 357, 802 014, 802 450, 802 403, 804 048, 803 149, 801 075, 801 408, 801 840, 401 590: Ludwigshafen am Rhein


Quelle:/Fotos: Alan Lathan

Datum:23.05.2017 - Uhrzeit: 09:35

Zwangspause für 193 883


Alfeld. 22.Mai 2017: Im Stumpfgleis an der Kopframpe steht 193 883 und ruht sich nicht etwa aus - nein, die Lok ist nicht mehr vollständig.


Der hintere Stromabnehmer ist abgerissen und ...


... Führerstand 2 hat eine hübsche Beule an der Stirn.

Quelle:/Fotos: Thomas Förster

Datum:22.05.2017 - Uhrzeit: 10:15

40'000 Besucher am Tag der offenen Tür von Stadler

Stadler feiert dieses Jahr sein 75-Jahr-Jubiläum und hat deshalb am 20. Mai 2017 an den Standorten in Bussnang, Altenrhein und Winterthur seine Türen geöffnet. Insgesamt besuchten rund 40'000 Personen die drei Stadler-Werke. Alleine in Bussnang wurden rund 28'000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Auf sehr grosses Interesse stiess der neue Gotthard-Zug der SBB, welcher in Bussnang besichtigt werden konnte.

Stadler hat am 20. Mai 2017 an den Produktionsstandorten Bussnang (TG), Altenrhein (SG) und Winterthur (ZH) für die Öffentlichkeit die Tore geöffnet. Die drei Werke konnten besichtigt werden. Auf einem Rundgang liess sich nachverfolgen, wie ein Zug entsteht. Auf grossen Anklang stiessen die ausgestellten Fahrzeuge, die auch von Innen besichtigt werden konnten. Highlight war der neue Gotthard-Zug der SBB, welcher nach dem Roll-out vom 18. Mai nun für die ganze Bevölkerung in Bussnang zur Besichtigung offen stand. Rege genutzt wurde auch der Fahrsimulator, in welchem die Gotthard-Strecke als „Lokführer“ abgefahren werden konnte. In Altenrhein konnten sich die Gäste überdies näher mit KISS-Doppelstockzügen und Strassenbahnen vertraut machen und in Winterthur standen die Drehgestelle im Zentrum des Interesses.

Grossen Andrang erfuhren die Talkrunden, welche an jedem Standort mit Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler, dem jeweiligen Standortleiter und Viktor Giacobbo als Moderator durchgeführt wurden.

Stadler-Mitarbeiter empfingen die Gäste, führten sie durch den Rundgang, erzählten an diversen Posten Wissenswertes zu den Fahrzeugen und beantworteten die Fragen der Besucherinnen und Besucher. Auch an den Grill-Stationen und im Getränke-Ausschank standen Stadler-Mitarbeiter. Auf diese Art bedankt sich das Unternehmen für das grosse Wohlwollen in der Bevölkerung, das ihm das ganze Jahr über entgegengebracht wird.

Auf den drei Festplätzen wurden in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr nachmittags über 35'000 Würste, 6'000 Liter Bier und 7'800 Liter Softdrinks verteilt und konsumiert.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:19.05.2017 - Uhrzeit: 09:35

Zulassungsfahrten der neuen Metrans 386 in Ungarn

Neben den beiden GYSEV Vectron wurden auch drei der nachbestellten Metrans 386er in Ungarn zugelassen. Dies waren die MT 386.021, 386.022 und 386.023, welche am 16.5.2017 bei den Tests im ungarischen Grenzbahnhof Komarom fotografiert werden konnten.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:19.05.2017 - Uhrzeit: 09:35

Roll-out Giruno: Stadler präsentiert den neuen Gotthard-Zug


Zulassungsverfahren für vier Länder startet

Stadler feiert am 18. Mai 2017 im Beisein der Schweizerischen Bundesbahnen SBB den Roll-out des Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzuges Giruno. In feierlichem Rahmen und mit der Bundespräsidentin Doris Leuthard als Ehrengast präsentiert der Schweizer Schienenfahrzeughersteller nach nur zweieinhalb Jahren Entwicklungs- und Bauzeit den neuen Hochgeschwindigkeitstriebzug Giruno zum ersten Mal in Fahrt. Für den neuen Gotthard-Zug, der mit speziellem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden ist, startet nun das Zulassungsverfahren für die vier Länder Schweiz, Deutschland, Österreich und Italien. Ab Ende 2019 wird der Giruno durch den längsten Eisenbahntunnel der Welt fahren und die Schweizer Städte Zürich und Basel mit Mailand, und später auch mit Frankfurt verbinden. Insgesamt baut Stadler für die SBB 29 elfteilige Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzüge. Die Bestellung ist überdies mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge verbunden.

Ende Oktober 2014 haben die Schweizerischen Bundesbahnen bei Stadler 29 elektrische Hochgeschwindigkeitszüge bestellt, um damit ab Ende 2019 via Gotthardbasistunnel Basel und Zürich mit Mailand zu verbinden. Weniger als zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung präsentierte Stadler im September 2016 den von der SBB “Giruno” genannten Zug an der weltgrössten Schienenfahrzeugmesse InnoTrans in Berlin in Form eines fünfteiligen Kurzzuges. Am 18. Mai 2017 feierte Stadler zusammen mit der SBB den Roll-out des elfteiligen Giruno. Der Roll-out markiert den Start der komplexen Zulassungsverfahren für die vier Länder.

Der Roll-out ist einer der wichtigsten Meilensteine im Entstehungsprozess eines technisch hochkomplexen Schienenfahrzeuges. Dem entsprechend ist es in der Branche üblich, dass dieser Moment gebührend gefeiert wird. Die spektakuläre Einfahrt des Giruno in Bussnang wurde von circa 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik live verfolgt. Auch Bundespräsidentin und Verkehrsministerin Doris Leuthard war für den Roll-out des Giruno nach Bussnang gereist.

Doris Leuthard: „Neue Massstäbe gesetzt“

Nachdem Doris Leuthard im Juni des vergangenen Jahres den neuen Gotthard-Basistunnel eröffnen konnte, feierte die Verkehrsministerin nun auch den Roll-out jenes Zuges, der ab 2019 durch den neuen Gotthard-Tunnel fahren wird. „Der Giruno setzt neue Massstäbe – wie es die Schweiz mit dem Gotthard-Basistunnel getan hat. Darauf dürfen wir stolz sein. Ich gratuliere Stadler zu dieser Leistung und zum 75jährigen Jubiläum“, sagte Bundespräsidentin Doris Leuthard in Bussnang.

Andreas Meyer: „Mit dem Giruno am komfortabelsten unterwegs“

„Heute ist ein Tag zum Feiern – für unsere Kunden, besonders aber für Stadler. Ich gratuliere Stadler zum Jubiläum und zum rekordschnellen Roll-out unseres Giruno. Zuverlässige Lieferanten wie Stadler sind für die SBB die Grundlage, um die Stärken der Bahn ausspielen zu können: einfach, schnell, staufrei, persönlich und gut vernetzt mit anderen Verkehrsmitteln. Unser aktuell wichtigstes gemeinsames Projekt ist der Giruno. Züge wie der Giruno sind die Basis für eine moderne und konkurrenzfähige Bahn. Sie verbessern unter anderem unsere Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Verkehr: Wer mit dem Giruno reist, reist künftig zwischen Italien und der Schweiz am komfortabelsten“, sagte Andreas Meyer, CEO der SBB.

Peter Spuhler: „Behindertengleichstellungsgesetz vollumfänglich erfüllt“

„Ich freue mich ausserordentlich, dass wir ausgerechnet in unserem Jubiläumsjahr den Roll-out dieses besonderen Zuges feiern dürfen. Der Giruno ist der weltweit erste serienmässig hergestellte Niederflur-Hochgeschwindigkeitstriebzug. Er wird durch den weltweit längsten Eisenbahntunnel fahren und er ist der erste Zug, der das Schweizerische Behindertengleichstellungsgesetz vollumfänglich erfüllt. Ich bin sehr stolz auf alle, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben und weiterhin beitragen werden. Die Leistung der beiden Projektteams, diesen Zug in nur 30 Monaten zu entwickeln und zu bauen, ist sensationell“, sagte Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler.

Spuhler wie auch Meyer betonten am Roll-out die aussergewöhnlich gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Projektteams, welche massgeblich zum schnellen Projektfortschritt beigetragen habe.

Eintreten statt Einsteigen

Für die Entwicklung des Giruno wurden bewährte Technologien auf Basis des Erfolgsprodukts FLIRT mit den betrieblichen Anforderungen des neuen Gotthard-Basistunnels kombiniert. Stufenfreies Eintreten sowohl von Bahnsteigen mit 55 cm als auch mit 76 cm Höhe, die Berücksichtigung der speziellen Anforderungen im Gotthard–Basistunnel hinsichtlich Druckschutz und Klimatisierung sowie die fortschrittliche thermische und akustische Isolation setzen einen neuen Standard für Bahnreisen im Fernverkehr.

Der Giruno ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht für Fahrgäste das Einsteigen zum Eintreten. Im Innenraum erwartet Passagiere ein geräumiges und hell gestaltetes Interieur mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Damit auch auf langen Tunnelstrecken keine Langeweile aufkommt, fährt der Giruno mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker , Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge 405 Fahrgästen Sitzplätze, davon sind 117 in der 1. Klasse und 288 in der 2. Klasse. Multifunktionsabteile- und ein Fahrradabteil ergänzen das Platzangebot sinnvoll.

Der Giruno wird nach TSI-Highspeed zertifiziert und wird alle Anforderungen an die Kollisionssicherheit nach DIN EN15227 erfüllen. Vor der Inbetriebnahme wird der Hochgeschwindigkeitszug im Klima-Wind-Kanal in Wien getestet. Die maximale Geschwindigkeit beträgt, wie der Name verspricht, 250 km/h. Die erforderliche Leistung wird über vier motorisierte Drehgestelle auf die Schiene gebracht, wobei beide Achsen der Motordrehgestelle angetrieben sind. Die maximale Leistung am Rad beträgt 6000 kW. Auf dem Dach sind vier Stromabnehmer montiert. Die Züge können bei Bedarf in Doppeltraktion geführt werden. Der Giruno wird neben der Schweiz auch für Deutschland, Österreich und Italien die Zulassung erhalten.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:18.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

Bahninfrastruktur: Chinesische Hersteller auf dem Vormarsch

Konzerne aus China mit immer größere Bedeutung auch im Bereich Bahninfrastruktur

Die aktuelle Studie Worldwide Manufacturers of Rail Infrastructure der SCI Verkehr GmbH zeigt, dass Siemens zwar den Markt für Produkte der Bahninfrastruktur immer noch anführt und Voestalpine ebenfalls ihre führende Position behaupten kann, die chinesischen Hersteller von Bahninfrastrukturprodukten aber deutlich aufholen. Dies geht einher mit tiefgreifenden Veränderungen im internationalen Stahlmarkt und einer immer weiter voranschreitenden Digitalisierung auch im Bahninfrastrukturbereich. Die Studie analysiert den produktbezogenen Umsatz, die Unternehmensentwicklung und die Gewinne der 55 wichtigsten Hersteller von Infrastrukturprodukten, aufgeteilt in die Bereiche Fahrweg, Elektrifizierung und Leit- und Sicherungstechnik.

Während Siemens als einziger Hersteller mit mehr als einer Milliarde Euro produktbezogenem Umsatz gefolgt von der Voestalpine Gruppe weiterhin ganz oben in der Top 10 Liste der Infrastrukturhersteller steht, haben im Verlauf der letzten Jahre drei chinesische Unternehmen aufgeschlossen. Sowohl die China Railway Construction Corporation Ltd. (CRCC) als auch die China Railway Group Ltd. (China Railway, CRECG) sind in den Bereichen Fahrweg und Elektrifizierung aktiv. Die China Railway Signalling & Communication Corp. (CRSC) ist für große Teile des chinesischen Eisenbahnnetzes der alleinige Lieferant für Produkte im Bereich Leit- und Sicherungstechnik. Da diese drei Hersteller den größten Teil des chinesischen Infrastrukturmarktes unter sich aufteilen, konnten sie enorm vom Wachstum des chinesischen Bahnmarktes der letzten Jahre profitieren. Außerdem waren sie in der Lage, neue Technologien selbst zu entwickeln, oder Firmen mit entsprechenden Fähigkeiten zu integrieren.



Der Markt für Schienen ist nach dem für Schwellen der größte im Bereich Bahninfrastrukturprodukte. Dieser wird von den weltweit aktiven Stahlkonzernen bestimmt. Mit Evraz und ArcelorMittal sind zwei Stahlproduzenten unter den Top-10 Produzenten in der von SCI Verkehr veröffentlichten Studie. Diese Konstellation wird sich in den kommenden Jahren allerdings deutlich verändern: durch die Zusammenlegung der Boashan Gruppe und Wuhan Steel zur Boawu Gruppe entsteht nach eigenen Angaben der zweitgrößte Stahlkonzern der Welt, der einen dementsprechenden Umsatz im Bereich der Schienenproduktion aufweisen wird. Hohe Überkapazitäten im chinesischen Stahlmarkt und rückläufige Absatzzahlen nötigen die Produzenten allerdings auch zu tiefgreifenden Reaktionen. So gab die Boawu Gruppe bekannt, in den kommenden Jahren mehr als 15% ihrer Kapazitäten abzubauen. Inwieweit die Schienenproduktion davon betroffen sein wird, hängt stark vom Abruf durch Neu- und Ausbauprojekte in China ab.

Die Digitalisierung wirkt als Treiber auch auf den Bahninfrastrukturmarkt. Vernetzte Systeme in der Leit- und Sicherungstechnik und mobile Systeme zur Kommunikation gehören aktuell bereits zur Grundlage moderner Infrastrukturausstattung. Weiterhin sind Systeme zur Überwachung der Infrastruktur immer weiter auf dem Vormarsch. Den hohen Anforderungen durch wachsende Streckenbelastungen, erhöhte Sicherheitsanforderungen und den weiter steigenden Kostendruck mit Hilfe digitaler Systeme zu begegnen, wird in den kommenden Jahren der Innovationstreiber Nummer eins bleiben. So arbeiten Betreiber zum Beispiel daran, die Digitalisierung auch auf die Betriebsfunktionen des Netzes zu übertragen und Trassenvergaben auf Basis vernetzter Systeme zu automatisieren.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:17.05.2017 - Uhrzeit: 08:40

GySEV-Vectrons nach Ungarn überführt

Am 16.5.2017 erfolgte die Überstellung der ersten beiden GYSEV Vectron 471.500 und 471.501 von München kommend nach Ungarn. Die Aufnahmen zeigen die beiden Loks beim Verlassen der bayerischen Hauptstadt in Feldmoching (Heiner Prochazka)...



..sowie nach der Ankunft der beiden Loks im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom. (Herbert Pschill)





Quelle:/Fotos: Heiner Prochazka/Herbert Pschill

Datum:17.05.2017 - Uhrzeit: 08:40

PKP IC-Pendolino immer noch bei Testfahrten auf der NBS

Der PKP Intercity 370 001-2 ist unverändert in Deutschland auf der NBS zwischen Hannover und Göttingen auf Testfahrten unterwegs. Die Bilder zeigen den Zug bei der Ankunft aus Hannover in Göttingen. Nach wenigen Augenblicken geht es schon wieder zurück nach Hannover...







Quelle:/Fotos: Markus Pfetzing

Datum:16.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

Ein kurioser Farbtupfer

Eine kuriose neue Farbgebung gibt es von der Reihe 242 zu vermelden. Zwei Loks tragen dort nun dieses - sagen mir mal - gewöhnungsbedürftige Aussehen. Die 242 284 wurde am 14. Mai 2017 in Bratislava fotografiert. Weitere Infos zu diesen Loks lesen sie im aktuellen Lok-Vogel.



Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk

Datum:16.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

Ein weiterer CityJet auf dem Weg zur 25 kV-Messung

Die Auslieferung der Baureihe 4744 zur ÖBB läuft derzeit auf Hochtouren. Auf dem Weg zur 25 kV-Messung, welche im Systemwechselbahnhof Ebenfurth durchgeführt wird, konnte am 11.5.2017 der brandneue 4744.038 kurz vor Gramatneusiedl fotografiert werden.



Herbert Pschill

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:16.05.2017 - Uhrzeit: 09:00

Zwei weitere Class 92 in Rumänien eingetroffen

Am 12. Mai 2017 trafen zwei weitere ehemalige EWS-Loks aus Großbritannien in Rumänien ein. Die 92 003 Beethoven und 92 026 Britten sind wie die Loks zuvor für DBSR Romania vorgesehen. Die Bilder zeiugen die Loks nach der Ankunft im Bahnhof Curtici.





Quelle:/Fotos: Silviu Dirlea

Datum:15.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

Ein neues rotes Zebra von Lokomotion

Am 14. Mai 2017 konnte die fabrikneue Lokomotion 193.774 in Parndorf fotografiert werden.





91 80 6 193 774-7 D-LM
UIC: DE-AT-IT
REV MMAL 03.05.17

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

transport logistic in München


186 268 auf der Messe Transport und Logistik in München Aufgenommen am 12. Mai 2017. Weitere Infos zur Messe transport logistic u.a. mit einer Liste aller dort ausgestellten Originalfahrzeuge bekommen sie im aktuellen Lok-Vogel.

Quelle:/Fotos: Helmuth van Lier

Datum:15.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

Die meistfotografierte Lok der letzten Tage...

... ist sicher die Rheingold-101 112 von der uns einige Fotos erreicht haben.


101 112 in Darmstadt Hbf am 09.05.17 (Thomas Eckstein)


Ein Blick von oben: 101 112 mit 119 Münster - Stuttgart am 12.05.2017 in Mainz Süd (Norbert Basner)


101 112 mit 118 Stuttgart - Münster am 12.05.2017 bei Nackenheim (Norbert Basner)



101 112 mit 119 Münster - Stuttgart am 13.05..2017 bei Nierstein (Norbert Basner)



Mainz-Mombach, 13. Mai 2017: 101 112 mit IC 119 (Uwe Pfeiffer)



Quelle:/Fotos: Diverse

Datum:15.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

PSZ Vectron zu Gast in München

Der Vectron 193 820 des tschechischen EVU PSZ ist nicht allzuoft in Deutschland zu sehen. Nach erfolgreicher Fristverlängerung befindet sich Vectron 193 820 (PSZ - PRVA SLOVENSKA ZELEZNICNA) am 13. Mai 2017 wieder auf dem Heimweg in die Slowakei




Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka

Datum:12.05.2017 - Uhrzeit: 08:25

Locomore hat Insolvenz angemeldet

Die Locomore GmbH & Co. KG hat am 11. Mai 2017 beim Amtsgericht Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen gestellt (Aktenzeichen: 36l IN 2564/17). Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Prof. Rolf Rattunde aus Berlin bestellt.


Das Bild zeigt die 242 517 mit LOC 1819 am 11. Mai 2017 in Bad Soden-Salmünster. (Uwe Pfeiffer)


Quelle:/Fotos: insolvenzbekanntmachungen.de

Datum:11.05.2017 - Uhrzeit: 09:05

Bombardier liefert weitere 33 TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen für Israel Railways

- Fünfter Auftrag wird die von Israel Railways betriebene Bombardier-Doppelstockwagen-Flotte auf 462 Fahrzeuge erweitern

- Mehr Komfort, erhöhte Kapazität und eine höhere Taktung für den öffentlichen Schienenverkehr in Israel

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab heute bekannt, dass er einen Vertrag zur Lieferung weiterer 33 BOMBARDIER TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen an Israel Railways (ISR) abgeschlossen hat. Dieser Abruf ist Teil eines Rahmenvertrages, der im Oktober 2010 unterzeichnet wurde, und hat einen Wert von rund 56 Millionen Euro ($61 Millionen US). Die Lieferung der neuen Wagen soll laut Zeitplan im Februar 2019 abgeschlossen sein.

Dr. Amir Itskovich, Leiter des Projektportfolios & stellvertretender Leiter Konstruktion und Entwicklung Schienenfahrzeuge, Israel Railways, sagte: Israel Railways sieht sich mit einer nachhaltigen Steigerung des Fahrgastaufkommens und wachsender Kapazitätsnachfrage konfrontiert. Wir sind froh, weitere bewährte und zuverlässige Fahrzeuge von Bombardier zu erhalten, um das Angebot für unsere Fahrgäste weiter zu erhöhen. Wir freuen uns darauf, von Bombardiers traditionell pünktlichen Lieferungen in vereinbarter Qualität zu profitieren.

Yossi Daskal, Chief Country Representative Israel, Bombardier Transportation, meinte: „Wir freuen uns, dass wir einen weiteren starken Vertrauensbeweis von unseren Partnern bei ISR erhalten haben, und wir sind stolz darauf, eine so wichtige Rolle bei der laufenden Modernisierung und Elektrifizierung des Schienennetzes in Israel einnehmen zu dürfen. Gemeinsam mit ISR werden wir von der gleich starken Vision getrieben, das Umfeld des Ecosystems neu zu gestalten und den Anforderungen des stetig wachsenden öffentlichen Verkehrs gerecht zu werden.

Die neuen Wagen sind eine verbesserte Version der zurzeit von ISR eingesetzten Wagen und werden ein noch besseres Reiseerlebnis bieten. Sie werden auf beiden Ebenen mit Teppichböden, einem hochmodernen Fahrgastinformationssystem, einer leistungsstarken Klimaanlage, Drehgestellen mit Sekundärluftfederung und einem Sicherheitssystem, das die Abfahrt nur bei vollständig geschlossenen Türen erlaubt. Die achtteiligen Züge, die jeweils von einer neuen, im Jahr 2015 bestellten BOMBARDIER TRAXX AC-Elektrolokomotive gezogen werden, bieten Sitzplätze für 1000 Fahrgäste.

Die beliebten Züge, die auf einem bewährten Plattform-Konzept beruhen, sind in Europa im Einsatz, erfüllen alle aktuellen Sicherheits-, Komfort- und Effizienzstandards und werden für große Fortschritte bei der Verringerung der Verkehrsbelastung in Israel sorgen.

Als Anbieter von Komplettlösungen betreibt Bombardier Transportation ein Servicedepot in Haifa, wo derzeit die vorhandenen 293 Doppelstockwagen für eine Geschwindigkeit von 160 km/h und für Elektrotraktion aufgerüstet werden. Diesen Monat hat Bombardier damit begonnen, lokale Mitarbeiter für die Endmontage der kürzlich gelieferten acht Züge, die im März 2016 aus dem Rahmenvertag bestellt wurden, in einem Fertigungswerk von ISR in Be'er Sheva zu qualifizieren.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:11.05.2017 - Uhrzeit: 09:05

Mercitalia/TX Logistik: Eine Milliarde für den Erwerb von Lokomotiven und Waggons

- Von TX Logistik Switzerland, ab Dezember 2017 durchgeführte Verbindungen
- Auf dem Core Corridor Rhein-Alpen unter Verwendung des Lötschbergtunnels und des Basistunnels des Sankt Gotthard
- Schwungrad der europäischen Erweiterung, die deutsche Gesellschaft TX Logistik
Der Pol Mercitalia blickt auf den europäischen Markt, um sein Business zu erweitern
Ab Dezember 2017 führt der Pol Mercitalia mittels seiner Gesellschaft TX Logistik Switzerland den Warenbeförderungsdienst auf Schiene zwischen der Po-Ebene und Nordeuropa (Belgien, Frankreich, Deutschland und die Niederlande) aus.Ein neuer strategischer Ansatz mit einer zweifachen Bedeutung. Einerseits wirksam die Bahnachsen des europäischen Core Corridor Rhein-Alpen, den Lötschbergtunnel und den neuen Basistunnel des Sankt Gotthard (seit Dezember 2016 in Betrieb) zu nutzen. Andererseits die Kunden mit einer gesteigerten Engmaschigkeit zu bedienen, indem die Unternehmnensassets aufs Beste genutzt werden und die im Industrieplan 2017-2026 programmierten Investitionen zur Geltung kommen zu lassen.

Der Plan sieht Investitionen für 1,5 Milliarden Euro vor. Über eine Milliarde für den Erwerb von Lokomotiven und Waggons, 100 Millionen für die intermodalen Terminals (Ausbau und Aufwertung der Anlagen von Mailand, Brescia und Piacenza), 100 Millionen für die Information Technology & Sicherheit und etwa 250 Millionen für den Erwerb von Unternehmen. Der Pol Mercitalia hat bereits die Grundsteine für die ersten Ergebnisse gelegt. Im Februar 2017 haben Mercitalia Rail und TX Logistik (miteinander) den Instanzenweg beschritten, um in den nächsten Jahren bis zu 125 neue Elektroloks (im Wert von 350 Millionen Euro) , sowohl für den europäischen wie den inländischen Markt zu erwerben. Mercitalia Rail und Cemat haben dagegen das Verfahren für den Erwerb von 250 neuen Waggons für den Transport von Eisenerzeugnissen und von Mega-Sattelaufliegern eingeleitet (Gesamtwert über 20 Millionen Euro).

Der Polo Mercitalia ist heute in München von Renato Mazzoncini, Geschäftsführer und Generaldirektor von FS Italiane und Marco Gosso, Geschäftsführer und Generaldirektor von Mercitalia Logistics der internationalen Welt der Logistik und der Waren vorgestellt worden, die an der Messe Transport Logistic, der bedeutendsten der Welt, teilnimmt.

„Der Bezugsmarkt des Polo Mercitalia - unterstreicht Marco Gosso – ist Europa: Daher haben wir das ehrgeizige Ziel, die Kunden zu bedienen, indem wir einzig auf die interne Produktionskapazität bauen. Von den italienischen Terminals abfahrend, werden die Züge Nordeuropa mit einer bedeutend schnelleren Geschwindigkeit und Engmaschigkeit erreichen, im Unterschied zu früher und in Linie mit den strategischen und industriellen Zielen des Polo. Ein Engagement, das uns in den nächsten zehn Jahren dazu bringen wird, über die Hälfte unseres Umsatzes mit den internationalen Geschäften zu erwirtschaften.“

Schwungrad der europäischen Erweiterung des Polo Mercitalia wird die Gesellschaft TX Logistik, Tochtergesellschaft mit Sitz in Deutschland, sein, die in diesen Monaten im Mittelpunkt einer bedeutenden Umwandlung des Unternehmens befindet, auch dank der vollständigen Erneuerung des Spitzen-Managements.

Hier bringt TX Logistik ein gewachsenes Netzwerk ein, sowie besondere Expertise im Bereich integrierter Schienenlogistik. Das Unternehmen ist seit 20 Jahren als Traktionär und Operator tätig und für die Abwicklung europäischer Logistikketten optimal aufgestellt.

„Mit uns wird es möglich, die wichtigsten Korridore zu durchdringen“, erklärt Mirko Pahl, Vorstandsvorsitzender der TX Logistik. „Nach einiger Zeit der Konsolidierung befinden wir uns mit einem neuen Management wieder geradlinig auf einem Wachstumspfad, mit ehrgeizigen Zielen: Kurz- und mittelfristig wollen wir in neue Segmente und Korridore hinein wachsen, langfristig mehr Volumen von der Straße auf die Schiene bringen. Dazu gilt es, die Schiene noch attraktiver zu machen, um langfristig einen sozio-ökonomisch und ökologisch sinnvollen Transport zu organisieren.“

TXLOGISTIK stärkt dieses Selbstverständnis mit Investitionen, um Qualität, Effizienz und Kosten besser steuern zu können und mit Innovationen, die den Zugang zum Verkehrsträger Schiene erleichtern. „Die Zukunft liegt auf der Schiene“, erklärt Mirko Pahl. „Diese Überzeugung wird auch in unserer neuen Außendarstellung sichtbar: Offroad bieten wir nachhaltige Lösungen für den Güterverkehr.“


Quelle:/Fotos: Mercitalia/TX Logistik

Datum:10.05.2017 - Uhrzeit: 08:10

MAV 480 nun planmäßig bis Wien

Seit 9.5.2017 gelangen nun die MAV-START 480er planmäßig im Schnellzugverkehr (EC, EN) von Budapest-Keleti kommend bis Wien Hbf. Einer dieser Züge ist der EC 145 Lehar (Wien Hbf.-Budapest), welcher am Ersttag (9.5.2017) mit der Werbelok START 480.012 in Wien Hbf. fotografiert werden konnte.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:10.05.2017 - Uhrzeit: 08:10

Bombardier präsentiert neue Lokomotivplattform auf der Transport Logistic 2017

- Die innovative TRAXX-Lokomotivplattform bringt Betreibern überall in Europa mehr Effizienz und Flexibilität

- Die gesamte Lokomotivplattform ist jetzt mit zusätzlichem Dieselmotor verfügbar

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat heute seine neue Produktplattform für den Lokomotivsektor auf der Messe Transport Logistic in München präsentiert. Neben der mit Wechselstrom betriebenen AC3-Lokomotive BOMBARDIER TRAXX wurde die aktuelle Produktplattform mit der Einführung der neuen BOMBARDIER TRAXX MS3- (Mehrsystem) und DC3- (Gleichstrom) Lokomotiven vervollständigt. Die MS3 kann unter den vier in Europa üblichen Netzspannungen eingesetzt werden, während die DC3-Version auf Gleichstromstrecken, wie z. B. in Italien und Polen, Verwendung findet. Mit der neuen Lokomotivplattform verfügt Bombardier nun über das modernste und umfassendste Sortiment an Elektrolokomotiven auf dem Schienenverkehrsmarkt.

Michael Fohrer, Deutschlandchef und Präsident von Locomotives and Light Rail Vehicles, Bombardier Transportation, sagt dazu: „Unsere neue Lokomotivplattform bietet Betreibern passende Lösungen für sämtliche Elektrifizierungssysteme. Die Vorteile zeigen sich vor allem in den Bereichen Zugkraft, ökonomischer und ökologischer Betrieb und maßgeschneiderte Leistungsvarianten. Dank unserer neuen Plattform können Betreiber überall in Europa von der Last Mile-Funktion profitieren, die es ermöglicht, nicht-elektrifizierte Gleisabschnitte an Häfen und Grenzen zu überbrücken und Stromausfälle auszugleichen.

Verglichen mit ähnlichen Lokomotiven in ihrer Klasse können die neuen Lokomotiven einen Waggon mehr ziehen und haben zudem einen um 1,9 % höheren Wirkungsgrad. Das bedeutet, dass Betreiber über die 30-jährige Betriebsdauer der Lokomotive um die 170.000 Euro sparen können. Die Funktion „Ecomode ermöglicht es Fahrern zudem, einzelne Traktionsmotoren, die gerade nicht genutzt werden, abzuschalten. Dadurch wird der Gesamtenergieverbrauch um weitere fünf Prozent gesenkt. Dank des Prinzips der modularen Wartung gestaltet sich diese einfacher und weniger zeitraubend, wodurch wartungsbedingte Ausfallzeiten verkürzt werden.

Die neuen Lokomotiven basieren auf der erfolgreichen, seit 15 Jahren bestehenden TRAXX-Plattform, die derzeit mit rund 1750 Exemplaren in Europa vertreten ist. Besonders die Funktionen der MS3- und DC3-Lokomotiven sind von der TRAXX AC3-Lokomotive, von der bis heute über 280 verkauft wurden, abgeleitet.

Besuchen Sie Bombardier auf der „Transport Logistic 2017 vom 9. bis 12. Mai, an Stand FGL 703/1 auf dem Außengelände der Messe München.


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:09.05.2017 - Uhrzeit: 08:20

Eine weitere Vectron-Überstellung

In Basel Bad Bf konnte am 8. Mai 2017 eine Überstellung von 5 nagelneuen Vectron-Loks fotografiert werden. Leider war denkbar schlechtes Wetter, die Garnitur stand ungünstig auf Gleis 2, und ich hatte nur mein Mobiltelefon dabei. Aber wenn eine SBB Re 420 (91 85 4420 336-0 CH-SBBC) fünf glänzende schwarze MRCE Vectron am Haken nach Italien hat, muss man schon abdrücken. Vielleicht ist ein brauchbares Bild dabei. Es handelte sich um 91 80 6193 646-7 D-DISPO, 647-5, 648-3, 649-1 und 650-9





Quelle:/Fotos: Herbert Stadler

Datum:09.05.2017 - Uhrzeit: 08:20

RegioJet-193 227 neu beklebt

Seit 8.5.2017 ist die für das EVU RegioJet fahrende ELL 193.227 in dessen gelben Hausfarben zu sehen. Zudem ist sie für den kommenden Sommer noch als Werbelok unterwegs. Die Aufnahmen zeigen die 193 227 mit RJ 1038 am 8.5.2017 in Bratislava hl.st.





Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:08.05.2017 - Uhrzeit: 09:40

Lokomotion 186 in Tschechien

Mit der Zulassung in Deutschland, Österreich und Italien sieht man die Lokomotion eigenen 186er eigentlich nicht in Tschechien. Am 7. Mai 2017 konnte aber die Lokomotion 186 440 zusammen mit der Siemens-eigenen 193 930 im Schlepp der CZL 741 516 in Kolin beobachtet werden. Vermutlich war der Versuchsring in Velim Ziel dieser Fuhre.




Quelle:/Fotos: Jörg Flecks

Datum:05.05.2017 - Uhrzeit: 09:03

Polnischer Pendolino auf Testfahrt in Deutschland

Schon seit längerer Zeit weilt der polnische Pendolino 2370 001/007 (ED250-001) zu Zulassungsfahrten in Deutschland. Seit 7. April ist er auf der Neubaustrecke zwischen Hannover und Göttingen unterwegs. Am 3. Mai 2017 konnte der Zug bei einem Stopp in Göttingen fotografiert werden.






Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:04.05.2017 - Uhrzeit: 08:33

DB Regio AG und Alstom unterzeichnen Vertrag über die Lieferung von 25 Coradia Continental Fahrzeuge

Einsatz im Saarland und Rheinland-Pfalz

Investition in der Größenordnung von 150 Millionen Euro ? Einsatz ab Dezember 2019 im Elektronetz Saar RB Los 1 im Auftrag der Aufgabenträger im Saarland und in Rheinland-Pfalz

Alstom und die DB Regio AG haben einen neuen Vertrag über 25 Coradia Continental Elektrotriebzüge für den Einsatz im Saarland und Rheinland-Pfalz unterzeichnet. Insgesamt investieren die drei Aufgabenträger und DB Regio rund 150 Millionen Euro in die Beschaffung der 25 Neufahrzeuge. Die Züge werden in Salzgitter gefertigt.

Auslöser dieses Auftrags ist der von der DB Regio AG gewonnene Verkehrs-vertrag zum Betrieb des Elektro-Netz Saar RB Los 1 ab Dezember 2019 auf der Strecke Schweich - Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern (Linien RB 70 und RB 71) sowie, ab Dezember 2020, auf der dann neuen Regionalbahnlinie Trier Hafenstraße – Konz – Saarburg. Auftraggeber dieser Verkehre sind das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Saarland sowie die rheinland-pfälzischen Zweckverbände SPNV Nord und Süd mit Sitz in Koblenz und Kaiserslautern.

Die 25 vierteiligen Coradia Continental Züge haben eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und sind mit bis zu 200 Sitzen ausgestattet. Die Züge zeichnen sich durch hervorragende Beschleunigungseigenschaften aus und fahren, nach Herstellerangaben, besonders sanft und leise.

Der Coradia Continental erfüllt die neuesten europäischen Normen in punkto Brandschutz, Barrierefreiheit und Emissionswerte. Seitens der Aufgabenträger wurde bei den Fahrzeugvorgaben in der Ausschreibung besonderes Augenmerk auf den Fahrgastkomfort gelegt: Mehrzweckbereiche bieten genügend Platz für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Die Antriebsausrüstung befindet sich auf dem Dach, sodass der Zuginnenraum geräumiger ausfällt. Einstieg auf Bahnsteighöhe, Schiebetritte und durchgängige Niederflurigkeit sorgen für barrierefreies Reisen. Die Fahrzeuge sind gemäß den vertraglichen Vereinbarungen mit Verstärkern für bessere mobile Kommunikation sowie mit Steckdosen, Videokameras und einem Echtzeit-Fahrgastinformationssystem ausgerüstet, das aktuelle Zuganschlussdaten anzeigt.




Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn / Alstom

Datum:04.05.2017 - Uhrzeit: 08:33

GySEV erweitert Vectron-Flotte

Die Ausschreibung der Raaberbahn AG für den Kauf von Lokomotiven hat die Firma Siemens gewonnen. Im Sinne der zwischen den beiden Unternehmen abgeschlossenen Rahmenvereinbarung kann die Raaberbahn neun Vectron Lokomotiven von Siemens bestellen, von denen das erste Fahrzeug bereits diesen Sommer in Betrieb genommen werden könnte. Da die Loks die Anforderungen des grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehrs erfüllen, können sie neben dem Personenverkehr in Ungarn auch im internationalen Güterverkehr eingesetzt werden.

Die Raaberbahn AG gab im Juli letzten Jahres bekannt, dass sie nach erfolgreichen Vorbereitungsarbeiten einen Kreditvertrag über die Gewährung eines Kreditrahmens von 40 Mio. EUR mit der Europäischen Investitionsbank unterschrieben hat , der die Finanzierung der Lokbeschaffung sicherstellte. Das Vergabeverfahren für die Anschaffung von Lokomotiven hat Siemens gewonnen, so kann die Firma 9 Elektroloks des Typs Vectron der Eisenbahngesellschaft liefern.

Die Basisbestellung beinhaltet 2 St. Diesel Power Modules, d.h. Vectron AC Zweistromlokomotiven mit Diesel-Hilfsantrieb und 3 St. Vectron MS Dreistromlokomotiven. Weitere 4 St. Vectron AC Zweistromfahrzeuge können im Rahmen des Vertrags als Option abgerufen werden. Die Lokomotiven werden dem Verkehr stufenweise übergeben, die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich schon diesen Sommer ankommen, die anderen im Herbst.

Der Vectron besitzt eine Verkehrszulassung in zahlreichen europäischen Ländern und ist mit einer Onboardanlage ETCS L2 ausgestattet, so werden die neuen Lokomotiven in erster Linie in dem internationalen Güterverkehr auf dem Gebiet von Ungarn und Österreich von den Tochtergesellschaften von GYSEV: von GYSEV CARGO und Raaberbahn Cargo GmbH eingesetzt . Neben der derzeitigen Drehscheibefunktion zwischen Ost und West ist das Ziel eine immer größere Rolle in der Güterbeförderung entlang der Nord-Süd Achse Europas.

Daneben werden die neuen Triebfahrzeuge auch im ungarischen InterCity-Verkehr verwendet : Reisende in Ungarn werden sie voraussichtlich an der Spitze von IC-Zügen zwischen Sopron-Budapest beziehungsweise Szombathely-Budapest antreffen können.

„Zur weiteren dynamischen Entwicklung unserer Eisenbahngesellschaft war die Beschaffung von neuen Triebfahrzeugen unerlässlich. Die Sicherstellung der notwendigen Finanzmittel erforderte eine ernsthafte Vorbereitung von uns, aber der Kreditvertrag der EIB sicherte uns diesen Betrag zu besonders günstigen Konditionen. Als wichtiger Aspekt bei der Auftragsvergabe galt, dass diese Fahrzeuge über behördliche Genehmigungen für den Eisenbahnbetrieb verfügen, welche nicht nur in Ungarn gültig sind, sondern auch in Österreich, Deutschland , und in anderen mitteleuropäischen Ländern und auch für den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr geeignet sind” – sagte Szilárd Kövesdi, Generaldirektor der Raaberbahn AG.

„Es ist eine große Ehre für uns, dass wir am Vergabeverfahren der Lokbeschaffung der Raaberbahn AG zusammen mit der Siemens AG mit Erfolg teilgenommen haben und wir somit fünf, ggf. neun Vectron Lokomotiven dem Unternehmen liefern dürfen. Damit können wir die Modernisierung des Eisenbahnverkehrs in Ungarn unterstützen. Der Vectron hat wieder einmal gezeigt, dass er dank seiner Hochleistungsfähigkeit einer der besten Loktypen Europas ist“ – teilte d r. László Ludvig, Leiter der Division Mobility von Siemens Zrt. mit.




Quelle:/Fotos: GySEV

Datum:03.05.2017 - Uhrzeit: 09:33

Gäubahn: Praxistest mit IC2 vom 8. Mai bis 2. Juni 2017

Probebetrieb zwischen Stuttgart und Singen (Hohentwiel) mit Intercity 2-Zügen vor dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 • In diesen Zügen gelten auch die regulären Nahverkehrsfahrscheine

Ab Dezember 2017 wird die Verbindung Stuttgart–Zürich im Stundentakt angeboten. Dabei gibt es vorerst im stündlichen Wechsel Direktverbindungen zwischen Stuttgart und Zürich und Umsteigeverbindungen Stuttgart-Singen (Hohentwiel) mit direktem Anschluss nach/von Zürich. In den alle zwei Stunden fahrenden Umsteigeverbindungen kommen zwischen Stuttgart und Singen (Hohentwiel) die neuen Intercity 2-Züge der DB Fernverkehr AG zum Einsatz.

Um erste Erfahrungen mit dem Intercity 2 im laufenden Einsatz zu sammeln, findet vom 8. Mai bis 2. Juni 2017 (montags bis freitags, nicht am 25. Mai) ein Probebetrieb statt. Dabei werden die heutigen Regional-Express (RE)-Züge um 11.18 und 17.18 Uhr ab Stuttgart sowie um 14.18 und 20.18 Uhr ab Singen durch den Intercity 2 ersetzt. Bei diesen Fahrten gelten auch die regulären Nahverkehrs-Fahrscheine für die Strecke zwischen Stuttgart und Singen (Hohentwiel).

Die modernen Intercity 2-Doppelstockzüge bieten Beinfreiheit wie im ICE. Mobilfunkrepeater, Steckdosen an allen Einzel- und Doppelsitzen und Tische an jedem Platz bieten den Fahrgästen gute Voraussetzungen, die Reisezeit sinnvoll zu nutzen. Der Zug verfügt unter anderem über neun Fahrradstellplätze, zwei Rollstuhlplätze sowie einen Kleinkindbereich. Für das Gepäck stehen pro Wagen sechs Gepäckregale zur Verfügung.

Der Probebetrieb wird in Kooperation zwischen der DB Fernverkehr AG, DB Regio Baden-Württemberg, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) und dem Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg durchgeführt.



Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:03.05.2017 - Uhrzeit: 09:33

BLS entscheidet sich für 58 neue Züge von Stadler Rail

Die BLS AG hat sich nach einem umfangreichen Beschaffungsverfahren für 58 neue Züge des Herstellers Stadler Rail entschieden. Die Züge des Typs Flirt der neusten Generation sollen im Regional- und S-Bahn-Verkehr bis ins Jahr 2026 schrittweise drei ältere Fahrzeugtypen ersetzen. Das Angebot von Stadler Rail überzeugte sowohl wirtschaftlich wie auch in zahlreichen Kriterien wie Betrieb, sparsamem Energiebedarf oder Komfort für die Fahrgäste. Die Beschaffungskosten belaufen sich auf insgesamt rund 650 Millionen Franken.

Es handelt sich um die grösste Fahrzeugbeschaffung in der Geschichte der BLS. Im Rahmen des umfangreichen Ausschreibungsverfahrens beschafft sie 58 sechsteilige, einstöckige Triebzüge – 30 für den RegioExpress-Verkehr und 28 für die S-Bahn Bern. Am Schluss hatten die Hersteller Stadler Rail und Bombardier konkrete Angebote eingereicht, die einer aufwändigen Evaluation unterzogen wurden. Bernard Guillelmon würdigt das grosse Engagement beider Hersteller: «Wir hatten zwei hochstehende Wettbewerbsofferten auf dem Tisch», sagt der BLS-CEO. «Nach minutiöser Prüfung aller Kriterien überzeugte das Angebot von Stadler Rail. Es erfüllt sowohl preislich wie auch bezüglich Qualität, Komfort für unsere Fahrgäste sowie den effizienten Betrieb die Kriterien am besten.» Besonders erfreulich ist, dass die Beschaffungskosten mit insgesamt 650 Millionen Franken deutlich unter den beim Start des Verfahrens geschätzten Kosten liegen.

Leicht, energieschonend und innovativ

Mit den 105 Meter langen, sechsteiligen Zügen des Typs Flirt neuster Generation erhält die BLS ein hochmodernes, preiswertes Qualitätsprodukt. Die leicht zugänglichen Fahrzeuge bestechen durch die gewichtsoptimierte Bauweise, eine hohe Energieeffizienz und ein innovatives Antriebssystem. Das wirkt sich positiv auf die Betriebskosten aus. Weitere Merkmale sind grosszügige Einstiegsbereiche mit Stehplatzzonen, grosse Fenster, ein angenehmes Interieur mit bequemen Sitzen, grosszügige Ablageflächen, Steckdosen in der 1. und 2. Klasse, guter Handyempfang sowie eine Verpflegungszone (RegioExpress-Züge).

Die Kriterien für die Ausstattung und Ausgestaltung der neuen Züge hatte die BLS in enger Zusammenarbeit – zum Beispiel mit Sitztests – mit der Kundenorganisation Pro Bahn erarbeitet. Die Bedürfnisse der Fahrgäste will die BLS bei der nun folgenden Detailplanung für die neuen Züge weiter berücksichtigen. Sie bezieht die Kundenvertretungen deshalb wiederum eng mit ein. «Es ist uns wichtig, dass sich die BLS-Kunden auf die modernen Züge freuen können und sich darin wohlfühlen werden», betont Bernard Guillelmon.

Einsatz ab 2021 in der S-Bahn Bern und als RegioExpress geplant

Die neuen Fahrzeuge sollen nach einer intensiven Testphase ab 2021 bis 2026 schrittweise in Betrieb gehen. Sie ersetzen 43 ältere Züge der Typen Einheitswagen EW III, RBDe565 und RBDe 566II. Die RE-Triebzüge werden auf der Linie La Chaux-de-Fonds–Bern–Spiez–Domodossola/Zweisimmen und weiteren RE-Linien der BLS eingesetzt, die S-Bahn-Züge auf verschiedenen Linien der S-Bahn Bern. Überdies benötigt die BLS einen Teil der neuen Züge für das ausgebaute Angebot der zweiten Teilergänzung der S-Bahn Bern.

Der Zuschlag wurde den Anbietern mit Schreiben vom 1. Mai 2017 mitgeteilt und heute auf der elektronischen Plattform von Bund, Kantonen und Gemeinden im Bereich des öffentlichen Beschaffungswesens (SIMAP) publiziert. Er unterliegt einer Beschwerdefrist von 20 Tagen. Die finale Auftragsvergabe steht unter Vorbehalt der notwendigen Mittelzusagen durch den BLS-Verwaltungsrat, Bund und Kantone. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, wird die BLS das neue Fahrzeug voraussichtlich im Herbst detaillierter vorstellen können.

Quelle:/Fotos: BLS AG

Datum:02.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

InterCityExpress entgleist im Dortmunder Hauptbahnhof

Am 1. Mai 2017 kam es bei der Einfahrt eines ICE in den Dortmunder Hauptbahnhof zu einem Bahnbetriebsunfall, bei dem Teile des Zuges entgleisten. Zwei Personen wurden verletzt.
Gegen 18:46 Uhr fuhr der ICE 945 (Düsseldorf - Berlin) in den Dortmunder Hauptbahnhof ein. Kurz vor Erreichen des Bahnsteigs entgleisten die letzten beiden Zugteile und standen in der Folge im leichten Winkel zur Fahrtrichtung. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 152 Reisende in dem Zug.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde in den letzten drei Wagenteilen zwei Personen verletzt, wobei eine in einer Dortmunder Klinik behandelt wurde.
Da bei der Einfahrt bereits mehrere Wageneinheiten den Bahnsteig erreicht hatten, konnte der Großteil der Reisenden den Zug über den Bahnsteig verlassen. Die restlichen Passagiere wurden durch Mitarbeiter der Dortmunder Berufsfeuerwehr, Mitarbeiter der Bahn und der Bundespolizei aus den letzten drei Wageneinheiten evakuiert.
Die umfassenden Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Bundespolizei und der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes (EUB) geführt.
Neben zahlreichen Mitarbeitern der Dortmunder Berufsfeuerwehr und Mitarbeitern der Deutschen Bahn waren bis zu 170 Einsatzkräfte der Bundespolizei im Einsatz. Ein Bundespolizeihubschrauber unterstützte die Ermittlungen aus der Luft.

Quelle:/Fotos: Bundespolizeiinspektion Dortmund

Datum:02.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

Sommerfest DB Museum Koblenz

Am 17. / 18. Juni feiert das DB Museum in Koblenz sein diesjähriges Sommerfest.




Quelle:/Fotos: BSW-Gruppe zur Erhaltung historischer Schienenfahrzeuge Koblenz

Datum:02.05.2017 - Uhrzeit: 10:30

Nicht alltägllich: E94 088 am Classic Courier

Am 30. April 2017 war die E94 088 der SVG mit dem Classic Courier unterwegs.
Die erste Aufnahme zeigt den Zug bei Rüdesheim. (Oli Diel)




Die zweite Aufnahme entstand in Mannheim-Friedrichsfeld. (Ernst Lauer)





Quelle:/Fotos: Oli Diel, Ernst Lauer
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