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News-Rubrik: News-Archiv April 2017

Datum:28.04.2017 - Uhrzeit: 10:00

Abellio bestellt fünf zusätzliche Züge für das Neckartal

Baden-Württemberg stockt die Fahrzeugflotte für das Neckartal auf 48 Elektrotriebzüge vom Talent 2 des Herstellers Bombardier auf / Verkehrsminister Hermann: Fahrgäste können sich nicht nur auf weitere Neufahrzeuge, sondern auch auf mehr Komfort freuen!

Abellio übernimmt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg ab Juni 2019 zeitlich gestaffelt den Betrieb für das Neckartal in den Stuttgarter Netzen. Eines der führenden Bahnunternehmen in Deutschland hat dafür beim Hersteller Bombardier 43 fabrikneue Elektrotriebzüge vom Typ Talent 2 im baden-württembergischen Landesdesign bestellt und wird damit jährlich 6,8 Mio. Zugkilometer erbringen. Im Verkehrsvertrag zwischen Land und Betreiber war bereits eine Option auf Bestellung von weiteren Zügen vereinbart worden, die nun realisiert wird.

„Abellio hat fünf weitere Züge aus dieser Serie bei Bombardier geordert. Damit stellen wir sicher, dass die gesamte Produktion aus einem Guss in gewohnt guter Qualität entsteht“, erklärte Dr. Andreas Moschinski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH.

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Wir gehen nicht zuletzt aufgrund des deutlich verbesserten Angebots von weiter wachsenden Fahrgastzahlen aus. Die Fahrgäste können damit auch in den Stoßzeiten mit mehr Komfort rechnen. Dies steigert die Attraktivität des klimafreundlichen regionalen Schienenverkehrs und trägt mit Blick auf die Anstrengungen für bessere Luft in der Region Stuttgart dazu bei, dass mehr Menschen vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.“

„Die zusätzlichen zwei Dreiteiler und drei Fünfteiler werden unsere Kapazitäten nachhaltig erhöhen. Ich bin daher sehr froh, diesen Auftrag an unseren Fahrzeuglieferanten erteilen zu können und freue mich über das Vertrauen von Minister Hermann und der landeseigenen Nahverkehrsgesellschaft in die vorgeschlagenen Maßnahmen“, so Dr. Moschinski bei der Auftragserteilung.

Abellio wird die Schienenpersonennahverkehrsstrecken Stuttgart – Mühlacker – Pforzheim/Bruchsal; Stuttgart – Heilbronn – Mannheim/Osterburken und Stuttgart – Tübingen des Loses 1 (Neckartal) des Stuttgarter Netzes befahren. Auf dem 480 km langen Streckennetz mit 114 Stationen wird Abellio jährlich 6,8 Mio. Zugkilometer erbringen. Rund 250 Arbeitsplätze werden dafür von Abellio in Baden-Württemberg geschaffen, davon rund 50 am Werkstattstandort Pforzheim. In der Werkstatt werden die 48 elektrischen Triebfahrzeuge vom Typ Talent 2 des Herstellers Bombardier bis mindestens 2032 instandgehalten.

Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg / Alstom Transport Deutschland GmbH

Datum:27.04.2017 - Uhrzeit: 09:00

Hohenzollerische Landesbahn fährt künftig auf der Brenzbahn und im Donautal

Fahrgäste profitieren von Juni 2019 an von modernen Neufahrzeugen sowie weiteren Zügen am Wochenende und Abends

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg hat gestern (24.04.2017) zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) den regionalen Bahnverkehr im sogenannten „Ulmer Stern“ (Vergabenetz 12) an die Hohenzollerische Landesbahn (HzL) vergeben.

„Dies bedeutet vom Juni 2019 an neue und modernere Fahrzeuge sowie ein verbesserter Fahrplan“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann am 24. April in Stuttgart. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass der Wettbewerb sowohl günstigere Preise für das Land als auch Verbesserungen für die Fahrgäste ermöglicht. Besonders freue ich mich darüber, dass sich diesmal eine Landesgesellschaft im Wettbewerb durchgesetzt hat.“ Mit der Neuvergabe an die HzL liegt der Preis pro Zugkilometer rund ein Fünftel unter dem bisherigen Preis des Großen Verkehrsvertrags. Die Inbetriebnahme des Netzes ist für Juni 2019 vorgesehen.

Das Netz 12 umfasst den Regionalexpress (RE) Ulm-Aalen, die Regionalbahn (RB) Ulm-Langnau und die RB Ulm-Munderkingen. Nicht enthalten sind der Interregio Express (IRE) Ulm-Aalen und der IRE/RE Ulm-Sigmaringen-Donaueschingen. Diese Leistungen wurden bereits im Netz 5 an die DB vergeben. Im Netz 12 wird grundsätzlich das heutige Angebot weitergefahren. Verbesserungen wird es in den Tagesrandlagen und am Wochenende geben. Dort werden Taktlücken geschlossen. Insbesondere wird das Angebot in den Abendstunden verbessert:

Ab Ulm geht es von Juni 2019 an stündlich bis 22.14 nach Aalen und um 23.14 Uhr nach Heidenheim sowie ab Aalen stündlich bis 22.34 Uhr nach Ulm und um 23.34 Uhr mit IRE-Anschluss von Karlsruhe nach Heidenheim.

Ab Langenau verkehrt künftig sonntags von 6.26 Uhr an eine zusätzliche Regionalbahn nach Ulm. Täglich fährt um 20.30 Uhr ein zusätzlicher Zug von Ulm nach Langenau.

Der vor einigen Jahren wieder in Betrieb genommene Bahnhalt Rottenacker wird künftig stündlich bedient, auch an den Wochenenden.

Der heutige RE Ulm-Aalen-Crailsheim wird mit Dieselantrieb nur noch bis Aalen fahren. Dort besteht aber Anschluss von und zur elektrisch betriebenen Metropolexpress-Linie Stuttgart-Aalen-Crailsheim. Insgesamt wird das Angebot im Netz 12 im Vergleich zu heute um rund 16 Prozent auf künftig ca. 1,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr ausgeweitet. Davon entfallen knapp 200.000 Zugkilometer auf den rund 8 Kilometer langen bayerischen Abschnitt der Brenzbahn. Dort halten die Züge an den drei bayerischen Verkehrsstationen Thalfingen (RE, RB), Oberelchingen (RB) und Unterelchingen (RB).

Die HzL wird moderne, neue Dieseltriebwagen des Typs LINT 54 des Herstellers Alstom einsetzen. Dieser Fahrzeugtyp wird damit erstmals in Baden-Württemberg eingesetzt. In vielen anderen Bundesländern hat er seine Praxistauglichkeit schon unter Beweis gestellt. Die Fahrzeuge werden eine Einstiegshöhe von 55 Zentimetern haben. Damit ist an den meisten Stationen der Brenz- und Donautalbahn im Unterschied zu den heute eingesetzten Fahrzeugen ein barrierefreier Einstieg möglich. Außerdem werden in jedem Fahrzeug 18 Fahrradstellplätze vorhanden sein.




Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg / Alstom Transport Deutschland GmbH

Datum:26.04.2017 - Uhrzeit: 10:00

Bombardier Joint Venture gewinnt Auftrag zum Bau von 40 Hochgeschwindigkeitswagen für China



- Vierzehnter Auftrag für Hochgeschwindigkeitswagen erhöht die Anzahl der nach China gelieferten Wagen auf über 3.000
- Die neue Generation umweltfreundlicher Züge der Baureihe CRH sind für fortschrittliches Design und außergewöhnlichen Fahrgastkomfort bekannt

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat am 25. April 2017 bekanntgegeben, dass sein chinesisches Joint Venture Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. (BST) einen weiteren Vertrag von der China Railway Corp. (CRC) zur Lieferung von 40 Hochgeschwindigkeitswagen der neuen Generation des Typs CRH1A-A für das Nanning Railway Bureau erhalten hat. Die neuen Züge werden Teil der laufenden Integration des regionalen Hochgeschwindigkeitsverkehrs von Guangxi in das nationale Hochgeschwindigkeitsnetzwerk sein.

Dieser jüngste Vertrag für fünf achtteilige Züge beläuft sich auf etwa 543 Millionen chinesische RMB (73 Millionen Euro, $79 Millionen US-Dollar) und folgt einem separat abgeschlossenen Vertrag über Hochgeschwindigkeitswagen, der Anfang März vom Joint Venture bekanntgegeben wurde. Bombardier hält 50 % der Anteile am Joint Venture BST, das von BTs Partner CRRC Sifang Co., Ltd. kontrolliert wird. Dieser neueste Vertrag ist der vierzehnte Auftrag für Hochgeschwindigkeitszüge, den BST seit 2004 erhalten hat.

Jianwei Zhang, President von Bombardier China, dazu: „Unsere Bahntechnik befindet sich auf dem neuesten Stand und ist einer der treibenden Kräfte für die schnelle Entwicklung des fortschrittlichen chinesischen Hochgeschwindigkeitsnetzwerks. Wir haben bereits mehr als 3.000 Hochgeschwindigkeitswagen an den chinesischen Markt geliefert und dieser neueste Auftrag ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir unsere Kompetenz und unsere Erfahrung zur Entwicklung lokaler und nationaler Wirtschaftssysteme in Regionen wie Guangxi konsequent nutzen.

Guangxi nimmt mit dem Verband Südostasiatischer Nationen eine wichtige Stelle in den Bereichen Tourismus, Handel und Vernetzung ein. Die Hochgeschwindigkeitszüge werden ihren Beitrag bei der Integration Guangxis in das nationale Netzwerk leisten und die Region mit den angrenzenden Städten verbinden, sodass die regionale Wirtschaft angekurbelt und den Fahrgästen die Reise gleichzeitig angenehmer gestaltet wird.

Der CRH1A-A-Zug weist eine Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h auf, dabei sorgt seine Wagenkastenkonstruktion aus Aluminium für eine verbesserte Leistung und geringere Betriebskosten aufgrund von geringerem Gewicht, Schienenverschleiß und Luftwiderstand. Außerdem verleihen die Grafiken, Fenster, Lampen und Form des Zugs dem Zug ein einzigartiges Erscheinungsbild, während seine außergewöhnliche Energieeffizienz neue Branchenmaßstäbe für nachhaltigen Transport und Fahrgastkomfort setzt. Die Züge werden in den Produktionsanlagen von Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation im chinesischen Qingdao hergestellt und mit dem hocheffizienten BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssystem ausgestattet, das von einem weiteren chinesischen Joint Venture von Bombardier, Bombardier CPC Propulsion System Co., Ltd. (BCP), geliefert wird.

Bombardier Transportation in China ist der Komplettlösungsanbieter für die gesamte Wertschöpfungskette. Von Fahrzeugen und Antriebstechnik bis zu Wartung und Konstruktion - Bombardier Transportation verfügt über sechs Joint Ventures und sieben zu 100 % ausländischen Unternehmen (WFOE - Wholly Foreign Owned Enterprises) in China und beschäftigt dort mehr als 6.000 Mitarbeiter. Im Rahmen der Joint Ventures wurden bislang insgesamt mehr als 3.500 Personenzugwagen, 580 Elektrolokomotiven und mehr als 2.000 U-Bahn-Wagen für die wachsenden Nahverkehrsmärkte in China ausgeliefert. Des Weiteren liefert Bombardier die Antriebstechnik für Dritthersteller von U-Bahn-Wagen, die in 21 chinesischen Städten eingesetzt werden sollen. Als bewährter weltweit tätiger Komplettanbieter von Dienstleistungen hat Bombardier mit seinen Joint Ventures in China zudem Aufträge zur Wartung von 1.160 U-Bahn-Wagen erhalten.




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:26.04.2017 - Uhrzeit: 10:00

Nur eine Thameslink-Überführung

Am 24. April 2017 gab es eine weitere Überführung eines Siemenszuges der Klasse 700 für das britische Thameslink-Netz. Das Bild zeigt die von der 183 500 bespannte Fuhre nahe der Gülser Brücke in Koblenz. Da der Fotograf von dem Zug überracsht wurde gelangt leider nur ein Notschuss von hinten...





Quelle:/Fotos: Joachim Kratz

Datum:25.04.2017 - Uhrzeit: 08:45

Westfrankenbahn und Erlebnisbahnhof Amorbach öffnen die Türen

Tag der offenen Tür am Bahnhof Miltenberg und Amorbach am 30. April von 11 - 17 Uhr • Motto: Zug in die Zukunft • Nostalgie-Sonderzug und vieles mehr

Für alle Kunden und Freunde öffnet die Westfrankenbahn am Sonntag, 30. April, von 11 bis 17 Uhr ihre Türen. Geboten werden unter anderem Stellwerksführungen in Miltenberg mit Erläuterungen der Signal- und Sicherungstechnik. Zudem hat das Zuglabor geöffnet, dort wird eine Leitstellensimulation vorgeführt. Große und kleine Eisenbahnliebhaber kommen bei der großen Fahrzeugausstellung mit vielen Raritäten auf ihre Kosten. Auf einer Rangierlok der Baureihe 261 werden zusätzlich Führerstandsmitfahrten angeboten.

Unter dem Motto „Zug in die Zukunft“ wird die Westfrankenbahn die neue digitale Welt interessierten Kunden näherbringen. Der DB Regio WLAN-Bus wird das zukünftige WLAN- und Entertainmentangebot „Colibri“ näher bringen. Im Zuglabor wird es virtuell – im VT 642 als Gamingversion mit 3D-Brille kann man virtuell hinter jede Klappe gucken und die modernen Ausbildungsmethoden bestaunen.

Technisch Begeisterte können sich unter anderem die neusten Schweißtechniken vorführen lassen. Auch die kleinen Eisenbahner und Eisenbahnerinnen sind herzlich willkommen. Sie können sich u.a. in der Hüpfburg austoben bzw. am Bobbytrain-Parcour für eine spätere Karriere als Lokführer üben. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Der Musikverein Rüdenau sorgt für die musikalische Umrahmung des Tages.

Sonderzug mit historischen Wagen

Ein Nostalgie-Sonderzug startet mit historischen Wagen um 9.15 Uhr von Miltenberg nach Wertheim. Die weiteren Fahrten (auch nach Amorbach) sowie die Fahrpläne und weitere Informationen zum Festtag sind unter www.westfrankenbahn.de veröffentlicht. Gleichzeitig verkehren die modernsten Fahrzeuge der Kahlgrundbahn auf der Strecke Miltenberg – Aschaffenburg. Besonders familienfreundlich ist der Fahrpreis. Am 30.04.2017 gilt das Eventticket der VAB (3,30Euro/Erwachsene und 2 Euro für Kinder).

Erlebnisbahnhof Amorbach

Zwei Tage nach der Wiedereröffnung des Restaurants „Gleis 1“ im Erlebnisbahnhof Amorbach öffnet auch das Eisenbahnmuseum seine Türen. Untergebracht in der ehemaligen Wohnung des Bahnhofsvorstands im Empfangsgebäude des Bahnhofs Amorbach ist das Hauptquartier der historischen Sammlung Regio-Netz. Über 10.000 Schauexponate wie z.B. alte Schilder, Plakate, Urkunden und vieles mehr geben einen Einblick in die Geschichte der Eisenbahn. Auf den Abstellgleisen am Biergarten gibt es noch zahlreiche Raritäten zu bestaunen. Neben dem glanzvollen Konferenzwagen „Eilika – Fürstin zu Leiningen“ stehen den Besuchern z. B. noch ein Club- und Speisewagen der TEE-Rheingold-Flotte sowie weitere Fahrzeuge zur Besichtigung offen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:24.04.2017 - Uhrzeit: 10:45

Stadler liefert 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge nach Stockholm



Stadler hat sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt und baut für Stockholm Transport (SL) 22 massgeschneiderte elektrische Triebzüge. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf circa 232 Millionen Schweizer Franken. Die EMU (Electrical Multiple Units) werden auf der Strecke Roslagsbanan eingesetzt und verbinden Stockholm mit Bezirken im Norden und Osten der schwedischen Hauptstadt. Die Spurweite von 891 mm ist weltweit einzigartig. Die Notwendigkeit einer Spezialanfertigung kommt Stadler entgegen: Der Schweizerische Schienenfahrzeughersteller ist mit dem Tailor-Made-Bereich gross geworden und generiert damit nach wie vor zwischen 12 und 15 Prozent seines gruppenweiten Umsatzes.

Der Zuschlag für den Vertrag über 22 EMU mit der Bezeichnung X15p ist am 23. August 2016 erfolgt. Heute ist die Rekursfrist abgelaufen. Damit steht fest, dass Stadler erneut Züge nach Schweden liefern kann. „Wir freuen uns sehr über diesen Auftrag aus Stockholm. Mit den massgeschneiderten Fahrzeugen können wir einmal mehr unsere grosse Flexibilität und Kundennähe unter Beweis stellen“, sagt Peter Spuhler, Eigentümer und Group CEO von Stadler.

Die 22 elektrischen Triebzüge werden auf der 65 Kilometer langen Strecke Roslagsbanan eingesetzt. Die Züge sind für eine Geschwindigkeit von 120 km/h ausgelegt. Sie können 300 Passagiere aufnehmen, 150 bieten sie einen Sitzplatz. Die Züge sind so konstruiert, dass sie Passagieren mit eingeschränkter Mobilität den Zugang erleichtern. Ausserdem bieten sie mehr Platz für Kinderwagen und Fahrräder. Die Züge werden 2020 geliefert und sollen ein Jahr später in Betrieb gehen. Der Vertrag mit SL enthält eine Option für 45 weitere Fahrzeuge.

Die Spurweite von Roslagsbanan von 891 mm ist weltweit einzigartig und bedingt deshalb eine Spezialkonstruktion. Solche Massanfertigungen sind eine Stärke von Stadler. Das Unternehmen zeichnet sich durch hohe Flexibilität und die Bereitschaft aus, auf spezielle Kundenwünsche einzugehen. Dadurch grenzt sich das Unternehmen massgeblich von den Wettbewerbern ab.

Besonders winterfest

Eine weitere Besonderheit der Züge für SL ist deren Wintertauglichkeit. Die Züge sind speziell darauf ausgelegt, harschen klimatischen Bedingungen standzuhalten. Die Wetterfestigkeit seiner Fahrzeuge konnte Stadler insbesondere bereits in Norwegen, Finnland, Estland, Russland und Weissrussland – wo zum Teil extreme winterliche Verhältnisse herrschen – unter Beweis stellen. Zur ausgeprägten Winterfestigkeit tragen unter anderem die geschlossenen Maschinenräume, doppelwandigen Wagenübergänge und die gute Isolation bei. Fussbodenheizung und Warmluftvorhänge bei den Eingangstüren führen zu einem hohen Innenraumkomfort auch bei kalten Temperaturen. Dank der Wagenkästen in Aluminium-Leichtbauweise können die Züge schneller beschleunigen, wodurch der Energieverbrauch und die Betriebskosten beträchtlich sinken.

Mit dem erneuten Auftrag aus Schweden kann Stadler seine Position in diesem Markt stärken. Bereits im Juni 2015 erhielt Stadler von der Schwedischen Bahngesellschaft Mälab einen Auftrag für 33 Doppelstocktriebzüge. Diese werden in der Region des Mälarsees, westlich von Stockholm verkehren.





Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:24.04.2017 - Uhrzeit: 10:00

ÖBB 4744 in Passau

Die Auslieferung der Reihe 4744 der ÖBB, der Regionalversion der Baureihe 4746, läuft derzeit. Die Züge bis 022 sind bereits ausgeliefert. Mittlerweile kommen die Züge auch planmäßig bis Passau, so stand beispielsweise der 4744 005 am 20. April 2017 auf Gleis 3 des Passauer Hbf mit REX 5923 für die Rückfahrt nach Linz Hbf bereit.



Quelle:/Fotos: Florian Riedl

Datum:21.04.2017 - Uhrzeit: 08:31

Deutsche Bahn weiht Europas modernstes Lokprüfzentrum im DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau ein

Investition in effiziente Prüfung von Mehrsystemlokomotiven im Werk Dessau

Am 20. April 2017 haben Michael Otto, Leiter des DB Fahrzeuginstandhaltungswerkes Dessau, und Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung, gemeinsam mit Peter Kuras, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau das neu errichtete Lokprüfzentrum eingeweiht.

„Mehr Qualität, mehr Kunden, mehr Erfolg - das ist und bleibt unsere Formel, nicht nur im Programm „Zukunft Bahn“, sondern für unsere gesamten unternehmerischen Aktivitäten. Wir sind überzeugt, dass wir dann besonders erfolgreich sind, wenn Produktqualität und Kundenzufriedenheit unser Denken und Handeln bestimmen. In unserem Werk Dessau haben wir mit Europas modernstem Lokprüfzentrum dafür einen wichtigen Schritt getan – auch in Richtung Internationalisierung“, betont Uwe Fresenborg, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Fahrzeuginstandhaltung.

„Mit dem DB Fahrzeuginstandhaltungswerk verfügen wir über einen der größten und auch am modernsten ausgestatteten Arbeitgeber in unserer Stadt“, weist OB Peter Kuras auf die große Bedeutung des Standortes hin. Auch in punkto Ausbildung und sozialem Engagement handele es sich um ein Vorzeigeunternehmen. „Umso erfreulicher ist es, dass das Oberzentrum Dessau-Roßlau mit dem modernsten Lokprüfzentrum Europas zusätzlich gestärkt wird“, verleiht das Stadtoberhaupt seiner Freude Ausdruck.

„Unser neues Lokprüfzentrum bietet beste Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Werkstattleistungen, vor allem für die Prüfung von Mehrsystemlokomotiven. Das kommt den Eisenbahn-Verkehrsunternehmen als Kunden unseres Werkes zugute und stärkt damit auch den Wirtschaftsstandort Dessau“, freut sich Michael Otto anlässlich der Einweihung.

In rund 30 Monaten Bauzeit ist mit 1.500 Quadratmeter Fläche, vier Gleisen, acht Arbeitsständen für alle vier europäischen Stromsysteme das modernste Lokprüfzentrum Europas im DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau entstanden. Die eingespielten Werkstatt-Teams finden hier ab Mitte des Jahres Arbeitsbedingungen vor, die eine optimale Abstimmung der Arbeitsläufe zulassen. So können Kollegen künftig zeitgleich an verschiedenen Lokomotiven mit unterschiedlichen Antrieb- und Energiearten arbeiten.

Das DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Dessau, beschäftigt rund 1200 Mitarbeiter und verfügt über ein Ausbildungszentrum für den gewerblich-technischen Bereich. Im Werk Dessau werden elektrische Lokomotiven aller Baureihen, sowie deren Komponenten technisch gewartet und instand gehalten. Vom Stromabnehmer bis zum Radsatz - in Dessau erhalten Kunden maßgeschneiderte Angebote und ein Full-Service Programm zur optimalen Verfügbarkeitssicherung der Fahrzeugflotten. Unterstützend werden Lösungen zur Erhöhung der Lebensdauer erarbeitet und Komplettlösungen zum Flottenmanagement angeboten. So kann die Verfügbarkeit der Fahrzeuge stetig in gemeinsamen Kundenprojekten gesteigert werden. Der Aufbau eines leistungsstarken Produktmanagements mit einer einzigartigen Kundenorientierung, sichert den weiteren Ausbau maßgenauer Kundenangebote entlang der gesamten Transportkette und Transportroute in ganz Europa. Ergänzend werden allen Kunden Schulungen des Lokführerpersonals angeboten und die Besonderheiten der jeweiligen Baureihen praxisnah zu vermittelt. Eigene Schulungskonzepte orientieren sich hier an den Erkenntnissen der Verschleißanalysen der Instandhaltungsexperten. Auch Komponenten der Light Rail Verkehre, wie z.B. Stromrichter und Stromabnehmer, werden im Werk Dessau nach modernsten Verfahren instandgehalten. Mit der Errichtung eines modernen Lokprüfzentrums wurde die strategische Ausrichtung zur Sicherung der Verfügbarkeiten im europäischen Großraum sichergestellt. Mit diesem Zukunftsprojekt ist die modernste Prüftechnologie in Europa etabliert.

Bevor das Lokprüfzentrum seinen Betrieb aufnehmen kann, sind bis Mitte des Jahres noch kleinere Restarbeiten und die technischen Abnahmen zu erledigen.


Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:21.04.2017 - Uhrzeit: 08:30

Gründung der Alliance of Rail New Entrants (ALLRAIL)

Die neue europäische Eisenbahn - Alliance for Rail New Entrants (ALLRAIL) von Nicht-Staatsbahnen des Fracht- und Passagierbereichs wurde in Brüssel gegründet.
ALLRAIL wurde von der ERFA, der Vereinigung der Nicht-Staatsbahnen im Schienengütertransport, zusammen mit den wichtigsten Newcomern im europäischen Eisenbahnmarkt – LEO Express, MTR Nordic, NTV, Regiojet, Trainline und WESTbahn – gegründet.

ALLRAIL ist eine starke Allianz derjenigen Güter- und Personenverkehrsunternehmen, die sich klar für fairen Wettbewerb und offene Märkt aussprechen, da nur durch ein attraktives und erweitertes Angebot Fracht und Passagiere von der Straße zur Schiene gebracht und in der Folge weitere Kunden gewonnen werden können. Mehr Wettbewerb wird dazu beitragen, dass Fracht preiswerter transportiert wird, Kunden günstiger reisen und die Besteller des öffentlichen Verkehrs Kosten sparen können.

Die Mitglieder von ALLRAIL streben danach, in das System Schiene zu investieren und neue Strecken sowie neue Angebote in ganz Europa anzubieten, um die Eisenbahn als noch attraktiveres und wettbewerbsorientiertes Verkehrsmittel zu positionieren. Die Absicht von ALLRAIL ist es, den europäischen Eisenbahnsektor noch wettbewerbsfähiger zu machen, indem die ererbte Marktdominanz der Staatsbahnen herausgefordert wird. Der Eisenbahnsektor muss die Markteintrittsbarrieren für alle Arten von Infrastruktur (Trassen, Infrastrukturentgelt sowie zur Schiene gehörige Anlagen und Serviceeinrichtungen) beseitigen und regulatorische Rahmenbedingungen gewährleisten, die diskriminierungsfrei und kostensparend wirken. ALLRAIL fördert echte Veränderung.

Erich Forster, CEO der WESTbahn, wurde zum Präsident von ALLRAIL gewählt und Tony Berkeley, Direktor der ERFA, als Vizepräsident bestellt. Peter Koehler, CEO von LEO Express, Nick Brooks, Head of European Affairs bei Trainline und François Coart, ERFA Board Director, wurden ebenfalls in den Vorstand von ALLRAIL entsandt.

Zu den Schlüsselthemen, auf die sich die neue Allianz fokussieren wird, gehören die Forderungen nach gänzlich geöffneten Eisenbahnmärkten in allen Mitgliedsstaaten der EU, nach diskriminierungsfreiem Zugang zu Rollmaterial sowie dessen Finanzierung, nach wettbewerbsfähigen Schienennutzungsgebühren sowie nach einem umfassenden open data Zugang zum System Schiene, darunter auch zum Ticketing.

ALLRAIL wird in den nächsten Monaten seine Mitgliederzahl von Newcomern vergrößern, um gemeinsam Änderungen zu erwirken, die die Wettbewerbsfähigkeit der Eisenbahn voranbringen und den Anteil der Schiene am gesamten Transportmarkt kontinuierlich steigern werden.
ALLRAIL freut sich darauf, mit den Institutionen der EU und der European Union Rail Agency eng zusammenzuarbeiten, um die Errichtung einer vollständigen und wettbewerbsfähigen Single European Railway Area gemeinsam weiter voran zu bringen.

Quelle:/Fotos: Alliance of Rail New Entrants

Datum:19.04.2017 - Uhrzeit: 08:30

Neue Umlaufpläne Railjet (ÖBB)

Im aktuellen Lok-Vogel sind wir schon ausführlich auf die aktuellen Einsätze der Railjets der ÖBB und CD eingegangen. Als Ergänzung dazu nun alle Railjet-Umläufe der ÖBB 1116/1216 und der CD auf einmal. Das 22 Seiten starke PDF steht Abonnenten im Abobereich des Lok-Vogels nun kostenlos zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:18.04.2017 - Uhrzeit: 11:00

Weitere AlphaTrains-Vectrons nun bei TXL im Einsatz

Über die Überführungen der neuen Alpha Trains-Vectrons haben wir im Lok-Vogel ausführlich berichtet. Nun sind die weitere Loks bei TXL im Einsatz. Die 193 553 war beispielsweise am 13.04.2017 in Großkorbetha mit einem TXL-Zug zu sehen:


(Foto: Marcel Jahn)

Am nächsten Tag (14. April 2017) fuhr die gleiche Lok an zweiter Stelle hinter der 189 936 mit einem KLV durch Gstadt in Richtung Treuchtlingen:


(Foto: Helmuth van Lier)



Am 15. April 2017 konnte schließlich auch der Leitwolf 193 554 mit einem Kesselwagenzug in Augsburg-Oberhausen in Richtung Donauwörth fotografisch erlegt werden:


(Foto: Helmuth van Lier)




Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:18.04.2017 - Uhrzeit: 11:00

Railjet 32 in Wien-Meidling verunglückt

Am Karsamstag sind am Nachmittag ein Railjet (1116 232 + Garnitur 32 ORF) und eine leere Dosto-Garnitur mit einer 1144 in einer Flankenfahrt zusammengestoßen.


Bild nach dem Unfall am 15. April

Zum Glück gab es nur Leichtverletzte bei dem Unfall. Um 19:52 Uhr fuhr erstmals wieder eine Schnellbahn vom Hbf kommend Richtung Meidling. Die Aufräumungsareiten waren aber auch am nächsten Tag noch im Gange:
Bild einen Tag später bei den Aufräumungsarbeiten


Quelle:/Fotos: Text: Christian Brückel, Herbert Kröll, Fotos: Herbert Kröll

Datum:13.04.2017 - Uhrzeit: 08:55

Stadler liefert bis zu 40 Doppelstockzüge an MÁV-START

Die ungarische Eisenbahngesellschaft MÁV-START Zrt. und Stadler haben heute einen Rahmenvertrag über den Kauf von 40 elektrischen sechsteiligen Doppelstocktriebzügen unterschrieben. In der ersten Tranche hat MÁV-START zehn Kompositionen für insgesamt 195 Mio. Euro bestellt. Die neuen Triebzüge werden die ersten Doppelstockzüge in der Geschichte der ungarischen Eisenbahn sein und voraussichtlich im Herbst 2019 in Verkehr gesetzt.

MÁV-START und Stadler haben heute einen Rahmenvertrag über die Beschaffung von bis zu 40 elektrischen Doppelstockzügen des Typs KISS unterschrieben. Der Rahmenvertrag bietet MÁV die Flexibilität, die 40 Züge schrittweise zu beschaffen, dies auch unter Berücksichtigung der EU-Fördergelder. Die neuen sechsteiligen Fahrzeuge bieten bis zu 600 Fahrgästen Platz. Damit öffnet MÁV ein neues Kapitel in der bunten ungarischen Bahngeschichte: Erstmals werden Doppelstockzüge auf dem ungarischen Schienennetz zum Einsatz kommen. Die neuen KISS EMU sind kompatibel mit den 123 bereits im Einsatz stehenden FLIRT EMU, die Stadler in den letzten zehn Jahren an MÁV geliefert hat. Das ermöglicht MÁV-START eine aussergewöhnliche Flexibilität beim Betrieb der Flotte.

Die 155,88 Meter langen, 2,8 Meter hohen und 4,6 Meter breiten KISS-Züge können um 50 Prozent mehr Fahrgäste aufnehmen als einstöckige Fahrzeuge derselben Länge. Damit begegnet MÁV-START der Herausforderung, stetig steigende Passagierzahlen auf den verkehrsreichsten Vorortsstrecken um Budapest herum, auffangen zu können. In den Zügen gibt es vier Toiletten, davon ist eine für Personen mit eingeschränkter Mobilität ausgelegt. In den Multifunktionsbereichen finden vier Rollstühle, zwölf Fahrräder oder fünf Kinderwagen Platz. Während des Sommerfahrplans kann die Zahl der Fahrradstellplätze sogar auf 24 erhöht werden. Die neuen Züge entsprechen den jüngsten Verkehrssicherheitsnormen und sind mit dem ungarischen Zugsicherungssystem EVM sowie mit ETCS Level 2 ausgestattet. Die Fahrgäste geniessen einen hohen Komfort dank den ausgezeichneten Laufeigenschaften, dem geräumigen und hellen Interieur, modernster Klimatisierung, dem modernen Fahrgastinformationssystem und gratis WIFI.

Die ersten zehn Triebzüge werden in den Jahren 2019 bis 2020 auf den hochfrequenten Vorortsstrecken Budapest-Vác-Szob und Budapest-Cegléd-Szolnok in Verkehr gesetzt. Allerdings dürfen die Fahrgäste die neuen Züge am Wochenende auch auf den intensiv genutzten Strecken um Debrecen und Nyíregyháza erwarten und in der Sommersaison ebenfalls an den Seen von Balaton und Velence. Später bestellte Einheiten sind für die Strecken Budapest-Újszász-Szolnok und Budapest-Hatvan-Gyöngyös vorgesehen.


Sechsteiliger Doppelstocktriebzug des Typs KISS für MÁV-START



Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:11.04.2017 - Uhrzeit: 09:22

Neuer Bahnland-Bayern-Werbezug

Nach dem Steuerwagen und dem 628 wurde nun auch ein Münchner 423 mit der blauen Bahnland-Bayern-Werbung beklebt. Der 423 211 ist nun in dieser Form im Münchner S-Bahnnetz im Einsatz. Ein Bild gibt es in der am Donnerstag erscheinenden Lok-Vogel Ausgabe.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:07.04.2017 - Uhrzeit: 09:38

Die ersten Mercitalia-Vectrons sind da!

Im Münchner Hauptbahnhof Vorfeld waren am 6. APril 2017 die Vectron (MRCE) 193 641 und 642 abgestellt. Beide Losk sind nun für das im Januar 2017 neu gegründete Cargo-Sub-Unternehmen MERCITALIA der italienischen Staatsbahn beklebt.




Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka

Datum:07.04.2017 - Uhrzeit: 09:38

Mit Abellio in die Niederlande – direkt und ohne Umsteigen mit dem neuen RE 19

- Abellio startet die Erweiterung des Niederrhein-Netzes bis nach Arnhem nach technischen Schwierigkeiten
- Fahrgäste können ab sofort mit der Linie RE 19 zum VRR-Tarif ins Nachbarland reisen
- Direkte, umsteigefreie Verbindung von Arnhem über Zevenaar bis zum Düsseldorfer Flughafen
- Auftraggeber VRR und Provinz Gelderland freuen sich über grenzüberschreitenden Verkehr

Abellio fährt ab 6. April 2017 grenzüberschreitend in die Niederlande: Mit der ersten Fahrt von Duisburg ins niederländische Arnhem hat Abellio Rail NRW die Verlängerung der Linie RE 19 im Niederrhein-Netz gestartet. Trotz technischer Schwierigkeiten aufgrund von Softwareproblemen konnte Abellio gegen 12:25 Uhr erstmals über die Grenze fahren bis nach Arnhem Centraal fahren.

Technische Schwierigkeiten mit dem Fahrzeug vom Typ Stadler FLIRT führten dazu, dass die grenzüberschreitenden Fahrten der Linie RE 19 nicht wie geplant um 05:44 Uhr am Morgen starten konnten. Für den grenzüberschreitenden Verkehr müssen die Züge mit hochkomplexer Technik ausgestattet sein: drei verschiedene Zugsicherungs- und Stromsysteme sind im Fahrzeug verbaut, die für den Grenzabschnitt zwischen Emmerich und Zevenaar notwendig sind. Die Technikexperten der beteiligten Firmen arbeiten mit Hochdruck daran, den Fehler zu beheben und neue Software auf die sieben mehrsystemfähigen Fahrzeuge aufzuspielen.

Zahlreiche Gäste waren dabei, als sich der Zug vom Duisburger Hauptbahnhof auf den Weg zur ersten grenzüberschreitenden Fahrt nach Arnhem machte. Ab dem 6. April fährt die Linie RE 19, die seit der Betriebsaufnahme im Dezember 2016 zunächst nur zwischen Düsseldorf und Emmerich verkehrte, im erweiterten Niederrhein-Netz auch die niederländischen Städte Zevenaar und Arnhem an. Abellio fährt im Auftrag des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und der Provinz Gelderland.

„Am 6. April 2017 begehen wir nicht nur einen Meilenstein in der Geschichte des Regionalverkehrs in NRW und der Provinz Gelderland, sondern auch einen ganz besonderen für uns als Abellio. Zwei Monate vor dem eigentlich im Verkehrsvertrag vereinbarten Termin und rechtzeitig zu den Osterferien ist es uns gelungen, die Vorbereitungen erfolgreich abzuschließen und den Betrieb zu starten“, begrüßte Ronald R. F. Lünser, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abellio Rail NRW, die rund 80 Gäste im Zug von Duisburg nach Arnhem. „Mit dieser Verbindung haben unsere Fahrgäste ab sofort stündlich die Möglichkeit, ohne Umsteigen und zum VRR-Tarif zwischen dem Ruhrgebiet, dem Rheinland und den Niederlanden hin und her zu reisen. Auf diese Leistung bin ich mindestens ebenso stolz wie auf die Tatsache, dass wir ab sofort eine von inzwischen sechs grenzüberschreitenden Verbindungen in Nordrhein-Westfalen anbieten und den Schienenpersonennahverkehr in unserem Bundesland um eine weitere Komponente erweitern und verbessern können.“

RE 19 bringt Nachbarländer näher zusammen

Auch Martin Husmann, Vorstandssprecher VRR, betonte die besondere Bedeutung der Netzerweiterung: „Die neue grenzüberschreitende Nahverkehrslinie verbindet perspektivisch über zwei Millionen Menschen aus der Provinz Gelderland mit den über 17 Millionen Einwohnern Nordrhein-Westfalens. Das eröffnet den Bewohnern beider Regionen deutlich komfortablere Pendelmöglichkeiten und attraktive Reiseverbindungen. Ein Beispiel ist die verbesserte Anbindung an den Flughafen Düsseldorf, der auch von den Niederländern häufig genutzt wird. Das erweiterte Streckennetz fungiert darüber hinaus als wichtiger Zubringer für die Linien des künftigen Rhein-Ruhr-Express. So gelangen alle Fahrgäste auf besonders schnellem Weg in die Städte an Rhein und Ruhr.“

Die Eröffnungsfahrt brachte die Gäste im neuen Zug von Duisburg über Wesel nach Arnhem und später wieder zurück. Gegen 12:25 Uhr passierten die Anwesenden in einem der neuen Elektrotriebzüge vom Typ FLIRT der Firma Stadler erstmals die Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden. Kurz darauf wurden sie am Zielbahnhof ‚Arnhem Centraal‘ unter anderem von Geert Ritsema, ein Vertreter der Stadt Arnhem, sowie Conny Bieze, Abgeordnete der Provinz Gelderland, in Empfang genommen und offiziell begrüßt. „Die Linie RE 19 ist ein großer Schritt nach vorne für eine bessere Verbindung zwischen den Nachbarländern Niederlande und Deutschland. Der Halt in Zevenaar und die Erweiterung des Netzes tragen deutlich zur wirtschaftlichen Stärkung der Grenzregionen bei. Auch das Arbeiten über die Grenze hinweg wird künftig immer einfacher“, richtete sich Conny Bieze in ihrem Grußwort an die Anwesenden. Die Provinz Gelderland und das Ministerium für Infrastruktur und Umwelt (NL) tragen zur Realisierung des grenzüberschreitenden Verkehrs auf niederländischer Seite bei.

Stephan Krenz, CEO von Abellio Deutschland, betonte die gute Zusammenarbeit und die Bedeutung für die beteiligten Regionen auf deutscher und niederländischer Seite: „Vom 6. April 2017 an leben wir den europäischen Gedanken und verbinden grenzüberschreitend benachbarte Regionen miteinander. Nordrhein-Westfalen und Gelderland rücken mit der Linie RE 19 ein Stück enger zusammen und Abellio ist das Bindeglied dafür. Darüber hinaus ist es auch ein hervorragendes Beispiel gelebter Zusammenarbeit zwischen unserem Mutterkonzern Nederlandse Spoorwegen und Abellio Deutschland.“

Martin Burkert MdB, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, verwies in seinem Grußwort auf die wachsende Bedeutung der Wettbewerbsbahnen. „Diese Fahrt bedeutet einen neuen Höhepunkt in der überaus erfolgreichen Geschichte von Abellio. Sie haben unter Beweis gestellt, dass man im Schienenpersonennahverkehr neue Geschäftsfelder erschließen und wirtschaftlich erfolgreich sein kann.“ Burkert dankte allen Akteuren, die das grenzüberschreitende Niederrhein-Projekt zum Erfolg geführt haben. „Erfolg hat viele Väter und ganz sicher viele Ursachen. Ein ganz wesentlicher Faktor sind immer die Menschen, die daran mitarbeiten.“

Das Niederrhein-Netz: Neue Fahrzeuge und neues Angebot

Bereits seit dem 11. Dezember 2016 ist Abellio Rail NRW auf den Strecken der Linien RE 19, RB 32 und RB 35 zwischen Bocholt, Emmerich, Düsseldorf, Mönchengladbach und Wesel unterwegs und fährt dabei 36 Bahnhöfe im 189 Kilometer langen Streckennetz an. Auf den Linien RE 19 und RB 35 werden 21 Neufahrzeuge eingesetzt. Die fünfteiligen Fahrzeuge sind klimatisiert, verfügen über stufenlose Einstiegsbereiche und über mehr Sitzplätze.

Durch die Verlängerung der Linie RE 19 ist nicht nur der nächste Meilenstein in der Unternehmens-geschichte von Abellio Rail NRW, sondern auch im neuen Linienkonzept am Niederrhein, das vom VRR entwickelt wurde, erreicht. Das Konzept, das seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 in Kraft ist, beinhaltet für die Fahrgäste deutliche Verbesserungen:

- Täglich, und somit auch am Wochenende, zwei umsteigefreie Verbindungen pro Stunde zwischen Wesel und Düsseldorf mit der Linie RE 19 und der von DB Regio betriebenen Linie RE 5 (verkehrt zwischen Koblenz und Wesel)
- Stündliche grenzüberschreitende Verbindung im Nahverkehr von und nach Arnhem (über Zevenaar) zum VRR-Tarif
- Eine erhöhte Zugbegleitung auf den Abellio-Linien RE 19, RB 32 und RB 35 und verbesserte Fahrgastinformation

Für die Betriebsaufnahme des Niederrhein-Netzes hat Abellio insgesamt etwa 85 neue Arbeitsplätze geschaffen und ein neues Bahnbetriebswerk für die Instandhaltung und Wartung der Züge in Duisburg gebaut. Für modernste Instandhaltungstechnik investierte Abellio, mit Unterstützung des VRR, rund 15 Millionen Euro und eröffnete das Betriebswerk am 3. März.

Ab Dezember 2017 wird Abellio besonders in den Abendstunden die Zugbegleitung auf den Linien im Niederrhein-Netz weiter ausbauen. Dafür werden noch rund 35 Kundenbetreuer gesucht, die im Juli eine Ausbildung beginnen können. Bewerbungen werden per E-Mail unter jobs@abellio-rail-nrw.de oder über die Webseite www.abellio.de im Bereich Jobs & Karriere entgegengenommen.

Betriebsstart am 6. April – Infos zu Tickets und Tarifen

Zum Start des grenzüberschreitenden Verkehrs bis in die Niederlande sind am 6. April in den Zügen der Linie RE 19 Promotoren unterwegs, um die Fahrgäste mit ausführlichem Informationsmaterial und kleinen Willkommensgeschenken zu versorgen. Vom 6. bis 20. April sind zudem Promotoren der Nederlandse Spoorwegen, des VRR und von Abellio am Bahnhof in Arnhem (‚Arnhem Centraal‘) im Einsatz, um zusätzlich über das Reisen von und nach Deutschland sowie über Tickets und Tarife zu informieren. Für grenzüberschreitende Fahrten mit der Linie RE 19 gilt der Tarif des VRR auch bis zu den Haltepunkten in Zevenaar oder Arnhem. Bei Fahrten über den Tarifraum des VRR hinaus gelten generell die Pauschalpreis-Tickets des NRW-Tarifs. Eine Fahrt von Düsseldorf bis Arnhem und zurück kostet beispielsweise 33,30 Euro für zwei Personen (VRR-TagesTicket Preisstufe D).

Zusätzlich wird in Arnhem ein neues Kundencenter am Bahnhof Arnhem Centraal eröffnet. Dieses wird in Kooperation mit Nederlandse Spoorwegen betrieben und bietet den Fahrgästen eine feste Anlaufstelle bei Fragen rund um den grenzüberschreitenden Verkehr. Darüber hinaus hat Abellio an den Bahnhöfen Zevenaar und Arnhem Centraal insgesamt drei neue Ticketautomaten aufgestellt, an denen künftig Tickets für die Fahrt nach Nordrhein-Westfalen gekauft werden können. Internationale Fahrgäste, die aus den Niederlanden nach Deutschland reisen möchten, können für das Öffnen der OV-Chipkaart-Sperren am Bahnhof Arnhem Centraal ein Ticket mit einem viereckigen Barcode nutzen. Diese Tickets sind an den Abellio-Fahrkartenautomaten erhältlich. Niederländische Fahrgäste zwischen Zevenaar und Arnhem unterwegs, können wie gewohnt an den roten OV-Chipkaart-Sperren von Arriva/Breng/Abellio ein- und auschecken.

Quelle:/Fotos: Abellio NRW

Datum:06.04.2017 - Uhrzeit: 09:40

Neue Werbelok - Lok wird Botschafterin des Reformationsjubiläums

Ileana Berning Siegerin des Gestaltungswettbewerbs • Lokomotive wird Botschaft des Reformationsjubiläums durch Deutschland tragen

240 Vorschläge zur Gestaltung einer Lokomotive zum Jubiläum „500 Jahre Reformation“ hat die Jury geprüft – nun steht die Siegerin des Designwettbewerbs fest: Ileana Berning aus dem niedersächsischen Nordhorn.

Die Fernverkehrslok der Baureihe 101 mit dem Design der 18-jährigen Abiturientin wurde heute im Berliner Hauptbahnhof vorgestellt – durch die Gewinnerin sowie Professor Dr. Gerhard Robbers, Jurymitglied und Vorsitzender des Leitungskreises Reformationsjubiläum 2017, und Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn.

Prof. Dr. Gerhard Robbers: „Die Wahl war schwierig, aber wir waren uns einig, dass Ileana die Botschaft der Reformation am besten veranschaulicht hat. Mit der Abbildung von Weggefährten Luthers wird deutlich, dass dieser epochale Umbruch nicht das Werk eines Einzelnen war – so wie wir auch heute alle gefragt sind, die Gedanken der Reformation weiterzudenken.“

Ileana Berning: „Was ich auf einem Blatt Papier gezeichnet habe, ist jetzt auf einer Lokomotive abgebildet, welche quer durch Deutschland fährt. Das hätte ich niemals erwartet! Ich freue mich auch sehr über die Reise nach Genf, die ich gewonnen habe. Vielleicht zieht die von mir gestaltete Lok den Zug, in dem ich dann sitze. "

Berthold Huber: „Die große Resonanz hat gezeigt, wie aktuell das Thema Reformation auch bei jungen Menschen ist. Nachdem wir schon einen ICE ‚Martin Luther‘ getauft haben, freue ich mich, dass auch unsere Intercity-Flotte an das bedeutende historische Ereignis erinnert. Ich gratuliere der Siegerin und danke allen Jugendlichen, die mitgemacht haben!“

Mitglieder der Jury waren Professor Robbers, Joab Nist, Blogger und Macher der Facebook-Seite „Street Art in Germany“, und Karsten Henze, Leiter CI/CD der Deutschen Bahn.

Die Lok wird ab dem 5. April bundesweit im Intercity-Verkehr eingesetzt.

Die Deutsche Bahn ist Mobilitäts- und Logistikdienstleister für das Reformationsjubiläum. Höhepunkt des Engagements wird der Verkehr mit rund 260 Fahrten von Shuttle-Zügen für 100.000 Zugreisende zum Festgottesdienst am 28. Mai auf den Elbwiesen in Lutherstadt Wittenberg.




Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn, Bild: Deutsche Bahn AG / Kai Michael Neuhold

Datum:06.04.2017 - Uhrzeit: 08:58

Die Pendolinos der CD erhalten eine „Verjüngungskur“ in konzerneigenen Werkstätten

Alle sieben Pendolinos der Gesellschaft Ceske drahy, a.s. (die Tschechischen Bahnen, CD), die seit nun schon 12 Jahren im regelmäßigen Schienenverkehr eingesetzt werden, werden in den kommenden Monaten einer „Verjüngungskur“ unterzogen. Die Änderungen betreffen insbesondere den Innenraum der Züge. Den Auftrag zum Redesign der sieben siebenteiligen elektrischen Triebzüge mit Neigetechnik der Baureihe 680 erhielt in Einklang mit dem tschechischen Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge die Tochtergesellschaft der CD, die DPOV, a.s. (Dílny pro opravu vozidel).

„Insbesondere die Innenräume für die Reisenden, die WCs, aber auch die Ausstattung des Bistroabteils weisen bereits Anzeichen von Abnutzung auf,“ erklärt den Grund der geplanten Arbeiten das Mitglied des Vorstandes der CD, a.s. für den Bereich Technik, Service und Vermögen, Herr Miroslav Kupec. „Es fehlt zum Beispiel ein visuelles Informationssystem für die Reisenden, das in modernen Zügen heute Standard ist. Ein solches wird daher in den Pendolino installiert werden, gleiches gilt z.B. für ein Kinderkino. Es wird neue Sitze geben, neue Wandverkleidungen, Fußböden, Gepäckablagen und WC-Abteile. Ausgetauscht werden auch Steckdosen und Beleuchtung.“

Nach Konsultationen mit den führenden tschechischen Designern für den Bereich Schienenfahrzeuge, Jiri Spanihel und Patrik Kotas, entschied sich das nationale tschechische Transportunternehmen zur Vornahme einer Modernisierung der Innenräume der gegenständlichen Züge. „Die Pendolinos sind unsere Flaggschiffe, und um deren Einzigartigkeit und Besonderheit zu erhalten, ist ein radikalerer Eingriff erforderlich. Zudem bringt der Austausch ausgewählter Elemente eine erhebliche Einsparung. Zum Beispiel wird sich der Energieverbrauch der Züge verringern, wodurch wir bis zu 12 Millionen Kronen jährlich einsparen werden; und durch das verringerte Gewicht werden wir auch eine niedrigere Gebühr für die Nutzung des Eisenbahnverkehrsweges in Höhe von mehreren Hunderttausend Kronen pro Jahr bezahlen,“ ergänzt das Mitglied des Vorstandes der CD, a.s. für den Personenverkehr, Herr Michal Stepan.

„Der erste Zug soll für die Verjüngungskur bereits im Sommer bereitgestellt werden, und wenn alles gut verläuft, werden wir die neue Innenausstattung im Herbst in Bohumín aus Anlass des Nationalen Eisenbahntages vorstellen können. Alle Pendolinos sollen dann im Laufe ca. eines Jahres modernisiert worden sein,“ so Miroslav Kupec.

Die Züge der Baureihe 680 des Pendolino gewährleisten als die schnellsten tschechischen Züge den Verkehr auf den Strecken Prag - Ostrava, Ostrava - Prag - Eger (Cheb)/Franzensbad (Františkovy Lázne) und Prag - Ostrava - Košice (Slowakei). An Bord der Züge verfügen die Reisenden über WLAN und ein Informations- und Unterhaltungsportal.




Quelle:/Fotos: CD

Datum:05.04.2017 - Uhrzeit: 08:38

Kompatibilitäts-Messfahrten in Österreich für den neuen ÖBB-Vectron

Wie ja kürzlich bekannt wurde, beabsichtigt die ÖBB den Einsatz von Siemens Vectron-Lokomotiven. Um die Kompatibilität mit dem Triebfahrzeugbestand der ÖBB zu testen werden aktuell Messfahrten in Österreich durchgeführt. Seitens Siemens werden die Vorführloks 193.901 (AC/DC) und 193.930 (mit Last Mile) bereitgestellt, um die Verträglichkeit mit den gängigen ÖBB-Baureihen zu testen.


193.901 + 193.930 + 1116.120 bei einer Messfahrt am 4.4.2017 in Wels Hbf.


Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:04.04.2017 - Uhrzeit: 09:30

Stadler evaluiert neuen Standort in St. Margrethen

Stadler steht aufgrund der Währungssituation nach wie vor unter Margendruck. Um die nötige Effizienzsteigerung in der Schweiz zu erreichen, wird ein Wegzug von Altenrhein nach St. Margrethen evaluiert. Die geplante Investition ist zugleich ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck.

Wegen der Währungssituation und des Lohnkostenniveaus in der Schweiz bei gleichzeitig hohem Exportanteil steht Stadler nach wie vor unter hohem Margendruck. Um am Standort in der Schweiz festhalten zu können, ist eine Effizienzsteigerung nötig. Stadler evaluiert deshalb die Machbarkeit eines Neubaus in St. Margrethen. In Zusammenarbeit mit dem Kanton St. Gallen, der Gemeinde St. Margrethen sowie der Landbesitzerin Hiag hat der Schienenfahrzeughersteller in St. Margrethen ein rund 70‘000 Quadratmeter grosses Areal gefunden, das unter anderem wegen des bereits vorhandenen Gleisanschlusses optimale Bedingungen bietet. Voraussetzung für den Neubau wäre allerdings eine Umzonung und Anpassung des Überbauungsplans. Ein entsprechendes Gesuch wurde eingereicht.

„Die Gemeinde St. Margrethen sieht in einem möglichen Umzug von Stadler die willkommene Chance für eine hochwertige Neunutzung des Altfeldareals. Sie erwartet davon wichtige Impulse für die Gemeindeentwicklung“, sagt Reto Friedauer, Gemeindepräsident von St. Margrethen.

Ziel des neuen Produktionsstandorts ist die Optimierung der Produktionsbedingungen für das Kompetenzzentrum für Doppelstocktriebzüge. Die gemietete Infrastruktur am Standort in Altenrhein ist stark veraltet und der Eigentümer hat in den letzten Jahren keine Bereitschaft gezeigt, die nötigen Investitionen zu tätigen und Renovationen durchzuführen. Dadurch ist die Produktivität an diesem Standort limitiert und die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld geschwächt.

Das geplante Investment ist ein klares Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz und zum Standort im Dreiländereck. Die Verlagerung betrifft nur den Produktionsstandort in Altenrhein. Nicht betroffen ist der Hauptsitz in Bussnang, das Kompetenzzentrum für Drehgestelle in Winterthur oder das Inbetriebsetzungszentrum in Erlen.

Am Standort von Stadler in Altenrhein befindet sich heute das Kompetenzzentrum für KISS-Doppelstockzüge. Das Werk wurde ursprünglich 1924 von Claude Dornier als Dornier-Werke Altenrhein AG gegründet. Damit die dort entstandenen Flugzeuge abheben konnten, entstand in Altenrhein der Flugplatz, der 1927 den Betrieb aufnahm. In Altenrhein wurde auch das weltweit grösste, jemals gebaute Wasserflugzeug Do X montiert und in der Schweiz erprobt. Ab 1949 wurde aus Dornier die Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein AG (FFA) und das Unternehmen begann, Waggons zu bauen. Der Waggonbau wurde zu einem wichtigen Pfeiler der FFA, so wurden u.a. alle Fahrzeuge der Rhätischen Bahn in Altenrhein gebaut – bis heute. 1987 wurde die FFA an die Schindler Holding verkauft. Der Waggonbau wurde am Standort behalten und Schindler formierte eine zweite Waggonbau-Tochtergesellschaft, die Schindler Waggon Altenrhein (SWA). Im Jahr 1997 hat Stadler das Werk vor der Schliessung gerettet und von der SWA übernommen – inklusive der Belegschaft von 67 Mitarbeitern. Zwei Jahre nach der Lancierung des Gelenktriebwagen (GTW) entsprach das einer Verdoppelung der Stadler-Mitarbeiterzahl.

Am Standort Altenrhein entwickeln, fertigen und montieren rund 950 Mitarbeitende auf über 49‘000 m2 Produktions- und Lagerflächen neben KISS-Zügen auch Strassenbahnen, meterspurige Schienenfahrzeuge und Reisezugwagen für den Schweizer und den internationalen Markt. Die Engineering-Abteilung mit 250 hochqualifizierten Mitarbeitern erbringt neben der Entwicklungsarbeit für die am Standort produzierten Fahrzeuge auch Dienstleistungen für die ganze Stadler Gruppe, u.a. als Kompetenzzentrum für alle Berechnungen und Zulassungen.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:04.04.2017 - Uhrzeit: 09:30

Die neuen Alpha Trains Vectrons sind im Einsatz

Der am 02.02.2017 abgenommene Vectron 193 550 konnte mit seiner durchaus ansprechenden Beklebung am 02.04.2017 in Essen bewundert werden.



Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:03.04.2017 - Uhrzeit: 12:25

Auslieferung der ersten Vectron Multisystem an TX Logistik



Alpha Trains erweitert Lok-Portfolio, TX Logistik bringt neue Vectron auf die Schiene
- Übergabe der ersten zwei von zehn neuen Vectron-Lokomotiven
- Langfristiger Mietvertrag mit TX Logistik abgeschlossen
- Komplette Wartung und Instandhaltung von Alpha Trains abgedeckt

Mit dem Kauf von zehn neuen Lokomotiven des Typs Vectron Multisystem investiert Alpha Trains in die umweltfreundliche und leistungsstarke Elektrotechnologie der neuesten Generation. Der Vermieter von Schienenfahrzeugen ergänzt damit sein Portfolio nachhaltig und festigt seine relevante Marktstellung. Die ersten beiden Fahrzeuge hat Siemens am vergangenen Mittwoch ausgeliefert. Die Lokomotiven gehen sofort in die Vermietung zur TX Logistik AG.

„Zwei Pole mit enormer Zugkraft“ steht in großen Lettern auf den beiden Fahrzeugen, die im Siemens-Werk München-Allach gebaut und übergeben wurden. „Als starke und kraftvolle Partner verstehen sich TX und Alpha“, so Fernando Pérez, Geschäftsführer der Alpha Trains Locomotives Division. „Unser beider Ziel ist echte Effizienz im Güterverkehr.“ Für TX Logistik bedeutet der Einsatz neuer Fahrzeuge mit neuester Technologie einen starken Wettbewerbsvorteil. Mit Vectron entscheidet sich der Schienenlogistiker für beste Qualität in der Traktion und Durchgängigkeit in den Verkehren.

„Modernisierung ist eine fortwährende Aufgabe, und die beginnt an der Spitze unserer Verkehre. Wir halten unsere Flotte jung, und gehen mit fortschrittlicher Technik hochleistungsfähig in die Zukunft“, beschreibt Mirko Pahl, Vorstandsvorsitzender der TX Logistik AG, die jüngsten Investitionen. „Mit zehn neuen Vectron bringen wir neue Zugkraft auf die Schiene: Die Multisystem-Loks sind interoperabel und in unseren Kernkorridoren zwischen Padborg und Verona flexibel einsetzbar. Das stärkt weiter die Positionierung der TX auf der Nord-Süd-Achse.“

Mit bis zu 160 Stundenkilometern und einer Leistung von 6.400 kW transportiert die Vectron MS Güter in jeweils beide Richtungen auf der Route Deutschland - Österreich - Italien. Für den grenzüberschreitenden Verkehr sind die Fahrzeuge sowohl mit landesspezifischen Transaktions- und Zugsicherungssystemen als auch mit dem Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüstet.

2017 werden weitere acht Vectron MS in drei Phasen ausgeliefert und gehen ebenfalls für TX Logistik in Betrieb.


Übergabe der ersten Vectron Multisystem an TX Logistik (v.l.): Christian Kai Beßler (Specialist Fleet Management Locomotive, TXL), Mirko Pahl (CEO TXL), Fernando Perez (Managing Director Alpha Trains) und Peter Magedler (Engineering Director Alpha Trains)



Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

Datum:03.04.2017 - Uhrzeit: 12:25

Auch vlexx bestellt Talent3-Züge

Bombardier und vlexx unterzeichnen Vertrag über die Lieferung von 21 TALENT 3 Zügen für den Betrieb im Saarland

- Neue TALENT 3 Züge mit mehr Komfort und weniger Fahrgeräuschen

Das aufstrebende Verkehrsunternehmen vlexx und der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation haben einen Vertrag über die Lieferung von 21 BOMBARDIER TALENT 3-Elektrotriebzügen unterzeichnet. Die neuen Züge sollen ab Dezember 2019 im E-Netz Saar RB zum Einsatz kommen.

„Mit der Erweiterung unseres Streckennetzes um vier weitere Linien im Saarland und der Vergrößerung unserer Flotte auf insgesamt 84 Fahrzeuge stellen wir das Unternehmenswachstum langfristig sicher, erklärt Frank Höhler, Geschäftsführer der vlexx GmbH. „Mit den neuen Zügen werden unsere Fahrgäste zukünftig noch komfortabler unterwegs sein. Die Passagiere dürfen sich auf viele Extras wie beispielsweise große Panoramafenster und ein modernes Fahrgastinformationssystem freuen, so Höhler weiter.

„Dieser Auftrag ist ein großer Erfolg für Bombardier, der die Attraktivität der jüngsten Generation unserer TALENT-Fahrzeugfamilie unterstreicht. Die neuen TALENT 3-Züge verbinden die Qualität und Zuverlässigkeit ihrer Vorgängermodelle mit neuen geräuschreduzierenden und energiesparenden Technologien sowie Mobilfunkverstärkern, so Michael Fohrer, Deutschland-Chef der Bombardier Transportation GmbH. „Wir sind stolz, unseren neuen Kunden vlexx mit diesen innovativen Zügen beim Ausbau seiner Mobilitätsangebote unterstützen zu dürfen. Dies sehen wir als Auftakt für eine langjährige partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Die neuen leiseren Züge verbessern nicht nur den Fahrgastkomfort, auch die Anwohner werden von den geringeren Geräuschemissionen profitieren. Darüber hinaus verfügen die dreiteiligen Züge jeweils über 160 Sitzplätze, davon acht in der ersten Klasse. Zudem gibt es zwei Rollstuhl- und neun Fahrradstellplätze. Erstmals werden die Züge auf dieser Strecke mit einem elektrisch angetriebenen Schiebetritt ausgestattet sein, der den Spalt zwischen Bahnsteig und Fahrzeug beim Ein- und Aussteigen überbrückt. Dies bietet einen bequemen und sicheren Fahrgastwechsel sowie einen entscheidenden Reisevorteil für Menschen mit Mobilitätseinschränkung.

Die neue Generation der TALENT 3-Elektrotriebzüge bietet moderne betriebliche Flexibilität und punktet mit geringen Lebenszykluskosten. Mit dem breitesten Wagenkasten seiner Klasse verfügt der TALENT 3 über eine hohe Sitzplatzkapazität bei maximalem Reisekomfort.

Insgesamt sind rund 1.400 Züge der TALENT-Familie in Europa und Kanada im Einsatz, davon werden rund 400 TALENT 2-Züge bei verschiedenen Verkehrsunternehmen in Deutschland betrieben. Darüber hinaus hat Bombardier Verträge für die Lieferung von bis zu 364 TALENT 3-Zügen der neuesten Generation in Österreich und Deutschland unterzeichnet.

Seit 2001 wurden mehr als 6500 Fahrzeuge in Deutschland ausgeliefert. Bombardier übernimmt zudem die Wartung und Instandhaltung von Kundenflotten über deren gesamte Lebensdauer. Bombardier Deutschland vergibt jährlich Aufträge im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro an die deutsche Zuliefererindustrie.





Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation
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