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News-Rubrik: News-Archiv März 2017

Datum:31.03.2017 - Uhrzeit: 09:45

Bombardier liefert 25 TWINDEXX Vario-Intercity-Doppelstockzüge an die Deutsche Bahn



- Bereits zehnter Abruf von TWINDEXX-Vario-Doppelstockwagen und vierter Abruf von TRAXX-Lokomotiven
- Moderne und bewährte Lösung für den weiteren Ausbau des Mobilitätsangebots der Deutschen Bahn in Deutschland und der Schweiz

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat von der Deutschen Bahn AG (DB) eine Abrufbestellung für die Lieferung von 25 Intercity-Doppelstockzügen erhalten. Die Züge setzen sich aus 124 BOMBARDIER TWINDEXX Vario-Intercity-Doppelstockwagen und 25 BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven zusammen. Dieser Abruf basiert auf zwei Rahmenverträgen mit der DB aus den Jahren 2008 und 2013. Die Auslieferung der Züge soll 2019 beginnen.

„Der Vertragsabschluss über 25 neue Intercity-2-Züge ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Fernverkehrsoffensive, mit der wir unser Angebot bis 2030 um 25 Prozent ausweiten werden. Mit den neuen Fahrzeugen bieten wir unseren Kunden ein besonders komfortables und verlässliches Reisen im Fernverkehr", so Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr AG.

„Dieser Auftrag ist ein großer Erfolg für unser Bahngeschäft und bedeutet zugleich die Fortsetzung unserer erfolgreichen langjährigen Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn", sagte Michael Fohrer, Deutschland-Chef von Bombardier Transportation. „Wir freuen uns, dass die DB auf unsere gleichermaßen modernen wie bewährten Doppelstockzüge setzt, um ihre Mobilitätsangebote weiter auszubauen. Dank des Einzelwagen-Plattformkonzepts sind die TWINDEXX Vario-Intercity-Wagen vollständig kompatibel mit Vorgängermodellen und bieten so größtmögliche Flexibilität im Betrieb."

Ergonomische Sitze mit verstellbaren Kopfstützen und leistungsfähigere Mobilfunkverstärker bieten mehr Fahrgastkomfort. Das neuste europäischen Zugsteuerungssystem (European Train Control System - ETCS BL3 - Level 2 System) ermöglicht den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und der Schweiz. Zudem erhalten die neuen Züge ein weiterentwickeltes Datenübertragungssystem, mit dessen Unterstützung die Instandhaltung optimiert wird. Jeder der fünfteiligen Züge wird von einer TRAXX-Lokomotive der dritten Generation gezogen. Diese modernen Lokomotiven sind mit anspruchsvollen Technologien ausgestattet, die maximale Energieeinsparungen im Betrieb ermöglichen.

Bereits 27 lokbespannte fünfteilige Fernverkehrszüge der ersten Lieferung sind auf mehreren Strecken in Deutschland erfolgreich im Einsatz. Im Sommer 2018 werden weitere 17 Doppelstockzüge geliefert. Insgesamt hat die DB mehr als 2500 TWINDEXX-Vario-Wagen und rund 900 TRAXX-Lokomotiven im Einsatz.

Bombardier Transportation ist mit seinem Hauptsitz in Berlin sowie sieben Werken und zahlreichen Dienstleistungs-Zentren in Deutschland vertreten. Hierzulande entwickelt und fertigt das Unternehmen Straßenbahnen, U-Bahnen, Regional- und Fernverkehrszüge, Lokomotiven, Drehgestelle sowie Signal- und Antriebstechnik für Züge und E-Busse. Seit 2001 wurden mehr als 6500 Fahrzeuge in Deutschland ausgeliefert. Bombardier übernimmt zudem die Wartung und Instandhaltung von Kundenflotten über deren gesamte Lebensdauer. Bombardier Deutschland vergibt jährlich Aufträge im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro an die deutsche Zuliefererindustrie.


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:30.03.2017 - Uhrzeit: 08:29

DB Regio Bayern bestellt neue Züge für die S-Bahn Nürnberg

27 Neufahrzeuge von ALSTOM • mehr Sicherheitspersonal

Heute unterzeichneten Jochen Slabon, Leiter Geschäftsbereich Regionalverkehr ALSTOM Transport Deutschland GmbH, und Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung der DB Regio Bayern, im Beisein von Dr. Johann Niggl und Thomas Prechtl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), den Abrufvertrag über 27 Neufahrzeuge (Baureihe ET 1440). Sie sind für die S-Bahn Linien S3 bis S5 des neuen Verkehrsvertrages, der mit einer Laufzeit von 12 Jahren ab Dezember 2018 von DB Regio Bayern gewonnen wurde, vorgesehen.
Die Züge bieten 230 Sitzplätze in der 2. Klasse und erreichen eine Höchst-geschwindigkeit von 160 km/h. In der Hauptverkehrszeit können zwei S-Bahnen mit insgesamt 460 Sitzplätzen in Doppeltraktion fahren. Die Züge sind vom Eisenbahnbundesamt zugelassen und bereits auf verschiedenen Strecken in Deutschland unterwegs. „DB Regio Bayern verfügt über langjährige Erfahrung im Einsatz und in der Instandhaltung des Vorgängermodells (Baureihe ET 440) und ist somit gut auf die neuen Züge vorbereitet“, so Hansrüdiger Fritz.
Alle Züge verfügen über eine Toilette und Videoüberwachung der Fahrgasträume. Zusätzlich finden die Reisenden, über das bisherige angebotene Fahrzeugkonzept von DB Regio Bayern hinaus, Steckdosen an den Sitzplätzen sowie ein modernes dynamisches Fahrgastinformationssystem vor. Die Züge besitzen an jeder Tür ein automatisch ausfahrbares Trittbrett zur Reduzierung des Spaltes zwischen Fahrzeugtür und Bahnsteigkante. Für mobilitätseingeschränkte Reisende bieten die S-Bahnen rollstuhlgerechte Einstiegshilfen. Die Wartung der Fahrzeuge erfolgt standortnah in der modernen DB-Regio-Werkstatt in Nürnberg-Gostenhof.
Nach derzeitigem Stand wird ALSTOM die neuen Fahrzeuge im Laufe des Jahres 2020 liefern. Bis dahin werden die bewährten S-Bahnen (Baureihe ET 442) auf den Linien S1, S3 und S4 sowie die bestehenden lokbespannten Züge auf der Linie S2 eingesetzt.

Mehr Sicherheitspersonal

Ab dem Start des neuen Verkehrsvertrages im Dezember 2018 setzt DB Regio Bayern rund 40 Mitarbeiter für die Sicherheit in den Zügen ein. In den letzten Jahren ist die Kundenzufriedenheit im Bereich des Sicherheitsgefühls bei der S-Bahn Nürnberg gestiegen. Um dieses zu erhalten bzw. weiter zu steigern wird 50 Prozent mehr Personal eingesetzt, als in der Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft gefordert war.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:27.03.2017 - Uhrzeit: 10:05

1116 072 wieder rot unterwegs

Seit einigen Wochen ist die ehemalige Gebrüder Weiss - Werbelok 1116.072 wieder in ihrer roten Farbgebung unterwegs. Einzig die Aufkleber BODENSEE sind erhalten geblieben. Das Bild zeigt die 1116.072 und 1144.246 mit einem aus 8-achsigen Wageneinheiten (RockTainer ORE) gebildeten leeren Erzzug am 26.3.2017 in Gramatneusiedl.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:27.03.2017 - Uhrzeit: 10:05

186 349 fährt nun für Crossrail

Die 186 349 (ehemalige SNCB 2904) ist jetzt für Crossrail unterwegs. Die Ziffern 2904 wurden von Front und Seiten entfernt. Außerdem erhielt die Lok am 21.02.2017 eine neue HU. Aufgenommen am 25.03.2017 in Aachen-West.



91 80 69 186 349-7 D-XRAIL
Unt Fw510 21.02.17


Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:24.03.2017 - Uhrzeit: 08:25

Symbolischer Spatenstich für S-Bahn-Verlängerung Ansbach – Dombühl

Feierlicher Auftakt der Bauarbeiten in Leutershausen-Wiedersbach • Inbetriebnahme am 10. Dezember 2017

Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wird die S-Bahn-Linie Nürnberg - Ansbach bis Dombühl verlängert. Mit einem feierlichen Spatenstich am Bahnhof Leutershausen-Wiedersbach, der für den Personenverkehr reaktiviert wird, haben heute die Bauarbeiten begonnen.
„Bund und Freistaat Bayern investieren rund zehn Millionen Euro in die Bahnstrecke von Ansbach nach Dombühl und schaffen damit die Voraussetzung zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs im westlichen Mittelfranken“ erläutert Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für den Freistaat Bayern.
„Wir bestellen ab Dezember rund zusätzliche 170.000 Zug-Kilometer jährlich, um Leutershausen und Dombühl stündlich anzubinden“, betont Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann. „Damit setzen wir den Standard des Bahnlandes Bayern auch auf dieser Strecke um, und zwar an 365 Tagen im Jahr von fünf Uhr in der Früh bis Mitternacht“, zeigte sich Herrmann erfreut über das künftige Betriebskonzept.
Der Ansbacher Landrat Dr. Jürgen Ludwig ergänzt: „Mit der vom Landkreis bestellten deutlichen Ausweitung des Busverkehrs werden wir nahtlos an das verbesserte Zugangebot anknüpfen. In Leutershausen-Wiedersbach und Dombühl stellen wir direkte Anschlüsse zwischen Bus und Zug her. Damit schaffen wir auch für viele Städte und Gemeinden, die nicht direkt an der Bahnstrecke liegen, stündliche Verbindungen nach Ansbach und Nürnberg.“
Die Leutershausener Bürgermeisterin Sandra Bonnemeier betont: „Der Bahnanschluss stellt einen wesentlichen Meilenstein für die Anbindung unserer Stadt dar. Ich freue mich sehr, dass nach einer langen Planungsphase nun die Bauarbeiten beginnen“.
Der Bahnhof Dombühl erhält einen barrierefreien Bahnsteig für die S-Bahn. In Leutershausen-Wiedersbach entsteht eine neue Station. Ferner erfolgen Anpassungen bei Gleisen, Oberleitungen, Weichen und Signaltechnik.
Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wird die S-Bahn alle zwei Stunden bis Dombühl verlängert. Gemeinsam mit dem Regionalexpress Nürnberg – Stuttgart, der künftig auch in Leutershausen-Wiedersbach halten wird, entsteht ein stündliches Zugangebot.
Zeitgleich mit der S-Bahn-Inbetriebnahme wird das Busangebot erheblich ausgeweitet. In Dombühl werden stündliche Anschlüsse über Feuchtwangen und Schopfloch nach Dinkelsbühl hergestellt. Eine weitere stündliche Buslinie verkehrt künftig von Dombühl über Wörnitz, Schillingsfürst, Diebach und Gebsattel nach Rothenburg ob der Tauber. Insingen wird zweistündlich angebunden.
Am Bahnhof Leutershausen-Wiedersbach sind Busanschlüsse in die Innenstadt von Leutershausen und weitere Stadtteile sowie nach Buch am Wald und Colmberg vorgesehen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:23.03.2017 - Uhrzeit: 09:55

Entgleisung Luzern

Am Mittwoch um 13.56 Uhr sind zwei Waggons des EuroCity 158 Mailand–Basel von Trenitalia bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Luzern aus den Schienen gesprungen. Die Ursache ist noch unklar. Der vierte Wagen der Zugskomposition des Typs ETR 610 von Trenitalia ist zur Seite gekippt und hat den Bahnstrom unterbrochen. Der Bahnhof Luzern bleibt voraussichtlich den ganzen Donnerstag nicht befahrbar. Ausnahme: Die Züge der Zentralbahn verkehren ohne Einschränkungen. Die SBB rät von Reisen von und nach Luzern ab. Ein Busersatzbetrieb mit beschränkten Kapazitäten ist in Betrieb. Es ist mit deutlich längeren Reisezeiten zu rechnen. Die SBB entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten.
Aktueller Stand 06.00 Uhr, 23.03.2017:
Der Bahnhof Luzern bleibt auch heute Donnerstag voraussichtlich den ganzen Tag nicht befahrbar. Die Zentralbahn jedoch konnte heute Morgen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Wann der Bahnhof Luzern wieder vollständig eröffnet werden kann, ist Stand Donnerstag 6.00 Uhr noch nicht klar. Die SBB bittet die Morgenpendler von und nach Luzern, deutlich mehr Reisezeit einzuberechnen. Der Bahnverkehr in der übrigen Schweiz ist von der Störung nicht betroffen. Aktuellste Informationen erhalten Reisende mittels einer Fahrplanabfrage oder auf www.sbb.ch/166.
An der Fahrleitung und an den Gleisanlagen entstand erheblicher Sachschaden. Unter Hochdruck haben mehrere Fachteams der SBB in der Nacht mit Aufgleisungsarbeiten begonnen, die beschädigten Fahrleitungsmasten entfernt und erste Reparaturen ausgeführt. Sie gehen davon aus, dass der ETR 610 am späteren Vormittag geborgen ist. Erst dann können die Schäden an den Gleisanlagen und Fahrleitungen detailliert analysiert werden. Aus diesem Grund sind zum aktuellen Zeitpunkt noch keine belastbaren Aussagen zur vollständigen Inbetriebnahme des Bahnhofs Luzern machbar. Die SBB bittet die Reisenden um Verständnis.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:23.03.2017 - Uhrzeit: 09:05

WLE 82 auf den Namen Westfalen getauft

Am 15.03.17 wurde 187 010 (WLE 82) auf den Namen Westfalen getauft. Hier zu sehen mit dem Leergutzug Berlin-Warstein am 22.03.17 in Geseke


Quelle:/Fotos: Bernd Loer

Datum:21.03.2017 - Uhrzeit: 09:20

Neue Umlaufpläne BR 143 (DB Regio)

Im aktuellen Lok-Vogel sind wir schon ausführlich auf die aktuellen Einsätze der Reihe 143 bei DB Regio eingegangen. Als Ergänzung dazu nun alle Regio-Umläufe auf einmal: Neben den bereits im Lok-Vogel veröffentlichten Plänen sind dabei auch die Ersatzleistungen auf der S1 vom Bh Düsseldorf, die Dresdner Einsätze, die Leistungen des Bh Halle und des Bh Trier sowie die Ulmer Umläufe nach Tübingen enthalten. Das 18 Seiten starke PDF steht Abonnenten im Abobereich des Lok-Vogels nun kostenlos zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:21.03.2017 - Uhrzeit: 09:20

Es gibt wieder einen neuen Vectron

Seit letzten Freitag ist die brandneue ELL 193.262 unterwegs (REV 16.03.17), eine ihrer ersten Fahrten bracht sie dabei gleich nach Ungarn. Beachtenswert ist auch der künftige Zulassungsraster, der so auch nicht alltäglich ist. Die Aufnahmen zeigen die 193.262 am 20.3.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom.





91 80 6 193 262-3 D-ELOC
UIC: DE-AT-(NL-SK-RO-PL-CZ-HU)
REV MMAL 16.03.2017
(aufgenommen am 20.03.2017)

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:21.03.2017 - Uhrzeit: 09:20

TSSC 180.018 in Breclav

Am 20.3.2017 gab es im tschechischen Grenzbahnhof Breclav eine -aus technischen Gründen- dort planmäßig nicht anzutreffende Lok zu sehen. Dabei handelte es sich um die TSSC 180 018 (ex DB), welche im südtschechischen 25 kV-Bereich stand, dieses Triebfahrzeug aber keinen 25 kV-Teil hat. Zu beachten ist auch der Stromabnehmer über dem Führerstand 2, welcher vermutlich die Ursache für die Verschleppung dieser Lok ist.


TSSC 180.018 am 20.3.2017 im tschechischen Grenzbahnhof Breclav.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:17.03.2017 - Uhrzeit: 09:25

Schienenpersonennahverkehr: Teilnetz Usedom neu vergeben

Der Schienenpersonennahverkehr im Teilnetz Usedom wird ab Dezember 2017 von der DB Regio AG bedient. Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn erhielt den Zuschlag im Ausschreibungsverfahren und übernimmt damit die bisher von der Usedomer Bäderbahn (UBB) bedienten Strecken des Teilnetzes.
Das Teilnetz Usedom besteht aus den Verbindungen RB23 Stralsund – Swinemünde (ab Dezember 2019: Züssow – Swinemünde) und RB24 Zinnowitz – Peenemünde. Die durch die Landesregierung beauftragte Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) schreibt die Verkehrsnetze des Schienenpersonennahverkehrs regelmäßig europaweit aus. Die Ausschreibung von Verkehrsleistungen eines Verkehrsnetzes benötigt einen mehrjährigen Vorlauf. Aufgrund der sich überschneidenden Zeiträume der einzelnen Verkehrsverträge finden daher fortlaufend Planungen statt. Der aktuelle Verkehrsvertrag für das Teilnetz Usedom läuft zum Dezember dieses Jahres aus. Die Laufzeit des neuen Vertrages beträgt 13 Jahre. Die DB Regio AG war der einzige Bieter in dem Ausschreibungsverfahren.Das Teilnetz Usedom soll künftig weitestgehend auf den Inselbereich beschränkt sein. Aus diesem Grund wird die RB23 Stralsund – Swinemünde voraussichtlich ab Ende 2019 verkürzt und als RB23 Züssow – Swinemünde verkehren. Bis dahin wird die Strecke zwischen Züssow und Stralsund aber weiterhin im Rahmen des Verkehrsvertrages Teilnetz Usedom bedient. Später soll dieser Abschnitt aus einem anderen Verkehrsvertrag bedient werden.
Die DB Regio AG wird die bislang auf den Strecken des Teilnetzes Usedom eingesetzten Fahrzeuge (Dieseltriebwagen vom Typ GTW 2/6) übernehmen. Der Fahrplan bleibt, von Detailänderungen abgesehen, unverändert. Als Verbesserung für die Kunden ist künftig auch die bargeldlose Bezahlung in den Zügen möglich.

Quelle:/Fotos: EM - Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

Datum:16.03.2017 - Uhrzeit: 09:05

Hector Rail bestellt 15 Vectron-Lokomotiven bei Siemens

- Auslieferung ab Frühjahr 2018
- Zweiter Auftrag des schwedischen Eisenbahnverkehrsunternehmens

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen Hector Rail AB hat 15 Wechselstrom-Lokomotiven des Typs Vectron bestellt. Die Auslieferung ist ab Frühjahr 2018 geplant. Alle Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Alle Vectron AC werden mit dem europäischen Sicherungssystem ETCS sowie dem Zugleitsystem ATC2-STM ausgerüstet. Der Einsatz erfolgt im schweren Gütertransport sowie für Holztransporte in Schweden und Norwegen. Für die Überbrückung von kurzen Strecken ohne Oberleitung ist ein Diesel Power Modul mit Funkfernsteuerung an Bord.

Hector Rail ist ein unabhängiger Güterverkehrsanbieter mit Sitz in Schweden. Das Unternehmen bietet für den europäischen Eisenbahnverkehrsmarkt Transportlösungen für Produkte der Schwerindustrie sowie intermodalen Güter- und Personenverkehr für Industrieunternehmen an. Die Flotte von Hector Rail umfasst 75 Lokomotiven mit einer Jahresgesamtlaufleistung von über sieben Millionen Schienenkilometern pro Jahr. Bereits im Juli 2016 bestellte Hector Rail bei Siemens fünf Vectron-Lokomotiven. Der Auftrag beinhaltete eine Option über die jetzt georderten 15 Lokomotiven dieses Typs.




Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:15.03.2017 - Uhrzeit: 08:32

Stadler liefert zehn EURODUAL-Lokomotiven an die HVLE

Stadler Valencia und der deutsche Schienengüterverkehrsbetreiber Havelländische Eisenbahn Aktiengesellschaft HVLE, haben einen Kaufvertrag über die Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven nach deutscher Konfiguration angekündigt.

HVLE und Stadler haben einen Vertrag für die Herstellung und Lieferung von zehn sechsachsigen EURODUAL-Lokomotiven und den entsprechenden Full-Service-Wartungsvertrag unterschrieben. Die leistungsstarken Lokomotiven werden im Gütertransport im deutschen Netzwerk eingesetzt und verbinden 15kV AC und 25 kV AC Elektro- und Dieselantriebsmodi. Auf der Finanzierungsseite begleitet die DAL Deutsche Anlagen-Leasing die Transaktion mit einer massgeschneiderten, assetbasierten Leasing-Struktur. Der Rail-Spezialist mit Sitz in Mainz, hat auch die Arrangierung und das Funding mit Mitteln aus der Sparkassen-Finanzgruppe übernommen.

HVLE wird zum ersten Kunden der neuen Generation der sechsachsigen Dual-Mode-Lokomotiven, die Stadler für den europäischen Markt entwickelt hat. Iñigo Parra, CEO von Stadler Rail Valencia, unterstrich die Bedeutung dieses Projekts und die Vorteile der neuen Plattform: „Dieser Vertrag ist ein wichtiger Meilenstein für Stadler als erster Auftrag einer neuen Lok-Familie. Mit ihrer avantgardistischen Technik deckt die EURODual-Lokomotive alle Bedürfnisse der Bahntreiber effizient und zuverlässig ab und bietet ihnen gleichzeit zahlreiche wirtschaftliche und ökologische Vorteile.”

Für Ludolf Kerkeling (HVLE) werden sich die Bedingungen im Schienengüterverkehr verändern: Die Nachfrage nach Sechsachs-Lokomotive wird durch zunehmende Länge und Gewicht der Züge wachsen. Martin Wischner (HVLE) fügte hinzu: Wir brauchen Dieselkraft für die erste / letzte Meile, aber die ökologischen und ökonomischen Vorteile der elektrischen Energie sind für uns sehr wichtig.

Die EURODual-Lokomotive von Stadler ist eine Dual-Mode-Lokomotive mit einer beeindruckenden Leistung, sowohl im Diesel- als auch im Elektroantriebsmodus, die in verschiedenen Konfigurationen, Spurweiten und Fahrdrahtspannungen erhältlich ist. Die modulare Plattform bietet ebenfalls ein breites Spektrum an verschiedenen Antriebsleistungen im Diesel-Modus, um den individuellen Bedarf des Kunden adäquat zu decken. Die vielseitige Plattform der Lokomotive wurde für den Fracht- und Reisefernverkehr bei Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/Std. auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken entwickelt.

Stadler, bekannt als Hersteller von Schienenfahrzeugen, u.a. auch Frachtlokomotiven für den europäischen Markt, liefert derzeit die vierachsigen Dual-Mode-Lokomotiven Class 88 an den britischen Betreiber Direct Rail Services aus und führt die ersten Tests des sechsachsigen EURODUAL-Prototyps in seinem spanischen Werk durch.




Quelle:/Fotos: Stadler Rail Valencia

Datum:14.03.2017 - Uhrzeit: 09:51

Neue Umlaufplan 111 Einsatzstelle Würzburg

Die 111er des Bh Nürnberg werden auch noch in einem kleinen Umlauf von der Einsatzstelle Würzburg verwendet. Der Plan wurde nun in die bereits vorhandenen Umläufe des Bh Nürnberg mit aufgenommen und steht Abonnenten im Abobereich des Lok-Vogels zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:13.03.2017 - Uhrzeit: 09:32

120 202 und 205 am HKX

Eine Stunde bevor der HKX von Köln Richtung Hamburg starten soll, sind die Vorbereitungen bereits im Gange. Bevor es losgehen kann, muss noch umgespannt werden.
Die 120 202 kommt, genau wie jetzt, an die Spitze, während die 120 205 (hier an zweiter Stelle) am Ende des HKX abgebügelt mitlaufen wird. Aufgenommen am 12.03.17 im Kölner Hbf.



Pralle Sonne von vorne macht leider nur einen Nachschuss möglich: die 120 205 läuft hier am Ende des HKX abgebügelt mit, während vorne die 120 202 den Zug in Fahrt bringt. Aufgenommen am 12.03.2017 im Kölner Hbf.




Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

Datum:13.03.2017 - Uhrzeit: 09:32

Nur ein kleines Detail

Die von DB Cargo angemietete 193 607 fährt nun mit einem - wenn auch kleinen - DB AG-Logo an der Front herum. Am 11. März 2017 war die Lok in dieser Form in Friedland in Richtung Süden unterwegs.




Quelle:/Fotos: Markus Pfetzing

Datum:10.03.2017 - Uhrzeit: 20:15

Das neue Jahrbuch ist da!:


Hans Sölch
Elektroloks der DB AG im Fahrplanjahr 2016
Der Jahresrückblick (13.12.2015 - 11.12.2016)

E-Book
PDF 180 Seiten
190 x 260 mm
Preis: 7,99 Euro

Auch im Fahrplanjahr 2016 gab es bei den Elektroloks der DB AG diverse Änderungen. Während such die Einheitselloks der Reihen 139 und 140 aus dem Betrieb verabschiedeten, trafen mit den Baureihen 147 und 187 neue Baureihen ein, die aber noch nicht in den Einsatz gehen durften. Die Baureihe 143 wurde nun auch bei DB Cargo verwendet und konnte hier erfolgreich Fuß fassen. Das Buch beschäftigt sich sowohl mit den Loks von DB Fernverkehr, DB Regio, DB Schenker als auch DB Systemtechnik und DB Netz sowie den von diesen Unternehmen angemieteten Lok privater Unternehmen wie MRCE im Fahrplanjahr 2016. Zudem werden die Änderungen der Loks des DB Museums in den Standorten Koblenz, Halle, Nürnberg und Lichtenfels berücksichtigt.



Quelle:/Fotos:

Datum:10.03.2017 - Uhrzeit: 10:15

Léman Express - Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg.

In der Zusammenarbeit zwischen der SBB und der SNCF ist am 9. März 2017 ein entscheidender Schritt erfolgt: Die Chefs der beiden Bahnunternehmen haben in Paris einen Vertrag zur Regelung der Betriebsmodalitäten des Léman Express unterzeichnet. Diese zukünftige grenzüberschreitende S-Bahn wird über 40 Bahnhöfe der Kantone Waadt und Genf sowie der Region Auvergne-Rhône-Alpes und somit über eine Million Einwohner bedienen.
Andreas Meyer, CEO der SBB, und Guillaume Pepy, Präsident der SNCF, haben am 9. März 2017 in Paris die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen im Hinblick auf den Betrieb des Léman Express besiegelt. Die integrale Inbetriebnahme dieser grenzüberschreitenden S-Bahn ist für Dezember 2019 vorgesehen, wenn der Bau des Kernstücks, der neuen CEVA-Bahnlinie (Cornavin–Eaux-Vives–Annemasse), abgeschlossen ist.
Der Kooperationsvertrag zwischen der SBB und der SNCF definiert die Rahmenbedingungen des Betriebs des Léman Express und bereitet die Gründung einer neuen Gesellschaft namens Lémanis vor. Er stärkt die Beziehungen zwischen der SBB und SNCF und gewährleistet die harmonische und nachhaltige Entwicklung der Mobilität in dieser Region mit über einer Million Einwohnern. Die Aufgabe von Lémanis wird es sein, das neue Bahnangebot des Léman Express zu vermarkten und den Betrieb beidseits der Grenzen zu koordinieren. In den kommenden Wochen findet in Anwesenheit der Besteller dieses Regionalangebots die Gründung der Lémanis SA statt.
Kürzlich wurde für die Lancierung des künftigen grenzüberschreitenden Netzes unter dem Namen OMEX (Organisation für die Betriebseinführung Léman Express/CEVA) ein Team aus Mitarbeitenden der beiden Unternehmungen zusammengestellt. Dieses wird von Daniel Leuba von der SBB und Armelle Laugier von SNCF geleitet. Das Team übernimmt sowohl im Bereich der Infrastruktur als auch bei den Dienstleistungen für die Kunden des Léman Express technische und operative Aufgaben.
Mit dem Zusammenarbeitsvertrag und der Gründung von Lémanis streben SBB und SNCF nun eine schnelle Entwicklung des Angebots von Léman Express an, dies zusammen mit allen Partnern des künftigen grenzüberschreitenden Netzes.

Eine grenzüberschreitende S-Bahn – einzigartig in Europa.

Der Léman Express wird sowohl die Kantone Waadt und Genf als auch die Departemente Ain und Haute-Savoie bedienen. Auf dem 230 Kilometer langen Netz des Léman Express werden täglich 50 000 Reisende erwartet. Mit der Inbetriebnahme der 16 Kilometer langen CEVA-Linie verkürzt sich die Reisedauer zwischen Genf Cornavin und Annemasse von 47 Minuten (aktuell im Bus) auf 22 Minuten.
Die SBB und die Region Auvergne-Rhône-Alpes haben knapp 500 Millionen Franken bzw. 460 Millionen Euro in die 40 Züge der zukünftigen grenzüberschreitenden S-Bahn investiert. Die französischen und schweizerischen Besteller des Regionalverkehrs finanzieren die knapp 2 Milliarden Franken bzw. 1,8 Milliarden Euro für die Modernisierung der Infrastruktur und den Bau der neuen CEVA-Linie, die dem Léman Express seine grenzüberschreitende Dimension gibt.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:10.03.2017 - Uhrzeit: 09:51

SCI Global Rail Index 1/2017

Unternehmen der Bahnindustrie sehen sich zwischen Investitionsbedarf und nur moderaten Wachstumserwartungen gefangen
Zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres zeigt sich die globale Bahnbranche in verhaltener Stimmung. Dies zeigt der aktuelle SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Top-Manager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Sowohl die hohen Anforderungen der Digitalisierung als auch Veränderungen der Marktstrukturen drängen die Unternehmen der Bahnindustrie zur Anpassung ihrer Geschäfte. Als Reaktion sind die Investitionsaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr signifikant gestiegen. Die Beurteilungen der derzeitigen Geschäftslage sowie zukünftigen Geschäftsentwicklung bleiben moderat. Nur 9% der befragten Manager erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten. Eine entsprechend verhaltene Zurückhaltung zeigt sich auch in der Beurteilung der Nachfrage. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen rutscht mit einem Saldo von -6% in den leicht negativen Bereich.





Mit einem Saldo von nur 5% beurteilen die befragten Top-Manager der weltweiten Bahnbranche die aktuelle Geschäftslage zu Beginn des neuen Geschäftsjahres als eher moderat – äußern im Vergleich zum letzten Quartal jedoch eine leicht negative Tendenz. Dabei bleibt die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage heterogen, obwohl sowohl der Anteil der Top-Manager, die die Geschäftsentwicklung als „gut“ bezeichnen, als auch jener, die die Geschäftsentwicklung als „unbefriedigend“ beurteilen, je um weitere 5% sinken. Infolgedessen wächst die Mehrheit der befragten Unternehmen, die sich mit der aktuellen Geschäftslage zufrieden zeigen, weiter auf einen Anteil von insgesamt 67%.



Die moderate aber noch überwiegend positive Beurteilung der aktuellen Geschäftslage erhält mit Blick auf die Entwicklung der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen einen leicht rauen Beiklang. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen, als wichtiger Indikator der Branchenentwicklung, verliert weiter an Schwung und sinkt mit einem Saldo von -6% in den leicht negativen Bereich. Vor dem Hintergrund stark gestiegener Investitionsaktivitäten im vergangenen Jahr, berichten rund 23% der befragten Unternehmen von einer Steigerung in der Nachfrage berichtet, während fast 30% der Top-Manager über einen Rückgang der Nachfrage klagen.
Gleichwohl zeigt sich eine Mehrheit von 75% der befragten Unternehmen hinsichtlich des derzeitigen Auftragsbestands zufrieden. Sowohl die Anzahl der Unternehmen, die den Auftragsbestand als zu gering beurteilen (10%), als auch jene, die den Auftragsbestand als vergleichbar groß beurteilen (15%), sinkt um etwa 10%.



Angesprochen auf die Beurteilung der erwarteten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2017, äußern sich im Saldo wieder mehr Unternehmen zurückhaltender als noch im Quartal zuvor. Angesichts der deutlichen gestiegenen Investitionstätigkeiten bleibt der Anteil der Unternehmen, die eine negative Entwicklung erwarten nahezu unverändert; aber auch die Anzahl der Top-Manager, die eine günstigere Entwicklung erwarten, sinkt auf weniger als 20%, verglichen mit 32% im letzten Quartal. Im Gegenzug wächst der Anteil der befragten Unternehmen, die eine stetige Geschäftsentwicklung erwarten auf 71%.



Seit vielen Jahren befragt SCI Verkehr die Unternehmen der globalen Bahnindustrie zur Entwicklung ihrer Investitionsaktivitäten im Vergleich zum Vorjahr. Während eine Welle an Auftragsvergaben Anfang 2013 zu steigenden Investitionsaktivitäten in den nachfolgenden Jahren führte, spiegelten sich zunehmende Unsicherheiten der Branche im Jahr 2015 in stark reduzierten Investitionstätigkeiten wider. Im Jahr 2016 verzeichnete das Niveau der Investitionstätigkeit jedoch einen signifikanten Sprung. 57% der befragten Top-Manager berichten von steigenden Investitionsaktivitäten – davon fast 20% von nachhaltig gestiegenen Investitionstätigkeiten.
„Angesichts der sich verändernden Marktstrukturen scheinen viele Unternehmen die vermehrt positiven Bilanzen der letzten Jahre zum Anlass genommen zu haben, um mit gezielten Investitionen ihre Position in einem zunehmend von Wettbewerb geprägten Markt zu stärken“, interpretiert Maria Leenen, Geschäftsführerin von SCI Verkehr GmbH, die gestiegenen Investitionstätigkeiten.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr

Datum:09.03.2017 - Uhrzeit: 10:21

SBB: Pendolino-Flotte komplett


Der letzte von insgesamt 19 ETR 610 auf einer Abnahmefahrt.



Unterwegs Richtung Norden: Der letzte von insgesamt 19 Zügen des Typs ETR 610 hat die Werkshalle von Alstom in Savigliano (IT) verlassen. Damit ist die Neigezugflotte, die auf der Simplon- und Gotthardachse bis Mailand verkehrt, komplett.

Die 19 Züge des Typs ETR 610 verkehren als Eurocity auf der Gotthard- und Simplonachse bis Mailand. Die sieben Züge der ersten Serie stammen aus der Zeit der ehemaligen Betreibergesellschaft Cisalpino: Ende 2009 wurde die Flotte je zur Hälfte auf die SBB und Trenitalia aufgeteilt. Bis heute verkehren in der Schweiz deshalb auch sieben ETR 610-Züge der Trenitalia. Im Jahr 2012 bestellten die SBB acht zusätzliche ETR 610 (RABe 503): Diese haben seit Ende 2014 das Vorgängermodell ETR 470 abgelöst. 2015 folgte eine Nachbestellung von vier weiteren Zügen, welche nun ebenfalls ausgeliefert worden sind. Damit ist die Flotte komplett. Die Züge wurden von Alstom in Savigliano (IT) hergestellt. Die leichte Instandhaltung der Züge erfolgt in den SBB-Serviceanlagen in Genf und Basel.

Grosse Revision startet im Herbst 2017.

Die Fahrzeuge der ersten Serie erreichen im Herbst die Laufleistung von 2,5 Millionen Kilometer und müssen daher in die erste Grossrevision. Diese schwere Instandhaltung wird von Alstom durchgeführt und dauert bis 2020, sie wird rund 80 Mio. Franken kosten. Um die Verfügbarkeit der Züge – beispielsweise bei der Neigetechnik – weiter zu erhöhen, wurde zudem eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche zusätzliche Instandhaltungsmassnahmen umsetzt. Daneben gibt es neu einen sogenannten Control-Room: Alstom kann damit die Fahrzeuge während des Betriebes fernüberwachen. So können Unregelmässigkeiten bei ausgewählten Systemen (z.B. ETCS) früh erkannt werden, bevor diese zu einer möglichen Störung führen.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:09.03.2017 - Uhrzeit: 09:11

Majestic Imperator mit Zebra in Bratislava

Am 08. März 2017 konnte diese interessante Fuhre im Bahnhof Bratislava Petrzalka beobachtet werden:



Ventus Siemens 4744 800 und 185 662 Lokomotion mit Salonzug Majestic Imperator am 08. März 2017 in Bratislava



185 662 mit Salonzug Richtung Kittsee - am 08. März 2017 bei der Ausfahrt Bratislava Petrzalka



Salonwagen Majestic Imperator



Salonwagen Majestic Imperator



Salonwagen Majestic Imperator


Quelle:/Fotos: Vladislav Bokora

Datum:09.03.2017 - Uhrzeit: 09:11

Entwicklung des weltweiten Schienenverkehrs: Güterverkehr aktuell sinkend - Stadtverkehr wächst

Weltweit sank der Schienengüterverkehr im Jahr 2015 - erstmals seit der Finanzkrise - um 4,4%. So die aktuell vorgestellte Studie der SCI Verkehr „Rail Transport Markets – Global Market Trends 2016-2025“. Eine weitere Verringerung wird auch für das Jahr 2016 erwartet, wobei diese vor allem durch die geringe Nachfrage in großen Märkten wie China oder den USA bedingt wird. Doch die Perspektive gestaltet sich mittelfristig optimistisch: ab 2018 wird ein positives Leistungswachstum prognostiziert. Dagegen werden die Leistungen im städtischen Bahnverkehr sowohl kurz- als auch mittelfristig mit durchschnittlich mehr als 5% jährlich zwischen 2015 und 2025 stark wachsen.

Der Schienengüterverkehr hat im Jahr 2015 mit einer Abnahme von 4,4% im Vergleich zum Vorjahr ein Negativwachstum verzeichnet. Dieser Trend wird sich bis 2017 fortsetzen. Ursache ist der nachlassende Transport von Kohle und Stahl aufgrund einer abgeschwächten Produktionstätigkeit sowie der Rückgang des internationalen Handelswachstums. Es ist zu befürchten, dass die Transportnachfrage angesichts des wachsenden Protektionismus in verschiedenen Teilen der Welt negativ beeinflusst wird.

In Nordamerika hat der Kohletransport durch einen Wandel des Energiemix deutlich abgenommen. Das intensive Fracking in den USA hat auf dem Transportmarkt in den letzten Jahren zu einer Sonderkonjunktur geführt, die jedoch den Rückgang der Nachfrage am Kohlemarkt nicht vollständig kompensieren konnte. Mit dem sinkenden Ölpreisniveau verliert die Transportnachfrage nach Erdöl aktuell an Dynamik und wird langfristig durch den Bau von Pipelines weiter negativ beeinflusst werden.

Asien wird vom chinesischen Transportmarkt dominiert, welcher im Bereich des Schienengüterverkehrs schrumpft. Ursachen dafür sind steigende Tarife im Schienengüterverkehr in den letzten Jahren, während parallel die Straßeninfrastruktur mit Autobahnen stark ausgebaut wurde, wodurch die Attraktivität des Straßengüterverkehrs deutlich zugenommen hat. Darüber hinaus hat auch in der chinesischen Energiepolitik ein Umdenken weg von der Kohle eingesetzt, das die Transportnachfrage bedeutend negativ beeinflusst hat. Die jüngsten chinesischen Bestrebungen, die Luftqualität nachhaltig zu verbessern, kann auch eine Verschiebung des Modal Split zugunsten der umweltfreundlicheren Schiene bewirken. Inwiefern entsprechende politische Weichenstellungen stattfinden und ob diese in der Lage sein werden die sinkenden Kohletransporte auf der Schiene zu kompensieren, ist aktuell noch unklar.




Im Gegensatz zum Schienengüterverkehr ist der städtische Bahnverkehr seit 2010 schnell gewachsen. Ein Nachlass dieses Wachstums wird vor 2020, wenn viele Metro- und Straßenbahnsysteme fertiggestellt sind, nicht erwartet. Netzerweiterungen, vor allem der Bau neuer Linien in Städten, die zuvor kein städtisches Bahnsystem hatten, sind der Hauptantrieb in der Entwicklung von Stadtbahnen. Ein Beispiel hierfür ist China, wo die Stadtbahnsysteme zwischen 2005 und 2015 von weniger als 1.000 km auf mehr als 3.000 km um das Dreifache gewachsen sind. Weitere Investitionen sind geplant. Aktuell sind 4.450 km Strecke an schienengebundenen Stadtverkehrsnetzen im Bau oder bereits in Betrieb. Hohe Wachstumsraten werden auch in Süd- und Mittelamerika erzielt. Wichtige Verbesserungs- und Erweiterungsprojekte finden momentan in den größten Märkten Brasilien, Argentinien und Chile statt. Das Wachstum wird zudem auch in kleineren Märkten durch neue Systeme untermauert, so zum Beispiel die Umsetzung von Metroprojekten in Quito, Panama City und Lima.

Der Schienenpersonenverkehr hat in den letzten Jahren eine konstant positive Entwicklung gezeigt, obwohl die Trends in den Regionen der Welt sehr unterschiedlich sind. Während Leistungen im Schienenpersonenverkehr der GUS-Staaten, Osteuropas sowie Afrikas und des Mittleren Ostens signifikant abgenommen haben, sind diese in Asien sowie in Süd- und Mittelamerika schnell gewachsen. Die Erweiterung von Hochgeschwindigkeitsnetzen, vor allem in China, und die zunehmende Anzahl von Leistungen z.B. in den Ballungsräumen Südamerikas haben zu diesem Trend beigetragen. Beflügelt wird der Schienenpersonenverkehr gerade in reifen Märkten wie Westeuropa oder Nordamerika auch durch ordnungspolitische Maßnahmen, welche den PKW-Verkehr im Interesse von Umwelt und Lebensqualität zu reduzieren versuchen.

Insgesamt befinden sich die Schienenverkehrsmärkte im Wachstum. Zwischen 2005 und 2015 fand in allen drei Segmenten: Schienengüter-, Schienenpersonen-, und Stadtverkehr ein Wachstum statt. Trotz kurzfristiger bzw. regionaler Volatilitäten ist das Gesamtbild positiv: die Verkehrsvolumina waren im Jahr 2015 bedeutend höher als noch im Jahr 2005. Ein langfristiges Wachstum wird auch weiterhin in allen Segmenten erwartet, jedoch kurzfristig mit verschiedenen Geschwindigkeiten.

Die MultiClient Studie “Rail Transport Markets – Global Market Trends 2016-2025” ist ab sofort bei SCI Verkehr GmbH erhältlich.


Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:08.03.2017 - Uhrzeit: 09:39

Grundstein für Servicewerk des Rhein-Ruhr-Express gelegt

• Digitaler Service für über 99-prozentige Verfügbarkeit der 82 RRX-Züge
• Vorausschauende Wartung und Instandhaltung über 32 Jahre lang
• Testbetrieb bereits Mitte 2018 auf 70.000 Quadratmetern Werksgelände

Heute wurde in Dortmund-Eving der Grundstein des Instandhaltungs- und Wartungswerkes für die Züge des Rhein-Ruhr-Express (RRX) gelegt. Das Werk soll bereits Mitte 2018 den Testbetrieb aufnehmen. Künftig werden dort alle 82 RRX-Züge über einen Zeitraum von 32 Jahren gewartet und instandgehalten. Dafür schafft Siemens rund 75 Arbeitsplätze und investiert darüber hinaus einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag.

Das Depot ist vollständig auf das im Schienensektor bislang einzigartige, digitalisierte Serviceangebot von Siemens ausgerichtet. Vorausschauend werden damit Fehlerquellen erkannt, lange bevor Fehler tatsächlich auftreten. Dafür werden die Züge in Echtzeit überwacht und die gelieferten Daten in einem zentralen Diagnosesystem im Mobility Data Services Center (MDS) in München-Allach analysiert. Daraus errechnen die Spezialisten des MDS Fehlerprognosen und geben dem Service-Team im neuen Werk akute oder terminierte Wartungsempfehlungen.

„Das nächste Etappenziel ist erreicht. Der RRX wird den schienengebundenen Personen-Nahverkehr des Landes revolutionieren, die Situation hunderttausender Pendler nachhaltig verbessern sowie neue Maßstäbe etwa hinsichtlich Komfort, Takt- und Reisezeiten setzen“, betont NRW-Verkehrsminister Michael Groschek im Rahmen der Feierlichkeiten.

Martin Husmann, Vorstandsvorsitzender des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), ergänzt: „Ich freue mich besonders für die Fahrgäste; die heutige Grundsteinlegung markiert eine bedeutende Investition in die Zukunft für die täglich rund 2,4 Millionen Menschen, die im Schienenpersonennahverkehr im Land unterwegs sind. Wir erwarten, dass das neue Dortmunder Werk bald maßgeblich dazu beiträgt, eine bestmögliche Einsatzfähigkeit der neuen Fahrzeuge zu garantieren.“

„In Dortmund-Eving überführen wir den Service und die Wartung von Zügen in das digitale Zeitalter. Wir nutzen Algorithmen, um von den Zügen gelieferte Daten zu analysieren, und können so Fehlfunktionen beheben, bevor sie überhaupt eintreten. So können wir unserem Kunden VRR und allen Fahrgästen eine über 99-prozentige Verfügbarkeit unserer Züge garantieren. Wir freuen uns, dass wir dieses Depot in Dortmund errichten können“, sagte Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

Das Grundstück in Dortmund-Eving hat eine Fläche von rund 70.000 Quadratmetern, was etwa zehn Fußballfeldern entspricht. Grundstückseigentümer ist der VRR über einen zunächst bis zum Jahr 2050 geltenden Erbbaurechtsvertrag mit Siemens. Das Werk umfasst ein sechsgleisiges Werkstattgebäude, Lager und Sozialgebäude, eine Außenreinigungsanlage, eine Unterflurdrehmaschine für die Radsatzüberarbeitung sowie eine Radsatzdiagnoseanlage. Rund 163 Meter lang, 63 Meter breit und 12,40 Meter hoch wird das Hauptgebäude. Es unterschreitet die Wertevorgaben der neuen Europäischen Energieeinsparverordnung (EnEV) um rund 15 Prozent. Auf dem Werksgelände werden einschließlich der Werkstattgebäude rund 5,5 Kilometer Gleise verlegt. Sie werden mit zwei Anschlussweichen im Norden und Süden des Geländes verbunden, die von der Lage her identisch sein werden mit dem alten Anschluss des ehemaligen Rangierbahnhofs Dortmund-Eving an die Bahnstrecke Hauptbahnhof Dortmund in Richtung Lünen/Münster.


Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:07.03.2017 - Uhrzeit: 10:15

Weiterer Ausbau der RCG am Slowenischen Markt

Rail Cargo Logistics erhöht Anteile der Beteiligung an Intereuropa-FLG; Umfirmierung in Rail Cargo Logistics d.o.o abgeschlossen

Die Rail Cargo Group – Güterverkehrstochter der ÖBB – intensiviert ihre Bahnlogistikaktivitäten am slowenischen Markt. Nachdem Rail Cargo Logistics - Austria durch Aufstockung der Unternehmensanteile von 50% auf 74% Mehrheitseigentümer des Unternehmens Intereuropa-FLG wurde, folgte nun der nächste Schritt: Im Hinblick auf einen einheitlichen Marktauftritt wurde der Name von Intereuropa-FLG auf Rail Cargo Logistics d.o.o. geändert.

Starke Marktpräsenz

Das Unternehmen Intereuropa-FLG d.o.o. blickt auf eine langjährige Firmengeschichte zurück und ist bereits seit 2005 Teil der Rail Cargo Group. Das Leistungsspektrum des Unternehmens mit Sitz in Ljubljana reicht vom klassischen Bahntransport bis hin zu Containertransporten und umfasst vor allem die Abwicklung intermodaler Transporte über die Adria-Seehäfen. Insbesondere werden Transitverkehren über den Hafen Koper inklusive dazugehöriger Hafenleistungen organisiert. Ergänzend profitieren die Kunden von Logistikleistungen wie Lagerhaltung, Umladung, LKW-Lieferungen, Sendungsverfolgung, Verzollung und Beratungen.

Rail Cargo Logistics d.o.o. punktet sowohl mit umfassenden Serviceleistungen als auch qualitativ hochwertigem Logistiksupport und festigt so seine Position als eines der führenden Unternehmen der Schienenlogistik in Slowenien. Darüber hinaus ermöglicht die geographische Lage Sloweniens als Knotenpunkt zweier wichtiger paneuropäischer Schienenkorridore effiziente Bahntransporte über nationale Grenzen hinweg.


Quelle:/Fotos: Rail Cargo Group

Datum:06.03.2017 - Uhrzeit: 11:15

193 212 nun auch bei MMV

Seit 1.3.2017 fährt nun die ehemalige ECCORAIL 193 212 für das ungarische EVU MMV. Neben der 193 228 ist sie jetzt die zweite ELL-Lok die für dieses EVU fährt. Nachdem sie auch eine Zulassung in Ungarn hat, ist sie uneingeschränkt einsetzbar. Meist erbringt sie aber Zugleistungen zwischen den Grenzbahnhöfen Hegyeshalom und Passau.
Äußerlich unterscheiden sich dies beiden Loks durch den stirnseitigen schwarzen MMV-Aufkleber den die 193.212 trägt, an den Seitenwänden sind noch die Konturen von ECCO zu sehen.
ELL/MMV 193.212 sowie die abgestellten FLOYD-Lokomotiven 659.001, 450.006, 450.004 und 450.008 am 4.3.2017 im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:03.03.2017 - Uhrzeit: 09:25

ÖBB und Stadler gründen Joint Venture zur Instandhaltung der WESTbahn Flotte in Wien

Die ÖBB-Technische Services-GmbH und Stadler bilden mit der ÖBB Stadler Service GmbH ein Joint Venture zur Instandhaltung der von der WESTbahn Management GmbH betriebenen KISS-Flotte. Bis Ende 2018 ist beabsichtigt, das Personal des Joint Ventures auf 40 MitarbeiterInnen aufzustocken.Stadler hält seit fünf Jahren die KISS-Flotte der WESTbahn in Linz instand und bringt damit eine hohe Expertise und Know-How in das Konsortium ein. Die WESTbahn wird ab Mitte 2017 ihre Fahrzeugflotte von bislang 7 auf 17 Stadler KISS-Garnituren aufstocken und mit der geplanten Angebotsausweitung die gesamte Instandhaltung nach Wien verlagern.

Joint Venture vereint Expertise von ÖBB TS und Stadler

Stadler und die ÖBB gründen deshalb ein Joint Venture in Wien. Dieses hat die Instandhaltung der KISS-Flotte der WESTbahn zum Zweck. Für die ÖBB bedeutet das Zusammengehen die Auslastungserhöhung ihres Wartungsstandorts in Wien-West und den verstärkten Einstieg in das externe Instandhaltungsgeschäft. Stadler bringt sein großes Know-how im Bereich der Instandhaltung in das Joint Venture ein und kann die langjährige Zusammenarbeit mit der WESTbahn in Kooperation mit der ÖBB-TS GmbH in Wien weiterführen.

Zusammen setzen Stadler und ÖBB im Bereich Service und Instandhaltung in Österreich einen neuen Benchmark: Das Joint Venture wird die Fahrzeuge mit einer innovativen modularen Wartung in den sogenannten „Stilllagen“ (d.h. nachts) instand halten und auf diese Weise die Fahrzeugreserve der WESTbahn auf ein Minimum reduzieren. Dazu sind umfangreiche Umbauten in der Höhe von mehreren Millionen Euro am ÖBB-TS Standort in Wien West notwendig, die die ÖBB-TS GmbH vorfinanziert.

ÖBB Stadler Service GmbH: Start für Sommer 2017 geplant

Die ÖBB-TS GmbH beteiligt sich mit 60 Prozent an dem Joint Venture, Stadler mit 40 Prozent. Das Joint Venture soll unter Einbezug der heutigen Führungsmannschaft gemeinsam geführt werden. Beabsichtigt ist dabei, das Personal des Joint Ventures bis Ende 2018 auf insgesamt 40 MitarbeiterInnen aufzustocken.Beide Verwaltungs- bzw. Aufsichtsräte haben dem Zusammenschluss im November 2016 zugestimmt. Das Signing hat am 2. März 2017 in Wien stattgefunden. Da der Zusammenschluss vorab noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss, ist mit dem Final Closing im Sommer 2017 zu rechnen. Bis die am Wartungsstandort der ÖBB-TS in Wien West erforderlichen Adaptierungen abgeschlossen sind, werden die Fahrzeuge der WESTbahn weiterhin in Linz instandgehalten. Die ÖBB-Technische Services GmbH ist mit 3.400 Mitarbeitern an 22 Standorten der größte Instandhalter für Schienenfahrzeuge und den dazugehörigen Komponenten in Österreich. Jahrzehntelange Erfahrung, modernste Technologien sowie ein dichtes Servicenetzwerk samt umfangreichem Ersatzteil-Pool bilden das Fundament für professionelle, wirtschaftliche und sichere Instandhaltung, auf die aktuell Eisenbahnverkehrsunternehmen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Schweden, Polen, Italien, Slowenien, Ungarn, der Tschechischen Republik, der Slowakei und der Schweiz vertrauen.


Quelle:/Fotos: ÖBB / Stadler Rail Group / WESTbahn Management GmbH

Datum:03.03.2017 - Uhrzeit: 09:25

Niederrhein-Netz: Eröffnung des neuen Abellio-Bahnbetriebswerks in Duisburg

· Fertigstellung nach einem Jahr Bauzeit
· Moderne Instandhaltung für 21 neue FLIRT-Regionalzüge

Nach rund einem Jahr Bauzeit ist das neue Abellio-Bahnbetriebswerk für die Instandhaltung am Donnerstag, 2. März, feierlich eröffnet worden. An der Karl-Lehr-Straße in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs hat Abellio Rail NRW eine Instandhaltungs- und Waschhalle für 21 moderne Elektrotriebzüge vom Typ FLIRT, die auf den Linien RE 19, RB 32 und RB 35 im Niederrhein-Netz unterwegs sind, errichtet. „Vor nicht einmal einem Jahr haben wir mit einem symbolischen Spatenstich den Start der Bauarbeiten gefeiert“, erinnert sich Ronald R. F. Lünser, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abellio Rail NRW. „Am 2. März 2017 können wir das Abellio-Bahnbetriebswerk in Betrieb nehmen – ein für uns denkwürdiger Moment auf dem Weg zu noch mehr Qualität und Kunden-zufriedenheit, auch im neuen Netz. Nach der erfolgreichen Betriebsaufnahme der drei Linien im Dezember ist es nun unsere Maxime, mit modernsten Instandhaltungstechnologien rund um die Uhr für die Einsatzfähigkeit unserer Niederrhein-Netz-Flotte zu sorgen.“
15 Millionen Euro hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen in den Bau investiert, der mit 3,7 Millionen Euro vom Aufgabenträger, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), gefördert wurde. Martin Husmann, Vorstandssprecher des VRR: „Wir erwarten eine bestmögliche Einsatzfähigkeit der neuen Fahrzeuge, dafür bedarf es einer hochmodernen Werkstatt. Für das Niederrhein-Netz und einen attraktiven SPNV in NRW ist dieses Bahnbetriebswerk von großer Bedeutung, auch mit Blick auf die Erweiterbarkeit des Geländes.“

Die Wahl des Standortes fiel schnell auf Duisburg, da es sowohl aufgrund seiner geografischen Lage als auch mitten im Netz als Verkehrsknotenpunkt strategisch günstig liegt. Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, freut sich nicht nur über die zusätzlichen Arbeitsplätze: Ich bin sehr froh, dass die Standortwahl auf Duisburg gefallen ist. Wenn noch mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen - und das werden sie bei einem attraktiven Angebot - ist dies ein wichtiger Beitrag auch für den Umweltschutz.

Zweiter Abellio-Betriebsstandort

Auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern ist eine zweigleisige kombinierte Instandhaltungs- und Waschhalle mit einer Gesamtlänge von 106 Metern und einer Grundfläche von 1.700 Quadratmetern entstanden. Auf dem Gelände wurden rund 800 Meter Gleise verlegt sowie diverse bahntechnischen Anlagen für die Wartung und den Betrieb von Schienenfahrzeugen gebaut. Ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude mit Büro-, Umkleide- und Sozialräume für die Mitarbeiter, runden den Standort ab. In der Halle erfolgt die präventive und korrektive Instandhaltung für die kürzlich in Betrieb genommenen Züge, bei Bedarf können auch Großkomponenten getauscht werden. Darüber hinaus werden die Züge dort gereinigt, die notwendigen Betriebsstoffe aufgefüllt und die Entsorgung der Sanitäranlagen vorgenommen. Zunächst sind bis zu 15 neue Mitarbeiter am Standort beschäftigt. Das Unternehmen unterhält für die Züge des Ruhr-Sieg-Netzes und der Linie S 7ein weiteres Betriebswerk in Hagen.

Das neue Niederrhein-Netz

Abellio Rail NRW fährt seit Dezember 2016 zwischen Emmerich und Düsseldorf sowie Wesel und Mönchengladbach beziehungsweise Bocholt auf den Linien RE 19, RB 32 und RB 35. Rund 2,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr erbringt das Unternehmen im Netz und bewegt 7 Millionen Menschen auf 189 Kilometern Strecke zwischen 36 Stationen. Ab dem 6. April wird die Linie RE 19 von Emmerich über das niederländische Zevenaar bis nach Arnhem Centraal verlängert. Für den länderübergreifenden Bahnbetrieb sind 21 neue Elektrotriebfahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT im Einsatz. Sieben dieser Fahrzeuge sind für den rund 20 kilometerlangen Abschnitt zwischen Emmerich und Arnheim „mehrsystemfähig“, das heißt sie können sowohl mit drei Zugsicherungssystemen als auch drei Stromsystemen arbeiten. Die Linie RB 32 von Wesel nach Bocholt wird mit Fahrzeugen vom Typ Alstom Coradia LINT gefahren. Planungen zufolge soll auch diese Strecke ab 2019 mit Elektrotriebzügen betrieben und in die Linie RE 19 per Flügelkonzept eingebunden werden.


Quelle:/Fotos: Abellio Rail NRW

Datum:02.03.2017 - Uhrzeit: 09:15

Hybrid-Lok 1063.039 auf Testfahrten

Aktuell werden in der 9. Kalenderwoche wieder Testfahrten mit der Hybrid-Lok 1063.039 durchgeführt. Diesmal ist sie dem Verschub im Bahnhof Leoben Göss zugeteilt, wo sie neben der Planverschublok der Reihe 2068 ihre Leistung erbringt.

1063.039 und 2068.038 am 1.3.2017 in Leoben Göss.





Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:02.03.2017 - Uhrzeit: 09:15

Joint Venture von Bombardier: Bau von 144 Hochgeschwindigkeitszügen der neuen Generation für China

- Die neuen Züge sollen die lokale Wirtschaft voranbringen und dabei helfen, das Hochgeschwindigkeitsnetz im neuen ,Diamond Economic Circle' in Westchina zu vergrößern

- Die neuste Generation der umweltfreundlichen Züge vom Typ CRH1A-A senken die Lebenszykluskosten und setzen neue Maßstäbe für nachhaltigen Verkehr und Fahrgastkomfort

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab am 1. März 2017 bekannt, dass sein chinesisches Joint Venture Bombardier Sifang (Qingdao) Transportation Ltd. (BST) einen weiteren Auftrag von der China Railway Corp. (CRC) zur Lieferung von 144 Hochgeschwindigkeitswagen der neuen Generation des Typs CRH1A-A für das schnell wachsende Hochgeschwindigkeitsnetz des Landes erhalten hat. Die neuen Wagen werden im Auftrag des Bahnamtes Chengdu und Kunming zum Einsatz kommen und die Entwicklung des neuen ‚Diamond Economic Circle' von Westchina unterstützen, der die Städte Chengdu, Chongqing, Xi'an, Guiyang und Kunming umfasst. Der Vertrag über 18 achtteilige Züge wird auf einen Auftragswert von etwa 1,95 Milliarden chinesische RMB (268 Millionen Euro, 284 Millionen US-Dollar) beziffert. Bombardier hält 50% der Anteile an BST, das von CSR Sifang Rolling Stock Co., Ltd, ein Partnerunternehmen von Bombardier Transportation, geleitet wird.

Jianwei Zhang, President von Bombardier China, sagte: „China errichtet mithilfe modernster Technologien das weltweit fortschrittlichste Hochgeschwindigkeitsnetz. In Anbetracht des starken Wettbewerbsdrucks in diesem Markt freuen wir uns sehr, dass CRC unsere Hochgeschwindigkeitstechnologie ausgewählt hat, um das Hochgeschwindigkeitsnetz in Westchina zu vergrößern, Städte und Menschen zu verbinden und dem neuen Wirtschaftskreis zu helfen, die angestrebte BIP-Wachstumsrate von 10 % im Jahr 2017 zu erreichen. Wir freuen uns darauf, unsere Fachkompetenz und Ressourcen zu nutzen, um unsere langjährigen Beziehungen und unseren Erfolg in diesem dynamischen Markt aufrecht zu erhalten.

Die Aluminium-Wagenkastenkonstruktion des Zugs vom Typ CRH1A-A mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 250 km/h, verringert sowohl das Gewicht, den Schienenverschleiß als auch den Luftwiderstand und sorgt so für bessere Leistung und niedrigere Betriebskosten. Die grafischen Anzeigen, einzigartige Fenster, Beleuchtung und Form verleihen dem Zug ein markantes Erscheinungsbild, während seine herausragende Energieeffizienz in der Branche neue Maßstäbe für nachhaltigen Verkehr und Fahrgastkomfort setzt. Die Züge verfügen über das hocheffiziente BOMBARDIER MITRAC-Antriebs- und Steuerungssystem, das von Bombardier CPC Propulsion System Co., Ltd. (BCP), einem weiteren chinesischen Joint Venture von Bombardier, geliefert wird.

Bombardier Transportation in China ist der Komplettlösungsanbieter entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Von Fahrzeugen über Antriebe und Dienstleistungen bis hin zum Design umfasst Bombardier Transportation in China sechs Joint Ventures sowie sieben zu 100 % ausländische Unternehmen und beschäftigt mehr als 6.000 Mitarbeiter. Im Rahmen der Joint Ventures wurden bislang insgesamt mehr als 3.500 Personenwagen für Hochgeschwindigkeitszüge, 560 Elektrolokomotiven und über 2.000 U-Bahn-Wagen für die wachsenden Nahverkehrsmärkte in China ausgeliefert. Bombardier beliefert auch externe U-Bahn-Hersteller mit Antriebstechnik, die in insgesamt 21 chinesischen Städten genutzt wird. Als bewährter Komplettanbieter von Dienstleistungen weltweit haben die Joint Ventures von Bombardier auch Aufträge über die Wartung von 1.160 U-Bahn-Wagen in China erhalten.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:01.03.2017 - Uhrzeit: 09:15

Bender-Neuzugang

Am 28.02.2017 gegen 12.45 Uhr konnte in Opladen die Überstellung der 181 214, 207, 220, 210, 219, 223, 115 205, 181 209 dokumentiet werden - Zuglok war MEG 102 (203 153), welche dann in Opladen umsetzte und die Fuhre ins Anschlußgleis drückte.

203 153 (MEG 102) aufgenommen am 28.02.2107 in Opladen Überstellung 181 214, 207, 220, 210, 219, 223, 115 205, 181 209 zum Bender:




Quelle:/Fotos: Markus Tigges
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