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News-Rubrik: News-Archiv Januar 2017

Datum:31.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

18 Vectron-Lokomotiven bestellt

  • Mehrsystem-Lokomotiven ausgerüstet für D-A-CH-I
  • Lieferung ab Dezember 2017
  • Erster Einsatz bei SBB Cargo International

    Unter Einbindung des Infrastrukturfonds von der Reichmuth Infrastruktur Schweiz AG hat die LokRoll AG bei Siemens 18 Mehrsystem-Lokomotiven des Typs Vectron bestellt. Sie sind für den grenzüberschreitenden Verkehr auf dem Korridor Deutschland, Österreich, Schweiz und nach Italien vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. LokRoll verleast die Lokomotiven für 15 Jahre an das Schweizer Gütertransport-unternehmen SBB Cargo International.

    „Mit den jetzt georderten Lokomotiven erweitern wir unser Leistungsspektrum im Schienengüterverkehr und vernetzen noch effizienter die europäische Industrie“, sagt Michail Stahlhut, CEO der SBB Cargo International AG.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:31.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

    386 020 auf der Räderdrehbank in Bratislava

    Die Metrans 386 020 stattete am 30. Januar 2017 der Räderdrehbank in Bratislava vychodne einen Besuch ab. Dabei entstanden die folgenden Aufnahmen:






    Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk

    Datum:30.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    ÖBB wollen bis zu 200 Lokomotiven bei Siemens bestellen

  • Rahmenvertrag über bis zu 200 Vectron-Lokomotiven
  • Erstabruf von 30 Vectron MS
  • Auslieferung beginnt Sommer 2018

    Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben mit Siemens einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 200 Lokomotiven des Typs Vectron abgeschlossen. Es können bis zu 100 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven, 50 Wechselstrom (AC)-Lokomotiven mit Dieselpower-Modul und 50 Mehrsystem (MS)-Lokomotiven abgerufen werden. Bei Vertragsschluss wurden 30 Vectron MS fest bestellt. Die Fahrzeuge sollen im Siemens-Werk in München, gefertigt werden. Die Auslieferung der ersten Fahrzeuge beginnt im Sommer 2018.

    „Dass wir bei einer der größten Ausschreibungen für Lokomotiven in Europa den Zuschlag erhalten haben, zeigt vor allem eines: die Leistungsfähigkeit unserer Vectron-Plattform. Sie bietet höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Und das heißt für den Betreiber: er kann langfristig für die Zukunft planen“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    Eingesetzt werden die Lokomotiven bei der Rail Cargo Group, der Güterverkehrssparte der ÖBB. Sie sind für den grenzüberschreitenden Güterverkehr in den Ländern Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 KW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.


    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:30.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    111 123 entklebt

    Die Münchner 111 123-6 mit der 500 Jahre Reinheitsgebot wurde in der Nacht vom 28.01.2017 auf den 29.01.2017 im Werk München-Pasing entklebt.


    Nun schaut sie wieder so aus wie am 27. August 2013 als sie in die Abstellung des Betriebshofes von München Hbf rangiert. (Archiv Aufnahme)


    Hier ein Foto von der 111 123-6 wie sie noch ihre Werbe Folie am 08. September.2016 in Passau trug .


    Quelle:/Fotos: Florian Riedl / Jeron Thaler

    Datum:27.01.2017 - Uhrzeit: 10:45

    RHC: Neue Design-Lok im Fuhrpark der RheinCargo

    Der Logistikdienstleiter RheinCargo schickt im Luther-Jahr 2017 eine besondere Lokomotive auf die Strecke. Eine E-Lok der Baureihe 185 wurde mit einem aufwendigen Design zum Thema „500 Jahre Reformation“ versehen und ist ab sofort im bundesweiten Schienengüterverkehr im Einsatz.

    Die Veröffentlichung der 95 Thesen von Martin Luther im Jahre 1517 bildete den Auftakt zur Reformation in Deutschland – ein historisches Ereignis, das die Welt nachhaltig veränderte. 500 Jahre danach wird das Reformationsjubiläum 2017 in ganz Deutschland mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert. Aus diesem Anlass hat RheinCargo in Zusammenarbeit mit der Loc & More GmbH eine elektrische Lokomotive aus ihrem Fuhrpark zu diesem Thema gestaltet. Das Design ziert ein Konterfei Martin Luthers, verbunden mit dem Bibel-Zitat „Am Anfang war das Wort“.

    „RheinCargo steht für umweltfreundliche Transporte auf der Schiene und verfügt über eine der modernsten Lok-Flotten in Deutschland. Mit der neu gestalteten Maschine greifen wir ein aktuelles Thema auf und setzen im Schienengüterverkehr auch optisch einen Akzent“, erklärt Daniel Jacobs, Leiter Fahrzeugmanagement bei RheinCargo.

    Ihr umfangreiches Leistungsportfolio stellt RheinCargo im Mai 2017 auf Europas größter Logistikmesse, der „Transport Logistic“ in München, vor. Besuchen Sie uns vom 9. bis 12. Mai 2017 in Halle B3 an Stand Nr. 221/322. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



    Quelle:/Fotos: RheinCargo

    Datum:27.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    DB Regio AG soll das Netz Rheintal erhalten

    Nahverkehr auf der Rheinschiene wird deutlich ausgeweitet und schneller - Zuschlag für DB Regio geplant

    Ab Juni 2020 Ausweitung des Zugangebotes um 40 % - Künftig in 85 Minuten von Offenburg nach Basel

    Von Juni 2020 an soll die DB Regio AG das Netz „Rheintal“ (Vergabenetz 4) betreiben. DB Regio hat in beiden Losen das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. „Mit der Neuvergabe an die Deutsche Bahn konnten wir einen um rund vier Euro günstigeren Preis pro Zugkilometer erreichen. Statt 11,69 Euro pro Zugkilometer zahlt das Land künftig 7,30 Euro pro Zugkilometer. Das trotz neuer, moderner Fahrzeuge und trotz des anspruchsvollen Betriebsprogramms auf der überlasteten Rheintalstrecke“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann am 26.01.2017. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass der Wettbewerb sowohl günstigere Preise für das Land als auch Verbesserungen für die Fahrgäste ermöglicht. Ohne Wettbewerb könnten wir uns die Verbesserungen nicht leisten“.

    Das Netz 4 wurde in zwei Losen ausgeschrieben. Los 1 enthält die stündlichen RE-Leistungen Karlsruhe – Offenburg – Basel mit zunächst ca. 2, 1 Mio. Zugkilometern/Jahr. Los 2 enthält die RB-Leistungen Offenburg –Freiburg –Basel/Neuenburg mit zunächst ca. 1,9 Mio. Zugkilometer/Jahr. Dem neuen Fahrplankonzept auf der Rheintalbahn war ein intensives Beteiligungsverfahren vorausgegangen, das vom Land mit den betroffenen Kommunen an der Strecke durchgeführt wurde. Künftig werden im SPNV im Rheintal schnelle und langsame Züge klar getrennt. Der RE wird Offenburg und Basel künftig jede zweite Stunde in 85 Minuten verbinden und somit 30 Minuten schneller als heute. Auf Wunsch der Region wird der RE in der anderen Stunde öfters halten, dann aber für die Strecke Offenburg – Basel 98 Minuten benötigen. Die RB im Los 2 hält stündlich an allen Stationen und wird zur Hauptverkehrszeit (HVZ) abschnittsweise verdichtet. Insgesamt wird das Angebot in der ersten Betriebsstufe ab Juni 2020 gegenüber heute um 40 % ausgeweitet.

    „Leider können wir das von uns gewünschte Verkehrsangebot bei der Inbetriebnahme des Netzes 4 noch nicht ganz umsetzen, weil die Rheintalstrecke mit Fern- und Güterverkehr stark überlastet ist“, sagte Minister Hermann weiter. „Sobald die Rheintalstrecke weiter ausgebaut ist, werden wir das Betriebsprogramm aber vervollständigen.“ So werden nach Fertigstellung des Rastatter Tunnels (voraussichtlich Dezember 2022) alle RE bis Karlsruhe verlängert. Und wenn die durchgehende Viergleisigkeit zwischen Müllheim und Weil am Rhein hergestellt ist (voraussichtlich Dezember 2024) wird die RB zwischen Müllheim und Basel in der HVZ im Halbstundentakt fahren. Zusammen sind dies noch einmal ca. 660.000 zusätzliche Zugkilometer/Jahr. Im Endzustand wird somit das Zugangebot gegenüber heute um 62 % ausgeweitet.

    DB Regio wird im Los 1 Doppelstock-Elektrotriebwagen der Firma Siemens vom Typ „Desiro HC“ einsetzen. Im Los 2 kommen Single-Deck-Elektrotriebwagen des neuen Typs „Mireo“ zum Einsatz. Die Züge verkehren künftig im neuen Landesdesign.

    „Ich freue mich, dass mit der DB Regio der heutige Betreiber dieses anspruchsvolle Netz gewonnen hat“, so Winfried Hermann weiter. „Bei aller berechtigten Kritik an der DB müssen wir auch sehen, dass deren Qualität im Rheintal deutlich besser ist als im württembergischen Landesteil.“ Sofern keiner der unterlegenen Bieter innerhalb der nächsten 10 Tage einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellt, wird das Land der DB Regio AG den Zuschlag erteilen. Die Inbetriebnahme des Netzes ist für Juni 2020 vorgesehen.


    Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

    Datum:26.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Neuer Umlaufplan: BR 111 (Bh München)

    Die Baureihe 111 läuft beim Bh München unverändert auf den Relationen Nürnberg - Ingolstadt - Treuchtlingen, Nürnberg - Augsburg und Nürnberg - Passau, wo insgesamt sechs Umlaufpläne aufgestellt wurden. Diese sind ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:26.01.2017 - Uhrzeit: 08:35

    151 098 auf AW-Probefahrt

    Am 25. Januar 2017 konnte durch Zufall die Ankunft der 151 098-1 vom RAW Dessau kommend auf Probefahrt in Seddin fotografiert werden.



    Quelle:/Fotos: Wloddy

    Datum:24.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    TXL: Sechs Züge pro Woche zwischen Rotterdam und Süddeutschland

    Höhere Frequenz ab Dienstag, 7. Februar 2017
    Rotterdam ist künftig noch öfter per Schiene direkt mit Süddeutschland verbunden. Dazu wird ab Dienstag, 7. Februar 2017, die Frequenz des Rotterdam-Bayern-Express in beide Richtungen von fünf auf sechs Abfahrten pro Woche erhöht.

    Mit dem erhöhten Abfahrtstakt unterstreichen European Gateway Services (EGS) und TX Logistik AG (TXL) die Bedeutung eines Hochfrequenz-Services zwischen dem Süden Deutschlands und dem Hafen von Rotterdam. Mit eigenen Büros in München und lokalen Vertretern in der Region kann zudem unmittelbar auf die Wünsche der süddeutschen Kunden eingegangen werden. „Mit dem sechsten Rundlauf erweitern wir unsere Kapazitäten um mehr als 15 Prozent“, sagt Wolfgang Debusmann, Director Maritim bei TXL. „Die erhöhte Frequenz stabilisiert das System. Das ist uns sehr wichtig, denn die steigende Nachfrage belegt die Bedeutung der Anbindung für unsere Kunden. Mit täglichen Abfahrten gewinnen sie Flexibilität.” Mark van Andel, Direktor EGS, ergänzt: „Der Rotterdam-Bayern-Express ist eine vollwertige Alternative zum traditionellen Transportweg über die norddeutschen Häfen von und nach Bayern.

    Sowohl maritime und kontinentale Fracht

    Der Rotterdam-Bayern-Express eignet sich nicht nur für maritime, sondern auch für kontinentale Fracht. Der Zug fährt zu allen großen Containerterminals in Rotterdam, sowohl auf der Maasvlakte und dem Maas/Waalhaven-Bereich. In Süddeutschland kommt der Zug in Nürnberg am Tricon Container-Terminal und in München Riem am Inlandterminal an. Für beide Standorte bieten European Gateway Services und TX Logistik vor- und nachgelagerte Transporte an. Container, die Rotterdam an Tag 1 verlassen, stehen an Tag 2 in den süddeutschen Terminals zur Abholung bereit und erreichen an Tag 3 die Ziele der Kunden in angrenzenden Ländern. In entgegengesetzter Richtung gelten die gleichen Zeiten für die Verbindung zum Deepsea-Schiff.

    Zeitersparnis und Steuervorteile

    Ein großer Vorteil der Route über Rotterdam ist die Zeitersparnis. Viele Deepsea-Reedereien verwenden Rotterdam als erste und/oder letzte Anlaufstelle in Europa. Nach und von Süddeutschland schafft dies äußerst günstige Transitzeiten. Während das Deepsea-Schiff von Rotterdam zu den norddeutschen Häfen weiterfährt, ist der Container bereits mit dem Rotterdam- Bayern-Express auf dem Weg nach Süddeutschland. Dies kann zwei Tage Zeitvorteil ausmachen. In der entgegengesetzten Richtung kann die abgehende Fracht aus Süddeutschland später auf den Zug gesetzt werden und trotzdem noch die Verbindung mit dem Deepsea-Schiff in Rotterdam erreichen. Ein weiterer Vorteil der Route über Rotterdam sind die niederländischen Steuervorteile.





    Quelle:/Fotos: TX Logistik AG:

    Datum:24.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    Bombardier Flotte der LNVG durchbricht die 100 Millionen Kilometer Marke

    - Bombardier Fahrzeuge bilden das Rückgrat des Regionalverkehrs in Niedersachen, Deutschland
    - Seit Start in 2003 hat die Flotte mit einer Verfügbarkeit von über 99 Prozent rund 340 Millionen Fahrgäste befördert


    Der führende Anbieter in der Schienenfahrzeugindustrie, Bombardier Transportation, gab heute bekannt, dass die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG)-Flotte im Dezember 2016 erfolgreich die Marke von 100 Millionen Laufkilometern seit der Betriebsaufnahme im Dezember 2003 erreicht hat. Die LNVG-Flotte besteht aus 37 BOMBARDIER TRAXX Lokomotiven und 220 BOMBARDIER TWINDEXX Doppelstockwagen. Dieses herausragende Ergebnis wurde durch das perfekte Zusammenspiel von Eigentümer, Betreiber und Instandhalter erzielt - ein Modell, welches Maßstäbe im öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland setzt. Die Flotte gehört der LNVG, wird von der metronom Eisenbahngesellschaft betrieben und von Bombardier Transportation und seinen Partnern, der Osthannoverschen Eisenbahn (OHE) sowie der Eisenbahn und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb), instandgehalten.

    Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der LNVG, sagte: „Wir sind sehr stolz auf diese Leistung und haben gezeigt, dass öffentlicher Personennahverkehr in Deutschland zuverlässig und wirtschaftlich sein kann. Seit 2003 arbeiten wir eng mit unseren Partnern zusammen, um der Bevölkerung in Niedersachsen zuverlässige Mobilität mit höchstem Komfort zu bieten. Steigende Fahrgastzahlen und die Marke von 100 Millionen Laufkilometern beweisen dies auf eindrucksvolle Art und Weise.
    Francois Muller, Leiter Flotteninstandhaltung Bombardier Transportation Deutschland, ergänzte: Eine konstant hohe Verfügbarkeit der Flotte bei einer Laufleistung von nun 100.000.000 Kilometern zu erreichen ist ein herausragendes Ergebnis. Ich danke allen Beteiligten für ihr tägliches Engagement und die außergewöhnliche Performance. Unter Einsatz neuester Technologien arbeiten wir stetig an der Optimierung der Instandhaltungsprozesse. Ziel ist, die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Flotte auf höchstem Niveau zu halten und dadurch einen signifikanten Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität Niedersachsens leisten zu können.
    Neben der Lieferung der Fahrzeuge in 2003, 2005, 2006, 2007 und 2010 ist Bombardier auch für die komplette präventive und korrektive Instandhaltung der Flotte verantwortlich und erzielte dabei eine durchschnittliche Verfügbarkeit von über 99 Prozent. In dem erst kürzlich bis 2035 verlängerten Vertrag wird Bombardier zukünftig auch die Halterschaft der Fahrzeuge sowie die ECM-Funktion (Entity in Charge of Maintenance) übernehmen und hat dabei eine hundertprozentige Verfügbarkeit der Flotte im Betrieb vertraglich zugesichert.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:23.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    Zuckerrüben aus der Slowakei nach Österreich

    Als Besonderheit in der diesjährigen Rübenkampagne in Österreich ist der Import von Zuckerrüben aus der Slowakei zu werten. Von verschiedenen slowakischen Verladebahnhöfen wurden diese Transporte über die Grenzbahnhöfe Devinska Nova Ves / Marchegg zum Bahnhof Siebenbrunn-Leopoldsdorf verbracht, um in der dortigen Zuckerfabrik verarbeitet zu werden. Da die Kampagne in den nächsten Tagen enden wird, dürfte das wohl einer der letzten Züge gewesen sein. Am 21.1.2017 konnte die ZSSKC 240.038 mit dem Vollzug sowie mit dem leeren Gegenzug bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Bratislava hl.st. fotografiert werden.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:23.01.2017 - Uhrzeit: 10:35

    Bombardier liefert der Captrain Deutschland-Gruppe sechs TRAXX MS-Lokomotiven

    TRAXX MS-Lokomotiven stärken die Leistung des grenzüberschreitenden Gütertransports in Europa.



    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und Captrain Deutschland haben einen Vertrag über die Lieferung von sechs BOMBARDIER TRAXX Mehrsystem-Lokomotiven abgeschlossen. Die neuen Lokomotiven werden hauptsächlich in Deutschland, den Niederlanden und Belgien im Frachttransport eingesetzt. Die Lieferung ist für Anfang 2018 vorgesehen.
    „Die bewährte Technologie und Zuverlässigkeit der BOMBARDIER TRAXX Multi-System-Lokomotiven war ausschlaggebend für unserer Entscheidung, sagt Henrik Würdemann, Geschäftsführer der Captrain Deutschland GmbH. „Durch die Investition können wir unsere Stärke im grenzüberschreitenden Güterverkehr auf der Ost-West-Achse weiter ausbauen und unseren Kunden schon bald zusätzliche, durchgehende Logistiklösungen über die Ländergrenzen hinweg anbieten.
    „Wir freuen uns, dass sich Captrain Deutschland für unsere Lokomotiven entschieden hat. Sie werden dem Unternehmen unserer Meinung nach von großem Nutzen sein, weil es künftig mit ihrem Einsatz die Leistung auf den Logistikkorridoren zu den geschäftigen Seehäfen in Rotterdam und Antwerpen steigern kann, sagt Mike Niebling, Director Sales, Locomotives, Bombardier Transportation.
    Als Teil der sehr erfolgreichen TRAXX-Plattform, von der weltweit bereits über 2.000 Lokomotiven verkauft wurden, ist die TRAXX MS-Lokomotive für alle gängigen europäischen Stromspannungen geeignet, weshalb sie insbesondere für den grenzüberschreitenden Verkehr genutzt wird. Mit dieser Fähigkeit, auch lange Korridore, also bestimmte Kombinationen mehrerer Länder, befahren zu können, und einer nachgewiesenen Verfügbarkeitsquote von fast 100 % ist die TRAXX MS die bevorzugte Lokomotive für den grenzüberschreitenden Fracht- und Personenverkehr.
    Bombardier Transportation bietet integrierte Flottenunterstützung und zugeschnittene Service-Lösungen für die mehr als 400 TRAXX MS-Lokomotiven, die bislang verkauft wurden, an. Das ermöglicht es Betreibern, von einer langfristigen Ersatzteilgarantie und einem umfassenden europaweiten Servicenetz zu profitieren.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation / Captrain Deutschland Group

    Datum:20.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Umlaufpläne BR 120.2 aus Aachen und Rostock

    Die Baureihe 120.2 ist immer noch in Aachen und Rostock im RE-Dienst anzutreffen. Während in Aachen nur noch eine Lok planmäßig verwendet wird, sind es in Rostock vier. Die aktuellen Umläufe sind ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:19.01.2017 - Uhrzeit: 09:25

    Die neue 243 559 von Delta Rail

    243 559 im DR Look am 18. Januar 2017 um 11:15 Uhr im Bf Frankfurt/Oder. Die Lok gehört nun der Firma Delta Rail. Sie ist aber nicht ganz korrekt Deutsche Reichsbahn - sie hat einen DSS 200 Stromabnehmer mit automatischer Senkeinrichtung. War wahrscheinlich vorgesehen zur Freigabe als 114.3.



    Quelle:/Fotos: SbG

    Datum:18.01.2017 - Uhrzeit: 09:55

    111er-Paradies Remsbahn

    Die Remsbahn Stuttgart – Aalen ist fest in Hand der Baureihe 111, wie die folgenden Aufnahmen beweisen:


    111 075 am 31.12.2016 mit einem RE2 in Urbach Richtung Stuttgart.

    111 082 am 31.12.2016 mit einem RE2 in Lorch Richtung Stuttgart (l.) sowie mit einem RE2 in Urbach Richtung Aalen (r.).

    111 132-7 am 31.12.2016 mit einem RE2 in Lorch Richtung Aalen.

    111 075 am 2. Januar 2017 mit RE 19442 in Urbach Richtung Stuttgart.

    111 078 am 17. Januar 2017 mit RE 19419 in Urbach Richtung Aalen (l.) sowie 111 163 am 17. Januar 2017 als Wagenlok (Nachschuss) am gleichen Zug (r.).

    111 088 am 17. Januar 2017 als Leerzug ohne Halt in Urbach Richtung Aalen.

    111 048-5 am 17. Januar 2017 mit RE 19438 in Urbach Richtung Stuttgart.



    Quelle:/Fotos: Thomas Artmann

    Datum:17.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

    HSL: Neue Loks, neue Verkehre

    HSL Logistik und Bombardier Transportation haben Ende 2016 einen Vertrag über die Lieferung von vier Traxx AC3 mit Zulassung für Deutschland unterzeichnet. Die Auslieferung der in Kassel gebauten E-Loks ist für das vierte Quartal 2017 und das erste Quartal 2018 vorgesehen. Für die in Hamburg ansässige Privatbahn eine Premiere: Erstmals hat das Unternehmen Neubauloks erworben. Laut HSL-Chef Haiko Böttcher gab die „positive Erfahrung beim Einsatz gemieteter Traxx-Lokomotiven in Zusammenhang mit deren herausragender Performance“ den Ausschlag für die Entscheidung. Bereits seit Dezember 2016 mietet HSL zwei Traxx AC3 der Railpool mit Last-mile-Paket, die vorwiegend auf der Relation Großkorbetha – Würzburg/ Schweinfurt zum Einsatz kommen. Nach Ankunft dort werden die Mineralölzüge ohne Umspannen auf Rangierlokomotiven in die Tankläger gebracht.
    HSL Logistik fährt außerdem seit 01.01.2017 fünf Mal pro Woche Züge mit REA-Gips vom Kraftwerk Jänschwalde in Peitz zum Seehafen Stralsund zur Verschiffung nach Skandinavien. Die beiden eingesetzten Siemens Vectron AC mietet der Auftraggeber EP Cargo bei Railpool und stellt sie der HSL zur Verfügung. In Stralsund rangiert die von Railsystems RP angemietete 295 088 die Züge. Zuvor hatten sich ArcelorMittal Eisenhüttenstadt und Locon den Transportauftrag geteilt. Das Kraftwerk ist seit Ende 2016 Teil der Lausitz Energie AG (LEAG), die beim Übergang der Vattenfall-Aktivitäten in der Lausitz auf das tschechische Energieversorgungsunternehmen Energetický a Prumyslový Holding (EPH) entstand. Deren Tochter EP Cargo übernimmt die logistische Abwicklung von Schüttguttransporten (Kohle, Gips, Asche). Die 2017 und 2018 auszuliefernden TRAXX AC3 werden die HSL-Firmenfarben tragen.



    Quelle:/Fotos: HSL Logistik GmbH / Simulation: Bombardier

    Datum:17.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

    187 316 zu Testfahrten in Ungarn

    Wegen ihrer angestrebten Zulassung weilt zurzeit die Railpool 187 316, die mit einem Last Mile-Diesel ausgerüstet ist, in Ungarn. Nach der obligatorischen Standmessung konnte sie am 16.1.2017 im Grenzbahnhof Hegyeshalom fotografiert werden. In den nächsten Tagen wird es weitere Testfahrten geben. Daneben ist noch der GYSEV-Triebwagen 247.504 (ex ÖBB 5047.020) mit dem R 39844 von Rajka nach Csorna zu sehen.



    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:16.01.2017 - Uhrzeit: 10:45

    Vier auf einen Streich

    Vier Lokomotiven der gleichen Baureihe an einem Zug sieht man nicht alle Tage. Am 15. Januar 2017 hatte Juraj Streber das Glück vier Metrans 386er an einem Zug zu erwischen: 386 016, 001, 012 und 019 am 15. Januar 2017 mit Nex41734 in Bratislava-Vinohrady




    Quelle:/Fotos: Juraj Streber http://www.jstrains.sk

    Datum:13.01.2017 - Uhrzeit: 08:40

    Akiem erwirbt mgw Services

    Akiem kauft zur Erweiterung des Instandhaltungsangebots in Europa die deutsche mgw Service Gruppe

    Der führende europäische Lokomotivenvermieter Akiem kauft die deutsche mgw Service Gruppe, einen großen unabhängigen Player auf dem europäischen Instandhaltungsmarkt für elektrische Lokomotiven und Diesellokomotiven.
    Die 100% des Gesellschaftskapitals von mgw Service umfassende Transaktion wurde Ende 2016 durch Antje Wallraff und Klaus Weiss, Gründer und Gesellschafter von mgw Service, sowie durch den Präsidenten von Akiem, Fabien Rochefort, unterzeichnet.
    mgw Service ist Instandhalter von Lokomotiven für Eisenbahnverkehrsunternehmen des Güter- und Personenverkehrs. Hauptsitz der Gruppe ist Kassel (Land Hessen, Deutschland). Mit ihren 70 Beschäftigten arbeitet mgw vor allem in Deutschland im eigenen Werkstatt-Depot in Krefeld (Land Nordrhein-Westfahlen) und in Schweden (Hallsberg – Provinz Örebro), aber auch in der Schweiz, Italien und Polen. Die Firma verfügt über die Kompetenzen, Werkzeuge und Ersatzteillogistik für die umfassende Instandhaltung einer breiten Palette elektrischer Lokomotiven und Diesellokomotiven. 2016 erzielte mgw etwa 20 Millionen Euro Umsatz mit einem weit gefächerten Kreis der Eisenbahnverkehrsunternehmen.
    Dieser externe Wachstumsschritt fällt in eine Phase, in der Akiem zur Beschleunigung der Entwicklung in Europa massiv in neue Lokomotivflotten investiert, die ihren Dienst von Deutschland bis nach Zentraleuropa, nach Schweden und Italien verrichten können. Durch die Einbindung der Instandhaltung wird Akiem damit das eigene Mietfahrzeugangebot stärken. Der Firmenname mgw Service bleibt erhalten und das derzeitige Management führt die Geschäfte weiter. Durch die Zusammenführung von Vermietung und Instandhaltung erweitern Akiem und ihre Tochtergesellschaft mgw Service ihr Netzwerk und bauen ihre Dienstleistungen für europäische Akteure nochmals aus.«Wir freuen uns außerordentlich über diese Transaktion, durch die mgw Service mit einem europäischen Marktführer wie Akiem an der Seite zusammenarbeiten kann. So ist das Wachstum des Unternehmens in Europa gesichert und wir können noch konsequenter und mit noch größerem Einsatz allen unseren Kunden dienen», erklärt Klaus Weiss, Geschäftsführer von mgw Service.Fabien Rochefort, Präsident von Akiem, betont: « Dieser Erwerb stellt für Akiem eine signifikante Entwicklungsetappe in Europa dar. Es ist uns wichtig, mgw Service weiter zu entwickeln und die Synergien zu unserem Vermietungsgeschäft zu heben. Die Professionalität der Mitarbeiter und die Qualität der von Akiem und mgw Service angebotenen Leistungen versetzen uns in die Lage, unseren Kunden neue Service-Angebote zu unterbreiten und künftigen Kunden in Europa noch bessere Lösungen anzubieten.».Nach der Unterzeichnung der Akquisition am 28. Dezember 2016 sollte sie mit Vorliegen der Stellungnahme der europäischen Wettbewerbsbehörden wirksam werden, die Ende des ersten Quartals 2017 zu erwarten ist.

    Quelle:/Fotos: Akiem

    Datum:13.01.2017 - Uhrzeit: 08:40

    WESTbahn: Initiativangebot für Vorarlberg bringt 25 Millionen Euro Einsparungspotential

    Vorarlberger Nahverkehr auf neuen Beinen: Das private Eisenbahnunternehmen möchte beweisen, dass hohe Qualität und eine schlanke Kostenstruktur sich nicht ausschließen. Die Vorarlberger können durch das Angebot nur gewinnen.

    Die WESTbahn hat am 10. Januar 2017 auf eigene Initiative beim Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie (BMVIT) und beim Land Vorarlberg ein Angebot für den Vorarlberger Nahverkehr eingereicht. Das Unternehmen möchte den gesamten Eisenbahn-Nahverkehr des Bundeslandes ab Dezember 2018 auf neue Beine stellen. Das WESTbahn-Angebot beinhaltet ein Einsparungspotential von bis zu 25 Millionen Euro an Steuergeld über den Vertragszeitraum von 10 Jahren bei zumindest gleich hoher Qualität, mit neuen Fahrzeugen sowie dem bereits in vielen Regionen Österreichs bewährten „WESTbahn-Modell“ für Pünktlichkeit, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Zumindest die gleich hohe Qualität bei geringeren Kosten: Die Vorarlberger können durch das Angebot nur gewinnen.

    „Unser Angebot ist eine gute Nachricht für alle Vorarlberger und Vorarlbergerinnen! Wir bieten Bundesminister Leichtfried und Landeshauptmann Wallner die Chance zu höchster Qualität zu bestmöglichen Konditionen. Eine Entscheidung für die WESTbahn bringt doppelten Erfolg: Unsere Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind außerordentlich hoch und die schlanke Kostenstruktur senkt die allgemeine Steuerbelastung“, begründet Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn Management GmbH, die Angebotslegung.

    Hintergrund der Einreichung war die Ankündigung des BMVIT vom Juli 2016, dass der Nahverkehr im Bundesland Vorarlberg ab Dezember 2018 für zehn weitere Jahre beauftragt werden soll. Die WESTbahn hält die Direktvergabe in der durchgeführten Form für nicht rechtmäßig. Aus diesem Grund wurde von der WESTbahn gegen eine Erstentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingelegt.

    Unabhängig von der Antwort des Verwaltungsgerichtshofs und um auf der objektiven Basis eines Initiativangebots aktiv eine Neubewertung der Vorgangsweise durch das BMVIT zu ermöglichen, hat die WESTbahn am 10. Januar 2017 dem BMVIT und dem Land Vorarlberg das folgende Angebot unterbreitet: Unter Einhaltung der durch den Besteller in der Vorankündigung veröffentlichten Rahmenbedingungen führt die WESTbahn im Vertragszeitraum ab Mitte Dezember 2018 den Verkehr für 10 Jahre um insgesamt rund 25 Millionen Euro günstiger durch (im Vergleich zu der in Medienberichten genannten Auftragssumme von rund 400 Millionen Euro). Die WESTbahn garantiert gleichzeitig die gesicherte Lieferung von neuen Zügen, um zwischen April und Juni 2019 die gesamte neue Flotte im Interesse des Verkehrs in Vorarlberg bereitzustellen.

    Der österreichische Nahverkehr auf der Schiene ist aktuell in hohem Maße durch den Verkehrsdienstvertrag (VDV) geregelt. Der Bund bestellte 2011 über den VDV die Durchführung aller Nahverkehrs-Strecken bis Dezember 2019 bei der Staatseisenbahn. Als Gegenleistung bekommt diese eine jährliche Abgeltung, die für 2015 bei rund 644 Millionen Euro lag.

    Die Europäische Union (EU) steht allerdings gleichzeitig seit 2001 für die Liberalisierung der Eisenbahn im Rahmen ihrer Eisenbahnpakete ein. 2007 beschloss diese eine deutliche Stärkung des Wettbewerbsgedankens im bestellten Verkehr. Mitte Dezember 2016 wurde mit der „Marktsäule“ des Vierten Eisenbahnpakets der Wettbewerb noch weiter gestärkt. Alle Mitgliedsstaaten müssen in einigen Jahren verpflichtend wettbewerbliche Ausschreibungen für bestellte Verkehre durchführen. Wirtschaftlich denkende Behörden wie zum Beispiel die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) – Bayern ist etwa so groß wie Österreich – taten und tun dies unabhängig vom Gesetzeszwang der EU aus Eigeninteresse, um für ihre Kunden eine bessere und günstigere Qualität auf der Schiene zu erreichen. Auch Schweden führt eindrucksvoll vor, wie Wettbewerb die Qualität von Öffentlichem Verkehr beflügeln kann.

    Aus Sicht der WESTbahn ist es höchste Zeit, das System freihändiger Direktvergaben (die, wenn es um Staatsausgaben oder Länderbestellungen geht, an sich kritisch sind) rasch zu beenden. Die WESTbahn bekennt sich klar zum Wettbewerb. „Wettbewerbliche Ausschreibungen im Nahverkehr bedeuten, dass sich jedes Unternehmen anstrengt, um zu gewinnen. Die bestellenden Behörden und die Kunden können dabei nur profitieren. Die WESTbahn möchte Angebote legen dürfen, deren Qualität und Preis von einer kompetenten Stelle diskriminierungsfrei geprüft wird – und diese Stelle wird in vielen Fällen erkennen, dass die WESTbahn den bestellten Nahverkehr besser und günstiger durchführen wird und demzufolge Verkehre an uns vergeben. Das ist eine Win-Win-Win Situation.“, betont Erich Forster.

    Die WESTbahn arbeitet mit führenden Zuglieferanten zusammen und ist bereit, die Lieferung zugelassener Fahrzeuge in Vorarlberg für 2019 zu garantieren. „Vorarlberg will sich beim Weltgymnastikfest Gymnaestrada im Juli 2019 vor internationalem Publikum von seiner besten Seite zeigen – auch mit seinem leistungsstarken Nahverkehr.“, sagt der CEO der WESTbahn und fügt hinzu: „Wir haben sehr gute Verbindungen zu renommierten Zuglieferanten und können gemeinsam den Vorarlberger Nahverkehrs-Auftrag mit neuen Zügen rechtzeitig auf Schiene bringen.“

    Die WESTbahn hofft, dass das BMVIT sich rasch ernsthaft mit dem abgegebenen Angebot beschäftigt und die erstmals gegebene Chance vergleichbarer Offerte nutzt, um beim Einsatz von Steuergeld die Wirtschaftlichkeit noch weiter zu steigern. Das BMVIT hat gemeinsam mit Vorarlberg jetzt die Chance, die richtigen Weichen für den Weg des Nahverkehrs in die Zukunft zu stellen.


    Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH

    Datum:12.01.2017 - Uhrzeit: 09:10

    Neuer Umlaufplan: BR 101 (Bh Hamburg)

    Als Vorgriff auf unseren Artikel in der nächsten Lok-Vogel-Ausgabe: Weiterhin wird die Baureihe 101 des Bh Hamburg deutschlandweit im Fernverkehr eingesetzt. In diesem Fahrplan wurden acht Pläne aufgestellt. Der aktuelle Umlauf ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:11.01.2017 - Uhrzeit: 08:05

    Nun gibt es auch eine schwarze 140

    Die 140 772 der EBS war am 09.01.2017 in Neustadt a.d. Donau zu Gast. Sie brachte einen Kesselwagenzug aus Richtung Ingolstadt.



    Quelle:/Fotos: Günter Ott

    Datum:10.01.2017 - Uhrzeit: 09:15

    DB Cargo und Toshiba schließen Technologiepartnerschaft

    100 neue Hybridloks für DB Cargo • Gemeinsamer Lokpool

    DB Cargo hat mit Toshiba, einem der führenden asiatischen Lieferanten im Bereich der Schienenfahrzeugtechnik, eine Technologiekooperation geschlossen. Diese beinhaltet eine Machbarkeitsstudie für die gemeinsame Entwicklung und den anschließenden Erwerb von zunächst 100 neuen Hybrid-Lokomotiven durch DB Cargo. Die Hybridfahrzeuge werden als Nahbereichs-Lokomotiven eingesetzt und ermöglichen neben einem deutlich geringeren Diesel-Verbrauch und niedrigeren Instandhaltungskosten eine höhere durchschnittliche Flottenverfügbarkeit. Erste Testfahrzeuge werden voraussichtlich Ende 2019 zur Verfügung stehen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

    Gleichzeitig ist Toshiba Mitglied eines Partnerkonsortiums unter Führung des Münchner Lokvermieters Railpool (Tochter der Investunternehmen OAKTREE und GIC), welches ältere Güterverkehrslokomotiven der Baureihen 151 und 155 der DB Cargo AG in einen Fahrzeugpark übernimmt und anschließend im Rahmen eines Kapazitätsmietmodells anbietet. Dieser 200 Lokomotiven umfassende Fuhrpark gibt DB Cargo die Chance, je nach Auftragslage effizient Lokomotivkapazitäten zu mieten.

    „Ziel ist es, gemeinsam mit Toshiba den Lieferantenmarkt für Güterverkehrslokomotiven und Komponenten weiterzuentwickeln. DB Cargo erhält Zugang zu Zukunftstechnologien, die auf dem hiesigen Markt derzeit in der Form nicht verfügbar sind. Im Gegenzug unterstützen wir als größte europäische Güterbahn Toshiba beim Markteintritt – eine klassische Win-Win-Situation“, so Jürgen Wilder, Vorstandsvorsitzender von DB Cargo. Damit hat die Güterbahn auch erstmalig im Feld des Fahrzeugmanagements einen Markt für Gebrauchsloks geschaffen, der es ermöglicht, kurzfristig und flexibel Lokkapazitäten anzumieten. Die Instandhaltung dieser Fahrzeuge liegt weiterhin bei der Deutschen Bahn.

    Mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren hat die Rangierlokflotte von DB Cargo ihre maximale Nutzungsdauer bald erreicht. DB Cargo setzte daher schon frühzeitig auf innovative Hybridtechnologien, um den Ersatzbedarf zu decken und zudem frühzeitig eigene Kompetenzen in Instandhaltung und Wartung aufzubauen.

    Durch den Rückzug vieler europäischer Hersteller ist die Innovationskraft im Schienengüterverkehr rückläufig und der Wettbewerb gering. Bisher ist es den asiatischen Technologieführern jedoch noch nicht gelungen, sich im europäischen Markt zu etablieren. Das liegt vor allem an der fehlenden Erfahrung im Betrieb in Europa, den komplizierten Zulassungsverfahren und fehlenden Partnern. Diese Hürden will DB Cargo in Kooperation mit Toshiba überwinden, um den europäischen Markt für Schienenfahrzeugtechnik zukunftsfähiger zu machen.


    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:10.01.2017 - Uhrzeit: 09:05

    Entscheidung im Vergabeverfahren Elektro-Netz Saar RB

    Als Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung, die als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt wurde, haben der zuständige Aufgabenträger des schienengebundenen Personennahverkehrs (SPNV) im Saarland, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, und die an der Ausschreibung beteiligten Aufgabenträger in Rheinland-Pfalz, die Zweckverbände SPNV Nord und ZSPNV- Süd, gemeinsam entschieden, dass ab Dezember 2019 für die Dauer von 15 Jahren zwei unterschiedliche Eisenbahnverkehrsunternehmen die Leistungen im Elektro-Netz Saar RB erbringen. Anträge auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer des Saarlandes wurden nicht gestellt. Damit ist die Vergabe rechtskräftig.

    Auf der Strecke Schweich - Trier – Saarbrücken – Kaiserslautern hat sich in Los 1 mit der DB Regio AG die bisherige Betreiberin durchgesetzt. In Rheinland-Pfalz ist ab Dezember 2020 auch die Linie Trier Hafenstraße – Konz – Saarburg über die Weststrecke Trier Bestandteil dieses Loses, das insgesamt ein Volumen von 3,2 Mio. Zugkilometer pro Jahr umfasst. Zum Einsatz kommen Neufahrzeuge des Typs Alstom Coradia Continental.

    In Los 2 hat sich die vlexx GmbH gegen die bisherige Betreiberin DB Regio AG durchsetzen können und den Zuschlag für insgesamt 2,3 Mio. Zugkilometer pro Jahr erhalten. Die vlexx GmbH bedient bereits seit Dezember 2014 im Saarland und in Rheinland-Pfalz u. a. die Regionalexpressleistung RE 3 zwischen Saarbrücken und Mainz/Frankfurt. Sie wird dazu die in Los 2 ausgeschriebenen Strecken von Saarbrücken nach Lebach-Jabach, von Saarbrücken über St. Wendel nach Neubrücke, von Saarbrücken über Merchweiler und Neunkirchen nach Homburg sowie die Strecke zwischen Homburg und Illingen mit modernen Neufahrzeugen des Typs Bombardier Talent 3 bedienen. Bis zur vollständigen Elektrifizierung der Strecke Saarbrücken – Lebach-Jabach werden dort übergangsweise noch Dieseltriebwagen vom Typ Desiro der Fa. Siemens verkehren, die voraussichtlich ab dem Jahr 2024 durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden.

    Trotz der Vergabe an die vlexx GmbH in Los 2 bleiben die Arbeitsplätze im Land erhalten, da die Aufgabenträger bereits im Vergabeverfahren eine verpflichtende Personalübernahme seitens des Neubetreibers vorgeschrieben haben. So muss dem zurzeit in Los 2 tätigen Fahr- und Zugbegleitpersonal sowie den Mitarbeitern der Leitstelle der DB Regio AG ein Angebot von vlexx zur Übernahme der bestehenden Arbeitsverhältnisse unter Wahrung der persönlichen Besitzstände unterbreitet werden. Der Mitarbeiter entscheidet also selbst, bei wem er zukünftig arbeiten will.

    Die Vergabe erfolgte nach den zwingenden Vorgaben des EU-Rechts und des nationalen Vergaberechts. Den Zuschlag erhielt jeweils das Verkehrsunternehmen, das auf Basis der vorgegebenen Qualitätsstandards je Los das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.


    Quelle:/Fotos: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr

    Datum:09.01.2017 - Uhrzeit: 10:01

    Neuer Umlaufplan: BR 114 (Bh Stuttgart)

    Die Baureihe 114 hat beim Bh Stuttgart im aktuellen Fahrplan planmäßig zwei Umläufe mit 3 und 5 Loks zu fahren. Der aktuelle Umlauf ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:09.01.2017 - Uhrzeit: 10:01

    MGBahn bestellt neue Lokomotiven-Flotte bei Stadler

    Stadler entwickelt, baut und liefert sieben Lokomotiven an die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn). Der Auftrag umfasst zwei elektrische Rangierloks und eine dieselelektrische Rangierlok mit reinem Adhäsionsantrieb sowie vier dieselelektrische Lokomotiven mit Zahnrad- und Adhäsionsantrieb für den Einsatz bei Infrastrukturarbeiten. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf über 23 Millionen Schweizer Franken. Die Neubeschaffung führt zu einer Homogenisierung der MGBahn-Flotte und einer erheblichen Reduktion der Lärm- und Abgasemissionen.

    Fernando Lehner, Unternehmensleiter der MGBahn, und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler, haben in Brig den Vertrag für die Lieferung von sieben Lokomotiven unterschrieben. Der Vertrag zwischen der MGBahn und Stadler umfasst die Lieferung von drei Rangierlokomotiven, davon zwei mit elektrischem Antrieb (Typ Tea 2/2) und eine mit dieselelektrischem Antrieb (Typ Gm 2/2) sowie vier dieselelektrische Zahnrad- und Adhäsions-Lokomotiven (Typ HGm 2/2) für den Einsatz bei Infrastruktur- und Gleisbauarbeiten. Das Auftragsvolumen beläuft sich inklusive Reservematerial auf insgesamt über 23 Millionen Schweizer Franken.

    Die neuen elektrischen Rangierlokomotiven ersetzen bestehende, in die Jahre gekommene Diesellokomotiven und sorgen so für umweltfreundlichen Rangierbetrieb. Bei den Zahnrad-Infraloks handelt es sich um Neubeschaffungen. Sie werden einerseits den höheren Bedarf der MGBahn bei den laufenden Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur abdecken, aber auch die bisher bei Infrastrukturbauten eingesetzten Triebfahrzeuge entlasten, die eigentlich hauptsächlich für den Personenverkehr bestimmt sind.

    Das technische Konzept der neuen Kleinlok-Familie bietet der MGBahn einen optimalen Betrieb der Fahrzeuge. Alle drei Lok-Typen verfügen über die gleiche Kabine, die gleiche Traktions- und Leittechnikstruktur, die gleichen Steuerungselemente und die gleiche Bedienphilosophie. Die Subsysteme in den Apparateschränken sind benutzer- und unterhaltsfreundlich eingebaut – teilweise auf Auszugsschienen und mit Zugangs-Klappen.

    Die sieben Meterspur-Lokomotiven sind allesamt 8.37 m lang und 2.65 m breit. Die Höhe variiert je nach Antriebskonzept. Das einheitliche Fahrzeugkonzept ergibt trotz drei Loktypen viele Gleichteile. Die Loks verfügen über eine leistungsfähige Traktionsausrüstung von ABB mit einem im Vorbau angeordneten Doppelblock-Stromrichter. Die Elektro-Rangierloks besitzen als Besonderheiten einen zusätzlichen Batterieantrieb für nicht elektrifizierte Gleise, eine Funkfernsteuerung sowie drei aus der Kabine bedienbare Kupplungssysteme für die diversen Typen von zu rangierenden Fahrzeugen. Die Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb verfügen über einen umweltfreundlichen Dieselmotor von Mercedes mit Abgasstufe Euro-lll-B. Die Zahnrad-Infraloks können auch die Streckenabschnitte in der Schöllenen und auf der Gornergrat Bahn befahren.

    Signing-Zeremonie, v.l.n.r. Ivan Pfammatter, Leiter Rollmaterial & Traktion MGBahn; Fernando Lehner, Unternehmensleiter MGBahn; Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales Stadler; Urs Wieser, Leiter Verkauf Tailor Made Stadler



    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:06.01.2017 - Uhrzeit: 09:15

    Neuer Umlaufplan: BR 112 (Bh Stuttgart)

    Die Baureihe 112 hat beim Bh Stuttgart im aktuellen Fahrplan planmäßig drei Umläufe mit 2, 2 udn 3 Loks zu fahren. Der aktuelle Umlauf ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:06.01.2017 - Uhrzeit: 09:15

    111 126 wieder in NRW im Einsatz

    Diese Lok habe ich hier lange nicht gesehen und eigentlich sollte sie im Stuttgarter Raum unterwegs sein. Aber es war tatsächlich die 111 126 die am 05.01.2017 in Aachen mit dem RE4 um die Ecke bog.




    Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

    Datum:05.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Neuer Umlaufplan: BR 181.2 (Bh Frankfurt)

    Viel ist nicht mehr übrig vom einst so stolzen grenzüberschreitenden Umlauf bei der Reihe 181.2. Nur noch zwei Loks werden planmäßig fast ausschließlich in niederen Aufgaben benötgt. Der aktuelle Umlauf ist ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels zum Download bereitgestellt.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:05.01.2017 - Uhrzeit: 09:35

    Das erste Bender-Update des Jahres

    In der letzten Dezemberwoche zw. 27. und 29.12. wurden noch drei ausgemusterte Garnituren der BR 420 angeliefert. Diese warten vor dem Bender-Tor auf Ihr Ende:
    420 787-4 + 421 287-4 + 420 287-5
    420 293-3 + 421 293-2 + 420 793-2
    420 316-2 + 421 316-1 + 420 816-1




    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:04.01.2017 - Uhrzeit: 10:25

    Drei Loks am Railjet 162

    Am 29.12.2016 fuhr der RJ 162 mit drei Loks Richtung Innsbruck. Die Aufnahmen entstanden im Bahnhof Traunstein


    1116 209 führt den RJ 162 an,

    1116 244 ist als Zwischenlok vor der zweiten Garnitur unterwegs,

    1116 231 schiebt die ganze Fuhre nach.


    Quelle:/Fotos: Reinhard Prokoph

    Datum:03.01.2017 - Uhrzeit: 09:05

    Aus dem Alltag: Rund um den Bahnknoten Stuttgart.

    Seit Dezember 2009 existiert die Verlängerung der S1 über Plochingen hinaus nach Kirchheim (Teck). Dabei wurde u.a. das Gleisfeld des Bahnhofes erheblich umgebaut. Das Durchgangsgleis 1 wurde z.B. gekappt und teilweise mit einem verbreiterten Bahnsteig für die S-Bahn-Kunden überbaut.
    Wo früher die Br 212 und später die Br 218 mit ihren 3-Wagen-Wendezügen von Plochingen bzw. Wendlingen kommend Station machten und weiter bis ins Lenninger Tal zur Endstation Oberlenningen fuhren, endet seit Dez. 2009 nun die S1 und die Fahrgäste die weiter wollen, müssen in die Ulmer Dieseltriebwagen der BR 650 umsteigen. In der Gegenrichtung natürlich anders herum.
    Die Fotos entstanden am 21.12.2016. Eine Dreier-Komposition aus 650ern hat sich ihrer Fahrgäste entledigt und wartet auf neue. Einige Fahrgäste und auch ganz neue steigen in die modernsten Stuttgarter S-Bahnen vom Typ 430 um bzw. ein. Das ganze geschieht heute Barriere frei am selben Bahnsteig. Der andere Bahnsteig wird nicht mehr genutzt.
    Es wurden einfach Metallgitter aufgestellt und im Boden fest verankert, so dass auch keine Zweifel aufkommen, dass hier Züge abfahren könnten.
    Durchgangsgleis 4 wird vom Güterverkehr verwendet. Vor dem Umbau dienten alle 4 Gleise dem Personenverkehr. Kirchheim war auch Kreuzungsbahnhof.



    Quelle:/Fotos: Thomas Artmann

    Datum:02.01.2017 - Uhrzeit: 15:05

    Locomore - LOC 1818 - 22.12.2016

    Anbei vier Fotos von meiner ersten Locomore-Fahrt. Mit der Bahn nach Wolfsburg in die Autostadt! Wenn das nicht Umwelt freundlich ist?
    Die Reise begann für morgens am Startbahnhof Stuttgart Hbf. Der HECTORRAIL Taurus FITZGERALD zog kräftig an und wurde auch gleich wieder jäh gestoppt. Das ganze fühlte sich nach einer Sifa-Zwangsbremsung an. Aber es ging sofort weiter. Der Zug war auf seiner ganzen Fahrt pünktlich. Das würden sich die Reisenden des Nahverkehrs rund um Stuttgart wünschen. Vor allem auf der Remsbahn (Linie RE2). Wer sicher gehen will, den Locomore auch nicht zu verpassen reist besser mit dem PKW nach Stuttgart an. Oder man baut sich fast albern anmutende Riesenzeitpuffer ein. Ich empfehle die Variante PKW. Dann bleibt man von Anfang an entspannt.
    Der Locomore selber ist eine feine Sache. Meine Frau und ich hatten in einem mustergültig renovierten Ex-Bm 235 Platz genommen. Endlich wieder das Abteil-Feeling wie vor 30 oder noch mehr Jahren. Nur dass eben alles ganz neu und hell ist. Auch die Fenster sind weiterhin zu öffnen, wenngleich auch nur noch ein Drittel. Zu viert in einem 6er-Abteil war ein ordentlicher Füllungsgrad. Man wurde am Platz bedient, so stellen wir uns gemütlich komfortables Bahnfahren vor. Auf eine Klimaanlage, die dann wie im Sommer im ICE selbst schon erlebt, im Zweifel doch nicht funktioniert, kann ich verzichten.
    WLAN ist zwar offiziell im Angebot, hat aber nicht funktioniert, da (so die Begründung) zwei „Fremdwagen“ mit im Zugverband waren. Einer sah noch aus, als käme er frisch aus den Niederlanden. Das NS-Zeichen war noch nicht einmal entfernt. Der Zug war übrigens sieben Wagen lang. Für den Taurus also kein Problem. Die 103er hätten sich früher über solche ICs gefreut. Ab dem IC 79 - Programm mussten diese brutal ran und sich mit bis zu zwölf Wagen abmühen. Ein ICE 1 stellt dafür heute zwei Loks/Köpfe.
    Kurzfristig vor Weihnachten zu zweit reisen und weniger zahlen als eine Person für eine überteuerter ICE-Fahrkarte blechen muss, überzeugt!!! Zumal die Fahrt mit dem Locomore eine Direktfahrt war. Mit dem ICE ist dies zumindest Wochentags nicht machbar. Die Strategen der Deutschen Bahn scheinen zu wissen, dass es das auch nicht braucht. Viele ICEs brettern bei rasanter Fahrt durch Wolfsburg Hbf durch. Ich habe bereits neue Fahrgäste für die selbe Tour geworben. Mal sehen, was mir die Herrschaften berichten werden.
    Ich bin sicher, dass das Angebot eine echte Chance hat und gut angenommen wird. Man wird sehen, was sich die DB-Oberen an üblen Tricks einfallen lässt, um dem neuen Anbieter zu schaden?







    Quelle:/Fotos: Thomas Artmann

    Datum:02.01.2017 - Uhrzeit: 15:05

    Bombardier und ÖBB unterzeichnen Rahmenvertrag für bis zu 300 TALENT 3-Zuge

    - Erster Abrufauftrag uber 21 neue BOMBARDIER TALENT 3-Regionalzuge
    - Die neuen Zuge bieten bessere Zuganglichkeit, reichlich Stellplatze fur Fahrrader, ein hochmodernes Fahrgastinformationssystem und hohere Passagierkapazitat

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am 27. Dezember einen Rahmenvertrag für die Lieferung von bis zu 300 BOMBARDIER TALENT 3-Zügen unterzeichnet. Der Gesamtwert des Rahmenvertrages beläuft sich nach Listenpreis auf rund 1,8 Milliarden Euro (1,9 Milliarden US-Dollar) und versetzt ÖBB in die Lage, Züge für den Regional- und Nahverkehr in mehreren Tranchen abzurufen.
    Der erste Abrufauftrag auf Basis des Rahmenvertrages, ebenfalls unterzeichnet am 27. Dezember, bezieht sich auf 21 TALENT 3-Züge mit einem Auftragswert nach Listenpreis von rund 150 Millionen Euro (156 Millionen US-Dollar). Diese neuen Regionalzüge werden bis 2019 geliefert und werden voraussichtlich die Passagierkapazität im örtlichen Nahverkehr sowohl für Pendler als auch für Freizeitreisende erhöhen. Dadurch wird die wichtige Verbindung zwischen ländlichen und städtischen Gebieten in der österreichischen Region Vorarlberg und den angrenzenden Ländern gestärkt.
    „Dieser Rahmenvertrag ist ein Riesenerfolg für Bombardier, so Christian Diewald, Geschäftsführer der Bombardier Transportation Austria GmbH. „Die ÖBB gehören zu den angesehensten und pünktlichsten Eisenbahnen Europas. Mit dem TALENT 3-Zug haben sie sich für ein Produkt mit hoher Beschleunigungsleistung und herausragender Zuverlässigkeit entschieden. So können sie ihre ehrgeizigen Fahrpläne in geografisch anspruchsvollen Regionen leichter einhalten.
    Die neue Generation des TALENT 3-Elektrotriebzuges bietet moderne betriebliche Flexibilität, geringen Energieverbrauch und deutlich reduzierte Lebenszykluskosten. Mit dem breitesten Wagenkasten seiner Klasse, erlaubt der neue TALENT 3 eine bis zu 50% höhere Sitzplatzkapazität im Vergleich zur Vorgängergeneration, ermöglicht einen schnelleren Passagierwechsel und maximalen Reisekomfort. Insgesamt sind bereits rund 1.400 Züge der TALENT-Familie in Europa und Kanada im Einsatz. Davon werden 187 Fahrzeuge von den ÖBB in Österreich betrieben.
    Bombardier Transportation verfügt über das umfassendste Portfolio der Branche und erfreut sich einer starken und wachsenden Präsenz in Österreich: Zum Einsatz kommen etwa die Straßenbahnen in Großstädten wie Linz, Innsbruck und Graz sowie Stadtbahnzüge für die U-Bahn-Linie U6 in Wien, landesweit aber auch Nahverkehrszüge für die ÖBB und Lokomotiven für mehrere private Cargo-Unternehmen. Am Standort Wien beschäftigt Bombardier Transportation beschäftigt 550 Mitarbeiter.



    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:02.01.2017 - Uhrzeit: 15:05

    Schnellere Züge nach Luxemburg

    Die VCD Saarland unterstützt die Forderungen der Deutschen Bahn

    Seit vielen Jahren fordert der ökologische Verkehrsclub Deutschland eine Verbesserungen der Bahnanbindung nach Luxemburg und Frankreich.
    Der VCD Landesverband Saarland hat sich schon immer für eine bessere Anbindung der Großregion stark gemacht und auch eigene Konzepte entwickelt.
    Die Idee eines Ringzuges Trier – Thionville – Metz – Forbach – Saarbrücken – Völklingen – Merzig -Trier hat der VCD schon vor einigen Jahren vorgestellt.
    Ein Regionalexpress nach Luxemburg über die Bisttal- oder Niedtalbahn bietet dem Großraum Saarbrücken, Völklingen, Saarlouis, Dillingen und Merzig eine gute Anbindung an das Großherzogtum.
    Ein Konzept für eine solche Verbindung hat die Regionalgruppe Saarlouis des VCD Saarland schon ausgearbeitet.
    Auch die Region um Forbach, St. Avold und Creutzwald kann von einem gemeinsamen Konzept profitieren.
    Gefordert ist nun die saarländische Landesregierung und das Ministerium für Verkehr, denn diese müssen nun endlich Farbe bekennen und den Worten in Bezug auf die Frankreichstrategie und die Großregion Taten folgen lassen.
    Aber auch der Regionalverband und die Landkreise müssen sich aktiv um eine Verbesserung des grenzüberschreitenden Bahn- und Busverkehrs bemühen.
    Die bessere Anbindung per Bahn nach Straßburg, Metz, Thionville, St. Avold und Luxemburg muss zur Chefsache werden, allzu lange hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr dieses Themengebiet verschlafen.
    Durch die Untätigkeit des MWAEV droht die Stilllegung einiger Bahnstrecken im Saarland.
    Gerade jetzt, wo ein neuer Verkehrsentwicklungsplan SPNV im Saarland bis 2018 ausgearbeitet werden soll, muss die Chance eines verbesserten grenzüberschreitenden Bahnverkehrs in den Fokus der Politik und des Bürgers rücken.
    Eine Bestellung von Verkehren sichert auch die Eisenbahninfrastruktur unseres Landes.
    Ebenso muss der Güterverkehr auf der Schiene mit in ein neues Konzept eingebunden werden.
    Die Verantwortlichen in Luxemburg haben die Verkehrsprobleme schon erkannt und entwickeln den Schienenpersonennahverkehr weiter.
    Mit dem Bau der Tram in Luxemburg zeigt das Großherzogtum auf, wie schnell eine solche Idee in die Tat umgesetzt werden kann.
    In Luxemburg wartet man auf Impulse aus dem Saarland und aus Frankreich, um den grenzüberschreitenden Verkehr weiter zu entwickeln.
    Der VCD Landesverband und die VCD Regionalgruppe Saarlouis bieten den politisch Verantwortlichen ihre Unterstützung an, um die Großregion besser im ÖPNV und SPNV zu vernetzen.

    Quelle:/Fotos: VCD Regionalgruppe Saarlouis/Saargau

    Datum:02.01.2017 - Uhrzeit: 10:30

    Ein gutes neues Jahr!

    Zunächst erst mal allen Fans von elektrolok.de ein gutes neues Jahr 2017 mit viel Glück, Gesundheit und Freude!

    Wir haben die letzte Woche mal wirklich nur die notwendigsten Mails und Bestellungen abgearbeitet, mit der Folge, dass nun etwa 500 Mails und über 250 Fotos aufgelaufen sind. Wir bemühen uns diesen Berg so schnell wie möglich abzuarbeiten. Es kann aber etwas dauern, bis wir alles wieder am laufen haben. Deshalb bitte ein wenig Geduld, wenn die Antwort auf die Mail nicht gleich heute kommt.
    Zudem werden nach einer php-Umstellung im Shop derzeit leider keine ä, ö, ü und ß angezeigt. Auch hier arbeiten wir an einer Lösung.


    Quelle:/Fotos: elektrolok.de-Redaktion
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