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News-Rubrik: News-Archiv Oktober 2016

Datum:31.10.2016 - Uhrzeit: 09:30

193 970 in Hallsberg

Am 26.09.2016 traf die 193 970 von Siemens im Lokstallen bei Hectorrail im schwedischen Hallsberg ein. Hectorrail hat ja bekanntlich die Option von 5 Vectron gezogen und es besteht eine weitere Option auf 15 Stück. Damit wird der Einsatz der 441 (Siemens-ES 64F4 ehemals SBB-Cargo) und der 141 (ex ÖBB 1012) bei Hectorrail enden. Die 193 970 ist mit einem Last-Mile-Diesel ausgerüstet. Am 26.09.2016 war sie dann abends im Kreise der Siemens-Loks (441.001 und 242.504) bei Hectorrail abgestellt.



Quelle:/Fotos: Gerold Rauter

Datum:31.10.2016 - Uhrzeit: 09:30

Auch 185 716 trägt nun neue Logos...

Am 29.10.2016 gab es im ungarischen Grenzbahnhof Hegyeshalom eine in dieser Gegend schon lange nicht mehr gesehene Lok zu fotografieren. Dabei handelte es sich um die neu beklebte RTB 185.716 die normalerweise auf der Donauachse nicht zum Einsatz kommt. Allerdings war diese Lok vor einigen Jahren planmäßig in Ungarn bis Hegyeshalom zu sehen, damals gehörte sie dem ungarischen EVU EUROCOM und trug die Triebfahrzeugnummer 9155 0481 001-0.

RTB 185.716 am 29.10.2016 in Hegyeshalom.



EUROCOM 481.001 am 9.11.2010 ebenfalls in Hegyeshalom.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:27.10.2016 - Uhrzeit: 08:45

Thalys-Zugflotte erhält Facelift

Eisenbahnunternehmen modernisiert alle Züge bis 2021

Der internationale Hochgeschwindigkeitszug Thalys investiert in die Modernisierung seiner gesamten Zugflotte: Bis 2021 werden alle 26 Züge einem Wartungscheck unterzogen und erhalten gleichzeitig innen wie außen ein Facelift. Der erste modernisierte Thalys-Zug ist bereits seit Freitag auf der Schiene unterwegs.
Für den Thalys-Komfort an Bord wird das Interieur erneuert: In allen Waggons werden die Sitzbezüge sowie der Teppichboden ausgetauscht. In der zweiten Komfortklasse wird eine Farbanpassung vorgenommen und die Farbe Fuchsia durch das bekannte Thalys-Rot ersetzt. Die Außenhaut der Züge erhält ein neues, leicht variiertes Design – auch hier setzt Thalys auf das elementare Gestaltungsmerkmal der Farbe Rot.
Das Modernisierungsprojekt umfasst zudem die technische Wartung. Im Technicentre der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF in Hellemmes bei Lille werden alle 26 Züge überprüft, gewartet und modernisiert. Für den reibungslosen grenzüberschreitenden Verkehr ist die Anpassung an alle vier Elektrizitätssysteme der Länder sowie an die insgesamt neun Sicherheitssysteme unerlässlich.
Bereits 2008/2009 hat Thalys seine gesamte Zugflotte mit der europäischen Zugleit- und Sicherungstechnologie ERTMS (European Rail Traffic Management System) ausgestattet.



Quelle:/Fotos: Thalys

Datum:26.10.2016 - Uhrzeit: 08:45

Deutsche Bahn und Siemens starten Pilotprojekt zur vorausschauenden Instandhaltung

  • Mobility Data Services Center überwacht Fahrzeugflotte ICE 3, Baureihe 407
  • Digitalisierung ermöglicht zuverlässige Prognosen zum Fahrzeugverhalten
  • Wartung und Instandhaltungsaktivitäten systematisch planbar

    Die Deutsche Bahn (DB) und Siemens starten eine Pilotanwendung für die vorausschauende Wartung und Instandhaltung der Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro D (ICE 3, Baureihe 407). Sich abzeichnende Fehler und Störungen sowie Fehlerquellen sollen mittels digitalisierter Datenanalyse frühzeitig erkannt und daraus Empfehlungen für die Fahrzeuginstandhaltung abgeleitet werden. Ausfälle können so vermieden und die Verfügbarkeit der Zugflotte kann erhöht werden. Dadurch kann ein wirtschaftlicherer Betrieb der Fahrzeuge erreicht werden. Das Projekt hat zunächst eine Laufzeit von zwölf Monaten.

    „Siemens bietet einen in der Branche einzigartigen digitalen Service, der es ermöglicht, die Instandhaltung zielgenau nach dem Zustand der Fahrzeuge auszurichten. Mit intelligenten Algorithmen und einer präzisen Analytik wird die Verfügbarkeit gesteigert“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    Über einen Zeitraum von einem Jahr werden die Fahrzeugdaten der Velaro-D-Flotte, noch während die Fahrzeuge auf der Strecke unterwegs, sind systematisch ausgewertet – aufbauend und ergänzend zu der on-Board-Diagnose. Hierfür betreibt Siemens als erstes Unternehmen der Bahnindustrie in München ein spezielles Datenanalyse-Zentrum, das Mobility Data Services Center. Hier werden die Daten der Fahrzeuge in einem zentralen Diagnosesystem analysiert, um daraus Fehlerprognosen zu errechnen. Diese werden dann von Spezialisten in validierte Handlungsempfehlungen umgesetzt und direkt an die Techniker in den Werkstätten der DB für akute oder terminierte Instandhaltungsaktivitäten übermittelt. Die Auswertung basiert auf Algorithmen und Modellen, die Prognosen mit hoher Sicherheit zum zukünftigen Verhalten von Fahrzeugen und Komponenten ermöglichen.

    Die Diagnosedaten stehen dem Betreiber und Instandhalter im laufenden Betrieb zur Verfügung und werden anwenderfreundlich in einer übersichtlichen Darstellung visualisiert. Dadurch kann der aktuelle Zustand eines Fahrzeugs kurzfristig erfasst und es kann entsprechend schnell reagiert werden.

    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:25.10.2016 - Uhrzeit: 09:10

    187 400 auf dem Weg nach Schweden

    Auf dem Weg nach Schweden machte 187 400 (Erste Bombardier TRAXX AC-3 mit SE/NO Paket) von RAILPOOL einen kleinen Umweg über München. Bevor es mit einem Sammeltransport weiter geht, wurde sie an der Donnersberger Brücke zwischengeparkt. Dort entstand am 24. Oktober die Aufnahme.



    Quelle:/Fotos: Sascha Prochazka

    Datum:24.10.2016 - Uhrzeit: 09:52

    Eine neue Werbelok

    Die 146 239 trägt eine neue Seitenwerbung 'Richtung Heimat'. Die Aufnahme entstand am 21. Oktober 2016 in Riegel-Malterdingen.



    Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

    Datum:21.10.2016 - Uhrzeit: 08:52

    Eine X4E bei ELL

    Nun ist auch der erste ELL-Vectron mit der bislang nur von MRCE bekannten Bezeichnung X4E augetaucht. Die 193 220 des EVU LokoTrain wurde am 20.10.2016 in Bratislava Petrzalka fotografiert. Sie trägt nun neu zusätzlich an den Stirnseiten die Bezeichnung X4E A 220.



    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:21.10.2016 - Uhrzeit: 08:52

    Gleichstromlok in der Westslowakei

    Eine in dieser Gegend normalerweise nicht anzutreffende Lok gab es am 20.10.2016 in Bratislava hl.st. zu sehen. Dabei handelte es sich um die ZSSK Gleichstromlok 163.104, die ja in der mit Wechselstrom ausgerüsteten Westslowakei nicht fahren kann.

    ZSSK 362.003 und ZSSK 163.104 mit Zr 703 Inovec am 20.10.2016 in Bratislava hl.st.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:20.10.2016 - Uhrzeit: 09:50

    VRS: ETCS für stabilen S-Bahn-Verkehr

    ETCS könnte den S-Bahn-Verkehr stabiler und pünktlicher machen – Deutsche Bahn AG ist am Zug
    Wie kann die S-Bahn zuverlässiger fahren ohne, dass dafür die Infrastruktur aufwändig ausgebaut werden müsste? Mit der modernen Signalisierungstechnik ETCS (European Train Control System), so die Antwort, die heute Vertreter der DB Netz AG und des Projekts Stuttgart – Ulm im Verkehrsausschuss gegeben haben. Ihr Fazit: „Der Ausbau der Stammstrecke mit ETCS erhöht die theoretische Leistungsfähigkeit und steigert die Betriebsqualität.“ Das sehen die Regionalpolitiker mehrheitlich auch so. Sie forderten die DB AG auf, sich in Gesprächen mit dem Verband Region Stuttgart diesem Thema und der Finanzierung zu öffnen.
    Im Vergleich zur herkömmlichen Signalisierung (Ks), die mit Stuttgart 21 realisiert wird, würde mit ETCS die Leistungsfähigkeit zwischen Schwabstraße und Mittnachtstraße um bis zu 9 Prozent steigen. Die Zeit zwischen einem ausfahrenden und einem einfahrenden Zug könnte von 140 Sekunden (Ks) auf 128 Sekunden (ETCS) sinken. Dadurch könnten längere Haltezeiten an den Stationen, die durch hohes Fahrgastaufkommen entstehen, teilweise wettgemacht werden. Mögliche Verspätungen würden sich mit ETCS zwischen Bad Cannstatt/Nordbahnhof und Stuttgart-Vaihingen um durchschnittlich 28 Sekunden pro Zug reduzieren lassen, das entspricht etwa 50 Prozent.
    Bei der konventionellen Signalisierung sei man am „Ende der Fahnenstange“. Die Ks-Signalisierung bringe eine ähnliche Betriebsqualität wie heute. Dr. Florian Bitzer sieht bei ETCS „erhebliche Potenziale und Synergien.“ Der Leiter Fachbereich Planung/Umwelt bei DB Projektbau Stuttgart – Ulm führte aus, dass ETCS in der Stammstrecke immer nur als Zusatzausrüstung für die Ks-Signalisierung denkbar wäre. Denn die Ks-Signalisierung müsse als solide Rückfallebene vorhanden sein. Die Voraussetzungen für ETCS seien günstig, denn mit Stuttgart 21 werde ein neues elektronisches Stellwerk für die Stammstrecke gebaut. ETCS könne noch bei der Ausschreibung des bahntechnischen Ausbaus der Stammstrecke als Teil von Stuttgart 21 berücksichtigt werden. Allerdings machte Dr. Bitzer auch klar: „ETCS ist im Nahverkehr keine Technik von der Stange“. Bisher werde ETCS in Deutschland nur im Fernverkehr eingesetzt sowie im Nahverkehr in einigen europäischen Metropolen. Im Verbund mit den öffentlichen Partnern plädierte er dafür, ein bundesweites ETCS-Pilotprojekt bei der S-Bahn Stuttgart aufs Gleis zu setzen. Die DB sei dazu grundsätzlich gesprächsbereit.

    DB AG ist gefordert
    „Nutzen und Sinn von ETCS liegen auf der Hand“, sagte Rainer Ganske (CDU). An den „Gesamtkonzern Bahn“ richtete er die Forderung, eine Lösung zu finden, wie die S-Bahn Stuttgart ihre vertraglichen Verpflichtungen eines pünktlicheren S-Bahn-Verkehrs einhalten könne. „Wir brauchen ETCS, das steht außer Frage“, so Eva Mannhardt (Grüne). Die DB Netz AG stehe in der Pflicht, die seit 2010 durch „eigenes Verschulden hervorgerufenen Störung“ und deren Folgen zu beheben. Thomas Leipnitz (SPD) formulierte: „Bei der Einführung von ETCS ist in erster Linie die Deutsche Bahn gefordert. Sie kommt nicht darum herum, um ihren S-Bahn-Vertrag zu erfüllen.“ Bernhard Maier (Freie Wähler) sieht in ETCS „eine Verbesserungsperspektive, aber keinen Befreiungsschlag“. Die erheblichen Infrastrukturaufwendungen der letzten Jahre müssten von der DB Netz AG für Verbesserungen eingesetzt werden. Ingo Mörl (Piraten/Linke) kritisierte Stuttgart 21 und lenkte den Blick auf den Mischverkehr auf den Fildern. Eine mögliche Mitfinanzierung der Region lehnte er ab. Das ist auch aus Sicht von Armin Serwani (FDP) klar. „Die Bahn muss die Kosten für ETCS übernehmen“. Der Einbau von ETCS im laufenden Betrieb könne zu Problemen führen. Dr. Burghard Korneffel (AfD/Innovative Politik) beurteile das vorgestellte ETCS als „kalten Kaffee“ und plädierte für den Einsatz der neueren Versionen.

    Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

    Datum:19.10.2016 - Uhrzeit: 09:55

    Die neue 187 306 im Detail

    Am 15.10.2016 gab es die neue Bombardier-Lok 187.306 des Lokvermieters Railpool am LTE-Gleis in Gramatneusiedl zu sehen.



    91 80 6 187 306-6 D-Rpool
    REV __.__.____
    UIC: DE-AT(-HU-.RO)
    Auslieferungsdatum: 07.16
    Lack-Firma: Wefa



    Zu bemerken sei, dass diese Lok einen Last Mile Diesel hat und so wie es aussieht auch fernsteuerbar ist. Das Bild zeigt den Last Mile Diesel sowie die Kamera und Kontrollleuchte an der Tür.




    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:19.10.2016 - Uhrzeit: 09:55

    DB Systemtechnik überführt Instandhaltungsfahrzeuge für GBT in die Schweiz

    DB-Tochter erweitert ihr Leistungsspektrum • Bereiche Transport und Überführen von Fahrzeugen ergänzen Angebotsportfolio • Instandhaltungsfahrzeuge für Einsatz im Gotthard-Basis-Tunnel (GBT) vorgesehen

    Die DB Systemtechnik, der Prüf- und Ingenieurdienstleister der Deutschen Bahn, hat im Auftrag des Düsseldorfer Schienenfahrzeugherstellers Harsco Rail Europe das erste von 13 neuen Instandhaltungsfahrzeugen in die Schweiz überführt. Die Instandhaltungsfahrzeuge kommen bei der Schweizerischen Bundesbahn zum Einsatz und sollen im GBT für verschiedenste Arbeiten an der neuen Strecke eingesetzt werden. „Wir wollen uns als DB Systemtechnik auch im Marktsegment Transport und Überführen von Fahrzeugen als kompetenter Dienstleister etablieren. Wir besitzen das dafür notwendige Know-how. Als Eisenbahnverkehrsunternehmen verfügen wir auch über die entsprechenden Fahrzeuge. Die Erweiterung unseres Leistungsspektrums um diese Bereiche ist daher ein logischer Schritt“, erklärte Hans Peter Lang, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Systemtechnik.

    Die noch nicht für Deutschland zugelassenen Instandhaltungsfahrzeuge werden ab Aachen bis Basel (Schweizer Grenze) überführt. Die Überführung des ersten Fahrzeugs erfolgte mit einer Elektro-Lok der Baureihe 110 und einem Bremswagen. Das dafür notwendige Personal wurde ebenfalls von der DB Systemtechnik gestellt.




    Quelle:/Fotos: DB Systemtechnik GmbH

    Datum:18.10.2016 - Uhrzeit: 09:05

    ICE 4 auf der Mittenwaldbahn

    Am 17. Oktober fand eine ICE 4-Messfahrt mit dem Triebzug Tz 9006 (412 006) durchs Werdenfelser Land nach Garmisch/Partenkirchen statt. Die Aufnahme zeigt den Zug am 17. Oktober 2016 bei Ohlstadt/Buchenried.



    Quelle:/Fotos: Heiner und Sascha Prochazka

    Datum:17.10.2016 - Uhrzeit: 11:05

    Zwei neue NS-Loks auf Probefahrt in Rotterdam

    In Rotterdam fand am 12. Oktober 2016 eine Probefahrt mit den neuen Lokomotiven 186 039 und 186 040 statt.


    186 039 (REV 22.09.16) am 12. Oktober 2016 in Rotterdam


    186 040 (REV 27.09.16) am 12. Oktober 2016 in Rotterdam


    Quelle:/Fotos: Thierri Heylen

    Datum:17.10.2016 - Uhrzeit: 11:05

    Innotrans 2016 in Berlin


    Die E-Lok 102 003 ist auf der Innotrans 2016 in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Sie soll demnächst den Regionalverkehr zwischen Nürnberg und München übernehmen. Gegenwärtig befinden sich die Maschinen noch zur Erprobung bei Skoda im tschechischen Velim.
    Von Siemens wurde der Velaro in den Farben der türkischen Staatsbahn (TCDD) ausgestellt, wes wegen dieser auch gerade von den türkischen Besuchern umringt gewesen ist.
    Die polnische Firma Pesa stellt ihren neuen Intercity vor der künftig den IC-Verkehr bei der polnischen Staatsbahn (PKP) übernehmen soll.
    Die schweizer Firma Stadler präsentierte ihren neuen Hochgeschwindigkeitszug, der u.a. auf der neueröffneten Gotthardstracke den hochwertigen Schnellverkehr übernehmen soll.
    Bombardier stellte diesmal keine Fahrzeuge aus.
    Dies sind die Highlights der diesjährigen Innotrans 2016 in Berlin gewesen. Die nächste Innotrans findet 2018 wieder auf dem Messegelände statt.

    (Anm. der Redaktion: Im aktuellen Lok-Vogel bieten wir einen ausführlichen Rundgang (14 Seiten, 36 Aufnahmen, viele Statistiken) über die Innotrans - hier bestellen)

    Quelle:/Fotos: Jens Schlüter

    Datum:17.10.2016 - Uhrzeit: 11:05

    RCO AT beauftragt TX Logistik mit weiteren Rundläufen

    Die TX Logistik AG (TXL) hat von Rail Cargo Operator - Austria (RCO AT) im Bereich der maritimen Hinterlandverkehre den Zuschlag für weitere 96 Rundläufe pro Jahr erhalten. Bereits seit Mitte 2015 fährt TXL zwischen den deutschen Seehäfen und Linz vier Rundläufe pro Woche für RCO.
    „Mit der Erweiterung erhöht sich die Leistung für RCO AT auf jährlich insgesamt 288 Rundläufe“, freut sich Wolfgang Debusmann, Director Maritim bei TX Logistik.
    Ausschlaggebend für den neuen Auftrag waren sowohl die hohe produktive Qualität von TXL als auch die positiven Erfahrungen mit dem Customer Service des Eisenbahnlogistikunternehmens. Wolfgang Debusmann: „Schnelle Information und kurze Reaktionszeiten sind RCO AT besonders wichtig. Wir sind nicht nur in der Lage, jederzeit Auskunft über die Züge zu geben. Wir können auch entsprechende Maßnahmen ergreifen, sollte es unvorhergesehen zu Abweichungen kommen.“
    Auch kurzfristige Anpassungen des Routenverlaufs seitens RCO AT sind möglich. „In den zusätzlichen Rundläufen bieten wir je nach Bedarf die Traktion für die Relation Linz- Bremerhaven-Hamburg-Linz oder die Direktverbindung Linz- Hamburg und vice versa“, erläutert Wolfgang Debusmann. „Wir richten unser Angebot an individuellen Anforderungen aus und halten unsere Kunden damit flexibel.“

    Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

    Datum:14.10.2016 - Uhrzeit: 09:40

    Wiener Lokalbahnen Cargo rüstet auf: Bombardier-Loks verstärken Flotte

    Der Lok-Fuhrpark der Wiener Lokalbahnen Cargo bekommt Zuwachs. Drei neue E-Lokomotiven von Bombardier Typ „TRAXX AC3“ mit last-mile-Funktion werden bereits 2017 europaweit im Güterverkehr zum Einsatz kommen. Der Zuschlag für den Auftrag über bis zu sechs Lokomotiven wurde heute erteilt.

    Bombardier liefert bis zu sechs neue Lokomotiven
    Zur Verstärkung ihrer Flotte hat die Wiener Lokalbahnen Cargo ein zweistufiges Verhandlungsverfahren gestartet. Jetzt steht der Bestbieter fest: Bombardier wird mit der Lieferung und Instandhaltung von bis zu sechs E-Loks vom Typ „TRAXX AC3“ beauftragt. Drei der neuen Lokomotiven sollen bereits 2017 in Österreich und Deutschland auf die Strecke geschickt werden.

    Mehr Effizienz durch last-mile-Funktion
    Die Wiener Lokalbahnen Cargo, internationaler Akteur im Schienengüterverkehr, organisiert vorrangig Ganzzugsverkehre im kombinierten Verkehr und Wagenladungsverkehr. Besonderen Wert legt das Unternehmen dabei auf die flexible und effiziente Abwicklung ihrer Leistungen.

    Die neuen Lokomotiven von Bombardier werden diesen Anforderungen gerecht: Neben dem gewöhnlichen elektrischen Antrieb werden die neuen Loks auch mit einer last-mile-Funktion ausgestattet sein. Das bedeutet, dass auch ein Dieselmotor in der Lok verbaut ist, mit welchem in Bereichen ohne Oberleitung (wie bei z.B. Anschlussgleisen) keine zusätzliche Diesellok mehr für den Wagenverschub notwendig ist.

    So werden die neuen WLC-Loks von Bombardier (TRAXX AC3) zukünftig aussehen.



    Quelle:/Fotos: Aktiengesellschaft der Wiener Lokalbahnen

    Datum:13.10.2016 - Uhrzeit: 09:40

    Start der Testfahrten für das neue S-Bahnfahrzeug ET 490

    Die S-Bahn Hamburg startet ab 11. Oktober 2016 mit den Testfahrten für das neue S-Bahnfahrzeug der Baureihe ET 490.
    Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg GmbH hat das erste Fahrzeug der Baureihe ET 490 vorgestellt.
    Im Rahmen ihres neuen Verkehrsvertrages hat die S-Bahn Hamburg GmbH für den Betrieb bei Bombardier Transportation 60 neue S-Bahn-Züge bestellt.
    Kay Uwe Arnecke: „Mit den neuen Fahrzeugen können wir die Attraktivität der S-Bahn in Hamburg für unsere Kunden weiter steigern. Am 11. Oktober 2016 startet der erste Einsatz des energiesparenden Neufahrzeuges im Rahmen von ausgiebigen Testfahrten. Alle Fahrzeuge sind mit Klimaanlagen, Durchgängen zwischen den Wagen und einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgestattet.“
    Ab Herbst 2017 ist der Probetrieb des neuen S-Bahnfahrzeuges mit Fahrgästen vorgesehen.
    Die S-Bahn Hamburg investiert rund 450 Millionen Euro in die Beschaffung von den 60 Neufahrzeugen sowie in die Modernisierung ihrer vorhandenen Züge und Werkstätten.
    Einige der neuen Triebzüge können als sogenannte Zweisystemfahrzeuge sowohl mit 1.200 Volt Gleichstrom als auch mit 16,7 Hertz Wechselstrom betrieben werden.
    Ab Ende 2018 ist der Einsatz aller 60 Neufahrzeuge im täglichen S-Bahn-Regelbetrieb geplant. Mit der Beschaffung dieser Fahrzeuge wird die S-Bahn Hamburg auch ihre Fahrzeugreserve erhöhen. Darüber hinaus werden auch die bereits vorhandenen 112 Fahrzeuge der Baureihe 474 mit Wagenübergängen und einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgestattet.
    Staatsrat Andreas Rieckhof, Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation: „Im S-Bahn-Netz ist eine Modernisierung und Ausweitung des Fahrzeugparks dringend erforderlich. Deshalb ist es gut, dass Hamburg diese neuen Züge bekommt. Sie machen unser Schnellbahnnetz noch leistungsfähiger und umweltfreundlicher.“
    Ab dem 9. Dezember 2018 wird die S-Bahn Hamburg nach dem im Jahr 2013 abgeschlossenen Verkehrsvertrag für weitere fünfzehn Jahre die S-Bahn-Verkehrsleistung im Auftrag der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen erbringen.
    Die S-Bahn Hamburg GmbH befördert als starker Partner der Metropolregion Hamburg mit 1.100 Zugfahrten täglich bis zu 700.000 Fahrgäste auf sechs Linien. Dabei verbindet das Unternehmen Knotenpunkte wie den Hamburger Hauptbahnhof oder den Hamburg Airport mit dem öffentlichen Nahverkehr und schließt die ganze Metropolregion an das Netz des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) an.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:12.10.2016 - Uhrzeit: 08:28

    Aus 242 561 wurde nun 44 071

    Diese neu aufgearbeitete ex BDZ 44 071, welche nun neu als BG-ZOSHD 9152 0044 071-6 beschriftet ist, hatte anfangs stirnseitig die tschechische Nummer 242.561 getragen. Diese wurde nun durch die bulgarische Nummer 044 071 ersetzt. Am Hacken hatte sie einen Flüssigasphaltzug, welcher am 10.10.2016 in Bratislava hl.st. fotografiert wurde.



    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:11.10.2016 - Uhrzeit: 09:58

    Eisenbahnerlebnistag in Regensburg

    Am 09.Oktober.2016 fand der dritte Eisenbahnerlebnistag in Regensburg statt. Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr konnten Liebhaber der Eisenbahn einiges erleben. So waren auch Lokomotiven von DB Fernverkehr aber auch von den Privatbahnen vertreten. Wie auch die Majestätin auf Schienen die 103 245-7 die im München ihre Dienste erledigt. Für die Verpflegung sorgte die Metzgerei Brunner für die hungrigen Festbesucher. Aber auch für die kleinen Eisenbahnfreuden war gesorgt so gab es eine Kindereisenbahn zum Mitfahren oder den Stand der Mittelbayrischen Zeitung zum Kinderschminken.

    Am 09. Oktober 2016 setzte die 183 002 von der Verkehrsgesellschaft Alex in Regensburger Hbf um und wartet auf ihre nächste Leistung.



    Beim Eisenbahnerlebnistag in Regensburg war auch die Münchner Fernverkehr 103 245-7 vertreten und zeigte sich im frischen Glanze dem Publikum. Hier steht sie am Stumpfgleis 101 des Regensburger Hbf.



    Am Sonntag des Eisenbahnerlebnistags in Regensburg konnte man am 09.Oktober.2016 die 57 Jahre alte 139 133-3 antreffen.



    Auch die Oberpfalzbahn rüstet sich auf mit ihren neuen Fahrzeugen. Hier präsentierte sich am 09. Oktober in Regenburg der VT 1648 208.



    Das es noch so was gibt ist wirklich ne große Überraschung für alle Dieselloks Fans. 217 002-5 war vom 21.12.2002 bis zum 31.08.2011 im Oberbayrischen Mühldorf zuhause. Da ihre Fristen abliefen wurde die Lok an die BahnTouristikExpress GmbH, Nürnberg abgegeben. Dort wurde sie Optisch neu aufgearbeitet und bekam auch eine neue Hauptuntersuchung. Seit dem ist die Lok vor Sonderzügen und Bahnhofsfesten anzutreffen wie am 09. Oktober.2016 beim Eisenbahnerlebnistag in Regensburg.



    Am frühen Morgen des 09.Oktobers.2016 stehen die beiden Münchner Maschinen 103 245-7 und 139 133-3 im Gleisvorfeld des Regensburger Hbf und warten auf ihre Bereitstellung in den Bahnhof. Die Lokomotiven sind schon am Vortag aus München nach Regensburg angereist.




    Quelle:/Fotos: Bilder: Jeron Thaler / Text: Florian Riedl

    Datum:11.10.2016 - Uhrzeit: 09:58

    1142er Lokzug in Rumänien

    Ein Lokzug mit mehreren Maschinen der Reihe 1142 war am 8. Oktober 2016 in Radna (Rumänien) abgestellt. Die Loks sind für das AW Reloc in Craiova bestimmt.







    Die Loks wurden im Sommer 2016 in Wien Penzing gesammelt und Anfang Oktober als Sonderzug mit Bremswagen nach Rumänien abgefahren.Es waren dies die 1142.542, 550, 633, 646, 672 und 677.

    Quelle:/Fotos: Silviu Dirlea

    Datum:10.10.2016 - Uhrzeit: 10:25

    60 Jahre Einheitslok – DB Museum Koblenz feiert Schienenlegende mit einem Eisenbahnfest

    Vorführungen • Mitfahrten auf dem Führerstand • Ausstellung zur Geschichte der Einheitsloks • Erwachsene zahlen 2,50 Euro, Kinder 1 Euro

    Am Samstag, 15. Oktober 2016 lädt das DB Museum Koblenz zum „Tag der Einheitslok“ ein. Auf dem früheren Bahn-Betriebsgelände in Lützel wird das 60-jährige Jubiläum der sogenannten „Einheitslokomotiven“ gefeiert. Kinder können auf dem Führerstand einer historischen E-Lok mitfahren, es wird eine große Fahrzeugausstellung geben sowie Lokpräsentationen auf der Drehscheibe, Führungen und einen Zugsimulator in einem originalen Führerstand einer E-Lok der Baureihe 10.

    Einheitslokomotiven sind baugleiche Elektrolokomotiven aus der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders. Diese wurden ab den frühen 1950er Jahren von der damaligen Deutschen Bundesbahn nach einheitlichen Konstruktionsmerkmalen (Baukastenprinzip) und in großen Serien gefertigt. Insgesamt 2.938 Stück wurden für den Güter- und den Personenverkehr vor allem ab 1956 in Dienst gestellt; einige Fahrzeuge sind bis heute im Einsatz. Mehrere Hersteller waren beteiligt, darunter die Firmen Henschel & Sohn, Siemens-Schuckert, Krauss-Maffai, Krupp und AEG. Teile der elektrischen Ausrüstung lieferte Brown, Boveri und Cie. (BBC).

    Zum Jubiläumsfest am 15. Oktober zeigt das stiftungseigene DB Museum Koblenz neben den beiden ältesten Lokomotiven E41 001 und 110 152 acht weitere am Standort vorhandene Einheitsloks. Besucher können deshalb alle ‚Spielarten‘ und Farbvarianten bestaunen, die seinerzeit gebaut wurden.


    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn Stiftung für das DB Museum

    Datum:10.10.2016 - Uhrzeit: 10:25

    Eine weitere NS-186 überführt

    Was für ein Krimi:103 222 mit NS 186 039 wurde fast von 101 055 mit ihrem IC zugefahren. Ehringhausen 09.10.16




    Quelle:/Fotos: Bernd Loer

    Datum:06.10.2016 - Uhrzeit: 09:19

    Stadler unterzeichnet Vertrag für 58 FLIRT mit Abellio East Anglia und Rock Rail

    Grösster Auftrag in Grossbritannien für Stadler

    Stadler hat seinen bisher grössten Auftrag in Grossbritannien gewonnen. Der Auftrag sieht die Lieferung von insgesamt 58 FLIRT für Abellio East Anglia Ltd im Wert von über GBP 600 Mio. vor. Das Projekt wird von Rock Rail finanziert, die Finanzierungsvereinbarung wurde gestern abgeschlossen. Der Zuschlag ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von Stadler, denn dies ist der erste Auftrag, den das Unternehmen für den britischen Fernverkehrsmarkt erhalten hat.

    Der Vertrag ist Teil der bisher grössten privat finanzierten Beschaffung von Zügen in Grossbritannien. Abellio investiert GBP 1,54 Mia. für insgesamt 1043 neue Wagen. Stadler wird 378 Wagen im Wert von GBP 610 Mio. liefern. Die Fertigungs- und Wartungsverträge wurden bereits am letzten Freitag unterzeichnet, während die Finanzierungsvereinbarung zwischen Abellio und Rock Rail gestern abgeschlossen wurde. Die Auftragsvergabe erfolgte, nachdem das Verkehrsministerium des Vereinigten Königreichs beschlossen hatte, die nächste Konzession für den Betrieb des Bahnnetzes in East Anglia ab dem 17. Oktober an Abellio East Anglia zu vergeben.

    Die 58 Züge, die Gegenstand des Vertrags sind, umfassen 378 Fahrzeuge mit einer Kombination von 20 Intercity-Elektrotriebzügen mit je 12 Wagen und 38 bimodalen Regional-Triebzügen, jeweils in Konfigurationen mit 3 Wagen (14 Einheiten) und 4 Wagen (24 Einheiten), die mit Strom oder Diesel fahren können. Stadler wird auch für die Wartung und Instandhaltung der neuen Züge im Depot Crown Point in Norwich verantwortlich sein. Die neuen Züge werden auf folgenden Strecken verkehren:

    - Intercity-Linien zwischen London und Norwich

    - Flughafenlinien des Stansted Express vom Bahnhof Liverpool nach Stansted
    - Wichtige Regionalstrecken in East Anglia

    Die Züge sind so gestaltet, dass sie den Komfort für die Fahrgäste deutlich erhöhen und der Bevölkerung von Norfolk und Suffolk ein völlig neues Bahnerlebnis bieten. Die FLIRT-Züge, die im Rahmen der Konzession für East Anglia eingesetzt werden, weisen zahlreiche Vorzüge auf: Klimaanlage, «2x2»-Sitzanordnung, Wi-Fi und Steckdosen im ganzen Zug, Niederflurbauweise für einen einfachen Ein- und Ausstieg, Fahrgastinformationssysteme mit Echtzeitinformationen sowie Bremsen mit Rückspeisung.

    Dominic Booth, Managing Director von Abellio UK, zum neuen Vertrag: «Unsere ehrgeizigen Pläne für die neue Konzession drehen sich um die bisher grösste privat finanzierte Beschaffung von Zügen in Grossbritannien, mit der wir der Bevölkerung von East Anglia im Zuge des Umbaus des Regionalverkehrs qualitativ hochwertige Züge bereitstellen möchten. Sie werden das Kernstück vieler weiterer Verbesserungen sein, unter anderem häufigere Verbindungen, kürzere Reisezeiten und höhere Kapazitäten mit 55 % mehr Sitzplätzen in Zügen, die während der morgendlichen Stosszeiten nach London verkehren.»

    Peter Jenelten, Konzernleitungsmitglied und Divisionschef Marketing & Sales bei Stadler, sagt: «Ich freue mich sehr, dass Stadler von Abellio East Anglia mit der Lieferung dieser neuen Züge im prestigeträchtigen britischen Schienenfahrzeugmarkt beauftragt worden ist. Alle von uns gelieferten Züge gehören der neusten Generation der bestverkauften FLIRT-Familie an. Sie bieten einen Niederflureinstieg für einen einfachen Zugang sowie Komfort und Sicherheit für die Fahrgäste. Die bimodalen Regional-Triebzüge verfügen über eine umweltfreundliche und moderne Diesel-Elektro-Technologie.»

    Dieser Vertrag ist ein wichtiger Meilenstein für Stadler, denn damit hat das Unternehmen den ersten Schritt in den britischen Fernverkehrsmarkt getan. Bislang hat Stadler in UK Aufträge für die Lieferung von Lokomotiven, Strassenbahnen, Tram-Trains und U-Bahnen erhalten. Der FLIRT ist das erfolgreichste Produkt von Stadler.



    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:05.10.2016 - Uhrzeit: 09:59

    BR 483/484: Simulation im Maßstab 1:1 im Vier-Wochen-Labortest

    Test mit 400 Kunden und Verbänden startet
    Bewertungsergebnisse fließen in Entwicklungsprozess ein

    Die neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg zeigt Gesicht und Farbe. Nur zehn Monate nach der Bestellung einer neuen Fahrzeuggeneration beim Herstellerkonsortium Siemens/Stadler präsentiert die S-Bahn-Berlin im Werk Schöneweide ein begehbares Wagenmodell im Maßstab 1:1. Es macht das künftige Außendesign mit Frontpartie und Seitenansicht sowie den Innenraum realistisch erlebbar. Türbereiche und Fahrgastraum sind komplett gestaltet und bereits mit wichtigen Funktionalitäten ausgestattet.

    Während der Wagenkasten aus Holz gefertigt ist, sind im Innenraum weitgehend Originalteile verbaut. Dazu gehören Sitze, Haltestangen, Beleuchtung und Fußböden. Einzelne Türen sind voll funktionsfähig und mit den erforderlichen akustischen und visuellen Signalen ausgestattet. Andere Funktionen, wie Anzeiger zur Fahrgastinformation, Sprechstellen zum S-Bahn-Personal und die Klimaanlage werden modellhaft dargestellt.

    Neue S-Bahnzüge für Berlin: 1:1 Wagenmodell vorgestellt


    Neue S-Bahnzüge für Berlin: 1:1 Wagenmodell vorgestellt, Copyright Foto: Neuhold/Deutsche Bahn

    „Die neue S-Bahn soll die S-Bahn für alle werden“

    Mit rund 400 repräsentativ ausgewählten Fahrgästen sowie Vertretern von Verbänden findet im Oktober ein Vier-Wochen-Labortest statt. Die Teilnehmer halten ihre Eindrücke, Wünsche und Bewertungen zu Außen- und Innendesign sowie zu Ausstattung und Funktionalitäten in einem Fragebogen fest. Die Ergebnisse fließen in den weiteren Entwicklungsprozess der neuen Baureihe ein. Über 2.000 Interessierte hatten sich bei der S-Bahn Berlin um eine Teilnahme beworben.

    Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, freut sich: „Der „Aha“-Effekt ist sicher! – Unser Angebot für eine moderne, zeitgemäße und komfortable S-Bahn für die Zukunft steht. Die umfangreichen Vorgaben der Länder Berlin und Brandenburg als Besteller der Verkehrsleistungen sind in diesem Fahrzeugmodell berücksichtigt. Jetzt beginnt das Fine-Tuning. Die neue S-Bahn soll die S-Bahn für alle werden.“

    Arbeitsmittel mit Mehrwert

    Das in den Filmstudios Babelsberg gefertigte Wagenmodell dient als Arbeitsmittel und unterstützt Ingenieure und Konstrukteure bei der Entwicklung finaler Lösungen für den Bau der realen Wagenkästen. Änderungsvorschläge aus dem Kreis der Testpersonen können auf diese Weise konkret auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden.

    Jürgen Strippel, Projektleiter Neue S-Bahn bei der S-Bahn Berlin erklärt: „Wir haben die große Chance, zum jetzigen Zeitpunkt Verbesserungspotentiale zu erkennen und in die Fertigung der Fahrzeuge einfließen zu lassen. Änderungswünsche müssen, sofern sie von den Vorgaben der Besteller abweichen, von diesen geprüft und gegebenenfalls beauftragt werden. Unser Ziel ist es, bestmögliche Lösungen zu finden.“

    Klassisches Farbdesign – neu interpretiert

    Neben der neuen markanten Wagenkastenform präsentiert sich das Modell der künftigen S-Bahn für Berlin und Brandenburg in einer zeitgemäßen Interpretation des klassischen Farbdesigns. „Es bleibt bei den Traditionsfarben rot, gelb, schwarz!“, erklärt Annekatrin Westphal, Leiterin Fahrgastmarketing der S-Bahn Berlin: „Wir haben den Mut, auf mehr Frische und Freundlichkeit zu setzen. Die Farbaufteilung lässt das Fahrzeug höher und luftiger wirken. Stärkere Kontraste machen die Türen für Sehschwache besser erkennbar.“

    Das am Modell dargestellte Farbschema ist Ergebnis einer intensiven Diskussion aller an der Fahrzeugentwicklung Beteiligten – vom Auftraggeber, über das Herstellerkonsortium, Designern, den Ländern und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Die Berliner und Brandenburger Bevölkerung ist eingeladen, über den entwickelten Vorschlag zu diskutieren.

    Neue S-Bahn für Berlin und Brandenburg im Zeitplan

    Der ehrgeizige Zeitplan von Herstellerkonsortium Siemens/Stadler und S-Bahn Berlin sieht den Abschluss der Konstruktionsphase für die neue S-Bahn-Generation zu Mitte 2017 vor. Anschließend erfolgt die Teilfertigung, Montage, Zulassung und Inbetriebsetzung der Fahrzeuge. Parallel dazu beginnt ab Frühjahr 2019 die technische Erprobung.

    Die neuen Züge der Baureihen 483/484 werden im Teilnetz Ring/Südost zum Einsatz kommen. Ab Januar 2021 fahren sie auf der Linie S47 zwischen Südkreuz und Spindlersfeld. Bis zum Jahr 2023 ersetzen die bestellen 85 Vier-Wagen-Einheiten und weitere 21-Zwei-Wagen-Einheiten auf den Linien S46, S8 und den Ringbahnlinien S41/S42 sukzessive die Altbauzüge.


    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:04.10.2016 - Uhrzeit: 09:30

    1116 045 entklebt

    Die Werbefolien der 1116 045 sind Geschichte. Die nun ohne der blauen Bauchbinde sowie dem entfernten Schriftzug Rail Cargo Hungaria verkehrende RCH 1116.045 am 1.10.2016 bei der Durchfahrt in Komarom.



    Quelle:/Fotos: Karoly Farkas
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