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News-Rubrik: News-Archiv September 2016

Datum:30.09.2016 - Uhrzeit: 16:05

Bombardier: Aufträge für das East Anglia Franchise von Abellio

- Mit den AVENTRA-Fahrzeugen kann Abellio Greater Anglia die Beförderungsfrequenz erhöhen und die Reisezeiten der Fahrgäste verkürzen
- Die Wartungsteams von Bombardier werden für einen zuverlässigeren Service sorgen

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat heute einen Vertrag zur Lieferung von 665 neuen BOMBARDIER AVENTRA-Wagen an Angel Trains unterzeichnet. Die Wagen werden von Abellio bei dessen East Anglia Franchise in Großbritannien eingesetzt. Die Vertragsunterzeichnung erfolgt nun, nachdem Bombardier, wie bereits am 10. August 2016 bekanntgegeben, als bevorzugter Anbieter für diesen Auftrag zur Lieferung von Schienenfahrzeugen ausgewählt wurde. Bombardier hat zudem einen gesonderten Vertrag zur Bereitstellung von fortlaufenden Wartungsdienstleistungen für die neuen Züge von Abellio Greater Anglia für die gesamte Dauer des Franchise unterzeichnet.
Der Vertrag zur Lieferung der Schienenfahrzeuge hat einen Auftragswert von etwa £869 Millionen britischen Pfund (1,1 Milliarden US-Dollar, 1 Milliarde Euro) und der Wartungsvertrag mit einer Laufzeit von 7 Jahren (mit einer Verlängerungsoption im Rahmen des Franchise) hat einen Auftragswert von etwa 83 Millionen britischen Pfund (108 Millionen US-Dollar, 97 Millionen Euro).
Per Allmer, President, Europe, Middle East & Africa, Bombardier Transportation, betont: „Unsere moderne AVENTRA-Produktfamilie wird das Fahrerlebnis der Kunden von Abellio Greater Anglia durch einen optimierten Innenraum, mehr Fahrgastkomfort sowie bessere Verbindungen, kürzere Reisezeiten und zuverlässigere Züge erheblich verbessern. Diese bedeutenden Aufträge bestätigen Bombardiers Fähigkeit hohe Qualität sowie integrierte Produkt- und Dienstleistungsangebote zu liefern und langfristig wertsteigernde Systemlösungen anzubieten. Unsere modulare AVENTRA Produktfamilie bietet maximale Flexibilität und kann so viele verschiedene Marktanforderungen erfüllen - von der U-Bahn bis hin zum Intercity-Zug, in Großbritannien und weltweit."
Dominic Booth, Managing Director Abellio UK, dazu: "Wir freuen uns diesen Vertrag mit Bombardier, welcher einen wesentlichen Bestandteil der bislang größten Zugbestellung eines privaten Betreibers in Großbritannien darstellt, zum Abschluss gebracht zu haben. Dadurch können den Menschen der Region East Anglia qualitativ hochwertige Züge zur Verfügung gestellt werden, die einen Teil der ambitionierten Umstrukturierung des gesamten Zugverkehrs in dieser Region darstellen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Bombardier und Angel Trains, um die 665 klimatisierten Bombardier AVENTRA Wagen, die das Fahrerlebnis von Millionen Passagieren deutlich verbessern werden, auszuliefern.
Mit verringerten Gewicht, erhöhter Kapazität, verbesserter Energieeffizienz und mehr Zuverlässigkeit sorgt der neue AVENTRA-Elektrotriebzug von Bombardier für eine enorme Leistungssteigerung und deutlich mehr Fahrgastkomfort. Die AVENTRA-Produktfamilie kann unterschiedliche Marktanforderungen bedienen. So wurden bereits größere Aufträge für die Elizabeth Line (Crossrail) von Transport for London und die LOTRAIN-Projekte der London Overground erteilt - in der schnell wachsenden Metropole London besteht eine erhöhte Nachfrage nach besseren Mobilitätsangeboten und Verbindungen zu den umliegenden Städten.
Bombardier leistet einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung und Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs in Großbritannien und stellt Mobilitätslösungen von U-Bahnen bis hin zu Intercity-Zügen sowie die gesamte Palette von Service- und Wartungsangeboten bereit. Bombardier bleibt weiterhin dem Ziel verpflichtet, zuverlässige bahntechnische Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bereitzustellen. Diese Bekanntmachung unterstreicht Bombardiers Engagement für die Schaffung von nachhaltigem Nutzen für Betreiber und Fahrgäste weltweit.
Abellio wurde am 10. August vom britischen Department for Transport als neuer Betreiber bekanntgegeben und wird ab Oktober 2016 den Franchise-Betrieb übernehmen. Die neuen Züge werden voraussichtlich zwischen Januar 2019 und September 2020 ausgeliefert.
Als Partner wird Angel Trains die Commonwealth Bank of Australia (CBA) zur Seite stehen, um die 900 Millionen britische Pfund teure Anschaffung zu finanzieren. Die Transaktion baut auf CBA's weiterführender Partnerschaft mit Angel Trains auf, sie stärkt die Referenzen der Bank in der Bahnbranche und unterstützt die Herstellung in Großbritannien.



Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:28.09.2016 - Uhrzeit: 08:18

Planmäßiges Treffen der Oldtimer

Montag bis Freitag kommt es in München zu einem planmäßigen Treffen der ältesten Fernverkehrsloks der DB AG. Dabei zieht zunächst eine 115 den Leerzug für IC 2094 in den München Hbf, wo ihn dann eine der beiden 103er des Bh München überniommt, um ihn nach Ulm zu bringen.
Am Montag den 26.09.2016 wurde der IC 2094 von 115 198-4 in den Münchner Hbf bereitgestellt.



Diesmal wird 103 113-7 den Intercity 2094 bespannen und wartet auf die Ausfahrt in Richtung Ulm Hbf.



Um 17:11 Uhr verließ die 103 113-7 den Münchner Hbf in Richtung Ulm. Sie wird nach wenigen Minuten den ersten Halt München-Pasing erreichen.



Nach dem der Intercity 2094 den Münchner Hbf verlassen hatte, rangierte 115 198-4 ihrer nächste Leistung entgegen.



Quelle:/Fotos: Florian Riedl

Datum:27.09.2016 - Uhrzeit: 10:20

Interessantes aus Zell am See

Die ÖBB-Lok 1163.008 hört nun auf den Namen Robert, welcher an der Stirnseite angeschrieben ist. Fotografiert wurde diese Lok mit dem Fahrverschubzug von Zell am See nach Bischofshofen am 26.9.2016 im Bahnhof Zell am See. Zuvor wurden jedoch noch die beiden 760mm Schmalspur-Baufahrzeuge 9981 9425 002-8 und 9981 9622 002-9, welche auf den normalspurigen Transportwagen 4081 9470 006-3 und 8081 9770 629-0 verladen waren, auf das Dreischienengleis der SLB/PLB (Salzburger/Pinzgauer Lokalbahn) geschoben und neben den ehemaligen Mariazellerbahn-Triebwagen und Zwischenwagen der Reihe 4090/7090 (4090.003, 4090.002, 7090.002, 7090.003 und 4090.001) im Ortsteil Tischlerhäusl abgestellt.






Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

Datum:26.09.2016 - Uhrzeit: 11:14

MEG: 155 049 ist (fast) fertig

Am 20.09.2019 war die MEG 155 049-0 auf Probefahrt von Dessau in Seddin. Hier beim wenden in Seddin-Süd.



Quelle:/Fotos: Ludmilla 2016

Datum:26.09.2016 - Uhrzeit: 11:14

187 301 im 'Last Mile'-Betrieb

Zu besonderen Ehren kam am 24.9.2016 die Railpool-Lok 187 301. Für einen Hochzeitssonderzug von Wien Heiligenstadt nach Spitz an der Donau erfolgte die durchgehende Bespannung mit der Last Mile-Lok 187.301, da ja ab Krems an der Donau diese romantische Wachaubahn der NÖVOG ohne Oberleitung ist.
Bild 1 zeigt die Zuführung als Leerpersonenzug am 24.9.2016 in Wien Heiligenstadt.



Bild 2 zeigt diesen Hochzeitssonderzug am 24.9.2016 bei der Einfahrt in den Bahnhof Stein-Mautern.




Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

Datum:26.09.2016 - Uhrzeit: 11:14

Die neue Railpool 187 316...

Heute mal eine Überführung nach Kassel: 139 558 mit Railpool 187 316 in Ehringhausen, 25.09.16:


Quelle:/Fotos: Bernd Loer

Datum:26.09.2016 - Uhrzeit: 11:14

'Neuankömmlinge' in Mannheim

Am 25. September 2016 standen die neu zugegangenen 187 109 und 115 in Mannheim Rbf. An der 187 109 ist als Untersuchungsdatum der 06.09.2016 angeschrieben, an der 115 steht noch kein Datum. In etwas Abstand stehen nach wie vor die 187 102, 108 und 101, die ich schon vor sechs Monaten in dieser Stelle fotografieren konnte.


187 109

187 115

187 102


Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

Datum:26.09.2016 - Uhrzeit: 11:14

Neuzugang beim Bender

In der vergangenen Woche war es soweit - über das neue BENDER Anschlußgleis wurde das erste mal zugestellt. Es handelte sich um 2 Fuhren mit je 3 x ET 420.
Am 23.09.2016 von 215 001 als DbZ 92699 (Hamm – Opladen) überstellt:
420 803 + 421 303 + 420 303 (außen)


420 776 + 421 276 + 420 276 (außen)


420 294 + 421 294 + 420 794 (außen)


Bereits kurz zuvor überstellt:
420 313 + 421 313 + 420 813 (halb außen, halb im Gelände)
420 349 + 421 349 + 420 849 (im Gelände, am Tor)
420 363 + 421 363 + 420 863 (im Gelände, vorn am Stutzen)

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:23.09.2016 - Uhrzeit: 09:50

TX Logistik erhöht Frequenz von Padborg nach Verona

Terminal Padborg ist für Mehrtransporte und Frischelogistik gerüstet

Die TX Logistik AG hat ihre Intermodalverbindung zwischen dem dänischen Padborg und Verona in Italien jetzt von fünf aus sechs Rundläufe pro Woche aufgestockt. Diese Neuerung fällt mit dem Abschluss umfassender Arbeiten am eigenen Terminal in Padborg zusammen. „Mit beiden Maßnahmen reagieren wir auf die anhaltende Nachfrage auf der Nord-Süd-Achse“, sagt Patrick Zilles. „Wir bieten unseren Kunden mit täglichen Abfahrten mehr Flexibilität, attraktive Slots für Dritte und sind am Terminal – auch für Kühltransporte – bestens aufgestellt.
Mit erweiterten Kapazitäten macht TX Logistik Mehrtransporte möglich. Dabei spielt der Frischebereich eine zentrale Rolle. „Der Bedarf an Kühltransporten steigt: Etwa die Hälfte der Einheiten in unserem Terminal in Padborg sind temperatursensible Güter“, erläutert Patrick Zilles, Senior Director Sales & Marketing bei TX Logistik. Während von Dänemark aus vor allem hängendes Fleisch, Käse- und Milchprodukte in Trailern über die Schiene nach Italien transportiert werden, erreichen von Italien aus Obst- und Gemüseprodukte die skandinavischen Verbrauchermärkte.
Um für diese Mehrtransporte und die besonderen Anforderungen der Frischelogistik gerüstet zu sein, hat TX Logistik im Terminal 14 neue Kühlanschlüsse für Reefereinheiten und Kühltrailer installiert.
In den beiden Jahren zuvor waren bereits die Abstellfläche auf 3.300 Quadratmeter erweitert, die vorhandenen Gleise verlängert und die Elektrifizierung des Terminals umgesetzt worden. Seitdem können dort mehrere Züge gleichzeitig und auch schneller be- und entladen werden. „Padborg ist unser Gateway nach Skandinavien“, hebt Jörg Nowaczyk, Geschäftsbereichsleiter Intermodal, die Bedeutung des Standorts hervor.
Künftiges Wachstum auf der Nord-Süd-Relation verspricht sich TX Logistik auch durch vermehrten Einsatz des NiKRASA-Umschlagsystems, dessen Bedeutung zunehmend auch im Frischebereich erkannt wird. Nicht kranbare Sattelauflieger werden einfach, effizient und ohne Änderungen an Equipment und Prozessabläufen mit einer Platte verladen und gehen so per Standardtragwagen auf die Schiene. Auch Kühltrailer werden so zwischen Padborg und Verona transportiert. Patrick Zilles: „Nie war die Verladung von der Straße auf die Schiene so einfach. Wir bieten Frischelogistikern schnelle Transitzeiten, eine hohe Pünktlichkeit und Wochenend-Öffnungszeiten im Terminal. Nicht zuletzt ist aber auch der nachhaltige Transport ein Thema, denn die Auftraggeber unserer Frischekunden erwarten zunehmend Lösungen, um ihre CO2-Emissionen zu senken – und dabei hat die Schiene eindeutige Vorteile.“




Quelle:/Fotos: TX Logistik AG

Datum:22.09.2016 - Uhrzeit: 09:45

Railcare bestellt sieben Vectron-Lokomotiven

  • 25. Kunde für den Vectron
  • Einsatz im Güterverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Ausrüstung mit Diesel Power Modul

    Siemens gewinnt den 25. Kunden für die Vectron-Lokomotive: Das Bahnverkehrsunternehmen Railcare hat sieben Fahrzeuge dieses Typs bestellt. Der Vertrag beinhaltet zusätzlich die Wartung und Instandhaltung über einen Zeitraum von acht Jahren. Die Vectron-AC-Lokomotiven sollen im Güterverkehr in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingesetzt werden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 Kilometer pro Stunde bei einer Antriebsleistung von 6,4 MW.

    Railcare ist eine 100-prozentige Tochterfirma des Schweizer Detail- und Großhandelsunternehmens Coop und befördert mit eigenen Zügen und Lastwagen Güter des täglichen Bedarfs innerhalb der Schweiz. Die neuen Lokomotiven sollen im unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV) bei der Verteilung von Waren zum Einsatz kommen.

    Alle Fahrzeuge werden mit einem Diesel Power Modul ausgerüstet. Damit lassen sich kurze Strecken ohne Oberleitung, beispielsweise auf Anschlussgleisen oder beim Rangieren, überbrücken. Durch das Diesel Power Modul kann Railcare auf den Einsatz zusätzlicher Rangierlokomotiven verzichten.

    Zusätzlich zur Lieferung der sieben Fahrzeuge hat Siemens mit Railcare den ersten Fullservice-Auftrag in der Schweiz unterzeichnet: In den kommenden acht Jahren werden alle Instandhaltungsarbeiten an den Vectron-Lokomotiven durch Siemens ausgeführt.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:22.09.2016 - Uhrzeit: 09:35

    Aktueller Umlaufplan der Baureihe 101

    Unverändert ist die Baureihe 101 das Rückgrat des lokbespannten Fernverkehrs der DB AG. Neben zahlreichen IC und EC-Leistungen ist die Baureihe auch vor Nachtzügen und dem München-Nürnberg-Express zu sehen. Ab sofort gibt es den über 30-seitigen Umlaufplan für Lok-Vogel Abonnenten im Abobereich im Bereich Lok-Vogel service zum Download.

    Mehr Infos zum Lok-Vogel
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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:22.09.2016 - Uhrzeit: 09:35

    Stadler enthüllt zusammen mit den Schweizerischen Bundesbahnen SBB den EC250/Giruno

    Stadler präsentierte am 21. September 2016 im Beisein des CEO der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), Andreas Meyer, sowie Peter Spuhler, Group CEO und Eigentümer von Stadler, den neuen Eurocity-Zug, der ab Ende 2019 durch den Gotthard-Basistunnel fahren wird und Basel/Zürich mit Mailand verbindet. Mit dem EC250 hat Stadler auf Basis des erfolgreichen FLIRT für die SBB einen Hochgeschwindigkeitszug entwickelt. Die Erstbestellung umfasst 29 elfteilige Züge mit einer Option für 92 weitere Fahrzeuge. Der erste Hochgeschwindigkeitszug von Stadler ist der Höhepunkt an der diesjährigen InnoTrans und zeigt fassbar die Innovationskraft des Unternehmens.

    Im Oktober 2014 haben die SBB bei Stadler 29 elektrische Hochgeschwindigkeitszüge (EMU) bestellt, um damit ab Ende 2019 via Gotthardbasistunnel Basel/Zürich mit Mailand zu verbinden und später Frankfurt mit Mailand. Nur knapp zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung präsentiert Stadler heute den von den SBB auf den Namen “Giruno” getauften Zug an der InnoTrans in Form eines fünfteiligen Kurzzuges. Bewährte Technologien auf Basis des Erfolgsprodukts FLIRT werden mit den betrieblichen Anforderungen des neuen Gotthardbasistunnels kombiniert. Stufenfreies Eintreten sowohl von Bahnsteigen mit 55 cm als auch mit 76 cm Höhe, die druckdichte Ausführung der Wagenkasten und fortschrittliche thermische und akustische Isolation setzen einen neuen Standard für Bahnreisen im Fernverkehr.

    Der EC250 ist mit besonderem Fokus auf Komfort und Kundenfreundlichkeit entwickelt worden, insbesondere für Familien, Senioren und Personen mit eingeschränkter Mobilität. Der Niederflureinstieg, für einen serienmässigen Hochgeschwindigkeitstriebzug ein Novum, macht für Fahrgäste das Einsteigen zum Eintreten. Im Innenraum erwartet Passagiere ein geräumiges und hell gestaltetes Interieur mit einem modernen Beleuchtungskonzept. Damit auch auf langen Tunnelstrecken keine Langeweile aufkommt, fährt der EC250 mit weiteren Komfortmerkmalen auf: Er verfügt über 4G-/3G- Mobilfunkverstärker , Steckdosen an allen Sitzplätzen, grosse Gepäckablagen und geschlechtergetrennte sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge bieten auf 202 Metern Länge 405 Fahrgästen Sitzplätze, davon sind 117 in der 1. Klasse und 288 in der 2. Klasse. Multifunktionsabteile- und ein Fahrradabteil ergänzen das Platzangebot sinnvoll.

    Der EC250 wird nach TSI-Highspeed zertifiziert und soll alle Anforderungen an die Kollisionssicherheit nach DIN EN15227 erfüllen. Vor der Inbetriebnahme wird der Hochgeschwindigkeitszug im Klima-Wind- Kanal in Wien getestet. Die maximale Geschwindigkeit beträgt, wie der Name verspricht, 250 km/h. Die erforderliche Leistung wird über vier motorisierte Drehgestelle auf die Schiene gebracht, wobei beide Achsen der Motordrehgestelle angetrieben sind. Die maximale Leistung am Rad beträgt 6000 kW. Auf dem Dach sind vier Stromabnehmer montiert. Die Züge können bei Bedarf in Doppeltraktion geführt werden. Der EC250 wird neben der Schweiz auch für Deutschland, Österreich und Italien die Zulassung erhalten.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:21.09.2016 - Uhrzeit: 10:23

    Bombardier: Innovationsförderung für Entwicklung eines streckenweise batteriebetriebenen TALENT 3

    - Bundesverkehrsminister Dobrindt überreicht auf der InnoTrans in Berlin Absichtserklärung zur Förderung der Elektromobilität an Bombardier
    - Rund 4 Millionen Euro für die Weiterentwicklung des PRIMOVE Batteriesystems zur Überbrückung nichtelektrifizierter Gleisabschnitte stehen bereit
    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat am 20. September 2016 auf der Verkehrstechnikmesse InnoTrans in Berlin eine Absichtserklärung zur Innovationsförderung an den führenden Bahntechnikhersteller Bombardier Transportation überreicht. Gefördert wird die Entwicklung eines mit BOMBARDIER PRIMOVE Batterien ausgestatteten BOMBARDIER TALENT 3 Zuges für den Einsatz auf nicht- oder teilelektrifizierten Strecken. Das Bundesverkehrsministerium fördert diese innovative Entwicklung mit rund 4 Millionen Euro im Rahmen der „Förderrichtlinie Elektromobilität. Bombardier wird dieses Entwicklungsprojekt gemeinsam mit dem Projektpartner TU Berlin sowie den assoziierten Partnern SWEG Südwestdeutsche Verkehrs-AG und Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg umsetzen.

    Alexander Dobrindt, Bundesverkehrsminister: „Insbesondere auf Nebenstrecken, an denen Oberleitungen unwirtschaftlich oder noch nicht vorhanden sind, fahren bislang Züge mit Dieseltriebwagen. Mit unseren Investitionen bringen wir hier umweltfreundliche Antriebe aufs Gleis: emissionsfrei, energieeffizient, kostengünstig - eine echte Alternative zum Diesel. Mit dem Einsatz der Brennstoffzellen- und Batterietechnologie auf der Schiene beginnt ein neues Zeitalter für nichtelektrifizierte Strecken.

    Germar Wacker, Präsident der Division Mainline und Metros, Region Zentral- und Osteuropa, Bombardier Transportation: „Bombardier ist ein führender Anbieter von innovativen und umweltfreundlichen Mobilitätslösungen. Mit den vom Bundesverkehrsministerium zur Verfügung gestellten Mitteln werden wir gemeinsam mit unseren Partnern einen zukunftsweisenden Beitrag für die nachhaltige und zuverlässige Elektromobilität auf der Schiene leisten. Die beabsichtigte Förderung bestätigt unsern Weg, als Innovationsführer den ökologischen Wandel von Diesel- zu Batterieantrieben maßgeblich voranzutreiben.

    Der TALENT 3 Elektrotriebzug mit PRIMOVE Batteriesystem wird eine umweltfreundliche Alternative zu Dieselzügen auf nichtelektrifizierten Strecken bieten. Die damit verbundene deutliche Reduzierung von Schadstoff- und Lärmemissionen macht den Schienenpersonenverkehr sauberer und attraktiver. Betreiber und Passagiere profitieren zudem davon, dass keine zeitintensiven Wechsel von Elektro- auf Dieselzüge mehr notwendig sind, um nichtelektrifizierte Abschnitte zu überbrücken.


    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:21.09.2016 - Uhrzeit: 10:22

    Deutsche Bahn zeichnet Siemens als innovativsten Lieferanten aus

  • Supplier Innovation Award für den neuen ICE 4
  • Innovativer Antrieb mit Powercars
  • Neuartiges Zugsteuerungssystem

    Die Deutsche Bahn hat am 20. September 2016 Siemens als innovativsten Lieferanten ausgezeichnet. Überreicht wurde der Supplier Innovation Award von Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn (DB), für den neuen ICE 4. Ausgezeichnet wurde Siemens für die Entwicklung eines völlig neuen Fahrzeugkonzepts, das eine hohe Flexibilität bietet. Die DB kann dadurch über die gesamte Lebensdauer des Zuges hinweg neuen Streckenanforderungen und Fahrgastbedürfnissen gerecht werden.

    „Mit dem ICE 4 wurde ein neues Fahrzeugkonzept entwickelt, das eine Vielzahl von innovativen Technologien und Prozessen vereint und sich durch Flexibilität in der Zugkonfiguration und in der nutzflächenoptimierten Innenausstattung auszeichnet“, sagte Rüdiger Grube in seiner Laudatio.

    „Für das flexible Fahrzeugkonzept wurde erstmals konsequent das Prinzip der Einzelwagen für einen Triebzug umgesetzt. Die Triebwagen, sog. Powercars, vereinen alle Antriebskomponenten in einem Wagen. Das Powercar-Prinzip ist eine absolute Neuheit im Hochgeschwindigkeitsverkehr. Aus Laufwagen ohne Antrieb und Powercars sind Zugkonfigurationen vom 5- bis zum 14-Teiler machbar“, erläuterte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    Jeweils alle Antriebskomponenten sind in den Powercars unterflurig angebracht. Die beiden Endwagen und der für Funktionen wie beispielsweise das Fahrgastinformationssystem obligatorische Multifunktionswagen können mit der gewünschten Anzahl an Mittelwagen, mit oder ohne Antrieb, kombiniert werden. Möglich macht dies das neu entwickelte Zugsteuerungssystem vom Typ Sibas PN, das im ICE 4 erstmals zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu bisherigen Zügen, bei denen alle Wagen eines Zuges steuerungstechnisch verbunden sind, agiert jeder Wagen autonom und ermöglicht damit eine flexible Zusammenstellung der Wagen. Die autonomen Wagensteuerungen steuern dabei lediglich die Funktionen eines Wagens. Gleichzeitig sind sie ins Zugnetzwerk integriert. Die zentrale Steuerung erfolgt in den Endwagen. Dadurch kann die DB den Zug auf die Anforderungen Geschwindigkeit und Fahrgastkapazität skalieren. Auch die Zulassung erfolgte weitgehend flexibel. Aufgrund der Zulassung von Einzelwagen, die innerhalb einer festgelegten Konfiguration betrieben werden, müssen bei einer Änderung der Konfiguration nur noch eine überschaubare Anzahl gesamtzugspezifischer Nachweise erbracht werden.

    Der ICE 4 verbraucht im Vergleich zu seinen Vorgängern weniger Energie. Die durchgehende Dachkontur und das abgeflachte Dach im Bereich der Endwagen erzielen gute aerodynamische Eigenschaften mit wenig Luftwiderstand. Die innengelagerten Laufdrehgestelle und die gewichtsoptimierten Triebdrehgestelle machen das Fahrzeug leichter. In der Summe spart ein 12-teiliger ICE 4 rund 22 Prozent Energie pro Sitzplatz im Vergleich zum ICE 1.

    Durch den verlängerten Wagenkasten kommt der ICE 4 auf 200 Meter Länge mit einem Wagen weniger aus. Das spart Investitions- und Instandhaltungskosten, bedeutet weniger Übergänge und damit mehr Nutzfläche und eine verbesserte Aerodynamik. Die komplette Innenausstattung ist modular und flexibel. Die Sitze sind am Boden auf Schienen flexibel einbaubar, die Fahrgast-Komfortfunktionen sind integriert. So kann die DB auch auf kurzfristige Anforderungsänderungen reagieren. Auch ein eigenständiges Fahrradabteil ist integriert.

    Die neue Akzentbeleuchtung des ICE 4 bietet mehr Komfort und Erlebnischarakter für die Fahrgäste. Als parametergesteuerte Innenbeleuchtung passt sie sich den natürlichen Lichtverhältnissen an und kann so eine positive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Sie wird abhängig von der Jahres- und Tageszeit automatisch geregelt.

    Der ICE 4 wird das Rückgrat des zukünftigen DB-Fernverkehrs. Die Deutsche Bahn hatte im Mai 2011 mit Siemens als Generalunternehmer einen Rahmenvertrag über bis zu 300 Triebzüge geschlossen. Im ersten Schritt wurden 130 Züge des Typs ICE 4 bestellt. Siemens entwickelte das innovative Fahrzeugkonzept und verantwortet das Projektmanagement und die Zulassung, die Konstruktion und Fertigung sämtlicher Elektronik sowie der Triebdrehgestelle, die Konstruktion des kompletten Innenausbaus und fertigt rund zwei Drittel der Wagen. Die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung aller Rohbauten und des innengelagerten Laufdrehgestells sowie die Fertigung von rund einem Drittel der Wagen übernimmt als Hauptlieferant Bombardier Transportation.


    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:21.09.2016 - Uhrzeit: 10:22

    Stadler stellt neue EURODUAL-Lokomotive für Grossbritannien (Class 88) vor

    Am 20. September 2016 präsentierte Stadler zusammen mit Direct Rail Services und Beacon Rail Leasing Limited die Lokomotive EURODUAL UK im neuen Kleid. Die Class 88 ist eine Weiterentwicklung der Class-68-Lokomotive. Bei der Class 88 handelt es sich um eine vierachsige Zweikraftlokomotive, die an die britischen Spurweiten angepasst ist, über ein AC/AC-Traktionssystem verfügt und sich durch eine niedrige Achslast auszeichnet. Der erste Auftrag für diese modernen Zweikraftlokomotiven kam von Direct Rail Services im Rahmen einer Partnerschaft mit Beacon Rail Leasing Limited: 10 Fahrzeuge für Einsatz im Personen- und Güterverkehr in Grossbritannien. Die Fahrzeuge kombinieren einen 25-kV-Elektroantrieb mit einem Dieselantrieb und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h.

    Die Class-88-Lokomotive erfüllt alle europäischen Standards sowie die Bestimmungen der britischen Bahnregulierungsbehörden in Bezug auf Sicherheit, Emissionen und Umweltschutz. Zu ihren technischen Eigenschaften gehören eine selbsttragende Bauweise aus hochfestem Edelstahl, ein verbessertes Bremssystem mit Scheibenbremsen, ein modernes System zur Kraftschlussregelung und zwei ergonomisch gestaltete Führerstände mit Klimaanlage, die dem Fahrer noch mehr Sicherheit und Komfort bieten.

    Die Lokomotive EURODUAL UK wird demnächst den Zulassungsprozess in Grossbritannien aufnehmen, nachdem zweimonatige Tests im Velim Test Center (TSI-Schiene, Oberleitungseigenschaften, Bremswege) erfolgreich verlaufen sind. Im Rahmen dieses Verfahrens wurde u.a. die Traktionssteuersoftware unter verschiedenen Bedingungen (Elektro- und Dieselantrieb) geprüft. Es wurden neue Programm-steuerungsfunktionen wie der dynamische Wechsel von Elektro- auf Dieselbetrieb (und umgekehrt) validiert und eine Feinabstimmung der automatischen Geschwindigkeitssteuerung vorgenommen. Die Tests konnten rascher als geplant abgeschlossen werden; die Lokomotive zeigte eine hervorragende Leistung.

    Da die EURODUAL UK sowohl auf Haupt- als auch auf Nebenstrecken eingesetzt werden kann, bietet sie dem Bahnbetreiber grosse Flexibilität im Betrieb und damit die Einsparung von Transportkosten.

    Die EURODUAL ist in jedem Fall mehr als eine Lokomotive für die «letzte Meile». Sie ist ein vielseitiges Fahrzeug mit erstaunlicher Leistung sowohl im Diesel- als auch im Elektrobetrieb. Sie ist mit vier und sechs Achsen, verschiedenen Spurweiten und für unterschiedliche Fahrdrahtspannungen verfügbar. Die modular aufgebaute Produktplattform umfasst zudem mehrere Dieselmotormodule und erfüllt damit unterschiedlichste Kundenansprüche. Dank seiner Spitzentechnologie wird das Fahrzeug allen Anforderungen effizient und zuverlässig gerecht und bietet Bahnbetreibern viele ökonomische und ökologische Vorteile.


    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:21.09.2016 - Uhrzeit: 10:22

    Stadler und Nederlandse Spoorwegen präsentieren den FLIRT in seiner farbenfrohsten Gestalt

    Stadler präsentierte am 20. September 2016 gemeinsam mit Nederlandse Spoorwegen (NS) den elektrischen FLIRT Niederflurtriebzug in seiner bisher farbenfrohsten Gestalt als NS Sprinter. Die 58 von NS bestellten drei- und vierteiligen Züge werden von NS Reizigers betrieben und ab 2017 regionale Routen in den Niederlanden bedienen. Die Realisierung des Auftrags für die neuen NS Sprinter ist ein weiterer Beleg für die Agilität von Stadler und die unvergleichliche Auftragstreue.

    Im April 2015 hat NS bei Stadler 58 elektrische Niederflurtriebzüge (EMU) des Typs FLIRT bestellt, um eine unfreiwillig entstandene Lücke an Rollmaterial schnell zu schliessen. Innert 12 Monaten hat Stadler in enger Kooperation mit NS einen Zug gestaltet, entwickelt und gebaut, der speziell auf die Bedürfnisse von Fahrgästen auf regionalen Routen in Holland ausgerichtet ist. Dank ausserordentlicher Teamleistung seitens NS und Stadler konnte innert eines Jahres ab Bestellung der erste fixfertige Zug am 13. April 2016 an NS anlässlich eines Roll-ins in Maastricht präsentiert werden.

    Die elektrischen Niederflurzüge der neusten FLIRT-Generation sind ausserordentlich komfortabel dank luftgefederter Drehgestelle, einem einladenden Sitzplatzangebot, Klimaanlage für Fahrgäste und Lokführer sowie einem geschlossenen Toilettensystem. Die Züge erfüllen die TSI PRM Anforderungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität und die Anforderungen an die Kollisionssicherheit nach EN15227. Die Regionalzüge sind auf eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt. Die 33 dreiteiligen Züge weisen je eine Länge über Kupplung von 63,2 Meter, die 25 vierteiligen eine solche von 80,7 Meter auf. Über die technischen Merkmale hinaus sind vor allem das frische Innenraumdesign und der hohe Komfort erwähnenswert.

    Stadler hat mehr als 1300 FLIRT EMU (Electric Multiple Unit) und DMU (Diesel Multiple Unit) in Europa, Nordafrika und den USA verkauft. Die Züge basieren auf einem bewährten Plattformsystem, lassen sich wirtschaftlich individualisieren und operieren mit grosser Zuverlässigkeit in Klimazonen von +40 bis -40 Grad Celsius. Überdies sind in den Niederlanden 131 Züge des Typs GTW (Gelenktriebwagen) in Betrieb. Der holländische Markt ist für Stadler eminent wichtig. Das manifestiert sich auch in der Präsenz von aktuell drei Servicestandorten in Venlo, Leeuwarden and Nieuwegein.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:19.09.2016 - Uhrzeit: 10:00

    ICE 4 für die Deutsche Bahn erhält Zulassung für Deutschland

  • Eisenbahnbundesamt genehmigt Einsatz der Züge im Inland
  • Zeitplan auf den Tag genau erfüllt
  • 14-monatige Einführungsphase beginnt

    Der neue ICE von Siemens für die Deutsche Bahn (DB) darf ab sofort in Deutschland fahren. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat eine entsprechende Genehmigung für den zwölfteiligen ICE 4 erteilt. Damit kann die insgesamt 14 Monate umfassende Einführungsphase beginnen.

    „Mit der Inbetriebnahmegenehmigung und Serienzulassung zum 16. September 2016 haben wir unseren Zeitplan beim ICE 4 auf den Tag genau eingehalten. Das ist eine großartige Leistung angesichts des Projektumfangs. Wir sind stolz, dies mit den beteiligten Partnern erreicht zu haben“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    In der Einführungsphase werden die Fahrzeuge unter realen Bedingungen eines Fahrgastbetriebs auf Herz und Nieren getestet, bevor sie voraussichtlich mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 den Regelbetrieb aufnehmen. Zwei Züge werden hierfür in Deutschland auf der Strecke München – Hamburg eingesetzt. Ziel ist es, etwaige Kinderkrankheiten zu beseitigen. Der Einführungsphase geht ein zweimonatiger interner Probebetrieb voraus. Dafür wird der ICE 4 ab sofort mehrere Fahrten mit Testpersonen absolvieren. Damit soll die Alltagstauglichkeit des Zuges bereits vor Aufnahme des Fahrgastbetriebs geprüft werden.

    Der ICE 4 wurde nach dem neuen Verfahren in Deutschland zugelassen, wonach beginnend mit der Entwurfsphase des Fahrzeugs Nachweise und Prüfbescheinigungen durch anerkannte Prüfstellen erstellt werden können. Das Eisenbahnbundesamt prüft in diesen Fällen mit Ausnahme von zwei Fachgebieten ausschließlich die Vollständigkeit der Dokumente. Auf diese Weise konnte die Vielzahl der erforderlichen Dokumente und Nachweise im Projekt ICE 4 frühzeitig und auf mehrere Prüfdienstleister verteilt werden. So konnte der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden.

    Quelle:/Fotos: Siemens AG

  • Datum:19.09.2016 - Uhrzeit: 09:59

    Der 1000. FLIRT ist auf der Schiene

    Am 16. September 2016 feierte Stadler die Übergabe des 1000. FLIRT-Zugs. Der 1000. Stadler-FLIRT ist ein vierteiliges Breitspurfahrzeug für den Kunden Junakalusto Oy in Finnland. Die Auslieferung des Jubiläums-FLIRT wird im kleinen Kreis im Depot VR Ilmala in Helsinki feierlich begangen. Der allererste FLIRT wurde im Herbst 2004 an die SBB ausgeliefert.
    Im Herbst 2006 hat Junakalusto Oy (JO) bei Stadler eine erste Serie von 32 FLIRT-Triebzügen für die S-Bahn Helsinki bestellt. Inzwischen ist die Flotte auf 81 Züge angewachsen und verbindet auf der neueröffneten Strecke die Innenstadt von Helsinki mit dem Flughafen. Es ist Stadler eine Ehre, 10 Jahre nach der Vertragsunterzeichnung, den 1000. FLIRT persönlich und anlässlich einer kleinen Zeremonie zu übergeben. Im Depot VR Ilmala in Helsinki liefert Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler, den Zug an Yrjö Judström, Managing Director von Junakalusto Oy, im Beisein des Schweizer Botschafters Maurice Darier und weiteren geladenen Gästen aus.
    Der FLIRT ist eine Erfolgsgeschichte. Seit der ersten Ablieferung im Herbst 2004 an den Erstkäufer SBB wurden 1000 FLIRT-Züge entwickelt, gebaut und in Betrieb gesetzt. Die Fahrzeuge sind in unterschiedlichen Klimazonen von Afrika bis zum Polarkreis – auf Normal- und Breitspur – erfolgreich unterwegs. Verkauft hat sich der Bestseller FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional-Triebzug) bereits 1339 Mal in insgesamt 15 Ländern.
    Dass so viele Bahnbetreiber dem Charme des FLIRT erliegen, liegt an der Verbindung von intelligentem, innovativem Design und vielfach bewährter Technik. Damit gelingt es Stadler Mal für Mal, unterschiedliche Anforderungen zu erfüllen: kostengünstiger, wartungsarmer und umweltfreundlicher Betrieb für Bahnbetreiber und für Bahnreisende die Gewährleistung zuverlässiger Verbindungen bei gleichzeitig hohem Komfort. Den FLIRT gibt es als Regionalzug mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 160 km/h und als Intercityzug mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 200 km/h. Je nach Platzbedürfnissen sind zwei- bis achtteilige Zugskompositionen realisierbar.
    1000 Gründe also, auf den FLIRT zu setzen.





    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:16.09.2016 - Uhrzeit: 09:47

    Erste Probefahrten mit den DB-187ern

    Am 15. September 2016 waren die 151 160 und 187 114 in Mainz-Bischofsheim auf Probefahrt zu sehen.




    Quelle:/Fotos: Ralf Lauer

    Datum:16.09.2016 - Uhrzeit: 09:47

    Nicht sehr werbewirksam...

    ... ist im Augenblick der ICE-1 Tz 165 unterwegs. Der Triebkopf 401 065 zeigt eine deutliche Abnutzungserscheinung an der Schürze, so auch am 14. September 2016 in FrankfurtM-Süd...



    Quelle:/Fotos: Alan Lathan

    Datum:16.09.2016 - Uhrzeit: 09:47

    DB Regio soll Zuschlag für Breisgauer Ost-West-Achse erhalten

    Nach Abschluss der Auswertung der Angebote für das Netz „Breisgau Ost-West“ soll DB Regio den Zuschlag für den Betrieb des Netzes erhalten. Ab Dezember 2019 gibt es nun umsteigefreie Verbindungen von Breisach und Endingen nach Seebrugg und Villingen. Außerdem soll künftig eine Elektrifizierung der Strecken erfolgen.

    Von Dezember 2019 an fahren die Nahverkehrszüge im Netz „Breisgau-Ost-West“ (Vergabenetz 9a) an Werktagen umsteigefrei durch. „Mit der Neuvergabe an die Deutsche Bahn konnten wir einen um drei Euro günstigeren Preis pro Zugkilometer erreichen. Statt 11,69 Euro pro Zugkilometer zahlt das Land künftig rund acht Euro pro Zugkilometer. Das trotz neuer Fahrzeuge und trotz des anspruchsvollen Betriebsprogramms auf einer eingleisigen Infrastruktur mit Steilstrecke. Neben dem durchgehenden Halbstundentakt zwischen Breisach, Endingen und Neustadt profitieren die Fahrgäste von zahlreichen weiteren Verbesserungen wie mehr Sitzplätze, größere Mehrzweckbereiche beispielsweise für Fahrräder und Skiausrüstungen, Klimaanlagen oder WLAN in den Fahrzeugen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.

    Die Auswertung der Angebote für das Vergabenetz „Breisgau Ost-West“ ist durch das Land abgeschlossen. Den Zuschlag für den Betrieb soll ab Dezember 2019 für 12,5 Jahre und für rund 2,9 Millionen Zugkilometer pro Jahr DB Regio – der günstigste Bieter – erhalten. Die unterlegenen Bieter können gegen diese Entscheidung binnen zehn Tagen ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer beantragen.

    DB Regio wird neue drei- und vierteilige Elektrotriebwagen der Firma Alstom vom Typ Coradia Continental einsetzen. Die Züge verkehren künftig im neuen Landesdesign. Die Züge können mit einer Schienenkopf-Konditionierungsanlage nachgerüstet werden. Diese bietet eine Möglichkeit zur Reduzierung der Lärmemissionen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. Das Land wird gemeinsam mit der Region prüfen, ob diese zusätzliche Investition sinnvoll und umsetzbar ist.

    Die erfolgreiche Betriebsaufnahme im Dezember 2019 hängt auch von einer rechtzeitigen Fertigstellung der Infrastrukturmaßnahmen im Rahmen des Projektes Breisgau S-Bahn 2020 in der 1. Stufe 2018 ab. Hierzu zählt insbesondere die Elektrifizierung der Strecken Breisach – Freiburg, Endingen – Gottenheim und Neustadt – Donaueschingen. Der Zeitplan für die einzelnen Projekte sieht eine Fertigstellung bis spätestens Juni 2019 vor. Die wesentlichen Baumaßnahmen sind in den Jahren 2017 und 2018 vorgesehen. Die Infrastrukturbetreiber DB Netz AG, DB Station und Service AG und die SWEG arbeiten zielstrebig auf eine rechtzeitige Fertigstellung hin.

    An der Finanzierung des Verkehrsangebotes ist nicht nur das Land, sondern auch der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) beteiligt. So finanziert der ZRF den Halbstundentakt zwischen Gottenheim und Endingen zu den Nebenverkehrszeiten. Die für das Verkehrsangebot nötigen Infrastrukturmaßnahmen von mehr als 300 Millionen Euro werden vom Bund, vom ZRF, vom Land und vom Schwarzwald-Baar-Kreis finanziert. „Ich setze darauf, dass die erheblichen Angebotsausweitungen zu deutlich mehr Fahrgästen führen und dadurch der Marktanteil des Öffentlichen Verkehrs im Breisgau weiter steigen wird“, so Minister Hermann.

    Um die Betriebsaufnahmen im Freiburger Raum zu entzerren, wird das Land die Betriebsaufnahme des Netzes 4 (Rheintal), in dem die RE- und RB-Leistungen Offenburg-Basel enthalten sind, um ein halbes Jahr auf Juni 2020 verschieben. „Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber Bieter und Hersteller haben uns signalisiert, dass sie mehr Vorlaufzeit für die Produktion der Fahrzeuge brauchen“, so Hermann. „Die bisherigen Ausschreibungen einschließlich der jetzt erfolgten Vergabe des Netzes 9a haben gezeigt, dass wir nur dann wirtschaftliche Ergebnisse erzielen, wenn wir ein Ohr am Markt haben“. Zudem werde durch die Verschiebung vermieden, dass zum Dezember 2019 in der Region Freiburg drei Ausschreibungsnetze gleichzeitig in Betrieb gehen. Das noch in der Ausschreibung befindliche Netz 9b (Freiburger Y) soll weiterhin wie geplant im Dezember 2019 starten.

    Streckenabschnitte, die mit dem neuen Fahrplankonzept umsteigefrei miteinander verbunden werden

    - Freiburg – Gottenheim – Breisach (wird elektrifiziert)
    - Gottenheim – Bahlingen – Endingen (wird elektrifiziert)
    - Freiburg – Kirchzarten – Hinterzarten – Titisee – Neustadt
    - Neustadt – Donaueschingen – Villingen (wird elektrifiziert im Abschnitt Neustadt – Donaueschingen)
    - Titisee – Seebrugg

    Das vom Land vorgesehene Verkehrsprogramm

    Werktags (montags bis samstags)

    - Halbstündliche Bedienung zwischen Breisach bzw. Endingen und Neustadt (Schwarzwald)
    - durchgehende Züge von
    - Breisach über Gottenheim, Freiburg, Titisee nach Seebrugg;
    - Endingen über Gottenheim, Freiburg, Titisee nach Villingeno;
    - Stündliche Bedienung zwischen Titisee und Seebrugg sowie zwischen Neustadt und Villingen
    - Zu den Hauptverkehrszeiten zusätzliche Züge Freiburg – Kirchzarten

    Sonntags

    - 20-Minuten-Takt zwischen Freiburg, Titisee und Neustadt
    - Zwei Züge pro Stunde Titisee – Seebrugg
    - Stündliche Fahrten Freiburg – Neustadt – Villingen

    An Sonn- und Feiertagen gibt es zwischen Breisach, Endingen und Freiburg in der Zeit von etwa 9 bis 18 die Besonderheit, dass das Angebot aus Gründen des Fahrzeugumlaufes über einen anderen Verkehrsvertrag erbracht wird.

    Neuerungen gegenüber heute

    - Die Zugflügelungen in Gottenheim und Titisee, d.h. dort werden die Triebwagen in zwei Richtungen getrennt oder aus zwei Richtungen zusammengekuppelt. Umstiege in Gottenheim und Titisee Richtung Freiburg entfallen dadurch.
    - Die Züge enden nicht mehr in Neustadt und Freiburg. Dies ermöglicht die Elektrifizierung der Strecken Neustadt – Donaueschingen, Freiburg – Gottenheim – Breisach und Gottenheim – Endingen.
    - Halbstundentakt Titisee – Neustadt statt heutigem Stundentakt.
    - An Sonntagen 20-Minuten-Takt zwischen Freiburg und Neustadt statt Halbstundentakt wie an Werktagen.
    - An Sonntagen zwei Züge statt einem Zug pro Stunde zwischen Titisee und Seebrugg.
    - Zusätzliche Züge zwischen Freiburg und Kirchzarten zur Hauptverkehrszeit
    - .Zusätzliche Spätverbindungen ab Freiburg mit letzten Abfahrten nach
    - Breisach und Endingen um 0.17 Uhr und 1.17 Uhr
    - Neustadt um 23.46 und 0.46 Uhr
    - Löffingen um 0.46 Uhr
    - Villingen um 22.46 Uhr


    Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr

    Datum:15.09.2016 - Uhrzeit: 10:03

    Premiere in Berlin: Der ICE 4 ist da!

    DB-Chef Grube: „ICE 4 Rückgrat des neuen Fernverkehrskonzepts“ • Bundesminister Dobrindt: „Upgrade für den Hochgeschwindig-keitsverkehr“ • Siemens-Vorstand Busch: „Zahlreiche technische Innovationen“ • Feierliche Welt-Premiere im Berliner Hauptbahnhof Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn (DB), und Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, haben heute den neuen Fernverkehrszug der DB, den ICE 4, der Öffentlichkeit präsentiert.
    „Der ICE 4 startet eine neue Ära: Er ist das Rückgrat unseres zukünftigen Fernverkehrskonzepts. Bis 2030 werden wir unser Fernverkehrsangebot um 25 Prozent ausbauen und mehr Städte und Regionen miteinander verbinden. Die Zukunftsfähigkeit unseres Konzerns wird mit dem neuen Flaggschiff nachhaltig gestärkt“, erklärte Dr. Grube in Anwesenheit von Berthold Huber, DB-Vorstand Verkehr und Transport, sowie Birgit Bohle, Vorstandsvorsitzende DB Fernverkehr AG, und Dr. Roland Busch, Mitglied des Vorstands der Siemens AG.
    Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt: „Der ICE hat vor 25 Jahren ein neues Mobilitätszeitalter eingeläutet und sich zu einem echten Exportschlager entwickelt. Mit dem ICE 4 steht nun das modernste und kundenfreundlichste Upgrade für den Hochgeschwindigkeitsverkehr bereit – nicht zuletzt durch freies WLAN in allen Klassen. Ich bin sicher: Der ICE 4 wird wie seine Vorgänger ein weltweites Aushängeschild für das Gütesiegel „Made in Germany“ sein. Die Bahn verstärkt damit ihre Innovationsführerschaft. Der ICE 4 ist ein wichtiger Schritt hin zur „Schiene Digital“, einem modernen Verkehrsträger der Gigabit-Gesellschaft.“
    Birgit Bohle: „Der ICE 4 setzt neue Standards für unsere Fahrgäste: Ergonomische Sitze, viel Stauraum für Gepäck, ein eleganter Restaurantbereich sowie ein neuartiges Lichtkonzept sorgen für hohen Reisekomfort. Erstmals können im neuen ICE künftig auch Fahrräder mitgenommen werden. Mit dem neu gestalteten Familienbereich und Kleinkindabteil machen wir das Reisen für Familien jetzt noch entspannter.“
    Dr. Roland Busch: „Der ICE 4 setzt neue Maßstäbe für den Zugverkehr in Deutschland. In ihm steckt die geballte Kraft und Energie unserer Ingenieure: Der Zug bietet zahlreiche technische Innovationen: ein komplett neues Antriebssystem, deutlich weniger Energieverbrauch sowie mehr Komfort für die Fahrgäste. Zudem liegt das Projekt im Zeitplan, daran haben wir mit der Deutschen Bahn gemeinsam hart gearbeitet.“
    Der 12-teilige ICE 4 erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 Kilometern pro Stunde und hat eine Gesamtlänge von 346 Metern. Er bietet insgesamt 830 Sitzplätze, davon 205 in der 1. und 625 in der 2. Klasse. Sein geringes Gewicht und sein optimiertes aerodynamische Design reduzieren den Energieverbrauch pro Sitzplatz gegenüber einem ICE 1 um 22 Prozent. Sein innovatives Antriebskonzept mit sogenannten Powercars ermöglicht flexible Zugbildungen.

    Lange Einführungsphase sichert Qualität

    Der ICE 4 steht für eine neue Dimension der Qualitätssicherung: Als erster Hochgeschwindigkeitszug in Europa durchläuft er eine mehrmonatige Einführungsphase, bevor er im Dezember 2017 den Regelbetrieb aufnimmt.
    Ziel ist es, den Zug unter realen Einsatzbedingungen auf Zuverlässigkeit der Technik und Systeme zu prüfen. Schon im Vorfeld wurden im Rahmen des Projekts über 250.000 Testkilometer absolviert. Während der Einführungs-phase, die in diesem Spätherbst startet, werden zwei ICE 4-Züge auf der Strecke Hamburg–Hannover–Nürnberg–München vereinzelt eingesetzt.

    Im Zeitplan durch neues Zulassungsverfahren

    Der ICE 4 wird nach dem neuen Verfahren in Deutschland zugelassen, wonach technische Normen für sieben Jahre festgeschrieben werden. Weiterhin können Prüfbescheinigungen durch anerkannte Prüfstellen außerhalb des Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) erstellt werden. Das EBA prüft in diesen Fällen mit Ausnahme von zwei Fachgebieten ausschließlich die Vollständigkeit der Dokumente. Auf diese Weise konnte die Vielzahl der erforderlichen Dokumente und Nachweise im Projekt ICE 4 frühzeitig auf mehrere Prüfdienstleister verteilt und der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden. DB und Siemens gehen von einer rechtzeitigen Zulassung für die Einführungsphase aus. Siemens ist Generalunternehmer für die ICE 4-Züge und für die Zulassung verantwortlich. Der Zulieferanteil von Bombardier Transportation liegt bei etwa 30 Prozent.

    Erhöhter Kundenkomfort

    Viele neue Ausstattungsmerkmale sorgen für hohen Kundenkomfort und entspanntes Reisen. Dazu gehört ein modernes Fahrgastinformationssystem, das dem Fahrgast künftig in Echtzeit Reiseverlauf und Anschlusszüge pro Bahnhof anzeigt. Die weiterentwickelte Klimaanlage ist ausgelegt für Temperaturen bis 45 Grad Celsius. Viel Platz und Reisespaß finden Familien im neu gestalteten Kleinkindabteil und im Familienbereich. Der ICE 4 verfügt über acht Fahrradstellplätze und vier Rollstuhlplätze. Zwei Hublifte ermöglichen Rollstuhlfahrern an allen Bahnhöfen zuggebundene Ein- und Ausstiege.
    Das innovative tageszeitabhängige Beleuchtungskonzept schafft eine angenehme Raumatmosphäre. Für leichte Orientierung im Zug sorgen anschauliche Kennzeichnungen der Bereiche und die neue Anordnung der Platznummern und Reservierungsanzeigen in den Kopfstützen. Der ICE 4 verfügt bereits über die neue WLAN- und Telefonie-Technologie, mit dem die DB bis Ende des Jahres ihre gesamte ICE-Flotte ausrüsten wird. Damit steht auch Reisenden der 2. Klasse WLAN kostenlos zur Verfügung.
    Aus dem im Mai 2011 geschlossenem Rahmenvertrag von bis zu 300 Zügen hat die DB in einer ersten Tranche 130 Züge bestellt. Mit einem Volumen von rund 5,3 Milliarden Euro ist dies die größte Investition in der Geschichte der DB für Fahrzeuge.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:15.09.2016 - Uhrzeit: 08:43

    Weltweite Bahnindustrie: Im Neugeschäft droht Flaute

    Die Hoffnungen ruhen auf wachsender Instandhaltung

    Mit 2,3% Wachstum im Mittel der kommenden fünf Jahre scheint auf den ersten Blick alles ok im weltweiten Bahnmarkt. Doch die mit Spannung erwartete Studie „Worldwide Market for Railway Technology“, welche das auf Bahn spezialisierte Beratungsunternehmen SCI Verkehr alle zwei Jahre zur Innotrans veröffentlicht, zeigt im Detail jedoch deutliche Unterschiede zu den Vorjahren: Während das Neugeschäft mit nur 1,3% durchschnittlicher Wachstumsrate wesentlich an Dynamik verloren hat, übernimmt in Zukunft das After-Sale-Geschäft den Löwenanteil des Umsatzes und die Führung beim Zuwachs – eine Trendwende auf leisen Sohlen.



    Der Umsatz im weltweiten Bahnmarkt wächst – jedoch langsamer als im Neubauboom der vergangenen 20 Jahre. Waren damals Wachstumsraten von 3–5% eine solide Annahme, wird der Gesamtmarkt von heute 169 Millionen Euro bis zum Jahr 2020 besonders durch das steigende Instandhaltungsgeschäft wachsen. Erstmals liegt über die Hälfte (53%) des weltweiten Umsatzes im After-Sales-Markt – eine Konsequenz aus der intensiven Neubautätigkeit der Vergangenheit. „Viele Kernprodukte des Bahnsystems haben eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr. Eine initiale Investition in einen neuen Zug oder eine neue Strecke führen im Lebenszyklus des Produkts zur Verdopplung bis Verdreifachung der Ausgaben. Davon profitiert in besonderer Weise die Zulieferindustrie sowie die Werkstätten für Instandhaltung“ erklärt Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCI Verkehr. Insbesondere die verhalteneren Investitionspläne in China bremsen das Wachstum im Neugeschäft aus, so Leenen weiter. „Darüber hinaus erfüllen sich die Hoffnungen auf eine stärkere Nachfrage aus Russland und Brasilien keineswegs – Indien, der Nahe wie Mittlere Osten oder auch die Türkei sind mit stärkeren Fragezeichen zu sehen“.

    Doch es gibt auch im Neugeschäft Gewinner: Erst jetzt erreicht die durchgängige Digitalisierung von Produkten und Prozessen die Bahnsysteme. Da auf diese Weise wesentliche Effizienzsprünge möglich werden, erwartet SCI Verkehr hier besondere Wachstumsimpulse bei Bahnbetreibern und Herstellern: Nur mit zeitgemäßen Prozessstrukturen, einer optimierten Auslastung von Ressourcen und der Reduktion von Life-Cycle-Costs können die Bahnen im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern bestehen.

    Die Märkte im Detail

    Asien bleibt – trotz zurückgegangenem Wachstum – der größte Regionalmarkt mit einem Marktvolumen von 51,6 Milliarden Euro. Die größte Dynamik zeigt der immer noch kleine Markt in Afrika / Naher Osten mit 7,1% Wachstum pro Jahr.

    Der Umsatz des Bahnmarktes in Westeuropa liegt aktuell bei 44,4 Milliarden Euro. Hervorzuheben ist hier das stabile Wachstum von 3,2%, was laut SCI Verkehr vor allem durch steigende Investitionen in Schienenfahrzeuge und Elektrifizierungsprojekte zu erklären ist.

    Detaillierte Analysen der Marktsegmenten und –Regionen, der Wettbewerbssituation und Entwicklung der Herstellerlandschaft liefert die Studie „Worldwide Market for Railway Technology“, die seit Mittwoch erhältlich ist.


    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:12.09.2016 - Uhrzeit: 11:05

    Startschuss für den Ausbau der S 11 und der Bahnhöfe Köln und Köln-Deutz

    Die Modernisierung der Infrastruktur im Knoten Köln trägt den steigenden Fahrgastzahlen Rechnung

    Mit Unterzeichnung der Planungsvereinbarung für den Ausbau der S 11 zwischen der DB Netz AG, DB Station&Service AG, dem NRW-Verkehrsministerium und dem Nahverkehr Rheinland (NVR) am heutigen Tage ist der erste Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Mobilität in der Wachstumsregion Rheinland gesetzt. Das Land NRW finanziert die Planungskosten für die Grundlagenermittlung und Vorplanung mit rund 9,5 Millionen Euro. „Damit stehen die Signale für den ersten Planungsschritt des S-Bahnausbaus als eine der Kernmaßnahmen im Bahnknoten Köln auf Grün. Ich freue mich, dass wir die Planungsvereinbarung heute unterzeichnen und damit den langersehnten Start des Ausbaus der S 11 und damit auch den des Knoten Köln einläuten können“, so NRW-Verkehrsminister Michael Groschek.
    „Das Projekt wurde stets fraktionsübergreifend unterstützt und von vielen Städten und Gemeinden des Rheinlands sowie dem NVR mit großem Engagement vorangetrieben. Dass heute die Planungsvereinbarung unterzeichnet werden kann, ist ein Erfolg der gesamten Region“, so NVR-Verbandsvorsteher Dr. Hermann-Josef Tebroke.

    Unter dem Engpass im Kölner Bahnknoten leiden Pendler, Wirtschaft und Fernreisende

    Der stark frequentierte Kölner Eisenbahnring ist nicht nur ein zentraler bundesweiter Verknüpfungspunkt – er erweist sich auch als einer der größten Engpässe im nationalen und internationalen Eisenbahnnetz. Und dies sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr. Derzeit müssen sich rund um Köln die Güter-, Hochgeschwindigkeits- und Nahverkehrszüge sowie S-Bahnen immer wieder die Gleise teilen. Verspätungen in einem der drei Schienensysteme schlagen sofort auf die anderen durch. Unter der Engpasssituation im Kölner Bahnknoten leiden vor allem die Pendler auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit oder zur Ausbildung. Betroffen sind ebenfalls die Güterverkehrsbranche und damit die gesamte Wirtschaft des Rheinlandes sowie die Fernreisenden. Kernelemente zur Auflösung des Engpasses sind der Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke (Köln Messe/Deutz – Hauptbahnhof – Köln Hansaring) und der Einsatz einer modernisierten, leistungsfähigeren Leit- und Sicherungstechnik.
    „Durch den Ausbau können die S-Bahngleise mehr Züge aufnehmen. Die S-Bahnen teilen sich die Gleise nicht mehr mit anderen Verkehren. Das macht sie weniger störungsanfällig und vor allem pünktlicher. Davon profitieren unsere Kunden. Gleichzeitig werden durch die Verlagerung von Nahverkehrszügen auf die S-Bahn zusätzliche Kapazitäten für den Güter- und Fernverkehr geschaffen“, so der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn in NRW, Werner Lübberink.

    Wachsende Fahrgastzahlen erfordern Investitionen in die Zukunft

    Um dem Wachstum der Fahrgastzahlen gerecht zu werden, soll im ersten Schritt des S-Bahn-Ausbaus der Takt der S-Bahnlinie S 11 in den Hauptverkehrszeiten zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Worringen von bisher 20 auf 10 Minuten verdichtet werden. Hierfür muss die Strecke zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach zweigleisig werden, der Kölner Hauptbahnhof und der Bahnhof Köln Messe/Deutz benötigen je einen zusätzlichen Bahnsteig für die S-Bahnen. Mit der Taktverdichtung ist außerdem ein neuer Haltepunkt in Köln-Kalk geplant. Damit wird das hier entstehende Stadtquartier rund um das Abenteuermuseum Odysseum an das S-Bahnnetz angebunden. Auch der Bahnhof Bergisch Gladbach, das dortige Elektronische Stellwerk und der S-Bahnhalt Duckterath werden modernisiert und erweitert. „Nach der Fertigstellung können wir den Kunden eine deutlich verbesserte SPNV-Qualität anbieten. Die Verbesserungen kommen dann allen Fahrgästen zugute. Jetzt heißt es, weiter Gas zu geben und die Bürger und Pendler von Anfang an einzubinden. Wir setzen uns weiter dafür ein, die notwendigen Projekte aufzugleisen, um den Stau auf der Schiene zu reduzieren“, so NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

    Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen derzeit nach einer Grobkostenschätzung mehr als 200 Millionen Euro. Erst nach Abschluss der Planungen liegt eine Kostenberechnung vor und damit die genaueren Kosten.

    RB 38 soll zur vollwertigen S-Bahn ausgebaut werden

    Ein zweiter Schritt ist bereits in Planung: Als „Ergänzungspaket“ für den S-Bahn-Ausbau Köln soll die ebenfalls stark frequentierte Regionalbahn RB 38 („Erftbahn“) von Bedburg bis Horrem elektrifiziert und zu einer vollwertigen S-Bahn ausgebaut werden. Zum Ergänzungspaket gehören darüber hinaus die Erstellung eines neuen S-Bahn-Haltepunktes („Köln-Mülheim Berliner Straße“) im Verlauf der S 6 sowie der Neubau von Weichen am Abzweig Müngersdorf für die zukünftige Führung von S-Bahnzügen nach Pulheim und Grevenbroich.
    Hervorzuheben ist, dass die Hohenzollernbrücke zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Kölner Knotens nicht erweitert werden muss. Die Wartezeiten der S-Bahnen auf der Brücke entstehen durch die langen Haltezeiten beim Fahrgastwechsel am Kölner Hauptbahnhof oder in Deutz und die belegten Gleise in den beiden Bahnhöfen. Mit der neuen Signaltechnik und den Bahnsteigausbauten läuft der Betrieb auf der Hohenzollernbrücke wesentlich zuverlässiger und flüssiger.

    Maßnahmen gegen den Kollaps: Bahnknoten Köln wird fit für die Zukunft gemacht

    Der Ausbau der S 11 ist Teil eines Gutachtens rund um den Knoten Köln, das der Nahverkehr Rheinland (NVR) und die DB Netz AG in Zusammenarbeit mit dem Landesverkehrsministerium NRW auf den Weg gebracht hatten. Das stufenweise umsetzbare Gesamtkonzept aus 15 Infrastrukturmaßnahmen kann den Bahnknoten Köln
    wirkungsvoll entlasten und für die Verkehrsströme der Zukunft rüsten. Aus dem Gesamtkonzept der 15 Infrastrukturmaßnahmen gehören diejenigen des S-Bahn-Ausbaus zu denen, die als Erstes in Angriff genommen und soweit ausgearbeitet wurden, dass durch die heutige Vereinbarung die Finanzierung der Planung für die Leistungsphasen 1 und 2 der S 11 gesichert werden kann.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:08.09.2016 - Uhrzeit: 09:25

    Abellio bereitet sich auf niederländischen Eisenbahnbetrieb vor

    Abellio Rail NRW wird ab 11. Dezember die Linien RE 19, RB 32 und RB 35 im sogenannten Niederrhein-Netz übernehmen und voraussichtlich ab 6. April 2017 die Linie RE 19 auch bis nach Arnhem fahren. Für den grenzüberschreitenden Verkehr von Emmerich über Zevenaar bis nach Arnhem unterzeichnete das nordrhein-westfälische Bahnunternehmen am Montag (5. September 2016) den notwendigen Vertrag gemeinsam mit dem niederländischen Infrastrukturbetreiber ProRail und erhielt die Sicherheitsbescheinigung Teil B vom niederländischen Eisenbahnbundesamt Inspectie Leefomgeving & Transport (IL&T).
    In den Räumen am Bahnhof Arnhem, setzten für Abellio Rail NRW, Ronald R. F. Lünser, und für ProRail, das niederländische Pendant zur DB Netz AG, Wouter van Dijk , ihre Unterschrift unter die sogenannte „Toegangsovereenkomst“. Dieser in Deutschland genannte Infrastruktur-Nutzungsvertrag ermächtigt Abellio Rail NRW grundsätzlich, die niederländische Schieneninfrastruktur zu befahren und an niederländischen Bahnhöfen zu halten. „Diese Vereinbarung ist die Voraussetzung dafür, dass wir Eisenbahnbetrieb in den Niederlanden realisieren dürfen. Sie nun in den Händen zu halten, ist für uns ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Betriebsaufnahme und macht mich heute schon stolz“, erklärt Ronald R. F. Lünser. „Ich freue mich sehr, dass wir in naher Zukunft die Verbindung zwischen dem Rhein-Ruhr-Ballungsraum und der Provinz Gelderland in den Niederlanden unseren Fahrgästen anbieten können.“
    Die Sicherheitsbescheinigung Teil B für die Niederlande erhielt das Unternehmen ebenfalls am Montag mit der Post. Demzufolge ist Abellio Rail NRW nun berechtigt, in den Niederlanden Schienenpersonennahverkehr zu betreiben. Dieses Zertifikat wird vom niederländischen Eisenbahnbundesamt Inspectie Leefomgeving & Transport (IL&T) ausgestellt und stellt sicher, dass ein genehmigtes Sicherheitsmanagementsystem für den Eisenbahnbetrieb in den Niederlanden vorliegt.
    Im Rahmen eines offiziellen Besuchs beim Dezernat für Mobilität des Bürgermeisters von Arnhem, Herman Kaiser, stellte Ronald R. F. Lünser sein Unternehmen und die künftigen Leistungen im Niederrhein-Netz vor. Alle Beteiligten waren sich einig: „Diese Verbindung zwischen Nordrhein-Westfalen und Arnhem schlägt eine Brücke für die deutsch-niederländischen Wirtschaftsbeziehungen und bereichert das Tourismus- und Freizeitangebot. Die Menschen in den umliegenden Regionen mussten auf dieses Erweiterung des Verkehrsangebots lange warten und dass wir es nun zum Nahverkehrstarif realisieren können, begeistert uns alle sehr.“

    Quelle:/Fotos: Abellio Rail NRW

    Datum:07.09.2016 - Uhrzeit: 08:45

    Abellio lädt am Samstag von 10 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür in Sangershausen ein

    Besichtigung ist Teil der Aktionen zum Sachsen-Anhalt-Tages

    Dampflok-Sonderzüge von Halle und Magdeburg bringen Besucher zum Landesfest nach Sangerhausen

    Am Samstag, dem 10. September, steht die Abellio-Betriebswerkstatt in Sangerhausen allen interessierten Besuchern offen. Von 10 – 17 Uhr lädt Abellio Rail Mitteldeutschland zum Tag der offenen Tür ein und hat sich dafür einiges ausgedacht. So gibt es eine kleine Fahrzeugausstellung mit Abellio-Triebwagen, Fahrzeugen anderer Eisenbahnunternehmen und Arbeitsfahrzeugen, die im tagtäglichen Werkstattbetrieb benötigt werden. Zudem werden Führungen durch die Werkstatthalle angeboten, in der es um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr auch Schauvorführungen der Fahrzeug-Hebeanlage gibt. Zahlreiche Eisenbahnvereine stellen sich mit Infoständen vor und an zwei Abellio-Ständen werden die Berufsmöglichkeiten im Eisenbahnverehr vorgestellt und demonstriert, wie ein Fahrplan entsteht.
    Auch der eine oder andere Stand mit Eisenbahn-Souvenirartikeln und Modellfahrzeugen wartet auf fachkundige Käufer. Ein besonderes Bonbon gibt es für Dampflokfans, die auf einer Strecke innerhalb des Betriebsgeländes ein kurzes Stück im Führerstand einer Dampflok der Baureihe 44 mitfahren können. Besucher, die hingegen gern selber aktiv sind, können ihrer Muskelkraft während einer Draisinen-Fahrt freien Lauf lassen. Auch sonst wird jede Menge Spaß und Spiel geboten: Eine dampfbetriebene Kindereisenbahn dreht ihre Runden und es gibt es eine Hüpfburg, eine Mal- und Bastelstraße, Kinderschminken und Schauvorführungen im Apfelsaftpressen. Wer mag, kann sich einen Vorrat an Apfelsaft gleich mitnehmen. Der dafür zu entrichtende kleine Obolus wird anschließend für einen guten Zweck gespendet. Und mit Gebruzzeltem, kühlen Getränken und einem Zuckerwattestand ist auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.
    Wer die Anreise nach Sangerhausen auf nostalgische Art und Weise erleben möchte, der kann dies mit Dampflok-Sonderzügen tun. Dazu bietet Abellio in Kooperation mit den Eisenbahnfreunden Staßfurt e.V., der Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH und der Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) folgende Fahrten an:

    Halle (Saale) Hbf (09:31) – Wansleben am See (09:51) – Röblingen am See (09:57) – Lutherstadt Eisleben (10:07) – Sangerhausen (10:24)
    Sangerhausen (17:33) – Lutherstadt Eisleben (18:03) – Röblingen am See (18:19) – Wansleben am See (18:30) – Halle (Saale) Hbf (19:19)
    Magdeburg Hbf (09:30) – Schönebeck (09:44 )– Staßfurt (10:11) – Güsten (10:19) – Sandersleben (10:35) – Hettstedt (10:49) – Klostermannsfeld (11:01) – Sangerhausen (11:21)
    Sangerhausen (17:25) – Klostermannsfeld (17:53) – Hettstedt (18:06) – Sandersleben (18:15) – Güsten (18:39) – Staßfurt (18:52) – Schönebeck (19:22) – Magdeburg Hbf (19:45)
    Sangerhausen (ab 12:31 und 14:33) – Lutherstadt Eisleben (an 12:59 und 15:00) jeweils ohne Zwischenhalte
    Lutherstadt Eisleben (ab 13:24 und 15:24) – Sangerhausen (an 14:42 und 15:41) jeweils ohne Zwischenhalte

    Die Fahrten von Halle nach Sangerhausen und zurück sowie zwischen Sangerhausen und Eisleben werden von der Lok 01 0509 gezogen. Die Fahrten von Magdeburg nach Sangerhausen und zurück befördert die Lok 44 1486.
    Je nach Zu- oder Ausstiegsort kosten die Fahrkarten für eine einfache Fahrt 10,00 € bzw. 15,00 € pro Erwachsenen. Kinder bis 14 Jahre fahren kostenlos mit. Tickets bekommt man in den Abellio-Kundencentern in den Hauptbahnhöfen Halle (Saale), Leipzig und Erfurt, in den Abellio-Verkaufsagenturen in den Bahnhöfen Sangerhausen und Lutherstadt Eisleben, in der Tourist-Information Magdeburg, Ernst-Reuter-Allee 12 und in der Abellio-Mobilitätszentrale in Markranstädt. Außerdem können Tickets am Veranstaltungstag direkt in den Sonderzügen und auf dem Bahnhof Sangerhausen gekauft werden.
    An allen drei Tagen des Landesfestes ist darüber hinaus ein Besuch des Nahverkehrsdorfes möglich. Unmittelbar vor dem Sangerhäuser Bahnhof stellen sich die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA), die DB Regio AG, die VGS Südharzlinie und natürlich auch Abellio mit Infoständen und kleineren Aktionen ihren Kunden vor. Geöffnet ist das Dorf am Freitag (09.09.) von 15:00 – 20:00 Uhr, am Samstag (10.09.) von 10:00 – 20:00 Uhr und am Sonntag (11.09.) von 10:00 – 17:00 Uhr.



    Bild 1: Lok 01 0509, die die Züge zwischen Halle und Sangerhausen bzw. Sangerhausen und Lutherstadt Eisleben zieht.


    Bild 2: Lok 44 1486, die den Zug von Magdeburg nach Sangerhausen und zurück befördert und mit der man in der Betriebswerkstatt mitfahren kann.

    Quelle:/Fotos:

    Datum:05.09.2016 - Uhrzeit: 10:35

    ÖBB: LED-Spitzensignal bei der Reihe 4124

    Anscheinend wird bei den Talenttriebwagen der ÖBB das Spitzensignal auf LED umgebaut. Das Bild zeigt den 4124 008 (mit LED-Spitzensignal) mit R 9984 am 4.9.2016 im Grenzbahnhof Pamhagen. Im Hintergrund ist noch der abgestellte ROEEE 4744.303 zu sehen.




    Quelle:/Fotos: Karoly Farkas

    Datum:05.09.2016 - Uhrzeit: 10:35

    Ein Besuch im Bayerische Eisenbahnmuseum (BEM)

    Das Bayerische Eisenbahnmuseum (BEM) ist ein privates Eisenbahnmuseum in Nördlingen, das 1985 seine Fahrzeugsammlung auf dem Gelände des 1982 stillgelegten Bahnbetriebswerks Nördlingen unterbrachte. Mit über zweihundert Originalfahrzeugen ist es das größte private Eisenbahnmuseum Süddeutschlands. Die gesammelten Exponate richten sich nach dem eisenbahn-historischen Wert des Objektes. Aus diesem Grund sind teilweise vorhandene Objekte noch im „Original-/Ursprungszustand“ der Erwerbung und werden sukzessive als Ausstellungsobjekt aufgearbeitet. Träger des Museums ist der gleichnamige Verein, der sich fast nur aus Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern, Spenden und den Erlösen aus Fahrten bzw. Veranstaltungen finanziert. Einzelne Projekte werden dankenswerterweise durch Sponsoren unterstützt. Das Areal des Museums erstreckt sich über ca. 35.000 m² und umfasst den 15-ständigen Lokschuppen, die ehem. Triebwagenhalle, einen funktionsfähigen Wasserturm, ehem. Verwaltungsgebäude, Werkstätten, Lokbehandlungsanlagen, Abstellgleise, eine Drehscheibe und vieles mehr.
    Hier ist eine kleine Übersicht der Musealen Lokomotiven:


    Hier steht ein Klassiker des Eisenbahn Museums Nördlingen. 140 438-3 von der ehemaligen Deutschen Bahn hat in Nördlingen eine neue Heimat gefunden und wartet am 03.September.2016 auf neue Arbeit. Diese Lok 140 438-3 befördert von Montag bis Donnerstag den berühmten Henkelzug.


    Auch diese Lok der Baureihe 110 262-3 (alias 139 262-0) konnte man am 03.September.2016 in Nördlingen antreffen. Auch sie ist betriebsfähig und leistet nach wie vor ihre Dienste.


    Zu guter Letzt präsentiert sich 139 287-7. Diese Lok ist heute noch im Betrieb und wartet am 03.September.2016 im Museum Nördlingen auf neue Arbeit.


    Auf dem Gelände des Bayrischen Eisenbahnmuseums in Nördlingen war E 94 135 vertreten. Leider ist sie nicht mehr Betriebsfähig und wartet auf ihre Aufarbeitung.


    Und noch eine weitere 103 ist zu sehen. 103 136-8 hatte im Jahr 1999 Fristablauf und steht derzeit im Eisenbahn Museum Nördlingen mit defekte Radsätze abgestellt. Die Lokomotive stand vor kurzem noch unter Strom für eine Probefahrt in Dessau. Leider stellte es sich heraus dass ihre Radsätze am Limit waren.103 136-8 kam am 25.05.1974 zum Betriebshof Hamburg Eidelstedt. Da sie einige Probleme bekam entschloss sich die Deutsche Bahn diese Lok am 24. April.1999 zurück zu stellen und am 30,.10.1999 zu aus zu mustern. Sie dienste einiger Zeit als Trafo Lok im Werk München –Neuaubing.

    Quelle:/Fotos: Florian Riedl

    Datum:05.09.2016 - Uhrzeit: 10:35

    10 Jahre Lokwelt - grosses Fest

    Samstag, 17. September 2016 • 10.00 - 16.00 Uhr • Eintritt: € 3,50
    Die Lokwelt feiert ihr 10-jähriges Bestehen. Am 2. September 2006 wurde, nach zweijähriger Renovierung, der denkmalgeschützte Rundlokschuppen als 'Lokwelt Freilassing' eröffnet.
    Am Samstag den 17. September 2016 wollen wir dem Anlass gebührend feiern. Es gibt ein großes Eisenbahnfest unter dem Motto „10 Jahre Lokwelt“.
    Eisenbahnfreunde können sich auf eine beeindruckende Fahrzeugschau von nostalgischen und modernen Loks freuen – u.a. ist auch eine Dampflok zu Gast -, dazu gibt es noch Infostände, Drehscheibenfahrten, Fahrten mit der Parkeisenbahn, die große Welt auf kleinen Schienen, die spektakuläre „Herde der Maschinenwesen“ und ein Simulator steht für kleine und große Lokführer zur Verfügung.
    Insgesamt werden über 10 Lokomotiven bei der Fahrzeugschau präsentiert. Mit vertreten sind u.a. Fahrzeuge der Deutschen Bahn, der SüdostBayernBahn, der BerchtesgadenerLandBahn, der Salzburger Lokalbahn und der Österreichischen Bundesbahnen.

    Quelle:/Fotos: Attila Cseh, lokschuppen-1905-freilassing.de

    Datum:02.09.2016 - Uhrzeit: 09:55

    RegioJet-162 am Arriva-Zug

    Wie ja bekannt ist betreibt das EVU ARRIVA den Personenverkehr zwischen den tschechischen Bahnhöfen Sumperk und Kouty nad Desnou. Neben den Dieseltriebwagen kommt seit geraumer Zeit auch die RegioJet-Lok 162.114 im ARRIVA-Design bei einigen Zugpaaren zum Einsatz. Diese Lok war ja ursprünglich beim EVU FNM als E630-04 im Einsatz. Nicht aber am 1.9.2016, denn da wurde die gelbe RJ-Lok 162.115 samt dem Reisezugwagen D-DB 5180 8490 032-4 Bimdz gesehen.
    Das Bild zeigt RJ 162.115 mit Os 13768 am 1.9.2016 in Sumperk.



    Quelle:/Fotos: Karel Vojtek

    Datum:02.09.2016 - Uhrzeit: 09:55

    GYSEV beauftragt Stadler mit zehn FLIRT-Zügen der neuesten Generation

    Der ungarische Regionalbahnbetreiber GYSEV Zrt. und Stadler haben einen Liefervertrag über 10 vierteilige FLIRT-Niederflurtriebzüge für den Regionalverkehr unterzeichnet. Die ersten Fahrzeuge werden 2018 in Westungarn ihren Betrieb aufnehmen. Zusammen mit früheren Bestellungen wird GYSEV dann über eine Flotte von insgesamt 20 hochmodernen FLIRT-Einheiten verfügen.
    GYSEV startete im April dieses Jahres eine öffentliche Ausschreibung für die Beschaffung von 10 elektrischen Niederflurtriebzügen mit einer Einreichungsfrist bis Juni. Den Zuschlag erhielt das Stadler-Konsortium, zusammengesetzt aus Stadler Polska Sp. z o.o. und Stadler Bussnang AG, beides Tochtergesellschaften der Stadler Rail Group. Laut Liefervertrag wird der erste Zug im März 2018 geliefert und der letzte im Januar 2019. Der Bahnbetreiber GYSEV hatte zwischen 2013 und 2015 im Rahmen von zwei separaten öffentlichen Ausschreibungen bereits zehn elektrische Triebzüge (EMUs) bei Stadler bestellt. Das bedeutet, dass GYSEV seine Flotte an FLIRT-Zügen mit der aktuellen Bestellung auf insgesamt 20 Züge erweitert. Die bestehenden FLIRT-Züge werden aktuell auf den Linien Sopron-Szombathely-Szentgotthard, Sopron-Györ und Szombathely-Rajka eingesetzt.
    Die neuen Fahrzeuge entsprechen bereits den aktuellen TSI-Normen der Europäischen Eisenbahnagentur sowie den neuesten Crash-Normen EN 15227. Bei der Entwicklung der Fahrzeuge legten die Stadler-Konstrukteure besonderen Wert auf einen niedrigen Energieverbrauch und ein wartungsfreundliches Design.
    Die neuen Fahrzeuge sind 2,8 Meter länger als jene der ersten Generation und bieten damit Platz für den Einbau einer zweiten Toilette (zusätzlich zu der den TSI-PRM-Anforderungen entsprechenden Toilette für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität). Die vierteiligen EMUs sind 77,1 Meter lang und 2,82 Meter breit und verfügen über 208 Sitzplätze (194 feste Sitze und 14 Klappsitze). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h und die Beschleunigung 1,2 m/s2. Damit sind die Züge in nur 39 Sekunden von 0 auf 120 km/h.
    Die neue FLIRT-Generation verfügt über geräumige, multifunktionale Einstiegsbereiche, die einen raschen Fahrgastwechsel ermöglichen und den verschiedensten Bedürfnissen gerecht werden. Dank der multifunktionalen Bereiche und einem Niederfluranteil von 90 Prozent sind die Wagen auch sehr leicht mit Rollstühlen, Fahrrädern und Kinderwagen zugänglich. Die Fahrzeuge haben eine für den Regionalverkehr bestens geeignete Vis-à-vis-Bestuhlung und erfüllen auch sonst alle Anforderungen an moderne Standards: Klimaanlage, Kamerasystem, WLAN und Ladestationen für elektronische Geräte.
    Ein grosser Teil des GYSEV-Auftrags wird in Ungarn ausgeführt. So werden alle 40 Wagenkästen im Stadler-Werk in Szolnok hergestellt. Aufgrund kürzlich getätigter Investitionen können auch die Drehgestelle vollständig in Ungarn produziert werden. Ähnlich wie bei den früheren GYSEV-Bestellungen wird die Endmontage der neuen Züge auch diesmal im Stadler-Werk in Siedlce in Polen erfolgen. Die neuen EMUs können synchron betrieben werden, und zwar nicht nur untereinander, sondern auch mit den früher gekauften FLIRT-Modellen. Die Möglichkeit des Betriebs in Mehrfachtraktion bringt der GYSEV erheblichen ökonomischen Nutzen. Die Auftragssumme beläuft sich auf 68,45 Millionen Euro und wird vollumfänglich aus EU-Mitteln finanziert.
    Der FLIRT ist das erfolgreichste Modell von Stadler. Die Fahrzeugfamilie kann sowohl im Regional- und Nahverkehr als auch auf Intercitylinien eingesetzt werden. Stadler hat bereits über 1300 Einheiten in insgesamt 17 Ländern weltweit verkauft. Mit diesem Auftrag beläuft sich die Anzahl der nach Ungarn gelieferten FLIRTs bald auf insgesamt 143 Einheiten, davon 123 an MÁV Zrt. und 20 an GYSEV Zrt.




    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

    Datum:02.09.2016 - Uhrzeit: 09:55

    Der Nationale Eisenbahntag Tschechiens 2016 findet im September in Cheb statt

    Die tschechischen Eisenbahnertage im September haben in diesem Jahr ihren Höhepunkt am Samstag, dem 24. September, mit dem Nationalen Eisenbahntag, der im westböhmischen Cheb (Eger) stattfinden wird. Im Bahnhof und im örtlichen Depot werden historische und modernste Fahrzeuge vorgestellt werden. Im Laufe des Tages schicken die CD zwanzig Sonderzugpaare in fünf Richtungen auf die Reise. Ein unvergessliches Erlebnis wird auch die abendliche Lichtshow mit historischen Lokomotiven sein. Der Nationale Eisenbahntag der Tschechischen Republik wird organisiert durch die CD in Kooperation mit der Stadt Cheb und der Region Karlsbad (Karlovy Vary).
    „Das attraktive Programm wird in drei Teile geteilt sein – die Welt der Geschichte, die Welt der Veränderung und die Welt der Unterhaltung. Zu sehen sein werden nicht nur historische Technik, sondern auch die modernsten Fahrzeuge des Nationalen Transportunternehmens der Tschechischen Republik sowohl für den Regionalverkehr als auch für den Fernverkehr. Reisende aus der Region Karlsbad kennen zum Beispiel den Pendolino (Baureihe 680), aber auch der modernste Zug der CD, der railjet, wird präsentiert werden. Vor Ort werden aber auch historische Lokomotiven zu bewundern sein, wie die Lok Karkulka („Rotkäppchen“, der Reihe T 444.0), Bardotka („Die Bardot“, der Reihe T 478.1) oder Kyklop („Zyklop“, der Reihe T 499.0). Eine echte Rarität wird ein Güterzug mit Dampfloks sein. Wir gehen davon aus, dass auf den Gleisen und im Depot dreißig historische und moderne Schienenfahrzeuge vor allem aus der Tschechischen Republik zu sehen sein werden,“ sagt das Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft Ceske drahy, a.s., Michal Stepan. Neben dem Bahnhof können die Besucher ausnahmsweise auch das Eisenbahndepot Cheb besichtigen. Von Cheb aus fahren am 24. September Sonderzüge nach Plesna, Luby, Marianske Lazne (Marienbad), Karlovy Vary (Karlsbad) und As.
    Zwischen dem Bahnhof und dem Depot Cheb wird die gesamte Zeit über ein Pendelverkehr mit zwei Zügen und vier Bussen eingerichtet sein. Selbstverständlich können Besucher auch zu Fuß ins Depot laufen. Für Kinder wird extra auch ein Märchenweg angelegt werden.
    Das Programm des tschechischen Nationalen Eisenbahntages in Cheb (Eger) wird fortlaufend ergänzt und konkretisiert werden und steht unter www.denzeleznice.cz zur Verfügung.

    Quelle:/Fotos: Ceske drahy

    Datum:01.09.2016 - Uhrzeit: 09:26

    Erste Mieter für 193 271 bis 273

    Die neu gelieferte 193.273 dürfte wohl für das EVU CargoServ fahren, da sie am 31.8.2016 mit einem für dieses EVU typischen Erzzug aus der Ukraine (Ganzzug mit slowakischen Eamos, welche wegen ihrer kurzen Bauart von 12,54 Meter nur für Eisenerztransporte verwendet werden) bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Gramatneusiedl(Österreich) fotografiert werden konnte.

    Bild: 193.273 mit einem etwa 2000t schweren Eisenerzzug am 31.8.2016 in Gramatneusiedl.




    Die nicht weniger neue 193.271 abgestellt auf dem für das EVU ECCO RAIL reservierte Gleis am 31.8.2016 in Gramatneusiedl.




    Die 193.272 am 14.8.2016 abgestellt am LTE-Gleis in Gramatneusiedl.




    Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

    Datum:01.09.2016 - Uhrzeit: 09:26

    Abellio feiert Richtfest für neues Bahnbetriebswerk in Duisburg

    Der Rohbau des neuen Bahnbetriebswerks von Abellio Rail NRW in Duisburg ist fertig und so konnte am Freitag, 26. August, ein traditionelles Richtfest gefeiert werden. Das nordrhein-westfälische Eisenbahnverkehrsunternehmen baut in der Nähe des Duisburger Hauptbahn-hofs einen Betriebsstandort für die im Dezember 2016 anstehende Betriebsaufnahme des Niederrhein-Netzes.

    Mitarbeiter der Baufirma sowie Projektbeteiligte von Abellio versammelten sich dort, wo vor rund 21 Wochen der feierliche Spatenstich zum Baubeginn erfolgte. Nachdem der obligatorische Richtkranz ganz oben am Gerüst der Rahmenkonstruktion aufgehängt wurde, trugen zwei Mitarbeiter der Baufirma einen Richtspruch vor – nach alter Tradition ließen sie im Anschluss ein Glas aus der Höhe zu Boden fallen. „Als wir das letzte Mal hier zum Spatenstich waren, sah man noch eine ebene Fläche. Heute stehen der Rohbau und das Haupttragwerk für die Halle deutlich sichtbar. Die Zeichen stehen gut, dass wir hier pünktlich zur Betriebsaufnahme unsere neuen Züge instand halten können“, erklärt Ronald R. F. Lünser, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Die Zusammenarbeit im Projekt, mit unserem Aufgabenträger und auch mit den beteiligten Baufirmen läuft sehr gut“, lobt Lünser. Der Baufortschritt ist sichtbar: Das Haupttragwerk für die Werkstatt- und Instandhaltungshalle wurde inzwischen vollständig aufgestellt und das Fundament für das Messgleis für die Elektrotriebzüge gelegt. Die Fassaden- und Dacharbeiten sind kürzlich gestartet.

    Der neue Betriebsstandort

    Am neuen Abellio-Standort entsteht auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern eine zweigleisige kombinierte Instandhaltungs- und Waschhalle mit einer Gesamtlänge von 105 Metern. Daneben werden ein dreigeschossiger Nebenwerkstätten-, Verwaltungs- und Sozialtrakt sowie ein Hochregallageranbau gebaut. Dort sollen die 21 neuen Elektrotriebzüge vom Typ Stadler FLIRT³ instandgehalten werden. Mit der Betriebsaufnahme der neuen Linien werden zunächst bis zu 15 neue Mitarbeiter am Standort Duisburg beschäftigt sein.

    Das neue Niederrhein-Netz

    Abellio Rail NRW wird ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 zwischen Emmerich bzw. Wesel und Düsseldorf bzw. Mönchengladbach 2,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr auf den Linien RE 19 und RB 35 erbringen und im Jahr 7 Millionen Menschen bewegen. Die geplante Verlängerung der Linie RE 19 von Emmerich über Zevenaar nach Arnhem wird nach Erhalt der erforderlichen Zulassung der Fahrzeuge für den niederländischen Bahnverkehr spätestens bis Sommer 2017 in Betrieb genommen. Zusätzlich wird die Linie RB 32 von Wesel nach Bocholt in das Netz aufgenommen, die ab Dezember 2016 dann ebenfalls von Abellio mit Fahrzeugen vom Typ Alstom Coradia LINT gefahren wird. Spätestens ab 2019 soll auch diese Strecke mit Elektrotriebzügen betrieben und in die Linie RE 19 per Flügelkonzept eingebunden werden. Insgesamt wird Abellio dann eine Leistung von 2,7 Millionen Zugkilometern pro Jahr im Niederrhein-Netz erbringen.



    Der Rohbau für das Bahnbetriebswerk und das Verwaltungsgebäude ist fertig. Das Haupttragwerk wurde vollständig aufgestellt. / Mitarbeiter der Baufirma Heinrich Walter Bau sowie Vertreter von Abellio Rail NRW feiern Richtfest in Duisburg an der Karl-Lehr-Straße.


    Quelle:/Fotos: Abellio Rail NRW
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