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News-Rubrik: News-Archiv August 2016

Datum:31.08.2016 - Uhrzeit: 08:52

Ein weiterer "Bosporus-Vectron"

Nachdem die 193.273 am 29.8.2016 ihre Zulassungsfahrt für Ungarn im Streckenabschnitt Hegyeshalom-Ötteveny absolviert hatte, wurde sie am 30.8.2016 für ihre ersten Einsätze nach Gramatneusiedl überstellt. Wie am Zulassungsraster erkennbar ist sie für sehr viele südosteuropäische Länder vorgesehen. Das Bild zeigt 193.273 am 30.8.2016 in Gramatneusiedl.




91 80 6 193 273-0 D-ELOC
UIC: DE-AT-(PL-CZ-HU-HR-SK-RO-SLO)
REV MMAL 04.08.2016

Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

Datum:31.08.2016 - Uhrzeit: 08:52

Änderungen beim IC2

Umstellung der Linie Dresden–Hannover–Köln auf moderne Intercity 2 • Intercity 2 hält nicht in Bad Oeynhausen • Zwischen Köln und Norddeich vorübergehend wieder einstöckige IC-Wagen im Einsatz
Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember gibt es Veränderungen auf zwei Intercity-Linien:

Dresden–Hannover–Köln

Die Reisenden profitieren vom neuen, doppelstöckigen Intercity 2. Die Zahl der Sitzplätze erhöht sich in der 2. Klasse von 317 auf 392 um mehr als 20 Prozent. Zum verbesserten Komfort zählen Steckdosen an jedem Sitzplatz, großzügige Einstiege, ein schön gestalteter Kleinkindbereich sowie leistungsfähige Mobilfunk-Repeater.

Das Zugpaar IC 2442/2445 wird bereits ab dem 4. September mit den neuen Wagen fahren – die restlichen Züge ab dem 11. Dezember 2016.

Der IC-Halt Bad Oeynhausen wird auf dieser Linie ab dem 11. Dezember entfallen. Dies ist nötig, um auf der stark ausgelasteten Strecke trotz zunehmender Baustellen zuverlässig den Fahrplan einzuhalten und die Anschlussverbindungen nach Berlin, Hamburg und Süddeutschland im wichtigen Knotenbahnhof Hannover zu gewährleisten. Es ist der am wenigsten genutzte Halt auf dieser IC-Linie. Der Korridor zwischen Hannover und Nordrhein-Westfalen ist im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans bereits als Engpass eingestuft und soll langfristig ausgebaut werden.
Als Alternative zu den wegfallenden IC-Verbindungen gibt es für die Kunden in Bad Oeynhausen 10 bis 20 Minuten längere Umsteigeverbindungen über Herford oder Minden/Westf. Das touristische Zugpaar IC 2012/2013 von und nach Oberstdorf wird weiterhin in der Kurstadt halten. Hinzu kommen unverändert die Halte der IC-Linie Amsterdam–Hannover–Berlin. Mit insgesamt 13 Fernverkehrshalten behält Bad Oeynhausen damit mehr als die Hälfte der bisherigen IC-Anschlüsse.

Norddeich–Münster–Köln

Seit März wird ein Teil der Leistungen auf dieser Strecke mit dem Intercity 2 gefahren. Zum Fahrplanwechsel im Dezember muss diese Linie vorübergehend wieder auf herkömmliche Intercity-Züge umgestellt werden. Der anhaltende Mangel an neuen Fahrzeugen macht diese Entscheidung notwendig.

Der vorübergehende Einsatz von IC-Zügen der ersten Generation ist für ein bis zwei Jahre geplant. Die Zahl der Zugfahrten und die Reisezeiten bleiben unverändert.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:26.08.2016 - Uhrzeit: 08:58

DB Museum Koblenz: Tag der Einheitslok

Am 15. Oktober 2016 findet im DB Museum Koblenz der Tag der Einheitslok statt.



Quelle:/Fotos: Benjamin Wittmann, DB Museum Koblenz

Datum:25.08.2016 - Uhrzeit: 09:45

Neuer Umlauf für den Twindexx beim Main-Spessart-Express

Wie bereits im Lok-Vogel angekündigt, werden ab 4. September 2016 nun zwei weitere Umläufe im Main-Spessart-Express auf die neuen Twindexx-Mittelwagen umgestellt. Geplant ist die Ablösung zweier PumA-Garnituren. Die vorgesehenen Leistungen finden Lok-Vogel Abonnenten nun im Abobereich im Bereich Lok-Vogel service zum Download.

Mehr Infos zum Lok-Vogel
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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:25.08.2016 - Uhrzeit: 09:45

Bombardier erhält Auftrag zur Instandhaltung und Wartung von Schienenfahrzeugen in Niedersachsen

Vertrag umfasst die Wartung von 257 TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen und TRAXX-Lokomotiven

Wie bereits am 29. Juni 2016 bekanntgegeben, bestätigt der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation, dass er von der regionalen Eisenbahngesellschaft Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) den Auftrag zur Instandhaltung ihrer Schienenfahrzeuge und zur Wartung der Fahrzeugflotte erhalten hat. Zudem übernimmt Bombardier erstmals die Halterschaft für insgesamt 220 BOMBARDIER TWINDEXX Vario-Doppelstockwagen, 29 BOMBARDIER TRAXX Elektrolokomotiven und acht TRAXX Diesellokomotiven aus dem Fahrzeugpool der LNVG.

Hans-Joachim Menn, Geschäftsführer der LNVG, betont die Bedeutung dieses Auftrags: „Die hohe Verfügbarkeit und Effizienz unserer Lokomotiven und Doppelstockwagen im Personenschienenverkehr sind wichtige Voraussetzungen für die Fahrgastzufriedenheit. Wir werden ein bisher unerreichtes Verfügbarkeitsniveau erreichen, was sich positiv auf die Fahrgastzahlen auswirken wird, so Menn, dessen Unternehmen für die Bereitstellung des öffentlichen Nahverkehrs zwischen dem Harz und der Nordsee zuständig ist.

Michael Fohrer, President, Locomotives, Light Rail Vehicles and Services bei Bombardier Transportation, meint hierzu: „Dies ist eines der Beispiele für unsere Fähigkeit, die wichtigen Ansatzpunkte der Wertschöpfungskette auszumachen, an denen wir unseren Kunden wirkliche Vorteile bieten können. Wir sind schon seit vielen Jahren ein starker Partner für die Region Niedersachsen und sind stolz darauf, dass die Wahl erneut auf uns und unsere starken Dienstleistungsangebote gefallen ist. Damit werden wir die Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit in der Region verbessern.

Bereits seit Lieferung der ersten Züge 2003 zeichnet Bombardier im Auftrag der LNVG für die Wartung der Flotte verantwortlich. Der nun unterzeichnete Instandhaltungs- und Wartungsvertrag umfasst den gesamten Lebenszyklus der Fahrzeuge der LNVG mit einer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von rund 30 Jahren. Die Übernahme der Halterschaft für die Fahrzeuge und die daraus folgende Entity in Charge of Maintenance (ECM)-Verantwortung, ist eine Premiere für Bombardier. Bei zukünftigen Ausschreibungen im schienengebundenen Nahverkehr kann die LNVG die Fahrzeuge den ausgewählten Bahnbetreibern ab sofort unter Einhaltung sämtlicher Rechtsvorschriften zur Verfügung stellen.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:25.08.2016 - Uhrzeit: 09:45

Sachsen-Anhalt-Tag: Tag der offenen Tür in der Abellio-Betriebswerkstatt und mehrere Dampf-Sonderzüg

Dampf-Sonderzüge von Halle und Magdeburg bringen am Samstag, dem 10.09., Besucher zum Landesfest nach Sangerhausen
Zusätzlich finden Dampfzug-Pendelfahrten zwischen Sangerhausen und Lutherstadt Eisleben statt

Abellio Rail Mitteldeutschland bietet am Samstag, dem 10.09.2016 in Kooperation mit den Eisenbahnfreunden Staßfurt e.V., der Eisenbahn-Bau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn mbH und der Nahverkehrsservicegesellschaft Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) dampflokbespannte Sonderzüge nach und von Sangerhausen an. So gelangen Besucher auf originelle Art und Weise zum 20. Sachsen-Anhalt-Tag.

Folgende Fahrten werden am Samstag, dem 10.09. angeboten:
Halle (Saale) Hbf (ab 09:31) – Wansleben am See (ab 09:51) – Röblingen am See (ab 09:57) – Lutherstadt Eisleben (ab 10:07) – Sangerhausen (an 10:24)
Sangerhausen (ab 17:33) – Lutherstadt Eisleben (ab 18:03) – Röblingen am See (ab 18:19) – Wansleben am See (ab 18:30) – Halle (Saale) Hbf (an 19:19)

Magdeburg Hbf (ab 09:30) – Schönebeck (ab 09:44 )– Staßfurt (ab 10:11) – Güsten (ab 10:19) – Sandersleben (ab 10:35) – Hettstedt (ab 10:49) – Klostermannsfeld (ab 11:01) – Sangerhausen (an 11:21)
Sangerhausen (ab 17:25) – Klostermannsfeld (ab 17:53) – Hettstedt (ab 18:06) – Sandersleben (ab 18:15) – Güsten (ab 18:39) – Staßfurt (ab 18:52) – Schönebeck (ab 19:22) – Magdeburg Hbf (an 19:45)

Sangerhausen (ab 12:31 und 14:33) – Lutherstadt Eisleben (an 12:59 und 15:00) jeweils ohne Zwischenhalte
Lutherstadt Eisleben (ab 13:24 und 15:24) – Sangerhausen (an 14:42 und 15:41) jeweils ohne Zwischenhalte

Die Fahrten von Halle nach Sangerhausen und zurück sowie zwischen Sangerhausen und Eisleben werden von der Schnellzuglok 01 509 gezogen. Die Fahrten von Magdeburg nach Sangerhausen und zurück befördert die Güterzuglokomotive 44 1486.
Je nach Zu- oder Ausstiegsort kosten die Fahrkarten für eine einfache Fahrt 10,00 € bzw. 15,00 € pro Erwachsenen. Kinder bis 14 Jahre fahren kostenlos mit. Tickets bekommt man in den Abellio-Kundencentern in den Hauptbahnhöfen Halle (Saale), Leipzig und Erfurt, in den Abellio-Verkaufsagenturen in den Bahnhöfen Sangerhausen und Lutherstadt Eisleben, in der Tourist-Information Magdeburg, Ernst-Reuter-Allee 12 und auch in der Abellio-Mobilitätszentrale in Markranstädt.
Darüber hinaus kann man Tickets online auf www.abellio.de/mitteldeutschland bestellen. Resttickets werden am 10.09.2016 auch in den Zügen verkauft.
In Sangerhausen angekommen, kann man neben dem Sachsen-Anhalt-Tag auch die Abellio Betriebswerkstatt besuchen. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür wird dort am Samstag von 10:00 – 17:00 Uhr folgendes geboten:
  • Besichtigung des Werkstattgeländes,
  • kleine Fahrzeugausstellung,
  • kurze Führungen durch die Werkstatthalle,
  • Blick in Waschhalle möglich,
  • Eisenbahnvereine stellen sich mit Infoständen vor,
  • Draisinenfahrten,
  • Berufsmöglichkeiten bei Abellio werden vorgestellt,
  • Buntes Kinderprogramm mit Kindereisenbahn, Kinderschminken, Bastelstraße

    An allen drei Tagen des Landesfestes ist darüber hinaus ein Besuch des Nahverkehrsdorfes möglich. Unmittelbar vor dem Sangerhäuser Bahnhof stellen sich die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA), die DB Regio AG, die VGS Südharzlinie und natürlich auch Abellio mit Infoständen und kleineren Aktionen ihren Kunden vor. Geöffnet ist das Dorf am Freitag (09.09.) von 15:00 – 20:00 Uhr, am Samstag (10.09.) von 10:00 – 20:00 Uhr und am Sonntag (11.09.) von 10:00 – 17:00 Uhr.

    Quelle:/Fotos: Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH

  • Datum:24.08.2016 - Uhrzeit: 09:20

    EP CARGO-Vectron vor RegioJet-Zügen

    Seit einigen Tagen ist die neu beklebte EP CARGO 193.823 mit IC-Zügen des EVU RegioJet in der Destination Bratislava-Kosice-Bratislava zu sehen. Das Bild zeigt die EP CARGO 193.823 mit RJ IC 408 bei der Ankunft am 23.8.2016 in Bratislava hl.st..




    Quelle:/Fotos: Sandor Nagy

    Datum:24.08.2016 - Uhrzeit: 09:20

    SCI Global Rail Index 3/2016

    Bahnbranche zeigt sich in ambivalenter Stimmung – gibt die InnoTrans 2016 neue Impulse?

    Zum Auftakt der zweiten Jahreshälfte zeigt sich die globale Bahnbranche in ambivalenter Stimmung. Dies zeigt der aktuelle SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Top-Manager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Der im letzten Quartal gewonnene Schwung in der Geschäftsentwicklung setzt sich nach Einschätzung der befragten Unternehmen zu Beginn der zweiten Jahreshälfte nicht weiter fort – lässt sich jedoch mit Blick auf Beschäftigung und Nachfrage nicht hart belegen. Die Beschäftigung in der Bahnbranche verspürt nach rund eineinhalb Jahren erstmals wieder eine spontane Erholung und schafft es mit einem Saldo von 11% in den positiven Bereich. Die Nachfrage nach Produkten und Leistungen widersetzt sich der zuletzt kurzfristig negativen Entwicklung und spiegelt sich in einer gemäßigt optimistischen Erwartung der künftigen Geschäftsentwicklung. Dabei werden die kommenden Monate zeigen, inwieweit die InnoTrans 2016 der Branche neue Impulse geben kann.




    Nach Einschätzung der befragten Topmanager kann die Entwicklung der aktuellen Geschäftslage den im letzten Quartal gewonnenen Schwung nicht weiter fortsetzen. Die überraschend positive Beurteilung der Geschäftslage im letzten Quartal fällt im Saldo um 24 Prozentpunkte auf einen Wert von 8%. Dabei sinkt die Zahl der Top-Manager, die die aktuelle Geschäftslage als „gut“ bezeichnen auf 31%, während die Zahl Negativeinschätzungen sich fast verdreifacht und auf einen Wert von 23% steigt. Damit zeigt sich die Einschätzung der Geschäftsentwicklung wieder deutlich heterogener als noch im Quartal zuvor – lässt sich jedoch mit Blick auf die unten dargestellte, positive, Einschätzung der Nachfrage- und Beschäftigungsentwicklung nicht hart belegen.



    SCI Verkehr hat die Top-Manager zudem nach Einflussfaktoren der Geschäftsentwicklung der vergangenen 12 Monate befragt. Dabei haben nach Einschätzung der befragten Unternehmen insbesondere die Wechselkurse, Preisentwicklung sowie bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen die Situation der Geschäftsentwicklung negativ beeinflusst. Letztere bewerten – mit einem Saldo von 64% – mit Abstand die meisten Unternehmen als besonderes Hemmnis der Geschäftsentwicklung. Die Unternehmen spüren den weiter zunehmenden Preisdruck durch steigenden Wettbewerb – behördliche Beschränkungen, insbesondere komplexe Zulassungsverfahren, führen weiterhin zu hohem Aufwand und drücken die Margen der globalen Bahnbranche.
    Ein positiver Einfluss auf die vergangene Geschäftsentwicklung wird von der Mehrheit der Unternehmen fast ausschließlich in der leichten Verbesserung der Nachfragesituation gesehen. Niedrige Zinsraten, welche noch zuletzt vielen Unternehmen die Finanzierung von Investitionen erleichtert haben, scheinen hingegen zunehmend an Wirkung verloren zu haben.



    Die Nachfrage nach Produkten und Leistungen, als wichtiger Indikator der Branchenentwicklung, widersetzt sich der kurzfristig negativen Entwicklung im letzten Quartal und gewinnt zum Auftakt der zweiten Jahreshälfte wieder neuen Schwung. Dabei zeichnet sich die Einschätzung der befragten Top-Manager weiter heterogen. Während mehr als ein Viertel der Befragten von einer positiven Entwicklung berichten, klagen weiterhin fast 20% über eine sinkende Nachfragesituation.
    Verhalten zeigt sich dabei die Einschätzung des aktuellen Auftragsbestands. Beurteilten im letzten Quartal im Saldo rund 16% der Unternehmen ihren Auftragsbestand als „verhältnismäßig groß“, bewerten im aktuellen Quartal im Saldo rund 4% der Manager den Auftragsbestand als „zu gering“.



    Die aktuelle Einschätzung der Beschäftigungssituation verschärft das ambivalente Bild der Stimmung in den Unternehmen der globalen Bahnbranche. Nach Einschätzung der befragten Top-Manager scheint die Beschäftigung zu Beginn der zweiten Jahreshälfte 2016 eine spontane Erholung zu verspüren. Mit einem Saldo von 11% haben nach rund eineinhalb Jahren erstmals wieder mehr Unternehmen ihre Beschäftigtenzahl ausgebaut als reduziert. Die rasante Talfahrt in der Beschäftigungsentwicklung der Bahnbranche scheint damit vorerst gestoppt – zumindest kurzfristig.
    Mit Blick auf die kommenden sechs Monate erwarten jedoch wieder mehr Unternehmen eine negative Beschäftigtenentwicklung. Rund 27% der befragten Top-Manager – und damit 7% mehr als im aktuellen Quartal – gehen von einem Rückgang der Mitarbeiterzahl in ihrem Unternehmen aus. Dem gegenüber stehen lediglich 19% der Unternehmen, die eine Steigerung der Beschäftigtenzahl erwarten. Ob die aktuelle Erholung in der Beschäftigungsentwicklung zu einer stabilen Trendwende beitragen kann wird sich erst in der Auswertung der kommenden SCI GLOBAL RAIL INDEX Befragungen zeigen.



    Die leichte Verbesserung in der Nachfragesituation spiegelt sich in der Erwartung der Geschäftsentwicklung – es überwiegt ein gemäßigter Optimismus. Während eine Mehrheit von 62% keine Veränderung der derzeitigen Geschäftslage erwartet, blicken im Saldo mit 14% der Befragten wieder ein paar mehr Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft. Die Herausforderungen und Verunsicherungen der Branche bleiben jedoch bestehen – rund 12% blicken weiter mit Sorge auf die zweite Jahreshälfte.
    Dabei kann die Ende September anstehende Bahnmesse InnoTrans in Berlin neue Impulse für die derzeit ambivalente Stimmung in der Geschäfts- und Nachfrageentwicklung geben. „Beim Get-together wird sich zeigen, wer mit neuen Ideen, Produkten und Geschäftskontakten Aufträge für sich gewinnen kann, um die Bücher nachhaltig zu füllen“ sagt Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCISCI Verkehr GmbH.

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:22.08.2016 - Uhrzeit: 10:49

    Letzte ROEE 4744 ausgeliefert

    Nachdem ja am 8.7.2016 der ROEE 4744.300 und am 29.7.2016 die beiden ROEE 4744.301 und 4744.302 an die Raaberbahn nach Wulkaprodersdorf ausgeliefert wurden erfolgte am 19.8.2016 die Überstellung der letzten beiden ROEE 4744.303 und 4744.304 zur Raaberbahn.

    ROEE 4744.303 und 4744.304 am 19.8.2016 in Gramatneusiedl.



    Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

    Datum:19.08.2016 - Uhrzeit: 10:30

    Stromabnehmermessfahrten in Österreich

    Aktuell gibt es wieder einmal Stromabnehmermessfahrten in Österreich, wobei der Abschnitt zwischen Wr. Neustadt und Ternitz befahren wird. Diesmal sind es die 186 202 (ehemalige belgische 2810) und die 186 242 (ex ITL). Gefahren werden so etwa 8 Probezugpaare, wobei die Geschwindigkeiten variieren und die Stromabnehmerstellungen immer wieder dem Messprogramm angepasst werden. Das Bild zeigt die 186 202 und 186 242 mit Probezug am 18.8.2016 bei St. Egyden.



    Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

    Datum:17.08.2016 - Uhrzeit: 08:15

    Letzter ÖBB-4746 zur Zulassung 25 kV

    Da die ÖBB-Triebwagen der Baureihe 4746 Zweisystemfahrzeuge sind, muss daher auch die in Ungarn verwendete Stromspannung von 25 kV getestet werden. Dies erfolgt im Bahnhof Ebenfurth, der seine Gleise wahlweise mit 15 kV oder 25 kV speisen kann.



    Am 16.8.2016 war der 4746.029 an der Reihe und konnte dabei auf seiner Fahrt zum Testbahnhof bei Gramatneusiedl fotografiert werden. Somit ist das der letzte 4746er in der Zulassungsphase, der 4746.030 und 031 wurden ja schon getestet. Ab nun sind die 4-türigen 4744er an der Reihe, die aber erst ausgeliefert werden.

    Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

    Datum:17.08.2016 - Uhrzeit: 08:15

    Stadler liefert erstmals Doppelstocktriebzüge in die USA

    Stadler baut 16 sechsteilige, elektrische Doppelstocktriebzüge des Typs KISS für das amerikanische Bahnunternehmen Caltrain. Das Vertragsvolumen mit einer Option für weitere 96 Wagen beläuft sich auf insgesamt 551 Millionen US-Dollar. Es ist das erste Mal, dass Stadler Doppelstocktriebzüge in die Vereinigten Staaten liefert. Damit ist der KISS bereits in neun verschiedenen Ländern unterwegs. Der Auftrag von Caltrain ist der siebte und bei Weitem grösste Erfolg für Stadler in den USA.
    Am 15. August 2016 haben Jim Hartnett, CEO von Peninsula Corridor Joint Powers Board (Caltrain), und Peter Spuhler, Eigentümer und Group CEO von Stadler, den Vertrag für 16 elektrische Doppelstocktriebzüge (EMU) des Typs KISS, in San Mateo unterzeichnet. Der Vertrag zwischen Caltrain und Stadler umfasst die Lieferung von 16 sechsteiligen Doppelstocktriebzügen mit einer Länge von je 157,1 Metern. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf 551 Millionen US-Dollar und enthält eine Option für weitere 96 Wagen im Wert von 385 Millionen US-Dollar.
    Die neuen Züge werden auf der Strecke von San Francisco nach San Jose im Silicon Valley eingesetzt. Die elektrischen Hochleistungs-Doppelstocktriebzüge mit hoher Fahrgastkapazität werden es Caltrain ermöglichen, schnellere und häufigere Verbindungen für die rasch zunehmenden Passagierzahlen zu bieten. Die modernen Doppelstocktriebzüge in Aluminium-Leichtbauweise lösen die bestehenden dieselbetriebenen Stahlzüge ab und senken damit wesentlich die Treibhausgas- und Lärmemissionen.
    Der aktuelle Vertragsabschluss zwischen Caltrain und Stadler markiert bereits den siebten Verkaufserfolg von Stadler in den Vereinigten Staaten. Den ersten Auftrag erhielt Stadler 2002 über 20 Gelenktriebwagen (GTW) für die New Jersey Transit River Line. Danach folgte eine Bestellung von Capital Metropolitan Transportation Authority (CMTA) aus Austin, Texas, für 6 Diesel-Gelenktriebzüge zum Einsatz zwischen dem Zentrum von Austin und Leander. Die Flotte wurde im Frühjahr 2008 ausgeliefert und 2015 um einen Zusatzauftrag über 4 weitere Fahrzeuge erweitert. Von der Denton County Transportation Authority (DCTA) erhielt Stadler den Auftrag zur Konstruktion und Fertigung von 11 Diesel-Gelenktriebzügen. Diese Niederflurzüge bedienen seit 2012 6 Stationen in der Region von Denton County, Texas. Im April 2014 bestellte der San Francisco Bay Area Rapid Transit District (BART) bei Stadler 8 Diesel-Gelenktriebzüge für die Verbindung zwischen der Endstation BART Pittsburgh/Bay Point und Antioch, die den Betrieb im Jahr 2017 aufnimmt. Und im Juni 2015 beauftrage die Fort Worth Transportation Authority («The T») Stadler mit der Konstruktion, dem Bau und der Lieferung von 8 Dieseltriebzügen des Typs FLIRT für die neue Pendlerstrecke zwischen Fort Worth und der nördlichen Endstation am Dallas/Fort Worth International Airport.
    Bei der Vertragsunterzeichnung in San Mateo unterstrich Jim Hartnett, CEO des Peninsula Corridor Joint Powers Board (Caltrain) die Relevanz des Vertrags für Caltrain im Kontext des gesamten Modernisierungsprogramms: „Das Caltrain Modernisierungsprogramm repräsentiert das wichtigste Transformationsprojekt in Caltrain’s 150-jähriger Geschichte. Wir haben einen Partner gesucht, der uns ein Weltklasseprodukt liefern kann und unseren Service ins 21. Jahrhundert anhebt. Wir sind begeistert, mit einem derart engagierten Unternehmen wie Stadler zusammenzuarbeiten, um zukünftigen Generationen von Fahrgästen ein hohes Fahrvergnügen bieten zu können.”
    Peter Spuhler, Inhaber und CEO von Stadler, betonte die grosse Bedeutung dieses Projekts: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir die Möglichkeit erhalten, zum ersten Mal Doppelstockzüge in die USA zu liefern. Der KISS ist ein Hightechprodukt und passt damit hervorragend zum Silicon Valley. Die elektrischen Triebzüge sind durch ihre erprobte Aluminium-Leichtbauweise gewichtsoptimiert. Und wir hoffen natürlich, unser Ansehen als Innovationsleader in den USA mit diesem Auftrag weiter zu stärken und bei künftigen Ausschreibungen ebenfalls erfolgreich zu sein.“
    Die elektrischen Hochleistungs-Doppelstocktriebzüge von Stadler sind dank ihrer bewährten Konstruktion, der niedrigen Gesamtsystemkosten und der Zuverlässigkeit besonders attraktiv. Die Konstruktion der KISS-Züge von Stadler erfüllen die Anforderungen des «Buy America Act» vollumfänglich.
    Die Züge erfüllen die Anforderungen der Federal Railroad Administration (FRA) bezüglich Alternative Compliance für den Mischverkehrsbetrieb – was ein hohes Niveau an passiven Sicherheitsvorkehrungen erfordert. Die speziell von Stadler konstruierten Drehgestelle sind luftgefedert und laufen ruhig sowie ausserordentlich vibrations- und geräuscharm. Die Betriebshöchstgeschwindigkeit der Normalspurzüge beträgt 177 km/h. Die sechsteiligen Zugkompositionen können auf sieben oder acht Teile erweitert werden – ohne Einbussen bei der Beschleunigung, aber mit deutlich höherer Transportkapazität.
    Der erste Doppelstockzug von Stadler in den USA wird im August 2019 übergeben und geht dann im Jahr 2020 nach Abnahme aller Tests in Betrieb.
    Beim Projekt für «The T» kam für Stadler zum ersten Mal der «Buy America Act» zum Tragen. Das Gesetz schreibt vor, dass 60 Prozent der Wertschöpfung in den USA zu generieren sind. Stadler hat sich deshalb entschieden, sich in Salt Lake City, Utah, in einer Halle einzumieten und dort die Endmontage der Züge für «The T» vorzunehmen. Die Zahl der Arbeitsplätze, die damit in Utah geschaffen werden, dürfte in den kommenden zehn Jahren, je nach Auftragseingang, noch ansteigen.



    Quelle:/Fotos: Stadler

    Datum:16.08.2016 - Uhrzeit: 09:10

    Slovenska strela

    Die neue Werbelok 'Slovenska strela' der CD, die 380 013, am 13.08.16 mit EC 173 in Kolin.




    Quelle:/Fotos: Jörg Flecks

    Datum:16.08.2016 - Uhrzeit: 09:10

    Der neue ungarische Ultraschallprüfwagen

    Seit einigen Monaten gibt es einen neuen ungarischen Ultraschallprüfwagen, welcher nun auch in Österreich zum Einsatz kam. Dabei handelt es sich um den im Jahr 2015 gebauten Messwagen FMK 008 mit der intern. Wagennummer H-KFV 9955 9362 008-2. In der Kalenderwoche 32 waren auch Messungen im österreichischen Streckennetz anberaumt, wobei dieser 'Neuling' im Schlepp der 1144.052 am 12.8.2016 in Gramatneusiedl gesehen werden konnte.





    Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

    Datum:12.08.2016 - Uhrzeit: 08:35

    Ein nicht alltägliches Zusammentreffen

    Zu einem nicht alltäglichen Zusammentreffen zweier altehrwürdiger 6-achsiger ehemaliger ÖBB-Lokomotiven kam es am 11.8.2016.
    Das österreichische EVU GCA (Grampet Cargo Austria) betreibt ja seit Anfang April 2016 einen Schlackenganzzug ab dem Bahnhof Moosbierbaum-Heiligeneich, welcher planmäßig mit der NLB(Verein neue Landesbahn)-Lok 1110.505 bespannt ist. Aktuell wird zu einer Deponie nach Neunkirchen NÖ gefahren, wo das Frachtgut auf LKW umgeschlagen wird. Der Leerzug fährt dann nachmittags wieder zu seinem Ausgangsbahnhof zurück.
    Am 11.8.2016 gab es bei dieser Rückfahrt aber als Besonderheit einen Triebfahrzeugwechsel im Bahnhof Wien Erdbergerlände. Die NLB 1110.505 wurde abgehängt und die ÖSEK (Österreichischer Straßenbahn- und Eisenbahnklub) 1010.02 führte den Zug nach Moosbierbaum-Heiligeneich weiter.
    Ankunft mit NLB 1110.505 und Abfahrt mit ÖSEK 1010.02 am 11.8.2016 in Wien Erdbergerlände(Österreich).
    Bei der NLB 1110.505 sind die Stirnseiten dieser Lok zu beachten - eine mit Flügelrad und eine mit dem sogenannten Pflatsch...





    Quelle:/Fotos: Josef Podrazky

    Datum:12.08.2016 - Uhrzeit: 08:35

    CD: Neue Werbelok 380 013

    Am 12. August 2016 wurde am Prager Hauptbahnhof offiziell eine neue Werbebekleidung der E-Lok 380.013 vorgestellt und getauft. Die Lok bekam eine neue Kleidung zu 80 Jahre Expressverbindung „Slovenská strela“ Bratislava – Praha. „Slovenska strela“ heißt ehemalige Schnelltriebwagen Baureihe M 290.0 im 1936 gebaut, der im 1938 am schnellste Verbindung Bratislava – Praha in 4 Std. 18 Minuten (V max 130 kmh und Durchschnittgeschwindigkeit 92 kmh) geschafft hat. Diese Reisezeit war ca. 70 Jahre nicht erreichbar. Heute fahren die EC-Züge zwischen Bratislava und Praha 3 Std. 58 Minuten, 20 Minuten weniger wie im 1938 Jahr, aber mit mehreren Haltestellen. Im Jahr 1938 hatte „Slovenská strela“ nur eine Haltestelle in Brno mit 3 Minutem, jetzt haben die Züge 5 Haltestellen mit 13 Minuten – 10 Minuten mehr. „Slovenská strela“ ist seit 1936 auch ein Zugname für Verbindung Bratislava – Praha. In letzten Jahren war manchmal dieser Zug bis nach Deutschland verlängern.



    Quelle:/Fotos: CD

    Datum:11.08.2016 - Uhrzeit: 09:35

    Bombardier ist bevorzugter Anbieter für die Lieferung neuer Fahrzeuge an britisches East Anglia Fran

    Fahrzeuge werden Abellio zuverlässigere Mobilitätsangebote mit höheren Frequenzen und reduzierten Fahrzeiten ermöglichen

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation ist als bevorzugter Anbieter für einen Großauftrag über neue Fahrzeuge für das britische Department of Transport ausgewählt worden.
    Die britische Regierung hat am 10. August 2016 bekannt gegeben, dass sie das sogenannte East Anglia Franchise an Abellio East Anglia vergeben hat. Abellio wird den Betrieb ab Oktober 2016 übernehmen. Das Franchise umfasst eine Fahrzeugbestellung. Abellio hat Bombardier ausgewählt, die in Großbritannien gefertigten Wagen zu liefern. Der Vertrag hierfür wird voraussichtlich innerhalb der nächsten Wochen abgeschlossen.

    Richard Hunter, UK Managing Director, Bombardier Transportation, sagte: 'Für diesen Auftrag der bevorzugte Anbieter zu sein, ist eine tolle Bestätigung für unsere Mitarbeiter und die Qualität der Produkte, die wir hier in Großbritannien entwerfen, entwickeln und fertigen. Der Auftrag gewährleistet langfristig eine stabile Arbeitsauslastung für unser Werk und unsere Mitarbeiter hier in Derby. Unsere modernen AVENTRA Züge werden den Fahrgästen bessere Verbindungen, hohe Zuverlässigkeit und kürzere Reisezeiten ermöglichen.'

    In der schnell wachsenden Metropole London besteht eine erhöhte Nachfrage nach Mobilitätsangeboten und besseren Verbindungen zu den umliegenden Städten. Bombardier leistet einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung und Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs in Großbritannien. Das Unternehmen bietet Mobilitätslösungen von U-Bahnen bis zu Intercity-Zügen sowie die gesamte Palette von Service- und Wartungsangeboten an. Bombardier liefert zuverlässige bahntechnische Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Bekanntmachung unterstreicht Bombardiers Engagement für die Schaffung von nachhaltigem Nutzen für Betreiber und Passagiere weltweit.


    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:11.08.2016 - Uhrzeit: 09:35

    Chinas Hersteller dominiert mit großem Abstand den Markt für neue Hochgeschwindigkeitszüge

    Neugeschäft sinkt
    Über 90% aller Hochgeschwindigkeitszüge weltweit werden aktuell von nur drei Herstellern ausgeliefert. Damit ist der Markt so konzentriert wie seit der Einführung des Hochgeschwindigkeitssegmentes vor einigen Jahrzehnten. Alleine CRRC beansprucht heute zwei Drittel, die meisten anderen Hersteller konnten ihren Marktanteil nicht halten. Diese Konzentration findet in einem dynamisch wachsenden Markt statt, der heute bei 9,9 Mrd. EUR liegt. Der zukünftig erwartete Rückgang der Neubeschaffungen führt nicht nur zu einer negativen Wachstumsrate von -3,9% (CAGR) bis 2020, sondern auch zu zusätzlichem Wettbewerbsdruck für die Hersteller. Das After-Sales-Geschäft (6,0 Mrd. EUR) hingegen wächst dynamisch mit +8,8% (CAGR). SCI Verkehr analysiert in ihrer Studie 'High-speed and Intercity Transport – Global Market Trends' weltweite, regionale und länderspezifische Entwicklungen.

    Dieser Rückgang des Neugeschäfts liegt v.a. an China, das etwa zwei Drittel des Marktvolumens trägt. Dort wird zwar weiterhin an neuen Strecken gebaut, jedoch ist für die Zukunft nicht von ähnlich umfangreichen Zugneubeschaffungen wie im aktuellen Rekordhoch auszugehen. Die etablierten Märkte, v.a. im übrigen Ostasien und in Westeuropa, tragen einen Großteil des verbleibenden Marktes - hier wird auch in Zukunft investiert. Vor allem Japan, Frankreich, Großbritannien und Deutschland bleiben auf relevantem Niveau. Allerdings gibt es auch in diesen Regionen Verschiebungen bzw. Schwankungen zwischen den Einzelmärkten. Positivbeispiele sind die Schweiz, Belgien und die Niederlande, die in den kommenden Jahren umfangreich in Intercity-Züge bis 250 km/h investieren. Diese Schwankungen verdeutlichen aber auch die Abhängigkeit des Marktes und seiner Unternehmen von den wenigen sehr großen Beschaffungsprojekten.

    Die aktuelle Marktkonzentration auf der Herstellerseite liegt v.a. an der großen Bedeutung Chinas. Während die Hochgeschwindigkeitszüge bei Einführung in China noch von den etablierten Schienenfahrzeugherstellern aus Westeuropa und Japan kamen und vor Ort in Joint Venture gefertigt wurden, haben die 2015 zu CRRC fusionierten Hersteller CNR und CSR schrittweise die Endfertigung nahezu komplett selbst übernommen. Die Nummer 2 und 3 des Marktes sind die japanischen Herstellerkonsortien um Kawasaki und Hitachi sowie der französische Alstom-Konzern. Sie konnten aufgrund der insgesamt konstanten Beschaffungsniveaus im Heimatmarkt und, v.a. bei Alstom, einiger Exportaufträge ihre Auslieferungszahlen konstant halten. Ihre Lieferanteile sanken aufgrund des stark gewachsenen Marktes dennoch von jeweils etwa 20% (2007-09) auf je knapp 10%. Die meisten der anderen Hersteller wie Siemens, Bombardier, CAF, Talgo oder AnsaldoBreda (jetzt Hitachi) mussten sogar Rückgänge der absoluten Auslieferungszahlen verkraften.


    Für die Zukunft erwartet SCI Verkehr neues Absatzpotential in zugänglichen Märkten, gleichzeitig aber auch einen weiter zunehmenden Wettbewerbsdruck. In den kommenden Jahren wird es einige Beschaffungsprojekte für neue Hochgeschwindigkeitszüge in Ländern geben, die bisher nicht über eine eigene Industrie für diese Fahrzeugtypen verfügen. Diese Projekte werden daher grundsätzlich für die gesamte Industrie zugänglich sein, jedoch wird lokale Wertschöpfung und damit der Aufbau neuer Fertigungsstandorte im Zielland eine sehr große Rolle bei der Vergabe spielen. So wird der Wettbewerbsdruck in diesen Drittmärkten weiter zunehmen. Das liegt zum einen an den international bereits sehr aktiven Herstellern aus Westeuropa und Japan. Zum anderen drängt CRRC aufgrund seines perspektivisch sinkenden Heimatmarktes verstärkt in den Export – die internationale Wettbewerbsfähigkeit ist eines der erklärten Ziele der Fusion von CNR und CSR. In Mexiko waren die Verträge 2014 bereits vergeben, bevor die Regierung ihre Entscheidung revidierte. Nun wird Indonesien zum Ende des Jahrzehntes wohl zum Empfänger des ersten chinesischen Exportes von Hochgeschwindigkeitszügen.

    Trost bietet der After-Sales-Markt: Dieser wächst von aktuell 6,0 Mrd. EUR bis 2020 um dynamische 8,8% p.a. (CAGR). Außerdem greifen nach wie vor viele v.a. mit diesen Zügen unerfahrene Betreiber gerne über Wartungsverträge auf die Fahrzeughersteller zurück und öffnen damit dieses Geschäftsfeld für die Industrie.


    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:11.08.2016 - Uhrzeit: 09:35

    Abellio: Verkehrsvertrag des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt (DISA) unterzeichnet

  • Sachsen-Anhalt, Freistaat Thüringen und Zweckverband Großraum Braunschweig unerzeichneten Vertrag mit Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH
  • Abellio betreibt Netz ab Dezember 2018

    In Aschersleben unterzeichneten Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller, der Vorsitzender der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) Detlef Tanke, und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH Dirk Ballerstein den Vertrag über den Betrieb des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt (DISA). Von Dezember 2018 an wird Abellio das 853 km große Netz für 14 Jahre betreiben.
    Verkehrsminister Thomas Webel sagte dazu: 'Wir drehen hier ein großes Rad. Der Vertrag umfasst nahezu alle dieselbetriebenen Strecken im Land Sachsen-Anhalt. Das Netz reicht von der Altmark im Norden bis zur Unstrutbahn im Süden. Es erschließt im Westen den Harz und führt im Osten bis nach Dessau. Landauf, landab werden die neuen, komfortablen Fahrzeuge in allen Regionen unterwegs sein und auf Jahre das Gesicht des Eisenbahnnahverkehrs in Sachsen-Anhalt mit prägen.'
    Sechs der 13 Linien des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt fahren über die Landesgrenzen Sachsen-Anhalts hinaus in andere Bundesländer, so auch in die Thüringer Landeshauptstadt Erfurt. 'Durch den Dieselnetz-Vertrag für Thüringen wird eine attraktive Nahverkehrsverbindung zu unserem Nachbarland Sachsen-Anhalt geschaffen. Besonders profitieren wird der Nordthüringer Raum, für den gleichzeitig ein schneller Anschluss an den ICE-Knoten Thüringen in Erfurt hergestellt wird', erklärte die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller.
    Auch die niedersächsischen Städte Goslar und Wolfsburg sind von Halle, Magdeburg und Stendal aus angebunden. Detlef Tanke, Vorsitzender der Verbandsversammlung des ZGB, sagte: 'Wir freuen uns, dass durch das neue Dieselnetz Sachsen-Anhalt auch das Verbandsgebiet des ZGB deutlich profitiert und die länderübergreifenden Schienenverkehre im Nordharz gerade die Bürgerinnen und Bürger aus weiten Teilen des Harzes noch besser miteinander verbindet. Für uns sehr wichtige Strecken sind die zwischen der VW-Stadt Wolfsburg und dem Land Sachsen-Anhalt, denn zahlreiche Pendler sind hier täglich auf attraktive Bahnverbindungen angewiesen.'
    Am Wochenende gibt es zudem durchgehende Verbindungen von Thale bzw. Goslar – Wernigerode über Magdeburg und Potsdam bis in die Bundeshauptstadt Berlin.
    Das Dieselnetz Sachsen-Anhalt ist in Halle und Sangerhausen mit dem Elektronetz Saale-Thüringen-Südharz (STS) verknüpft, das Abellio bereits seit Dezember 2015 betreibt. Dazu Dirk Ballerstein, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abellio Rail Mitteldeutschland: 'Von unseren Kunden im STS-Netz bekommen wir großen Zuspruch, was die Qualität unserer Fahrzeuge und unseren Service betrifft. Wir werden alles dafür tun, dass sich unsere künftigen DISA-Fahrgäste genauso wohlfühlen werden.' Darüber hinaus bietet sich Abellio auch als Arbeitgeber für Mitarbeiter an, die bei den jetzigen Linien-Betreibern tätig sind. 'Für den Betrieb des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt suchen wir qualifiziertes und erfahrenes Personal. Was liegt da näher, als auf Mitarbeiter zurückzugreifen, die Streckennetz, Fahrgäste und alle Prozesse bereits kennen?' so Ballerstein. So können sich Beschäftigte der heutigen Betreiber bereits jetzt bei Abellio bewerben und erhalten bei Eignung einen Vorvertrag für eine künftige Übernahme.
    Wochentags werden im Dieselnetz Sachsen-Anhalt 387 Fahrten durchgeführt. Dafür hat Abellio bei Alstom 52 zweiteilige Dieseltriebwagen vom Typ Coradia Lint 41 bestellt. Die verbrauchsarmen Dieseltriebzüge, die eine Geschwindigkeit von 140 km/h erreichen, verfügen über 110 Sitzplätze und sind auch für mobilitätseingeschränkte Personen zugänglich: Von üblichen Bahnsteighöhen aus sind sie leicht erreichbar, weisen barrierefreie Toiletten auf und bieten Platz für Rollstühle. Sie zeichnen sich durch eine komfortable, großzügige Sitzanordnung aus – mit Tischen für Laptops an der Mehrzahl der Sitze. Im Zug wird ein innovatives Lichtkonzept eingeführt, das u. a. auch die Trittstufen im Fahrzeug direkt beleuchtet. Zudem sind die Züge mit Fahrgastinformationsmonitoren für statische und dynamische Informationen sowie WLAN-Funktionalität und einem Entertainmentsystem ausgestattet. In jedem Fahrzeug gibt es einen Fahrkartenautomaten, genügend Abstellfläche für bis zu 9 Fahrräder und Videoaufzeichnung zur Gewährleistung einer zeitgemäßen Fahrgastsicherheit. Finanziert werden die Triebwagen auf Basis des am 10. August 2016 geschlossenen Verkehrsvertrages durch die Auftraggeber Land Sachsen-Anhalt, Freistaat Thüringen und Zweckverband Großraum Braunschweig.
    Im Dieselnetz Sachsen-Anhalt werden jährlich 8,6 Mio. Zugkilometer erbracht. Diese Leistungen wurden in zwei Losen ausgeschrieben. Für beide Lose erhielt Abellio im Dezember 2015 nach einem europaweiten Vergabeverfahren den Zuschlag.
    Los A:
  • Expresslinien 11/21/31 Magdeburg – Halberstadt – Thale/Blankenburg/Goslar mit Zugpaar am Wochenende von und nach Berlin
  • Expresslinien 4/24 Halle (Saale) – Halberstadt – Goslar
  • Regionallinie 43 Magdeburg – Oschersleben

    Los B:
  • Regionallinie 35 Stendal – Wolfsburg
  • Regionallinie 36 Magdeburg – Wolfsburg
  • Expresslinie 6 Magdeburg – Wolfsburg
  • Regionallinie 41 Magdeburg – Güsten – Aschersleben
  • Regionallinie 50 Dessau – Güsten – Aschersleben
  • Regionallinie 47 Halle (Saale) – Könnern – Bernburg
  • Expresslinie 10 Magdeburg – Sangerhausen – Erfurt
  • Regionallinie 77 Naumburg (Saale) – Nebra – Wangen

    Quelle:/Fotos: Abellio Rail Mitteldeutschland GmbH

  • Datum:10.08.2016 - Uhrzeit: 10:58

    Siemens modernisiert Bahnlinie in der Türkei

  • Signaltechnik für Fernverkehr zwischen Samsun und Kalin
  • Reisezeit vier Stunden verkürzt
  • Inbetriebnahme Ende 2017
    Siemens liefert moderne Signaltechnik für die rund 380 Kilometer lange Fernverkehrslinie von Samsun nach Kalin. Die Linie verbindet den türkischen Schwarzmeerhafen Samsun mit dem Eisenbahnknotenpunkt Kalin in Zentralanatolien. Der Umbau der Signalanlagen erlaubt es, die maximale Geschwindigkeit von 70 auf 120 km/h zu erhöhen. Damit sinkt die Reisezeit von neun auf fünf Stunden. Die Inbetriebnahme der Strecke ist für 2017 geplant.
    Siemens liefert für die 31 Stationen entlang der Strecke elektronische Stellwerke vom Typ Trackguard Westrace, Weichenantriebe, Bahnübergangs- und Kommunikationstechnik sowie das europäische Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System) Level 1. Der Vertrag umfasst auch die Ausrüstung der Betriebsleitzentrale in Samsun. Siemens rüstete in den letzten Jahren bereits mehrere Strecken in der Türkei mit Signal- und Betriebsleittechnik aus, wie beispielsweise die Linie 1 der Metro Istanbul. Auch die Erweiterung dieser Linie auf insgesamt 25 Kilometer Streckenlänge wurde von Siemens automatisiert und ging 2012 in Betrieb. Im Fernverkehr liefert Siemens ETCS-Signaltechnik für die Streckenabschnitte von Bandirma nach Menemen sowie für eine der wichtigsten türkischen Fernverkehrsstrecken zwischen dem Industriezentrum Konya und der Hauptstadt Ankara. Auch für den 2013 in Betrieb gegangenen Marmaray-Tunnel lieferte Siemens die gesamte Signal- und Leittechnik. Der Tunnel ist das Herzstück eines der größten Verkehrsinfrastrukturprojekte weltweit. Er verbindet unter dem Bosporus die S-Bahnlinien auf der europäischen Seite mit denen auf der asiatischen Seite Istanbuls.
    Auf dem über 10.000 Kilometer langen Schienennetz der Türkei werden jährlich rund 150 Millionen Fahrgäste transportiert. Nicht einmal zehn Prozent des Schienennetzes ist zweigleisig. Daher plant die Türkei, ihre Wirtschaftsleistung auf der Schiene zu steigern und ihre Verkehrs- und Logistikbranche zu stärken. Mit Bauvorhaben wie dem „Marmaray-Projekt“, dem Ausbau diverser Hochgeschwindigkeitsstrecken und der Modernisierung von Bahnhöfen hat sich die türkische Eisenbahn konkrete Ziele für die kommenden Jahre gesetzt. Der Fünfjahresplan sieht vor, dass das konventionelle Eisenbahnnetz bis 2018 von 8.770 auf 10.556 Kilometer und das Hochgeschwindigkeitsnetz von 888 auf 2.496 Kilometer verlängert wird. Dafür stehen Investitionen von rund 20 Milliarden Euro in Baumaßnahmen und Beschaffung von Bahntechnik an.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:09.08.2016 - Uhrzeit: 09:35

    Neuer Umlaufplan: 120.1 (Bh München)

    Von dem einst so großen Umlaufplan der Reihe 120.1 des Bh München ist nicht mehr viel übrig. Zwar werden - zumindest buchmäßig - noch 31 Lokomotiven planmäßig benötigt, die Einsätze sind aber mehr oder weniger ausgedünnt. Zwei Pläne sind aktuell von anderen Baureihen übernommen (103.1 und 182.5), ein Plan becshäftigt die Lok ausschließlich mit dem Nachtzugpaar EN 452/453 und dann gibt es noch den bekannten Plan als Einsatzreserve der verschiedenen Knotenpunkte. Somit bleiben der Baureihe eigentlich nur relativ wenige Plantage im IC-Dienst. Der Umlauf ist ab sofort für Abonnenten des Lok-Vogel im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung abrufbar.

    Mehr Infos zum Lok-Vogel
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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:08.08.2016 - Uhrzeit: 10:27

    Vectrons mal wieder auf 'Österreich-Rundfahrt'

    Am Wochenende 6./7. August 2016 gab es wieder einmal eine Österreich-Rundfahrt um Triebfahrzeuge zu testen. Diesmal waren es die 193.930 und die 192.961, welche mit acht REX 200-Wagen zunächst von St.Valentin über die Tauernbahn nach Klagenfurt Hbf. fuhren. Am Folgetag ging die Reise von Klagenfurt Hbf. über den Semmering und weiter über Wien zurück nach St.Valentin. Fotografiert wurde dieser nette Probezug am 7.8.2016 bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Prinzersdorf.



    Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald

    Datum:08.08.2016 - Uhrzeit: 10:27

    Sie kommen wieder...

    Zumindest einige Loks der Reihe 111 sind mittlerweile wieder in den Einsatz zurückgekehrt: Zwei Beispiele:
    Im Februar z-gestellt, jetzt wieder im Dienst: 111 084 kümmerte sich am 05.08.16 in Aachen um den RE 4 nach Dortmund.



    111 169, im Januar 2016 z-gestellt, seit diesem Sommer wieder im Einsatz, konnte am 07.08.16 in der prallen Düsseldorfer Morgensonne gesichtet werden.




    Quelle:/Fotos: Claudia Rehberg

    Datum:05.08.2016 - Uhrzeit: 09:37

    Wieder zwei neue Flirts für H-START

    Am 4.8.2016 gab es Probefahrten mit den neu gelieferten START-Flirt 415.115 und 415.116 auf der Strecke von Budapest kommend Richtung Györ. Fotografiert wurden diese Neubaufahrzeuge bei der Durchfahrt in Komarom.



    Quelle:/Fotos: Karoly Farkas

    Datum:05.08.2016 - Uhrzeit: 09:37

    DB und HKX beenden Tarifkooperation

    Die Deutsche Bahn AG (DB) und die Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) werden zum 31. August 2016 ihre Kooperation über die Anerkennung von Fahrausweisen der DB in den Zügen von HKX beenden. Darauf einigten sich beide Unternehmen nun einvernehmlich. Bis zum 31. August 2016 erworbene DB-Tickets werden übergangsweise noch bis einschließlich 30. November 2016 im HKX anerkannt.

    Die Anerkennung von DB-Fahrscheinen in HKX-Zügen wurde zum Februar 2015 eingeführt, um Bahnreisenden eine einfache Mitfahrt mit dem HKX auch zum DB-Nahverkehrstarif zu ermöglichen. Inzwischen konnten beide Partner über eineinhalb Jahre Erfahrung mit dieser Regelung sammeln. Dabei hat sich gezeigt, dass mit der Kooperation nicht alle beabsichtigte Ziele erreicht wurden, es insbesondere in der Praxis zu einer Reihe von praktischen Problemen gekommen ist, die nun zu einer Beendigung geführt haben.

    Ein wesentlicher Punkt ist, dass Kunden bei der DB auch ohne Sitzplatzreservierung Züge nutzen können, im HKX ist eine Sitzplatzreservierung aber immer im Ticket inklusive und wird auf dem HKX-Ticket ausgewiesen. „Der HKX-Kunde erwartet, dass sein gebuchter Sitzplatz frei ist. Das hat gerade in vollen Zügen immer wieder zu Diskussionen zwischen den Fahrgästen und dem Personal geführt“, sagt HKX-Geschäftsführer Carsten Carstensen. „Zudem kam es an ohnehin stark nachgefragten Reisetagen immer wieder zu Überfüllungen, da im HKX auch das Schönes-Wochenende-Ticket des DB-Nahverkehrstarifs anerkannt wurde.“

    Wir bedauern, dass sich die Tarifkooperation für HKX nicht gelohnt hat und beide Systeme in der Praxis nicht miteinander vereinbar waren. Fahrgäste der Deutschen Bahn werden auf dieser Relation auch weiterhin preislich attraktive Angebote nutzen können“, so Mario Theis, Leiter Marketing der DB Regio AG.

    „Mit dem ab dem 1. September 2016 geltenden geänderten Fahrplan und der Konzentration auf die Strecke Hamburg-Köln erwarten wir wieder mehr Reisende mit HKX-Tickets in unseren Zügen“, sagt Carsten Carstensen. „Daher ist es uns besonders wichtig, dass wir unsere Serviceversprechen wie einen garantierten Sitzplatz und den Am-Platz-Catering-Service auch einhalten können. Aus diesem Grund werden im HKX ab dem 1. September 2016 wieder ausschließlich Tickets des HKX-Tarifs anerkannt. HKX wird sich als attraktiver Anbieter von günstigen Zugreisen wieder ganz auf seinen Kernmarkt zwischen dem Rheinland und Hamburg konzentrieren.“

    HKX erkennt übergangsweise bis zum 30. November 2016 Fahrausweise der DB in Ihren Zügen auf der HKX-Strecke zwischen Köln und Hamburg an, die im Vorverkauf von Kunden bis zum 31.August 2016 in der Absicht erworben wurden, den HKX zu nutzen. Die DB bietet alternativ diesen Kunden die kostenfreie Stornierung oder Umbuchung dieser Fahrausweise an.

    Mit der ausschließlichen Anerkennung von HKX-Tickets gilt im HKX für die Mitnahme von Schwerbehinderten ab dem 1. September 2016 wieder ausschließlich die Fernverkehrsregelung: Schwerbehinderte benötigen ein HKX-Ticket, Begleitpersonen fahren bei einem entsprechenden Vermerk im Schwerbehindertenausweis umsonst.

    Quelle:/Fotos: Hamburg-Köln-Express GmbH

    Datum:04.08.2016 - Uhrzeit: 08:35

    Alstom erhält einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 150 Regionalzügen für Italien

    Im Zuge eines Rahmenvertrages im Wert von über 900 Mio. Euro wird Alstom 150 neue Regionalzüge mittlerer Kapazität an die italienische Staatsbahn, Trenitalia, liefern. Dieser Vertrag beinhaltet auch eine Option für Wartungsleistungen. Der erste Abruf umfasst 47 Züge im Gesamtwert von 240 Mio. Euro. Die ersten Züge sollen Anfang 2019 von Alstom ausgeliefert werden.
    „Dieser Auftrag bestätigt die hervorragende Arbeit, die unser Unternehmen in den letzten 15 Jahren im Regionalverkehr geleistet hat. Alstom bekam sehr gutes Feedback für seinen Coradia Meridian, einen erfolgreichen Zug, der Lieferzeiten, Produktqualität und-zuverlässigkeit voll und ganz erfüllte. Dieser neue Auftrag bietet uns die Gelegenheit, unsere Kundennähe weiter zu verbessern und die Zusammenarbeit mit den italienischen Regionen und mit Trenitalia auszubauen, um den lokalen Passagierbetrieb im Land zu verbessern”, erklärte Andreas Knitter, Alstom Senior Vice President für Europa.
    Bei den neuen Regionalzügen mittlerer Kapazität für Trenitalia handelt es sich um einstöckige Züge in zwei verschiedenen Zuglängen mit bis zu 321 Sitzplätzen. Diese Lösung ist an unterschiedliche Konfigurationen und Kapazitätsanforderungen für den Regional- und S-Bahnverkehr angepasst. Der Zug bietet eine breite Palette an leicht kombinierbaren Inneneinrichtungen, Farben sowie Zubehör. Mit Hilfe eines interaktiven Konfigurators kann jede Region ihre Züge einfach auf ihre Bedürfnisse maßschneidern.
    Zurzeit verkehren mehr als 100 Coradia Meridian in den italienischen Regionen Piemont, Lombardei, Toskana, Umbrien, Latium, Marken sowie den Abruzzen und werden bald in Trient/Südtirol und auf Sizilien den Fahrgastbetrieb aufnehmen. Unter Beibehaltung der bewährten Eigenschaften ihrer Vorgänger wird diese Entwicklung von Coradia-Zügen für Trenitalia noch innovativer sein - dank der vielen Möglichkeiten zur Anpassung an die Anforderungen der italienischen Regionen. Dieser Zug ist das Ergebnis aus sorgfältiger Projektarbeit und Know-how im Flottenmanagement innerhalb von Alstom.
    Fahrgäste werden Komfort, Platzangebot, Helligkeit und den außerordentlichen Service loben, den diese Züge bieten: WLan, Audio/Video-Informations- und Unterhaltungsservice sowie ein System aus digitalen Live-Videoüberwachungskameras für Fahrgastsicherheit – all das wird für ein komplett neues Reiseerlebnis sorgen.
    Der Zug wird noch umweltfreundlicher als die Vorgängergeneration von Regionalzügen sein, wobei der Energieverbrauch pro Fahrgast deutlich abnehmen wird – trotz der höheren installierten Leistung für die Klimaanlage. Alle Verschleißteile werden bis zu 95% wiederverwertbar sein.
    Die drei Alstom-Standorte in Italien werden an der Konstruktion und Fertigung der neuen Regionalzüge für Trenitalia beteiligt sein: Savigliano (1.000 Mitarbeiter), Sesto San Giovanni (340 Mitarbeiter) und Bologna (600 Mitarbeiter). Der Auftrag wird es Alstom des Weiteren ermöglichen, sein italienisches Lieferantennetz weiter auszubauen.

    Quelle:/Fotos: Alstom

    Datum:04.08.2016 - Uhrzeit: 08:35

    Grundstein des neuen Abellio-Bahnbetriebswerks in Duisburg gelegt

    - Bau des Betriebsstandorts für das Niederrhein-Netz weiter fortgeschritten

    Die Bauarbeiten für das neue Bahnbetriebswerk der Abellio Rail NRW in Duisburg laufen schon seit einigen Monaten, nun wurde in der letzten Woche der Grundstein gelegt. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen baut in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs einen Betriebsstandort für die im Dezember 2016 anstehende Betriebsaufnahme des Niederrhein-Netzes. Die Zeitkapsel, die im März beim offiziellen Spatenstich an die Bauleitung übergeben wurde, wurde nun für spätere Generationen eingemauert. Ähnlich einer Grundsteinlegung wurde sie in eine Wand im Rohbau des künftigen Verwaltungsgebäudes einbetoniert. Die offiziellen Vertreter der beteiligten Organisationen, die beim Spatenstich anwesend waren, legten seiner Zeit Baupläne, Visitenkarten, Tageszeitung, Geldschein und Anstecknadel in die Zeitkapsel. Unter ihnen waren der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link, der Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr, Martin Husmann, sowie Ronald R. F. Lünser, Vorsitzender der Geschäftsführung Abellio Rail NRW, und Carsten Scherf, Geschäftsführer Finanzen.

    „Wir liegen mit den Bauarbeiten gut im Zeitplan und freuen uns, wenn im Dezember die ersten Züge pünktlich zur Betriebsaufnahme hier einfahren können. Die Wahl des Standorts zeigt sich weiterhin als richtig, da er auch für unsere weiteren künftigen Netze ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist“, erklärt Ronald R. F. Lünser, Vorsitzender der Geschäftsführung von Abellio Rail NRW. Der Baufortschritt oberhalb der Karl-Lehr-Straße ist deutlich zu erkennen, während im März noch eine ebene Fläche zu sehen war, werden derzeit das Hallentragwerk aus Stahl für die Instandhaltungshalle aufgestellt und die Rohbauarbeiten am Verwaltungstrakt fortgeführt.

    Der neue Betriebsstandort

    Am neuen Abellio-Standort entsteht auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern eine zweigleisige kombinierte Instandhaltungs- und Waschhalle mit einer Gesamtlänge von 105 Metern. Daneben werden ein dreigeschossiger Nebenwerkstätten-, Verwaltungs- und Sozialtrakt sowie ein Hochregallageranbau gebaut. Dort sollen die 21 neuen Elektrotriebzüge vom Typ Stadler FLIRT³ instandgehalten werden. Mit der Betriebsaufnahme der neuen Linien werden zunächst bis zu 15 neue Mitarbeiter am Standort Duisburg beschäftigt sein.

    Das neue Niederrhein-Netz

    Abellio Rail NRW wird ab dem Fahrplanwechsel 2016/2017 zwischen dem niederländischen Arnheim und Düsseldorf sowie Wesel und Mönchengladbach 2,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr auf den Linien RE 19 und RB 35 erbringen und im Jahr 7 Millionen Menschen bewegen. Zusätzlich wird die Linie RB 32 von Wesel nach Bocholt in das Netz aufgenommen, die ab Dezember 2016 dann ebenfalls von Abellio mit Fahrzeugen vom Typ Alstom Coradia LINT gefahren wird. Spätestens ab 2019 soll auch diese Strecke mit Elektrotriebzügen betrieben und in die Linie RE 19 per Flügelkonzept eingebunden werden. Insgesamt wird Abellio dann eine Leistung von 2,7 Millionen Zugkilometern pro Jahr im Niederrhein-Netz erbringen.

    Quelle:/Fotos: Abellio Rail NRW GmbH

    Datum:03.08.2016 - Uhrzeit: 10:39

    Seltenes Glück...

    Innerhalb von einer Stunde gab es am 2.8.2016 in Prerov drei verschiedenfärbige 189er und noch dazu in aufsteigender Reihenfolge zu fotografieren: Dies waren PKPC 189.844 um 13:54 Uhr, die EXRA 189.845 (390.001) um 14:07 Uhr mit 761.101 und die PKPC 189.846 (370.011) umd 14:55 Uhr.








    Quelle:/Fotos: Karel Vojtek

    Datum:02.08.2016 - Uhrzeit: 09:30

    Länderbahn erhält Zuschlag im Vergabeverfahren 'IR 25 Übergang'

    Bayerische Eisenbahngesellschaft vergibt Übergangsvertrag für Verkehre auf den Strecken München – Lindau / Oberstdorf und München – Hof / Furth im Wald an die Länderbahn / Vertrag beginnt im Dezember 2017 / Verbessertes Angebot auf dem nördlichen Abschnitt München – Hof / Furth im Wald / Bestehendes Fahrplankonzept auf dem südlichen Abschnitt München – Lindau / Oberstdorf wird bis zur Fertigstellung der Elektrifizierung der Strecke Geltendorf – Lindau fortgeführt / Länderbahn bietet kostenfreies WLAN auf gesamter Strecke an

    Die Länderbahn GmbH DLB soll auch künftig die unter dem Markennamen Alex bekannten Regionalverkehre auf folgenden Linien betreiben:
    Los Nord:
  • München Hbf – Regensburg Hbf – Schwandorf – Hof Hbf
  • München Hbf – Regensburg Hbf – Schwandorf – Furth im Wald
    Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) plant, finanziert und kontrolliert den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern. Daher kann sie die Leistungen im Los Nord nur bis zur Landesgrenze, d. h. bis Furth im Wald vergeben. Derzeit fehlt noch die endgültige Entscheidung auf tschechischer Seite, die Züge von und nach Furth im Wald bis Prag zu verlängern.
    Los Süd:
  • München Hbf – Kempten (Allgäu) Hbf – Immenstadt – Lindau Hbf
  • München Hbf – Kempten (Allgäu) Hbf – Immenstadt – Oberstdorf

    Die BEG hatte die Verkehrsleistungen für den sogenannten IR 25 Übergang europaweit ausgeschrieben. Es handelte sich hierbei um eine freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem Interessens­bekundungs­verfahren. Wie bei der öffentlichen Ausschreibung konnten sich alle interessierten Eisenbahnverkehrs­unternehmen um die zu vergebende Verkehrs­leistung bewerben. Der Leistungsumfang beträgt im Los Nord etwa 2,77 und im Los Süd etwa 1,65 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Der Übergangsvertrag beginnt im Dezember 2017 und läuft für das Los Nord bis Dezember 2022 und für das Los Süd bis Dezember 2020.
    Der dreijährige Übergangsvertrag für das Los Süd ist notwendig, weil der bisherige Vertrag im Dezember 2017 ausläuft und sich das Angebot nach der Elektrifizierung der Strecke Geltendorf – Lindau deutlich ändern wird. Mit Ende des Übergangsvertrages werden die im Los Süd enthaltenen Verkehre in das „Dieselnetz Allgäu“ übergehen. Da die mittelfristig geplante Elektrifizierung der Strecken Regensburg – Hof und Regensburg – Furth im Wald die Anschaffung von Neufahrzeugen erfordert, wird bis zu diesem Zeitpunkt im Los Nord ebenfalls ein Übergangskonzept mit vorhandenen Gebrauchtfahrzeugen gefahren.

    Verbessertes Angebot auf dem Nordabschnitt München – Hof / Furth im Wald

    Das Angebotskonzept für den Nordabschnitt sorgt vor allem für eine Verbesserung des durchgehenden Verkehrs von München über Regensburg und Weiden nach Hof und Furth im Wald. Grundsätzlich verkehren die Züge nach Hof und nach Furth im Wald im Zweistundentakt auf der Strecke München – Schwandorf vereinigt. Damit kann die in diesem Abschnitt höhere Fahrgast­nachfrage optimal bedient werden.
    Die Anzahl der Zugverbindungen zwischen München und Furth im Wald wird im Rahmen dieses Flügelzug-Konzepts von derzeit vier auf künftig sieben Zugpaare am Tag ausgebaut. Nur bei der ersten Frühverbindung nach Furth im Wald ist voraussichtlich ein Umsteigen am selben Bahnsteig in Schwandorf erforderlich. Durch die Bedienung von Cham und Furth im Wald erhält der Landkreis Cham systematische zweistündliche Direktverbindungen nach Regensburg, Landshut, Freising und München.
    Von München nach Weiden und nach Marktredwitz bietet der neue Fahrplan neun, nach Hof acht statt heute sechs Direktverbindungen je Werktag. Das heute noch zeitweise Umsteigen zwischen der Landeshauptstadt, nördlicher Oberpfalz und Ostoberfranken entfällt dann. Die Reisezeiten bleiben mit rund dreieinhalb Stunden bis Hof im Wesentlichen unverändert. Zwischen München und Regensburg sind Reisende im Zweistundentakt mit Zwischenhalten in Freising, Landshut und Neufahrn (Niederbayern) künftig rund fünf Minuten schneller unterwegs.
    Eine neue Frühverbindung gibt es gegen 4 Uhr von Schwandorf nach Regensburg und München. Abends können Fahrgäste noch um 22:44 Uhr und damit eine Stunde später als bislang von München nach Schwandorf zurück reisen (Unterwegshalte in beiden Richtungen auch in Regenstauf und Maxhütte-Haidhof).

    Gleichbleibendes Angebot auf dem Südabschnitt München – Lindau / Oberstdorf

    Das Fahrplankonzept des Alex zwischen München, Oberstdorf und Lindau bleibt weitestgehend unverändert. Der Fahrplan wird nur am Samstag bei den jeweils ersten Fahrten von Kempten nach München sowie von München nach Lindau und Oberstdorf angepasst, sodass diese künftig im regulären Takt verkehren.

    Teilweise modernere Fahrzeuge

    Das Fahrzeugkonzept gleicht im Wesentlichen dem Status quo. Allerdings wird die Länderbahn einige ältere Wagen durch moderne klimatisierte Wagen in Intercity-Qualität ersetzen. Es wird weiterhin kleine Speisen und Getränke an Bord geben. In den Zügen bzw. Zugteilen nach Furth im Wald wird jeweils ein Bistro mitgeführt, in den übrigen Zügen werden die Fahrgäste durch mobiles Catering am Platz bedient.

    Hohe Qualitätsanforderungen

    Um den Fahrgästen einen hohen Komfort und umfangreichen Service zu bieten, gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung, Störfallmanagement, Sitzplatzkapazitäten, Sauberkeit und Serviceorientierung. Alle Züge werden mit mindestens einem Zugbegleiter besetzt. Auf den stark frequentierten Streckenabschnitten von München bis Schwandorf und von München nach Kempten werden die Züge jeweils mit zwei Zugbegleitern besetzt sein. Durch den Einsatz zusätzlicher Wagen verbessert sich die Platzkapazität bei vielen Zügen des Berufs-, Ausflugs- und Wochenendpendler-Verkehrs. Die Länderbahn muss am Qualitätsmesssystem der BEG teilnehmen. Damit prüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Sauberkeit der Züge, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgastinformation im Zug, die Kompetenz und Serviceorientierung der Zugbegleiter sowie die Kundenorientierung bei Beschwerden.Fahrgäste erhalten wie bisher in den Zügen Fahrscheine ohne Aufpreis. Als besonderer Service können zumindest zwischen Cham und Furth im Wald Fahrkarten auch in tschechischen Kronen bezahlt werden. Fahrscheine werden an ausgewählten Orten auch im personenbedienten Verkauf und aus stationären Fahrausweisautomaten angeboten. Die Bestellung von Fahrscheinen ist auch über die telefonische DLB-Hotline möglich.

    Abweichungen von den vertraglich vereinbarten Leistungen werden durch Entgeltminderungen bestraft. Mit einem eigenen Pünktlichkeits- und Qualitätsmesssystem erhebt die BEG die notwendigen Daten und veröffentlicht sie mindestens jährlich.

    Kostenfreier Internetzugang und verbesserte Fahrgastinformation

    Mit Start des Übergangsvertrags wird die Länderbahn ab Ende 2017 – voraussichtlich erstmals im bayerischen SPNV – die eingesetzten Fahrzeuge mit WLAN-Routern ausstatten, die einen kostenfreien und kabellosen Internetzugang ermöglichen. Die Router verfügen jeweils über mehrere SIM-Karten, sodass nicht nur auf bayerischer und tschechischer Seite Internetzugriff besteht, sondern bestehende Lücken in der Netzabdeckung einzelner Anbieter auch bestmöglich aufgefangen werden. Das WLAN-Angebot soll mit einem digitalen Fahrgast-Portal verknüpft werden, dem die Reisenden unter anderem Informationen zu ihrer Fahrt, ihrem Zug, zu touristischen Destinationen entlang der Strecke sowie Fahrplanauskünfte entnehmen können. Zusätzlich werden die Reisenden von einer verbesserten Fahrgastinformation im Zug profitieren: Alle Fahrzeuge erhalten künftig zwei LED-Displays sowie mindestens zwei ca. 20 Zoll große TFT-Monitore pro Wagen. Auf Letzteren werden neben einer Haltestellen-Perlschnur unter anderem Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie Anschlussinformationen zum SPNV und zu ausgewählten Buslinien in Echtzeit angezeigt.


    Quelle:/Fotos: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)

  • Datum:01.08.2016 - Uhrzeit: 10:24

    GySEV-4744: Zulassungsfahrten auf der Westbahn

    Nach Beendigung der Zulassungsfahrten auf der Westbahn erfolgte die Überstellung der beiden ROEE-Neubautriebwagen 4744.301 und 4744.302 von Linz kommend zum Eigentümer nach Wulkaprodersdorf. Fotografiert wurde dieses nette Gespann am 29.7.2016 bei der Durchfahrt durch den Bahnhof Nußdorf bei Wien.



    Quelle:/Fotos: Gerhard Früwald
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