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News-Rubrik: News-Archiv Februar 2016

Datum:24.02.2016 - Uhrzeit: 10:23

423 878 - ein Unikat?

Der 423 878 trägt abweichend vom üblichen System einen RMV Aufkleber neben der Nummer an der Front - vermutlich als einziger Frankfurter 423 bis jetzt. Die Aufnahme wurde am 21. Februar 2016 in Frankfurt/M-Süd gemacht.



Quelle:/Fotos: Alan Lathan

Datum:24.02.2016 - Uhrzeit: 10:23

HKX ab 01. Mai 2016 mit erweitertem Fahrplan

  • HKX fährt jetzt auch montags
  • Feiertagsfahrplan für Ostern, Pfingsten und Fronleichnam
  • Online-Verkauf gestartet

    Ab dem 01. Mai 2016 weitet das privatwirtschaftliche Bahnunternehmen Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) seinen Fahrplan wie bereits angekündigt wieder aus. Ab dann verkehren die HKX-Züge auch montags: Jeden Montag um 07:01 Uhr startet der HKX 1800 in Köln nach Hamburg und um 12:36 Uhr geht es mit HKX 1805 von Hamburg über Köln bis Frankfurt/Main. Dafür verkehrt HKX 1807 sonntags nur noch von Hamburg-Altona bis Köln.

    „Leider müssen wir die Verbindung Köln – Frankfurt am Sonntag schon wieder einstellen, da es trotz intensiver Zusammenarbeit mit DB Netz nicht gelungen ist, eine Trasse Frankfurt – Köln am Montagmorgen zu konstruieren“, sagt HKX-Geschäftsführer Carsten Carstensen. Alle übrigen Verbindungen zwischen Hamburg und Köln sowie Hamburg und Frankfurt bleiben so bestehen wie bisher.

    HKX-Fahrplan ab 01. Mai 2016*



    *gültig ab 01.05.2016, abweichender Fahrplan an einzelnen Tagen möglich, näheres auf www.HKX.de

    „HKX fährt damit in Zukunft wieder an fast allen Wochentagen. Nur an den besonders verkehrsschwachen Tagen Dienstag und Mittwoch gibt es bis auf weiteres kein Angebot“, so Carsten Carstensen. „Wir nutzen diese Tage für die Wartung und Reinigung unserer Züge, so dass sie am Donnerstag dann wieder frisch auf die Strecke gehen können.“

    Noch mehr Fahrten und zusätzliche Wagen gibt es wieder im Feiertagsverkehr rund um Ostern, Pfingsten und Fronleichnam – da fährt der HKX nach einem Sonderfahrplan und bietet an einzelnen, besonders nachgefragten Tagen zusätzliche Züge an. Die genauen Abfahrtstage und -zeiten sind zu finden auf der HKX-Website unter www.hkx.de/hkx-fahrplan/.

    Diese Züge sind ab sofort buchbar, ebenso wie die Züge des neuen Fahrplans ab 01. Mai 2016. Die Preise bleiben gewohnt günstig: HKX-Tickets für die Strecke Hamburg – Frankfurt gibt es im Online-Verkauf ab 18 Euro, für die Strecke Köln – Frankfurt bereits ab 9 Euro. Dabei gilt: Je früher gebucht wird, desto günstiger ist der Preis.

    Zudem gelten im HKX auch die Fahrkarten der Deutschen Bahn, insbesondere auch die des überregionalen Nahverkehrs (nicht Verbund- und Ländertickets).

    Quelle:/Fotos: Hamburg-Köln-Express GmbH

  • Datum:22.02.2016 - Uhrzeit: 10:23

    Meridian: Ersatz von der MRB


    460 514 von Transregio der als DLr 25300 von Koblenz Mosel Gbf nach Holzkirchen unterwegs am 22. Februar 2016 auf der Filsbahn bei Plochingen. Der Zug wird als Ersatztzug für die verunfallten Meridian Züge nach München gehen und dort auf der S20 zwischen München Hbf. und Holzkirchen eingesetzt werden.


    Quelle:/Fotos: Daniel Powalka

    Datum:22.02.2016 - Uhrzeit: 10:23

    Der zweite VR-Vectron ist da

    Hebertshausen 20.02.2016: 247 902 zieht 3103 301 - eine von 80 neuen bei Siemens für die finnische Staatseisenbahn VR georderten und im Werk Siemens/Krauss Maffei (Fahrwerke im Werk Siemens/Graz) gebauten Lok´s (Vectron) zunächst mal bis Furth im Wald / deutsch/tschechische Grenze. Die von der VR bestellten Vectron, sollen mit zwei zusätzlichen Dieselmotoren ausgestattet werden. Mit diesem Rangiermodul (Last-Mile) kann der Betreiber kurze, nicht elektrifizierte Abschnitte (z. B. in Güterbahnhöfen oder Gleisanschlüssen) befahren. Der Einsatz im Güter- und Personenverkehr soll 2017 beginnen.



    Quelle:/Fotos: Heiner Prochazka

    Datum:22.02.2016 - Uhrzeit: 10:23

    Ein weiterer Railjet-Neuling

    Die nächste RailJet-Lok ist unterwegs: 1116.155 mit einem Lieferwagenganzzug am 20.2.2016 in Gramatneusiedl.



    Quelle:/Fotos: Josef Podrazky

    Datum:19.02.2016 - Uhrzeit: 08:27

    Vergabekammer bestätigt Zuschlag für Abellio im Stuttgarter Netz

  • Abellio-CEO Stephan Krenz: „Unser Unternehmen ist positiv gestimmt, dass die Vergabekammer der Entscheidung des Landes gefolgt ist!“
  • Gegen den Richterspruch kann noch vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe Einspruch eingelegt werden

    Die Vergabekammer Baden-Württemberg hat die Entscheidung der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), der Abellio Rail Südwest GmbH den Zuschlag für das Los 1 Neckartal des Stuttgarter Netzes zu erteilen, nun bestätigt. Die DB Regio AG war bei der Vergabekammer gegen die Entscheidung des Landes, das Unternehmen aus dem Vergabeverfahren für das Stuttgarter Netz auszuschließen, rechtlich vorgegangen. Den Nachprüfungsantrag hat die Vergabekammer abgewiesen. Gegen diesen Beschluss der Vergabekammer kann jetzt noch vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe sofortige Beschwerde eingelegt werden.

    Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio GmbH: „Wir sind positiv ge­stimmt, dass die Vergabekammer sich der Argumentation, der Entscheidung und den rechtlichen Bewertungen der NVBW sowie auch unseres Hauses angeschlossen hat. Wir würden jetzt gerne mit den umfangreichen Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme Mitte 2019 starten. Wir setzen darauf, dass das überaus deutliche Urteil der Vergabekammer dazu führt, dass sich die Deutsche Bahn nicht zu einer weiteren Klagerunde hinreißen lässt, wie es leider in der jüngeren Vergangenheit immer öfter der Fall war. Wir hoffen auf Einsicht und dass es nun nicht noch zu weiteren Verzögerungen kommen wird.“

    Abellio wird nach der offiziellen Vergabe ab Juni 2019 in zeitlich gestaffelter Weise die Strecken Stuttgart – Mühlacker – Pforzheim/Bruchsal, Stuttgart – Heilbronn – Mannheim/ Osterburken und Stuttgart – Tübingen des Loses 1 übernehmen. Eines der führenden Bahnunternehmen in Deutschland wird dann mit 43 fabrikneuen Zügen zusammen jährlich 6,8 Mio. Zugkilometer in Baden-Württemberg erbringen.


    Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

  • Datum:19.02.2016 - Uhrzeit: 08:27

    Siemens: Weitere 25 Züge von Siemens für London

  • Auftragsvolumen über 200 Mio. GBP (rund 256 Mio. EUR)
  • 25 sechsteilige Nahverkehrszüge für Londoner Great-Northern-Strecke
  • Bereits dritter Auftrag für innovative und flexible Desiro-City-Plattform

    Siemens wird weitere 25 Nahverkehrszüge an Govia Thameslink Railway (GTR) in London liefern. Die neuen Züge ersetzen die derzeitige Zugflotte auf der Great-Northern-Strecke. Die 25 klimatisierten, sechsteiligen Züge bestehen aus insgesamt 150 Wagen, die im Siemens-Werk in Krefeld gebaut werden. Der Auftrag hat ein Volumen von 256 Millionen Euro (rund 200 Millionen GBP). Die Inbetriebnahme ist für Ende 2018 geplant.

    Die neuen Vorortzüge werden zwischen den Stationen Moorgate in der Londoner Innenstadt und Welwyn sowie zwischen Moorgate und Hertford, Stevenage und Letchworth verkehren. Sie ersetzen die derzeit eingesetzte Klasse 313, die 1976/77 gebaut wurde und die ältesten in Betrieb befindlichen elektrischen Züge in Großbritannien sind. Die neuen Fahrzeuge sind eine Variante der Klasse-700-Züge, die Siemens bereits für den Betrieb auf der Thameslink-Strecke an GTR liefert. Basis beider Züge ist die Desiro-City-Plattform von Siemens.

    Charles Horton, CEO von GTR, sagte: „Wir freuen uns, dass wir die Finanzierung für diese neue Flotte gesichert haben. Die Fahrgäste auf der Great-Northern-Strecke erwartet eine moderne, hochwertige Umgebung, die dem derzeitigen Service mit 40 Jahre alten Zügen um Lichtjahre voraus ist. Wenn die neuen Züge in Betrieb gehen, wird sich die Taktfrequenz außerhalb der Stoßzeiten und an Wochenenden deutlich erhöhen und in geringerem Maße auch im Berufsverkehr am Morgen und abends. Die neuen Moorgate-Züge sind nur eine von drei bedeutenden Fahrzeugflotten, die wir einführen, um unseren Service kontinuierlich zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern.“

    „Dies ist bereits der dritte Auftrag, den wir für unsere speziell für Großbritannien entwickelte Fahrzeugplattform Desiro City erhalten haben. Das Plattform-Konzept wurde auf Basis der bewährten Desiro-UK-Züge im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprogramms mit einem Volumen von rund 50 Millionen Euro entwickelt. Eine Investition, die sich auszahlt“, sagte Jochen Eickholt, Chef der Bahnsparte von Siemens.

    Die neuen Züge erhalten folgende Funktionen und Ausstattung:
    - komplette Durchgängigkeit des Zuges bietet mehr Raum für Fahrgäste
    - Klimaanlage mit CO2-Sensoren, die sich entsprechend desFahrgastaufkommens automatisch reguliert
    - Fahrgastinformationssystem mit Echtzeitinformation
    - behindertengerechte Ausstattung
    - Steckdosen im ganzen Zug
    - W-LAN für die Fahrgäste.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:18.02.2016 - Uhrzeit: 09:17

    Europäischer Schienengüterverkehr verliert strukturell an Boden

    Grundlegende Modernisierungsschritte erforderlich

    In der aktuell erschienenen Studie „European Rail Freight Transport Market“ analysiert SCI Verkehr die Situation des europäischen Schienengüterverkehrs sowie seine mittelfristigen Perspektiven. Unbefriedigende Finanzkennzahlen, hohe Volatilität und Krisenanfälligkeit sowie wachsende Ansprüche der Kunden bei einer starken Konkurrenz durch moderne, umweltfreundliche LKWs setzen die Unternehmen weiter unter Druck. Trotz einer moderaten Erholung der Verkehrsleistung in den letzten zwei Jahren kann der Schienengüterverkehr mit dem Wachstum auf der Straße nicht mithalten – er verliert Marktanteile. Während der Wettbewerb auf der Straße Euro 6 Standards erfüllt und weitere Innovationssprünge wie autonom fahrende LKWs mit elektrischem Antrieb anpeilt, verhält sich die Mehrheit der Unternehmen im Schienengüterverkehr eher zögerlich bei der Optimierung ihrer Prozesse und der Einführung neuer Techniken zur Steigerung ihrer Produktivität. SCI Verkehr empfiehlt eine konsequente Überprüfung der logistischen Prozessketten, entlang derer passende digitale Instrumente und Standards zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit etabliert werden sollten.

    Die Verkehrsleistung der Bahnen hat sich dank guter Konjunktur leicht erholt: die meisten Länder mit Ausnahme von Belgien sowie der baltischen und skandinavischen Staaten verzeichnen moderate Zuwachsraten. Das Marktvolumen im Schienengüterverkehr wuchs um 3% im Vergleich zum Jahr 2012 und liegt aktuell bei ca. 17,5 Mrd. Euro, wobei der Modal-Split-Anteil der Schiene weiter gesunken ist. Die Erfolge der Schweiz und Österreichs, maßgebliche Güterverkehre auf die Schiene verlagern zu können, sind eher Einzelfälle im europäischen Vergleich geblieben. SCI Verkehr rechnet mit einem Wachstum des Schienengüterverkehrs im Mittel von ca. 1% p.a. bis zum Jahr 2019. Allerdings ist von erheblicher Volatilität auszugehen: Die aktuellen Anzeichen sprechen für ein schweres Jahr 2016.



    Die wirtschaftlichen Ergebnisse vieler Unternehmen sind weiterhin unbefriedigend. Die Mehrheit der Bahnbetriebe hat die Notwendigkeit zur Restrukturierung sowie zur Konsolidierung erkannt, teilweise auch erste Schritte eingeleitet. Oftmals fehlt allerdings gerade bei den staatlichen Shareholdern die Bereitschaft, erkannte Reformschritte konsequent umzusetzen und notwendige Investitionen zu finanzieren.

    Der Weg zu positiven Ergebnissen ist ein mühsamer: Es sind deutliche Fortschritte bei Fret SNCF, Trenitalia Cargo und SNCB Logistics zu sehen, jedoch haben nur SBB Cargo und CD Cargo tatsächlich positive Ergebnisse erreichen können.



    Im Zuge der Konsolidierungsprozesse sind zahlreiche Zusammenschlüsse und Unternehmensübernahmen bereits erfolgt; weitere deuten sich an. Ein steigendes Interesse an den Bahn-Assets war von Seiten der globalen Logistikprovider, Reedereien und den Private-Equity-Gesellschaften zu beobachten: so wurde der portugiesische Betreiber CP Carga durch MSC Rail übernommen, Teile der Gesellschaften LTE und Crossrail durch die Rhenus-Group; Private-Equity-Unternehmen sind bei SNCB Logistics, Hector Rail, Freightliner und CTL Logistics eingestiegen. Die PKP Cargo hat ihre Position durch den Börsengang und zahlreiche Übernahmen insbesondere auf dem osteuropäischen Markt deutlich stärken können. Die Transaktionen zielen auf die Realisierung notwendiger Investitionen in Prozesse, Strukturen und Assets. Teilweise helfen sie, die Bahntransporte besser in logistischen Lösungen der Kunden einzubinden.

    Die neue MultiClient-Studie European Rail Freight Transport Market ist ab sofort in englischer Sprache bei SCI Verkehr GmbH erhältlich (www.sci.de).

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:16.02.2016 - Uhrzeit: 09:47

    ICE 4 erhält Auszeichnung beim German Design Award 2016

    Die international besetzte Expertenjury des German Design Award 2016 hat das Außendesign des Hochgeschwindigkeitszuges ICE 4 der Deutschen Bahn mit dem Prädikat Special Mention ausgezeichnet. Mit diesem Prädikat werden Arbeiten gewürdigt, deren Design besonders gelungene Teilaspekte oder Lösungen aufweist - eine Auszeichnung, die das Engagement von Unternehmen und Designern honoriert. Die Auszeichnung für herausragende Designqualität wurde in der Kategorie Transportation verliehen.

    In enger Abstimmung und konstruktiver Zusammenarbeit mit den Designern der Deutschen Bahn und Siemens hat das Design-Team von Bombardier die nun bereits zum zweiten Mal prämierte Außengestaltung des ICE 4 entwickelt. „Die Auszeichnung mit dem Red Dot Design Award 2015 und die nun erfolgte Würdigung beim German Design Award 2016 belegen eindrucksvoll, dass das Design des ICE 4 durch seine gestalterische Qualität herausragt", erläutert Michael Sohn, Head of Industrial Design bei Bombardier Transportation. „Neben einer deutlich verbesserten Aerodynamik wurden beim ICE 4 auch Funktionalität und Ästhetik überzeugend vereint", so Sohn.

    Der German Design Award ist der internationale Premiumpreis des Rat für Formgebung. Sein Ziel: einzigartige Gestaltungstrends zu entdecken, zu präsentieren und auszuzeichnen. Jährlich werden daher hochkarätige Einreichungen aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign prämiert, die alle auf ihre Art wegweisend in der internationalen Designlandschaft sind. Der 2012 initiierte German Design Award zählt zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt weit über die Fachkreise hinaus hohes Ansehen.

    Hintergrund: ICE 4 ist die Bezeichnung für den neuen Hochgeschwindigkeitszug der Deutschen Bahn. Siemens ist Generalunternehmer für die ICE 4-Züge, der Zulieferanteil von Bombardier liegt bei etwa 30 Prozent. Neben der Gestaltung des Außendesigns ist Bombardier für den Rohbau der Stahlwagenkästen, die Lieferung der Laufdrehgestelle und die Endmontage eines Drittels der gesamten ICE 4-Flotte zuständig.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:15.02.2016 - Uhrzeit: 11:47

    Bad Aibling: Abtransport der ersten Fahrzeuge am 12. Februar 2016

    Während in Bad Aibling die Bergungsarbeiten der total verkeilten Trümmer der beiden verunglückten Meridian-Züge in vollem Gange sind, wurde bereits die noch rollfähige Zugeinheit von der Unglücksstelle zum Bf. Heufeld zurückgezogen.



    Die Mühldorfer 218 401 zog einen Hilfswagen und 103 222 (Rail-Adventure) vom Bf. Kreuzstraße bis Bf. Heufeld. Dort wurde 430 025 von 103 222 übernommen und konnte am Spätnachmittag zuerst nach München gezogen werden.





    Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

    Datum:15.02.2016 - Uhrzeit: 11:47

    Zwei weitere neue CityJets für Österreich

    Prien am Chiemsee, 12.02.2016: 2 Einheiten (4746 014 + 013) der insgesamt 101 neu bestellten ÖBB-CityJet (Typ Desiro ML der Firma Siemens/Stadler) auf Überführungsfahrt nach Wien, wo sie als S-Bahn eingesetzt werden sollen.



    Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

    Datum:12.02.2016 - Uhrzeit: 10:27

    SCI: Steigende Nachfrage nach Elektro- und Dieseltriebwagen weltweit

    Asiatische Märkte gewinnen an Einfluss

    Der weltweite Markt für Elektro- (EMUs) und Dieseltriebzüge (DMUs) verzeichnet ein solides Wachstum von 3.5% p.A. bis 2020. In ihrer neuesten MultiClient Studie "Triebwagen – Weltweite Marktentwicklung" zeigt die SCI Verkehr GmbH, dass China bis 2020 stark wachsen und in die Top 5 der globalen Märkte aufsteigen wird. Nach Jahren der Fokussierung auf den Hochgeschwindigkeitsverkehr hat sich der Fokus in Richtung Nachverkehrsnetze in urbanen Regionen verschoben. Dadurch wird der Markt für neue EMUs deutlich wachsen. Der chinesische Hersteller CRRC profitiert von dieser Entwicklung und sollte in der Lage sein, seine Position in den Top 5 der wichtigsten Hersteller zu stärken.

    Das weltweite Marktvolumen für Elektro- und Dieseltriebzüge liegt bei knapp unter 17,5 Mrd. Euro, mit einem Anteil von 85% sind Elektrotriebzüge das wichtigste Geschäftsfeld. Das Marktvolumen von Erstausrüstern (OEM) liegt leicht über dem der After-Sales-Märkte. Wachstumstreiber sind vor allem der steigende Mobilitätsbedarf, insbesondere in Ballungsgebieten in Asien und Südamerika. Im Rahmen der fortschreitenden Urbanisierung werden Vorstadtbahnsysteme weiter ausgebaut. Durch das Fahrgastwachstum steigt auch der Bedarf nach doppelstöckigen Elektrotriebwagen. Der notwendige Ersatz alter Flotten führt zu Neubeschaffungen in Afrika, Osteuropa, den GUS und Südamerika. Der kleinere Markt für Dieseltriebzüge wird nicht ganz so dynamisch wachsen wie der Markt für Elektrotriebwagen.

    Weltweit sind über 33 000 Elektrotriebzüge und 14 000 Dieseltriebzüge im Betrieb. Die größten Flotten werden in Japan, Deutschland, Frankreich und Großbritannien betrieben. SCI Verkehr beobachtet aber auch erstmals größere Flottenrückgänge. Die russische Eisenbahn RZD hat zwischen 2013 und 2015 rund 1 000 EMU-Wagen ausgemustert und plant, diesen zwischen 2016 und 2020 weitere 4 000 folgen zu lassen. In Großbritannien wird die Anzahl an Dieseltriebzügen aufgrund geplanter Elektrifizierungsprojekte deutlich reduziert. Bis 2019 wird eine Verkleinerung der Dieseltriebzugflotte um 14% erwartet, während die Zahl der Elektrotriebzüge mit einem Plus von 30% stark wachsen wird. Generell steht die Dieseltechnologie unter Druck. SCI Verkehr verzeichnete zuletzt einen wachsenden Trend in Richtung Hybrid-/Batterietriebwagen, die veraltete und ineffiziente Dieseltriebwagen ersetzen.

    Mit einem Anteil von 45% am weltweiten Markt ist Westeuropa ist der wichtigste Markt für Triebzüge. Insbesondere der britische Markt für neue Elektrotriebzüge hat stark an Fahrt gewonnen. Haupttreiber ist die Tatsache, dass mit den Thameslink und Crossrail-Projekten zwei langjährige Investitionsprojekte kurz vor der Inbetriebnahme stehen. Weitere Elektrifizierungsprojekte, wachsende Fahrgastzahlen und der Ersatz alter Züge werden den Markt auf lange Sicht weiter treiben. Deutschland als größter Markt weltweit verzeichnet ein solides Wachstum, getrieben durch eine hohe Zahl an Ausschreibungen von SPNV-Netzen mit Betriebsbeginn 2018/2019.



    Die wichtigsten Hersteller für Triebzüge sind Alstom, Stadler und Bombardier. Der chinesische Hersteller CRRC –bis 2015 getrennt in CNR und CSR– konnte seinen Marktanteil vergrößern und sich auf Rang 5 weltweit platzieren. Aufgrund des steigenden Einflusses des heimischen Marktes und der ehrgeizigen Exportpläne rechnet SCI Verkehr damit, dass CRRC seine Position in den kommenden Jahren weiter stärken wird

    Die Marktstudie „Multiple Units – Global Market Trends“ ist auf Englisch ab sofort bei SCI Verkehr (www.sci.de) erhältlich.


    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:12.02.2016 - Uhrzeit: 10:27

    Bergung der Züge bei Bad Aibling geht voran

    Spezialkräne der DB im Einsatz • Erste Wagen geborgen

    Die Bergung der Unfallzüge bei Bad Aibling hat am Donnerstagvormittag in Abstimmung mit den Ermittlungsbehörden begonnen. Die weniger stark beschädigten Wagen an den jeweils hinteren Enden beider Züge sind nun geborgen. Ein Wagen eines dreiteiligen Zuges konnte nach Rosenheim geschleppt werden. Vier Wagen des zweiten Zuges konnten bis zum Mittag nach Heufeld und Bad Aibling gezogen werden.

    Die topografischen Bedingungen erschwerten auch heute Morgen die Arbeiten. Die Züge müssen an starker Hanglange in einer Kurve zunächst zertrennt und dann Wagen für Wagen geborgen werden. Mit Hilfsdrehgestellen werden diese Wagen dann zu den nächstgelegenen Bahnhöfen transportiert.
    Neben zwei Notfallkränen mit einer Tragkraft von 160 und 60 Tonnen setzt die DB einen Hilfszug ein. Dieser hilft dabei, einzelne Teile der Züge wieder aufs Gleis zu setzen. Nicht rollfähige Teile müssen aufwendig mit den Notfallkränen geborgen werden.

    An der Bergung der Unfallzüge sind auch zahlreiche Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) beteiligt.
    Nach aktuellem Stand wird die Bergung der restlichen Zugteile noch bis mindestens Freitag andauern. Anschließend wird die Fahrbahn in dem Abschnitt repariert und die Oberleitung montiert.
    Die DB arbeitet weiterhin eng mit den ermittelnden Behörden bei der Aufklärung der Unfallursache zusammen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube, hat gestern Bad Aibling besucht und einen Kranz an der Unfallstelle niedergelegt.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

    Datum:10.02.2016 - Uhrzeit: 09:42

    Nach Unfall in Bad Aibling beginnt die Bergung der Züge

    Schweres Gerät der DB eingetroffen • THW unterstützt Bergung • Strecke Holzkirchen–Kolbermoor weiterhin gesperrt • Busnotverkehr eingerichtet

    (Berlin, 10. Februar 2016, Stand 8.30 Uhr) Nach dem tragischen Unfall bei Bad Aibling am gestrigen Dienstag beginnt in enger Abstimmung mit den ermittelnden Behörden die Bergung der beiden Regionalzüge.
    Ein erster Spezialkran der Deutschen Bahn ist bereits eingetroffen. Der Notfallkran aus Fulda besitzt eine Tragkraft von 160 Tonnen. Zu dem Kran gehört ein Zug mit insgesamt fünf Modulen, in denen unter anderem die Energieversorgung, eine Werkstatt und Aufenthaltsmöglichkeiten für die Einsatzteams untergebracht sind. Ein weiterer Notfallkran aus Leipzig mit einer Tragkraft von 75 Tonnen steht auf Abruf bereit.
    Auch das Technische Hilfswerk (THW) unterstützt mit Spezialgerät die Arbeiten vor Ort.
    Die 37 km lange Strecke der Deutschen Bahn zwischen Holzkirchen und Rosenheim ist weiterhin gesperrt. Ein Busnotverkehr mit sechs Bussen ist eingerichtet.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

    Datum:09.02.2016 - Uhrzeit: 09:25

    Meridian: Schwerer Unfall bei Bad Aibling

    Heute früh kollidierten gegen 6:40 Uhr bei Bad Aibling zwei Züge der Bauart FLIRT von Meridian. Nach ersten Erkenntnissen gab es dabei mehrere Tote und 100 Verletzte. Die betroffenen Züge bieten einen katastrophalen Anblick. Die Bahnlinie Holzkirchen-Rosenheim ist komplett gesperrt. Der Grund für die Kollission ist noch völlig offen. Glück im Unglück - Schüler waren wegen der Faschingsferien nicht im Zug.
    Mehr auf rosenheim24.de


    Ergänzung PM Deutsche Bahn zum Unfall:
    Zugkollision zweier Regionalzüge der Bayerischen Oberlandbahn zwischen Kolbermoor und Bad Aibling
    Bundespolizei nach jetzigem Stand: Acht Reisende tödlich verletzt, 126 Verletzte • Strecke Holzkirchen – Kolbermoor gesperrt • DB-Notfallmanagement gemeinsam mit Rettungskräften vor Ort • DB-Verstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Grube: „Tief bestürzt“
    Um 6.40 Uhr kam es auf der eingleisigen Strecke zwischen Kolbermoor und Bad Aibling zu einem Unfall bei dem zwei Regionalzüge zusammen gestoßen sind. Es handelt sich um Meridian-Züge des französischen Eisenbahnunternehmens Transdev, zu dem die Bayerische Oberlandbahn gehört.
    Nach aktuellen Angaben der Bundespolizei kamen dabei acht Menschen ums Leben, 126 Personen wurden verletzt, davon 15 schwerst und 40 schwer.
    Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Dr. Rüdiger Grube: „Wir sind tief bestürzt über den Unfall. Den Verletzten und den Angehörigen der Unfallopfer gehört unser tiefes Mitgefühl. Ich habe bereits der Bayerischen Oberlandbahn meine Betroffenheit zum Ausdruck gebracht. Selbstverständlich unterstützen wir die ermittelnden Behörden bei der Aufklärung der Unfallursache. Ich möchte den Rettungskräften und allen Helfern vor Ort für ihren schweren Einsatz ausdrücklich danken.“
    Die 37 km lange Strecke der Deutschen Bahn zwischen Holzkirchen und Rosenheim ist gesperrt. Der Unfall ereignete sich im Streckenabschnitt Bad Aibling–Kolbermoor (4 km lang). Das Notfallmanagement der DB und Rettungskräfte sind vor Ort.
    Die eingleisige Strecke ist technisch über die sogenannte Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB 90) gesichert. Sie ist grundsätzlich für Geschwindigkeiten bis 100 km/h zugelassen.
    Zu den Zugbeeinflussungssystemen bei der Bahn und der Stellwerkstechnik gibt es weitere Informationen unter Downloads.
    Das CareNet-Team der DB betreut an der Unfallstelle Fahrgäste und DB-Mitarbeiter. Das CareNet-Team besteht aus psychologisch geschulten DB-Mitarbeitern, die die Rettungskräfte freiwillig bei der Betreuung von Unfallbeteiligten unterstützen.


    Ergänzung PM Meridian zum Unfall:
    Schwerer Zugunfall auf der Mangfalltalbahn bei Bad Aibling
    Heute Morgen um kurz nach 7 Uhr hat sich bei Bad Aibling ein schwerer Zugunfall ereignet. Zwei Meridian-Züge sind zusammengestoßen. Mitarbeiter und Führungskräfte der Bayerischen Oberlandbahn GmbH waren schnell vor Ort. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte kümmern sich um die Verletzen.
    Auf der eingleisigen Strecke Rosenheim – Holzkirchen hat sich heute morgen kurz nach sieben Uhr ein tragischer Unfall ereignet. Zwei Züge des Meridian sind zusammengestoßen. Bisher gehen die Einsatzkräfte von zwei toten Reisenden und 90 verletzten Reisenden aus. Davon sind zehn Reisende schwer verletzt. Über den Zustand der Lokführer können die Einsatzkräfte noch keine Aussage machen.
    Die Fahrzeuge sind ineinanderverkeilt und teils entgleist. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. „Der Unfall ist ein riesen Schock für uns. Wir tun alles, um den Reisenden, Angehörigen und Mitarbeiter zu helfen“, so Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, die den Meridian betreibt. „Wir waren schnell vor Ort und konnten uns ein Bild des schweren Zusammenstoßes machen. Unser Dank gilt den Einsatzkräften und Mitarbeitern, die so schnell Hilfe geleistet haben“, so Fabian Amini, der technische Geschäftsführer.
    Der Verkehr auf der Mangfalltalbahn ist eingestellt. Für die Meridian Züge fahren Busse im Schienenersatzverkehr, mindestens den ganzen heutigen Dienstag. Für Angehörige hat der Meridian unter der Telefonnummer 0395 43084390 eine zentrale Hotline eingerichtet. Auch die Bundespolizei Oberbayern hat eine Telefon-Hotline unter 08031 2000 freigeschaltet.

    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:05.02.2016 - Uhrzeit: 09:55

    Neuer Umlaufplan: Baureihe 420 Köln

    In Köln werden seit Planwechsel drei Doppelgarnituren auf der auf der S 12 zwischen Horrem, Köln und Au (Sieg) benötigt. Der Plan steht Abonnenten des Lok-Vogels ab sofort im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:04.02.2016 - Uhrzeit: 09:55

    Neuer Umlaufplan: Baureihe 420 München-Steinhausen

    In München werden die Züge der Reihe 420 in zwei Plänen auf der Strecke Dachau-Altomünster sowie der S4 im HVZ-Verkehr eingesetzt. Die beiden Pläne stehen Abonnenten des Lok-Vogels ab sofort im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:03.02.2016 - Uhrzeit: 09:55

    Neuer Umlaufplan: Baureihe 120.2 Aachen und Rostock

    Die Baureihe 120.2 wird nur in Aachen und Rostock planmäßig eingesetzt. In Aachen werden die drei Loks nur noch in einem eintägigen Plan auf dem Rhein.-Sieg-Express verwendet, in Rostock sind immerhin noch vier Loks planmäßig auf dem Hanse-Express unterwegs. Die beiden Pläne stehen Abonnenten des Lok-Vogels ab sofort im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:03.02.2016 - Uhrzeit: 09:55

    InterPanter nahmen regelmäßigen Verkehr zwischen Prag und Brünn auf

    Auf der Schnellzugstrecke Prag – Brünn (Praha – Brno) mit ihrer hohen Anzahl an Haltestellen, die die InterCity-Verbindungen zwischen den beiden größten tschechischen Städten verstärkt, kam der erste moderne elektrische Triebzug InterPanter zum Einsatz. Die Reisenden genießen in den neuen Zügen einen exzellenten Reisekomfort einschließlich Klimatisierung oder einer WiFi-Verbindung. Bis Juni werden diese modernsten tschechischen Schnellzüge sämtliche älteren Fahrzeuge ersetzt haben.
    „In diesem Jahr planen wir die größte qualitative Änderung bei den Schnellzugverbindungen seit 1989. Im Rahmen der Erneuerung des Fuhrparks werden in der ersten Hälfte dieses Jahres auf der Schnellzugstrecke Brünn (Brno) – Ceska Trebova – Prag (Praha) alle alten Waggons aus den 70er und 80er Jahren durch insgesamt acht neue moderne Triebzüge des Typs InterPanter ersetzt werden. Für die Reisenden bedeutet dies einen Quantensprung beim Reisekomfort. Auch in Schnellzügen können sie nun die gleiche Qualität wie in InterCity- und EuroCity-Verbindungen erwarten,“ erläutert Pavel Krtek, der Vorstandsvorsitzende der Tschechischen Bahnen (Ceské drahy). Die Schnellzugstrecke bedient mehrere kleinere regionale Zentren und hat insgesamt 12 Zwischenhalte – im Unterschied zu den InterCity-Verbindungen, die zwischen Prag und Brünn nur zwei Mal halten.
    Der InterPanter ist der modernste Schnellzug in der Tschechischen Republik. Der Waggonbauer Skoda Vagonka, a.s. aus dem tschechischen Ostrava nahm die Lieferung der gegenständlichen Triebzüge im vergangenen Jahr auf. Die Vorzüge der neuen Technik für die Reisenden unterstreicht Michal Stepan, für den Bereich Personenverkehr verantwortliches Mitglied des Vorstandes der Tschechischen Bahnen: „Der gegenständliche Triebzug ist der erste Niederflurschnellzug der Tschechischen Bahnen. Hierdurch können bequem auch Mütter mit Kinderwagen, Reisende im Rollstuhl, Senioren oder Fahrradfahrer in den Zug einsteigen. Er ist standardmäßig mit Klimatisierung und einer WiFi-Verbindung für das Internet ausgestattet.“ Der Triebzug bietet ferner elektrische Steckdosen, durch die Notebooks, Mobiltelefone und weitere kleine Geräte aufgeladen werden können, die die Fahrgäste bei ihren Reisen nutzen. Im Zug stehen selbstverständlich Flächen für Kinderwagen und Abteile für Mütter mit kleinen Kindern zur Verfügung. Kinder können daher nach Lust und Laune spielen, ohne die anderen Mitreisenden bei der Fahrt zu stören. Reisende, die mit ihrem Notebook arbeiten oder Sachen ablegen möchten, können Klapptische und Ausklapptische an den einzelnen Plätzen in Anspruch nehmen. Für Fahrradfahrer stehen im Zug mehr als zehn Plätze zum Abstellen von Fahrrädern zur Verfügung.
    Die modernen InterPanter-Triebzüge werden nach und nach auf der Strecke Brünn – Ceska Trebova – Prag zum Einsatz kommen und spätestens ab Juni auf allen Verbindungen fahren.
    Die Tschechischen Bahnen realisieren während der Fahrplansaison 2016 die größte Erneuerung ihres Schnellzugfuhrparks seit dem Jahr 1989. Außer auf der genannten Strecke Brünn – Ceska Trebova – Prag werden InterPanter-Triebzüge bereits seit Dezember 2015 auf der Strecke Brünn – Breclav – Prerov – Olmütz (Olomouc) eingesetzt. Weitere modernisierte Wagen kommen auch für Schnellzüge auf den Strecken Brünn – Olmütz – Sumperk, Prag – Pilsen (Plzen) oder Prag – Budweis (Ceské Budejovice) zum Einsatz.


    Der erste Zug Nr. 872 "Slavkov" nach der Ankunft in Prag Hauptbahnof am 27. Januar 2016.




    Quelle:/Fotos: CD

    Datum:02.02.2016 - Uhrzeit: 09:25

    TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive erhält offizielle Zulassung in Österreich

    - Neues Logistikkonzept auf Basis der Last Mile-Technik kann nun auf Österreichs Schienen genutzt werden

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat die Zulassung für die BOMBARDIER TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive in Österreich erhalten. Das bedeutet, dass die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive nun für den Betrieb in der gesamten DACH-Region zugelassen ist, die Deutschland, Österreich und die Schweiz umfasst.

    Christian Diewald, Geschäftsführer Bombardier Transportation Österreich, sagte dazu: ?Die Zulassung in Österreich stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein der weiteren Einführung der TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotiven in Mitteleuropa allgemein, aber auch in Österreich speziell dar. Sie ist die einzige Lokomotive, die ihre starke Leistung im Last Mile-Betrieb bereits im Rahmen vieler erfolgreicher Testfahrten in Österreich sowie im kommerziellen Betrieb in der Schweiz bewiesen hat. Nun ist sie bereit für den Betrieb in Österreich.

    Die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive verfügt über einen innovativen Zusatz-Dieselmotor sowie eine Antriebsbatterie und eine Fernsteuerung für den Rangierbetrieb. Zusammen ermöglichen diese Systeme die effiziente Überbrückung nicht elektrifizierter Teilstrecken mit nahtlosem Übergang vom Elektro- zum Dieselbetrieb und umgekehrt. Dies ist von besonderem Vorteil in Bereichen wie Häfen, Terminals, Lagerbereichen oder Industrieanlagen. Hier müssen häufig unterstützende Dieselrangier-Lokomotiven eingesetzt werden, um das letzte als ?Last Mile bezeichnete nicht elektrifizierte Teilstück überbrücken zu können.

    Die Fähigkeit dieser TRAXX-Lokomotive, auf die Stromversorgung durch Oberleitungen zurückzugreifen und ihren Zusatz-Dieselmotor nur dann zu nutzen, wenn es auf nicht elektrifizierten Last-Mile-Strecken erforderlich ist, macht sie nicht nur effizient und wirtschaftlich (weil nur noch ein Fahrer benötigt wird), sondern auch umweltfreundlich. Dies ist ein Vorteil, der besonders in Regionen mit sensiblen Landschaften wie zum Beispiel den österreichischen Alpen wichtig ist. Weitere Vorteile bietet die Lokomotive durch ihre überlegene Zugkraft, ihre hochwertige Qualität und ihre verbesserte Softwarestruktur, die für hohe Zuverlässigkeit sowie geringe Energie- und Wartungskosten sorgt.

    Bombardier hat bereits über 240 Bestellungen verschiedener Varianten der TRAXX AC3-Lokomotive erhalten und insgesamt bisher rund 2.000 TRAXX-Lokomotiven verkauft.




    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:02.02.2016 - Uhrzeit: 09:25

    TCDD-Velaro unterwegs in die Türkei

    Aktuell wird ein neuer Velaro von Siemens für die TCDD von Deutschland in die Türkei überstellt. Am 30. Januar 2016 machte der Zug(93 75 9801 021-6 (98601) bis 93 75 9801 028-1 (98608)) - bespannt mit der DBSR 478 001 - einen Stop im rumänischen Curtici.





    Quelle:/Fotos: Silviu Dirlea

    Datum:02.02.2016 - Uhrzeit: 09:25

    Deutsche Bahn eröffnet modernste ICE-Instandhaltungsanlage

    Im ICE-Werk Berlin Rummelsburg eröffnete die Deutsche Bahn (DB) Ende Januar die modernste Instandhaltungsanlage für ICE-Züge in Deutschland.

    Mit dem Umbau ist die Halle für die Instandhaltung des neuen ICE 4 ausgelegt. Auch der ICE 1 kann nun in seiner gesamten Länge behandelt werden. Die Halle wird voraussichtlich im März nach der Betriebserprobung und Abschluss aller Bauarbeiten in Betrieb gehen.

    "Wir haben rund 40 Millionen Euro in den Aus- und Umbau der neuen Instandhaltungsanlage investiert, um künftig mehr Fahrzeuge als bislang warten zu können. Damit sorgen wir für eine höhere Verlässlichkeit unserer Produkte. Die Investition ist ein wichtiger Baustein im Rahmen unserer Kundenoffensive für mehr Service und Qualität", so Birgit Bohle, Vorstandvorsitzende DB Fernverkehr, anlässlich der Eröffnung. 

    "Mit der neuen Halle ist ?das ICE-Werk Berlin Rummelsburg für die Zukunft gerüstet und sichert qualifizierte Arbeitsplätze und Arbeitsleistung. Die Bahn ist damit auch gut auf die neuen und zusätzlichen ICE-Verbindungen von und nach Berlin vorbereitet. Davon profitieren die Mitarbeitenden der DB, die Berlinerinnen und Berliner und die Bahnkundinnen und -kunden insgesamt", ergänzt Christian Gaebler, Berliner Staatssekretär für Verkehr und Umwelt.

    Seit Dezember 2012 wurde die Halle aus- und umgebaut. Die ursprünglich in den 1980er Jahren gebaute, zweigleisige Wartungshalle wurde um 50 Meter auf 380 Meter verlängert. Außerdem wurde der komplette Hallenboden um einen Meter abgesenkt, um zwei 370 Meter lange aufgeständerte Gleisbereiche einbauen zu können. Dadurch können die ICE künftig zeitgleich in vier unabhängigen Arbeitsebenen instandgehalten werden.

    In Sachen Umweltschutz sorgen die neue Heizungs- und Beleuchtungsanlage sowie die neue Wärmedämmung für hohe Energieeinsparungen.

    Auf dem neuesten Stand sind ebenfalls die elektronische Steuerung der Oberleitung, die technische Ausführung der Gleisbrücken und der Dacharbeits-bühnen, sowie die Ver- und Entsorgungsleitungen. Alle betriebswichtigen technischen Anlagen und Einrichtungen sind in den Betriebsführungsrechner des Werks eingebunden. Damit ist es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Leitstelle möglich, jederzeit alle wichtigen Informationen zum Zug und zu den aktuellen Arbeiten im Blick zu haben.

    Durch die Installation von zwei zuglangen luftbeheizten Abtauanlagen werden in den Wintermonaten die Fahrzeugbehandlungskapazitäten zusätzlich erhöht - die Fahrgestelle und Aggregate der Züge können von unten aufgetaut werden.

    Über die gesamte Länge der Wartungsgleise erstrecken sich Dacharbeits-bühnen. Von dort können Komponenten auf den Wagendächern des ICE 4, wie die Klimaanlagen, gewartet werden. Krananlagen im Dachbereich ermöglichen auf der gesamten Zuglänge den Tausch von Klimageräten mit einem Gewicht von bis zu 1,6 Tonnen. Für den schnellen und reibungslosen Wechsel von Achsen und Fahrgestellen wurden 13 Gleisbrücken und eine Drehgestellsenke eingebaut.

    Quelle:/Fotos: DB AG

    Datum:01.02.2016 - Uhrzeit: 10:25

    Eine neue Werbelok aus Österreich

    30.01.2016 München Hbf: Wieder ein Highlight auf Österreichs/Bayerns Gleisen: das schnellste Schiff Österreichs 1216 019 mit Werbung für die Achenseeschifffahrt - als Motiv wurde das Flaggschiff "MS Tirol" gewählt, wurde am Samstag Mittag in Innsbruck präsentiert. Die erste Fahrt führte sie mit EC 86 aus Verona nach München.




    Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

    Datum:01.02.2016 - Uhrzeit: 10:25

    Lokomotion GmbH bestellt acht Multisystem-Lokomotiven bei Siemens

  • Lokomotive vom Typ Vectron erreicht Meilensteine
  • Bereits 20 Kunden gewonnen
  • Insgesamt 300 Lokomotiven verkauft
    Das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Lokomotion GmbH hat bei Siemens acht Multisystem-Lokomotiven des Typs Vectron für den Betrieb in Deutschland, Österreich und Italien bestellt. Zusätzlich zu den Zugsicherungssystemen für diese Länder werden die Lokomotiven mit dem Europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüstet. Die Auslieferung der Fahrzeuge soll ab Frühjahr 2017 erfolgen. Die maximale Leistung beträgt 6.400 KW und die Höchstgeschwindigkeit 200 km/h. Die Lokomotiven sind für den Verkehr von Deutschland nach Italien vorgesehen. „Dieser Auftrag markiert für unsere Vectron-Plattform gleich zwei bedeutende Meilensteine. Lokomotion ist der 20. Kunde, der sich für unsere Lok entscheidet. Gleichzeitig wurde im Rahmen dieser Bestellung auch der 300. Vectron verkauft“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    Quelle:/Fotos: Siemens

  • Datum:01.02.2016 - Uhrzeit: 10:25

    Russische Eisenbahnen erhöht Investitionen beim Erwerb und der Renovierung der elektrischen Züge

    In 2016 wird die Russische Eisenbahn 3 Milliarden Rubel in neue elektrische Triebzüge investieren. Das Unternehmen beabsichtigt bei den Demikhov Maschinenbauwerken 82 elektrische Triebzüge der Baureihen ED4M und ED9E zu erwerben.
    Neben dem Erwerb sollen auch weitere Vorstadt-Triebzüge einer Überarbeitung zugeführt werden. Im Jahr 2015 wurden bereits 923 Triebzüge mit einem Kostenaufwand von fast 2,8 Milliarden Rubel überholt. Im Jahr 2016 plant das Unternehmen weitere 956 Fahrzeuge der Vorstadttriebwagen zu überholen.
    Im Rahmen des laufenden Investitionsprogramms der Gesellschaft, hatte die Russische Eisenbahn bereiots 2015 70 Triebzüge zu einem Preis von mehr als 2,67 Milliarden Rubel erworben: Die Beschaffung umfasste dabei 64 Fahrzeuge der Baureihe ED9E von den Demikhov Maschinenbauwerken und 6 Fahrzeuge von dem Unternehmen OJSC Metrovagonmash.
    Alle neuen Fahrzeuge besitzen eine Klimaanlage, luftdicht verschließbare Innentüren, automatische Schiebetüren, ein Videoüberwachungssystem, und ein On-Board-Diagnosesystem zur Überwachung der Züge.

    Quelle:/Fotos: RZD
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