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News-Rubrik: News-Archiv Dezember 2015

Datum:29.12.2015 - Uhrzeit: 09:50

Zuschlag für Dieselnetz Sachsen-Anhalt an Abellio rechtskräftig

  • Gesetzliche Frist endete ohne Einspruch
  • Abellio Rail Mitteldeutschland übernimmt ab Dezember 2018 dreizehn weitere Linien

    Am 14. Dezember informierte die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt, des Zweckverbandes Großraum Braunschweig und des Freistaates Thürin­gen, dass sie Abellio den Zuschlag für die Lose A und B des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt (DISA) erteilen will. Zehn Tage nach dieser Ankündigung endete die gesetzliche Frist ohne Einspruch eines anderen Bieters. Damit ist die Entscheidung rechtsgültig.

    „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Abellio und sind überzeugt, dass mit den fabrikneuen Fahrzeugen ein noch komfortableres Reisen mit den Linien des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt möglich sein wird“, ist sich Rüdiger Malter, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) sicher. Die NASA GmbH hat das Vergabeverfahren federführend mit allen Auftraggebern betreut.

    Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio GmbH, sagte dazu: „Wir freuen uns über das Vertrauen, das die Aufgabenträger in unsere Arbeit setzen. Nur wenige Tage nach der Betriebsaufnahme im Saale-Thüringen-Südharz-Netz ist diese Vergabeentscheidung für uns ein weiterer Ansporn, für die Fahrgäste in Mitteldeutschland einen guten Service zu bieten.“

    Genau wie im bereits betriebenen Elektronetz setzt Abellio auch im Dieselnetz auf den regionalen Arbeitsmarkt. „Wir sind ein Unternehmen aus der Region für die Region“, erläutert Dirk Ballerstein, Geschäftsführer von Abellio Rail Mitteldeutschland. „Deshalb werden wir die benötigten Arbeitskräfte natürlich auch wieder hier suchen.“ Laut Ballerstein spielen auch die vorhandenen Infrastrukturen eine wichtige Rolle beim Aufbau des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt. Auch bei den Einsatzorten für die Zugbegleiter und Triebfahrzeugführer will man auf existierende Strukturen zurückgreifen, sofern sie sich im bisherigen Betrieb bewährt haben.

    Auch in der Zusammenarbeit mit Kommunen und Institutionen wird Abellio aktiv sein. Kooperationen und gemeinsame Projekte stehen bei Abellio bereits jetzt im Saale-Thüringen-Südharz-Netz auf der Agenda und sollen künftig auch im Dieselnetz Sachsen-Anhalt die Verbundenheit mit der Region verstetigen.

    Im Dieselnetz Sachsen-Anhalt werden jährlich 8,6 Mio. Zugkilometer erbracht. Zum Einsatz kommen 52 fabrikneue Coradia Lint-Züge des Herstellers ALSTOM.Zudem wird jeder Zug mit einem Kundenbetreuer besetzt sein.

    Folgende Linien umfasst das Dieselnetz Sachsen-Anhalt:
    Los A:
    Expresslinien 11/21/31 Magdeburg – Halberstadt – Thale/Blankenburg/Goslar mit Zugpaar am Wochenende von und nach Berlin
    Expresslinien 4/24 Halle (Saale) – Halberstadt – Goslar
    Regionallinie 43 Magdeburg – Oschersleben

    Los B:
    Regionallinie 35 Stendal – Wolfsburg
    Regionallinie 36 Magdeburg – Wolfsburg mit zusätzlichen Expressleistungen
    Regionallinie 41 Magdeburg – Güsten – Aschersleben
    Regionallinie 50 Dessau – Güsten – Aschersleben
    Regionallinie 47 Halle (Saale) – Könnern – Bernburg
    Expresslinie 10 Magdeburg – Sangerhausen – Erfurt
    Regionallinie 77 Naumburg (Saale) – Nebra – Wangen

    Quelle:/Fotos: Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH

  • Datum:23.12.2015 - Uhrzeit: 09:25

    Neue Züge für die Berliner S-Bahn

  • Rahmenvertrag über bis zu 1.380 Wagen
  • 106 Züge fest bestellt
  • Erste Lieferung ab 2020
  • Einsatz auf der Ringbahn und den südöstlichen Zubringern

    Die S-Bahn Berlin GmbH hat mit dem Konsortium aus Stadler Pankow GmbH und Siemens einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 1.380 Wagen abgeschlossen. Die ersten 106 Züge wurden verbindlich bestellt. Das Auftragsvolumen für die 85 vierteiligen und 21 zweiteiligen Fahrzeuge beläuft sich auf einen hohen dreistelligen Millionenbetrag. Die S-Bahn Berlin, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn, plant den Einsatz der neuen Fahrzeuge auf den Linien der Ringbahn (S 41 und S 42) sowie den südöstlichen Zubringern S 47, S 46 und S 8. Dies entspricht etwa einem Drittel des gesamten S-Bahn-Streckennetzes von Berlin. Die ersten zehn Fahrzeuge werden bereits ab 2020 im Einsatz sein. Anschließend werden fortlaufend bis 2023 alle übrigen Fahrzeuge auf die Berliner Schienen gebracht. Produziert und endmontiert werden die Fahrzeuge in dem Berliner Werk der Stadler Pankow GmbH.

    ?Bei den ersten zehn Fahrzeugen handelt es sich um ?Vorserien- und Probefahrzeuge?. Sie durchlaufen umfangreiche Tests, bevor sie in den regulären Fahrgastbetrieb gehen ? so sollen mögliche Erkenntnisse aus dem Betrieb in Berlin in die Serie mit eingebracht werden?, erklärt Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH.

    ?Siemens und Stadler bieten für die Zukunft der S-Bahn Berlin eine einzigartige Kombination von Kompetenzen. Beide Unternehmen sind in Berlin tief verwurzelt, und gemeinsam werden wir Fahrzeuge liefern, die über Jahrzehnte hinweg mit höchster Zuverlässigkeit funktionieren und der technologischen Spitzenklasse angehören?, sagte Sabrina Soussan, CEO des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven von Siemens.


    Foto: Stadler Pankow GmbH/design: büro+staubach berlin


    Von außen betrachtet verfügen die Fahrzeuge über ein modernes Design, bleiben aber weiterhin der vertrauten gelb-roten Farbgebung treu. Neben leistungsfähiger Antriebs- und Steuerungstechnik, die für einen besonders effizienten und leisen Betrieb der Fahrzeuge sorgt, sind Neuerungen hauptsächlich für den Innenraum angedacht. So wird dieser durchgängig begehbar sein und über eine zeitgemäße Fahrgastinformation sowie einen großzügigen und freundlichen Fahrgastbereich verfügen. Erstmalig in Berlin werden die Fahrzeuge mit einer Klimaanlage ausgestattet. Es wird Rollstuhlplätze in unmittelbarer Nähe zum Fahrer geben. Die Sitze sind, wie in S-Bahnen üblich, fast ausschließlich vis-à-vis angeordnet und werden durch zahlreiche Stehplätze und großzügige Mehrzweckbereiche ergänzt.

    Der Konsortialführer Stadler übernimmt den mechanischen und wagenbaulichen Teil der Konstruktion und Fahrzeugproduktion. Darunter fallen beispielsweise die Klimatisierung und die Montage aller Komponenten. Siemens verantwortet den elektrischen Anteil. Dies umfasst das Antriebs- und Bremssystem, die Bordnetzversorgung, Fahrzeugsteuerung, Zugsicherungs- und Fahrgastinformationssystem sowie die Drehgestelle der Fahrzeuge. Die Instandhaltung der Fahrzeuge wird von der S-Bahn Berlin GmbH durchgeführt, die dazu die bereits vorhandene Infrastruktur nutzen wird.

    Quelle:/Fotos: Siemens AG / Stadler Pankow GmbH

  • Datum:23.12.2015 - Uhrzeit: 09:25

    Bombardier TRAXX AC Last Mile-Lokomotive erstmalig im Belademodus unterwegs


    Eine Bombardier TRAXX AC Last Mile-Lokomotive ist am 15. Dezember erstmals im Belademodus getestet worden. Am Erzberg bei Eisenerz/Österreich absolvierte die Railpool-Lokomotive mit der Nummer 187 003 mehrere Beladefahrten mit gehaltener E-Bremse in der Beladestelle für Eisenerz des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine. Angehängt war ein Zug des Eisenbahnverkehrsunternehmens CargoServ.

    Der Grund dieser speziellen Softwareanforderung: Der Beladevorgang findet in Eisenerz auf einer abschüssigen Strecke (vier bis sieben Promille) mit einer Geschwindigkeit von 0,8 bis 1,2 Stundenkilometern statt. Die dynamische E-Bremse der Lok kann bis auf diese Geschwindigkeit herunterbremsen und sogar noch weiter herunter ? bis 0,5 Stundenkilometer ? ohne, wie bei vergleichbaren Loks üblich, die mechanische Bremse hierfür heranziehen zu müssen. Das bedeutet: Die maximale dynamische E-Bremskraft (bis 240 kN) wird voll ausgenutzt und Energie zurückgespeist.

    Die Beladefahrten fanden in Fahrtrichtung statt. Im Bahnhof Eisenerz angekommen wurde der beladene Erzzug von einer anderen Lok nach Linz transportiert. Dies war notwendig, um einen zweiten Versuchslauf mit einem zweiten Zug an diesem Tage starten zu können. Die TRAXX AC Last Mile-Lokomotive wurde also erneut einem leeren Erzzug vorgespannt, welcher gegen die Fahrtrichtung in die Beladestelle geschoben werden musste. Am Anschluss an die letzte Beladefahrt transportierte die Lokomotive den von ihr beladenen Komplettzug die 130 Kilometer lange Strecke vom steirischen Erzberg zu den Hochöfen auf dem Linzer Produktionsstandort der Voestalpine Stahl GmbH. Die CargoServ nutzte diese Fahrt zur Ermittlung des Energieverbrauchs der Lokomotive durch Ablesen des Energiezählers. Dort angekommen wurden unter Nutzung der Verschubfunkfernsteuerung weitere Verschub- und Versuchsfahrten durchgeführt. Diese Fernsteuerung erlaubt es dem Unternehmen, mit nur einem Mitarbeiter Zug- und Verschubfahrten durchzuführen.


    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:21.12.2015 - Uhrzeit: 13:21

    Bombardier TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive erhält Zulassung in Deutschland

    - Erste Lokomotive dieser Art mit Betriebszulassung in Deutschland

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat die Zulassung für die BOMBARDIER TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive in Deutschland erhalten. Die Lokomotive erhielt am 17. Dezember 2015 die offizielle Betriebsgenehmigung vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA).

    Ulrich Jochem, Leiter von Locomotives bei Bombardier Transportation, dazu: „Die Zulassung durch die deutsche Eisenbahnbehörde ist ein sehr wichtiger Meilenstein für die Auslieferung und den Einsatz der TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive in Mitteleuropa. Die TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive ermöglicht die Umsetzung völlig neuer Logistik-Konzepte."

    Die Last Mile-Funktion der TRAXX-Lokomotive besteht aus einem innovativen Dieselzusatzmotor und einer Batterie, mit denen diese grundsätzlich elektrisch betriebene Lokomotive auch auf nicht elektrifizierte Teilstrecken fahren kann. Dies ist von besonderem Vorteil in Infrastrukturen wie Häfen, Terminals, Lagerbereichen oder Industrieanlagen, in denen häufig Diesel-Rangierlokomotiven zur Unterstützung eingesetzt werden müssen, um das letzte als „Last Mile" bezeichnete nicht elektrifizierte Teilstück zu überbrücken. Die TRAXX AC Last Mile-Lokomotiven sind effizient und umweltfreundlich und nutzen die unterstützenden Dieselmotoren nur bei Bedarf. Im Batteriebetrieb sind diese Fahrzeuge völlig emissionsfrei. Die TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive ist die erste Lokomotive mit Last Mile-Technologie, die eine Betriebszulassung in Deutschland erhalten hat.

    Bombardier hat bereits über 240 Bestellungen für unterschiedliche Varianten der TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive erhalten. Die Lokomotive hat zudem bereits mehrere Zertifizierungen nach den geltenden Anforderungen der technischen Spezifikation für die Interoperabilität (TSI) erhalten.



    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:21.12.2015 - Uhrzeit: 09:25

    135 Millionen Investitionsprogramm für die Modernisierung des Frankfurter Hauptbahnhofs

    Stadt Frankfurt unterstützt mit Zuwendungsbescheid in Höhe von 27,5 Millionen Euro • B-Ebene und Nordseite des Bahnhofs werden umgestaltet

    Die Deutsche Bahn investiert in den nächsten Jahren weitere 135 Millionen Euro in die Modernisierung des Frankfurter Hauptbahnhofs. Vorgesehen sind die Umgestaltung der B-Ebene und des Nordbaus des Bahnhofsgebäudes. Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt dieses bedeutende Vorhaben mit einer Zuwendung in Höhe von 27,5 Millionen Euro.
    vAm 21. Dezember wurde mit der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages durch den Frankfurter Bürgermeister Olaf Cunitz, den Stadtkämmerer Uwe Becker, den Verkehrsdezernenten Stefan Majer und Susanne Kosinsky, Leiterin des Regionalbereichs Mitte der DB Station&Service AG ein weiterer entscheidender Schritt zur Realisierung dieses Vorhabens besiegelt. Die entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent für Strukturmaßnahmen an Bahnhöfen der DB Station&Service AG) hatten Bahn und Stadt bereits vor zwei Jahren unterzeichnet.

    „Aus Absichten sind Taten geworden“, sagte der Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz. „Es ist mir eine große Freude, dass wir mit der DB Station&Service AG den Zuwendungsvertrag abgeschlossen haben. Somit wird der Hauptbahnhof als wichtigstes Eingangstor Frankfurt gesichert und seine Bedeutung für das Bahnhofsviertel und für die wachsende Stadt insgesamt weiter gesteigert.“

    Laut Stadtkämmerer Uwe Becker investiert die Stadt in den Hauptbahnhof und in den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main zugleich: „Die Kooperation mit der DB ist an diesem zentralen Eingangstor zur Stadt enorm wichtig. Wir haben ein gemeinsames Interesse den Hauptbahnhof zu modernisieren und dadurch die regionale Attraktivität und Strahlkraft Frankfurts zu erhöhen – folgerichtig werden wir uns auch an der Finanzierung beteiligen.“

    „Der Bahnhof ist mit weitem Abstand die größte und wichtigste Verkehrsstation der Stadt“, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer und lobte das gemeinsame Bemühen, den Hauptbahnhof als Knotenpunkt unterschiedlicher Verkehrsträger zu verstehen. „Nur mit einem attraktiven, leistungsfähigen und zeitgemäßen Hauptbahnhof – im wahrsten Sinne des Wortes –, an dem alles verknüpft ist und zusammenkommt, werden wir den steigenden Anforderungen an die Mobilität in unserer Stadt gerecht werden“, so der Stadtrat. „Genau das ist der Kern unserer Kooperation.“

    Susanne Kosinsky, Leiterin des Regionalbereichs Mitte der DB Station&Service AG, bedankte sich bei der Stadt Frankfurt am Main für die Zuwendungszusage und das große Engagement: „Es ist bundesweit einzigartig, dass eine Kommune mit der DB so eng für gemeinsame Ziele zusammenarbeitet. Der Hauptbahnhof soll nicht nur barrierefrei ausgebaut, sondern auch grundlegend modernisiert und insgesamt freundlicher gestaltet werden. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, dass Vieles abverlangt. Zusammen mit der Stadt Frankfurt am Main sind wir in den nächsten Jahren auf einem guten partnerschaftlichen Weg“, sagte Kosinsky.

    Anschließend stellte Ulrich Kipp, Leiter Bau- und Anlagenmanagement der DB Station&Service AG die geplanten Baumaßnahmen vor. „Der Bahnhof wird komplett technisch und energetisch saniert. Alle Arbeiten werden sicherlich nicht ohne Beeinträchtigungen für die Reisenden und Besuchern des Bahnhofs verlaufen. Wir werden daher in dieser Zeit den Service durch unsere Mitarbeiter im Bahnhof verstärken und die Kundeninformation intensivieren“, so Kipp.

    Der Hauptbahnhof ist einer der bedeutendsten Knotenpunkte im nationalen wie internationalen Bahnverkehr und mit täglich mehr als 450.000 Nutzern von hoher Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main. In den kommenden Jahren wird der Frankfurter Hauptbahnhof umfangreich modernisiert und barrierefrei umgestaltet. Die Wege am Hauptbahnhof sollen zudem klarer strukturiert und direkter geführt werden. Hierzu sind zahlreiche Einzelmaßnahmen geplant. Unter anderem werden die Zugänge zur B-Ebene und zur Bahnhofshalle den Fahrgastströmen angepasst, Rolltreppen und feste Treppen erneuert, Aufzüge neu eingerichtet und die Wand- und Bodenbeläge sowie die Beleuchtung erneuert. Außerdem wird in der zentralen Eingangshalle der Fußboden durchbrochen, um Tageslicht in die darunterliegenden Geschossebenen zu leiten.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

    Datum:18.12.2015 - Uhrzeit: 20:45

    TRAXX AC Last Mile-Lokomotive auf dem Weg zur Zulassung in Kroatien


    Eine BOMBARDIER TRAXX AC3 Last Mile-Lokomotive aus dem Pool des Leasingunternehmens Railpool hat im Dezember erstmals Fahrten in Kroatien durchgeführt. Das Ziel: Eine Zulassung im ersten Quartal 2016. Gemeinsam mit den Zulassungsinstanzen wurde die Lokomotive mit der Baunummer 187 001 vorab statisch durchgetestet. Beim dynamischen Test im Anschluss ging es unter anderem um Bremswegmessungen, unter anderem im unterschiedlichen Bremsarten. Eine Testfahrt am 14. Dezember fand zwischen Zagreb und Slavonski Brod statt. Zehn Kilometer davon absolvierte die Lokomotive im Last Mile-Betrieb, die Transitionen vom elektrischen Betrieb zum Last-Mile-Betrieb und zurück fanden während der Fahrt statt. Die während der Tests gewonnenen Daten werden nun an die Zulassungsbehörden gesandt, welche diese auswerten. Die Daten sind notwendige Informationen im Zusammenhang mit dem Zulassungsprozess.


    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:18.12.2015 - Uhrzeit: 20:45

    Bombardier: Neue Doppelstockwagen für Belgien


    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat gemeinsam mit seinem Konsortialpartner Alstom Transport einen Rahmenvertrag zum Bau von bis zu 1.362 Doppelstockwagen vom Typ M7 für die nationale belgische Eisenbahngesellschaft (SNBC-NMBS) erhalten. Der Gesamtauftrag hat einen Wert von etwa 3,3 Milliarden Euro ($3,6 Milliarden US-Dollar). Bombardiers Anteil beträgt etwa 2,1 Milliarden Euro ($2,3 Milliarden US-Dollar), während der Anteil von Alstom bei rund 1,2 Milliarden Euro ($1,3 Milliarden US-Dollar) liegt.

    Der erste verbindliche Auftrag wurde heute unterzeichnet, er umfasst das Design und die Fertigung von 445 Doppelstockwagen. Dieser Auftrag hat einen Wert von rund 1,3 Milliarden Euro ($1,4 Milliarden US-Dollar). Der Anteil von Bombardiers liegt bei 787 Millionen Euro ($853 Millionen US-Dollar), der von Alstom bei 471 Millionen Euro ($511 Millionen US-Dollar). Die Lieferungen des ersten Auftrags werden zwischen September 2018 und 2021 erfolgen. Aus dem Rahmenvertrag können damit noch bis zu 917 weitere Doppelstockwagen abgerufen werden.

    Bombardiers Standort im belgischen Brüssel wird 65 multifunktionale Steuerwagen und 290 Mittelwagen liefern, während Alstom 90 motorisierte Triebfahrzeuge im französischen Valenciennes bauen wird, unterstützt von seinem Kompetenzzentrum für Elektro- und Signaltechnik im belgischen Charleroi. Zudem wird Alstom das ETCS-System des Levels 2 für die komplette Flotte entwickeln und herstellen.

    Laurent Troger, President, Bombardier Transportation, sagte, „Dieser Rahmenvertrag über fast 1.400 Doppelstockwagen bietet den Menschen in Belgien moderne Mobilitätslösungen mit dem höchsten Standard. Zudem verdeutlicht dieser Vertrag das Vertrauen von SNBC-NMBS in Bombardiers Produkte und Technologien. Dies stärkt unsere langfristige Partnerschaft."

    „Dieser Auftrag unterstreicht deutlich das starke Vertrauen von SNCB-NMBS in unsere Doppelstockwagen und deren hohes Komfort-Level. Darüber hinaus zeigt dies, dass die Fahrzeuge bei den Passagieren beliebt sind und die ideale Antwort auf das erhöhte Passagieraufkommen darstellen", so Andreas Knitter, Senior Vice-President bei Alstom Europe.

    Die neuen Züge erhöhen die Gesamtkapazität im Netzwerk der SNCB-NMBS durch zusätzliche 145.000 Sitzgelegenheiten. Die Züge können bei Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h fahren und sollen auf allen belgischen Hauptstrecken sowie im grenzüberschreitenden Betrieb in den Niederlanden und Luxemburg eingesetzt werden. Dabei kommen sie auch auf Hochgeschwindigkeitsstrecken zum Einsatz. Das M7-Konzept beruht auf dem überaus erfolgreichen und höchst zuverlässigen M6-Doppelstockwagen, von denen 492 vom selben Bombardier-Alstom-Konsortium ausgeliefert wurden. Die vollständig neu gestalteten Innenräume der ersten und zweiten Klasse wurden nach einer Befragung von über 200 Vertretern verschiedener Anwendergruppen vom Kunden bestätigt. Der neue Innenraum und das verbesserte Fahrgastinformationssystem werden für erhöhten Fahrgastkomfort bei den Reisenden sorgen, während die multifunktionalen Steuerwagen über einen Rollstuhlzugang und Platz für Fahrräder verfügen.

    Die M7-Wagen sind sehr flexibel. Sie können entweder als M7-Elektrotriebzug oder als lokomotivbetriebener Zug, der sowohl aus M7- als auch aus den vorhandenen M6-Doppelstockwagen zusammengestellt werden kann, betrieben werden. Ein vorausschauendes Diagnosesystem des Zugs erhöht die vorbeugenden Instandhaltungsmaßnahmen und verringert die Lebenszykluskosten. Diese Zusatzausstattungen machen aus den Doppelstockzügen der neuesten Generation eine der kostengünstigsten Lösungen für den Kunden.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:17.12.2015 - Uhrzeit: 09:15

    Erste HSL-151 ist fertig

    Die erste 151 für HSL Logistik ist fertig, Ein Bild der 151 017 wurde auf der Webseite von HSL veröffentlicht.
    Quelle:/Fotos: HSL Logistik

    Datum:17.12.2015 - Uhrzeit: 09:15

    National Express Rail soll Zuschlag für S-Bahn-Verkehre in Nürnberg erhalten

    Finanzielle Leistungsfähigkeit von National Express bestätigt / Zuschlagsankündigung erfolgt / Weitere Vergabeentscheidung im Raum Nürnberg gefallen / DB Regio soll Dieselnetz Nürnberg bis 2031 betreiben / Bewährtes Betriebskonzept bleibt erhalten

    Die National Express Rail GmbH (NX) ist nach der Prüfung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) unter Beachtung der Rechtsauffassung des Oberlandesgerichts (OLG) München für die Übernahme der S-Bahn-Verkehre in Nürnberg ausreichend finanziell leistungsfähig. NX soll daher den Zuschlag für die Nürnberger S-Bahn-Leistungen erhalten. Nach derzeitigem Stand des Vergabeverfahrens wird NX den Betrieb im Dezember 2018 aufnehmen. Eine Entscheidung ist auch in einem weiteren Vergabeverfahren im Raum Nürnberg, dem Dieselnetz Nürnberg, gefallen. Hier soll der bisherige Betreiber DB Regio auch weiterhin die derzeit unter dem Markennamen „Mittelfrankenbahn“ geführten dieselbetriebenen Strecken im Nürnberger Umland bedienen.

    Am 17.09.2015 hat das OLG München den Beschluss der Vergabekammer Südbayern zum Vergabeverfahren S-Bahn Nürnberg aufgehoben und entschieden, dass die BEG die finanzielle Leistungsfähigkeit von NX erneut prüfen muss. Nach der Rechtsauffassung des OLG München darf die BEG bei der Prüfung aus formalen Gründen die finanziellen Sicherheiten der britischen Muttergesellschaft nicht berücksichtigen, sondern ausschließlich die finanzielle Leistungsfähigkeit der deutschen National Express Rail GmbH.

    Die BEG hat daraufhin eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt, die finanzielle Leistungsfähigkeit von NX unter Beachtung der Rechtsauffassung des OLG München zu analysieren. „Die Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ergab, dass die finanzielle Leistungsfähigkeit von NX bei Berücksichtigung der Vorgaben des OLG München zu bejahen ist. Infolgedessen hat die BEG mit heutigem Schreiben an die unterlegenen Bieter angekündigt, NX den Zuschlag für die S-Bahn-Verkehre in Nürnberg erteilen zu wollen“, erläutert Johann Niggl, Geschäftsführer der BEG. Neben den heutigen S-Bahn-Strecken von Nürnberg nach Bamberg, Hartmannshof, Altdorf, Neumarkt, Roth und Ansbach gehören dazu auch die geplante S-Bahn-Verlängerung über Ansbach hinaus nach Dombühl und der heutige Allersberg-Express (zukünftige S5). Der endgültige Zuschlag kann wegen der Einspruchsmöglichkeiten der unterlegenen Bieter frühestens am 04.01.2016 erfolgen.

    Im europaweiten Vergabeverfahren „Dieselnetz Nürnberg“ konnte DB Regio erneut den Wettbewerb für sich entscheiden. Nach Auslaufen des bisherigen Vertrags im Juni 2019 tritt der im Wettbewerb vergebene Verkehrsvertrag mit einer Laufzeit von zwölf Jahren in Kraft. DB Regio setzt dann zusätzliche neue Fahrzeuge ein, die insbesondere auf den stark nachgefragten Strecken im direkten Umfeld von Nürnberg die Sitzplatzkapazitäten signifikant erhöhen. Die neuen Fahrzeuge sind selbstverständlich barrierefrei und mit modernster Antriebstechnik ausgerüstet.

    Das Dieselnetz Nürnberg ist neben der S-Bahn traditionell ein wesentliches Standbein des SPNV im Ballungsraum rund um Nürnberg, aber auch im weiten Umfeld. Bereits 2008 konnten die Verkehrsleistungen des Dieselnetzes Nürnberg erfolgreich im Wettbewerb vergeben werden. „Gewinner war damals DB Regio. Unter der Markenbezeichnung „Mittelfrankenbahn“ konnte das Unternehmen mit neuen Fahrzeugen, einem von der BEG ausgeweiteten Angebot und schon bald auch mit einer überdurchschnittlichen Betriebsqualität punkten“, stellt Niggl fest.

    Mit der Neuausschreibung der Verkehrsleistungen hat die BEG das bewährte Betriebskonzept weitgehend unverändert belassen. Um jedoch dem neugeordneten Fahrplan zwischen Nürnberg und Bayreuth/Hof Rechnung zu tragen, hat die BEG das Angebot auf den Strecken von Nürnberg nach Neuhaus und Simmelsdorf-Hüttenbach bereits zum 13. Dezember 2015 angepasst. Hierdurch ergeben sich z. T. deutlich verbesserte Anschlüsse, sowohl im Expressnetz als auch im Dieselnetz Nürnberg. Dieses Angebot wird mit der Inbetriebnahme des Dieselnetzes Nürnberg im Juni 2019 mit einer geringfügigen Leistungsausweitung weitergeführt. Zusätzlich wurden die Strecken Roth – Hilpoltstein, Pleinfeld – Gunzenhausen und Wicklesgreuth – Windsbach ins Dieselnetz Nürnberg integriert. Die elektrisch betriebene Linie Nürnberg – Neustadt (Aisch) (– Markt Bibart) wurde bis auf einzelne Züge aus dem Netz herausgenommen. Sobald die Landkreise Ansbach und Weißenburg-Gunzenhausen ein tragfähiges Infrastrukturkonzept vorlegen können, beabsichtigt der Freistaat Bayern, auch auf der Strecke Gunzenhausen – Wassertrüdingen Verkehrsleistungen im Takt zu bestellen. Dazu werden die Züge, die bislang nur zwischen Pleinfeld und Gunzenhausen pendeln, bis zum Fuße des Hesselbergs nach Wassertrüdingen durchgebunden.

    Der neue Betreiber muss zudem am Qualitätsmesssystem der BEG teilnehmen. Damit prüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Sauberkeit, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgast-information im Zug, die Servicequalität des Sicherheitspersonals und die Kundenorientierung bei Beschwerden. Auch gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung, Störfallmanagement und Echtzeit-Fahrgastinformation.

    Auch beim Dieselnetz Nürnberg kann der endgültige Zuschlag wegen der Einspruchsmöglichkeiten der unterlegenen Bieter frühestens am 04.01.2016 erfolgen. Eine Broschüre mit detaillierten Informationen und Streckenkarte zum Wettbewerbsprojekt „Dieselnetz Nürnberg“ kann unter www.beg-ausschreibungen.de heruntergeladen werden.

    Quelle:/Fotos: Bayerische Eisenbahngesellschaft

    Datum:16.12.2015 - Uhrzeit: 09:25

    425er aus zwei Bundesländern...


    ... sind seit Planwechsel im Netz des Main-Spessart-Express unterwegs. Während sie zwischen Frankfurt-Süd und Bamberg nur teilweise zu sehen sind, werden die Shuttles Frankfurt-Süd - Aschaffenburg und Frankfurt-Flughafen - Hanau nun statt 143/111 mit 425ern aus Bayern und NRW gefahren. Mit etwas Glück kann man dabei beide Bundesländer in einem Zug fotografieren, so wie auf dem Foto vom 15.12.2015 den 425 085 aus Bayern und den 425 035 aus NRW.

    Quelle:/Fotos: Alan Lathan

    Datum:16.12.2015 - Uhrzeit: 09:25

    Abellio erhält Zuschlag für Dieselnetz Sachsen-Anhalt!

  • Ab Dezember 2018 sollen auf 12 Linien jährlich 8,6 Mio. Zugkilometer von Abellio betrieben werden
  • Zuschlagserteilung gilt vorbehaltlich der gesetzlichen Einspruchsfrist von zehn Tagen, die am 24. Dezember 2015 endet

    Die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) informierte im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt, des Zweckverbandes Großraum Braunschweig und des Freistaates Thürin­gen über die Absicht, Abellio Rail Mitteldeutschland den Zuschlag für die beiden Lose A und B des Dieselnetzes Sachsen-Anhalt (DISA) zu erteilen. Vorbehaltlich der gesetzlichen Ein­spruchsfrist von zehn Tagen kann die Zuschlagserteilung für die ausgeschriebenen Lose am 25. Dezember 2015 rechtsverbindlich erteilt werden.

    Abellio würde dann ab Dezember 2018 in Sachsen-Anhalt insgesamt 12 Strecken befahren. Erstmals würde Abellio mit der Linie RX 11 auch nach Berlin fahren, wenn am Wochenende Abellio-Züge aus dem Harz über Magdeburg und Potsdam den Ostbahnhof der Hauptstadt ansteuern. Weitere Strecken führen u.a. von Halle (Saale) nach Bernburg und Goslar (über Aschersleben und Halberstadt) und von Wolfsburg nach Magdeburg oder von Stendal nach Wolfsburg. Eines der führenden Bahnunternehmen in Deutschland wird dann mit 52 Coradia Lint-Zügen zusammen jährlich 8,6 Mio. Zugkilometer auf den Strecken erbringen.

    Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio GmbH: ?Mit dem Dieselnetz Sachsen-Anhalt unterstreicht Abellio nachhaltig seine Ambitionen, in Mitteldeutschland zum führenden Anbieter im Schienenpersonennahverkehr zu werden. Wir stellen uns dem Wett­bewerb auf der Schiene und sind damit bundesweit in diesem Jahr bereits drei Mal erfolg­reich bei Ausschreibungen gefahren. Der beabsichtigte Zuschlag der NASA ist für Abellio ein weiterer Meilenstein als serviceorientierter Dienstleister.?

    Dirk Ballerstein, Geschäftsführer Abellio Rail Mitteldeutschland, ergänzte: ?Für uns in Mittel­deutschland bedeutet die Ausweitung unseres Portfolios eine weitere Herausforderung, der wir uns mit Freude und großem Engagement stellen werden.?

    Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

  • Datum:15.12.2015 - Uhrzeit: 09:05

    HKX erfolgreich auf Streckenverlängerung nach Frankfurt am Main gestartet

    HKX ab jetzt regelmäßig nach Frankfurt über Bonn, Koblenz und Bingen / Ertüchtigung Knoten Köln und Ausbau Köln-Bonn nötig

    Am Sonntag (13.12.2015) ist der Hamburg-Köln-Express (HKX) erfolgreich in die Streckenverlängerung nach Frankfurt am Main gestartet. Der Zug fuhr zum ersten Mal planmäßig über seine alte Stammstrecke Hamburg – Köln hinaus weiter nach Frankfurt/Main Hbf. Unterwegs bediente HKX 1807 pünktlich die neuen Halte in Bonn, Koblenz und Bingen (Rhein). „Ab nun werden Fahrten entlang der linken Rheinseite von und bis Frankfurt/Main die Regel sein“, sagt Carsten Carstensen, Geschäftsführer der Hamburg-Köln-Express GmbH.

    Das neue Angebot wurde den von Kunden gut angenommen: Viele Fahrgäste stiegen in den hinzu gekommenen Halten ein oder in Frankfurt/Main Hbf aus. Der Zug startete vollbesetzt in Hamburg, und auch südlich von Köln waren schon am ersten Verkehrstag über 100 Reisende an Bord.

    „Wir freuen uns, dass die Streckenverlängerung gleich am ersten Tag so gut angenommen wurde“, sagt Carsten Carstensen. „Dafür dass die erste Fahrt so reibungslos durchgeführt werden konnte, danke ich allen, die an der Vorbereitung des Fahrplanwechsels beteiligt waren: Den Kollegen bei HKX ebenso wir dem Team von BahnTouristikExpress, deren Reisezugwagen wir nutzen, und die seit gestern auch die eisenbahnbetrieblichen Aufgaben übernommen haben.“

    „Für uns ist der Betrieb des HKX ist eine passende Ergänzung unseres bisherigen Chartergeschäftes“, sagt Matthias Wolf, geschäftsführender Gesellschafter und zuständig für den Vertrieb bei BahnTouristikExpress (BTE). Tobias Schiedermeier, der als geschäftsführender Gesellschafter bei BTE die Produktion verantwortet, ergänzt: „Dass wir unsere Wagen jetzt jede Woche zwischen Hamburg, Köln und Frankfurt/Main fahren sehen können, ist für uns eine Bestätigung nach fast 20 Jahren Geschäftstätigkeit im Personenverkehr.“

    Nach der erfolgreichen ersten Fahrt am Sonntag, findet nun am morgigen Dienstag die offizielle Eröffnungsfahrt mit Prominenz aus Politik, Verbänden und Wirtschaft sowie mit Vertretern der Presse statt: Um 12:30 Uhr verlässt der Sonderzug den Hauptbahnhof Frankfurt/Main in Richtung Köln. Am Donnerstag, den 17.12., wird dann der erste planmäßige Zug mit den komfortablen Reisezugwagen um 08:30 Uhr im Frankfurter Hauptbahnhof in Richtung Hamburg starten. Der Zug wird aus zehn klassischen Reisezugwagen bestehen. Im Weihnachtsverkehr werden die Züge aufgrund der hohen Nachfrage dann länger sein.

    Schon bei den Planungen für die Streckenverlängerung musste HKX sehr genau nach Trassen suchen, um die Strecke überhaupt bedienen zu können. Dennoch ließen sich Auswirkungen auf den Nahverkehr leider nicht komplett vermeiden, aber auf ein Mindestmaß reduzieren.

    „HKX unterstützt seit langem die Forderungen von Wirtschaft und Politik, Aufgabenträgern wie dem nvr, und von Anwohnern, die Rheinstrecke auszubauen und im Knoten Köln wertvolle Entlastung zu schaffen. Wir und auch andere Anbieter würden gern mehr Reisemöglichkeiten auf der Schiene schaffen“, sagt Carsten Carstensen. Die Fahrgastzahlen steigen seit Jahren. Gerade im Berufsverkehr sind viele Züge überfüllt. Wegen fehlender Gleiskapazität im Hauptbahnhof Köln und zwischen Köln und Bonn ist es aber kaum mehr möglich, mehr Züge zu fahren.

    Um dies zu ermöglichen, wären kleinere Baumaßnahmen zwischen Köln und Mehlem nötig, zumindest aber ein Ausbau des Kölner Hauptbahnhofs und der Strecke bis nach Hürth-Kalscheuren. „Dann könnten auch andere Halte anbieten. Die Nachfrage wäre sicher da“, so Carsten Carstensen weiter. Dass HKX zumindest bei der Eröffnungsfahrt einen Halt in seiner Heimatstadt Andernach einlegen kann, freut den gebürtigen Rheinländer. „Im Regelfahrplan ist ein solcher Halt aber leider – noch – nicht drin“, bedauert er.


    Quelle:/Fotos: Hamburg-Köln-Express GmbH

    Datum:15.12.2015 - Uhrzeit: 09:05

    Linie RB34 (Rathenow - Stendal): Erfolgreiche Betriebsaufnahme der ODEG

    Elfte Strecke im Gesamtnetz der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH

    Am Sonntag, dem 13.12.2015, am Tag des Fahrplanwechsels, hat die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH den Betrieb der Linie RB34 zwischen Rathenow erfolgreich aufgenommen. Damit erweitert die größte private Eisenbahn im Osten Deutschlands ihr Streckennetz auf elf Linien und verbindet nun auch tagsüber Brandenburg mit Sachsen-Anhalt im Zweistundentakt.

    Begrüßt wurden die Fahrgäste mit leckeren Lebkuchenherzen und einem Informationsflyer zur Linie RB34. Am heutigen Montag hat sogar das Maskottchen der ODEG, „Oskar, der Bär“, höchstpersönlich die Fahrgäste willkommen geheißen und ebenfalls das leckere Weihnachtsbackwerk verteilt.

    „Die Vorbereitungen und die Betriebsaufnahme der RB34 liefen optimal. Unser Ziel, wie auf all unseren ODEG-Linien, ist: höchste Kundenzufriedenheit und beste Qualität bei unseren Leistungen! Nun fahren wir endlich mit einer eigenen Linie in Sachsen-Anhalt. Wir haben Arbeitsplätze in der Region geschaffen. Fünf Triebfahrzeugführer/-innen und fünf Servicemitarbeiter/-innen arbeiten jetzt auf dieser Strecke. Wir möchten unser Team in dieser Region noch weiter ausbauen, deshalb freuen wir uns auf interessierte Bewerberinnen und Bewerber, die bei uns einsteigen möchten. Alle Infos hierzu sind unter odeg.de/karriere zu finden“, sagt Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG.

    Montags bis freitags wird ein Triebwagen vom Typ RegioShuttle (Baureihe 650) eingesetzt. Am Wochenende wird dem höheren Fahrgastaufkommen Rechnung getragen, weshalb zwei Gelenktriebwagen vom Typ GTW (Baureihe 646) in Doppeltraktion fahren werden.



    Quelle:/Fotos: ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

    Datum:14.12.2015 - Uhrzeit: 10:15

    Desiro ML (CityJet) ist im Einsatz

    Auch der Desiro ML (CityJet) der Baureihe 4746 ist neu in Wien. Aktuell kommt er bei der Linie S 80 von Wien Hirschstetten Richtung Wien Hütteldorf zum Einsatz. Zu sehen ist der 4746.001 am 13.12.2015 als SB 25040 in Wien Hütteldorf.





    Quelle:/Fotos: Josef Podrazky

    Datum:14.12.2015 - Uhrzeit: 10:15

    Abschied in Wien Westbahnhof

    Auch am Wiener Westbahnhof verabschiedeten sich die Fernzüge, die im neuen Fahrplan nun am neuen Wiener Hbf abgwickelt werden. Am "Letzttag" (12.12.2015) gab es u.a. noch folgende Leistungen der ÖBB-Schnellzüge in Wien Westbahnhof zu fotografieren:


    1116.242 (fährt in die Abstellgruppe) + 1116.247 mit RJ 564


    1116.247 mit RJ 564


    START 470.007 mit EC 142


    CD 380.011 mit EC 102 "Polonia"


    1116.190 mit IC 692


    1116.163 mit IC 740


    Quelle:/Fotos: Josef Podrazky

    Datum:14.12.2015 - Uhrzeit: 10:15

    Abschied in Saarbrücken

    Im Jahr 1998 gab es im Saarbrücker Hbf. noch 16 Zugpaare im Fernverkehr. Ab Fahrplanwechsel Dezember 2015/2016 sind es nur noch 7 Stück und eine weitere Ausdünnung ist nicht ganz ausgeschlossen. Auch dieser IC nach Stuttgart ist wegfallen. 120 110-2 mit IC 2055 Saarbrücken - Hbf. - Stuttgart Hbf. in Scheidt Saar am 11.12.2015.



    181 201-5 mit dem letzten IC von Saarbrücken Hbf. 12.12.2015 (Abfahrt 12.32 Uhr), IC 2059 Saarbrücken - Frankfurt/Main:



    Auch der Himmel fing leicht an zu weinen als sich 181 201-5 mit lautem Hupkonzert aufmachte den Saarbrücker Hauptbahnhof zu verlassen. Die Ausdünnung des Fernverkehrs schreitet weiter fort, 12.12.2012 12.33 Uhr



    .

    Weitere Bilder dieses Ereignisses gibt es in der neuen E-Story: Abschied in Saarbrücken von Hans-Joachim Loch.

    Quelle:/Fotos: Erhard Pitzius

    Datum:14.12.2015 - Uhrzeit: 10:15

    Mit dem ICE „Chur“ direkt von Hamburg über Frankfurt/Main nach Chur (Schweiz)

    Umsteigefreie Direktverbindung • Zugtaufe in Chur • ICE Chur als Botschafter im In- und Ausland unterwegs
    Aus Anlass der ersten Direktverbindung zwischen Hamburg und Chur wird am 13. Dezember 2015 im Bahnhof von Chur ein ICE der ersten Generation auf den Namen der ältesten Stadt der Schweiz getauft.
    Mit der neuen Direktverbindung Hamburg–Frankfurt/Main–Chur werden die ICE-Verbindungen zwischen Deutschland und der Schweiz weiter ausgebaut. Deutschland und die Schweiz sind für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die Deutsche Bahn (DB) jeweils die wichtigsten Märkte im internationalen Personenverkehr.
    Die neuen Direktverbindungen überzeugen mit sehr guten Abfahrts- und Ankunftszeiten in Freiburg und Frankfurt/Main. Aber auch für Hamburg sind die Verkehrszeiten für eine touristische Hin- und Rückreise geeignet. Damit lässt sich Graubünden mit nur einmal umsteigen bequem erreichen.
    Mit dem Sparpreis Europa können Reisen in die Schweiz bereits ab 39 Euro gebucht werden. Anlässlich der neuen Verbindung sind bis zum 31. Dezember 10.000 zusätzliche Sparpreis-Tickets nach Chur verfügbar. Mehr Informationen unter bahn.de/schweizreisen

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

    Datum:11.12.2015 - Uhrzeit: 10:15

    Hamburger Hafenbahn bereit für 835-Meter-Züge

    Künftig bessere Auslastung der Hafenbahninfrastruktur und Steigerung der Produktivität durch bis zu 15 Container mehr pro Zug • Basis für neues Angebot ist Gemeinschaftsprojekt von Hamburg Port Authority (HPA) und DB Netz AG
    Ab kommendem Sonntag steht den Transporteuren im Hamburger Hafen ein neues, attraktives Angebot zur Verfügung, denn die Gleise der Hafenbahn können dann auch von Güterzügen mit einer Gesamtlänge von 835 Metern, statt bisher 740 Metern befahren werden. Möglich wird dies durch ein Gemeinschaftsprojekt der HPA und der DB Netz AG, durch das der Hamburger Hafen Anschluss an die Strecke von Maschen in das dänische Padborg erhält. Ebenso wie in Dänemark können auf dieser Relation bereits heute Züge mit Zuglängen von 835 Metern verkehren.
    „Die Bedienung des Hamburger Hafens mit 835-Meter-Zügen steigert die Kapazität und Effizienz im Seehafenhinterlandverkehr“, erläutert Stefan Kirch, Leiter Vertrieb Güterverkehr der DB Netz AG. „Von dieser verbesserten Anbindung profitieren sowohl der Hafenstandort als auch die Kunden und Endkunden im Schienengüterverkehr. Gleichzeitig wird die Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrsträgers Schiene gestärkt.“
    „Mit der Freigabe für die 835-Meter-Züge stärken wir den Bahnverkehr im Hamburger Hafen und sind froh, unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten zu können – ohne dass Ihnen dadurch zusätzliche Kosten entstehen“, sagt Harald Kreft, Leiter Hafenbahn bei der HPA.
    HPA und DB Netz AG arbeiteten seit 2014 gemeinsam daran, die Voraussetzungen für die längeren Züge im Regelbetrieb herzustellen. Hierbei mussten sowohl sicherheits- als auch betrieblich relevante Themen, wie Signalabstände und Bahnübergangsschaltungen, überprüft werden. Mit der Einreichung der geforderten Gutachten beim Eisenbahn-Bundesamt und der Landeseisenbahnaufsicht Hamburg konnte die Zusammenarbeit nun erfolgreich abgeschlossen werden und die Hamburger Hafenbahn ist bereit für die längeren Güterzüge.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:11.12.2015 - Uhrzeit: 10:15

    Neue schnelle Eisenbahnstrecke zwischen Erfurt und Leipzig/Halle eröffnet

    Parallelfahrt zweier Sonderzüge • Kürzere Fahrzeiten zwischen Erfurt und Leipzig/Halle ab Sonntag • Wichtige Etappe auf dem Weg zur Fertigstellung der Schnellverbindung Berlin–München

    Mit der Parallelfahrt zweier Sonderzüge und Veranstaltungen in Halle (Saale), Erfurt und Leipzig wurde heute die 123 Kilometer lange Eisenbahn-Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle eröffnet. An der Eröffnungsfeier in Leipzig nahmen Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie Vorstandsmitglieder der Deutschen Bahn AG teil. Der DB-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Grube würdigte die neue Strecke als Meilenstein auf dem Wege zur Fertigstellung der Schnellbahnverbindung Berlin–München im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit (VDE) Nr. 8. In zwei Jahren wird mit der Eröffnung des letzten Neubauabschnitts die Fahrzeit Berlin–München auf weniger als vier Stunden verkürzt.
    Bereits ab Sonntag halbieren sich die Fahrzeiten zwischen Erfurt und Halle/Leipzig. Die ICE sind rund 40 Minuten schneller in Halle und rund 30 Minuten schneller in Leipzig. Damit bietet die Bahn auch schnellere Verbindungen zwischen Dresden und Frankfurt (Main) sowie Berlin und Frankfurt (Main) an.
    Die 123 Kilometer lange Eisenbahnneubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle ist Teil des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 8. Für rund zehn Milliarden Euro werden etwa 500 Kilometer Bahnstrecken zwischen Berlin, Halle/Leipzig, Erfurt und Nürnberg ausgebaut. Die Neubaustrecke Erfurt–Leipzig/Halle ist die innovativste Strecke im Netz der Deutschen Bahn.
    Eröffnung der Neubaustrecke Erfurt–Halle/Leipzig
    Die neuartigen Brückenkonstruktionen haben zwei Brückenbaupreise gewonnen. Und erstmals wird ein europäisch einheitliches Zugsteuerungssystem eingesetzt, das ohne Signale an der Strecke auskommt. Nach umfangreichen Testfahrten und Genehmigungsverfahren wurde die Strecke in den vergangenen Monaten geprüft und in Betrieb genommen. Mit der Betriebsgenehmigung des Eisenbahnbundesamtes konnte dieser Prozess der Inbetriebnahme gestern (Dienstag, 8.12.2015) erfolgreich abgeschlossen werden.

    Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

    Datum:10.12.2015 - Uhrzeit: 08:45

    Neuer Umlaufplan BR 451/452 (CD) Depot Praha ONJ

    Erstaunlicherweise haben die letzten Triebzüge der Reihe 451/452 auch im Winterfahrplan noch einmal einen eigenen Umlauf erhalten. Planmäßig werden in drei Plänen fünf Züge benötigt, die alle im Prager Vorortverkehr eingesetzt werden. Die genauen Leistungen stehen Abonnenten ab sofort im Abobereich zum kostenlosen Download im Bereich Lok-Vogel service zur Verfügung.

    Mehr Infos zum Lok-Vogel
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    .

    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:09.12.2015 - Uhrzeit: 10:23

    S-Bahn Berlin soll weiter Ringbahn betreiben

    S-Bahn-Chef Buchner: „Wir durften uns das Vertrauen der Aufgabenträger und Fahrgäste wieder erarbeiten“ • Bestellung neuer S-Bahn-Züge noch in diesem Jahr geplant
    Berlins Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, informierte in der heutigen Senatspressekonferenz über das Ergebnis des europaweiten Vergabeverfahrens für den Betrieb des S-Bahn-Teilnetzes Ring und der südöstlichen Zulaufstrecken. Danach soll die S-Bahn Berlin GmbH mit der Erbringung der Verkehrsleistungen beauftragt werden.
    Der Gesamtumfang der ausgeschriebenen Verkehrsleistungen beträgt rund 9,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Dies ist knapp ein Drittel des gesamten Berliner S-Bahn-Netzes. Der neue Verkehrsvertrag läuft bis Ende 2035.
    Der Vorsitzende der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, Peter Buchner, erklärt: „3.000 S-Bahnerinnen und S-Bahner haben harte Jahre hinter sich. Wir sind dankbar dafür, dass wir uns das Vertrauen der Aufgabenträger und unserer Fahrgäste wieder erarbeiten durften. Daher sind wir fest entschlossen, die mit dieser Vergabeentscheidung verbundenen Erwartungen umfassend zu erfüllen.“
    Erst am 21. Dezember wird die Entscheidung der Länder rechtskräftig. Bis dahin können unterlegene Wettbewerber Einspruch erheben. Sollte die S-Bahn Berlin GmbH den endgültigen Zuschlag erhalten, will der S-Bahn-Chef noch in diesem Jahr handeln: „Die Ringbahn ist das Herzstück der Berliner S-Bahn. Wir haben keine Zeit zu verlieren. Die Bestellung für neue zuverlässige S-Bahn-Züge bringen wir vor Silvester auf den Weg.“ Ein Konsortium der Hersteller Siemens AG und Stadler Pankow GmbH bekäme den Auftrag zur Fertigung der neuen S-Bahn-Züge, die ab 2021 zum Einsatz kommen würden. Die Deutsche Bahn plant die Investition eines hohen dreistelligen Millionenbetrags.
    Weitere finanzielle Aufwendungen seitens der S-Bahn Berlin sind für die Erneuerung der Werkstatt Grünau vorgesehen, in der die Instandhaltung aller Züge des Teilnetzes Ring erfolgt. Hinzu kommt der Bau einer neuen Außenreinigungsanlage am dortigen Standort.

    Quelle:/Fotos: DB AG

    Datum:09.12.2015 - Uhrzeit: 09:33

    143 100 ist auch beim Bender eingetroffen

    143 100 aus Nürnberg im Zulauf für Bender (4.12. in Köln Mülheim), 07.12.2015 überstellt nach Opladen.
    Steht nun am Ende der Schrottlokreihe im umzäunten Bereich...

    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:08.12.2015 - Uhrzeit: 10:10

    Interessanter französicher Schwerlastzug in Deutschland unterwegs

    Am 7. Dezember 2015 war in Ehrenbreitstein ein Schwertransportzug der SNCF zu sehen. Die französischen Eisenbahnwaggons der Societe De Transports Speciaux Industriels hatten einen Alstom-Trafo zu transportieren. Da soclhe Züge in Deutschland eher selten zu sehen sind, wollen wir sie unseren Lesern nicht vorenthalten




    Bei diesem Waggon handelt es sich wohl um einen ehemaligen Schnellzug-Gepäckwagen.

    Die Anschriften am Mannschaftswagen.







    Quelle:/Fotos: Joachim Kratz

    Datum:07.12.2015 - Uhrzeit: 10:00

    Erstmals eine 182 bei der FORMEL 5

    Nachdem seit Einführung dieser "FORMEL 5"-Züge nur Triebfahrzeuge der Reihe 193 zum Einsatz kamen war am Wochenende 4.-6.12.2015 eine der letzten WLC 182er an der Reihe. Zu sehen ist die 182.520 mit dem WEST 977 am 4.12.2015 in Wien Hütteldorf.



    Quelle:/Fotos: Josef Podrazky

    Datum:04.12.2015 - Uhrzeit: 10:00

    Neuer Umlaufplan 182 (MRCE) Bh München

    Auch im kommenden Fahrplan kann DB Fernverkehr nicht auf die Mietloks von MRCE verzichten. In einem dreitägigen Plan setzt der Bh München die Loks vor dem IC Königsee, einigen Güterzugfülleistungen und weiteren Zügen ein. Die genauen Leistungen stehen Abonnenten ab sofort im Abobereich zum kostenlosen Download im Bereich Lok-Vogel service zur Verfügung.

    Mehr Infos zum Lok-Vogel
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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:03.12.2015 - Uhrzeit: 10:20

    Neuer Umlaufplan 181.2 Bh Frankfurt

    Zum Planwechsel werden die Einsätze der Reihe 181.2 in Frankfurt noch einmal deutlich gekürzt. Einziger Zug im grenzüberschreitenden Verkehr ist unverändert der "Russenzug". Die genauen Leistungen stehen Abonnenten ab sofort im Abobereich zum kostenlosen Download im Bereich Lok-Vogel service zur Verfügung.

    Mehr Infos zum Lok-Vogel
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    Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

    Datum:03.12.2015 - Uhrzeit: 09:05

    Wieder Neuzugang in Opladen:

    Am frühen Nachmittag des 02.12.2015 wurden 10 x 143 aus Hamm nach Opladen überstellt (als 69342).
    Reihung:
    143 204 (Zuglok)
    143 274
    143 281
    143 939
    143 846
    143 148
    143 318
    143 207
    143 200
    143 131
    143 834
    232 690 (Schlußlok)



    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:03.12.2015 - Uhrzeit: 09:05

    Abellio Rail NRW baut Bahnbetriebswerk in Duisburg

    - Neuer Betriebsstandort für das Niederrhein-Netz
    - Abrissarbeiten starten Mitte Dezember

    Die Abellio Rail NRW GmbH hat Ende Juli 2015 das Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks Duisburg 1 im Bereich des Duisburger Hauptbahnhofs von der DB Netz AG erworben. Dort plant das Eisenbahnverkehrsunternehmen im Frühjahr 2016 für die Betriebsaufnahme des Niederrhein-Netzes, auf dem 5.000 Quadratmeter großen Gelände ein Betriebswerk zu bauen. „Die Wahl fiel auf Duisburg, weil die Stadt und der Hauptbahnhof ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt sind und besonders mit Blick auf das neue Netz strategisch günstig liegen“, erklärt Ronald R. F. Lünser, Geschäftsführer Abellio Rail NRW. „Auch die Möglichkeiten zur Erweiterbarkeit des Standorts haben uns überzeugt.“ Für das gesamte Projekt bringt das Unternehmen eine Investition von etwa 15 Millionen Euro auf, anteilig gefördert vom Aufgabenträger des neuen Netzes, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Auch der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Sören Link, blickt positiv auf die Planungen des Unternehmens: „Wir freuen uns sehr, dass sich Abellio für den Standort in Duisburg entschieden hat. Duisburg hat sich zum Ziel gesetzt, die Mobilität nachhaltig zu gestalten und den ÖPNV zu stärken. Gemeinsam können wir somit auch die Ziele des Landes unterstützen, mehr Personen von der Straße auf die Schiene zu bringen.“

    Vorarbeiten im Gang

    Im September wurde mit den Rückbaumaßnahmen der Infrastruktur der Deutschen Bahn auf dem Gelände gestartet. Dabei wurden Oberleitungen und Gleise zurückgebaut sowie neue Masten für die Stromversorgung aufgestellt. An der Zufahrt zum Gelände werden auf der Karl-Lehr-Straße neue Stromleitungen verlegt. Mitte Dezember sollen die noch vorhandenen Gebäude abgerissen werden. Im Anschluss erfolgt dann die endgültige Baufeldfreimachung.
    Erst wenn diese Vorarbeiten abgeschlossen wurden, kann mit dem Neubau begonnen werden. „Wenn alles nach Plan verläuft, können wir im Frühjahr, nach dem symbolischen ersten Spatenstich, mit den Bauarbeiten für die Werkstatthalle und die restliche Infrastruktur beginnen“, erklärt Christian Tellkamp, verantwortlicher Projektleiter.

    Der neue Betriebsstandort

    Am neuen Abellio-Standort entsteht eine zweigleisige Betriebswerkstatt mit einer Außenreinigungsanlage und einem Sozialgebäude mit Lager- und Verwaltungsräumen. Mit der Betriebsaufnahme der neuen Linien werden rund 30 neue Mitarbeiter am Standort Duisburg beschäftigt, unter ihnen Kundenbetreuer, Mechatroniker und Triebfahrzeugführer. Der Abschluss der Bauarbeiten auf dem Gelände ist für Dezember 2016 geplant. „Sollte es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen, können die neuen Züge auch vorübergehend in der Betriebswerkstatt in Hagen, an der Eckeseyer Straße, instandgehalten werden“, so Tellkamp.

    Das neue Niederrheinnetz

    Die Abellio Rail NRW wird zum Fahrplanwechsel 2016/2017 zwischen dem niederländischen Arnheim und Düsseldorf bzw. Mönchengladbach 2,4 Millionen Zugkilometer pro Jahr auf den Linien RE 19 und RB 33 erbringen und im Jahr 7 Millionen Menschen bewegen. Für den länderübergreifenden Bahnbetrieb sind 21 neue Elektrotriebfahrzeuge vom Typ Stadler FLIRT³ nötig, die aktuell noch in der Montage und Inbetriebsetzung sind. Zusätzlich wird die Linie RB 32 von Wesel nach Bocholt in das Netz aufgenommen, die ab Dezember 2016 dann ebenfalls von Abellio mit Fahrzeugen vom Typ ALSTOM CORADIA Lint gefahren wird. Spätestens ab 2019 soll auch diese Strecke mit Elektrotriebzügen betrieben und in die Linie RE 19 per Flügelkonzept eingebunden werden. Insgesamt wird Abellio dann eine Leistung von 2,7 Millionen Zugkilometern pro Jahr erbringen.
    „Wir freuen uns sehr, dass wir in gut einem Jahr erstmals länderübergreifenden Verkehr in die Niederlande anbieten können und damit das Verkehrsangebot für Fahrgäste aus beiden Ländern erheblich verbessern. Das zukünftige Streckennetz hat zusätzlich auch noch eine wichtige Zubringerfunktion für die Linien des Rhein-Ruhr-Express (RRX), der ab 2018 im Vorlaufbetrieb fahren wird. So gelangen auch die Fahrgäste aus den Niederlanden auf schnellem Weg in die Ballungsgebiete an Rhein und Ruhr“, resümiert Ronald R. F. Lünser. „Und dass wir dabei auch noch viele Arbeitsplätze in der Region schaffen, rundet für uns dieses erfolgversprechende Projekt ab.“

    Quelle:/Fotos: Abellio Rail NRW GmbH

    Datum:03.12.2015 - Uhrzeit: 09:05

    SCI Global Rail Index 4/2015

    Geschäftsklima der globalen Bahnbranche kühlt signifikant ab – 2016 wird kein leichtes Jahr

    Der negative Trend setzt sich fort – das Geschäftsklima der globalen Bahnindustrie trübt im 4. Quartal 2015 weiter ein. Dies zeigt der aktuelle SCI RAIL BUSINESS INDEX – eine regelmäßige Befragung der Topmanager der weltweiten Bahnbranche durch das Beratungsunternehmen SCI Verkehr. Mit einem Saldo von -7% rutscht die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage leicht in den negativen Bereich. Auch die Nachfrage nach Produkten und Leistungen befindet sich laut Einschätzung der befragten Topmanager weiter auf Talfahrt und erreicht den schlechtesten Wert der vergangenen zweieinhalb Jahre. Eine zunehmend kritische Beurteilung der Beschäftigungsentwicklung bleibt Thema. Im Ausblick auf das erste Halbjahr 2016 weichen die Wolken nicht. Die Verunsicherung bleibt groß. Im Zuge des Konsolidierungsprozesses werden die Karten der globalen Bahnindustrie neu gemischt – das Jahr 2016 wird viele Unternehmen der globalen Bahnindustrie vor Herausforderungen stellen.





    Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage verzeichnet seit Mitte des Jahres einen signifikanten Einbruch. Die aktuelle Geschäftslage ist mehrheitlich unbefriedigend. Im letzten Quartal 2015 ist nur noch eine Minderheit der befragten Unternehmen zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage: Nur noch 17% der Befragten bewerten ihre Lage als gut. Der Anteil der Unternehmen, die unzufrieden mit ihrer derzeitigen Lage sind, wächst im vierten Quartal 2015 auf etwa 24%. Mögliche Ursachen hierfür sind die weiter unten noch vertiefte rückläufige Nachfrage nach bahnindustriellen Produkten und Leistungen sowie die dadurch immer geringeren Auftragsbestände, die bis zuletzt einen, wenn auch verhalten, optimistischen Blick in die Zukunft erlaubten.


    Die Bewertung der Nachfrage nach Produkten und Leistungen als wichtiger Indikator der Branchenentwicklung geht im letzten Quartal 2015 weiter zurück. Fast ein Drittel der befragten Topmanager klagt über eine sinkende Nachfrage. Nur noch knapp 6% der befragten Unternehmen verzeichnen eine steigende Nachfrage – dies ist der schlechteste Wert seit dem Beginn des SCI RAILINDEX Anfang 2005. Vor einem Jahr lag ihr Anteil noch bei über 20%.

    Die ausbleibenden Neuaufträge führen zu einem Abbau der noch zu Beginn des Jahres guten Auftragsbestände. Noch wird die große Mehrheit der Unternehmen von einem ausreichenden Auftragsbestand getragen. Im Saldo beurteilen jedoch schon 14% der befragten Manager den aktuellen Auftragsbestand als zu klein.


    Der globale Konsolidierungsprozess der Bahnbranche zeigt sich auch in der Beschäftigungsentwicklung. Die zu Beginn des Jahres einsetzende negative Beschäftigungsentwicklung setzt sich im letzten Quartal 2015 leicht gebremst fort.
    Wenig Hoffnung auf eine Trendwende gibt es für das erste Halbjahr 2016. Auch in den kommenden sechs Monaten geht fast ein Drittel der befragten Topmanager von einem Rückgang der Mitarbeiterzahl in ihrem Unternehmen aus. Lediglich 7% der befragten Unternehmen, und damit 4% mehr als im Vorquartal, erwarten eine Steigerung der Beschäftigtenzahl. Inwieweit hierbei das „Prinzip Hoffnung“ regiert oder ob sich nicht doch eine stabile Trendwende in der Entwicklung der Beschäftigtenzahl abzeichnet, werden die kommenden SCI GLOBAL RAIL INDEX Befragungen zeigen.


    Der Blick auf die kommenden sechs Monate wird von den befragten Topmanagern äußerst heterogen beurteilt. Anders als noch im Quartal zuvor weichen die überwiegend leicht positiven Erwartungen, im Saldo, einer verhaltenen Zurückhaltung. Die Bahnindustrie befindet sich weiter im Umbruch: Standortoptimierung, regionale Ausweitung sowie Fusionen und Übernahmen zählen zu den wichtigsten strategischen Zielen des kommenden Jahres. „Wir stehen am Anfang einer globalen Konsolidierung der Branche. Das Jahr 2016 wird viele Unternehmen der globalen Bahnindustrie vor Herausforderungen stellen“ sagt Maria Leenen, Geschäftsführerin der SCI Verkehr GmbH.
    Der SCI GLOBAL RAIL INDEX basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.


    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:02.12.2015 - Uhrzeit: 09:45

    Südbahnstrecke nach Güterzugentgleisung ca. 3 Wochen gesperrt

    Auf der Südbahn ist es Dienstag früh um 08:45 Uhr im Semmering-Gebiet auf niederösterreichischer Seite zu einer Güterzugentgleisung gekommen.

    Das Wichtigste: dem Lokführer geht es den Umständen entsprechend gut, er ist mit leichten Blessuren davon gekommen und es ist kein Gefahrenguttransport in den Zwischenfall involviert.

    Wie und warum es zu dem Unfall gekommen ist, steht derzeit noch nicht fest und ist Gegenstand der Erhebungen. Aufgrund der Tatsache, dass sich die Untersuchungen und Arbeiten am Unfallort aufgrund der exponierten Lage sehr schwer gestalten, wird sich die Streckensperre in etwa über drei Wochen erstrecken bis alle Instandsetzungsmaßnahmen erledigt sind. Während dieser Zeit ist für den Fernverkehr ein Schienenersatzverkehr zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag eingerichtet, für den Nahverkehr von Payerbach-Reichenau bis Semmering.

    Instandsetzung schwierig und aufwendig – längerer Schienenersatzverkehr

    Aufgrund der Lage – die Entgleisung ist im Pollereswandtunnel (liegt zwischen Breitenstein und Semmering), der beidseitig an hohe Viadukte anschließt, passiert, und es ist zum Unfallort keine Zufahrt über Straßen oder Wege möglich – ist es für die Einsatzkräfte sehr schwierig, mit er erforderlichen Gerätschaft zum Unfallort zu gelangen und die notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Wie lange die Strecke tatsächlich gesperrt bleiben wird, wissen wir nachdem die Wagen von der Unfallstelle entfernt sind und wir sehen, in welchem Ausmaß die Schieneninfrastruktur beschädigt ist bzw. wie lange die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen in Anspruch nehmen werden. Nachdem sich die Situation jedoch so darstellt, dass sowohl im Bereich der Schieneninfrastruktur als auch bei Oberleitung und Signalen erhebliche Schäden abschätzbar sind, kann von bis zu drei Wochen ausgegangen werden. Wir arbeiten jedenfalls mit Hochdruck daran, das Bahnfahren für die Kunden noch vor den Weihnachtsfeiertagen wieder zu ermöglichen. Ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen ist für den Zeitraum der Streckensperre eingerichtet: Für den Fernverkehr im Abschnitt Gloggnitz – Mürzzuschlag, für den Nahverkehr von Payerbach-Reichenau bis Semmering.

    Unfallursache noch nicht bekannt

    Zum Unfallhergang liegen aktuell noch keine genauen Erkenntnisse vor, die Ursache wird im Zuge der Untersuchung des Vorfalls erhoben.


    Quelle:/Fotos: ÖBB

    Datum:02.12.2015 - Uhrzeit: 09:20

    Planfeststellungsunterlagen für den neuen Bahnhof Hamburg-Altona eingereicht

    Weitere Schritte zur Verlegung des Bahnhofs • Inbetriebnahme Ende 2023
    Am Montag, 30. November hat die Deutsche Bahn die Unterlagen für die Planfeststellung für den neuen Bahnhof Hamburg-Altona an das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in Hamburg übergeben. Nach Prüfung der eingereichten Pläne, Gutachten und Schriftstücke auf Vollständigkeit werden die Unterlagen vom EBA an die zuständige Anhörungsbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg übermittelt. Dieses gesetzlich vorgeschriebene Genehmigungsverfahren beteiligt Behörden und Bürger. Zugleich soll die Öffentlichkeit ausführlich über die Pläne informiert werden. Das Planfeststellungsverfahren soll bis Ende 2017 abgeschlossen werden.
    Der neue Bahnhof wird sechs Fernbahngleise und zwei S-Bahngleise an vier Bahnsteigen haben. Außerdem wird ein neues Empfangsgebäude entstehen. Der gesamte Bahnhof wird barrierefrei gebaut. Gleichzeitig werden zwei Brücken erneuert sowie rund 25 Kilometer Gleise und 48 Weichen neu gebaut. Die Steuerung des Zugverkehrs erfolgt von einem neuen Elektronischen Stellwerk.
    Die Inbetriebnahme des neuen Bahnhofs Hamburg-Altona ist für 2023 geplant.
    Am jetzigen Bahnhof Hamburg-Altona werden die S-Bahnen weiterhin verkehren.
    Danach sollen die Flächen des bisherigen Kopfbahnhofes komplett geräumt sein.

    Quelle:/Fotos: DB AG

    Datum:01.12.2015 - Uhrzeit: 08:30

    Siemens liefert Lokomotiven für den Einsatz bei DB Schenker Rail

    Siemens liefert acht Lokomotiven des Typs Vectron DC für den Betrieb in Italien.
    Die Güterbahn DB Schenker Rail least die Lokomotiven über einen Vertrag mit der Unicredit Leasing GmbH. Die Fahrzeuge sollen ab Ende 2016 zum Einsatz kommen. Die maximale Leistung beträgt 5.200 KW und die Höchstgeschwindigkeit 160 km/h.
    „Mit dieser Bestellung und dem damit verbundenen zukünftigen Einsatz dieser Lokomotiven verbessert DB Schenker Rail weiter seine Wettbewerbsfähigkeit in Italien“, sagte Rüdiger Gastell, Managing Director DB Schenker Rail Italia.
    „Erneut hat sich DB Schenker Rail für den Vectron DC entschieden. 23 Lokomotiven haben sich in Polen im Güterverkehr bewährt. Nun soll der gleiche Typ auch in Italien eingesetzt werden. Auch hierfür ist unsere Lokomotive bestens gerüstet. Die italienische Basiszulassung liegt bereits vor, so dass die Lieferzeit erheblich verkürzt werden kann“, sagte Jochen Eickholt, Bahnchef von Siemens.

    Quelle:/Fotos: Siemens

    Datum:01.12.2015 - Uhrzeit: 08:30

    WESTbahn bleibt am Westbahnhof

    Die WESTbahn bleibt ihren Kunden am Westbahnhof auch nach dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember treu und erhält den Fernverkehrsanschluss für hunderttausende Wiener und Touristen.
    Für Kunden, die den Westbahnhof bevorzugen und auch in den letzten Jahren lieb gewonnen haben, bietet die WESTbahn weiterhin stündliche, schnelle und kostengünstige Verbindungen von und nach Wien Westbahnhof und Wien Hütteldorf an.
    Mit Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 profitieren WESTbahn-Kunden aber nicht nur von bis zu 19 täglichen Abfahrten oder Ankünften pro Tag, sondern auch weiterhin von den vielen Annehmlichkeiten des Westbahnhofs. So bietet die BahnhofCity bis 21 Uhr zahlreiche Shoppingmöglichkeiten und gastronomische Genüsse aus verschiedenen Ländern an. Die kurzen Fußwege machen das Bummeln durch die BahnhofCity zu einem stressfreien Vergnügen.
    Reisen vom oder zum Westbahnhof garantieren auch kurze Fußwege zur U-Bahn. Vergleicht man etwa die Wegzeit von der U3 zu den Zügen am Westbahnhof mit jener von der U1 zu den Zügen am Hauptbahnhof, so ist der Fußmarsch um etwa 200 Meter kürzer, denn von der U1 muss ein Reisender rund 500 Meter zum Gleis zurücklegen. Das entspricht circa einer Weglänge von der Wiener Oper zum Haas Haus oder vom Stephansplatz über die Rotenturmstraße bis in den 2. Bezirk.
    Für alle Bahnkunden, die zum Shoppen kommen, erstreckt sich direkt neben der BahnhofCity die größte Einkaufsstraße Wiens. Durch die zentrale Lage des Westbahnhofs ist die innere Mariahilfer Straße in circa 4 Minuten erreichbar. Sichere Schließfächer garantieren ein sorgenfreies Aufbewahren des Gepäcks. Etliche Sitzgelegenheiten mit direktem Blick auf das Gleis bieten den Bahnkunden aber auch die Möglichkeit in der warmen Bahnhofshalle auf ihren Zug zu warten. Senioren schätzen auch die Option, möglichst früh vor der Abfahrt in einen Zug einsteigen zu können, um sich in Ruhe ihren Sitzplatz auszusuchen. Dieser Vorteil bleibt einem Kopfbahnhof wie dem Westbahnhof vorbehalten. Und im Fahrplan 2016 wird die WESTbahn generell mit Ausnahme einzelner Zusatzzüge zwischen Wien und Linz, mindestens 20 Minuten vor der Abfahrt bereit stehen (zu vielen Zeiten auch deutlich früher).
    Der Wiener Westbahnhof sorgt allerdings nicht nur durch seine freundliche Atmosphäre, die zahlreichen Shoppingmöglichkeiten und die übersichtlichen Beschilderung für Wohlfühlfaktor, sondern punktet auch durch umfangreiche Umsteigeverbindungen zu anderen öffentlichen Verkehrsmitteln und damit der guten Erreichbarkeit vieler Bezirke Wiens. Durch die direkte Anbindung an die U-Bahnlinien U3 und U6 gelangt man in weniger als 10 Minuten zum Stephansplatz, Landstraße Wien Mitte oder zum AKH Wien. Berücksichtigt man beim Reisezeitvergleich die kürzere Wegzeit von den Bahnsteigen zur U-Bahn, ist man über den Westbahnhof sogar schneller am Stephansplatz als mit der U1 vom Hauptbahnhof. Selbst Simmering ist mit der U3 vom Westbahnhof schneller erreichbar als vom Hauptbahnhof.
    Wer die Straßenbahn bevorzugt, hat außerdem die Möglichkeit, mit einer von sechs Straßenbahnlinien (5, 6, 9, 18, 52 und 58) von und zum Westbahnhof zu fahren.
    Dr. Erich Forster, CEO WESTbahn Management GmbH: „Mit den Vorzügen der WESTbahn, wie etwa barrierefreie Einstiege, attraktive Preise, bequeme Bestuhlung und Service am Zug und den genannten Vorzügen des Westbahnhofs wird das Bahnfahren zum Reiseerlebnis für Jung und Alt.“
    Der Westbahnhof bleibt damit der zentrale Fernverkehrsbahnhof in Wien mit modernen Fernverkehrszügen der privaten WESTbahn.

    Quelle:/Fotos: WESTbahn Management GmbH
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