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News-Rubrik: News-Archiv Juni 2015

Datum:30.06.2015 - Uhrzeit: 09:55

Siemens gewinnt "Red Dot"-Award für Velaro-Züge

- Hochgeschwindigkeitszug in der Kategorie Product Design 2015 ausgezeichnet
- Design-Zentrum lobt stimmige Formensprache im Exterieur und Interieur
- Erfüllt als erster Zug alle Vorschriften der Barrierefreiheit

Die Velaro-Zugfamilie hat das begehrte Qualitätssiegel für Design, ?Red Dot?, erhalten. Ausgezeichnet wurde das Plattformkonzept für Hochgeschwindigkeitszüge, mit dem ganz unterschiedliche Zugvarianten konfiguriert werden können. Ästhetisches Design wurde hier mit einem hohen Maß an Funktionalität verbunden.
Bei der Vergabe des Designpreises wurde anerkannt, dass im Exterieur- und im Interieurbereich großes Augenmerk auf eine in sich stimmige Formensprache gelegt wurde. Im Detail bedeutet dies klare auf einander abgestimmte Strukturen und Komponenten, gestaltete Fugenbilder mit minimalen Spaltgrößen, keine sichtbaren Verschraubungen soweit technisch machbar und besondere ergonomische Funktionalität an Bauteilen mit erhöhten Anforderungen an Zugänglichkeit und Bedienfreundlichkeit. Im Interieur wurde zusätzlich ein besonderer Schwerpunkt auf Materialität und Verarbeitungsqualität gelegt, um dem Fahrgast die Wertigkeit des Produktes nahezubringen und somit seinem Komfortanspruch gerecht zu werden.
Der Velaro ist der erste Hochgeschwindigkeitszug, der die europäische Interoperabilitäts-Spezifikation ?TSI PRM? erfüllt. Sie definiert Parameter und Anforderungen für den barrierefreien Neu- und Umbau von Bahnfahrzeugen sowie der Bahnhofsinfrastruktur. Rollstuhlbenutzer können ihren Platz sicher über breitere Einstiege und Gänge leicht und bequem erreichen. Der Weg zum Speisewagen ist offener, dank der Verwendung breiter Wagenübergänge. Spezielle Hublifte ermöglichen es Rollstuhlfahrern, den Zug ohne fremde Hilfe zu betreten und dies unabhängig von der vorliegenden Bahnsteighöhe. Auch die Anforderungen der TSI PRM für Sehbehinderte werden umfassend erfüllt, beispielsweise durch starke Kontrastierung von Haltestangen und Bedienelementen sowie Einführung eindeutiger Wegeleitsysteme.

Seit 1955 markiert das Design Zentrum Nordrhein Westfalen international herausragendes Produktdesign mit seinem berühmten Punkt. Hersteller und Designer unterschiedlicher industrieller Produkte können sich in derzeit 31 Kategorien um den Red Dot bewerben. In diesem Jahr reichten Unternehmen und Designer aus 56 Ländern insgesamt 4.928 Produkte ein.


Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:30.06.2015 - Uhrzeit: 09:55

Bombardier Transportation: Fernverkehrszug ICx erhält Red Dot Design Award

Das Außendesign des neuen Fernverkehrszuges ICx für die Deutsche Bahn AG ist mit dem begehrten Red Dot Design Award ausgezeichnet worden. Das Design-Team von Bombardier hat in enger Zusammenarbeit mit den Designern der DB und Siemens eine überzeugende Aussengestaltung entwickelt. Besonders prägnant ist der Kopfbereich, der Funktionalität und Asthetik auf überzeugende Weise vereint. Insgesamt hat das Designkonzept auch zu einer deutlich verbesserten Aerodynamik geführt.

'Das Team hat sich intensiv mit den fahrzeugspezifischen Anforderungen an dieses neue Fahrzeugkonzept auseinandergesetzt, erläutert Michael Sohn, Head of Industrial Design, Bombardier. 'Unser erfahrenes Team hat die Herausforderung, die neuen Fahrzeuge mit dem Design in die bestehende DB-Fernverkehrsflotte zu integrieren, hervorragend gemeistert. Dabei wurde auch grosser Wert auf die Integration von technischen Details wie Klappen, Fugen, oder Luftgitter gelegt, so Sohn weiter.

Kontinuität und Innovation ergänzen sich hier auf ideale Weise, so Karsten Henze, Leiter CI/CD und Kreation der DB AG. 'Das Design ist zukunftsorientierter Ausdruck der Dynamik, Sicherheit und Zuverlässigkeit der vertrauten Marke ICE.

Im Jahr 2011 hat die DB mit Siemens einen Rahmenvertrag über bis zu 300 Züge abgeschlossen. Bombardier entwickelt und liefert wichtige Komponenten für den ICx an Siemens und ist unter anderem für das Aussendesign zuständig.

Der Red Dot Design Award ist ein international anerkannter Designpreis, der von einer internationalen Jury an die Arbeiten verliehen wird, die eine herausragende Designqualität haben. Die prämierten Arbeiten werden für mindestens ein Jahr im Red Dot Design Museum in Essen ausgestellt.


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:30.06.2015 - Uhrzeit: 09:55

National Express erhält Zuschlag für Rhein-Ruhr-Express

Vergabe nach Ablauf der Einspruchsfrist rechtskräftig

Wie der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die beteiligten Zweckverbände im Ausschreibungsverfahren zum Rhein-Ruhr-Express (RRX) am 16. Juni bekannt gaben, bekommt National Express (NX) für zwei der drei Lose den Zuschlag über den Vorlaufbetrieb ab Juni 2019. Damit wird National Express zukünftig die Regional-Express-Linien 4, 5 und 6 betreiben.

?Wir sind sehr erfreut über den Zuschlag und das uns entgegen gebrachte Vertrauen. Mit dem RRX bietet sich nicht nur für National Express eine wunderbare Gelegenheit. Es besteht eine große Perspektive für ganz Nordrhein-Westfalen. Da die Mitbewerber die Einspruchsfrist ungenutzt gelassen haben, ist der Zuschlag jetzt rechtskräftig. National Express wird den Kontakt zu Abellio suchen, um für unsere gemeinsamen Fahrgäste ein Angebot aus einer Hand zu entwickeln?, sagt Tobias Richter, Geschäftsführer der National Express Rail GmbH.

Der RRX ist eine schrittweise Umstellung der Regional-Express-Linien 1 (Aachen - Hamm), 5 (Koblenz - Wesel), 6 (Köln - Minden) und 11 (Düsseldorf - Kassel), sowie zusätzlich der Linie RE 4 (Aachen - Dortmund), auf Neufahrzeuge. Die Verkehrsleistung beträgt insgesamt 14,2 Millionen Zugkilometer pro Jahr. Hierfür haben die Aufgabenträger bereits im Frühjahr des Jahres 2015 die Lieferung des Types ?Desiro HC? inklusive Wartung beauftragt. Mit den 160 km/h schnellen Fahrzeugen wird die Kapazität auf den genannten Linien größtenteils auf 800 Sitzplätze (zzgl. Stehplätze) je Abfahrt erhöht. Nach Ausbau der Infrastrukturmaßnahmen (z.B. Entflechtungen zwischen schnellen und langsameren Zügen) bietet der RRX auf der Achse Köln-Düsseldorf-Essen-Dortmund ?von früh bis spät? einen 15-Minutentakt an.

Bereits ab Dezember 2015 wird National Express den Betrieb der Linien RE 7 und RB 48 ebenfalls in Nordrhein-Westfalen übernehmen.


Quelle:/Fotos: National Express

Datum:29.06.2015 - Uhrzeit: 09:55

Abellio erhält rechtsverbindlich vom VRR den Auftrag zum Betrieb des RRX-Netzes auf den Linien RE1 u

· Deutschland-Chef Stephan Krenz will hohen Qualitätsstandard des Unternehmens in NRW weiter ausbauen
· Für Rail NRW-Geschäftsführer Ronald R. F. Lünser ist die endgültige Auftragserteilung Ansporn und Herausforderung zugleich

Unter Federführung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) haben die am Rhein-Ruhr-Express (RRX) beteiligten Zweckverbände am heutigen Montag nun endgültig und rechtsverbindlich Abellio mit dem Betrieb der Linien RE 1 (Hamm ? Dortmund ? Düsseldorf ? Köln ? Aachen) und RE 11 (Düsseldorf ? Essen ? Dortmund ? Paderborn ? Kassel) beauftragt. ?Wir freuen uns sehr, diesen Auftrag realisieren zu dürfen und werden alles daran setzen, unseren hohen Qualitätsanspruch auch auf diesen Strecken in NRW umzusetzen?, sagte Stephan Krenz, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Abellio Deutschland.
Die Mitbewerber hatten die mögliche Einspruchsfrist ungenutzt gelassen. Damit ist der Zuschlag rechtskräftig. Abellio wird die Regionalbahnlinie RE 11 ab Dezember 2018 und den RE 1 ab Juni 2020 für insgesamt 15 Jahre betreiben und damit das erste Los des RRX-Netzes in Betrieb nehmen.
Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Abellio Rail NRW in Hagen, Ronald R.F. Lünser, erklärte: ?Jetzt ist der Auftrag perfekt. Das ist Ansporn und Herausforderung zugleich. Ich danke allen, die an diesem langjährigen und letztlich erfolgreichen Projekt mitgearbeitet haben. Das Abellio-Team hat unter Beweis gestellt, dass wir im Wettbewerb auf der Schiene sehr gut aufgestellt sind. Jetzt gilt es, die Betriebsaufnahme professionell nach unseren Standards vorzubereiten.?
Abellio ist in NRW bereits als zuverlässiger Dienstleister im Schienenpersonennahverkehr bekannt. Im Auftrag des VRR betreibt das in Hagen ansässige Unternehmen seit 2005 das Emscher-Ruhrtal-Netz sowie das Ruhr-Sieg-Netz seit 2007. Im Dezember 2013 kam die Strecke der RB 47 ?Der Müngstener? über Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke hinzu, die Abellio ebenfalls in einer VRR-Ausschreibung für sich gewinnen konnte. Ab 2016 wird Abellio zwischen dem niederländischen Arnheim und Düsseldorf bzw. Mönchengladbach 2,4 Mio. Zugkilometer/Jahr das Niederrhein-Netz auf den Linien RB 33 und RB 35 erbringen.

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:26.06.2015 - Uhrzeit: 09:55

Abellio Rail NRW bezieht neuen Standort in Hagen

- Neu bezogenes Verwaltungs-Gebäude mit zukunftsweisender Leitstelle eingeweiht
- Abellio Rail NRW erhält im Rahmen der Einweihungsfeier die NWL-Goldmedaille

Nach sieben ereignisreichen Jahren am Standort in der Eckeseyer Straße ist die Verwaltung der Abellio Rail NRW im April 2015 innerhalb Hagens in neue Räumlichkeiten an der Körnerstraße umgezogen. Am 26. Juni 2015 ist der neue Standort feierlich mit vielen Gästen eingeweiht worden.

Vor dem Hintergrund des erfolgreichen Wachstums der Abellio Rail NRW, zuletzt durch das gewonnene Los 1 des Rhein-Ruhr-Expresses (RRX), boten die Büroflächen am bisherigen Standort nicht mehr genügend Platz. ?Wir freuen uns, dass wir durch den Umzug in das ehemalige Mark-E-Gebäude nun ausreichend Platz für die jetzigen und kommenden Mitarbeiter haben?, so Ronald R. F. Lünser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail NRW. Auch der Hagener Oberbürgermeister, Erik O. Schulz, ist über den Verbleib der Abellio Rail NRW in Hagen erfreut. ?Es freut mich, dass Abellio trotz des immer größer werdenden Netzes dem Standort Hagen treu geblieben ist und das denkmalgeschützte Gebäude in der Körnerstraße neue Bewohner gefunden hat?, so Schulz.

Neben den hellen und modernen Büroräumen besticht vor allem die neue Leitstelle durch zukunftsweisende Technik und moderne Arbeitsplätze. ?Zum Wachstum gehört auch der Erhalt der hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards der Abellio Rail NRW. Unsere neue Leitstelle haben wir daher mit modernster Technik ausgerüstet. Für die Inbetriebnahme neuer Netze sind wir jetzt bestens gewappnet?, so Lünser.

Im Rahmen der Einweihungsfeier wurde die Abellio Rail NRW darüber hinaus für den ersten Platz im neuen Qualitätsranking des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ausgezeichnet. ?Als Aufgabenträger sind wir nicht erst seit diesem Qualitätsranking überzeugt von Abellio. Es freut uns besonders für die Fahrgäste, die Region mit so hochwertigen Nahverkehrsleistungen versorgen zu können!? so Burkhard Bastisch, der Geschäftsführer des NWL. Ronald R. F. Lünser betonte in diesem Zusammenhang die Teamleistung hinter dieser Auszeichnung: ?Nur gemeinsam können wir solche Erfolge erreichen. Mein Dank gilt allen, die dieses Ergebnis möglich gemacht haben und auch in Zukunft machen werden!?.


Quelle:/Fotos: Abellio Rail NRW GmbH

Datum:25.06.2015 - Uhrzeit: 09:55

Abellio eröffnet Headquarter in Berliner Friedrichstraße

Deutschland-Chef Stephan Krenz: ?Abellio wird Stimme im Interesse eines fairen Wettbewerbes auf der Schiene erheben.?

Abellio hat seine Deutschland-Zentrale in der Berliner Friedrichstraße 69 offiziell eingeweiht. Nach dem Umzug des Unternehmens von Essen in die deutsche Hauptstadt Ende Mai wurde am Mittwoch (24. Juni 2015) die Eröffnung der Geschäftsräume mit zahlreichen Gästen gefeiert.
Stephan Krenz, Vorsitzender der Geschäftsführung, sagte zur Eröffnung vor Vertretern von Branchenverbänden, Ministerien, Aufgabenträgern und zahlreichen Geschäftspartnern: ?Abellio gehört zu den führenden Playern im Schienenpersonennahverkehr. Als aufstrebendes Mobilitätsunternehmen mit kontinuierlich wachsendem Streckennetz ist es für uns das Gebot der Stunde, auch in der Hauptstadt präsent zu sein. Hier in Berlin sitzen unsere Partner und Verbände und hier in Berlin setzt sie Politik die Rahmenbedingungen für unsere Branche. Deshalb wird Abellio künftig in Berlin wahrnehmbar die Stimme im Interesse eines fairen Wettbewerbes auf der Schiene erheben.?
Bereits am 22. Mai wurde Abellio von Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer in Berlin begrüßt. Dazu fand eine Premierenfahrt eines dreiteiligen Flirt 3-Zug des Unternehmens vom Berliner Hauptbahnhof nach Berlin-Lichtenberg statt.

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:19.06.2015 - Uhrzeit: 08:25

152 135 - einiges ist anders

Die 152 135 ist aus der HU zurück: Unt LD X 04.06.15. Die Stromabnehmer sind im oberen Bereich silber lackiert und die Folie über dem Führerstand hat auch einiges abbekommen. Sieht fast wie verbrannt oder verätzt aus.





Quelle:/Fotos: Norbert Basner

Datum:19.06.2015 - Uhrzeit: 08:25

Siemens bringt Servicevertrag mit RZD zum Abschluss


Die staatliche russische Eisenbahngesellschaft RZD erteilte Siemens nun den Auftrag zur Instandhaltung von Zügen des Typs Desiro RUS für den regionalen Einsatz in Russland, nachdem beide Unternehmen im Rahmen des Fertigungsauftrags für diese Züge im Jahr 2011 eine Absichtserklärung dazu unterzeichnet hatten. Der Instandhaltungsvertrag hat eine Laufzeit von 40 Jahren. Im Jahr 2011 erteilte RZD Siemens bereits einen Instandhaltungsauftrag über eine Laufzeit von 40 Jahren für 54 Regionalzüge. Der am 18. Juni 2015 unterzeichnete Instandhaltungsvertrag beinhaltet den früheren Vertrag, so dass die Gesamtzahl der zu wartenden Züge nun 294 beträgt.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:17.06.2015 - Uhrzeit: 09:25

Wieder ist eine 420er-Fuhre komplett zerlegt

Ein „Abschiedsbild“ vom 420 318 aufgenommen am 09.06.2015 beim Bender.

Zerlegungsdaten der 420 308 + 318 + 325 + 284, nach Opladen überstellt am 26.05.2015:

420 284 ++ 03.06.2015
421 284 ++ 03.06.2015
420 784 ++ 05.06.2015

420 825 ++ 05.06.2015
421 325 ++ 08.06.2015
420 325 ++ 08.06.2015

420 318 ++ 09.06.2015
421 318 ++ 09.06.2015
420 818 ++ 10.06.2015

420 808 ++ 10.06.2015
421 308 ++ 10./11.06.2015
420 308 ++ 11.06.2015


Und der Mitttelwagen 421 325 am 05.06.2015.



Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:17.06.2015 - Uhrzeit: 09:25

RRX: Abellio bekommt die Linien RE1 und RE11

- Deutschland-Chef Stephan Krenz sieht Vergabe des größten Teilloses an Abellio als Bestätigung für Qualitätsführerschaft im Wettbewerb auf der Schiene und als Erfolg der Wachstumsstrategie des Unternehmens

- Für Rail NRW-Geschäftsführer Ronald R. F. Lünser ist die Realisierung des Vorzeigeproduktes der Landesregierung im Jubiläumsjahr ein Meilenstein in der Entwicklung des privaten Bahnunternehmens

Unter Federführung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) haben die am Rhein-Ruhr-Express (RRX) beteiligten Zweckverbände Abellio mit dem Betrieb der Linien RE 1 (Münster – Dortmund – Düsseldorf – Köln – Aachen) und RE 11 (Düsseldorf – Essen – Dortmund – Paderborn – Kassel) beauftragt. Dem Zuschlag für eines der drei zu vergebenden Lose war eine europaweite Ausschreibung vorausgegangen, bei der Abellio das beste Angebot abgegeben hatte. Zunächst haben die unterlegenen Mitbewerber noch eine wettbewerbsübliche Einspruchsfrist von zehn Tagen, ehe der Zuschlag an Abellio Rechtsgültigkeit erlangt. Wenn der Zuschlag rechtskräftig ist, wird Abellio die beiden Regionalbahnlinien ab Dezember 2018 für insgesamt 15 Jahre betreiben und damit das erste Los des RRX-Netzes in Betrieb nehmen.

„Da die Vergabe noch unter Vorbehalt der Einspruchsfrist erfolgt, werden wir uns auch erst dann so richtig freuen, wenn rechtlich kein Widerspruch mehr besteht. Unabhängig davon unterstreicht die Entscheidung des VRR, dass Abellio bundesweit mit seiner kontrollierten Wachstumsstrategie auf dem richtigen Weg ist. Die Vergabe des größten Teilloses an unser Unternehmen ist eine Bestätigung unserer guten Arbeit, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den zurückliegenden Jahren geleistet haben. Unsere Qualitätsführerschaft in den alljährlichen Umfragen der Aufgabenträger hat sich erneut ausgezahlt und unser konsequentes Eintreten für einen fairen Wettbewerb auf der Schiene hat sich gelohnt“, sagte Stephan Krenz, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Abellio Deutschland, in Berlin.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Abellio Rail NRW in Hagen, Ronald R.F. Lünser, erklärte: „Das Vorzeigeprojekt der nordrhein-westfälischen Landesregierung zu realisieren ist schon eine große Auszeichnung für die erfolgreiche Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen. Wir werden damit ein absolutes Prä­miumprodukt auf die Schiene setzen, das es in dieser übergreifenden Form im größten deutschen Bundesland so noch nicht gegeben hat. Wir haben uns gegen härteste Konkurrenz im fairen Wettbewerb profiliert und damit einen Meilenstein für die Entwicklung des Unter­nehmens im Jubiläumsjahr von Rail NRW gesetzt.“

Abellio ist in NRW bereits als zuverlässiger Dienstleister im Schienenpersonennahverkehr bekannt. Im Auftrag des VRR betreibt das in Hagen ansässige Unternehmen seit 2005 das Emscher-Ruhrtal-Netz sowie das Ruhr-Sieg-Netz seit 2007. Im Dezember 2013 kam die Strecke der RB 47 „Der Müngstener“ über Deutschlands höchste Eisenbahnbrücke hinzu, die Abellio ebenfalls in einer VRR-Ausschreibung für sich gewinnen konnte. Ab 2016 wird Abellio zwischen dem niederländischen Arnheim und Düsseldorf bzw. Mönchengladbach 2,4 Mio. Zugkilometer/Jahr das Niederrhein-Netz auf den Linien RB 33 und RB 35 erbringen.

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:17.06.2015 - Uhrzeit: 09:25

RRX: National Express soll die Linien RE 4, RE 5 und RE 6 betreiben

Zuschlag für Betrieb des Rhein Ruhr Express (RRX) ab 2018 in Aussicht
National Express wird voraussichtlich ab 2018 die Linien RE4 (Aachen-Mönchengladbach-Hagen-Dortmund), RE5 (Koblenz-Köln-Düsseldorf-Wesel) und RE6 (Köln-Flughafen-Köln-Düsseldorf-Essen-Hamm-Minden) des geplanten Rhein Ruhr Express (RRX) betreiben. Das gaben die zuständigen Aufgabenträger am 16. Juni 2015 zum Abschluss eines europaweit durchgeführten Vergabeverfahrens bekannt. Damit soll National Express den Zuschlag für zwei der drei ausgeschriebenen Lose erhalten.
Der RRX besteht aus fünf Linien und verbindet ab 2018 die großen Metropolen Nordrhein-Westfalens. Er wird jährlich ca. 45 Millionen Passagiere befördern. Mit den Linien RE4, RE5 und RE6 betreibt National Express künftig rund 8,4 Millionen der jährlich gut 14 Millionen Zug-Kilometer des RRX-Systems.
Die Strecken des RRX werden von Dezember 2018 bis Dezember 2020 stufenweise in Betrieb gehen. Für die Beschaffung der Züge sind die Aufgabenträger zuständig. Sie haben Siemens bereits in einem separaten Vergabeverfahren mit Bau und Wartung von neuen Doppeldecker-Zügen beauftragt.
Für National Express ist der RRX der zweite Erfolg in Nordrhein-Westfalen binnen zwei Jahren: Bereits 2013 bekam das Unternehmen den Zuschlag für die beiden nordrhein-westfälischen Regionallinien RE7 und RB48, die es zum Ende dieses Jahres von der Deutschen Bahn übernimmt.
Tobias Richter, Geschäftsführer der National Express Rail GmbH mit Sitz in Köln, sagte: „National Express freut sich sehr über den Zuschlag für den RRX. Wir bauen damit unser Angebot im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland weiter aus und freuen uns, künftig noch mehr Fahrgästen in NRW einen verlässlichen, sicheren und hochwertigen Service zu bieten. Nach diesem Erfolg liegt unsere volle Konzentration jetzt darauf, zum Ende des Jahres einen reibungslosen Start der Linien RE7 und RB48 zu gewährleisten. Wir liegen gut im Zeitplan und freuen uns darauf, dass es bald losgeht!“

Quelle:/Fotos: National Express

Datum:16.06.2015 - Uhrzeit: 08:15

ODEG: Zugtaufe in Ludwigslust

KISS-Zug der ODEG wird auf den Namen der Stadt getauft

Samstag, den 20. Juni 2015, von 11.00 bis 12.30 Uhr, Bahnhof Ludwigslust, Gleis 3

Im Rahmen des Lindenfestes in Ludwiglust tauft die ODEG am 20. Juni 2015 gemeinsam mit der Stadt einen „KISS“-Zug auf den Namen „Ludwigslust“. Der feierlichen Zugtaufe werden neben geladenen Gästen der Bürgermeister der Stadt Ludwigslust Reinhard Mach und der Geschäftsführer und Sprecher der ODEG Arnulf Schuchmann beiwohnen. Auch die Sanddornkönigin der Lindenstadt lässt sich dieses feierliche Ereignis nicht entgehen. Mit dem geistlichen Segen durch Pastor Albrecht Lotz von der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchengemeinde Ludwigslust wird der Zug auf seine erste Reise mit dem neuen Namen gehen.
Damit hat Ludwigslust einen zweiten Zug, der auf den Namen der Stadt getauft ist und der diesen auf seinen Fahrten durch die vier Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt trägt. Der Bürgermeister der Stadt Ludwigslust Reinhard Mach freut sich auf die Zugtaufe: „Der Slogan unserer Stadt lautet: ‚Lust auf Leben‘ und zum Leben dieser Stadt gehören auch eine gute Infrastruktur und die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr, der täglich durch viele Pendler, Schüler, Azubis und Individualreisende genutzt wird. Wir freuen uns sehr, dass nun ein moderner und flotter KISS* unseren Stadtnamen und unseren Slogan tragen wird!“ (*KISS - komfortabler innovativer spurtstarker S-Bahn-Zug)
„‚Ludwigslust‘! Wir sind stolz, dass unser Zug nun diesen kraftvollen Namen tragen darf. Den Namen einer der schönsten Städte Deutschlands. Wird doch Ludwigslust nicht umsonst auch ‚Versailles des Nordens‘ genannt. Dieser rollende Botschafter wird künftig auf der Linie RE2 zwischen Wismar und Cottbus und auf der Linie RE4 zwischen Rathenow und Jüterbog fahren und ist damit ein wichtiges Bindeglied zwischen dem Nordosten und Südosten des Verbundgebietes“, so Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG, über diese wichtige regionale Partnerschaft.



Quelle:/Fotos: ODEG

Datum:15.06.2015 - Uhrzeit: 10:15

CityJet auf Messfahrten am Semmering

Der Triebzug 4746 002 absolviert aktuell Messfahrten am Semmering. Die Bilder entstanden am 12.6.2015 in oder bei Breitenstein.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.06.2015 - Uhrzeit: 10:15

183 717 nun bei STB

So schaut's aus die neue Lok der STB Steiermarkbahn: 9180 6 183 717-8 D-PCW am 13.6.2015 in Parndorf.
REV 27.01.12 MMAL
ES 64 U4-C




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:15.06.2015 - Uhrzeit: 10:15

Erste Abellio Talent 2-Fünfteiler eingetroffen

Für Abellio Mitteldeutschland sind am 11. Juni 2015 die ersten beiden 5 Teiler in Sangerhausen eingetroffen:
9480 9442 301-9 D-ABRM Unt. Hnd. 03.06.15
9480 9442 302-7 D-ABRM Unt. Hnd. 04.06.15




Quelle:/Fotos: Mario Beinlich

Datum:12.06.2015 - Uhrzeit: 08:05

Baugenehmigung für weiteren Abschnitt der 2. Stammstrecke München

Eisenbahn-Bundesamt erlässt Planfeststellungsbeschluss für den westlichen Abschnitt von Laim bis zum Stachus. DB geht mit der ersten großen Ausschreibung an den Markt.
Am 9. Juni 2015 erteilte das Eisenbahn-Bundesamt mit dem Planfeststellungsbeschluss die Baugenehmigung für die 2. Stammstrecke München im westlichen Abschnitt mit der neuen Station unter dem Münchner Hauptbahnhof. Bereits seit Ende 2013 besteht vollziehbares Baurecht für den anschließenden Abschnitt bis zur Isar mit der Station Marienhof. Damit liegen jetzt für zwei Drittel der Strecke die Baugenehmigungen vor.
Mit dem Erlass des Planfeststellungsbeschlusses ist ein weiterer Meilenstein erreicht. DB-Infrastrukturvorstand Dr. Volker Kefer kündigt an: "Wie mit dem Freistaat verabredet, bringen wir jetzt das erste große Baulos auf den Markt. Dann wird sich zeigen, ob wir mit unseren Kostenermittlungen richtig liegen."
In den nächsten Wochen wird die Deutsche Bahn die Ausschreibung für die Tunnelstrecke von der Donnersberger Brücke bis zum Marienhof einschließlich der neuen Station unter dem Hauptbahnhof europaweit veröffentlichen. Voraussichtlich bis Ende 2015/Anfang 2016 werden die Ergebnisse vorliegen. Anschließend wird der Freistaat die Ausschreibungsergebnisse prüfen, um endgültig über die Realisierung der 2. Stammstrecke entscheiden zu können.
Der Planfeststellungsbeschluss für den westlichen Abschnitt umfasst den rund 5,3 Kilometer langen westlichen Teil der 2. Stammstrecke.
Im Bahnhof Laim werden zwei S-Bahnsteige neu gebaut, an denen jeweils stadteinwärts und stadtauswärts am gleichen Bahnsteig zwischen den Linien der 1. und 2. Stammstrecke bequem umgestiegen werden kann. Zudem baut hier die Landeshauptstadt München mit der "Umweltverbundröhre" eine neue Unterführung für Busse, Radfahrer und Fußgänger, aus der ebenfalls die Bahnsteige der S-Bahnstation erreicht werden. Östlich des Bahnhofs Laim trennen sich die Gleise der beiden Stammstrecken. Die neuen Gleise verlaufen zunächst nördlich der bestehenden Stammstrecke. Etwa 300 Meter westlich der Donnersberger Brücke liegt das Westportal der beiden eingleisigen neuen Tunnel. Hier taucht die 2. Stammstrecke in den Untergrund ab, unterquert die bestehende Stammstrecke und erreicht den Hauptbahnhof. In rund 40 Metern Tiefe unter der Haupthalle und unter dem Bahnhof der U-Bahnlinien U1/U2 liegt hier der neue Bahnhof. Vom Hauptbahnhof führt die Tunnelstrecke weiter Richtung Marienhof.
Zum Schutz vor dem Verkehrslärm im oberirdischen Abschnitt zwischen Laim und Donnersberger Brücke werden unter anderem 1.140 Meter Schallschutzwände – bis zu fünf Meter hoch – gebaut. Zudem haben. zahlreiche Wohnungen Anspruch auf passiven Schallschutz (Schallschutzfenster). Auch für die Bauzeit - zum Schutz vor Lärm und Staub beispielsweise - werden Vorkehrungen getroffen.
Der Beschluss wird auf der Internetseite des Eisenbahn-Bundesamtes veröffentlicht (www.eba.bund.de) und in der Landeshauptstadt München öffentlich ausgelegt.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:12.06.2015 - Uhrzeit: 07:45

Der neue ÖFB-Raijet

Seit Montag ist der neue Railjet des ÖFB auf dne Gleisen unterwegs. Am 11. Juni 2015 konnte er als RJ 860 in Niederaudorf fotografiert werden:










Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

Datum:11.06.2015 - Uhrzeit: 09:15

Immer mehr neue 146er sind unterwegs

Die nächste Tranche der Regio 146er ist immer häufiger zu sehen. Auch wenn noch keine Planeinsätze gefahren werden, so kann es wohl nicht mehr lange dauern.
Die 146 259 kam am 10. Juni 2015 alleine durch Frankfurt-Süd. (Foto: Alan Lathan)




Die 146 262 war am 29.5.2015 auf Probefahrt in Kassel-Wilhelmshöhe: (Foto Klaus Heinemann)




Drei Tage später, am 1. Juni 2015 konnte dann die 146 270 in Kassel-Wilhelmshöhe beobachtet werden. (Foto Klaus Heinemann)





Quelle:/Fotos: Alan Lathan / Klaus Heinemann

Datum:11.06.2015 - Uhrzeit: 09:15

Stadler Rail gewinnt 100-Millionen-Auftrag in Texas

Stadler Rail liefert acht Züge des Typs FLIRT3 an das texanische Bahnunternehmen Fort Worth Transportation Authority, kurz „The T“. Der Vertrag beinhaltet weitere Optionen. Stadler Rail verkauft damit zum ersten Mal einen FLIRT in den USA. Am Dienstag, 9. Juni 2015, haben die beiden Unternehmen in Fort Worth, Texas, USA, den Vertrag unterzeichnet. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf circa 100 Millionen US Dollar. Darin enthalten sind sämtliche Zusatzdienstleistungen. Liefertermin ab Werk ist im Juli 2017, die anschliessende Zulassungsperiode dauert bis März 2018. Die Züge mit dieselelektrischem Antrieb werden auf der Linie „TEX Rail“ zwischen Fort Worth und dem internationalen Flughafen DFW verkehren. Die Aufnahme des Verkehrs auf der neuen Linie ist für September 2018 vorgesehen.
Beim Auftrag für „The T“ handelt es sich um den fünften Auftrag von Stadler Rail für die USA. Bislang hat das Unternehmen 49 Gelenktriebwagen (GTW) in die USA verkauft. Da bei der aktuellen Bestellung anders als bei den bisherigen Aufträgen nationale Bundesgelder in die Finanzierung einfliessen, kommt für Stadler zum ersten Mal der sogenannte "Buy America Act" zum Zug. Dieser schreibt vor, dass 60 Prozent der Wertschöpfung in den USA zu erfolgen haben. Stadler Rail hat deshalb entschieden, in den US-Staaten ein neues Werk zu bauen. Eine Delegation rund um CEO Peter Spuhler und Martin Ritter, künftiger CEO von Stadler US, prüft derzeit vor Ort verschiedene Optionen für den neuen Standort. Die Produktion der Wagenkästen und der Drehgestelle werden in einem der Schweizer Werke erfolgen, die Endmontage im neuen Werk in den USA.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:10.06.2015 - Uhrzeit: 08:50

193 228 auf dem Weg zu MMW

Bei einem netten "Fotohalt" in Gramatneusiedl(A) konnte am 9.6.2015 die fabrikneue ELL 193.228 bei ihrer Überstellfahrt nach Ungarn fotografiert werden. Mieter dieser Lok ist wie am Aufkleber ersichtlich das ungarische EVU MMV.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:10.06.2015 - Uhrzeit: 08:50

ETR 610 in Göttingen


Immer noch ist ein ETR 610 der SBB auf Testfahrten in Deutschland unterwegs. Am 8. Juni war der Zug ETR 93 85 5 610 707-7CH-SBB gegen 17:28 Uhr durch Göttingen in Richtung Norden unterwegs.

Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:09.06.2015 - Uhrzeit: 09:45

SBB: Neuer Doppelstockzug nimmt Fahrt auf.

Am 8. Juni 2015 haben Bombardier und SBB in Villeneuve (VD) den neuen Doppelstockzug für den Fernverkehr vorgestellt, erstmals auch mit Einblick in den Innenausbau. Die beiden ersten Testzüge hatten die vereinbarten Anforderungen bereits im Mai 2015 erfüllt. In den nächsten Monaten folgen Testfahrten auf dem SBB-Netz, ab 2017 sollen die Züge fahrplanmässig zum Einsatz kommen.
Der am 8. Juni 2015 in Villeneuve (VD) vorgestellte Zug gibt erstmals Einblick in den Innenausbau eines 200 Meter langen Fernverkehrs-Doppelstockzugs. Von Anfang 2015 bis Ende 2016 werden sieben Vorserienzüge intensiv getestet. Die statischen Prüfungen finden in der neuen Testhalle in Villeneuve statt. Nach ersten dynamischen Erprobungen auf dem Versuchsring in Velim/Tschechien stehen in den nächsten Monaten Testfahrten auf dem SBB-Netz auf dem Programm. Bombardier wird die 59 Züge wie geplant bis Ende 2019 und die drei vereinbarten Zusatzzüge im 1. Quartal 2020 liefern. Der fahrplanmässige Einsatz von Serienzügen ist ab 2017 vorgesehen.

Testzüge erfüllen Anforderungen
Ab Dezember 2014 wurden die Vorserienzüge im Bombardier-Werk in Hennigsdorf (D), in Velim (CZ) und in Villeneuve geprüft. Die beiden ersten Testzüge haben die Anforderungen, die in der Vereinbarung vom November 2014 festgehalten wurden, bis Mai 2015 termingerecht und vollumfänglich erfüllt. Somit ist die zwischen Bombardier und der SBB getroffene Vereinbarung, welche die offenen Punkte zur bisher entstandenen Verzögerung klärt, definitiv gültig. Beide Unternehmen können nun die ganze Aufmerksamkeit auf weitere Tests und auf die Produktion und Inbetriebnahme der neuen Züge legen. Die erfolgten Investitionen in den Produktionswerken Villeneuve und Görlitz (D), die harmonisierten Prozesse und die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen SBB und Bombardier bilden dazu die notwendige Grundlage.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:09.06.2015 - Uhrzeit: 09:45

ÖBB und ÖFB präsentieren railjet im Nationalteam-Trikot

Sportliche Kooperation: ÖBB railjet im ÖFB Outfit ab 8. Juni österreichweit auf Schiene
Endspurt zur Fußball-Europameisterschaft: Ab heute fährt der erste vollständig gebrandete railjet im Trikot der österreichischen Nationalmannschaft durchs Land. In 500 Arbeitsstunden wurde der 206 Meter lange Premium-Zug der ÖBB mit 1.660 m² Folie beklebt. Heute wurde der sportlich gekleidete railjet anlässlich der partnerschaftlichen und nachhaltigen Kooperation der ÖBB und des ÖFB im Beisein der Sponsoren ASM Austrian Sportstravel Management, Lotto, Kronen Zeitung, TIPP3, T-Mobile, Samsung, Austrian und ARA getauft.
Taufpaten des Zuges waren ÖFB Generaldirektor Alfred Ludwig und Christian Kern, Vorstand der ÖBB Holding. Ehrengäste der Zeremonie waren die Spieler des österreichischen Nationalteams sowie deren Betreuerstab. Besichtigt werden kann der sportliche railjet ab heute auf den Schienen durch ganz Österreich – per Lokfinder http://werbung.oebb.at/de/Loks/ lässt sich seine Position zu jeder Zeit tracken. Der Zug ist ab sofort für die ÖBB-Fahrgäste im Fernverkehr im Einsatz.

Quelle:/Fotos: ÖBB

Datum:09.06.2015 - Uhrzeit: 08:55

187 103 bringt zwei 146.5 nach Kassel


An dieses Gesicht werden wir uns bald gewöhnt haben. Noch sehr neu und ohne vollständige Anschriften wie z. B. das Abnahmedatum, dafür aber in Vorbereitung der vor ihr liegenden Messfahrten zumindest im Führerstand gut sichtbar verkabelt, rauscht 187 103-7 durch Lampertheim. Sie hat die Aufgabe, sich selbst und 146 566-5 sowie 146 551-7 von Kassel nach Hausach zu bringen. 08. Juni 2015

Quelle:/Fotos: Norwig Werber

Datum:08.06.2015 - Uhrzeit: 08:55

Jade-Weser-Port

Der JadeWeserPort in Wilhelmshaven sollte nach Planungen den dritten Platz im Containerumschlag nach Hamburg und Bremen belegen - sehr ausgelastet scheint er aber auch 2015 nicht zu sein, wie die Bilder am 5. Juni 2015 beweisen.




Quelle:/Fotos: Helmuth Cohrs

Datum:04.06.2015 - Uhrzeit: 08:25

SCI Global Rail Index 2/2015

Die Karten in der Bahnbranche werden neu gemischt – unsichere Zeiten stehen bevor

Die Stimmung führender Unternehmen der weltweiten Bahnbranche, welche durch den SCI Global Rail Index erfasst wird, hat sich im Vergleich zum vorherigen Quartal leicht verschlechtert. Die derzeitigen Geschäfte laufen noch gut – sowohl der Auftragseingang als auch die aktuelle Geschäftslage werden von den befragten Mangern positiv bewertet. Für die Zukunft verspürt die Branche jedoch nach wie vor eine große Verunsicherung, die Manager beurteilen die Entwicklung der kommenden 6 Monate zum vierten Mal in Folge negativer. Die Fusion der chinesischen Bahnriesen CNR und CSR schafft einen Player im Markt, welcher mit aller Kraft in die angestammten Märkte von Alstom, Bombardier, Siemens und Co drückt. Gerade erst hat die Deutsche Bahn verkündet, künftig auch auf Lieferanten aus China setzen zu wollen. Zudem steht der Übernahme-Deal zwischen Alstom und GE kurz vor dem Abschluss. Der kanadische Zughersteller Bombardier macht Schlagzeilen mit der Meldung, 30% des Unternehmens an die Börse bringen zu wollen. All diese Bewegungen am Markt zeigen, dass die Karten derzeit neu gemischt werden.




Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage durch die befragten Topmanager ist im Vergleich zum letzten Quartal auf hohem Niveau nahezu gleich geblieben. Nach wie vor ist die Mehrheit der Unternehmen zufrieden mit ihrer derzeitigen Geschäftslage. So wenige Manager wie seit einem Jahr nicht mehr geben an, ihre derzeitige Geschäftslage sei unbefriedigend. Dies spiegelt sich auch in der Beurteilung des aktuellen Auftragsbestandes wieder: 85% aller befragten Unternehmen zeigen sich mit ausreichend oder verhältnismäßig gut gefüllten Büchern zufrieden.



Der positive Blick auf die aktuelle Geschäftslage wird durch den wichtigen Indikator der Nachfrage nach Produkten und Leistungen gestärkt. Zum einen ist die Nachfrage im Vergleich zum Vorquartal bei mehr Unternehmen gestiegen, zum anderen ist sie bei weniger Unternehmen gesunken. Im Saldo blicken 20% der befragen Manager auf eine gestiegene Nachfrage – ein besserer Wert wurde zuletzt nur vor einem Jahr erreicht. Bahn- und Infrastrukturbetreiber investieren zu Beginn des Jahres wieder deutlich – der anstehende Nachholbedarf insbesondere bei der Instandhaltung der Infrastruktur in vielen Ländern lässt hoffen, dass die Nachfrage auch weiterhin positiv bleibt.



Trotz der recht positiven Beurteilung der aktuellen Geschäftslage und Nachfrage ist der Blick der Branche auf die Zukunft stark getrübt. Nur noch 10% der befragten Unternehmen erwarten eine günstigere Entwicklung im zweiten Halbjahr 2015. Die überwiegende Mehrheit geht von einer Stagnation ihres Geschäftes in 2015 aus. Der Saldo ist zu vierten Mal in Folge gesunken und erreicht nur noch 0% - der niedrigste Stand seit Ende 2012. Die Verunsicherung zur künftigen Geschäftsentwicklung liegt insbesondere an derzeitigen Entwicklungen im Markt. Durch den Zusammenschluss von CNR und CSR ist ein neuer Player entstanden, welcher auf die Märkte außerhalb Chinas drängt und das Geschäft der übrigen Bahn-Größen bedroht. Bombardier erwägt einen Börsengang seiner Transportsparte noch in diesem Jahr, um seine angeschlagene Flugzeugsparte zu sanieren. Die Karten in der Bahnbranche werden derzeit neu gemischt und erst die Zukunft wird zeigen, wer zu den Gewinnern oder Verlierer dieser Entwicklung gehört. Die Bahnbranche blickt daher auf unsichere Zeiten.

Herausforderungen der Bahnbranche 2015/2016

SCI Verkehr hat im zweiten Quartal 2015 die Topunternehmer zusätzlich um die Beurteilung der größten Herausforderungen für die Jahre 2015 und 2016 gebeten. Über 50% der Manager sehen die Erschließung neuer (geografischer) Märkte sowie die Optimierung von Prozessen als wichtigste Themen der kommenden zwei Jahre. Zusammenschlüsse und Verkäufe, die Diversifizierung des Produktportfolios sowie der Umgang mit Zulassungen und Zertifizierungen stehen ebenfalls oben auf der Agenda der Unternehmen.

Legende: Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.


Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:03.06.2015 - Uhrzeit: 09:02

Siemens elektrifiziert dänisches Bahnnetz

- Siemens rüstet 1300 Kilometer mit elektrischen Oberleitungen aus
- Ermöglicht Geschwindigkeiten bis 250 km/h
- Konsortialer Auftragswert im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich

Im Auftrag des dänischen Eisenbahnunternehmens Banedanmark wird Siemens im Rahmen eines Konsortiums mit dem Bauunternehmen Per Aarsleff AS neun Strecken elektrifizieren. „Wir statten rund 1300 Kilometer des dänischen Bahnnetzes mit elektrischen Oberleitungen aus. Das macht uns stolz und zeigt wie wettbewerbsfähig unsere Technologie ist“, sagt Elmar Zeiler, Leiter der Siemens-Einheit Bahnelektrifizierung „Unsere Oberleitungsanlagen erhöhen die Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit von Bahnstrecken und bieten dem Betreiber zugleich eine umweltschonende Alternative zum Dieselbetrieb.“ Elektrifizierte Bahnnetze ermöglichen Geschwindigkeiten zwischen 160 und 250 km/h sowie geringere Betriebs- und Wartungskosten.

Weltweit hat sich die elektrische Zugförderung als die leistungsstärkste, schnellste und umweltfreundlichste Beförderung von Personen und Gütern durchgesetzt. Auch in Dänemark erlebt die Bahnelektrifizierung gegenwärtig einen enormen Aufschwung: Siemens rüstet bis Ende 2026 neun Strecken des dänischen Netzes mit Oberleitungen (2x25 kV) aus. Hinzu kommt der Aufbau der Stromversorgung mit Unterwerken, Autotransformatorenstationen und Fernsteuerungseinrichtungen. Startschuss für das ehrgeizige Projekt ist die Elektrifizierung der 57 Kilometer langen Strecke zwischen Esbjerg und Lunderskov im Süden des Landes.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:02.06.2015 - Uhrzeit: 09:15

Weitere neue 186 für Railpool ausgeliefert

Am 29. Mai 2015 wurde die 186 424 für Railpool ausgeliefert. Die nagelneue Lok wurde bei der Fahrt in Richtung Norden in Göttingen aufgenommen.



Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:02.06.2015 - Uhrzeit: 09:15

Wieder 420er in Opladen

Der Hof beim Bender steht wieder voll:
420 308 + 318 + 825 + 284 wurden am 26.05.2015 Richtung Köln überführt und Mitte letzter Woche zum Bender nach Opladen überstellt, Reihenfolge vom Stutzen aus gesehen:

420 284
421 284
420 784

420 825
421 325
420 325

420 318
421 318
420 818

420 808
421 308
420 308


420 318 vor dem Bender Tor in Opladen zur Verschrottung, 30.05.2015

420 284 beim Bender in Opladen zur Verschrottung, 30.05.2015

420 284 steht auf dem Bender-Gelände in Opladen zur Verschrottung, 30.05.2015


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:01.06.2015 - Uhrzeit: 17:15

Umlaufplan BR 115 (Fernverkehr)

Es ist bald wieder Fahrplanwechsel und wir eröffnen die neue Saison mit dem Umlaufplan der Reihe 115. Sieben Loks werden im Sommerfahrplan noch planmäßig benötigt. Am Einsatzgebeit hat sich wenig geändert, aber an den Leistungen. Letztere sind gegenüber dem Winter wieder deutlich zurückgegangen. Genauer werden wir dazu auch im kommenden Lok-Vogel eingehen. Der neue Umlaufplan, gültig ab 14. Juni 2015, steht Abonnenten des Lok-Vogels ab sofort im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion
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