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News-Rubrik: News-Archiv Mai 2015

Datum:27.05.2015 - Uhrzeit: 08:45

DB Schenker mietet MRCE-Vectrons


Vor Pfingsten trafen mit den 193 865, 874 und 879 die ersten drei Vectrons von MRCE zur Personalschulung in Nürnberg Rbf ein. Mit der Anmietung will DB Schenker einen bis zur Lieferung der Rehe 187 auftretetenden Lokengpass überbrücken. Weitere 193er sollen folgen. Das Bild zeigt die 193 865 und 879 am 26. Mai 2015 zur Schulung in Nürnberg RBF.

Quelle:/Fotos: xXx

Datum:26.05.2015 - Uhrzeit: 10:30

Skoda 109 E erhält Zulassung für Deutschland


Die neue Lokomotive 109E Emil Zátopek des tschechischen Herstellers Skoda Transportation hat die Genehmigung für den Betrieb auf deutschen Eisenbahnstrecken erhalten. Zuvor hat sie diese Genehmigung bereits in fünf anderen europäischen Ländern erteilt bekommen - in Österreich, Polen, Ungarn, der Slowakei und in der Tschechischen Republik. Im Jahr 2013 hat sie außerdem als zweite Lokomotive weltweit das TSI High Speed RST Zertifikat erlangt, das für die Interoperabilität im europäischen Hochgeschwindigkeitseisenbahnsystem notwendig ist.

Die Lokomotive 109E ist eine Dreisystemlokomotive für hohe Geschwindigkeiten, die für den kommerziellen Verkehr mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h ausgelegt ist. Sowohl die komplette Produktion als auch die gesamte Entwicklung erfolgte durch das Pilsner Unternehmen Skoda Transportation. Die Vorteile der neuen Lokomotive liegen vor allem in der hohen Leistung, ihrer Verlässlichkeit, ihrem niedrigen Energieverbrauch und ihrerer Umweltfreundlichkeit. “Wir haben die Serie der vorgeschriebenen anspruchsvollen Prüfungen, die für den Erhalt der Zulassung für die deutschen Eisenbahnen notwendig sind, erfolgreich abgeschlossen, das Eisenbahn-Bundesamt hat uns in Folge die Betriebsgenehmigung erteilt. Der gesamte Prozess war sehr anspruchsvoll, aber ich bin sehr glücklich, dass die tschechische Lokomotive damit eine der ersten Hochgeschwindigkeitslokomotiven der Welt ist, die diese Genehmigung erhalten hat,” erklärt TomáS Igna?ák, Generaldirektor von Skoda Transportation.

Die neue Dreisystemlokomotive ist für den Einsatz auf den Eisenbahnkorridorstrecken aller Nachbarländer der Tschechischen Republik und in Ungarn vorgesehen. In diesen Ländern wird sie imstande sein, fließend zwischen verschiedenen Speisesystemen zu wechseln. Sie entspricht den technischen Parametern der Strecken und der Speisesysteme mit wechselnden Spannungen von 25 kV/50 Hz, oder 15 kV/16,7 Hz, fallweise auch mit Gleichspannung von 3kV. “Das Eisenbahn-Bundesamt ist im Zulassungsprozess besonders kompromisslos, oftmals geht es bei den technischen Bewertungen bis in die allerkleinsten Details. Dank der Einstellung aller Mitglieder des Homologationsteams, sowohl der Stammmitarbeiter des Unternehmens als auch externer Mitarbeiter, ist es Skoda Transportation gelungen den gesamten Prozess erfolgreich abzuschließen, wofür allen Mitarbeitern Dank gebührt,” erklärt Petr Spalek, Chefingenieur für Schienenfahrzeuge bei Skoda Transportation.

In die Entwicklung der schnellsten und leistungsfähigsten tschechischen Lokomotive hat Skoda Transportation mehr als 950 Millionen Kronen investiert. Die Komplexität der Konstruktion illustrieren unter anderem die rund 30 Kilometer an Kabeln, die die Lokomotive durchziehen, und die mehr als zehntausend elektrischen Anschlüsse und Verbindungen. Bei ihrer Herstellung hat Skoda Transportation die modernsten Materialien verwendet, beispielsweise Faserverbundwerkstoffe, wie sie bei Formel 1 Wagen zum Einsatz kommen und welche die Fahreigenschaften des Fahrzeugs deutlich verbessern.

Besondere Aufmerksamkeit hat Skoda Transportation auf höchste Sicherheitsstandards gelegt. Die neue Lokomotive erfüllt daher auch die strengsten Sicherheitslimits. Dem entspricht auch ihre Konstruktion, beispielsweise verfügt der Bereich um den Führerstand über Deformationszonen, die im Falle einer Kollision einen großen Teil der Energie schlucken können. Nach dem gleichen Prinzip ist auch der Pflug vor der Lokomotive konstruiert. Bei einem extremen Aufprall gegen ein Hindernis vom Typ eines LKW mit 15 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 110 km/h bleibt der Bereich um den Lokführer unbeschädigt und wird nicht deformiert. Wegen ihrer Beständigkeit ist es auch relativ einfach möglich die Lokomotive zu reparieren. Im Rahmen der Test wurden auch die Feuersicherheitseinrichtungen erfolgreich geprüft. In der Lokomotive sind Brandmelder und ein aktives Löschsystem installiert. Die Wand zwischen dem Führerstand und dem Maschinenraum ist für bis zu 15 Minuten feuerfest.

Mit der Lokomotive 109E schließt das Pilsner Unternehmen an die langjährige Tradition der Produktion von elektrischen Lokomotiven an, von denen sie bereits mehr als 5.500 Stück hergestellt hat. Die Anfänge der Produktion moderner elektrischer Lokomotiven reichen bis ins Jahr 1928 zurück, als Skoda die Lokomotive 1Elo entwickelt hat, die von den Tschechoslowakischen Bahnen eingesetzt wurde.

Quelle:/Fotos: Skoda Transportation

Datum:25.05.2015 - Uhrzeit: 10:06

155 081 zerlegt

Da ist doch noch was nachzutragen ... durch das schöne Wetter und das lange Wochenende hätte ich das fast vergessen. Am frühen Morgen des 21.05. wurde beim Bender noch anderer Schrott-Nachschub angeliefert und ich dachte noch, daß die 155 081 dadurch sicher noch nicht dran sei.
Am frühen Nachmittag des 22.05. war der Hof schon wieder sauber gekehrt - aber von dem schweren Sechsachser war nur noch eine Seitenwand auf'm Schrott zu sehen ... also falsch gedacht...
155 081-3 + + 21./22.05.2015

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:25.05.2015 - Uhrzeit: 10:06

Neue SZ-Werbelok


Neue SZ-Werbelok 541 016 am 22.5.2015 in Villach Hbf

Quelle:/Fotos: Christian Tscharre

Datum:21.05.2015 - Uhrzeit: 08:59

420er-Zerlegung in Opladen

Wieder einmal ein Update zu den Zerlegungen der Reihe 420 in Opladen:

ET420 802+810+289+301


420 301 (vorn) und weitere ausgemusterte 420 beim Bender zur Zerlegung, 06.05.2015


420 301 ++ 11.05.2015
421 301 ++ 11.05.2015
420 801 ++ 11.05.2015

420 789 ++ 12.05.2015
421 289 ++ 12.05.2015
420 289 ++ 12.05.2015


420 810 + 421 310 stehen am 13.05.2015 beim Bender zur Verschrottung an und werden vom Radlader nach vorn geschoben


420 810 ++ 13.05.2015
421 310 ++ 13.05.2015
420 310 ++ 13.05.2015

420 302 ++ 15.05.2015
421 302 ++ 15.05.2015


420 802 + 421 302 + 420 302 farbenfroh, wartet am 14.05.2015 auf dem Bender Gelände in Opladen auf seine Zerlegung


420 802 ++ 15.05.2015

4 x 420 von 145 019 aus Offenbach nach Opladen/Bender am 16.03.2015 überstellt:
420 280 ++ 01.04.2015
421 280 ++ 01.04.2015
420 780 ++ 02.04.2015

420 356 ++ 02.04.2015
421 356 ++ 02.04.2015
420 856 ++ 02.04.2015

420 286 ++ 07.04.2015
421 286 ++ 07.04.2015
420 786 ++ 07./08.04.2015

420 266 ++ 08.04.2015
421 266 ++ 08.04.2015
420 766 ++ 08.04.2015


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:20.05.2015 - Uhrzeit: 08:59

Neue Webeloks in Ungarn

Wie im Lokvogel erwähnt, gibt es in Ungarn wieder einige neue Werbelokomotiven, ein paar davon habe ich am 14.05.2015 in Budapest Keleti pu. fotografieren können:


9155 0470 004-7 Opera / Elsö Sorban ist in Budapest Keleti pu. angekommen und fährt nun zu einem Abstellplatz.


9155 0480 004-5 Gabor Aron ist in Budapest Keleti pu. angekommen und fährt nun ebenfalls zu einem Abstellplatz.


9155 0480 004-5 Gabor Aron steht abfahrbereit in Budapest Keleti pu. (2. Seite).


9155 0480 007-8 Rakoczi Ferenc kommt mit einem Zug in Budapest Keleti pu. ein.


Quelle:/Fotos: Reinhard Prokoph

Datum:20.05.2015 - Uhrzeit: 08:59

155 081 beim Bender

Nach vielen zerlegten 420er Einheiten ist mal wieder ein Sechsachser dran: Nun hat es sie doch erwischt - die 155 081-3, welche bereits am 28.03.2015 nach Gremberg überstellt wurde, ist am 18.05.2015 nach Opladen zur Recyclingfa. BENDER abgefahren worden. Ohne Stromabnehmer und "Tröte"...




Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.05.2015 - Uhrzeit: 09:45

Neue Akiem 187er


Am 16. Mai waren in Kassel Rbf vier TRAXX AC3 abgestellt: Neben der 187 007-0 RAILPOOL waren dies auch die drei neuen 187 013, 011 und 012 für Akiem. Die drei Akiem-Loks haben noch keine lange Loknummer an der Seite dran stehen (91 80 6 ... oder aber 91 87 ....).

Quelle:/Fotos: Horst Lauerwald

Datum:14.05.2015 - Uhrzeit: 08:35

Erster Bimodal-FLIRT von Stadler


Stadler hat seinen ersten Bimodal-FLIRT verkauft. Gestern erhielt Stadler Rail von der Region Aostatal im Nordwesten Italiens einen Auftrag über rund EUR 43 Mio. für fünf bimodale Züge (BMU). Diese können im Dieselbetrieb oder im elektrischen Betrieb unter einer 3-kV-DC-Oberleitung fahren. Sie werden im interregionalen Personenverkehr zwischen Aosta und Turin zum Einsatz kommen. Die bimodalen Züge gehören zur neuesten Generation des FLIRT3 und werden 2018 ausgeliefert.

Der neue FLIRT3, der dank seines modularen Aufbaus den neusten TSI-Normen und -Standards entspricht, deckt die gesamte Palette der möglichen EMU-, DMU- und BMU-Zugkonfigurationen ab. Dadurch kann jeder Kunde den Zug hinsichtlich der Funktionalitäten und Betriebseigenschaften auf seine Bedürfnisse anpassen – sei dies für EMU (elektrische Triebzüge), für DMU (dieselelektrische Triebzüge) oder, wie in der Region Aostatal, für bimodale Züge.

Zum Auftragsumfang des Auftrags gehören Personalschulungen, technische Dokumentationen, Ersatzteile sowie ein Vollwartungsvertrag über fünf Jahre. Zudem besteht eine Option auf weitere fünf Züge und eine Verlängerung des Wartungsvertrags um drei Jahre. Dadurch würde sich der Auftrag auf rund 94 Millionen Euro erhöhen.

Tiefer Energieverbrauch

Wie alle FLIRT-Züge weisen auch diese die folgenden typischen Merkmale auf: eine grosszügige, transparente Innenraumgestaltung, grosse Mehrzweckflächen in den Eingangsbereichen sowie Wagenkästen in Aluminium-Leichtbauweise, was zu deutlich tieferem Energieverbrauch und somit auch zu wesentlich tieferen Energiekosten führt. Die dreiteiligen Züge verfügen über 178 Sitze, darunter 19 Klappsitze. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h im E-Modus und 140 km/h im D-Modus. In der Zugmitte befindet sich eine geräumige Toilette, die den TSI-PRM-Anforderungen entspricht.

Jede Zugeinheit besteht aus drei Wagen und einem dazwischenliegenden Diesel-PowerPack-Modul. Ein vierter Wagen kann hinzugefügt werden, falls zu einem späteren Zeitpunkt ein höherer Kapazitätsbedarf besteht. Die Wagenkästen des FLIRT3 sind aus spezifischem Leichtmetall gefertigt, der Herstellungsprozess basiert auf der integralen Bauweise von Stadler, die sich vielfach bewährt hat.

Besondere Aufmerksamkeit galt den Anforderungen in Bezug auf die Wartung und Instandhaltung. Alle Komponenten des Antriebssystems sind so geschickt und dabei ergonomisch angeordnet, dass sie durch Luken und Türen leicht zugänglich sind. Die Antriebsausrüstung für die dreiteiligen Züge hat im Elektrobetrieb und unter einer 3-kV-Oberleitung eine maximale Leistungskapazität von 2600 kW sowie eine Kapazität von 700 kW im Dieselbetrieb. Die thermische Leistung stammt aus zwei hoch entwickelten Achtzylinder- und Common-Rail-Dieselmotoren, die den EURO-IIIB-Emissionsvorschriften entsprechen.



Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:13.05.2015 - Uhrzeit: 10:04

Erstfeld: Gotthardstrecke nach seitlicher Kollision zweier Güterzüge unterbrochen

Kurz nach Mitternacht, 13. Mai 2015, sind bei Erstfeld zwei Güterzüge seitlich kollidiert. Verletzt wurde niemand. Die Gotthardstrecke bleibt zwischen Erstfeld und Göschenen voraussichtlich bis am Abend unterbrochen. Für die Reisenden besteht ein Ersatzbuskonzept. Die Reisezeit verlängert sich um rund 60 Minuten. Der Güterverkehr wurde eingestellt. Für die Umwelt bestand keine Gefahr, die Züge hatten kein Gefahrgut geladen. Die Unfallursache ist noch nicht bekannt. Für Kunden ist eine kostenlose SBB Hotline unter 0800 99 66 33 für Reiseinformationen in Betrieb.

Ein Güterzug von SBB Cargo International ist heute Nacht um 00.03 Uhr bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Erstfeld Richtung Süden bei einer Flankenfahrt seitlich in einen Güterzug von BLS Cargo geprallt. Die beiden Züge waren in dieselbe Richtung unterwegs. Der Unfallhergang und die Ursache wird von der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes untersucht.

Bei der Kollision sind beide Lokomotiven des Zuges von SBB Cargo International sowie drei Wagen des Zuges von BLS Cargo entgleist. Die Züge hatten kein Gefahrgut geladen. An den Gleisanlagen entstanden erhebliche Schäden. Spezialisten der SBB Intervention haben noch in der Nacht mit den Bergungsarbeiten begonnen. Die entgleisten Lokomotiven und Güterwagen müssen mit einem Schienenkran wieder in die Schienen gehoben werden. Anschliessend reparieren Fachleute der SBB die beschädigten Weichen und Gleise.

Die Gotthardstrecke ist unterbrochen. Die internationalen Züge fallen zwischen Zürich und Bellinzona aus. Die ICN-Züge werden in Arth-Goldau und Göschenen, die Interregio-Züge fahren bis Flüelen bzw. Göschenen. Es verkehren Ersatzbusse ohne Halt zwischen Flüelen und Göschenen. Die Reisezeit verlängert sich um rund 60 Minuten. Reisende an die Expo in Mailand reisen via Bern und Brig. Für die Kundeninformation wurde eine kostenlose SBB Hotline unter 0800 99 66 33 aufgeschaltet.

Der Güterverkehr wurde auf der Gotthardstrecke eingestellt und wenn die Bergungsarbeiten plangemäss verlaufen, kann der Bahnbetrieb ab Abend wieder aufgenommen werden.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:13.05.2015 - Uhrzeit: 09:40

Start für neue S-Bahn-Werkstatt in Köln

Köln-Nippes: Werkstatt und Reinigungsanlagen für Elektrotriebzüge in Betrieb genommen - optimale Arbeitsabläufe und Vorteile in puncto Umwelt- und Klimaschutz

Die DB Regio NRW hat ihre neue Werkstatt und Reinigungsanlagen in Köln-Nippes in Betrieb genommen. Durch den Neubau eines zweiten Werks am Knotenpunkt Köln wurde eine weitere moderne, zukunftsweisende Infrastruktur für die Fahrzeuginstandhaltung geschaffen In Nippes kümmern sich ab sofort 135 Mitarbeiter um Elektrotriebfahrzeuge der Kölner S-Bahn sowie die Züge des Typs ET 425, die im Regionalnetz rund um Köln unterwegs sind. In den Neubau hat DB Regio NRW über 24 Millionen Euro investiert.

„Unser Ziel ist es, die Fahrzeuge so schnell wie möglich wieder bereit für ihren regulären Einsatz auf der Schiene zu machen“, erklärt Dirk Helfert, Leiter des Verkehrsbetriebs Rheinland von DB Regio NRW „Neben einem eingespielten Werkstatt-Team ist dazu auch eine gut durchdachte Werkstatteinrichtung nötig.“ In der zweigleisigen Werkstatt kann an insgesamt vier Zügen gleichzeitig gearbeitet werden. Die Arbeitsläufe lassen sich dabei optimal aufeinander abstimmen, damit Kollegen zeitgleich an verschiedenen Fahrzeugkomponenten arbeiten können.

„Mit dem Mobilitätsbedarf in unserer Region steigen auch die Anforderungen an uns als Verkehrsverbund und an die Verkehrsunternehmen. Daher ist die neue Werkstatt ein wichtiger Schritt in die Zukunft“, so VRS-Geschäftsführer Norbert Reinkober. „Dass es in Köln nun zwei moderne Werkstätten gibt, zeigt uns, dass wir mit DB Regio NRW einen fortschrittlichen Partner an unserer Seite haben, der in die Zukunft investiert.“

Neben der Werkstatt sind auch eine WC-Entsorgungsanlage sowie eine Innen- und eine Außenreinigungsanlage mit integrierter Enteisungseinrichtung entstanden. Die Fahrzeuge können dort im Winter nicht nur gewaschen, sondern bei Kälte auch mit speziellen Warmwasser-Sprenklern abgetaut werden. Um die elektronischen Bauteile beim Enteisen nicht zu beschädigen, muss das Wasser dazu optimal um 40°C temperiert sein.

Vorteile in puncto Umwelt- und Klimaschutz

Bei Konzeption und Bau der neuen Anlagen wurde besonderes Augenmerk auf den Umwelt- und Klimaschutz gelegt. So zum Beispiel bei der modernen Bauweise: Die Werkstatt ist unter anderem mit einer energiesparenden Heizung ausgestattet, die die 3542 m² große Halle temperiert. Dabei wird wie bei einem Blockheizkraftwerk die Abwärme zur Gewinnung von Energie genutzt.

Auch Abläufe wie die Fahrzeugwäsche sind möglichst umweltschonend gestaltet, zum Beispiel indem pH-neutrale Waschmittel zum Einsatz kommen. Sie sind biologisch leichter abbaubar als herkömmliche alkalische oder saure Reiniger. Bei Graffiti-Schmierereien geht dies leider nicht: Die von Sprayern benutzen Farben sind aggressiv und lassen sich nur chemisch lösen. Weil die Rückstände zudem schwer abbaubar sind, müssen bei der Entfernung besondere Umwelt- und Arbeitsvorschriften eingehalten werden. In Kürze wird daher auch eine spezielle Graffitientfernungsanlage in Betrieb genommen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:12.05.2015 - Uhrzeit: 08:20

Stadler Rail: Stellungnahme zum Unfall bei der STLB vom 6.5.2015

Stadler Rail hat mit grossem Bedauern vom schweren Unfall bei der Steiermärkischen Landesbahn (STLB) vom vergangenen Mittwoch, 6.5.2015, Kenntnis genommen und drückt allen Opfern und deren Angehörigen das tiefste Mitgefühl aus. Bereits letzten Mittwoch bot Stadler Rail der STLB und den Landesbehörden jegliche Unterstützung an, wurde indes bis heute in die Untersuchungen nicht involviert.
Die Gelenktriebwagen (GTW) der STLB erfüllen die aktuellste, seit 2008 geltende Europäische Norm EN 15227 zur passiven Sicherheit von Schienenfahrzeugen. Diese Norm hat unter anderem das Ziel, für vorgegebene Kollisionsszenarien den Überlebensraum des Lokführers und der Passagiere sicherzustellen.
Der in der Presse viel diskutierte Aufkletterschutz ist ein Teilbereich dieser Norm. Der Aufkletterschutz muss bis zu einer Geschwindigkeit von 36 km/h ein Aufklettern des einen Fahrzeuges über das andere verhindern.
Bei einem Frontalzusammenstoss baugleicher Fahrzeuge auf gerader Strecke müssen die Geschwindigkeiten beider Fahrzeuge addiert werden (z.B. 35 km/h + 40 km/h = 75 km/h).
Die Kollisionssicherheit nach EN 15227 des GTW Triebzuges wurde in Zulassungsverfahren in den Niederlanden, in Deutschland, Österreich und den USA geprüft und für gut befunden.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:11.05.2015 - Uhrzeit: 09:20

transport logistic 2015 mit Besucherrekord

  • Mehr Besucher
  • Mehr Aussteller
  • Mehr Internationalität

    Die Logistikbranche weiß, wie es geht und hat trotz Bahnstreik zahlreich wie noch nie den Weg nach München gefunden. Damit geht die transport logistic, 15. Internationale Fachmesse für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management, mit einem Wachstum bei den Ausstellern und Besuchern zu Ende. Über 55.000 Besucher (2013: 52.308) aus 124 Ländern und 2.050 (2013: 2.013) Aussteller aus 62 Ländern präsentierten die Welt der Logistik auf dem Gelände der Messe München. Die Bedeutung der Messe für die Branche unterstrich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt während der Eröffnungsfeier: „Die transport logistic ist die zentrale Messe auf der Welt für den ganzen Bereich der Logistik und der Lieferketten.“

    Das sehr gute Ergebnis der transport logistic freut auch Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München: „Der deutliche Besucherzuwachs, vor allem aus dem Ausland, unterstreicht den Stellenwert der internationalen Leitmesse. Darüber hinaus zeigt er, dass sich die internationale Transport- und Logistikbranche auch von einem Bahnstreik nicht aufhalten lässt, uns in München zu besuchen."

    Der internationale Anteil bei den Ausstellern steigt auf 48 Prozent, bei den Besuchern auf 41 Prozent. Die Top Ten Besucherländer sind neben Deutschland – in dieser Reihenfolge – Österreich, Niederlande, Italien, Polen, Tschechische Republik, Schweiz, Frankreich, Belgien, Großbritannien und Rumänien. Ein kräftiges Besucherwachstum verzeichnet die Messe zudem aus Finnland, Kroatien, der Türkei und Ungarn. Die Top-10 Ausstellerländer sind neben Deutschland: die Niederlande, Italien, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Spanien, Tschechien, Schweiz und China.

    Die hohe Internationalität heben auch die Aussteller hervor. So sagt Anne Sigrid Hamran, Hafen Direktor Oslo: „Die transport logistic 2015 war für uns eine großartige Gelegenheit, Kunden, Vertreter anderer Häfen sowie Geschäftspartner aus der ganzen Welt zu treffen.” Und Birgit Kastner-Simon, Corporate Director Corporate Marketing, Dachser, ergänzt: „Die transport logistic ist die Bühne für das Who is Who der internationalen Logistikwelt. Wir haben viele gute Gespräche geführt und Kontakte geknüpft. Für uns waren es vier sehr intensive, immens wertvolle Tage.“

    Die Präsenz von Unternehmen und Ansprechpartnern entlang der gesamten Lieferkette ist ebenfalls von großer Bedeutung. Dazu Rogier Laan, European Commercial Leader, TIP Trailer Services Germany GmbH: „Da der Schwerpunkt der Messe auf der gesamten Lieferkette liegt, können wir sowohl Lieferanten, unsere strategischen Partner, als auch unsere Kunden treffen. Wir haben die Gelegenheit, mit der gesamten Wertschöpfungskette zu kommunizieren sowie unser Netzwerk auszubauen.“ Das sieht auch André Banschus, Country Mananger Germany, Verdion, so: „Die transport logistic ist die Schlüsselmesse in der Welt der Logistik. Hier trifft man die richtigen Ansprechpartner in allen Entscheidungsebenen. Für uns ausschlaggebend ist der Mix aus komplementären Unternehmen rund um das Thema Logistik.“

    Sehr zufrieden zeigen sich die Unternehmen der Air Cargo Europe, der weltweit größten Branchenveranstaltung der Luftfracht, die im Rahmen der transport logistic stattfindet. Wie zum Beispiel Kim Van Assche, Sales Director Europe, DHL Express (Aviation): „Dies ist der richtige Ort, wenn es um das Global Networking in der Luftfrachtindustrie geht. Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung zur Air Cargo Europe/transport logistic.” Und David Kerr, Vice President of Etihad Cargo, ergänzt: „Durch diese Messe haben sich uns neue wirtschaftliche Möglichkeiten für unser Frachtgeschäft eröffnet und wir schätzen die Veranstaltung wegen der erzielten Ergebnisse.“

    Neben dem ‘networking’ geht es natürlich ums Geschäft. Das betont unter anderem Sébastien Delaval, Commercial Manager des französischen Unternehmens NACCO A CIT Company: „Die Verwirklichung von Geschäftsmöglichkeiten, Networking und das Führen von Verhandlungen waren die drei wichtigsten Aufgaben auf unserer Tagesordnung.”

    Hohen Zuspruch fand auch das Rahmenprogramm der transport logistic mit 5.000 Teilnehmern in 45 Veranstaltungen. Vor allem das Thema Digitalisierung, das sich wie ein roter Faden durch alle Foren zog, wurde heiß diskutiert.

    Die Messe 2015 auf den Punkt bringt Nils Kahn, Chief Commercial Officer, MSC Germany: „Die diesjährige Teilnahme an der transport logistic war wieder ein voller Erfolg. Durch sehr viele Besucher, sehr gute Gespräche und durchweg positives Feedback sind wir erneut sehr zufrieden mit der Woche in München."

    Die nächste transport logistic findet vom 9. bis 12. Mai 2017 statt.


    487 001 auf der transport logistic



    Einen ausführlichen Bericht zur Bahn auf der zur Messe finden Sie in der kommenden Lok-Vogel-Ausgabe, die vsl. am Freitag erscheinen wird.

    Quelle:/Fotos: transport logistic (Bild. Helmuth van Lier)

  • Datum:07.05.2015 - Uhrzeit: 08:40

    Bombardier liefert 19 weitere Francilien-S-Bahn-Züge


    Bombardier liefert 19 weitere Francilien-S-Bahn-Züge an die Verkehrdbehörde der Ile-de-France (STIF) und Frankreichs staatliche Eisenbahngesellschaft (SNCF)

    - Bombardier S-Bahnen für mehr Kapazität in der Île-de-France Region

    - Die Francilien-Züge sind zurzeit die leistungsstärksten Züge der Ile-de-France

    Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab am 6., Mai 2015 bekannt, dass die staatliche Eisenbahngesellschaft Frankreichs Société nationale des chemins de fer français (SNCF) eine Option über 19 weitere Francilien-Elektrotriebzüge für den Nahverkehr ausgeübt hat. Der vollständig von der Verkehrsbehörde der Ile-de-France Syndicat des transports d'Ile-de-France (STIF) finanzierte Auftrag beläuft sich auf rund 127 Millionen Euro (141 Millionen US-Dollar).

    Dies ist die zweite Optionsbestellung zu einem Vertrag, der 2006 mit SCNF über bis zu 372 Züge für den Betrieb in der Region Ile de France geschlossen wurde. Mit dem Auftrag steigt die Gesamtzahl der bestellten Francilien-Züge auf 213. Weitere 159 Züge können noch bestellt werden. Die 19 neuen Züge werden zur Modernisierung der Gesamtflotte der STIF beitragen und auf der Teilstrecke Versailles Rive Droite der Linie L im SCNF-Transilien-Netz in Betrieb genommen.

    Jean Bergé, Präsident von Bombardier Transportation Frankreich, dazu: 'Aufgrund der hohen Anforderung an das SNCF-Transilien-Netzwerk brauchen unsere Kunden nicht nur eine höhere Zuverlässigkeit und Leistung, sondern auch einen komfortablen Zug, der die Kapazität erhöhen kann. Unsere Züge erfüllen und übertreffen diese Anforderungen. Das macht den Francilien zum leistungsstärksten Zug der Ile-de-France Flotte."

    Laut SNCF sind neun von 10 Passagieren der Linie H mit dem Service zufrieden Dies ist das Ergebnis der Verbesserungen in Service, Pünktlichkeit, Fahrgast-Information und Komfort. Die Linie H, die mit einer vollständigen Francilien Flotte betrieben wird, erreicht die höchste Pünktlichkeitsrate von 95% innerhalb des Transilien SNCF Netzes. Siehe STIF Pünktlichkeits-Bericht, Januar 2015.

    Die Auslieferung der neuen Züge ist ab Ende 2016 bis Mitte 2017 geplant Die Züge bieten Platz für bis zu 1000 Personen und verfügen über breite Sitze. Durchgängige Begehbarkeit und breite Türen sorgen für einen besseren Fahrgastfluss. Zudem sind die Züge mit bewährter Technologie ausgestattet, wie den BOMBARDIER FLEXX Compact-Drehgestellen und dem BOMBARDIER MITRAC Train Control and Management System (TCMS) für eine ruhige und komfortable Fahrt. Zurzeit befinden sich 155 Francilien-Züge von Bombardier zwischen den Pariser Bahnhöfen Gare du Nord, Gare de L'Est und Gare Saint Lazare im Einsatz.

    Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

    Datum:01.05.2015 - Uhrzeit: 08:55

    Vectron-Zulassungstests in Bulgarien


    Im April absolvierte der Vectron Tests im Rahmen der Zulassung in Bulgarien. Sie fanden in der Nähe der Hauptstadt Sofia statt sowie auf einer der Hauptstrecken, die den Westen mit dem Osten Bulgariens verbindet.

    Mit Erreichung der Zulassung könnte die Vectron-Lokfamilie den wichtigen Frachtkorridor zwischen Europa und Asien bedienen.

    Die Zulassungstests wurden mit einer Vectron-Mehrsystem-Lokomotive durchgeführt. Sie verfügt über eine Leistung von 6.400 KW und ist für den Gleichstrom- und Wechselstrombetrieb ausgerüstet. Die Lok zog 13 Güterwagen mit einem Gesamtgewicht von 1.600 Tonnen sowie ein zweite elektrische Lok am Ende des Zuges.

    Teile der Tests wurden auf der malerischen Balkan-Eisenbahnlinie durchgeführt. Diese Linie ist eine der anspruchsvollsten Strecken hinsichtlich Topographie, mit der längsten Steigung im bulgarischen Netz mit 16 Promille. Auch der sechs Kilometer lange Koznitsa-Eisenbahntunnel, der längste in Bulgarien, war Bestandteil der Testfahrten.

    Die angestrebte Zulassung der Vectron-Lok in Bulgarien ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem grenzüberschreitenden Verkehr in Europa, insbesondere mit Blick auf den intermodalen Verkehr zwischen Europa und Asien, der in den vergangenen Jahren substantiell gewachsen ist. Einige der führenden europäischen Bahnfrachtgesellschaften bieten neue Dienstleistungen wie beispielsweise Container-Shuttlezugverbindungen und Trailertransporte zwischen Deutschland und der Türkei an.

    Die Vectron-Zulassung in Bulgarien wird den Bahnkorridor zwischen diesen beiden Ländern komplettieren. Für die Länder Deutschland, Österreich, Rumänien, Ungarn und die Türkei liegen die Zulassungen bereits vor.

    Quelle:/Fotos: Siemens
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