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News-Rubrik: News-Archiv April 2015

Datum:30.04.2015 - Uhrzeit: 08:30

S-Bahn Nürnberg: Bayerische Eisenbahngesellschaft legt Rechtsmittel beim OLG München ein

Preis, Qualität und Auswahl von National Express als wirtschaftlichsten Anbieter von der Vergabekammer nicht beanstandet / Lediglich Nachweis zur finanziellen Leistungsfähigkeit von National Express unter formellen Aspekten beanstandet

Nach eingehender Analyse des gestern von der Vergabekammer Südbayern veröffentlichten Beschlusses zum Vergabeverfahren um die S-Bahn Nürnberg wird die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) Beschwerde gegen den Beschluss vor dem Oberlandesgericht München einlegen. „Auch unter eingehender Würdigung der Begründung der Vergabekammer Südbayern halten wir deren Rechtsposition für nicht zutreffend. Nicht zuletzt um die im Beschluss enthaltenen rechtlichen Grundsatzfragen für künftige Wettbewerbsverfahren zu klären, gehen wir daher in die zweite Instanz“, so Johann Niggl, Geschäftsführer der BEG.

Zu den von der DB Regio im Nachprüfungsverfahren aufgegriffenen zentralen inhaltlichen Punkten, wie die Prüfung der Angemessenheit des Angebotspreises, die Qualität des Angebots von National Express sowie die Auswahl von National Express als wirtschaftlichsten Anbieter, hatte die Vergabekammer Südbayern in ihrem Beschluss bei der Auswertung der BEG nichts zu beanstanden. „Ausschlaggebend für die Entscheidung der Vergabekammer waren weder Preis noch Qualität des Angebots von National Express“, macht Niggl deutlich. Die Vergabekammer Südbayern bezweifelt auch nicht, dass das Unternehmen National Express grundsätzlich für die Übernahme der Verkehrsleistungen auf der S-Bahn Nürnberg ausreichend finanziell leistungsfähig sei. National Express habe ihre finanzielle Leistungsfähigkeit nach Auffassung der Vergabekammer Südbayern jedoch nur nicht im erforderlichen Maße in Bezug auf die formal vorzulegenden Erklärungen nachgewiesen. „Diese Lesart ist aus unserer Sicht rechtlich unzutreffend und hat uns daher überrascht“, so Niggl abschließend.

Quelle:/Fotos: Bayerische Eisenbahngesellschaft

Datum:29.04.2015 - Uhrzeit: 10:00

S-Bahn Nürnberg: Vergabekammer verbietet Zuschlag an National Express

Die Vergabekammer Südbayern untersagt der BEG den beabsichtigten Zuschlag an die National Express Rail GmbH und verpflichtet die BEG, National Express vom Vergabeverfahren auszuschließen. Die Angebotswertung ist unter Beachtung der Rechtsauffassung der Vergabekammer zu wiederholen.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) hatte am 2. Februar 2015 angekündigt, den Zuschlag für die Leistungen der Ausschreibung S-Bahn Nürnberg an die National Express Rail GmbH erteilen zu wollen. Dagegen hatte DB Regio Widerspruch eingelegt und erfolgreich einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Südbayern eingereicht. Mit dem heutigen Beschluss der Vergabekammer Südbayern hat DB Regio ein erstes Etappenziel im Kampf um die S-Bahn Nürnberg erreicht. Innerhalb der nächsten zwei Wochen können die BEG und/oder National Express noch sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht München gegen den Beschluss der Vergabekammer einlegen. Nach Ablauf der zweiwöchigen Beschwerdefrist wird der Beschluss der Vergabekammer rechtskräftig.

Die Ausschreibung "S-Bahn Nürnberg" umfasst mit bis zu 7,5 Millionen Zugkilometern alle heutigen S-Bahn Linien S1 – S4 sowie die künftige Linie S5 (Allersberg – Nürnberg) und betrifft rund 450 Arbeitsplätze bei der DB Regio Franken.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:28.04.2015 - Uhrzeit: 08:45

Neuer Werbe-Vectron

Auch die 193 876 wirbt nun für das Jubiläum "25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung". Am 27. April 2015 war sie zusammen mit der ganz neuen 247 903 auf dem Weg von München-Allach nach München-Riem zur Messe "Transport+Logistic". Die Aufnahme entstand am Heimeranplatz in München.




Quelle:/Fotos: Klaus Heinemann

Datum:28.04.2015 - Uhrzeit: 08:45

Hochgeschwindigkeitszug Frecciarossa 1000 startet in Italien zu seiner Jungfernfahrt

- Der in Italien von Bombardier gemeinsam mit AnsaldoBreda gebaute V300ZEFIRO/Frecciarossa 1000 soll das Reisen mit Hochgeschwindigkeit in Italien revolutionieren

- Mit dem Erreichen des Meilensteins der Zulassung kann der Zug im Juni den kommerziellen Betrieb aufnehmen

Der italienische Verkehrsbetreiber Ferrovie dello Stato Italiane veranstaltete am vergangenen Wochenende die Einweihungsfahrt des V300ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszugs, der in Italien unter dem Namen Frecciarossa 1000 bekannt ist. Der Zug fuhr von der italienischen Finanzmetropole Mailand zur Landeshauptstadt Rom. Die neuen Hochgeschwindigkeitszüge werden im Juni 2015 den kommerziellen Betrieb aufnehmen.

Sergio Mattarella, Präsident der Italienischen Republik, Graziano Delrio, Minister für Infrastruktur und Verkehr, sowie Dario Franceschini, Minister für Kultur und Tourismus, nahmen zusammen mit einigen Ehrengästen an der Veranstaltung teil.

Lutz Bertling, President und Chief Operating Officer von Bombardier Transportation, sagte dazu: 'Bombardier hat sich zu einem starken und langfristigen Partner auf dem italienischen Markt entwickelt. Wir sind sehr stolz darauf, an diesem ehrgeizigen Projekt teilgenommen zu haben. Wir schätzen die Partnerschaft mit Ferrovie dello Stato Italiane und sind dankbar für die Möglichkeit, eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung italienischer Spitzentechnologie spielen zu dürfen."

Der gemeinsam mit AnsaldoBreda gefertigte Frecciarossa 1000 ist das neueste Mitglied der BOMBARDIER ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszugfamilie. Mit einer maximalen Reisegeschwindigkeit von bis zu 360 km/h ist der V300ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszug der schnellste Zug Europas, der dank seiner fortschrittlichen, hohen Beschleunigung selbst auf kurvenreichen Strecken für ausgezeichnete Fahrzeiten sorgt. Er ist ausserdem vollständig interoperabel, das heisst, Passagiere können europäische Grenzen überqueren ohne den Zug wechseln zu müssen. Der V300ZEFIRO-Zug kann auch für den Betrieb in den Netzen vieler aussereuropäischer Länder angepasst werden.

Bei der Entwicklung des stromlinienförmigen Designs des Zuges profitierte Bombardier Transportation von den luftfahrttechnischen Erfahrungen der Division Bombardier Aerospace. Im Rahmen der Kooperation mit AnsaldoBreda war Bombardier Transportation für das Projektmanagement sowie die mechanische und technische Produktentwicklung - inklusive Antriebstechnik, Zugsteuerung und Managementsysteme - sowie die Herstellung der Drehgestelle und Antriebe verantwortlich. Darüber hinaus liegen die Tests, Zulassung und Inbetriebnahme der ersten fünf Züge in der Verantwortung von Bombardier Transportation.




Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:27.04.2015 - Uhrzeit: 10:26

Weitere ICx-Überführungsfahrt

Am Samstag den 25.04.2015 kam eine Überführungsfahrt durch Gütersloh HBF. Die Zuglok war PCW 8 (127 001). Im Zug eingereiht war ein ICx. Wie man auf dem einen Foto gut erkennen kann verfügt das Prüfcenter in Wildenraht über eigene Wagen mit einseitiger Scharfenbergkupplung. Da der Zug in Richtung Hamm unterwegs war, vermute ich das das Ziel des Zuges das Prüfcenter in Wildenraht ist.







Quelle:/Fotos: Ingo Abert

Datum:27.04.2015 - Uhrzeit: 10:26

193 882 und 193 883 aus Ungarn zurück

Nachdem die beiden boxxpress 193.882 und 193.883 ihre Zulassungsfahrten in Ungarn beendet hatten wurden sie für die Rückführung nach Deutschland einem Privatgüterzug vorgespannt. Die Planlok 193.870 lief geschleppt im Zugverband mit. Fotografiert wurde diese nette Bespannung am 24.4.2015 in Gramatneusiedl.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:27.04.2015 - Uhrzeit: 10:26

193 225 ist da!


Die werksneue 193 225 mit eccorail-Logos am 23.04.2015 nach der Lz-Fahrt vom Siemens-Werk München Allach in Passau Hbf.

Quelle:/Fotos: Paul Tabbert

Datum:27.04.2015 - Uhrzeit: 10:25

Stadler gewinnt in den Niederlanden


Stadler Rail gewinnt einen Auftrag der Niederländischen Staatsbahnen NS für 58 FLIRT-Züge. Die Auslieferung der Züge erfolgt bereits Ende 2016. Damit beweist Stadler einmal mehr ein einzigartig hohes Mass an Flexibilität. Keinem anderen Unternehmen ist es in den letzten Jahren gelungen, derart viele Aufträge mit kurzen Lieferfristen pünktlich abzuwickeln. Die Züge sind für den S- Bahn- und Regionalverkehr im ganzen Land vorgesehen. Der Auftrag hat ein Volumen von rund EUR 280 Mio.. Es handelt sich um den ersten Auftrag für Stadler von der NS.

Das Spezielle an diesem Auftrag sind die sehr kurzen Lieferfristen für eine hohe Zahl von Fahrzeugen. Im Schienenfahrzeugbau kann wegen der langen Vorlaufzeit meistens erst ein bis zwei Jahre nach Auftragseingang mit der Produktion begonnen werden. Denn viele Komponenten müssen eingekauft werden und haben ihrerseits Lieferfristen von bis zu einem Jahr. Und vor der Auslösung von Bestellungen muss das Engineering das Fahrzeug konstruieren.

Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Group ist sehr stolz auf diesen Erfolg: ?Mit diesem Auftrag steigt die Zahl der verkauften FLIRT auf 1?094. Erneut konnten wir unter Beweis stellen, dass wir in der Lage sind, sehr kurzfristige Lieferzeiten zu garantieren.? Stadler Rail hat in den vergangenen Jahren aus der Schweiz heraus eine hohe Zahl von Aufträgen vollumfänglich termingerecht abgewickelt. Dazu zählt beispielsweise der Auftrag von 50 FLIRT für die Norwegische Staatsbahn NSB, dessen erfolgreiche Abwicklung bereits Folgebestellungen von 31 weiteren Zügen ausgelöst hat. Damit setzt Stadler in Europa einen einzigartigen Standard.

Tiefer Energieverbrauch

Bei den 58 elektrischen FLIRT handelt es sich um 33 3-teilige und 25 4-teilige Triebzüge. Wie alle FLIRT weisen auch diese Züge folgende typische Merkmale auf: Eine grosszügige, transparente Innenraumgestaltung, grosse Mehrzweckflächen in den Eingangsbereichen und Wagenkasten in Aluminium-Leichtbauweise, was zu deutlich tieferem Energieverbrauch und somit auch wesentlich tieferen Energiekosten führt. Jeder Zug verfügt über ein behindertengerechtes WC und ist vorbereitet für die moderne europäische Zugsicherung ETCS. Dank modernster Crash-Fronten gibt es eine sehr hohe passive Sicherheit für die Passagiere, beispielsweise bei einem Unfall auf einem Bahnübergang.

Die 4-teiligen Züge verfügen über 32 Sitzplätze in der 1. Klasse, 170 Plätze in der 2. Klasse, 12 Klappsitze und 26 Stehhilfen, in 3-teiligen Zügen sind es 32 Plätze in der 1. Klasse, 114 in der 2. Klasse, 12 Klappsitze und 20 Stehhilfen. Die Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:27.04.2015 - Uhrzeit: 10:25

Erneute FLIRT 3 Überstellung nach Serbien

Am 21.4.2015 gab es wieder eine FLIRT 3 Überstellung von der Schweiz nach Serbien. Diesmal waren es die Triebwagen 413.023/024 und 413.025/026, welche zu früher Stunde in Wien Zvbf. bildlich festgehalten wurden.






Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:17.04.2015 - Uhrzeit: 08:25

186 443 trägt nun eine "Transport Logistic"-Werbung

Die Lokomotion 186 443 macht zur Zeit Werbung für die Messe "Transport Logistic" vom 05. - 09.05.2015 in München. Am 16. April 2015 zieht sie bei Eglharting einen gemischten Güterzug von Kufstein Richtung München.




Quelle:/Fotos: Heiner & Sascha Prochazka

Datum:13.04.2015 - Uhrzeit: 10:30

Neue Werbelok 182 560

Am 12. April 2015 war die neue Werbelok 182 560 in Gramatneusiedl zu sehen:




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:10.04.2015 - Uhrzeit: 08:30

ELL: Die neue 193 224

Wieder eine neue ELL-Lok: Die werksneue 193 224 am 07.04.15 bei der Abholung von Siemens in München Allach.


Ihren ersten Planeinsatz absolvierte die 193 224 am 07.04.15 vor einem Getreidezuges von Passau nach Krefeld-Linn, hier bei der Abfahrt in Passau Gbf.



Quelle:/Fotos: Paul Tabbert

Datum:09.04.2015 - Uhrzeit: 09:14

Erster Breitspur-Vectron in Finnland

Der erste Vectron für ein Breitspur-Schienennetz wurde heute in der finnischen Hauptstadt Helsinki präsentiert. Der Vectron wird in Finnland zahlreiche Testfahrten absolvieren. Es handelt sich um eine Vorauslokomotive zu Testzwecken. Die Lok wird im Frühling und Sommer im Einsatz sein. Eine auf die nordischen Winterbedingungen angepasste Version der in Europa eingesetzten Vectron-Lok wird ab 2016 nach Finnland geliefert werden.
Die Vorauslokomotive 193 971 ist mit Messradsätzen ausgestattet und dient Lauftechnikerprobungen. Auch werden Tests der Zugsicherungsausrüstung stattfinden. Die gesammelten Messdaten fließen direkt in die Entwicklung der von der VR Gruppe, der finnischen Bahn, bestellten Serienloks ein.
Die erste Serienlok soll 2016 geliefert werden. Planmäßig will die VR Gruppe ihre Testfahrten mit der Elektrolok Anfang 2016 starten. Die ersten zehn Lokomotiven sollen den kommerziellen Betrieb in 2017 aufnehmen. Alle 80 Vectrons werden bis Ende 2026 ausgeliefert sein.
„Die neuen elektrischen Lokomotiven werden die Effizienz und Umweltverträglichkeit des VR-Güterverkehrs verbessern. Ein noch größerer Anteil am Güterverkehr kann dann mit Strom erfolgen. Dank der Elektroloks wird auch der Passagierbetrieb schneller, sicherer und mit größerer Energieeffizienz möglich“, sagte Mikael Aro, Präsident und CEO der VR Gruppe.
Für den Transport vom Siemens-Werk Allach auf deutschen Normalspurgleisen nach Finnland kamen dabei erstmals neu entwickelte Hilfsfahrgestelle (Loco Buggy) zum Einsatz. Jeder der vier Radsätze des 90 Tonnen schweren Vectron steht dabei auf einem Loco Buggy. Dieses Transportsystem wurde erstmalig eingesetzt.
Die Loco Buggies adaptieren die unterschiedlichen Spurweiten und machen so den Transport möglich. Bisher kamen vergleichbare Systeme nur bei deutlich leichteren Fahrzeugen zum Einsatz. Mit dieser innovativen Transporttechnologie, die gemeinsam von Siemens und der Railadventure GmbH entwickelt wurde, ist es möglich, die neuen Lokomotiven ohne die Demontage von Großbauteilen zum Zielort zu überführen. Die Loks können im betriebsbereiten Zustand schnell und sicher zum Kunden transportiert werden. Ein aufwendige Logistik wie bisher entfällt.
Anfang 2014 hat Siemens von der finnischen Staatsbahn, der VR Gruppe, einen Auftrag über die Lieferung von 80 Lokomotiven in Breitspurausführung erhalten.



Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:07.04.2015 - Uhrzeit: 09:08

Versuchsfahrten mit 147 und 187

Am Donnerstag den 02.04.2015 war ich in Gütersloh HBF. Dort fanden mal wieder Versuchsfahrten statt. Eine ES 64 U2 von BoxXpress hatte einen Messzug von Bombardier am Haken. Neben drei Personenwagen waren die Loks 187 102 und 147 001 in dem Zug eingereiht.





Quelle:/Fotos: Ingo Abert

Datum:01.04.2015 - Uhrzeit: 08:55

Vectron-Lok in Tschechien zugelassen

Die tschechische Zulassungsbehörde hat die endgültige unbefristete Zulassung für die Vectron-Lok in der Mehrsystem- und Wechselstromvariante in Tschechien erteilt. Der Vectron kann somit ohne Einschränkungen alle Strecken im tschechischen Netz befahren.

Zulassung für Mehrsystemvariante in der Türkei

Nach erfolgreichem Abschluss aller Tests im Jahr 2014 hat die türkische Staatsbahn TCDD die Zulassung für die Mehrsystemausführung des Vectron erteilt. Diese Zulassung schließt die gesamte Vectron-Familie ein. Damit ist der Vectron für den Betrieb in der Türkei einsatzbereit.

Im Rahmen der Zulassungsfahrten wurde ein mit dem türkischen und europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüsteter Vectron nicht nur auf konventionellen Strecken, sondern auch auf der Hoch¬ge¬schwindig¬keits¬strecke zwischen Istanbul und Ankara bis zu einer Geschwindigkeit von 200 km/h getestet und eingesetzt. Der Vectron absolvierte sowohl den kommerziellen Testbetrieb als auch den Schwerlastbetrieb erfolgreich. Insgesamt wurden über 25.000 Testkilometer zurückgelegt.

Die Fahrten fanden unter ständiger Aufsicht der TCDD statt und wurden teilweise durch eigens hierfür geschulte Lokomotivführer der TCDD durchgeführt. Dafür erhielt der Vectron die Baureihenbezeichnung E8700, entsprechend seiner in Pferdestärken umgerechneten Leistung von 6.400 Kilowatt.



Quelle:/Fotos: Siemens
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