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News-Rubrik: News-Archiv Februar 2015

Datum:26.02.2015 - Uhrzeit: 09:20

Umlaufplan BR 420 (Bh München-Steinhausen)

Der Bh München-Steinhausen setzt mittlerweile zehn Garnituren der Reihe 420 planmäßig ein. Die Züge laufen überwiegend im Doppel auf der Linie S20 und S4.
Der neue Umlaufplan der Reihe 420 aus München-Steinhausen (S-Bahn München), gültig ab 02. Februar 2015, steht Abonnenten des Lok-Vogels nun im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:26.02.2015 - Uhrzeit: 08:15

Abellio feiert Richtfest für seine Betriebswerkstatt

• Rohbau für Millionen-Investition fertiggestellt
• Vorhaben liegt gut im Zeitplan
• Arbeitsplätze für die Region schaffen

Abellio hat beim Bau seines neuen mitteldeutschen Servicezentrums einen wichtigen Meilenstein erreicht. „Neun Monate nach dem ersten Spatenstich steht nun der Rohbau der künftigen Werkstatt“, sagt Dirk Ballerstein, Geschäftsführer von Abellio Mitteldeutschland. „Mit dem heutigen Richtfest gehen wir jetzt in die abschließende Bauphase. Wir liegen dank der engagierten und professionellen Arbeit aller Projektpartner voll im Zeitplan. Zudem hat uns der Winter bisher keine Baupausen aufgezwungen. Ich bin stolz, dass wir uns hier als künftiger Betreiber des Saale-Thüringen-Südharz Netzes verankern können.“

Abellio Deutschland Chef Stephan Krenz ergänzt: „Die Werkstatt Sangerhausen ist unsere bisher größte Einzelinvestition in Deutschland. Als eines der führenden Unternehmen im öffentlichen Schienenpersonennahverkehr engagieren wir uns hier nachhaltig für diese schöne Region und ihre Menschen. Wir wollen Qualität und Service auf die Bahn bringen. Dieser weithin sichtbare Bau wird ein Symbol für unser Engagement in diesem Netz. Mein Dank gilt allen an der Erstellung beteiligten Personen, die mit großem Ehrgeiz etwas noch Größeres geschaffen haben.“

Ralf Poschmann, Oberbürgermeister von Sangerhausen: „Es ist mir eine Freude, das Bauvorhaben wachsen zu sehen. Damit knüpft Abellio nach 20 Jahren Pause an eine lange Eisenbahntradition an und wertet unsere Stadt wirtschaftlich auf. Es bieten sich Chancen auf neue und beständige Arbeitsplätze.“ Die Stadt Sangerhausen werde mit finanzieller Unterstützung des Landes in Kürze mit der Sanierung des Bahnhofs beginnen und so einen weiteren Akzent für eine städtebauliche Aufwertung des Areals setzen.

NASA-Geschäftsführer Rüdiger Malter: „Wir freuen uns über die zügigen Baufortschritte und die Einhaltung des Zeitplans. Eine gut funktionierende Instandhaltung und Reinigung fördern die Attraktivität des Nahverkehrs in Sachsen-Anhalt.“

NVS-Geschäftsführer Arne Behrens: „In Thüringen erwartet man Abellio gespannt als neuen Anbieter von Nahverkehrsleistungen. Wir fordern von den Betreibern hohe Qualität und Verfügbarkeit im täglichen Verkehr auf unseren Netzen. Eine hochmoderne Werkstatt ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Auch die Einsatzstellen in Erfurt, Eisenach, Großheringen, Nordhausen und Saalfeld sehe ich bisher auf sehr gutem Weg. Dies ist wichtig, da in Thüringen mehr als 50% der Verkehrsleistungen des Gesamtnetzes erbracht werden.“

Inzwischen ist der Werkstattbau weithin sichtbar. Er besteht aus zwei Teilen. Im Ostteil des Geländes werden eine Außenreinigungsanlage und Abstellflächen für Züge gebaut. Die Westseite ist für eine 120 Meter lange, zweigleisige Werkstatthalle mit Erweiterungsoption vorgesehen. Die Fertigstellung plant Abellio für Sommer 2015. In Sangerhausen entsteht auf einem Grundstück von ca. 50.000 Quadratmetern eine Betriebswerkstatt für die 35 neuen Bombardier Talent 2-Züge, die ab Dezember 2015 im Saale-Thüringen-Südharz-Netz unterwegs sein werden.

Quelle:/Fotos: Abellio

Datum:26.02.2015 - Uhrzeit: 08:05

ELL: 193 220 ist fertig


Die neueste für ELL: 193 220 am 24. Februar 2014 in Pfaffenhofen / Ilm.

Quelle:/Fotos: Michael Fitzek

Datum:25.02.2015 - Uhrzeit: 09:25

Main-Spessart-Express geht im Dezember 2015 an den Start

Angebotsverbesserungen können umgesetzt werden - Lieferverzögerungen der neuen Doppelstockzüge von Bombardier Transportation - Verkehrskonzept mit vorhandenen Zügen

Im Dezember dieses Jahres ist es so weit. Der Main-Spessart-Express (MSX) geht auf die Schiene. DB Regio Franken hat 2013 die europaweite Ausschreibung auf der Strecke Bamberg – Schweinfurt – Würzburg – Gemünden – Aschaffenburg – Frankfurt (Main) gewonnen. Der MSX sollte mit 12 vierteiligen Doppelstocktriebzügen (48 Wagen) der neuesten Generation des Herstellers Bombardier Transportation ab 13. Dezember 2015 gefahren werden. Diese stehen laut Aussage des Herstellers zum Start des MSX leider nicht zur Verfügung.

Zu der bevorstehenden Verspätung sagte Volker Kregelin, Leiter Einkauf in Deutschland: „Die Anforderungen an die Sicherheit im Schienenpersonenverkehr haben sich seitdem wesentlich erhöht. Neue nationale und europäische Normen und Standards haben entsprechende strukturelle Projektanpassungen erfordert.

Hinzu kommt ein erhöhter Aufwand im Entwicklungsprozess der TWINDEXX Vario Plattform, der nicht von Beginn an in dieser Form absehbar war. Diese Punkte führen in ihrer Gesamtheit dazu, dass die TWINDEXX Vario Doppelstockzüge für den MSX erst in der zweiten Jahreshälfte 2016/Anfang 2017 ausgeliefert werden und dann 2017 zum Einsatz kommen können.“

„Die gute Nachricht ist: Wir können trotzdem unseren Fahrgästen das komplette, verbesserte Fahrplanangebot mit attraktiven Verbindungen und mehr Service im und am Zug, bei einer gleichbleibenden Qualität der Fahrzeuge anbieten“, so Hilmar Laug, Geschäftsführer DB Regio Franken.

Fahrplanvorteile MSX:
Sechs zusätzliche Züge im Abendverkehr zwischen Frankfurt und Aschaffenburg sowie zwischen Aschaffenburg und Würzburg gegenüber dem heutigen Fahrplan
zusätzliche Züge im Ausflugsverkehr: ganzjährig an den Wochenenden zwischen Frankfurt – Gemünden – (über die Werntalbahn) – Bamberg
Zweistündliche Direktverbindung von Frankfurt über Würzburg nach Bamberg
Stabilerer Fahrplan durch längere Wendezeiten an den Endpunkten

Darüber hinaus wird jeder Zug mit einem Kundenbetreuer besetzt. Bei stark nachgefragten Leistungen und in den Ausflugszügen während der Fahrradsaison wird DB Regio Franken zusätzliches Personal einsetzen. Neben der Einrichtung eines Kundencenters für den Main-Spessart-Express in Würzburg wird es in Würzburg Hbf, Aschaffenburg Hbf, Schweinfurt Hbf, Bamberg, Gemünden (Main), Karlstadt (Main) und Lohr Bahnhof personenbediente Verkaufsstellen mit garantierten Öffnungszeiten geben.

Für die Regionalexpress-Verbindung des MSX von Frankfurt über Würzburg nach Bamberg kommen die aktuell verkehrenden Doppelstockzüge bzw. einstöckige Regionalzüge sowie Elektrotriebzüge der Baureihe ET 425 und 426 zum Einsatz, die alle klimatisiert sind.

Zusätzlich zum Main-Spessart-Express könnte von der Lieferverzögerung auch der Regionalverkehr Nürnberg-Altmühltal-München (Ringzug West) mit Start im Dezember 2016 betroffen sein. Auch hier sollen die Doppelstocktriebzüge der Firma Bombardier Transportation zum Einsatz kommen.

Bei verspäteter Auslieferung der Neufahrzeuge werden die bisher eingesetzten Doppelstockzüge weiter verkehren, das heutige Angebot könnte damit unbeschränkt fortgesetzt werden. Eine konkrete Aussage dazu kann erst getroffen werden, wenn der genaue Lieferverzug feststeht und eine Abstimmung mit der BEG stattgefunden hat.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:23.02.2015 - Uhrzeit: 10:00

193 215 erstmals in der Slowakei im Einsatz


Am 21. Februar 2015 war erstmals eine Vectron-Lokomotive mit einem Güterzug auf dem Netz der Slowakischen Staatsbahn im Einsatz. Die 193 215 von ELL hatte die Ehre den LTE-Zug 46888 / 44292 durch die Slowakei zwischen Sturovo und Kuty zu befördern. Die Aufnahme zeigt den Zug in Bratislava Mlada Garda.

Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk

Datum:20.02.2015 - Uhrzeit: 09:00

Umlaufplan BR 143 (Bh Dresden)

Der Bh Dresden ist noch eine 143er-Hochburg. In sechs Umläufen werden 25 Lokomotiven planmäßig eingesetzt. Planmäßig verkehren die Loks im S-Bahnverkehr auf dne Linien S2 und S3 sowie im RB-Verkehr auf den Linien RB 30 Dresden - Zwickau und RB 45 Chemnitz - Elsterwerda. Daneben kommen sie vor dem RE 3 (Dresden - Hof) auch planmäßig bis Nordbayern.
Der neue Umlaufplan, gültig ab 14. Dezember 2014, steht Abonnenten des Lok-Vogels nun im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:19.02.2015 - Uhrzeit: 08:25

Bender: Alle 7 x 155 zerlegt

Jeden Tag einen Sechsachser ? so scheinbar das Motto bei der Lokverschrottung beim Bender in Opladen:
155 163-9 LEW 16754/1981 ++ 10.02.2015
155 189-4 LEW 17879/1982 ++ 11.02.2015
155 120-9 LEW 16711/1980 ++ 12.02.2015
155 131-1 LEW 16722/1980 ++ 13.02.2015
155 237-1 LEW 17193/1984 ++ 14.02.2015
155 259-5 LEW 18279/1984 ++ 16.02.2015
155 172-0 LEW 17862/1982 ++ 17.02.2015
Rahmenteil der zerlegten 155 189 am 11.02.2015:


155 120 zur Verschrottung beim Bender in Opladen, 11.02.2015. Dahinter stehen bereits 4 x ausgemusterte ET420 zu Zerlegung an:


155 172 wartet auf das sichere Ende, während vorn die 155 259 zerlegt wird, 16.02.2015:



Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:18.02.2015 - Uhrzeit: 09:40

151 074: Ein neues Zebra im Stall

Die Zebraherde von Lokomotion wird immer bunter. Nach erfolgreicher HU ( 13.2.2015 ) ist die neueste Lokomotion-Lok 151 074 auf dem Weg von Dessau nach München-Ost, sie hat 151 124 dabei. Das Foto entstand am 17. Februar am Heimeranplatz.



Quelle:/Fotos: Klaus Heinemann

Datum:18.02.2015 - Uhrzeit: 09:40

147 001 wird wieder einmal überführt

Am 17. Februar 2015 konnte am Nachmittag gegen 17 Uhr in Göttingen dieses Gespann aus 103 222 (railadventure) und 147 001 auf Überführungsfahrt Richtung Norden beobachtet werden.




Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:17.02.2015 - Uhrzeit: 08:45

Das "Zementaxi"

Seit Anfang Februar ist die von RheinCargo angemietete 145-CL 011 von Ascendos Rail in einer auffälligen Beklebung als "Zementaxi" im Einsatz. Die gelbe Lok trägt nun auch an der Front die schon bei der NVR-Nummer verwendete Bezeichnung 145 089. Am 13. Februar 2015 passierte sie den Hbf Koblenz Richtung Köln.



Quelle:/Fotos: Joachim Kratz

Datum:13.02.2015 - Uhrzeit: 08:15

S-Bahn Nürnberg: DB Regio reicht Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ein

Beabsichtigte Vergabe an National Express wird überprüft

Am Donnerstag, 12.02.2015, hat DB Regio bei der Vergabekammer Südbayern beantragt, die beabsichtigte Vergabe an National Express zu überprüfen. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), die im Auftrag des Freistaats Bayern über die Vergabe entscheidet, hatte am 02.02.2015 angekündigt, für beide ausgeschriebenen Lose der S-Bahn Nürnberg die Angebote von National Express annehmen zu wollen. Der heutige Schritt ist für DB Regio die einzige Möglichkeit, ihre Rechte zu wahren und eine juristische Überprüfung der Vergabeentscheidung herbeizuführen.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:13.02.2015 - Uhrzeit: 07:55

Überfühungsfahrt 103 222 mit 187 003



Die Railadventure 103 222 brachte am 11. Februar die 187 003 von Kufstein nach Dresden. Am Heimeranplatz in München entstanden dabei die beiden Aufnahmen.

Quelle:/Fotos: Klaus Heinemann

Datum:12.02.2015 - Uhrzeit: 08:45

RDC Deutschland zieht Rahmenvertrags-Anmeldungen für Zugprojekt Bonn-Köln-Berlin zurück

Chancen auf Trassenzuschlag für Autozug Sylt weiter gut
Die RDC Deutschland GmbH (RDC D), Hauptgesellschafterin der Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX), hat im Rahmen des Verfahrens zur Vergabe von Rahmenverträgen für das deutsche Schienennetz für den Zeitraum 2016-2020 auch Fahrplankapazitäten für drei tägliche Züge auf der Strecke Bonn-Köln-Berlin angemeldet. Wie die DB Netz AG nun mitgeteilt hat, sind drei dieser sechs Zugfahrten aufgrund konkurrierender Anmeldungen ?anderer Betreiber? nicht fahrbar. DB Netz hat daher die Ablehnung dieser Rahmenverträge bei der Bundesnetzagentur beantragt.
?Entsprechend den geltenden Auswahlkriterien im Fall konkurrierender Anmeldungen für Rahmenverträge hat diesmal hier offenbar der DB Fernverkehr die Nase vorn?, sagt Hans Leister, der bei RDC für den Personenverkehr in Europa zuständig ist. Die Anmeldungen dieses vermuteten Bewerbers sind auch einzeln für DB Netz vorteilhafter als der Rahmenvertrags-Antrag von RDC Deutschland, weil für jede Zugfahrt so ein höherer Trassenpreis-Erlös generiert wird. Die Einnahmen der DB Netz sind somit höher als bei einer Vergabe an RDC D.
Der Grund: RDC D hatte seine Rahmenvertragsanmeldung mit dem relativ preiswerten Trassenprodukt ?Economy? eingereicht. RDC D hatte sich für dieses preiswertere Trassenprodukt entschieden, um die Fahrpreise auf dieser Strecke möglichst günstig und damit für die Kunden attraktiv anbieten zu können. Denn RDC D ist überzeugt, dass der Fernverkehr in Deutschland, insbesondere durch die derzeitige Konkurrenzsituation mit den Fernbussen, keinen höheren Trassenpreis erlaubt.
?Das heutige Trassenpreisniveau ist generell zu hoch. Die Schienenmaut entwickelt sich zu einer Schienenverkehrs-Bremse. Das ist im Wettbewerb mit Pkw und Fernbussen eine dramatische Benachteiligung?, sagt Hans Leister dazu. ?Wir hätten hier gerne eine Alternative geboten. Es ist daher sehr schade, dass wir uns nun von dem Projekt Köln-Berlin verabschieden müssen. Wir werden dies aber tun.?
Zwar wird die Verbindung aus NRW nach Berlin als eine der Hauptachsen der deutschen Verkehrsverbindungen von einer ICE-Linien, etlichen Intercity-Zügen, Fernbussen dreier Unternehmen sowie von zwei Fluggesellschaften bedient. Trotzdem hat RDC D eine Marktlücke für eine gleichermaßen schnelle und preiswerte Zugverbindung gesehen, die eine echte Alternative zu Fernbussen und Billigfliegern bietet. In rund fünf Stunden sollten die Züge von Bonn und Köln mit Halten in Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund, Hamm, Gütersloh, Bielefeld, Herford, Hannover nach Berlin fahren. Für die Strecke wäre die Verwendung von 200 km/h schnellen Fahrzeugen notwendig gewesen.
?Wenn DB Netz für die Kapazitäten für den von uns geplanten Verkehr zwischen Köln und Berlin anderweitig höhere Preise erzielen kann, geht das in Ordnung?, kommentiert Carsten Carstensen, Geschäftsführer von RDC D, die Niederlage bei der Bewerbung um die knappen Trassen. ?Allerdings erwarten wir dann umgekehrt von der DB, dass sie an anderer Stelle, wo RDC D Kapazitäten mit höherem Trassenpreis beantragt hat, den Vorrang der RDC D-Bewerbung akzeptiert.?
Dies trifft zu auf den Autozugverkehr vom Festland zur Insel Sylt, wo RDC D in Konkurrenz zum DB Sylt Shuttle (Autozug) mit höherer Trassenpreiskategorie und häufigerem Verkehr ab dem Fahrplan 2016 beantragt hat und so Mehreinnahmen für DB Netz generiert. Deshalb hat DB Netz bei der Bundesnetzagentur um Zustimmung für den Abschluss von Rahmenverträgen mit RDC D für die Trassenkapazitäten des Autozugs gebeten. Gleichzeitig hat die Bundesnetzagentur bekannt gegeben, dass sie beabsichtigt, die konkurrierenden Anmeldungen von DB Fernverkehr abzulehnen. Nun muss die Bundesnetzagentur diesem Vorgehen noch zustimmen.
Allerdings könnte das Rahmenvertragsverfahren für diese Strecke insgesamt noch scheitern, wenn die anderen Mitbieter gemeinsame Sache machen und das Land Schleswig-Holstein sich der noch notwendigen Koordinierung der geplanten Regionalverkehrs-Verdichtung mit dem Autozug verweigert. Dies ginge zwar zu Lasten der Planungssicherheit des Nahverkehrs, könnte im Ergebnis aber den DB Sylt Shuttle (Autozug) wieder ins Rennen bringen oder zumindest zu einem Rechtsstreit führen, der weitere Unsicherheiten für die Schienenverbindung zur Insel Sylt ab Dezember 2015 bringen kann.

Quelle:/Fotos: RDC Deutschland / HKX

Datum:11.02.2015 - Uhrzeit: 09:14

RRX-Auftrag an SIEMENS


Die Verkehrszweckverbände unter Federführung des VRR haben heute beschlossen, ihren Gremien vorzuschlagen, den Zuschlag im europaweiten Vergabeverfahren für den Bau und die Instandhaltung von 82 neuen RRX Zügen an den günstigsten Anbieter im Vergabeverfahren, die Firma SIEMENS, zu vergeben. Das Unternehmen setzte sich mit dem wirtschaftlichsten Angebot im Wettbewerb gegen zwei Konkurrenten durch. Verkehrsminister Michael Groschek begrüßte den Beschluss.
„Mit den neuen RRX-Fahrzeugen wird bereits ab 2018 auf den bestehenden RE-Strecken mehr Komfort geboten. Die Pendler bekommen endlich ein attraktives Angebot. Die alten Züge werden sukzessive ersetzt. Nach dem Ausbau der RRX-Schieneninfrastruktur auf der Kernstrecke zwischen Köln und Dortmund wird NRW ein Spitzenangebot bieten. Dann können täglich mehr als 31.000 Pkw-Fahrten auf die Bahn verlagert werden. Allen Anbietern gebührt Respekt dafür, dass sie sich um diese große Leistung beworben haben.“
Im nächsten Schritt müssen die politischen Gremien der beteiligten Zweckverbände, Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Rheinland (NVR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) der Vergabeentscheidung zustimmen. Danach gilt eine zehntägige Einspruchsfrist bis zur endgültigen Zuschlagserteilung.

Quelle:/Fotos: VRR Bild: Siemens/VRR

Datum:11.02.2015 - Uhrzeit: 09:04

Neuzugänge beim Bender

Am 09.02.2015 wurden 7x155 + 4x420 nach Opladen auf's Bender Gelände überstellt. Es handelt sich dabei um 155 172, 189, 237, 259, 163, 131 und 120. Hier die ersten Bilder vom frühen Morgen des 10.02.2015 – da ist 155 163 als erste bereits in Arbeit.
Dahinter steht 155 189 als nächste an.


155 163 hat es als erster 6-Achser der neu angelieferten 155er beim Bender bereits hinter sich. Der Bender hat am 10.02 etwas mehr als einen halben Tag gebraucht, dann war die Lok Geschichte...

Quelle:/Fotos: Markus Tigges / Marko Obermair

Datum:11.02.2015 - Uhrzeit: 09:04

GDL-Jugend Bebra: Stehen Nordhessens Bahnen und Busse bald still?

- Bundesregierung behindert weiterhin den öffentlichen Personennahverkehr

Die Ortsjugend Bebra der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer kritisiert das Vorgehen der Bundesregierung in Sachen Regionalisierungsmittel.

Ralf Tann, der Jugendleiter der Ortsgruppe Bebra, erläutert die etwas schwierige Thematik: „Seit 1994, mit Inkrafttreten des sogenannten Regionalisierungsgesetz, sind die Bundesländer bzw. die von diesen beauftragten Zweckverbände und Verkehrsverbünde für die Bestellung von Bussen, Straßenbahnen und Nahverkehrszügen verantwortlich. Vorher fuhren die Firmen meist nur zu solchen Zeiten, wo man auch mit einer Fahrt Geld verdienen konnte. Meistens war das morgens im Berufsverkehr, zu Schulbeginn, einmal vormittags, nach Schulschluss und dann wieder abends. Da Nahverkehr nur im seltensten Fall wirtschaftlich zu betreiben ist wurden den Bundesländern seitens der Bundesregierung hierfür Finanzmittel zur Verfügung gestellt um den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn durch verschiedene Maßnahmen zu fördern und zu erleichtern.“

Neben der Gründung von Verkehrsverbünden, welche für eine Abstimmung der Fahrpläne sorgten waren auch durchgehende Tarife ein Erfolgsgarant. Nicht zuletzt sorgten aber auch klar durchstrukturierte Fahrpläne mit einem klaren Takt (stündliche Abfahrten immer zur selben Minuten ab der selben Haltestelle, morgens und abends eventuell um einige Fahrten verdichtet) für einen Anstieg der Fahrgastzahlen. Moderne Busse und Züge, teils mit niedrigen Einstigen, klimatisiert und modernen Türen die sich auf Knopfdruck öffnen, lösten ihre teils jahrzehntelang im Einsatz stehenden Vorgänger ab, so dass es fortan auch für alleinreisende Mütter mit Kinderwagen, Behinderte und ältere Fahrgäste wieder attraktiv wurde mit „den Öffentlichen“ zu fahren. Für viele Menschen gehörte die Parkplatzsuche in den Innenstädten fortan der Vergangenheit an.

Das Konzept ging auf, in vielen Regionen erlebten Bus und Bahn eine regelrechte Renaissance. Tann: „In einigen Gegenden haben Strecken, die von der damaligen Bundesbahn zur Stilllegung vorgesehen waren, heute teils vier- oder fünfstellige Fahrgastzahlen - und das pro Tag.“

Doch seit geraumer Zeit gibt es Probleme mit den für die Bestellung der Nahverkehrsleistungen notwendigen Finanzmittel. Tann: „Mit der Regionalisierung mussten die Aufgabenträger auch nach den Kosten schauen. Jeder weiß, dass Waren und Artikel heute meistens teurer sind als noch vor einem Jahr oder gar einem Jahrzehnt. Auch die Löhne entwickeln sich immer weiter, da es auch zunehmend schwieriger wird Menschen zu finden, die zu teils sehr unattraktiven Zeiten ihre Arbeitskraft in den Dienst der Fahrgäste stellen. Den Löwenanteil der Kosten einer Zugfahrt im Nahverkehr stellen jedoch die Nutzungsentgelte für das Schienennetz und Bahnhöfe sowie die für die jeweilige Fahrt notwendige Energie dar.“

So wurden die Nahverkehrsleistungen teils europaweit ausgeschrieben, heimische Unternehmen die jahrzehntelang die Bus- oder Bahnlinie vor der Haustür befuhren wurden „über Nacht“ durch einen neuen Anbieter mit meist neuen Fahrzeugen abgelöst. Der größte Teil der Kosten ist jedoch nicht variabel, sondern fest. Lediglich beim Personal konnte man hier und da sparen - mitunter mit für den Steuerzahler fatalen Folgen. Tann: „Unternehmen, deren Löhne so niedrig sind, dass ein Zugbegleiter, Busfahrer oder Lokführer zusätzlich vom Sozialamt „Stütze“ beziehen muss und bei denen man für 15 Jahre keine Lohnsteigerungen einrechnet haben nicht seriös kalkuliert.“

Doch die Bundesregierung zwingt die Länder, und damit in erweiterter Konsequenz die Verkehrsverbünde und die mit den Leistungen betrauten Unternehmen in ein zu enges Korsett bei dem die Luft zum Atem fehlt. Tann: „Die Länder fordern in einer durch ein Gutachten gestützten Bundesratsinitiative die Anhebung der Mittel auf 8,5 Milliarden Euro bei einer jährlichen Dynamisierung von 2 %. Für 2015 stellt die Bundesregierung jedoch nur 7,4 Milliarden Euro, und somit gut 13 % weniger zur Verfügung und lehnt die genannte Forderung mit der Begründung ab, dass die Länder die Mittel effizienter einsetzen sollen.“

Die Forderung der jungen Lokführer und Zugbegleiter aus Osthessen ist deutlich: „In den Medien konnte man zuletzt die Jubelmeldungen vernehmen, wonach Bund und Länder soviel Geld wie seit Langem nicht mehr eingenommen haben. Die Finanzmittel sind also da, wir fordern die in Regierungsverantwortung stehenden Parteien und deren Abgeordnete auf sich dieses Thema anzunehmen und schnellstmöglich für die Garantie der notwendigen Finanzmittel zu sorgen. Von den Oppositionsparteien erwarten wir, dass man den notwendigen Druck aufbaut das es hier zu einer Besserung kommt.“

Einen Vorschlag, wie man zudem gewisse Einsparpotentiale generieren kann haben die jungen Gewerkschafter ebenfalls. Tann: „Morgens und mittags im Berufsverkehr werden meist zusätzliche Züge und Busse benötigt um diese Verkehrsspitzen abzufangen. Lokomotiven und Waggons haben im Gegensatz zu Pkw jedoch eine recht hohe Lebenserwartung von einigen Jahrzehnten, Fahrzeuge mit einer Millionen Kilometer Laufleistung gelten da schon beinahe als „jünge Hüpfer“. Durch den Verlust von Ausschreibungen an andere Verkehrsunternehmen existiert bereits teilweise ein gewisser Markt an gebrauchten Fahrzeugen, welche selbst nur 10 oder 15 Jahre alt sind und nach einer entsprechenden Modernisierung noch problemlos weitere 15 oder 20 Jahre eingesetzt werden können. Während man das Grundangebot mit modernen Fahrzeugen anbietet, können für Verkehrsspitzen solche gebrauchten Fahrzeuge eine Lösung sein, da diese im Vergleich zu ihren jungen Kollegen nur wenige Stunden am Tag benötigt werden. Dies kann die Betriebskosten eines Betreiber ganz erheblich senken helfen.“

Da besonders in dicht besiedelten Gebieten wie Ballungszentren oder Großstädten das Angebot kaum reduziert werden dürfte befürchten Tann und seine Kollegen, dass auch die Geldmittel insgesamt anders verteilt werden könnten: „In ländlichen Gegenden wie Nord- und Osthessen könnte es in absehbarer Zeit zu erheblichen Einschnitten im öffentlichen Personenverkehr kommen. Neben weniger und eventuell kürzeren Zügen im Berufsverkehr sehen wir auch die Gefahr von im gleichen Atemzug drastisch höheren Fahrpreisen sowie der eventuellen Einstellung von Bahn- und Buslinien. Zuerst vielleicht nur am Wochenende, später auch unter der Woche morgens und abends. Der Erfolg der letzten 20 Jahre würde also konterkariert.“



Quelle:/Fotos: GDL-Ortsgruppe Bebra / Foto: Patrick Rehn

Datum:10.02.2015 - Uhrzeit: 08:34

Stuttgart: Experten-Hearing zu ETCS in der Stammstrecke

Mögliche Potenziale für die S-Bahn, aber Grundlagen für Genehmigung fehlen noch

Ist ETCS die Signaltechnik, die die S-Bahn Stuttgart, gerade in der Stammstrecke wieder pünktlicher macht? Welche Chancen und Risiken sind mit dieser modernen Signalisierung gegenüber der konventionellen Technik verbunden? Wann ist ETCS umsetzungsreif, auch außerhalb von Schnellfahrstrecken? Um diese zentralen Fragen kreiste ein Experten-Hearing des Verbands Region Stuttgart am Donnerstag, 5. Februar.

Professor Ullrich Martin (Verkehrswissenschaftliches Institut an der Uni Stuttgart) und Dr. Wolfgang Jakob (Thales Deutschland) stellten die gemeinsame Untersuchung zur „zuverlässigen Leistungsfähigkeit der S-Bahn-Stammstrecke Stuttgart“ vor, in Anwesenheit von Regionalräten, ÖPNV-Akteuren aus der Region, Vertretern der DB-Töchter und des Verkehrsministeriums. Um es vorweg zu nehmen: ETCS scheint vielversprechende Möglichkeiten zu bieten, bisher gibt es für S-Bahn-Strecken in Deutschland aber weder Genehmigungen noch Erfahrungen.

„Als Aufgabenträger und Partner des ÖPNV-Pakts haben wir die Verpflichtung zu prüfen, inwieweit Möglichkeiten zur Erhöhung der Kapazität bestehen“, sagte Regionaldirektorin Dr. Nicola Schelling vom Verband Region Stuttgart eingangs. Sie stellte klar, dass die Region keine Priorität für ein bestimmtes Zugsicherungssystem habe. „Unser Erkenntnisinteresse basiert darauf, dass der S-Bahn-Verkehr funktionieren muss – verlässlich, zukunftsfähig und mit der früheren Qualität. Deutlich machte sie darüber hinaus, dass der Ball, welche Signalisierung die Stammstrecke künftig haben wird, bei der DB Netz AG liege. Es gelte die Erwartungshaltung, die vertraglich fixiert ist, dass 24 S-Bahn-Züge pro Fahrtrichtung und Stunde zwischen Hauptbahnhof und Schwabstraße mit guter Qualität unterwegs sein können.

Das European Train Control System (ETCS) wird derzeit für den grenzüberschreitenden europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr eingesetzt. Im Vergleich zur konventionellen Zugsicherung kommunizieren die Fahrzeuge direkt mit dem Stellwerk. Bisher findet sich im S-Bahn-System die konventionelle Sicherungstechnik, die langfristig überholt sein wird. Um ETCS einsetzen zu können, müssen sowohl die Strecke als auch die Fahrzeuge ausgestattet werden. Die neuen Strecken des Bahnprojekts Stuttgart – Ulm werden mit ETCS gebaut.

„Im Zuge des Projekts Stuttgart 21 ist für die S-Bahn-Stammstrecke einschließlich der Erweiterung bis zur Mittnachtstraße ein neues Stellwerk mit elektronischer Signaltechnik vorgesehen“, sagt Dr. Ali Akbar Elahwiesy, der zuständige Projektleiter bei der DB Projekt Stuttgart – Ulm GmbH. Eine erste Simulation habe gezeigt, dass die geforderte Kapazität von 24 Zügen pro Stunde und Richtung auch ohne ETCS eingehalten werden könne.

„Die Stammstrecke bleibt ein Engpass“, sagte Professor Ullrich Martin. „Allerdings bringt ETCS Level 2 mehr Betriebsqualität und eine höhere Kapazität“. Darüber hinaus erhöhe sich auch die Flexibilität bei der Fahrplangestaltung. Er sieht „sehr große Potenziale“ für die Stammstrecke. Eine Erkenntnis der Studie sei, dass die Kapazität der Stammstrecke von 24 auf 32 Züge pro Stunde und Richtung erhöht werden könnte. Von außerhalb der Region eingeschleppte Verspätungen würden sich mit ETCS in der Stammstrecke allerdings weniger stark aufschaukeln. „ETCS ist keine eierlegende Wollmilchsau“, sagte Professor Martin. Weitere externe Einflüsse auf die Pünktlichkeit blieben bestehen.

Dr. Wolfgang Jakob von Thales Deutschland sprach von ETCS als „Erfolgssystem“. Es handele sich um ein „ausgereiftes, stabiles und zukunftssicheres System“ und um einen weltweit anerkannten Standard. Ursprünglich für Hochgeschwindigkeitsstrecken entwickelt, werde ETCS nun in Madrid erstmals auch auf einem S-Bahn-Abschnitt eingebaut. Erfahrungswerte mit dieser modernen Signalisierungstechnik liegen in Deutschland auf S-Bahn-Strecken mit vielen Haltestellen und kurzen Haltezeiten bisher allerdings nicht vor. Um eine Genehmigung dafür zu erhalten, müssten zunächst neue Spezifikationen erarbeitet werden, so die Thales-Verantwortlichen. Darauf aufbauend müssten die Planungsgrundlagen abgeleitet werden. Wie lange dies dauern könnte, ließen sie offen.

„Der Verband Region Stuttgart beteiligt sich finanziell an Stuttgart 21. Die Mittnachtstraße ist Teil der Stammstrecke“, appellierte Wirtschaftsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler an die Verantwortlichen der DB AG. Diese müssten für die S-Bahn die Signalisierung auswählen und finanzieren, die die Kapazität von 24 Zügen pro Stunde und Richtung garantiert. Aufgabe der Stuttgart 21-Planer sei es jetzt, zu prüfen, ob ETCS eine realistische Option für die S-Bahn ist.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:09.02.2015 - Uhrzeit: 10:00

103 222 im neuen Farbkleid im Einsatz


Die 103 222, die jetzt für das EVU RailAdventure unterwegs ist, war am 5.2.2015 in München Hbf abgestellt

Quelle:/Fotos: Daniel Powalka

Datum:06.02.2015 - Uhrzeit: 08:40

MV-Flirt zur Revision in der Schweiz


Ungewohnter Anblick: Der 429 030 der DB AG weilt derzeit zur Revision in Zürich. Die Aufnahme des 94 80 0429 030-0 D-DB entstand am 7. Januar 2015 in der Serviceanlage Herdern 2 in Zürich.

Quelle:/Fotos: Ludwig Reyer

Datum:04.02.2015 - Uhrzeit: 08:55

Skoda Transportation baut S-Bahn-Züge für Nürnberg

Skoda Transportation wird 38 einstöckige elektrische Triebzüge nach Deutschland liefern. Abnehmer ist das britische Unternehmen National Express. Der Gesamtwert des Vertrags beträgt zehn Milliarden Kronen (ca. 360 Mio. Euro).

Die Fahrzeuge vom Typ "RegioPanter" werden auf Vorortestrecken um die bayerische Stadt Nürnberg eingesetzt werden. "Es handelt sich um einen Schlüsselauftrag der bestätigt, dass unsere Erzeugnisse qualitativ hochwertig und konkurrenzfähig sind. Unsere hohen Investitionen der letzten Jahre in Forschung und Entwicklung zahlen sich jetzt aus, dank ihnen können wir uns mit den größten globalen Herstellern von Schienenfahrzeugen messen. Dieser Großauftrag beweist auch die Richtigkeit unserer Strategie, uns auf die westlichen Märkte zu orientieren", erklärt Tomás Krsek, Vorstandsvorsitzender von Skoda Transportation. "Dieser Auftrag ist nicht nur eine gute Nachricht für Skoda, sondern auch für die gesamte tschechische Industrie. Er setzt ein Signal, dass tschechische Erzeugnisse auch auf den anspruchsvollsten internationalen Märkten erfolgreich sein können", fügt er hinzu.

Bei der Ausschreibung für die Lieferung von Fahrzeugen für den britischen Betreiber National Express hat sich Skoda Transportation gegen einige der bedeutendsten internationalen Mitbewerber durchgesetzt. National Express ist einer der größten privaten Eisenbahn- und Autobusbetreiber der Welt. Gestern Abend wurde National Express von der BEG (Bayerische Eisenbahngesellschaft) als Sieger der Ausschreibung für den Betrieb des S-Bahn-Verkehrs im bayrischen Nürnberg für den Zeitraum 2018 – 2030 bekanntgegeben. Skoda wird die Herstellung von 38 modernen Fahrzeugen sicherstellen. Mit Ende 2018 werden diese dann die bisherigen Talent 2 Garnituren von Bombardier, die derzeit noch von der Deutschen Bahn betrieben werden, ersetzen.

"Im Jahr 2013 ist es uns bereits gelungen mit der Deutschen Bahn einen Vertrag über sechs Zuggarnituren samt Lokomotiven für die Strecke Nürnberg – Ingolstadt – München abzuschließen. Auch aufgrund dieser Referenz können wir heute bekanntgeben, dass auf den Strecken von Bayern weitere tschechische Züge unterwegs sein werden. Bei der Ausschreibung für die S-Bahn Nürnberg haben wir ein hochqualitatives Fahrzeug vom Typ RegioPanter angeboten, das einen konkurrenzfähigen Mix aus niedrigen Betriebskosten, einem niedrigen Energieverbrauch und einem fairen Preis bietet", fügt der Vizepräsident für Vertrieb von Skoda Transportation, Zden?k Majer, hinzu.

Skoda Transportation setzt auch in Zukunft auf eine starke Orientierung in Richtung westlicher Märkte. In den kommenden Monaten soll beispielsweise die Ausschreibung für die Lieferung von Doppelstock-Regionaltriebzügen in Nordrhein-Westfalen bekanntgegeben werden, für die sich Skoda gemeinsam mit dem französischen Unternehmen Alstom qualifiziert hat.

Quelle:/Fotos: Skoda Transportation

Datum:03.02.2015 - Uhrzeit: 08:55

National Express Rail soll Zuschlag für S-Bahn-Verkehre in Nürnberg erhalten

S-Bahn-Netz wächst um 48 Kilometer auf 272 Kilometer Streckenlänge /Angebotsverbesserungen nach Infrastrukturausbau / Ersatz alter lokbespannter S-Bahn-Züge / Vertragslaufzeit von 2018 bis 2030

Die S-Bahn-Verkehre in Nürnberg sollen ab Dezember 2018 von der National Express Rail GmbH betrieben werden. Neben den heutigen S-Bahn-Strecken von Nürnberg nach Bamberg, Hartmannshof, Altdorf, Neumarkt, Roth und Ansbach gehören dazu auch die geplante S-Bahn-Verlängerung über Ansbach hinaus nach Dombühl und der heutige Allersberg-Express (zukünftige S5). „Damit wächst das Nürnberger S-Bahn-Netz um weitere 48 Kilometer auf 272 Kilometer Streckenlänge. Das Fahrplanangebot können wir insbesondere dann verbessern, wenn die Deutsche Bahn die Infrastruktur fertig ausgebaut hat“, erläuterte Johann Niggl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Zudem werden die älteren lokbespannten Wagenzüge sowie die bisherigen elektrischen Triebzüge des Typs Talent 2 durch neue Fahrzeuge ersetzt. Der Vertrag läuft bis Dezember 2030. Die BEG, die den Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, hat die Verkehre im Rahmen eines europaweiten wettbewerblichen Verfahrens vergeben. Wegen des großen Umfangs wurden die Verkehrsleistungen in zwei Lose aufgeteilt. Der Zugschlag für beide Lose soll an die in Köln ansässige deutsche Tochter der National Express Group gehen. Die Unternehmensgruppe hat weltweit ca. 40.000 Mitarbeiter und betreibt das englandweit pünktlichste Bahnnetz. In Nordrhein-Westfalen wird National Express Rail ab Dezember 2015 den Betrieb in zwei Regionalverkehrsnetzen übernehmen.

Bessere Taktung und Erweiterung des 20-Minuten-Takts

Das zukünftige Angebot der Nürnberger S-Bahn basiert wie bisher auf einem 20/40-Minuten-Takt. Nach Fertigstellung der erforderlichen Infrastrukturausbauten wird die BEG das Angebot deutlich erweitern. „Nach Erlangen wird es einen durchgehenden 20-Minuten-Takt geben, der im Berufsverkehr bis Forchheim verlängert wird“, so Niggl. Die S4 Nürnberg – Ansbach wird zweistündlich bis nach Dombühl verkehren. Zusammen mit dem Regionalexpress Nürnberg – Stuttgart haben die Fahrgäste in Dombühl und am neuen Bahnhof Leutershausen-Wiedersbach dann eine stündliche Anbindung an Nürnberg. Sollte der Infrastrukturausbau nach Dombühl vor Ende 2018 fertiggestellt sein, bestellt die BEG die Angebotsverbesserungen früher. Der heutige Allersberg-Express fährt als künftige Linie S5 zwischen Nürnberg und Allersberg. Die S-Bahn nach Neumarkt soll exakter vertaktet werden.

Infrastrukturelle Voraussetzungen

Da eine komplette Inbetriebnahme der Infrastruktur zum Betriebsstart nicht garantiert werden kann, hat die BEG mehrere Betriebsstufen vorgesehen. Der durchgehende 20-Minuten-Takt nach Erlangen sowie der 20-Minuten-Takt nach Forchheim in der Hauptverkehrszeit sollen umgesetzt werden, sobald die Infrastrukturbetreiber DB Netze die hierfür notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Mehr Qualität

Für beide Lose machte die BEG detaillierte Qualitätsvorgaben, die von allen Bietern zu erfüllen waren. Dazu gehört auch die Vorgabe von Mindestsitzplatzkapazitäten mit dem Ziel, die Kapazitäten mindestens auf dem heutigen Stand zu halten und auf einigen Strecken auszuweiten. „Die Fahrzeuge müssen an S-Bahn-Stationen mit einer Bahnsteighöhe von 76 cm über einen barrierefreien Einstieg verfügen. Außerdem haben wir in jedem Fahrzeug eine barrierefreie Toilette gefordert“, so Johann Niggl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Darüber hinaus seien Mehrzweckbereiche zum Beispiel für Kinderwagen und Fahrräder vorgesehen. Auch hat die BEG den künftigen Betreiber dazu verpflichtet, Sicherheitspersonal einzusetzen. „Das Sicherheitspersonal wird spätestens ab 21 Uhr bis zum Betriebsschluss sowie an den Wochenenden am frühen Morgen in den S-Bahn-Zügen Streife laufen“, erläutert Niggl.

Der neue Betreiber muss zudem am Qualitätsmesssystem der BEG teilnehmen. Damit prüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft die Sauberkeit, die Funktionsfähigkeit der Ausstattung, die Fahrgastinformation im Zug, die Servicequalität des Sicherheitspersonals und die Kundenorientierung bei Beschwerden. Auch gelten hohe Anforderungen hinsichtlich Pünktlichkeit und Anschlusssicherung, Störfallmanagement und Echtzeit-Fahrgastinformation.

Vorgaben zu Tarif und Vertrieb

Die BEG erwartet die Anerkennung und Anwendung des Gemeinschaftstarifs im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN). Für den Ticketverkauf im Regionalverkehr über das Verbundgebiet hinaus muss National Express die Preise und Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn AG anwenden. Anerkannt werden müssen neben den Nahverkehrsfahrkarten aller Eisenbahnverkehrsunternehmen unter anderem auch die BahnCard sowie Sonderangebote wie z. B. das Bayern-Ticket. Der Verkauf von Fahrscheinen für Züge des Fernverkehrs ist wünschenswert. Zudem verlangt die BEG einen personenbedienten Verkauf mit Mindestöffnungszeiten in Nürnberg Hbf, Fürth Hbf, Bamberg, Schwabach, Erlangen, Neumarkt, Roth, Ansbach, Hersbruck links d. Pegnitz, Lauf links d. Pegnitz, Forchheim und Altdorf. Damit ist sichergestellt, dass Kunden auch weiterhin einen Ansprechpartner für Beratung und Kauf von Fahrscheinen haben werden.


Quelle:/Fotos: Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH (BEG)

Datum:03.02.2015 - Uhrzeit: 08:52

420er-Verschrottung beim Bender

Die Zusammenfassung der letzten Wochen beim Bender in Opladen:Aktuell:
Im Gelände:
420 428 / 421 428 / 420 928

Vor dem Tor:
420 430 / 421 430 / 420 930
420 278 / 421 278 / 420 778
420 771 / 421 271 / 420 271
_____________________________________________

420 360 ++ 30.01.2015
421 360 ++ 30.01.2015
420 860 ++ 30.01.2015

420 814 ++ 29.01.2015
421 314 ++ 29.01.2015
420 314 ++ 28.01.2015

420 761 ++ 26.01.2015
421 261 ++ 26.01.2015
420 261 ++ 23.01.2015

420 429 ++ 21./22.01.2015
421 429 ++ 21./22.01.2015
420 929 ++ 21./22.01.2015
______________________________________________________

420 823 ++ 12.01.2015
421 323 / 420 323 ++ 13.01.2015
420 886 / 421 386 / 420 386 ++ 14./15.01.2015
420 905 / 421 405 / 420 405 ++ 15./16.01.2015
420 367 ++ 17.01.2015
421 367 / 420 867 ++ 19.01.2015
___________________________________________________________________

420 795 ++ 12.12.2014
421 295 ++ 11.12.2014
420 295 ++ 11.12.2014

420 767 ++ 11.12.2014
421 267 ++ 10.12.2014
420 267 ++ 10.12.2014

420 811 ++ 09./10.12.2014
421 311 ++ 09.12.2014
420 311 ++ 09.12.2014

420 378 ++ 08/09.12.2014
421 378 ++ 08.12.2014
420 878 ++ 08.12.2014

420 337 ++ 05.12.2014
421 337 ++ 04.12.2014
420 837 ++ 04.12.2014

Ein paar Fotos dazu:


420 860 + 420 814 am 24.01.2015 zur Verschrottung vor den Bender-Toren in Opladen

420 886 + 421 386 + 420 386 am 14.01.2015 aufgen. beim Bender in Opladen


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:02.02.2015 - Uhrzeit: 09:12

Neue Vectrons für Polen


Am 30. Januar 2015 waren 4 neue Vectron Tfz in Seddin abgestellt. Diese Loks kamen aus Nürnberg und gingen weiter über Senftenberg (31. Januar 2015) nach Polen. Empfangsbhf. soll ZMIGROD sein. Anbei noch die Loknummer wobei die Ziffern 9151 mit Nullen überklebt wurden. (Tfz. Nr. 9151 5170057 - 1 // 9151 5170055 - 5 // 91515170054 - 8 // 91515170056 - 3 PL-DBSRP (v.r. n.l.))

Quelle:/Fotos: Ingo Wlodasch
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