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News-Rubrik: News-Archiv Dezember 2014

Datum:29.12.2014 - Uhrzeit: 18:35

Umlaufplan BR 143 (Bh Kiel)

Deutlich zusammengeschrumpft sind die Umlaufpläne der Reihe 143 in Kiel. In zwei Plänen werden nur noch drei Loks planmäßig benötigt, die auch nur noch nach Neumünster eingesetzt werden. Der neue Umlaufplan, gültig ab 14. Dezember 2014, steht Abonnenten des Lok-Vogels nun im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:29.12.2014 - Uhrzeit: 13:19

Regionalzugverbindung Frankfurt (Oder) – Poznan durch PKP PR zum 1. Januar 2015 abbestellt

Mit Bedauern hat DB Regio Nordost die Entscheidung der PKP PR zur Kenntnis genommen, die erst im August 2014 eingeführte Verbindung zwischen Frankfurt (Oder) und Poznan zum 31. Dezember dieses Jahres einzustellen, da die Leistungen auf der polnischen Seite nicht finanziert sind.
Dr. Joachim Trettin, Leiter DB Regio Nordost: „Diese Entscheidung kam für uns absolut überraschend, denn mit Ausblick auf eine langjährige Bestellung haben wir zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember das Posen-Ticket eingeführt.“
Die DB Regio Nordost ist weiterhin an dieser Verbindung interessiert und hofft, in Gesprächen mit der PKP PR einen Weiterbetrieb zu erreichen.
Sollten hier keine Ergebnisse erzielt werden können, werden die zwei Züge von und nach Frankfurt (Oder) und Poznan, ab dem 1. Januar 2015 eingestellt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:23.12.2014 - Uhrzeit: 09:19

TransRegio-Desiro ML mit Teilreklame

Einer der 17 Desiro ML von TransRegio wurde mit einem von Kindern gestalteten Motiven beklebt. Diesen Zug konnte ich vorgestern in Andernach fotografieren. 450 005 am 17. Dezember 2014 in Andernach.




Quelle:/Fotos: Sascha Jansen

Datum:19.12.2014 - Uhrzeit: 08:19

Warnemünde-Express fährt auch 2015

Der Warnemünde-Express wird im nächsten Jahr in der Saison an einzelnen Tagen zwischen Berlin und Warnemünde verkehren. Das Infrastrukturministerium und die Bahn einigten sich, dass die Leistung eigenwirtschaftlich durch die DB Regio Nordost erbracht wird.

Infrastrukturminister Christian Pegel: „Ich begrüße es sehr, dass die DB-Regio dieses Angebot im kommenden Jahr eigenwirtschaftlich auf das Gleis setzt. Damit kommt das Unternehmen dem Wunsch vieler Fernreisender beispielsweise aus dem Berliner und Brandenburger Raum nach, die dieses Angebot weiter gerne nutzen wollen. Als Tourismusland ist Mecklenburg-Vorpommern ein attraktives Reiseziel; gerade jenseits des klassischen Regionalverkehrs. Der Warnemünde-Express zeigt, dass die Bahn im Fernverkehr in unserem Land auskömmlich fahren kann. Und wir können als Land die Regionalisierungsmittel so einsetzen, wie sie definiert sind, zur Bestellung von Nahverkehr."

Die Landesregierung, die den Warnemünde-Express bisher aus Regionalisierungsmitteln finanziert hatte, hat das Angebot zum Fahrplanwechsel 2014 nicht mehr bestellt. Die Länder finanzieren den Regionalverkehr über die vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmittel. Die Höhe dieser Mittel reicht jedoch nicht aus, um die Kostensteigerungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) aufzufangen. Daher können auf den Fernverkehrs-Kunden gerichtete Angebote wie der Warnemünde-Express nicht mehr finanziert werden.

Der Minister weiter: „Man muss konsequent zwischen den Aufgaben des Landes im Nahverkehr und den Aufgaben der Deutschen Bahn im Fernverkehr unterscheiden. Der Bund hat eine Verantwortung, konkret touristische Ziele und ganz grundsätzlich auch die am Rand gelegenen Regionen mit einem adäquaten Fernverkehrsangebot zu bedienen.Unser Land wurde beim Fernverkehrsangebot immer weiter beschnitten. In der Folge haben wir mit dem Regionalverkehr, für den das Land zuständig ist, immer wieder Ersatzangebote geschaffen. Die immer knapper werdenden Mittel, die uns für die Bestellung von Regionalzügen zur Verfügung stehen, müssen wir jedoch effizient einsetzen, um die Eisenbahn in der Fläche zu stärken.“

Quelle:/Fotos: EM - Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung

Datum:18.12.2014 - Uhrzeit: 09:04

Neuigkeiten aus der Schweiz

RBe 540 hat ausgedient
Per Fahrplanwechsel 14.Dezember 2014 wurden die Triebwagen RBe 540 (Baujahr 1964) aus dem Verkehr gezogen. Diese Triebwagen haben nebst S-Bahn Züge auch immer wieder Inter City Züge von Zürich nach Chur befördert, und fuhren auch den Gefängniss Zug JAIL TRAIN. Der RBe 540 069-2 ist bei SBB Historic, und wird zur Zeit vom Team 10439 Historische Loks Olten betreut.


RBe 540 069-2 SBB Historic am 18.Okt 2014 bei der Fitnessfahrt



RABe 514 auf der S 6
Seit dem 14.Dezember 2014 werden auf der S 6 (Baden CH-Zürich Oerlikon-Zürich HB-Uetikon (CH)) die RABe 514 (Siemens Doppelstocktriebzug (DTZ)) eingesetzt. Die DTZ sind 100m lang und können mittels automatischen Kupplungen auf Langzüge 200m oder 300m verlängert werden. Die freigesetzten Re 450 (Doppelstockpendelzüge (DPZ)) sind für andere Leistungen im Netz der S-bahn vorgesehen.

ABe 130 001,010 umstationiert
Der ABe 130 001 und 010 (Schmalspurpanoramatriebzug (SPATZ)) der Zentralbahn sind von Meiringen nach Luzern umstationiert worden, weil sie für die S-Bahn Luzern benötigt werden. Für den Regionalverkehr Meiringen-Interlaken Ost wird ein ABeh 160 FINK verwendet, sowie ein 5teiliger Pendelzug bestehend aus ehemaligen LSE Personenwagen und einer HGe 4/4 II.

BLS RABe 515
Die Bern-Lötschberg-Simplon Bahn BLS hat alle 28 Stadlerdoppelstocktriebzüge KISS RABe 515 im Einsatz. Sie werden auf diversen Linien der S-Bahn Bern eingesetzt, und fahren dort teilweise sogar in Doppeltraktion. Eine der wichtigsten Linien ist die S 1 Thun-Belp-Bern-Fribourg (CH), die ein sehr grosses Fahrgastaufkommen aufweist.

Re 456 551 und 552
Die Re 456 551 und 552 der Sihltal Zürich-Uetliberg Bahn (SZU) sowie die dazugehörenden Mittelwagen erhielten in den SBB Industriewerken Yverdon sowie Olten die Revision 3 LION. Diese Fahrzeuge wurden auf gleiche Art wie die SBB Re 450 DPZ Züge modernisiert, um so für weitere 20-25 Jahre einsatzfähig zu bleiben. Nach der Rückkehr wurden sie im Reparaturzentrum Zürich-Altstetten in Betrieb genommen und an die SZU zurücküberführt.


Quelle:/Fotos: Ludwig Reyer

Datum:17.12.2014 - Uhrzeit: 09:24

Fahrzeugmangel: Weiter 143er am Rhein unterwegs

Die RE Koblenz - Frankfurt wird weiterhin wegen Fahrzeugmangel mit BR 143 und Dosto gefahren.


143 910 und 143 280 mit RE 4363 (Koblenz - Frankfurt) am 16. Dezember 2014 bei Gau-Algesheim.



Quelle:/Fotos: Norbert Basner

Datum:17.12.2014 - Uhrzeit: 09:24

Bombardier schließt 10-jährigen Fahrzeugpark-Wartungsvertrag mit Trenitalia

- Der Wartungsvertrag mit einem Wert von 154 Millionen Euro umfasst die Wartung von 50 neuen V300ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszügen

Der Eisenbahntechnologie-Marktführer Bombardier Transportation hat einen 10-jährigen Vertrag über die Wartung der Trenitalia-Flotte aus 50 V300ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszügen, die in Italien unter dem Namen Frecciarossa 1000 bekannt sind, geschlossen. Dieser Vertrag - einer der grössten Fahrzeugpark-Wartungsverträge in Italien in den letzten Jahren - wird in Zusammenarbeit mit AnsaldoBreda, einem italienischen Unternehmen für Eisenbahntechnik und Konsortialpartner von Bombardier, erfüllt. Der Anteil von Bombardier Transportation an diesem Vertrag liegt bei 154 Millionen Euro (191 Millionen US-Dollar).

Jean Baptiste Eyemoud, Head of Services Execution, Bombardier Transportation, Western Europe, Middle East, Africa (WMA), erklärte: 'Unser Ziel ist es, die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der neuen Fahrzeuge durch ein geeignetes Präventiv- und Korrekturwartungsprogramm zu gewährleisten, sobald die Fahrzeuge Mitte 2015 in den gewerblichen Betrieb genommen werden. Dieser Vertrag und seine Laufzeit stellen einen grossen Erfolg für den Frecciarossa 1000 dar und werden das langfristige Engagement von Bombardier in Italien festigen." Bombardiers italienisches Service- und Execution-Team ist bereits für die Wartung von mehr als 200 Fahrzeugen im Land verantwortlich.

Der Frecciarossa 1000 wird in Partnerschaft mit AnsaldoBreda gefertigt und ist das neueste Mitglied der Familie der BOMBARDIER ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszüge. Mit einer Höchstgeschwindigkeit im kommerziellen Bahnverkehr von bis zu 360 km/h ist der V300ZEFIRO der schnellste Zug in Europa und sein modernes Hochbeschleunigungssystem verkürzt Reisezeiten selbst auf kurvenreichen Strecken enorm. Dank seiner uneingeschränkten Interoperabilität kann der Zug im grenzüberschreitenden europäischen Bahnverkehr eingesetzt werden, ohne dass Fahrgäste umsteigen müssen. Der V300ZEFIRO kann darüber hinaus für den Einsatz in Schienennetzen in vielen anderen europäischen Ländern angepasst werden.

Bombardier ist einer der führenden Hersteller von Schienenfahrzeugen in Italien und wirkt an einigen der bedeutendsten Eisenbahnprojekte des Landes mit. Hierzu zählen verschiedene Elektrolokomotiven von Trenitalia wie die E464, die ETR500/Frecciarossa-Hochgeschwindigkeitszüge, das automatisierte Personentransportsystem BOMBARDIER INNOVIA 100 für den Flughafen Rom-Fiumicino, die BOMBARDIER FLEXITY-Strassenbahnen für Mailand und Palermo, Antriebssysteme für die neuen U-Bahn-Fahrzeuge in Rom und die in verschiedenen Abschnitten des italienischen Schienennetzes installierten Verkehrsmanagementsysteme.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:17.12.2014 - Uhrzeit: 09:24

SCI Global Rail Index 4/2014

Geschäftsklima der internationalen Bahnbranche mit signifikanter Abwärtsentwicklung und rückläufige Auftragsbestände

Die Stimmung führender Unternehmen der weltweiten Bahnbranche, welche durch den SCI Global Rail Index erfasst wird, ist im vierten Quartal des Jahres 2014 erneut gesunken. Die Aussicht auf das nächste halbe Jahr wird zwar überwiegend positiv beurteilt, jedoch ist die Anzahl der pessimistischen Zukunftserwartungen seit dem letzten Quartal erheblich angestiegen. Ein Großteil der befragten Manager erwartet in den nächsten sechs Monaten zudem eine Stagnation bei den Beschäftigtenzahlen. Die Auswirkungen der Konflikte im Nahen Osten sowie die Sanktionen gegen Russland angesichts der Ukraine-Krise tragen neben der schwächelnden Konjunktur in Europa zu einer Verunsicherung in der Bahnindustrie bei.



Die im letzten Quartal einsetzende Abwärtsentwicklung der aktuellen Geschäftslage dauert auch im vierten Quartal weiter an. Mit etwas mehr als zwei Fünfteln schätzt die überwiegende Mehrheit der befragten Manager ihre derzeitige Geschäftslage als gut ein. Allerdings steigt die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als unbefriedigend betrachten, auf 12 % an. Diese pessimistischere Einschätzung wird insbesondere durch die Entwicklung in den letzten drei Monaten hervorgerufen. Den Angaben der Befragten zufolge bekunden mehr als die Hälfte der Unternehmen in diesem Zeitraum eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage. Der Saldo von Bahnunternehmen mit verbesserter und verschlechterter Geschäftslage weist damit erstmals seit dem zweiten Quartal des Jahres 2013 einen negativen Wert auf. Ob sich diese negative Entwicklung zu einem andauernden Abwärtstrend ausweitet, lässt sich erst nach den Befragungen für die kommenden Quartale eindeutig beurteilen.


Die Beurteilung des aktuellen Auftragsbestands weist in den letzten zwei Quartalen ebenfalls eine deutliche Abwärtsentwicklung auf. Nur ungefähr ein Viertel der Manager schätzt den aktuellen Auftragsbestand als verhältnismäßig groß ein, wohingegen fast ein Fünftel der Unternehmen den gegenwärtigen Bestand als zu klein erachtet. Die anhaltenden geopolitischen Konflikte und die schwächelnde Wirtschaft in Teilen der Welt schlagen sich sichtbar auf die Auftragsbestände aus. Der derzeitige Auftragsbestand ist ein wichtiger Indikator für die zukünftige Entwicklung der Geschäftslage der internationalen Bahnunternehmen. Die uneinheitlichen Beurteilungen der aktuellen Auftragslage spiegeln die allgemeine Verunsicherung in der Branche wider und lassen daher keine klare Aussage über die zukünftige Entwicklung zu.


Der Ausblick der befragten Unternehmen auf das kommende halbe Jahr hat sich insbesondere im Vergleich zum vorherigen Quartal deutlich verschlechtert. Genau ein Fünftel der Beteiligten rechnet mit einer positiven Geschäftsentwicklung, wohingegen 12 % eine ungünstigere Geschäftsentwicklung erwarten. Seit dem letzten Quartal ist der Anteil der negativen Zukunftserwartungen um zehn Prozentpunkte angestiegen. Mehr als zwei Drittel der Befragten gehen jedoch von einer unveränderten Geschäftslage aus.
SCI Verkehr hat die Top-Manager zudem über die Bewertung ihrer Teilnahme an der führenden Bahnmesse InnoTrans in Berlin befragt. Die ausgesprochen positive Resonanz der Bahnunternehmen kann als Zeichen für eine optimistischere Einschätzung über die nähere Zukunft gedeutet werden.


Trotz der allgemeinen Verunsicherung in der Bahnbranche weist die Beschäftigungssituation ein nahezu gleichbleibendes Niveau auf. Die uneinheitlichen Einschätzungen der befragten Manager lassen keinen sichtbaren Trend in Bezug auf die Entwicklung der Beschäftigtenzahl erkennen. Der Anteil der Unternehmen mit steigender Zahl der Beschäftigten ist im vierten Quartal mit 27 % fast identisch zum Anteil der Unternehmen mit sinkender Beschäftigtenzahl (26 %). Im Ausblick auf das nächste halbe Jahr erwartet die Mehrzahl der Befragten, dass mit einem leichten Personalabbau zu rechnen ist.
Legende: Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:16.12.2014 - Uhrzeit: 09:00

Neue AVG-Triebwagen fahren nun bis Mosbach

Seit der Fahrplan-Umstellung fährt die AVG mit den neuen Bombardier ET 2010 von Heilbronn bis nach Mosbach/Baden. Die neuen Zweisystem-Stadtbahnfahrzeuge verkehren dabei zwischen Heilbronn und Neckarsul als Straßenbahn und die restliche Strecke als Zug im Netz der Deutschen Bahn.


AVG 936 am 15.12.2014 in Mosbach-Neckarelz in Richtung Mosbach.

Quelle:/Fotos: Tobias Walter

Datum:15.12.2014 - Uhrzeit: 12:00

Umlaufplan BR 140 (Fernverkehr-Mietloks)

Wieder einmal verkehren fünf Lokomotiven der Reihe 140 mit PbZ-Zügen für den Fernverkehr durch Deutschland. In zwei Plänen werden diverse PbZ-Züge sowie Abstellfahrten zwischen München und München-Pasing von den 140ern übernommen. Der neue Umlaufplan, gültig ab 14. Dezember 2014, steht Abonnenten des Lok-Vogels nun im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:15.12.2014 - Uhrzeit: 10:00

186 440 neu bei Lokomotion

Vor kurzem traf die neue 186 440 von Lokomotion in München ein. Am 13. Dezember 2014 stand sie mit einem Zug in München Ost Rbf.



Quelle:/Fotos: Helmuth van Lier

Datum:15.12.2014 - Uhrzeit: 10:00

Müngstener Brücke ist wieder frei für den Personenverkehr

Feierliche Inbetriebnahme mit Sonderfahrten ? Sanierung dauerte gut 20 Monate ? Korrosionsschutzarbeiten und Austausch der Rollenlager im nächsten Jahr ? S7 ?Der Müngstener? weiterhin von Bauarbeiten betroffen
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten mit einer über 20-monatigen Sperrung wurde am 12. Dezember 2014 die Müngstener Brücke, die mit 107 Metern höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, feierlich mit zwei Sonderfahrten in Betrieb genommen.
An Bord des ersten Sonderzuges, einem Alstom LINT 41 des S7-Betreibers Abellio, waren zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik u.a. auch der Vorstand Produktion der DB Netz AG, Dr. Roland Bosch, der Geschäftsführers der Abellio Rail NRW GmbH, Ronald R.F. Lünser und der Vorstandssprecher des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, Martin Husmann.
Anschließend verkehrte ein zweiter Sonderzug von Remscheid Hbf über die Müngstener Brücke bis nach Solingen Hbf und zurück, der für die Stammfahrgäste der S 7 als besondere Premierenfahrt diente. Die Fahrscheine für diese exklusive Sonderfahrt wurden im Radio und in Tageszeitungen des Bergischen Landes verlost und stießen auf großes Interesse.
Ab Sonntag, den 14. Dezember 2014 rollen dann fahrplanmäßig die Abellio-Züge über die Brücke.
?Diese Eisenbahnbrücke ist einmalig in Deutschland. Dies haben wir auch bei den Sanierungsarbeiten feststellen müssen, die besondere Anforderungen an uns und die beteiligte Baufirma gestellt hat. Umso mehr freuen wir uns, dass jetzt endlich die Züge wieder rollen können, auch wenn die Gesamtsanierung noch nicht abgeschlossen ist?, so Dr. Roland Bosch, Vorstand Produktion der DB Netz AG.
?Die Müngstener Brücke ist für die Menschen im Bergischen das, was der Kölner Dom für die Kölner ist. Sie ist das Wahrzeichen der Region. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen begrüßt, dass diese unter Denkmalschutz stehende Brücke, die auch für Touristen eine besondere Anziehungskraft hat, wieder für viele Jahre im Schienenpersonennahverkehr als kürzeste Verbindung zwischen Remscheid und Solingen genutzt werden kann?, erklärte die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW, Sylvia Löhrmann.
Ronald R.F. Lünser, Geschäftsführer von Abellio Rail NRW: ?Abellio kann jetzt, genau ein Jahr nach der Betriebsaufnahme der S 7 ?Der Müngstener?, zum ersten Mal mit einem eigenen Zug über die Brücke fahren. Ich freue mich, dass wir den Fahrgästen ab Sonntag endlich einen direkten und schnellen S-Bahn-Verkehr im Bergischen Land anbieten können. Die heutige Fahrgastsonderfahrt haben wir als Vorgeschmack für all diejenigen angeboten, die nicht bis Sonntag warten möchten. Weil wir leider nur eine begrenzte Fahrgastkapazität anbieten können, haben wir die Tickets verlost.?
Martin Husmann, VRR-Vorstandssprecher: Die Wiederinbetriebnahme der Müngstener Brücke und die Beendigung des Schienenersatzverkehrs sind eine gute Nachricht für alle Fahrgäste. Die Dauer und Intensität der Baumaßnahme zeigen erneut die Dringlichkeit, regelmäßig und gewissenhaft in die Infrastruktur zu investieren. Wir erwarten hier von Bund und Bahn - insbesondere im Hinblick auf die Belastung der Fahrgäste - auch künftig nachhaltige Investitionen in den Erhalt der Infrastrukturanlagen.
Damit die fast 120 Jahre alte Müngstener Brücke den Anforderungen des modernen Eisenbahnverkehrs auch in Zukunft Stand hält, hat die Deutsche Bahn die bestehende Stahlkonstruktion der Fahrbahnbrücke durch eine moderne Schweißkonstruktion ersetzt und im Laufe dieses Jahres 34 neuen bis zu 22 Tonnen schweren 15 Meter langen Brückenteile montiert. 700 Tonnen Stahl wurden hierbei verarbeitet. Auch die Stahlschwellen wurden auf den neuesten Stand gebracht und durch moderne Stahlbauteile ersetzt.
Für die Austauscharbeiten der 28 Rollenlager im nächsten Jahr, wird es erneut Streckensperrungen auf der S7 ?Der Müngstener? geben. Die Vorarbeiten hierfür sind abgeschlossen. Zwischenzeitlich wurde auch mit den Vorbereitungen für die Korrosionsschutzarbeiten an der Brücke begonnen.
Bis zum Abschluss der gesamten Sanierung des 115 Jahre alten, denkmalgeschützten Bauwerks im Jahr 2016 werden rund 30 Millionen Euro in die Grundsanierung der Brücke investiert.

Quelle:/Fotos: Abellio

Datum:12.12.2014 - Uhrzeit: 08:42

Einjähriges Jubiläum S-Bahn Mitteldeutschland und City- Tunnel Leipzig

Rund 55.000 Fahrgäste nutzen täglich das Angebot - Sehr gute Werte bei Befragung zu Kundenzufriedenheit

Die S-Bahn Mitteldeutschland und der City-Tunnel Leipzig begehen ihr einjähriges Bestehen. Seit der Eröffnung im Dezember 2013 nutzen jeden Tag zirka 55.000 Fahrgäste das 430 Kilometer lange Streckennetz des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes mit insgesamt rund 540 Zugfahrten. Der Start des neugeordneten Nahverkehrs mit den sechs neuen S-Bahn-Linien, die seitdem Leipzigs Innenstadt mit der gesamten Region verbinden, und der ergänzenden S7 in Halle verlief erfolgreich.

Martin Dulig, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Die Investitionen von EU, Bund, Freistaat und Stadt Leipzig in den City-Tunnel waren richtig: Der City-Tunnel ist ein Gewinn – nicht nur für die Bürger von Leipzig, sondern für die gesamte Region. Die neuen Möglichkeiten, von weit außerhalb bequem und direkt in die Leipziger Innenstadt zu fahren, sind für viele ein Anreiz zum Umsteigen in den ÖPNV. Glückwunsch zum Einjährigen!“

„Der City-Tunnel Leipzig und das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz sind mittlerweile aus dem Raum Westsachsen nicht mehr wegzudenken. Das zeigt sich auch an den hohen Fahrgastzahlen, die unsere Prognosen voll erfüllen“, erklärt Landrat Dr. Gerhard Gey, Vorsitzender des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL).

Die S-Bahn Mitteldeutschland erreichte im Rahmen einer repräsentativen Kundenzufriedenheitsbefragung durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut 79 von 100 möglichen Punkten im Bereich Gesamtzufriedenheit. Besonders positiv im Vergleich zum Vorjahr vor der S-Bahn-Einführung wurden dabei der Reisekomfort, die Pünktlichkeit, Schnelligkeit und Sauberkeit der Züge, das Zugpersonal, die Ansagen im Zug sowie das Sicherheitsgefühl nachts in den Zügen bewertet. Trotz streik- und baustellenbedingter Beeinträchtigungen liegt die Pünktlichkeit der S-Bahn Mitteldeutschland bei einem Wert von rund 96 Prozent auf einem hohen Niveau.

„Natürlich freuen wir uns über das Ergebnis der DB-Kundenbefragung. Wir dürfen uns auf diesen Lorbeeren jedoch nicht ausruhen, sondern müssen gemeinsam daran arbeiten, das Angebot weiter zu verbessern“, meint Oliver Mietzsch, Geschäftsführer des ZVNL. Verbesserungsbedarf sieht er vor allem bei der Fahrzeugverfügbarkeit. Aus verschiedenen Gründen, wie etwa Gewährleistungsarbeiten des Herstellers oder planmäßiger und außerplanmäßiger Wartungsarbeiten, waren in der Vergangenheit mehrere Fahrzeuge ausgefallen. Darüber hinaus sind Fahrzeuge immer wieder Graffiti-Angriffen ausgesetzt und müssen aufwändig gereinigt werden.

„Wir haben in den letzten Monaten verschiedene Maßnahmen für eine bessere Fahrzeugverfügbarkeit umgesetzt. So sollen insbesondere die S-Bahnen mit besonders hoher Nachfrage auf der S3 immer mit zwei Fahrzeugteilen verkehren“, so Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung Südost der DB Regio AG. „Um die bestehenden Fahrzeugengpässe zu minimieren, bauen wir in der DB Regio-Werkstatt in Halle derzeit eine zusätzliche Wartungshalle. Bis zum Sommer werden wir die Fahrzeugverfügbarkeit so spürbar verbessern können.“

Um das Angebot weiter zu optimieren, haben Deutsche Bahn und ZVNL gemeinsam mit ausgewählten Kunden zudem ein sogenanntes Zuglabor durchgeführt, in dem Verbesserungsvorschläge diskutiert wurden. Dabei wurde das neue Angebot insgesamt gelobt, einzelne Kritikpunkte bezogen sich auf die Verfügbarkeit von Sitzplätzen und Platz für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle auf einzelnen Streckenabschnitten. Deutsche Bahn und ZVNL sind hier auch mit Interessensverbänden im Gespräch, um gemeinsam Lösungsmöglichkeiten auszuloten.

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden die geplanten Fahrzeugeinsätze für einzelne Fahrten angepasst. So sollen beispielsweise auf der S1 und S3 teilweise längere Züge verkehren. Im Fahrplan gibt es lediglich folgende Änderung: Sonntags werden die Leistungen der S1 zwischen Wurzen und Riesa künftig vom RE 50 übernommen, der dann auch an Sonn- und Feiertagen ab 7 Uhr durchgehend im Stundentakt fährt. Auf der S-Bahn-Linie S7 in Halle wird der Haltepunkt Rosengarten wieder in beiden Richtungen bedient.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:11.12.2014 - Uhrzeit: 09:20

Mischtraktion DB Regio-FLIRT und CFL-KISS erhält Zulassung

Neue Stadler-Regionaltriebzüge erhalten Zulassung für den Betrieb in Rheinland-Pfalz, in Luxemburg, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen

- Einzigartig: DB Regio AG und Luxemburgische Staatsbahn CFL fahren in Traktion zwischen Tier und Koblenz

- Der Niederflurtriebzug FLIRT für die BeNEX GmbH kann in Schleswig-Holstein ebenfalls den Fahrgastbetrieb pünktlich aufnehmen

- Die Zulassung für DB Regio NRW ist ebenfalls eingetroffen

Am 3. Dezember wurde vom Eisenbahn-Bundesamt die Zulassung für die Mischtraktion des Niederflurtriebzugs FLIRT der DB Regio AG mit dem Doppelstocktriebzug KISS der Luxemburgischen Staatsbahn CFL erteilt. Die beiden Triebzüge können nun gekoppelt auf der Strecke Koblenz-Trier in Rheinland-Pfalz verkehren. Die Mischtraktion eines Doppelstocktriebzuges mit einem einstöckigen Triebzug ist erstmalig und einmalig.

Ulf Braker, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, sagt: „Damit haben wir Neuland betreten. Erstmals werden Triebzüge unterschiedlichen Typs von zwei europäischen Staatsbahnen gemeinsam betrieben. Das ist vor allem eine sehr gute Nachricht für die Reisenden in beiden Ländern. Den Auftrag zum Bau der Züge für diese einzigartige länderübergreifende Kooperation erhalten zu haben, ist eine besondere Anerkennung des technischen Know-hows der Stadler Pankow GmbH.“

Die DB Regio AG hatte bei Stadler Pankow 28 fünfteilige elektrische Niedertriebzüge für den Einsatz in Rheinland-Pfalz bestellt. Dieser FLIRT der 3. Generation kann bis zu 160 km/h schnell fahren und zählt mit Erfüllung der Crashnorm EN15227 zu den sichersten Zügen seiner Klasse. Neu sind die türlosen Mittelwagen, die eine komfortable Ruhezone schaffen. Der FLIRT verfügt über 248 Sitzplätze in der 2. und 23 Sitzplätze in der 1. Wagenklasse.

Die Luxemburgische Staatsbahn CFL bestellte bei Stadler Pankow für den Betrieb in Luxemburg und grenzüberschreitend nach Deutschland acht dreiteilige elektrische Doppelstocktriebzüge des Typs KISS. Sie verfügen über je 284 Sitzplätze, darunter 29 in der 1. Klasse, sowie großzügige Mehrzweckbereiche.

Die Nordbahn rollt ab Dezember mit dem FLIRT

Auch in Schleswig-Holstein geht es voran – die FLIRT für die Nordbahn haben die Zulassung für den Fahrgastbetrieb erhalten. Erstmalig wurde der TÜV Nord beauftragt, als Designated Body (DeBo), die technischen Prüfungen gemäß des neuen vereinfachten Zulassungsprozesses durchzuführen.

Die BeNEX GmbH hatte bei Stadler Pankow sieben fünfteilige sowie acht sechsteilige Elektrische Niederflurtriebzüge vom Typ Flirt bestellt.

Der FLIRT ist mit maximal 160 km/h unterwegs und verfügt über eine hohe Antriebsleistung. Der Fahrgastbereich ist klimatisiert und barrierefrei.

Ab Dezember fahren FLIRT-Triebzüge auch auf der Haard-Achse

Die Zulassung für die Doppeltraktion der neuen FLIRT Triebzüge für das Netz der Haard-Achse in Nordrhein-Westfalen liegt ebenso vor. Damit ist eine wichtige Voraussetzung für die Betriebsaufnahme durch DB Regio NRW erfüllt.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:11.12.2014 - Uhrzeit: 08:30

420er-Nachschub beim Bender

Der Bender hat scheinbar Gefallen dran gefunden...
Folgende Einheiten wurden am 08.12.2014 zum Bender überstellt, Reihenfolge mit Blick vom Bender Tor Richtung Opladen:
420 389 + 421 389 + 420 889 (vorn)
420 305 + 421 305 + 420 805
420 290 + 421 290 + 420 790
420 295 + 421 295 + 420 795 (hinten)
Das Bild dazu:


Weitere Verschrottungsdaten der letzten Tage:
420 811 ++ 09./10.12.2014
421 311 ++ 09.12.2014
420 311 ++ 09.12.2014

420 378 ++ 08/09.12.2014
421 378 ++ 08.12.2014
420 878 ++ 08.12.2014

420 337 ++ 05.12.2014
421 337 ++ 04.12.2014
420 837 ++ 04.12.2014

Bilder dazu:


420 878 Zerlegung beim Bender, 08.12.2014:




420 311 Zerlegung beim Bender, 09.12.2014:

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:10.12.2014 - Uhrzeit: 10:00

Umlaufplan railjet ÖBB

Insgesamt 50 Railjet-Umläufe gibt es im neuen Fahrplan. Die 1116er verkehren mit den Railjet in zwei großen Plänen (18 Tage und 14 Tage) sowie zwei kleinen Plänen (7 Tage und 1 Tag). Die 1216 wird dagegen in vier Umlaufplänen mit 2, 2, 2 und 4 Tagen zwischen Prag und Österreich eingesetzt. Der neue Umlaufplan aller railjet-Garnituren, gültig ab 14. Dezember 2014, steht Abonnenten des Lok-Vogels nun im Bereich Lok-Vogel service zum Download zur Verfügung.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:10.12.2014 - Uhrzeit: 09:40

Rhein-Sieg-Express: Mehr Kapazitäten ab 14. Dezember

Eine Million mehr Sitzplätze pro Jahr: Einsatz eines weiteren Doppelstockzuges sorgt für Entlastung auf der RE 9 zwischen Aachen, Köln und Siegen - Neue Linie S 19 verkehrt bis Hennef

Der Einsatz eines weiteren Doppelstockzuges sorgt erneut für Entlastung auf der Regional-Express-Linie 9. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember wird ein mit fünf Wagen bestückter Zug einen der zwischen Siegen und Aachen verkehrenden Züge vom Typ Talent 2 ersetzen. Das Platzangebot des stark frequentierten Rhein-Sieg-Express (RSX) steigt damit jährlich um insgesamt eine Million von bislang 7,2 auf künftig 8,2 Millionen Sitzplätze. Neben Wochenendausflüglern profitieren vor allem Pendler von dieser Leistungserweiterung: Durch den neu eingesetzten lokbespannten Zug können werktags nun sechs weitere Zugfahrten zwischen Siegen und Aachen mit Doppelstockwagen durchgeführt werden.

Die Leistungsausweitung wurde vom Zweckverband Nahverkehr Rheinland initiiert und finanziert. Gemeinsam mit DB Regio NRW wird damit ein weiterer Schritt zur dauerhaften Entlastung der nachfragestarken Verbindung zwischen Aachen, Köln und Siegen umgesetzt.

Mobilitätsbedürfnis der Menschen in der Region nimmt zu

?Die Streckenauslastung des Eisenbahnknotens Köln stößt an ihre Grenzen?, erklärt Heiko Sedlaczek, Geschäftsführer des Nahverkehrs Rheinland. ?Mit dem Einsatz eines weiteren Doppelstockzugs kommen wir dem Wunsch vieler Fahrgäste nach einer Kapazitätssteigerung nach.?

?Das Mobilitätsbedürfnis der Menschen in der Region zwischen Aachen und Siegen nimmt zu?, betont auch Dirk Helfert, Leiter des Verkehrsbetriebs Rheinland von DB Regio NRW. ?Durch diese Angebotserweiterung steigern wir die Attraktivität des RSX spürbar.?

Bereits seit 2013 setzt DB Regio NRW im Auftrag des NVR einen zusätzlichen Doppelstockzug auf dem RSX ein. Für eine zusätzliche Entspannung der Linie sorgt auch die Ausweitung des Zug-Angebots im Bereich der S-Bahn Köln. So wird die regulär in Troisdorf endende Linie S 13 ab dem Fahrplanwechsel auch in den Nachmittagsstunden montags bis freitags zusätzlich über Siegburg weiter bis nach Hennef fahren. Diese verlängerte Variante der S 13 erhält dann die neue Linienbezeichnung S 19. In den Morgenstunden wird die Verlängerung bis Hennef bereits seit vergangenem Dezember angeboten.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:10.12.2014 - Uhrzeit: 09:40

Fugger-Express: Mehr Platz in stark nachgefragten Zügen

Verbesserungen für München-Pendler ab 15. Dezember ? Aktuell hoher Reparaturbedarf bei Motoren der Triebzüge - Ersatzfahrzeuge im Einsatz

Mehr Sitzplätze gibt es ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember in einigen stark nachgefragten Zügen des Fugger-Express. Pendler nach München profitieren dabei von einem verbesserten Fahrzeugeinsatz in der Hauptverkehrszeit. ?Unser Ziel ist es, möglichst jedem Fahrgast einen Sitzplatz anzubieten, deshalb lassen wir die Reisendenzahl in allen Zügen regelmäßig durch ein unabhängiges Institut ermitteln. Daraus können wir sehen, an welchen Stellen unsere Züge ausreichend Plätze bieten und wo wir noch korrigieren müssen. Zum Fahrplanwechsel können wir in Abstimmung mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zumindest kleinere Verbesserungen anbieten?, so Bärbel Fuchs, Geschäftsleitung DB Regio Allgäu-Schwaben.

Abfahrt Augsburg 6.49 Uhr Dieser Zug (RE 57091) fährt mit einem zusätzlichen Doppelstockwagen, da die Fahrgastzahlen bei dieser Verbindung in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen sind. Zusätzlich hält der Zug jetzt auch in Kissing. Die Ankunft in München ist um 7.38 Uhr.

Abfahrt Augsburg 7.05 Uhr Der RE 57009 hält zusätzlich in Haspelmoor und Mammendorf.

Abfahrt Augsburg 7.13 Uhr Dieser Zug (RE 57089) fährt zugunsten des Regionalexpress 57091 mit einem Doppelstockwagen weniger. Fuchs: ?Da der Zug nicht mehr in Haspelmoor hält, ist dies vertretbar, zumal hier immer relativ viele Plätze freiblieben.? Der Halt Haspelmoor wird vom Regionalexpress 57009 übernommen (s.o.). Damit steht für diese Verbindung eine zeitnahe Ersatzbedienung zur Verfügung (Abfahrt 7.27 Uhr statt 7.35 Uhr)

Bei der Rückfahrt aus München am Nachmittag ging es vor allem darum, die Abfahrtszeiten in München gleichmäßiger zu verteilen. Damit soll auch die Auslastung der Züge gleichmäßiger werden. Bärbel Fuchs: ?Da um diese Zeit Hochbetrieb auf allen Strecken herrscht, sind die Spielräume oft relativ gering. Trotzdem ist es uns gelungen, durch leichte Verschiebungen eine völlig neue Verbindung München - Augsburg - Donauwörth herzustellen.?

Abfahrt München um 17.54 Uhr Der Zug fährt in Augsburg weiter nach Donauwörth statt wie bisher nach Gessertshausen. Diese Verbindung ist neu und ohne Umstieg möglich. Reisende nach Gessertshausen und Dinkelscherben haben in Augsburg direkten Anschluss.

Abfahrt München um 18.01 Uhr Dieser Zug hält neu zusätzlich in Mammendorf, Haspelmoor und Althegnenberg und fährt nach Gessertshausen statt wie bisher nach Donauwörth. Reisende nach Donauwörth haben in Augsburg direkten Anschluss.

Abfahrt München um 18.11 Uhr Dieser Zug startet nun vier Minuten später um 18.15 Uhr und fährt beschleunigt, d.h. er bedient die Halte Mammendorf, Haspelmoor und Althegnenberg nicht mehr.

Störungen bei Triebzügen der Baureihe ET 440

Da derzeit ein hoher Reparaturbedarf bei Motoren der Triebzüge vom Typ ET 440 besteht, setzt DB Regio Allgäu-Schwaben ab dem 14. Dezember auf bestimmten Verbindungen Doppelstockwagen sowie Dieseltriebzüge der Baureihe VT 642 ein, damit Zugkürzungen vermieden werden.

Bärbel Fuchs: ?Leider sind in den vergangenen Monaten an den im Fugger-Express eingesetzten Triebzügen vom Typ ET 440 vermehrt Störungen aufgetreten. Es sind Motoren ausgefallen, die eigentlich viele, viele Jahren hätten halten sollen. Dies war in dem aufgetretenen Ausmaß nicht vorzusehen und hat auch den Hersteller überrascht. Für unsere Kunden bedeutete das im Herbst leider des Öfteren gekürzte Züge, die zum Beispiel nur in Dreifach- statt Vierfachtraktion gefahren sind. Hierfür möchten wir uns bei allen Betroffenen entschuldigen.

Aktuell werden alle ET 440 intensiv untersucht und die Motoren bei Bedarf repariert oder ausgetauscht. Allerdings sind die benötigten Ersatzteile in der benötigten Menge nicht kurzfristig lieferbar. ?Wir haben uns deshalb schweren Herzens entschlossen, drei Fahrzeuge komplett aus dem Betrieb zu nehmen. Wir hoffen, schnell wieder ausreichend Ersatzteile zu erhalten, damit wir alle Fahrzeuge wieder flott bekommen, sagt Fuchs.

Verbesserungen bei der Kneipp-Lechfeld-Bahn

Auf der Kneipp-Lechfeld-Bahn setzt DB Regio Allgäu-Schwaben zum Fahrplanwechsel gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, auf einer beliebten Pendlerverbindung einen zusätzlichen Triebzug ein und verdoppelt damit das Sitzplatzangebot. Am Nachmittag waren die Reisendenzahlen bei der Verbindung Augsburg (ab 16.43 Uhr) ? Kaufering über die Jahre so stark gestiegen, dass viele Fahrgäste ins Lechfeld nur noch einen Stehplatz bekamen. Fuchs: ?Es freut uns, dass wir hier zusammen mit der BEG eine tragfähige Lösung im Interesse der Kunden gefunden haben.?

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:09.12.2014 - Uhrzeit: 09:10

Bahn startet größtes Modernisierungsprogramm der Infrastruktur

2015 fließen rund 5,3 Milliarden Euro ins bestehende Schienennetz
Rund 28 Milliarden Euro über die nächsten fünf Jahre mit der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung

Acht Milliarden Euro mehr in den nächsten fünf Jahren für Brücken, Tunnel, Stellwerke, Gleise und Weichen – mit der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV II) kann die Bahn dem Investitionsrückstau begegnen. Bis 2019 werden unter anderem mindestens 875 Brücken für über 3 Milliarden Euro erneuert, in den Oberbau fließen 12 Milliarden Euro. In Spitzenzeiten finden 850 Baustellen am Tag statt. Rund 1.700 Mitarbeiter wird die Bahn zusätzlich einstellen. Allein in 2015 modernisiert die Bahn mit rund 5,3 Milliarden Euro ihre Infrastruktur.

Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand für Infrastruktur und Dienstleistungen: „Die Erhöhung der Mittel ist unerlässlich für eine leistungsstarke und zukunftssichere Schieneninfrastruktur. Mit 28 Milliarden Euro starten wir das größte Modernisierungsprogramm, das es in der Infrastruktur der Bahn je gegeben hat. Ein solches Volumen muss gut und insbesondere rechtzeitig geplant werden, deshalb haben wir bereits Ende 2012 damit begonnen. Um ein paar Zahlen zu nennen: Wir werden bis 2019 rund 17.000 Kilometer Schienen und 8.700 Weichen erneuern, hinzu kommen umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen. Wichtig ist ein eng abgestimmter Baufahrplan, um die ambitionierten Planungen umzusetzen. Oberstes Ziel: So wenig Einschränkungen für unsere Reisenden wie möglich. Bei dem großen Bauvolumen lassen sie sich aber leider nicht komplett vermeiden. Dafür bitte ich bereits heute um Verständnis.“

Neben den Oberbau- und Brückenmaßnahmen sehen die Planungen der Bahn von 2015 bis 2019 Mittel in Höhe von rund 4 Milliarden Euro für die Sanierung und Erneuerung der Leit-und Sicherungstechnik vor. Für Tunnelmaßnahmen sind es eine Milliarde Euro.

Die Bahn plant 2015 die Erneuerung und Instandhaltung von rund 3.800 Kilometern Schienen, 2.000 Weichen, 2,5 Millionen Eisenbahnschwellen und etwa vier Millionen Tonnen Schotter. Darüber hinaus steht die Erneuerung von rund 125 Brücken an. Um dabei verschiedene Bauarbeiten an einem Streckenabschnitt gleichzeitig ausführen und so Anzahl und Dauer baubedingter Sperrungen auf ein Minimum reduzieren zu können, bündelt die Bahn die größten Maßnahmen in speziellen Korridoren. 2015 sind es über 80 Korridore mit rund 500 Einzelmaßnahmen.

„Mit der neuen LuFV wird jeder Cent, den wir infrastrukturseitig verdienen, an den Bund ausgeschüttet und fließt von dort ohne Abstriche wieder in die Infrastruktur zurück“, betont Dr. Kefer.

Um sich rechtzeitig und umfassend über Bauarbeiten und Fahrplanänderungen informieren zu können, erhalten Bahnkunden bei den DB-Verkaufsstellen, am kostenlosen BahnBau-Telefon (0800 599 66 55), im Internet und an den DBAutomaten Auskünfte für ihre Reiseplanung. Ergänzend informiert „Max Maulwurf“, der Baustellenbotschafter der DB, mit Plakaten, Broschüren, Anzeigen und Aushängen in den Bahnhöfen und Tagesmedien sowie im Zug. Weitere aktuelle Baustelleninfos gibt es zudem im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten und für mobile Geräte wie iPhone oder Blackberry unterwegs unter: bauarbeiten.bahn.de/mobil.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:08.12.2014 - Uhrzeit: 10:55

Umlaufplan 103 (München)

Im neuen Umlaufplan der Reihe 103 kommt die Münchner 103 245 nun wieder planmäßig bis nach Österreich. Nürnberg wird dagegen nicht mehr angefahren. Auch eine zeitweise gedachte Verknüpfung mit den Frankfurter 103er ist nicht mehr vorgesehen. Abonnenten des Lok-Vogels finden den Plan im Bereich Lok-Vogel service zum Download.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:05.12.2014 - Uhrzeit: 10:15

Umlaufplan ex MET

Der neue Fahrplan steht vor der Tür und wir eröffnen die Umlaufpläne mit dem Plan der ex MET-Züge zwischen Berlin und München, gültig ab 14. Dezember 2014. Abonnenten des Lok-Vogels finden den Plan im Bereich Lok-Vogel service zum Download.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:04.12.2014 - Uhrzeit: 08:35

Probefahrten Eisenbahntunnel Delft

In Delft (Niederlande) finden derzeit Probefahrten mit dem NS Sprinter 2418 in neuen Eisenbahntunnel statt. Die vorraussichtliche Inbetriebnahme des zweispurigen Tunnels soll im Februar-Juli 2015 stattfinden. Der normale Name dieser Sprinter ist Slet (=Slut) - die Abkürzung der NS is SLT (Sprinter Light Train)... - Slet ist viel besser!


Quelle:/Fotos: Marcel Kouwenhoven

Datum:04.12.2014 - Uhrzeit: 08:35

Skoda liefert neue Züge nach Litauen

Skoda Vagonka, ein Tochterunternehmen von Skoda Transportation, hat mit den Litauischen Bahnen einen Vertrag über die Lieferung von drei modernen elektrischen Triebzügen abgeschlossen. Es handelt sich um elektrische dreiteilige Doppelstocktriebzüge. Der Wert des Vertrages liegt bei rund 750 Millionen Kronen (ca. 27,2 Mio. Euro). In Litauen sind bereits zehn dieser Doppelstockwagen vom Typ 575 im Einsatz.

?Wir rechnen damit, dass wir alle drei neuen elektrischen Doppelstocktriebzüge innerhalb von 19 bis 26 Monaten ab Vertragsunterzeichnung nach Litauen liefern werden. Mit diesem Vertrag ist es uns gelungen an unsere früheren Lieferungen anzuschließen, die Verjüngung des hiesigen Fuhrparks schreitet weiter voran. In Summe haben wir hier bereits Aufträge im Wert von rund drei Milliarden Kronen lukriert?, erklärt der Generaldirektor von Skoda Vagonka, Jiri Urbanec.

Die Züge sind speziell für die Betriebsbedingungen im Baltikum konzipiert. Sie kommen nicht nur mit den vergleichsweise großen Temperaturunterschieden, sondern auch mit der hohen Luftfeuchtigkeit zurecht. Sie sind in Niederflurbauweise ausgeführt, verfügen über multifunktionelle Abteile für den Transport von Kinderwägen, Fahrrädern oder großen Gepäckstücken. Die voll klimatisierten Wagen erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h und sind mit einem internen Kamerasystem ausgestattet.

?Die Garnituren werden auf der Strecke von Vilnius nach Minsk in Weißrussland eingesetzt werden. Damit hängen auch einige technische Modifikationen der bisherigen Ausführung der Züge zusammen, beispielsweise ein zusätzliches System für die Messung des elektrischen Energieverbrauchs, eine Anpassung der Anordnung und Ausführung der Sitze, ein zusätzliches Abteil für den Zugführer, die Anpassung des Kamerasystems oder die Installation von Regalen für größere Gepäckstücke?, ergänzt Ivo Gurnak, Vertriebsdirektor von Skoda Vagonka.

Die Doppelstockeinheiten von Skoda sind außer in Litauen auch in Tschechien, wo sie unter dem Namen CityElefant fahren, sowie in der Slowakei oder in der Ukraine im Einsatz. Derzeit wird bei Skoda Vagonka in Ostrava auch an der Entwicklung von Doppelstockzügen mit hoher Kapazität für die Deutsche Bahn gearbeitet, die ab Ende 2016 Passagiere in Bayern befördern werden.

Quelle:/Fotos: Skoda Transportation

Datum:04.12.2014 - Uhrzeit: 08:35

Abellio: S7 fährt mit neuem Fahrplan über die Müngstener Brücke

Abfahrtszeiten ändern sich durch schnellere Zugfahrt über die Brücke
Verstärkerfahrten erweitern Fahrplanangebot

Zum Fahrplanwechsel am Sonntag, den 14. Dezember 2014, wird die Müngstener Brücke wieder für den Personennahverkehr freigegeben. Nach fast zweijähriger Sperrung aufgrund von Brückenbauarbeiten wird der erste S7-Zug am Sonntagmorgen um 5.08 Uhr über die Brücke fahren. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) zwischen Solingen Mitte und Remscheid Hbf entfällt ab Sonntagmorgen um 4 Uhr. Verstärkerfahrten zwischen Remscheid-Lennep und Solingen Hbf in den Hauptverkehrszeiten verbessern das Fahrplanangebot der S7 zusätzlich.
Für die Fahrgäste ergeben sich ab dem 14. Dezember 2014 konkret folgende Verbesserungen:
Durch den Wegfall des SEV und die damit verbundenen Umsteigevorgänge verkürzt sich die Reisezeit zwischen Remscheid und Solingen um 20 Minuten.
Die Haltepunkte Remscheid-Güldenwerth und Solingen-Schaberg werden wieder planmäßig im 20-Minutentakt bedient (abends und am Wochenende im 30 bzw. 60-Minutentakt).
Die jeweils zwei Zusatzfahrten von Remscheid nach Düsseldorf in den Morgenstunden bzw. am Nachmittag in der Gegenrichtung, verkehren künftig ab Remscheid-Lennep über Remscheid Hbf und die Müngstener Brücke nach Solingen Hbf und von hier weiter über Hilden und Düsseldorf-Eller-Mitte nach Düsseldorf Hbf. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit von Remscheid Hbf nach Düsseldorf Hbf um ca. 10 Minuten. Bei diesen Fahrten ergeben sich Änderungen gegenüber den Abfahrtszeiten während der SEV-Maßnahme Diese Fahrten verkehren zudem ohne Halt in Solingen-Schaberg.
Neu im Fahrplan sind auch sechs weitere Verdichtungsfahrten zwischen Remscheid-Lennep und Solingen Hbf während der Hauptverkehrszeiten morgens und abends. Diese Fahrten bieten in Solingen Hbf morgens Anschluss zu den S 1-Verstärkertakten Richtung Düsseldorf, halten aber zur Sicherung dieses Anschlusses nicht in Remscheid-Güldenwerth und Solingen-Schaberg.
Ganz baustellenfrei wird das Jahr 2015 auf der S7 aber trotzdem nicht sein. Aufgrund der besonders hohen Anforderungen an das Material für die 28 auszuwechselnden Rollenlager konnte die Auswechslung in diesem Jahr noch nicht durchgeführt werden. Allerdings sind die umfangreichen Vorarbeiten größtenteils abgeschlossen. Für den Austausch der Rollenlager muss die Müngstener Brücke ab dem Frühjahr 2015 mehrmals für jeweils einige Tage gesperrt und ein SEV zwischen Remscheid Hbf und Solingen-Mitte eingerichtet werden. Die genaue Terminierung und der Umfang der Sperrungen werden nach Abschluss der Vorplanungen rechtzeitig bekannt gegeben. Auch durch die verzögerte Fertigstellung des Elektronischen Stellwerks Wuppertal wird es im kommenden Jahr immer wieder zu kurzeitigen Ausfällen der S 7 zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal Hbf kommen.
Die neuen Fahrpläne mit den aktuellen Abfahrzeiten liegen in Kürze in den Zügen und in den Kundencentern aus und können bereits jetzt unter www.abellio-rail-nrw.de runtergeladen werden. Die Fahrgäste werden gebeten, sich vor dem 14. Dezember 2014 über die geänderten Abfahrtszeiten zu informieren.

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:03.12.2014 - Uhrzeit: 09:30

Nahverkehr Halle (Saale) - Jena (- Nürnberg)

Da die Verhandlungen über einen bis Nürnberg durchgebundenen umsteigefreien Nahverkehr von Halle, Jena, Naumburg oder Weißenfels mit DB Regio zu keinem verkehrsfachlichen und wirtschaftlichen Erwägungen der Auftraggeber genügendem Angebot führten, hat die Land Sachsen Anhalt, vertreten durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, vertreten durch die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH, nun die Ausschreibung geändert. Statt dem Vertragsbeginn am 13. Dezember 2015 und der Vertragslaufzeit von 8 Jahren, wurde der Beginn der Leistungserbringung nun auf 10. Dezember 2017 verschoben und die Laufzeit auf 6 Jahre reduziert. Gleichzeitig wird nun nur noch über die SPNV-Leistungen auf der Strecke zwischen Halle (Saale) und Jena verhandelt. Zudem wurde das Volumen des Verfahrens von ca. 297 000 Zugkm/p.a. auf ca. 427 000 Zugkm/p.a. erhöht. Verhandelt wird nun neben DB Regio auch mit Abellio, wobei interessierte dritte EVUs die Möglichkeit gegeben wird, am Verhandlungsverfahren teilzunehmen. Der Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist auf den 15. Januar 2015 (14:00) verschoben worden.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:02.12.2014 - Uhrzeit: 08:45

DB-Fahrplan 2015: Schneller mit dem ICE in den Norden, Doppelstockzüge im Allgäu und eine elektrifiz

Werktags sieben Züge mehr zwischen Bayreuth und Nürnberg • Stundentakt beim Filzenexpress • neuer Haltepunkt Schonungen

Mit der Münchner S-Bahn elektrisch bis nach Altomünster, in modernen Doppelstockzügen ins Allgäu, schneller und bequemer mit dem ICE in den Norden Deutschlands, eine zusätzliche ICE-Verbindung für Günzburg, mit dem Skiexpress nach Zell am See – das verspricht der Fahrplan 2015, der am 14. Dezember in Kraft tritt. Fahrgäste in Bayern profitieren an einer Reihe von Stellen von Verbesserungen.

Eine völlig neue Zeitrechnung beginnt für Fahrgäste der früheren Linie A zwischen Dachau und Altomünster. Nach umfangreichen Umbauarbeiten entlang der Strecke wird die Linie ab dem Fahrplanwechsel vollständiger Teil des Münchner S-Bahn-Netzes. Künftig ist Altomünster stündlich umsteigefrei direkt an das Zentrum von München angebunden. Zusätzlich sorgen stündlich verkehrende Züge in der Hauptverkehrszeit zwischen Dachau und Altomünster für einen attraktiven 30-Minuten-Takt.

„Mit dem neuen Fahrplan schaffen wir im Regionalverkehr und bei der S-Bahn München punktuell mehr Kapazität auf unseren Strecken und in unseren Zügen“, so Hansrüdiger Fritz, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern. Die zusätzlichen Züge fährt DB Regio im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.

Große Veränderungen ergeben sich für Reisende im nordöstlichen Bayern. Auf der Franken-Sachsen-Magistrale, die Nürnberg und Dresden miteinander verbindet, verkehren künftig stündlich elektrische Züge mit Doppelstockwagen zwischen Dresden und Hof mit einem bahnsteiggleichen Umstieg in Neigetechnik-Dieselzüge weiter nach Nürnberg.

Zwischen Nürnberg und Bayreuth wird das Zugangebot montags bis freitags von bislang 26 auf künftig 33 Verbindungen ausgeweitet. Für Reisende aus der Stadt Pegnitz, in der künftig fast alle Züge halten, bedeutet der neue Fahrplan eine Verdoppelung des Angebots. Ebenso ergeben sich verbesserte Anschlüsse zwischen der RE-Linie Nürnberg – Weiden (Oberpfalz) und ICE-Zügen in Nürnberg. Die durchgehenden Züge Lichtenfels – Kulmbach – Bayreuth - Nürnberg sind gegenüber dem jetzigen Fahrplan rund 20 Minuten schneller unterwegs.

Bei der Mainfrankenbahn zwischen Bamberg und Würzburg wird zum Fahrplanwechsel zum ersten Mal der neue Haltepunkt Schonungen angefahren. An Wochentagen halten die Regionalbahnen (RB) Gemünden am Main – Karlstadt am Main – Würzburg – Schweinfurt – Bamberg stündlich und an Wochenenden überwiegend zweistündlich in Schonungen. Weitere neue Haltepunkte im bayerischen Bahnverkehr sind die Stationen Hinrichssegen (Bahnstrecke Holzkirchen – Rosenheim) und Freilassing-Hofham (Bahnstrecke Freilassing – Berchtesgaden). Im September war bereits der neue Haltepunkt für die S-Bahn Nürnberg, Petersaurach-Nord, in Betrieb genommen worden. Damit gibt es ab dem Fahrplanwechsel 1017 Bahnstationen im Freistaat.

Stundentakt beim Filzenexpress, Doppelstockzüge im Allgäu

Zwischen München und Ingolstadt enden die größten Einschränkungen im Zuge des Ausbaus der Hochgeschwindigkeitsstrecke. Die Reisenden profitieren ab dem Fahrplanwechsel bis Ende März und nach einer Phase weiterer Bauarbeiten zwischen April und August wieder von einem baustellenfreien Fahrplan ohne Zugausfälle sowie kürzeren Fahrzeiten.

Beim oberbayerischen Filzenexpress, der zwischen Wasserburg am Inn und Ebersberg bzw. Grafing Bahnhof verkehrt, führt die Südostbayernbahn (SOB) ab Mitte Dezember den Stundentakt ein. Die Strecke war zuletzt aufwändig saniert worden. Auf der Rottalbahn Mühldorf – Eggenfelden – Passau bedient die SOB nun auch die Halte Anzenkirchen, Bayerbach und Karpfham in beiden Richtungen stündlich, die Station Karpfam wird jedoch Bedarfshalt.

Im Allgäu setzt sich zum Fahrplanwechsel der bereits begonnene Einsatz von modernen Doppelstockzügen fort. Im Laufe des Jahres fahren insgesamt zwölf Zugverbände auf den Strecken München – Memmingen (Zwei-Stunden-Takt) und München – Füssen (Zwei-Stunden-Takt).

Damit geht das Zeitalter der herkömmlichen Regionalzugwagen im Allgäu endgültig zu Ende. Die Doppelstockzüge, die über bis zu ein Viertel mehr Sitzplätze verfügen, sind klimatisiert, haben Niederflureinstiege und laufen deutlich ruhiger als die bisher auf den Strecken eingesetzten Züge. Sieben neue geräuscharme und energiesparende Dieselloks der Baureihe 245 ergänzen die Flottenerneuerung im Allgäu.

Verbesserungen ergeben sich ebenfalls für Fahrgäste der Werdenfelsbahn. So wird im Laufe des Jahres die komplette Flotte der modernen Elektrotriebzüge der Baureihe 442 zur Verfügung stehen und dann auch auf den Strecken nach Oberammergau und Reutte in Tirol zum Einsatz kommen. In der Folge kann Regio Oberbayern zahlreiche Direktverbindungen von München über Grainau – Ehrwald nach Lermoos und Reutte in Tirol sowie mehr Sitzplätze anbieten. Dabei werden einzelne Zugteile, die von München kommen bzw. dorthin fahren, in Garmisch-Partenkirchen vom Zugteil in/aus Richtung Mittenwald/Innsbruck getrennt bzw. mit ihm vereinigt.

Fernverkehr: Schneller und bequemer in den Norden Deutschlands

Im Fernverkehr profitieren Fahrgäste, die in den Norden Deutschlands reisen, ab dem 14. Dezember von schnelleren Direktverbindungen ab München. Im Fahrplan 2015 fahren wieder verstärkt ICE-Züge über die Hochgeschwindigkeitsstrecke München-Ingolstadt-Nürnberg gen Norden. Für Fernreisende ab München verkürzen sich die Reisezeiten nach Köln, Hamburg und Berlin um bis zu 15 Minuten, für einzelne ICE-Fahrten nach Hamburg sogar um bis zu 30 Minuten. Durch die kürzen Reisezeiten können zudem in München zweistündlich wieder schnelle Umsteigeverbindungen von den ICE-Zügen aus Nordrhein-Westfalen, Frankfurt, Würzburg und Nürnberg zu den Eurocity-Zügen nach Rosenheim, Salzburg und Klagenfurt bzw. Graz angeboten werden.

Weiterhin gute Anbindung für Augsburg – Verbesserungen für Pendler

Ingolstadt erhält mit dem ICE 1139/1189 täglich um 18.05 Uhr eine weitere Schnellverbindung nach München. In Augsburg halten nach der Rückverlagerung von vier Zugpaaren, die nach Ende der größten Arbeiten auf der Ingolstädter Strecke nun wieder über den Fahrweg München-Nürnberg gen Norden rollen, die langfristig zugesicherten 11 ICE/IC-Zugpaare sowie vorübergehend ein weiteres ICE-Zugpaar, die via Nürnberg und Würzburg die Landeshauptstadt München z.B. mit Berlin und Hamburg verbinden. „Für Augsburger Reisende ergeben sich dabei interessante neue Anbindungen in attraktiven Zeitlagen“ so Klaus-Dieter Josel, DB-Konzernbevollmächtigter in Bayern. Dazu gehören eine Frühverbindung nach Nürnberg (an 8.29 Uhr) sowie eine Spätverbindung aus Nürnberg (ab 21.30 Uhr). Diese beiden neuen Verbindungen von/nach Nürnberg gelten auch für Reisende in Donauwörth. In Donauwörth hält zudem neu um 10.21 Uhr ein ICE Hamburg–München.

Zusätzliche ICE-Verbindung für Günzburg

Vom Fahrplanwechsel im Fernverkehr profitieren auch Pendler aus Günzburg. Die Züge ICE 990 und 1590 bzw. der Railjet 66, die München um 20.45 Uhr verlassen, halten auf ihrer Fahrt weiter über Stuttgart nach Frankfurt täglich um 21.45 Uhr neu in Günzburg. Damit sind die Reisenden nach Günzburg rund 30 Minuten schneller zuhause, als wenn sie in Augsburg umsteigen würden. Die zusätzliche Verbindung am Abend ergänzt das gut frequentierte zweistündliche Angebot an IC-Verbindungen. Der neue Halt bietet zudem an Freitagen und Samstagen für Günzburg eine Direktverbindung aus Wien und Budapest.

Entspannt an die Ostsee oder auf die Piste

Für Reisende aus Bayern, die bequem mit dem Zug zur Ostsee fahren wollen, richtet die DB eine zusätzliche ICE-Verbindung am Wochenende ein. Jeweils samstags fährt ein ICE aus Innsbruck, Rosenheim (8.19 Uhr), München (9.23 Uhr) und Nürnberg (10.34 Uhr) zur Mecklenburgischen Seenplatte nach Neustrelitz und Waren/Müritz sowie nach Rostock und Warnemünde. Am Sonntag verkehrt ein ICE neu von Warnemünde, Rostock, Waren/Müritz und Neustrelitz über Nürnberg (22.49 Uhr), Augsburg (0.07 Uhr) nach München (0.41 Uhr).

Während der Skisaison (24. Januar bis 28. März) fährt samstags statt der bisherigen Frühverbindung in Richtung Innsbruck neu ein zusätzlicher IC-Zug von München (ab 4.56 Uhr) über Rosenheim (5.36 Uhr) und Kitzbühel (7.22 Uhr) nach Zell am See (an 8 Uhr). Damit können Wintersportfans noch einen ganzen Tag auf der Piste bzw. in den Bergen verbringen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn

Datum:01.12.2014 - Uhrzeit: 09:00

187 009 bei Railtec Arsenal

Seit Beginn dieser Woche hält sich 187 009 im Klima- Windkanal auf, um nach ihrer Demonstrationsfahrt bis ins türkische Tekirdag am schwarzen Meer einigen Testreihen unterzogen zu werden. Nachdem die Lokomotive entsprechend verkabelt worden ist, musste noch vor der Einfahrt in den Klimakanal ein kurzer Testlauf des Dieselmotors durchgeführt werden. Diese Gelegenheit nützte ich für entsprechende Belegaufnahmen, auch wenn sich das Wetter nicht unbedingt von seiner besten Seite gezeigt hat.



Ans Eingemachte geht es auch für den Endkopf des ETR 1000, mit der verschlossenen „Schnauze“ wirkt das Design dieses Fahrzeuges nicht einmal so schlecht wie ich finde…




Quelle:/Fotos: Raimund Whynal, Bahnnews-Austria
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