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News-Rubrik: News-Archiv Oktober 2014

Datum:31.10.2014 - Uhrzeit: 09:00

Nikolausfest im DB Museum



Quelle:/Fotos: DB Museum

Datum:30.10.2014 - Uhrzeit: 09:05

Weser-Ems-Netz: Nordwestbahn setzt sich durch

Neuer Verkehrsvertrag im Weser-Ems-Netz bis 2026
Besseres Fahrplanangebot /Züge werden modernisiert

Der bisherige Betreiber ist auch der neue Betreiber: Die in Osnabrück beheimatete NordWestBahn GmbH (NWB) wird die von ihr bislang gefahrenen Eisenbahnlinien Osnabrück - Oldenburg - Wilhelmshaven, Bremen - Delmenhorst - Vechta - Osnabrück, Esens - Sande - Wilhelmshaven und Bremen - Oldenburg - Wilhelmshaven auch künftig bedienen. Die Tochter der Veolia Verkehr GmbH Berlin, der Stadtwerke Osnabrück AG, und der Verkehr und Wasser GmbH Oldenburg, setzt sich in einem europaweiten Wettbewerbsverfahren gegen starke Konkurrenz durch, erklärten die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Bremens Verkehrssenator Joachim Lohse am Donnerstag in einer gemeinsamen Presseinformation.

Der neue Verkehrsvertrag umfasst ein jährliches Fahrtenprogramm von knapp fünf Millionen Zugkilometer, beginnt zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 und gilt für zehn Jahre, wobei sich die drei Aufgabenträger eine Verlängerungsoption von bis zu zwei Jahren gesichert haben. „Mit dem Zuschlag an die NWB wird das heute schon gute Qualitätsniveau im Weser-Ems-Netz noch einmal gesteigert. Die Fahrgäste profitieren von einem besseren Fahrplanangebot, und sie reisen künftig in modernisierten bzw neuen Zügen“, freut sich LNVG-Chef Hans-Joachim Menn, dessen Gesellschaft in dem Ausschreibungswettbewerb die Federführung hatte Joachim Lohse, Senator für Bau, Umwelt und Verkehr in Bremen, betont: „Das ist ein wichtiger Mosaikstein in der Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs und damit des Umweltverbundes in Bremen und Umzu.“

Der Fahrplan wird vor allem durch zusätzliche Fahrten zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg erweitert, insbesondere am Freitag als nachfragestärkstem Wochentag. Erstmals wird für Reisende zwischen Esens und Bremen auch am Wochenende eine Direktverbindung mit guten IC/ICE-Anschlüssen in Richtung Hannover /München und Hamburg eingerichtet. Auch die seit Mitte September neu angebotenen Direktverbindungen zwischen Bremen und Wilhelmshaven werden fortgeführt.

Komfort und Information in den Bahnen sollen sich ebenfalls fühlbar verbessern, unter anderem durch ein höheres Platzangebot, neue Sitze, geräumige Mehrzweckbereiche und Info-Bildschirme, auf denen Fahrgäste sich über ihre Anschlüsse oder etwaige Verspätungen informieren können. „Daneben werden auf den Strecken Bremen - Vechta - Osnabrück und Esens - Sande - Wilhelmshaven künftig 70 Prozent (aktuell 40 Prozent) aller Züge von Kundenbetreuern begleitet. Auf den übrigen Linien liegt die Quote bei 100 Prozent. Damit verbessern wir Service und Sicherheit für die Reisenden“, unterstreicht Menn.

Der Fahrgastzuwachs zwischen Ems und Weser hat die LNVG dazu bewogen, für ihren Fahrzeugpool weitere sechs Dieseltriebzüge beim Schienenfahrzeugbauer Alstom in Salzgitter zu bestellen. Sie komplettieren die vorhandene Flotte mit dann insgesamt 43 Fahrzeugen und werden an die NWB vermietet. Dabei handelt es sich um Regionalzüge vom Typ Coradia Lint 41, die zum Teil heute schon im Weser-Ems-Netz unterwegs sind, aber bis 2016 noch einmal grundlegend modernisiert werden. Einen Komfort-Unterschied zwischen modernisierten und Neufahrzeugen, sagen die Experten des LNVG-Fahrzeugpools voraus, werden Reisende aber nicht erkennen. Bevor der Zuschlag an die Privatbahn endgültig wird, müssen die Aufgabenträger noch eine gesetzliche Frist von zehn Tagen abwarten, in der unterlegene Bieter ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer in Lüneburg einleiten können.

Quelle:/Fotos: LNVG

Datum:29.10.2014 - Uhrzeit: 09:05

Weitere Premiere beim Bender in Opladen

Nach den RBH Zechenloks wird nun auch der ET 420 beim Bender zerlegt. 420 420 + 421 420 + 420 920 sowie 420 409 + 421 409 + 420 909 wurden am 24.10.2014 mit dem 51344 von Korwestheim nach Gremberg überführt und heute Mittag (28.10.2014) zum Bender nach Opladen zur Verschrottung überstellt:






Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:29.10.2014 - Uhrzeit: 09:05

Update aus Opladen

Zerlegung der 155 116 am frühen Morgen des 24.10.2014:



155 116 ++ 24.10.2014

155 262 Zerlegung beim Bender, 22.10.2014:



155 262 ++ 22.10.2014

Am 28. Oktober 2014 ist 155 220 in Arbeit beim Bender: 155 220 in Arbeit, 155 270 ist die nächste zur Zerlegung beim Bender und wurde zur Vorbereitung bereits vorgezogen:




Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:28.10.2014 - Uhrzeit: 09:25

Offizieller Spatenstich für die "Neufahrner Kurve“

Neufahrner Kurve ist für die beiden Verkehrsminister Dobrindt und Herrmann wichtiger Meilenstein für bessere Erschließung des Münchner Flughafens über die Schiene - Bahn-Vorstand Dr. Kefer streicht Nutzen für den Wirtschaftsstandort Bayern

Zum offiziellen Spatenstich für das Bauprojekt Neufahrner Kurve trafen sich am 27. Oktober 2014 nördlich von Neufahrn (bei Freising) Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt, Bayerns Verkehrsminister Joachim Herrmann, der DB-Vorstand für Infrastruktur und Dienstleistungen, Dr. Volker Kefer, sowie der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Bayern, Klaus-Dieter Josel. Sie gaben den Startschuss für eine schnelle und komfortable Anbindung Ostbayerns an den Münchner Flughafen. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 soll die Strecke in Betrieb gehen.

"Die Region München gehört zu den stärksten Wirtschaftsräumen in Europa, sagte Bundesverkehrsminister Dobrindt. Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine wichtige Grundlage dafür. Mit der Neufahrner Kurve bauen wir das Schienennetz weiter aus: Das ist gut für den öffentlichen Nahverkehr, und ein weiterer Schritt in eine leistungsfähigere Anbindung des Flughafens."

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann: "Die Neufahrner Kurve ist ein wichtiger Bestandteil des von der Bayerischen Staatsregierung beschlossenen Entwicklungskonzeptes für den Bahnknoten München. Sie wird die Anbindung Ostbayerns an den Flughafen München wesentlich verbessern. Künftig können Bahnreisende dann eine direkte, stündliche und komfortable Schienenanbindung von Regensburg über Landshut, Moosburg und Freising zum Münchner Flughafen nutzen." Die Planungen sehen attraktive Fahrzeiten für den Zug vor. Zwischen Landshut und dem Flughafen soll sich die Fahrzeit zum Beispiel von bisher rund einer Stunde auf nur noch eine halbe Stunde halbieren.

Herrmann weiter: "Momentan müssen die Fahrgäste in Freising in den Bus umsteigen. Weitere Verbesserungen wollen wir über den sogenannten Lückenschluss nach Erding und die Anbindung Richtung Mühldorf durch die Walperstkirchener Spange erreichen. Für den ersten Abschnitt des Lückenschlusses zwischen Flughafen und Erding prüft das Eisenbahnbundesamt bereits die Planfeststellungsunterlagen."

DB-Vorstand Dr. Kefer betonte: "Von den günstigeren Zugverbindungen, die durch den Bau der Neufahrner Kurve möglich werden, profitieren große Teile Niederbayerns und der Oberpfalz. Das nützt vielen tausenden Reisenden jeden Tag, das nützt dem Wirtschaftsstandort Bayern. Der Bund, der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn schaffen so leistungsfähige Infrastruktur für die Mobilität von morgen."

Die Neufahrner Kurve besteht aus einer 2,3 Kilometer langen zweigleisigen elektrifizierten Verbindungskurve zwischen der Strecke Regensburg - Landshut - München und der bisher nur von S-Bahnen befahrenen Strecke Neufahrn - Flughafen München. Sie wird in Damm- oder Hochlage geführt und überquert unter anderem die Autobahn A 92. An den beiden neuen Abzweigstellen Neufahrn Nord und Neufahrn Ost fädelt die Neufahrner Kurve mit Überwerfungsbauwerken mittig in die vorhandenen Gleistrassen ein.

Die Gesamtinvestition beträgt rund 91 Millionen Euro (Stand 2014). Die Finanzierung erfolgt nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz durch den Bund und den Freistaat Bayern jeweils zu rund 50 Prozent. Die Bahn wird einen Teil ihrer Trasseneinnahmen durch die vom Freistaat zusätzlich bestellten Züge in Höhe von rund zehn Millionen Euro in den zwanzig Jahren nach Inbetriebnahme an den Freistaat zurückzahlen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:27.10.2014 - Uhrzeit: 10:45

Ausbaustrecke München-Lindau

Die Deutsche Bahn AG plant die Elektrifizierung und die Ertüchtigung für eine höhere Geschwindigkeit der Strecke München - Lindau (ABS 48). Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung will die Bahn betroffene und interessierte Bürger über das Vorhaben schon vor Einleitung des förmlichen Planfeststellungsverfahrens informieren. Es besteht dabei die Möglichkeit, den aktuellen Planungstand und weitere erläuternde Unterlagen einzusehen einzusehen und mit den verantwortlichen Fachleuten vor Ort zu diskutieren. Das gilt insbesondere für mögliche Betroffenheiten der Anwohner, z.B. im Hinblick auf den Schallschutz.

Deshalb wird es in verschiedenen Orten entlang der 155 Kilometer langen Ausbaustrecke 13 Dialog-Veranstaltungen geben. Vor Ort soll über den Stand der Planung informiert und diskutiert werden können: „Wir wollen mit Themeninseln und detaillierten Plänen über die jeweils örtliche Gegebenheiten den betroffenen Anliegern die Gelegenheit bieten, uns schon vor dem Planfeststellungsverfahren Hinweise und Rückmeldungen zu geben“, erklärt der Projektleiter Matthias Neumaier (DB Projektbau GmbH). „Wir halten keine Vorträge auf dem Podium, sondern wollen aktiv zuhören und mitnehmen, was die Menschen vor Ort über unsere Planung denken.“ Diese Anregungen können dann in der weiteren Planung und im Genehmigungsverfahren gewürdigt werden. „Man muss beachten, dass sich die Planung derzeit sich immer noch in einem frühen Stadium befindet“, so Neumaier. Gerade durch weitere Anregungen können sich die Pläne noch ändern – das ist so gewollt.

Nicht verwechselt werden darf die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung mit den Einwendungen des formalen Planfeststellungsverfahrens. Dieses folgt in einem nächsten Schritt. Dabei wird eine Erörterungsbehörde im Auftrag des Eisenbahn-Bundesamtes die Planungen öffentlich auslegen und abermals Gelegenheit für Anmerkungen und Einwendungen geben.

Folgende Termine sind im Rahmen der Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung geplant:
Ort - Planfeststellungs-Abschnitt - Datum
Wangen - 14 / 14.1 - 1. Dezember 2014
Aitrach - 9 / 10 - 9. Dezember 2014
Mindelheim - 5 / 6 - 16. Dezember 2014
Kaufering - 1 / 2 - 17. Dezember 2014
Memmingen - 8 - 12. Januar 2015
Leutkirch - 11 - 13. Januar 2015
Hergensweiler - 15 / 16 - 15. Januar 2015
Kißlegg - 12 / 13 - 20. Januar 2015
Lindau - 17 / 18 - 21. Januar 2015
Türkheim (Bay) - 3 / 4 - 22. Januar 2015
Röthenbach - 19 - 28. Januar 2015
Westerheim (Schwaben) - 7 - 3. Februar 2015
Stetten (Schwaben) - 5.1 - 5. März 2015

Die Veranstaltungen sind jeweils von 15 bis 19 Uhr geplant. Die genauen Örtlichkeiten werden in der Tagespresse und durch Gemeindemitteilungsblätter bekannt gegeben.
Außerdem wird die Projekthomepage www.ABS48.com gerade überarbeitet. Hier finden sich rechtzeitig vor den jeweiligen Veranstaltungen der aktuelle Stand der Planunterlagen und weitere Informationen.


Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:24.10.2014 - Uhrzeit: 10:15

Weitere RBH Verschrottungen

Neben den Verschrottungen der 6 RBH-Loks beim Bender wurden im Betriebshof der RBH in Gladbeck (Werk Talstraße) zahlreiche (elektrische) Zechenloks zerlegt, jetzt im Oktober auch vom Opladenere Bender-Team vor Ort in Gladbeck:
RBH 005 ++ 05.2011
RBH 006 ++ 05.2011
RBH 014 ++ 10.2014
RBH 002 ++ 14.10.2014
RBH 012 ++ 16.10.2014
RBH 015 ++ 17.10.2014
RBH 021 ++ 10.2014

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:21.10.2014 - Uhrzeit: 10:15

Stadler baut ersten Intercity für Schweden innerhalb der Rekordzeit von nur einem Jahr


Stadler Rail hat den ersten von insgesamt sechs Intercityzügen des Typs FLIRT für den Betrieb in Schweden übergeben. Das Unternehmen baut die Züge im Auftrag der Privatbahn MTR Express, mit Sitz in Hongkong. Heute erfolgte die Werkabnahme des neuen Zugs durch den Kunden im Schweizerischen Bussnang. Stadler ist es erneut gelungen, den ersten FLIRT der beauftragten Serie in der Rekordzeit von nur einem Jahr zu fertigen ? ein aussergewöhnlich guter Wert in der Eisenbahnindustrie. Der erste fünfteilige FLIRT der Flotte wird seinen kommerziellen Betrieb erwartungs­gemäss im März 2015 auf der Strecke Göteborg?Stockholm aufnehmen.
Erst im November des letzten Jahres erhielt Stadler den Auftrag von MTR Express über insgesamt sechs Intercity-FLIRTs, heute nun hat das Unternehmen erfolgreich die Werkabnahme des ersten Fahrzeugs bestanden. Der Auftrag hat ein Volumen von ca. 85 Millionen Schweizer Franken. Fertigung und Inbetriebnahme der Züge erfolgen in der Schweiz. Mit den neuen Zügen wird MTR Express auf der Strecke zwischen Stockholm und Göteborg ein Fernverkehrsangebot mit rund 16 Verbindungen pro Tag realisieren. MTR Express ist nicht die einzige Bahnbetreiberin auf dieser Strecke, sondern steht im Wettbewerb mit der Schwedischen Staatsbahn. Dies wurde durch die Deregulierung des öffentlichen Personennahverkehrs in Schweden möglich. Nach erfolgter Werk­abnahme wird der erste Zug nach Schweden geliefert. Sobald die Betriebserlaubnis erteilt ist, wird er seinen kommerziellen Betrieb wie erwartet etwa im März 2015 aufnehmen. Das sechste und letzte Fahrzeug wird ab August 2015 Fahrgäste befördern.
Die fünfteiligen Züge sind mit 15 kV Wechselstrom elektrifiziert und mit dem schwedischen Zugsicherungssystem ATP L 10?000 ausgerüstet. Die Kompositionen werden eine Höchst­geschwindigkeit von 200 km/h erreichen. Sie sind speziell auf die hohen Anforderungen bei extremen klimatischen Bedingungen, wie etwa strenge Winter mit ?40 Grad Celsius, aus­gelegt. Zur Ausrüstung zählen beispielsweise eine bessere Isolation, eine Bodenheizung, doppelwandige Wagenübergänge, Schneeschaber zwischen Drehgestellen und Wagen­kasten sowie eine Wärmerückgewinnungsanlage. Diese Technologie hat sich bereits in Zügen von Stadler für andere nordische Länder wie Finnland, Norwegen oder Weissrussland bestens bewährt. Dank der Wagenkästen in Aluminium-Leichtbauweise können die Züge schneller beschleunigen, wodurch der Energieverbrauch und die Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen beträchtlich sinken.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:17.10.2014 - Uhrzeit: 09:15

BR 430: Deutsche Bahn fordert akzeptables Angebot

Verhandlungen drohen an der harten Haltung des Herstellers zu scheitern

In intensiven Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn AG und der Bombardier Transportation konnte in den vergangenen Wochen leider kein Einvernehmen über die Modalitäten einer Bestellung von zehn weiteren Fahrzeugen der Baureihe ET 430 für die S-Bahn- Stuttgart gefunden werden.
Offener Punkt ist eine unübliche Verlagerung der Herstellerverantwortung von Bombardier Transportation auf den Kunden Deutsche Bahn, insbesondere in Bezug auf die Schiebetritte, die von der Deutschen Bahn im Sinne ihrer Kunden nicht akzeptiert werden kann.
Die Deutsche Bahn hat Bombardier Transportation daher jetzt aufgefordert, bis zum 23. Oktober 2014 ein auch in diesem Punkt akzeptables Angebot vorzulegen. Andernfalls müssten die Verhandlungen und damit auch die Bestellung von zehn weiteren Fahrzeugen der Baureihe ET 430 für die S-Bahn- Stuttgart als gescheitert erklärt werden.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:17.10.2014 - Uhrzeit: 09:05

S-Bahnzug erhält den Namen "Lauf a.d. Pegnitz"

„Zugtaufe“ mit dem Ersten Bürgermeister der Stadt Lauf und dem Teilnetzmanager der S-Bahn Nürnberg

Die Stadt Lauf a.d. Pegnitz übernimmt die Patenschaft für einen modernen Elektrotriebzug der S-Bahn Nürnberg. Seit über zwei Jahren sind die neuen Züge vom Typ TALENT 2 der Baureihe ET 442 auf der Linie S 1 vollständig im Einsatz. Die klimatisierten Fahrzeuge, die der Freistaat Bayern gemeinsam mit DB Regio Franken finanziert hat, setzen bei der S-Bahn Nürnberg seitdem neue Maßstäbe im Hinblick auf Ausstattung und Komfort.
Der Erste Bürgermeister der Stadt Lauf, Benedikt Bisping, und der Teilnetzmanager der S-Bahn Nürnberg, Marco Schimmich, geben am Sonntag, 19. Oktober 2014, um 10.00 Uhr am Bahnhof Lauf links der Pegnitz einem der Fahrzeuge den Namen „Lauf a.d. Pegnitz“.
Der getaufte Elektrotriebzug wird künftig ein standesgemäßer Botschafter für die Region sein. Der neue Zugname und das Stadtwappen sind auf beiden Seiten des Fahrzeuges zu sehen.
Die Taufe wird musikalisch untermalt durch die Sing- und Musikschule der Stadt Lauf.
Zur offiziellen „Zugtaufe“ findet am Sonntag, den 19. Oktober 2014, um 10:00 Uhr am Bahnhof Lauf links der Pegnitz statt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:15.10.2014 - Uhrzeit: 09:25

Veolia Verkehr zieht sich aus dem Schienenfernverkehr zurück

Hohe Infrastrukturkosten und Fernbuskonkurrenz machen Weiterbetrieb des InterConnex unmöglich

Die Veolia Verkehr GmbH wird den Betrieb ihres täglich verkehrenden Fernverkehrszuges InterConnex zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde wegen stetig zurückgehender Fahrgastzahlen zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember nach 12 Jahren einstellen. Der letzte Betriebstag des InterConnex wird Samstag, der 13. Dezember 2014 sein.

„Unter den aktuellen Bedingungen ist in Deutschland der Betrieb eines eigenwirtschaftlichen Fernverkehrsangebots auf der Schiene auf Dauer nicht mehr möglich“, erläutert Christian Schreyer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Veolia Verkehr. „Wir können mit den parallel verkehrenden Fernbuslinien, die keine Straßenmaut bezahlen müssen, und deren Preisen nicht konkurrieren, wenn zugleich die Gebühren für die Nutzung der Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn (DB) immer weiter steigen. Alleine die an die DB zu zahlenden Infrastrukturkosten für die Fahrt des InterConnex belaufen sich pro Strecke und pro Richtung auf insgesamt 1.700 Euro. Für den InterConnex gibt es – im Gegensatz zum öffentlich geförderten Schienennahverkehr – als eigenwirtschaftliche Fernverkehrsleistung keine finanzielle Unterstützung.“

Schreyer weiter: „Ich bedauere sehr, dass wir diese Entscheidung treffen mussten und wir damit auch langjährige Kunden enttäuschen müssen. Aber als wirtschaftlich handelndes Unternehmen können wir nicht Monat für Monat rote Zahlen schreiben.“ Veolia Verkehr habe zahlreiche Alternativen geprüft, leider ohne positives Ergebnis.

Quelle:/Fotos: Veolia Verkehr

Datum:15.10.2014 - Uhrzeit: 09:15

Bender: RBH-Loks verschrottet

Obwohl ich zwischenzeitlich eine Woche auf Sylt war, ist beim Bender in der Zeit nicht viel passiert.
RBH 017 Überreste am 04.10.2014 beim Bender in Opladen
RBH 017 ++ 08.10.2014


RBH 004 aufgenommen kurz vor der Zerlegung beim BENDER in Opladen, 14.10.2014 – gegen Abend war der Rahmen zerscnitten.
RBH 004 ++ 14.10.2014


Desweiteren ist wieder ein Lokzug mit 4 x 155ern aus Mukran / Rostock Seehafen nach Köln Kalk unterwegs, von da aus vermutlich zum Bender.
Es wird sich voraussichtlich um 155 116, 155 220, 155 262 und 155 270 handeln.

Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:14.10.2014 - Uhrzeit: 08:55

Fahrplanänderungen ab 14. Dezember 2014

Zusätzliche ICE-Verbindungen in Pendlerzeitlagen zwischen Frankfurt und NRW - Neue Direktverbindungen ab Gießen und Marburg in Richtung Hamburg und Sylt - Vorverkauf startet am 14. Oktober

Zum europaweiten Fahrplanwechsel am 14. Dezember hat die Deutsche Bahn (DB) ihr Fernverkehrsangebot weiter verbessert und vor allem auf nachfragestarken Linien ausgeweitet. Der neue Fahrplan wird ab 14. Oktober in allen Auskunfts- und Buchungssystemen veröffentlicht, auch der Vorverkauf startet an diesem Tag. Fahrkarten für Reisen ab dem 14. Dezember – damit auch für die Weihnachtstage – sind bis einschließlich 13. Dezember für die 1. Klasse noch zu den derzeit gültigen Preisen erhältlich. In der 2. Klasse bleiben die Preise unverändert.

Montags bis freitags wird nachmittags eine neue ICE-Verbindung pro Tag und Richtung zwischen Frankfurt am Main und Köln mit Zwischenhalt in Limburg Süd, Montabaur und Siegburg/Bonn angeboten. Dadurch wird auf dieser von Pendlern stark genutzten Relation das bisherige ICE-Angebot verstärkt. Weil am frühen Nachmittag die Städte Limburg, Montabaur und Siegburg/Bonn künftig durch das neue Zugpaar ICE 912/913 bedient werden, entfallen diese Zwischenhalte bei den parallel verkehrenden Zügen ICE 720 sowie ICE 17. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit in diesen Zügen zwischen Frankfurt und Köln um ca. 15 Minuten. Zudem werden in diesen stark nachgefragten Zügen Sitzplätze für Fernreisende frei, weil Pendler von Siegburg, Montabaur und Limburg künftig den neuen ICE 912/913 nutzen werden.

Montags bis freitags wird nachmittags eine neue ICE-Verbindung pro Tag und Richtung zwischen Frankfurt am Main und Köln mit Zwischenhalt in Limburg Süd, Montabaur und Siegburg/Bonn angeboten. Dadurch wird auf dieser von Pendlern stark genutzten Relation das bisherige ICE-Angebot verstärkt. Weil am frühen Nachmittag die Städte Limburg, Montabaur und Siegburg/Bonn künftig durch das neue Zugpaar ICE 912/913 bedient werden, entfallen diese Zwischenhalte bei den parallel verkehrenden Zügen ICE 720 sowie ICE 17. Dadurch verkürzt sich die Reisezeit in diesen Zügen zwischen Frankfurt und Köln um ca. 15 Minuten. Zudem werden in diesen stark nachgefragten Zügen Sitzplätze für Fernreisende frei, weil Pendler von Siegburg, Montabaur und Limburg künftig den neuen ICE 912/913 nutzen werden.

Zwei zusätzliche ICE-Verbindungen pro Tag und Richtung zwischen dem Ballungsraum Rhein/Ruhr, Frankfurt Flughafen und Mannheim/Stuttgart verstärken das bereits dichte Taktangebot auf dieser nachfragestarken Achse morgens und am Nachmittag. Darüber hinaus wird die Anzahl der Sitzplätze in einzelnen ICE-Zügen zwischen Köln—Frankfurt Flughafen—Basel verdoppelt. Durch die neuen Fahrten sowie zusätzliche Sitzplätze in bestehenden ICE-Zügen erhöht sich das Sitzplatzangebot auf der stark nachgefragten Achse NRW—Frankfurt Flughafen um mehr als 3.000 zusätzliche Sitzplätze pro Tag.

Für Urlaubsreisende aus Hessen wird neu ganzjährig am Wochenende sowie während der Sommersaison (26.März bis 18. Oktober 2015) täglich eine schnelle umsteigefreie IC-Verbindung nach Nordfriesland und Westerland/Sylt angeboten. Außerhalb der Saison verkehrt der IC donnerstags bis sonntags nach Westerland, freitags bis montags retour. Während der Saison hat der IC auch Kurswagen nach Dagebüll, dem Fähranleger der Inseln Föhr und Amrum.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:14.10.2014 - Uhrzeit: 08:55

Großes Eisenbahnfest am 18./19. Oktober im DB Museum

Am 18. und 19. Oktober lädt das DB Museum Halle (Saale) zum Eisenbahnfest ein.

Auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Halle P ist von 11 bis 18 Uhr eine große Ausstellung mit historischen Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven des halleschen Museumsstandortes zu sehen. Im Lokschuppen 1 der DB Schenker Rail (Berliner Straße 16) können Besucher außerdem dampf- und dieselbetriebene Gastfahrzeuge besichtigen. Fotografen haben an beiden Tagen schon ab 10 Uhr Zutritt auf das Ausstellungsgelände.

Am Samstag wird das Fest durch den Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale), Dr. Bernd Wiegand, den Konzernbevollmächtigten der DB für das Land Sachsen-Anhalt, Alexander Kaczmarek und die Direktorin des DB Museums, Rusalka Nikolov, um 11 Uhr in der Berliner Straße 16 (Schuppen 1, DB Schenker Rail) feierlich eröffnet.

Den Besuchern stehen sämtliche Ausstellungsbereiche des Museums offen: Von den rund 20 historischen Fahrzeugen über die Dauerausstellung zur Geschichte des Standortes bis hin zur Modellbahnanlage. Die Lokomotiven werden auch einzeln auf der Drehscheibe am historischen Rundschuppen präsentiert. Die Gäste können außerdem an beiden Ausstellungsorten im Führerstand der Lokomotiven mitfahren. Für die kleinen Besucher dreht die Gartenbahn ihre Runden. Im DB Museum bieten zudem zahlreiche Händler Eisenbahnliteratur, Modellbahnzubehör sowie Eisenbahnutensilien an und sorgen für das leibliche Wohl der Besucher.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Pendelverkehr mit der historischen Straßenbahn der Halleschen Verkehrsbetriebe, der die Besucher der Veranstaltung auf der Linie Hauptbahnhof - Steintorbrücke - Berliner Brücke und retour zum Fest bringt. Am Samstag ist auch das Straßenbahndepot in der Seebener Straße 191 für Besucher geöffnet.

Da es am Museumsgelände keine Parkmöglichkeiten gibt, wird für den Museumsbesuch die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen: Mit der S-Bahn Mitteldeutschland S 7 bis zum Haltepunkt „Steintorbrücke“. Der Zugang in das Ausstellungsgelände erfolgt über den Bahnsteig des S-Bahn-Haltepunktes (Fahrtrichtung Hauptbahnhof/Nietleben). Der Eintritt kostet 2,50 Euro, Kinder 1 Euro, Familien zahlen 5 Euro.

Das DB Museum in der Volkmannstraße 39, 06112 Halle (Saale) ist eine Außenstelle des Firmenmuseums der Deutschen Bahn in Nürnberg, das zur „Deutsche Bahn Stiftung gGmbH“ gehört. Es besteht seit mittlerweile elf Jahren. Das Museum ist regulär immer samstags von 10 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Weitere Informationen zum DB Museum und zum Standort in Halle gibt es unter www.dbmuseum.de

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:13.10.2014 - Uhrzeit: 09:31

Mein lieber Schwan...

Göttingen am 11.10.2014: Zwischen 12:50 und 13:27 befand sich ein Schwan auf der Schnellfahrstrecke und zwang mehrere ICE 1+2 zum langsamen Fahren.



13:06 Uhr: Während 402 004-6 langsam auf Gleis 9 einfährt, setzt der Schwan unbekümmert seinen Spaziergang fort. Wenige Meter vor mir schaute der Lokführer aus dem Fenster, ob der Schwan noch lebte. Es war aber nichts geschehen. Auffällig ist der Unterschied im Weiss zwischen Schwan und ICE.


13:16 Uhr: Inzwischen wurde der Gleisbesetzer am Gleis 11 von der Polizei gestellt. Dabei gab es versuchten Widerstand gegen die Staatsgewalt.


13:27 Uhr Der Schwan wurde gefangen und wird abtransportiert. Ab 13:27 konnte der Zugverkehr wieder ungehindert rollen.


Die Bilder entstanden am 11.10.2014 in Göttingen

Quelle:/Fotos: Albert Winkens

Datum:13.10.2014 - Uhrzeit: 09:31

ÖBB 1142 weiter im Norden im Einsatz

Seit Herbstanfang 2014 befahren die Hector 142 (ex ÖBB 1142) auf der Stambana genom övre Norrland ( Storvik bis Boden) ein erweitertes Einsatzgebiet. Zusätzlich zu den Holzzügen von Hoting an der Inlandsbana zur Papierfabrik nach Husum, an der neueröffneten Botniabana, verkehren jetzt auch Holzhackschnitzelzüge von Storflon nahe Östersund nach Holmsund. Holmsund liegt auf der Umea östlich vorgelagerten Halbinsel und ist bekannt als Ausgangshafen der Fährverbindung nach Vaasa, betrieben von der Wasalinie. Diese Fährverbindung stellt die Verlängerung der Europastraße E 12 von Norwegen nach Finnland dar.

Zwischen Holmsund und Pitea, gelegen auf halbem Weg entlang der E 10 zwischen Umea und Lulea, verkehrt ein weiterer Zellstoffpendel der ebenfalls von Hectorrail gefahren wird, die Zugkette erreicht dann noch von Pitea aus Karlsborg, gelegen an der neueröffneten Haparadabahn zwischen Boden und Haparanda. Auf diesen Strecken werden die Verkehre von Hectorrail für die die Svenska Cellulose Aktiebolaget (SCA) Group, durchgeführt. Als Zugtriebfahrzeuge werden je nach Verfügbarkeit Doppeltraktionen der Baureihe 241 (entspricht der Reihe 185) oder 142 verwendet. Urspünglich hatte Hectorrail geplant in diesen Verkehren ex DB 151 als Baureihe 162 einzusetzen, da die Züge um 2000 Tonnen Gesamtzuggewicht haben. Auf der Stambana genom övre Norrland und der Haparandabahn müssen die Loks mit diesen Zügen Steigungen bis zu 17 %o überwinden. Für die Verkehre auf der Botniabahn wurden die 142.204,209,211,212 mit ETCS L2 ausgerüstet. Alle 142 der 100er und 200er Serie verfügen außerdem über die Möglichkeit der Fernbedienung mittels Handsteuergerät, die 142.001 bis 003 wurden auch mit einer Klimaanlage nachgerüstet.

Für die Holzhackschnitzelverkehre setzt SCA nun überbreite 30 ´ Container ein die über elektrische betätigte Ladeklappen, sowie Beheizung verfügen.



Die 142.204/Kane (ex ÖBB 1142.551) und 142.110/Blane (ex ÖBB 1142.650) verlassen am Abend des 27.09.2014 mit Zug Gt 41435 (Holmsund - Storflon) den Bahnhof Vännäs in Richtung Süden. Vännäs ist der Abzweigebahnhof der Zweigstrecke nach Umea die von der Stambana genom övre Norrland abzweigt. Der Zug besteht aus 20 Sgnss-Containertragwagen der AAE mit je 2 SCA-Großcontainer. Bei einem Gesamtgewicht von 40,7 t je Container und knapp 19 t für den Tragwagen, beträgt das Gesamtgewicht eines einzelnen Wagen 100 t. Als 3.Lok läuft ohne Leistungsabgabe die 241.011 von Hectorrail mit. Das ist eine der von Hectorrail direkt bei Bombardier gekauften 185. (Foto: Gerold Rauter)



Zwischen Bensjöbacken bei Ange, dem Betriebsstützpunkt von Hectorrail im Norden, und Gimonäs, einem Holzlagerplatz bei Umea, werden auch sporadisch Holzzüge geführt. Am 30.09.2014 bringen 142.003/Schmidt (ex ÖBB 1142.660) und 142.110/Blane (ex ÖBB 1142.650) den Holzleerzug Gt 41967 (Gimonäs - Bensjöbacken) am späten Nachmittag an einer der schönsten Fotostellen der Stambana genom övre Norrland, bei Björnsjö, Richtung Süden. Die 142.003 trägt wie die 142.002 noch die ursprüngliche Hectorrail Lackierung während die 142.001, 204, 105, 106, 108, 209, 110, 211, 212 bereits die neue Lackvariante tragen. Die 142.107 (ex ÖBB 1142.588) wurde 2013 nach einem Maschinenraumbrand in Ange verschrottet. (Foto: Erich Nährer)


Quelle:/Fotos: Gerold Rauter

Datum:09.10.2014 - Uhrzeit: 09:06

BEG leitet Neuvergabe der Verkehre der S-Bahn München ein

Veröffentlichung der Vorinformation im Amtsblatt der Europäischen Union / Vergabeverfahren startet 2015 / Projektbegleiter unterstützt bei den Vorbereitungen

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, hat heute die Vorinformation zur Vergabe der Leistungen der S-Bahn München an das Amtsblatt der Europäischen Union gesandt.* Die BEG will die Verkehre der S-Bahn München gemäß den europäischen und nationalen Vergaberegeln in einem wettbewerblichen Verfahren neu vergeben. „Das eigentliche Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb starten wir voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres. Dann können sich alle interessierten Verkehrsunternehmen melden und ihre Eignung unter Beweis stellen. Anschließend werden wir mit den geeigneten Bewerbern Verhandlungsgespräche führen“, erklärt Johann Niggl, Geschäftsführer der BEG.

Da das Netz groß und äußerst komplex ist und derzeit viele Wettbewerbsprojekte im Freistaat parallel umzusetzen sind, hat die BEG im Mai dieses Jahres projektbegleitende Beratungsleistungen für die Neuvergabe der S-Bahn München ausgeschrieben. Der Zuschlag soll nun an die BPV Consult GmbH aus Koblenz gehen, mit ihren Subunternehmern, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Industrie- und Verkehrstreuhand GmbH aus München, der Ernst Basler + Partner AG aus Zürich und der Molinari Rail AG aus Winterthur. Der Projektbegleiter soll die Arbeit noch im Oktober aufnehmen.

Die BEG hat in den vergangenen Jahren bereits mehrere wichtige Vorbereitungen im Vorfeld des Verfahrens geleistet. So wurden und werden umfangreiche betrieblich-technische Planungen sowie Untersuchungen unter anderem zu etwaigen Auswirkungen mehrerer Betreiber auf dem Münchner S-Bahn-Netz durchgeführt. Außerdem werden derzeit die infrastrukturellen Voraussetzungen – z. B. die Abhängigkeiten zum Bau der zweiten Stammstrecke –, die Fahrzeugsituation und Kapazitäten analysiert. „Zusammen mit dem Projektbegleiter werden wir jetzt die technischen, wirtschaftlichen sowie vergaberechtlichen Rahmenbedingungen weiter definieren und darauf aufbauend die konkreten Verfahrensschritte sowie den genauen zeitlichen Ablauf erarbeiten“, so Niggl. „Unser Fokus liegt dabei auf der Sicherstellung der notwendigen Betriebsstabilität und der qualitativen Weiterentwicklung des bestehenden guten Angebots für die Fahrgäste.“ Ab Januar 2018 soll dann der neue Vertrag laufen.

*Die Vorinformation wird in den nächsten Tagen im Amtsblatt der Europäischen Union erscheinen. Wie bei jedem Vergabeverfahren, muss die BEG auch das geplante Verfahren zur S-Bahn München in einer Vorinformation im Amtsblatt ankündigen. Das tatsächliche Verfahren – das Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb – startet im Jahr 2015.

Quelle:/Fotos: BEG

Datum:08.10.2014 - Uhrzeit: 09:16

RDC Deutschland bewirbt sich um Sylt-Shuttle

Rund 960.000 Autofahrer nutzen derzeit jährlich den Autozug zwischen Westerland auf Sylt und dem Festlandbahnhof Niebüll. Nun tritt die Railroad Development Corporation Deutschland (RDC D) als neuer Betreiber an, um als Dienstleister für Tourismus und regionale Wirtschaft den Autozug-Verkehr auf der Strecke Niebüll-Westerland (Sylt) zu übernehmen. Die Tochter der US-amerikanischen Railroad Development Corporation (RDC) hat im Verfahren zur Vergabe von langfristigen Rahmenverträgen entsprechende Anmeldungen eingereicht. Und zwar für einen durchgehenden Taktverkehr mit sehr hohen Trassenentgelten (sogenannte Takt- und Express-Personenverkehrstrassen), die nach den geltenden Regeln gegenüber anderen Anmeldungen vorrangig zu behandeln sind.

Da die Trassenpreise für die Expresstrassen besonders hoch sind, und RDC D eine deutliche Ausweitung des Verkehrs plant, werden bei Vergabe an RDC D die Trasseneinnahmen der DB Netz AG für die Strecke erheblich steigen. DB Netz erhält so die notwendigen Mittel, um die Infrastruktur auf der Engpassstrecke Niebüll-Westerland mittel- und langfristig zu ertüchtigen und auszubauen. Streckenstörungen und Kapazitätsengpässen werden dann weitgehend beseitigt werden können.

„RDC ist besorgt über den Niedergang des Nachtzug- und Autozugverkehrs der Staatsbahnen in Europa“, sagt Henry Posner, Chairman von RDC zu den Beweggründen für das nach dem Hamburg-Köln-Express (HKX) wichtigste nächste Engagement von RDC in Deutschland. „Wir sehen darin aber auch Möglichkeiten für die eigene Geschäftsentwicklung.“

„Besonderes Entwicklungspotential hat zum Beispiel der Autoverkehr zur Insel Sylt“, so Hans Leister, General Director Passenger Services, Europe, bei RDC weiter. „Er kann in enger Zusammenarbeit mit den Akteuren auf der Insel und an der Küste besser organisiert werden. Auch der lange geforderte Ausbau der Infrastruktur der Bundesschienenwege wird dafür notwendig und durch die hohen Trassenentgelte, die wir zu zahlen bereit sind, möglich sein.“

„Zumal der von RDC D beantragte Fahrplan deutlich mehr Fahrten für den Autozug vorsieht als heute. Bis zu fast 50 Prozent mehr Abfahrten sind beantragt“, führt Carsten Carstensen, Geschäftsführer von RDC D und Projektleiter „Autozug Sylt“ aus. „Dabei geht es nicht darum, den Anteil der Pkw-Nutzung für die Anreise von Touristen in der Hauptsaison oder gar den Tagestourismus per Auto auf die Insel weiter zu steigern. Ziel ist es vielmehr, den Touristen mehr Service und der Wirtschaft, den Einwohnern und den auf der Insel Beschäftigten einen besseren Autozug zu bieten. Auch haben wir bei der Trassenplanung darauf geachtet, den Schienenpersonennahverkehr nicht zu verdrängen. Wir wollen häufigere Fahrmöglichkeiten bieten und ein attraktiver und zuverlässiger Partner der Sylter Bürger und Arbeitskräfte sowie der Wirtschaft auf der Insel sein.“

RDC D geht davon aus, den Autozugverkehr nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 zu übernehmen. Dazu wird ein regionaler Verkehrsbetrieb (Arbeitstitel „Autozug Sylt“) mit allen notwendigen Einrichtungen aufgebaut. Auch die notwendigen Fahrzeuge werden beschafft. „Wir streben dabei eine gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten an“, so Carstensen weiter: „Mit der DB Netz als Betreiberin der Bundesschienenwege, den übrigen DB-Infrastrukturbereichen, die zum Beispiel für Rampen und Zufahrten zuständig sind, aber auch mit den Service- und Verkehrsunternehmen der DB.“

Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der regionalen Verankerung liegen: Für das Management des neuen Betreibers wird daher vor allem auch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Sylt, der Stadt Niebüll, dem Amt Südtondern, dem Landkreis Nordfriesland, allen am Tourismus und dem sozialen Leben auf der Insel Beteiligten, den regionalen Verkehrsunternehmen sowie dem Land Schleswig-Holstein im Mittelpunkt stehen. Nicht zuletzt deswegen wird das Management ortsnah an der Strecke seinen Sitz nehmen. RDC D wird den Beteiligten und Entscheidern vor Ort dazu kurzfristig ein Konzept vorstellen.

Der Zeitplan für den Aufbau von „Autozug Sylt“ sieht zunächst die Sicherstellung der Fahrplantrassen im Verfahren für die Vergabe der Rahmenverträge mit DB Netz für die betreffenden Zugfahrten vor. Dabei müssen die Rahmenvertragsanträge der RDC D mit den anderen Nutzern der Strecke abgestimmt werden. „Im Falle von Konflikten muss entweder eine einvernehmliche Lösung gefunden oder nach den Vorrangkriterien entschieden werden“, sagt Carstensen. „Nach Abschluss des Prüfverfahrens erfolgt die Unterzeichnung der Rahmenverträge im März 2015.“ Alle Entscheidungen zur Vergabe der Rahmenvertragskapazitäten werden von der Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde überwacht.

Ziel von RDC D ist es, für den Betriebsstart die Mitarbeiter der DB Fernverkehr, die heute beim Autozugverkehr auf die Insel beschäftigt sind, zu vergleichbaren Konditionen zu übernehmen. Aufgrund der vorgesehenen Mehrleistungen wird sogar ein Ausbau des Personalbestands notwendig sein. „Wenn der Autozugverkehr bedarfsgerecht ausgebaut wird, werden unterm Strich viele neue Arbeitsplätze entstehen“, sagt Carstensen. „Auch den heute dort tätigen Eisenbahnern mit Beamtenstatus soll – falls gewünscht – die Weiterbeschäftigung ermöglicht werden. Dazu werden wir mit dem Bundeseisenbahnvermögen als Dienstherrn Kontakt aufnehmen.“

Aufgrund der hohen Investitionen in die Betriebsmittel des Autozugverkehrs Niebüll-Westerland hat die Bundesnetzagentur inzwischen einer verlängerten Rahmenvertragslaufzeit von 10 Jahren zugestimmt. Im Falle einer Entscheidung von DB Netz zugunsten der Anträge wird RDC D den Autozug-Verkehr daher für zunächst 10 Jahre übernehmen.

„Diese Laufzeit bietet eine reale Chance, zusammen mit DB Netz, den anderen Verkehrsunternehmen und allen Beteiligten auf politischer Ebene – dem Land, dem Landkreis und den Kommunen – die Infrastruktur der Strecke und der Verladeeinrichtungen heutigen beziehungsweise künftigen Verkehrs- und Umweltanforderungen anzupassen und auszubauen“, sagt Leister. „Durch die Mehrleistungen und die höheren Trassenpreise hat DB Netz innerhalb der nächsten 10 Jahre zusätzliche Einnahmen in beachtlicher Höhe, die für Investitionen zur Verfügung stehen. Geld, das bisher aus diesem Verkehr und von dieser Strecke abgezogen wurde, kann nun hier verbleiben und investiert werden!“

Quelle:/Fotos: RDC Deutschland

Datum:08.10.2014 - Uhrzeit: 08:06

Neuer HKX-Fahrplan ab 27. Oktober

Ab Fahrplanwechsel 2015 noch attraktivere Abfahrtszeiten / Ab 27.10. freitags und samstags je zwei Züge pro Richtung

Ab dem Fahrplanwechsel 2015 am 14.12.2014 verkehren die Züge der Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) nach einem noch kundenfreundlicheren Fahrplan: Nach den neuen Abfahrtszeiten werden die Züge am Vormittag dann ab Hamburg eine und ab Köln zwei Stunden später starten als heute; die Züge am Nachmittag fahren deutlich früher. Am Sonntag und an bestimmten Feiertagen verkehrt, wie gewohnt, mittags und abends ein Zug pro Richtung. „Die Abfahrt zur Mittagszeit hat sich an diesen Tagen gut bewährt“, sagt HKX-Geschäftsführer Carsten Carstensen. „Mit dem neuen Fahrplan kommen wir den Wünschen unserer Kunden entgegen. Es gab nicht genug Reisende zur frühen Stunde. Darauf haben wir reagiert.“

„Der Fahrplan 2015 hat uns und alle anderen am Verkehr Beteiligten – DB Netze, unsere Dienstleister und die anderen Verkehrsunternehmen entlang der Strecke – wieder vor große Herausforderungen gestellt“, sagt Carsten Carstensen. „Herausgekommen ist ein attraktiver Fahrplan für unsere Kunden, der in den nächsten Tagen schrittweise buchbar wird.

„Zudem wird es bereits ab dem 27.10. ein neues Cateringangebot geben. Auch dies wurde besser als bisher an die Kundenwünsche angepasst“, sagt Carsten Carstensen. „Und wir arbeiten weiter an unserem Service. Denn zufriedene Fahrgäste sind wichtig für uns.“

Buchungen für Reisen ab dem 14.12.2014 sind ab sofort möglich – wegen letzter, noch offener Abstimmungen mit den anderen Verkehrsunternehmen fehlen noch einzelne Züge. Diese werden in Kürze in das System eingestellt; auch der endgültige Gesamtfahrplan wird dann auf www.HKX.de zu sehen sein.

Erste Änderungen wird es bereits ab dem 27.10. geben: Ab dann verkehren in Vorbereitung auf den Fahrplanwechsel am 15.12. bereits freitags und samstags jeweils zwei Züge pro Tag und Richtung. Die beiden frühen Züge (HKX 1800 und HKX 1801) am Freitag sowie die beiden späten am Samstag (HKX 1804 und HKX 1805) sind nicht mehr im Angebot.

Während der Wintersaison ebenfalls nicht buchbar ist das Rhein-Sylt-Angebot. „Ob es dieses Angebot während der Reisesaison 2015 wieder geben wird, ist derzeit noch offen“, sagt Carsten Carstensen. „Wir wollen sie im Interesse der Kunden aber zumindest samstags erhalten und stehen dazu in enger Abstimmung mit der Nord-Ostsee-Bahn und dem Land Schleswig-Holstein.“

Quelle:/Fotos: HKX

Datum:03.10.2014 - Uhrzeit: 08:06

ZSSK 350 011 wieder im Einsatz

350 011 ist wieder zurück. Die Lok bespannte am 2. Oktober den IC 502 bei Bratislava-Mlada-Garda. Die 350 011 war im Januar 2013 bei einem BÜ-Unfall schwer beschädigt worden.



Quelle:/Fotos: Juraj Streber, http://www.jstrains.sk

Datum:02.10.2014 - Uhrzeit: 09:16

Vectron 193 901 in Ungarn



Der Vectron MS 193 901 weilt aktuell in Ungarn zu Testfahrten. Die Aufnahmen entstanden am 1. Oktober 2014 im Grenzbahnhof Hegyeshalom.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:02.10.2014 - Uhrzeit: 09:15

Ein neues Kapitel beim Bender

Aktuell werden 6 ausgemusterte RBH Loks in Opladen verschrottet, es handelt sich um RBH 643, 017 (Elok), 576 , 582, 450 und 004 (Elok), die bei der Überstelung aufgerüstet war und als Bremslok fungierte !
Hier Zerlegung der Diesellok RBH 643, ++ 01.10.2014





RBH 017 steht als nächste zur Verschrottung an, Bender 01.10.2014:




Quelle:/Fotos: Markus Tigges
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