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News-Rubrik: News-Archiv August 2014

Datum:29.08.2014 - Uhrzeit: 08:17

Frankreich: DB Systemtechnik führt Versuche zur Fahrtechnik mit neuem ICE 3 durch

Experten testen Laufverhalten auf über 12.000 Kilometern

Damit der neue ICE 3 zukünftig auch in Frankreich fahren kann, braucht er eine Zulassung für den grenzüberschreitenden Verkehr. DB Systemtechnik hat dafür jetzt im Auftrag von Siemens Messfahrten zur fahrtechnischen Untersuchung in Frankreich durchgeführt.

Bei den Fahrtechnikversuchen wurde mittels acht eigens ausgerüsteter Messradsätze und mit einer Vielzahl von Beschleunigungssensoren das Laufverhalten des achtteiligen Triebzuges der BR 407 getestet. Dazu gehörten Fahrsicherheit, Fahrwegbeanspruchung, Schwingungsverhalten sowie Fahrkomfort. Das wird notwendig, da in Frankreich eine andere Schieneneinbauneigung und eine höhere Regelgeschwindigkeit als in Deutschland besteht (1:20 und Vmax = 320 km/h in Frankreich sowie 1:40 und Vmax = 300 km/h in Deutschland). Die Messfahrten fanden auf den konventionellen Strecken (Vmax = 220 km/h) und auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken (Vmax = 320 km/h) mit unterschiedlichen Streckenparametern wie Geraden oder Bögen mit unterschiedlichen Gleisradien statt.

Zwei der acht Wagen des Triebzuges wurden vom Auftraggeber mit Ersatzgewichten so beladen, dass eine Besetzung mit Fahrgästen in diesen Wagen simuliert wurde. Der Testzug war mit einer Geschwindigkeit bis zu zehn Prozent über der maximalen Geschwindigkeit unterwegs. Dabei wurden die Kräfte (vertikal und quer) im Bereich des Rad/Schienen-Kontaktes sowie Beschleunigungen am Drehgestell und im Wagenkasten ermittelt.

Am Ende seiner Testfahrten hat der Zug mehr als 12.000 Kilometern absolviert. Anschließend erfolgen die Auswertung aller Messdaten und die Dokumentation der Messergebnisse.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:28.08.2014 - Uhrzeit: 09:05

1822 001 ist jetzt silbern


Das vorläufige Aussehen der 1822.001: am 27.8.2014 wurde sie von Fischamend zur Fertigstellung nach Krieglach überstellt. Fotografiert beim nachmittäglichen Zwischenhalt in Gramatneusiedl.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:27.08.2014 - Uhrzeit: 08:35

Weitere 420er in Frankfurt abgestellt

Im Bahnhof Rüsselsheim Opelwerk stehen nun weitere sechs Frankfurter 420er und warten auf ihr weiteres Schicksal. Den Bf kann man übrigens nur mit der S-Bahn erreichen und wer keine Mitarbeiter von Opel ist muss auf den nächste Zug warten um wieder weg zu kommen das es nur zum Opelwerk geht.




Quelle:/Fotos: Norbert Basner

Datum:27.08.2014 - Uhrzeit: 08:35

140 438 ist wieder im Einsatz

Die 140 438 der Bayernbahn wurde heute in LDX abgenommen und kehrte mit frischer HU (Datum 26.08.2014) nach Nördlingen zurück. Sie trägt unverändert die grüne Ursprungslackierung, die sie bereits im vergangenen Jahr erhalten hatte.
Quelle:/Fotos: Marko Obermair / Tobias Schmidt

Datum:26.08.2014 - Uhrzeit: 11:20

Jubiläumsfeier bei der Bahn im Werk Dessau


Tag der offenen Tür am 30. August mit großem Rahmenprogramm - 85 Jahre Tradition in der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen

Das Werk Dessau der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH blickt auf eine erfolgreiche 85-jährige Geschichte zurück. Anlässlich seines Geburtstages lädt das Werk alle Interessierten am 30. August zu einem Tag der offenen Tür von 10 bis 16 Uhr ein.

Livemusik und Unterhaltung sowie musikalischer Frühschoppen bilden das feierliche Rahmenprogramm. Auf die Kleinen warten Spielmobil, Hüpfburg und Kinderschminken. Auch für das leibliche Wohl ist mit Erbensuppe und Gegrilltem bestens gesorgt. Eine Fahrzeugausstellung lädt zur Besichtigung verschiedener Lokomotiven ein. Außerdem können die Besucher selbst im Führerstand einer Elektrolok oder im Fahrsimulator mitfahren. Eine historische Ausstellung präsentiert erstmals die Geschichte des Werkes in einer umgebauten BR 152. Ebenfalls werden historische Eisenbahneruniformen und Modellbahnen gezeigt. Ein Sonderpostamt sowie die Herausgabe zweier Schmuckumschläge mit Sonderstempel runden die Veranstaltung ab.

Darüber hinaus wird auch der Blick in die Produktion ermöglicht. Neben Werksführungen werden das Lokabheben mit Kran, Lokabheben mit Hubböcken sowie Unfallbearbeitung und Oberflächenbehandlungen gezeigt.

Sonderfahrten der Elektrolokomotive E44 mit historischen Wagen von Dessau Hauptbahnhof nach Bitterfeld werden incl. eines 10-minütigen Fotostopps in Dessau-Süd angeboten. Abfahrt ab Dessau Hbf. jeweils 11:36 Uhr bzw. 13:59 Uhr und Rückfahrt ab Bitterfeld jeweils ab 12:51 Uhr bzw. 14:52 Uhr.

85 Jahre Tradition in der Instandhaltung von Schienenfahrzeugen

1922 erfolgte der Auftrag zum Bau eines Ausbesserungswerkes für elektrische Lokomotiven in Mitteldeutschland durch die Generaldirektion der Deutschen Reichsbahn. Nach sechs Jahren Bauzeit wurde schließlich am 2.12.1929 die Einweihung und die Inbetriebnahme des Werkes Dessau gefeiert. Das imposante Werk wurde mit einer Stammbelegschaft von 180 Mitarbeitern in Betrieb genommen. Es galt in dieser Zeit als ein sehr gut gestalteter Industriebau und diente vielen späteren Projektanten ähnlicher Fabrikbauten als Vorbild. Es war damals das modernste Ausbesserungswerk an der ersten elektrifizierten Versuchsstrecke Deutschlands zwischen Bitterfeld und Dessau.

Ein Großteil des Werkes wurde in den dreißiger Jahren für die Junkers Flugzeugwerke genutzt, um Bauteile für die Ju52 zu produzieren. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Werk schwer beschädigt. Nach dem Krieg erfolgte mit großem Engagement der Beschäftigten der Wiederaufbau.

Zu den Aufgaben zählten damals die Inbetriebsetzung von Streckendieselloks und die Aufarbeitung und Optimierung der Großdieselmotoren.

Seit 1987 werden im Werk ausschließlich Elektrolokomotiven instand gehalten.

Es hat sich damit nach der politischen Wende als einziges E-Lokwerk in Deutschland etabliert. Heute erbringen über 1200 Mitarbeiter und über 90 Azubis ihre Leistungen nicht mehr nur für die Deutsche Bahn sondern auch für andere Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG (Foto Markus Pfetzing)

Datum:26.08.2014 - Uhrzeit: 09:45

Frankfurt: Auch die S8 ist jetzt weitgehend 420er frei


Die S8 ist inzwischen fast vollständig auf 423 umgestellt, gestern Mittag konnte ich 420 927 als einer der letzten am Stadtpark in Mainz aufnehmen.

Quelle:/Fotos: Norbert Basner

Datum:25.08.2014 - Uhrzeit: 10:30

Der mgw Vectron ist fertig

Die 193 845 in der blauen Farbgebung von mgw service absolviert heute die Abnahmefahrt von München nach Donauwörth.
Quelle:/Fotos: Harald Müller

Datum:25.08.2014 - Uhrzeit: 09:09

140 825 und 845 nun bei der Press

140 825 und 845 stehen aktuell in Espenhain und wurden an die PRESS verkauft.
Quelle:/Fotos: Marko Obermair

Datum:22.08.2014 - Uhrzeit: 11:03

Neuer Umlaufplan: ÖBB 1142

Die ÖBB-Baureihe 1142 wird vor allem im Nahverkehr im Osten Österreichs eingesetzt.
Der ab 29. Juni gültige Umlauf wurde soeben im Abobereich des Lok-Vogels zum Abruf eingestellt.

Mehr Infos zum Lok-Vogel
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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:22.08.2014 - Uhrzeit: 08:31

Bombardier erhält Auftrag für 10 TRAXX Lokomotiven von Akiem

Bombardier Transportation und die Leasinggesellschaft Akiem SA haben einen Vertrag über die Lieferung von 10 BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven DC inklsuive einer Option von bis zu 10 zusätzlichen Lokomotiven unterzeichnet. Der Auftrag hat einen Wert von rund 33 Millionen Euro, inklusive der Option von rund 65 Millionen Euro.

Die neuen Lokomotiven werden im Güterverkehr in Italien und Polen eingesetzt werden. Die Lieferung ist zwischen dem dritten Quartal 2015 und dem ersten Quartal 2016 vorgesehen. Mit dem Auftrag vergrößert sich die TRAXX-Flotte von Akiem, die bereits 2013 15 Lokomotiven bestellt hatten, weiter. In Polen sind derzeit rund 70 TRAXX-Lokomotiven in Betrieb, in Italien sogar mehr als 100 TRAXX-Lokomotiven.

Die Lokomotiven sind für eine Geschwindigkeit von bis zu 140 km/h ausgelegt und werden im Bombardierwerk in Vado Ligure, Italien, montiert. Die Wagenkästen werden am Bombardier-Standort Wroclaw in Polen, die Drehgestelle in Siegen, Deutschland und Traktionsstromrichter in Trapaga, Spanien hergestellt.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:21.08.2014 - Uhrzeit: 08:31

Deutsche Bahn weitet IRE-Angebot zwischen Berlin und Hamburg aus

Ab Dezember täglich zwei Züge pro Richtung - Ersatz für wegfallenden Eurocity „Wawel“ - Neuer Entlastungszug am Sonntag bis Dezember

Die Deutsche Bahn (DB) weitet den IRE zwischen Berlin und Hamburg aus. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden täglich zwei Züge pro Richtung unterwegs sein. „Aufgrund des hohen Fahrgastzuspruchs bieten wir das zusätzliche Zugpaar an. Damit sind dann auch Tagesausflüge ab Hamburg, der Lüneburger Heide und der Altmark in Richtung Berlin mit dem günstigen IRE möglich.“, sagt Dr. Joachim Trettin, Leiter DB Regio Nordost.

Zwischen Berlin und Hamburg wird das zusätzliche IRE-Zugpaar den ab Dezember wegfallenden Eurocity „Wawel“ ersetzen. Die polnische PKP IC hatte vor einigen Wochen angekündigt, die derzeit in Kooperation mit DB Fernverkehr betriebene Verbindung aus wirtschaftlichen Gründen einzustellen. DB Fernverkehr sieht leider keine Möglichkeit, das Eurocity-Zugpaar eigenwirtschaftlich ohne den Kooperationspartner weiterzuführen. Dazu sind die Fahrgastzahlen zu gering. „Mit dem IRE haben die Pendler zwischen der Lüneburger Heide, der Altmark und Berlin eine gute Alternative zum ‚Wawel‘, sowohl was die Fahrtzeit als auch die Angebote wie Zeitkarten angeht“, so Manuel Rehkopf, Vorstand Marketing, DB Fernverkehr AG.

Der zusätzliche IRE Berlin-Hamburg wird nach jetzigem Planungsstand gegen 17 Uhr in Berlin Hauptbahnhof abfahren und Hamburg Hauptbahnhof gegen 20 Uhr erreichen. In die Gegenrichtung startet der Zug morgens in Hamburg gegen 7 Uhr und wird Berlin kurz vor 10 Uhr erreichen.

Wegen der hohen Nachfrage bietet die DB bis zum Fahrplanwechsel an jedem Sonntag vom 7.9. bis zum 7.12.2014 einen Entlastungszug und damit weitere Sitzplatzkapazität an. Die Verbindung verkehrt mit ausschließlichem Unterwegshalt in Stendal.

Im IRE gilt ein günstiger Festpreis von 19,90 Euro für eine Fahrt und 29,90 Euro für eine Hin- und Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen. Vorverkaufsfristen bestehen nicht. Beim Kauf im Zug gibt es einen Aufpreis von 2 Euro. Eine Sitzplatzreservierung ist zu den üblichen DB-Konditionen von 4,50 Euro möglich. Für Familien (zwei Erwachsene und bis zu drei Kindern) kostet die Reservierung 9 Euro. Ein Catering im Zug rundet das Angebot im IRE ab.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:21.08.2014 - Uhrzeit: 08:05

Tag der offenen Tore bei der ODEG

Am Samstag, 23.08.2014, findet in Eberswalde von 10.00 bis 16.00 Uhr ein Tag der offenen Tore auf dem ODEG-Betriebshof (Am Containerbahnhof 10) statt.
Die ODEG ? Ostdeutsche Eisenbahn GmbH öffnet exklusiv für Sie um 10.00 Uhr die Tore ihrer Werkstatt. Geboten wird eine interessante Veranstaltung rund um ein modernes Eisenbahnunternehmen. Pünktlich um 13.00 Uhr wird das Maskottchen, der ODEG-Bär, feierlich auf seinen künftigen Namen getauft. Rund 500 Einsendungen mit Namensvorschlägen gingen bei der ODEG ein. Den bärigen Botschafter der ODEG taufen die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) Susanne Henckel, der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski, und der ODEG-Geschäftsführer Arnulf Schuchmann mit reinem Finow-Kanal-Wasser. ?Wir laden alle Fahrgäste, unsere kleinen und großen ODEG-Eisenbahnfans sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Wir wollen, auch wenn das Wetter etwas kühler geworden ist, die 3.000er Besucherzahl aus dem letzten Jahr knacken und mit unseren Gästen die "Öffnung unserer ODEG-Tore" richtig feiern. Herzlich willkommen!?, sagt Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG. Vorgestellt wird außerdem die Fahrzeugflotte der ODEG und wenn Sie möchten, können Sie am Samstag selbst einmal einen RegioShuttle fahren und die Prüfung zum/zur Junior-Triebwagenführer/-in ablegen.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Kostenfreier Zug-Shuttle

Für die gesamte Dauer der Veranstaltung wird ein kostenfreier Zug-Shuttle vom Eberswalder Bahnhof zum Veranstaltungsgelände und zurück eingerichtet. Die Abfahrtszeiten des Shuttleservice finden Sie unter odeg.de

Quelle:/Fotos: ODEG - Ostdeutsche Eisenbahn GmbH

Datum:20.08.2014 - Uhrzeit: 09:44

Verhandlungsverfahren Elektronetz Mittelsachsen (EMS) II gestartet.

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen hat im europäischen Amtsblatt das Verhandlungsverfahren zum Elektronetz Mittelsachsen (EMS) II gestartet. Das Netz enthält einen schnellen Nahverkehr auf der Linie Dresden-Chemnitz-Zwickau-Plauen-Hof (heutige Bezeichnung: „RE 3“ und „RE 9“) mit ca. 2.700.000 Zugkilometer/Jahr sowie Erschließungsverkehre auf der Linie Dresden-Chemnitz-Zwickau (heutige Bezeichnung: „RB 30“) mit ca. 1.900.000 Zugkilometer/Jahr sowie auf der Linie Chemnitz-Riesa-Elsterwerda (heutige Bezeichnung: „RB 45“) mit ca. 1.100.000 Zugkilometer/Jahr. Die für die Leistungserbringung erforderlichen Fahrzeuge werden dem Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) über die Dauer der Vertragslaufzeit beigestellt. Der Vertrag soll vom 12.6.2016 bis zum 14.12.2030 laufen. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 18.9.2014 - 12:00.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:19.08.2014 - Uhrzeit: 10:45

GYSEV 470 505 nun ebenfalls als Picknick-Lok unterwegs

Seit gestern ist die GYSEV 470 505 ebenfalls als Werbelok des Jubiläums "Paneuropai piknik" unterwegs. Die Lok gleicht optisch weitgehend der MRCE 182 509. Ein erstes Video gibt es auf youtube.
Quelle:/Fotos: youtube.de

Datum:19.08.2014 - Uhrzeit: 10:05

Auf der NBS Erfurt–Leipzig/Halle wird der Strom eingeschaltet

Oberleitung unter Strom - Testfahrten mit hoher Geschwindigkeit - neues Gefahrenpotenzial - Bundespolizei informiert an Schulen

Auf der neuen Bahnstrecke Erfurt–Leipzig/Halle beginnen Ende August/Anfang September zahlreiche Test- und Messfahrten des elektrischen Zugverkehrs mit sehr hoher Geschwindigkeit. Die Baustelle wird zur befahrenen elektrifizierten Bahnstrecke. Damit entsteht ein neues Gefahrenpotential.

Am Montag, 25. August 2014, wird dauerhaft die Oberleitungsanlage inklusive der Verstärkungs- und Speiseleitung zwischen Erfurt und Leipzig/Halle eingeschaltet.

Die Oberleitungsanlage steht unter einer Spannung von 15.000 Volt. Die Deutsche Bahn AG und die Bundespolizei weisen aus diesem Anlass auf die Gefahren bei unbefugtem Betreten von Bahnanlagen hin. Wer auf Brückenvorbauten, Maste oder Wagen klettert, begibt sich in Lebensgefahr. Bereits eine Annäherung von 1,5 Meter zur Oberleitungsanlage und ihrer Aufhängungen kann zu einem meist tödlichen Stromschlag führen. Dies gilt auch für das Hantieren mit Luftballons, Drachen und Wasserschläuchen neben und über der Bahnanlage.

Beim Aufenthalt auf der Strecke, auf Brücken oder in Tunneln besteht Lebensgefahr durch fahrende Züge.

Die Bundespolizeiinspektionen führen Präventionsunterrichte an Schulen durch, um Kinder für die Gefahren im Bereich der Bahnanlagen zu sensibilisieren. An der Strecke werden zusätzliche Hinweisschilder angebracht, die auf die Gefahren aufmerksam machen.

Die Testfahrten auf der 123 Kilometer langen Neubaustrecke zwischen Erfurt, Halle und Leipzig dauern bis zur planmäßigen Aufnahme des elektrischen Zugbetriebs zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015. Die Freigabe dieses Abschnitts ist ein Zwischenschritt zur Inbetriebnahme des 500–Kilometer–Gesamtprojektes Nürnberg–Erfurt–Leipzig/Halle–Berlin (VDE8) im Jahr 2017

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:18.08.2014 - Uhrzeit: 09:45

Letzte 1200 in Emmerich


Am 17. August 2014 war die EETC 1252 die letzte 1200 nach 48 Jahre in Emmerich. Ab 23. August wird die Niederlandische Zugsicherungsystem ATB zwischen Emmerich und die Grenze bei Zevenaar ausgeschaltet und damit können Lokomotiven ohne ERTMS nicht mehr von den Niederlande nach Emmerich fahren. Am 17. August wurden die Autoreisezüge von EETC wegen Bauarbeiten über Emmerich umgeleitet.

Quelle:/Fotos: Raymond Kiès

Datum:15.08.2014 - Uhrzeit: 08:30

1020 034 nach Salzburg überführt

Am 14. August 2014 wurde die ehemalige ÖBB Lok 1020 034-3 nach Salzburg gebrachtr. Die Lok stand über Nacht in Freilassing abgestellt und war zuvor mit der Bayernbahn 139 287 und der 362 888 sowie einem 3-achser Werkstattwagen von München Ost Pbf gekommen. Die 1020 wurde dann am 14. August vormittag von einer SLB V100 abgeholt und Richtung Salzburg gefahren. Die Aufnahmen entstanden vor der Abfahrt nach Salzburg in Freilassing.




Quelle:/Fotos: Peter Bleibinger

Datum:14.08.2014 - Uhrzeit: 08:30

Rbh: Bahnunfall fordert mehrere Verletzte

Am Mittwochmittag ist ein Zug der Rhätischen Bahn zwischen Tiefencastel und Thusis von einem Erdrutsch erfasst worden. Drei Personenwagen entgleisten. Elf Personen wurden verletzt.

Kurz nach 12.30 Uhr fuhr der Zug der Rhätischen Bahn von Tiefencastel in Richtung Thusis. Zwischen den Tunnels Salons und Mistail wurde er von einem Erdrutsch erfasst. Drei Personenwagen entgleisten. Einer davon rutschte vom Bahntrassee ab und kam nach zehn Metern in den Bäumen zum Stillstand. Fünf Personen wurden schwer, sechs Personen leicht verletzt. Unter den Verletzten befinden sich zwei Personen mit japanischer Staatsangehörigkeit sowie ein australischer Staatsangehöriger. Die übrigen Verletzten sind Schweizer. Die Rega und die Ambulanz überführte sie in die umliegenden Spitäler.

Grossaufgebot an Rettungskräften

Im Zug befanden sich rund 140 Personen. Die Passagiere wurden zum Bahnhof Tiefencastel gebracht, wo sie betreut und verpflegt wurden. Mit Bussen wurden sie weitertransportiert. Im Einsatz stand ein Grossaufgebot von rund 180 Rettungskräften der Feuerwehr, der Rega, der Sanität, der Alpinen Rettung, des Care Teams Grischun, der Kantonspolizei Graubünden sowie zahlreiche Mitarbeiter der Rhätischen Bahn.

Bahnersatz eingerichtet

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse bleibt die Albulalinie voraussichtlich für rund zwei Tage gesperrt. Reisende müssen mit längeren Fahrzeiten rechnen.

Einschätzung der Gefahrensituation für den Kanton Graubünden

Der Kanton Graubünden ist im Juli im Vergleich zu den andern Kantonen bisher von grösseren Niederschlagsmengen verschont geblieben. Die Niederschlagsmengen im Juli waren aber auch in Graubünden überdurchschnittlich. Demzufolge sind die Böden auch in Graubünden durch die laufenden Niederschläge der vergangenen Wochen stark gesättigt.

Mit den Niederschlägen von 40 bis 60 mm in den vergangenen 24 Stunden hat sich die Gefährdung durch Rutschungen und Hangmuren verschärft. Es sind Hangmuren und lokale Rutschungen abgegangen und die Bäche führen sehr viel Wasser. Vereinzelt können dadurch auch Murgänge (Rüfen) in Bachgräben ausgelöst werden.

Wo genau solche Ereignisse niedergehen, lässt sich aber nie voraussagen. Dies hängt insbesondere von der Hangneigung, der bereits vorhandenen Wassermenge im Boden, der Niederschlagsmenge und von den geologischen Verhältnissen im Untergrund ab.

In der Zwischenzeit hat sich die Lage durch das Nachlassen der Regenfälle etwas entschärft. Die Gefahr ist aber nach wie vor latent vorhanden. Mit dem Ende der Niederschläge und der Wetterberuhigung in den nächsten Tagen ist mit einem Rückgang der Gefährdung zu rechnen. Das Amt für Wald und Naturgefahren verfolgt die Lage laufend und ist bei verschiedenen Gemeinden im Einsatz.

Quelle:/Fotos: Kantonspolizei Graubünden

Datum:14.08.2014 - Uhrzeit: 08:30

ÖBB schreibt gebrauchte Elloks für Slowenien aus

Recht kurzfristig hat die ÖBB im europäischen Amtsblatt die Becshaffung von fünf elektrischen Streckenlokomotiven mit Zulassung für Verkehre in Slowenien ausgeschrieben. Zuschagskriterium ist der niedrigster Preis. Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 22.8.2014.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:12.08.2014 - Uhrzeit: 08:15

IG 3-Seenbahn e.V.: Bahnhofsfest in Seebrugg

Am 16. und 17. August 2014 läd die IG 3-Seenbahn e.V. zum alljahrlichen Bahnhofsfest nach Seebrugg. Diesmal werden die 1950er-Jahre auf dem weitlaufigen Bahnhofsgelande wieder zum Leben erweckt. Zu sehen sind historischer Traktoren/ Nutzfahrzeuge, mit denen auch Güterverladevorführungen wie in den 50er Jahren gezeigt werden. Entlang der Ladestraße werden Traktoren mit Anhängern ihre Ware zum Verladen bringen und Lkw das angelieferte Schüttgut abholen. Im Zentrum des Geschehens stehen die diversen teils aufgearbeiteten Güterwagen des Vereins, mit denen die Verladevorfuhrungen durchgeführt werden. Auf dem Programm steht auch die Vorführung der Gleiswaage. Eine Kleinlok rangiert und verschiebt die Wagen und kann in den Pausen zu einer Führerstandsmitfahrt genutzt werden. Der Museumsdampfzug pendelt zum historischen Fest nach einem Sonderfahrplan drei Mal zwischen Seebrugg und Titisee hin und her. Am Samstag, den 16. August, wird zudem der Historische Dampfschnellzug der Ulmer Eisenbahnfreunde mit 01 1066 und 139 135 erwartet. Weiterhin sind Bahnhofsführungen vorgesehen. Eine Minidampfbahn fur Kinder, eine Fotoausstellung im Bahnhof Seebrugg und die Vorführung verschiedener Eisenbahnfilme runden das Programm ab. Der Eintritt für das Fest betragt fur Erwachsene 3 EUR und fur Kinder (6-14 J.) 1 EUR.
Quelle:/Fotos: Newsletter IG 3-Seenbahn e.V.

Datum:11.08.2014 - Uhrzeit: 09:15

SBB investiert 1,5 Milliarden ins Tessin: Neue Bahnhöfe und neue Züge für das Tessin.

Bis 2020 wird die SBB im Tessin mehr als CHF 1,5 Milliarden für die Neugestaltung der Bahnhöfe, die Beschaffung von neuem Rollmaterial für den Nord-Süd-Verkehr und die Modernisierung der Bahninfrastruktur investieren. Am Medienanlass in Lugano präsentierte SBB CEO Andreas Meyer die Tessiner Bahnzukunft. In diesem Rahmen fand einerseits die Einweihung des renovierten Aufnahmegebäudes in Lugano statt. Andererseits wurde der erste ETR 610 der zweiten Generation getauft. Die Züge werden ab Dezember 2014 zwischen Zürich und Mailand eingesetzt. Am Morgen wurden anlässlich des jährlichen Treffens zwischen dem Tessiner Staatsrat und Vertretern der Konzernleitung der SBB die konkreten Projekte über die Entwicklungen zur Bahnzukunft auf der wichtigen Nord-Süd-Achse vertieft besprochen.

Das Tessin ist für die SBB zentral: Die SBB investiert für ihre Kundinnen und Kunden bis 2020 insgesamt über CHF 1,5 Milliarden. So wird insbesondere in die Bahninfrastruktur und die Tessiner Bahnhöfe investiert: Am heutigen Jahrestreffen zwischen Vertretern der SBB Konzernleitung sowie der Tessiner Regierung bestärkten die beiden Parteien die partnerschaftliche, gute Zusammenarbeit. Inhaltlich wurden während des Treffens das Projekt zum neuen Pumpspeicherkraftwerk Ritom besprochen. Ebenso der geplante Ausbau der S-Bahn-Linie S40, mit der ab Dezember vorgesehenen grenzüberschreitenden Verbindung zwischen Albate-Camerlata (I) und Stabio, welche künftig eine grenzüberschreitende Verbindung zwischen Mendrisio–Varese sicherstellt. Zudem haben sich der Kanton und die SBB eingehend über die im Sommer 2016 anstehende Einweihung des Gotthard-Basistunnels abgesprochen, bei welcher der Kanton Tessin eine aktive Rolle übernehmen wird.

Im Rahmen der Medienveranstaltung fuhren Claudio Zali, Staatsrat des Kantons Tessin, und Andreas Meyer, CEO der SBB, gemeinsam mit weiteren Gästen mit einem Testzug neuster Generation von Bellinzona nach Lugano. Dort taufte Staatsrat Zali den allerersten Neigezug ETR 610 auf den Namen «Ticino».

Zuvor waren die Arbeiten am Bahnhof des Kantonshauptorts Bellinzona, dem «Tor ins Tessin», lanciert worden: Mittels eines symbolischen Aktes haben Staatsrat Claudio Zali und Stadtpräsident Mario Branda den Baustart für den Umbau des Bahnhofgebäudes in Bellinzona gegeben – pünktlich zur Eröffnung des Gotthardbasistunnels am 11. Dezember 2016 wird er abgeschlossen sein.

In Lugano weihte SBB CEO Andreas Meyer gemeinsam mit Marco Borradori, Stadtpräsident von Lugano, den renovierten historischen Teil des Bahnhofs ein. Die vollständige Renovierung des Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Gebäudes wurde im Laufe des Jahres 2012 begonnen. Dabei hat die SBB das Gebäude vollständig saniert, sowohl die Bausubstanz als auch die technischen Einrichtungen. Die Investition beläuft sich insgesamt auf CHF 18,9 Millionen. Das renovierte Gebäude wird neben den Serviceeinrichtungen für die Kunden wie die Billettschalter und die Büros des SBB Kundendiensts auch einen Schalter von Lugano Turismo sowie Polizeiwachen als auch den Schweizer Zoll und Ärztepraxen beherbergen. Ausserdem wurden im Februar dieses Jahres im Bahnhof Lugano die Arbeiten für die neue Haupthalle begonnen, welche 2016 abgeschlossen sein werden.

Besseres Angebot und mehr Komfort für Kunden dank Zügen ETR 610

Mit dem Zugstyp ETR 610 der 2. Generation kommt schon bald sehr kundenfreundliches Rollmaterial auf die Nord-Süd-Achse zum Einsatz, primär auf der Gotthard- aber auch auf der Simplonlinie. Dieser erste Zug hatte das Werk von Alstom in Savigliano erst vor einigen Wochen verlassen und wird derzeit umfangreichen Tests unterzogen. Die SBB hat insgesamt acht zusätzliche Züge des Typs ETR 610 bestellt, welche die bestehende Flotte von sieben Zügen ergänzen. Die Eurocity-Züge ETR 610 bieten den Kundinnen und Kunden einen hohen Komfort: Sie verfügen über bequeme Sitze, Steckdosen an allen Plätzen, ein Kundeninformationssystem sowie Platz für Gepäck.

Die ETR 610 verkehren heute auf der Simplon-Achse zwischen Basel–Brig–Mailand und Genf–Brig–Mailand und ab Fahrplanwechsel im Dezember 2014 auch auf der Gotthard-Achse zwischen Zürich und Mailand. Die Züge ersetzen am Gotthard die bisherigen vier Neigezüge des Typs ETR 470 der SBB. Zudem können dank der neuen ETR 610 die bereits seit Fahrplanwechsel im Dezember 2013 angebotenen zusätzlichen Verbindungen künftig mit ETR 610 gefahren werden. Die bestehende Umsteigeverbindung in Lugano entfällt bereits ab September 2014 dank des vor-übergehenden Einsatzes eines Eurocity von Trenitalia (ETR 470 nach Grande Revisione), ab Dezember 2014 wird auch für diese Verbindung ein ETR 610 der SBB eingesetzt werden.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:08.08.2014 - Uhrzeit: 09:15

Abellio stellt erste Ruhr-Sieg-Netz-Fahrzeuge nach erfolgreich durchgeführter Hauptuntersuchung vor

- Nach sieben Einsatzjahren und fast zwei Millionen Laufkilometern erhalten alle 17 Fahrzeuge eine Hauptuntersuchung
- Komfortverbessernde Maßnahmen ergänzen die technischen Revisionsarbeiten zu neuwertigem Fahrzeugzustand

Am 7. August 2014 hat Abellio Vertretern des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und des Nahverkehrs Westfalen-Lippe (NWL) eines von zwei Fahrzeugen vorgestellt, die bereits erfolgreich die sog. Hauptuntersuchung durchlaufen haben. Im Juni 2014 hatte Abellio mit der Hauptuntersuchung ihrer Fahrzeugflotte des Ruhr-Sieg-Netzes (Essen – Bochum – Witten – Hagen – Letmathe – Iserlohn/ Werdohl - Siegen) begonnen. Die ersten beiden Fahrzeuge werden ab Ende der Woche auf den Linien RE 16, RB 40 und RB 91 im täglichen Einsatz sein und Monat für Monat um weitere modernisierte Fahrzeuge ergänzt.

Im Vier-Wochen-Rhythmus wird je ein Fahrzeug zur DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH in das Werk Krefeld-Oppum überführt und dort einer intensiven technischen Untersuchung sowie dem präventiven Austausch sicherheitsrelevanter Bauteile gemäß eisenbahnrechtlicher Vorgaben unterzogen. Im Anschluss erfolgen komfortverbessernde Maßnahmen zur Erhöhung des Reisekomforts in der Abellio-Werkstatt in Hagen. Im Herbst 2015 werden die Hauptuntersuchungen einschließlich Komfortmaßnahmen der Fahrzeugflotte mit insgesamt 17 Zügen abgeschlossen sein.

„In gut sieben Jahren Betrieb hat jedes Fahrzeug rund zwei Millionen Laufkilometer zurückgelegt und weit über zwei Millionen Fahrgäste befördert. Dabei bleiben Gebrauchsspuren natürlich nicht aus. Durch die ergänzenden Komfortmaßnahmen erhalten die Fahrzeuge eine nahezu neuwertige Innenraumgestaltung und bieten den Fahrgästen neben einem weiterhin technisch einwandfreiem Zustand auch einen modernen Reisekomfort,“ sagt Abellio Rail NRW-Geschäftsführer Ronald R.F. Lünser.

„Das neue Erscheinungsbild des Innenraums der Züge überzeugt mich und ich bin sicher, dass auch die Fahrgäste das Plus an Komfort und Modernität zu schätzen wissen. Aus diesem Grund haben die Aufgabenträger des Ruhr-Sieg-Netzes die über eine reine Instandsetzung hinausgehenden Komfortmaßnahmen aus dem Qualitätssicherungssystem des Verkehrsvertrages finanziell unterstützt, “ sagt Günter Padt, Mitglied der Geschäftsleitung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL).

Zu den Komfort-Maßnahmen zählen im Einzelnen:
  • Außengestaltung: Umgestaltung der Außentüren von silberner in rote Farbgebung und damit freiwillige Erfüllung eines PRM-Standards für Neufahrzeuge zur leichteren Erkennbarkeit der Türen für sehbehinderte Reisende
  • Innengestaltung: Austausch beschädigter Inneneinrichtungsgegenstände (z.B. Wandverkleidungen) und Erneuerung der Piktogramme sowie Austausch aller Kratzschutzfolien an den Innenscheiben
  • Sitze: Neupolsterung sämtlicher Sitze mit Bezugsstoffen im neuen Abellio-Design, Austausch der Textilkopfpolster gegen neue Lederkopfpolster und Einbau von Echtholzarmlehnen sowie die Neulackierung der Verkleidungsschalen bei Klappsitzen
  • Tische: Verkleidung der Kunststofftische mit Echtholzauflagen
  • WC-Anlage: Erneuerung des Fußbodens mit einem neuen rutschhemmenden Belag und Verkleidung der WC-Zellen mit einer Anti-Graffiti-Folie

    Insgesamt investiert Abellio rund 8 Mio. € in die Ruhr-Sieg-Netz-Fahrzeugflotte, damit sie auch in der zweiten Hälfte des Ruhr-Sieg-Netz-Verkehrsvertrages bis Ende 2019 den Fahrgastanforderungen gerecht werden.

    Abellio betreibt das Ruhr-Sieg-Netz seit 2007 im Auftrag des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) und des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) im Sinne der Fahrgäste attraktiver zu gestalten.

    Quelle:/Fotos: Abellio

  • Datum:07.08.2014 - Uhrzeit: 08:05

    metronom erhält Zuschlag für Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO)

    Der neue Betreiber für das Elektro-Netz Niedersachsen-Ost (ENNO) steht fest. Ab Dezember 2015 bedient das Unternehmen metronom Eisenbahngesellschaft mbH die Strecken zwischen den Oberzentren Wolfsburg – Hannover und Wolfsburg – Braunschweig – Hildesheim.

    Das ENNO ist das letzte Netz, das im Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) noch zu vergeben war. Das Unternehmen aus Uelzen hatte das wirtschaftlichste Angebot in einem vom ZGB, der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH ( LNVG ) und der Region Hannover europaweit ausgeschriebenen Verfahren abgegeben. Der Zuschlag gilt vorbehaltlich der zehntägigen Einspruchsfrist der unterlegenen Bieter , die am 15. August endet . Der Vertrag umfasst rund 2,1 Millionen Zugkilometer pro Jahr und gilt vom Dezember 2015 an für zehn Jahre.
    „Mit dem Zuschlag an metronom haben wir, was die künftig Betriebsleistungen und deren Kosten angeht, einen Wettbewerbsgewinn zum jetzigen Verkehrsvertrag erzielt und können den Reisenden ein deutlich besseres Angebot machen“, sagt Verbandsdirektor Hennig Brandes. Mit ENNO wird beispielsweise die Verbindung zwischen den wichtigen Oberzentren Wolfsburg und Braunschweig noch schneller werden. Die Fahrtzeit beträgt künftig nur noch 19 statt heute 24 Minuten. Zeit, die gerade für die Pendler in der Region sehr wichtig sei, weiß Brandes. Außerdem erhöhen sich maßgeblich die Kapazitäten auf eben dieser Strecke. Die neuen, spurtstarken und modernen Züge bieten in Doppeltraktion zu Hauptverkehrszeiten mit fast 500 Sitzplätzen gegenüber heute die doppelte Sitzplatzkapazität. Im Extremfall könnten inklusive der Stehplätze in einem Zug fast 1000 Reisende befördert werden. Brandes: „Ein großer Sprung für den Nahverkehr in unserer Region, insbesondere für die sehr vielen Pendler zwischen Braunschweig und Wolfsburg, aber auch für die wichtige Verbindung von Wolfsburg nach Hannover.“
    LNVG-Geschäftsführer Klaus Hoffmeister unterstreicht besonders die Ausweitung des Fahrplanangebots zwischen Hildesheim und Braunschweig: „Künftig fahren die Züge täglich im Stundentakt, das ist ein Quantensprung für diese Strecke. Und zwischen Hildesheim und Wolfsburg entfällt für Fahrgäste nun auch im Nahverkehr das lästige Umsteigen“, nennt Hoffmeister einen weiteren Pluspunkt für Bahnreisende.
    Neu am ENNO-Vertrag: Nicht das Verkehrsunternehmen bringt die Züge mit. Der ZGB hatte eigens eine Tochtergesellschaft gegründet, um einen eigenen Fahrzeugpool aufzubauen. Die RGB-Regionalbahnfahrzeuge Großraum Braunschweig GmbH – hatte dazu im Dezember 2012 bei Alstom in Salzgitter 20 Züge im Auftragswert von über 100 Millionen Euro bestellt. Der erste Zug ist bereits in der Erprobung, alle 20 Züge werden sukzessive im Jahr 2015 ausgeliefert. Bestechen werden die Züge vor allem durch eine hochwertige Innenausstattung und ein innovatives modernes Design, das in der Region bislang einmalig ist.
    Auf einen weiteren, wichtigen Aspekt verweist Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover: „Die neuen Triebwagen sind auch für Fahrgäste mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit barrierefrei erreichbar. An Stationen, die keine Bahnsteighöhe von 76 Zentimetern aufweisen, kann bei Bedarf eine Rampe ausgeklappt werden. Darüber hinaus werden ab Dezember 2015 alle Züge von Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeitern begleitet. Metronom hat von allen Bietern das umfassendste Service- und Sicherheitskonzept abgegeben.“
    Wichtig auch für ENNO ist die Zusage des Landes, dem ZGB ab 2016 einen Betrag von 5,3 Millionen Euro zusätzlich für das Regionalbahnkonzept zu Verfügung zu stellen. Benötigt wird das Geld, um ab Dezember 2015 das durchgehend stündliche Verkehrsangebot und einige Verstärkerzüge zur Hauptverkehrszeit zu fahren. „Es ist ein gutes Zeichen vom Land, dass jetzt auch der Großraum Braunschweig mit den notwendigen finanziellen Mitteln ausgestattet wird, um den Bürgerinnen und Bürgern ein attraktives ÖPNV - Angebot machen zu können“, freut sich Brandes.

    Quelle:/Fotos: Zweckverband Großraum Braunschweig

    Datum:07.08.2014 - Uhrzeit: 08:05

    Skoda liefert vierzehn neue Züge an die Tschechischen Bahnen

    Skoda Vagonka hat einen Vertrag über die Lieferung von vierzehn einstöckigen elektrischen Triebzügen des Modells RegioPanter in Interregional- und Fernverkehrausführung abgeschlossen. Die neuen modernen Triebzüge mit einem Gesamtwert von 2,6 Milliarden Kronen (rund 94 Mio. Euro) werden in den Jahren 2015 und 2016 produziert und anschließend auf inländischen Schnellzuglinien eingesetzt.

    „Die Tschechischen Bahnen erhalten zehn fünfteilige und vier dreiteilige Einheiten mit einer Kapazität von 350 und 200 Sitzplätzen. Die Fahrzeuge sind für den Interregional- und den Fernverkehr auf elektrifizierten Strecken in der Tschechischen Republik mit 3 kVDC und 25 kV AC Stromsystem und einer Maximalgeschwindigkeit von 160 km/h bestimmt. Die neuen Einheiten basieren auf der bewährten Elektrotriebzugkonzeption RegioPanter”, erklärt der Vertriebsdirektor von Skoda Vagonka Ivo Gur?ák.

    Die Einheiten sind als Niederflurfahrzeuge ausgeführt, was nicht nur Personen mit eingeschränkter Mobilität, vor allem Rollstuhlfahrern und Pensionisten, sondern auch Müttern mit Kindern den Einstieg erleichtert. Im Gegensatz zur aktuellen Ausführung der RegioPanter wird in jedem Wagen nur eine Tür für den Einstieg vorhanden sein. Gleichzeitig wird der Einstiegsbereich mittels elektrisch bedienbaren Türen vom Fahrgastbereich getrennt. Die Innenausstattung wird für den Fernverkehr ausgelegt, wobei sie nicht nur über komfortablere Sitze in der 1. und 2. Klasse, sondern auch über eine komplette Innenraumgestaltung für die Ablage von Großgepäck, zusätzliche Stellplätze für Fahrräder und gesonderte Abteile für Reisende mit Kleinkindern verfügen wird. Der gesamte Zug wird klimatisiert und wird selbstverständlich über ein modernes audiovisuelles Informationssystem mit LCD-Bildschirmen, WLAN und Steckdosen für PCs verfügen. Die Garnituren werden zusätzlich mit einem Reservierungssystem ausgestattet, das nicht nur für die Reservierung von Plätzen für Passagiere, sondern auch für Fahrradplätze konzipiert ist.

    Aktuell werden im Vorstadt- und Regionalverkehr in der Tschechischen Republik bereits 21 RegioPanter Garnituren eingesetzt. Die ersten Fahrzeuge wurden im Herbst 2012 in Dienst gestellt. Weitere fünf Garnituren für die Südmährische Region werden im Laufe des aktuellen Jahres geliefert. Außerdem sind wir daran interessiert, die Fahrzeuge aus der Panter-Familie auch ins Ausland zu liefern, neben Mittel- und Osteuropa vor allem auf den deutschen Markt”, ergänzt Ivo Gur?ák.

    Quelle:/Fotos: Skoda Transportation

    Datum:07.08.2014 - Uhrzeit: 08:05

    Bahnverkehr global im Aufwind – städtischer Schienenverkehr wächst weltweit besonders dynamisch

    Wachsende Metropolen weltweit lassen zahlreiche neue Metroprojekte entstehen. Damit entwickelt sich der städtische Schienenstadtverkehr (Metros, Stadt- und Straßenbahnen) zum dynamischsten Segment des Bahnmarktes weltweit. Die SCI Verkehr GmbH hat in ihrer neusten Studie „Schienenverkehrsmärkte - Weltweite Marktentwicklungen 2014-2023“ berechnet, dass der urbane Schienenverkehr bis 2023 um bis zu 4,1% p.a. wachsen wird. Demgegenüber steigt der Schienengüterverkehr nur um 2,4% und der konventionelle Eisenbahnpersonenverkehr um 3,0% p.a..

    China ist der wichtigste Motor dieser Entwicklung. Dort befinden sich zahlreiche Metroprojekte bereits im Bau und weitere stecken in der Planungsphase. Für das Nachbarland Indien prognostizieren die auf den Bahnsektor spezialisierten Unternehmensberater von SCI Verkehr mittelfristig ebenfalls eine rapide Entwicklung des Stadtverkehrs auf Schienen. Diese Dynamik beschränkt sich allerdings nicht alleine auf den Fernen Osten - auch im Nahen Osten werden wichtige Metroprojekte umgesetzt, welche zu einer wesentlichen Erhöhung der Passagierzahlen von Stadtbahnen beitragen. Die Vereinigte Arabischen Emirate, Katar und Saudi Arabien zählen zu den Ländern dieser Region, die mit zahlreichen Projekten gerade auch den städtischen Bahnverkehr forcieren. Westeuropa weist dank seiner umfangreichen Stadtbahn- und Metronetze sowie einiger größerer Erweiterungsvorhaben insbesondere in Frankreich und Italien das zweitgrößte absolute Wachstum der Welt auf.


    Allerdings findet dieses stärkere Wachstum des urbanen Bahnverkehrs nicht weltweit gleichermaßen statt: Der amerikanische Kontinent entspricht nicht im vollen Maße diesem Trend. Zwar wird vor allem Süd- und Mittelamerika weiter dynamisch wachsen, aber ihre Wachstumsraten werden zukünftig etwas geringer als in der vergangenen Jahrzehnten ausfallen. Die GUS ist die einzige Weltmarktregion, wo der städtische Schienenverkehr voraussichtlich sogar sinken wird. Ursache ist der Rückbau oder die Stilllegung bestehender Straßenbahnsysteme, da die Investitionsmittel für den Erhalt und die Modernisierung der Systeme nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Zunahme des individuellen PKW-Verkehrs und die schwache demographische Entwicklung verstärken diesen Trend.

    Der weltweite Markt für Schienenpersonenverkehr wird langfristig auch ein dynamisches Wachstum von 3,0% p.a. aufweisen. In Osteuropa und der GUS sanken nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme über einen längeren Zeitraum die Eisenbahnverkehrsleistungen. Dieser Trend scheint nun abgeschlossen: In diesen Regionen wächst der Passagierverkehr auf der Schiene voraussichtlich wieder. Kurzfristig prognostiziert SCI Verkehr eine Verlangsamung des Wachstums in Asien und eine Beschleunigung des Wachstums der Verkehrsleistung in der Region Australien/Pazifik.

    Im Schienengüterverkehr wird ein weltweites Wachstum von 2,4% p.a. bis 2023 prognostiziert. Die Hauptmärkte werden in den kommenden Jahren ein stärkeres Wachstum erleben und damit die seit 2012 stagnierende Tendenz des Sektors überwinden. Trotz unterschiedlicher Wachstumsraten bleibt die Rangliste der weltweit größten Märkte mit China, USA und Russland unverändert. Langfristig ist die Verstetigung des positiven Wachstumstrends für alle Regionen voraussehbar. Die Zunahme des globalen Handels führt zu einem Anstieg des Gütertransports und des schienenseitigen Seehafenhinterlandverkehrs. In der Folge werden zahlreiche Infrastrukturerweiterungen vorgenommen, die diesen Trend ebenso treiben wie die Konsolidierung des Schienengüterverkehrsmarkts oder die Bahnreformen in vielen Ländern.

    Die MultiClient-Studie „Schienenverkehrsmärkte - Weltweite Marktentwicklungen 2014-2023“ ist ab August 2014 (in englischer Sprache) erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de).

    Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

    Datum:06.08.2014 - Uhrzeit: 09:51

    Stuttgart: Linie S3 nur noch mit neuen S-Bahnen

    Ab Montag, 18. August, fährt die Baureihe (BR) 430 zwischen Backnang und Flughafen/Messe - Umstellung am Wochenende 16./17. August - Klimatisierte Züge mit barrierefreiem Zustieg
    Am Wochenende 16./17. August wird die Linie S3 (Backnang–Flughafen/Messe) komplett auf den Betrieb mit der modernen BR 430 umgestellt. Ab Betriebsbeginn am Montag, 18. August, fahren auf der S3 nur noch die klimatisierten ‚430er‘ mit bequemen Komfortsitzen, einer angenehmen LED-Beleuchtung und Bildschirmen mit Informationen zu Anschlusszügen. Über die fahrzeuggebundene Rampe ist auf allen Stationen dieser Linie wieder der barrierefreie Zustieg in die Fahrzeuge möglich. Hans-Albrecht Krause, Sprecher der Geschäftsleitung der S-Bahn Stuttgart: „Wir setzen auf unserem Liniennetz die Einführung der neuen S-Bahnen fort. Für alle Fahrgäste auf der S3 beginnt am 18. August ein neues Zeitalter im S-Bahn-Verkehr.“
    Der Austausch der ersten Züge beginnt bereits in der Nacht Freitag/Samstag, 15./16. August 2014, und wird in der Nacht Sonntag/Montag, 17./18. August 2014, abgeschlossen. Die Umstellung des Betriebs auf der S3 ist eine logistische Herausforderung für die S-Bahn Stuttgart. Zwischen dem S-Bahn-Betriebswerk in Plochingen und den Abstellanlagen in Backnang und Schorndorf sind bis zu 20 zusätzliche Leerfahrten ohne Passagiere unterwegs.
    Auf der Linie S2 (Schorndorf–Filderstadt) verkehrt zwar weiterhin noch die BR 420, sie wird aber sukzessive bis Ende des Jahres durch die neuen 430er ersetzt.
    Auf der S1 (Kirchheim/Teck–Herrenberg) setzt die S-Bahn Stuttgart bereits heute ausschließlich die Neufahrzeuge der BR 430 ein. Darüber hinaus hat die S-Bahn Mitte Mai 2014 das ‚Nordnetz‘ mit den Linien S4, S5, S6 und S60 in einer großen Tauschaktion auf die moderne BR 423 umgestellt.

    Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

    Datum:06.08.2014 - Uhrzeit: 09:15

    ELL Vectron 193 209 und 210 stehen in Linz




    Die nächsten ELL Vectron stehen bereit: 193.209 + 210 warten am 5.8.2014 in Linz auf ihre ersten Einsätze.

    Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

    Datum:04.08.2014 - Uhrzeit: 11:50

    Alpha Trains erwirbt die 35 Flirt von Meridian

    Alpha Trains hat 35 Triebzüge von Veolia Verkehr (Transdev Group) in einer Sale and Lease Back Transaktion gekauft

    Der Vertrag über 35 Flirt3 Triebzüge mit einer Gesamtsumme von etwa Euro 200 Mio. wurde am 31. Juli gemeinsam mit denen als Mandated Lead Arrangers fungierenden Banken Credit Agricole CIB (Facility Agent) und der DVB (Security Trusty) geschlossen. Die Züge werden in Süddeutschland auf dem E-Netz Rosenheim (ENR) bis Dezember 2025 von Veolia Verkehr betrieben.

    Die Strecke führt durch ein sehr bevölkerungsstarkes und wirtschaftlich aufstrebendes Gebiet mit ca. 2,3 Millionen Einwohnern. Auf der attraktiven Verbindung, die München mit anderen großen Städten in Süddeutschland und Österreich verbindet, werden neben Urlaubern in die Alpenregion täglich auch ca. 80.000 Pendler befördert.

    Quelle:/Fotos: Alpha Trains

    Datum:04.08.2014 - Uhrzeit: 08:50

    Bergungsarbeiten auf dem Mannheimer Hauptbahnhof kommen zügig voran

    Nur geringfügige Einschränkungen im Zugverkehr

    Die Aufräumarbeiten auf dem Mannheimer Hauptbahnhof sind derzeit in vollem Gange. Nach dem Zusammenstoß des Eurocity 216 mit einem Güterzug der Fa. ERS Railways auf dem Mannheimer Hauptbahnhof am Freitagabend hatte die Bundespolizei die Unfallstelle am 2 August 2014 um 18:30 Uhr freigegeben. Vor Ort sind etwa 40 DB-Mitarbeiter im Einsatz. Für die Bergung der umgestürzten bzw. entgleisten Waggons wird schweres Gerät benötigt. Unter anderem wurden zwei 75-Tonnen-Kräne aus Leipzig und Fulda herangeführt.
    Anschließend kann die Instandsetzung der beschädigten Gleisanlagen, der Signaltechnik und der Oberleitungen in Angriff genommen werden. Die Reparaturarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang dieser Woche dauern. Bis dahin müssen sich Reisende noch auf geringfügige Einschränkungen im Zugverkehr rund um den Mannheimer Hauptbahnhof einstellen.

    Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

    Datum:01.08.2014 - Uhrzeit: 11:05

    ÖBB ordern weitere neun Railjet-Garnituren

    - Auftragswert rund 145 Mio. Euro
    - ÖBB-Flotte wächst auf insgesamt 60 Railjets
    - Einsatz im Verkehr auf der Weststrecke und nach Venedig geplant

    Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestellen weitere neun Railjet-Züge bei Siemens. Die Auslieferung der siebenteiligen Garnituren soll bis Dezember 2016 erfolgen. Der Auftragswert beläuft sich auf rund 145 Mio. Euro. Die ÖBB verfügen bereits über 51 Railjets, die in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ungarn verkehren. Die neuen Garnituren verkehren auf der Weststrecke Wien – Salzburg, sind zusätzlich für den Verkehr nach Italien ausgerüstet und sollen unter anderem bis nach Venedig eingesetzt werden. Die Endmontage der Railjets erfolgt im Siemens-Werk in Wien. Die Fahrwerke kommen aus dem Siemens-Werk in Graz.

    „Qualität ist entscheidend für uns und unsere Kunden, die von der Modernisierung unserer Zugflotte durch weitere neun Railjets enorm profitieren werden. Durch die gestiegene Wirtschaftlichkeit im Personenverkehr können wir diese Investition aus eigener Kraft tätigen und investieren damit in noch höhere Kundenzufriedenheit“, erläutert Christian Kern, CEO der ÖBB.

    „Unser Railjet steht für die mehr als 160-jährige Erfahrung von Siemens auf dem Gebiet der Reisezugwagen. In unserem Wiener Werk ist unser Weltkompetenzzentrum zur Herstellung und Entwicklung von Reisezugwagen beheimatet. Deshalb freut es uns umso mehr, dass die ÖBB uns erneut ihr Vertrauen aussprechen und ihre Railjet-Flotte auf stattliche 420 Wagen vergrößern“, sagte Jochen Eickholt, CEO von Siemens Rail Systems.

    Die technische Basis der Railjets bilden die bewährten Intercityfahrzeuge vom Typ Viaggio Comfort. Die Züge erfüllen alle Anforderungen des internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehrs. Die Standardkonfiguration der neuen Züge besteht aus vier unterschiedlichen Wagentypen: ein Steuerwagen mit Sitzplätzen der Business-Klasse und der First-Klasse, ein Bistrowagen, fünf Großraumwagen der Economy-Klasse, davon ein Wagen mit einem Familienbereich und einem Mehrzweckbereich. Der Behindertenbereich ist im Bistrowagen untergebracht, den Rollstuhlfahrer mit Hilfe des Zugpersonals über Hublifte an den Einstiegen erreichen können. Alle Wagen sind vollklimatisiert.

    Die neuen Züge sind mit dem Ecojet-Paket ausgerüstet. Dies umfasst die Ausstattung mit LED-Beleuchtung sowie einer energieoptimierten Klimaanlage, die mittels CO2-Sensoren erfasst, mit wie vielen Fahrgästen der Wagen besetzt ist und die Leistung entsprechend anpasst. Im Rahmen eines Siemens-Forschungsprojekts wurde ermittelt, dass die ÖBB mit diesem Paket beim Betrieb der jetzigen Railjet-Flotte mehr als fünf Millionen Euro pro Jahr an Energiekosten einsparen können.

    Jeder Railjet wird im Push-Pull-Betrieb mit einer Taurus-Lok eingesetzt. Eine Garnitur ist 186 Meter lang, mit der Lokomotive etwa 205 Meter. Ausgelegt sind die Züge für eine Geschwindigkeit von bis zu 230 km/h.

    Quelle:/Fotos: Siemens

    Datum:01.08.2014 - Uhrzeit: 08:50

    1440 zur Schulung in Düsseldorf

    Derzeit sind zwei Fahrzeuge der BR 1440 in Düsseldorf-Abstellbahnhof. Es finden derzeit Schulungen und Einweisungen statt. Wenn alles mit der Zulassung glatt läuft, fahren die Fahrzeuge ab Dezember für DB Regio NRW. Der erste Eindruck des örtlichen Personals ist sehr positiv. Die Bilder zeigen die 1440 307 und 308 am 31. Juli 2014 in in Düsseldorf-Abstellbahnhof.




    Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

    Datum:01.08.2014 - Uhrzeit: 08:50

    Beim Bender tut sich wieder was

    Die ehemalige Braunschweiger 143 083-4 wurde am 31.07.2014 zum Bender nach Opladen überstellt. Dort wurde dann auch direkt mit der Zerlegung begonnen:
    Fast hätte sie noch ihr 30-Jähriges Einsatzjubiläum feiern können:
    04.11.1985 Abnahme
    09.01.2014 z-Stellung
    01.08.2014 ++

    Was mich stutzig macht: Auf dem Gelände stehen noch 4 Fahrmotoren !!!! D.h. es muß in den letzten Tagen eine weitere Lok dort zerlegt worden sein. Könnte das 111 015 gewesen sein ? Die 111 015 wurde Anfang KW30 wohl in Köln-Kalk gesichtet – was dafür sprechen würde.
    Zerlegung müßte dann 24/25.07.2014 gewesen sein, da ich ab dem 28.7. wieder vor Ort war – und das Gleis leer war ….



    Quelle:/Fotos: Markus Tigges

    Datum:01.08.2014 - Uhrzeit: 08:50

    Stadler Rail präsentiert Fahrzeuginnovationen auf der Innotrans 2014

    - Auf dem Außengelände werden drei Fahrzeuge präsentiert: zwei FLIRTs für Serbien und Deutschland sowie eine Straßenbahn für Weißrussland
    - Im „Erlebnisgang“ können Messebesucher ihr eigenes Fahrzeug gestalten

    Mit neuen zukunftsweisenden Schienenfahrzeugen wird sich die Stadler Rail Group auf der diesjährigen Innotrans vom 23. bis 26. September 2014 in Berlin vorstellen. Im Mittelpunkt der abwechslungsreichen Präsentationen am Stand 103 in Halle 2.2 und auf dem Außengelände stehen die modernen und individuellen Fahrzeugkonzepte, die sich durch technische Innovationen und Umweltfreundlichkeit auszeichnen.

    Am Unternehmensstand stellt Stadler erstmals seinen Hochgeschwindigkeitszug im Modell (Maßstab 1:20) vor, der den Zuschlag bei der SBB (Schweiz) für den internationalen Nord-Süd-Verkehr erhalten hat. Ebenfalls in Form eines Modells (Maßstab 1:20) wird der Prototyp für die Berliner U-Bahn gezeigt, mit deren Bau die Stadler Pankow GmbH beauftragt wurde. In weiteren Modellen sind der KISS für Aeroexpress (Russland), der Schlafwagen für Aserbaidschan und der FLIRT für Lodz (Polen) zu sehen. Darüber hinaus stellt sich erstmals die Division Service mit ihren Dienstleistungen und Standorten vor. Sie deckt Instandhaltungen, Reparaturen und Modernisierungen sämtlicher Fahrzeuge ab und stellt einen wachsenden Unternehmensbereich dar.

    Neu ist in diesem Jahr zudem ein „Erlebnisgang“. Hier können Messebesucher ihr eigenes Fahrzeug aus den verschiedenen Stadler-Fahrzeugfamilien gestalten. Hinsichtlich farblicher Gestaltung, Länge, Breite etc. können sie an einem Touchscreen ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

    Auf dem Außengelände der Messe Berlin werden zwei elektrische Niederflurtriebzüge der FLIRT-Familie und eine Niederflur-Tram gezeigt. Die Züge werden in jeweils einstündigen Präsentationen der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Elektrischer Niederflurtriebzug FLIRT3 für Serbien

    Die 21 vierteiligen elektrischen Niederflurfahrzeuge vom Typ FLIRT3 sollen in Serbien auf hochfrequentierten Vorort- und Regionalstrecken eingesetzt werden. Auftraggeber ist die nationale Bahngesellschaft Serbiens, Železnice Srbije AG. Der helle, freundliche und stufenlos durchgängig gestaltete Fahrgastraum bietet den Fahrgästen maximalen Komfort. Die Fußbodenhöhe von nur 600 mm an den Türen und elektrische Schiebetritte schaffen optimale Bedingungen zum Ein- und Aussteigen auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Der großzügig gestaltete Multifunktionsbereich bietet Raum für Kinderwagen, Grossgepäck, Fahrräder oder Rollstuhlfahrer. Ein behindertenfreundliches WC steht zur Verfügung. Der Zug erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h und bietet 212 Sitzplätze in der zweiten und 12 Sitzplätze in der ersten Klasse sowie 230 Stehplätze. Fahrgastraum und Führerstand sind klimatisiert. Das Fahrzeug ist mit 25kV 50Hz ausgerüstet. Beim ausgestellten FLIRT3 handelt es sich um die neueste Generation des in Europa vielfach bewährten FLIRT-Konzepts.

    Präsentationstermin: Mittwoch, 24. September 2014, 11 bis 12 Uhr, Gleis 6/1 inkl. Fahrsimulator in einer Fahrerkabine

    100 Prozent Niederflur – die Straßenbahn Metelica für Minsk

    Die Straßenbahn Metelica ist die jüngste Innovation der JSC Stadler Minsk Familie. Dank seiner einfachen Ausstattung und besonders robusten Konstruktion kann das Fahrzeug auch unter extremen klimatischen Bedingungen eingesetzt werden. Die dreiteilige Niederflur-Straßenbahn bietet eine hohe Fahrgastkapazität und ist sowohl in der Stadt als auch auf Regionallinien einsetzbar. Die Fahrzeuge sind mit einem visuellen und akustischen Fahrgastinformationssystem sowie Videoüberwachung ausgestattet. Die durchgängig als Niederflurfahrzeug gebaute Straßenbahn bietet Plätze für Rollstuhlfahrer und manuell ausklappbare Rollstuhlrampen im Einstiegsbereich. Der Innenraum ist hell und freundlich ausgelegt und kann individuellen Kundenwünschen angepasst werden.

    Präsentationstermin des Prototyps: Mittwoch, 24. September 2014, 14 bis 15 Uhr, Freifläche neben dem Gleis 10

    Elektrischer Niederflurtriebzug FLIRT3 für die DB Regio AG

    Auf den Regionalbahnstrecken in Rheinland-Pfalz werden ab Dezember 2014 insgesamt 28 fünfteilige elektrische Triebzüge vom Typ FLIRT3 fahren, die von der DB Regio AG bei Stadler bestellt wurden. Die für die DB Regio gebauten Fahrzeuge werden in den Vis-à-vis-Sitzbereichen mit großen Tischen ausgestattet. Der helle und freundliche Fahrgastbereich bietet dem Betreiber individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Fahrgastbereiche und Fahrerraum sind klimatisiert. Das behindertengerechte WC ist auch für Elektrorollstühle geeignet. Die Zweirichtungsfahrzeuge verfügen über zwei übereinander angeordnete elektrische Schiebetritte zum barrierefreien Ein- und Ausstieg. Jedes Fahrzeug bietet 249 Sitzplätze in der zweiten und 21 Sitzplätze in der ersten Klasse sowie 280 Stehplätze. Der FLIRT verfügt über eine hohe Antriebsleistung und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h.

    Präsentationstermin: Donnerstag, 25. September 2014, 11 bis 12 Uhr, Gleis 6/2

    Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group
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