Aktuell Statistik Historie Lok-Vogel Shop Abonnenten Verlag
News Sichtungen E-Stories News-Archiv Rezensionen elektrolok.de-NEWS Verlagsnews Neuerscheinungen

  Länder:
  Neueste Nachrichten
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Sonstiges Europa
  Rubriken:
  Farbgebung
  Verschrottungen/Schrottloks
  Lokindustrie
  SPNV/SPFV
  Private EVU
  Statistik-News
  Aus unserem Sortiment:
elektrolok.de-Bahn-Führer

Private Elektroloks in Deutschland
und Österreich 2016
  Sichtungen:
  Neueste Sichtungen
  Deutschland
  Österreich
  Schweiz
  Europa
Der Lok-Vogel
Jetzt Abo abschließen!
  E-Stories
  News-Archiv
  elektrolok.de-NEWS
  Verlags-News
Anzeige
News-Rubrik: News-Archiv Juni 2014

Datum:30.06.2014 - Uhrzeit: 11:30

ICE auf den Namen Hansestadt Warburg getauft

Die Hansestadt Warburg hat am 28. Juni 2014 die Patenschaft für einen ICE der Deutschen Bahn übernommen. Der stellvertretende Bürgermeister Heinz-Josef Bodemann und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, tauften im Rahmen des Einweihungsfestes am Warburger Bahnhof einen ICE auf den Namen der Hansestadt Warburg. Der moderne, 230 km/h schnelle ICE-T der Baureihe 411 mit den Namen „Hansestadt Warburg“ ist ab sofort auf ICE-Strecken in ganz Deutschland unterwegs.
Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:30.06.2014 - Uhrzeit: 10:10

ELL 193 831 und 832 nun im neuen Outfit

Die ersten beiden Loks für den Vermieter European Locomotive Leasing (ELL) fuhren am 28. Juni von München-Allach nach Linz. Beide Loks tragen bereits die Beklebung der ersten Mieter. Die Aufnahme der 193 832 (Rurtalbahn) und 193 831 (SETG) entstand am 28.06.2014 in Vaterstetten.

Quelle:/Fotos: Helmuth van Lier

Datum:27.06.2014 - Uhrzeit: 09:20

DB Schenker Rail weitet Transportangebot Richtung Türkei aus

DB Schenker Rail bietet seit Juni 2014 eine neue Transportverbindung zwischen Köln und Cerkezköy in der Türkei an und ergänzt damit das Angebot im Wachstumsmarkt Türkei. Die Verkehre starten zunächst mit einem Rundlauf pro Woche. Bis Ende des Jahres soll das Angebot je nach Bedarf bis auf drei Rundläufe pro Woche ausgeweitet werden. Die Züge, die mit speziellen Doppeltaschenwagen für den Transport von Sattelaufliegern ausgerüstet sind, benötigen für ihre Fahrt pro Strecke fünf bis sechs Tage. Bereits seit September 2013 bietet DB Schenker Rail mit dem Bosporus Shuttle einen Zug von Deutschland Richtung Türkei an.

Die neuen Verkehre werden für das türkische Speditionsunternehmen Ulusoy Logistics durchgeführt. Es handelt sich dabei um Verkehre, die zuvor per Fähre und Lkw zwischen Westeuropa und der Türkei befördert und nun auf die Schiene verlagert wurden. „DB Schenker Rail bietet mit der neuen Verbindung das erste Zugprodukt auf dieser Route an, das mit Sattelaufliegern direkt bis zum Empfangsort in der Türkei, 40 Kilometer vor Istanbul, fahren kann. Bislang war dies nur mit Containern auf der Schiene möglich“, so Andreas Schulz, Leiter des Marktbereichs Intermodal bei DB Schenker Rail.

DB Schenker Rail organisiert den Transport mit seinen Landesgesellschaften in Deutschland, Ungarn, Rumänien und Bulgarien in Eigenregie. In Österreich arbeitet DB Schenker Rail eng mit dem Kooperationspartner Lokomotion zusammen und in der Türkei mit der türkischen Staatsbahn TCDD. „Wir haben schon heute mit unseren eigenen Landesgesellschaften eine starke Präsenz von DB Schenker Rail in Südosteuropa. Mit Blick auf den Wachstumsmarkt Türkei ist das ein Vorteil, den wir künftig weiter nutzen wollen“, so Hans-Georg Werner, Leiter Region East im Vorstand von DB Schenker Rail.

Neben der Abwicklung der Verkehre auf der Schiene bietet DB Schenker zudem auch Terminal- und Agenturleistungen in Deutschland und der Türkei an. Darüber hinaus wird ein vereinfachtes Zollverfahren angewendet, was die Aufenthaltszeiten an der türkischen Grenze deutlich reduziert.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:26.06.2014 - Uhrzeit: 08:20

VRS: Neue S-Bahn-Flotte soll im Herbst 2014 komplett sein

Mit vereinten Kräften arbeiten die DB Töchter daran, dass die S-Bahn Stuttgart wieder pünktlicher wird. Sie berichteten heute im Verkehrsausschuss über den Stand ihrer Pünktlichkeits- und Qualitätsoffensive für die Region Stuttgart. Anwesend waren Vertreter der DB Regio AG als Betreiberin der S-Bahn und der DB Netz AG als Verantwortliche für die Schieneninfrastruktur sowie der DB Station Service AG und des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart GmbH (VVS), die bei der Fahrgastinfo eine zentrale Rolle spielen. Der Deutschland-Chef von Bombardier Transportation informierte über die restliche Auslieferung und den Schiebetritt der neuen S-Bahn-Fahrzeuge ET 430. Die Fraktionen Grüne und SPD hatten diese Aussprache beantragt.

Bereits nach der Sondersitzung des Verkehrsausschusses zur S-Bahn-Qualität vom Oktober 2013 war klar: Es gibt einige Hebel, an denen die DB Töchter ansetzen, um die S-Bahn Stuttgart wieder verlässlicher zu machen. Ebenso klar war auch: nachhaltige Erfolge brauchen Zeit. Oder, wie es Verkehrsdirektor Dr. Jürgen Wurmthaler vom Verband Region Stuttgart formulierte: „In der Pünktlichkeitsstatistik wird sich das erst spürbar niederschlagen, wenn alle Maßnahmen bis 2016 realisiert sind.“ Doch, Wirkungen werden sich nur einstellen, wenn diese nicht durch externe Einflüsse, wie misslungene Baustellen, zunichte gemacht werden, sagte er.

Neue S-Bahn-Flotte soll im Herbst 2014 komplett sein

Bis Ende des Jahres sollen alle 87 neuen S-Bahn-Fahrzeuge des Typs ET 430 ausgeliefert sein, stellte Michael Clausecker, Vorsitzender der Geschäftsführung Bombardier Transportation GmbH, in Aussicht. Bereits heute seien 48 S-Bahn-Fahrzeuge in Stuttgart angekommen. Sorgenkind sind die Schiebetritte an den neuen Fahrzeugen, die derzeit abgeschaltet sind. Für dieses Problem gebe es Lösungen, so Clausecker. In Kooperation mit dem Zulieferer der Schiebetritte, der Firma Faiveley Transport, sollen bis August konstruktive Änderungen an der Hard- und Software vorgenommen werden. Nach dem Einbau des Prototyps solle Anfang 2015 der erste Testbetrieb erfolgen. Erst nach Gutachten und Zulassung könnten dann sukzessive die 87 Züge innerhalb von etwa eineinhalb Jahren nachgerüstet werden. Ein schwacher Trost für die Region: Die Mängel beim Schiebetritt hätten planerische und personelle Konsequenzen gehabt.

Nach Auskunft von S-Bahn-Chef Hans-Albrecht Krause sollen ab Ende August die neuen Fahrzeuge auf der S3 unterwegs sein. Im Herbst sollen auch auf der S2 alle S-Bahn-Fahrzeuge ausgetauscht sein. Gleichzeitig werden die Fahrzeuge ET 423 einer Frischzellenkur unterzogen, derzeit seien 14 grundlegend überarbeitete ET 423 im Einsatz.

„Jede Sekunde zählt“

Für den Chef der S-Bahn Stuttgart, Hans-Albrecht Krause, zählt beim Ein- und Aussteigen der Fahrgäste jede Sekunde. Deshalb hat die S-Bahn Stuttgart das gleichnamige Programm aufgelegt. Durch eine schnellere Abfertigung der Züge am Hauptbahnhof seit März 2014 (Station Stadtmitte soll im Oktober folgen), durch S-Bahn-Helfer und häufigere Ansagen am Bahnsteig wurden die Haltezeiten um 5 bis 10 Sekunden verringert, so Krause. In der Wirkung gewinnen wir weitere Sekunden, wenn die Züge auf der S1 Ende des Jahres verlängert werden können. Auch die Betriebsabläufe seien unter die Lupe genommen worden. So seien unter anderem Rangiervorgänge optimiert worden.

10 Millionen Euro mehr für Infrastruktur

„Wir haben bereits viel bewegt und werden noch viel bewegen“, sagte Karsten Erhardt, stellvertretender Leiter Produktion Südwest der DB Netz AG. Im Vergleich zum Vorjahr hat die DB Netz AG ihr Budget für Investitionen im Bereich der S-Bahn Stuttgart um 10 Millionen Euro auf insgesamt 51 Millionen Euro aufgestockt. Bezogen auf andere S-Bahn-Netze sei dies „mehr als überdurchschnittlich“. Es gehe um die Bestandserhaltung, die Instandsetzung und die Prävention bei Strecken ebenso wie bei der Leit- und Sicherungstechnik. „Die volle Wirkung könne sich aber nur in Kombination mit einer Stabilisierung der Betriebsführung einstellen, so Erhardt. Hier wird der Blick - entsprechend dem ÖPNV-Pakt - auf das Gesamtsystem Schienenverkehr der Region gerichtet, um bei der Grundpünktlichkeit noch „ein Schippchen draufzulegen“. Ziel sei es, zum Beispiel durch Veränderungen bei der Gleisbelegung Optimierungen zu erreichen. Eine „Trendwende“ sei noch nicht erreicht, aber eine Stabilisierung sowie „erste positive Wirkungen“, so Erhardt. An den drei neuralgischen Punkten Tunnelstrecke, S6/S60 Korntal – Renningen und Hauptbahnhof solle ein „Null-Fehler-Konzept“ umgesetzt werden. Denn 45 Prozent aller Verspätungen, die durch Infrastruktur hervorgerufen werden, seien diesen Bereichen zuzurechnen.

Verbesserung der Anschlussqualität

Thomas Knöller vom VVS erkennt „punktuell noch Spielräume“ bei den Anschlüssen von Bussen an die S-Bahn. Legt man eine Verspätung der S-Bahn von 6 Minuten zu Grunde, würden heute 45 Prozent der Anschlüsse erreicht. Sofern Echtzeitinformationen ausgebaut und Busfahrpläne angepasst würden, könnten möglicherweise 66 Prozent der Anschlüsse erreicht werden. Er empfiehlt den heutigen Mindest-Zeitpuffer der Busse von 2 Minuten auf 6 Minuten – zumindest zu einigen Zeiten - zu erhöhen.

Bessere Fahrgast-Informationen im Fall der Fälle

„Zuverlässige und schnelle Kundeninformation ist das Ziel, wenn es zu Störungen kommt“, erläuterte Hans-Albrecht Krause. Hier sei nicht immer alles optimal gelaufen. Eine akribische Untersuchung der komplexen Informationsketten habe zu neuen Informationsprozessen geführt. Im Fall der Fälle gelte es aber auch zuverlässig die Störfallkonzepte oder die betrieblichen ad hoc-Entscheidungen einzuhalten, damit verlässlich informiert werden kann. „Wir sind noch nicht toll, aber es haben sich schon Verbesserungen eingestellt“, so Krause. Nikolaus Hebding, Leiter Bahnhofsmanagement der DB Station & Service AG, erläuterte, dass diese Informationen dank „eigener Ansager“ nun auch besser und einheitlicher am Bahnsteig ankommen – per Lautsprecher und auf den Fahrgastinformations-Anlagen. Auch die bis Ende 2014 flächendeckende Echtzeitinformation des VVS trage zu einer solideren Information bei.

Weitere Anstrengungen im Bereich der Infrastruktur gefordert

Eva Mannhardt (Grüne) stellte fest: „da passiert einiges; dass Handlungsbedarf besteht, ist angekommen“. Gleichwohl gebe es noch eine „krasse Unpünktlichkeit“ der S-Bahn. Deshalb müsse bei der Infrastruktur noch mehr Geld in die Hand genommen werden. Sie regte an, Druck aus dem S-Bahn-Betrieb zu bringen, indem S-Bahnen regulär in den Hauptbahnhof (oben) fahren. „Die Maßnahmen beginnen zu wirken, allerdings nicht schnell genug“, sagte Thomas Leipnitz (SPD). Bei der Infrastruktur müsse noch mehr Einsatz gezeigt werden. „Fassungslos“ sei er, dass die Schiebetritte grob überschlagen erst 2016/2017 zum Einsatz kommen sollen. Sein Fazit: „Es gibt viel zu tun, bitte packen Sie’s an!“.

Wichtig für Rainer Ganske (CDU) ist das Entzerren von Mischverkehrsstrecken. In Punkto Anschlusssicherheit sei nicht die Ausdünnung des öffentlichen Verkehrs anzustreben, sondern eine Lösung für das gesamte System. „Wir müssen den ÖPNV gesamthaft denken, das geschieht hier nicht“. Verlässliche Takte dürften nicht zur Disposition stehen. „Die S-Bahn hat sich über die Jahre verschlechtert, daran führt kein Weg vorbei“, formulierte Bernhard Maier (Freie Wähler). Trotzdem gehe er von einer hohen Qualität der S-Bahn Stuttgart aus, was sich aber erst im Vergleich mit anderen Pünktlichkeitswerten belegen ließe. „Geduld und Vertrauen“, daran müsse sich die DB messen lassen. Armin Serwani (FDP) sagte: „Machen wir die S-Bahn nicht schlechter als sie ist.“ Allerdings sei sie früher ohne die genannten Maßnahmen besser gewesen. Verbesserungsbedarf sieht er bei der Information. Wolfgang Hoepfner (Linke) konnte außer einigen Einzelerfolgen keine Verbesserungen erkennen. „Ich höre die Botschaft sehr wohl, aber mir fehlt das Vertrauen“. Die Werte seien inakzeptabel schlecht.

Quelle:/Fotos: Verband Region Stuttgart

Datum:25.06.2014 - Uhrzeit: 11:35

Bombardier unterschreibt Rahmenvertrag mit Railpool über 65 TRAXX- Lokomotiven

- Potenzielles Vertragsvolumen von bis zu 250 Millionen Euro
- Lieferung von Lokomotiven mit größerem Radius 2015 und 2016 geplant
Bombardier Transportation, fuhrender Anbieter in der Schienenverkehrsindustrie, und das Leasingunternehmen Railpool haben einen Rahmenvertrag uber die Lieferung von 65 BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven unterzeichnet. Er beinhaltet einen ersten Abruf von 35 Lokomotiven und eine Option auf bis zu 30 weiteren Lokomotiven. Der potenzielle Gesamtwert des Vertrags liegt bei 250 Millionen Euro (340 Millionen US-Dollar). Gemass dem Listenpreis liegt der Wert fur die abgerufenen Lokomotiven bei etwa 135 Millionen Euro (184 Millionen US-Dollar).

Mit diesem Vertrag erweitert sich der Radius der TRAXX-Lokomotiven: Die MS(1)-Lokomotive wird in einem neuen Ost-West-Korridor eingesetzt, der Polen mit den Niederlanden verbindet. Die AC(2)- Lokomotive wird nicht nur in Deutschland, der Schweiz und Osterreich, sondern auch in Ungarn und Rumanien unterwegs sein. Sie wird neu ausgerustet mit ETCS (European Train Control System) und der Last Mile-Funktionalitat. Das Last Mile-Feature besteht aus einem zusatzlichen dieselelektrischen Motor plus Batterie. Es macht es moglich, dass AC-Lokomotiven auch in nicht-elektrifizierten Bereichen wie Terminals, Bahnhofen oder Hafen eingesetzt werden. Der Austausch von Loks fur die nicht-elektrifizierte 'Last Mile", die 'Letzte Meile", ist damit eine Sache der Vergangenheit.

"Mit diesem Vertrag setzen wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bombardier fort. Damit sind wir weiterhin in der Lage, unseren Kunden das erprobte TRAXX-Lokomotivenkonzept zu bieten. Zudem entwickeln wir gemeinsam mit Bombardier neue Korridore und rusten unsere existierende Flotte mit neuen Sicherheitssystemen nach. Damit werden wir den Anforderungen unserer Kunden als ein verlasslicher Partner fur die Zukunft gerecht", sagte Torsten Lehnert, CEO von Railpool.

"Diese innovativen Lokomotiven werden das Betreiben von Schienenverkehr auf neuen, internationalen Korridoren erleichtern. Sie machen einen grosseren Radius und mehr Flexibilitat im Betrieb als jemals zuvor moglich", erganzte Ulrich Jochem, President Locomotives, Bombardier Transportation.

Die Lokomotiven sind fur eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Stundenkilometern konstruiert. Bombardier wird die Lokomotiven in Kassel, Deutschland, montieren. Die Wagenkasten kommen aus Wroclaw, Polen, die Drehgestelle aus Siegen, Deutschland. Die Antriebs- und Steuerungssysteme und die ATP (Automatic Train Protection) werden an den Standorten Mannheim und Hennigsdorf sowie Vasteras, Schweden, hergestellt.

Die Lokomotiven werden von BOMBARDIER MITRAC-Traktionsstromrichtern angetrieben, die fur unerreichte Zuverlassigkeit bekannt sind. Bei dem zugehorigen Steuerungssystem handelt es sich um das ausgefeilte MITRAC-System, das sichere und energieeffiziente Traktionskraft fur nachhaltige Mobilitat bietet. Weltweit sind uber 3.000 Lokomotiven mit MITRAC-Ausrustung im Einsatz.


Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:25.06.2014 - Uhrzeit: 08:56

Baureihe 420 in Düsseldorf

Am 24. Juni fand im Werk Düsseldorf-Abstellbahnhof ein Pressetermin zwischen der DB und der Firma National-Express statt. Am Rande der Veranstaltung gab es auch einen Rundgang durchs Werk. Dabei konnten die Triebzüge 420 418 und 433 bereits mit Logos der S-Bahn Rhein-Ruhr angetroffen werden. Ebenfalls vorhanden war der 420 435, bei dem alle Beklebungen aus Stuttgart bereits entfernt waren.




Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

Datum:25.06.2014 - Uhrzeit: 08:55

National Express und DB Regio NRW besiegeln Werkstatt-Partnerschaft

Neues Partnerschaftsmodell: Britisches Verkehrsunternehmen vergibt Fahrzeuginstandhaltung für Linien RE 7 und RB 48 an die Deutsche Bahn
DB Regio NRW hält künftig Züge für die National Express Rail GmbH instand. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten Vertreter des Britischen Verkehrsunternehmens und der Nahverkehrstochter der Deutschen Bahn am 24. Juni 2014 in Düsseldorf. Nach vorangegangener europaweiter Ausschreibung hatte National Express Anfang des Jahres DB Regio NRW den Zuschlag zur Instandhaltung von insgesamt 35 Triebfahrzeugen vom Typ Talent 2 erteilt. Diese kommen ab Ende 2015 auf den Linien RE 7 (Rheine – Köln – Krefeld) und RB 48 (Wuppertal-Oberbarmen – Bonn Mehlem) zum Einsatz. DB Regio NRW erbringt damit erstmals vollumfänglich Instandhaltungsleistungen für ein anderes Nahverkehrsunternehmen.
„Diese Partnerschaft unter Wettbewerbern setzt für uns ein wichtiges Zeichen“, so Heinrich Brüggemann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von DB Regio NRW. „Denn auch wenn wir im Wettbewerb um Aufträge kämpfen: Wenn es um die bestmögliche Leistung für unsere Fahrgäste geht, sollten wir als Verkehrsunternehmen unsere Kräfte bündeln.“ Die Kooperation zwischen Nahverkehrsunternehmen sei ein richtungsweisendes Modell, das neue Perspektiven aufzeige. „Um gemeinsam dauerhaft erfolgreich zu sein, brauchen wir das Engagement und den Mut, mit überkommenen Sichtweisen zu brechen“, betont Brüggemann. „Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit, bei der National Express auf unser Leistungsspektrum und Know-how als Marktführer im verkehrsreichsten deutschen Bundesland zählen kann.“ Tobias Richter, Geschäftsführer von National Express Rail, unterstreicht den Qualitätsanspruch, den die Briten gegenüber den Bahnkunden in NRW künftig umsetzen möchten. „Unseren Fahrgästen eine bestmögliche Beförderungsqualität zu bieten, ist das traditionell oberste Unternehmensziel von National Express. Eine zuverlässige und hochwertige Instandhaltung der fabrikneuen Züge gehört dabei zu den wichtigsten Bausteinen. Die Beteiligung unseres Wettbewerbers DB Regio an unserer europaweiten Leistungsausschreibung hatte uns zunächst überrascht, doch die Angebotsgüte und die Professionalität der Deutschen Bahn war für uns absolut überzeugend. Gemeinsam wollen wir eine nachhaltige Kundenorientierung leben, um noch mehr Fahrgäste in die Züge in NRW zu locken.“
Der Leistungsumfang, den DB Regio NRW ab 2015 als Subunternehmer von National Express erbringt, umfasst neben den turnusmäßigen Instandhaltungsarbeiten die Behebung von Vandalismus- und Graffitischäden sowie die Außenreinigung der Fahrzeuge. Die so genannte Revision – eine Hauptuntersuchung, die Züge in Deutschland maximal alle acht Jahre durchlaufen – führen Mitarbeiter der DB Fahrzeuginstandhaltung durch. Gleiches gilt für die Instandsetzung nach etwaigen Unfällen. Die National Express Rail GmbH ist die deutsche Tochter eines der größten ÖPNV-Unternehmen in Großbritannien. Die 2012 erfolgte Verkehrsausschreibung der Linien RE 7 und RB 48 war das erste Vergabeverfahren, das die drei nordrhein-westfälischen Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Nahverkehr Rheinland (NVR) gemeinsam starteten. Mit dem Zuschlag für die Verkehrsleistung von jährlich rund 5,1 Millionen Zugkilometern bringt der Markteinsteiger National Express erstmals Nahverkehrszüge auf die Schienen in Deutschland. Die Vergabe der Instandhaltung der Fahrzeuge für die beiden Nahverkehrslinien an DB Regio NRW sichert für eine Vertragslaufzeit von 15 Jahren fast 50 Arbeitsplätze an den Werkstattstandorten Düsseldorf, Münster und Krefeld.

Quelle:/Fotos: DB/Foto: Bernd Piplack

Datum:24.06.2014 - Uhrzeit: 11:00

Neue Umlaufpläne: Baureihe 103 und 115 München

Seit 15. Juni 2014 gelten wieder neue Umlaufpläne. Sowohl bei der Baureihe 103 als auch bei der Reihe 115 gab es dabei einige kleinere Änderungen. So wird die 103 245 nun am Wochenende nicht mehr planmäßig eingesetzt. Bei der Reihe 115 sind dagegen wieder ein paar Leistungen auf der Gäubahn enthalten.
Die aktuellen Umlaufpläne wurden soeben im Abobereich des Lok-Vogels zum Abruf eingestellt.

Mehr Infos zum Lok-Vogel
Jetzt Abonnent werden


Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:24.06.2014 - Uhrzeit: 09:35

NostalgieZugReisen mit interessanten Rheingold-Fahrten im August/September

Der Veranstalter NostalgieZugReisen hat im aktuellen Newsletter wieder einige interessante Sonderfahrten bekanntgegeben:
Am 30.08.2014 geht es mit dem "Rheingold", bestehend aus 2 Rheingold-Aussichtswagen aus dem Jahr 1962, dem Rheingold-Speisewagen aus dem Jahr 1928, sowie dem Rheingold-Gesellschaftswagen und Rheingold-Barwagen aus dem Jahr 1962 von Verden nach Westerland Sylt (Mehr Infos + Fahrzeiten)
Am 05.09.2014 startet eine Mehrtagesfahrt mit dem "Rheingold" von Köln nach Hamburg - Zuglok wird die 127 001 sein. (Mehr Infos + Fahrzeiten)
Am 6. September wird die Garnitur von Hamburg zur 100 Jahr Feier des Dampflokwerkes Meiningen bzw. zur Stadtbesichtigung in Eisenach eingesetzt. Der Zug verkehrt dabei mit der 127 001 von Hamburg über Hannover und die alte Nord-Süd-Strecke durchs Leinetal bis Eichenberg, durchs Werratal bis Hann. Münden und durchs Tal der Fulda bis Kassel Hbf. Dort wird umgespannt auf die 41 096 der „Dampflok-Gemeinschaft 41 096 e.V.“, wobei die 127 zur Energieversorgung der Wagen am Zugende verbleibt. Von Kassel geht es über Melsungen und Bebra weiter nach Blankenheim, von wo wieder die E-Lok den Zug bis Eisnach übernimmt und die 41 am Zugschluss verbleibt. Ab Eisenach geht es dann mit der 41 096 und der 41 1144 der „IG Werratalbahn“ und ohne Ellok weiter nach Meiningen. Die Rückfahrt findet am Abend statt. (Mehr Infos + Fahrzeiten)
Am 7. September kehrt dann die Garnitur mit der 127 001 aus Hamburg zurück nach Köln.
Am 27.09.2014 gibt es eine Sonderfahrt mit dem Rheingold und der 127 001 von Hamburg nach Dresden, wobei ab Halle die 03 1010 den Zug übernimmt und die 127 wieder als Energieversorger am Zugschluss läuft. (Mehr Infos + Fahrzeiten)

Quelle:/Fotos: nostalgiezugreisen.de

Datum:20.06.2014 - Uhrzeit: 09:30

CD-RailJet bis Wr. Neustadt

Seit 15. Juni 2014 kommen nun die neuen CD-RJ von Prag kommend bis Wr.Neustadt. Es sind dies die beiden Zugpaare EC 73/72 und EC 75/74. Am Ersttag wurde die 1216.233 mit dem EC 73 "Smetana" nach den Ankunft in Wr.Neustadt fotografiert.


Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:20.06.2014 - Uhrzeit: 09:30

Veränderung in der Geschäftsführung des Hamburg-Köln-Express

Beim Hamburg-Köln-Express (HKX) gibt es eine Veränderung in der Geschäftsführung: Die langjährige Geschäftsführerin, Eva Kreienkamp, hat ihr Amt niedergelegt und verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Frau Kreienkamp scheidet auch als Geschäftsführerin der RDC Deutschland GmbH (RDC D) aus.

Die Hauptgesellschafterin von HKX, Railroad Development Corporation, USA, bedauert diesen Schritt und dankte Eva Kreienkamp für ihren großen Einsatz für beide Unternehmen: Ohne ihre Managementfähigkeiten, ihre Willensstärke und ihre hartnäckige Entschlossenheit, der Deutschen Bahn im Fernverkehr Konkurrenz zu machen, gäbe es den HKX nicht. Und ohne ihre besondere Fokussierung auf die Kundenperspektive wäre HKX als Dienstleister nicht so akzeptiert und nachgefragt bei den Fahrgästen und nicht erfolgreich am Markt etabliert.

Mit dem Weggang von Eva Kreienkamp ist nun Carsten Carstensen alleiniger Geschäftsführer der Hamburg-Köln-Express GmbH. Zusätzlich ist Carsten Carstensen auch Geschäftsführer der RDC Deutschland GmbH als Mehrheitsgesellschafterin der Hamburg-Köln-Express GmbH.

Hamburg-Köln-Express GmbH ist seit nunmehr fast zwei Jahren im Eisenbahn-Personenverkehr mit Zügen zwischen Köln und Hamburg unterwegs, dabei werden auch die Städte Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Münster und Osnabrück bedient. Der mit DB Netz rahmenvertraglich vereinbarte Halt im Raum Bremen scheitert derzeit noch an den infrastrukturellen Möglichkeiten. Ziel ist es, das Verkehrsangebot neu als Regionalverkehr im Markt zu positionieren.


Quelle:/Fotos: HKX

Datum:18.06.2014 - Uhrzeit: 09:36

MRCE bestellt 20 weitere Vectron-Loks

Das Lokomotiv-Leasingunternehmen Mitsui Rail Capital Europe B.V. (MRCE) hat weitere 20 Vectron AC-Loks bei Siemens bestellt. Sie werden auch für den Betrieb im schnellen Personenverkehr ausgerüstet. Die erste Lok aus dem Lokomotivenwerk in München-Allach wurde bereits an MRCE übergeben. Mit dieser neuen Bestellung vergrößert MRCE seine Flotte auf insgesamt 35 Vectron-Loks.

Masayoshi Hosoya, CEO von MRCE, sagte: „Wir freuen uns, dass wir wieder einen Vertrag mit Siemens über den Kauf von Vectron-Lokomotiven abschließen konnten. Da die bisher gelieferten Lokomotiven unsere Erwartungen erfüllen, haben wir uns entschieden, erneut Vectron zu kaufen. Die Flotte von leistungsfähigen Vectron-Lokomotiven kombiniert unsere Stärke im Full-Service-Leasinggeschäft mit dem langfristigen Investment von Mitsui als weltweiter Anbieter von Industrielösungen.”

Die bestellten Loks sind für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und Österreich bzw. zwischen Deutschland, Österreich und Ungarn vorgesehen. Zusätzlich zu den nationalen Zugsicherungssystemen werden alle Lokomotiven mit dem europäischen Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Die Loks verfügen über eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Zusätzlich werden sie für den Einsatz im Personenverkehr ausgerüstet.

MRCE besitzt in Europa eine Flotte von 300 Lokomotiven und bietet das Full-Service-Leasing von Lokomotiven an. MRCE ist eine europäische Tochtergesellschaft des japanischen Konzerns Mitsui & Co., Ltd. und feiert in diesem Jahr zehnjähriges Bestehen.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:18.06.2014 - Uhrzeit: 09:35

Alle 38 FLIRT in Estland im Einsatz: 45 % mehr Fahrgäste

Stadler Rail hat den letzten von 38 FLIRT erfolgreich an den estnischen Bahnbetreiber Elron geliefert. Die beiden Unternehmen hatten die Liefer- und Leasingverträge im Jahr 2010 unterzeichnet und schlossen das Projekt nun erfolgreich mit einer um 240 Zugtage* vorgezogenen Lieferung ab. Stadler und Elron konnten das Projekt fristgerecht abwickeln. Mit dieser Investition hat Elron seine gesamte Reisezugflotte erneuert. Die höhere Servicequalität hat bereits zu einem Anstieg der Fahrgastzahlen um 45 % geführt.

Elron (damals noch Elektriraudtee) veröffentlichte 2009 eine Ausschreibung für den Kauf von 18 elektrischen (EMU) und 20 Dieselzügen (DMU). Stadler gewann die Ausschreibung und die Verträge wurden im August 2010 unterzeichnet. Elron bestellte insgesamt 12 dreiteilige und 6 vierteilige EMUs sowie 6 zweiteilige, 8 dreiteilige und 6 vierteilige DMUs – dies ist die grösste Reisezugflotte, die seit der estnischen Unabhängigkeit geordert wurde.

Betriebserfahrungen

Der erste elektrische Zug nahm im Juli 2013, der erste Dieselzug im Januar 2014 den Betrieb auf. Die von Elron getätigte Anschaffung bedeutet eine Runderneuerung der gesamten Zugflotte, deren Durchschnittsalter nun beinahe null Jahre beträgt. Mittlerweile haben die neuen Züge eine Gesamtstrecke von 1,2 Mio. Kilometern auf dem estnischen Schienennetz zurückgelegt. Mit einer Verfügbarkeit von konstanten 99,5 % haben sich die Züge als äusserst zuverlässig erwiesen. Die hohe Qualität des neuen Angebots wird belegt durch den stetigen Anstieg der Fahrgastzahlen. Elron verzeichnet ein Plus von 60 % auf den elektrischen Strecken und von 15 % auf den Dieselstrecken, insgesamt also eine Steigerung um 50 %.

Für den Bahnbetreiber bedeutet das deutlich höhere Gewinnmargen, nicht nur durch den Anstieg der Passagierzahlen, sondern auch durch sinkende Betriebskosten. Aufgrund des geringeren Gewichts der Züge zahlt das Unternehmen weniger Gebühren für den Zugang zum Schienennetz. Durch effiziente Energienutzung lassen sich mit den Dieselzügen Kraftstoffeinsparungen von ca. 30 % realisieren, während die elektrischen Züge durch die Rückspeisung von Bremsenergie in das Stromnetz ebenfalls überaus wirtschaftlich arbeiten. Dank dieser Einsparungen konnte Elron die Häufigkeit der Fahrten auf dem Schienennetz ohne zusätzlichen Kostenaufwand um 56 % steigern.

Über den FLIRT

Mit einer Wagenbreite von 3500 mm gehören die für Elron konstruierten Elektro- und Dieselzüge des Typs FLIRT zu den breitesten Reisezügen in der Europäischen Union. Die DMUs für Elron sind die ersten Diesel-FLIRTs von Stadler und gehören zu den ersten Dieselzügen in Europa, die mit Superkondensatoren für schnelle Beschleunigung und geringen Energieverbrauch ausgestattet sind. Die Breitspurfahrzeuge (1520 mm) wurden eigens für die rauen Wetterbedingungen in Estland konzipiert – hier konnte Stadler auf seine Erfahrungen aus ähnlichen Projekten in Finnland und Norwegen zurückgreifen. Die Aluminium-Leichtbauweise und die hohe Energieeffizienz der Züge tragen zu einer Senkung der Betriebskosten bei.

Die elektrischen Züge erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und eine Beschleunigung von 1,2 m/s – eine bemerkenswerte Leistung für diesen Zugtyp. Auch die Dieselzüge glänzen mit einer raschen Beschleunigung von 0,85 m/s und einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Damit können Zeitverluste zwischen den einzelnen Haltestellen leicht aufgeholt werden. Das moderne und ergonomische Design des Führerstands leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Zugführer. Auch die Fahrgäste freuen sich über das Plus an Komfort – zur Standardausstattung der Züge gehören ein modernes Informationssystem, Klimaanlage, kostenloses 4G-WLAN, Computertische, Steckdosen zum Aufladen von Notebooks oder Mobiltelefonen, Videoüberwachung sowie Mehrzweckbereiche zur Beförderung von Rollstühlen, Kinderwagen oder Fahrrädern. Die breiten Türen auf beiden Seiten des Zugs ermöglichen einen schnellen und bequemen Ein- und Ausstieg.
* Kumulierte Gesamtzahl von Tagen, um die sich die Lieferfrist für die gesamte Flotte von 38 Zügen verringert.

Quelle:/Fotos: ELRON/Stadler Rail Group

Datum:17.06.2014 - Uhrzeit: 09:47

Talgo RUS bei RailTec Arsenal

Aus Spanien fanden am 16. Juni 2014 zwei Elemente eines Talgo RUS den Weg nach Wien, nachdem die russischen Staatsbahnen RZD bekanntlich sieben Garnituren dieser Type bestellt haben. Jeder der aus 20 (!) Einzelwagen bestehenden Züge verfügt über sich automatisch der Normal- bzw. Breitspur anpassenden Achsen, wodurch das bisherige Umspuren entfallen wird. Das neue Einsatzgebiet sollen unter anderem die Nachtzugverbindungen von Berlin nach Moskau sein, man darf auf die Betriebsaufnahme gespannt sein.


Quelle:/Fotos: Raimund Whynal, Bahnnews-Austria

Datum:17.06.2014 - Uhrzeit: 09:46

1046 024 wird auch zerlegt

Die 1046 024 mit der Orient-Express-Lackierung wird derzeit in Mönchengladbach zerlegt.
Quelle:/Fotos: Der Lok-Vogel

Datum:17.06.2014 - Uhrzeit: 09:45

HKX/NOB: Neue, günstige Direktverbindung vom Rhein bis nach Westerland (Sylt)

Enge Kooperation der Privatbahnen Hamburg-Köln-Express (HKX) und Nord-Ostsee-Bahn (NOB) ermöglicht deutschlandweit einmaliges Angebot

Ab dem 27. Juni 2014 bieten HKX und NOB zunächst fünfmal wöchentlich umsteigefreie Direktfahrten zwischen Köln und Westerland auf der Insel Sylt an. Dazu werden freitags, samstags und sonntags die Fahrten der Fernzüge zwischen Köln und Hamburg sowie der Regionalbahnen zwischen Hamburg und Westerland (Sylt) im Bahnhof Hamburg-Altona verknüpft. In modernen, überwiegend klimatisierten Reisezugwagen können Fahrgäste aus dem Rheinland damit kostengünstig und bequem einen Wochenendtrip auf Deutschlands beliebteste Ferieninsel unternehmen. Das Angebot ist natürlich auch für alle Nordlichter interessant.
Es ist zwar nicht immer Karneval – aber das Rheinland und nicht zuletzt die Städte Essen, Düsseldorf und Köln sind immer eine Reise wert. Das neue Angebot kann ab sofort für Fahrten ab dem 27. Juni 2014 gebucht werden. Die einfache Fahrt von Köln oder Düsseldorf bis Westerland (Sylt) für einen Erwachsenen gibt es im Vorverkauf schon ab 47,50 Euro. Der maximale Preis für die komplette Strecke liegt bei 97,50 Euro. Das Angebot ist erhältlich unter www.HKX.de, bei allen Verkaufsstellen des HKX und der NOB sowie an Bord aller NOB-Züge. Unsere Preise liegen damit deutlich unter dem Niveau der DB Fernverkehr AG und das bei annähernd gleichen Fahrzeiten zwischen Köln und Westerland“, erklärt Eva Kreienkamp, Geschäftsführerin des Hamburg-Köln-Express. „Es freut uns besonders, dass wir dank der Kooperation mit der NOB unseren Fahrgästen mit diesem neuen Angebot weitere Reisemöglichkeiten anbieten können. Das zeigt, was für die Fahrgäste möglich ist, wenn Eisenbahnunternehmen in Deutschland konstruktiv im Sinne des Kunden zusammenarbeiten.“
Auch NOB-Geschäftsführerin Martina Sandow sieht viele Vorteile in der Kooperation: „Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Fernverkehrsanbieter HKX schaffen wir ein attraktives Angebot für die Anreise aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen an die schleswig-holsteinische Nordseeküste. Damit können wir den Tourismus in der Region nachhaltig stärken.“
Neue Direktverbindungen zwischen Köln und Westerland (Sylt): Bei 23 weiteren Zugverbindungen ist in Hamburg-Altona vor der Weiterfahrt in Richtung Sylt oder Köln ein Umstieg zwischen HKX und NOB notwendig. Die Fahrzeiten sowohl der durchfahrenden Züge als auch der Umsteigeverbindungen von HKX und NOB sind nur wenige Minuten länger als Intercity-Verbindungen der DB Fernverkehr AG.

Quelle:/Fotos: Nord-Ostsee-Bahn GmbH/Hamburg-Köln-Express GmbH

Datum:16.06.2014 - Uhrzeit: 09:25

Ab 15. Juni: Berlin–Rostock 1:59 Stunden im ICE

Regionalzüge werden schneller und pünktlicher - Höhere Achslast für Güterzüge - Bisher 658 Millionen Euro investiert

Ab 15. Juni sind Bahnreisende zwischen Berlin und Rostock mit bis zu 160 km/h unterwegs. ICE-Züge brauchen von Hauptbahnhof zu Hauptbahnhof nur noch 1:59 Stunden. Vor dem Streckenumbau 2004 betrug die Fahrzeit 2:54 Stunden. Die durchgehenden ICE-Züge verbinden München, Nürnberg und Halle mit den touristischen Zielen in der Mecklenburgischen Seenplatte sowie mit der Hansestadt Rostock und dem Seebad Warnemünde. Die Halte der ICE-Züge in Waren und Neustrelitz geben der Müritzregion neue Impulse.

Der Streckenausbau bringt den Fahrgästen im Regionalverkehr nicht nur kürzere Fahrzeiten zwischen den Regionalbahnhöfen. Reisende erreichen in Waren und Neustrelitz auch zuverlässiger ihre Anschlusszüge, da im neuen Fahrplan längere Haltezeiten in den Bahnhöfen vorhanden sind.

Für den Güterverkehr ist die höhere Achslast von 25 Tonnen wirtschaftlich bedeutsam. Damit wird auch dem steigenden Transportvolumen des Seehafens Rostock, einem der wichtigsten Güterknoten in Mecklenburg-Vorpommern, entsprochen.

Das mit den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg abgestimmte Gesamtkonzept sieht zwei Stufen vor. Zunächst wurde die Strecke zwischen Nassenheide und Rostock ohne die Bereiche der größeren Bahnhöfe ertüchtigt, um schnell kürzere Fahrzeiten zu erreichen. 168 von insgesamt 198 Kilometern wurden 2012 und 2013 so umgebaut. Hierfür mussten wegen des moorigen Bodens auf einigen Abschnitten zum Teil beide Gleise gesperrt werden. Investiert wurden bisher 658 Millionen Euro. 167 Millionen Euro davon trug die Europäische Union.

In der zweiten Stufe ist geplant, die Gleise und Bahnsteige in den Bahnhöfen Oranienburg, Fürstenberg und Neustrelitz von 2019 bis 2021 umzubauen, in Waren ab 2018 und in Gransee ab 2016. Die rund sieben Kilometer zwischen Oranienburg und Nassenheide sollen ab 2016 für Tempo 160 ertüchtigt werden. Bei den noch anstehenden Maßnahmen bleibt immer ein Gleis in Betrieb. Der Fahrplan muss daher nicht geändert werden.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:13.06.2014 - Uhrzeit: 09:15

BR 146:5: Warten auf die Zulassung


13.06.2014 Die " Neuen" für den ICX sind in Mannheim Rangierbahnhof abgestellt und warten auf ihre Betriebsabnahme: 146 559-0, 146 558-2 und 146 553-3.

Quelle:/Fotos: A. Dörrer

Datum:12.06.2014 - Uhrzeit: 09:10

Neuer Werbezug in Rostock

Mehr als 80 Kitas und Schulen aus Rostock und Umgebung hatten sich für den Kreativwettbewerb angemeldet, 60 gestaltete Vorlagen sind eingereicht worden. Eine Jury wählte dann die Gewinner aus. Erster wurde die Klasse 6a von der 3. Regionalen Schule „Thomas Müntzer“ in Güstrow. Der Siegerentwurf mit dem Titel „Rostock – Stadt der Lebensfreude“ zeigt, welche Attraktionen die Hansestadt zu bieten hat – von der blau glitzernden Ostsee und dem unverkennbaren Leuchtturm, über den schönen Sandstrand und die anschließenden Dünen bis zur Altstadt mit ihrer unvergleichlichen Backsteingotik.
Die Siegerklassen gewinnen einen Tagesausflug mit der Bahn zu einem Kooperationspartner im Rahmen des Schulprojektes der DB „Klasse unterwegs“. Der mit dem Gewinnermotiv beklebte Zug wird am Samstag, 14. Juni, 10.30 Uhr im Rahmen eines Festaktes am Rostocker Hauptbahnhof feierlich enthüllt und ist ein Jahr lang als S-Bahn vorwiegend zwischen Warnemünde, Rostock und Güstrow unterwegs. Natürlich sind die Gewinnerteams dabei. Im Anschluss an die Feier findet ein Bahnhofs-Sommerfest statt. Das Fest startet ab 11.30 Uhr mit Musik und Unterhaltung sowie Spiel und Spaß für die ganze Familie. In der Zeit von 13 Uhr bis 15 Uhr finden zwischen Rostock Hauptbahnhof – Warnemünde und zurück kostenlose Schupperfahrten mit Talent 2-Zügen statt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:11.06.2014 - Uhrzeit: 09:20

SCI Global Rail Index 2/2014: Aufwärtstrend in der Bahnbranche verfestigt sich

Die Herstellerlandschaft ist in Bewegung

Bereits zu dritten Mal in Folge ist der SCI Global Rail Index, der die Stimmung führender Unternehmen der weltweiten Bahnbranche angibt, deutlich gestiegen. Die aktuelle Geschäftslage wird von der Hälfte der Befragten positiv beurteilt, kaum ein Unternehmer ist unzufrieden mit seiner derzeitigen Situation. Der Ausblick auf das kommende halbe Jahr ist so positiv wie seit drei Jahren nicht mehr – über 40% der Befragten erwartet eine günstige Geschäftsentwicklung. Zugleich beobachtet das Beratungsunternehmen SCI Verkehr derzeit einen Umbruch in der Bahnbranche. Mit dem Übernahmepoker um Alstom wird sich der Herstellermarkt in den kommenden Jahren spürbar verändern. Aber auch die technisch sehr wettbewerbsfähigen japanischen Unternehmen drängen längst nicht mehr nur auf die Märkte außerhalb Europas. Wie die aktuellen Zahlen des SCI Global Rail Index zeigen, bieten Konsolidierung und steigender internationaler Wettbewerb jedoch auch Chancen. Der SCI Rail Business Index fasst die Bewertung befragter Topmanager der weltweiten Bahnbrache zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage zusammen.




Etwa 45% der befragten Manager sind im zweiten Quartal 2014 zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Der positive Start in 2014 setzt sich damit fort. Ein nur noch marginaler Anteil von 3% der Unternehmer ist unzufrieden mit seiner derzeitigen Situation. Neben den starken Märkten des klassischen Europas gewinnen weitere Märkte spürbar an Bedeutung. Wie SCI Verkehr in einer aktuellen Studie zu Herstellern von Schienenfahrzeugen weltweit zeigt, hat sich das Ranking der Top-Unternehmen deutlich verschoben. Einerseits dehnen in Europa erfolgreiche Mittelständler mit starken Heimatmärkten ihr Geschäft erheblich aus. Andererseits sind die technisch sehr wettbewerbsfähigen japanischen Unternehmen längst nicht mehr nur in den Märkten außerhalb Europas aktiv. Die starken chinesischen Hersteller CNR und CSR drängen zunehmend in neue Zweitmärkte wie beispielsweise Südamerika. Sie haben die Spitzenpositionen im Ranking der weltweit führenden Fahrzeughersteller vor Alstom, Bombardier und Siemens eingenommen.



Der steigende internationale Wettbewerb kann die Aussichten für das Geschäft in den kommenden 6 Monaten nicht trüben. Über 40% der befragten Manager erwartet eine günstigere Entwicklung in diesem Zeitraum. Der Anteil der Unternehmen mit negativen Erwartungen bleibt gering. Die Zukunftsaussichten sind damit so positiv wie seit drei Jahren nicht mehr. Sowohl Unternehmen aus der Fahrzeug- als auch aus der Infrastrukturbranche profitieren vom steigenden Marktvolumen im After-Sales. Das Wachstum der Bahnnetze in den vergangenen Jahrzehnten und die oftmals starke Netzauslastung erhöht die Nachfrage nach Ausstattung und Instandhaltung. Der Fahrzeugmarkt profitiert von steigender Nachfrage und steigenden Qualitätsansprüchen der Kunden.



Die mittlerweile seit über einem Jahr anhaltende positive Entwicklung der Geschäftslage vieler Unternehmen spiegelt sich auch in ihren Auftragsbeständen wieder. Die Hälfte der befragten Topmanager verzeichnet steigende Bestände. Auch die Nachfrage nach Produkten und Leistungen ist im zweiten Quartal 2014 auf einen erneuten Spitzenwert gestiegen. Im Saldo geben 40% der Unternehmer eine wachsende Nachfrage an. Beide Indikatoren stützen die positiven Aussichten für die kommenden Monate.



SCI Verkehr hat die Topmanager nach den größten anstehenden Herausforderungen für ihr Unternehmen befragt. Die Mehrheit sieht nach wie vor als wichtigste Aufgabe die Erschließung neuer (geografischer) Märkte – auch vor dem Hintergrund des steigenden internationalen Wettbewerbs. Die Optimierung von Prozessen und der Zulassungsprozess folgen mit gleicher Zustimmung auf Platz 2. Zuletzt führten Verzögerungen im Zulassungsprozess immer wieder zu verspäteten Auslieferung von neuen Zügen. Die Diversifizierung des Produktportfolios sowie der Ausbau des After-Sales-Geschäftes werden ebenfalls mit gleichen Anteilen als drittwichtigste Herausforderung des kommenden Jahres gesehen.

Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:10.06.2014 - Uhrzeit: 09:20

EBA erteilt Baugenehmigung für Streckenabschnitt zwischen Knappenrode und Niesky

Bis 16. Juni liegen Unterlagen in den Gemeinden aus

Für einen weiteren Abschnitt der Ausbaustrecke Knappenrode - Horka - Grenze Deutschland/Polen erteilte das Eisenbahn-Bundesamt jetzt die Baugenehmigung. Genehmigt wurden die Pläne für den 37 Kilometer langen Abschnitt zwischen Knappenrode und Niesky. In diesem Abschnitt wird die Bahnstrecke zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Für den Schutz der Anwohner werden unter anderem rund 11.000 Meter Lärmschutzwände errichtet. Fünf Stationen und 24 Bahnübergänge werden auf der Strecke erneuert. Für den Schutz von Natur und Landschaft sind unter anderem umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen.

Der Planfeststellungsbeschluss ist im Internet auf den Seiten des Eisenbahn-Bundesamtes unter www.eba.bund.de veröffentlicht. Bis zum 16. Juni liegt der Beschluss zudem in den Gemeinden Boxbrg, Lohsa, Mücka, Quitzdorf am See, Guttau, Kreba-Neudorf und Rietschen sowie in den Städten Hoyerswerda, Niesky und im Verwaltungsverband Diehsa aus.Auf der Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses bereitet jetzt die Deutsche Bahn auch für diesen Abschnitt die Bauarbeiten vor. Etwa ein Jahr sind für die Bauvorbereitungen erforderlich, rund zwei Jahre wird die Bauzeit betragen.

Im Gesamtprojekt zwischen Knappenrode und der deutsch-polnischen Grenze konnten bereits der Bahnhof Knappenrode fertiggestellt werden. Ein Umrichterwerk für Bahnstrom entsteht derzeit in der Nähe von Lohsa. Seit März 2014 laufen die Bauarbeiten zwischen dem Güterbahnhof Horka und der Grenze nach Polen.


Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:06.06.2014 - Uhrzeit: 09:20

Jubiläumsfeiern am 14. Juni bei der Bahn in Bremen

125 Jahre Bremen Hauptbahnhof und 100 Jahre Instandhaltungswerk Bremen

Anlässlich der Jubiläen 125 Jahre Bremen Hauptbahnhof und 100 Jahre Instandhaltungswerk Bremen gibt es am Samstag, 14. Juni rund um den Bremer Hauptbahnhof und im Werk Bremen ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein.

Das Werk Bremen öffnet ab 10 Uhr für Besucher seine Pforten. Zwischen dem Bremer Hauptbahnhof und dem Werk pendeln für die Besucher historische Sonderzüge. Im Werk lädt eine Fahrzeugausstellung mit Fahrzeugen der Baureihen BR 218, BR 290, Voith Gravita und weitere verschiedene Lokomotiven und Fahrzeuge zur Besichtigung ein. Angeboten wird auch die Mitfahrt im Führerstand einer Diesellok der Baureihe 218. An zahlreichen Stationen können kleine und große Besucher die spannende Technik der Bahnwelt entdecken, erfahren und erleben. Viele Arbeitsaufgaben werden beschrieben und live vorgeführt. Ein buntes Bühnenprogramm lädt zum Verweilen ein. Reinhold Batke, Leiter Instandhaltungswerk Bremen: „Wir öffnen gern zu diesem Geburtstag unsere Tore um zu zeigen was unsere Mitarbeiter hier täglich leisten.“

Ab 11 Uhr feiert der Bremer Hauptbahnhof mit einem großen Bühnen- und Showprogramm. Herrmann Bollmann, Bahnhofsmanager Bremen: „125 Jahre Bremen Hauptbahnhof sind ein Grund zum Feiern. Wir laden alle zur Geburtstagsfeier ein.“ Eine historische Fotoausstellung im Bahnhof zeigt bis zum 29. Juni die wechselvolle Geschichte des Hauptbahnhofs. An zahlreichen Informationsständen rund um den Bahnhof informieren u. a. Eisenbahnverkehrsunternehmen über ihre Angebote, die Bundespolizei stellt sich vor, und Interessierte können sich über die Berufe bei der Bahn informieren. Gegen 18.30 Uhr wird es auf der Bühne vor dem Bahnhof eine Autogrammstunde mit Ross Antony mit anschließendem Liveauftritt geben. Um 21.45 Uhr klingt der Tag mit einer großen Abschlussshow aus.

Ein umfangreiches Angebot an Speisen und Getränken runden das umfangreiche Programm für die ganze Familie ab.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:04.06.2014 - Uhrzeit: 10:05

Typenzulassung für Schweiz erhalten: Neue Züge des Typs ETR 610 auf Testfahrt.

Der erste von insgesamt acht Zügen des Typs ETR 610 hat heute wie geplant das Werk von Alstom in Savigliano (I) verlassen. Die für die nun folgenden Testfahrten nötige Typenzulassung liegt bereits vor.

Die SBB hat im Juli 2012 bei Alstom insgesamt acht ETR610-Züge der zweiten Serie bestellt. Der erste Zug hat heute planmässig das Werk in Savigliano (I) verlassen. Nach seiner Ankunft in der Schweiz wird der Zug, der bereits die Typenzulassung für die Schweiz erhalten hat, die dynamischen Fahrtests absolvieren. Alstom liefert bis Ende 2014 zwei von acht Zügen an die SBB. Sie ersetzen auf der Gotthard-Achse schrittweise die bisherigen Züge des Typs ETR 470. Der hohe kundenfreundliche Standard der ersten Serie wird beibehalten: So ermöglichen breite Mittel- und Übergänge eine bequeme und komfortable Zugänglichkeit des Zuges. Alle Sitze sind mit eigenen Leselampen und Steckdosen ausgestattet und verfügen über eine individuell einstellbare Rückenlehne.

Genügend Züge für den Gotthard

Im Hinblick auf die Inbetriebnahme des Gotthard Basistunnels Ende 2016 hat die SBB mit den acht ETR 610 der zweiten Serie genügend Züge für die Nord Süd-Achse. Zudem wurden bei Stadler Rail 29 neue Züge bestellt, die ab Ende 2019 ebenfalls auf dieser Strecke in den Einsatz kommen sollen

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:04.06.2014 - Uhrzeit: 08:55

Großes Sommerfest am 14. und 15. Juni im DB Museum Koblenz

Züge im Wandel der Zeit

Elektro-, Diesel- und Dampfloks treffen sich am 14. und 15. Juni 2014 im DB Museum Koblenz-Lützel. Das Fest steht unter dem Motto „Züge im Wandel der Zeit“.

An beiden Tagen werden die Pforten des Museums um 10 Uhr geöffnet. Ein stündlicher Pendelzug bringt Besucher kostenlos von Koblenz Hbf direkt auf das Museumsgelände.

Dem Besucher werden viele Höhepunkte geboten. So die Mitfahrt auf dem Adler, einer betriebsfähigen Dampflokrekonstruktion, die das Zeitalter der Eisenbahn in Deutschland eingeläutet hat. Möglich sind Führerstandsmitfahrten auf verschiedenen Loks. Dafür stehen die aktiven Betriebslokomotiven des DB Museums zur Verfügung.

Die Modellbahngruppen „LGB“ und „TRIX-EXPRESS“ stellen ihre Anlagen aus. Auf der Gartenbahn können die Besucher mit dem Fahrpult einen Zug fahren. Dafür stehen mittlerweile 220 Meter Gleislänge zur Verfügung. Die Kindereisenbahn dreht auf der Freifläche ihre Runden. Auf einem Loksimulator können Interessierte eine Lok selbst fahren.

Am Samstag ab 14 Uhr startet die traditionelle Lok- und Zugparade, in der Fahrzeuge aus den 30er Jahren bis in die Neuzeit präsentiert werden.

Sonntags stehen Rundfahrten mit dem neuen TEE-Museumszug auf dem Programm. Um 10.35 Uhr startet der Zug von Koblenz Hbf nach Bingen. Gegen 12:50 Uhr wird Cochem angefahren und um 15:32 Uhr wird der TEE nach Remagen aufbrechen.

Im Drehscheibenbereich werden die Dieselloks präsentiert, darunter die frisch aufbereitete V 36 107.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Aktuelle Informationen zum Sommerfest sind auf den Internetseiten http://www.facebook.com/l/uAQFy5vn8AQHAWzTv8tpohIrdLOKh20V2yPh4Gt-Nb4i8rg/www.bswgruppekoblenz.de/ und https://www.facebook.com/DBMuseum.Koblenzabrufbar.



Quelle:/Fotos: Udo Krupp/DB Museum Koblenz

Datum:03.06.2014 - Uhrzeit: 08:45

Abellio: Baustart für Servicezentrum des Saale-Thüringen-Südharz Netzes

  • Symbolischer Spatenstich für Millionen-Investition
  • Genehmigungsverfahren in Rekordzeit abgeschlossen
  • Regionale Unternehmen sollen eingebunden werden
    Das Verkehrsunternehmen Abellio baut in Sangerhausen sein neues Servicezentrum für das Saale-Thüringen-Südharz Netz. Am 2. Juni 2014 erhielt Abellio die Baugenehmigung und startete mit einem symbolischen ersten Spatenstich die Bauarbeiten für die Millionen-Investition.
    Stephan Krenz, Vorsitzender der Abellio-Geschäftsführung: „Das ist ein freudiger Tag für das ganze Abellio-Team. Wir geben den Startschuss für unsere größte Investition in Deutschland. Damit erreichen wir pünktlich einen wichtigen und entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu einer erfolgreichen Betriebsaufnahme im Dezember 2015.“ Krenz bedankte sich bei allen Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden und auch bei der Deutschen Bahn AG. Alle Beteiligten hätten in erstaunlich kurzer Zeit das Genehmigungsverfahren umgesetzt. “Wir rechnen mit einer Bauzeit von gut einem Jahr. Im August 2015 sollen hier in Sangerhausen die ersten Züge ankommen.“
    Landesverkehrsminister Thomas Webel zeigte sich erfreut: „Erst vor gut zwei Monaten hatte uns Abellio an dieser Stelle das Projekt der neuen Betriebswerkstatt vorgestellt, jetzt können wir schon gemeinsam den Baubeginn feiern. Das zeigt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen, um das Investitionsvorhaben termingerecht zu realisieren und damit die Voraussetzungen für einen leistungsfähigen Nahverkehr zu schaffen.“
    Der Landrat des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dirk Schatz, fügte hinzu: "Die Kreisverwaltung hat in den vergangenen Wochen zügig gearbeitet, damit der Baugenehmigung nichts im Wege steht. Mit mir freuen sich viele Bürger des Landkreises über die Investition und natürlich über die Arbeitsplätze, die hier entstehen werden. Abellio lässt seinen Ankündigungen Taten folgen. Das ist ein hoffnungsvolles Signal auch für andere Investoren."
    Ralf Poschmann, Oberbürgermeister von Sangerhausen: „Wir freuen uns über die Entscheidung von Abellio in der Stadt Sangerhausen zu investieren und damit unseren Standort wirtschaftlich aufzuwerten. Die Bereiche Werkstatt und Waschanlage für Triebwagen bieten die Chance auf neue und beständige Arbeitsplätze. Mit dem gewählten Standort am Bahnhof verbinden wir eine städtebauliche Aufwertung. Im Verbund Stadt, Städtische Wohnungsbaugesellschaft, Deutsche Bahn und Abellio wird das Gelände um den Bahnhof in der nächsten Zeit eine enorme Entwicklung erfahren."
    NVS-Geschäftsführer Arne Behrens: „Wir erwarten eine bestmögliche Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge. Solch eine hochmoderne Werkstatt bietet dafür beste Voraussetzungen. Insbesondere legen wir großen Wert auf die Einhaltung unserer Kapazitätsvorgaben und auf Flexibilität bei möglicher Verstärkung von Verkehrsleistungen. Neben dem Bau der Werkstatt in Sangerhausen ist auch die Errichtung von Einsatzstellen in Erfurt, Großheringen, Nordhausen und Saalfeld vorgesehen.“
    Vor dem Baubeginn überreichte Thomas Pleye, Präsident des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt, die von seinem Amt erstellte Baugenehmigung an Stephan Krenz.
    In Sangerhausen entsteht auf einem Grundstück von ca. 50.000 Quadratmetern eine Betriebswerkstatt für die 35 neuen Bombardier Talent 2-Züge, die ab Dezember 2015 im Saale-Thüringen-Südharz Netz unterwegs sein werden. Der Werkstattbereich besteht aus zwei Teilen. Im Ostteil des Geländes werden eine Außenreinigungsanlage und Abstellflächen für Züge gebaut. Die Westseite ist für eine 120 Meter lange, zweigleisige Werkstatthalle mit Erweiterungsoption vorgesehen. Die ersten Bauarbeiten sind der Rückbau von Gebäuderesten aus Zeiten der Deutschen Reichsbahn und die Baufeldfreimachung. Ab August erfolgen die Vergaben der Hochbauleistungen und anschließend der Rohbau der Gebäude. Die Fertigstellung ist für Sommer 2015 geplant.

    Quelle:/Fotos: Abellio
  • Das News-Archiv befindet sich in Umstellung auf Datenbanken. Zum Teil ist noch das alte Layout in den Unterseiten vorhanden.
       FAQs | Versandkosten | AGB | Widerrufsformular | Disclaimer | Buchhandel | Impressum | Kontakt |   
    © 2000-2016 elektrolok.de/xyania internet verlag optimiert für 1024 x 768 Pixel