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News-Rubrik: News-Archiv April 2014

Datum:30.04.2014 - Uhrzeit: 09:04

Westfrankenbahn lädt zum Tag der offenen Tür ein

Großer Bahnhof am 1. Mai in Miltenberg - Blick hinter die Kulissen

Die Westfrankenbahn öffnet am Donnerstag, 1. Mai, ihre Türen. Von 11 bis 17 Uhr erwartet die Besucher am Bahnhof in Miltenberg ein spannender Blick hinter die Kulissen des Eisenbahnbetriebs. Die Gäste erfahren unter anderem, wer die Signale stellt, wie eine Schranke am Bahnübergang funktioniert, wie es im Führerstand einer Lokomotive aussieht und welche Berufe es bei der Westfrankenbahn gibt? Erstmalig besteht die Möglichkeit, die neue Betriebszentrale in Miltenberg zu besichtigen. Für alle Eisenbahnliebhaber gibt es eine Ausstellung mit sehenswerten Fahrzeugen, unter anderem sind Wagen aus der berühmten Rheingold-Flotte sowie Lokomotiven verschiedener Baureihen zu sehen. Ebenso stehen die aktuellen Triebzüge der Westfrankenbahn zur Besichtigung offen. Die Ausstellung findet an den Gleisen 5 bis 8 statt. Am Gleis 9 werden Mitfahrten auf dem Führerstand einer Rangierlok angeboten.

Zentraler Anlaufpunkt für alle Fragen rund um die Westfrankenbahn ist ein Infomobil am Bahnhofsvorplatz. Für die kleinen Gäste warten dort zudem eine Zug-Hüpfburg, ein Bobby-Train-Parcours und eine Bastelecke. Für die musikalische Umrahmung am Tag der offenen Tür sorgen der Musikverein Rüdenau sowie der Westfrankenbahn-Mitarbeiter Michael Holzgreve mit Gesang und Gitarre.

Zum Tag der offenen Tür gilt das VAB-Event-Ticket für 3,20 Euro (Erwachsene) und 1,85 Euro (Kinder) (jeweils Tagesticket der Preisstufe 1). Für den Kauf am Fahrscheinautomaten empfiehlt die Westfrankenbahn, bei der Eingabe des Start- und Zielbahnhofs den gleichen Ort, zum Beispiel von Miltenberg nach Miltenberg, zu wählen. Nähere Informationen zum am 1. Mai ausgeweiteten Fahrplanangebot gibt es im Internet unter www.westfrankenbahn.de.

Die Westfrankenbahn weist daraufhin, dass sie für den Auf- und Abbau des Festbetriebs den Parkplatz vor dem Bahnhof (Berliner Platz 4) mit Genehmigung der Stadt Miltenberg vom 30. April (ab 10 Uhr) bis zum 2. Mai (bis 10 Uhr) für den Verkehr sperrt. Für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:29.04.2014 - Uhrzeit: 09:04

Der Rote Doppelpfeil "Churchill" wird 75 Jahre alt.

Am 3. Mai 1939 wurde der Rote Doppelpfeil «Churchill» nach nur 16 Monaten Bauzeit der SBB übergeben. Heute steht das Pionierprojekt der dreissiger Jahre als Charterzug noch immer im Einsatz. Anlässlich seines 75-jährigen Jubiläums lädt der Rote Doppelpfeil «Churchill» während fünf Tagen Interessierte in eine Bar in nostalgischer Atmosphäre ein.

Der Rote Doppelpfeil – ein Vorbild Schweizer Wertarbeit und ein Meilenstein der Ingenieurskunst – wird 75 Jahre alt. Auch als «Churchill» bekannt, verdankt der stromlinienförmige, rote Zug seinen legendären Beinamen dem ehemaligen britischen Premierminister Winston Churchill, der mit diesem im Jahr 1946 die Schweiz bereiste. «Der Rote Doppelpfeil war seiner Zeit weit voraus und bildete mit den zwei Führerständen schon damals den Grundstein für die heutige Flottenpolitik», so Stephan Pfuhl, Leiter SBB Fernverkehr. Noch heute steht der Rote Doppelpfeil «Churchill» als Vorgänger eines modernen Triebzuges im Einsatz: Als Charterzug für Firmenevents, private Anlässe und Erlebnisreisen. Ausgestattet mit 27 Vierer-Tischen und einem Dreier-Tisch, bietet der klimatisierte Zug Platz für 110 Fahrgäste.

Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums verwandelt Elvetino den Roten Doppelpfeil «Churchill» zu einer Bar im Zürich Hauptbahnhof. Von Montag, 5. Mai, bis Freitag, 9. Mai 2014, können Interessierte am Montag zwischen 17 und 22 Uhr und von Dienstag bis Freitag zwischen 15 und 22 Uhr auf Gleis 51 in nostalgischer Atmosphäre einen Apéro oder eine Mahlzeit im «Churchill»-Restaurant geniessen. Zudem lädt auf dem Perron vor dem Zug die «Churchill-Zigarren-Lounge» zum Verweilen ein. Der Saxophonist Florencio Cruz sowie die Jazz- und Bluessängerin Kaye Schubart sorgen dabei für musikalische Unterhaltung.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:29.04.2014 - Uhrzeit: 08:45

Spatenstichfeier für den Ausbau der S-Bahnlinie Dachau - Altomünster

6 1/2 Monate Bauzeit für Elektrifizierung und Modernisierung der 30 Kilometer langen Bahnstrecke - Region profitiert ab Ende 2014 von deutlich verbessertem Fahrplanangebot und barrierefreien Bahnhöfen

Der lang ersehnte Ausbau der ehemaligen Linie A zwischen Dachau und Altomünster geht von der Planungs- in die Bauphase über. Im Beisein von Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr, Hansjörg Christmann, scheidender Landrat des Kreises Dachau, Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, und zahlreichen Bürgermeistern der Anliegergemeinden fand am 28. April 2014 der symbolische Spatenstich statt.

Staatssekretär Eck betonte: „Die Modernisierung und Elektrifizierung der Strecke als Teilprojekt des 13-Punkte-Sofortprogramms ist eine wichtige Maßnahme für den Landkreis und nutzt insbesondere den vielen Pendlern und Schülern, die hier täglich mit der Bahn unterwegs sind. Deshalb wird der Freistaat Bayern den weit überwiegenden Teil der 64 Millionen Euro Gesamtkosten übernehmen.“

Landrat Christmann freute sich: „Für den Landkreis Dachau ist dies ein ganz besonderer Tag: Die Elektrifizierung der Bahnlinie Dachau – Altomünster und die volle Integration in das S-Bahnsystem ist ein Meilenstein für das ‚Dachauer Land‘ und stärkt dessen Zukunftsfähigkeit. Es war ein langer Weg dorthin, wenn man bedenkt, dass vor rund 30 Jahren immer wieder Gedanken aufkamen, die Strecke stillzulegen. Dazu musste der Landkreis sogar ungewöhnliche Wege beschreiten und die Anschaffung einer Zuggarnitur mitfinanzieren.“

Der DB-Konzernbevollmächtige Josel betonte: „In enger Abstimmung mit dem Landkreis haben wir die Bauzeit auf wenige Monate komprimiert. Nur so können wir die geplante Inbetriebnahme der elektrifizierten Strecke und damit die erfreulichen Fahrplanverbesserungen noch in diesem Jahr erreichen. Eine Beschränkung der Gleissperrungen auf Ferienzeiten oder Wochenenden hätte zu einer deutlich längeren Gesamtbauzeit geführt.“

In rund 6 1/2 Monaten Bauzeit, in der die Bahnstrecke komplett gesperrt wird, sollen auf 30 Streckenkilometern und an neun Bahnhöfen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Bahnlinie zukünftig vollständig ins Münchner S-Bahn-Netz integriert wird. Die Linienäste Petershausen – Dachau – München und Altomünster – Dachau – München tragen ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 gemeinsam die Linienbezeichnung S2. Zwischen Altomünster und Dachau verkehren die Züge dann in der Hauptverkehrszeit im 30-Minuten-Takt, wobei jeder zweite Zug umsteigefrei bis in die Münchner Innenstadt durchfährt.

Voraussetzung dafür ist, dass die Strecke elektrifiziert wird und neue zweigleisige Begegnungsabschnitte in den Bahnhöfen Erdweg und Schwabhausen eingebaut werden. Die Bahnhöfe werden barrierefrei ausgebaut und erhalten eine neue Bahnsteigausstattung. Die Streckengeschwindigkeit wird auf weitestgehend 80 Kilometer pro Stunde erhöht und die Leit- und Sicherungstechnik erneuert. Dafür müssen auch 31 Bahnübergänge, zwei Straßen- und drei Eisenbahnüberführungen umgebaut werden.

Das Projekt „Ausbau der S2 Altomünster/Petershausen“ ist Teil des 13-Punkte-Sofortprogrammes „Qualität im Münchner S-Bahn-System“ der Bayerischen Staatsregierung.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:28.04.2014 - Uhrzeit: 09:51

DB Regio Nordost gewinnt Ausschreibung für das Netz Nordwestbrandenburg

RE 6 und RB 55 ab Dezember 2016 mit modernisierten Fahrzeugen - erhöhter Komfort für Fahrgäste - Gesamtvolumen von 2,24 Millionen Zugkilometern

Die DB Regio AG hat offiziell den Zuschlag für das sogenannte Netz Nordwestbrandenburg vom VBB im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg erhalten. Das Netz umfasst die Linien RE 6 (Berlin-Spandau - Neuruppin – Wittenberge) und RB 55 (Hennigsdorf – Kremmen).

„Wir freuen uns, dass unser Angebot den Zuschlag erhalten hat“, freut sich Dr. Ing. Joachim Trettin, Vorsitzender DB Regio Nordost. „Mit modernisierten Fahrzeugen, die alle klimatisiert sind und zusätzliche Stellflächen für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder haben, werden wir für unsere Kunden ab Dezember 2016 auf den Linien RE 6 und RB 55 ein qualitativ hochwertiges Angebot auf die Schiene bringen“.

Jeder Zug wird von einem Kundenbetreuer begleitet, zudem sind die Wagen mit Videoüberwachung ausgestattet. Neue Bestuhlung, Steckdosen an den Plätzen und Monitore, die die Anschlussmöglichkeiten in Echtzeit anzeigen, erhöhen den Komfort für die Fahrgäste.

Der Vertrag für das Netz Nordwestbrandenburg hat ein Gesamtvolumen von jährlich zirka 2,24 Millionen Zugkilometern und eine Laufzeit von zwölf Jahren und beginnt mit der Betriebsaufnahme im Dezember 2016.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:28.04.2014 - Uhrzeit: 09:21

Weitere Fahrzeuge bei Railtec Arsenal

Recht bunt gestaltete sich das Geschehen während der letzten Tage im Klima-Windkanal der Railtec Arsenal. War es gestern der Zwischenwagen eines Thameslink UK, welcher in dessen Herstellerwerk retourniert worden ist, gab es gestern mit dem ETR 1000 Zwischenwagen einen neuerlichen Exoten. Doch das ist noch lange nicht alles, denn heute trafen abermals zwei für Karlsruhe bestimmte Zweisystemwagen vor Ort ein. Da lag es doch auf der Hand, das bunte Duo unmittelbar nach dessen Ankunft bildlich festzuhalten.






Quelle:/Fotos: Raimund Whynal, Bahnnews-Austria

Datum:25.04.2014 - Uhrzeit: 09:20

ETR 1000 bei RTA

Nur wenig erfolgreich gestalteten sich bisherige Aktivitäten des italienischen Fahrzeugherstellers AnsaldoBreda bei der Fertigung von Hochgeschwindigkeitszügen. Nach Fiaskos in den Niederlanden (V250 Fyra) sowie in Dänemark (IC4), unternimmt man in Zusammenarbeit mit Bombardier einen Neuversuch: Aktuell werden am Standort Pistoia zunächst 50 für die italienische Staatsbahn FS bestimmte mehrteilige Elektrotriebwagen der Type ETR 1000 gefertigt. Um das Bestehen dieser Neubaufahrzeuge gegenüber diverser Witterungseinflüsse berücksichtigen zu können, sind mit einem End- bzw. Zwischenwagen zahlreiche Versuche im Klima- Windkanal der RailTec Arsenal (RTA) anberaumt. Letztgenanntes Fahrzeug traf dort während der heutigen Morgenstunden ein, und konnte nach seiner Ankunft gleich mehrmals bildlich festgehalten werden. Mit dem Eintreffen des Endwagens ist voraussichtlich noch im Mai zu rechnen.


2070 078 hat den ETR 1000-Zwischenwagen in den Frachtenbahnhof Floridsdorf gebracht.

ETR Zwischenwagen im Frachtenbahnhof Floridsdorf

ETR Zwischenwagen im Gelände der RailTec Arsenal.


Quelle:/Fotos: Raimund Whynal, Bahnnews-Austria

Datum:24.04.2014 - Uhrzeit: 08:42

Deutsche Bahn fährt weiterhin Regionalzüge zwischen Frankfurt und der Rhein-Neckar-Region

Altes Verkehrsunternehmen ist zugleich das neue / Einsatz fabrikneuer Doppelstocktriebzüge ab 2018 / Mehr Platz im Berufsverkehr / Mehr umsteigefreie Verbindungen zwischen den Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar

Die Main-Neckar-Bahn von Frankfurt über Darmstadt nach Heidelberg bzw. Mannheim sowie die Riedbahn von Frankfurt über Biblis nach Mannheim betreibt auch künftig die DB Regio AG. In einer europaweiten Vergabe, die federführend der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zusammen mit dem Land Baden-Württemberg und dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar durchgeführt hat, gelang es DB Regio AG sich erfolgreich gegen Mitbewerber durchzusetzen und sie erhielt heute den Zuschlag für den Betrieb der genannten Linien.

Die Vergabe erfolgte nach den zwingenden Vorgaben des EU-Rechts, den Zuschlag erhielt das Verkehrsunternehmen, das auf Basis der vorgegebenen hohen Qualitätsstandards das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hatte.

Mehr Platz besonders im Berufsverkehr

Der neue Vertrag startet zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017 und läuft 15 Jahre. Zu den im Vertrag vereinbarten Leistungen gehört der Einsatz fabrikneuer, doppelstöckiger Elektrotriebzüge des Typs TWINDEXX Vario des Herstellers Bombardier Transportation. Es kommen drei- und vierteilige Triebzüge mit 270 bzw. rund 400 Sitzplätzen zum Einsatz. Beim Einsatz von zwei gekoppelten vierteiligen Einheiten im Berufsverkehr stehen damit rund 800 Sitzplätze bereit. Insbesondere bei den besonders nachgefragten Zügen im Berufsverkehr sind dies rund 150 Sitzplätze mehr als bislang zur Verfügung stehen. Die großzügigen Mehrzweckbereiche mit beidseitig angeordneten Klappsitzen bieten Platz für Kinderwagen und Gepäck sowie Stellplätze für Rollstühle und Fahrräder. Durch eine saisonale Sommerbestuhlung können weitere zusätzliche Fahrradstellplätze angeboten werden.

Mehr Komfort in den Zügen / Bequemerer Ein-und Ausstieg

Alle neuen Fahrzeuge sind unter anderem mit Klimaanlagen, Klapptischen, Steckdosen, Mobilfunkverstärkern und einer zusätzlichen behindertengerechten Toilette ausgestattet. Zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens der Fahrgäste und zur Vandalismusprävention sind die Züge mit einer Videoaufzeichnung ausgerüstet. Monitore in den Fahrgast- und Einstiegsbereichen informieren die Reisenden über den aktuellen Fahrtverlauf und Anschlussverbindungen.

An allen Einstiegsbereichen befinden sich ausfahrbare Spaltüberbrückungen, die etwaige Abstände zwischen Fahrzeug und Bahnsteig überdecken und an niedrigeren Bahnsteigen den Einstieg erleichtern. Darüber hinaus ist bei allen Bahnhöfen mit einer Bahnsteighöhe von 76 cm ein niveaugleicher Einstieg möglich. Damit schon mit dem Start der neuen Züge im Dezember 2017 an möglichst vielen Bahnhöfen besonders bequem ein- und ausgestiegen werden kann, werden mehrere Bahnhöfe umgebaut, die um Betriebsstart fertiggestellt sein sollen.

Zusätzliche Fahrten und Verbindungen/ Angebotsverbesserungen zwischen den beiden Metropolregionen

Auf der Riedbahn Frankfurt-Biblis-Mannheim werden die RE-Züge künftig an allen Tagen der Woche auf dem gesamten Linienweg stündlich fahren. Das bedeutet sonntags etwa doppelt so viele Fahrten wie bislang. Zudem halten alle Züge in Mörfelden und Walldorf, wodurch die Doppelstadt Mörfelden-Walldorf erhebliche besser angebunden ist.
Auf der Main-Neckar-Bahn Frankfurt-Darmstadt-Heidelberg werden weiterhin stündlich SE-Verbindungen, ergänzt durch RE-Züge Frankfurt-Darmstadt-Mannheim jede zweite Stunde, angeboten. Statt wie bislang montags bis freitags werden die RE-Züge dann auch samstags, sonn- und feiertags angeboten. Zudem werden alle RE-Züge künftig auch in Zwingenberg/Bergstraße halten.
Während die SE-Züge aktuell von Frankfurt kommend von Mannheim-Friedrichsfeld weiter nach Heidelberg fahren und damit keine umsteigefreie Fahrt nach Mannheim ermöglichen, werden die Züge künftig in Mannheim-Friedrichsfeld geteilt. Das bedeutet, dass ein Zugteil wie gewohnt weiter nach Heidelberg fährt, der andere jedoch nach Mannheim, so dass sich von Frankfurt und Darmstadt sowie entlang der Bergstraße zusätzliche umsteigefreie Fahrtmöglichkeiten nach Mannheim ergeben. Außerdem werden montags bis freitags viele SE-Züge über Heidelberg Hbf hinaus nach Wiesloch-Walldorf verlängert, wodurch hier ebenfalls ein Umstieg entfällt.

Zugbegleiter bei jeder Fahrt dabei

Um den Fahrgästen einen umfangreichen Service zu sichern, wird auf allen Fahrten mindestens ein Zugbegleiter eingesetzt. Neben der obligatorischen Fahrkartenkontrolle geben die Zugbegleiter unter anderem Fahrplan- und Tarifauskünfte, Informationen zu Anschlusszügen oder helfen beispielsweise, Gepäck oder Kinderwagen in den Zug zu heben.

Quelle:/Fotos: Rhein-Main-Verkehrs-Verbund GmbH

Datum:23.04.2014 - Uhrzeit: 09:30

Auf Erlebnistour mit Münchens historischer S-Bahn ET 420 001

Folgende Touren werden 2014 mit dem 420 001 gefahren:
Tour 1 am Samstag, 31.Mai 2014 zum Königssee:
München Ost über Rosenheim–Traunstein nach Freilassing. Fahrt mit Sonderbussen direkt zum Königssee, Schiffsrundfahrt auf dem Königssee, Rückfahrt nach München auf gleichem Weg.

Tour 2 am Sonntag, 22.Juni 2014 nach Dinkelsbühl:
München Ost über München-Pasing (Zusteigemöglichkeit)–Augsburg–Donauwörth nach Nördlingen und zurück, Fahrt im Dampfsonderzug von Nördlingen nach Dinkelsbühl und zurück. Gelegenheit zur Stadtbesichtigung in Dinkelsbühl.

Tour 3 am Samstag, 26.Juli 2014 nach Bamberg:
München Ost über München-Pasing (Zusteigemöglichkeit)–Augsburg–Nürnberg nach Bamberg. Stadtführung durch die Altstadt. Schifffahrt auf der Regnitz vorbei an Klein-Venedig mit Blick auf Dom und Michaelsberg. Rückfahrt nach München auf dem gleichen Weg.

Tour 4 am Samstag, 20.September 2014 nach Nürnberg:
München Ost über München-Pasing (Zusteigemöglichkeit)–Augsburg nach Nürnberg. Stadtrundfahrt in Sonderbussen durch Nürnberg, Eintritt in das Deutsche Bahn-Museum. Rückfahrt nach München.

Weitere Informationen und Buchung unter www.s-bahn-muenchen.de oder unter www.igsbahn-muenchen.de/sonderfahrten.

Quelle:/Fotos: S-Bahn München / DB

Datum:22.04.2014 - Uhrzeit: 09:03

Am Wochenende weiterhin IC-Züge auf der Schwarzwaldbahn

Die Deutsche Bahn wird auch nach Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 an den Wochenenden Intercity (IC)-Verbindungen auf der Schwarzwaldbahn anbieten. Dieser Entscheidung gingen intensive Gespräche mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg voraus.

Jeweils freitags und samstags wird weiterhin ein IC von Emden über das Ruhrgebiet nach Konstanz verkehren. Zurück fährt der Zug am Samstagmorgen nach Dortmund und am Sonntagmorgen nach Emden. Diese Verbindungen sind besonders für Urlauber und Besucher des Schwarzwalds und des Bodensees attraktiv.

Zugleich wird die Deutsche Bahn aufgrund der geringen Nachfrage das tägliche IC-Zugpaar der Relation Stralsund/Hamburg–Konstanz in beiden Richtungen nicht mehr auf der Schwarzwaldbahn zwischen Karlsruhe und Konstanz anbieten, da selbst mehrfache Vermarktungsaktivitäten nicht zu der erhofften Nachfragesteigerung führten.

Reisende in den Schwarzwald bevorzugen stattdessen die schnellere und attraktivere Anreise mit dem ICE mit einmaligem Umsteigen in Baden-Baden oder Offenburg in die modernen Regionalzüge der Schwarzwaldbahn. Im Vergleich zur heutigen IC-Direktverbindung sind diese Umsteigeverbindungen um bis zu eineinhalb Stunden schneller. Damit bleibt die für den Tourismus bedeutsame Schwarzwald- und Bodenseeregion auch weiterhin gut an das Fernverkehrsnetz angebunden.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:17.04.2014 - Uhrzeit: 09:00

Es gibt ihn wieder - den Rheingold TEE

Der Rheingold bringt Sie am Samstag, 14. Juni 2014 von Köln nach Koblenz, direkt in das DB Museum. Erleben Sie dann dort um 14 Uhr die Zugparade.
Oder kommen Sie Sonntags, 15. Juni 2014 zum Sommerfest und fahren von Koblenz Hbf aus erstklassig mit dem TEE nach Bingen, Remagen oder Cochem.

Anbei weitere Informationen.



Quelle:/Fotos: DB Museum

Datum:15.04.2014 - Uhrzeit: 08:35

IRE Berlin–Hamburg erfolgreich gestartet

Der neue IRE Berlin–Hamburg ist am 14. April 2014 erfolgreich gestartet. Einmal täglich hin und wieder zurück verbindet der neue Zug die Bundeshauptstadt mit der Elbmetropole. Statt ICE-Tempo verspricht das neue Angebot einen unschlagbaren Fahrpreis. Die Einzelfahrt ist im Vorverkauf für 19,90 Euro zu haben. Für Hin- und Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen gilt der Festpreis von 29,90 Euro.
„Wir freuen uns über das große Interesse an der neuen Verbindung“, so Dr. Joachim Trettin, Vorsitzender DB Regio Nordost. „Schon die Erstfahrt hat gezeigt, dass der IRE Berlin-Hamburg die richtige Entscheidung war.“
DB Regio Nordost bietet den Fahrgästen auf der Verbindung Berlin–Hamburg eine neue Reisemöglichkeit mit Halt in Stendal, Salzwedel, Uelzen, Lüneburg und Hamburg-Harburg an und erschließt mit dieser Direktverbindung von Berlin aus auch interessante Tourismusregionen wie die Lüneburger Heide und die Altmark. Ausführliche Informationen zum Fahrplan, Ausflugstipps und Hinweise zu Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.bahn.de/berlin-hamburg.
Der IRE startet Montag bis Samstag um 6.42 Uhr in Berlin Ostbahnhof (Hauptbahnhof Abfahrt 6.54 Uhr, Zoologischer Garten 7 Uhr und Berlin-Spandau 7.08 Uhr) und erreicht den Hamburger Hauptbahnhof um 10.04 Uhr. Sonntags beginnt die Fahrt nach Hamburg um 13.26 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt ab Hamburg montags bis freitags um 16.36 Uhr und samstags und sonntags um 18.11 Uhr. Im IRE Berlin–Hamburg gilt auch der Nahverkehrstarif der Deutschen Bahn AG. Damit ist an Wochenenden das Schönes-Wochenende-Ticket gültig und Montag bis Freitag nach 9 Uhr das Quer-durchs-Land-Ticket.
Eine Sitzplatzreservierung ist für 4,50 Euro pro Person möglich, eine Reservierung für eine Familie kostet 9 Euro. Der IRE Berlin–Hamburg führt nur Wagen der 2. Klasse. Im Zug werden kleine Snacks und Getränke angeboten.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:14.04.2014 - Uhrzeit: 09:35

Mehr und komfortablere S-Bahnen für Rhein-Main

DB Regio Hessen und RMV präsentieren neue S-Bahnfahrzeuge der Baureihe ET 430 • Barrierefrei und videoüberwacht • Monitore zur Fahrgastinformation über den Fahrtverlauf und automatisierte Durchsagen

Die ersten von insgesamt 91 neuen S-Bahnen der Baureihe ET 430 wurden am 11. April 2014 in Frankfurt der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt hat DB Regio Hessen rund 500 Millionen Euro investiert.

Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main und Aufsichtsratsvorsitzenden des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), Peter Feldmann, und dem Sprecher der Geschäftsführung des RMV, Prof. Knut Ringat, hat die Vorsitzende der Regionalleitung von DB Regio Hessen, Charlott Lutterbeck, den ersten neuen Triebzug auf die Strecke geschickt. Begrüßt wurden die Teilnehmer der Jungfernfahrt durch den Konzernbevollmächtigten der DB für das Land Hessen, Dr. Klaus Vornhusen. Die neuen Fahrzeuge der Baureihe ET 430 werden dann nach und nach im Regelbetrieb der S-Bahn Rhein-Main eingesetzt.
Feldmann betonte in seinem Grußwort die hohe Bedeutung, die die S-Bahn für Frankfurt und die Region habe: „Bei fast 450.000 Fahrgästen, die das System täglich nutzen, ist die S-Bahn das Rückgrat und Zugpferd des Nahverkehrs im Rhein-Main-Gebiet. Dass Frankfurt täglich zur Millionenstadt wird, wäre ohne dieses System gar nicht möglich. Dass wir nun mehr und komfortablere S-Bahnen bekommen, gerade auch zum Flughafen, freut uns besonders.“
Prof. Knut Ringat, Sprecher der Geschäftsführung beim RMV, ergänzte dies: „Mit dem neuen S-Bahn-Vertrag wollen wir mehr Qualität, ein besseres Angebot und mehr Komfort für unsere Fahrgäste verwirklichen. Die Fahrzeuge sind das sichtbarste Zeichen dafür und machen die S-Bahn-Flotte im RMV zu einer der modernsten in Deutschland.“
„Bei den neuen S-Bahnen bleiben hinsichtlich Komfort und Sicherheit keine Wünsche offen. Das großzügige Raumangebot sowie die zeitgemäße Ausstattung auch für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste entsprechen dem vorgegebenen hohen Ausstattungsstandard des RMV“, erklärte Charlott Lutterbeck. Die neuen Fahrzeuge von Bombardier Transportation/Alstom mit 176 Sitz- und 310 Stehplätzen verfügen über eine Klima- und Belüftungsanlage, ein Fahrgastinformationssystem mit Schriftanzeigen an Front- und Außenseiten, Monitore im Fahrzeuginneren für Fahrplaninformationen und sorgen für komfortables S-Bahnfahren bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern.
Mehr Sicherheit für die Fahrgäste bietet die Videoaufzeichnung im Fahrgastraum. Die Aufnahmen werden 120 Stunden gespeichert. Sollten innerhalb der Zeit Vorkommnisse angezeigt werden, können die Aufzeichnungen unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien von der Polizei zur Beweissicherung ausgewertet werden. In jedem Einstiegsbereich ist eine Sprechstelle zur Kontaktaufnahme mit dem Triebfahrzeugführer eingebaut Die Sprechstellen sind mit visuellen und taktilen Symbolen gekennzeichnet und damit auch für Sehbehinderte nutzbar.
Hinter dem Führerraum befindet sich an beiden Fahrzeugenden ein barrierefreier Mehrzweckraum mit Rollstuhlplatz, der nach den neuesten Vorgaben der europäischen Verordnung ausgestaltet und ebenfalls mit einer Sprechstelle ausgerüstet ist. Darüber hinaus bietet der Mehrzweckraum viel Platz für Fahrräder und Kinderwagen.
Im Fahrzeuginneren und auf beiden Fahrzeugseiten außen sind in Nähe der jeweils ersten Tür hinter dem Führerraum Anforderungstaster mit einem Rollstuhlsymbol installiert. Durch Betätigung dieser Taster bekommt der Triebfahrzeugführer signalisiert, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ein- oder aussteigen wollen und evtl. eine Hilfestellung benötigen. Zur Überbrückung des Höhenunterschieds zwischen Fahrzeug und den zum Teil nur 76 cm hohen Bahnsteigen wird eine Rampe für Rollstuhlfahrer mitgeführt.
Parallel zur Betriebsaufnahme der 91 neuen S-Bahnen der Baureihe ET 430 geht das bereits begonnene Modernisierungsprogram für die seit 2002 eingesetzten Fahrzeuge der Baureihe ET 423 bis Ende 2015 weiter. Auf allen S-Bahnlinien sind dann nur noch neue oder umfassend modernisierte Fahrzeuge im Einsatz. Die Flotte von DB Regio Hessen wächst um 30 Fahrzeuge auf insgesamt 191 S-Bahn-Triebzüge.
Die neuen S-Bahnen der Baureihe ET 430 werden zunächst auf einzelnen Fahrten der Linie S 1 als Ersatz für den ET 420 sowie bei Verstärkerfahrten zum Flughafen eingesetzt. Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden die neuen S-Bahnen zusätzlich zwischen Hanau—Offenbach—Frankfurt—Wiesbaden (Linien S1, S8, S9) sowie auf der Riedstrecke (S7) fahren und hier die alten Züge der Baureihe ET 420 ersetzen.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:11.04.2014 - Uhrzeit: 08:35

Bahnhofsfest zum Jubiläum am 12. April in Leipzig

Aus Anlass des 175-jährigen Streckenjubiläums der Leipzig-Dresdner Eisenbahn veranstaltet die Deutsche Bahn (DB) am 12. April in der Zeit von 10 bis 18 Uhr auf dem Leipziger Hauptbahnhof im Bereich des Museumsbahnsteigs ein Bahnhofsfest. In der Zeit von ca. 11 Uhr bis ca. 14.30 Uhr kommt die schnellste betriebsfähige Dampflokomotive der Welt, die 18 201, mit einem Sonderzug von Dresden und kann in Augenschein genommen werden. Neben den historischen Eisenbahnfahrzeugen, die an diesem Tag zur Besichtigung offen stehen, stellt die DB einen modernisierten siebenteiligen ICE T der Baureihe (BR) 411 zur Besichtigung bereit. Damit erhalten die Besucher einen Einblick, welcher Komfort den Reisenden künftig im Fernverkehr geboten wird. Ebenso ist der Informationspunkt zum Anschluss der Neu- und Ausbaustrecke Nürnberg–Leipzig/Halle–Berlin (VDE 8) an den Bahnknoten Leipzig am Bahnsteig 24 geöffnet.

Neben der großen Eisenbahnfangemeinde kommen auch Familien mit Kindern auf ihre Kosten. An vielen Stellen gibt es bei Bahnhofsführungen einen „Blick hinter die Kulissen“ zu erheischen. Führungen gibt es auch im Logistik-Stützpunkt der Bordgastronomie. Darüber hinaus bieten die in der Stiftung Bahnsozialwerk organsierten Freizeit- und Hobbygruppen einen Einblick in ihre vielfältigen Aktivitäten. Ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein sorgt für Kurzweil. Im ehemaligen historischen Speisesaal stellen bis 13. April Modelleisenbahnfreunde ihre liebevoll und maßstabsgetreu gestalteten Anlagen aus. Der Modellbaupark Wackernagen präsentiert sich mit der Gartenbahn und wird nicht nur Kinderaugen zum Glänzen bringen. Um 14 Uhr heißt es schnell sein, wer ein Fahrrad ersteigern möchte hat hier die Gelegenheit dazu.

Seit Inbetriebnahme der ersten Eisenbahnstrecke 1835 zwischen Nürnberg und Fürth war es erstmals möglich, Menschen und Güter über weite Strecken in großer Zahl in kurzer Zeit zu befördern. Ganz Deutschland wurde vom Eisenbahnbaufieber gepackt. Eisenbahngesellschaften schossen wie Pilze aus dem Boden, die Industrielle Revolution war auch im technisch bis dahin rückständigen Deutschland angekommen. So gründete die Leipziger Bürgerschaft am 3. April 1834 unter Vorsitz des Kaufmanns Gustav Harkort das „Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Comité“. Nach dreijähriger Bauzeit rollte am 7. April 1839 der offizielle Eröffnungszug der „Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie“ über die etwa 120 Kilometer lange erste deutsche Fernbahnstrecke und brauchte dafür rund vier Stunden. Zahlreiche ingenieurtechnische Pionierleistungen mussten dafür ersonnen und umgesetzt werden. Friedrich List veröffentlichte bereits 1833 eine Schrift „Über ein sächsisches Eisenbahnsystem als Grundlage eines allgemeinen deutschen Eisenbahnsystems und insbesondere über die Anlegung einer Eisenbahn von Leipzig nach Dresden“. Johann Andreas Schubert baute im „Dresdner Aktien-Maschinenbau-Verein“ in Uebigau die erste betriebsfähige Dampflokomotive in Deutschland.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:10.04.2014 - Uhrzeit: 08:55

DB Regio Hessen stellt neue S-Bahnen im Frankfurter Hauptbahnhof vor

Moderne S-Bahnen vom Typ ET 430 werden in Betrieb genommen - Besucher und Bahnkunden können sich vom Komfort und der zukunftsweisenden Technik überzeugen.

Die ersten von insgesamt 91 neuen Fahrzeugen der Baureihe ET 430 für die S-Bahn Rhein-Main werden am kommenden Freitag zwischen 13 und 14 Uhr im Frankfurter Hauptbahnhof auf Gleis 20 der Öffentlichkeit präsentiert. Kompetente Ansprechpartner stehen dem interessierten Fachpublikum für alle Fragen rund um den modernen Elektrotriebzug zur Verfügung.

Die neuen S-Bahnen von Bombardier Transportation zählen zu den modernsten Nahverkehrsfahrzeugen Europas.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:08.04.2014 - Uhrzeit: 08:30

DB AG: Weitere Verbesserungen im Fernverkehr in NRW ab 15. Juni

Ab Sonntag, 15. Juni wird das Fernverkehrsangebot in NRW in und aus Richtung Norden und in Richtung Frankfurt weiter verbessert.
So wird das Platzangebot bei einzelnen stark nachgefragten ICE-Zügen auf der Achse Dortmund–Köln–Frankfurt/Main–Nürnberg–München verdoppelt. Dies ist möglich durch den Einsatz der sukzessive ausgelieferten neuen ICE-Fahrzeuge der Baureihe 407.
Durch den Einsatz von ICE-T-Zügen für ein ICE-Zugpaar am Tagesrand zwischen Hamburg und Rhein/Ruhr (morgens aus Hamburg Richtung Köln, abends retour) kann die Reisezeit um 15-20 Minuten verkürzt werden und es können in Hamburg auch bessere Anschlüsse nach Kiel und Lübeck erreicht werden.
Außerdem gibt es mehr Direktverbindungen für die nachfragestarke Ruhrstrecke (Bochum/Essen/Duisburg/Düsseldorf), beispielsweise morgens umsteigefrei mit ICE 27 von Hamburg (Abfahrt um 5.41 Uhr über Bremen und Münster) sowie abends mit ICE 516 aus München/Stuttgart/Frankfurt/Main Flughafen nach Dortmund (Ankunft um 19.21 Uhr).
Ab 11. April gibt es auch wieder umsteigefreie Verbindungen aus NRW an die Ost- und Nordseeküste und die davorliegenden Inseln.
Mehr Informationen und Buchung gibt es unter www.bahn.de.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:07.04.2014 - Uhrzeit: 09:48

Vorstellung der 111 001

Ein paar Eindrücke von der offiziellen Präsentation der nun wieder ozeanblau-beigen 111 001 im DB Museum in Koblenz-Lützel am 5. April 2014






Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

Datum:04.04.2014 - Uhrzeit: 08:40

Beschaffung von Schienenfahrzeugen für das Elektronetz Mittelsachsen

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) hat am 26. März 2014 den Zuschlag für die Herstellung und Instandhaltung von 29 Schienenfahrzeugen, die ab Juni 2016 im Elektronetz Mittelsachsen unterwegs sein werden, an die Firma Alstom Transport GmbH erteilt.

Mit aktiver Unterstützung des Freistaates Sachsen ist es dem ZVMS gelungen, ein deutliches Zeichen für einen fairen Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr zu setzen.

Insbesondere für mittelständische Eisenbahnverkehrsunternehmen ist die Finanzierung eigener Fahrzeuge schwierig. Der Verbandsvorsitzende des ZVMS, Dr. Christoph Scheurer erläutert die Vorteile der sogenannten Pool-Lösung. „Durch die Bereitstellung der Fahrzeuge durch den ZVMS entfällt die für mittelständische Unternehmen kaum überwindbare Hürde, Fahrzeuge im Wert von deutlich über 100 Mio. Euro anschaffen zu müssen. Die Teilnahme dieser Unternehmen am Vergabeverfahren für die Betriebsleistung wird vereinfacht. Wir gehen durch den so möglich gewordenen „echten“ Wettbewerb von deutlich geringeren Kosten aus. Die eingesparten Mittel wird der ZVMS direkt in den Schienenpersonennahverkehr und damit für die Fahrgäste investieren.“

Dazu gehört in erster Linie, dass die Aufgabenträger mehr Kilometer bestellen und schnell auf Veränderungen reagieren können. Konkret heißt das im Bereich des ZVMS, dass es wieder Verdichterleistungen zwischen Chemnitz und Zwickau geben oder der tägliche 1-Stunden-Takt bestellt werden könnte. Auch die Anpassung von Verkehrsverträgen ist so einfacher. Wenn zum Beispiel die Elektrifizierung des Streckenabschnittes Hof – Nürnberg beendet ist, könnten nach Abstimmung mit den übrigen Aufgabenträgern und Anpassung der Verträge die Fahrzeuge durchfahren.

Dank der Fahrzeugbeschaffung durch den ZVMS können flexiblere Verkehrsverträge ausgeschrieben werden, da die Eisenbahnverkehrsunternehmen keine eigenen Fahrzeuginvestitionen innerhalb der Vertragslaufzeiten abschreiben müssen. Um langfristig den Werterhalt zu sichern, wird der Hersteller nicht nur mit der Produktion und Lieferung der Fahrzeuge, sondern auch mit der langfristigen Instandhaltung beauftragt. Die Vergabekammer Leipzig hatte in einem durch die Deutsche Bahn AG veranlassten Nachprüfungsverfahren im Februar 2013 dieses Vorgehen des ZVMS als rechtens erklärt.

Freistaat Sachsen unterstützt Fahrzeugbeschaffung und damit den Wettbewerb

Der Freistaat Sachsen unterstützt das Vorhaben „Fahrzeugpool für das Elektronetz Mittelsachsen“ ausdrücklich und beabsichtigt, eine Zuwendung in Höhe von 10 Mio. Euro zu gewähren. Staatsminister Sven Morlok befürwortet dieses Projekt aus verkehrswirtschaftlichen und wettbewerbspolitischen Gründen.

„Der Schienenpersonennahverkehr ist das Rückgrat im öffentlichen Personennahverkehr in Sachsen. Deshalb setzen wir uns für alle geeigneten Maßnahmen zur Stärkung des Wettbewerbes, zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit sowie zur Steigerung der Angebotsqualität im SPNV ein“ erklärt Sven Morlok die Position des Freistaates.

Aspekte, die auch für den Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS), Dr. Harald Neuhaus besonders wichtig sind. „Mit der Pool-Lösung können die vom Bund und dem Freistaat Sachsen für die Bestellung des SPNV zur Verfügung gestellten öffentlichen Gelder für die Kernleistung SPNV aufgewendet werden. Als Aufgabenträger haben wir – anders als die privatwirtschaftlich organisierten Verkehrsunternehmen - nicht die Notwendigkeit, mit den eingesetzten Steuermitteln Gewinne zu erwirtschaften. Das heißt, mehr Chancen für mittelständische Verkehrsunternehmen, günstigere Verkehrsleistungsverträge und nachhaltige Verkehrsangebote für die Fahrgäste“ betont Neuhaus.

Das Projekt „Fahrzeugpool für das Elektronetz Mittelsachsen“ hat einen Auftragswert von 144,6 Mio. Euro. Zur Finanzierung sollen die Zuwendung durch den Freistaat Sachsen, Eigenmittel des ZVMS sowie ein Kredit eines Bankenkonsortiums eingesetzt werden. Die Kreditfinanzierung ist ein für SPNV-Aufgabenträger neuer Weg. Für die Rückzahlung des Kredites wird durch den ZVMS der Teil des Bestellerentgeltes direkt genutzt, der sonst dem Eisenbahnverkehrsunternehmen für die Refinanzierung der Fahrzeuge gezahlt werden würde und führt damit tatsächlich zu einer Kostenersparnis. Die besondere Wirtschaftlichkeit des Projektes resultiert daraus, dass die Fahrzeuge nicht nur über die Laufzeit eines Vertrages, sondern über den gesamten Lebenszyklus eingesetzt werden.

Das wirtschaftlichste Angebot für die Herstellung und Instandhaltung von 29 Schienenfahrzeugen hat die Firma Alstom Transport GmbH abgegeben. Bestellt wurden durch den ZVMS Elektrotriebzüge in zwei Größenklassen mit etwa 150 und 240 Sitzplätzen einschließlich deren Instandhaltung über 16,5 Jahre. Damit kann zukünftig im schnellen Nahverkehr auf der Sachsen-Franken-Magistrale flexibler auf die Anforderungen der Fahrgäste reagiert werden. In der Spitze können z. B. Züge mit bis zu 480 Sitzplätzen fahren (heute: 320). Die neuen Triebzüge werden den Anforderungen an ein modernes Fahrzeug gerecht.

Quelle:/Fotos: VMS

Datum:04.04.2014 - Uhrzeit: 08:10

Neuer Umlaufplan: Baureihe 103 Frankfurt

Ab 12. April 2014 gilt ein neuer Umlauf für die Reihe 103 aus Frankfurt, viel ändert sich nicht – am Wochenende kommt eine Lok nun früher nach Mainz.
Der ab 12. April gültige Umlauf wurde soeben im Abobereich des Lok-Vogels zum Abruf eingestellt.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:04.04.2014 - Uhrzeit: 08:01

DB AG: Neues Bahnstrompreissystem kommt zum 1. Juli 2014

DB Energie schafft mengen- und laufzeitabhängige Rabatte ab - Preis setzt sich aus Energiekomponente und Netznutzung zusammen

DB Energie, der Energieversorger für Eisenbahnen in Deutschland, führt zum 1. Juli ein neues Bahnstrompreissystem (BPS) ein. Mit der neuen Preissystematik, die sich an dem Energiewirtschaftsgesetz orientiert, schafft DB Energie sämtliche Mengen- und Laufzeitrabatte ab. Die neuen Preise für die Vollstromlieferung setzen sich aus einem einheitlichen Energielieferpreis und den regulierten Netznutzungsentgelten (NNE) zusammen.

Dr. Hans-Jürgen Witschke, Vorsitzender der DB Energie-Geschäftsführung: „Mit dem neuen BPS erfüllen wir den Kundenwunsch und die Forderungen der EU-Kommission nach einem rabattfreien Preissystem und schaffen – wie in der Energiebranche üblich – ein integriertes Lieferangebot, in dem Netznutzung und Energielieferung separat ausgewiesen sind. Das ist transparent und für jeden Kunden nachvollziehbar.“

Bei der Komponente Energielieferung unterscheidet das neue BPS weiterhin zwei Zeitzonen, den Hoch- (6 bis 22 Uhr) und den Niedertarif (22 bis 6 Uhr). Mit dem „BahnstromClassic“ bietet DB Energie ein neues Produkt, das sich für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) eignet. So entfällt die bisherige Mindestabnahmeverpflichtung. Dafür bestellt der Kunde eine bestimmte Energie-menge für ein Kalenderjahr. Nur bei einem Mehr- oder Minderverbrauch von mehr als zehn Prozent wird ein moderater Preisaufschlag fällig.

Daneben gibt es künftig ein eigenes Angebot für die sogenannte Rückfallversorgung („BahnstromComfort“). Es richtet sich an EVU, die Bahnstrom entnehmen, ohne einen schriftlichen Liefervertrag mit DB Energie oder einem anderen Lieferanten zu haben. In diesen Fällen springt DB Energie als „Rückfallebene“ ein. Es erfolgt keine Mengenbestellung, damit entfällt auch die Toleranzbandregelung. Die volle Mengenflexibilität ist in den Bezugspreisen entsprechend berücksichtigt.

Neben der Energielieferung wird die Nutzung des Bahnstromleitungsnetzes abgerechnet. Anders als bisher wird die Netznutzung getrennt ausgewiesen und auf Basis der veröffentlichten Preisblätter des Netzbetreibers abgerechnet. Das Netznutzungsentgelt ist unabhängig vom Lieferanten und fällt bei der Wahl eines anderen Energielieferanten in gleicher Höhe an. Getreu der in der Energiewirtschaft üblichen Systematik setzt sich das NNE aus einem festen Leistungspreis für die Jahreshöchstleistung und einem mengenabhängigen Arbeits-preis zusammen. Die Höhe ist dabei vor allem von der Benutzungsstruktur abhängig. Grundsätzlich gilt: je gleichmäßiger der Verbrauch des Kunden ist, desto günstiger ist auch das durchschnittliche Netzentgelt. Die Netzkosten der DB Energie sind von der Bundesnetzagentur genehmigt worden.

Für die Bahnstromrückspeisung beim Bremsen der Triebfahrzeuge erhalten die EVU weiterhin eine Vergütung, die sich auch aus zwei Komponenten zusammensetzt: der zurückgespeisten Energie und dem genehmigten Netzentgelt für die vermiedene Netznutzung.

Auf Wunsch können Kunden für einen Aufpreis ihren Bahnstrombedarf oder auch Teile davon vergrünen und somit ihre Klimabilanz verbessern. Zeitgleich mit der Einführung des neuen des BPS am 1. Juli bietet DB Energie EVU auch die Durchleitung, also den Strombezug über andere Lieferanten an.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:03.04.2014 - Uhrzeit: 08:31

Deutsche Bahn und Siemens präsentieren neuen ICE 3 gemeinsam mit Bundesverkehrsminister in Berlin

- Neue Züge bereits seit Dezember 2013 im reibungslosen Einsatz
- Bis Ende März acht neue ICE 3 von Siemens an die Deutsche Bahn übergeben
Im Beisein von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt übergab am Mittwoch in Berlin der CEO Division Rail Systems der Siemens AG, Jochen Eickholt, den achten und letzten neuen ICE 3 der ersten Charge an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Rüdiger Grube.
Die neuen Züge sind seit Ende Dezember 2013 sukzessive auf der Verbindung Köln-Frankfurt (Main)-Stuttgart in Betrieb genommen worden. „Damit konnten wir die jahrelangen Fahrzeugengpässe infolge der 2009 eingeführten zehnmal häufigeren Achsenüberprüfungen deutlich reduzieren“, sagte Grube. „Für unsere Kunden heißt das: mehr Verlässlichkeit und eine höhere Pünktlichkeit.“
„Ich freue mich, dass die modernen ICE jetzt aufs Gleis kommen. Die neuen Züge verstärken den Fuhrpark der Deutschen Bahn und kommen allen Bahnreisenden zu Gute“, sagte Dobrindt.
„Wir freuen uns sehr, dass nun alle für den Inlandsverkehr vorgesehenen Züge bei der Deutschen Bahn angekommen sind. Damit haben wir ein wichtiges Zwischenziel in diesem Projekt erreicht“, sagte Eickholt.
Bei Service und Komfort bietet der neue ICE 3 ein neues Qualitätsniveau. So bekommen Fahrgäste über die neuen Deckenmonitore jederzeit aktuelle Reiseinformationen und können im vollwertig ausgestatteten Bordrestaurant mit 16 Sitzplätzen bei bis zu 300 Stundenkilometern innerhalb Deutschlands komfortabel speisen. Darüber hinaus punktet die Baureihe 407 durch niedrigeren Energieverbrauch und höhere technische Zuverlässigkeit.
Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Reisende bietet der modernste ICE zahlreiche Verbesserungen. Als erste Fahrzeuge der DB Fernverkehr verfügen die neuen Triebzüge über einen Hublift für Rollstuhlfahrer. Der Rollstuhlbereich ist großzügig gestaltet, die beiden Rollstuhlplätze sind mit einem Hubtisch, sowie einem Servicerufknopf ausgestattet. Ein taktiles Leitsystem unter anderem mit Fußbodenleisten und taktilen Sitzplatznummern hilft sehbehinderten und blinden Fahrgästen. Zusätzlich wurden in längeren Gängen Haltestangen angebracht, die gangseitigen Sitze mit Haltegriffen versehen und die Trittstufen sowie Innentüren kontrastreicher gestaltet.
Die Baureihe 407 basiert auf der Velaro-Plattform von Siemens. Der neue ICE 3 besteht – wie auch sein Vorgänger – aus acht Wagen und verfügt mit insgesamt 444 Sitzplätzen, davon 111 in der 1. Klasse, über ein größeres Platzangebot. Zwei Züge lassen sich zu einem Doppelzug mit 888 Sitzplätzen kuppeln. Wie bis Ende Mai in allen ICE-Zügen verfügbar, bietet auch der neue ICE 3 sogenannte Hotspots zur mobilen Internetnutzung während der Fahrt an. Äußerlich unterscheidet er sich von seinem Vorgänger durch eine neu gestaltete Kopfform und das durchlaufende Hochdach zur Verbesserung der Aerodynamik.
Im Dezember 2013 erhielten die neuen ICE 3 ihre Zulassung für den Einsatz als Doppelzüge in Deutschland. Insgesamt liefert Siemens 17 neue ICE-3-Züge an die DB. Neben den acht bereits ausgelieferten Zügen werden in Absprache mit der DB weitere acht Züge für Testfahrten in Frankreich und Belgien genutzt, um die Zulassung für den grenzüberschreitenden Verkehr in diesen Ländern vorzubereiten.

Quelle:/Fotos: Siemens, DB und BMVI

Datum:03.04.2014 - Uhrzeit: 08:31

Südafrika: Bombardier bestätigt Umfang des Vertrags mit Transnet Freight Rail

- Lieferung von 240 BOMBARDIER TRAXX-Lokomotiven von April 2016 bis Dezember 2017 vereinbart
- Vertragsumfang ca. 1,2 Milliarden US-Dollar
Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation gab heute den Umfang des zwischen der Tochtergesellschaft Bombardier Transportation South Africa (Pty) Ltd. und Transnet Freight Rail (TFR) geschlossenen Vertrags über die Lieferung von 240 elektrischen TRAXX Africa-Lokomotiven bekannt. Der Vertrag wurde ursprünglich bereits am 17. März 2014 unterzeichnet und tritt nun vollständig in Kraft. Der Vertragsumfang für Bombardier beträgt nach Listenpreisen ca. 13 Milliarden Südafrikanische Rand (893 Millionen Euro bzw. 1,2 Milliarden US-Dollar).

Dieser Auftrag ist Bestandteil des grössten Lieferprojekts in der Geschichte Südafrikas. Insgesamt umfasst das Projekt 599 elektrische und 465 dieselgetriebene Lokomotiven von vier verschiedenen Lieferunternehmen. TFR beabsichtigt, die Zweispannungs-Elektrolokomotiven vom Typ TRAXX Africa für seine allgemeinen Frachtgeschäfte in Südafrika einzusetzen. Die Produktion der neuen Lokomotiven wird bis Ende 2017 in Südafrika erfolgen. Die ersten Fahrzeuge sollen dabei im April 2016 ausgeliefert werden. Sie sind für Geschwindigkeiten bis 100 km/h ausgelegt.

Lutz Bertling, President und COO von Bombardier Transportation: 'Dieser bedeutende Auftrag verdeutlicht, dass Bombardier Transportation in wichtigen aufstrebenden Märkten wie Südafrika immer stärker Fuss fasst und die Zukunft der Mobilität gestaltet. In allen Ländern, in denen wir tätig sind, kommen wir mit unseren modernen und marktgerechten Produkten den Anforderungen unserer Kunden passgenau nach."

Bombardier Transportation South Africa gehört zu 74 Prozent der Bombardier Transportation GmbH. Die restlichen 26 Prozent gehören Südafrikanischen Mitarbeitern und Geschäftsfonds. Die anteiligen 26 Prozent gehören zu sechs Prozent Mitarbeiterfonds. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Mehrzahl der hiervon profitierenden Mitarbeiter farbige Mitarbeiter sind. Die restlichen 20 Prozent sind in einem Geschäftsfonds zusammengefasst, der sich um die Qualifizierung von Geschäftspartnern und Zulieferern, Nichtregierungsorganisationen eingeschlossen, kümmert.

Bombardier ist dabei, eine Reihe von wichtigen Subunternehmen mit Erfahrung in der Schienenverkehrsbranche und -technologie auszuwählen, die gemeinsam mit unseren Standorten in Europa im Rahmen dieses Projekts den Technologietransfer und die Fachkenntnis auf die Branche in Südafrika übertragen. Uber 60 % des Vertragsumfangs werden vor Ort produziert. Das Unternehmen investiert dabei in die lokale Fertigungskapazität sowie in die Schulung und Verbesserung der Fähigkeitenentwicklung lokaler Mitarbeiter und arbeitet mit lokalen Zulieferern, um diese Ziele zu erreichen.

Das TRAXX Africa-Design nutzt die umfangreichen Erfahrungen mit den TRAXX-Zweispannungslokomotiven, die von vielen führenden europäischen Bahnfracht- und Personentransportunternehmen betrieben werden. TRAXX-Lokomotiven sind bekannt für ihre hohe Zuverlässigkeit, die exzellente Traktionsfähigkeit und Energieeffizienz sowie die niedrigen Wartungskosten.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:02.04.2014 - Uhrzeit: 10:11

Neuer Umlaufplan: Baureihe 115 München

Ab 12. April 2014 wird die Reihe 115 weitere Leistungen im PbZ-Dienst übernehmen. Vom Bh München wurde ein viertägier Umlauf aufgestellt, der Leistungen in ganz Deutschland vor dieser Zugart enthält.
Der ab 12. April gültige Umlauf wurde soeben im Abobereich des Lok-Vogels zum Abruf eingestellt.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion
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