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News-Rubrik: News-Archiv März 2014

Datum:31.03.2014 - Uhrzeit: 11:28

Präsentation 111 001 im DB Museum Koblenz am 05.04.2014


Eine Lok wechselt ihr Farbkleid

Nach einer abgeschlossenen Hauptuntersuchung am 10.02.2014 im DB Regio Werk Frankfurt-Griesheim wurde 111 001 in seine museale Heimat Koblenz gebracht. Im Anschluß an die Überführungsfahrt verschwand 111 001 im Lackierzelt. Die Männer um Frontmann Norbert "Nobbes" Nahlen begannen mit den Lackierarbeiten. Diese wurden zum letzten Samstag abgeschlossen. Zur Zeit bekommt werden an der Lok die Anschriften angebracht. Am Samstag, dem 05.04.2014, wird während der Öffnungszeiten 111 001 im neuen Farbkleid ozeanblau-beige auf der Drehscheibe des DB Museums Koblenz präsentiert. Fotofreunde lassen sich diesen Event nicht entgehen. (Udo Krupp)

Zum Bild: Frank Brendler fotografierte die Frontpartie von 111 001. Einige Beklebungsarbeiten sind noch zu leisten. Die Folien sind im Zulauf.


Quelle:/Fotos: Udo Krupp, DB Museum Koblenz

Datum:31.03.2014 - Uhrzeit: 11:25

ELL will bis zu 50 Vectron-Lokomotiven bei Siemens bestellen


European Locomotive Leasing (ELL), ein Anbieter von Komplettlösungen für das Leasing von Lokomotiven im kontinentaleuropäischen Güter- und Personenverkehr, und Siemens haben einen Rahmenvertrag über die Bestellung von bis zu 50 hochmodernen Vectron-Lokomotiven unterzeichnet. Die ersten Lokomotiven wurden verbindlich bestellt und werden umgehend ausgeliefert. Die weiteren werden zwischen 2014 und 2016 geliefert. Dies ermöglicht es ELL, die Nachfrage seines wachsenden Kundenstamms zu bedienen.

Christoph Katzensteiner, CEO von ELL, sagte: „Die modernen und vielseitigen Vectron-Lokomotiven sind besonders gut für den europäischen Markt geeignet und erfreuen sich großer Beliebtheit bei unseren Leasingpartnern. Insbesondere schätzen wir das eingebaute europäische Zugsicherungssystem (ETCS), mit dem auch grenzüberschreitender Verkehr unterbrechungsfrei gewährleistet wird. Mit dieser Bestellung unterstreicht ELL den Anspruch, seinen Kunden eine Komplettlösung aus erstklassiger technischer Leistung und betrieblicher Unterstützung zu bieten.“

Michael Reichle, CEO der Siemens Business Unit Locomotives and Components, sagte: „Diese Bestellung steht eindrucksvoll für die Flexibilität unseres Vectron-Plattformkonzepts. Es ermöglicht uns, für alle Traktionsaufgaben und Einsatzgebiete grenzüberschreitend die passende Lokomotive im Baukasten-Prinzip bereitzustellen.“

Der Vertrag umfasst sowohl Wechselstrom- als auch Multisystem-Lokomotiven. Die bestellten Wechselstrom-Lokomotiven sind für den grenzüberschreitenden Verkehr in Deutschland, Österreich und Ungarn vorgesehen. Die bestellten Multisystem-Lokomotiven können im grenzüberschreitenden Verkehr in Deutschland, Österreich, Polen, Ungarn, der Slowakei und Tschechien eingesetzt werden. Neben den nationalen Zugsicherungssystemen ist die Lokomotive mit ETCS ausgerüstet. Sie hat eine maximale Leistung von 6.400 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Verkabelung für weitere Zugsicherungssysteme ist ebenfalls bereits an Bord.

Der Leasing-Sektor für Lokomotiven in Europa profitiert von äußerst attraktiven Marktdynamiken, für die ELL sehr gut aufgestellt ist. Diese Dynamiken umfassen die Liberalisierung und Förderung des Schienenverkehrs auf dem gesamten Kontinent, die wachsende Bedeutung der privaten Anbieter, die eher zum Leasing als zum eigenen Besitz von Lokomotiven neigen, und einen positiven gesamtwirtschaftlichen Ausblick.

ELL wird von erfahrenen Schienenverkehrsexperten an Standorten in Österreich und Deutschland geführt. Die Firma wird unterstützt von KKR, einem führenden globalen Investmentunternehmen, das langfristig Kapital aus seinem globalen Infrastrukturfonds zur Verfügung stellt.

Quelle:/Fotos: Siemens AG

Datum:31.03.2014 - Uhrzeit: 10:05

1042 520 im neuen Look


Die Centralbahn-Lok 1042 520 im neuen Look am 30.03.2014 in Düsseldorf-Angermund.

Quelle:/Fotos: Bernd Piplack

Datum:31.03.2014 - Uhrzeit: 10:05

151 007 in Szombathely


Die verschollen geglaubte RPS 151.007 steht aktuell am 27.3.2014 im ungarischen Ausbesserungswerk Szombathely.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:27.03.2014 - Uhrzeit: 08:45

Stadler revidiert RAe II TEE


Der RAe TEE II 1053 am 26.03.2014 auf dem Testgleis neben dem Stadler-Werk in Bussnang

Stadler Rail hat am legendären TEE-Triebzug RAe II 1053 im Auftrag von SBB Historic wichtige Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Dabei wurden der elektrische Schleuder- und Gleitschutz ersetzt und die Mehrsystemfähigkeit des Antriebs wieder hergestellt. Damit kann der Zug wieder in allen vier Stromsystemen der grossen europäischen Bahnen verkehren. Auch die entsprechenden Testarbeiten wurden von Stadler in Bussnang auf dem 4-System-Gleis durchgeführt. Die Arbeiten am TEE stellen einen weiteren Meilenstein im Geschäftsfeld Service dar, in welchem Stadler neben der Schweiz auch in Deutschland, Ungarn, Algerien, Österreich, Italien, Polen, Norwegen, Schweden und den Niederlanden tätig ist.
Die 1961 in Betrieb genommenen Vierstromzüge RAe TEE II setzten damals europaweit neue Massstäbe bezüglich Komfort und Technik. Sie gehörten zu den herausragendsten Fahrzeugen, die von der Schweizer Schienenfahrzeugindustrie jemals gebaut wurden und verkehrten ohne langen Halt an der Grenze beispielsweise nach Mailand, Paris, Brüssel oder Amsterdam. Sie standen noch bis vor 15 Jahren im täglichen grenzüberschreitenden Einsatz. Danach wurde die besterhaltene Komposition RAe TEE II 1053 von SBB Historic übernommen und weitgehend im Ursprungszustand aufgearbeitet.

Fachkompetenz bei Stadler
Um die Züge wieder für alle vier Stromsysteme einsatzfähig zu machen, war ein Ersatz des elektrischen Schleuder- und Gleitschutzes erforderlich. SBB Historic hat im vergangenen Jahr den Auftrag für diese Arbeiten an Stadler Rail erteilt. Für die entsprechenden Engineeringarbeiten verfügt das Unternehmen, welches unter anderem auch auf Mehrsystemzüge spezialisiert ist, über das entsprechende Know-how. Die Montagearbeiten hat Stadler im Depot von SBB Historic in Olten ausgeführt. Danach fuhr der Zug mit eigener Kraft nach Bussnang. Hier verfügt Stadler über ein Testgleis mit Fahrleitung, in welche alle vier Stromsysteme eingespeist werden können. In den vergangenen drei Tagen konnte in umfangreichen Tests die wiedererlangte Mehrspannungsfähigkeit erfolgreich geprüft werden.

Wachsendes Geschäftsfeld Service
In den wachsenden Geschäftsfeldern der Serviceleistungen möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Neben Revisions- und Umbauarbeiten wie am TEE gehören dazu die langfristigen Service- und Instandhaltungs-Verträge für verschiedene Flotten in der Schweiz, Deutschland, Ungarn, Algerien, Österreich, Norwegen, Italien, Polen, Schweden und den Niederlanden. An allen bisherigen Standorten erreicht das Unternehmen höchste Verfügbarkeitswerte. Spitzenreiter ist die Westbahnflotte in Linz, die eine Verfügbarkeit von 99,7% erreicht. Stadler bietet ein breites Spektrum von kleineren Servicearbeiten der mobilen Equipen an Subsystemen sowie Fahrzeugen bis zu umfangreichen Reparaturen von schwer beschädigten Unfallfahrzeugen an. Dabei kann auf dem langjährigen firmeninternen Know-how in diesen Dienstleistungen aufgebaut werden.

Quelle:/Fotos: Stadler

Datum:27.03.2014 - Uhrzeit: 08:10

Abellio bestes Eisenbahnverkehrsunternehmen im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR)

VRR bescheinigt Abellio erneut Spitzenposition bei Betrieb, Fahrgastzufriedenheit und Kundenorientierung

Der aktuelle Qualitätsbericht Schienenpersonennahverkehr 2013 des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) bescheinigt Abellio erneut Spitzenpositionen in allen Untersuchungskategorien.



Abellio und auch einzelne Abellio-Linien belegen unter anderen folgenden Positionen im VRR-Ranking:· Nr. 1 - Pünktlichkeit
· Nr. 1 - Zuverlässigkeit
· Nr. 1 - Fahrgastinformation (Regelfall)
· Nr. 1 - Qualität des Zugbegleitpersonals
· Nr. 1 - Sicherheitsempfinden abends/nachts

In der Gesamtzufriedenheit aller Fahrgäste belegt Abellio gemeinsam mit der Düsseldorfer Regiobahn Platz 1.
Abellio Deutschland Geschäftsführer Stephan Krenz, der zum 01. Mai des Jahres den Vorsitz der Geschäftsführung der deutschen Abellio Gruppe von Bernard Kemper übernehmen wird, freut sich über diesen Erfolg: „Ich gratuliere meinem Kollegen und Abellio Rail NRW Geschäftsführer Ronald R.F. Lünser recht herzlich zu diesem sehr guten Ergebnis. Wie in den vergangenen Jahren haben er und sein Team erneut deutlich gemacht, dass unser konsequenter Einsatz für Service und Qualität von den Fahrgästen honoriert wird. Durch den kontinuierlichen Erfahrungsaustausch im Rahmen unseres Abellio-internen Best-Practice Programms werden auch unsere neuen Kolleginnen und Kollegen im Elektronetz Saale-Thüringen-Südharz oder dem Niederrhein-Netz hiervon profitieren.“

Den vollständigen VRR- Qualitätsbericht SPNV 2013 finden Sie unter http://www.vrr.de/de/vrr/presse/publikationen/index.html

Quelle:/Fotos: Abellio

Datum:25.03.2014 - Uhrzeit: 08:45

SCI Global Rail Index 1/2014

Bahnbranche startet erfolgreich in 2014 – Stimmungstief ist nachhaltig überwunden

Der SCI Rail Business Index fasst die Bewertung befragter Topmanager der weltweiten Bahnbrache zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage zusammen. Die Stimmungskrise in der Bahnbrache scheint nachhaltig überwunden. Seit Ende 2012 blicken die Manager mit einer Ausnahme wieder positiver auf ihre aktuelle Geschäftslage und die künftigen Entwicklungen. Vor allem die Nachfrage als wichtiger Indikator gewinnt deutlich an Schwung. Erstmals seit 18 Monaten ist bei der Mehrheit der befragten Unternehmen die Nachfrage nach Produkten und Leistungen gestiegen. Impulse kommen sowohl aus dem Personen- als auch aus dem Güterverkehr. Das wieder aufkommende Wirtschaftswachstum führt in vielen Regionen zu steigenden Transportleistungen auf der Schiene. SCI Verkehr beobachtet außerdem ein wachsendes Interesse der Finanzinvestoren an der Bahnbrache. Viele Transaktionen bringen derzeit Bewegung in die Branche.




Die befragten Unternehmen sind überwiegend gut in das Jahr 2014 gestartet. Der positive Trend der aktuellen Geschäftslage verfestigt sich, gegenüber dem Vorquartal ist der Saldo der Bewertungen leicht auf nun 30% gestiegen. Nur noch 5% der Topmanager sind unzufrieden mit ihrer aktuellen Situation. Die zuletzt veröffentlichten Geschäftsabschlüsse vieler Unternehmen bestätigen die positive Stimmung. Impulse sieht SCI Verkehr in allen Geschäftsbereichen. Die Erholung der globalen Wirtschaft und die Zunahme der internationalen Warenströme wirken sich positiv auf die Transportleistungen im Schienengüterverkehr aus. Die andauernde Urbanisierung insbesondere in Asien und Afrika sowie der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen führen zu steigender Nachfrage im Personenverkehr. SCI Verkehr beobachtet außerdem eine steigende Bedeutung des After-Sales-Geschäftes. Vor allem in Europa führen die großen Investitionen der vergangenen Jahrzehnte nun zu einem steigenden Bedarf bei Instandhaltung und Modernisierung.



Erstmals seit Mitte 2012 gibt die Mehrheit der befragten Unternehmen eine gestiegene Nachfrage nach ihren Produkten und Leistungen an. Lediglich bei 10% der Unternehmen ist die Nachfrage zuletzt rückläufig gewesen. Die positive Stimmung der Brache spiegelt sich damit nun auch im wichtigen Indikator des Auftragseingangs wieder. Nicht nur die produzierende Industrie profitiert, auch bei Leasingunternehmen beobachtet SCI Verkehr zuletzt steigende Aktivitäten.
Der Auftragsbestand, welcher vor allem in 2012 durch sinkende Nachfrage zurückging, erholt sich ebenfalls. Zum vierten Mal in Folge geben im Saldo (+30%) mehr Unternehmen an, dass ihr aktueller Auftragsbestand verhältnismäßig groß ist. Dies stärkt auch die Zuversicht für die kommenden Monate.



Die Aussicht auf die kommenden 6 Monate hat sich bei den Unternehmen im Vergleich zu den Vorquartalen deutlich verbessert. Ein Drittel aller Befragten erwartet im ersten Halbjahr 2014 eine günstigere Entwicklung. Kaum ein Unternehmen befürchtet eine Verschlechterung seiner Situation. Neben der aktuell guten Auftragslage vieler Unternehmen dürften die positiven wirtschaftlichen Aussichten und angekündigte Beschaffungsvorhaben den Optimismus unterstützen. In Deutschland werden nach wie vor zahlreiche Netze mit einhergehender Neufahrzeugbeschaffung ausgeschrieben. Daneben erwartet SCI Verkehr aber auch starke Impulse aus neuen Märkten wie Südostasien oder Südafrika. Auch die InnoTrans im September dieses Jahres lässt die Branche auf weitere erfolgreiche Vertragsabschlüsse hoffen.



SCI Verkehr befragt seit mehreren Jahren die Unternehmen zur Entwicklung ihrer Investitionen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr. Bis 2011 ist eine deutlich steigende Investitionstätigkeit zu erkennen. Einhergehend mit dem Einbrechen der Nachfrage ab 2011 gingen in 2012 die Investitionen deutlich zurück, nur noch knapp 30% der Unternehmen investierte mehr als im Vorjahr. Mit den Anfang 2013 wachsenden Auftragseingängen nahmen im vergangenen Jahr auch die Investitionen wieder zu. Gut 40% der befragten Manager gibt gestiegene Ausgaben an, viele darunter mit deutlich gestiegenen Investitionen.

Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:21.03.2014 - Uhrzeit: 14:21

Neue Umlaufpläne BR 111 (Bh Dortmund und Frankfurt)

Die Baureihe 111 rückt nach dem Ende der Reihe 110 zunehmend in den Fokus der Eisenbahnfans. In Dortmund werden derzeit 16 Lokomotiven planmäßig benötigt, die auf den Linien Aachen - Dortmund, Aachen - Düsseldorf, Emmerich - Düsseldorf sowie Münster - Rheine zum Einsatz kommen. In Frankfurt/M werden ebenfalls noch 16 Loks eingesetzt, die in drei Plänen von Frankfurt in Richung Darmstadt, Mannheim und Heidelberg pendeln.
Die aktuellen Pläne aus Dortmund und Frankfurt gibt es ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:21.03.2014 - Uhrzeit: 09:32

03 1010 und ET 25 zu Gast im DB Museum


Das DB Museum Koblenz hat am Samstag, 22.03.2014, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Als besonderer Gast wird die Schnellzug-Dampflokomotive 03 1010 des DB-Museums Halle, die am Samstag im Mittelrheintal Sonderfahrten durchführt, erwartet. Die Lok wird gegen Nachmittag im DB Museum Koblenz restauriert. Ebenfalls zu Gast wird der ET 25 der SVG sein, der im Rahmen einer Sonderfahrt Koblenz gegen 11:00 Uhr erreicht und bis etwa 16 Uhr im DB Museum abgestellt wird. Ein Besuch im DB Museum Koblenz lohnt sich. Der Bildbeitrag darf gerne geteilt werden. Am Samstag kommt noch eine kleine Überraschung hinzu. Mehr unter: https://www.facebook.com/DBMuseum.Koblenz.

Quelle:/Fotos: Udo Krupp

Datum:21.03.2014 - Uhrzeit: 09:25

Deutsche Bahn und Bombardier unterzeichnen Vertrag über 29 Talent2 für die S-Bahn Mitteldeutschland

- DB investiert rund 146 Millionen Euro in neue Regionalzüge vom Typ Talent 2
- Einsatz ab Herbst 2016 in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt
- Abruf aus Rahmenvertrag von 2007

Die Deutsche Bahn hat am 20. März 2014 29 Triebzüge des Typs Talent 2 bei Bombardier Transportation für die S-Bahn Mitteldeutschland bestellt. Der entsprechende Vertrag von rund 146 Millionen Euro wurde heute zwischen der Bahntochter DB Regio und Bombardier unterzeichnet. Es handelt sich um den 13. Abruf aus einem Rahmenvertrag von 2007 mit einem Volumen von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro. 'Auch mit dieser Investition setzen wir die Modernisierung unserer Fahrzeugflotte zum Wohl unserer Kunden konsequent fort. Wir machen das Unternehmen stark für die Zukunft und verbessern zugleich unsere Position im Wettbewerb", sagte Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG.

'Die Erfordernisse bei Energie- und Kosteneffizienz, Umweltfreundlichkeit und Fahrgastkomfort werden durch unsere erfolgreichen Talent 2-Züge passgenau bedient. Damit bieten wir unserem Kunden Deutsche Bahn einen optimalen und marktgerechten Service", betonte Dr. Lutz Bertling, Präsident Bombardier Transportation.

Wesentliche Merkmale der Elektrotriebzug-Plattform Talent 2 sind das innovative modulare Konzept und die hohe Standardisierung, die eine flexible Konfiguration der Züge zulassen. Mit dem Baukastenprinzip sind zahlreiche Varianten desselben Zugtyps möglich. Die Fahrzeuge lassen sich mit einer Vielzahl unterschiedlicher technischer Module ausstatten.

Mit der Erweiterung des Netzes der S-Bahn Mitteldeutschland werden die 19 dreiteiligen und 10 fünfteiligen Talent 2-Züge ab Herbst 2016 auch auf den Strecken von Halle/Saale und Gaschwitz durch den Leipziger City-Tunnel nach Dessau-Rosslau und Lutherstadt Wittenberg unterwegs sein.

Die klimatisierten Züge erhalten eine Bestuhlung mit grosszügigem Sitzabstand und geräumige Mehrzweckbereiche für die Mitnahme von Fahrrädern. Eine Sitzclubecke bietet bequem Platz für bis zu 14 Personen und macht das Reisen für Kleingruppen noch attraktiver. Weitere Ausstattungsmerkmale sind unter anderem Videoüberwachung, Monitore zur Information der Fahrgäste durch Anzeige von Anschlussverbindungen in Echtzeit sowie behindertengerechte Toiletten. Die Züge werden am Standort von Bombardier in Hennigsdorf entwickelt und montiert.

Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:20.03.2014 - Uhrzeit: 09:45

Die ersten neuen FLIRT treffen in Ungarn ein

Am 19.03.2014 präsentierten das ungarische Ministerium für nationale Entwicklung, MÁV-START sowie Stadler der Öffentlichkeit am Bahnhof von Kápolnásnyék einen der beiden FLIRTs (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug), die vor Kurzem in Ungarn eingetroffen sind. Es wird erwartet, dass der erste mehrteilige Triebzug nach Abschluss des technischen Prüf- und behördlichen Zulassungsverfahrens im Herbst dieses Jahres seinen Betrieb aufnimmt. Die 42 neuen FLIRTs, die bis zum Herbst 2015 geliefert werden, sollen auf dem Streckennetz der Budapester Vororte zum Einsatz kommen. Die neuen Züge bieten modernsten Reisekomfort und ersparen der Eisenbahngesellschaft zudem jährlich Energiekosten im Wert von mehreren Milliarden ungarischen Forint.

Die ersten Fahrzeuge der 42 FLIRT-Zugeinheiten aus der Schweiz sind in Ungarn eingetroffen, wo sie nun zunächst einmal den statischen und dynamischen Prüfungen unter Aufsicht der ungarischen Verkehrsbehörden unterzogen werden. Nach Erhalt der Betriebserlaubnis kann MÁV-START den kommerziellen Betrieb des 61. und 62. FLIRT aufnehmen. Die im Farbschema blau-weiss-gelb-grau gehaltenen Züge werden dann zunächst von Passagieren auf der Strecke nach Székesfehérvár genutzt. Das erste Fahrzeug wurde der Öffentlichkeit und den Medien am 19. März 2014 in Kápolnásnyék vorgestellt – genau ein Jahr nach Unterzeichnung des Liefervertrags.

Lászlóné Németh, Minister für Nationale Entwicklung, erklärt: ’Die Regierung Orban machte 2010 klar, dass sie entsprechend der Politik der EU den öffentlichen Verkehr stärken wird. In den vergangenen drei Jahren wurden 460 km des MAV-Netzes weiterentwickelt und drei Erweiterungen und Weiterentwicklungen auf weiteren 500 km sind derzeit im Gange. Mit dem Einsatz der modernen und komfortablen FLIRT sind die Voraussetzung ideal, um zusätzliche Fahrgäste auf die Bahn zu bringen. Mit all diesen Modernisierungen erhält Ungarn eine gut funktionierende und wettbewerbsfähige Bahn.

Ilona Dávid, Vorsitzende und CEO von MÁV Zrt., betont: «Der renovierte Bahnhof Kápolnásnyék und die neuen mehrteiligen Züge sind hervorragende Beispiele für die verantwortungsvolle und vorausschauende Denkweise, die in den letzten Jahren im Umgang mit dem Schienenverkehr in Ungarn deutlich wurde. Die Verkehrspolitik der jüngsten Zeit hat die Weiterentwicklung des Schienenverkehrs sowie dessen zuverlässigen und stabilen Betrieb unterstützt und so zur kontinuierlichen Verbesserung der Qualitätsstandards beigetragen. Die Erneuerung des Bahnsystems, ein moderner Fahrkartenverkauf, gute Parkmöglichkeiten, Pünktlichkeit, hochwertige Züge und Servicequalität – dies sind unsere landesweiten Ziele bei MÁV. Jetzt sind wir in der Lage, diesen umfassenden Service auf immer mehr Strecken anzubieten.»

Csaba Ungvári, CEO von MÁV-START, hebt hervor: «Die neuen Fahrzeuge werden auf den Strecken Budapest-Székesfehérvár, Budapest-Pusztaszabolcs, Budapest-Szob, Budapest-Veresegyház-Vác und Budapest-Cegléd-Szolnok sowie nach Abschluss der Elektrifizierung auch auf der Strecke Budapest-Esztergom eingesetzt. Fast zwei Drittel der Züge im Streckennetz der Vororte von Budapest werden FLIRTs sein. So können wir ein Viertel der Fahrten einsparen. Das entspricht 34 Millionen Fahrten mit modernen mehrteiligen Zugeinheiten. Die bereits in Betrieb befindlichen FLIRTs sind bei den Passagieren sehr beliebt. Dort, wo diese Fahrzeuge zum Einsatz kommen, sind die Passagierzahlen zwischen 6 und 12 % gestiegen.»

Zoltán Dunai, Country Manager von Stadler Hungary Ltd., erklärt: «Dank des im letzten Jahr unterzeichneten Vertrags werden ab Herbst 2015 auf den ungarischen Strecken 112 FLIRTs im Einsatz sein. Diese Zahl ist nicht nur für MÁV und GYSEV ein wichtiger Meilenstein, sondern auch für Stadler, denn wir haben damit die grösste einheitliche FLIRT-Flotte der Welt ins Rollen gebracht. Wir sind stolz darauf, die Entwicklung des ungarischen Eisenbahnwesens weiterhin umfassend zu unterstützen. Der mehrteilige FLIRT ist der Beststeller in der Produktpalette von Stadler. Es liegen Bestellungen aus 15 Ländern für die Produktion von knapp 950 mehrteiligen Triebzügen vor.»



Quelle:/Fotos: Stadlerrail / MAV-START Zrt

Datum:20.03.2014 - Uhrzeit: 09:15

IRE Berlin–Hamburg vor Start

Ab 14. April täglich mit Halt in Stendal, Salzwedel, Uelzen, Lüneburg und Hamburg-Harburg - Ab sofort im Internet: Aktuelle Informationen zu Angebot und Buchung
Seit 19. März 2014 steht für die Verbindung Berlin–Hamburg ein neues Angebot zur Verfügung, zu dem ab sofort ausführliche Informationen unter www.bahn.de/berlin-hamburg abrufbar sind.
Buchungsstart ist am 1. April 2014.
DB Regio Nordost bietet den Fahrgästen auf der Verbindung Berlin–Hamburg eine neue Reisemöglichkeit mit Halt in Stendal, Salzwedel, Uelzen, Lüneburg und Hamburg-Harburg an und erschließt mit dieser Direktverbindung von Berlin aus interessante Tourismusregionen, wie Hamburg, die Lüneburger Heide oder die Altmark.
Neben ausführlichen Informationen zum Fahrplan und zu den Buchungsmöglichkeiten bietet die Webseite zahlreiche Informationen zu touristischen Regionen an der Strecke und aktuelle Ausflugstipps. Die Bandbreite reicht hier von Tagestouren bis zu interessanten und erholsamen Urlaubstagen.
Der IRE Berlin-Hamburg verkehrt vom 14. April befristet bis zum 13. Dezember 2014 täglich von der Hauptstadt nach Hamburg und zurück.

Bequeme Zustiegsmöglichkeiten an vier Berliner Bahnhöfen
Der IRE startet Montag bis Samstag um 6.42 Uhr in Berlin Ostbahnhof (Hauptbahnhof Abfahrt 6.54 Uhr, Zoologischer Garten 7 Uhr und Berlin-Spandau 7.08 Uhr) und erreicht den Hamburger Hauptbahnhof um 10.04 Uhr. Sonntags beginnt die Fahrt nach Hamburg um 13.26 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt ab Hamburg montags bis freitags um 16.36 Uhr und samstags und sonntags um 18.11 Uhr. Im IRE Berlin-Hamburg gilt der Nahverkehrstarif der Deutschen Bahn AG. Damit ist an Wochenenden das Schönes-Wochenende-Ticket gültig und Montag bis Freitag nach 9 Uhr das Quer-durchs-Land-Ticket.

19,90 Euro für eine Fahrt, 29,90 Euro für hin und zurück
Für den IRE Berlin-Hamburg gibt es einen Festpreis von 19,90 Euro für eine Fahrt und 29,90 Euro für eine Hin- und Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen. Die Buchung dieses neuen Sondertarifs ist ab dem 1. April 2014 möglich.

Fahrkarten gibt es in allen Reisezentren der DB und der S-Bahn Berlin, an den Fahrkartenautomaten der DB und der S-Bahn Hamburg, als Handy-Ticket über die DB Navigator-App und unter www.bahn.de/berlin-hamburg. Ab dem 14. April können die Tickets zudem in den Verkaufsstellen der Hamburger S-Bahn am Hamburger Hauptbahnhof, in Altona und Harburg erworben werden. Vorverkaufsfristen bestehen nicht. Beim Kauf im Zug wird ein Aufpreis erhoben. Eine Sitzplatzreservierung ist für 4,50 Euro pro Person möglich, eine Reservierung für eine Familie kostet neun Euro. Der IRE Berlin–Hamburg führt nur Wagen der 2. Klasse. Im Zug werden kleine Snacks und Getränke angeboten und die Kundenbetreuer halten touristische Informationen zu den Ausflugsgebieten bereit. Eine behindertengerechte Toilette steht nicht zur Verfügung, da der Zug aus älteren renovierten Reisezugwagen besteht. Die nur 80 Zentimeter breiten Türen begrenzen die Mitnahme von größeren Rollstühlen.

Ab 30. Juni Fahrradbeförderung mit Reservierungspflicht
Ab 30. Juni wird im IRE Berlin–Hamburg eine Fahrradbeförderung zu den regulären Nahverkehrskonditionen angeboten. Um die Fahrradmitnahme sicherzustellen, ist die kostenlose Reservierung eines Fahrradstellplatzes erforderlich. Diese ist nur in einem DB Reisezentrum möglich.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:20.03.2014 - Uhrzeit: 09:15

Daten ÖBB 1116 098


A-ÖBB 9181 1116 098-5
REV I 28.06.13

Quelle:/Fotos: HS

Datum:18.03.2014 - Uhrzeit: 08:10

Bombardier unterzeichnet Vertrag für südafrikanisches Lokomotivenprojekt

- Eines der größten Infrastrukturprojekte Südafrikas soll 240 BOMBARDIER TRAXX Africa-Lokomotiven umfassen
- Bombardier wird alle Lokomotiven in Südafrika herstellen
Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation South Africa (Pty) Ltd hat einen Vertrag mit Transnet Freight Rail (TFR) über die Lieferung von Elektrolokomotiven unterzeichnet. Die 240 TRAXX Africa-Lokomotiven von Bombardier sollen Teil eines Erneuerungsprogramms fur eine komplette Flotte werden, das vier verschiedene Zulieferer betrifft. Der Vertrag soll bis Ende Marz 2014 in Kraft treten, sobald bestimmte Vorbedingungen erfüllt werden.
TFR wird die Mehrsystem-Elektrolokomotiven fur ihre allgemeinen Frachtgeschäfte in Südafrika nutzen. Die Lokomotiven werden für Geschwindigkeiten von bis zu 100 km/h ausgelegt.
Das TRAXX Africa - Design baut auf der umfangreichen Erfahrung der TRAXX-Mehrsystemlokomotiven auf, die von vielen führenden europäischen Bahnfracht- und Personentransportunternehmen betrieben werden. TRAXX-Lokomotiven sind bekannt fur ihre hohe Zuverlässigkeit, exzellente Traktionsfähigkeit, Energieeffizienz und niedrigen Wartungskosten.
Bombardier wird alle neuen Lokomotiven in Südafrika bauen und verpflichtet sich, mehr als 60 Prozent des Vertragsumfangs lokal umzusetzen. Um diese Ziele zu erreichen investiert Bombardier in lokale Herstellungskapazitat, die Schulung lokaler Mitarbeiter und arbeitet mit lokalen Zulieferern zusammen. Gemäss dem südafrikanischen Black Economic Empowerment (BEE)-Programm wird das Lokomotivenprojekt in Ergänzung zu den Gesamtentwicklungszielen eine erhebliche Anzahl von hochwertigen Arbeitsplatzen schaffen.
Bombardier ist seit 1995 in Südafrika präsent und unterstützt die lokale Industrie bei Modernisierungsprogrammen fur Lokomotiven und Nahverkehrszuge. Als führendes Mitglied des Bombela-Konsortiums war Bombardier federführend zuständig fur das elektrische und mechanische Design sowie die Ausrüstung fur das Gautrain Rapid Rail Link-Projekt. Aus diesem prestigetrachtigen Projekt ist eine neue hochmoderne Flotte aus Nahverkehrszügen und Signalsystemen fur den Fahrgastbetrieb zwischen Johannesburg und Tshwane sowie Zuge fur die Flughafenanbindung aus Sandton hervorgegangen. Die Endmontage der meisten der 96 BOMBARDIER ELECTROSTAR-Fahrzeuge fur Gautrain erfolgte in Südafrika.

Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:17.03.2014 - Uhrzeit: 09:10

Verschrottung der 143 159

Die seit längerem in Trier abgestellte 143 159-2 wurde Mitte letzter Woche auf’s Bender Gelände in Opladen überstellt.
Am Freitag wurde auch schon mit den Arbeiten begonnen, der Rest wird wohl heute erledigt, sodaß: ++ 17.03.2014
Nach der Anlieferung:



Zerlegung:





Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:11.03.2014 - Uhrzeit: 09:05

Das neue Farbgebungsheft ist da!

Ab sofort ist der lang erwartete vierte Teil der Farbgebungshefte erhältlich. Das Heft behandelt auf 100 Seiten die Farbgebung der DB AG zwischen 1994 und 2014. Die Auslieferung in den Bahnhofsbuchhandel erfolgt im Laufe der Woche. Nähere Informationen und eine Bestellmöglichkeit gibt es in unserem Online-Shop.

Bei Bestellung bis zum Freitag, 14. März 2014, 12:00 Uhr, liefern wir versandkostenfrei aus!



Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:10.03.2014 - Uhrzeit: 09:56

Ausbau Hanau–Würzburg: Auftakt der Bauarbeiten am Tunnel Falkenberg

Mit einer symbolischen Sprengung startete die Deutsche Bahn am 6. März 2014 die Bauarbeiten am gut zweieinhalb Kilometer langen Falkenbergtunnel. Der neue Tunnel, der aus zwei Röhren besteht, ist Teil der Strecke Hanau–Aschaffenburg–Würzburg und soll ab 2017 den Schwarzkopftunnel ersetzen.

Den offiziellen Auftakt der Bauarbeiten begangen Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, die Tunnelpatin Gerswid Herrmann, Manfred Kicherer, Geschäftsführer der Alfred Kunz Untertagebau GmbH, und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern.

Minister Herrmann freute sich über den Beginn der Bauarbeiten und sagte: „Das Bahnland Bayern wird stark von der Neutrassierung der Strecke profitieren, und zwar durch spürbare Zeit- und Qualitätsvorteile für die Fahrgäste und die Güterverkehrswirtschaft.“

Klaus-Dieter Josel ergänzte: „Die Strecke von Hanau über Aschaffenburg nach Würzburg ist eine wichtige Verbindung sowohl für den Nah- wie für den Fernverkehr. Durch den Bau des Falkenbergtunnels sowie drei weiterer Tunnel schaffen wir zudem eine Entlastung für die Anwohner in der Region, die in Zukunft weniger Schienenlärm ausgesetzt sind.“

Falkenbergtunnel

Der Tunnel Falkenberg ist das größte Bauwerk dieses Gesamtprojekts. Er besteht aus zwei eingleisigen Röhren, die im Abstand von 500 Metern durch insgesamt fünf Querstollen miteinander verbunden sind. Die nördliche Röhre (Würzburg–Aschaffenburg) hat eine Länge von 2.623 Metern, die in Gegenrichtung verlaufende südliche Röhre ist 2.619 Meter lang. Der Querschnitt der Tunnelröhren beträgt je rund 48 Quadratmeter. Der Tunnel Falkenberg wird südlich der heutigen Bestandsstrecke und des Schwarzkopftunnels gebaut, in etwa parallel zu der bestehenden Hochspannungsleitung. Der Tunnel wird in bergmännischer Bauweise vorangetrieben und voraussichtlich 2016 fertiggestellt.

Umfahrungsspange Schwarzkopftunnel

Trotz mehrfacher Sanierung ist der Instandhaltungsaufwand für den rund 160 Jahre alten Schwarzkopftunnel sehr hoch. Zudem erfordert die starke Trassenneigung in diesem Bereich, dass schwere Güterzüge durch eine Lok nachgeschoben werden müssen. Weiterhin macht die zulässige Höchstgeschwindigkeit von lediglich 70 Kilometern pro Stunde den Tunnel zu einem Nadelöhr im derzeitigen Verkehrsnetz. Aus diesen Gründen hat sich die Deutsche Bahn für den Bau einer zweigleisigen Umfahrung des Schwarzkopftunnels entschieden. Der neue Streckenabschnitt ist rund acht Kilometer lang und weicht maximal 500 Meter von der vorhandenen Strecke ab. Die überwiegende Tunnellage – insgesamt entstehen drei Tunnelbauwerke in bergmännischer sowie einer in offener Bauweise – ermöglicht eine flache Trassierung und die Erhöhung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeit auf 150 Kilometer pro Stunde.

Die Tunnellage mindert zudem die Schallimmissionen entlang der Strecke erheblich und entlastet die Bevölkerung in Heigenbrücken, Hain und Laufach vom Schienenlärm. In Heigenbrücken entfällt der innerörtliche Schienenverkehr künftig komplett, als Ersatz für den heutigen Bahnhof wird am östlichen Ortsrand ein neuer Haltepunkt gebaut.

Das Gesamtprojekt

Die Ausbaustrecke Hanau–Nantenbach ist Teil der rund 112 Kilometer langen Main-Spessart-Bahn zwischen Hanau und Würzburg. Mit über 200 Zügen täglich zählt diese zu den am stärksten frequentierten Trassen im Netz der Deutschen Bahn. Sie verbindet die Wirtschaftszentren des Rhein-Main-Gebietes mit Würzburg und der Region Franken. Aufgrund ihrer zentralen Bedeutung für den Personen- und den Güterfernverkehr ist die Ausbaumaßnahme im aktuellen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) aufgeführt. Das Projekt ist in insgesamt sechs Planfeststellungsabschnitte (PFA) unterteilt. Die Umfahrungsspange Schwarzkopftunnel (PFA 3) zwischen Laufach und Heigenbrücken bildet die Kernmaßnahme der Ausbaustrecke Hanau–Nantenbach.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:07.03.2014 - Uhrzeit: 08:56

Durchmesserlinie Zürich: Noch 100 Tage bis Inbetriebnahme

Der Countdown zur Inbetriebnahme der Durchmesserlinie am 15. Juni 2014 läuft: Es verbleiben 100 Tage, bis die ersten Züge durch den neuen Tiefbahnhof Löwenstrasse und den Weinbergtunnel nach Oerlikon verkehren. Bis dahin führt die SBB noch diverse Tests aus. Für die Reisenden bringt die Durchmesserlinie kürzere Fahrtzeiten, mehr Komfort und auch ein grösseres Shopping-Angebot.

In 100 Tagen verkehren die ersten Züge der Zürcher S-Bahn durch die Durchmesserlinie. Heute führten die SBB und der ZVV Medienschaffende durch den neuen Bahnhof Löwenstrasse. «Der Tiefbahnhof ist praktisch fertig gebaut», sagte Gesamtprojektleiter Roland Kobel. Bis zur Inbetriebnahme am 15. Juni 2014 führe die SBB noch diverse Tests aus, damit an diesem Tag alles bereit sei. Ausserdem werden bis im Juni die Bauinstallationen rund um den Hauptbahnhof zurückgebaut. «Im Bereich des Bahnhofquais wurde bereits damit begonnen», sagte Kobel. Nach der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie sei die historische Fassade des Hauptbahnhofs dann wieder in ihrer vollen Pracht sichtbar.

Sechs Minuten schneller ab Mitte 2014

Im Anschluss an den Rundgang durch den Bahnhof Löwenstrasse fand ein Podiums-gespräch mit Exponenten wichtiger Interessengruppen statt. Thema der Gesprächsrunde war der Nutzen der Durchmesserlinie für die Kundinnen und Kunden. «Den S-Bahn-Reisenden bringt die Durchmesserlinie ab Juni 2014 eine Fahrtzeitersparnis von rund sechs Minuten», sagte Gesamtprojektleiter Roland Kobel. «Ebenfalls schneller geht das Umsteigen im Hauptbahnhof, weil die langen Wege zu den Gleisen 51 bis 54 wegfallen», ergänzte Michael Schürch, Leiter Bahnzugang bei der SBB. Ausserdem nahmen Vertreter von Pro Bahn Schweiz, Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGÖV Schweiz), Verkehrs-Club der Schweiz (VCS), Konsumentenforum, SBB Kundenbeirat und Behindertenbeirat SBB an der Gesprächsrunde teil. Mit dem Einbezug dieser Interessengruppen will die SBB sicherstellen, dass den Bedürfnissen aller Kundinnen und Kunden entsprochen wird.

Arbeiten in Altstetten und Oerlikon dauern an

Am 15. Juni geht die Durchmesserlinie auf der Achse Wiedikon–Hauptbahnhof–Oerlikon via Bahnhof Löwenstrasse und Weinbergtunnel in Betrieb. Dann öffnen auch die 37 neuen Geschäfte im Hauptbahnhof ihre Tore. Mit den 2900 Quadratmetern an neuen Verkaufsflächen wächst der Shopping-Bereich des Hauptbahnhofes um fast 20 Prozent.
Die Arbeiten an den weiteren Teilen der Durchmesserlinie dauern indes noch länger. Die beiden Brücken zwischen dem Hauptbahnhof und Altstetten nimmt die SBB im Dezember 2015 in Betrieb. Der Ausbau des Bahnhofs Zürich Oerlikon dauert noch bis Herbst 2016. Der siebtgrösste Bahnhof der Schweiz erhält breitere Unterführungen und Perrons sowie ein besseres Einkaufsangebot. Ausserdem erweitert die SBB den Bahnhof um zwei Gleise.

S-Bahn-Angebot wächst um 25 Prozent

Der Fahrplanwechsel am 15. Juni 2014 betrifft das Angebot der Zürcher S-Bahn. Dann verkehren die S-Bahnen der Linien S2 und S8 von und nach dem linken Zürichseeufer zwischen Enge und Oerlikon via den neuen Bahnhof Löwenstrasse und den Weinbergtunnel. Ausserdem wendet die S14 im Bahnhof Löwenstrasse. In diesem Zusammenhang wird auch das Busangebot am linken Zürichseeufer angepasst.

Ab Dezember 2015 ändert sich der Fahrplan der Zürcher S-Bahn grundlegend. Von den 4. Teilergänzungen sind zahlreiche Linien betroffen. Der ZVV und die SBB erweitern das Angebot schrittweise um rund 25 Prozent.

Ab diesem Zeitpunkt verkehren auch die Fernverkehrszüge auf der nationalen Ost-West-Achse über die Durchmesserlinie. Die Fahrtzeiten verkürzen sich durchschnittlich um sechs bis sieben Minuten.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:07.03.2014 - Uhrzeit: 08:55

S-Bahn Stuttgart: Pünktlichkeitswerte weiter gefallen

Noch nie waren so viele Fahrgäste mit der S-Bahn unterwegs wie 2013. Das zeigen Fahrgastzahlen und Verkehrsleistung. Rund 117 Millionen Menschen und damit etwa 4,7 Millionen (+ 4,2 Prozent) mehr als 2012 nutzten die S-Bahn. Das bedeutet eine Steigerung um fast 13.000 Reisende täglich, an Werktagen fahren damit jeweils 390.000 Fahrgäste mit den S-Bahn-Zügen. Mit rund 10 Millionen Zugkilometern legten die S-Bahnen im regulären Verkehr zusätzlich 776.000 Kilometer (+8,4 Prozent) gegenüber 2012 zurück. „Die S-Bahn ist weiterhin unverzichtbarer Bestandteil des Verkehrsangebotes in der Region. Wir arbeiten mit allen Beteiligten intensiv daran, die Qualität dieses Angebots weiter zu verbessern“, so Hans-Albrecht Krause, Geschäftsführer und Sprecher der S-Bahn Stuttgart.

Wie bereits seit zehn Jahren wurde im vergangenen Jahr die Qualität des S-Bahn-Betriebs durch die Auswertung festgelegter Kriterien („objektive Bewertung“) und durch Befragung von Fahrgästen („subjektive Bewertung“) ermittelt. Dazu werden S-Bahn-Kunden sechs Mal im Jahr von einem neutralen Dienstleister befragt. Das Ergebnis 2013 haben heute die S-Bahn Stuttgart und der Verband Region Stuttgart vorgestellt.

Die Bewertungen zu den Qualitätskriterien Pünktlichkeit, Sicherheit, Information im Regelfall und bei Verspätungen sowie Sauberkeit erfolgen in Schulnoten und resultieren aus der Befragung der S-Bahn-Kunden; zusätzlich werden Pünktlichkeit und Sauberkeit objektiv erfasst.

Die nach objektiven Kriterien ermittelte Pünktlichkeit bewegte sich 2013 zwar fast auf Vorjahresniveau, die Zielwerte sowohl für die gesamte Verkehrszeit wie auch für die Hauptverkehrszeit wurden jedoch nicht erreicht: 95,8 Prozent (2012: 96,5 Prozent) aller S-Bahnen waren 2013 weniger als sechs Minuten verspätet und 86,2 Prozent (2012: 87,0 Prozent) weniger als drei Minuten. In der Hauptverkehrszeit betrugen die Werte für Verspätungen von weniger als sechs Minuten 92,5 Prozent (93,7 Prozent) und für Verspätungen von weniger als drei Minuten 74,2 Prozent (75,3 Prozent).

Dafür waren unter anderem umfangreiche Bauarbeiten (etwa auf der Remsbahn oder der Strecke Leonberg–Ditzingen), aber auch Störungen an der Leit- und Sicherungstechnik, an Fahrzeugen und verschiedene externe Einflüsse verantwortlich. Dies hat dazu geführt, dass die Fahrgäste, die in der täglichen Wahrnehmung wichtige Pünktlichkeit mit 3,1 deutlich schlechter als 2012 (2,7) bewertet haben. Der Zielwert von 2,5 wurde damit deutlich verfehlt.

Bei den durch die Fahrgäste bewerteten weiteren Kriterien Sicherheit, Information im Regelfall sowie bei Verspätungen und Sauberkeit liegt die S-Bahn in etwa bei den Vorjahresergebnissen. Die beste Wertung gibt es beim Kriterium Sicherheit 2,0 (2012: 2,1), hier wird der Zielwert von 2,5 klar übertroffen. Auch bei Sauberkeit und Informationen im Regelfall konnte der Zielwert von 2,5 fast erreicht werden.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:06.03.2014 - Uhrzeit: 09:10

BLS Cargo: Erste kommerzeille Fahrt der Last-Mile-Lok auf nicht elektrifiziertem Gleis

BLS Cargo hat heute mit der TRAXX AC Last-Mile-Lokomotive die erste kommerzielle Fahrt absolviert und ist mit der neuen Streckenlokomotive in ein nicht elektrifiziertes Umschlagsterminal gefahren. Damit erschliessen sich für BLS Cargo neue, effiziente und schlanke Produktionsmöglichkeiten. Ab Mitte Jahr ergänzen zwei weitere Last-Mile-Lokomotiven die Flotte.

BLS Cargo hat den Zuschlag für den Transport von neuen Triebzügen von Bussnang ins Güterterminal in Visp erhalten. Heute fand die erste von insgesamt sieben Überfuhren nach Visp statt. BLS Cargo setzte für diesen Transport die neue Last-Mile-Lokomotive BR 187 zum ersten Mal kommerziell ein.

Nahtloser Gütertransport
Dank der Last-Mile-Lokomotive, einer Wechselstromlokomotive mit ergänzendem Dieselmotor, fuhr BLS Cargo ohne Lokwechsel und Rangierung selber in das nicht elektrifizierte Terminal in Visp. Ein Novum, da BLS Cargo zur Erschliessung der „letzten Meile“ bislang auf die Leistung von Dritten angewiesen und ein zusätzlicher Lokwechsel nötig war. Mit dieser Fahrt ist der Startschuss für neue Produktionsmöglichkeiten gefallen: BLS Cargo kann von nun an Kunden ohne eigenes Rangiermanöver direkt, nahtlos und zeitlich flexibel mit der Streckenlokomotive bedienen. „Damit erschliessen wir neue Märkte und bieten unseren Kunden innovative und effiziente Leistungen“, ist Silvan Munz, Leiter Binnen-, Import- und Exportverkehr von BLS Cargo, überzeugt.

In wenigen Monaten Start des kommerziellen Betriebs
Die erste kommerzielle Fahrt war Bestandteil von Versuchsfahrten, die im Rahmen des Zulassungsverfahrens vorgesehen sind. Die Zulassung der Lokomotive für das Schweizer Schienennetz ist beantragt und BLS Cargo plant bereits in wenigen Monaten den offiziellen Start des vollen kommerziellen Betriebs. Dann werden BLS Cargo auch zwei weitere Lokomotiven zur Verfügung stehen.

Die Innovation der Last-Mile-Lok
Die Last-Mile-Lokomotive ist eine Innovation von Bombardier Transportation. Die TRAXX-Wechselstromlokomotive mit ergänzendem Dieselmotor für Verkehre in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde 2011 erstmals dem Fachpublikum vorgestellt. Die ersten fünf Lokomotiven dieser Art hat die Leasinggesellschaft Railpool Ende 2010 bestellt. BLS Cargo erkannte frühzeitig das Potenzial und sicherte sich mit einem mehrjährigen Mietvertrag drei dieser Lokomotiven.



Quelle:/Fotos: BLS Cargo

Datum:05.03.2014 - Uhrzeit: 09:52

EETC 1250er mit speziellen Stickern versehen

Im März gibt die niederländische Vereinigung für Eisenbahninteressierte (NVBS) die tausendste Ausgabe ihrer Mitgliederzeitschrift aus. Die NVBS wurde 1931 gegründet und das Magazin bestand seinerzeit aus nur fünf Seiten. Inzwischen enthält diese monatlich erscheinende Zeitschrift "Op de Rails" jeweils die aktuellen Neuigkeiten über die Eisenbahnen und Straßenbahnen im In- und Ausland, sowie verschiedene Artikel zu gesonderten Themen, die sich beispielsweise mit der Geschichte von Lokomotivbaureihen befassen.
Dieses Jubiläum war für das EVU EETC auch Anlass genug ihre Lokomotiven 1251, 1252 und 1254 hierfür mit speziellen Stickern zu versehen.
EETC setzt die 1200 bis Ende März vor den Wintersportzügen zwischen Utrecht und Venlo ein, von wo aus die Züge von der Central Bahn und der TXL weiter nach Österreich gebracht werden. Auch in der Autozugsaison werden die 1200 weiterhin eingesetzt, dann mit einem weiteren Exemplar dieser Baureihe, der 1255. Diese Lokomotive wird hierfür kurzfristig wieder fahrbereit gemacht.
Die derzeit noch in der blauen Farbgebung aus ACTS-Zeiten verkehrende 1252 wird demnächst einen neuen schwarz-weißen Anstrich erhalten, auf welchem Märklin den Nierderländischen Eisenbahnen zu ihrem 175-jährigen Jubiläum gratuliert.



Quelle:/Fotos: NVBS/Op de Rails

Datum:05.03.2014 - Uhrzeit: 09:17

Neuer Umlaufplan ex MET (Berlin)

Die beiden Garnituren des ejemaligen Metropolitan werden unverändert in einem zweitägigen Umlauf zwischen Berlin und München eingesetzt. Den aktuellen Plan gibt es ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:04.03.2014 - Uhrzeit: 08:45

S-Bahn Berlin führt neues Abfertigungssystem ein

Ausrüstung aller Ringbahnstationen mit ZAT-FM bis Anfang 2015 - S-Bahn Berlin verspricht sich mehr Pünktlichkeit und wirtschaftlich höhere Effizienz

Im April beginnt die S-Bahn Berlin mit der Umstellung ihres Abfertigungsverfahrens für die rot-gelben Züge. Auf der Hälfte der 166 S-Bahn-Stationen wird künftig der Lokführer mit Hilfe der von den Bahnsteigkameras auf einen Führerstandsmonitor übertragenen Bildern den Fahrgastwechsel beobachten und den Zug für die sichere Abfahrt vorbereiten. Die Umsetzung des Projektes dauert bis Ende 2015 und kostet etwa 40 Millionen Euro. Die S-Bahn Berlin passt sich damit den bundesweit üblichen Standards an.

Das technisch neue Abfertigungsverfahren ZAT-FM (Zug-Abfertigung durch den Triebfahrzeugführer – mit Führerstands-Monitor) ist an fünf Pilotstationen der Ringbahn umfassend erprobt worden und nach Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt nunmehr serienreif. Seit Aufnahme des Probebetriebs konnten weit über eine Million Abfertigungsvorgänge zuverlässig durchgeführt werden.

Die Fahrzeugflotte der S-Bahn Berlin ist bereits komplett umgerüstet. Die Inbetriebnahme der technischen Anlagen auf den Stationen erfolgt von April 2014 bis Dezember 2015. Bereits im ersten Quartal nächsten Jahres wird die Umstellung auf der Ringbahn abgeschlossen sein. ZAT-FM löst das bisherige Abfertigungsverfahren durch eine örtliche Aufsicht ab, das zuletzt nur noch bei der Berliner S-Bahn an zahlreichen Bahnhöfen Anwendung fand.

Auf dem Ring werden alle Stationen mit der neuen Technik ausgestattet. Im übrigen Netz bleibt es auf S-Bahnhöfen, an denen die Zugabfertigung durch den Lokführer aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auch ohne technische Unterstützung möglich ist, beim bisherigen Verfahren. Dort tritt der Triebfahrzeugführer auf den Bahnsteig, um den Türschließvorgang zu beobachten.

Das Abfertigungsverfahren ZAT-FM ist Teil eines neuen Betriebs- und Informationssystems für die S-Bahn Berlin (BIS), das in den vergangenen Jahren sukzessive aufgebaut wurde. Zum Konzept gehören auch 590 LCD-Fahrtzielanzeiger mit Echtzeitinformationen und eine automatische „Voice-over-IP“-Beschallung auf den Bahnsteigen.

Gesteuert werden die Systeme von 21 Stammaufsichten im gesamten S-Bahn-Netz. Diese verfügen über alle innerbetrieblichen Daten zum Betriebsgeschehen und können sich per Monitor auf Bahnsteige aufschalten. Entsprechend der verkehrlichen Lage ist die gezielte visuelle und akustische Information der Fahrgäste für einzelne Stationen oder ganze Streckenteile möglich. Per Inforufsäule auf den Bahnsteigen kann auch der Fahrgast jederzeit mit der Stammaufsicht Kontakt aufnehmen. Derzeit laufen die entsprechenden Mitarbeiterschulungen, um die Möglichkeiten des neuen Systems voll ausschöpfen zu können.

Für den direkten Kundenkontakt kommen weitere 120 Mitarbeiter als mobile Aufsichten zum Einsatz. Sie stehen an Bahnhöfen mit starkem Fahrgastaufkommen, an touristischen Schwerpunkten sowie bei Baumaßnahmen und Betriebsstörungen zur Information der Fahrgäste zur Verfügung.

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, verbindet große Hoffnungen mit dem neuen Standard: „Die Zugabfertigung wird insgesamt schneller. Ist der Fahrgastwechsel beendet, kann der Triebfahrzeugführer losfahren und muss nicht warten, bis der Gegenzug abgefertigt ist. Dies wird sich positiv auf die Pünktlichkeit auswirken.“

Auch wirtschaftlich gesehen ist das Konzept für die S-Bahn Berlin ein wichtiger Baustein, um im Wettbewerb bestehen zu können. Buchner erläutert: Mit unseren neuen Stammaufsichten, den mobilen Aufsichten und den Sicherheitskräften erreichen wir den Kunden besser als zuvor. Ein Mitarbeiter, der im Innenstadtbereich mit dem Abfertigen von Zügen beschäftigt ist, steht dem Fahrgast wegen der dichten Zugfolge im Regelfall gar nicht als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir können und werden in der Zukunft mehr Qualität anbieten.“

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:03.03.2014 - Uhrzeit: 09:10

Weiterer Doppelstock-Zug im Donau-Isar-Express

Vorübergehender Einsatz wegen Wartungsarbeiten an Triebzügen

Ab Sonntag setzt DB Regio Oberbayern auf dem Donau-Isar-Express (DIX) zwischen München und Passau vorübergehend einen weiteren Doppelstock-Zug ein, bestehend aus fünf klimatisierten Doppelstock-Wagen. Dieser Zug wird ca. 30 Fahrten pro Woche abdecken, beispielsweise jeweils von Montag bis Freitag den RE 4063 (Ankunft in München um 10:35 Uhr) und den RE 4086 (Abfahrt in München um 19:24 Uhr).

Anlass ist der nun anstehende Achstausch bei den zwölf, im DIX eingesetzten Triebzügen der Baureihe ET 440. Die Achsen haben nach vier Jahren im Einsatz nach und nach ihre, vom Hersteller empfohlene Laufleistung erreicht. Der dritte Doppelstock-Zug kompensiert das durch den Achsentausch bedingte zeitweise Fehlen von ET 440. Nachdem bereits seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2013 eine zweite Doppelstock-Garnitur im DIX verkehrt, sind nun vorübergehend drei dieser geräumigen Züge im Einsatz.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG
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