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News-Rubrik: News-Archiv Februar 2014

Datum:28.02.2014 - Uhrzeit: 14:56

Erste 140er rollen wieder aufs Abstellgleis

Mit der 140 028, 172 und 184 rollen heute die ersten drei Loks der Reihe 140 wieder aufs Abstellgleis. Die Loks wurden heute in Maschen z-gestellt.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:28.02.2014 - Uhrzeit: 08:45

SBB Cargo taufte die 30. Hybridlok in Lupfig

SBB Cargo hat am 27. Februar 2014 die 30. Hybridlok des Typs Eem 923 getauft. Somit sind alle 30 bestellten Hybridlokomotiven pünktlich an SBB Cargo ausgeliefert und erfolgreich in den Betrieb eingeführt worden. Die neue Lok ermöglicht einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr. Als modernste Lokomotive auf dem Markt kommt sie sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.

«Das Team Lupfig hat alle 30 Fahrzeuge jeweils 3 Wochen im operativen Betrieb getestet. Umso mehr darf es sich nun darauf freuen, ihre eigene Hybridlok in Betrieb zu nehmen», sagte Nicolas Perrin, CEO SBB Cargo in Lupfig. Zusammen mit Richard Plüss, dem Gemeindeammann von Lupfig, taufte er die Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Chestenberg». Somit sind alle 30 bestellten Fahrzeuge der Stadler Winterthur AG bis Ende 2013 erfolgreich an SBB Cargo ausgeliefert worden. Das gesamte Auftragsvolumen betrug 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.

Mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit
Mit der neuen Hybridlok lassen sich die Bedürfnisse der Kunden optimal bedienen. Denn die Eem 923 verbindet Effizienz und Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.

Die neue Hybridlok wird auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der letzten Meile zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte. Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.

Die Hybridlok Eem 923 wird voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch verkehren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduktion von mehr als 4000 Tonnen bewirken. SBB Cargo hat sich bewusst für ein zukunftsweisendes Fahrzeug entschieden, das nachhaltige ökonomische und ökologische Vorteile verbindet.

Namensgebung: Regionale Hausberge als Symbol für Nachhaltigkeit
Nicht nur mit der Hybridlok selber, auch bei der Namensgebung beschreitet SBB Cargo neue Wege: Da die Loks an regionalen Standorten im Einsatz sind, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge. Sie symbolisieren die nachhaltige, regionale und ökologische Verankerung. Den Namen wählt das jeweilige Cargo-Produktionsteam vor Ort aus. In Lupfig entschied sich das Team unter der Leitung von Jens Seifert für den «Chestenberg».

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:28.02.2014 - Uhrzeit: 08:44

DB Regio: Neues Outfit für Regionaltriebzüge in Unterfranken

DB Regio Franken setzt die Fahrzeuge zwischen Würzburg und Bamberg und auf der Mainfrankenbahn ein - Kosten von knapp 450.000 Euro

Eine Frischzellenkur erhalten derzeit zwölf Regionaltriebzüge der Baureihen ET 425 und 426 in der Werkstätte in Würzburg. Seit Dezember 2013 verkehren einige der Züge mit dem bequemen Niederflureinstieg zweistündlich auf der Strecke nach Bamberg. Dort ersetzen sie Dieseltriebzüge der Baureihe VT 612. Der Rest der Züge soll nach und nach – spätestens jedoch zum Fahrplanwechsel 2015 – in den Fahrplan der Mainfrankenbahn eingebunden werden und die zur Kapazitätsverstärkung eingesetzten Lokgarnituren ersetzen.

Bislang fuhren die elektrisch betriebenen Züge in Südbayern. Für das neue Einsatzgebiet verpasst DB Regio Franken den Fahrzeugen derzeit ein neues Outfit. „Wir modernisieren die Züge von Grund auf, vom Lack bis zu den Sitzpolstern, vom WC bis zu den Abfallbehältern. So können wir unseren Fahrgästen auf der wichtigen Verbindung zwischen Würzburg und Bamberg mehr Komfort bieten“, sagt Anja Steidl, Geschäftsleiterin DB Regio Franken.

Die Fahrzeuge werden im Rahmen der sogenannten Qualitätsstraße behandelt. Bei dem Modernisierungsprogramm von DB Regio Bayern, das zur Hälfte vom Freistaat Bayern finanziert wird, erhalten die Züge während eines mehrtägigen Werkstattaufenthalts ein ganzes Paket von Verbesserungen. Dazu gehört unter anderem, dass der Außenlack der Züge erneuert, sämtliche Armlehnen und etwa die Hälfte der Sitzpolster ausgetauscht werden. Der Rest der Polster erhält eine Grundreinigung. Auch modernisiert DB Regio Franken die WC-Anlagen der Regionaltriebzüge, erneuert die Innenbeleuchtung und montiert neue Abfallbehälter im Einstiegsbereich der Fahrzeuge.

Die Kosten für die Sanierung eines ET 425 (206 Sitzplätze) belaufen sich auf rund 47.000 Euro, beim ET 426 (100 Sitzplätze) sind es rund 23.500 Euro. Insgesamt kostet die Frischzellenkur damit knapp 450.000 Euro. Zusätzlich erhalten die Fahrzeuge von Ende 2014 bis Mitte 2015 noch eine Korrosionssanierung im Fußbodenbereich.

Die Reisenden zwischen Würzburg und Bamberg kommen alle zwei Stunden in den Genuss der dann runderneuerten Elektrotriebzüge, die über ein helles und freundliches Innendesign sowie breite Türen verfügen. Auch erleichtern die Fahrzeuge mit ihrer fahrzeuggebundenen Einstiegshilfe Fahrgästen mit eingeschränkter Mobilität den Ein- und Ausstieg. Ergänzend zu den ET 425/426 verkehren ebenfalls zweistündlich die modernen Regionalzüge des Franken-Thüringen-Express. Zusammen ergibt sich damit ein Stundentakt zwischen Würzburg und Bamberg mit neuen bzw. modernisierten Zügen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:28.02.2014 - Uhrzeit: 08:15

HUSA 185 613 nun bei anderem EVU


Diese (ex) HUSA-Lok 185.613 dürfte nun für ein anderes EVU fahren zumal sie nun in Ostösterreich anzutreffen ist. Abgestellt in Gramatneusiedl konnte sie am 27.2.2014 fotografiert werden.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:28.02.2014 - Uhrzeit: 08:15

GySEV: Alle vier neue Flirts nun vorhanden


Die GYSEV hat nun bereits ihre vier FLIRT erhalten, die - zumindest teilweise auich schon im Planeinsatz sind. Die AUfnahme zeigt den 415 501 am 25.2.2014 in Szentgotthard.

Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:27.02.2014 - Uhrzeit: 08:10

IRE Berlin - Hamburg ergänzt Reiseangebot

Ab 14. April steht für die Verbindung Berlin – Hamburg ein neues Angebot zur Verfügung.
DB Regio Nordost bietet den Fahrgästen auf der Relation Berlin – Hamburg eine neue Reisemöglichkeit mit Halt in Stendal, Salzwedel, Uelzen und Lüneburg an und erschließt mit dieser Direktverbindung von Berlin aus interessante Tourismusregionen, wie beispielsweise neben Hamburg, die Lüneburger Heide oder die Altmark.
Der Interregio-Express (IRE) verkehrt vom 14. April befristet bis zum 13. Dezember 2014 täglich von Berlin nach Hamburg und zurück. Dabei wird der IRE Montag bis Samstag gegen 7 Uhr in Berlin starten und gegen 10 Uhr Hamburg erreichen. Sonntags erfolgt die Fahrt nach Hamburg gegen 13 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt ab Hamburg montags bis donnerstags gegen 16.30 Uhr und freitags bis sonntags gegen 18.00 Uhr. An Freitagen ist darüber hinaus ein weiteres Zugpaar um die Mittagszeit geplant.
Im IRE gilt der Nahverkehrstarif der Deutschen Bahn AG. Damit ist an Wochenenden das Schönes-Wochenende-Ticket gültig und Montag bis Freitag nach 9 Uhr das Quer-durchs-Land-Ticket.
Darüber hinaus gibt es für den IRE einen Festpreis von 19,90 Euro für eine Fahrt und 29,90 Euro für eine Hin- und Rückfahrt innerhalb von 15 Tagen. Die Buchung dieses neuen Sondertarifs ist ab dem 1. April 2014 möglich. Vorverkaufsfristen bestehen nicht. Beim Kauf im Zug gibt es einen Aufpreis.
Eine Sitzplatzreservierung ist möglich. Hier gelten die gültigen Konditionen der Deutschen Bahn AG.
Weiterhin wird im IRE eine Fahrradbeförderung zu den regulären Nahverkehrskonditionen angeboten. Um die Fahrradmitnahme sicherzustellen, ist die kostenlose Reservierung eines Fahrradstellplatzes erforderlich.
Weitere Informationen stehen ab 19. März unter www.bahn.de/berlin-hamburg zur Verfügung.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:26.02.2014 - Uhrzeit: 09:20

Abellio: Zug der Linie S 7 auf den Namen „Remscheid“ getauft

· Remscheids Oberbürgermeisterin, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Abellio geben dem ersten Zug der Linie „Der Müngstener“ einen Eigennamen
Hagen, 25.2.2014. Am 25. Februar 2014 wurde um 11:00 Uhr ein Zug der S-Bahn Linie 7 (Solingen-Remscheid-Wuppertal) auf den Namen „Remscheid“ getauft.
Die Zugtaufe erfolgte am Hauptbahnhof Remscheid und wurde durch
· Beate Wilding (Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid),
· Rolf Ommen (Abteilungsleiter Nahverkehrsmanagement Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR)),
· Ronald R. F. Lünser (Geschäftsführer Abellio Rail NRW),
· Bernard Kemper (Geschäftsführer Abellio Deutschland) und
· Jeff Hoogesteger (Vorstand der europäischen Abellio-Group)
in Anwesenheit von etwa 50 geladenen Gästen durchgeführt.
Der Zug der Marke Alstom Coradia Lint 41/H ist seit der Betriebsaufnahme der Strecke durch Abellio am 15. Dezember 2013 mit der Kennzeichnung VT 12007 im Einsatz. Der Triebzug ist einer von neun Zügen, die Abellio im Auftrag des VRR auf dieser Strecke einsetzt.


(v.l.n.r.) Jeff Hoogesteger (CEO Abellio Group), (v.l.n.r.) Jeff Hoogesteger (CEO Abellio Group), Ronald R.F. Lünser (Geschäftsführer Abellio NRW), Beate Wilding (Oberbürgermeisterin der Stadt Remscheid), Bernard Kemper (Geschäftsführer Abellio Deutschland), Rolf Ommen (VRR, Leiter Nahverkehrsmanagement) (Abellio/Lokomotiv)
Die S 7 in Zahlen (73 Tage Betrieb, 15.12.2013 – 25.2.2014):
Fahrgäste 550.000
Gefahrene km 212.000
Stationshalte 86.600
Halte in Remscheid 7.750
Vor dem Hintergrund der Anfangsschwierigkeiten einer jeden neuen Betriebsaufnahme ist die Betriebsstabilität der S 7-Flotte als sehr gut zu bezeichnen. Im Januar 2014 wurden 99,36% aller Fahrten durchgeführt (Dezember 2013: 98,46%).
Lünser: „Eine Taufe der Züge auf Haltepunkten unserer Strecke hat bei Abellio Tradition. Es ist ein identitätsstiftendes Ereignis, welches auch unsere Verbundenheit mit der Region zum Ausdruck bringt. Weitere Taufen sind geplant.“

Quelle:/Fotos: Abellio GmbH

Datum:25.02.2014 - Uhrzeit: 08:40

Aluminium-Transporte wechseln vom Wasser auf die Schiene

DB Schenker Rail hat mit der Novelis Deutschland GmbH einen Dreijahresvertrag über den Schienentransport von Aluminium-Barren und –Coils (Spulen) zwischen Deutschland und England abgeschlossen. Die Transporte wurden zuvor per Schiff abgewickelt. Novelis ist weltweit Marktführer von Aluminium-Walzprodukten. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Atlanta, USA, stellt unter anderem Getränkedosen, Bleche für die Automobilindustrie, Dach- und Fassadenelemente für den Baubereich sowie lithografische Bleche her. DB Schenker Rail fährt für Novelis rund 300 Züge pro Jahr. Über 150 davon fahren von Neuss nach Widnes, England, und transportieren Aluminium-Coils mit einem Gewicht von jeweils bis zu zehn Tonnen. Auf dem Rückweg werden in den gleichen Wagen Aluminium-Barren mit je bis zu 27 Tonnen vom englischen Latchford nach Neuss befördert. Wöchentlich werden drei Rundläufe mit jeweils 22 Wagen gefahren. Die Züge sind in jeder Richtung 25 Stunden unterwegs.
Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:24.02.2014 - Uhrzeit: 09:00

BR 101: Neue Ganzreklame-Werbelok

Seit 21. Februar 2014 ist die 101 102 mit einer neuen Ganzreklame "Hier ist der Spass am Zug - 110 Jahre Vedes" im Einsatz. Ein Bild der Lok gibt es hier
Quelle:/Fotos: bahnbilder.de

Datum:20.02.2014 - Uhrzeit: 08:40

128 001 nun in Weimar

Die 128 001 wurde nun als Dauerleihgabe von Bombardier Transportation GmbH dem Thüringer Eisenbahn verein zur Verfügung gestellt und wurde am 19. Februar 2014 mit Zuglok 146 551-7 nach Weimar überführt. Bilder dazu gibt es beim TEV.
Quelle:/Fotos: TEV

Datum:19.02.2014 - Uhrzeit: 09:15

835 Meter lange Güterzüge ökologisch und ökonomisch erfolgreich

500 Züge mit Überlänge gefahren / Zugauslastung um 22 Prozent gesteigert / 2013 über 200 Züge eingespart / Forschungsprojekt zu 1.500 Meter langen Zügen

In Maschen bei Hamburg ist am 18. Februar 2014 der 500. Zug mit Überlänge gestartet. Ziel der bis zu 835 Meter langen Züge ist der Rangierbahnhof im dänischen Fredericia. Es handelt sich bundesweit um die einzige Strecke, auf der seit Dezember 2012 Züge dieser Länge verkehren dürfen, im Rest der Republik sind nur 740 Meter zugelassen.

Markus Hunkel, Produktionsvorstand bei DB Schenker Rail: „Wir konnten die Auslastung unserer bestehenden Züge auf dieser Relation um 22 Prozent steigern, das Transportvolumen um 25 Prozent erhöhen und dabei gleichzeitig 200 Züge jährlich einsparen. Die 835-Meter-Züge sind somit ein voller Erfolg – ökonomisch wie ökologisch.“

Gerade in Richtung Skandinavien besteht bei den Transporteuren eine große Nachfrage an längeren Güterzügen, um Ressourcen effizienter nutzen zu können. Rund zehn Millionen Euro wurden in die erforderlichen Anpassungen der Infrastruktur auf der 210 Kilometer langen Strecke investiert. Profitierende Branchen sind Stahl, Automotive, Chemie und Kaufmannsgüter.

Der nächste Schritt wird noch größer, denn auf auszuwählenden Korridoren sind Züge geplant, die mit 1.500 Metern fast doppelt so lang sind wie derzeit bundesweit zugelassen. Ein entsprechendes Forschungsprojekt ist in Vorbereitung.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:19.02.2014 - Uhrzeit: 09:15

Offizielle Präsentation des neuen ICE 3

Bis Ende März liefert Siemens insgesamt acht neue Triebzüge - Reibungsloser Start des Passagierbetriebs

Am 18. Februar 2014 stellten im Rahmen einer Pressefahrt Andreas Busemann, Vorstand Produktion der DB Fernverkehr, und Jürgen Wilder, CEO der Sparte Hochgeschwindigkeits- und Regionalzüge bei der Siemens AG, den neuen ICE 3 der Deutschen Bahn (DB) vor.

„Vor allem bei Service und Komfort bietet der neue ICE 3 unseren Kunden ein echtes Plus. So bekommen Fahrgäste über die neuen Deckenmonitore jederzeit aktuelle Reiseinformationen und können im vollwertig ausgestatteten Bordrestaurant mit 16 Sitzplätzen mit bis zu 300 Stundenkilometern innerhalb Deutschlands komfortabel speisen. Darüber hinaus punktet die Baureihe 407 durch niedrigeren Energieverbrauch und höhere technische Zuverlässigkeit“, so Busemann.

Insbesondere für mobilitätseingeschränkte Reisende bietet der modernste ICE zahlreiche Verbesserungen. Als erste Fahrzeuge der DB Fernverkehr verfügen die neuen Triebzüge über einen Hublift für Rollstuhlfahrer. Der Rollstuhlbereich ist großzügig gestaltet, die beiden Rollstuhlplätze sind mit einem Hubtisch, sowie einem Servicerufknopf ausgestattet. Ein taktiles Leitsystem unter anderem mit Fußbodenleisten und taktilen Sitzplatznummern hilft sehbehinderten und blinden Fahrgästen. Zusätzlich wurden in längeren Gängen Haltestangen angebracht, die gangseitigen Sitze mit Haltegriffen versehen und die Trittstufen sowie Innentüren kontrastreicher gestaltet.

Die Baureihe 407 basiert auf der Velaro-Plattform von Siemens. Der neue ICE 3 besteht - wie auch sein Vorgänger - aus acht Wagen und verfügt mit insgesamt 444 Sitzplätzen, davon 111 in der 1. Klasse, über ein größeres Platzangebot. Zwei Züge lassen sich zu einem Doppelzug mit 888 Sitzplätzen kuppeln. Äußerlich unterscheidet er sich von seinem Vorgänger durch eine neu gestaltete Kopfform und das durchlaufende Hochdach zur Verbesserung der Aerodynamik.

Im Dezember 2013 erhielten die neuen ICE 3 ihre Zulassung für innerdeutsche Fahrten als Doppelzüge. Bis Ende Dezember 2013 wurden vier ICE-Züge an die Deutsche Bahn übergeben. Vier weitere Züge sollen bis Ende März 2014 folgen. „Wir haben die Herausforderungen, insbesondere im Zulassungsprozess, erfolgreich gemeistert und freuen uns, den neuen ICE 3 nun auf Deutschlands Schienen fahren zu sehen“, sagte Wilder.

Insgesamt liefert Siemens 17 Züge an die DB. Derzeit sind die ersten neuen ICE 3 überwiegend auf der Verbindung Köln-Frankfurt (Main)-Stuttgart anstelle der bisherigen ICE 3 unterwegs. Ab Mitte April werden die acht ausgelieferten Züge in den bestehenden Fahrplan integriert. In Absprache mit der DB führt Siemens mit weiteren acht ICE umfangreiche Testfahrten in Frankreich und Belgien durch, um die Zulassung für den grenzüberschreitenden Verkehr in diesen Ländern vorzubereiten.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:19.02.2014 - Uhrzeit: 08:45

143 894 ist zerlegt

143 894 wurde am Montag, 17.02.2014 beim Bender zerlegt. Am Wochenende zuvor konnte sie letztmalig aufgenommen werden:




Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:19.02.2014 - Uhrzeit: 08:40

Standmessungen mit 193 901 und 193 822 in Hohenau

Und weiter geht’s mit den VECTRON-Messfahrten in Österreich. Nach der am Wochenende durchgeführten "Österreich-Rundfahrt" mit einigen Reisezugwagen war am 18.2.2014 die Standmessung in Hohenau an der Reihe.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:18.02.2014 - Uhrzeit: 09:45

Neuer Umlaufplan BR 143 (Bh Rostock)

Der Bh Rostock hat wohl zum letzten Mal einen Umlauf mit der Reihe 143 aufgestellt. Bis maximal 2. Mai 2014 werden noch 11 Lokomotiven in fünf Plänen im Rostocker S-Bahnnetz eingesetzt. Allerdings läuft hier nun die Umstellung auf die neuen Talent 2, so dass der Umlauf wohl bald schon mit 442er durchsetzt sein wird.
Den vollständigen Umlaufplan gibt es ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:17.02.2014 - Uhrzeit: 09:30

Tschechische AWT 183 719 in Österreich

Zu einem seltenen Gastspiel einer tschechischen AWT-Lok kam es am 15.2.2014: Im Zuge einer Überstellung nach Deutschland bespannte die AWT 183.719 gemeinsam mit der WLC 1216.950 einen KLV-Zug Richtung Westen. Fotografiert wurde dieses seltene Gespann bei der Durchfahrt in Bruck an der Leitha.



Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:14.02.2014 - Uhrzeit: 08:15

Präsentation des CD Railjet in Wien

Am Mittwoch (12.02.2014) präsentierte Siemens in seinem Werk in Wien Simmering einer mehrköpfigen Delegation aus Tschechien die erste von insgesamt sieben Railjet Garnituren für die Tschechischen Eisenbahnen. Dieser Umstand musste natürlich genützt werden, um die Fahrzeuge innen zu besichtigen und etwaige Unterschiede zu den Schienenflitzern der ÖBB festzustellen.
Sieht man von geänderten Sitzbezügen in der zweiten Klasse ab, erhielt zunächst der Steuerwagen eine zweckmäßigere Innengestaltung. Der Sitzplätze des Speisewagens wirken ebenso wenig einladend wie bei den ÖBB, pseudomoderne Tristesse in allen Ecken und Enden! Dafür zeigte man sich bei der Gestaltung des letzten Wagen umso kreativer, wurde dieser allen Ernstes mit einem Mehrzweckabteil zur Beförderung von Fahrrädern (!) ausgestattet. Unterm Strich gesehen wirken die die CD Railjets etwas durchdachter, wenn auch nur etwas.






Quelle:/Fotos: Raimund Whynal, Bahnnews-Austria

Datum:12.02.2014 - Uhrzeit: 09:15

Werdenfelsbahn: Hochbetrieb im Werk Pasing

Technische Verbesserungen an den Zügen bis Ende kommender Woche vollzogen - Reservezug ab März als Rückfallebene

Mit Sonderschichten arbeiten DB Regio Oberbayern und der Zughersteller Bombardier derzeit im Werk Pasing an der Behebung der technischen Mängel der neuen Werdenfelsbahn-Züge. Bis Ende der kommenden Woche sollen die meisten Maßnahmen abgeschlossen sein. Außerdem steht ab März für die Strecken im Werdenfels ein zusätzlicher Zug als Rückfallebene bereit. „Auf diese Weise schaffen wir mehr Stabilität im Fahrplan und bei den Sitzplatzkapazitäten“, so Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin, DB Regio Oberbayern.

Wie Ende Januar angekündigt, hat Bombardier zwischenzeitlich die Umbauten an den Verdrahtungen der Zugkupplungen an allen 27 Zügen abgeschlossen. Nachdem die Bahn mit zusätzlichen Mitarbeitern bereits Überbrückungsmaßnahmen für die Stromversorgung und die Aufrüstung der Bordelektronik durchgeführt hatte, sind damit die drei größten verspätungsrelevanten Fahrzeugprobleme, wie erwartet, im Griff.

Von Bassewitz „Nun nimmt der Hersteller eine Reihe von kleinen technischen Änderungen vor, die die Anfälligkeit der Züge weiter reduzieren sollen.“ Im Regio-Werk in München-Pasing sind Arbeiten unter anderem an Abwassertanks, an Sensoren für Kühlmittelflüssigkeiten, an den Dachantennen und an Sandrohrheizungen im Gang. Auch störanfällige Bauteile an den Bremsen werden bei allen Zügen ausgetauscht. Rund zwei Drittel der Zugflotte sind aktuell nachgerüstet. Bis Ende kommender Woche werden auch diese Arbeiten an allen 27 Zügen vollzogen sein.

Dabei wird in Sonderschichten auch an den Wochenenden gearbeitet. Jedes Fahrzeug muss insgesamt drei Tage im Werk sein, um alle Veränderungen vornehmen zu können. Von Bassewitz: „Dies führte dazu, dass wir in den vergangenen Tagen mehrfach mit geringerer Zugkapazität unterwegs waren. Ersatzweise haben wir dann einem herkömmlichen Zug auf die Strecke geschickt.“

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:12.02.2014 - Uhrzeit: 08:45

CFI bestellt zwei Vectron-Loks mit Rangiermodul

Siemens hat vom italienischen Privatbahnbetreiber Compagnia Ferroviaria Italiana S.p.A. (CFI) einen Auftrag über zwei Lokomotiven vom Typ Vectron DC (Gleichstrom) erhalten. Es ist die erste Bestellung aus Italien von Vectron-Lokomotiven mit Rangiermodul und die zweite Bestellung von Siemens-Lokomotiven durch CFI. Die Fahrzeuge werden im Siemens-Werk in München-Allach gefertigt und sollen in der zweiten Hälfte 2014 an den Kunden ausgeliefert werden.

Mit einer Antriebsleistung von 5,2 Megawatt erreicht der Vectron DC eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde. Die Bestellung von CFI ist der erste Auftrag über DC-Lokomotiven mit Rangiermodul aus der Vectron-Familie von Siemens. CFI ist eine der erfahrensten und sich stark entwickelnden Firmen im Güterverkehr und hatte bereits 2011 zwei ES64U4-Loks bei Siemens bestellt.

Die Vectron-Flotte weist bereits eine Gesamtfahrleistung von über zwei Millionen Kilometern auf. Bislang konnte Siemens mehr als 130 Stück an neun internationale Kunden verkaufen. Die größte Bestellung mit 80 Lokomotiven Vectron AC (Wechselstrom) ging vor kurzem von der finnischen Staatsbahn VR ein – auch diese sind mit Rangiermodulen ausgerüstet.

Die Lokomotiven des Modells Vectron basieren auf dem technischen Konzept einer Plattform. Dieses Konzept gestattet es, Fahrzeugvarianten wie Wechsel- oder Mehrsystemlokomotiven in kürzester Zeit kundenspezifisch entwickeln und herstellen zu können. Alle Lokomotiven sind vorgerüstet für den Einbau eines Rangiermodules, welches in einem zweiten Schritt integriert werden kann. Mit dem Rangiermodul ist der Kunde in der Lage, nicht-elektrifizierte Streckenabschnitte zu befahren („last-mile“).

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:11.02.2014 - Uhrzeit: 08:45

SCI: Weltweit wachsende Nachfrage nach Elektrolokomotiven

Europa investiert trotz aktueller Schwäche insbesondere in effizienzsteigernde und energiearme Produkte

SCI Verkehr legt eine neue Studie „Elektrolokomotiven – Weltweite Marktentwicklungen“ vor. Danach boomte die globale Nachfrage nach E-Lokomotiven in den vergangenen fünf Jahren: über 9 000 Fahrzeuge wurden neu beschafft. Auch in Zukunft reißt das Wachstum nicht ab, bis 2018 wird die Nachfrage weiter um etwa 3,5% jährlich wachsen. Die drei Leitregionen Asien, GUS und Europa, in denen jeweils knapp etwa ein Drittel der aktuellen Flotte mit ca. 50 000 Elektrolokomotiven im Einsatz sind, haben auch in den letzten fünf Jahren etwa 95% der Neulokomotiven beschafft, jedoch zu unterschiedlichen Anteilen: Während die Beschaffungsvolumina insbesondere in Asien aber auch in der GUS aktuell hoch sind und laut SCI Verkehr weiter auf diesem hohem Niveau bleiben bzw. sogar steigen, investierten die europäischen Bahnen und Leasingunternehmen im Verhältnis zu ihrem hohen Bestand deutlich weniger. Dadurch entsteht für die Zukunft ein deutliches Nachholpotential.

Auf das Neugeschäft von Elektrolokomotiven entfällt weltweit ein Marktvolumen von etwa 4,0 Mrd. EUR. In Europa liegt das Beschaffungsvolumen aktuell bei rund 460 Mio. EUR pro Jahr. Aufgrund der aufgeschobenen Investitionen und technisch aufwändigeren Fahrzeugen erwartet SCI Verkehr in Europa eine sehr hohe Wachstumsentwicklung von etwa 7,5% jährlich. Treiber für Investitionen in Europa sind die grenzüberschreitende Konsolidierung von Güterverkehrsunternehmen und deren Verkehre, sowie das Ziel in einem aktuell schwachen Schienengüterverkehrsmarkt die Effizienz von Flotte und Verkehren zu steigern. Aber auch die große veraltete Flotte (insbesondere in Osteuropa) wird zu steigenden Beschaffungen beitragen. Veraltete E-Lokomotiven werden durch neue stärkere Multisystem-Lokomotiven ersetzt werden. Insgesamt sind in Europa jedoch auch aufgrund der besseren Auslastung der Fahrzeuge selbst sinkende Bestände zu beobachten. SCI Verkehr geht von einem Rückgang der Flotte von knapp einem Prozent aus. Auf eine hohe Volatilität des Schienengüterverkehrsgeschäfts reagiert der europäische Lokomotivmarkt mit einer wachsenden Leasingflotte, die europaweit grenzüberschreitend im Einsatz ist und Flexibilität sowie die Entwicklung von insbesondere finanzschwächeren oder privaten Eisenbahnverkehrsunternehmen fördert.

Nicht nur in Europa, sondern auch weltweite Wachstumssegmente sind „Dual-Mode“ und „Last-Mile-Diesel“ Lokomotiven, die aufgrund ihrer Ausstattung mit diesel- sowie elektrischer Traktion nicht nur auf elektrifizierten Strecken einsetzbar sind. Diese Segmente bieten nicht nur Vorteile, wie die Reduzierung von Schadstoffen und Kraftstoffeinsparungen, sondern machen auch einen effizienten Einsatz zwischen elektrifizierten und nicht elektrifizierten Strecken ohne Lokwechsel Möglich. Besonders in Ländern und Regionen mit geringem elektrifizierungsgrad ist das Potential groß. Vorreiter sind Länder wie Südafrika und Großbritannien, die kürzlich „Dual-Mode“ Lokomotiven bestellt haben.



In Asien und der GUS befinden sich im Gegensatz zu Europa die aktuellen Beschaffungen auf hohem Niveau. Während in Asien Investitionen aufgrund von steigender Verkehrsleistung insbesondere in den Kernmärkten Indien und China stattfinden und es somit auch ein Zuwachs in der Flotte geben wird, basiert das Neugeschäft in der GUS fast ausschließlich auf Ersatzbeschaffungen der im Durchschnitt 28 Jahre alten Flotte. Das hat zur Folge, dass auch in der GUS die Anzahl der Elektrolokomotiven zurückgehen wird.

Größte Hersteller weltweit sind die chinesischen Unternehmen CNR und CSR, welche zusammen fast 50% der Elektrolokomotiven der letzten 5 Jahren produziert haben. Auf dem dritten Platz folgt der indische Hersteller Chittaranjan Locomotive Works (CLW). Alle drei Hersteller agieren im Wesentlichen auf ihren großen Heimatmärkten. Allerdings haben die Auslieferungen der beiden chinesischen Hersteller CNR und CSR in andere Regionen spürbar zugenommen. Europäische Hersteller wie Bombardier, Siemens und Alstom versuchen Marktanteile über „Joint-Ventures“ auszubauen.

Die Marktstudie „Elektrolokomotiven – Weltweite Marktentwicklungen“ ist ab Februar 2014 in englischer Sprache erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de).

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:11.02.2014 - Uhrzeit: 08:45

HKX passt sein Verkehrsangebot an Nachfrage an

Längere Züge am Wochende / Weniger Züge zu wenig nachgefragten Zeiten in der Woche / Anzahl der Sitzplätze pro Woche bleibt gleich

Ab 5. März 2014 wird der Hamburg-Köln-Express (HKX) sein Verkehrsangebot stärker an die tatsächliche Nachfrage anpassen. Das bedeutet, dass an den Wochenenden längere Züge mit bis zu 50 Prozent mehr Kapazität als heute zur Verfügung stehen. Während der Woche, insbesondere zu wenig nachgefragten Zeiten, wird der Fahrplan dagegen ausgedünnt. Insgesamt wird pro Woche die selbe Anzahl von Sitzplätzen wie heute zur Verfügung stehen.

Am Freitag und Samstag werden wie bisher drei Züge pro Richtung verkehren, am Sonntag zwei. Am Montag und Donnerstag wird es ebenfalls zwei Züge pro Richtung geben, am Dienstag und Mittwoch gibt es in Zukunft pro Richtung nur noch einen Zug. Zu den Feiertagen wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten und zu den Hauptreisezeiten in den Ferien werden zudem zusätzliche Züg verkehren.

„Nach eineinhalb Jahren auf der Schiene und bis zu 50.000 Fahrgästen monatlich kennen wir den Reisebedarf unserer Kundinnen und Kunden inzwischen gut“, sagt die Geschäftsführerin von HKX, Eva Kreienkamp. „Wir wissen, wann die Nachfrage besonders groß ist und wann eher niedrig. Entsprechend bauen wir unser Sitzplatzangebot an den besonders begehrten Reisetagen rund um das Wochenenden weiter aus. Unsere Preise für das X-Ticket bleiben dabei gewohnt günstig, die Gesamtzahl der Sitzplätze pro Woche gleich. Und durch die Kapazitätsausweitung am Wochenende, werden wir gerade an besonders stark nachgefragten Freitagen und Sonntagen in Zukunft mehr X-Tickets in den unteren Preisklassen anbieten können.“

Fahrgäste, die bereits einen Platz in einem der ab 5. März nicht mehr verkehrenden Züge gebucht haben, werden vom HKX-ServiceCenter informiert und können ihre Fahrt kostenfrei umbuchen oder stornieren.

Die Hamburg-Köln-Express GmbH (HKX) ist das erste private Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Die HKX-Züge verkehren zwischen Köln und Hamburg mit Halten in Düsseldorf Hbf, Duisburg Hbf, Essen Hbf, Gelsenkirchen Hbf, Münster Hbf, Osnabrück Hbf, Hamburg-Harburg, Hamburg Hbf und Hamburg-Altona. Die Fahrzeit für die Gesamtstrecke liegt bei gut vier Stunden.

X-Tickets gibt es ab 18 Euro für die Gesamtstrecke. Sie sind auch erhältlich per Internet unter www.hkx.de, in den Verkaufsstellen der Kölner Verkehrsbetriebe, der Rheinbahn, der Stadtwerke Bonn, des metronom und trans regio sowie der NordWestBahn, einer wachsenden Zahl von Reisebüros entlang der Strecke und in deren Einzugsbereich sowie telefonisch im HKX ServiceCenter (Tel.: 0180-6 459 459, von 06:00 bis 22:00 Uhr (0,20 €/Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 0,60 €/Anruf aus deutschen Mobilfunknetzen)) oder an Bord der HKX-Züge beim Servicepersonal.

Hauptgesellschafter der HKX GmbH ist die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland.

Quelle:/Fotos: Hamburg-Köln-Express GmbH

Datum:10.02.2014 - Uhrzeit: 09:25

143 894 zum Bender überstellt

Nachdem sie einige Zeit in Köln-Kalk abgestellt war, wurde 143 894 letzte Woche zum Bender überstellt. Sie steht jetzt ganz am Ende des Stutzens schön eingekeilt – entweder kommt noch weiterer „Nachschub“ oder man brauchte Platz, als am Freitag auf dem Gelände gekehrt wurde ...




Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:10.02.2014 - Uhrzeit: 08:54

Joe Biden gibt Startschuss: Erste Siemens-Lok für Amtrak im Fahrgastbetrieb

Erste von 70 Lokomotiven für Amtrak ab morgen im Passagierbetrieb
US-Vizepräsident Joe Biden betont in seiner Rede Bedeutung des Schienenverkehrs für Infrastruktur
Fertigung im Siemens-Werk Sacramento

Im Beisein des amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden sowie des US-Verkehrsministers Anthony Foxx nahm am 06. Februar 2014 in Philadelphia (US-Bundesstaat Pennsylvania) die erste elektrische Lokomotive von Siemens für den staatlichen Bahnbetreiber Amtrak den Betrieb auf. Der Start des offiziellen Passagierbetriebs beginnt am morgigen Freitag, den 7. Februar.

Im Oktober 2010 hatte Amtrak insgesamt 70 Elektro-Lokomotiven im Wert von 338 Millionen Euro (466 Millionen US-Dollar) bei Siemens bestellt. Für Siemens bedeutete diese Order den Einstieg in den wichtigen amerikanischen Lokomotiven-Markt. Die Amtrak-Loks werden im Siemens-Werk in Sacramento (Kalifornien) gebaut, das für diesen Großauftrag mit Millionenaufwand ausgebaut wurde. Trotz der europäischen Wurzeln ist die Lok ein durch und durch amerikanisches Produkt, mit Komponenten aus anderen Siemens-Werken in den USA, sowie von rund 70 Zulieferern in den USA.

Der Ausbau des Schienenverkehrs spielt im Rahmen der Infrastrukturentwicklung in den USA eine große Rolle. Nachholbedarf besteht vor allem bei schnellen Fernzügen. Hier sollen die neuen Amtrak-Lokomotiven von Siemens einen wesentlichen Beitrag im frequentierten Nordost-Korridor zwischen Washington, New York und Boston leisten. Im Betrieb mit bis zu 18 Wagen pro Zug können die neuen Sprinter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h fahren.

Im Geschäftsjahr 2013 erreichte Amtrak bei den Fahrgastzahlen einen neuen Allzeit-Rekord und beförderte 31,6 Millionen Passagiere. Amtrak betreibt täglich über 300 Intercity-Züge auf einem Streckennetz von knapp 34.000 Kilometern und bedient 500 Städte in Nordamerika.

Die "Amtrak Cities Sprinter" basieren auf den in Europa entwickelten Siemens-Lokomotiven Eurosprinter und Vectron. Technisch sind die Lokomotiven echte Amerikaner: Sie sind für die drei in Nordamerika üblichen Fahrdraht-Spannungen von 25 kV, 12,5 kV und 12 kV ausgerüstet und erreichen eine Leistung von bis zu 6,4 MW. Das ist wesentlich mehr als die Leistung der älteren Lok-Generationen. Die Bremsenergie wird zurück in den Fahrdraht gespeist und damit die Energieeffizienz im Betriebsalltag deutlich erhöht. Sind alle Lokomotiven im Einsatz, beläuft sich die mögliche Einspeisung in das Stromnetz auf drei Milliarden Kilowattstunden – dies entspricht bei angenommenen 10 US-Cent pro Kilowattstunde einem Wert von 300 Millionen US-Dollar.

Das technische Lok-Design mit einem einfachen und gut zugänglichen Aufbau der Komponenten verspricht zudem eine schnelle, kostengünstige Wartung. Insgesamt geht Amtrak von Einsparungen bei den Betriebskosten von einigen hundert Millionen US-Dollar über den Lebenszyklus der Flotte aus.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:07.02.2014 - Uhrzeit: 08:54

Zürich–Stuttgart: SBB und DB verbessern Angebot auf der Gäubahn.

PM der SBB:
Das Angebot zwischen Zürich und Stuttgart wird in zwei Etappen ausgebaut: Per Fahrplanwechsel Ende 2015 passen SBB und DB die Abfahrts- und Ankunftszeiten der Verbindungen auf der Gäubahn an und schaffen damit bessere Anschlüsse in Stuttgart und Zürich. Ab Fahrplanwechsel Ende 2017 werden neu stündlich statt wie bis anhin zweistündlich Direktzüge zwischen Zürich und Stuttgart verkehren. Hierfür kommen neue, komfortable Intercity-Doppelstockzüge der DB zum Einsatz.

Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) verbessern das Angebot zwischen Zürich und Stuttgart bis 2018 in zwei Etappen: Ab Fahrplanwechsel Ende 2015 wird die Abfahrt in Zürich als auch die Ankunft in Stuttgart jeweils 30 Minuten früher als heute erfolgen. Diese Änderung der Fahrlage ermöglicht künftig deutlich bessere Anschlüsse in Stuttgart, zum Beispiel in Richtung Dortmund, Frankfurt und Nürnberg. Auch in Zürich wird eine optimale Anschlusssituation erreicht, insbesondere in Richtung Tessin. Dabei verkehren weiterhin sieben Zugpaare mit Eurocity-Refit-Wagen der SBB im Zweistundentakt, die Fahrzeit bleibt unverändert bei knapp drei Stunden. Die Umsetzung des neuen internationalen Angebotes erfordert die Drehung des Regio-Express-Zuges Zürich–Schaffhausen mit seinen Halten Zürich Oerlikon und Bülach um 30 Minuten.

Ab Fahrplanwechsel Ende 2017 werden auf der Strecke Stuttgart–Zürich ungefähr doppelt so viele IC-Verbindungen wie heute verkehren. Zwischen Schaffhausen und Zürich wird der stündliche internationale Fernverkehrszug die heute verkehrenden Interregio-Verbindungen ersetzen. Die DB wird dafür 17 neue Intercity-Doppelstockzüge beschaffen: Diese sind behindertengerecht gestaltet und bieten Platz für Fahrräder, Kinderwagen und Gepäck. Im neuen Zug gibt es 465 komfortable Sitzplätze mit viel Beinfreiheit. Die Sitzplätze sind mit Steckdosen ausgerüstet und in die Wagen eingebaute Mobilfunkrepeater sorgen für einen besseren Empfang.

PM der DB:
Neues Verkehrskonzept für die Gäubahn: Ab Ende 2017 stündliche IC-Verbindungen mit modernen Intercity-Doppelstockzügen

Investitionen von über 280 Millionen Euro in 17 neue IC Doppelstock-Züge für Baden-Württemberg - Anerkennung von Nahverkehrsfahrkarten in IC-Zügen zwischen Stuttgart und Singen

(Böblingen/Berlin, 6. Februar 2014) Ab Dezember 2017 wird die Deutsche Bahn (DB) auf der Gäubahn zwischen Stuttgart und Zürich stündlich Verbindungen mit modernen Doppelstock-Intercity anbieten. Auch Kunden des Regionalverkehrs werden davon profitieren, denn zukünftig können sie zwischen Stuttgart und Singen die IC-Züge mit Fahrkarten des Nahverkehrs ohne Aufpreis nutzen. Am 6. Februar 2014 unterzeichneten Winfried Hermann, baden-württembergischer Minister für Verkehr und Infrastruktur, und Berthold Huber, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehr, im Beisein von Wolfgang Lützner, Oberbürgermeister von Böblingen, Roland Bernhard, Landrat des Landkreises Böblingen, sowie des Konzernbevollmächtigten der DB für das Land Baden-Württemberg, Eckart Fricke, den Vertrag zum neuen Verkehrskonzept.

Wesentlicher Bestandteil des neuen Angebotskonzepts ist eine Takt- und Tarifintegration der Fernverkehrsleistungen in das Nahverkehrsangebot. Dabei wird ab Dezember 2017 zwischen Stuttgart und Singen der stündliche Fernverkehr die heute alle zwei Stunden verkehrenden Regional-Express (RE)-Züge ersetzen. Damit verkehren auf der Strecke Stuttgart–Singen–Zürich zukünftig ungefähr doppelt so viele IC-Züge wie heute. Folglich muss das Land keine RE-Leistungen auf dem Abschnitt Stuttgart–Singen bestellen. Für die Freigabe der Fernverkehrszüge für Nahverkehrskunden wird das Land der DB einen Ausgleich für die Mindereinnahmen zahlen, die sich aus der Anerkennung der Nahverkehrstarife ergeben. Zusätzlich haben Reisende aus Herrenberg, Gäufelden, Bondorf (b. Herr.), Sulz (Neckar), Oberndorf (Neckar), Spaichingen und Engen neu eine Direktverbindung nach Zürich, da die IC-Züge alle zwei Stunden auch die Halte der heutigen RE-Züge bedienen werden.

Die Fahrzeit der IC-Züge zwischen Stuttgart und Zürich wird bei etwa drei Stunden bleiben. Die Intercity-Züge werden jedoch ab Dezember 2015 in einer anderen Zeitlage verkehren und daher im Stuttgarter Hauptbahnhof künftig deutlich bessere Anschlüsse haben, zum Beispiel in Richtung Köln, Frankfurt (Main), Berlin, Nürnberg und München. Auch Böblingen profitiert dann von stündlichen Direktverbindungen nach Stuttgart und Zürich.

"Mit diesem Konzept machen wir einen großen Schritt zur Verbesserung der Verkehrsanbindung auf der Gäubahn. Besonders die Nahverkehrskunden profitieren von der neuen IC-Zugqualität im Stundentakt, die Anschlüsse an den Fernverkehr in Stuttgart und Zürich werden – wieder – erreicht. Um eine deutliche Fahrzeitverkürzung auf der Gäubahn zu erreichen, bedarf es jedoch weiterer Ausbaumaßnahmen. Wir halten an dem im Vertrag von Lugano beschriebenen Ziel einer Reisezeitverkürzung auf 2 Stunden 15 Minuten fest. Insoweit ist dieses Konzept für uns eine gute Interimslösung", so Winfried Hermann.

„Unsere Kunden erwartet ab 2017 auf der Gäubahn eine deutliche Angebotsverbesserung: Mehr Verbindungen mit neuen Zügen. Die Doppelstockwagen der neuesten Generation werden im Vergleich zu den heutigen IC-Wagen wesentlich moderner und komfortabler ausgestattet sein, vor allem auch für Familien und mobilitätseingeschränkte Reisende“, so Berthold Huber.

Ein Zug wird aus jeweils einem Steuerwagen 2. Klasse, drei Mittelwagen 2. Klasse und einem Mittelwagen 1. Klasse bestehen. Pro Zug gibt es 465 Sitzplätze, davon 70 in der 1. Klasse. An jedem Doppel- und Einzelsitz wird es eine Steckdose geben, Mobilfunkrepeater sorgen für einen besseren Empfang. Die Beinfreiheit ist in beiden Klassen mindestens so groß wie im ICE. Mit neun Fahrradstellplätzen ist auch die Fahrradmitnahme in den Zügen möglich. In jedem Wagen wird es große Gepäckregale geben. Im Mehrzweckbereich des Steuerwagens ist unter anderem Platz für Kinderwagen sowie ein extra Familienbereich mit acht Sitzplätzen an zwei Tischen, zusätzlichem Platz für Gepäck und ein Wickeltisch im WC vorgesehen.

Besonders für mobilitätseingeschränkte Kunden wird das Reisen mit den neuen Doppelstockzügen einfacher: Im Einstiegsbereich wird es taktile Orientierungshinweise geben und im Fahrgastraum werden die Platznummern auch in Brailleschrift angezeigt. Die Steuerwagen verfügen über eine fahrzeuggebundene Einstiegshilfe. Damit sind die beiden Rollstuhlplätze barrierefrei zu erreichen.

Die neuen Fahrzeuge werden nicht nur auf der Gäubahn sondern auch auf der IC-Linie Karlsruhe–Pforzheim–Stuttgart–Aalen–Nürnberg zum Einsatz kommen. Für alle Reiseverbindungen der IC-Doppelstockzüge können die Kunden Sitzplätze auch gezielt im Ober- oder Untergeschoss reservieren.

Quelle:/Fotos: SBB / DB Mobility Logistics AG

Datum:06.02.2014 - Uhrzeit: 08:54

Europäischer Schienengüterverkehr zeigt keine Erholung

Sinkende Verkehrsleistung durch schwache Konjunktur und Verluste im intermodalen Wettbewerb – Betreiber verharren in der Verlustzone – Prozessoptimierung und Allianzen zwingend

SCI Verkehr analysiert in der aktuell erschienenen Studie „SCHIENENGÜTERVERKEHRSMARKT EUROPA 2014“ die weiterhin schwache Situation des europäischen Schienengüterverkehrs. Trotz hoher Erwartungen hat der europäische Schienengüterverkehr das Jahr 2013 wieder mit einem Minus an Verkehrsleistung und Ergebnis abgeschlossen. Die vielfältigen Restrukturierungsprogramme der Verkehrsunternehmen im Schienengüterverkehr konnten bisher noch keine signifikante Trendwende hin zu mehr Verkehrsleistung und Ergebnis erzielen. Die Ursachen hierfür liegen teilweise außerhalb des Einflussbereichs der Unternehmen selbst: Die konjunkturelle Abkühlung innerhalb Europas einerseits und der harte intermodale Wettbewerb mit oftmals ruinös agierenden Straßenverkehrsunternehmen andererseits sind wesentliche externe Störgrößen, die der politischen Rahmensetzung bedürfen. Allerdings sieht SCI Verkehr auch Einflussgrößen, die Europas Güterbahnen selbst gestalten können. Hierzu gehört vor allem die grundsätzliche Modernisierung der internen Abläufe, Strukturen und Prozesse, aber auch die Größenoptimierung durch Unternehmenszusammenschlüsse und Allianzen. Hier liegen erhebliche Effizienzpotenziale brach, mit deren Erschließung eine Rückkehr in die Profitabilität gelingen kann.

Die Verkehrsleistung der Bahnen ist im Jahr 2013 weiter schrumpft. Zwar wurden in den Jahren 2010 und 2011 die Aufholeffekte nach der weltweiten Wirtschaftskrise beobachtet, jedoch konnten in den meisten Ländern das Vorkrisenniveau nicht annähernd wieder erreicht werden. Einige Güterbahnen schrumpften in ihrer Verkehrsleistung so stark, dass der Peak-Level von 2007 langfristig nicht erreicht werden wird.


Das Marktvolumen für Schienengüterverkehr betrug im Jahr 2012 ca. 17 Mrd. Euro. Dieser Wert liegt mit minus 5% unter dem Niveau des Vorjahres und wird im 2013 nicht übertroffen sein. Weit entfernt ist man derzeit von dem ambitionierten Ziel der Politik wie der Unternehmen, den Transport per Schiene deutlich zu erhöhen: Modal Split Anteil der Eisenbahn sinkt seit 2000 im Trend weiter. SCI Verkehr rechnet langfristig mit einer Wiederbelebung des Güterverkehrs auf der Schiene mit einem CAGR von ca. 1,3% p.a. bis 2020.


Zwar sind einige Restrukturierungsprogramme bei den Betreibern auf den Weg gebracht, jedoch wurde die erhoffte Profitabilität noch nicht erreicht. Eisenbahnoperateure müssen sich sowohl auf eine hohe Volatilität einstellen als auch Stabilität bei erfolgreichen Geschäften sichern. Business Modelle der Betreiber befinden sich im Aufbau: Ländermärkte, Industrie-Segmente, Produktions- und Assets Strukturen müssen exakt analysiert und neu zugeschnitten werden.
Die westeuropäischen Güterbahnen wie z.B. Fret SNCF und Trenitalia Cargo haben zwar Fortschritte erzielt, können jedoch das negative Ergebnis noch nicht ins Positive drehen. Bei den osteuropäischen Bahnen (CFR Marfa, HZ Cargo, BDz Cargo) sind die angestrebten Privatisierungsprozesse gescheitert. Eine Ausnahme davon bildet PKP Cargo, die in den letzten Jahren positiven Ergebnissen verzeichnet hat und vor kurzem erfolgreich die Aktien an der Warschauer Börse platzieren konnte.


SCI Verkehr identifiziert in der neuen Studie die entscheidenden Trends im derzeit sehr volatilen europäischen Schienengüterverkehrsmarkt. Es wird sowohl der gesamteuropäischer Eisenbahntransportmarkt betrachtet als auch die 16 größten Ländern einzeln in Details dargestellt. Mehr als 30 Betreiber Fact-Sheets bilden eine Grundlage zu einem umfangreichen Benchmark der Bahnoperateure.
Die Marktstudie „Schienengüterverkehrsmarkt Europa 2014“ ist ab Februar 2014 englischer Sprache erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de).


Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:05.02.2014 - Uhrzeit: 10:15

Neuer Umlaufplan BR 143 (Bh Magdeburg)

Der Bh Magdeburg setzt im aktuellen Fahrplan noch 12 Lokomotiven planmäßig in zwei Umlaufplänen ein. Die Maschinen verkehren dabei mit Regionalzügen zwischen Magdeburg, Leipzig, Halle, Bitterfeld, Dessau oder Falkenberg.
Den vollständigen Umlaufplan gibt es ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels.

Mehr Infos zum Lok-Vogel
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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:05.02.2014 - Uhrzeit: 09:45

Erste Bilder des neuen CD Railjet im Netz aufgetaucht

Nun sind im Netz die ersten Bilder des neuen CD Railjets im Netz aufgetaucht. Bilder gibt es u.a. hier und hier.
Quelle:/Fotos: railcolor.net, ice-treff.de

Datum:04.02.2014 - Uhrzeit: 09:05

Fugger-Express: Mehr Fahrgäste, mehr Kapazitäten

Licht und Schatten erlebte der Fugger-Express 2013, dennoch blickt DB Regio Allgäu-Schwaben zuversichtlich nach vorne. Positiv waren im vergangenen Jahr der anhaltend hohe Fahrgastzuspruch (37 000 Reisende pro Tag, 13,3 Millionen Reisende im Jahr, plus 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) sowie das erneut verbesserte Sitzplatzangebot zu den Pendlerzeiten seit Dezember 2013. Den Jahresrückblick dagegen trübten ein hoher Schadstand bei den Fahrzeugen und schlechtere Pünktlichkeitswerte. „Mit einer durchschnittlichen Pünktlichkeit von 90,4 Prozent sind wir nicht zufrieden. Jedoch haben wir mit einem neuen Wartungskonzept die Weichen gestellt, damit sich die Werte 2014 wieder verbessern. Im Januar fiel der Start bereits sehr positiv aus, wir lagen bei 93,2 Prozent“, sagte Bärbel Fuchs, Geschäftsleiterin DB Regio Allgäu-Schwaben.

Neben Störungen an der Infrastruktur, Personen im Gleis oder Baumaßnahmen an der Strecke trug 2013 auch der hohe Schadstand an den Fahrzeugen dazu bei, dass sich die Pünktlichkeit im Vergleich zum Vorjahr um knapp einen Prozentpunkt verschlechterte. An den Fahrzeugen waren 2013 immer wieder Schäden unter anderem an den Getrieben aufgetreten, die zu längeren Werkstattaufenthalten führten. Für 2014 ist Fuchs zuversichtlich, dass sich die Lage bessert. „Wir haben die Werkstattsituation entspannt, indem wir die Fugger-Express-Züge für einfache Inspektionen und Instandhaltungsarbeiten seit Kurzem in die Werkstatt München Hbf von DB Fernverkehr fahren lassen.“ Im Werk Steinhausen, wo die Elektrotriebzüge bislang ausschließlich gewartet und repariert worden waren, hatte es im vergangenen Jahr aufgrund der vielen unvorhergesehenen Schäden zunehmend Engpässe gegeben. An beiden Orten sind nun zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz. Zudem führt die Herstellerfirma Alstom in Nürnberg eigene Arbeiten an den Zügen durch.

Umbau der Sitzplatzabstände und Gepäckablagen

Auch beim Umbau der Sitzplatzabstände und Gepäckablagen, mitfinanziert von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, kontrolliert und finanziert, gibt es Fortschritte. „Wir hoffen, dass wir die 37 Züge bis Ende 2014 umgerüstet haben“, so Fuchs. Rund 800 Gepäckablagen werden umgebaut und erweitert. Die Abstände der Sitze betragen künftig zwischen 77,5 und 83 Zentimeter. Damit werden die engsten Sitzabstände in den Zügen um acht Zentimeter auseinandergeschoben.

Ebenfalls gemeinsam mit der BEG gelang es, die Kapazität gerade im Berufsverkehr zu verbessern. Im Fahrplan 2014 setzt DB Regio Allgäu-Schwaben einen zusätzlichen Doppelstockzug im Fugger-Express ein. Er fährt im Berufsverkehr von Augsburg anstelle eines bisherigen zweiteiligen Fugger-Express-Zuges und bietet 660 statt bisher 480 Sitzplätze. Die dabei freigewordenen zwei Elektrotriebzüge werden an andere Züge angekoppelt, sodass bei diesen Verbindungen jeweils 960 statt 720 Sitzplätze vorhanden sind. Nachmittags in der Gegenrichtung gilt das gleiche Prinzip. Fuchs: „Gemeinsam mit der BEG werden wir die Entwicklung der Reisendenzahlen in der Hauptverkehrszeit weiterhin beobachten, um – wenn nötig – nachsteuern zu können.“

Seit fünf Jahren verkehrt der Fugger-Express in einem dichten Takt auf den wichtigen Strecken rund um Augsburg. Das Sitzplatzangebot stieg in der Hauptverkehrszeit seit der Inbetriebnahme um rund 40 Prozent. Fast 62 Millionen Reisende sind seither mit den Zügen gefahren. Innerhalb von fünf Jahren hat die Zugflotte rund 26 Millionen Kilometer zurückgelegt. Damit ist der Fugger-Express bereits 650mal um die Welt gefahren.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:03.02.2014 - Uhrzeit: 10:15

Rollmaterial-Beschaffung Nord-Süd: SBB entscheidet sich im Mai 2014 für einen Anbieter.

Die SBB wird das Ausschreibungsverfahren für die Beschaffung von 29 neuen Zügen für den Nord-Süd-Verkehr wie geplant abschliessen, die Rollmaterial-Hersteller wurden heute entsprechend informiert. Der Zuschlag für einen der Anbieter erfolgt im Mai 2014.

Die SBB hat im April 2012 das Ausschreibungsverfahren für 29 neue Züge gestartet. Basierend auf den vorliegenden Angeboten werden derzeit noch letzte Fragen mit den Anbietern geklärt. Die SBB befasst sich im Rahmen des üblichen Risikomanagements bei Beschaffungsprojekten insbesondere mit Zulassungsfragen im nationalen und internationalen Bereich.

Im Mai 2014 wird die SBB einem der Anbieter den Zuschlag erteilen. Die neuen Züge sollen schrittweise eingesetzt werden. Im Hinblick auf das prognostizierte Nachfragewachstum nach der Inbetriebnahme des Gotthard- und Ceneri-Basis-Tunnels kann die SBB für die Kunden genügend Sitzplätze zur Verfügung stellen.

Rollmaterialbeschaffungen sind komplex und haben den detaillierten Vorgaben des öffentlichen Beschaffungsrechts zu genügen. Deshalb dauert es bis zum Vergabeentscheid für die neuen Nord-Süd-Züge einige Monate länger als ursprünglich geplant.

Tiefeinstiege entsprechen einem wesentlichen Kundenbedürfnis (ältere Menschen, Gepäck, Kinderwagen). Diese Anforderungen hat die SBB nach eingehender Befassung mit dem Behindertengleichstellungsgesetz in ihrer Rollmaterialstrategie verankert.

Die SBB setzt alles daran, auch auf der Nord-Süd-Achse ein verlässliches, stabiles und komfortables Angebot im nationalen und internationalen Verkehr sicherzustellen.

Doppelstockzüge von Bombardier

Die Lieferung der bereits bestellten 59 Doppelstockzüge für den nationalen Fernverkehr verzögert sich um rund zwei Jahre. Die SBB erwartet, dass Bombardier die ersten Züge wie angekündigt per Fahrplanjahr 2016 ausliefert.

Für die Erneuerung der nationalen Fernverkehrsflotte hat die SBB im Jahr 2010 bei Bombardier 59 Doppelstockzüge bestellt. Die Lieferung der Züge verzögert sich voraussichtlich um rund zwei Jahre, wie die SBB und Bombardier bereits im April 2012 gemeinsam kommuniziert haben. Beide Unternehmen setzen alles daran, die Züge so rasch als möglich einsetzen zu können.

Die Strafzahlungen für nicht termingerechte Lieferung sind Bestandteil des Vertrags zwischen Bombardier und der SBB. In Anbetracht der Grössenordnung des Lieferverzugs und der damit verbundenen Strafzahlungen werden, wie in solchen Projekten üblich, langwierige Auseinandersetzungen erwartet, auf welche sich die SBB entsprechend vorbereitet.

Der Fernverkehr wird ohne Unterstützung der öffentlichen Hand betrieben. Sollten Forderungen der SBB nicht vollständig durchgesetzt werden können, ginge das zu Lasten des Gewinns des Fernverkehrs und würde dessen finanziellen Handlungsspielraum einschränken. Der Steuerzahler wird dadurch nicht direkt belastet.

Die SBB erwartet von Bombardier, dass die ersten Züge im Rahmen der angekündigten und im April 2012 angepassten Lieferungstermine rechtzeitig geliefert werden.


Quelle:/Fotos: SBB

Datum:03.02.2014 - Uhrzeit: 10:15

Neue DB Regio-Werkstatt in Ulm offiziell in Betrieb genommen

Dr. Grube: „Modernste Instandhaltungsanlage von DB Regio bundesweit“- Deutsche Bahn investiert rund 125 Millionen Euro in Werkstatt und neue Abstellanlage - Hohe Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Ulm - 150 Mitarbeiter für Wartung und Instandhaltung

Auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Ulm hat die Deutsche Bahn AG in rund 32 Monaten Bauzeit eine neue Werkstatt zur Wartung und Instandhaltung von Fahrzeugen der DB Regio AG sowie eine neue Abstellanlage errichtet.

Am Samstag (1. Februar 2014) hat Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, gemeinsam mit Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg, sowie Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter für das Land Baden-Württemberg der Deutschen Bahn AG, und Andreas Moschinski-Wald, Vorsitzender der Regionalleitung, DB Regio AG, Region Baden-Württemberg, die Anlage offiziell in Betrieb genommen.

„Die Ulmer Werkstatt ist die modernste Instandhaltungsanlage der DB Regio AG bundesweit. Wir haben sie zu den geplanten Kosten von 125 Millionen Euro und zum geplanten Termin im Dezember 2013 fertig gestellt. Mit innovativer Technik und modernsten Standards beim Umweltschutz halten hier rund 150 Bahn-Mitarbeiter die Fahrzeuge für unsere Kunden instand“, so Dr. Grube.

OB Gönner: "Diese beachtliche Investition der Deutschen Bahn ist von großer Bedeutung auch für den Wirtschaftsstandort Ulm. Sie schafft und sichert Arbeitsplätze, sie verbessert aber auch nachhaltig die Infrastruktur der Bahn in diesem Bereich."

Die Arbeiten für das Projekt begannen im April 2011 und konnten termingerecht im Dezember 2013 abgeschlossen werden. Zur Anlage gehören neben der Werkstatt für über 150 Elektroloks und Diesel-Triebwagen sowie 180 Reisezugwagen eine Außen- und Innenreinigungsanlage und umfangreiche Gleisanlagen.

Allein der Werkstattkomplex hat eine Grundfläche von rund 12.500 Quadratmetern mit rund 134.000 Kubikmetern umbautem Raum. In einem abgetrennten Bereich werden Sonderreinigungen wie zum Beispiel Graffitibeseitigung und Unterbodenreinigung der Fahrzeuge durchgeführt.

In der Außenreinigungsanlage werden die Fahrzeuge wie in einer Autowaschanlage gereinigt. Etwa die Hälfte des zur Reinigung benötigten Wassers wird nach Aufbereitung erneut für die Fahrzeugwäsche verwendet. Hinzu kommt eine Reinigungsanlage mit überdachter Arbeitsbühne zur Säuberung der Fahrgasträume von Reisezugwagen sowie Dieseltriebwagen.

Ergänzend zum Werkstattbereich entstand eine Abstellanlage mit 89 Weichen und rund 13 Kilometern Gleisen, von denen etwa 6 Kilometer als Abstellgleise genutzt werden. Die Steuerung erfolgt vom neuen elektronischen Stellwerk in Ulm-Söflingen.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG
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