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News-Rubrik: News-Archiv Dezember 2013

Datum:31.12.2013 - Uhrzeit: 10:34

DB: Neun 186er an ECR abgegeben

Die ersten neun 186er von DB Schenker wurden Ende Dezember an die französische Tochter ECR abgegeben. Betroffen sind die 186 324 bis 332, die nun den ECR-Bestand (186 161-180, 301-320, 341-345) ergänzen.
Eine Ergänzung zu den ECR 186er: Im Februar (genauer zum 11.02.) wurden bereits 186 321 und 322 an ECR abgegeben. Seit September ist 186 323 leihweise bei ECR (Danke an Leo Stoffel)

Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:28.12.2013 - Uhrzeit: 09:24

Elektronetz Mittelsachsen (EMS) II

Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) hat im europäischen Amtsblatt über die geplante Ausschreibung des Elektronetz Mittelsachsen (EMS) II informiert. Enthalten soll der schnelle Nahverkehr auf der Linie Dresden-Chemnitz-Zwickau-Plauen-Hof (heutige Bezeichnung: „RE3/IRE 1“) mit ca. 2,7 Mio. Zugkilometer/Jahr, der Erschließungsverkehr auf der Linie Dresden-Chemnitz-Zwickau (heutige Bezeichnung: „RB30“) mit ca. 1,9 Mio. Zugkilometer/Jahr sowie der Erschließungsverkehr auf der Linie Chemnitz-Riesa-Elsterwerda (heutige Bezeichnung: „RB45“) mit ca. 1,1 Mio. Zugkilometer/Jahr sein. Die Einleitung des Vergabeverfahrens steht unter dem Vorbehalt, dass die Gremien der einzelnen Aufgabenträger der Durchführung des Vergabeverfahrens zustimmen.
Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:23.12.2013 - Uhrzeit: 10:50

ICE-Züge für Deutsche Bahn erhalten Zulassung für Deutschland

- Eisenbahnbundesamt genehmigt Einsatz der Züge im Inland
- Vier neue ICE wurden an Deutsche Bahn übergeben
- Zulassungsverfahren für Betrieb in Frankreich und Belgien dauert an
Die neuen ICE-Züge von Siemens für die Deutsche Bahn (DB) dürfen ab sofort in Deutschland fahren. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat die Genehmigung erteilt, dass die Züge auch gekoppelt – in sogenannter Doppeltraktion – auf dem Schienennetz der DB eingesetzt werden dürfen. Im November wurden bereits zwei Züge zu Testzwecken ausgeliefert. Zwischenzeitlich hat Siemens zwei weitere ICE-Züge des Typs Velaro D für den Inlandsverkehr an die DB übergeben. Vier zusätzliche Züge sollen im Frühjahr 2014 folgen. „Mit der Genehmigung der Züge für den Deutschlandverkehr haben wir ein wichtiges Zwischenziel in diesem Projekt erreicht“, sagte Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Sparte Rail Systems. Die restlichen acht der ursprünglich bestellten 16 ICE sind in Absprache mit der DB für Testfahrten in Belgien und Frankreich reserviert, um den grenzüberschreitenden Einsatz und die dafür notwendigen Zulassungen vorzubereiten.

Die DB hat seit 2008 bei Siemens insgesamt 16 moderne Hochgeschwindigkeitszüge im Wert von über 500 Millionen Euro bestellt, die für den Verkehr in Deutschland, Belgien und Frankreich vorgesehen sind. Mit der Zulassung des EBA können die neuen ICE-Züge nun innerhalb des deutschen Schienennetzes fahren. Für den grenzüberschreitenden Einsatz nach Belgien und Frankreich dauert der Zulassungsprozess für die neuen Züge noch an. In den einzelnen europäischen Ländern gelten unterschiedliche Vorschriften für die Zugsicherungssysteme, wie beispielsweise die korrekte Interpretation der Streckensignale. Die damit verbundene Komplexität ist der Hauptgrund für die verzögerte Auslieferung der Züge.

„Für die noch ausstehende Genehmigung zum grenzüberschreitenden Verkehr der Züge arbeiten wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn, dem französischen Betreiber SNCF, dem Eisenbahnbundesamt sowie den entsprechenden französischen und belgischen Behörden an der Zulassung, sind dabei jedoch auch von mehreren Zulieferern abhängig. Um diese Verfahren in Zukunft zu beschleunigen, ist es notwendig, dass wir schnellstmöglich zu einer Harmonisierung von Technik und Zulassung in Europa kommen“, sagte Eickholt.

Der Velaro D ist eine Weiterentwicklung der aktuellen ICE 3-Züge, von denen einige bereits seit 2007 auch im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien im Einsatz sind. Der neue Zug besteht aus jeweils acht Einzelwagen und bietet bis zu 460 Reisenden Platz

– 30 mehr als beim Vorgänger. Er fährt mit einer Antriebsleistung von 8.000 Kilowatt (rund 11.000 PS) bis zu 320 Kilometer pro Stunde (km/h) schnell. Wie sein Vorgänger verfügt der neue ICE über einen unterflur angeordneten, verteilten Antrieb und ist deshalb besonders spurtstark. Die elektrische Bremse erlaubt eine klimafreundliche Rückspeisung der Bremsenergie in das Netz.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:23.12.2013 - Uhrzeit: 10:40

„Velaro D“ nun auch fit für Doppeltraktion

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat den Hochgeschwindigkeitstriebzug „Velaro D“ für den Einsatz in Doppeltraktion freigegeben.
Bereits im Juni 2012 hatte die Behörde für die Fahrzeuge des Herstellers Siemens grünes Licht gegeben - mit der aktuellen Entscheidung dürfen nun auch zwei Züge gekuppelt verkehren.
Die Fahrzeuge, die eine Serienzulassung erhalten haben, sollen von der DB Fernverkehr AG betrieben werden.

Quelle:/Fotos: Eisenbahn-Bundesamt

Datum:22.12.2013 - Uhrzeit: 08:55

407 erstmals im Planeinsatz

Am 21. Dezember 2013 war der neue ICE (Velaro D) erstmals im Fahrgasteinsatz. Der Tz 717 bespannte die Züge 817 und 810 zwischen Köln und Frankfurt. Auch heute soll der Zug mit den ICE 827, 816, 819 und 810 über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main pendeln.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:20.12.2013 - Uhrzeit: 15:26

Siemens soll Lokomotiven nach Finnland liefern

- Großauftrag von Finnischer Staatsbahn im Wert von über 300 Millionen Euro
- Option über weitere 97 Lokomotiven und Wartung
- Erster Auftrag für Modell Vectron in Breitspur

Die finnische Staatsbahn, die VR-Gruppe, will bei Siemens 80 elektrische Lokomotiven vom Typ Vectron bestellen. Der Auftragswert beträgt über 300 Millionen Euro und ist damit die bislang größte Investition der VR-Gruppe in Schienenfahrzeuge sowie die zweitgrößte Beschaffung in Europa für Lokomotiven in diesem Jahr. Die Order schließt eine Option über weitere 97 Lokomotiven sowie über die Beauftragung der 10-jährigen Wartung der Loks ein. Die Verträge sollen in Kürze unterzeichnet werden. Die neuen Lokomotiven, die in Breitspur ausgeführt sind, sollen schrittweise zwischen 2016 und 2026 ausgeliefert werden. Der Betriebseinsatz ist für 2017 vorgesehen. Dann sollen die modernen elektrischen Loks im Güter- und Personenverkehr auch die zum Teil aus den 1970 Jahren stammenden Lokomotiven sowjetischer Bauart ersetzen. „Für Siemens ist dies der bislang größte Einzelauftrag für die neue Lokomotiven-Generation Vectron und der erste Auftrag für dieses Modell in Breitspur“, sagte Jochen Eickholt, CEO der Siemens-Sparte Rail Systems. Gebaut werden die elektrischen Lokomotiven im Siemens-Werk in München-Allach, die Fahrwerke im Siemens-Werk Graz.

Die neuen Loks sollen zuverlässig und langlebig auch unter den extremen Klimabedingungen in Skandinavien ihren Dienst tun. Durch umfangreiche Test- und Zulassungsfahrten in Schweden und Norwegen hat Siemens diese Tauglichkeit belegen können. Die dabei gewonnenen Erfahrungen fließen in die Lokomotiven für die VR-Gruppe ein. „Wir haben uns nach einer langen und sorgfältigen Prüfung für Siemens entschieden. Die von Siemens angebotene elektrische Lokomotive ist gut geeignet für die schwierigen klimatischen Bedingungen in Finnland“, sagte Mikael Aro, CEO der VR-Gruppe.

Darüber hinaus weist die Vectron-Flotte bereits eine Gesamtfahrleistung von weit über einer Million Kilometern auf. Vectron Lokomotiven sind in Deutschland, Polen und Schweden planmäßig im Einsatz. Die neue Generation von elektrischen Lokomotiven von Siemens hat sich gut im Markt etabliert. Bislang konnte Siemens mehr als 50 Stück an sieben internationale Kunden verkaufen.

Die Lokomotiven des Modells Vectron basieren auf dem technischen Konzept einer Plattform. Dieses Konzept gestattet es, Fahrzeugvarianten wie Wechsel- oder Mehrsystemlokomotiven in kürzester Zeit kundenspezifisch entwickeln und herstellen zu können. Zulassungen liegen derzeit vor für Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden und Ungarn.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:19.12.2013 - Uhrzeit: 09:22

Neuzugang beim Bender: 155 199

Am Montag, 16.12.2013, zum Bender überstellt, wartet 155 199 am 18.12.2013 im „Hochsicherheitstrakt“ auf ihr sicheres Ende.



Und noch ein Bild aus besseren Zeiten:
155 199 mußte mit ihrem Gz eine IC-Überholung in Bickenbach abwarten und machte sicht dann auf die Verfolgung, 13.05.2011:



Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:19.12.2013 - Uhrzeit: 08:20

Wird 151 134 reaktiviert?

Die Chancen stehen 50:50: Am 18. Dezember wurden die 151 132 und 134 im Schlepp von 140 261 mit 62646 von Rostock nach Nürnberg gebracht. Dort erfolgt eine Nachschau um den notwendigen Arbeitsaufwand festzustellen. Die Lok mit dem geringeren Aufwand soll reaktiviert, die andere als Ersatzteilspender verwendet und ausgeschlachtet werden.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:19.12.2013 - Uhrzeit: 08:20

SCI Global Rail Index 4/2013

Geschäftslage der Bahnbranche hat sich nach schlechtem Start in 2013 erholt – verhalten positive Aussicht fürs kommende Jahr.



Der SCI Rail Business Index fasst die Bewertung befragter Topmanager der weltweiten Bahnbrache zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage zusammen. Das Jahr 2013 war zwar noch bestimmt von Unsicherheiten aufgrund der Wirtschafts- und Finanzkrise, zum Jahresende steigt die Stimmung in der Bahnbranche aber nochmals an. Nicht nur die derzeitige Geschäftslage wird von den befragten Managern zum dritten Mal in Folge besser als im Vorquartal bewertet, auch der Ausblick auf das Jahr 2014 fällt verhalten positiv aus. Deutschland als wichtigstes Land in Europa will mehr in seine Infrastruktur investieren, die südeuropäischen Länder hoffen auf ein Ende der Krise. Dennoch bereitet vor allem die schleppende Nachfrage den Unternehmen Sorge: Seit mittlerweile einem Jahr verzeichnet die Mehrheit der Befragten eine gesunkene Nachfrage.



Im letzten Quartal 2013 bewerten die befragten Topmanager ihre derzeitige Geschäftslage zum dritten Mal in Folge besser als im Vorquartal. Damit ist erstmals wieder ein Aufwärtstrend in der Branche zu spüren. Einen großen Auftrag konnte sich beispielsweise das von Alstom geführte Konsortium Gibela mit der Unterzeichnung eines Vertrages über 600 Elektrotriebwagen an die Passenger Rail Agency of South Africa sichern.
Knapp 40% der befragten Manager bewertet die aktuelle Geschäftslage als gut. Nach einem sehr verhaltenen Start ins Jahr 2013 werden damit erstmals wieder ähnlich gute Werte erreicht wie 2012 – vom letzten Hoch Mitte 2011 sind diese jedoch noch weit entfernt. Für das kommende Jahr bleibt abzuwarten, inwieweit der Aufwärtstrend anhält.



Ihren aktuellen Auftragsbestand sehen im Saldo knapp 20% der befragten Unternehmen positiv. Damit pendelt sich dieser Indikator zum Jahresende auf einen stabilen Wert ein. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Unternehmen mit kleinem Auftragsbestand deutlich zurückgegangen.
Mit Blick auf die Bewertung der Nachfrageentwicklung in 2013 spielt der gute Auftragsbestand eine große Rolle: Seit mittlerweile einem Jahr gibt die Mehrheit der befragten Unternehmen eine gesunkene Nachfrage an. Im letzten Quartal 2013 sehen noch knapp 25% der Unternehmen eine gesunkene Nachfrage – seit Beginn des Jahres ist dieser Anteil jedoch stetig gesunken. Die gut gefüllten Auftragsbücher sichern vielen Unternehmen damit aber weiterhin ihre Auslastung.



Der Ausblick auf das erste Halbjahr 2014 fällt verhalten positiv aus. 25% der befragten Manager sehen eine günstigere Geschäftsentwicklung, etwa 65% erwarten keine großen Impulse. Positiv fällt auf, dass sich seit Ende 2012 der Anteil der Befragten mit negativen Erwartungen halbiert hat.
Deutschland als wichtigster Markt in Europa wird voraussichtlich seine Ausgaben in die Infrastruktur erhöhen. Aber auch das krisengeplagte Südeuropa gibt Grund zur Hoffnung. In Spanien wird der Ausbau der HGV-Strecken weiter stark gefördert, ein Großteil des 8,5 Mrd. Euro umfassenden Etats soll in angefangene und neue HGV-Projekte fließen. Weitere Impulse für Fahrzeughersteller und Zulieferer kommen aus China – gerade erst sind im größten Markt für HGV-Züge 260 Triebwagen ausgeschrieben worden.
Die insgesamt positiven Signale wirken sich auch auf die Beschäftigung aus. Knapp ein Viertel der befragten Unternehmen erwartet im kommenden Jahr steigende Beschäftigung – nur wenige wollen Mitarbeiter reduzieren.
Strategische Ziele für 2014



SCI Verkehr befragte die Unternehmen auch nach ihren strategischen Zielen für das kommende Jahr. Die Standortoptimierung wird von 40% der Unternehmen als wichtigstes Ziel gesehen. Die regionale Ausweitung des Geschäfts sowie die Erweiterung des Produktportfolios sind ebenfalls für viele Unternehmen bedeutend. Angesichts der eher verhaltenen Entwicklung der Bahnbranche in 2013 denken knapp 40% der befragten Manager über Geschäfte außerhalb der eigenen Branche nach.

Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

Den SCI Global Rail Index, sowie das Archiv mit den vergangenen Ausgaben, finden Sie auch auf www.sci.de.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:18.12.2013 - Uhrzeit: 08:55

103 197 wird wieder einmal verkauft...

Alle Jahre wieder findet sich die 103 197 in Ebay zum Verkauf. Auch dieses Jahr liegt der Startpreis wieder bei 197.000 Euro - ein Weinachtsschnäppchen. (Zur Auktion).
Quelle:/Fotos: Tobias Walter

Datum:17.12.2013 - Uhrzeit: 14:15

Aktueller Ersatzfahrplan Meridian


Aufgrund fehlender FLIRT-Züge fahren derzeit im E-Netz Rosenheim (Meridian) zahlreiche Ersatzgarnituren. Während die Strecke Holzkirchen - Rosenheim fest in der Hand der Vogtlandbahn-Desiros ist, kommen zwischen München und Salzburg/Kufstein verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz. Welche haben wir bereits in der aktuellen Lok-Vogel Ausgabe zusammengefasst. Als Ergänzung dazu gibt es nun für Abonnenten im Abobereich den aktuellen Ersatzfahrplan auf Basis der von Meridian veröffentlichten Daten. Durch die farbliche Hervorhebung und die Sortierung nach Montag bis Freitag, Samstag und Sonntag ist dieser Plan deutlich übersichtlicher als die von Meridian veröffentlichten Fahrpläne und speziell für Eisenbahnfreunde gestaltet.


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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:16.12.2013 - Uhrzeit: 08:47

S-Bahn Mitteldeutschland nimmt planmäßigen Betrieb auf

Erste Züge rollten kurz nach 0 Uhr durch den City-Tunnel Leipzig • Neues Linienkonzept, neue Fahrzeuge, kundenfreundliche Dienstleistungen

Zwischen 0.03 Uhr und 0.16 Uhr setzten sich am 15. Dezember 2013 Nacht in der Station Leipzig Hbf (tief) die ersten Züge der S-Bahn-Mitteldeutschland in Bewegung und läuteten damit die neue Ära des Nahverkehrs im Großraum Leipzig/Halle ein. Der erste Zug steuerte 0.03 Uhr den Zielort Torgau an. Lokführer Oliver Meinung und Kundenbetreuerin Anja Rößner waren stolz, nach der mehrjährigen Vorbereitungsphase nun mit dem ersten planmäßigen Zug den Betrieb aufzunehmen. 0.06 Uhr fuhr die S-Bahn nach Wurzen, 0.07 Uhr folgte der Zug nach Halle (Saale), 0.10 Uhr nach Geithain bzw. Altenburg und 0.16 Uhr nach Leipzig-Connewitz.

„Nun ist es geschafft“, zeigt sich Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung bei DB Regio Südost, erleichtert. „Nach Monaten angestrengter Arbeit ist eine wichtige Etappe erreicht: Die S-Bahnen rollen! Jetzt müssen wir im täglichen Betrieb im Zusammenspiel mit den Kollegen von DB Netz und DB Station&Service gewährleisten, dass sich die intensiven Vorbereitungen auszahlen und wir einen stabilen wie pünktlichen Betrieb sicherstellen“, so Klingenhöfer weiter. Ab sofort ist vieles neu: Das Liniennetz mit dem City-Tunnel Leipzig als Herzstück, die Stationen, das neues Fahrplangefüge, die Serviceleistungen und die Fahrzeuge. „Mit der Betriebsaufnahme der S-Bahn Mitteldeutschland gibt es nun umsteigefreie Verbindungen aus der Region direkt in das Leipziger Stadtzentrum, alle sechs neuen S-Bahn-Linien fahren durch den City-Tunnel und halten an den unterirdischen Stationen Leipzig Hauptbahnhof (tief), Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof. Eingesetzt werden moderne, komfortable Elektrotriebwagen, die auf Wunsch der kommunalen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr mit ihrer auffälligen silbergrau-metallic-Lackierung das Bild der neuen S-Bahn prägen“, erläutert Oliver Mietzsch, Geschäftsführer des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig, der als gesetzlicher Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in Westsachsen für die Planung, Vergabe und Finanzierung des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes federführend verantwortlich ist.

DB Regio hat über 200 Millionen Euro in eine neue Fahrzeugflotte für die S-Bahn Mitteldeutschland investiert. Dabei handelt es sich um 51 Elektro-Triebwagen der Baureihe Talent 2 vom Hersteller Bombardier Transportation, die Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fahren können. Sie sind klimatisiert und besonders umweltfreundlich. Je nach Linie und Abschnitt haben die Fahrzeuge zwischen 150 und 400 Sitzplätze. Um eine hohe Flexibilität im Betriebsablauf zu gewährleisten, ist es eine wichtige Voraussetzung, dass ein sogenannter Flügelzugbetrieb möglich ist. So können die Triebwagen an festgelegten Stationen im S-Bahn-Netz innerhalb weniger Minuten getrennt bzw. gekuppelt werden.

Die Fahrzeuge entsprechen in hohem Maße den Anforderungen mobilitätseingeschränkter Reisender, denn sie sind mit Schiebetritten an den Einstiegen, großen Mehrzweckbereichen und behindertenfreundlichen Toiletten ausgestattet. Für Familien mit Kindern verfügen die Fahrzeuge über eine spezielle Sitzgruppe. Einen verbesserten Service für die Kunden bieten die im Fahrgastraum integrierten Monitore für aktuelle Fahrgastinformationen. Um die Sicherheit in den Zügen zu erhöhen, sind die Fahrzeuge mit Videoüberwachung ausgestattet.

Neuerungen gibt es auch im Bereich der Kundeninformation und im Vertrieb. So ist jeder Zug mit einem Kundenbetreuer besetzt, um Reisenden behilflich zu sein, Auskünfte zu erteilen oder Fahrscheine zu verkaufen. Auf ausgewählten Linien wird künftig Catering im Zug sowie ein Zeitungsservice für die Reisenden der ersten Klasse angeboten.
Daneben gibt es mit den fünf Mobilitätszentralen, den sogenannten S-Punkten in Altenburg, Borna, Delitzsch, Eilenburg und Leipzig Markt, eine neue Qualität im personenbedienten Verkauf. Hier erhalten die Kunden Fahrkarten, Reise- und Tarifinformationen sowie Getränke, Snacks und Zeitungen, können aber auch Kundenanliegen, Anregungen und Beschwerden platzieren.
Ebenso wurde ein erweitertes Konzept für die Betreuung von mobilitätseingeschränkten Reisenden auf den Weg gebracht. Sie können sich bis 30 Minuten vor Fahrtantritt telefonisch unter 0341 26696622 zum Ortstarif anmelden. Auch die Reiseauskunftsmedien sowie die Internetseite sind entsprechend barrierefrei ausgerichtet.
Im September 2010 hat DB Regio Südost den Zuschlag für das mitteldeutsche S-Bahn-Netz erhalten. Im Januar 2011 wurde der Verkehrsvertrag unterschrieben. Demnach erbringt DB Regio im Auftrag von sechs Aufgabenträgern aus vier Bundesländern (Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) die Verkehrsleistungen für die Dauer von zwölf Jahren. Die S-Bahn Mitteldeutschland bildet mit rund neun Millionen Zugkilometern das Rückgrat des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Ballungsraum Leipzig/Halle.

S1 Leipzig Miltitzer Allee/Leipzig Messe–Stötteritz–Wurzen–Oschatz–Riesa

Die Linie S1 fährt im 30-Minuten-Takt von der Station Miltitzer Allee im Leipziger Stadtteil Grünau durch den City-Tunnel nach Wurzen und vereinzelt weiter bis Riesa. Durch zusätzliche halbstündliche Fahrten ab Leipzig Messe wird zwischen Leipzig Hbf (tief) und Stötteritz ein 10/20-Minuten-Takt eingerichtet.
Die S1 bindet den Stadtteil Leipzig-Grünau wieder an das Schienennetz an und ersetzt die Linien
MRB 11 (Leipzig–Wurzen–Oschatz)
S11 (Leipzig–Oschatz)

S2 Bitterfeld–Delitzsch–Connewitz–Markkleeberg-Gaschwitz

Die Linie S2 verkehrt stündlich zwischen Delitzsch und Connewitz. Montags bis freitags wird die Verbindung bis nach Bitterfeld und Markkleeberg-Gaschwitz ausgeweitet. Durch die direkte Verbindung durch den City-Tunnel verkürzt sich die Reisezeit um circa 15 Minuten.

Die S2 ersetzt die Linien
MRB 54 (Leipzig–Delitzsch–Bitterfeld)
RB 130 (Leipzig–Gaschwitz (–Altenburg–Glauchau/Zwickau)).

S3 Halle (Saale) Hbf–Leipzig-Stötteritz

Die Linie S3 fährt im 30-Minuten-Takt von Halle (Saale) Hbf über Schkeuditz durch den City-Tunnel nach Leipzig-Stötteritz. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen in Halle (Saale) Hbf wird die Verbindung bis Halle-Nietleben verlängert. Die Reisezeitersparnis beträgt rund 10 Minuten.
Die S3 ersetzt die Linie S10 (Halle (Saale)–Schkeuditz–Leipzig).

S4 Geithain–Borna–Leipzig-Thekla–Eilenburg–Torgau–Hoyerswerda

Die Linie S4 fährt im Streckenabschnitt Borna–Eilenburg im 30-Minuten-Takt. Auf den restlichen Abschnitten liegen die Abfahrtszeiten weiter auseinander. Mit der RE 10 (Leipzig–Cottbus) ergibt sich von Falkenberg in Richtung Leipzig ein 1-Stunden-Takt, ab Torgau in der Hauptverkehrszeit ein 30-Minuten-Takt.
Die S4 ersetzt die Linien
RE 11 (Leipzig–Falkenberg–Hoyerswerda)
MRB 2/70 (Leipzig–Borna¬–Geithain).

S5 Leipzig/Halle Flughafen–Altenburg–Zwickau Hbf und S5X Halle (Saale) Hbf–Zwickau Hbf

Die Linie S5 verkehrt stündlich zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Altenburg – von dort aus zweistündlich weiter bis Zwickau Hbf. Ergänzt wird sie durch die Linie S5X, die in Halle (Saale) Hbf im Stundentakt startet und aufgrund ihres Express-Charakters zugunsten einer beschleunigten Fahrzeit nicht an allen Stationen hält. Durch die Überlagerung der beiden Linien verkehren die Züge zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Altenburg alle 30 Minuten. Die Reisezeitersparnis auf diesem Abschnitt beträgt eine halbe Stunde.
Die S5 und S5X ersetzen die Linien
RE 5 (Leipzig–Leipzig/Halle Flughafen–Halle (Saale))
RE 8 (Leipzig–Zwickau)
RE 16 (Leipzig–Werdau)
RB 130 (Leipzig–Gaschwitz–Altenburg–Glauchau/Zwickau)

S7 Halle-Trotha–Halle-Nietleben

Die reguläre Linie S7 in Halle (Saale) ergänzt die sechs neuen S-Bahn Linien. Sie gewährleistet die Anbindung vom Hauptbahnhof in Halle (Saale) nach Nietleben und Trotha. Nach dem Umbau des halleschen Hauptbahnhofes wird die ursprünglich geplante direkte Linienführung der S3 von/nach Halle-Nietlieben möglich. Neben den silber-grünen Zügen der S-Bahn Mitteldeutschland werden auf dieser Linie auch modernisierte Doppelstockwagen eingesetzt.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:13.12.2013 - Uhrzeit: 14:25

Weitere Vectrons für DB Schenker Rail Polska

Drei weitere Vectrons für DB Schenker Rail Polska sind auf dem Weg nach Polen. Am 13. Dezember 2013 standen die DBSRPL 31 51 170 044 , 042 UND 043 gegen 11.00 Uhr in Seddin.




Quelle:/Fotos: SbG

Datum:13.12.2013 - Uhrzeit: 14:25

Meridian bekommt Zulassung

Eisenbahnbundesamt erteilt Zulassung für neue FLIRT-Züge
Die ersten Regionalzüge gehen ab 15. Dezember 2013 auf MERIDIAN-Strecken in Betrieb

Berlin, 13. Dezember 2013. Das Eisenbahnbundesamt (EBA) hat die Zulassung der neuen FLIRT-Züge von Stadler erteilt. Damit können zum Fahrplanwechsel ab 15. Dezember 2013 wie vorgesehen die neuen Regionalzüge „FLIRT“ auf dem E-Netz Rosenheim unter dem Markennamen MERIDIAN eingesetzt werden. Die Strecken von München über Rosenheim nach Salzburg und Kufstein sowie von München über Holzkirchen nach Rosenheim werden von der Bayerischen Oberlandbahn, einer Tochter der Veolia Verkehr GmbH, betrieben.

„Wir freuen uns sehr über die Nachricht des Eisenbahnbundesamtes. Damit haben wir, wie versprochen, eine fristgerechte Zulassung erhalten“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Dies wurde durch einen sehr engen Meilensteinplan ermöglicht, den wir in kontinuierlicher Abstimmung mit dem Eisenbahnbundesamt umgesetzt haben. Die weiteren Züge der modernen Fahrzeugflotte werden wir nun im Anschluss kontinuierlich liefern.“

Der FLIRT für die Bayerische Oberlandbahn ist ein komplett neues und technisch hochentwickeltes Fahrzeug. Die Züge sind nach der neuesten Crash-Norm entwickelt und gebaut. Die sechs- sowie die dreiteiligen Elektrotriebwagen zeichnen sich durch hohe Spurtstärke und einen geringeren Energieverbrauch aus. Mit 333 Sitzplätzen, davon acht in der 1. Klasse beim Sechsteiler, sowie 158 Sitzplätzen, davon ebenfalls acht Sitzplätze in der 1. Klasse beim Dreiteiler, bietet der FLIRT viel Platz. Komfortable Sitzabstände, Steckdosen, Klimatisierung, ein modernes Fahrgastinformationssystem und Möglichkeiten zur Gepäckablage erhöhen den Komfort für den Fahrgast. Die Fahrzeuge verfügen je nach Länge über zwei oder vier Toiletten, von denen jeweils eine nach TSI PRM ausgelegt ist und so die Nutzung für mobilitätseingeschränkte Personen ermöglicht. An allen Türen befinden sich eine Spaltüberbrückung sowie ein Schiebetritt. Die variablen Mehrzweckbereiche sind direkt und stufenlos von den Einstiegsbereichen zu erreichen und ermöglichen die Mitnahme von Gepäck, Rollstühlen, Kinderwagen sowie Fahrrädern. Darüber hinaus befindet sich im sechsteiligen FLIRT ein Servicebereich. Die Fahrzeuge erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 160 km/h.



Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:13.12.2013 - Uhrzeit: 08:58

1442 121 trägt eine 250


Bei der Aufnahme des in Halle leider sehr versteckten abgestellten 1442 121 ist auf dem noch nicht vollständig beklebten Fahrzeug unter dem Führerstandfenster – wo regulär das grüne S-Bahn-Schild angebracht ist – ein Aufkleber mit der Zahl „250“ zu erkennen. Dies soll daran erinnern, dass der Zug der 250. Talent 2 ist, der von Bombardier ausgeliefert wurde. Die Aufnahme zeigt den 1442 121 am 10.12.13 in Halle Hbf.

Quelle:/Fotos: Ernst Lauer

Datum:11.12.2013 - Uhrzeit: 09:12

Neuer Umlaufplan Reihe 1216 TS Innsbruck

Ab Fahrplanwechsel kommen die ÖBB 1216 nicht mehr mit den Italien ECs bis nach München, sondern verkehren erst ab dem Brenner nach Italien. Den genauen Umlauf gibt es ab sofort im Abobereich des Lok-Vogels.

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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:11.12.2013 - Uhrzeit: 09:05

Neue Werbe-S-Bahn in Hamburg

Die S-Bahn Verbindung zum Hamburger Flughafen feiert heute ihren fünften Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums fuhren Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg, Andreas Rieckhof, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, sowie geladene Gäste mit einer speziell von außen gestalteten S-Bahn zum Hamburger Flughafen. Begrüßt wurden dort alle von Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Hamburger Flughafens.

„Seit Eröffnung nutzten rund 25 Millionen Fahrgäste die Flughafen-S-Bahn. Die Zahl der Fahrgäste stieg seit der Betriebsaufnahme 2008 bis heute um etwa 30 Prozent. Dabei erreichen die S-Bahnen eine Pünktlichkeit von 97 Prozent“, so Kay Uwe Arnecke, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Hamburg.

Andreas Rieckhof: „Die Flughafen-S-Bahn ist mittlerweile unverzichtbar für die Anbindung des Hamburger Flughafens geworden. Als dynamische Metropole ist Hamburg auf leistungsfähige Verkehrsunternehmen angewiesen, die S-Bahn Hamburg leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.“

Die Flughafen-S-Bahn wird sehr gut angenommen. Mit täglich bis zu 20.000 Fahrgästen sind die Erwartungen deutlich übertroffen worden.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburger Airport: „Der Hamburger Airport ist für Reisende das Tor zu Welt und dazu gehört auch eine entspannte Anreise mit der S-Bahn zum Flughafen dazu.“

An einem eigens gebauten „Glücksgleis“ im Terminal 1 können Besucher und Fluggäste noch bis zum 15. Dezember mit etwas Glück täglich einen Flugschein der Airlines Germanwings, easyJet, airberlin, Norwegian und Vueling gewinnen.

Die Züge der Linie S1 benötigen für die Fahrt vom Hamburger Hauptbahnhof zum Flughafen nur 25 Minuten. Ab ca. 4 Uhr fährt bereits die erste S-Bahn vom Hauptbahnhof zum Flughafen. Die letzte S-Bahn vom Flughafen fährt gegen 0.10 Uhr.

Im November 2008 begann der Probebetrieb auf der Strecke drei Kilometer langen Strecke von Ohlsdorf zum Flughafen. Die feierliche Premierenfahrt fand am 11. Dezember 2008 statt. Am 12. Dezember wurde der reguläre Fahrbetrieb aufgenommen.


Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:10.12.2013 - Uhrzeit: 08:55

Überführung der 140 870 der EVB

Am Donnerstag den 05.12. konnte ich die 140 870 im ehemaligen BW Passau ablichten - die Lok war zum Teil neu gestrichen, hatte neue Pufferbohlen und Puffern und eine Lauffähigkeitsbescheinigung vom 04.12.2013 bis 31.12.2013 von Nürnberg nach Linz, Eigentümer EVB.

Quelle:/Fotos: M.B.

Datum:10.12.2013 - Uhrzeit: 08:40

ET 425/426 zwischen Würzburg und Bamberg

Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember setzt DB Regio Franken zweistündlich komfortable Regionalzüge zwischen Würzburg und Bamberg ein. Die bis zu 140 km/h schnellen Elektrotriebzüge fuhren bislang im Werdenfels und ersetzen nun die Dieseltriebzüge der Baureihe VT 612. „Wir wollen unseren Fahrgästen auf dieser wichtigen Verbindung mehr Komfort bieten und durch den Einsatz der Elektrotriebzüge auch die Umwelt schonen.“, so Anja Steidl, Geschäftsleiterin DB Regio Franken. Ergänzend verkehren ebenfalls zweistündlich die modernen Regionalzüge des Franken-Thüringen-Express. Zusammen ergibt sich nun ein Stundentakt zwischen Würzburg und Bamberg mit neuen bzw. modernisierten Zügen.
In die Wege geleitet wurde diese Verbesserung durch den bayerischen Verkehrsvertrag, den die Bayrische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr im Freistaat plant, kontrolliert und mitfinanziert, mit DB Regio Bayern im Sommer abgeschlossen hat.
Die Elektrotriebzüge empfangen die Reisenden mit einem hellen, freundlichen Innendesign und breiten Türen. Sie erleichtern mit einer fahrzeuggebundenen Einstiegshilfe auch mobilitätseingeschränkten Reisenden den Ein- und Ausstieg. Die Züge bekommen in den kommenden Monaten u.a. eine neue Außenlackierung sowie im Innenbereich neue Sitzbezüge.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:10.12.2013 - Uhrzeit: 08:40

Eröffnung neue S-Bahn St.Gallen

Bundesrätin Doris Leuthard weihte heute zusammen mit den Vertretern des Kantons St.Gallen, des Bundesamtes für Verkehr (BAV), der SBB, Südostbahn (SOB) und Thurbo in St.Gallen die neue S-Bahn ein. Ab dem 15. Dezember 2013 profitieren Pendlerinnen und Pendler in der Region von besseren Verbindungen, optimalen Anschlüssen, modernem Rollmaterial sowie einer verbesserten Bahninfrastruktur.
Unter dem Motto «Besser verbunden» weihte heute Bundesrätin Doris Leuthard zusammen mit Vertretern des Kantons St.Gallen, des BAV, der SBB, SOB und Thurbo die neue S-Bahn St.Gallen offiziell ein. «Mit seiner S-Bahn hat der Kanton St.Gallen die Weichen bereits richtig gestellt: Die Schweiz braucht einen starken und sicheren öffentlichen Verkehr. Investitionen in häufigere Verbindungen, bessere Anschlüsse und modernere Züge bringen der Bevölkerung viele Vorteile und eine bessere Zukunft. Denn wer den Zug verpasst, landet auf dem Stumpengleis der Welt.», erklärte die Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Als symbolischer Akt befestigte die Bundesrätin ein grünes Seil auf dem neu erstellten Perron 4 am Bahnhof St.Gallen. Dieses trugen 116 Schulkinder als Vertretende der Ostschweizer Gemeinden zur Lokremise und wiesen die Gäste so zu den offiziellen Ansprachen. Für den St.Galler Regierungsrat Benedikt Würth symbolisiert das grüne Seil die neue S-Bahn St.Gallen und verdeutlicht die noch besseren Verbindungen im öffentlichen Verkehr: «Ein grosser Teil der Bevölkerung im Kanton St.Gallen profitiert vom neuen Fahrplan, sei es mit Bus oder Bahn.»

Mehr ÖV für alle

Die neue S-Bahn St.Gallen bringt der Ostschweiz ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 ein markant verbessertes Angebot: So kommt auf den wichtigsten Linien des Grossraums St.Gallen der integrale Halbstunden-, teilweise sogar Viertelstundentakt. Die Umsteigezeiten innerhalb des gesamten St.Galler S-Bahn-Netzes werden optimiert und die Anschlüsse an die Bus-Linien sowie die nationalen Verbindungen verbessert. Die Kundinnen und Kunden der neuen S-Bahn St.Gallen reisen zukünftig nicht nur schneller, sondern auch bequemer durch die Ostschweiz. Alle Züge verkehren mit modernen und klimatisierten Fahrzeugen. Für den Rheintal-Express sind bereits seit Juni dieses Jahres die modernen Doppelstocktriebzüge der neusten Generation unterwegs. Ernst Boos, Geschäftsführer Thurbo, ist stolz auf das neue ÖV-Angebot: «Thurbo ist die grösste Anbieterin und wir kennen das Betriebsgebiet bestens. Es freut mich zu sehen, was wir mit den anderen Transportunternehmen zusammen für unsere Kundinnen und Kunden erreicht haben.»

Besseres Bahnangebot dank Infrastrukturausbauten

Für die Angebotsverbesserungen haben die SBB und SOB seit 2011 verteilt über den ganzen Kanton St.Gallen zahlreiche Infrastrukturprojekte wie Bahnhofausbauten, Erweiterungen von Gleisanlagen und Anpassungen an der Signalisierung realisiert. Zusätzlich wurden die Bahnhöfe behindertengerecht gestaltet. Andreas Meyer, CEO der SBB, freut besonders, dass «wir den umfangreichen Ausbau unserer Infrastruktur termingerecht, im Budgetrahmen und ohne Zwischenfälle abschliessen konnten. Und das wie in der Schweiz üblich unter dem rollenden Rad ohne Einschränkungen des Angebots für unsere Kundinnen und Kunden.» Für Thomas Küchler, CEO der SOB, geht eine intensive Vorbereitungsphase zu Ende: «Wir haben in den letzten Wochen einen eigentlichen Marathon geleistet. Ich freue mich sehr auf die Neuerungen: neue Kundinnen und Kunden, neue Mitarbeitende und neuer Lokführer-Standort in Sargans.»
Die Gesamtinvestitionen für die neue S-Bahn St.Gallen betragen rund 270 Millionen Franken. Diese werden grösstenteils durch den Bund finanziert. Verschiedene Investitionen, welche für die S-Bahn St.Gallen getätigt wurden, dienen gleichzeitig auch dem Anschluss der Schweiz an das europäische Eisenbahnnetz (Ausbau der Strecken Zürich–München und St. Gallen–Stuttgart).

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:10.12.2013 - Uhrzeit: 08:40

RB SH: Lieferverzögerung bei den neuen Doppelstockzügen

Ab Dezember 2014 sollten auf den Strecken Hamburg—Kiel und Hamburg—Flensburg 16 neue vierteilige Doppelstocktriebzüge von Bombardier Transportation (BT) zum Einsatz kommen.
Die Regionalbahn Schleswig-Holstein (RB SH) hatte Anfang 2012 im Vergabeverfahren Netz Mitte Schleswig-Holstein den Zuschlag für die Verkehre im Los A erhalten. Die Deutsche Bahn AG hat daraufhin fristgerecht die entsprechenden Züge bei BT bestellt.
„Wir bedauern, dass wir die neuen Doppelstockwagen erst im Jahr 2016 liefern können. Damit werden wir unsere Zusagen zum Dezember 2014 voraussichtlich nicht halten“ so Michael Clausecker, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bombardier Transportation GmbH.
„Für ein gutes und von Anfang an attraktives Nahverkehrsangebot in Schleswig-Holstein, brauchen wir dringend mehr Verlässlichkeit bei der Herstellerindustrie“, sagt Torsten Reh, Sprecher der Regionalbahn Schleswig-Holstein. „Es tut uns sehr leid, dass wir unseren Fahrgästen nicht bereits zur Betriebsaufnahme im Netz Mitte sämtliche Vorzüge unseres Angebots bieten können.“
Durch die aktuellen Lieferverzögerungen von BT muss die RB SH statt des vorgesehenen Einsatzes der neuen Doppelstockzüge bis zu deren Auslieferung einen mit dem Land abgestimmten Übergangsfahrplan mit den heute vorhandenen Wagen anbieten.
„Vom Grundsatz her werden wir den neuen Fahrplan umsetzen. So werden wir zwischen Hamburg und Kiel weiterhin im Stundentakt die vorhandenen komfortablen Doppelstockwagen einsetzen. Da ein Wagen mehr eingeplant wird, können wir mehr Sitzplätze als heute anbieten“ führt Reh aus.
„Ebenso werden wir die Linie Hamburg-Flensburg ab Dezember 2014 stündlich und umsteigefrei fahren.“ Auch auf dieser Strecke wird die RB SH das heute bekannte Wagenmaterial mit erhöhtem Platzangebot einsetzen. In Neumünster besteht bei diesen Zügen jeweils Anschluss an eine Regionalbahn von und nach Kiel, so dass es stündlich zwei Verbindungen im Regionalverkehr zwischen Kiel und Hamburg geben wird.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:09.12.2013 - Uhrzeit: 09:25

Deutsche Bahn startet Modernisierung ihrer ICE-T-Züge

Die Deutsche Bahn (DB) hat am 6. Dezember 2013 die ersten modernisierten ICE-T-Züge im Werk Nürnberg vorgestellt. Für die Überarbeitung der 31 siebenteiligen ICE T der 1. Bauserie sowie der elf fünfteiligen ICE T investiert die DB bis Ende 2015 rund 30 Millionen Euro. Die Arbeiten werden im Werk Nürnberg der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH ausgeführt. Die Ingenieurleistungen erfolgen durch die DB Systemtechnik GmbH.
Während des rund sechs- bis achtwöchigen Aufenthalts im Werk erhalten die Züge neben einer neuen Außenlackierung auch neue Teppichböden mit kontraststarken, spürbaren (taktilen) Laufleisten, insbesondere für sehbehinderte Reisende. Insgesamt werden über 10.000 abgenutzte Sitz-, Rücken- und Armlehnenpolster ausgetauscht. Durch den Umbau der Endwagen der 1. Klasse erhalten diese zwei zusätzliche Sitzplätze.
Für einen besseren Internetzugang rüstet die DB die ICE-T-Flotte mit Hotspots aus. Zu den technischen Maßnahmen gehören außerdem die Aufarbeitung der Klimaanlage, der Austausch der Wagenübergangskabel sowie Verbesserungen an den Windleitblechen. Wichtiger Bestandteil der Technikpakets ist die Ausrüstung der Fahrzeuge mit dem Zugsicherungssystem ETCS (European Train Control System).
„Mit den Modernisierungsmaßnahmen und der Ausrüstung der Fahrzeuge mit ETCS machen wir die ICE T fit für ihren zukünftigen Einsatz. Denn damit können die Züge beispielsweise ab 2015 auf der Schnellfahrstrecke Halle/Leipzig Erfurt eingesetzt werden“, so Berthold Huber, Vorstandsvorsitzender DB Fernverkehr.

Fahrendes Zuglabor

Ein ICE T - der Triebzug 1129 - verfügt teils über eine Sonderausstattung und wird zukünftig als fahrendes Zuglabor unterwegs sein. Er ist ab sofort mit zwei Erprobungswagen unterwegs. Getestet werden ein neu gestalteter Speisewagen, ein innovatives LED-Lichtkonzept und neue Waschtische.
Die Deutsche Bahn möchte damit ihre Fahrgäste bei der zukünftigen Ausstattung von Zügen intensiver einbeziehen. Die Ergebnisse der Erprobung werden mit darüber entscheiden, welche Ausführung beim späteren Redesign der ICE-3-Flotte realisiert wird.
Die Triebzüge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 230 Stundenkilometer sind überwiegend auf den Strecken Frankfurt (M)–Dresden, Hamburg–Berlin–München und Dortmund–Passau–Wien unterwegs.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:06.12.2013 - Uhrzeit: 10:25

Deutsche Bahn unterstützt Veolia beim Start des Meridian

Die Bayerische Oberlandbahn GmbH und DB Regio Bayern haben eine Kooperation über die Bereitstellung von Verkehrsleistungen durch drei DB-Regionalzüge und zwei S-Bahn-Züge für das MERIDIAN-Netz rund um Rosenheim vereinbart.

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 wird die Bayerische Oberlandbahn im Auftrag des Freistaates Bayern unter dem Markennamen MERIDIAN den Regionalverkehr auf den Strecken von München über Rosenheim nach Salzburg und Kufstein sowie von München über Holzkirchen nach Rosenheim übernehmen.

„Trotz einer angespannten Situation bei der Verfügbarkeit von Fahrzeugen wollen wir im Interesse der Bahnreisenden und im Rahmen unserer Möglichkeiten die Bayerische Oberlandbahn GmbH unterstützen“, sagt Antonia von Bassewitz, Geschäftsleiterin bei DB Regio Oberbayern. Auch ihr Unternehmen leide seit 2008 ständig unter verspäteten Fahrzeuglieferungen der Hersteller und unter der Störanfälligkeit der neuen Fahrzeuge. Deshalb seien auch die Werkstätten von DB Regio stark ausgelastet.

Um den Betriebsstart des MERIDIAN-Netzes sicherzustellen, wird DB Regio ausgewählte Zugleistungen für einen Übergangszeit von 16 Wochen bereitstellen. Jeder der drei Regionalzüge verfügt über 518 Sitzplätze.

Die S-Bahn München wiederum wird - voraussichtlich bis März 2014 - auf der Strecke von München Hauptbahnhof bis Deisenhofen und teilweise Holzkirchen werktags täglich bis zu 47 Zugfahrten bereitstellen. Diese Züge werden im Zugzielanzeiger mit einem „M“ statt dem vertrauten „S“ gekennzeichnet.

Bernhard Weisser, Geschäftsleiter der S-Bahn München, sagte: „Wir sehen uns in der Verantwortung dem Fahrgast gegenüber. Wir werden unseren Beitrag leisten, jedoch können wir dies nur in einem Rahmen tun, der unsere eigenen Leistungen nicht beeinträchtigt.“

Antonia von Bassewitz: „Umfangreichere Hilfeleistungen waren kurzfristig nicht möglich. Wenn Strecken durch Ausschreibungen an Wettbewerber übergehen, werden den betroffenen DB-Mitarbeitern wie beispielsweise Lokführer und Zugbegleiter, frühzeitig andere Arbeitsplätze an anderen Orten bzw. in anderen Konzerngesellschaften angeboten. Sie stehen also kurzfristig auch nicht mehr zur Verfügung.“

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:06.12.2013 - Uhrzeit: 10:24

Elektrifizierter Streckenabschnitt Reichenbach- Hof pünktlich zum Fahrplanwechsel 2013/2014 fertig

Gemeinsam haben am 5. Dezember 2013 Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Georg Brunnhuber, Leiter Wirtschaft, Politik und Regulierung der Deutschen Bahn AG, Artur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen und Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Bayern, den 73 Kilometer langen elektrifizierten Teilabschnitt Reichenbach-Hof der Sachsen-Franken-Magistrale mit einem Festakt symbolisch in Betrieb genommen.

Pünktlich zum Fahrplanwechsel 2013/2014 am 15. Dezember startet planmäßig der durchgehende, elektrische Zugbetrieb zwischen Reichenbach und Hof. Damit kommen auf der Regional-Express-Linie 3 Dresden Hauptbahnhof-Chemnitz-Zwickau-Plauen-Hof umweltfreundliche Fahrzeuge mit Elektroantrieb-klimatisierte Doppelstockwagen der Bauart Dosto 2003 zum Einsatz. Zugleich wird die Region ab diesem Zeitpunkt direkt an das elektrisch betriebene Mitteldeutsche S-Bahn-Netz angebunden.

„Ich freue mich, dass die Bahnstrecke Reichenbach–Hof ab 5. Dezember 2013 auch von Elektrozügen befahren werden kann. Das ist ein weiterer Meilenstein zur Verbesserung der Schieneninfrastruktur über die sächsischen Landesgrenzen hinweg. Ein modernes Verkehrsnetz ist die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung die Mobilität der Menschen in der gesamten Region“, sagte Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok bezeichnete die Investition als das richtige Signal für einen attraktiven Zugverkehr vom mitteldeutschen Wirtschaftsraum in Richtung Bayern: „Statt bisher mit Diesel, können zwischen Dresden beziehungsweise Leipzig und Hof die Züge mit Elektroantrieb fahren. Das ist leiser und umweltfreundlicher als bisher und ein wichtiges Zeichen für eine moderne und umweltfreundliche Mobilität. Die Elektrifizierung von Reichenbach bis Hof ist wichtig und gut, sie reicht aber nicht aus. Nun muss auch der Freistaat Bayern die Elektrifizierung bis Nürnberg zügig in Angriff nehmen.“

Artur Stempel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Sachsen, betonte vor allem die überregionale Perspektive dieser Strecke: „In den 160 Jahren ihres Bestehens hat sich die Sachsen-Franken-Magistrale zum Rückgrat des Schienenverkehrs im sächsisch-fränkischen Raum entwickelt. Sie verknüpft ab 5. Dezember 2013 bedeutende Ober- und Mittelzentren und erschließt starke Wirtschaftsräume. Die fertiggestellte durchgehende Elektrifizierung bis Hof wird der Strecke einen weiteren Bedeutungsschub geben.

Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Bahn für den Freistaat Bayern: „Auch aus bayerischer Sicht begrüße ich die Maßnahme. Dabei dürfen wir jedoch die notwendige weitere Elektrifizierung in Bayern nicht aus dem Auge verlieren, was nicht nur für den Personenverkehr, sondern vor allem für den überregionalen Güterverkehr in der Region von strategischer Bedeutung ist.“

Insgesamt investierte die Deutsche Bahn rund 160 Millionen Euro (einschließlich Planungskosten) aus EU-, Bundes-, Landes- und Eigenmitteln in die Bauarbeiten auf dem 73 Kilometer langen Streckenabschnitt. Der Bau begann im Februar 2010 mit den bauvorbereitenden Arbeiten. Zwischen Reichenbach und Hof wurden insgesamt rund 3.000 Oberleitungsmasten gesetzt und 175 Kilometer Gleis mit Oberleitung überspannt. Hinzu kam der Aufbau der Bahnstromversorgungs- und Einspeisungseinrichtungen in Hof und Plauen und die Anpassung der Verkehrsstationen entlang der Strecke. 31 betroffene Brücken (Eisenbahn-, Straßen- und Fußgängerbrücken) wurden teilweise neu gebaut oder ertüchtigt und an die neue Infrastruktur angepasst, unter anderem das Göltzschtalviadukt. Mit der Streckenelektrifizierung wurden die Voraussetzungen geschaffen, die Region mit dem Fahrplanwechsel direkt an das elektrisch betriebene Mitteldeutsche S-Bahn-Netz anzubinden. Bis Ende 2015 werden noch Renaturierungs- und Restarbeiten durchgeführt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:06.12.2013 - Uhrzeit: 09:35

Vectron erhält Zulassung in Ungarn

Die ungarische Zulassungsbehörde Nemzeti Közledekesi Hatosag (NKH) hat die Zulassung für den Vectron erteilt – für eine Wechselspannungsvariante (AC) mit 6.400 Kilowatt Leistung und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 Kilometern pro Stunde. Diese Variante wurde als erste Ausführung im Rahmen der Vectron-Plattform in Ungarn zugelassen.

Voraussetzung für die Zulassung in Ungarn war die erfolgreiche, europaweit gültige Zertifizierung der Vectron-Lok gemäß den anzuwendenden Technischen Spezifikationen für Interoperabilität (TSI). Das vorliegende EU-Zertifikat reduziert die nationalen Prüfanteile in den EU-Staaten. Die für die ungarische Zulassung notwendigen Fahrten fanden im Sommer 2013 statt.

Die Vectron-Plattform ist dadurch gekennzeichnet, dass weitere Fahrzeugvarianten in wesentlichen Teilgebieten mit der jetzt zugelassenen Lokomotive übereinstimmen. Weitere Kundenausführungen als Wechselspannungs- oder Mehrsystemlokomotive können mittels einer Deltabetrachtung auf Basis des jetzt zugelassenen ersten Baumusters mit geringem Aufwand zugelassen werden.

Lokomotiven der Vectron-Plattform sind bereits in Deutschland, Österreich, Polen, Rumänien und Schweden zugelassen.


Das Bild zeigt die 193 924 am 14. August 2013 in Ferencvaros. (Siemens Pressebild)


Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:05.12.2013 - Uhrzeit: 12:12

Die neuen Umlaufpläne bieten Überraschungen

Nachdem wir in die Pläne der 103 bereits im November im Abobereich ausgewertet haben, folgen nun weitere Pläne:
Die Baureihe 115 hat nun einen dreitägigen Umlauf vor IC-Zügen auf der Gäubahn, die PbZ-Leistungen übernimmt teilweise die Reihe 140. Dazu hat DB Fernverkehr sechs Lokomotiven angemietet, die in einem Umlauf vom Bh München aus eingesetzt werden.
Wenig Änderungen gab es dagegen bei der Reihe 120.1, die in zwei Plänen mit 6 und 16 Loks sowie den 10 Notfallreservenan den Knotenpunkten Verwendung findet. Die größte Überraschung bietet die Reihe 181.2 aus Frankfurt, die nun planmäßig bis München kommt. Schließlich wurde auch der Münchner 103er Plan noch mal um eine Leistung ergänzt.
Alle genannten Pläne sind für Lok-Vogel-Abonnenten ab sofort im Abobereich abrufbar.

Mehr Infos zum Lok-Vogel
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Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:05.12.2013 - Uhrzeit: 09:22

Der erste boXxpress-Vectrron ist fertig

Gestern absolvierte die 193 840 ihre Abnahmefahrt und heute soll die Lok an boxXpress übergeben werden. Die Lok trägt eine weiß-blaue Lackierung mit großen boxXpress-Logos an der Seite. (Ein erstes Bild gibt es hier)
Quelle:/Fotos: DSO

Datum:04.12.2013 - Uhrzeit: 09:55

BW: Erster Regio-Shuttle im neuen Landesdesign



Regio-Shuttle RS1 der SWEG im neuen Landesdesign (Bilder: SWEG)

Das Land strebt durch Wettbewerb im Schienenpersonennahverkehr bessere Angebote für die Fahrgäste an und setzt bei der Beschaffung von Neufahrzeugen auch optisch ein Signal. Verkehrsminister Winfried Hermann stellte zusammen mit der SWEG am 2. Dezember 2013 in Freiburg das neue landeseinheitliche Fahrzeugdesign vor. „Mit dem individuellen und einprägsamen Design soll das Land Baden-Württemberg als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs zukünftig sichtbarer werden“, erläuterte Hermann. Als erstes Fahrzeug wurde mit dem neuen Design ein Regio-Shuttle RS1 der SWEG gestaltet.
Das Farbkonzept leitet sich aus den baden-württembergischen Landesfarben Schwarz und Gold ab und wird durch einen weiß gehaltenen Hintergrund zu einem harmonischen Dreiklang vervollständigt. Durch die Staufer Wappenlöwen wird der Bezug zum Land Baden-Württemberg noch deutlicher. Das Zusammenspiel von Land und Betreiber wird durch das aus vielen kleinen Löwen bestehende Logo der Betreibergesellschaft – hier der SWEG – deutlich gemacht. Im Innenbereich findet sich das Farbkonzept im Zusammenspiel mit den Stauferlöwen auf den Polsterbezügen wieder.
Bei dem vorgestellten Regio-Shuttle handelt es sich um einen Prototyp. Im Innenbereich des Fahrzeuges wurde auf Grund eines kostenorientierten Ansatzes nicht das gesamte Designkonzept umgesetzt. Es wurden nur diejenigen Elemente angepasst, die im Rahmen eines Redesigns ohnehin erneuert oder getauscht werden müssen. Neben dem Design wird bei den laufenden Ausschreibungen auch auf weitere Verbesserungen für die Kunden geachtet. So sollen z. B. die Fahrgäste in Echtzeit informiert und in vielen Fällen ein besserer Takt angeboten werden.
Zukünftig wird es in Baden-Württemberg im Zuge der anstehenden Ausschreibungen im Schienenpersonennahverkehr eine zunehmende Zahl an Neufahrzeugen geben, welche dann im landeseinheitlichen Zugdesign verkehren sollen. Die Ausschreibungen in den verschiedenen Netzten des Landes ziehen sich allerdings über mehrere Jahre hin. Da nicht überall Neufahrzeuge zum Einsatz kommen, wird es noch einige Zeit dauern bis die Zahl der Fahrzeuge im neuen Outfit erkennbar zunimmt.

Quelle:/Fotos: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

Datum:03.12.2013 - Uhrzeit: 12:01

115 261 und 189 065 werden aufgearbeitet

Die 115 261 hat heute den Weg ins Werk Dessau angetreten um dort neue Radsätze zu erhalten. Die 189 065 wurde nun doch wieder reaktiviert. Die genaue Geschichte dazu gibt es im kommenden Lok-Vogel...
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel-Redaktion

Datum:03.12.2013 - Uhrzeit: 12:01

DB Fahrwegsdienste räumt die Schrottgleise


Die letzte Fahrt: Ob es für die Zuglok 218 139-4 auch die letzte Reise war kann ich nicht sagen aber die Loks dahinter waren zum letzten Mal auf den Gleisen unterwegs.
Der Lokzug kam aus Richtung Mannheim durch die Pfalz und dann durch das Saarland und wird sich wohl über die Eifelbahn seinem Ziel Eschweiler genähert haben.
Der Schrott und Metallverwerter Steil hat dort eine seine Niederlassungen. 218 139 + 140 873 + 218 234 + 218 222 + 218 239 + 218 240 + 140 872 bei Dillingen/Saar am 02.12.2013 - Bahnstrecke 3230 Saarbrücken Karthaus

Quelle:/Fotos: Erhard Pitzius

Datum:03.12.2013 - Uhrzeit: 12:01

Stadler erwirbt Voith Rail Services (NL)

Stadler Rail hat letzte Woche einen Vertrag mit Voith über den Kauf von deren Service-Tochter in den Niederlanden unterzeichnet. Dabei geht es um eine Instandhaltungsgesellschaft mit vier Standorten und rund 100 Mitarbeitern. Diese erzielt derzeit einen Jahresumsatz von knapp EUR 20 Mio. und hat langfristige Instandhaltungsverträge mit vier Bahnbetreibern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Dieser Schritt stellt für Stadler eine weitere Stärkung des Geschäftsfelds Service dar. Bisher hat Stadler in Deutschland, Ungarn, Algerien, Österreich, Italien, Polen, Norwegen und Schweden langfristige Instandhaltungsverträge und betreibt entsprechende Werke.
Seit 2005 betreibt die Voith GmbH über ihre Tochtergesellschaft Voith Industrial Services (Germany) die Voith Rail Services B.V. mit Sitz in Twello NL. Die Stadler Rail AG übernimmt per sofort 100% dieser Voith Rail Service B.V. mit den drei Werkstätten in Venlo, Leeuwarden und Nieuwegein sowie den Standort Twello. Die Gesellschaft, die neu unter dem Namen Stadler Netherlands B.V. auftreten wird, hat langfristige Instandhaltungsverträge mit Arriva, Veolia, Connexxion und der Regio Utrecht. Dabei geht es um 84 GTW-Züge, welche Stadler in den letzten sieben Jahren in die Niederlande geliefert hat, sowie 38 Strassenbahnfahrzeuge von anderen Herstellern. Jürg Gygax, Executive Vice President Service von Stadler Rail, ist sehr erfreut: „Wir übernehmen von Voith ein Team von hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sind somit in der Lage, den Kunden einen umfassenden und qualitativ hochwertigen Service zu bieten.“

Wachsende Geschäftsfelder

Für Stadler Rail ermöglicht der Kauf der Voith Rail Services einen Ausbau der Position in den Niederlanden. Einerseits kann die Bindung zu bestehenden Kunden verstärkt und das Know-how über die eigenen Fahrzeuge vertieft werden, was ebenfalls den Bahnbetreibern zu Gute kommt. Andererseits kann die Marktposition in den Niederlanden im Hinblick auf künftige Aufträge gestärkt werden.
In den wachsenden Geschäftsfeldern der Serviceleistungen möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Aus diesem Grund ist eine leistungsfähige Division Service am Standort Bussnang mit weiteren Standorten in Ungarn, Algerien, Österreich, Tschechien sowie im Südtirol aufgebaut worden. Kürzlich sind weitere langfristige Service-Verträge in der Schweiz, Polen und Schweden unterzeichnet worden. An allen bisherigen Standorten erreicht das Unternehmen höchste Verfügbarkeitswerte. Spitzenreiter ist die Westbahnflotte in Linz, die 2012 eine Verfügbarkeit von 99,7% erreichte.
Stadler bietet neben der Instandhaltung verschiedener Flotten umfangreiche Service- und Revisionsdienstleistungen an. Das Spektrum beginnt bei kleineren Servicearbeiten der mobilen Equipen an Subsystemen sowie Fahrzeugen und reicht bis zu umfangreichen Reparaturen von schwer beschädigten Unfallfahrzeugen. Dabei kann Stadler auf dem langjährigen firmeninternen Know-how in diesen Dienstleistungen aufbauen.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group
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