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News-Rubrik: News-Archiv September 2013

Datum:26.09.2013 - Uhrzeit: 08:18

Bombardier präsentiert OMNEO-Doppelstockzug Régio 2N

Mit dem BOMBARDIER OMNEO-Doppelstockzug fügt Bombardier seinem Doppelstockzug-Portfolio eine neue Produktplattform hinzu Die 129 bestellten Doppelstockzüge werden in den Regionen Aquitaine, Bretagne, Centre, Nord-Pas de Calais, Provence-Alpes-Côte d’Azur und Rhône-Alpes verkehren

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat heute im Beisein der Vizepräsidenten für Verkehr verschiedener französischer Regionen, Vertretern des französischen Verkehrsministeriums und des französischen Industrieministeriums sowie Guillaume Pepy, Chief Executive Officer der französischen Einsenbahngesellschaft SNCF sowie Lutz Bertling, Präsident von Bombardier Transportation, am Standort Créspin in Nordfrankreich den ersten OMNEO-Doppelstockzug Régio 2N vorgestellt.


Dieser neue Doppelstockzug, der nach den französischen Regionen Régio 2N benannt wurde, ist breiter als herkömmliche Doppelstockzüge. Er bietet einen höheren Komfort für Passagiere mit mehr Platz an Bord, größtmöglichem Sitzplatzangebot, großen Zugangsplattformen mit zwei breiten Türen und leisen Wagen für lange Fahrten. Die Régio 2N-Plattform ist in verschiedenen Konfigurationen verfügbar: von sechs bis zehn Wagen, mit einer Gesamtlänge zwischen 81 m und 135 m. Die Züge können mit Geschwindigkeiten zwischen 160 km/h und 200 km/h fahren.

Bombardier hat neun Testzüge gebaut, um die Tausenden von erforderlichen Tests zu ermöglichen, die für die Zulassung gleichzeitig durchgeführt werden müssen. Der gezeigte vollständig ausgerüstete Régio 2N-Zug ist der achte dieser Sonderzüge. Während auf die Zertifizierung gewartet wird, werden mehrere Züge ab Januar 2014 Testfahrten machen, damit die Mitarbeiter von SNCF sie vor vollständiger Inbetriebnahme bedienen und die Betriebszuverlässigkeit prüfen können.


Am Bombardier-Standort Valenciennes stehen die Régio 2N-Projektteams bereit, um die Produktion und Auslieferung aller 129 Züge innerhalb von nur zwei Jahren sicherzustellen.
Bis heute haben die Regionen Aquitaine, Bretagne, Centre, Nord-Pas de Calais, Provence-Alpes-Côte d’Azur und Rhône-Alpes verbindliche Bestellungen für 129 Régio 2N-Züge aufgegeben. Der Vertrag ermöglicht maximal 860 Züge.


„Die französischen Regionen engagieren sich erfolgreich für eine Stärkung nachhaltiger und komfortabler Mobilität für ihre Bürger. Die steigende Nutzung von Regionalzügen in Frankreich ist ein eindrucksvoller Ausdruck dieser Bemühungen“, so Lutz Bertling, Präsident von Bombardier Transportation. „Der Régio 2N-Doppelstockzug ist aufgrund seiner großen Transportkapazität, dem hohen Fahrgastkomfort und den vielen verfügbaren Zugkonfigurationen die richtige Wahl, um die stetig steigenden Anforderungen im Regionalverkehr zu erfüllen. Durch die Bereitstellung eines so komplexen und vollständig neuen industriellen Produkts in einem so kurzen Zeitrahmen, haben Bombardiers Teams in Crespin eine besondere technische Herausforderung gemeistert.“


OMNEO ist das neueste Produkt der Doppelstockzugfamilie von Bombardier. Doppelstock-Züge bieten in dicht besiedelten Gebieten eine hohe Kapazität und schnelle Verbindungen auf Intercity-Strecken. Sie sind von großer Bedeutung für einen umweltfreundlichen und komfortablen Bahnverkehr. UNIFE-Untersuchungen zeigen, dass die Nachfrage nach Regionalzügen bei bis zu 4.000 Wagen pro Jahr im Zeitraum zwischen 2014 und 2016 konstant hoch bleiben sollte. Frankreich, Deutschland und Großbritannien sollen nach dieser Prognose mehr als die Hälfte des Regionalzugmarktes darstellen.


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:26.09.2013 - Uhrzeit: 08:16

National Express übernimmt RE 7 und RB 48

Das bislang nur in Großbritannien tätige Verkehrsunternehmen National Express erhielt im Frühjahr den Zuschlag im ersten von allen drei SPNV-Aufgabenträgern in NRW gemeinsam ausgeschriebenen Vergabeverfahren. Anlässlich der feierlichen Unterzeichnung des Verkehrsvertrags stellten die Verbundvertreter die Leistungs- und Qualitätsverbesserungen dar, die mit der Vergabe verbunden sind, betonten jedoch auch die Verpflichtung zu Pünktlichkeit und Qualität. Der britische Botschafter in Deutschland, Simon McDonald, gratulierte zum vielversprechenden Markteinstieg.
Das Vergabeverfahren der Linien RE 7 und RB 48 war im April 2012 das erste Verfahren, das von allen drei Aufgabenträgern in Nordrhein-Westfalen – Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), Nahverkehr Westfalen (NWL) und Nahverkehr Rheinland (NVR) – gemeinsam gestartet wurde. Den Zuschlag für die Verkehrsleistung von jährlich rund 5,1 Millionen Zugkilometer erhielt mit der National Express Rail GmbH die deutsche Tochter eines der größten ÖPNV-Unternehmen in Großbritannien. Die Bedeutung des Ausschreibungsgewinns und der Betriebsaufnahme in Deutschland unterstrichen mit ihrer Anwesenheit der britische Botschafter Simon McDonald und Dean Finch, Vorsitzender des Konzernvorstands von National Express.
Durch 35 neue Fahrzeuge und zusätzliche Leistungen erwarten die Aufgabenträger eine deutlich gesteigerte Qualität und Pünktlichkeit auf beiden lang laufenden Linien, die mit Münsterland, Bergischem Land und Rheinland drei wichtige Regionen in Nordrhein-Westfalen miteinander verbinden. National Express wird den Betrieb der Linien ab Dezember 2015 für 15 Jahre übernehmen.
„Wir freuen uns, dass unsere Strategie für mehr Wettbewerb im SPNV abermals Erfolge zeigt. So kommt mit National Express ein neues Eisenbahnverkehrsunternehmen nach Deutschland und nach NRW. Unser Fahrzeugfinanzierungsmodell ermöglicht und sichert den langfristigen Einsatz hochwertiger Neufahrzeuge in unserer Region. Darüber hinaus setzt der Vertrag viele Anreize, Pünktlichkeit und Qualität zu optimieren und das bei sehr günstigen Konditionen auf unserer Seite. Wir können so erhebliche Ersparnisse in die künftige Sicherung der SPNV-Leistungen fließen lassen.“ So bewertet VRR-Vorstandssprecher Martin Husmann den Verkehrsvertrag anlässlich der Unterzeichnung in der historischen Stadthalle Wuppertal. „Mit der Anbindung von Barmen und Oberbarmen an die RB 48 ergibt sich für die Fahrgäste aus Wuppertal eine neue Direktverbindung nach Solingen, Köln und Bonn.“ so Husmann weiter.
Dr. Hermann Paßlick, Verbandsvorsteher des NWL: „Im Raum Westfalen-Lippe wird die RE 7 durch dieses Ausschreibungsergebnis erheblich aufgewertet. So wird der Abschnitt Münster – Rheine wochentags künftig stündlich bedient; die Zubegleiterquote beträgt nach 19.00 Uhr 100% und die Fahrzeuge bieten mit ihrer gehobenen Ausstattung mehr Qualität für die Fahrgäste.“
„Unsere Kunden können sich bei der RB 48 über wesentliche Verbesserungen freuen: In der Hauptverkehrszeit wird zwischen Köln und Bonn der heute bestehende 60-Minuten-Grundtakt auf zwei Fahrten pro Stunde verdichtet. Zudem wird an Wochenenden das Fahrtenangebot in den Abend- und Nachtstunden ergänzt. Die höheren fahrdynamischen Anforderungen der neuen Züge erlauben zudem die zusätzliche Bedienung der Stationen Hürth-Kalscheuren und – nach Fertigstellung – Bonn UN-Campus. Auch erhoffen wir uns durch die Spurtstärke der Fahrzeuge weniger Verspätungen auf den Linien“, so NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.
Der Betreiber hat sich auf beiden Linien für den Einsatz neuer Elektrotriebfahrzeuge vom Typ Talent 2 des Herstellers Bombardier entschieden. Die Betriebsqualität, insbesondere die Pünktlichkeit auf der Linie RE7, soll durch eine zukünftig bessere Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h (heute 140 km/h), gesteigert werden. Hierdurch und durch das deutlich verbesserte Beschleunigungsvermögen der Triebwagenzüge sollen die negativen Auswirkungen des häufig verspäteten Fernverkehrs auf der Strecke Hamm – Wuppertal – Köln besser kompensiert werden können. An die Pünktlichkeit haben die Aufgabenträger hohe Anforderungen gestellt: künftig werden alle Verspätungen über zwei Minuten vertraglich pönalisiert, d. h. dem Verkehrsunternehmen werden Zuschüsse gekürzt.
Weitere Ausstattungsmerkmale der Fahrzeuge sind: stufenloser Einstieg an allen Türen, zwei Toiletten pro Zug (davon eine behindertengerecht), Videoüberwachung und Mehrzweckbereiche mit ausreichend Abstellmöglichkeiten für Rollstühle, Fahrräder und Kinderwagen. Insgesamt werden auf der Linie RE 7 510 Sitzplätze (mind. 30 mehr als heute) und auf der Linie RB 48 bis zu 415 Sitzplätze angeboten. Zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls werden nach 19 Uhr alle Züge von Kundenbetreuern begleitet. Die RE7 wird künftig wochentags auch zwischen Münster und Rheine im Stundentakt verkehren. Außerdem wird die RB48 bis Wuppertal-Oberbarmen verlängert und in der Hauptverkehrszeit den Abschnitt Köln – Bonn-Mehlem häufiger bedienen.
Die Bietergemeinschaft National Express Rail GmbH und IntEgro Verkehr GmbH macht in ihrem Angebot von der Option Gebrauch, die Fahrzeuge mittels des Fahrzeugfinanzierungsmodells der Aufgabenträger zu finanzieren. Dies bedeutet, dass die Bietergemeinschaft National Express Rail GmbH/IntEgro Verkehr GmbH die neuen Fahrzeuge zwar beschafft, diese jedoch an den VRR und NWL weiterveräußert. Der VRR und NWL werden Eigentümer der Fahrzeuge, übernehmen die Finanzierung und verpachten die Fahrzeuge dem Betreiber während der Betriebslaufzeit.

Quelle:/Fotos: Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

Datum:23.09.2013 - Uhrzeit: 11:10

110 491 verabschiedet sich

Die 110 491 wird heute von Frankfurt über Köln nach Dortmund gehen. Ein weiterer Einsatz ist nicht mehr möglich, da ein notwendiger Radsatztausch nicht mehr genehmigt wurde. Ihren letzten öffentlichen Auftritt soll die Lok am Freitag am Autozuggleis in Dortmund Hbf haben, wo sie anlässlich des "letzten Tags der DB Autozug GmbH" präsentiert werden soll.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:20.09.2013 - Uhrzeit: 08:25

182 506 ersetzt 103 222

Die 182 506 ist von MRCE an die DB Systemtechnik nach Minden verkauft worden. Die Lok soll bei nächster HU dann den verkehrsroten Anstrich mit dem Puzzle wie bei 110 169 erhalten. Nach Fristablauf soll nach aktuellen Planungen die 182 506 die 103 222 ersetzen.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:20.09.2013 - Uhrzeit: 08:17

DB Schenker Rail bezieht größte deutsche Lokwerkstatt in Nürnberg

DB Schenker Rail hat am 19. September 2013 nach drei Jahren Bauzeit seine neue Werkstatt für Triebfahrzeuge in Nürnberg bezogen. Es handelt sich dabei um die größte Lokwerkstatt, die die Güterbahn in Deutschland unterhält. Dafür wurden 24,4 Millionen Euro investiert. Die Anlage befindet sich im Südwesten des Rangierbahnhofs Nürnberg, direkt neben den bislang genutzten Werkstatteinrichtungen. „Durch den Neubau verbessern wir die Produktionsabläufe und Rahmenbedingungen unserer Nürnberger Triebfahrzeug-Instandhaltung erheblich und reduzieren dadurch dauerhaft Kosten. Und was uns ebenso wichtig ist: Wir verbessern die Arbeitsbedingungen für rund 150 Mitarbeiter, die hier für uns tätig sind“, so Michael Anslinger, Produktionsvorstand von DB Schenker Rail in Deutschland.

Der Rangierbahnhof Nürnberg zählt mit jährlich rund 800.000 rangierten Waggons zu den größten Bahnanlagen in Deutschland. Er ist Drehscheibe für den Schienengüterverkehr in Süddeutschland. Während der Bahnhof in den vergangenen Jahrzehnten stetig modernisiert wurde, blieb die angeschlossene nahezu hundert Jahre alte Lokwerkstatt baulich fast unverändert.

Neben der eigentlichen Werkstatthalle (hier entstanden 15 Arbeitsstände auf einer Fläche von 82 x 62 Metern) wurde ein zweigeschossiger Hallenanbau für Nebenwerkstätten und Büroräume sowie ein Gebäude mit Lagerkapazitäten und Sozialräumen für rund 150 Mitarbeiter gebaut. Zusätzlich entstand eine Außenreinigungsanlage für Triebfahrzeuge mit umweltfreundlicher Abwasserbehandlung. Die Werkstatthalle ist unter anderem mit modernen Arbeitsbühnen, einer Hubbockanlage sowie einer Radsatzsenke zum Tausch von Radsätzen ausgestattet. Nahezu alle Lokbaureihen von DB Schenker Rail werden hier instand gehalten. Die neue Werkstatt benötigt weniger als die Hälfte der derzeit notwendigen Energie. Damit kann der CO2-Ausstoß drastisch reduziert werden. Die Anbindung an den Rangierbahnhof erfolgt über neugebaute und modernisierte Drehscheiben.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:19.09.2013 - Uhrzeit: 12:56

Neues zum Meridian

Auf der heutigen Pressekonferenz in Rosenheim wurden weitere Details zum geplanten Start im Dezember bekannt. Laut Ausgabe der anwesenden Verantwortlichen gilt dabei derzeit folgenden Stand:

Ersatzkonzept/FLIRTs:
- Man rechnet derzeit mit 20 einsatzfähigen FLIRT-Garnituren. Der Zulassung steht angeblich nichts mehr im Weg, so dass sie bis Dezember vorhanden sein sollen.
- Die verbliebenen Leistungen werden mit einem Ersatzkonzept gefahren. Dazu stellen die DB Regio 2(evenl. 4) Züge, die ODEG wird zwei KISS nach Bayern senden und die ÖBB und Veolia spendieren weitere Garnituren
- Die FLIRT werden anfangs zwischen München und Kufstein sowie auf der Strecke München - Holzkirchen - Rosenheim verkehren.
- Die Ersatzüge laufen zwischen Salzburg und München
- Sollten die FLIRT wider Erwarten nicht einsatzfähig sein, dann ist man auch noch in Gesprächen mit anderen EVUs wzB. der S-Bahn München wegen weiteren Ersatzügen.
- die ausstehenden Züge werden schnellstmöglich nachgeliefert. Zunächst die sechsteiligen FLIRT, am Ende dann die sieben bestellten Dreiteiler.

Fahrplan:
- Minimalziel ist der derzeitige Fahrplan.
- Man will aber bereits zum Start bis zu 90 Prozent des verbesserten Angebots anbieten.

Tarif:
- Das Abkommen mit der DB ist unterschriftenreif. Es wird also vsl. der DB-Tarfif gelten und Pendler/Reisende brauchen keine zwei Fahrkarten zu lösen

Personal:
-. Man ist in der Endphase der Rekrutierung. Bis zum Betriebsstart sollen alle Stellen besetzt sein.

Werkstatt:
Die geplante Werkstatt in München verzögert sich. Als Ersatz werden die Züge voerst in einem Doppelkonzept in Freilassing (kleine Reparaturen) und Regensburg (große Reparaturen) untersucht.


Flirt ET 306 heute in Rosenheim (HS)



Die offizielle Pressemeldung:
Erster Zug für künftiges MERIDIAN-Netz in Rosenheim präsentiert

In Anwesenheit des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Peter Ramsauer, haben heute im Bahnhof Rosenheim die Bayerische Oberlandbahn und Stadler Pankow erstmals einen modernen sechsteiligen Elektrotriebwagen der Fahrzeugfamilie FLIRT präsentiert. Unter dem Markennamen MERIDIAN wird mit diesen fabrikneuen, komfortablen Regionaltriebzügen die Bayerische Oberlandbahn, eine Tochter der Veolia Verkehr GmbH, zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 im Auftrag des Freistaates Bayern den Betrieb im Netz Rosenheim aufnehmen. Dazu zählen die Strecken von München über Rosenheim nach Salzburg und Kufstein sowie von München über Holzkirchen nach Rosenheim. Die Vorbereitungen für den Betriebsstart laufen derzeit auf Hochtouren. Zum Betriebsstart des MERIDIAN wird Stadler Pankow 20 der insgesamt 35 Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Weitere Züge werden im Anschluss kontinuierlich geliefert.
Dirk Bartels, Geschäftsführer der Veolia Verkehr GmbH, und Kai Müller-Eberstein, Geschäftsführer der Bayerischen Oberlandbahn GmbH, präsentierten in Rosenheim das künftige Konzept und versprachen mit dem MERIDIAN erstklassigen Service und einen neuen Komfort für die Fahrgäste zwischen München und der Landesgrenze. Dirk Bartels bedankte sich beim Hersteller Stadler Pankow für dessen Bemühungen, dass fristgerecht 20 der fabrikneuen Züge zur Verfügung gestellt werden. „Dass der Hersteller nicht alle bestellten 35 Fahrzeuge zum Betriebsstart liefern kann, beeinträchtigt natürlich das von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft bestellte Konzept, da es auf der Verfügbarkeit der modernen, spurtstarken Fahrzeugflotte beruht“, so Bartels. „Wir werden jedoch gemeinsam alles tun, um einen reibungslosen Bahnverkehr auf den MERIDIAN-Strecken zum Fahrplanwechsel zu gewährleisten. Wir haben vorsorglich Ersatzkonzepte erstellt und auch dafür gesorgt, dass wir im Fall der Fälle genügend Ersatzfahrzeuge zur Verfügung haben. Alle Fahrgäste werden mit uns auch weiterhin ihr Reiseziel erreichen.“
Kai Müller-Eberstein betonte, dass die Vorbereitungen für den Betriebsstart nach Plan laufen: „Wir werden bis zum 15. Dezember sowohl genügend neues, hoch motiviertes Personal eingestellt haben als auch ausreichende Werkstattkapazitäten für die Wartung der neuen Züge zur Verfügung haben. Unsere Fahrgäste müssen sich zudem keine Sorgen bezüglich der Tarife oder Gültigkeit von Zeitkarten machen. Wir haben mit der Deutschen Bahn eine umfangreiche Kooperation vereinbart. Die DB-Tickets im Nah- und Fernverkehr werden anerkannt, ebenso Tickets des Münchner Verkehrsverbundes.“
Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, erläuterte die Vorzüge des innovativen FLIRT-Fahrzeugs. „Bei diesem FLIRT-Zug handelt es sich um ein komplett neues Fahrzeug. Als erstes seiner Art wurde es als Sechsteiler konzipiert und mit der neuen Crash-Norm ausgerüstet. Wir freuen uns, dass wir dem hohen Anspruch der Bayerischen Oberlandbahn gerecht werden können und im Dezember innovative und technisch hochentwickelte Fahrzeuge auf die Strecken gehen werden.“ Ein neues Nachweisverfahren im Bereich „Festigkeit von Radsätzen“ wird seit Frühjahr 2013 seitens der Genehmigungsbehörde gefordert. Zusätzliche umfangreiche Testfahrten und deren Auswertungen wurden erforderlich. „Dieses hatte Einfluss auf die vorgesehene Produktionssequenz und führte zu veränderten Lieferplänen“, erklärte Daum. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Technik und dem Eisenbahnbundesamt hat der Hersteller einen Meilensteinplan erarbeitet, der die fristgerechte Zulassung der Fahrzeuge ermöglichen soll.
Bayerische Oberlandbahn GmbH

Quelle:/Fotos: HS

Datum:19.09.2013 - Uhrzeit: 08:19

Werk Paderborn lädt am 22. September zum „Tag der offenen Tür“ ein

Am 22. September 2013 feiert das Instandhaltungswerk Paderborn der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH sein 100-jähriges Bestehen. Die Werkleitung und sämtliche Mitarbeiter laden anlässlich dieses Ereignisses alle Kinder und Erwachsenen zum „Tag der offenen Tür“ ein.

Werkleiter Uwe Reyer: „Wir heißen die Bevölkerung herzlich willkommen. Sie alle können sich an diesem Tag von den Leistungen und der Tatkraft der Werkskollegen gerne persönlich ein Bild machen.“ Damit möglichst viele Besucher hinter die Kulissen des Werkes schauen können, beginnt das Veranstaltungsprogramm um 10 Uhr und endet um 18 Uhr. Das offizielle Grußwort des Werksleiters erfolgt um 11.30 Uhr.

Unter Dampf ins Werk

Stündlich geht es zwischen 9.50 Uhr und 15.50 Uhr vom Paderborner Hbf mit einem Dampfsonderzug ins Ausbesserungswerk. Zurück zum Hauptbahnhof geht es stündlich von 10.23 Uhr bis 16.23 Uhr. Die Pendelfahrten sind kostenlos. Der Dampfsonderzug wird gezogen von einer Dampflokomotive der Baureihe 38. Am Haken dieser Lok hängen vier Personenwagen aus den 30-er und 50-er Jahren. Die „38 2267“, so die genaue Bezeichnung, wurde 1906 als Gattung P 8 der Königlich Preußischen Eisenbahnverwaltung in Dienst gestellt. Seit 1991 ist diese Lokomotive im Besitz des Eisenbahnmuseums Bochum-Dahlhausen.

Während des ganzen Tages gibt es viel zu sehen: Die Werksmitarbeiter warten mit einer faszinierenden Fahrzeugausstellung auf dem Freigelände auf. Insgesamt werden sich die Gäste dort an mehr als ein Dutzend Schienenfahrzeugen der verschiedensten Bauarten erfreuen können. Es finden Führerstandmitfahrten auf einer Rangierlokomotive der Baureihe 261 sowie Mitfahrten auf einem Schwerkleinwagen (SKL) statt. Die ganz kleinen Besucher dürfen sich auf einem Bobbycar auf Schienen und einer Hüpfburg vergnügen. Und die vielen Modelleisenbahnfreunde haben Gelegenheit, eine tolle Modellbahnschau zu bestaunen. Für die Hobbyhistoriker bietet sich an, die historische Ausstellung mit interessanten Exponaten zu betrachten.

Zudem führen die Besichtigungswege durch alle Werkstätten, in denen sich die Besucher einen hervorragenden Überblick über die vielfältigen Aktivitäten im Werk Paderborn verschaffen können. Besonderes Interesse, auch wegen des praktischen Beispiels, finden sicherlich die innovative Drehgestellwerkstatt, Radsatzdrehmaschine, Ultraschallprüfanlage sowie alle weiteren Arbeitsstände in der großen Werkshalle. Auch die Ausbildungswerkstatt präsentiert sich.

Die Musik-, Getränke- und Imbissangebote runden den „Tag der offenen Tür“ im Werk Paderborn der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH ab.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:18.09.2013 - Uhrzeit: 09:25

Hannover- Berlin: Zugverkehr rollt ab 4. November wieder

Strecke zwischen Stendal und Rathenow hochwasserbedingt seit 10. Juni gesperrt - Restarbeiten an Fahrbahn und Sicherheitsanlagen werden zügig umgesetzt - Informationen und Angebote für Reisende ab 1. Oktober in den elektronischen DB-Fahrplanmedien hinterlegt

Ab 4. November steht die elektrifizierte Schnellfahrstrecke Hannover - Berlin mit beiden Gleisen wieder für den Bahnverkehr zur Verfügung. Damit fahren alle Züge auf dieser Relation wieder nach dem regulären Fahrplan.

„Die uns vorliegenden und ausgewerteten Gutachten zeigen, dass das Hochwasser an der Hochgeschwindigkeitsstrecke keine tiefer gehenden Schädigungen des Bahndamms verursacht hat“, erläutert Dr. Volker Kefer, DB-Vorstand für Infrastruktur und Dienstleistungen. „Die erforderlichen Arbeiten an der Fahrbahn und der Leit- und Sicherungstechnik werden so zügig umgesetzt, dass wir die Strecke schneller als ursprünglich erwartet wieder in Betrieb nehmen können.“

„Wir sind erleichtert, unseren Fahrgästen im Fernverkehr von und nach Berlin in wenigen Wochen wieder die gewohnten Reisezeiten und den vollen Fahrplan bieten zu können“, betont Ulrich Homburg, DB-Vorstand für den Personenverkehr. „Ich bedanke mich ausdrücklich bei unseren Kunden für ihre Geduld und bei unseren Mitarbeitern für ihr außergewöhnliches Engagement sowie die umfangreiche Mehrarbeit, die der Betrieb über die Umleitungsstrecken mit sich brachte.“

Ab 1. Oktober sind alle Informationen zum Personenverkehrsangebot ab 4. November in den elektronischen Fahrplanmedien der Bahn hinterlegt. Für bereits gekaufte Reisetickets ab 4. November, die noch über die aktuellen Umleitungsstrecken führen und noch die veränderten Abfahrtszeiten aufweisen, gelten die bisherigen Hochwasser-Kulanzregeln: Bis zum 15. Oktober ist der kostenlose und unbürokratische Umtausch oder die Rückgabe von Fahrkarten auf den betroffenen Strecken möglich.

Die bislang umgeleiteten Züge der ICE-Linie 10 (Berlin - Hannover - Köln/Düsseldorf), ICE-Linie 11 (Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Main) - Stuttgart - München) und der ICE-Linie 12 (Berlin - Braunschweig - Karlsruhe - Interlaken) sowie die IC-Linie 32 (Berlin - Hannover - Köln - Mainz - Stuttgart) fahren ab 4. November wieder über die Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin. Die Halte in Magdeburg und Stendal entfallen damit ebenso wie die Fahrzeitverlängerungen durch die Umwege.

Die Züge der IC-Linie 16 (Berlin - Hannover - Frankfurt (Main)) und der IC-Linie 77 (Amsterdam - Osnabrück - Hannover - Berlin) fahren ab 4. November wieder durchgehend bis Berlin und die EC-Linie 99 (Hamburg - Berlin - Wroclaw) wieder bis Hamburg. Alle Wochenend- und Verstärkerzüge, die aufgrund der eingeschränkten Infrastruktur entfallen mussten, verkehren ab 4. November ebenfalls wieder planmäßig. Auch der ICE-Sprinter zwischen Berlin und Frankfurt (Main) ist dann wieder als reservierungspflichtiger Zug mit verkürzter Fahrzeit unterwegs.

Mit der Wiederaufnahme des regulären ICE- und IC-Angebots zwischen Hannover und Berlin entfällt ab 4. November das derzeit auf der nicht elektrifizierten „Stammstrecke“ eingesetzte Zugpaar am Morgen und Abend.

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke musste am 10. Juni im Abschnitt Stendal - Rathenow gesperrt werden, da sie nach einem Dammbruch nahe Schönhausen auf ca. fünf Kilometer Länge komplett überflutet war. Nach Ablaufen des Wassers begannen die Aufräum- und Sanierungsarbeiten, bei denen bis heute 100 Kilometer Kabel ausgetauscht sowie 180 Signale und Oberleitungsmasten, mehrere Weichen und 16 Ingenieurbauwerke überprüft und repariert wurden. Nahezu 300 Mitarbeiter der Bahn und beauftragter Firmen waren dafür im Einsatz. Daneben wurden systematisch mehrere Probebohrungen und Georadarmessungen durchgeführt, um verlässliche Aussagen zum Ausmaß der Schäden im Untergrund und Oberbau treffen zu können.

In den kommenden Wochen finden noch einige abschließende Arbeiten an der Strecke statt. Dabei werden beispielsweise Schwellen verklebt sowie die Neuinstallation der Leit- und Sicherungsanlage fortgesetzt. Im Anschluss startet ein umfangreiches Testprogramm, bei dem zahlreiche Mess- und Inspektionsfahrten, einschließlich der Befahrung mit Hochgeschwindigkeit, durchgeführt werden. Nach Abschluss dieser Tests wird die Strecke final für den Bahnverkehr freigegeben.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:18.09.2013 - Uhrzeit: 08:53

Stadler übernimmt für BLS Ersatzteilmanagement


Stadler Rail hat von der BLS den Auftrag für das Ersatzteilmanagement der neuen Doppelstocktriebzüge MUTZ (Typ KISS) erhalten. Dies ist ein wichtiger Meilenstein in einem neuen Geschäftsfeld. Stadler Rail plant in den nächsten Jahren den Bereich Kundenservice weiter aufzubauen. Erstmals übernimmt Stadler mit dem Auftrag der BLS für einen Kunden die Lagerhaltung und Lieferung sämtlicher Ersatzteile. Seit September 2012 läuft die Auslieferung der 28 MUTZ-Fahrzeuge für die S-Bahn Bern.

Diese neue Dienstleistung hat sowohl für die BLS wie auch für Stadler erhebliche positive Effekte: Die BLS muss für die neue Flotte nur noch eine geringe Ersatzteil-Lagerhaltung betreiben und kann damit eine Kostenoptimierung erzielen. Stadler kann den Kunden über die Fahrzeuglieferung hinaus betreuen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, Erkenntnisse über die Züge in die Entwicklung künftiger Serien zurück fliessen zu lassen. Zudem ergeben sich bei grosse Synergiepotentiale mit der bei Stadler laufenden Serienproduktion und mit weiteren After-Sales-Aufträgen. Es ergibt sich somit für BLS und Stadler eine klassische Win-win-Situation.

Lieferung innert 24 Stunden
Stadler übernimmt für die MUTZ-Flotte der BLS das Ersatzteilmanagement, welches die Lagerhaltung sämtlicher Artikel und deren jeweiliger Lieferung innert 24 Stunden oder für gewisse Bestandteile in einer anderen definierten Lieferfrist beinhaltet. Dabei werden von Stadler stets auch Komponenten mit langer Lieferfrist an Lager gehalten. Die BLS bezahlt jeweils nur das tatsächlich benötigte Material. Die Rechnungsstellung erfolgt erst nach der Lieferung.
In den wachsenden Geschäftsfeldern der Serviceleistungen möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Aus diesem Grund ist eine leistungsfähige Division Service am Standort Bussnang und an den Standorten in Ungarn, Algerien, Österreich, Tschechien sowie im Südtirol aufgebaut worden. Es werden neben der Instandhaltung verschiedener Flotten umfangreiche Service- und Revisionsdienstleistungen angeboten. Das Spektrum beginnt bei kleineren Servicearbeiten der mobilen Equipen an Subsystemen sowie Fahrzeugen und reicht bis zu umfangreichen Reparaturen von schwer beschädigten Unfallfahrzeugen. Dabei kann Stadler auf dem langjährigen firmeninternen Know-how in diesen Dienstleistungen aufbauen.

Quelle:/Fotos: Stadler Rail Group

Datum:17.09.2013 - Uhrzeit: 08:55

Neue Intercity-Verbindung von Aachen nach Berlin ab 16. Dezember

Zum Fahrplanwechsel im Dezember bietet die Deutsche Bahn eine neue, umsteigefreie und schnelle Verbindung von Aachen Hbf über Mönchengladbach und erstmals über Krefeld und Viersen nach Berlin Hbf an. Mit dieser IC-Direktverbindung wird die Region am Niederrhein wieder an das Fernverkehrsnetz angebunden.
Der Intercity (IC 2222) fährt ab dem 16. Dezember montags bis freitags von Aachen Hbf um 5.45 Uhr mit Halten in Herzogenrath, Rheydt, Mönchengladbach, Viersen und Krefeld über Duisburg, Dortmund und Hannover nach Berlin Hbf (an 12.06 Uhr).
In der Gegenrichtung startet der Zug (IC 2223) um 13.55 Uhr in Berlin Hbf und erreicht nach Halten in Krefeld, Viersen, Mönchengladbach, Rheydt und Herzogenrath den Hauptbahnhof in Aachen um 19.50 Uhr.
Die bereits bestehende Verbindung an Freitagen von Aachen Hbf nach Berlin Hbf mit dem IC 1918 und die Verbindung an Sonntagen von Berlin Ostbahnhof nach Köln Hbf über Aachen (IC 1919) werden durch die neue IC-Verbindung von montags bis freitags erweitert. Ab dem Fahrplanwechsel werden der IC 1918 und der IC 1919 zusätzlich in Geilenkirchen halten.
Die neue Verbindung wird zunächst testweise für zwei Jahre angeboten. Die Bahn hofft, dass die neuen Verbindungen von Kunden zahlreich genutzt werden, denn für einen dauerhaften Betrieb ist eine zufriedenstellende Auslastung dieser Fernverkehrszüge notwendig.
Die genauen Anfahrtszeiten sind ab dem 15. Oktober über www.bahn.de abrufbar.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:17.09.2013 - Uhrzeit: 08:24

Eine italienische 190er in Ostösterreich

In der Kalenderwoche 37 bespannte die LTE 1216.922 und die italienische INR 190.312 einen mit Blechcoils beladenen Zug aus Belastungsgründen durchgehend von Koper in Slowenien bis nach Gramatneusiedl in Österreich. Die INR 190.312 wurde in Gramatneusiedl hinterstellt und der Zug fuhr solo nach Tschechien weiter.
Am 16.9.2013 erfolgte die Rücküberstellung der Leergarnitur von Tschechien kommend nach Slowenien. Bis Gramatneusiedl bespannte die LTE 189.155 den Zug, ab Gn kam die LTE 1216.922 zum Einsatz, die INR 190.312 wurde (leider) kalt mitgeschleppt.
Die Aufnahmen entstanden am 16. September in Gramatneusiedl:






Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:16.09.2013 - Uhrzeit: 10:11

Erste CD Railjet-1216 ist fertig

Dei 1216 235 hat in Linz nun die Beklebung für den CD railjet erhalten. Ein erstes Bild gibt es hier.
Quelle:/Fotos: facebook.com

Datum:13.09.2013 - Uhrzeit: 08:50

SCI Global Rail Index 3/2013

Bahnbranche verspürt kurzzeitige Erholung – Aktuell steigender Nachfrageentwicklung stehen pessimistische Zukunftsaussichten gegenüber

SCI Rail Business Index



Der SCI Rail Business Index fasst die Bewertung befragter Topmanager der weltweiten Bahnbrache zur aktuellen und erwarteten Geschäftslage zusammen. Die leichte wirtschaftliche Erholung insbesondere in Europa ist nun auch in der Bahnbranche angekommen, die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fällt positiver aus. Auch die Talsohle beim Auftragseingang scheint vorerst erreicht – ausgehend vom schlechtesten Wert seit dem Krisenjahr 2009 geben wieder mehr Unternehmer eine gestiegene Nachfrage an. Dennoch klagt zum vierten Mal in Folge die Mehrheit der Manager über sinkende Auftragseingänge. Der Blick in die Zukunft bleibt jedoch bei den Bahnbranche verhalten: Deutlich weniger Unternehmer als zuletzt erwarten neue Impulse – zu groß sind die Risiken, welche die Weltwirtschaft bedrohen. Im Ergebnis sinkt der SCI Rail Business Index leicht und verharrt auf niedrigem Niveau.

Entwicklung der aktuellen Geschäftslage



Der in den vergangenen Quartalen spürbare leichte Optimismus schlägt sich nun bereits zum zweiten Mal in Folge in der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage nieder. Seit Jahresbeginn steigt der Anteil der Manager, welche zufrieden mit der derzeitigen Geschäftslage sind. Gleichwohl bleibt der Saldo deutlich unter dem Niveau der vergangenen Jahre. Vor allem in Europa spürt die Bahnbrache damit nun leicht verzögert auch die allgemeine leichte Erholung der Wirtschaft, welche derzeit zu beobachten ist. Aber auch in China werten die Entscheider ihre Situation als befriedigend bis gut. Zusätzliche angekündigte Investitionen in die Infrastruktur heben die Stimmung.
Ausgehend von den verhalten positiven Bewertungen der aktuellen Situation erwarten 70% der befragten Topmanager in den kommenden 6 Monaten jedoch keine neuen positiven Impulse. Unter dem verbliebenden Drittel überwiegen die Unternehmen mit positiven Zukunftsaussichten mit einem Saldo von 4% nur noch leicht. Vor allem der Anteil der Unternehmer mit positiven Zukunftserwartungen ist im Vergleich zu den vorangegangenen Quartalen spürbar gesunken.

Nachfrage nach Produkten und Leistungen



Ein wichtiger Indikator der Branchenentwicklung, die Nachfrage nach Produkten und Leistungen, steigt im dritten Quartal erstmals seit zwei Jahren wieder an. Während über die vergangenen Quartale konstant etwa die Hälfte der Befragten eine gleich bleibende Nachfrageentwicklung sieht, steigt der Anteil der Unternehmen mit steigender Nachfrage erstmals in diesem Jahr auf 20 %, der Saldo bleibt aber negativ. Dennoch dürfte diese Einschätzung die insgesamt positive aktuelle Sicht stützen. Inwieweit hiermit eine Trendwende verbunden ist, werden erst die kommenden Befragungen zeigen. Vor dem Hintergrund der negativen Zukunftsaussichten scheint die Erholung jedoch nur vorrübergehend.
Analog zur Nachfrage entwickelt sich die Bewertung des derzeitigen Auftragsbestandes. War die Bewertung erstmals im zweiten Quartal 2013 wieder positiver, hält sie sich dieses Quartal auf gleichem Niveau. Die Schere der Unternehmen mit zu großem bzw. zu geringem Auftragsbestand geht jedoch etwas auseinander.

Bedeutende Geschäftsbereiche für Investitionen in 2013
Im dritten Quartal 2013 befragte SCI Verkehr die Unternehmen der Bahnbrache nach der Bedeutung ihrer Geschäftsbereiche für Investitionen im laufenden Jahr. In vielen Unternehmen wird insbesondere in „weiche“ Geschäftsfelder wie Qualitätsmanagement, Forschung & Entwicklung oder Personalentwicklung und- schulung investiert. „Harte“ Investitionen wie Kapazitätsausweitungen oder Übernahmen werden hingegen von der Mehrheit der Unternehmen als weniger bedeutend gesehen. Vor dem Hintergrund unsicherer Zukunftsaussichten sowie zuletzt geringer Nachfrage gewinnt die interne Effizienzsteigerung gegenüber Kapazitätsausweitungen an Bedeutung.

Legende: Der SCI Global Rail Index basiert auf ca. 100 Meldungen von repräsentativen Unternehmen aus der weltweiten Bahnbranche. Die Unternehmen werden regelmäßig gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die kommenden sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit "gut", "befriedigend" oder "schlecht" und ihre Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monaten als "günstiger", "gleich bleibend" oder "ungünstiger" kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "gut" und "schlecht", der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "günstiger" und "ungünstiger". Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen.

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:13.09.2013 - Uhrzeit: 08:50

AC-Lok für „Raum 1520“ vorgestellt

Im Rahmen der Bahnmesse „Expo 1520” in Moskau, Russland, wurde die neue 25-kV-Drehstromlokomotive für den Frachtverkehr in Staaten mit 1520-Millimeter-Spurbreite vorgestellt. Die Lok vom Typ AC 11201 wurde von Ural Locomotives entwickelt, einem Joint Venture von Siemens und der Sinara Gruppe. Die Antriebstechnik der Lok stammt von Siemens.

Im Juli 2013 wurde der erste Prototyp der Lokomotive fertiggestellt und hat seitdem mehr als 5.000 Testkilometer absolviert. Derzeit laufen die Tests für die Zulassung der Lok. Sie werden bis voraussichtlich April 2014 andauern und finden hauptsächlich auf dem Eisenbahnversuchsring des Allrussischen wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Eisenbahntransport in Schtscherbinka bei Moskau statt.
„Die neue Lokomotive bietet innovative und energieeffiziente Technologie und wurde von unseren russischen und deutschen Ingenieuren in Rekordzeit entwickelt“, sagte Jochen Eickholt, CEO der Division Rail Systems, anlässlich der Lokpräsentation.
Die AC 11201 ist eine achtachsige Doppellokomotive mit vier Drehgestellen. Sie ist für Güterzüge mit bis zu 9.000 Tonnen ausgelegt. „Die Elektrolokomotive kann in allen Ländern des ‚Raums 1520‘ betrieben werden“, sagte Alexander Saltaev, der Generaldirektor von Ural Locomotives.


Im Rahmen der Bahnmesse "EXPO 1520" in Moskau, Russland, wurde die neue 25kV-Drehstromlokomotive für den Frachtverkehr in Staaten mit 1520 Millimeter Spurbreite vorgestellt. Die Lok vom Typ AC 11201 wurde von Ural Locomotives entwickelt, einem Joint Venture von Siemens und der Sinara Group. Die Antriebstechnik der Lok stammt von Siemens.


Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:12.09.2013 - Uhrzeit: 08:24

ET 58 der SLB wurde verlängert

Der ET 58 wurde um einen Mittelteil verlängert. Der Einbau des Mittelteils erfolgte im tschechischen Ostrava, der Hin- und Rücktransport erfolgt immer verladen auf Tiefladewagen der Fa. NCS. Die Bilder zeigen den neu umgebauten ET 58 der SLB aus Salzburg am 11.9.2013 in Wien Zvbf.




Quelle:/Fotos: Herbert Pschill

Datum:11.09.2013 - Uhrzeit: 08:01

Ein paar Drehgestelle beim Bender

Die Drehgestelle der zerlegten 155 142 und eins der 140 450 stehen noch immer samt Fahrmotoren auf dem Bender-Gelände. An den abgeklebten Stellen und den sauber abgeschraubten Anschlüssen kann man erkennen, dass diese als Ersatzteile zurückgehen.


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:09.09.2013 - Uhrzeit: 10:19

Zürcher S-Bahn: Zug mit Namen «Elsau» unterwegs.

Die Gemeinde Elsau hat am Samstag, 7. September 2013, die Taufe eines nach ihr benannten Doppelstocktriebzugs (DTZ) der zweiten Generation der Zürcher S-Bahn gefeiert. Den Taufakt begingen Gemeindepräsident Hansueli Sommer und Werner Schurter, Leiter SBB Regionalverkehr Zürich, anlässlich des Elsauer Gemeindefests.

«Diese aufstrebende Agglomerationsgemeinde hat viel zu bieten. Auch eine gute Erschliessung mit dem öffentlichen Verkehr », sagte Werner Schurter in seinem Grusswort und beendet seine Rede mit einem Dank: «Dem DTZ ‹Elsau› wünschen wir viele zufriedene Fahrgäste und allzeit unfallfreie Fahrt!»

Nach dem Taufakt in Winterthur brachte der Taufzug die zahlreichen Anwesenden auf einer Extrafahrt wieder in den Heimatbahnhof Räterschen. Die Gäste konnten sich dabei von den Vorzügen des Doppelstocktriebzuges überzeugen. Dieser Zugstyp ist seit 2006 in der Region Zürich unterwegs und entspricht modernen Kundenansprüchen: Der ebenerdige Einstieg gehört genauso zum Standard der 61 Kompositionen wie die Klimaanlage und das moderne Informationssystem für die Fahrgäste.

Quelle:/Fotos: SBB

Datum:06.09.2013 - Uhrzeit: 09:39

ÖBB-Infrastruktur AG versorgt Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH mit "railpower"

Ab September 2013 bezieht die Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH (WLC) erstmals den CO2-freien Bahnstrom railpower zero der ÖBB-Infrastruktur AG. Die Wiener Lokalbahnen Cargo ist damit österreichweit das vierte Bahn-Unternehmen, das auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zum Thema Umweltschutz leistet. In Zukunft wird der Betrieb des gesamten Fuhrparks der Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH - das sind 23 Loks - emissionsfrei sein.

Alle Emissionen, die zuvor etwa beim Bau und dem Betrieb der Kraftwerke und Stromleitungen entstehen - also die vorgelagerten Treibhausgas-Emissionen - werden durch Wiederaufforstungsprojekte im Regenwald sowie im ÖBB-Kundenwald in Österreich ausgeglichen. Die Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH nimmt mit dem Einsatz des CO2 freien Bahnstroms eine wichtige Vorreiterrolle ein und setzt ein klares Zeichen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Schienenverkehr. So wird die Umwelt mit mehr als 95 Tonnen Kohlendioxid weniger belastet. Damit ist der saubere Bahnstrom der ÖBB Infrastruktur AG ist weiter auf dem Vormarsch.

"Bei unserem Produkt railpower zero werden vorgelagerte Emissionen durch Wiederaufforstung von Regenwald ausgeglichen. Somit ist die gesamte Prozesskette der Bahnstromerzeugung CO2-frei", sagt Johann Pluy, Leiter des Geschäftsbereich Energie der ÖBB Infrastruktur AG.

Nachhaltige Zusammenarbeit

Diese nun abgeschlossene Vereinbarung zwischen der Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH und der ÖBB-Infrastruktur AG vertieft die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zur Untermauerung und als klares Bekenntnis beider Unternehmen zum Umweltschutz wurde die Lokomotive 182.527 der WLC im neuen railpower zero Design beklebt. Sie ist das einzige Triebfahrzeug in dieser Farbgebung und ab Anfang September 2013 auf der Schiene zu sehen.


Quelle:/Fotos: ÖBB-Holding AG / Foto: ÖBB/Christian Zenger

Datum:06.09.2013 - Uhrzeit: 09:38

DB Regio AG verteidigt Sauerland-Netz

Die zuständigen Gremien vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) und Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) haben beschlossen, dass im Sauerland-Netz die Verkehrsleistungen nach gewonnener Ausschreibung bei der DB verbleiben sollen, die das Netz bereits heute betreiben. Auch die Linie RB 43 (Dortmund - Dorsten), die heute von der Nordwestbahn betrieben wird, wird somit künftig wieder von der DB Regio AG betrieben. Die Bieter seien bereits über die Entscheidung informiert worden, teilte der für die europaweite Ausschreibung federführende NWL am 4. September 2013 mit.
Die drei Aufgabenträger hatten im Oktober 2012 die europaweite Ausschreibung mit Betriebsaufnahme im Dezember 2016 (bzw. bei der RB 43 bereits im Dezember 2015) und einer Vertragslaufzeit von 12 Jahren gemeinsam gestartet. Die Verkehrsleistung im Sauerland-Netz wurde dabei in zwei Lose aufgeteilt. Dabei umfassen die beiden Lose die folgenden Linien:
Los 1
RE 17, Hagen - Kassel-Wilhelmshöhe
RE 57, Dortmund - Winterberg/Brilon Stadt

Los 2
RB 52, Dortmund - Lüdenscheid
RB 53, Dortmund - Iserlohn
RB 54, Unna - Neuenrade
RB 43, Dortmund - Dorsten

Das Leistungsvolumen umfasst ca. 5,6 Mio. Zugkilometer jährlich.
Im Fahrplanangebot werden folgende Veränderungen eintreten:

In Schwerte wird der RE 17 zukünftig Anschluss an den RE 7 von/nach Münster haben. Hierdurch verkürzt sich die Reisezeit (über Hamm) aus dem HSK nach Münster um 53 Minuten.
Der Abendverkehr in den HSK wird aufgrund der Nachfrage neu sortiert. Zukünftig wird der RE 57 abends durchgängig und ohne Angebotslücke ab Dortmund direkt ins Sauerland verkehren. Nach 20 Uhr wird man dafür von Hagen kommend zukünftig per Umstieg in Schwerte (vom RE 7 in den RE 57) ins Sauerland gelangen können.
Der RE 17 verkehrt ab Dezember 2016 nur noch vier Mal täglich über Warburg hinaus nach Kassel-Wilhelmshöhe. Dafür wird in Warburg zukünftig ein Anschluss zum dann neu sieben Mal täglich über Hamm - Paderborn verkehrenden RE 11 nach Kassel Wilhelmshöhe eingerichtet. Damit wird die Anbindung des ICE-Bahnhofs in Kassel aus Westfalen nachfragegerecht neu (verstärkt über den Hellwegkorridor Hamm - Paderborn) sortiert.
Die RB 54 wird in Fröndenberg auf den Anschluss des RE 57 von/nach Dortmund ausgerichtet. Hierdurch wird sich die Reisezeit z. B. von Menden nach Dortmund um 22 Minuten verringern.
Noch nicht umgesetzt werden konnte die Verkürzung der Fahrzeiten der RB 53, Iserlohn - Dortmund, da der Umbau des Kreuzungsbahnhofs Kalthof noch aussteht.
Auf der Linie RB 43 wird abends von montags bis freitags eine zusätzliche Fahrt in beiden Richtungen angeboten.
Obwohl für die RB-Linien auch Gebrauchtfahrzeuge zugelassen waren, werden nun im kompletten Netz Neubaufahrzeuge zum Einsatz kommen. DB Regio wird hier zum ersten Mal bundesweit (20 zwei- sowie 16 dreiteilige) Dieseltriebwagen vom Typ LINK (II bzw. III) des polnischen Hersteller PESA zum Einsatz bringen. Die beschleunigungsstarken, 140 km/h schnellen und 43,73 m bzw. 57,13 m langen Fahrzeuge werden bis zu 120 bzw. 160 bequeme Sitzplätze haben. Um insbesondere auf dem RE 57 (Dortmund - Winterberg) der hohen Nachfrage nach Fahrradstellplätzen nachzukommen, weisen die neuen dreiteiligen Fahrzeuge 36 Fahrradstellplätze auf. Damit können in Doppeltraktion zukünftig in der Fahrradsaison 72 (heute max. 50) Fahrräder je Zug transportiert werden. Alle Fahrzeuge sind klimatisiert und werden an 76 cm hohen Bahnsteigen per Spaltüberbrückung einen stufen- und nahezu spaltlosen (max. 2 cm) Einstieg haben, für niedrigere Bahnsteige wird der Ein- und Ausstieg über ausfahrbare Stufen erleichtert. Alle Fahrzeuge werden Mehrzweckabteile, 2 Rollstuhlplätze sowie 1 behindertengerechte Toiletten haben und sind vollständig videoüberwacht. Erstmals im Sauerland werden nun auch die Fahrausweisautomaten und Entwerter mit an Bord sein. Im Innenraum wird es zukünftig an zahlreichen Plätzen Steckdosen geben und ein Fahrgastinformationssystem wird auf Bildschirmen über die nächsten Halte sowie die Anschlüsse (in Ist-Zeit) informieren.
Die Zugbegleitquote wird 30 Prozent bis 19 Uhr und 90 Prozent ab 19 Uhr betragen.
Um unterlegenen Bewerbern Gelegenheit zu geben, die Entscheidung nachzuvollziehen, ist laut Vergabeordnung eine 10-tägige Frist abzuwarten, bevor der Zuschlag rechtskräftig erteilt werden kann.

Quelle:/Fotos: Zweckverbandes Ruhr-Lippe

Datum:05.09.2013 - Uhrzeit: 08:59

Metronom entgleist in Bremen

Heute früh entgleiste der Metronom 81952 (Rotenburg/Wümme - Bremen) bei der Einfahrt in Bremen Hbf mit der Lok und dem ersten Wagen aus bisher unbekannter Ursache. Daduch kommt es im Nah- udn Fernverkehr rund um Bremen zu Einschränkungen. Personen kamen nicht zu Schaden. Die betroffene ME 146 soll im Laufe des Tages mit einem Spezialkran wieder aufgeleist werden.
Quelle:/Fotos: radiobremen.de

Datum:04.09.2013 - Uhrzeit: 10:43

AWT ordert drei Eurosprinter-Loks

Bis zum Jahresende wird die Flotte des multinationalen Bahnbetreibers AWT um drei universell einsetzbare Hochleistungselektrolokomotiven von Siemens erweitert. Der Vertrag für die Lieferung der interoperablen Eurosprinter ES64U4-Lokomotiven wurde Ende August unterzeichnet. Außer in der Tschechischen Republik können diese Lokomotiven auch in Deutschland, Österreich und Ungarn eingesetzt werden. Sie sind mit den Zugsicherungssystemen LZN/PZB sowie MIREL ausgerüstet. Die Lokomotiven können auch mit weiteren nationalen Zugsicherungssystemen für den Einsatz in weiteren Ländern nachgerüstet werden.zu

Die Unterzeichnung dieses Vertrags ist der erste Schritt zur Modernisierung der Fahrzeugflotte von AWT. AWT hat bereits sehr positive Erfahrungen mit modernen Lokomotiven von Siemens sammeln können. Der Betreiber hat langfristig zwei Elektroloks vom Typ Eurosprinter ES64F4 aus dem MRCE Dispolok-Pool gemietet und setzt diese seit dem vergangenen Jahr in der Tschechischen Republik und den angrenzenden Ländern ein.

Die AWT-Gruppe ist ein privater Anbieter von Güterverkehrsleistungen in Europa. Sie bietet umfassende Leistungen vorwiegend für große Industrieunternehmen in Mittel- und Osteuropa an, hauptsächlich für den Transport schwerer Güter wie Kohle und Stahl sowie Komponenten für die Automobilindustrie. Das Unternehmen unterstützt mit seinen Leistungen die Verlagerung des schweren Güterverkehrs von Landstraßen und Autobahnen auf die Schiene. Dies führt zu einer erheblichen Verringerung des Energieverbrauchs sowie der schädlichen Auswirkungen des Güterverkehrs auf die Umwelt, den Verkehrsfluss auf der Straße und die Straßenqualität. Die meisten Transportaufträge dieser Art beginnen oder enden außerhalb des Staatsgebietes der Tschechischen Republik. Aus diesem Grund erwirbt AWT interoperable Fahrzeuge wie nun die Eurosprinter-Lokomotiven von Siemens, die auf europäischen Fernstrecken einsetzbar sind.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:04.09.2013 - Uhrzeit: 08:58

Bayern: Bis 2023 wird gesamter Regionalverkehr im Wettbewerb vergeben sein

Der Freistaat Bayern und DB Regio haben am 2. September 2013 den dritten bayernweiten Verkehrsdurchführungsvertrag (VDV) unterzeichnet. „Der bayerische Schienennahverkehr ist ein anerkanntes Qualitätsprodukt. Damit das so bleibt, haben wir auch mit dem neuen Vertrag attraktive Fahrpläne, verlässliche Züge, funktionelle und saubere Fahrzeuge sowie eine umfassende Fahrgastinformation beauftragt“, erklärt Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil. Der Vertrag tritt am 1. Januar 2014 in Kraft und läuft bis 2023. Er umfasst etwa ein Viertel der im bayerischen Schienenpersonennahverkehr (SPNV) erbrachten Leistungen.

„Um die Einhaltung der vertraglich zugesagten Kriterien sicherzustellen, haben wir in den letzten Jahren ein umfangreiches Qualitätsmanagement aufgebaut“, so der Minister weiter. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) überprüft kontinuierlich die Qualität und kann bei Versäumnissen Abhilfe verlangen, aber auch Vertragsstrafen verhängen.

Die Bilanz seit der Bahnreform 1996, mit der die Zuständigkeit für den SPNV vom Bund auf die Länder überging, kann sich sehen lassen: Die Hälfte des bayerischen Nahverkehrs wird 2014 bereits im Wettbewerb vergeben sein. „Bayern war bei der Organisation des Wettbewerbs im Regionalverkehr in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich“, betont Zeil. In keinem anderen Land könnten die Fahrgäste auf ein so umfangreiches Regionalverkehrsangebot zurückgreifen wie in Bayern. „Dank unserer konsequenten Wettbewerbspolitik ist es uns gelungen, das Angebot seit der Bahnreform um 43 Prozent zu erweitern“, freut sich der Verkehrsminister.

Bis 2023 werden nach und nach alle Teilnetze aus dem dritten VDV herausgelöst und europaweit im Wettbewerb vergeben. „Mit dem neuen Vertrag sichern wir das hohe Niveau im Bahnland Bayern und setzen gleichzeitig unsere Wettbewerbsstrategie fort“, erläutert Zeil abschließend.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:03.09.2013 - Uhrzeit: 13:41

Design des Desiro ML für die ÖBB vorgestellt

Die Österreichische Verkehrsministerin Doris Bures und der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) Christian Kern präsentierten Anfang September 2013 das Außen- und Innendesign für den Desiro ML, den Zuwachs der ÖBB-Flotte. Bei der gesamten Gestaltung wurde besonderes Augenmerk auf frische Farben, hochwertige Materialien und das Lichtdesign gelegt. Das Branding und Innendesign wurden vom Wiener Designunternehmen Spirit Design konzipiert.

Im Januar bestellten die ÖBB bei Siemens 100 Züge für den Nah- und Regionalverkehr. Die neuen Desiro ML werden unter dem Namen „ÖBB cityjet“ unterwegs sein, erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde und zeichnen sich durch einen besonders hohen Komfort in vier verschiedenen Zonen aus. Die Fahrzeuge sollen ab Ende 2015 ausgeliefert werden.
Die in Rot-Weiß-Rot gehaltenen Garnituren sind in einen Kommunikations-, Arbeits-, Entspannungs- und Servicebereich gegliedert. In der Kommunikationszone ist die Garnitur offener gestaltet. Die Arbeits- und Entspannungszone zeichnet sich durch mehr Intimität aus. Die Servicezone bietet Raum für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder. Jeder Sitzplatz wird mit Leselampe, Steckdose und ausklappbarem Laptop-Tisch ausgestattet. Mit den Komfortsitzen wird genügend Beinfreiheit geschaffen. Die Sitze verfügen über eine verstellbare Sitzfläche, ergonomische Kopfstützen und Armlehnen. Darüber hinaus werden die Züge mit bis zu 26 Zoll großen Info-Screens ausgestattet sein.
Beim ÖBB cityjet handelt es sich um ein dreiteiliges elektrisches Triebfahrzeug, das in der S-Bahn-Version über 244 Sitzplätze und in der Regionalbahnversion über 259 Sitzplätze verfügt. Von den 100 bestellten Zuggarnituren sind 30 für den S-Bahn- Verkehr in Wien und Niederösterreich und 70 für den Regionalverkehr in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark vorgesehen. Besonderer Wert wurde auf die Barrierefreiheit des Fahrzeugs gelegt – sei es durch breite Portale, offene und ruhige Übergänge oder stärkere Farbkontraste für Sehbehinderte. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen einfachen Zugang ohne Rampen auch für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Die S-Bahnen erhalten sechs, die Regionalzüge vier Türen pro Einstiegsseite. Durch seine Bauweise kann der Zug flexibel mit einem zusätzlichen Wagen vergrößert werden.

Quelle:/Fotos: Siemens / Spirit Design

Datum:03.09.2013 - Uhrzeit: 08:55

NÖVOG: Erste Planumlauf für die Himmelstreppe

Ab 6. September wird die neue Himmelstreppe auf der Mariazellerbahn ihren ersten Planumlauf erhalten. Zunächst sollen drei Zugpaar an Werktagen und zwei am Wochenende gefahren werden:
Mo-Fr:
P 6801 Laubenbachmühle 6:10 - Mariazell 7:20
P 6802 Mariazell 7:53 - Laubenbachmühle 8:58/09:00 - St.Pölten Hbf. 10:24
P 6808 Mariazell 13:53 - St. Pölten Hbf 16:29
P 6809 St. Pölten Hbf 10:35 - Mariazell 13:10
P 6815 St.Pölten Hbf. 16:35 - Laubenbachmühle 18:00 - Mariazell 19:10
P 6818 Mariazell 19:23 - Laubenbachmühle 20:28
Sa-So:
P 6803 Laubenbachmühle 8:00 - Mariazell 9:10
P 6804 Mariazell 10:53 - St.Pölten Hbf. 13:24
P 6815 St.Pölten Hbf. 16:35 - Laubenbachmühle 18:00 - Mariazell 19:10
P 6818 Mariazell 19:23 - Laubenbachmühle 20:28

Quelle:/Fotos: noevog.at

Datum:03.09.2013 - Uhrzeit: 08:55

Bahnstromversorgung in Lehrte wird 50 Jahre alt

50 Jahre Bahnstrom aus Lehrte – dieses Jubiläum feierten am 30. August 2013 Klaus Sidortschuk, Bürgermeister der Stadt Lehrte, Dr. Hans-Jürgen Witschke, Vorsitzender der Geschäftsführung DB Energie, zusammen mit Gästen, Mitarbeitern und Ehemalige des Energiedienstleisters der Deutschen Bahn.

1963 begann für den damaligen Bundesbahn-Direktionsbezirk Hannover und für das Bundesland Niedersachsen ein neues Eisenbahnzeitalter. Am 26. Mai nahm die Bundesbahn den elektrifizierten Streckenabschnitt Bebra-Eichenberg-Göttingen-Hannover in Betrieb. Bis dahin war es das größte Einzelvorhaben der Deutsche Bundesbahn.

Die Energie für die elektrische Zugförderung wurde schon damals aus dem zentralen 110.000-Volt-Bahnstromnetz bezogen, weswegen es für die Elektrifizierung der zentralen Nord-Süd-Verbindung bis nach Lehrte erweitert wurde. Um den Strombedarf für die nördlichen Abschnitte zu decken, wurde dort zeitgleich ein Umformerwerk in Betrieb genommen. Der Standort Lehrte lag strategisch günstig, da dort ein Anschluss an das öffentliche Stromversorgungsnetz der damaligen Preußen Elektra möglich war und der zentrale Bahn-Verkehrsknoten Lehrte im Lastschwerpunkt Hannover lag.

In den Jahren danach sind viele weitere Strecken in Norddeutschland elektrifiziert worden. Parallel dazu ist ein weit verzweigtes Bahnstrom-leitungsnetz mit einer Vielzahl von Umspannwerken sowie einer Kraftwerkseinspeisung in Bremen und Umformer-/Umrichteranlagen in Hamburg, Jübeck und Lübeck entstanden. Lehrte selbst wurde mit einer zweiten Umformeranlage und einem Umrichterwerk erweitert. Das 6.000 Kilometer lange Oberleitungsnetz, die 338 Betriebsstellen sowie die Anlagen zur Bereitstellung der Bahnenergie werden von der Zentralschaltstelle (Zes) Nord in Lehrte fernüberwacht und gesteuert.

Dr. Hans-Jürgen Witschke: „Lehrte steht heute mit seiner modernen Infrastruktur exemplarisch für die hohe Versorgungssicherheit beim Bahnstrom. Regelmäßig überbietet DB Energie die vom Bund geforderte Messlatte von 99,85 Prozent deutlich.“

Klaus Sidortschuk: „Der DB Energie gratuliere ich ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum. Auch dadurch rückt in den Blick, dass die Geschichte und die Entwicklung der Stadt Lehrte eng mit der Bahn verbunden ist! Die Stadt Lehrte ist sich ihrer -nicht nur für die Region Hannover- strategisch wichtigen Bedeutung sehr bewusst und wird dieser auch zukünftig gerecht werden."

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG
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