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News-Rubrik: News-Archiv Juli 2013

Datum:31.07.2013 - Uhrzeit: 08:30

DB Regio Hessen stellt modernisiertes Fahrzeug für die S-Bahn Rhein-Main vor

Erste von insgesamt 100 umgebauten S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet • DB Regio Hessen investiert in den nächsten zwei Jahren 100 Millionen Euro in die Modernisierung der S-Bahn-Flotte

Parallel zur bereits erfolgten Bestellung von 91 Neufahrzeugen für die S-Bahn Rhein-Main hat im Juli die Modernisierung der auf den Linien S2 bis S6 eingesetzten Züge der Baureihe ET 423 begonnen. Gemeinsam mit Professor Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), hat heute Peter Rumpf, Leiter der S-Bahn Rhein-Main, das erste umgebaute Fahrzeug in der S-Bahn-Werkstatt Frankfurt präsentiert.

„Ich freue mich, dass unsere S-Bahn-Flotte mit der neuen Innenausstattung der ET 423 und den 2014 dazu kommenden ET 430 insgesamt deutlich moderner wird. Die Fahrgäste werden dann den Unterschied zwischen den beiden Typen vermutlich kaum noch bemerken“, so Peter Rumpf.

Für das neuwertige Erscheinungsbild sorgen neue Scheiben, frisch beschichtete Decken und Wandverkleidungen sowie neue Sitzpolster. Im Bereich der Kopfstützen sind die Sitze mit Kunstleder überzogen. Der helle Innenraum kommt durch eine moderne Beleuchtung besonders gut zur Geltung. Damit die Züge auch äußerlich in neuem Glanz erstrahlen, wurden Kratzer und Beulen beseitigt und der Lack aufgefrischt. Die Klimaanlage sorgt weiterhin in allen Räumen für ein angenehmes Innenraumklima für die Fahrgäste.

Das Fahrzeug bietet 184 Sitzplätze sowie 352 Stehplätze. An allen Sitzgruppen wurden zusätzliche Haltestangen eingebaut.

Hinter dem Führerraum befindet sich an beiden Fahrzeugenden ein variabel nutzbarer und barrierefreier Mehrzweckraum, der nach den neuesten Vorgaben der europäischen Verordnung ausgestaltet ist. Der Rollstuhlplatz ist mit einer Sprechstelle ausgerüstet. Daneben oder an der gegenüberliegenden Fahrzeug-seite befindet sich ein Begleitersitz. Darüber hinaus bietet der Mehrzweckraum Platz für Fahrräder und Kinderwagen.

Für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste sind sowohl im Fahrzeuginneren als auch auf beiden Fahrzeugseiten außen in unmittelbarer Nähe der jeweils ersten Tür hinter dem Führerraum spezielle Anforderungstaster mit einem Rollstuhlsymbol eingebaut. Durch Betätigung dieser Taster bekommt das Fahrpersonal den Hinweis, dass mobilitätseingeschränkte Fahrgäste einsteigen wollen und evtl. eine Hilfestellung benötigen. Zur Überbrückung des Höhenunterschieds zwischen Fahrzeug und den zum Teil nur 76 cm hohen Bahnsteigen wird eine mobile Einstiegshilfe für Rollstuhlfahrer mitgeführt.

Mehr Sicherheit für die Fahrgäste bietet insbesondere die Videoaufzeichnung im Fahrgastraum. Die Bilder werden 72 Stunden gespeichert. Sollten innerhalb der Zeit Vorkommnisse gemeldet werden, können die Aufzeichnungen unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien zur Beweissicherung ausgewertet werden. In jedem Einstiegsbereich ist eine Fahrgastsprechstelle angeordnet, deren Bedienelemente an den Türen zum Mehrzweckbereich für Rollstuhlfahrer niedriger angeordnet werden. Die Fahrgastsprechstellen sind mit visuellen und taktilen Symbolen gekennzeichnet.

Das Fahrzeug ist für ein erweitertes Fahrgastinformationssystem mit Fahrplaninformationen und Anschlussmöglichkeiten in Echtzeit vorbereitet. Es wird ergänzt durch ein Infotainment-System, welches die Fahrgäste auf jeweils zwei Monitoren je Fahrzeugteil mit Informationen rund um die Reise mit der Bahn versorgt. Bis zur Fertigstellung der notwendigen Software laufen zunächst noch die gewohnten Haltestellenansagen ab.

DB Regio Hessen investiert in den nächsten zwei Jahren 100 Millionen Euro in die zeitgemäße Erneuerung der S-Bahn-Flotte. Die Modernisierungsarbeiten an einem Fahrzeug dauern 5 Wochen.
„Mit dem Umbau von 100 Fahrzeugen haben wir uns ein großes Projekt vorgenommen. Für die dafür notwendigen Anpassungen im Fahrzeugeinsatz der nächsten Monate möchte ich unsere Fahrgäste jetzt schon um Verständnis bitten. Wie wir sehen, lohnt sich die Mühe.", betonte Peter Rumpf abschließend.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:30.07.2013 - Uhrzeit: 08:30

DB Regio Bayern mit Ersatzzügen gegen technische Probleme bei ET 440 und ET 442

Softeware-Updates und technische Nachbesserungen behindern Betrieb.

In den vergangenen Wochen musste DB Regio Bayern mehr und mehr Elektrotriebzüge des Typs ET 440 in die Werkstatt schicken. Bei den erst wenige Jahre alten Fahrzeugen des Hersteller Alstom häufen sich technische Störungen. Diese Züge fehlen nun auf den Strecken des Fuggerexpress rund um Augsburg und beim Donau-Isar-Express zwischen München und Passau. Stattdessen verkehren teilweise konventionelle Regionalzüge älterer Bauart.

Derartige Schäden dürfen bei nahezu neuwertigen Zügen nicht auftreten. Wir sind verärgert und versuchen die Auswirkungen auf die Fahrgäste in Grenzen zu halten", sagt Norbert Klimt, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Bayern. „Wir wechseln ständig beschädigte Teile aus. Aber unsere Werkstätten sind ausgelegt für normale Instandhaltungen und nicht für solche Sondersituationen."

Eine technische Lösung der Fahrzeugprobleme konnte der Hersteller Alstom der Bahn noch nicht anbieten. Insofern ist derzeit unklar, wie lange die Engpässe noch andauern werden. Die Engpässe in den Werkstätten werden noch verschärft durch aktuell stattfindende Umbauten und Schäden bei älteren Fahrzeugen.

"Wir können die Reisenden nur um Geduld bitten. Wir schicken alles auf die Schiene, was rollen kann. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Reisenden bewusst. Trotz der Einschränkungen fahren die betreffenden Züge mit einer Pünktlichkeit zwischen 85 und 90 Prozent. Wir können sicherstellen, dass der allergrößte Teil der Zugflotten einsatzfähig ist. Nur ganz wenige Zugfahrten müssen ersetzt oder gekürzt werden,“ so Klimt.

Technische Nachbesserungen beim ET 442 in Verbindung mit notwendigen Softwareupdates zur Minimierung der Kupplungszeiten behindern – wie unlängst kommuniziert – aktuell den Betrieb beim Franken-Thüringen-Express. Zur Entlastung verkehren ebenfalls konventionelle Regionalzüge. Dabei ist nicht auszuschließen, dass kurzfristig auch gekürzte Züge zum Einsatz kommen. „Diese Entwicklung verhindert derzeit, dass wir die im Juni erhofften Verbesserungen umsetzen können“, so Klimt.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:29.07.2013 - Uhrzeit: 08:30

RBH Lok 001 nun im DB Museum

Die ex RBH Lok 001 der Baureihe E1200 steht seit 25. Juli 2013 im DB Museum Koblenz als Ausstellungsexponat. Die Lokomotive wurde vom Museum gekauft.
Quelle:/Fotos: Benjamin Wittmann, DB Museum Koblenz

Datum:27.07.2013 - Uhrzeit: 08:30

DB Regio schreibt Fahrzeuge für Main-Neckar-Ried aus

DB Regio beabsichtigt eine Teilnahme an der Ausschreibung von Leistungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf dem Netz „Main-Neckar/ Ried“ (MNR) Zu diesem Zweck beabsichtigt die DB Regio den Abschluss eines Vertrages über die Entwicklung, Herstellung, Zulassung und Lieferung von elektrischen Fahrzeugen. Diese müssen geeignet sein für den Einsatz im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) u. a. auf dem Netz Main-Neckar/ Ried (MNR), auf der Riedbahn Frankfurt – Mannheim und der Main-Neckar-Bahn Frankfurt – Darmstadt – Heidelberg und weiter bis Wiesloch-Walldorf bzw. mit Flügelung in Mannheim-Friedrichsfeld nach Mannheim. Die Fahrzeuge in Elektro-Traktion müssen die Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen und weitere fahrdynamischen Eigenschaften haben, damit sie im Mischverkehr mit Fernverkehrszügen und Güterzügen bei enger Zugfolge eingesetzt werden können. Die Fahrzeuge müssen ohne betriebliche Einschränkungen für den Verkehr mit Fahrgästen zugelassen und einsatzbereit sein für die Betriebsaufnahme zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2017.
Die Züge in der längsten Zugkonfiguration müssen einschließlich eines Anteils an Klappsitzen für mindestens 800 Fahrgäste bieten und über eine Aufteilung in 1. und 2. Klasse verfügen. Sie müssen in der längsten Zugkonfiguration außerdem für den Halt an Stationen mit einer maximal nutzbareren Bahnsteiglänge von 205 m ausgelegt sein. Neben der Zugkonfiguration von min. 800 Sitzplätzen werden 4 weitere Kapazitätsklassen angefragt (jeweils mindestens 270, 400, 540, 670 Sitzplätze). Alle Kapazitätsanforderungen können durch Kuppeln von Zugeinheiten erfüllt werden. In allen Zügen müssen darüber hinaus Mehrzweckbereiche für die Mitfahrt von mobilitätseingeschränkten Reisenden und für die Mitnahme von Fahrrädern vorhanden sein. Die Fußbodenhöhe im Einstiegsbereich muss hinsichtlich eines niveaugleichen Ein- und Ausstiegs für die Bahnsteighöhe 760 mm optimiert sein.
Die Fahrzeuge müssen für den Betrieb auf Strecken des Teilnetzes Main-Neckar / Ried geeignet sein. Der Auftrag umfasst auch Zulassung, Engineering, Tests, Gutachten und Dokumentation für die Fahrzeuge, sowie deren Inbetriebsetzung.
Die Bekanntmachung bzw. der Auftrag steht unter dem Vorbehalt der Beauftragung von entsprechenden Verkehrsleistungen durch den Aufgabenträger und der Zustimmung der einschlägigen Gremien des Konzerns Deutsche Bahn AG.
Beschafft werden sollen 40 bis 60 Fahrzeuge (Ein Fahrzeug entspricht dabei einer Zugeinheit der jeweiligen Kapazitätsklasse). Eine Option über weiter 20 bis 30 Fahrzeuge ist ebenfalls vorgesehen.
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge ist der 8.8.2013 - 12:00 Uhr.

Quelle:/Fotos: ted.europa.eu

Datum:26.07.2013 - Uhrzeit: 07:53

Neue Werbelok 1216 019

Am 30. Juli wird die 1216 019 mit Werbefolien für die Komponisten Giuseppe Verdi und Richard Wagner beklebt. Das Design stammt wieder aus der Hand von Gudrun Geiblinger. Die Entwürfe sind hier und hier zu sehen.
Quelle:/Fotos: oebb-railad.at

Datum:25.07.2013 - Uhrzeit: 08:55

Schweres Zugunglück in Spanien

Gestern abend kam es gegen 20:45 Uhr in Angrois bei Santiago de Compostela zu einem schweren Unglück mit einem Hochgeschwindigkeitszug in Spanien. Betroffen war der Alvia 4155 (Madrid-Chamartin - Ferrol) mit 218 Reisenden an Bord, der aus dem Zweikraft-Triebzug S730 Nr. 32 gebildet war. Aus bislang unbekannten Gründen war der Zug mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit unterwegs und entgleiste mit 180 km/h in einer Kurve, die nur für 80 km/h ausgelegt war. Durch die hohe Geschwindigkeit und eine am Unfallort vorhandene Brücke und Stützmauer kam es dabei zu großen Zerstörungen. Während der vordere Zugteil "nur" entgleiste und neben dem Bahngleis in einem Graben zu liegen kam, zerschellte der mittlere Zugteil an der Mauer. Ein Wagen scheint durch die Wucht sogar über die Mauer gehoben worden zu sein und kam dahinter zu liegen. Am hinterer Triebkopf bracht durch auslaufendes Öl Feuer aus. In dem stark zerstörten Wrack des Zuges starben nach aktuellen Angaben 77 Personen, über 100 wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Mitarbeiter der Bahn und des Katastrophenschutzes sowie Rettungskräfte waren kurz danach vor Ort und begannen mit der Bergung der Verletzten und Toten.
Quelle:/Fotos: Diverse

Datum:25.07.2013 - Uhrzeit: 08:55

Bender-Update

Beim Bender gehts ganz schön zur Sache ….so’n 6-Achser hat der an einem Tag wech ...

Nachdem die 5 x 155 am Montag zum Bender überstellt wurden, startet man dort noch am gleichen Tag an der 155 234 mit den Vorbereitungen und war dann am Folgetag komplett zerlegt:

155 234-8 ++ 23.07.2013

Dann gings scheinbar mit der 155 240 weiter (das konnte ich leider nicht im Bild festhalten), somit vermutlich:

155 240-5 ++ 24.07.2013

Gestern waren 155 263 und dahinter 155 255 in Bearbeitung. Als letzte in der Reihe müßte folgerichtig 155 228 stehen.

155 263 ++ 25.07.2013





Desweiteren gehen auch einige Bauteile als Ersatz an die DB zurück ...




Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:25.07.2013 - Uhrzeit: 08:55

Premiere: Neuer Triebzug für S-Bahn Mitteldeutschland

Geräumige Innenaufteilung, bequemer Ein- und Ausstieg, hohe Laufruhe, klimatisierter Fahrgastraum und auffällige Farbgebung

Am 15. Dezember dieses Jahres nimmt die SBahn Mitteldeutschland den planmäßigen Betrieb auf. „Neben dem Leipziger City-Tunnel und einem völlig neuen Liniennetz, werden die silbergrau-metallicfarbigen S-Bahn-Züge mit grün abgesetzten Türen zu den augenfälligsten Neuerungen gehören“, ist sich Frank Klingenhöfer, Sprecher der S-Bahn-Mitteldeutschland, sicher. DB Regio Südost investiert über 200 Millionen Euro in die neue Fahrzeugflotte. Angeschafft werden 51 Elektro-Triebwagen der Baureihe Talent 2 vom Hersteller Bombardier Transportation, die Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fahren können. Je nach Linie und Abschnitt verfügen die Fahrzeuge zwischen 150 und 400 Sitzplätzen. So kann flexibel auf die jeweilige Nachfrage auf Streckenabschnitten oder zu bestimmten Tageszeiten reagiert werden.

Anfang Juni begann die Auslieferung der Fahrzeuge. Nach der Überführung werden sie in der DB Regio-Werkstatt Halle (Saale) einer gründlichen technischen Inbetriebnahme-Prüfung unterzogen. Am 24. Juli 2013 lud die S-Bahn-Mitteldeutschland zu einer Fahrzeugpräsentation und Premierenfahrt von Halle (Saale) über Delitzsch zurück nach Halle (Saale) ein, an der auch Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, teilnahmen. „Ich freue mich, den Vertretern unserer Aufgabenträger, der Verbünde und Verbände sowie einiger Gewinner kostenloser Tickets für die Mitfahrt am heutigen Tage ein nagelneues Fahrzeug aus der Lieferserie für die S-Bahn Mitteldeutschland präsentieren zu können. Ab Dezember geht damit auf den Linien des künftigen S-Bahn-Netzes eine spürbare Verbesserung des Fahrkomforts für unsere Kunden einher“, ist Klingenhöfer überzeugt.

Zu den Vorzügen gehören unter anderem der klimatisierte Fahrgastraum mit Videoüberwachung und moderner Fahrgastinformation. Ein ausfahrbarer Schiebetritt an den Türen erleichtert das Ein- und Aussteigen, da so der Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteigkante überbrückt wird.

Markant ist bei den neuen S-Bahn-Zügen neben der windschnittigen Form vor allem die auffällige Farbgebung. Sind die Nahverkehrszüge der DB Regio üblicherweise im typischen Verkehrsrot unterwegs, fallen die neuen S-Bahn-Züge sofort durch ihre silbergraue Metallic-Lackierung ins Auge. Hiermit wird eine Forderung aus der Ausschreibung der Verkehrsleistungen durch die Aufgabenträger umgesetzt, die ein neuartiges Farbkonzept für die Züge des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes verlangte.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:24.07.2013 - Uhrzeit: 10:05

Es tut sich mal wieder was in Opladen...

Wie bereits berichtet wurde am 21.07. ein 11-Teiliger Schrottlokzug von Rostock-Seehafen nach Köln-Kalk gefahren. Direkt am folgenden Morgen, 22.07.2013, wurden 155 234, 155 240, 155 263, 155 228, 155 255 zum Bender überstellt. Die restlichen Schrottloks werden vermutlich erst später überstellt, wenn wieder Platz auf dem Bender-Gelände ist. Hier warten die Kandidaten auf den „Vollstrecker“ – an der 155 234 wurde bereits mit den Vorbereitungen begonnen:


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:24.07.2013 - Uhrzeit: 09:20

BR 139/140: Sommerzeit ist Abstellzeit

Nachdem die Güterverkehre in der Sommerzeit in der Regel deutlich zurückgehen, werden wieder einmal diverse Loks der Reihe 139 und 140 abgestellt. Aktuell werden die Loks in den verschiedenen Werken gesammelt und anschließend nach Rostock-Seehafen zur Abnstellung gebracht. Lediglich die vom PZ Hannover angemieteten Loks bleiben vorerst weiter im Bestand.
Stand 24. Juli 2013:
Bereits in Rostock-Seehafen sind:
139 132
Überführung nach Rostock bis 26. Juli 2013:
139 246, 314
Überführung nach Rostock bis 27. Juli 2013:
139 554
Maschen (wartet auf Überführung Rostock):
139 313
140 214, 218, 354, 506, 528, 569, 585
Seelze (wartet auf Überführung Rostock):
139 557
Mannheim (wartet auf Überführung Rostock):
140 537
München Nord (wartet auf Überführung Rostock):
140 790, 799, 805, 811, 821, 833, 837, 843, 850, 861
Noch im Einsatz aber baldige Abstellung
140 539 (Abstellung 25.07.2013 Maschen)
140 791 (Abstellung 25.07.2013 München Nord)
140 858 (Abstellung 25.07.2013 München Nord)

Quelle:/Fotos: anonym, DSO

Datum:23.07.2013 - Uhrzeit: 08:40

RZD: Allegro Hochgeschwindigkeitszug mit neuem Fahrgastrekord

Im ersten Halbjahr 2013 fuhren mehr als 283.500 Passagiere zwischen Russland und Finnland, 20 % mehr als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Der starke Anstieg ist vor allem auf den neuen Hochgeschwindigkeitszug Allegro zurückzuführen, der zwischen St. Petersburg und Helsinki verkehrt. In den ersten sechs Monaten von 2013 fuhren 215.500 Passagiere mit dem Allegro, 30% mehr als die 165,400 Passagiere im ersten Halbjahr 2012. Den höchsten Zuwachs verzeichnen die Frühzuge 152 (Helsinki - St Petersburg) und 151 (St. Petersburg - Helsinki).

Der Allegro, eine Kooperation der russischen Staatsbahn RZD mit der finischen Staatsbahn VR verbindet seit 12. Dezember 2010 die beiden Metropolen. Er verkürzte die Reisezeit zwischen Helsinki und St. Petersburg von 6:18 Stunden auf nur noch 3:36 Stunden Fahrzeit. Die Zahl der Reisenden ist seitdem stetig gewachsen:
12.12.2010 - 31.12.2010: 13.400
01.01.2011 - 31.12.2011: 299.400
01.01.2012 - 31.12.2012: 354.100
01.01.2013 - 30.06.2013: 215.500

Quelle:/Fotos: RZD

Datum:22.07.2013 - Uhrzeit: 14:35

ODEG: Lange vermisst - der sechzehnte KISS

Die Fahrzeugflotte der ODEG ist nun komplett.

Seit Freitagabend, den 19.07.2013 ist die KISS-Flotte der ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH nun vollständig. Mit Auslieferung und Übernahme des sechzehnten KISS-Fahrzeugs vom Hersteller an die ODEG verfügt das Eisenbahnunternehmen nun über die für den Betrieb der Linien RE2 und RE4 geplante Fahrzeuganzahl.
Allerdings musste die ODEG jetzt zwei der KISS-Züge dem Hersteller für noch ausstehende Tests zur Mehrfachtraktion überlassen, die bis Ende Juli andauern werden. „Die ODEG, unsere Instandhaltungsgesellschaft ODIG sowie der Fahrzeughersteller und die Systemlieferanten bemühen sich intensiv um die kurzfristige Beseitigung der noch auftretenden „Kinderkrankheiten“ an den Fahrzeugen. Ziel ist, zumindest eine 99,5 %-ige Verfügbarkeit an Fahrzeugen auf der RE2 und RE4 zu erreichen“, sagt Arnulf Schuchmann, Geschäftsführer und Sprecher der ODEG.


Quelle:/Fotos: ODEG

Datum:22.07.2013 - Uhrzeit: 10:31

Neuer Schrottlokzug

Am 21. Juli setzte sich in Rostock-Seehafen die 185 296 mit elf Schrottlokomotiven in Richtung Köln-Kalk in Bewegung. Im Zug wurden die 155 234, 155 240, 155 263, 155 228, 155 255, 155 012, 155 029, 155 057, 155 142, 155 161 und 151 091 (für Schrottverwerter Bender) ins Ruhrgebiet gebracht.
Quelle:/Fotos: Lok-Vogel Redaktion

Datum:19.07.2013 - Uhrzeit: 08:10

Brand der 111 006

In der Statistik haben wir es bereits erwähnt: Die 111 006 brannte am 15. Juli 2013 in München aus. Bei der Stadt München wurden nun Bilder des Vorfalls veröffentlicht: (Link)
Quelle:/Fotos: Michael Bauer, muenchen.de

Datum:17.07.2013 - Uhrzeit: 09:17

GySEV: Aus "Liszt" wird "Wagner"

Die ehemalige Liszt-Gedenklok 470 503 wird am 17.07.2013 um 14.00 Uhr in Sopron als neue Wagner-Gedenklok präsentiert. Anlass ist der 200. Geburtstages des weltweit bekannten Komponisten.
Quelle:/Fotos: locandmore.eu

Datum:16.07.2013 - Uhrzeit: 09:26

SRI erwirbt vierte 151

Mit der 151 039 hat SRI nun die vierte (und vorerst letzte) 151 von der DB erworben. Die Lok soll am 17. Juli an SRI übergeben werden und anschließénd eine neue HU in Dessau erhalten. Dort befindet sich die 151 033 von SRI kurz vor dem Abschluss der HU.
Quelle:/Fotos: SRI Rail Invest

Datum:12.07.2013 - Uhrzeit: 15:01

Endspurt beim Redesign ICE 2

Vorletzter modernisierter ICE verlässt heute das Werk Nürnberg - Investitionen von rund 100 Millionen Euro - Abschluss Mitte August

Am 12. Juli 2013 hat der 43. modernisierte ICE 2 das Werk der DB Fahrzeuginstandhaltung in Nürnberg verlassen. Damit ist das Redesign der der ICE-2-Flotte bis auf den letzten Zug, dessen Modernisierung bereits begonnen wurde, abgeschlossen. Über 100 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn (DB) in diese Grunderneuerung.

Für die Modernisierung wird jeder ICE 2 im Innenraum komplett zerlegt, instandgesetzt und mit teils neuen Bauteilen wieder aufgebaut. Dies nimmt rund fünf Wochen pro Zug in Anspruch. In dieser Zeit werden auch zahlreiche technische Umbauten vorgenommen.

„Mit dem Redesign unserer 44 ICE-2-Züge bieten wir unseren Kunden noch mehr Reisekomfort und -qualität. Vor allem mobilitätseingeschränkte Reisende und Familien mit kleinen Kindern finden sich jetzt besser zurecht“, sagt Berthold Huber, Vorstandsvorsitzender der DB Fernverkehrs AG.

„An der Modernisierung der ICE 2 waren im Werk Nürnberg rund 200 Mitarbeiter beteiligt. In 900.000 Fertigungsstunden haben wir die umfangreichen technischen Umbauten und Komfortmaßnahmen für die Reisenden umgesetzt. Das beweist unsere Kompetenz für Fahrzeugmodernisierungen in der Branche und stärkt nicht zuletzt das Werk in Nürnberg mit seinen über 500 Arbeitsplätzen“, bestätigt Arno Störk, Geschäftsführer DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH.

Das Interieur der Züge wird dem aktuellen ICE-Design angepasst, so dass die komplette ICE-Flotte nun über ein einheitliches Farb- und Materialkonzept verfügt. Außerdem werden pro Wagen 13 zusätzliche Sitzplätze eingebaut, davon zwölf in der 2. Klasse. Die Beinfreiheit in der 2. Klasse bleibt dabei unverändert. In der 1. Klasse wird der Sitzabstand sogar etwas erweitert. Eine neuartige Sitzverstellmöglichkeit beeinträchtigt nicht mehr den Freiraum der dahinter sitzenden Reisenden und ermöglicht größere Klapptische in den Rückenlehnen. Auf Kundenwunsch werden die Sitze derzeit für einen optimierten Komfort aufgepolstert.

Der neue Sitztyp ist mit Haltegriff und Platznummer an der Kopfstütze versehen. Um die Nutzung elektronischer Geräte im Zug sicherzustellen, bekommt in der 2. Klasse jeder Doppelsitz eine Steckdose, in der 1. Klasse jeder Platz. Insgesamt wurden 16.900 Fahrgastsitze, 22.200 m² Teppich und Bodenbelag sowie über 1.700 Tische erneuert, 2.000 TFT-Informationsmonitore und 135 Kilometer Kabel eingebaut.

Weitere Verbesserungen für den Kunden sind: Mehr Platz für das Gepäck durch zusätzliche Regale und Stellflächen, neue Informationsbildschirme im Einstiegsbereich und Deckenmonitore in den Fahrgasträumen. Auch das Bordrestaurant mit 21 Plätzen, das Bordbistro sowie das Kleinkindabteil wurden komplett umgestaltet und erneuert.

Mobilitätseingeschränkte Kunden profitieren ebenfalls vom Redesign: Ein zusätzlicher Rollstuhlplatz steht zur Verfügung und die modernisierten ICE 2 sind mit tastbaren Informationshinweisen im Einstiegsbereich, an den Sitzen und im WC sowie mit Fußbodenleisten zur Abgrenzung von Gangbereichen ausgestattet.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Überarbeitung der Klimaanlagen gelegt: Alle Steuerwagen wurden mit Windleitblechen zur besseren Versorgung des Kühlaggregats mit Frischluft ausgerüstet und die Energieversorgung von Verflüssiger und Verdichter der Klimaanlage getrennt. Außerdem wurden unter anderem die Kanäle und Lüfter gereinigt und auffällige Bauteile erneuert.

Mit dem Redesign der ICE-2-Züge hat die DB Anfang 2011 begonnen und damit alle ICE 2 für die nächsten 15 Betriebsjahre fit gemacht. Die ICE 2 sind seit 1996/97 im Einsatz. Sie fahren überwiegend auf den Strecken von Köln/Düsseldorf über Hannover nach Berlin und von Bremen/Hamburg über Hannover Richtung München. Die Flotte der 59 ICE-1-Züge wurde in den Jahren 2005 bis Ende 2008 modernisiert. Ein Redesign der 64 ICE 3 ist ab 2016 geplant.

Quelle:/Fotos: Deutsche Bahn AG

Datum:11.07.2013 - Uhrzeit: 09:33

SBB Cargo Re 484 vor HASTAG-Kieszügen

Ab Fahrplanwechsel werden die SBB Cargolokführer des Depot Bülach die Loks Baureihe 185 von DB SchenkerRail fahren. Zur Lokführerschulung hat man deshalb die Re 484 013, 020 und 021 von Bellinzona nach Bülach umstationiert und setzt sie derzeit vor Kieszügen der HASTAG Hüntwangen Wil ein. Damit ergibt sich für Fotografen die seltene Gelegenheit eien Re 484 mal nicht im Transitverkehr Schweiz-Italien zu erwischen.


Re 484 021-1 "GOTTHARDO" am HASTAG Kieszug Birmensdorf-Zürich Altstetten-Hüntwangen Wil. Aufnahme entstand am 9. Juli 2013 in Zürich- Altstetten (Ludwig Reyer)




Re 484 020-3 vor dem HASTAG Kieszug (Birmensdorf-Zürich Altstetten-Hüntwangen Wil) am 11. Juli 2013 in Zürich Altstetten. (Ludwig Reyer)

Quelle:/Fotos: Ludwig Reyer

Datum:10.07.2013 - Uhrzeit: 09:12

SBB: Re460 wird modernisiert.

Die rote Lokomotive des Typs Re460 ist seit 20 Jahren das Rückgrat der Fernverkehrsflotte . Die 119 Loks umrunden gemeinsam täglich 2.5 Mal die Erde. Nun wird die Flotte im Industriewerk Yverdon-les-Bains für 230 Millionen Franken modernisiert: Danach fahren die Loks stromsparender weitere 20 Jahre.

Eine Designikone für die einen, ein Symbol für Bahn 2000 für die anderen: Die Kundinnen und Kunden mögen die rote Lokomotive Re460. Seit 20 Jahren steht sie im Dienst der SBB. Die 119 Re460-Lok umrunden gemeinsam pro Tag 2.5 mal die Erde (rund 104 000 km), in den angehängten Wagen gibt es Sitzplätze für jeweils knapp 700 Passagiere. Da sie die einzige Lokomotive in der Flotte der SBB ist, die mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h fahren darf, war sie ein wichtiges Element bei der Einführung von Bahn 2000 und ermöglichte unter anderem, die Verbindung Bern-Zürich in unter einer Stunde zurückzulegen.

Jährlicher Stromverbrauch aller Oltener Haushalte eingespart

Nun werden die 119 Lokomotiven bis 2022 im Industriewerk Yverdon-les-Bains modernisiert: Für die Kundinnen und Kunden sichtbar wird ein neuer, glänzend roter Anstrich, das Lokpersonal bekommt einen verbesserten Arbeitsplatz. Die SBB investiert 230 Millionen Franken in diese Modernisierungen. Eingebaut werden auch neue Umrichter, welche die Fahrmotoren mit Strom speisen und damit Bremsenergie zurückgewinnen. Dank den neuen Umrichtern spart die SBB jedes Jahr 27 Gigawattstunden Energie. Dies entspricht der Menge, welche 6750 Haushalte im Schnitt pro Jahr verbrauchen – vergleichbar also mit dem jährlichen Verbrauch der Stadt Olten. Zudem werden die Kühlsysteme der Umrichter in den modernisierten Loks zukünftig mit Wasser statt Öl betrieben werden. Auch dies führt zu einem umweltfreundlicheren Betrieb.

Erster kompletter Prototyp Ende 2015 fertig

Im Industriewerk Yverdon-les-Bains laufen bereits die Vorbereitungsarbeiten: «Ich freue mich, dass ein erfahrenes Team dafür sorgen wird, dass die Lokomotiven für weitere 20 Jahre im Einsatz stehen werden», so Charles Runge, Leiter Industriewerk Yverdon-les-Bains. Der erste Prototyp der modernisierten Lok wird voraussichtlich Ende 2015 fertig sein. «Wir zeigen damit auch, dass die SBB ihre Flotte eigenständig modernisieren kann und unsere Kunden in Zukunft noch energieeffizienter unterwegs sind», sagt Ferruccio Bianchi, Leiter Maintenance bei SBB Personenverkehr.


Re 460 103-5 "HEITERSBERG" am IR Zürich-Flughafen-Baden (CH)-Brugg (CH)-Basel SBB in Zürich-Altstetten am 9. Juli 2013 (Aufnahme Ludwig Reyer)


Quelle:/Fotos: SBB

Datum:09.07.2013 - Uhrzeit: 08:28

Zerlegung der 110 427

Einige Bilder von der Zerlegung der 110 427 am 8. Juli 2013:
110 427 ++ 08.07.2013





2 Mitarbeiter zerschneiden den Rahmen parallel - und dabei geht's heiß her .... und das bei den Witterungsbedingungen...
Damit ist der Hof in Opladen wieder leer – genau wie bei Steil in Eschweiler.


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:09.07.2013 - Uhrzeit: 08:28

KZ8A verabschiedet sich aus Wien

Nachdem sie sich aufgrund von Testreihen bereits seit Mitte März (!) im Klima- Windkanal der RTA befindet, sagt die vermeintliche KZ8A 0001 nunmehr Adieu zu Wien. Das liess ich mir natürlich nicht entgehen und erhaschte während einer kurzen Pause ein sonniges Bild nach der Bereitstellung des Schwertransportes. Übrigens handelt es sich bei der Lokomotive tatsächlich um die KZ8A 0003, denn 0001 weilt bereits seit geraumer Zeit in Kasachstan. Der Umschlag findet am Donnerstag dieser Woche im Alberner Hafen statt.




Quelle:/Fotos: Sybic, Bahnnews-Austria

Datum:09.07.2013 - Uhrzeit: 08:28

Bayerns Verkehrsminister Zeil macht Druck auf Bahnkonzern Veolia

Zeil: „Rechtzeitige Betriebsaufnahme des Meridian muss oberste Priorität haben“

Die Vorbereitung der Betriebsaufnahme des Netzes Rosenheim durch die Bayerische Oberlandbahn kommt allmählich in eine kritische Phase. „Ich erwarte, dass sich die Geschäftsführung der Oberlandbahn und die des Mutterkonzerns Veolia der Bedeutung bewusst sind, welche die Zugstrecken im Zulauf auf München für Bayern haben“, fasst Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil die Botschaft an die Verantwortlichen für das neue Produkt „Meridian“ zusammen. Die Veolia Verkehr Regio GmbH wird unter der Bezeichnung Meridian im Auftrag des Freistaates Bayern ab Dezember 2013 zwischen München und Salzburg, München und Kufstein sowie auf der Mangfalltalbahn die bisher von der DB durchgeführten Schienennahverkehrsleistungen mit neuen Fahrzeugen des Herstellers Stadler Pankow erbringen. Weil das dafür erforderliche Zulassungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt noch nicht eingeleitet ist, weist der Minister Fahrzeughersteller und künftigen Betreiber nachdrücklich auf ihre Verantwortlichkeit für eine pünktliche Betriebsaufnahme in der bestellten Qualität hin. Die Fahrgäste würden zu Recht Schienennahverkehr auf hohem Niveau erwarten. „Jetzt ist es bei allen beteiligten Unternehmen höchste Zeit, die Betriebsaufnahme zur Chefsache zu machen und für die noch offenen Fragen schnellstens Lösungen zu finden“, so der Minister.

Quelle:/Fotos: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

Datum:08.07.2013 - Uhrzeit: 09:38

Zerlegung der 110 409

Nachdem ich die 143er Zerlegung verpasst hatte, kam ich am 5. Juli pünktlich zur Beerdigung der 110 409.


Die Jungs haben schon mal angefangen und die Lok von "unnötigen" Ballast befreit.

Das BR110 Cabriolet...

…muß auch unbedingt kaputt gemacht werden.

wußte gar nicht, das die Türen in der Lok so edel aussahen. Mit dem ehemaligen Außenblau wirkte das bestimmt nobel. Dazu die blauen F-Zug Wagen...

der Bagger schaffte es einfach nicht, dieses schwere Teil (man möge mich aufklären, was es war) herauszureißen.

Dieser kleine halbstarke Toyota meint allen Ernstes, die noch halbwegs heile 427 anzuheben.


Quelle:/Fotos: Gert Schüler

Datum:05.07.2013 - Uhrzeit: 08:46

143 876 zerlegt

Nach einigen Wochen Dornröschenschlaf geht’s beim Bender wieder weiter ...
So wurde gestern die am Stutzen stehende 143 876 zerlegt:
143 876-1 ++ 04.07.2013
Die 110 409 wurde vorgezogen und mit Vorbereitungen begonnen (Lüftergitter Ausbau etc.), vermutlich wird sie als nächste dran sein ...


Quelle:/Fotos: Markus Tigges

Datum:05.07.2013 - Uhrzeit: 08:14

SCI-Studie: Weltweit steigende Nachfrage nach Triebwagen

Leitmarkt Europa trotz Krisenstimmung mit kräftigen Zuwächsen

Der weltweite Markt für Triebwagen trotzt allen Krisen und wird bis 2017 um gut 4 % jährlich wachsen. In ihrer neuen MultiClient-Studie „Dieseltriebwagen/ Elektrotriebwagen – weltweite Marktentwicklungen" zeigt die SCI Verkehr GmbH, dass insbesondere der stärkste Markt Westeuropa auch über die großen Bestellungen der vergangenen Jahre hinaus ein zuletzt teilweise unterschätztes Potenzial hat. In Deutschland werden in den kommenden Jahren so viele SPNV-Leistungen im Wettbewerb vergeben wie noch nie. Großbritannien hat sein Franchise-Programm neu aufgelegt und auch nach der Vergabe des Thameslink-Vertrages ist der Bedarf aufgrund geplanter Elektrifizierungen groß. In Asien gewinnt der chinesische Markt an Bedeutung, da nach Jahren der Investitionen in Hochgeschwindigkeitsstrecken nun der konventionelle Eisenbahnverkehr in den Fokus gerät. Während der Markt für Elektrotriebwagen fast überall auf der Welt deutlich zulegt, erwartet SCI Verkehr im Dieseltriebwagenmarkt, insbesondere im Leitmarkt Europa, rückläufige Marktvolumina.

Auf das Geschäft rund um Elektro- und Dieseltriebwagen entfällt weltweit ein Marktvolumen von etwa 15 Mrd. Euro. Mit über einem Anteil von 80 % sind die Elektrotriebwagen das bedeutendere Geschäftsfeld. Die Märkte für Neufahrzeuge und After-Sales-Services halten sich in etwa die Waage. Weltweit werden knapp 32 000 Elektrotriebwagen und 13 700 Dieseltriebwagen eingesetzt. In Japan, Deutschland, Großbritannien und Frankreich werden die größten Flotten betrieben. Das Durchschnittsalter der Flotte liegt bei 19 Jahren, wobei es regional sehr große Unterschiede gibt. Weltweit ist die Substitution von lokbespannten Zügen mit Reisezugwagen durch moderne Triebwagen noch längst nicht überall vollzogen. Der Eisenbahnpersonenverkehr verzeichnet seit 2004 einen steilen Anstieg, der nur 2009 aufgrund der Wirtschaftskrise kurz gedämpft wurde. In Folge steigender Verkehrsnachfrage einerseits und Infrastrukturerweiterungen andererseits wächst auch der Bedarf an Triebwagen. Notwendige Ersatzbeschaffungen aufgrund alter Flotten setzen vor allem in Afrika, Osteuropa, der GUS und Südamerika Impulse für Neubeschaffungen.

Der wichtigste Markt für Triebzüge ist Westeuropa mit einem Anteil von etwa 50 % am weltweiten Markt. Die großen Ländermärkte überstehen die Wirtschafts- und Eurokrise bisher unbeschadet und setzen die Impulse für das künftige Wachstum. In Deutschland steigt das Vergabevolumen für Schienenpersonenverkehrsleistungen bis 2017 auf ein Rekordhoch. Die Ausschreibung großer Netze in Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg sowie der S-Bahnsysteme in Hamburg und Berlin versprechen den Fahrzeugherstellern weitere Großaufträge. In Frankreich beginnen noch vor Ende 2013 die Auslieferungen des Régiolis und Régio2N, die SNCF bei Alstom bzw. Bombardier unter Rahmenverträgen über bis zu 1 800 Züge beschafft. Aufgrund der Neuauflage des Franchise-Programms und der Umsetzung geplanter Elektrifizierungen wird der Elektrotriebwagenmarkt auch in Großbritannien nach derzeit schwächeren Jahren wieder zulegen. In Südeuropa gehen die Beschaffungen hingegen aufgrund der wirtschaftlichen Probleme weiter zurück.


Der kleinere Markt für Dieseltriebzüge stagniert in den kommenden 5 Jahren, da die derzeit hohen Marktvolumina in Ost- und Westeuropa zurückgehen. Das schwache Verkehrswachstum auf Nebenstrecken und geplante Elektrifizierungen wirken dämpfend auf die Beschaffungen. Die weiteren Märkte wachsen – ausgehend von einem niedrigen Niveau – zum Teil jedoch deutlich. Haupttreiber sind der Ersatz alter Fahrzeuge sowie der Ausbau von Pendlernetzen. In Asien oder der GUS werden Neufahrzeuge künftig zudem aufgrund des Einsatzes ausländischer Komponenten zur Qualitätssteigerung deutlich teurer. Ein Trend zur Hybrid- und Batterietechnologie zeichnet sich bereits in Japan ab und wird mittel- bis langfristig weltweite Bedeutung erlangen.

Bedeutendste Hersteller sind Bombardier, Stadler, Alstom sowie die japanischen Hersteller. Zwar sind die meisten Hersteller weiterhin in ihren Heimatregionen sehr aktiv, die Auslieferungen in andere Regionen haben jedoch zugenommen. Ein Trend hierbei ist die Lokalisierung der Produktion. Siemens und Stadler errichten aktuell neue Werke in der GUS. Im After-Sales-Markt beobachtet SCI Verkehr eine deutliche Zunahme von Wartungsverträgen für die Hersteller.

Die Marktstudie „Dieseltriebwagen/Elektrotriebwagen – Weltweite Marktentwicklungen" ist ab Ende Juni 2013 in deutscher Sprache und ab Juli 2013 in englischer Sprache erhältlich bei der SCI Verkehr GmbH (www.sci.de).

Quelle:/Fotos: SCI Verkehr GmbH

Datum:05.07.2013 - Uhrzeit: 08:13

Bombardier: Höchster Priorität für den ET430

Bombardier arbeitet gemeinsam mit Faiveley mit höchster Priorität daran, die ET430 - Züge wieder für den Betrieb im Stuttgarter S-Bahn Netz einsatzfähig zu machen

Die Deutsche Bahn AG hat gestern entschieden, die neuen S-Bahn Zuge der Baureihe ET 430 fur die Region Stuttgart aufgrund von aufgetretenen Funktionsstorungen der Schiebetritte und Tursysteme vorerst nicht mehr zum Einsatz zu bringen.

Bombardier arbeitet in enger Abstimmung mit dem Hersteller der Tur- und Schiebetrittsysteme Faiveley mit Hochdruck und oberster Prioritat an der Behebung der aufgetretenen Storungen. Sowohl Bombardier als auch Faiveley sind hierfur mit zusatzlichem Personal vor Ort in Plochingen, um an allen neuen Zugen nochmals eine Uberprufung der Einstellungen der Turen und der Schiebetritte sowie der Uberwachungssensorik vorzunehmen.

Bombardier bedauert die durch die Funktionsstorungen entstandenen Unannehmlichkeiten fur die Fahrgaste in der Region Stuttgart. Die Funktionsstorungen sind in der ausgiebigen Testphase der Zuge nicht aufgetreten. Leider ist es auch nach intensiven Testphasen im Vorfeld der Auslieferung neuer Fahrzeuge aber nicht vollstandig auszuschliessen, dass im unmittelbaren Einsatz im Fahrgastbetrieb noch neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Bombardier versichert der Deutsche Bahn AG und ihren Fahrgasten, dass gemeinsam mit Faiveley alle notwendigen Massnahmen definiert und umgesetzt werden, um die aufgetretenen Storungen an den neuen S-Bahn Zugen fur Stuttgart zu beheben, damit diese schnellstmoglich wieder zum Einsatz kommen konnen.

Quelle:/Fotos: Bombardier

Datum:04.07.2013 - Uhrzeit: 08:45

MRCE-Loks mit ETCS ausgerüstet

Siemens hat 30 Lokomotiven des Typs ES64U2 des Lokomotivvermieters Mitsui Rail Capital Europe (MRCE) mit dem europäischen Zugsicherungssystem (ETCS) ausgerüstet. Realisiert wurde dies mit der Siemens ETCS-Fahrzeugausrüstung Trainguard 200. Parallel zum Umbau erfolgten die Zulassungsarbeiten in den künftigen Einsatzländern Deutschland, Österreich und Ungarn. Seit Mitte Juni sind die Loks für den Betrieb mit und ohne aktiviertem ETCS in diesen Ländern zugelassen. Die Nachrüstung und Inbetriebnahme der Loks erfolgte im Lokomotiven-Werk München-Allach.


„Mit den Zulassungen in Deutschland, Österreich und Ungarn inklusive ETCS haben wir ein Alleinstellungsmerkmal unter den Leasinggebern auf dem Lokomotivenmarkt. Wir sind derzeit die einzigen, die Lokomotiven für den ETCS-Betrieb in Österreich anbieten können“, sagte Frank van de Ven, Manager Technical Departmend MRCE.

Karl-Hermann Klausecker, CEO Locomotives and Components bei Siemens, ergänzte: „Wir lieferten für MRCE System und Integration aus einer Hand. Zwischen Auftragseingang und Bereitstellung umgebauter und zugelassener Fahrzeuge lagen daher nur rund zwei Jahre. Ein vergleichsweise kurzer Zeitraum.“


Anfang April 2011 hatte Siemens vom Lokomotivvermieter MRCE den Auftrag über die Ausrüstung von 30 Lokomotiven des Typs ES64U2 mit ETCS-Fahrzeugausrüstung Trainguard 200 erhalten.

Mit einer Flotte von aktuell mehr als 300 Lokomotiven bietet MRCE Full-Service-Leasing von Lokomotiven in ganz Europa. MRCE verbindet das Leasen von Lokomotiven mit einem entsprechenden Instandhaltungsmanagement. MRCE ist ein europäisches Tochterunternehmen der japanischen Mitsui & Co., Ltd., mit Niederlassungen in Amsterdam und München.

Quelle:/Fotos: Siemens

Datum:04.07.2013 - Uhrzeit: 08:27

BR 430: Probebetrieb in Stuttgart abgebrochen

S-Bahn Stuttgart fordert umgehende Beseitigung der Mängel an den neuen S-Bahn-Zügen durch den Hersteller Bombardier Transportation
Erneute Türstörungen am Dienstagnachmittag

Am Dienstagnachmittag (2. Juli 2013) kam es erneut zu Türstörungen an einem neuen Zug der Baureihe 430, die zu massiven Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs bei S-Bahnen und Regionalzügen in der Region Stuttgart führten.

Daraufhin beschloss die Geschäftsleitung der S-Bahn Stuttgart, die neuen Züge in Plochingen dem Hersteller Bombardier Transportation zur Beseitigung der aufgetretenen Mängel zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass die neuen Züge vorerst nicht im Netz der S-Bahn Stuttgart eingesetzt werden. Hans-Albrecht Krause, Sprecher der S-Bahn Stuttgart: „Weitere Beeinträchtigungen des Bahnbetriebs, die aus der Unzuverlässigkeit der neuen Züge resultieren, können wir im Sinne unserer Kunden nicht akzeptieren. Da weder die Fehleranalyse noch die durch Bombardier in die Wege geleiteten Maßnahmen einen zuverlässigen Einsatz der Neufahrzeuge ermöglicht haben, mussten wir nun die Konsequenz ziehen. Die Verantwortung für einen störungsfreien Betrieb der Fahrzeuge liegt beim Hersteller Bombardier. Wir fordern Bombardier Transportation auf, umgehend und nachhaltig dafür zu sorgen, dass alle Fahrzeuge störungsfrei funktionieren und in einen vertragskonformen Zustand versetzt werden. Für die Beeinträchtigungen, die durch die Störungen an den neuen Fahrzeugen entstanden sind, bitten wir unsere Kunden um Entschuldigung.“

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:04.07.2013 - Uhrzeit: 07:57

Bombardier präsentiert Frecciarossa 1000

- Schnellster Zug Europas im Regelbetrieb ist kosteneffizient und vereinfacht den grenzüberschreitenden Verkehr
- Erster Zug steht vor der Zulassungsprüfung

Der führende Bahntechnikanbieter Bombardier Transportation hat am 3. Juli 2013 die Weltpremiere seines Hochgeschwindigkeitszuges Frecciarossa 1000 an seinem italienischen Standort Vado Ligure gefeiert. Der von Bombardier Transportation und seinem italienischen Konsortialpartner AnsaldoBreda gebaute Frecciarossa 1000 ist das neueste Modell aus der Reihe der BOMBARDIER ZEFIRO-Hochgeschwindigkeitszüge und unter der Bezeichnung V300 ZEFIRO bekannt. Diese Zugeinheit steht nunmehr vor den Probeläufen zur Zulassung auf der Bahnstrecke zwischen Genua und Savona, die auch über einen Anschluss zum Bombardier-Standort in Vado Ligure verfügt. Die Aufnahme des regulären Fahrgastbetriebs ist für Anfang 2015 geplant.

Nach der feierlichen Präsentation, an der mehr als 250 Gäste aus Italien und anderen Ländern teilnahmen, bestieg die erste Gruppe von Fahrgästen den neuen Zug. Zu diesen gehörten Mauro Moretti, Managing Director von Trenitalia, Claudio Burlando, Präsident der Region Ligurien, Lutz Bertling, President und Chief Operating Officer von Bombardier Transportation und Aldo Cingolani, CEO, Bertone Design. Lutz Bertling wurde von den Bombardier-Mitarbeitern Luigi Corradi, General Site Manager, Vado Ligure, Italy und Anders Lindberg, President der Division Rolling Stock Europe and Asia von Bombardier Transportation, begleitet.

Der V300 ZEFIRO ist der schnellste Zug Europas und kann eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 360 km/h erreichen. Während der Probeläufe wird der Zug sogar Geschwindigkeiten von mehr als 400 km/h erreichen. Durch seine aussergewöhnliche Beschleunigungsleistung ermöglicht er ausgezeichnete Reisezeiten auch auf kurvenreichen Strecken. Er ist vollständig interoperabel und für den grenzüberschreitenden Einsatz geeignet, so dass die Fahrgäste auch in andere europäische Länder reisen können, ohne umsteigen zu müssen. Ausserdem kann dieser Zug für den Einsatz in den Netzen vieler anderer Länder angepasst werden.

Es handelt sich um einen achtteiligen Elektrotriebzug, der im Ganzen oder als zwei separate Züge betrieben werden kann. Der Zug verfügt über eine Gesamtkapazität von 485 Passagiersitzen in vier Klassen, zwei zusätzliche Klappsitze für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste und ein Bistro.

Lutz Bertling hob das Engagement von Bombardier im Hochgeschwindigkeitsmarkt hervor: 'Wir freuen uns, dass wir diesen aufregenden neuen Zug präsentieren können. Unser neuer Zug stellt eine wesentliche Innovation in der Branche dar und ist nicht nur äusserst schnell, sondern auch kosteneffizient. Er zeichnet sich darüber hinaus durch eine ausgezeichnete Kapazität, Zuverlässigkeit und Sicherheit aus und ist eine der umweltfreundlichsten Verkehrslösungen."


Quelle:/Fotos: Bombardier Transportation

Datum:02.07.2013 - Uhrzeit: 09:11

Schuppenfest im DB Museum Halle

Buntes Familienprogramm rund um Eisenbahngeschichte • Einnahmen aus dem Eintritt werden zugunsten der Flutopfer gespendet

Im zehnten Jahr seines Bestehens lädt das DB Museum Halle (Saale), eine Außenstelle des Firmenmuseums der Deutschen Bahn in Nürnberg, am kommenden Wochenende (6. und 7. Juli) zum Schuppenfest auf das Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes Halle P ein. Von 10 bis 17 Uhr können die 20 historischen Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven des halleschen Museumsstandortes besichtigt werden. Fotografen haben schon ab 9 Uhr Zutritt auf das Ausstellungsgelände.

Den Besuchern stehen alle Lokomotiven zur Besichtigung offen. Zahlreiche Händler bieten Eisenbahnliteratur, Modellbahnzubehör sowie Eisenbahnutensilien an und sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Die hallesche Kultband „Two Riders“ spielt Oldies, West Coast und Rock'n Roll – die Lieblingshits ihres Publikums aus den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren.

Bis 31. Oktober ist hier die Ausstellung „Liebeserklärung“ zu sehen. Eisenbahnfotografen stellen ihre gelungensten Fotografien rund um das Thema Eisenbahn aus. Ebenso sehenswert ist die Dauerausstellung „Tempel der Technik – Die Reichsbahnversuchsanstalt in Halle (Saale)“. Sie beleuchtet ein besonderes Kapitel der Eisenbahngeschichte: Im Jahr 1951 nahm auf dem Gelände der heutigen DB Regio-Werkstatt an der Volkmannstraße die Lokversuchsanstalt Halle (LVA) ihren Betrieb auf. In der späteren Versuchs- und Entwicklungsstelle für Maschinenwirtschaft (VES-M) wurden neueste Entwicklungen der Lokomotivtechnik erprobt.

„Mit dem Firmenmuseum der Deutschen Bahn bewahren wir das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland und im Bahnland Sachsen-Anhalt – Und machen es der Öffentlichkeit zugänglich“, erläutert Alexander Kaczmarek, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Sachsen-Anhalt. „In diesem Jahr haben sich die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder der „Traditionsgemeinschaft Halle P“ unter dem Dach des DB Museums und der Deutsche Bahn Stiftung entschieden, die eingenommenen Eintrittsgelder zugunsten betroffener Flutopfer zu spenden“, Kaczmarek weiter.

Das DB Museum an der Steintorbrücke ist immer samstags von 10 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Da es am Museumsgelände keine Parkmöglichkeiten gibt, wird für den Museumsbesuch die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen: Mit der S-Bahn S 7 bis zum Haltepunkt „Steintorbrücke“. Der Zugang in das Ausstellungsgelände erfolgt über den Bahnsteig des S-Bahn-Haltepunktes (Fahrtrichtung Hauptbahnhof/Nietleben). Der Eintritt kostet 2,50 Euro, Kinder 1 Euro, Familien zahlen 5 Euro.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:02.07.2013 - Uhrzeit: 08:36

DB Regio Hessen modernisiert S-Bahn-Flotte

Investition von 100 Millionen Euro in die S-Bahn Rhein-Main • Umbau von 100 Fahrzeugen im DB-Werk Krefeld

Nach dem Gewinn des Vergabeverfahrens für das Netz der S-Bahn Rhein-Main hat DB Regio Hessen bereits 91 Neufahrzeuge bestellt, die im Laufe des nächsten Jahres ausgeliefert werden sollen. Parallel dazu beginnt im Juli die Modernisierung der Züge der Baureihe ET 423, die weiterhin auf den Linien S2 bis S6 zum Einsatz kommen werden.
In den nächsten 2 Jahren werden 100 Fahrzeuge im DB-Werk in Krefeld umgebaut. Dabei werden die Sitze und die Beleuchtung erneuert sowie Decken- und Wandverkleidungen getauscht. Auch die technische Ausstattung wird auf den neuesten Stand gebracht. Neu sind Bildschirme für die Fahrgastinformation und Videokameras. Damit die Züge auch von außen in neuem Glanz erstrahlen, werden Kratzer beseitigt und der Lack aufgefrischt.
Die Arbeit an einem Fahrzeug dauert 5 Wochen. Nur durch den gleichzeitigen Umbau von bis zu 6 Fahrzeugen kann der anspruchsvolle Zeitplan eingehalten werden. Weil diese Fahrzeuge für den täglichen Betrieb fehlen, müssen vorübergehend ein Jahr lang alte Fahrzeuge der Baureihe ET 420 auf einigen Fahrten der Linie S1 eingesetzt werden. Dies betrifft 13 von 116 Fahrten über den Tag verteilt. Im nächsten Jahr werden die ersten Neufahrzeuge auf der S1 eingesetzt, die den ET 420 dann endgültig ablösen.

Quelle:/Fotos: DB AG

Datum:01.07.2013 - Uhrzeit: 10:10

S-Bahn Hamburg bekommt Zuschlag für den Verkehrsvertrag

Laufzeit von 2018 bis 2033 • Kosteneinsparung für die Aufgabenträger • DB investiert 327 Millionen Euro in 60 neue S-Bahn-Fahrzeuge

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg beauftragt die S-Bahn Hamburg GmbH, ab dem 9. Dezember 2018 für weitere fünfzehn Jahre die S-Bahn-Verkehrsleistung zu erbringen. Das bestätigten heute Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, und Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, im Hamburger Rathaus.

„Mit diesem Vertrag werden Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zukünftig zu deutlich verbesserten Konditionen mehr Leistung erhalten. Vor allem mit der Beschaffung von 60 neuen Fahrzeugen wird die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehrs in Hamburg weiter gesteigert“, sagte Bürgermeister Olaf Scholz. „Außerdem schaffen wir die Voraussetzungen für den weiteren Ausbau des S-Bahn-Systems, weil die Bahn auf Wunsch der Länder zu definierten Konditionen weitere Fahrzeuge beschaffen wird“, so Scholz weiter.

Dr. Rüdiger Grube. „Ich freue mich, dass die S-Bahn Hamburg mit einer sehr guten Qualität und einer Pünktlichkeit von über 95 Prozent weiter an Attraktivität gewonnen und die Zahl der Fahrgäste kontinuierlich gesteigert hat. Wir haben ein wirtschaftliches Angebot vorgelegt und werden 450 Millionen Euro in Neufahrzeuge, das Redesign der vorhandenen Fahrzeuge und die Modernisierung der Werkstätten investieren. Auch künftig wird die S-Bahn Hamburg ausschließlich CO2-frei erzeugte elektrische Energie aus deutschen Wasserkraftwerken einsetzen und so die Klimabilanz der S-Bahn und der Stadt Hamburg um rund 60.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid CO2 pro Jahr verbessern.“

Die S-Bahn Hamburg GmbH hat für den Betrieb bei Bombardier Transportation 60 neue S-Bahn-Züge bestellt. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 327 Millionen Euro. Vier der neuen Triebzüge können als sogenannte Zweisystemfahrzeuge sowohl mit 1.200 Volt Gleichstrom als auch mit 16,7 Hertz Wechselstrom betrieben werden. Alle neuen Fahrzeuge sind mit Klimaanlagen, Durchgängen zwischen den Wagen und modernen Systemen zur Fahrgastinformation ausgestattet.

Ein erster Einsatz der energiesparenden Neufahrzeuge ist im Rahmen eines ausgiebigen Probebetriebs für das Jahr 2016 vorgesehen. Ab Ende 2018 ist der Einsatz aller 60 Neufahrzeuge im täglichen S-Bahn-Regelbetrieb geplant. Mit der Beschaffung dieser Fahrzeuge wird die S-Bahn Hamburg auch ihre Fahrzeugreserve erhöhen.

Vor dem Hintergrund möglicher Nachfragesteigerungen und Streckenausweitungen besteht außerdem eine Option auf die Beschaffung von bis zu 86 weiteren Neufahrzeugen.

Darüber hinaus werden auch die bereits vorhandenen 112 Fahrzeuge der Baureihe 474 mit Wagenübergängen und einem modernen Fahrgastinformationssystem ausgestattet.

Ein wichtiges Ziel des neuen Verkehrsvertrages ist es schließlich, den Wettbewerb zu fördern. Alle neuen Fahrzeuge werden nach Vertragsende 2033 zu definierten Konditionen an die Länder verkauft, falls die S-Bahn Hamburg GmbH nicht selbst den 2033 anschließenden Verkehrsvertrag gewinnen sollte. Allen Wettbewerbern stehen dann die benötigten Fahrzeuge zu gleichen Bedingungen zur Verfügung.

Quelle:/Fotos: DB Mobility Logistics AG

Datum:01.07.2013 - Uhrzeit: 10:09

Fotos von 110 409 und 427 beim Bender




Am 29. Juni 2013 waren die 110 409 und 110 427 beim Bender im Fokus. Offtopic möchte ich den angrenzenden "Saab-Friedhof" neben der Einfahrtspforte zur "Endstation" erwähnen. Übrigens ist die BR 143-876 noch gar nicht angetastet worden.

Quelle:/Fotos: Gert Schüler
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